Mitternachtsspitzen

Blogeinträge (themensortiert)

Thema: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE

WENN HOFFNUNG ALLEIN NICHT MEHR AUSREICHT



Geburtsdatum: ca. 2008

Aufenthaltsort: TH Russland


Als sich die Tore des großen Shelter „Kozhuhovo“ im April 2017 hinter BALU schlossen, war er bereits ein Senior. Ein Senior, der von jetzt auf gleich in einem kleinen Außenzwinger eingesperrt war. Kein einfaches und schönes Leben, doch für Balu sollte es noch viel schlimmer kommen.


Die Betreuer bekamen mit, dass Balu immer wieder unter extrem starken Durchfällen litt. Er vertrug das billige Trockenfutter anscheinend überhaupt nicht. Um ihm zu helfen, wurde er in einen anderen Zwinger verlegt. Dort lebten bereits 2 weitere Hunde, die ein spezielles Futter bekamen. So konnte zumindest sichergestellt werden, dass Balu nicht irgendwann vor vollen Näpfen verhungert, weil er das normale Futter nicht verwerten kann.


Im Laufe der Zeit sind seine Zwingergenossen leider verstorben, so dass Balu nun alleine in dem 3qm großen Zwinger saß. Für ein Shelter mit fast 3.000 Hunden ist das aber nicht tragbar, da immer Platznot herrscht und die Zwinger für 3-4 Hunde ausgelegt sind. Somit musste Balu erneut wechseln.


Damit er aber weiterhin das Spezialfutter erhalten konnte, blieb nur eine einzige Möglichkeit. Ein Isolationszwinger. Ein Einzelzwinger, um einiges kleiner und mit einer Tür, deren untere Hälfte vollständig geschlossen ist. Für Balu eine absolute Katastrophe.


Aufgrund seines Alters und seines Gewichtes kann Balu sich nicht mehr auf die Hinterbeine stellen. Doch das wäre die einzige Möglichkeit für ihn, überhaupt etwas von der Außenwelt mitzubekommen, aber für ihn unmöglich. Somit bleibt ihm das Leben vor seiner Tür vollständig verschlossen. Es wäre nur ein kleines Stück Leben, doch das, was er jetzt 24 Stunden am Tag sieht, ist eine grüne Metalltür. 24 Stunden – 7 Tage die Woche.


Die kurze Zeit in der Woche, die sich seine Betreuer um ihn kümmern können, ist ein Hauch – ein Hauch von NICHTS.



Seine Betreuer haben uns um Hilfe gebeten, damit Balu überhaupt eine Möglichkeit bekommt, diesen Zwinger noch einmal verlassen zu dürfen. In Russland hat dieser große, alte Hund absolut keine Chance mehr. Wir wünschen uns so sehr, dass er noch einmal am Leben teilnehmen darf und nicht irgendwann allein in seinem kleinen Zwinger sterben muss.


Wir wissen natürlich, dass es auch hier fast an ein Wunder grenzen würde, die richtigen Menschen für Balu zu finden. Dennoch möchten wir die Hoffnung nicht aufgeben und machen uns auf die Suche nach einem riesengroßen Herz, dass für den großen Teddybären schlägt. Auf die Suche nach einem ruhigen Zuhause, in dem Balu keinerlei Erwartungen mehr erfüllen muss und er einfach sein letztes Lebenskapitel geliebt und sicher verbringen darf.


Damals war Balu verträglich mit Artgenossen. Durch seine „Einzelhaft“ neigt er heute zu Eifersucht und findet es nicht gut, wenn ein anderer Hund Aufmerksamkeit von den Betreuern haben möchte, obwohl er doch gerade da ist. Er knurrt dann schon einmal… er möchte einfach die wenigen Momente für sich beanspruchen. Wir können es ihm nicht verübeln, aber das macht es nicht einfacher. Wir könnten uns eine souveräne Ersthündin in seinem neuen Zuhause vorstellen, wobei wir glauben, dass Balu als „Einzelprinz“ sehr glücklich wäre.


Balu ist alt, groß (ca. 60cm), krank und benötigt Spezialfutter, da er massive Probleme mit seiner Bauchspeicheldrüse hat. Wir wissen, dass er das Gastro-Futter gut verträgt, aber wir können nicht ausschließen, dass er eventuell an einer chronischen Pankreas-Insuffizienz leidet. Auch seine Ohren lassen ihn langsam im Stich. All das macht es nicht einfach, aber wir möchten zumindest versuchen, für Balu die richtigen Menschen zu finden.


Balu ist kastriert, gechipt und geimpft und könnte schon bald in eine bessere Zukunft reisen, doch dafür müssen wir erst einmal das riesengroße Herz finden.


Bei ernsthaftem Interesse wenden Sie sich bitte an unsere Team-Kollegin Claudia Peters, eMail: c.peters@tierschutz-miteinander.de



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(TEXT- UND BILDMATERIAL:

https://www.tierschutz-miteinander.de/,

mit freundlicher Erlaubnis) 


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Anmerkung:  Es haben sich bereits einige Tierfreunde bereit erklärt, Balus künftiges Herrchen oder Frauchen mit einem gewissen Betrag monatlich zu unterstützen, denn Spezialfutter ist ja immer etwas teurer und auch die Tierarztkosten für einen alten, kranken Hund liegen höher. Falls noch jemand sich daran beteiligen möchte - jeder noch so klein erscheinende Betrag bedeutet eine große Hilfe - möge er sich bitte an den Verein https://www.tierschutz-miteinander.de/ wenden.

Von Herzen vielen Dank!!!

Nickname 21.03.2019, 21.15 | (0/0) Kommentare | PL

GERDA



Geburtsdatum: ca. 2006

Aufenthaltsort: TH Russland


GERDA - eine Vergangenheit ist unveränderbar, eine Zukunft kann das große Glück bedeuten...


Als GERDA in das russische Shelter kam, war sie eine junge Hündin. Seitdem sind fast 10 Jahre ins Land gezogen… 10 Jahre eines Lebens, die nicht gelebt werden durften. Sehr tragisch, wenn man bedenkt, dass ein Hundeleben nur auf wenige Jahre begrenzt ist.


Mittlerweile ist Gerda alt und ihre Augen werden trüber. Ihre Knochen werden schwerer, und die einsamen Wochen fühlen sich immer länger an. Gerda bettet ihre alten Knochen in einer Holzhütte zur Ruhe, und wahrscheinlich glaubt sie selbst schon gar nicht mehr daran, dass sie irgendwann nochmal ein anderes Leben bekommen könnte.


Es ist immer schwer mit anzusehen, wie besonders die alten Hunde mit dem traurigen Leben im Shelter umgehen. Sie zeigen noch das kleine bisschen Lebensfreude, die nach so vielen Jahren noch nicht vollständig verschwunden ist. Sie versuchen mit den Jüngeren mitzuhalten, aber es wird jedes Jahr schwerer. Sie versuchen, kleine Glücksmomente zu erhaschen, aber das was ihnen gegeben wird, ist eine lange einsame Woche nach der anderen. Das Wissen, dass die Zeit gegen Gerda läuft, ist für uns einfach schrecklich. Sie weiß es zum Glück nicht – hoffen wir zumindest.




Die kleinen „Glückmomente“ sind die, in denen Gerda 1x in der Woche aus ihrem Zwinger darf, um sich mit ihren Hundefreunden im Auslauf ein wenig die Beine zu vertreten. Trotz der schwierigen Umstände scheint sie immer noch eine fröhliche und aufgeschlossene Hündin zu sein. Sie ist freundlich, verträglich mit Artgenossen, kennt die Leine und freut sich unglaublich, wenn einer von ihren Betreuern ein paar Minuten Zeit für sie übrig hat. 


Wir wissen, wie schwierig es ist, Senioren zu vermitteln, denn diese kommen mit einer Vergangenheit, die wir nicht ungeschehen machen können. Das Leben, das sie leben mussten, hat Spuren hinterlassen. Das Leben, das die Welt anscheinend für sie vorgesehen hat, zieht an keiner Seele einfach mal so vorbei. Es ist eine Geschichte, die wir niemals mehr ändern können, aber wir möchten helfen, damit es für Gerda eine Geschichte mit Happy End wird. 


All die Jahre hat sie durchgehalten, hat das Leben, das sie sich nicht ausgesucht und bestimmt erst recht nicht gewünscht hat, gelebt. In all den Jahren hat sie sich ihre Freundlichkeit und ihren Lebensmut erhalten! Wir hoffen, dass all das für Gerda nicht umsonst war. Wir haben die Hoffnung, dass sie das Shelter noch einmal verlassen und einen lieben Menschen finden kann, neben dem sie abends zufrieden und glücklich zur Ruhe kommen darf, einen Menschen, der nicht davor zurückschreckt, einer alten Hündin ein Zuhause zu geben. 


Gerda ist ca. 55 cm groß und könnte schon bald kastriert, gechipt und geimpft in ein neues Leben reisen, doch dafür benötigen wir Hilfe. Wir suchen die Menschen, die einer alten, freundlichen Hündin mit Ruhe, Gelassenheit und viel Liebe zeigen, dass sich Durchhalten auch manchmal lohnt, weil am Ende des Weges das große Glück wartet. Gerda ist eine liebenswürdige Seele, die einfach nur eine Chance benötigt. Sie hat das letzte Jahrzehnt alles gegeben, was ihr möglich war.


Ob Gerda mit Katzen leben kann ist uns nicht bekannt und kann nicht zuverlässig getestet werden. 


Bei ernsthaftem Interesse freut sich Gerdas Vermittlerin Claudia Peters über Anfragen: Email: c.peters@tierschutz-miteinander.de



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mit freundlicher Erlaubnis) 

Nickname 20.03.2019, 12.10 | (0/0) Kommentare | PL

CASEY



Geburtsdatum: ca. 2006

Aufenthaltsort: TH Russland


Es war ein Tag im Jahr 2011 der sich tief in die Seele von CASEY einbrannte. Der Tag, an dem sie ins Shelter kam. Der Tag, an dem sich alles für Casey ändern sollte. Sie war ein Fundtier, daher können wir leider nichts über ihr Leben vor dem Shelter sagen. Aber als Casey ins Shelter kam, hatte sie Angst. Sie verkroch sich in ihrem Zwinger in einer Ecke - und da blieb sie erstmal. Ein 45 cm kleines Häufchen Angst. 


Die Jahre vergingen und CASEY wurde im Shelter zum Senior. Denn wann immer Besucher kamen, Casey war in ihrem Zwinger nicht zu sehen. Zu groß war die Angst. Sie ging zwar mit den anderen Hunden in den Auslauf, aber hielt immer Abstand zu den Menschen. Was muss Casey wohl in ihrem Leben vor dem Shelter durchgemacht haben? Was muss ihr zugestoßen sein, dass sie solch eine Angst vor dem Menschen hatte?


Wenn die Betreuer einmal die Woche kamen, dann lief sie an ihnen vorbei in den Auslauf - allein - ohne dem Menschen zu nah zu kommen. Im Auslauf genoss sie das kleine bisschen Freiheit, den Kontakt zu ihren Artgenossen. Und wenn die eine Stunde im Auslauf vorbei war, dann lief sie in ihren kleinen Zwinger zurück, verschwand wieder, wurde wieder unsichtbar. 


So vergingen die Wochen. Zwingernachbarn fanden ein Zuhause, neue Hunde kamen ins Shelter, nur Casey blieb unsichtbar in ihrem Zwinger.


Aber die Betreuer wollten Casey nicht aufgeben. Sie sahen im Auslauf, wie Casey dort auftaute. Ein kleines Leuchten war in ihren Augen zu sehen. Und so beschlossen sie, dass sie versuchen wollten, Casey die Angst vor dem Menschen zu nehmen. Sie näherten sich ihr langsam, in dem von Casey vorgegebenen Tempo, an. Immer ein Stück näher, immer ein liebes Wort, eine ruhige und sanfte Stimme. Und eines Tages traute Casey sich. Eines Tages kam sie zu ihren Betreuern und ließ sich streicheln. Vorsichtig, langsam und behutsam, aber sie traute sich.




Von da an taute Casey mehr und mehr auf, fast als hätte sie verstanden, dass nicht alle Menschen schlecht sind, dass es sich doch lohnt dem Menschen ein wenig zu vertrauen. Ihre Betreuer nahmen sich öfter mal Zeit für sie, übten mit ihr an der Leine zu gehen, gaben ihr ein wenig Sicherheit. Gaben Casey ein wenig Lebensfreude und Lebensmut zurück. Das Einzige, was sie ihr bisher noch nicht geben konnten, ist ein eigenes Zuhause. 


Denn nun ist Casey nach all den Jahren bereit für ein neues, eigenes Zuhause. Jedoch wird sie dies in Russland nicht mehr finden. Sie ist ein Senior, sie ist kein kleiner Rassehund. Und vor allem braucht sie Zeit um anzukommen. All das macht eine Vermittlung in Russland fast unmöglich.


Dabei hätte Casey es so verdient, nach ihrem langen Weg aus der Angst heraus, endlich anzukommen. In ihrem eigenen Zuhause, bei Menschen die sie so nehmen wie sie ist. Die ihr eine Welt zeigen in der es Wärme und Liebe gibt. Eine Welt, in der sie nie wieder Angst haben muss. Eine Welt, in der sie in ihrem eigenen Tempo an- und zur Ruhe kommen kann. 


Casey ist eine ca. 45 cm große Mischlingshündin. Ihr Geburtsjahr wird mit 2006 angegeben. Casey ist gechipt, geimpft und kastriert. Mit ihren Artgenossen versteht Casey sich, geht Konflikten eher aus dem Weg. Manchmal spielt sie auch noch. Bei fremden Menschen ist Casey noch schüchtern, mit der Zeit taut sie aber auf. Sie hat im Shelter gelernt an der Leine zu laufen. Ob Casey sich mit Katzen verstehen würde können wir leider nicht sagen. In Casey´s neuen Zuhause wäre es schön, wenn dort bereits ein Hund leben würde, der ihr Sicherheit gibt und an dem sie sich orientieren kann.


Bitte haben Sie Verständins dafür, dass wir für Casey ausschließlich eine Endstelle suchen.


Bei ernsthaftem Interesse wenden Sie sich bitte an unsere Team-Kollegin Diana Rinke, eMail: d.rinke@tierschutz-miteinander.de


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mit freundlicher Erlaubnis) 

Nickname 19.03.2019, 21.36 | (0/0) Kommentare | PL

PALMA



Geburtsdatum: ca. 2007

Aufenthaltsort: TH Russland

 

PALMA, die ca. 63 cm große Mischlingshündin kam bereits 2011 ins Shelter "Kozhuhovo". Wie sie die Jahre davor verbrachte, wissen wir leider nicht.

 

Als PALMA ins Shelter kam, sah man sie erstmal gar nicht in ihrem Zwinger. Die neue Situation, die fremden Menschen und das Gebell von fast 3000 anderen Hunden machten ihr Angst. 

 

Aber eines Tages entdeckte ihre Betreuerin Palma und nahm sich der schüchternen Hündin an. Sie versuchte, ihr Vertrauen zu gewinnen, damit Palma noch die Chance bekommen kann, den Menschen zu vertrauen und ein eigenes Zuhause zu finden. Sie übte mit Palma an der Leine zu gehen, was Palma mittlerweile auch gut macht, allerdings möchte sie kein Halsband tragen, sondern lässt sich nur am Geschirr führen. Wer weiß, was sie in ihrer Vergangenheit erlebt hat.

 

Mit den anderen Hunden in ihrem Zwinger, oder auch im Auslauf taut Palma auf. Sie freut sich, mit ihnen zu spielen und sucht hier auch Kontakt. Von daher wünschen wir uns in Palmas neuem Zuhause einen souveränen Zweithund, der Palma zeigt, dass sie auch vor dem Menschen keine Angst haben muss. 

 



Für eine Hündin wie Palma ist es in Russland schwer, noch ein eigenes Zuhause zu finden. Sie kommt nicht sofort ans Gitter ihres Zwingers, wenn Besucher da sind - dafür ist sie zu schüchtern. Sie ist groß, ein Mischling und noch dazu mittlerweile ein Senior. All das lässt in Moskau ihre Chancen schwinden.

 

Aber vielleicht gelingt es uns ja hier, den Menschen zu finden, der in Palma den Hund sieht, der sie ist. Ein treuer Begleiter in allen Lebenslagen, wenn sie das nötige Vertrauen gefasst hat. 

 

Palma ist bereits kastriert und könnte schon bald gechipt und geimpft zu Ihnen nach Deutschland reisen. Ein bereits im Haushalt lebender Hund wäre für Palma wünschenswert.

 

Bei ernsthaftem Interesse wenden Sie sich bitte an unsere Team-Kollegin Diana Rinke, eMail: d.rinke@tierschutz-miteinander.de

 


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Nickname 17.03.2019, 10.20 | (0/0) Kommentare | PL

DUKE



Wie muss es sich anfühlen, wenn sich die Tore eines riesengroßen Shelters hinter einem kleinen Welpen schließen. Auf den ersten Blick verspricht es Wärme und Sicherheit, auf den zweiten Blick verrät es Einsamkeit.


DUKE kam bereits als kleiner Welpe in das russische Shelter „Kozhuhovo“. Nie hat er ein Leben in Freiheit mit all seinen „Macken“ und „Freuden“ erleben dürfen. Sein einziges Zuhause ist ein kleiner Außerzwinger. Und das seit mehr als 8 Jahren, dabei ist er so ein freundlicher und menschenbezogener Hund.


Einmal in der Woche kommt seine große Stunde… dann darf er mit seinen Betreuern und den Hundekumpels in den großen Auslauf. Dort zeigt er sich immer sehr verträglich, aber er sucht auffallend die Nähe „seines Menschen“. DUKE fehlt einfach die Zuneigung und die Liebe. Er hat vermutlich nie etwas Schlechtes erlebt, denn er war ja in Sicherheit in diesem Shelter und genau die Menschen, die ihm einmal in der Woche etwas Abwechselung bringen, sind sein Lebensinhalt.


Das Leben dort ist hart… Sommer wie Winter. Im Sommer brennt die Sonne erbarmungslos, und die Hunde versuchen, einen begehrten Schattenplatz zu ergattern – im Winter sind es die eisigen Temperaturen, die alles einfrieren lassen. Eine kleine Holzhütte – mit viel Glück mit Stroh ausgelegt – ist der einzige Schutz. Für Duke ist es dort bereits der 9. Winter… ohne Aussicht auf Hoffnung.




Ein großer, alter und dazu noch schwarzer Hund…. Und schon sinken die Vermittlungschancen gen Null! In Russland wird Duke keine großartigen Chancen mehr haben. Viel zu viele sind schon an seinem Zwinger vorbei gegangen – ohne überhaupt einen zweiten Blick auf ihn zu werfen. Insbesondere die Vermittlung von älteren und schwarzen Hunden ist immer sehr schwer, aber Duke hat nie etwas falsch gemacht… er war einfach zur falschen Zeit am falschen Ort.


Wir sind aber davon überzeugt, dass für diesen lieben Rüden irgendwo die richtigen Menschen warten. Menschen, die bereit sind, einem Hund, der in seinem gesamten Leben nie die Sonnenseiten kennen lernen durfte, zu zeigen, was es heißt, wenn man geliebt wird. Menschen, die bereit sind, Duke langsam und sicher in ein Leben zu führen, dass er irgendwann aus vollem Herzen genießen darf.


Für Duke wünschen wir uns, dass er irgendwann auf einem Kissen liegt und ganz tief ausatmet und man sofort weiß, dass er jetzt zuhause angekommen ist.


Dieser hübsche Rüde hat ein Leben mit viel Liebe verdient und er könnte – wenn es Menschen gibt, dessen Herz er berührt – schon zeitnah geimpft, gechipt und kastriert reisen. Mit seinen Artgenossen versteht sich Duke gut und er hätte bestimmt nichts gegen eine nette bereits vorhandene Hündin einzuwenden. Duke kann sogar schon ein wenig an der Leine zu laufen. Wie er sich gegenüber Katzen verhält, können wir leider nicht zuverlässig testen.


Wir bitten um Verständnis, dass wir Duke, wie all unsere anderen Hunde auch, nur auf eine Endstelle vermitteln.


Bei ernsthaftem Interesse wenden Sie sich bitte an unsere Team-Kollegin Claudia Peters E-Mail: c.peters@tierschutz-miteinander.de


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Nickname 15.03.2019, 16.51 | (0/0) Kommentare | PL

ANDY


© https://www.tierschutz-miteinander.de/index.php

(mit freundlicher Genehmigung)


Seit wann genau ANDY im russischen Shelter "Kozhuhovo" lebt, können wir leider nicht sagen. Erste Aufzeichnungen über Andy stammen aus dem Jahr 2012. Auch woher er kam oder ob er früher schon mal ein Zuhause hatte, wissen wir leider nicht.


ANDY ist ein freundlicher und sehr aktiver Hund. Er liebt es, einfach nur zu laufen und steckt voller Energie. Mit seinen Artgenossen verträgt er sich gut. Allerdings mag er Hündinnen lieber, bei Rüden entscheidet die Sympathie.


Der schönste Tag der Woche ist für ANDY der Tag, an dem er Besuch von seinen Betreuern bekommt. Sobald er sie bemerkt, kann er sich nicht mehr zurückhalten. Seine Betreuer sagen, wenn er seinen kleinen Aussenzwinger verlassen darf, ist es so, als ob er alle angesammelte Energie auf einmal rauslassen möchte. Er springt und bellt vor Freude.

 

Andy zeigt dem Menschen gegenüber seine Freude und in ihm steckt unendlich viel Energie. Das traurige und einsame Shelterleben konnte ihm diese Freude bisher zum Glück noch nicht nehmen.


Und doch - irgendwann wird der Tag kommen, an dem auch Andy seinen Lebensmut verlieren wird. An dem er merkt, dass er diesem Leben nicht mehr entkommen kann - dann wird die Einsamkeit siegen.




ANDY ist so ein charmanter und liebevoller Rüde. In Russland wollte ihn bisher keiner adoptieren. Niemand wollte ihm eine Chance geben. Mit einem Geburtsjahr von 2006 ist er einfach schon zu alt.


Deshalb legen wir nun all unsere Hoffnung darein, Andys Familie hier in Deutschland zu finden. Den Menschen zu finden, dem sein Alter egal ist und der ihn so nimmt, wie er ist.


Andy ist immer fröhlich und gut gelaunt. Trotz des entbehrungsreichen Lebens, das er leben muss, hat er sich all seine Fröhlichkeit nicht nehmen lassen. Zu Andy würden Menschen passen, die Spaziergänge durch Wald und über Wiesen lieben und einen tollen, loyalen Begleiter an ihrer Seite zu schätzen wissen.


Für Andy wäre es sehr schön, wenn bereits eine Hündin im Haushalt leben würde. Er braucht endlich ein Zuhause, bevor das Shelterleben ihn doch irgendwann brechen wird.


Andy ist ca. 50-55 cm groß, geimpft, gechipt und kastriert und kennt das Laufen an der Leine. Andy ist verträglich mit Hündinnen, bei Rüden entscheidet die Sympathie. Dem Menschen gegenüber ist er stets freundlich. Ob Andy sich mit Katzen verstehen würde können wir nicht zu 100 % sagen.


Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir für Andy, genau wie für all unsere anderen Hunden, ausschließlich eine Endstelle suchen.


Bei ernsthaftem Interesse wenden Sie sich bitte an unsere Team-Kollegin Diana Rinke, E-Mail: d.rinke@tierschutz-miteinander.de


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mit freundlicher Erlaubnis) 

Nickname 14.03.2019, 10.08 | (0/0) Kommentare | PL

ZHENYA



Geburtsdatum: ca. 2009

Aufenthaltsort: TH Russland


ZHENYA wurde 2011 als Fundtier ins Shelter "Kozhuohovo" in Moskau gebracht. Die damals etwa 2-jährige, junge Hündin wurde in einen winzigen Außenzwinger gesteckt und ehe sie sich versah, schloss sich die eiserne Zwingertür hinter ihr.


Seitdem ist Zhenya gefangen. Gefangen in einem trostlosen Leben, welches offensichtlich keine Überraschungen mehr für sie bereit hält... oder vielleicht doch?


Zhenyas Betreuer beschreiben sie als sehr freundliche und sanfte Hundedame. Wie groß war ihre Hoffnung, für ihren Schützling ein schönes Zuhause bei lieben Menschen zu finden...

Doch bis heute hat niemand nach Zhenya gefragt - niemand ist an ihrem Zwinger stehen geblieben.
So fristet Zhenya noch immer dieses trostlose Leben hinter Gittern. Stets Ausschau haltend nach den Menschen, die ihr Leben wenigstens einmal in der Woche für eine kurze Zeit ein wenig schöner gestalten.

Wenn Zhenya von ihren Betreuern Besuch bekommt, bedeutet das für die hübsche Hündin, dass sie nach tagelangem Warten endlich ihren winzigen Zwinger verlassen darf.

Dann heisst es, zusammen mit ihren Leidensgenossen im Freilauf die Beine vertreten, Streicheleinheiten abholen, Hundefreunde aus anderen Zwingern begrüßen und einfach für eine Stunde mal etwas Glückseligkeit genießen.
 
Eine Glückseligkeit, die leider viel zu schnell wieder vorbei ist. Dann muss sie zurück an den Ort, der seit 8 Jahren ihr Zuhause ist.
Ein Zuhause mit einer kleinen Hütte, in der sie sich an ihre Zwingernachbarn kuscheln muss, um etwas Wärme zu bekommen. Ein Zuhause, in dem sie gezwungen ist, ihre Notdurft zu verrichten, denn der nächste Besuch kommt erst in 6 Tagen.




All das erlebt Zhenya nun schon so lange - es sind immer wiederkehrende Abläufe und sie hat sich ihrem Schicksal gebeugt. Und sie hat nie das Vertrauen in die Menschen verloren, obwohl es Menschen waren, die ihr dieses Leben aufgezwungen haben. Ein Leben ohne Hoffnung.

Zhenya ist im Shelter zur Seniorin geworden. Und nachdem nicht einmal die wunderschönen Bilder vom Fotografen dabei helfen konnten, Zhenyas Zuhause zu finden, haben uns ihre Betreuer um Hilfe gebeten.

Wir wollen nun alles dafür tun, die Menschen zu finden, die Zhenyas Schicksal eine Wendung geben und ihr ein Zuhause schenken.

Zhenya soll endlich das bekommen, was sie nach 8 Jahren Shelterleben so sehr verdient hat: ein hundegerechtes Leben bei lieben Menschen, die dafür sorgen, dass es ihr an nichts mehr fehlt.

Ausreichend gutes Futter, immer frisches Wasser, viele, viele Streicheleinheiten und ausgedehnte Spaziergänge. Und möglichst einen netten Hundekumpel an ihrer Seite, der ihr ein wenig Sicherheit gibt und von dem sie lernen kann.

Zhenya ist gut verträglich mit ihren Artgenossen, geht gut und gerne an der Leine, ist geimpft, gechipt und kastriert.
Sie könnte schon bald nach Deutschland reisen, wenn es uns gelingt, ihre Menschen zu finden.

Bei ernsthaftem Interesse wenden Sie sich bitte an unsere Team-Kollegin Stefanie Söchtig,
eMail: s.soechtig@tierschutz-miteinander.de


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Nickname 13.03.2019, 17.23 | (0/0) Kommentare | PL

ORLIK



Geburtsdatum: ca. 2008

Aufenthaltsort: TH Russland


ORLIK ist ein ca. 60cm großer Mischlingsrüde. Wie lange er bereits im Shelter "Kozhuhovo" lebt ist leider nicht bekannt. Auch über seine Vorgeschichte können wir leider nichts sagen. Erste Aufzeichnungen der Betreuer im Shelter sind aus dem Jahr 2012.


Der freundliche Hundesenior ist nun inzwischen seit 3 Jahren bei uns inseriert, ohne dass sich jemals eine wirkliche Chance für ihn ergeben hätte.
Bis vor einer Weile hatte er wenigstens noch eine freundliche Hundedame als Gesellschaft in seinem kleinen Zwinger, aber inzwischen sitzt Orlik alleine und traurig hinter Gittern und wartet auf den einen Tag in der Woche, an dem seine Betreuerin ihn besuchen kommt. 


Nur dann darf er seinen Zwinger für eine kurze Stunde verlassen und sich die Beine vertreten.


Weshalb Orlik alleine sitzt?

Nun, er ist zwar nicht generell unverträglich, aber andere Rüden findet er oft einfach blöd und zeigt dann durch Imponiergehabe, dass er gerne der Boss sein möchte. 

Warum ihm nicht wieder ein nettes Hundemädchen an die Seite gestellt wird, können wir leider nicht sagen.

Als wir Orlik im Shelter das erste Mal besuchen durften, erlebten wir einen aktiven und fast schon fröhlichen Rüden, der sich mächtig über unseren Besuch gefreut hat.
Das war Mitte 2016.

Schon bei unserem letzten Besuch im September 2018 war vom alten Orlik nicht mehr viel zu bemerken. Ja, noch immer baut er sich bei anderen Rüden auf, aber man merkt deutlich, dass ihm die vielen, langen Jahre im Shelter seine Fröhlichkeit und Leichtigkeit genommen haben. Er ist leise geworden. Resignation macht sich breit.

Orlik sitzt oft nur noch traurig hinter seiner verschlossenen Zwingertür. Sein Blick trifft einen tief im Herzen und brennt sich dort fest...

Orlik´s einzigen Glücksmomente sind die, in denen er Besuch bekommt. Meist ist das dann seine Betreuerin - einmal in der Woche.


Aber auch über ihm fremde Menschen ist Orlik schon froh. Bringen sie doch Aufmerksamkeit und Streicheleinheiten - für einen so menschenbezogenen Hund, wie ihn, bedeutet das unter den widrigen Lebensumständen die ganze Welt.




Wir wünschen uns so sehr ein schönes Zuhause für Orlik. Ein Zuhause bei lieben Menschen, denen er sein großes Hundeherz schenken darf.


Ein Zuhause, wo er am besten Einzelprinz ist oder eventuell eine nette, ältere Hundedame an seiner Seite hat.


Orlik liebt die Menschen so sehr und wäre mit Sicherheit ein toller Begleiter, wenn er nur endlich eine Chance bekommen würde.


In Russland gibt es diese Chance für Orlik schon lange nicht mehr und wenn es uns nicht gelingt, seine Menschen zu finden, wird er eines Tages einsam und alleine seine letzte und einzige Reise antreten.


Orlik ist bereits kastriert, geimpft und gechipt und könnte schon sehr bald nach Deutschland reisen, wenn SIE die Menschen sind, denen Orlik genauso tief in die Seele schaut, wie uns.


Bei ernsthaftem Interesse wenden Sie sich bitte an unsere Team-Kollegin Stefanie Söchtig, E-Mail:s.soechtig@tierschutz-miteinander.de


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mit freundlicher Erlaubnis) 

Nickname 12.03.2019, 19.00 | (0/0) Kommentare | PL

SAKHAROK

 Ohne Ausweg… seit so vielen Jahren. 

Sakharoks Leben besteht aus Gittern und Metallwänden. Er ist einer der Langzeitinsassen im Shelter "Kozhuhovo" in Russland… und mittlerweile auch einer der Senioren. Hoffnung gab es noch nie für ihn – weder als er jung war und nun im Alter erst recht nicht mehr.

So bleibt ihm das, was er all die vielen vergangenen Jahre schon hatte – sein kleiner Außenzwinger und einmal in der Woche eine kurze Zeit in einem der Ausläufe.


Wann genau er ins Shelter kam, weiß keiner mehr. Die freiwilligen Helfer berichteten Anfang 2013 das erst Mal über ihn – das war vor 6 Jahren.


Anfangs traute er sich nicht aus der kleinen Holzkiste in seinem Zwinger. Brachten sie ihn raus, blieb er genau dort liegen, wo man ihn zuvor ablegte.


Doch die Hartnäckigkeit der Betreuer wurde belohnt, heute ist Sakharok einer der ersten, wenn sich die Zwingertüren öffnen und einer der letzten, wenn alle Hunde wieder zurück in ihre Zwinger müssen.

Es gab auch eine Zeit, da wehrte er sich gegen die Rückkehr in seinen Zwinger. Doch heute scheint es, er habe verstanden: Die Rückkehr in den Zwinger ist das Unvermeidbare… das Einzige, was immer blieb in all den Jahren.



Vielleicht hat er noch Träume? Vielleicht ahnt er, dass es da noch etwas anderes gibt… hinter den hohen Wänden aus Metall?
Nur leider nicht für ihn.


Deshalb schreibe ich hier für Sakharok… damit er nicht bis an sein Lebensende einer der Vergessenen bleibt, sondern hoffentlich doch noch einen lieben Menschen findet.


Bitte helft Sakharok bei seiner Suche. 


!! Bitte TEILT seinen Beitrag!!

Vielen lieben Dank.

Sakharok, was übersetzt "Zucker" heißt, ist ein freundlicher Rüde. Er genießt die Zeit mit seinen Betreuern. Er versteht sich gut mit seinen Artgenossen und liebt es mit ihnen zu rennen und zu toben. Im Sommer plantscht er in den Wassermuscheln, die die Betreuer zur Abkühlung in die Ausläufe stellen und im Winter wälzt und schiebt er sich gerne genüsslich durch den Schnee.


Kurzum er genießt das Leben, wenn sich seine Zwingertür öffnet. Und das ist genau 1 x wöchentlich für eine Stunde.

Der Rest ist Warten und das harte Shelterleben ertragen. Denn dann sitzt er in seinem kleinen Außenzwinger – ob in der Hitze des Sommers oder eisigen Kälte des Winters.




Hier geht es zu Sakharoks Inserat auf unserer Website:

 https://www.tierschutz-miteinander.de/…/senio…/1192-sakharok


Für Sakharok suchen wir ausschließlich ein endgültiges Zuhause.
Bitte meldet Euch, wenn Ihr Fragen oder Interesse an ihm habt, direkt bei seiner Vermittlerin:
Kontakt: Diana Rinke
eMail: d.rinke@tierschutz-miteinander.de
Mobil: 0171-1406060


Sakharok wurde ca. 2010 geboren und ist ca. 60 cm groß. Er ist geimpft, gechipt und kastriert.
Die Ausreise und Vermittlung erfolgt über Tierschutz miteinander e.V.


Sakharok, ich wünsche Dir so sehr, dass ein lieber Mensch Dich entdeckt und erkennt, wie besonders Du bist und Dir eine Chance gibt… eine Chance auf ein Leben fern von Gittern, Metallwänden und Einsamkeit. 


Wichtige Daten im Überblick!!
Rüde
ca. 9 Jahre alt
ca. 60 cm
kastriert
gut verträglich mit Artgenossen
freundlich; anfangs vorsichtig bei fremden Menschen, braucht Zeit, um Vertrauen zu fassen
kennt das Laufen an der Leine
noch im Shelter in Russland
Katzenverträglichkeit kann nicht zuverlässig getestet werden

endgültiges Zuhause gesucht

fb.me/Chance.fuer.Shelterhunde

Nickname 11.03.2019, 16.40 | (0/0) Kommentare | PL

SERAFIMA


© https://www.tierschutz-miteinander.de/index.php

(mit freundlicher Genehmigung)


Wann genau die ca. 55-60 cm große SERAFIMA ins Shelter kam, daran kann sich niemand mehr erinnern. Daher kann auch niemand etwas über ihre Vorgeschichte sagen. Die ersten Aufzeichnungen von ihr stammen aus dem Jahr 2017. Hier war sie bereits eine der vielen Senioren im Shelter. 


Im Shelter "Kozhuhovo" gehört SERAFIMA eher zu den unscheinbaren Hunden, den Hunden, die nicht sofort angelaufen kommen, wenn ein Besucher kommt. Sie gehört zu den Hunden, die ihr Dasein im Schatten fristen. Ein Dasein in einer kleinen Holzhütte und in einem kleinen Zwinger. Unbemerkt und ungesehen. Ungeliebt und vergessen. 


Ihre Betreuer beschreiben Serafima als große und sanfte Seele. Eine Seele die langsam am Shelterleben zerbricht. Denn immer, wenn Serafima nach dem Auslauf in ihren kleinen Zwinger zurück muss, jault sie hinter ihren Betreuern her. Sie möchte so gerne bei ihren Menschen sein. Die Einsamkeit hinter den kalten Gittern hat sie gezeichnet.


Den Betreuern bricht es jedes Mal das Herz, SERAFIMA in den Zwinger zu bringen, die Tür für die nächste Woche hinter sich zu schließen. So sehr würden sie sich ein Zuhause für sie wünschen. Ein Zuhause, welches es bisher für Serafima nicht gab.


Daher machen wir uns nun mit auf die Suche nach einem Zuhause für die sanfte Seele SERAFIMA. Ein Zuhause, dass sie die Kälte des Shelters vergessen lässt. Wo sie in Ruhe ankommen kann und keiner mehr eine Zwingertür hinter sich schließt. Ein eigenes warmes Körbchen, in dem ihre Seele Frieden finden kann. 




Serafima ist eine ca. 55-60 cm große Mischlingshündin. Die Betreuer schätzen ihr Gewicht auf 35 kg und sie wurde 2008 geboren. Serafima ist bereits gechipt, geimpft und kastriert. Im Sektor versteht Serafima sich mit sen anderen Hunden, geht Konflikten eher aus dem Weg. Lieber ist aber in der Nähe ihrer Betreuer. Sie hat auch gelernt, an der Leine zu laufen und geht gerne spazieren. Ob Serafima sich mit Katzen verstehen würde, können wir leider nicht sagen. In Serafimas neuen Zuhause wäre es schön, wenn dort bereits ein Hund leben würde, an dem sie sich orientieren kann.

 

Bitte haben Sie Verständins dafür, dass wir für Serafima ausschließlich eine Endstelle suchen.


Bei ernsthaftem Interesse wenden Sie sich bitte an unsere Team-Kollegin Diana Rinke E-Mail: d.rinke@tierschutz-miteinander.de


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https://www.tierschutz-miteinander.de/,

mit freundlicher Erlaubnis) 

Nickname 10.03.2019, 21.40 | (0/0) Kommentare | PL

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ÜBER MICH:Geboren vor 63 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.
Verheiratet mit dem besten aller Ehemänner und glückliches Frauchen von drei allerliebsten Fellnasen.


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