Mitternachtsspitzen

Blogeinträge (themensortiert)

Thema: WIE DAS LEBEN SO SPIELT

JA, WER BIN ICH DENN?

In metallic-blauer Schrift auf einem Kuvert aus goldfarbener Knisterfolie leuchtet es mir entgegen: „Herzlichen Glückwunsch, liebe Frau D.! Sie wurden als V.I.P. Kundin von uns ausgewählt…“ Wie denn, ich als V.I.P.? Na, da soll doch gleich…! Ich ahne schon, was mich erwartet, und richtig: In dem nobel aussehenden Umschlag steckt der brandneue Katalog eines Modehauses für Damen ab Konfektionsgröße 42. Alles, was die stärkere Frau in der kommenden Herbst/Wintersaison so trägt, fotografiert an bildhübschen Zwanzigjährigen mit, na sagen wir, höchstens Größe 36. Wir erinnern uns: Zielgruppe soll hier Mrs. Molly und nicht Miss Twiggy sein! Aber das ist schon wieder ein anderes Thema. Also, Mode für die Saison 2020/21. Donnerwetter, die haben vielleicht ein Tempo drauf! Ich habe noch nicht einmal meine Garderobe für den diesjährigen Sommer aufgefrischt; ganz abgesehen davon, dass die meisten von uns zurzeit wohl andere Sorgen haben dürften. Auf der Titelseite geht es dann folgendermaßen weiter:


„…Sie kommen als Erste (Frage: Und Einzige? Wenn man das so liest, könnte man es fast glauben) in den Genuss unserer Kollektion für die Saison Herbst-Winter 2020/21. Für Ihre Vorabbestellung bis 20.04.2020 aus unserem neuen Katalog bedanken wir uns mit lohnenden Vorteilen: 


Geschenk 1: praktischer Multifunktionswecker (brauchen wir nicht, unsere Fellkinder sorgen mit ihren kalten Nasen schon dafür, dass wir nicht verpennen)


Geschenk 2: Gutschrift über 10 € für Sie (wenn ich nichts bestelle, spare ich mehr)


Extra: bevorzugte Lieferung ab Anfang September 2020"


Das ist ja wohl der Hohn auf Socken! Ich kaufe doch heute nichts, was ich erst in fünf Monaten bekomme. Geduld ist nicht meine Stärke, und wenn ich überhaupt etwas bestelle, dann will ich es möglichst schon gestern geliefert haben. Außerdem, wer sagt, dass ich im September noch Mode für große Größen brauche? Schließlich könnte ich bis dahin abnehmen. Na schön, vielleicht nicht gleich mehrere Kleidergrößen und erst recht nicht über die "Eiszeit" (am liebsten Zitrone und Stracciatella). Aber das wissen die ja nicht.


Regelmäßig finde ich mindestens drei solcher Druckerzeugnisse, alle ganz ähnlich marktschreierisch aufgemacht, in unserem Hausbriefkasten vor. Pro Woche? Nicht doch, pro Tag! Woher wissen die bloß alle, wie ich heiße und wo ich wohne, obwohl ich noch nie etwas bei ihnen geordert habe? Ganz zu schweigen von der Flut an Flyern diverser Pizzalieferdienste, Handwerksbetriebe und Gärtnereien, dem Kirchenblättchen und den Wurfsendungen sämtlicher ortsansässiger Discounter. Für die kleinen, unscheinbaren, dafür aber immens wichtigen Briefe – Liebesgrüße vom heimlichen Verehrer, Steuergutschrift vom Finanzamt, das kommt schon mal vor! – bleibt kaum noch Platz, und man muss höllisch aufpassen, dass man sie nicht versehentlich mit all dem unerwünschten Papierkram in der blauen Tonne entsorgt. Unser Postbote hat jedes Mal seine liebe Not, den ganzen Wust in unseren Briefkasten zu stopfen, der sich dann wegen Überfüllung oft nur mit Gewalt öffnen lässt. Aber das ist noch längst nicht alles. Neulich kam der Katalog eines bekannten Versandhauses mit vier Buchstaben sogar per Paketauto. Der Wälzer wog mindestens drei Kilo und war ungefähr so dick wie der 10. Band des Großen Brockhaus (die Älteren erinnern sich: Das ist ein auf Papier gedrucktes Lexikon, also ein Buch).


Der Text auf Umschlag oder Titelblatt variiert von Firma zu Firma, Inhalt und Aussage bleiben sich dagegen stets gleich. Papier ist geduldig; ich bin es nicht, und ich merke, wie ich beim Lesen immer mehr erröte. Vor Freude? Nein, vor Wut und das aus mehreren Gründen.


Erstens: Halten die mich echt für so bescheuert, dass ich ihnen abkaufe, gerade ich sei unter Tausenden - ach was sage ich, Hunderttausenden - auserwählt worden, diese tollen, extra für mich designten Modelle zu erwerben und zu tragen? Nicht wahr, da fühle ich mich doch gleich wie Claudia Schiffer, Heidi Klum und Naomi Campbell in einer Person! Und wäre es wirklich an dem, was um Himmelswillen sollen all die anderen, minder Privilegierten in der kommenden Saison anziehen? Oder müssen die nackt herumlaufen?


Zweitens: Wissen die Verantwortlichen für diese überflüssigen Papierberge noch immer nicht, welchen Schaden Folien und ähnliche Verpackungen in der Umwelt anrichten? (Dazu fällt mir ein: Wer, zum Teufel, ist eigentlich irgendwann auf den idiotischen Einfall gekommen, bunte Blumensträuße in Klarsichtfolie zu verpacken, die man noch nicht einmal wiederverwenden kann, weil sie beim Versuch, den Tesafilm abzuziehen, todsicher zerreißt?) Abgesehen davon haben die Prospektmacher und ihre Auftraggeber wohl auch nichts vom Sterben des Regenwaldes gehört. Das Papier für ihre bunten Hochglanzblätter wird bekanntlich aus Holz gemacht, und woraus bestehen Bäume? Aus Holz. Botschaft angekommen? Ein paar Zyniker werden jetzt einwenden, dass das vorhin erwähnte Lexikon schließlich auch auf Papier gedruckt wurde; aber das lässt sich ja wohl nicht vergleichen. 


Alle meine Bemühungen, die lästigen Briefkastenverstopfer loszuwerden, sind kläglich gescheitert. Ich habe versucht, sie telefonisch abzubestellen. Das Gespräch ging natürlich auf meine Kosten, weil die meisten Unternehmen wenig kundenfreundliche, gebührenpflichtige 01805er Rufnummern verwenden. Dutzende von Mails habe ich geschrieben, mit der Bitte, meine Daten doch schleunigst aus dem Firmencomputer zu löschen. Ich habe geweint, gebettelt und gedroht. Es war vergebens. Man kann oder will mich einfach nicht verstehen. Prospekte und Kataloge flattern weiterhin munter ins Haus - und wandern gleich darauf ungelesen in den Müll.


Bisher glaubte ich, das Kürzel V.I.P. stände für „Very Impotent Person“. In Wahrheit bedeutet es aber etwas ganz anderes, nämlich: „Vollkommen Irrsinnige Papierschwendung“!

Nickname 28.03.2020, 18.46 | (0/0) Kommentare | PL

WENN DAS LEBEN KEIN ERBARMEN KENNT

BUDDYS Lebensgeschichte ist die Geschichte des Überlebens in einem riesigen Shelter... und das seit 11 Jahren.


Ich erzähle Euch seine Geschichte, weil ich hoffe... hoffe auf eine Chancen nun wenigstens noch für einen guten Lebensabend bei lieben Menschen für Buddy.




Buddy kam als Jundhund ins riesige Shelter "Kozhuhovo" in Russland. Seine Angst war groß vor all dem Fremden... und doch sollte alles noch viel schlimmer kommen.Die ersten Jahre traute Buddy sich nicht, seinen kleinen Zwinger zu verlassen.


So bestand sein Leben aus 3 Quadratmetern Außenzwinger, den er sich mit anderen Hunden teilte. Als Schutz in den eisigen russischen Wintern und einzigen Ort, um sich etwas zu verstecken, gibt es in den Zwingern jeweils eine kleine Holzkiste von 1,5 Quadratmetern – dort war auch Buddy die meiste Zeit.


Doch irgendwann begann einer der anderen Hunde in seinem Zwinger ihn zu beißen. Der Stresspegel in einem Shelter mit ca. 3000 Hunden ist hoch und der Lärm enorm... und Buddy war einer, der sich gegen andere Hunde nicht durchsetzen konnte.Die freiwilligen Helfer sahen die Not von Buddy und wussten, dass schnell etwas geschehen musste. Buddy kam in einen neuen Zwinger zusammen mit einer Hündin, die er kannte, und einem anderen Hund, der ebenfalls von seinen Zwingernachbarn gebissen wurde. Die Drei verstanden sich, und ab diesem Zeitpunkt musste Buddy keine Bisse mehr ertragen. Aber durch das Erlebte blieb seine Angst vor fremden Hunden, besonders vor jungen Rüden.


Die freiwilligen Helfer begannen mit ihm zu üben... denn sonst wäre sein ganzes Leben nur in diesem kleinen Käfig verlaufen – hinter Gittern und in seiner Angst gefangen. Als sie Buddy an einem Tag mit in den Auslauf nehmen wollten, sahen sie das ganze Ausmaß seiner Angst – der mittlerweile erwachsene Buddy drückte sich in eine Ecke, zitterte am ganzen Körper und wimmerte vor sich hin. Es war klar, Buddy konnte mit anderen Hunden im Auslauf nicht bestehen... aber dies ist die einzige Möglichkeit, damit Hunde dort wenigstens einmal in der Woche ihren Zwinger für kurze Zeit verlassen können.


Um Buddy doch wenigstens etwas Abwechslung zu ermöglichen, wurde er fortan einzeln von seiner Betreuerin an der Leine durch die Sheltergänge ausgeführt – einmal in der Woche für eine ? Stunde etwas Bewegung.


Die Jahre vergingen... und Buddy wurde älter. Buddy lebte sein Leben in seinem kleinen Außenzwinger, durch eisige Winter, heiße Sommer und bei Wind und Regen... und irgendwann begannen seine gesundheitlichen Probleme. Buddy überstand einen Bandscheibenvorfall und hat heute keine Zähne mehr. Buddy fällt nun die Futteraufnahme schwer, da es im Shelter nur Trockenfutter gibt. Seine Betreuerin gibt ihm Dosenfutter, wenn sie an einem Tag in der Woche im Shelter ist... und Buddy freut sich jedes Mal so sehr.


Doch was ist 1 x in der Woche ein kurzer Spaziergang durch die Sheltergänge und 1 x in der Woche Dosenfutter? Es ist das, was Hunde wie Buddy am Leben hält... sie überleben lässt. Aber hat Buddy nicht endlich mehr verdient?




Keine eisige Kälte und ein paar Sägespäne in einer Holzkiste, sondern ein weiches Hundebett in einem warmen Zuhause... damit seine alten Knochen endlich etwas Erleichterung finden. Kein hartes, minderwertiges Trockenfutter mehr, sondern Futter, was er aufnehmen kann und was ihm gut tut. Endlich ein Zuhause, wo er umsorgt und geliebt wird... und keine Angst mehr vor den Übergriffen jüngerer und stärkerer Hunde haben muss.


Buddy ist freundlich zu Menschen... braucht aber Zeit, um Vertrauen zu fassen. Buddy war noch jung, als er ins Shelter kam. So kennt er nur das Leben im Shelter. Er wird Zeit benötigen, um sich an etwas Neues zu gewöhnen. Doch mit etwas Geduld und Einfühlungsvermögen kann man sein Vertrauen und mit vielen Leckerlis auch das Herz des lieben Rüden gewinnen.


Buddy wurde ca. 2008 geboren und ist ca. 50 cm hoch. Er ist geimpft, gechipt und kastriert. Er versteht sich gut mit seinen Artgenossen, aber junge Rüden machen ihm große Angst. Buddy kennt das Laufen an der Leine.


Wir suchen, wie für all unsere Hunde, nur eine Endstelle für Buddy. Ob er sich mit Katzen verstehen würde, können wir leider nicht zuverlässig testen.


Bei ernsthaftem Interesse wenden Sie sich bitte an unsere Team-Kollegin Daniela Bansche
eMail: d.bansche@tierschutz-miteinander.de
Tel.: 05371-687266

Nickname 04.03.2020, 20.30 | (0/0) Kommentare | PL

OUR DAILY SOUP - BITTE AUCH EIN WENIG FÜR MICH!



Heute hat´s mal wieder nicht gereicht, und ich bin leer ausgegangen. Ich bin ja so klein und auch schon alt. Die jüngeren, kräftigeren Hunde drängeln und schubsen mich beiseite. Sie sind genauso hungrig wie ich, und jeder will seinen Anteil haben. Die lieben Menschen tun, was sie können. Aber es reicht hinten und vorne nicht, um uns alle satt zu kriegen. Wir sind einfach zu viele, und es kommen immer mehr.




WARUM IST DAS SO???


WARUM MÜSSEN WIR GEBOREN WERDEN,

 WENN UNS NIEMAND WILL???


Vielleicht habe ich morgen mehr Glück. Jetzt verkrieche ich mich in meiner Ecke und versuche zu schlafen. Vorher lecke und knabbere ich noch eine Weile an meinen Pfoten. Die sind schon ganz wund, aber der Schmerz lenkt mich ab vom Kneifen und Ziehen in meinem Bäuchlein.


 DER HUNGER TUT SO WEH…!!!



Nickname 31.01.2020, 19.22 | (0/0) Kommentare | PL

FRIEDE, FREUDE, WEIHNACHTEN...




Die Großmutter zur Enkelin: "Du darfst dir zu Weihnachten von mir ein schönes Buch wünschen!" - "Fein, dann wünsche ich mir dein Sparbuch!"

***


Der Vater will seine vierjährige Tochter zum Weihnachtsfest überraschen. Er leiht sich ein Weihnachtsmannkostüm aus, zieht es sich im Schlafzimmer an, bewaffnet sich mit Sack und Rute und geht in das Wohnzimmer, wo seine Tochter und seine Frau sind, und sagt sein Sprüchlein auf: "Drauß' vom Walde komm' ich her. Ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr, und überall auf den Tannenspitzen, sah ich die goldenen Lichtlein blitzen."
Darauf die Tochter: "Mama, ist der Papa wieder mal besoffen?"


***


Josef und Maria sind auf Herbergssuche. Leicht genervt klopft Josef an die zwölfte Tür. Der Wirt öffnet, es entsteht folgender Dialog:
Josef: "Habt Ihr Quartier für mich und meine Frau?"
Wirt: "Nein, alles ausgebucht!"
Josef: "Aber seht doch, meine Frau ist hochschwanger!"
Wirt: "Da kann ich doch nichts für..."
Josef: "Ich doch auch nicht!"


***


Die beiden Kinder streiten sich ausgerechnet am Heiligabend heftig und laut um die Weihnachtskekse. Die Mutter ist völlig entnervt und jammert: "Könnt ihr beide denn nicht ein einziges Mal einer Meinung sein?" Antwort der Kinder: "Sind wir doch - wir wollen beide die gleichen Kekse!"


Nickname 26.12.2019, 13.45 | (0/0) Kommentare | PL

SCHÖNE BESCHERUNG!




Ein Familienvater resümiert: "Ich weiß jetzt, warum Weihnachten in meiner Kindheit so schön war. Ich musste die Geschenke nicht bezahlen!"


***


"Ach Omi, die Trompete von dir war wirklich mein schönstes Weihnachtsgeschenk."
"Tatsächlich ?", freut sich Omi.
"Ja, Mami gibt mir jeden Tag fünf Euro, wenn ich nicht darauf spiele!"


***


Kurz vor Weihnachten. "Ich werde meinem Mann Goethe und Schiller schenken, und zwar in Leder."
"Sehr vernünftig", nickt die Freundin, "die gehen ja auch nicht so leicht kaputt wie die aus Gips."


***


Klein Flo schreibt auch heuer wieder einen Wunschzettel an den Weihnachtsmann: Lieber Weihnachtsmann, schicke die Geschenke heuer bitte direkt an mich und nicht an meine Eltern. Die hatten doch glatt das Handy voriges Jahr für sich behalten.


***


Unterhaltung kurz nach Weihnachten: "Sag mal, war eigentlich unter deinen Weihnachtsgeschenken auch eine echte Überraschung?" Antwort: "Aber ja! Ich bekam von meinem Chef ein Buch, das ich meinem Kollegen Schmidt vor Jahren geliehen hatte!"


***


Nach der Bescherung schimpft die Frau mit ihrem Mann: "Ich verstehe dich nicht. Seit Jahren schenke ich dir zu Weihnachten karierte Krawatten. Und plötzlich gefallen sie dir nicht mehr!"



Nickname 25.12.2019, 15.35 | (0/0) Kommentare | PL

JEDEN TAG EIN BISSCHEN MEHR



Mit jedem Tag stirbt ein bisschen mehr die Hoffnung, dass es jemals doch noch gut werden kann.


Die 13-jährige CASEY wartet schon so lange auf eine Chance… Casey kam 2011 ins russische Shelter "Kozhuhovo" und war lange Zeit wie unsichtbar. Zu groß war ihre Angst vor dem Fremden, dem Lärm und dem Stress um sie herum.


So zog das Leben an Casey vorbei, während sie sich in einer Ecke ihres Zwingers verkroch.


Besucher bekamen sie in dieser Zeit erst gar nicht zu sehen, nur die freiwilligen Helfer, wenn sie am Wochenende ins Shelter kamen. Sie ging dann auch mit den anderen Hunden in den Auslauf, hielt aber immer Abstand zu den Menschen.


Einzig im Spielen mit anderen Hunden konnte man erkennen, was für eine fröhliche Hündin in Casey steckt.


In diesem Video könnt Ihr Casey mit anderen Hunden im Auslauf sehen:



Mit viel Geduld und Verständnis gelang es den Betreuern Stück für Stück Caseys Vertrauen zu gewinnen, sie übten mit ihr das Laufen an der Leine und zeigten ihr, dass eine Hand auch sanft streicheln kann. Wir wissen nicht, was Casey in ihren ersten Lebensjahren erlebt hat oder vielleicht auch einfach zu wenig erleben durfte, aber sie hat gezeigt, dass sie zu Menschen Vertrauen fassen kann.


Doch wofür das alles, wenn ihr nie jemand eine Chance gibt?


Dabei hätte Casey es so verdient, nach ihrem langen Weg aus der Angst heraus, endlich anzukommen - in ihrem eigenen Zuhause, bei Menschen die sie so nehmen, wie sie ist. Verständnisvolle Menschen, die ihr eine Welt zeigen in der es Wärme und Liebe gibt. Eine Welt, in der sie nie wieder Angst haben muss. Eine Welt, in der sie in ihrem eigenen Tempo an- und zur Ruhe kommen kann. 


CASEY läuft die Zeit davon… denn jeden Tag stirbt ein bisschen mehr die Hoffnung, dass sie das Shelter jemals wieder verlassen darf.


Deshalb suche ich hier den besonderen Menschen für Casey, für den sie nicht unsichtbar und vergessen ist… sondern der ihr eine Chance geben möchte.


CASEY ist eine ca. 45 cm große Mischlingshündin. Ihr Geburtsjahr wird mit ca. 2006 angegeben. Mit ihren Artgenossen versteht Casey sich gut und spielt auch trotz ihres Alters noch gerne mit ihren Hundefreunden. Bei fremden Menschen ist Casey vorsichtig, sie braucht Zeit um Vertrauen zu fassen.
Im neuen Zuhause wäre es schön, wenn dort bereits ein Hund leben würde, der ihr Sicherheit gibt und an dem sie sich orientieren kann.


Casey ist gechipt, geimpft und kastriert.
Die Ausreise und Vermittlung erfolgt über Tierschutz miteinander e.V.
Für Casey suchen wir ausschließlich ein endgültiges Zuhause.


CASEY, ich wünsche Dir von Herzen, dass ein lieber Mensch Dich entdeckt, der Dir helfen und Dir ein Zuhause geben möchte… in dem Du ganz in Deinem Tempo ankommen darfst. 


Wichtige Daten im Überblick:!


* Hündin
* ca. 13 Jahre alt
* ca. 45 cm
* kastriert
* verträglich mit Artgenossen
* vorsichtig bei fremden Menschen, braucht Zeit, um Vertrauen zu fassen
* kennt das Laufen an der Leine
* noch im Shelter in Russland
* Katzenverträglichkeit kann nicht zuverlässig getestet werden
* endgültiges Zuhause gesucht


Vermittlerkontakt/Fragen: Daniela Bansche, eMail: d.bansche@tierschutz-miteinander.de

Nickname 18.07.2019, 14.56 | (0/0) Kommentare | PL

BLACK IS BEAUTIFUL!



Geburtsdatum: ca.2010

Schulterhöhe: ca. 55cm


TAISHA kam als Fundhund ins Shelter "Kozhuhovo" in Moskau. Über ihre Vorgeschichte ist leider nichts bekannt.


Taisha lebt seit März 2015 im Shelter und teilt sich ihren winzigen Aussenzwinger mit ein paar Leidensgenossen. Die ca. 55 cm große, schwarze Hündin, die inzwischen zu den Senioren des Shelter gehört, wird von ihren Betreuern als sehr freundlich und menschenbezogen beschrieben. Sie hat keinerlei Probleme mit ihren Artgenossen und läuft nur zu gerne zusammen mit ihnen in den wöchentlichen Freilauf.


Dort vergisst sie auch nicht, sich von ihren Betreuern  ihre Portion Streicheleinheiten abzuholen. Taisha liebt es, gestreichelt und gekrault zu werden.


Leider geht es Taisha wie vielen anderen, schwarzen und großen Hunden auch: Niemand interessiert sich für sie.


Ein weiterer Grund dafür könnte sein, dass Taisha eine leichte Fehlstellung ihres linken unteren Reißzahnes hat. Ein kleiner Schönheitsfehler, der ihr keine Probleme bereitet, aber es sieht eben nicht besonders attraktiv aus und so einen Hund adoptiert in Moskau niemand - gibt es doch dort mehr als genug andere Hunde ohne einen solchen Makel.





Wir wünschen uns für die liebe Taisha ein schönes Zuhause bei lieben Menschen, die sich nicht an diesem kleinen Makel stören und Taisha so nehmen, wie sie ist. Menschen, denen sie sich anschließen kann und die ihr ein hundegerechtes Leben in einer netten Familie schenken.


Taisha ist geimpft, gechipt und auch bereits kastriert und könnte schon bald auf die Reise gehen, wenn Sie ein freies Plätzchen für sie haben.


Bei ernsthaftem Interesse wenden Sie sich bitte an unsere Team-Kollegin Stefanie Söchtig, eMail: s.soechtig@tierschutz-miteinander.de

 

Steckbrief Taisha


- Hündin
- geb. ca. 2010
- im Shelter " Kozhuhovo" in Moskau seit 3/2015
- ca. 50-55 cm Schulterhöhe
- freundlich und menschenbezogen
- verträglich mit Artgenossen
- kennt die Hundeleine
- Verträglichkeit mit Katzen kann nicht zuverlässig getestet werden
- Vermittlung nur auf Endstelle (http://www.tierschutz-miteinander.de/…/so-arb…/pflegestellen)
- bevorzugt ein Zuhause mit Artgenossen





Liebe Taisha, für uns bist du nicht nur ein großer, schwarzer Hund. Für uns bist du ein Sonnenschein, denn du hast einen so lieben Charakter. Wir werden so lange nach einem schönen Zuhause für dich suchen, bis wir es gefunden haben - das versprechen wir dir!

Nickname 29.06.2019, 14.27 | (0/0) Kommentare | PL

SCHREIT IHR ALLE NUR!



Rüde, ca. 2009 geboren und ca. 50cm,

lieb, freundlich, vorsichtig aber neugierig


 SCHREIT ihr alle nur! Ein Zuhause mit einem warmen Bettchen wollt ihr? Einen lieben Menschen, der euch streichelt und liebkost? Wer hat euch so etwas erzählt??? Ich habe auch geschrien... DIE SEELE AUS DEM LEIB GESCHRIEN! Aus Schmerz und Angst, als die Hundefänger mich so brutal gefangen haben... das werde ich NIE VERGESSEN!!!!


 Nein, es hat keinen Menschen gekümmert, wie sehr ich gelitten habe.. und es kümmert auch jetzt keinen! Sie haben mich hier hinten in den letzten Käfig eingepfercht - für immer von allen verlassen und vergessen! Allein mit meiner Angst, allein mit meinen Schmerzen... Wind und Wetter ausgesetzt... Hunger und Durst, Krankheit und Elend - seit so vielen Jahren schon! 


Nun sind meine Tage gezählt - meine Hoffnung ist schon lange gestorben und wer weiß, wann ich ihr folge!? Dann könnt ihr um die Ecke schauen und ich werde nicht mehr wie jeden Tag hier oben auf der Hütte liegen - ich werde auch nicht mehr aus der Hütte steigen... ob ihr es überhaupt merken werdet?




 Es wird keine Tränen für mich geben - keiner wird mich vermissen! Du bestimmt auch nicht, oder? Denn dann würdest du doch bestimmt an Bianca Raabe, Santoro Margherita oder Nadine Decker von SAVING ANGELS DEUTSCHLAND e.V. schreiben, damit du mich retten kannst?!

Nickname 28.05.2019, 20.00 | (0/0) Kommentare | PL

MAN SOLLTE SCHON WISSEN, WIE´S GEHT!

"Im Zeitalter der Aufklärung lernten die Menschen, wie man die Kinder selber macht."


Wie im richtigen Leben: "Man muss in der Schule nicht alles kapieren. Hauptsache, man kann es."


Rücksichtsvoll: "Ich beichte in der Kirche nur ganz wenig, damit sie hinter mir nicht so lange warten müssen."


So werden sie erwachsen: "Mein kleiner Bruder ist schon abgestillt. Jetzt muss er nur noch abgeflascht werden."


Weise Voraussicht: "Heiraten kann man erst, wenn man eine Kamera hat. Weil die Braut ja ein Video von der Hochzeit haben will."


Man kann nicht alles haben: "Gestern war ein Mann an der Tür, der hat fürs Altersheim gesammelt. Aber unseren Opa haben wir ihm nicht gegeben."


"Mein Opa spielt in der Blaskapelle auf einer echten Trombose."

Allen einen musikalischen Abend!



Nickname 07.05.2019, 20.35 | (0/0) Kommentare | PL

ZUM 1. MAI: DIE TELEKOM VERTICKT LOSE

...und auch sonst noch so allerhand. Hier ist wohl eher gemeint, dass sie Tickets verlost. Na dann, ein Prosit allen jenen, die ein solches ergattert haben!


Ein unbeschriebenes Blatt: "Der Täter behauptete, noch nie etwas gestohlen zu haben, ohne zu bezahlen."


Auch sehr geschickt: "Es gelang der Täterin, den Pullover zu entwenden, ohne dafür zu bezahlen."


Wie man sich bettet…: "Die Polizei fand heraus, dass der Gesuchte einen Mercedes, eine Segeljacht und rund 50.000 Euro unter seiner Matratze versteckt hatte."



Zwingende Logik: "Der Täter hatte keinen Hund bei sich, weshalb er auch nicht bellte."


Vornehm ausgedrückt: "Die Täter hatten vor, die Hauptkasse von ihrer Einnahme zu befreien."


Großes Aufgebot:"„Der gesuchte Schwerverbrecher wurde mit 200 Tunten gejagt." (Hunden)


Eindeutige Rechtslage: "Die Obduktion ist rechtens, solange der Patient nicht ausdrücklich widerspricht."


Stumm wie ein Grab: "Der eine Täter schwieg beharrlich, der andere sagte gar nichts."


"Die Panne zu Beginn bitten wir zu verzögern.“ 


Allen einen pannenfreien Tag sowie einen traumhaften Start in den Wonnemonat

 

Nickname 01.05.2019, 09.45 | (0/0) Kommentare | PL

2020
<<< März >>>
Mo Di Mi Do Fr Sa So
      01
02030405060708
09101112131415
16171819202122
23242526272829
3031     
ÜBER MICH:Geboren vor 64 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.
Verheiratet mit dem besten aller Ehemänner und glückliches Frauchen von sieben allerliebsten Fellnasen.


Besucherzaehler