Mitternachtsspitzen

Blogeinträge (themensortiert)

Thema: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE

LAUFE FREI!



Sakharok hat leider keine Chance mehr bekommen...


Sakharok hat es leider nicht geschafft.


Sakharok starb an den Folgen einer Milz-Operation… leider konnte er das Shelter nicht mehr verlassen.


Lieber Sakharok, es tut uns sehr leid, dass wir kein Zuhause für Dich fanden. Du hast so lange gewartet und doch nie mit Deinem Schicksal gehadert. Du warst von Gittern umgeben und weggeschlossen in diesem riesigen Shelter… doch kein Gitter der Welt konnte Dir Deine Lebensfreude nehmen. 


Immer wenn ich an Dich denke, denke ich an Schnee: Wie Du Dich im Schnee auf dem Rücken wälztest. Du konntest gar nicht genug bekommen und schobst Dich rücklings liegend durch den Schnee.


Und so möchte ich Dich in meinem Herzen bewahren und meinen Erinnerungen… denn sonst würde ich daran zerbrechen.


Lauf, Sakharok, lauf… über den Regenbogen. Jetzt bist Du frei. 


Meine Gedanken sind bei Sakharok`s Betreuern. Sie waren es, die Sakharok all die Jahre wenigstens diese kleinen Momente des Glückes ermöglichten… und sie sind es, die nun den größten Abschiedsschmerz ertragen müssen.


Leider haben wir es nach all den Jahren nicht geschafft, für Sakharok ein Zuhause zu finden. Er wurde im Shelter schwer krank, und obwohl seine Betreuer alles versuchten, Sakharoks Körper und Seele hatten keine Kraft mehr zu kämpfen.


Lieber Sakharok, es tut uns leid, dass wir es nicht geschafft haben, Dein Zuhause zu finden. Nun bist Du frei und wirst nie wieder hinter Gittern sein! Lass es Dir gutgehen, auf der anderen Seite des Regenbogens! Und verzeih uns Menschen, wenn Du kannst...

Nickname 02.08.2019, 19.44 | (0/0) Kommentare | PL

SAG NICHT "MORGEN", SONDERN "HEUTE"!


Hündin , ca . 2015 geboren und ca . 55 cm groß -

lieb , freundlich , zurückhaltend , vorsichtig 


HEUTE HATTE ICH LEIDER KEIN GLÜCK, ABER MORGEN VIELLEICHT?


Schade!!! Das große Tor nach draußen hat sich wieder geschlossen. Nun ist es fast dunkel hier in diesem Gefängnis. Das war´s dann für heute. Unsere gute Seele Carmena ist wieder weg. Sie kommt täglich zum Füttern und Reinigen. Diese Momente sind mein einziger Lichtblick in diesem Elend hier. Sie hat immer ein paar freundliche Worte und Streicheleinheiten für uns. 


Manchmal trägt sie auch eine bettelnde, verzweifelte, arme Seele auf ihren Armen hinaus. Diese hatte dann das unbeschreiblich große Glück, von lieben Menschen gesehen worden zu sein und zu ihnen in ihr "FÜR IMMER ZUHAUSE" reisen zu dürfen Auch ich stehe täglich hier bettelnd am rostigen Gitter und schaue Carmena fragend an. Doch jedes Mal winkt sie traurig ab und sagt: "Leider hat sich auch HEUTE NIEMAND in dich verliebt, aber VIELLEICHT MORGEN."


Doch "MORGEN" ist es oftmals schon zu spät. So auch gestern leider wieder einmal für einen kleinen Kumpel aus meinem Nebenzwinger. Es lag Dynamit in der Luft, die großen Hunde waren gereizt durch den täglichen Stress hier in dieser Hölle. Der Kleine wollte nur an seinen Futternapf, doch die Großen ließen ihn nicht dran. Sie fielen über ihn her, er hatte keinerlei Chance. Sie haben ihn totgebissen. Für ihn kam jede Hilfe zu spät. 


ICH HABE SO GROSSE ANGST HIER! WIRD DIES AUCH BALD MEIN SCHICKSAL SEIN? Ich will noch nicht sterben. Ich möchte auch einmal Glück haben und von unserer Carmena liebevoll hier herausgetragen werden in ein schöneres Leben. VIELLEICHT ZU DIR!  Bitte warte nicht mehr bis morgen, womöglich ist es MORGEN auch für mich schon zu spät. Sag mir bitte, dass du dich in mich verliebt hast und mich aus dieser HÖLLE retten wirst! Melde dich doch bitte, bitte noch HEUTE bei einem der Mädels: 

Bianca Raabe
Nadine Decker
oder

Andrea Sbrisny von
SAVING ANGELS DEUTSCHLAND e.V.

Sämtliche Auflagen werden vor Ausreise getätigt

© Hiltrud Mayer


https://www.facebook.com/Shelterfellchen-suchen-ein-Zuhause-oder-Zwingerpaten-1603017826660908/

Nickname 01.08.2019, 20.44 | (0/0) Kommentare | PL

LEBEN IM HAMSTERRAD



Seit ca. 2015 sitzt Du bereits im russischen Shelter Kozhuhovo. Vermutlich wurdest Du von Deinen Besitzern einfach zurückgelassen wie ein Möbelstück. Man brauchte Dich wohl nicht mehr...


Als Du in das Shelter kamst, warst Du schwer krank, doch mit Hilfe der Menschen vor Ort hast Du Dich ins Leben zurück gekämpft. Dieser Kampf hat Dir vor allen Dingen eins gebracht… ein Leben, das vor Trostlosigkeit nur so strotzt. Du sitzt in einem kleinen Außenzwinger, abgeschnitten von allem was Dein Dasein erleichtern oder verschönern könnte. Du führst ein Leben im Hamsterrad… und bisher konnte oder wollte es niemand ändern. 


Jeden Tag derselbe Ablauf und absolut nichts, was Du zu erwarten hättest – und das seit langer Zeit! Deine Betreuer versuchen Dein Leben ein wenig leichter zu machen. Die kurze Zeit, die dafür zu Verfügung steht, reicht leider nicht im Geringsten aus. Nur ganz kurz darfst Du einmal in der Woche für ca. 1 Stunde Deinen Zwinger verlassen, Deinem Alltag entfliehen. Du bist halt nur einer von ca. 3.000 Hunden!


Das harte Shelterleben hat mittlerweile seinen Tribut gefordert. Im Herbst – der nächste klopft schon an die Tür – wenn der Wind und Regen durch die Zwinger peitscht, dann bleibt Dir nicht viel übrig, als Dich in eine kleine Holzhütte zu verziehen, die Du Dir mit 2-3 anderen Hunden teilst. Deinen nicht mehr ganz jungen Knochen bekommt das leider überhaupt nicht. Du fängst an zu humpeln und Du hast Schmerzen….Arthrose – wen wundert es bei diesen widrigen Verhältnissen. Nach dem Herbst folgt der erbarmungslose russische Winter, der von euch allen eure gesamte Kraft fordert, um zu überleben. 


Du bist einer dieser Hunde, die ihr Leid still und leise ertragen und sich über jede Art von Aufmerksamkeit freuen. Deine positive Ausstrahlung hast Du nie verloren. Dieses Jahr im Mai durfte ich Dich persönlich kennen lernen. Am Anfang ein wenig zurückhaltend – war ich doch völlig fremd für Dich, hast Du Dich nach kurzer Zeit getraut und Dir Deine Streicheleinheiten abgeholt und Du hast es einfach genossen, dass da jemand war, der ein paar Minuten Zeit hatte.


Ich weiß, dass es ältere, große schwarze Hunde nicht unbedingt "der Renner" sind – auch bei uns in Deutschland nicht. Ich weiß aber auch, dass es Menschen gibt, die genau solchen Hunden eine Chance geben möchten. Ein Versprechen kann ich Dir nicht geben, aber ich werde versuchen, genau diese Menschen für Dich zu finden. Die Menschen, die Dich in Ruhe ankommen lassen und keine großen Erwartungen stellen werden… Erwartungen an einen Hund, der in seinem Leben alles verloren hat. 


Viele Hunde habe ich in diesem Shelter schon gesehen und alle haben mich berührt, aber manche hinterlassen schrecklich tiefe Abdrücke in meinem Herzen. Für Dich wünsche ich mir einfach, dass Du einmal die Chance erhältst, in einem weichen Körbchen zu schlafen, morgens aufzuwachen und zu wissen, alles ist gut! Dass da jemand ist, der Dich mit jeder Faser seines Körpers liebt. Ich wünsche mir, dass Du Dein Hamsterrad noch einmal verlassen darfst! 


Lieber Shurik… ich weiß, dass der Herbst sehr nah ist und der Winter folgt und ich hoffe inständig, dass ich genau diese Menschen erreiche, die solchen Hunden wie Dir immer wieder eine Chance geben. Die eben genau diese Hunde sehen, die sonst nicht gesehen werden.




Shuriks Geschichte ist kein Einzelfall und eigentlich nichts Besonderes…. aber mir liegt dieser Hund so nah am Herzen…. 


Weitere Bilder von Shurik sind hier zu finden: https://www.tierschutz-miteinander.de/…/hunde/se…/991-shurik


Sollte ich die Menschen finden, die Shurik gerne ein Zuhause geben möchten, würde ich mich sehr über eine Kontaktaufnahme freuen:
eMail: c.peters@tierschutz-miteinander.de
Telefon: 05363-989350 (Anrufbeantworter)


Die Vermittlung erfolgt über unseren Verein Tierschutz miteinander e.V. 


Daten zu Shurik!


Geboren ca. 2011
Ca. 55 – 50 cm groß
Freundlich, bei Fremden anfangs zurückhaltend
Verträglich mit Artgenossen
Verträglichkeit mit Katzen kann nicht zuverlässig getestet werden
Vermittlung nur auf Endstelle

Nickname 21.07.2019, 11.04 | (0/0) Kommentare | PL

SIND WIR NICHT AUCH YULIN?



Jedes Jahr findet vom 21. bis zum 30. Juni in der chinesischen Stadt Yulin ein Festival statt. Allerdings geht es dabei nicht um Musik oder andere kulturelle Genüsse. Zehn Tage dreht sich alles um die Lychee-Frucht und – Hundefleisch. Der Verzehr von Hunden ist in China eine 4000 Jahre alte Tradition. Das nun zu Ende gegangene Festival in Yulin feiert diese nun schon zum zehnten Mal. Schätzungsweise 10.000 Hunde verzehrten die Besucher, Katzenfleisch wird ebenfalls serviert.

Die Tiere werden auf brutalste Weise und in aller Öffentlichkeit zu Tode geknüppelt, bei lebendigem Leib gehäutet und gebraten. Eine Barbarei unvorstellbaren Ausmaßes. Jedes Jahr werden in China zehn bis 20 Millionen Hunde für den menschlichen Verzehr geschlachtet.

Was in Europa auf Anhieb Abscheu hervorruft, sollte aber nicht bei Empörung über China enden. Vielmehr sollte uns das Yulin-Festival daran erinnern, wie hier bei uns in Deutschland ebenfalls unzählige Tiere auf grausame Weise zu Tode kommen. Alleine wir Deutschen töten jedes Jahr knapp 750 Millionen Rinder, Kälber, Pferde, Schweine, Schafe, Lämmer, Ziegen, Hühner, Enten, Puten und Gänse. Nicht erfasst sind Fische, Kaninchen und wirbellose Tiere.

Dass Hamster, Katzen und Hunde in Europa tabu sind und nicht in der Pfanne landen, ist wohl schlicht Gewohnheit. In unseren Haustieren sehen wir Individuen, in "Schlachtvieh" aber nur Dinge. Solange wir diese Einstellung in uns tragen, das Leid der Massentierhaltung verdrängen und uns als Gesellschaft nicht ethisch weiterentwickeln, handeln wir ebenso verantwortungslos wie ein hundefleischessender Chinese.

Nickname 03.07.2019, 17.17 | (0/0) Kommentare | PL

ABSCHIEDSBRIEF EINES FREUNDES

Was geht in Hunden vor, wenn sie bei der Hitze im Auto warten gelassen werden? Vielleicht in etwa so, wie in dieser Geschichte ...


Liebes Herrchen, liebes Frauchen,

das war wirklich schön am Badesee. Es tat gut, den ganzen Tag an der frischen Luft zu sein. Die Sonne hat geschienen, es war warm und es hat mir sehr viel Spaß gemacht, mit euch und meinen Freunden zu spielen und zu toben. Schade, dass wir nicht länger geblieben sind.


Als wir wieder nach Hause fahren wollten, bin ich - wie immer - in den Kofferraum gesprungen, ihr habt mich abgeleint und nochmal geknuddelt und gestreichelt, bevor ihr behutsam die Kofferraumklappe geschlossen habt. Das war das letzte Mal, dass ich eure Streicheleinheit genießen konnte.


Auf dem Weg nach Hause wolltet ihr noch etwas einkaufen. Ich weiß, dass ich nicht mit in diese Supermärkte darf und ich deswegen im Auto warten sollte. Ihr habt mir versprochen, dass ihr euch beeilt und bald wieder da seid. Weil das Auto in der Sonne stand, habt ihr zwei Fenster einen Spalt breit aufgelassen. Ich habe gesehen, wie ihr in den Supermarkt gegangen seid und während ich euch mit meinen treuen großen Augen hinterhergeschaut habe, bemerkte ich, dass es immer wärmer im Auto wurde.


Innerhalb von fünf Minuten haben die Temperaturen im Auto 38 Grad erreicht. Ich weiß, ihr habt es gut gemeint, das Fenster offen zu lassen, doch im Auto ging kein einziges Lüftchen und es wurde immer wärmer. Das wurde mir immer unangenehmer und ich schaute sehnsüchtig auf den Eingang des Supermarktes, in den ihr eben reingegangen seid. "Vielleicht kommt ihr jeden Moment wieder und könnt mich aus der Falle befreien", dachte ich mir. Nach zehn Minuten waren es schon 41 Grad im Auto und ich hechelte mir die Seele aus dem Leib, um die Hitze irgendwie auszugleichen. Ihr Menschen schwitzt, wenn euch warm ist. So kühlt sich euer Körper und kann so auch viel höhere Temperaturen aushalten. Ich konnte das nicht, denn ich bin ein Hund. Unter meinem Fell wurde es unerträglich heiß und mir wurde schwindelig. Ich konnte nicht länger auf den Eingang des Supermarktes schauen und hoffen, dass ihr jeden Moment durch die Tür kommt. Ich musste mich hinlegen, weil ich nicht mehr stehen oder sitzen konnte.


Nach 25 Minuten haben die Temperaturen knapp 50 Grad erreicht. Ich war so verzweifelt! Wo seid ihr gewesen? Was hat so lange gedauert? Wenn ich doch die Kraft gehabt hätte, zu bellen oder zu jaulen, vielleicht hätte mich jemand gehört und aus der Falle befreien können. Aber es ging nicht mehr. Ich lag in eurem Kofferraum und meine Augen wurden immer schwerer. Ich habe schon vor einigen Minuten einen schweren Hitzschlag erlitten. Mir ging die schöne Zeit und die tollen Momente mit euch durch den Kopf. Ich wusste, dass ich nicht mehr aufwache, wenn ich jetzt einschlafe. Ich hoffe, ihr werdet mich vermissen und an mich denken.


Wenn ihr jemals wieder einen Hund bekommt, lasst diesen bitte niemals alleine im Auto zurück. Ich weiß, ich war nicht der erste und der letzte Hund, dem das passiert ist - deswegen warnt bitte andere Hundehalter und erzählt ihnen meine Geschichte.


Danke! Ich gehe jetzt über die Regenbogenbrücke und hoffe, euch eines Tages wieder zu sehen. Ich werde auf euch zu stürmen, mich freuen und euch abschlecken. Bis es aber so weit ist, müsst ihr mit dem Schmerz leben.

Bis bald, euer euch ewig treu ergebener Hund und bester Freund!

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Aus dem Netz gefunden, und es ist jedes Jahr aktuell.

Leider werden immer noch zu viele Tiere (und auch Kinder) im Auto gelassen und wenn es auch nur die "fünf Minuten sind" - für ein Tier oder Kind kann das schon schrecklich ausgehen! 

Nickname 30.06.2019, 17.24 | (0/0) Kommentare | PL

EIN TRAURIGES JUBILÄUM



Geburtsdatum: ca. 2007

Schulterhöhe: ca. 55cm

  

VELES kam als junger Hund in das russische Shelter "Kozhuhovo". Wie sein Leben davor aussah, wissen wir nicht. Doch nun steht ein trauriges Jubiläum bevor…. 10 Jahre Shelter!


Eigentlich sein gesamtes Leben verbrachte VELES in einem kleinem Außenzwinger. Kaum 3 qm, die für ihn und 2-3 andere Hunde das "Zuhause" sind. 365 Tage im Jahr – Sommer wie Winter. Das, was sein bisheriges Leben ausmacht, sind ca. 60 Minuten in der Woche. Eine viel zu kurze Zeit, in der Veles seinen trostlosen Alltag vergessen darf. Dann darf er seinen kleinen Zwinger verlassen und im Freilauf ein kleines Gefühl von Leben erhaschen.



Er hat lange Zeit gebraucht, um sich an die rauen Umstände vor Ort zu gewöhnen. Am Anfang war er fast zu nichts zu bewegen, blieb die meiste Zeit in seiner Hütte. Doch irgendwann legte sich ein Schalter im Kopf bei ihm um, fast so, als hätte er begriffen, dass er dieses Leben so nehmen muss, wie es ist – einfach, weil anscheinend niemand ein anderes für ihn vorgesehen hatte. In all den Jahren hat noch kein Besucher einen zweiten Blick in seinen Zwinger geworfen. Alle gingen vorbei und Veles blieb.


Mittlerweile ist Veles im Shelter alt geworden und wir wissen, dass die Zeit nun gnadenlos gegen ihn laufen wird. Sie wird ihn zwangsläufig einholen und seinem Körper die Kraft rauben… die Kraft, die er jahrelang aufgebracht hat, um dieses Leben durchzustehen. Und irgendwann wird der Zeitpunkt kommen, an dem er diesem Leben nichts mehr entgegen zu setzen hat.


Da seine Chancen vor Ort nun gen Null sind, machen wir uns hier auf die Suche nach einem Menschen mit einem riesengroßen Herzen. Veles ist alt, seine Zähne werden schlecht sein, seine Knochen werden ihm Sorgen bereiten, vielleicht hört und sieht er auch schon nicht mehr besonders gut…. All das sind Kriterien, die eine Vermittlung erschweren – wir möchten es dennoch versuchen!


VELES hat noch nie Rasen unter den Pfoten gefühlt, noch nie in einem weichem Hundebett gelegen, noch nie einen Menschen neben sich gehabt, der ihn in den Schlaf streichelt und wir würden uns für ihn wünschen, dass er noch einmal das Gefühl von einem richtigen Zuhause spüren darf.


Vielleicht finden wir hier den Menschen, der einen Senior, der nichts kennen lernen durfte, behutsam in seinen letzten Lebensabschnitt begleiten würde. Eine ältere souveräne Hündin wäre bestimmt von Vorteil, denn Veles war noch nie ohne andere Hunde. Veles ist bereits kastriert, gechipt und geimpft.


Veles ist verträglich mit Artgenossen. Ob er auch mit Katzen leben könnte, können wir leider nicht sagen.


Bei ernsthaftem Interesse wenden Sie sich bitte an unsere Team-Kollegin Claudia Peters, eMail: c.peters@tierschutz-miteinander.de

Nickname 12.06.2019, 21.31 | (0/0) Kommentare | PL

WENN DIE SEELE WEINT...


© https://www.tierschutz-miteinander.de/index.php

(mit freundlicher Genehmigung)


Wann genau die ca. 55-60 cm große SERAFIMA ins Shelter kam, daran kann sich niemand mehr erinnern. Daher kann auch niemand etwas über ihre Vorgeschichte sagen. Die ersten Aufzeichnungen von ihr stammen aus dem Jahr 2017. Hier war sie bereits eine der vielen Senioren im Shelter. 


Im Shelter "Kozhuhovo" gehört SERAFIMA eher zu den unscheinbaren Hunden, den Hunden, die nicht sofort angelaufen kommen, wenn ein Besucher kommt. Sie gehört zu den Hunden, die ihr Dasein im Schatten fristen. Ein Dasein in einer kleinen Holzhütte und in einem kleinen Zwinger. Unbemerkt und ungesehen. Ungeliebt und vergessen. 


Ihre Betreuer beschreiben Serafima als große und sanfte Seele. Eine Seele die langsam am Shelterleben zerbricht. Denn immer, wenn Serafima nach dem Auslauf in ihren kleinen Zwinger zurück muss, jault sie hinter ihren Betreuern her. Sie möchte so gerne bei ihren Menschen sein. Die Einsamkeit hinter den kalten Gittern hat sie gezeichnet.


Den Betreuern bricht es jedes Mal das Herz, SERAFIMA in den Zwinger zu bringen, die Tür für die nächste Woche hinter sich zu schließen. So sehr würden sie sich ein Zuhause für sie wünschen. Ein Zuhause, welches es bisher für Serafima nicht gab.


Daher machen wir uns nun mit auf die Suche nach einem Zuhause für die sanfte Seele SERAFIMA. Ein Zuhause, dass sie die Kälte des Shelters vergessen lässt. Wo sie in Ruhe ankommen kann und keiner mehr eine Zwingertür hinter sich schließt. Ein eigenes warmes Körbchen, in dem ihre Seele Frieden finden kann. 




Serafima ist eine ca. 55-60 cm große Mischlingshündin. Die Betreuer schätzen ihr Gewicht auf 35 kg und sie wurde 2008 geboren. Serafima ist bereits gechipt, geimpft und kastriert. Im Sektor versteht Serafima sich mit sen anderen Hunden, geht Konflikten eher aus dem Weg. Lieber ist aber in der Nähe ihrer Betreuer. Sie hat auch gelernt, an der Leine zu laufen und geht gerne spazieren. Ob Serafima sich mit Katzen verstehen würde, können wir leider nicht sagen. In Serafimas neuen Zuhause wäre es schön, wenn dort bereits ein Hund leben würde, an dem sie sich orientieren kann.

 

Bitte haben Sie Verständins dafür, dass wir für Serafima ausschließlich eine Endstelle suchen.


Bei ernsthaftem Interesse wenden Sie sich bitte an unsere Team-Kollegin Diana Rinke E-Mail: d.rinke@tierschutz-miteinander.de


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(TEXT- UND BILDMATERIAL:

https://www.tierschutz-miteinander.de/,

mit freundlicher Erlaubnis) 

Nickname 31.05.2019, 17.31 | (0/0) Kommentare | PL

WIR HABEN DICH GEHÖRT!

UPTADTE: Auch dieser zauberhafte Hundejunge wird schon bald die Hölle von Targu Jiu verlassen und seine Reise ZU UNS antreten! Lieber BOBBY - so haben wir Dich getauft; komm gut an. Wir werden alles tun, um Dich und WENDY, Deine Leidensgefährtin, glücklich zu machen!!!




Rüde, ca. 2009 geboren und ca. 50cm,

lieb, freundlich, vorsichtig aber neugierig


 SCHREIT ihr alle nur! Ein Zuhause mit einem warmen Bettchen wollt ihr? Einen lieben Menschen, der euch streichelt und liebkost? Wer hat euch so etwas erzählt??? Ich habe auch geschrien... DIE SEELE AUS DEM LEIB GESCHRIEN! Aus Schmerz und Angst, als die Hundefänger mich so brutal gefangen haben... das werde ich NIE VERGESSEN!!!!


 Nein, es hat keinen Menschen gekümmert, wie sehr ich gelitten habe.. und es kümmert auch jetzt keinen! Sie haben mich hier hinten in den letzten Käfig eingepfercht - für immer von allen verlassen und vergessen! Allein mit meiner Angst, allein mit meinen Schmerzen... Wind und Wetter ausgesetzt... Hunger und Durst, Krankheit und Elend - seit so vielen Jahren schon! 


Nun sind meine Tage gezählt - meine Hoffnung ist schon lange gestorben und wer weiß, wann ich ihr folge!? Dann könnt ihr um die Ecke schauen und ich werde nicht mehr wie jeden Tag hier oben auf der Hütte liegen - ich werde auch nicht mehr aus der Hütte steigen... ob ihr es überhaupt merken werdet?




 Es wird keine Tränen für mich geben - keiner wird mich vermissen! Du bestimmt auch nicht, oder? Denn dann würdest du doch bestimmt an Bianca Raabe, Santoro Margherita oder Nadine Decker von SAVING ANGELS DEUTSCHLAND e.V. schreiben, damit du mich retten kannst?!

Nickname 29.05.2019, 16.48 | (0/0) Kommentare | PL

WER RUFT SIE BEI IHREM NAMEN? WIR TUN DAS!

UPDATE: Diese wunderschöne Hündin hat inzwischen nicht nur einen Namen - WENDY - sondern bald auch ein Zuhause. BEI UNS! In wenigen Wochen wird sie zu unserer Familie gehören. Halte durch, süße Maus, wir freuen uns so auf Dich!!!

Hündin, namenlos wie so viele.


 2011/12 geboren
und ca. 45 cm groß


Sehr lieb,  freundlich, verschmust, verspielt, sozial, zieht sich immer mehr zurück.

 


 

PECH GEHABT!!! AUS DIE MAUS!!!


Wie soll ich noch Hoffnung haben? 


Ich habe so viele Jahre in dieser Hölle gefleht, gerufen und geweint...
Immer wieder habe ich neue Hoffnung geschöpft - immer wieder habe ich gekämpft... 


ICH KANN NICHT MEHR!


Mein ganzes Leben sitze ich hier im Dreck. Ich habe soviel Elend erlebt, soviel Verzweiflung hat mich in den Jahren zerrissen...


Vielleicht habt ihr mich schon einmal auf den Bildern gesehen? Wisst ihr noch, wie freudig ich ans Gitter gesprungen bin? Wisst ihr noch, was für Purzelbäume ich vor Freude geschlagen habe, nur weil mich jemand gestreichelt hat? 


Das ist noch gar nicht lange her, sagt ihr? Für mich ist jeder einzelne Tag in dieser Hölle eine Ewigkeit! 




Und nun sind andere da vorne am Gitter - andere, junge und kräftige Hunde, die dort tanzen für eine kleine kurze Streicheleinheit... 


Jetzt habe ich gar keine Chance mehr gesehen zu werden. Mein Schicksal ist besiegelt!  


WER SCHAUT SCHON IN DIE 2. REIHE ZU DEN ALTEN UND SCHWACHEN???


Nur ein Herz kann das... 


Vielleicht auch deins?


Dann schreibe bitte schnell an:

 
Bianca Raabe,
Santoro Margherita
oder
Nadine Decker von


SAVING ANGELS DEUTSCHLAND e.V.

gemeinnütziger Verein

Berliner Ring 26

66955 Pirmasens 


E-Mail:  Savingangelsdeutschland2016@gmail.com

Nickname 28.05.2019, 20.52 | (0/0) Kommentare | PL

OUR DAILY SOUP - DER HUNGER TUT WEH!



Heute hat´s mal wieder nicht gereicht, und ich bin leer ausgegangen. Ich bin ja so klein und auch schon alt. Die jüngeren, kräftigeren Hunde drängeln und schubsen mich beiseite. Sie sind genauso hungrig wie ich, und jeder will seinen Anteil haben. Die lieben Menschen tun, was sie können. Aber es reicht hinten und vorne nicht, um uns alle satt zu kriegen. Wir sind einfach zu viele, und es kommen immer mehr.




WARUM IST DAS SO???


WARUM MÜSSEN WIR GEBOREN WERDEN,

 WENN UNS NIEMAND WILL???


Vielleicht habe ich morgen mehr Glück. Jetzt verkrieche ich mich in meiner Ecke und versuche zu schlafen. Vorher lecke und knabbere ich noch eine Weile an meinen Pfoten. Die sind schon ganz wund, aber der Schmerz lenkt mich ab vom Kneifen und Ziehen in meinem Bäuchlein.


 DER HUNGER TUT SO WEH…!!!



Nickname 24.05.2019, 19.30 | (0/0) Kommentare | PL

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ÜBER MICH:Geboren vor 64 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.
Verheiratet mit dem besten aller Ehemänner und glückliches Frauchen von drei allerliebsten Fellnasen.


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