Mitternachtsspitzen
Das Glück beginnt mit einer feuchten Nase und endet mit einem wedelnden Schwanz.

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gemeldet am: 15.08.2018 14:43

NUR GETRÄUMT?

 


Manchmal werde ich in aller Herrgottsfrühe wach, wenn es draußen noch dunkel ist. Barny schnarcht friedlich in seinem Körbchen, die Großen schlafen tief und fest. Meine innere Uhr zeigt mir an, dass ich sie erst in ungefähr zwei Stunden wecken darf. Ich strecke mich genüsslich, schüttle mein Fell und kratze mich hinterm Ohr (dem rechten oder linken, wo es gerade juckt). Dann mache ich ein paar Drehungen und kuschle mich wieder in meine Decke. Sekunden später bin ich eingenickt.


Im Halbschlaf träume ich die verrücktesten Sachen: Gestern zum Beispiel von einer Schlange, die zusammengerollt vor Herrchens Bett neben seinem Stummen Diener lag. Sie ähnelte ein bisschen der von neulich im Wald. Nur war diese hier anders gemustert – breite, silberfarbene Streifen auf dunkelblauem Grund – und um einiges länger. Eben wollte ich sie ausgiebig beschnuppern, da wurde ich von einem Geräusch geweckt. Ich gähnte herzhaft, blinzelte und blickte im Zimmer umher: Auf dem Boden, dicht an Chefs Bett, schlief tatsächlich eine Schlange! Ich rieb mir die Augen mit den Pfoten und sah ein zweites Mal hin. Da lag sie noch immer reglos wie ein Stein, es war also kein Traum gewesen. Jetzt ließ Herrchen auch noch seinen Fuß aus dem Bett baumeln, direkt über dem Kopf des Untiers. Wenn das aufwachte und sich erschreckte, würde es ganz sicher zubeißen! 


Ich musste handeln und das schnell; denn schließlich ging es um Leben und Tod. In meiner Not packte ich Herrchens Schlafanzughosenbein mit den Zähnen und zerrte aus Leibeskräften daran. Er schimpfte und versuchte, mich abzuschütteln, aber ich ließ nicht locker. Endlich zog er seinen Fuß zurück und stand auf, dem gestreiften Biest immer noch gefährlich nahe. Um ihn aus dem Schlafzimmer zu locken, tat ich so, als müsse ich unbedingt nach draußen. Gott sei Dank, er folgte mir ins Esszimmer und öffnete die Terrassentür zum Garten. Damit hatte ich ihn fürs erste aus der Gefahrenzone. Dumm nur, dass ich jetzt wirklich ein dringendes Bedürfnis verspürte, die ganze Aufregung hatte mein Innenleben in ziemlichen Aufruhr versetzt. So ein Hund ist ja auch nur ein Mensch! Ich musste mich also zunächst um mein Geschäft kümmern und Herrchen seinem Schicksal überlassen.


Bis ich ins Haus zurückkam, schien einige Zeit vergangen zu sein. Chef hatte inzwischen geduscht und war bereits fertig angezogen. Er trug eine graue Jeans, ein hellblaues Hemd und dazu – ich traute meinen Augen nicht – die Schlange! Um seinen Hals war sie zu einem Knoten gebunden, Kopf- und Schwanzende hingen schlaff an seiner Brust herunter. Er hatte sie also auch ohne meine Hilfe zur Strecke gebracht. Natürlich gönnte ich ihm seine Trophäe. Trotzdem, hätte ich ihn nicht rechtzeitig gewarnt, wer weiß, wie die Sache ausgegangen wäre!


Also dann, gute Zeit und auf Wiederlesen.


Haben Sie es fein!
Ihre Nelly



Nickname 17.08.2018, 15.36| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: C´EST LA VIE!

SIE GESTATTEN?



"Zusammen mit meinem Engel macht alles Freude.
Er gibt mir Kraft - überall!"


"Mitten in allem, was gerade ist, atme ich:
'Kraft, Liebe, Schönheit!'


Mitten in allem, was ist, steht mein Engel und gibt mir Kraft."


************************


Ein persönliches Wort von mir: Manchen von Ihnen mögen diese und ähnliche Sätze recht naiv und blauäugig erscheinen. Klingen sie doch fast wie aus einem Märchen: zu schön, um wahr zu sein und unglaubwürdig angesichts all des Hasses und der Gewalt in der Welt. Aber das ist genau der Punkt. Wenn man vom Gesetz der Resonanz ausgeht, das besagt "Wie innen, so außen", dann ist es nur folgerichtig, zuerst für den eigenen inneren Frieden zu sorgen. Dabei können solche Kraftsätze sehr hilfreich sein. Wenn man sie sich immer wieder vorsagt, bis man sie verinnerlicht hat, spürt man, wie man ruhiger wird und sich entspannt. Das strahlt man dann natürlich auch nach außen und wirkt somit wohltuend auf andere - so, als ob man einen flachen Stein ins Wasser wirft, der dann immer wietere Kreise zieht. Ralf Senftleben (nachzulesen auf zeitzuleben.de) formuliert es treffend so:


Wenn Sie sich mit dem Thema der Persönlichkeitsentwicklung beschäftigen, sind Sie bestimmt schon einmal über das Resonanzprinzip gestolpert. Das ist die Idee, dass alles, was uns passiert, irgendwie etwas mit uns selbst zu tun hat.


Es gibt ja das Sprichwort:


„Wie du in den Wald hineinrufst, so schallt es auch zurück.“


Dieser alte Spruch beschreibt so ungefähr das Resonanzprinzip.


Wir alle rufen ständig bewusst oder unbewusst Dinge in den sprichwörtlichen Wald. Oder sagen wir besser: in die Welt. Damit sind aber natürlich nicht nur unsere Worte gemeint, sondern noch mehr unsere Taten.


Und die Stimme, die aus der Welt zurückkommt, hat meistens etwas damit zu tun, was wir vorher in die Welt hineingesprochen haben.


Es kann aber auch etwas aus der Welt zurückkommen, weil wir vorher etwas NICHT in die Welt gegeben haben. Das heißt, auch Unterlassungssünden spielen beim Resonanzprinzip eine Rolle.


Ein nützliches Denkmodell


Unter den Verfechtern des Resonanzprinzips gibt es übrigens auch die, die sagen, dass dieses Prinzip immer und überall gilt; dass also grundsätzlich ALLES, was uns passiert, etwas mit uns selbst zu tun hat. Diese eher dogmatische Sichtweise teile ich persönlich nicht. Denn unser Leben hängt immer auch von Dingen ab, die jenseits unseres Einflusses liegen.


Für mich ist das Resonanzprinzip eher ein nützliches Denkmodell. Dieses Denkmodell hilft mir, in unerwünschten oder schlichtweg hässlichen Situationen über meinen Anteil an der Sache nachzudenken. Das Resonanzprinzip erlaubt mir hier, aus kniffeligen Situationen zu lernen, damit ich es das nächste Mal besser machen kann.


Ich sage mir dann:


1. O.k., du hast hier eine Situation, die du dir anders gewünscht hättest.
2. Und wenn ich ehrlich mit mir bin, habe ich bestimmt etwas in die Welt gegeben, das diese Situation mit hervorgebracht hat.
3. Oder ich habe vergessen, etwas zu sagen oder zu tun, so dass es dazu kommen konnte.
4. Ich sage nicht, dass ich alleine Schuld bin. Ich sage nur, dass ich auch meinen Anteil an der ganzen Sache habe.
5. Also, was genau war mein Teil an dieser Situation?
6. Und was kann ich das nächste Mal anders machen, damit diese Geschichte das nächste Mal nicht mehr passiert?


Diese Fragen zeigen so ungefähr den Denkprozess, mit dem man aus seinen Fehlern lernen kann.


Bei sich ansetzen


Wenn man das Resonanzprinzip anwendet, dann schaut man in erster Linie auf sich selbst und weniger auf die anderen, die an der Situation beteiligt waren. Das ist eine höchst pragmatische Sichtweise, denn bei uns selbst können wir am einfachsten ansetzen, um für die Zukunft etwas zu ändern.


Andere Menschen können wir dauerhaft kaum ändern. Auch nicht die Umgebung oder die Welt, in der wir leben. Aber uns selbst können wir ändern. Das ist zwar auch nicht immer einfach. Aber es ist ganz oft die einzige Chance, die wir haben, wenn wir etwas ändern wollen.


Nicht nach dem Schuldigen suchen


Und wenn Ihnen etwas Unangenehmes passiert ist, suchen Sie besser auch nicht nach dem Schuldigen. Warum soll man das nicht machen? Weil es ja nie nur EINEN Schuldigen gibt. Alles, was passiert, ist das Resultat von vielen, vielen Menschen, Umständen und Einflüssen.


Wir möchten zu unserer eigenen Entlastung zwar gerne einen einzigen Schuldigen haben, damit wir es nicht gewesen sind. Und damit es jemand gibt, auf den wir unseren Zorn konzentrieren können. Und damit es jemand gibt, den wir bestrafen und dann zur Tagesordnung übergehen können. Aber das Bestrafen des Schuldigen ändert ja selten das System, das den „Schuldigen“ hervorgebracht hat. Und damit haben wir nur das Symptom bekämpft und nicht die Ursache. Und wir haben dann schnell wieder den gleichen Salat.


Nach dem Resonanzprinzip gibt es keinen einzelnen Schuldigen. Sondern es gibt immer nur eine Reihe von Menschen, die durch ihr Tun oder ihre Unterlassungen einen Anteil an der augenblicklichen Situation haben.


Und die Suche nach einem Schuldigen ist zwar seelisch kurzfristig entlastend. Aber sie kann auch wirksam verhindern, dass man seinen eigenen Anteil an einer Situation sieht und für die Zukunft etwas daraus lernt.


Entspannt mit der eigenen Unzulänglichkeit umgehen


Wenn wir uns immer auf unseren eigenen Anteil konzentrieren, dann kommen wir manchmal zwangsläufig mit unserer eigenen Unzulänglichkeit, mit unseren Schwächen und unseren wunden Punkten in Berührung. Das macht natürlich nur bedingt Spaß und das auszuhalten, muss man auch erst einmal lernen.


Hier ist es wichtig, möglichst entspannt und verständnisvoll mit sich selbst umzugehen.


Machen Sie sich bitte klar, dass jeder von uns eine Menge Unfertigkeiten, Baustellen und Reizpunkte mit sich rumschleppt. Das trifft auch auf Sie zu. Genau wie auf mich. Oder auf Ihren Chef. Und auf Ihre Eltern. Das gilt einfach für uns alle.


Und das ist es auch, was das Menschsein interessant macht. Wenn wir perfekt wären, dann wären wir vollkommen und komplett langweilig. Und unser Leben wäre ohne Höhen und Tiefen. Erst unsere Schwächen machen uns menschlich, interessant und letztlich auch liebenswert.


Sagen Sie sich also oft Dinge wie:


•„Ja, ich habe meine Fehler. Manche meiner Fehler akzeptiere ich, wie sie sind. An anderen arbeite ich.“
•„Es ist nicht meine Aufgabe, perfekt zu sein.“
•„Ja, ich habe einen Fehler gemacht und ich bin da auch nicht stolz drauf. Aber das bedeutet nicht, dass ich ein schlechter Mensch bin. Das bedeutet nur, dass ich – wie jeder von uns – ein unfertiger Mensch bin.“
•„Zum Menschsein gehört es dazu, Fehler zu machen. Und solange ich meine Fehler sehe und daraus etwas lerne, ist das auch vollkommen in Ordnung.“


Das eigene Leben beleuchten


Das Resonanzprinzip ist ein sehr praktisches Instrument, um über sich selbst und den eigenen Wachstumsprozess nachzudenken.


Denken Sie doch mal kurz über Ihr Leben nach:


•Wie zufrieden sind Sie mit Ihrer Lebensqualität? Sind Sie hier zufrieden? Oder eher nicht?
•Wie sieht es mit Ihrem Beruf aus? Sind Sie mit Ihrer Situation zufrieden oder darf es gerne anders werden?
•Was ist mit Ihrem Liebesleben? Ist hier alles gut oder gibt es Verbesserungsmöglichkeiten?
•Wie steht es mit Ihren Finanzen? Stimmt hier alles? Oder muss sich etwa ändern?


Und dann fragen Sie sich:


•Was habe ich in die Welt gegeben, das dazu beigetragen hat, dass ich in dieser Situation gelandet bin?
•Bei unerwünschten Situationen: Was hätte ich anders machen müssen, um vielleicht nicht in dieser Situation zu landen, in der ich heute bin?
•Oder was müsste ich vielleicht in die Welt geben, um etwas zu ändern?
•Oder was sollte ich nicht mehr in die Welt geben, um etwas zu ändern?


Hier macht es auch oft Sinn, Menschen zu fragen, die einen gut kennen und die einem wirklich wohlgesonnen sind. Denn andere sehen oft viel klarer, was wir in die Welt geben, als wir selbst.


Das Resonanzprinzip hilft Ihnen, mehr Verantwortung für sich und Ihr Leben zu übernehmen. Es hilft Ihnen dabei, zu lernen und zu wachsen. Es hilft Ihnen, nicht immer gleich nach einem Schuldigen zu suchen und Ihren Anteil an Ihrer Situation zu erkennen. Und es kann Ihnen auch helfen, mit der Zeit mehr Verständnis für sich selbst zu entwickeln.


Oder, um es auf den Punkt zu bringen:


Das Resonanzprinzip

 ist Persönlichkeitsentwicklung

 in Reinform.


In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen friedlichen Tag.



Nickname 16.08.2018, 07.45| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: SEELENGARTEN

IHRE BEWERTUNG BITTE, GRAF BOBBY!

Für den hervorragenden Service,...

die ausgezeichnete Küche...

und das gepflegte Ambiente...




…sowie für die im Preis inbegriffene Möglichkeit,

 nach dem Diner in gemütlicher Atmosphäre 

ein ausgiebiges Mittagsschläfchen zu halten…




…verleihe ich dem Haus viereinhalb Sterne.


Die Portionen dürften für meinen Geschmack gern etwas größer sein. Auch empfinde ich die regelmäßig auf der Bildfläche erscheinenden Zaungäste, die einem jeden Bissen ins Maul zählen, eher als störend.




Daher gibt es einen halben Punkt Abzug, ansonsten wäre es für mich ganz klar eine Fünf-Sterne-Bewertung.


Mit besten Empfehlungen,


Graf Bobby
(Haushund und Gourmet)

Nickname 15.08.2018, 12.00| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE

GESTATTEN, FRAU LUNA ODER: STEINBOCK SUCHT JUNGFRAU



Eine Freundin von mir lebt seit Jahren streng nach dem Mond. Nein, nicht dahinter, sondern wirklich danach. Ob Haare schneiden, Blumen pflanzen oder Wäsche waschen – bei ihr geht nichts, ohne dass sie vorher ihren Mondkalender zu Rate zieht. Ein bisschen überspannt kam sie mir schon vor; aber irgendwann fing die Sache doch an, mich zu interessieren. „Der Mann im Mond, der hat es schwer, denn man verschont ihn heut´ nicht mehr. Er schaut uns bang von oben zu und fragt, wie lang hab´ ich noch Ruh?“, so hieß es einst in dem Gassenhauer von Gus Backus. Umgekehrt scheint es, als ob der Mann im Mond uns auch manchmal zu schaffen macht. Schließlich gibt es genügend Menschen, die bei Vollmond tagsüber Unruhe verspüren und nachts schlecht schlafen. Dafür gelingt ihnen an anderen Tagen praktisch alles und sie fühlen sich, als könnten sie Bäume ausreißen (nur bildlich gesprochen, die echten Bäume lassen wir lieber stehen). Woran liegt das? Meine Freundin hat es mir erklärt:

Schon unsere Vorfahren beobachteten, wie der Mond in welcher Zeit auf Mensch und Natur wirkt und nutzten dieses Wissen für ihre Gesundheit, die Arbeit in Haus, Garten und Landwirtschaft sowie für ihr eigenes Wohlbefinden – ihre Wellness, wie wir heute sagen. Aufgrund dieser Beobachtungen stellten sie sich zunächst Mondregeln und später einen Mondkalender zusammen. Dieser beruhte auf jahrhundertelanger Erfahrung und zeigte an, welche Tage für bestimmt Vorhaben günstig oder eher ungünstig sind. Dabei spielen die Mondphasen (sieben an der Zahl) eine wesentliche Rolle. Diese sind an jedem Tag miteinander kombiniert und wirken sich, je nach ihrer Aussagekraft, günstig oder ungünstig auf bestimmte Aktivitäten aus. Und das sind sie:


Der Neumond


Während dieser Phase ist der Mond von der Erde aus nicht zu sehen, weil er dann zwischen Erde und Sonne steht, so dass die der Erde zugewandte Seite des Mondes im Dunkeln liegt. (Neumond-Witz) Aber auch wenn wir ihn nicht sehen, beeinflusst der Neumond Menschen und Natur. Zum Beispiel hilft er der Seele, damit wir endlich beginnen, ungeliebte Angewohnheiten aufzugeben. Oder er hilft unserem Körper, indem wir an Neumond einen Tag lang fasten und dadurch vielen Krankheiten vorbeugen. Nebenbei bemerkt ist so ein Fastentag hin und wieder ein freundlicher Helfer beim Gewichtsmanagement, auch ohne Neumond. Ich habe es selbst ausprobiert.


Der zunehmende Mond


Wenn der Mond zunimmt, rückt er aus der Linie zwischen Sonne und Erde, so dass seine der Erde zugewandte Seite jeden Tag ein bisschen mehr von der Sonne beschienen wird. Bei zunehmendem Mond ist eine gute Zeit um den Körper zum Beispiel mit Vitaminen zu kräftigen zu stärken.


Der Vollmond


Manch einer hat ein Vollmondgesicht. Das kann abwertend gemeint sein, eine Umschreibung für fett. Ein rundes Vollmondgesicht kann aber auch strahlen und Helligkeit verbreiten, ebenso wie der volle Mond. In dieser Phase steht die Erde zwischen Sonne und Mond, die der Erde zugewandte Mondseite ist komplett beleuchtet.


Bei Vollmond kommt es häufig zu Temperatur- und Wetterwechsel. Ebenso wechselhaft wie das Wetter sind an Vollmondtagen oft auch die Gefühle der Menschen. Sowohl seelische als auch körperliche Wunden können dann stärker als sonst bluten.


Der abnehmende Mond


Diese Phase steht ganz allgemein für das Freisetzen von Energien – bestens geeignet für viele Haus-, Garten- und Pflanzarbeiten. Auch das Abnehmen soll bei abnehmendem Mond leichter fallen. Momentan ist es wieder soweit, da könnte ich eigentlich einen Versuch wagen!


Der aufsteigende und der absteigende Mond


stehen nicht in Zusammenhang mit den anderen Mondphasen, sondern bezeichnen ihren Stand in den Tierkreiszeichen. Der Mond ist aufsteigend in den Zeichen Schütze bis Zwillinge, absteigend dann umgekehrt. Diese beiden Zeichen fungieren als Wendepunkte. Der aufsteigende Mond, also die erste Jahreshälfte, steht für Blüte und Wachstum, der absteigende Mond für Reife, Ernte und Niedergang. 


Der Mond in den Tierkreiszeichen

Sonne und Mond haben etwas gemeinsam: Beide durchlaufen sie die Tierkreiszeichen. Aber im Gegensatz zur Sonne hält sich der Mond statt eines ganzen Monats nur zwei bis drei Tage in einem Zeichen auf. Jedes Tierkreiszeichen hat eine andere Wirkung auf Mensch und Natur; außerdem werden bestimmte Körperregionen durch die einzelnen Zeichen beeinflusst. Wirkt man positiv auf die jeweilige Region ein, ist das wirkungsvoller als an anderen Tagen; umgekehrt kann man schädliche Einflüsse dementsprechend vermeiden.


Im einzelnen zugeordnet werden:


Kopf, Augen, Nase, Gehirn:

WIDDER 


Ohren, Mandeln, Hals, Kiefer, Zähne, Kehlkopf, Sprechorgane:

STIER 


Lunge, Schulter, Arme, Hände:

ZWILLING 


Brust, Lunge, Magen, Galle, Leber:

KREBS  


Herz, Rücken, Zwerchfell, Blutkreislauf:

LÖWE  


Verdauungsorgane, Milz, Nerven, Bauchspeicheldrüse:

JUNGFRAU    


 Nieren, Blase, Hüfte:

  WAAGE 


Harnleiter, Geschlechtsorgane:

SKORPION 


Venen, Oberschenkel:

SCHÜTZE 


Haut, Knie, Gelenke, Knochen:

STEINBOCK 


Venen, Unterschenkel:

WASSERMANN 


Füße, Zehen:

FISCHE 


Vielleicht ist das alles Humbug, aber es könnte ja doch etwas dran sein. Ein bisschen neugierig bin ich jedenfalls geworden, und eines kann man auf jeden Fall vom Mond lernen: Ganz gleich, was passiert, er zieht seine Kreise und lässt sich durch nichts aus der Bahn werfen. Nachahmenswert, finde ich.

Nickname 14.08.2018, 16.28| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: C´EST LA VIE!

TEMPO, TEMPO ODER: IN OSTFRIESLAND IST DAS SO!



Hoch oben im Norden ist vieles anders. Die Uhren gehen rückwärts (in unserem Badezimmer hängt eine solche Ostfriesenuhr, ein Reisemitbringsel, das schon oft für Verwirrung gesorgt hat, wenn wieder einmal die Zeit umgestellt wird). Die Küstenbewohner reden Plattdütsch, essen Labskaus und gelten insgesamt als ganz eigener Menschenschlag. Aber nicht nur Einwohner und Zeitmesser, sondern auch die Tachometer der Autos ticken dort offenbar anders als ihre Kollegen andernorts in der Republik. Das lässt zumindest der Fall eines jungen Rasers im sächsischen Zwickau vermuten:


Der Fünfundzwanzigjährige war von der Polizei nach einer wilden Verfolgungsfahrt gestoppt worden und begründete seine rasante Fahrweise mit der lapidaren Bemerkung, in Friesland sei das eben so. Er erklärte den Beamten, er sei erst kürzlich aus dem norddeutschen Friesland zugezogen. Dort werde auf Straßen mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung von 70 km/h „in aller Regel“ 170 gefahren, weil niemand sich um das Tempolimit schere. Laut Protokoll war der Mann mit Geschwindigkeiten von bis zu 120 km/h gefahren. Leider konnte die Polizei keine Auskunft darüber geben, von welchem Teil Frieslands der Temposünder sprach. Ich habe da aber so einen Verdacht…


(QUELLE: dpa)



Nickname 13.08.2018, 13.10| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: C´EST LA VIE!

PLATON UND DAS DUMME ZEUG



Auf den ersten Blick liest es sich ganz gut, was uns der griechische Philosoph PLATON (ca.428 - 347 v. Chr.) da rät:


"Lerne zuzuhören,
und du wirst auch von denjenigen
deinen Nutzen ziehen,
die nur dummes Zeug reden."


So weit, so weise? Ich weiß nicht recht, denn was in aller Welt soll man von jemandem lernen, der nur dummes Zeug von sich gibt? Etwa, dass eine Menge davon existiert? Oder dass viele Menschen gern dummes Zeug glauben? Eventuell könnte man auch lernen, dummes Zeug zu ertragen, ohne dass man dabei die Geduld oder sogar die Contenance verliert. 


Sollte Platon es so gemeint haben, wäre das ganz schön arrogant; aber er hätte sich das wohl erlauben dürfen, schließlich war er Aristokrat. Man könnte das Zitat allerdings auch anders, freundlicher auslegen: Selbst wenn Menschen scheinbar dummes Zeug reden, sich dabei in Widersprüche verstricken oder Dinge hinzudichten, steckt meistens doch ein Körnchen Wahrheit darin.


Lernt man also, genau zuzuhören, was jemand sagt und das Gehörte nicht gleich als dummes Zeug abzutun, kommt man möglicherweise einer hintergründigen, verborgenen Weisheit auf die Spur. Ob es das ist, was uns Platon sagen wollte? Wir können es ja zu seinen Gunsten einfach mal annehmen.

Nickname 12.08.2018, 06.55| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: C´EST LA VIE!

WENN´S DEM ESEL ZU WOHL WIRD

…dann geht er aufs Eis. So will es jedenfalls das Sprichwort. In Wahrheit dürfte das aber weit neben der Realität liegen. Der Esel scheut nämlich das Wasser in jeder Form, also vermutlich auch in gefrorenem Zustand. Die Grauchen weigern sich hartnäckig, selbst durch kleinste Wasserläufe zu waten, obwohl sie dazu ohne weiteres in der Lage wären. Wegen der spiegelnden Oberfläche können sie nicht erkennen, wie tief der Bach oder das Flüsschen ist. Daher baute man ihnen etwa ab dem 19. Jahrhundert kleine Brücken, die sprichwörtlichen „Eselsbrücken“. Eine solche ist im übertragenen Sinn ein Umweg, der dennoch – oder gerade deswegen – zum Ziel führt. Außerdem überquert ein Esel nicht unbesehen jede Brücke, sondern setzt seinen Huf nur auf ihm geheuer erscheinenden Untergrund. Er geht erst hinüber, wenn ihm die Brücke ausreichend Halt bietet. In dem Sinne steht die „Eselsbrücke“ auch für Sicherheit.




Während der Schulzeit habe ich sie geliebt, jene kleinen gereimten, oftmals recht witzigen Merksätze, die man Eselsbrücken nennt. Besonders in Musik und Geschichte haben sie meinem Gedächtnis mehr als nur einmal auf die Sprünge geholfen: „753, Rom kroch aus dem Ei“, „333, bei Issos Keilerei“, sowie Eine Alte Dame Geht Häufig Einkaufen“ für die Reihenfolge der Saiten auf der Gitarre sind wohl heute noch jedem Schüler geläufig. 


Aber auch in anderen Fächern bewahren sie einen vor so mancher Stolperfalle. Beispielsweise in Physik, die optische Linse – ist konvex nun nach innen gewölbt und konkav nach außen, oder verhält es sich genau umgekehrt? Ich weiß nicht mehr, in wie vielen Klausuren mich das Punkte gekostet hat, weil ich die beiden immer wieder verwechselt habe – bis mein Papa (Ingenieur von Beruf und daher physikalisch bewandert) mir folgenden Spruch verriet, der mir auf ewig im Gedächtnis bleiben wird: „Ist ein Mädchen brav, bleibt der Bauch konkav; hat ein Mädchen …, wird der Bauch konvex“. Glauben Sie mir, seitdem habe ich das nie mehr durcheinandergebracht.


So, und nun sind Sie dran. Was meinen Sie, wodurch wird der Bauch des Mädchens konvex? Ein kleiner Hinweis: Es liegt nicht am zu vielen Essen…

Nickname 11.08.2018, 14.25| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE

DEUTSCHE SPRACHE, ALDI ZU



Die Geschichte der deutschen Sprache ist eine Geschichte voller Missverständnisse. Wer kennt nicht die Anekdote vom Berliner, der in Neukölln auf der Straße einen Türken fragt: „Sach mal, wo jeht et denn hier nach ALDI?“ Der Türke schüttelt den Kopf und erwidert: "Zu ALDI.“ „Wat denn“, staunt da der Berliner, „ALDI schon zu?“ So ähnlich ist es mir vor kurzem ergangen.


„Nun stellen Sie sich mal vor!“ Hysterisch gackernd wie ein aufgeschrecktes Huhn kam die junge Frau auf mich zugeflattert. Na ja, so ganz jung war sie nicht mehr. Sie erschien mir nur so, weil es einer von den Tagen war, an denen ich selbst mich wie eine Hundertjährige fühle. Ich überlegte, warum sie mich denn wohl so dringend kennenlernen wollte. Da ich meinerseits überhaupt keine Lust verspürte, ihre Bekanntschaft zu machen, ging ich einfach weiter. Aber sie ließ nicht locker. Sie lief mir nach und packte mich am Ärmel. „Nein wirklich, Sie müssen sich vorstellen…!“ beharrte sie. Allmählich reichte es mir. Aber man will ja nicht unhöflich sein. In der Hoffnung, sie dann endlich loszuwerden, gab ich nach und sagte: Gestatten, mein Name ist …….“. „Ach nein, doch nicht so!“, wehrte sie ab und fuchtelte mit der Hand durch die Luft, als wolle sie eine Fliege verscheuchen. „Ich meine, stellen Sie sich, also Ihnen...!" Jetzt begriff ich überhaupt nichts mehr. Warum, zum Kuckuck, sollte ich mich mir vorstellen? Ich werde ja wohl wissen, wer ich bin und wie ich heiße. „Sie verstehen mich nicht!“, jammerte sie.


 Da hatte sie ausnahmsweise recht. „Sie sollen sich doch nur mal vorstellen, was mir vorhin passiert ist!“ Ach so, warum hatte sie das denn nicht gleich gesagt? Eigentlich fand ich sie ganz amüsant in ihrer komischen Verzweiflung. Außerdem war ich nun doch neugierig geworden, was ihr denn so Ungeheuerliches widerfahren sein mochte. Zufällig hatte ich etwas Zeit, und einkaufen konnte ich auch später noch. 


Wir setzten uns in das kleine Café neben dem Supermarkt, bestellten zwei Latte Macchiato, und sie erzählte mir eine reichlich verworrene Geschichte von ihrem Hausmeister, einem Paar Ohrringe und einer Zeitungsannonce (ich wusste gar nicht, dass es die im Zeitalter von Facebook, Twitter & Co. noch gibt). Als sie geendet hatte, schien sie sehr erleichtert. Sie bezahlte den Kaffee, gackerte: "Also dann, bis bald einmal!", gab mir zum Abschied den Flügel und wollte davonflattern. „Momentchen“, hielt ich sie zurück. „Sie haben da noch eine Kleinigkeit vergessen.“ Fragend sah sie mich an. „Würden Sie sich bitte vorstellen?“



Nickname 11.08.2018, 10.45| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: C´EST LA VIE!

A LITTLE BIT IS BETTER THAN NADA



Also… das war ja nun der sprichwörtliche Tropfen auf den heißen Stein, den wir gestern am späten Abend vom großen Regen abbekommen haben. Gerade genug, um das Laub auf den Bäumen zu benetzen und die staubige Erde kurz anzufeuchten. Ein paar Stunden später war das spärliche Nass dann auch schon wieder verdunstet. Immerhin hatte es sich so weit erfrischt, dass wir über Nacht ordentlich lüften und die gestaute Wärme aus dem Haus lassen konnten. Eine Wohltat, vor allem für unsere Vierpfoter: Einmal tüchtig durchschnaufen, bevor die nächste Hitzewelle angerollt kommt. 


Dabei hatte der Himmel so verheißungsvoll schwarz ausgesehen, Blitz und Donner ließen ebenfalls auf einen kräftigen Guss hoffen. Rings um Berlin gab es ja auch reichlich Himmelswasser. Nur wir sitzen weiterhin auf dem Trockenen, als hockten wir in einer Falle. Das Gefühl kennen wir von früher, schließlich haben wir jahrzehntelang mit der Insellage unserer Stadt gelebt. Wobei ich sagen kann, dass davon im normalen Alltag kaum etwas zu spüren war. Bloß hin und wieder wurde einem etwas mulmig zumute, wenn die große Politik wieder einmal verrückt spielte. (Dabei stellt sich mir eben die Frage, wann hätte sie das jemals nicht getan?) Nur wenn es ans Verreisen ging, war das oft stundenlange Stehen an den Grenzkontrollpunkten schon recht lästig. Sagen durftest du nichts; und wenn du es trotzdem gewagt hast, den Mund aufzumachen und dich zu beschweren, wurdest du aus der Schlange geholt und konntest noch mal zwei Stunden zusätzlich warten. Reine Willkür und Freude am Schikanieren. Zum Glück sind diese Zeiten vorbei.


Wieder zur Trockenheit und meinem geliebten Grün. Inzwischen bin ich schon so weit, mich bei jedem Straßenbaum zu entschuldigen, den ich leer ausgehen lassen muss; denn selbst mit dem extra verlängerten 50m – Schlauch kommen wir nicht überall hin. 


Was ich mit Verlaub gesagt zum Erbrechen finde, ist, dass wir mit unserer Aktion mutterseelenallein auf weiter Flur stehen. Die Menschen tun, als ginge es sie nichts an, dobwohl in den Medien schon wiederholt zur Mithilfe aufgerufen wurde. Manche glotzen blöd oder stellen dämliche Fragen; andere gucken demonstrativ weg, damit wir sie nur ja nicht ansprechen und auffordern, es uns gleich zu tun. Jeder denkt sich, ist ja nicht mein Baum, sollen sich andere darum kümmern. Es hat sich anscheinend noch nicht herumgesprochen, dass uns die Bäume mit Sauerstoff versorgen, den wir nun mal zum Atmen brauchen. Wenn sie eingehen, tun wir es auch Es müssen ja nicht alle gleich einen ganzen Wald adoptieren. Aber pro Tag für den Baum vor der eigenen Haustür einen oder zwei Eimer Wasser, dabei fällt wohl niemandem der Arm ab und es treibt auch keinen in den finanziellen Ruin. Ganz ehrlich, diese Gleichgültigkeit, Gedankenlosigkeit und vor allem die grenzenlose Faulheit des modernen homo sapiens stinken zum Himmel.


So, das musste ich mal loswerden. Was mir sonst noch dazu einfällt, das aufzuschreiben verbietet mir meine gute Erziehung. Wir lassen uns jedenfalls nicht beirren. Und sollte es das eine oder andere Jungbäumchen trotz unserer Hilfe nicht durch die Dürreperiode schaffen, haben wir es zumindest versucht. Das können die Wenigsten von sich sagen.


Nickname 10.08.2018, 17.49| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: C´EST LA VIE!

ALTE LIEBE ROSTET NICHT



Das Auto ist der Deutschen liebstes Kind, daran hat sich seit Wirtschaftswunderzeiten kaum etwas geändert. Laut Statistik verbringt der männliche deutsche Autofahrer im Schnitt rund 100 Stunden pro Jahr ( also über vier ganze Tage und Nächte) - damit, voller Hingabe an seinem fahrbaren Untersatz herumzubasteln, ihn zu waschen, zu ölen und zu salben. Das ist mehr als mit seinen Freunden am Stammtisch oder auf dem Fußballplatz. Die Zeit, die er seiner Partnerin und/oder den Kindern widmet, liegt noch weiter abgeschlagen auf Platz 4.


Wie die folgende Geschichte beweist, hängt aber nicht nur das so genannte starke Geschlecht mit inniger Liebe an seinem Automobil:


Aus Glück und Freude über das unverhoffte Wiedersehen mit ihrem alten Wagen wäre eine Seniorenheimbewohnerin aus der schwäbischen Gemeinde Burgau um ein Haar zur Diebin geworden. Die73jährige Rentnerin sah während eines Spaziergangs ihr bereits vor längerer Zeit verkauftes Auto am Straßenrand stehen. Laut Polizeibericht stellte die Frau ihre Gehhilfe kurzerhand am Bordstein ab, setzte sich ans Steuer ihres früheren Fahrzeugs (zu dem sie immer noch einen Zweitschlüssel als Andenken in ihrer Handtasche bei sich trug) und fuhr davon. Ein Streifenwagen konnte die Fahrt erst vor dem Altersheim stoppen. Der Schlüssel wurde natürlich von den Beamten auf der Stelle beschlagnahmt.


Der neue Eigentümer des Oldtimers – ein 23jähriger Mann, zufällig selbst Altenpfleger – zeigte Verständnis und nahm den Vorfall mit Humor. Er versprach, die Seniorin in Zukunft manchmal an seinem freien Tag zu einer Spritztour mit ihrem geliebten Wagen abzuholen. Jemand, der seinen Beruf nicht nur als Job zum Zweck des Geldverdienens, sondern dem Wortsinne nach als Berufung sieht. Das lässt hoffen, finde ich.


Nickname 09.08.2018, 10.28| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: C´EST LA VIE!

HEISS BEGEHRT



Ihr spürt es sicherlich alle am eigenen Leib: Die Temperaturen dieses Sommers sind einfach der Wahnsinn! Die Sonne verbrennt einem die Haut, der Sauerstoffgehalt in der Luft läuft gen Null, die Schattenplätze kann man an einer Hand abzählen, und hält man sich dort eine Weile auf, spenden sie auch keine wirkliche Kühle mehr. Man fühlt sich schlapp, träge, müde und ausgelaugt. Die Beine sind schwer wie Blei, die Knie Pudding, der Kopf Mus. Der Appetit ist kaum noch vorhanden. Nur eine übermässige Flüssigkeitszufuhr hält unsere Kraftreserven noch aufrecht und begleitet uns durch den Tag.


Unseren Vierbeinern geht es da nicht anders! Während die Jungspunde die Wärme ganz gut weg stecken - sei es durch ein kurzes Spiel in den Bademuscheln oder eine ausgedehnte Pause in einer frisch gegrabenen Sandkuhle - haben unsere Senioren und geschwächten Gnadenhofbewohner ganz schön mit den Temperaturen zu kämpfen. Sie sind aufgrund ihres Alters und Gesundheitszustandes nicht mehr so gut in der Lage, solche Extreme zu regulieren. Was bleibt, ist die Resignation! Sie scheinen sich regelrecht ihrem Schicksal zu ergeben und die lebensbedrohliche Konsequenz der Dehydrierung in Kauf zu nehmen.


Seitdem die Wärme über uns herein gebrochen ist, versuchen wir diesem Schicksal tagtäglich entgegen zu wirken. Wir richten ihnen künstliche Schattenplätze her und stellen Ventilatoren auf. Sie bekommen regelmässig kühle Umschläge und brauchen nur raus zu gehen, wenn sie es von sich aus möchten. 


Besonders schwierig ist es mit der Nahrungsaufnahme. Essen ist wichtig, Trinken noch viel mehr! Der Körper und der Kopf brauchen nützliche Nährstoffe; Spurenelemente, Mineralien und Vitamine. Doch was tun, wenn das Tierchen sein Futter vehement verweigert, weil die Kraft fehlt und der Appetit nicht vorhanden ist? Zwangsernähren? Schwierig, weil das, was man nicht aus freiem Willen und Lust am Essen zu sich nimmt, dem Körper auch nicht gut tun kann. Das kennt man von sich selbst und genau so geht es unseren Vierbeinern. Deswegen ist die "Zwangsernährung" und die künstliche Ernährung über Infusion unser letzter Ausweg!


Für unsere Fellnasen haben sich derzeit zwei Möglichkeiten der natürlichen Nahrungszufuhr bewährt: Zum einen das Füttern von Flüssigfleisch und zum anderen die altbewährte "Heilnahrung" – die schon so manchem Tierheimzögling das Leben gerettet hat. Da wir aufgrund der momentanen Hitzewelle gleich mehrere bedüftige Vierbeiner haben, die auf diese Art der Nahrungszufuhr angewiesen sind, geht unser kleiner Vorrat in den nächsten Tagen zur Neige. Und damit dies nicht passiert, möchten wir uns mit der dringenden Bitte um Unterstützung an Euch wenden!


Wenn Ihr unseren Senioren und geschwächten Gnadenbrötlern helfen möchtet, findet Ihr nachfolgend die entsprechenden Links. Für jegliche Unterstützung bedanken wir uns im Namen unserer Mäuse von ganzem Herzen im Voraus! Lieben Dank!!!



TEXT UND FOTOS:

 ©Tierheim Herzsprung, mit freundlicher Genehmigung

(http://www.tierherzen-brauchen-hilfe.de/)


Link für Flüssigfleisch


https://www.docfutter.shop/Hundefutter-Feuchtfutter/00_20160712133356_34-Doc-Futter-Fluessiges-Fleisch.html


Link für "Heilnahrung"


- Bestellung über Amazon
https://www.amazon.de/Royal-Canin-Convalescence-Support-Sachet/dp/B0036F1WOE/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1533733925&sr=8-2&keywords=royal+canin+

convalescence+support+instant 


- Bestellung über Medpets
https://www.medpets.de/royal+canin+convalescence+support/


- Bestellen über Vetena

https://www.vetena.de/index.php?lang=0&cl=search&searchparam=convalescence

Nickname 08.08.2018, 15.31| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE

DIE UNTERSCHÄTZTE GEFAHR



Eigentlich möchte man nicht viel einkaufen,

 drei Minuten müssten reichen:

 Schnell ins Geschäft, nach einer Packung Salz, einem Kilogramm Zucker und einem Glas Gurken greifen und zur Kasse hasten, 

denn schließlich wartet der Hund vor dem Eingang.


TASSO warnt davor, Hunde vor dem Geschäft angeleint warten zu lassen


Immer wieder erreichen die Mitarbeiter der TASSO-Notrufzentrale Meldungen, dass Hunde, die für einen kurzen Moment vor dem Laden angeleint wurden, verschwunden sind. „Das ist eine stark unterschätzte Gefahr“, erklärt TASSO-Leiter Philip McCreight, der sich seit über 30 Jahren für die Rückvermittlung verschwundener Tiere einsetzt. Hundehalter, die ihr Tier vor Geschäften anleinen, gehen dabei gleich drei Risiken ein. So kann der geliebte Vierbeiner gestohlen werden; Kriminelle können die Situation beobachten und blitzschnell zuschlagen. Der Hund ist in den allermeisten Fällen unwiederbringlich weg. Auch muss man sich bewusst machen, dass es viele Hundehasser gibt, die dem Hund unbemerkt einen Giftköder anbieten können. Hat der Hund nicht gelernt, Futter von Fremden abzulehnen, kann ein dreiminütiger Einkauf das Tier unter Umständen sein Leben kosten. Zuletzt muss man auch immer davon ausgehen, dass der angeleinte Hund von Passanten bedrängt werden kann. Da die Länge der Leine keine ausreichende Rückzugsmöglichkeit bietet, kann es passieren, dass er aus Angst zuschnappt und so eine unnötige Konfliktsituation losgetreten wird.


Vor Geschäften angeleinte Hunde können zudem auch selbst als Gefahr wahrgenommen werden: Für Menschen, die Angst vor Hunden haben, kann das Betreten eines Geschäftes, dessen Eingangstür scheinbar von einem Hund bewacht wird, zur stressigen und vielleicht sogar unmöglichen Herausforderung werden.


TASSO empfiehlt: Nehmen Sie Rücksicht auf die Sicherheit Ihres Hundes und auf Ihre Mitmenschen. Sofern es die Wetterbedingungen zulassen, kann der Hund einen kurzen Zeitraum im Auto warten. Am besten ist der Hund jedoch immer zu Hause aufgehoben.


©TASSO e.V.


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Anmerkung: Es kommt noch etwas hinzu: Wenn mehrere Hunde, die sich untereinander nicht kennen, gleichzeitig vor dem Laden angebunden sind, kann es leicht zu lautstarken Auseinandersetzungen oder sogar Beißereien kommen - einfach deshalb, weil die ansonsten friedliebenden Tiere "Frust schieben". Man hat sie dort zurückgelassen und ist allein in den Laden gegangen, aus dem es obendrein auch noch verlockend riecht. Sowas geht ja mal gar nicht! Manche Hundehalter behaupten allerdings, ihr Vierbeiner würde ums Verrecken nicht allein zu Hause bleiben. Das kann man aber üben. Unsere Holly war so eine Hündin. Kaum waren wir aus dem Haus und hatten die Tür hinter uns zugemacht, fing sie an, herzzerreißend zu jaulen. Dabei handelte es sich um nichts anderes als pure Verlassensangst, denn die Süße war als Fundhund ins Tierheim gekommen, sprich: Sie wurde ausgesetzt. Wir haben es dann so mit ihr trainiert: Rausgehen - Tür zu - Holly jault - wir Tür auf und zurück ins Haus - Holly fürs Aufpassen loben. Wir haben mit einer halben Minute begonnen und es nach relativ kurzer Zeit geschafft, sie bis zu drei Stunden allein zu lassen, ohne die gesamte Nachbarschaft durch Hundis "Sirenengeheul" in höchste Alarmbereitschaft zu versetzen. Dass wir beim Nachhausekommen die Betten neu gemacht, einen vormals glatten Teppich mit Fransen versehen (siehe Foto) und einmal sogar zwei frischgebackene Kuchen, die ich leichtsinnigerweise offen auf dem Küchentisch hatte stehen lassen, halb aufgefressen vorfanden, gehört eigentlich nicht hierher...


HOLLY




Nach ihrer "Verzweiflungstat"

 war es dann i h r Teppich...

Nickname 07.08.2018, 15.30| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE

KEIN LEERLAUF!



So lautete das Motto unserer Perle Frau Pasewalk, liebevoll Pasi genannt. Fünfundzwanzig Jahre lang stand sie bei uns im Dienst, ehrlich bis auf die Knochen und treu wie Gold. Kurz nachdem wir ihr Jubiläum gefeiert hatten, bekam sie vom Arzt die Diagnose PARKINSON. Da haben wir dann alle hier in der Frühstücksküche gesessen und geheult. Zwei Jahre später ging es ihr bereits so schlecht, dass sie nicht einmal mehr meiner Mutter, ihrer geliebten und verehrten Chefin, das letzte Geleit geben konnte. Sie selbst starb mit nur 61 Jahren.


Unsere Pasi war vielleicht nicht gebildet im klassischen Sinn, aber dafür besaß sie einen wachen Verstand und eine gehörige Portion Mutterwitz. Sie liebte Fremdwörter. Leider war das eine eher unglückliche Liebe, aus der dann Wortschöpfungen geboren wurden wie die antiautäre Erziehung und das vegetarische Nervensystem, leere Flaschen wanderten in den Quarantainer und die Polizei fahndete nach Theoristen. Wenn sie sah, dass wir uns nur mühsam das Lachen verkniffen, fragte sie: "War det schon wieda vakehrt?" und meinte dann: "Na, Se wissen ja, ick habe bloß de Volksschule." Wohlgemerkt, berlinert hat sie nur, wenn wir unter uns waren. Mit den Pensionsgästen sprach sie stets astreines, akzentfreies Hochdeutsch. Umgekehrt war das durchaus nicht immer der Fall. Wenn die Herrschaften auf Schwäbisch, Hessisch, Rheinländisch oder Plattdütsch loslegten – später kam auch noch Sächsisch dazu -, verstanden wir oft nur Bahnhof. Ich erinnere mich an einen Herrn aus Straubing, so ein echt bayrisches Urgestein. Als der anfing, mit mir in seiner 'Muttersprache' zu reden, sagte ich: "I beg your pardon, sir, but I can´t understand you. Do you speak English?"


Wieder zu Pasi. Über Leerlauf brauchte sie wahrlich nicht zu klagen, denn in einer Familienpension reißt die Arbeit selbst bei nur sechs Zimmern mit elf bis siebzehn Gästen, dafür fast durchgängiger Voll- (manchmal versehentlich auch Über-)belegung nie ab. Mit der Zeit fühlte sie sich bei uns mehr zuhause als bei ihrer eigenen Familie; und wenn wir alle vier bis fünf Jahre für einige Tage wegfuhren, wohnte sie hier. Wir wussten, dass wir ihr Haus und Hof, die Gäste, den Hund und die Kasse bedenkenlos anvertrauen konnten.


Bei aller Freundschaft kam es nie zu plumpen Vertraulichkeiten, wir blieben auch die ganzen Jahre hindurch beim Sie. Mit unserer Tierärztin halten wir das ebenso, dabei feiern wir in Kürze mit ihr schon 'Silberhochzeit'. Ich bin mein Leben lang sehr sparsam mit dem Du umgegangen, tue es heute noch. Sogar der Beste und ich haben uns bis kurz vor unserer Verlobung gesiezt. Geschadet hat es uns nicht, immerhin sind wir schon seit knapp zweiundvierzig Jahren zusammen.


Ich habe das vom Papi gelernt. Der sagte immer:"„Man sollte sein Du nur selten und bewusst an ganz besondere Menschen verschenken. Das macht es auch leichter, falls es doch mal zum Streit oder zur Trennung kommt. Außerdem klingt es immer noch besser zu sagen, 'Sie sind ein Idiot und Sie können mich mal', als 'du…' " Da hatte der Papi recht, finde ich. 



Pasi bei unserer Verlobungsfeier, Silvester 1978.

Sie war fast ebenso stolz wie die Brautmutter!

Nickname 06.08.2018, 14.45| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: C´EST LA VIE!

SEELENFÜHRER KATZE

"Hunde Haben Herrchen,

Katzen haben Personal."


(Volksmund)


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Sie heißt Mimi, Pussy, Kitty oder Mohrle und ist, neben Hund und Vogel, unser liebstes Haustier: die Katze. Die alten Ägypter verehrten sie als Göttin und setzten sie als Tempelwächterin ein, weil sie ungebetene Geister und Kräfte mit ihrem „7. Sinn“ sofort wahrnehmen kann. Neun Leben soll die Katze haben, und in vielen Kulturen gilt sie als Orakeltier. Den Spruch „Schwarze Katze von links – Glück bringt´s, schwarze Katze von rechts bringt Schlecht´s“ kennen sicher viele. Auch sagt man ihr nach, dass sie zwischen den Welten reisen und mit Toten und Geistern kommunizieren könne.





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Als Krafttier will die Katze uns den Weg in die Selbstbestimmung zeigen und uns daran erinnern, dass wir unserer Intuition vertrauen und auf unsere innere Stimme hören sollen. Sie fordert uns auf, mit wachen Sinnen durchs Leben zu gehen und unsere Freiheit niemals um der Sicherheit willen aufzugeben (offen gestanden hätte ich damit ein Problem, denn mein persönliches Sicherheitsbedürfnis ist ausgesprochen groß). Unser Selbstwertgefühl hängt oftmals doch sehr stark vom Urteil anderer ab. Wir möchten geliebt und gelobt werden und erhoffen uns von unseren Mitmenschen Anerkennung, Aufmerksamkeit und seelische Streicheleinheiten. Wenn die Katze in unser Leben schleicht, will sie uns lehren, unabhängig zu sein. Nach dem Motto: „Ich hab euch gern, und ihr könnt mich auch gern haben.“ Wenn wir nicht mit denen zusammen sein können, die wir lieben, dann lieben wir doch einfach die, mit denen wir zusammen sind. Selbstliebe, das ist das Zauberwort, denn mit wem verbringen wir schließlich mehr Zeit, als mit uns selbst? Andere haben nur so lange Macht über uns, wie wir ihnen das erlauben. Erkennen wir uns an, wie wir sind und nehmen uns selbst liebevoll in den Arm. Wir sind bei uns selbst in den besten Händen, oder sollten es jedenfalls sein. Meisterin Katze leitet und dabei an: „Entspanne dich, strecke dich wohlig aus und lasse dich wärmen von der Sonne und der Liebe, die überall um dich ist.“ Umgeben wir uns mit Menschen, die uns zu schätzen wissen und lassen wir jene in Dankbarkeit und Frieden ziehen, die uns nicht mehr guttun. Durch Selbstbestimmung und Unabhängigkeit ziehen wir neue, glückliche Erfahrungen an.





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Die Kehrseite der Katzenmedaille ist, dass die Samtpfoten für Täuschung, Hinterhältigkeit, Grausamkeit und Manipulation stehen. Sie gelten als egozentrisch, kratzbürstig, eigensinnig und unberechenbar. Zu ihrer Ehrenrettung sei aber gesagt, dass es sich auch um äußerst reinliche Tiere handelt, die den klaren Durchblick lieben. Und wenn der mal nicht gegeben ist, legen sie eben selber tatkräftig Pfote an:




AFFIRMATIONEN:


„Unabhängig und frei folge ich dem Weg meiner Seele.“


„Ich bin ich. 

Frei und glücklich gestalte ich mein Leben 

und lasse alles los,
was mir nicht mehr dient.“

Nickname 05.08.2018, 12.28| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE

SEELENFÜHRER HUND

"Alles Wissen, die Gesamtheit aller Fragen und Antworten
sind im Hund enthalten."


(Franz Kafka)




Mein ganzes Leben lang haben Hunde mich begleitet. Sie sind meine Lieblingstiere, darum sollen sie auch den Reigen der beschriebenen Krafttiere eröffnen.


Ein Krafttier ist ein uns schützender Tiergeist. Es verleiht uns besondere Eigenschaften und Fähigkeiten, es warnt und begleitet uns, es hilft bei Heilbehandlungen, es schenkt uns den Mut und die Stärke, im Leben weiterzugehen und anstehende Aufgaben zu bewältigen und es zeigt uns, wie es um unsere Kraft steht und was wir tun können, um diese wiederherzustellen und zu erhalten.


Es gibt lebenslange Krafttiere und Helfertiere, die uns nur für eine Weile begleiten. Doch egal auf welche Weise ein Krafttier zu uns kommt, jedes birgt eine besondere Medizin in sich. Medizin meint im schamanischen Sinn eine Kraft, die heilig ist und jedem Wesen inne wohnt. Diese Kraft kann ohne greifbare Wirkstoffe wie Tabletten, Pülverchen oder Tropfen eine Heilung bewirken. Der Hund wird oft dem Element Wasser zugeordnet und bringt uns die Medizin, die wir brauchen, um zu uns selbst zu finden. Wenn keiner mehr für uns da ist, steht er uns bei und ermutigt uns. Er erträgt uns auch dann, wenn wir uns mal nicht von der besten Seite zeigen. Er fordert uns auf, uns nicht zu vergraben, sondern vor die Tür zu gehen, die Natur zu genießen und sie anzunehmen, wie sie gerade ist. Mit seiner bedingungslosen Liebe zeigt er uns, dass jeder Tag ein neuer Anfang ist und neue Chancen bietet. Er lehrt uns die Kunst, im Hier und Jetzt zu sein, unsere Aufgaben und Pflichten zu erfüllen und unserem gewohnten Rhythmus zu folgen, egal, wie es gerade in uns aussieht.




Wenn der Hund in unser Leben tappst, dann haben wir in ihm einen treuen und aufrichtigen Begleiter und Lehrer gefunden. In der Mythologie fällt dem Hund die Aufgabe zu, die Zwischenwelten zu bewachen – so der Höllenhund Zerberus in den griechischen Sagen. Der Hund ist ein aufopferungsvoller Bewacher und Beschützer sogar in den schwierigsten Situationen. Er lehrt uns Loyalität gegenüber anderen. Dabei respektiert er unseren freien Willen und lässt uns das Tempo vorgeben. Er wartet, bis wir von uns aus ein Zeichen geben, dass wir bereit sind weiterzugehen. Der Hund schenkt uns Mut und Kraft, unseren Weg zu gehen, uns selbst und anderen zu vergeben und uns dabei selbst treu zu bleiben.


Das Verhalten unseres Hundes spiegelt oft auch unsere eigene Persönlichkeit wieder. Durch seine Beobachtungsgabe und das ständige Zusammenspiel mit uns kann er unseren nächsten Schritt schon vorausahnen und dient dadurch als Spiegelbild dessen, wer wir wirklich sind.


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Wo so viel Licht ist, da gibt es natürlich auch Schatten. Von der negativen Seite betrachtet kann uns der Hund auf versteckte Aggressionen hinweisen, auf gedankenlose Befehlstreue und Obrigkeitshörigkeit, auf Verschlossenheit, starke Abgrenzung und Angst vor Strafe. Er verweist uns auch darauf, dass wir möglicherweise dazu neigen, uns in die Angelegenheiten anderer einzumischen, die uns nichts angehen und mehr auf andere als auf uns selbst ausgerichtet sind.


AFFIRMATIONEN:


„Ich nehme bedingungslos die Umstände,

 das Hier und Jetzt in meinem Leben an.“

"Ich sage Ja zu dem, was ist
 was ist und vertraue meinem Weg.“



Nickname 04.08.2018, 14.39| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE

JA, WO ISSES DENN?

 


Liebe Leute, na, habe ich Euch den Mund wässrig gemacht? Bestimmt möchtet Ihr jetzt erfahren, was ein Krafttier ist und welche Bedeutung die einzelnen Tiere haben, wenn sie auf irgendeine Weise in Euer Leben trotten, rennen, traben, springen oder fliegen.


Also, ein Krafttier ist ein Seelenführer. Jeder Mensch kann eines oder mehrere Krafttiere haben und sie können so unterschiedlich sein wie Ihr. Das Krafttier bringt Euch sozusagen eine Botschaft, die für Eure aktuelle Lebenssituation wichtig ist. Wenn Ihr Eure Aufgabe gemeistert habt, kann es sein, dass ein Krafttier verschwindet und ein anderes Tier an seiner Stelle auftaucht, das Euch auf dem nächsten Abschnitt begleitet. Aber erst müsst Ihr sie ja mal finden, oder sie Euch. Da gibt es verschiedene Möglichkeiten: Ihr könnt Euch zum Beispiel überlegen, welches Tier Ihr schon als Kind immer besonders gern mochtet, welches Euch als Erstes einfällt, wenn Ihr an Tiere denkt oder von welchem Tier Ihr öfters träumt. Eventuell gibt es Tiere, mit denen Ihr etwas Besonderes erlebt habt.


 Das kann etwas Angenehmes oder Unangenehmes sein. Vor welchen Tieren habt Ihr vielleicht schon lange Angst? Das spielt nämlich auch eine Rolle, weil diese Tiere Euch auffordern wollen, dass Ihr Euch mit ihnen beschäftigt und Eure Angst vor ihnen verliert. (Bei unserer Madame sind das vor allem Spinnen und Schlangen, da kreischt sie schon und rennt weg, wenn sie die bloß mal im Fernsehen sieht). Gibt es Tiere, die Euch seit Eurer Geburt begleiten, oder habt Ihr ein Tier als Sternzeichen? Da könnt Ihr ruhig auch mal in anderen Horoskopen nachschauen, zum Beispiel im chinesischen oder indianischen. Unser Frauchen ist so ziemlich von allem etwas: Löwe im westlichen Horoskop, Ziege im chinesischen und im indianischen ist sie ein Lachs. Der reinste Zoo! Wir werden ja sehen, was das zu bedeuten hat. Wurdet Ihr schon mal von einem Tier angegriffen oder gebissen, und welche Tiere trefft Ihr in Eurer Umgebung immer wieder? Das kann alles wichtig sein, wenn Ihr Euer ganz persönliches Krafttier finden wollt.


 Ihr könnt auch meditieren oder eine schamanische Krafttierreise machen, aber das ist schon mehr was für Fortgeschrittene; dann lieber vor dem Einschlafen das Tier bitten, dass es sich Euch im Traum zeigt. Wenn´s nicht gleich auf Anhieb klappt, lasst Euch nicht entmutigen, probiert es einfach immer wieder!


Nun wollt Ihr aber wissen, welches Tier den Anfang macht, stimmt´s? Das lest Ihr dann beim nächsten Mal; heute verrate ich Euch nur soviel: Es gilt schon seit ewigen Zeiten als bester Freund des Menschen. Also, bis denne.


Macht´s gut, Nachbarn!
Euer Barny




Nur ein ganz kleiner Snack -
Schreiben macht hungrig, sagt Frauchen auch immer!

Nickname 03.08.2018, 17.28| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE

DIE KRAFT DER TIERE

 


Liebe Leute, wie Ihr wisst, bin ich nur ein Hund. NUR? Einige Menschen denken, sie wären uns Tieren überlegen durch ihre Logik, ihr Urteilsvermögen und ihre Intelligenz. Es stimmt, in mancher Beziehung habt Ihr uns einiges voraus. Wir handeln rein instinktiv oder intuitiv und nicht nach dem Verstand (ob der allerdings immer ein Vorteil ist, weiß ich nicht); auch können wir nicht in die Zukunft planen, sondern leben ganz im Hier und Jetzt. Das lässt uns abhängig und angreifbar sein.


In der Bibel steht: "Macht euch die Erde untertan". So weit, so gut. Aber trägt ein Herrscher nicht auch die Verantwortung für das Wohlergehen seiner Untertanen? Trotzdem meinen viele Menschen, sie hätten das Recht, uns - ihre Mitgeschöpfe - zu missbrauchen, auszubeuten und zu quälen. Das war nicht immer so: In früheren Kulturen wurden die Tiere beschützt und als geistige Wesen verehrt. Man glaubte, dass es am Anfang eine Welt der Tiermenschen gegeben habe, in der beide Gattungen sich sozusagen "vermählt" hätten und aus der die Menschenwelt erst geschaffen worden sei. Die Menschen lernten von den Tieren und waren überzeugt, dass sie verwandte Seelen hätten. Indianische Priester riefen Tiere zu Hilfe, wenn sie sich mit deren Kraft verbinden wollten, um zum Beispiel Kriege zu beenden und Krankheiten zu heilen.


Damals entstand auch das Wissen um die so genannten Kraft- und Helfertiere, von denen wir Euch in der nächsten Zeit berichten wollen. Wir erklären Euch, was ein Krafttier ist, wie Ihr Eures findet und was es für Euch tun kann. Vielleicht begegnet der Eine oder Andere seinem ganz persönlichem Krafttier, das ihn begleitet und ihm auf seinem Lebensweg zur Seite steht. Kommt mit, das wird eine richtig spannende Safari ohne jedes Blutvergießen. Also dann, bis bald.


Macht´s gut, Nachbarn!
Euer Barny


Nickname 02.08.2018, 16.20| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE

SUMMER IN DOG CITY



Liebe Leute, wer hätte gedacht, dass unser Frauchen vom Sommer mal genug  bekäme? Sie ist ja so eine Sonnenanbeterin und lebt erst ab 20 Grad (plus, versteht sich) richtig auf. Aber, sagt sie, was in diesem Jahr abgeht, wird sogar ihr langsam unheimlich. Herrchens und ihr liebstes Hobby ist momentan das Duschen. Da stehen sie drunter – natürlich immer nur kurz, wegen der Umwelt -, dann kommen sie raus, trocknen sich ab, ziehen sich an und sagen fünf Minuten später, ach eigentlich könnte ich schon wieder. Also, duschen, für alles andere wäre es dann doch viiieel zu heiß. 


Ich persönlich hab es ja nicht so mit dem feuchten Element. Meine frühere Kumpeline Wendy dagegen war eine echte Wasserratte und hätte am liebsten Tag und Nacht in unserem Pool verbracht. Labrador-Mix eben, denen liegt das wohl in den Genen.





Dann doch lieber ein gemütliches Nickerchen an einem schönen, schattigen Plätzchen.





Nur einmal haben sie mich drangekriegt, und zwar mit einem ganz faulen Trick. Ist schon einige Jährchen her, damals hatte ich noch mehr Freude an meinem Bällchen. Das haben sie schamlos ausgenutzt, aber guckt am besten selbst:








Heute könnte mir das nicht mehr passieren. Man wird eben älter und lässt sich nicht mehr so leicht aufs Glatteis, respektive ins kalte Wasser führen. Trotzdem steigt die Wasserrechnung hier allmählich in astronomische Höhen, weil Chef und Fraule schon wochenlang fünfzehn Straßenbäume mit dem kühlen Nass versorgen. Anfangs hat die Große es allein und mit Gießkannen gemacht. Dabei wurden ihre Arme vom Schleppen immer länger, bis sie auf den glorreichen Einfall kam, die vollen Kannen einfach in die Schubkarre zu stellen und zu den Bäumen hinzufahren. Dann hatte Chef eine noch viel genialere Idee: Er hat für Mummy einen Gartenschlauch verlängert und zieht jetzt selber mit der Karre los zu den Bäumen, die sie trotzdem nicht erreichen kann. Auf die Weise schaffen sie einige mehr. Von den lieben Nachbarn hilft natürlich keiner mit. Die gucken nur blöd und fragen, warum wir das machen. Was für eine dämliche Frage, es reicht eben nicht aus, wenn Fifi, Bello & Co. ab und zu an den Baum pinkeln! Mal ehrlich, was soll man dazu noch bellen? Aber wenn Bäume gießen irgendwann olympisch wird, gewinnen unsere Beiden garantiert Gold, darauf verwette ich meine Schlappohren!


Obendrein laufen im Garten von morgens bis abends die Rasensprenger und liegen Schläuche an den Bäumen, Hecken und Sträuchern. Ein echter Fulltimejob, sagt Frauchen, aber wir können schließlich nicht alles vertrocknen lassen. Übrigens, vielleicht steht bei Ihnen vorm Haus ja auch so ein armer Baum, der schon gelbe Blätter hat und traurig die Zweige hängen lässt. Falls Sie zufällig einen Eimer oder eine Gießkanne zur Hand haben, gönnen Sie dem Kameraden doch einen ordentlichen Schluck. Er wird´s Ihnen danken! In dem Sinne:


 Macht´s gut, Nachbarn!

 Ihr/Euer BARNY


Nickname 01.08.2018, 09.46| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: C´EST LA VIE!

2018
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ÜBER MICH:Geboren vor 63 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.
Verheiratet mit dem besten aller Ehemänner und glückliches Frauchen von drei allerliebsten Fellnasen.


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