Mitternachtsspitzen

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Thema: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE

HOPE HEIßT HOFFNUNG



Ein liebes "HALLO!" von unserer süßen Hope. Die Kleine wollte auch mal wieder ein paar Schnappschüsse von sich zeigen und berichten, wie sie sich in den letzten Wochen bei uns entwickelt hat: 


Sie lebte die letzten Jahre unter nicht so schönen Bedingungen in einem privaten Shelter in Rumänien und wurde leider von der Dame 'fett'  gefüttert. Was die Kleine davor erlebt ,hat wissen wir nicht, aber sie kam damals in einem schlechten Gesundheitszustand in den Shelter und ihr musste ein Auge entfernt werden.  

Was uns sehr freut, ist dass Hope im Alltag schon deutlich aufgetaut ist, inzwischen gerne ein wenig die Umgebung erkundet und sogar hin und wieder freiwillig in den Freilauf möchte (was anfangs gar nicht der Fall war). In der ersten Zeit weigerte sich Hope strikt, ihr Zimmer zu verlassen u.nd wollte auch nicht ins Freie. So mussten wir sie jedesmal hinaus locken oder tragen. Dies hat sich schon gut gebessert und inzwischen geht Hope bei schönem Wetter auch gerne mal freiwillig hinaus. Besonders freut sich die kleine Maus, wenn sie auf neue Hunde trifft. Dann wackelt sie mit dem ganzen Hintern und beschnüffelt freudig den neuen Kumpel.


Leider nimmt Hope wirklich nur in ganz kleinen Schritten ab. Sie bekommt zwar Diätfutter und kleine Portionen über den Tag verteilt, doch können wir sie bewegungstechnisch nur bedingt belasten. Durch das wirklich starke Übergewicht lastet die ganze Masse auf den Gelenken und Knochen, und schon bei der geringsten Belastung merkt man Hope an, wie anstrengend es für sie ist. Unser Tierarzt hat uns auch geraten, sie wirklich nur Stück für Stück an die neue Bewegung zu gewöhnen, damit wir sie nicht überbelasten. 


Außerdem müssen wir unsere süße Hope immer noch davon überzeugen, dass wir Zweibeiner es nur gut mit ihr meinen, da sie leider immer noch recht distanziert gegenüber uns Menschen ist und immer noch wenig Interesse am Kuscheln zeigt. Zu ihrem Pflegefrauchen Angela hat sie jedoch schon eine bessere Bindung aufgebaut, genießt die Streicheleinheiten und freut sich auch schon wenn sie bei ihr ist (besonders natürlich, wenn es Futter gibt). Da kann die Kleine sogar freudig durch die Gegend hopsen. Nur bei uns anderen Pflegern zeigt sie bisher nicht so viel Begeisterung wenn es um Zuneigung geht...


Aber Hope hat in ihrem Leben bereits so viel durchmachen müssen, dass sie einfach längere Zeit brauch,t um die Freude an uns Zweibeinern wieder zu finden . Wir sind auf jeden Fall sehr optimistisch und sehen die kleinen Fortschritte, die sie jede Woche macht. Auf jeden Fall hat sie sich bereits super bei uns eingelebt und fühlt sich in ihrer Hundegruppe unheimlich wohl...


Ganz liebe Grüße von Hope!



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 © http://tierherzen-brauchen-hilfe.de/

 mit freundlicher Genehmigung)

Nickname 20.01.2019, 17.19 | (0/0) Kommentare | PL

KINDER, KINDER!

Liebe Freunde!


Oft haben wir im Laufe der Jahre von anderen Tierschützern und Privatpersonen gehört, dass ein Tierheimhund bzw. besonders ein Auslandshund nicht an jüngere Kinder vermittelt werden sollte, da diese Hunde ungeeignet für Familien mit Kindern wären. Doch wenn wir unsere Erfahrungen betrachten, können wir dies in keiner Weise bestätigen.


Natürlich ist nicht jeder Hund ein passender Kinderhund und es gibt auch Hunde, die keine Kinder mögen. Doch wir denken, dass es genau die Aufgabe eines guten Pflegers (also auch unsere) ist, zu erkennen welcher Vierbeiner gut in eine Familie mit Kindern passt und ein liebes Wesen gegenüber den jungen Zweibeinern hat. Genauso wie es unsere Aufgabe ist, die kleinen Zweibeiner und ihre Eltern erst einmal richtig kennen zu lernen, um zu sehen, ob die Kinder wissen, wie man sich gegenüber Tieren verhält, ob sie vorsichtig und freundlich zu dem Vierbeiner sind und ob die Eltern gut auf ihre Kinder achten. Denn das ist genauso wichtig. Und wir können wirklich sagen, dass wir ganz viele Tiere bereits an Familien auch mit kleinen Kindern oder Babys vermittelt viele schöne Rückmeldungen bekommen haben.




Es gibt wirklich nichts Schöneres, als wenn Kinder mit einem vierbeinigen Begleiter groß werden und schon im jungen Alter Verantwortungsbewusstsein lernen. Wir haben festgestellt, dass viele ängstlichere Hunde sich oftmals sogar schneller den Kindern öffnen und den engen Kontakt zu ihnen suchen. Auch unsere ehemaligen Straßenhunde zeigen sich im neuen Zuhause oftmals als die liebsten Familienhunde und richtige Kinderkumpels...Wie unsere süße Ara und auch unser ehemals unsicherer Jungspund Chancy ( der ganze vier Kinder als Spiel- und Kuschelpartner hat ) Es ist so schön,  wenn wir unsere ehemaligen Bewohner glücklich in ihren neuen Familien sehen...



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Nickname 12.01.2019, 12.55 | (0/0) Kommentare | PL

ÜBERRASCHUNG!!!


Liebe Freunde!


Und schon wieder möchten wir uns vom ganzen Herzen bei der Klasse 3a der Schule an den Püttenbergen bedanken, die Ende letzten Jahres noch einen Kuchenbasar zu Gunsten unserer Fellnasen veranstaltet haben.


Das ist einfach schön und wir sind wirklich begeistert, wie viel Herz die Schüler beweisen und dass sie gemeinsam unseren Vierbeinern mit einer Spende helfen möchten. Und es kam eine unglaubliche Summe von 180 Euro zusammen, was uns völlig sprachlos gemacht hat.


Wir sind so überwältigt und haben die liebevoll gesammelte Spende in Futter für unsere tierischen Bewohner umgesetzt, was uns wirklich sehr hilft. 


Ein ganz liebes Dankeschön an die lieben Schüler und Lehrer in Püttenbergen...



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Nickname 11.01.2019, 17.10 | (0/0) Kommentare | PL

WIR HABEN HUNGER, HUNGER, HUNGER...



Liebe Freunde!


Jetzt nach den Feiertagen ist unser Futterlager für die Tierchen schon wieder deutlich leerer geworden und auch einige andere Dinge für unsere Fellnasen benötigen wir inzwischen wieder. Wir sind Euch für jede Unterstützung immer so unglaublich dankbar und würden uns freuen, wenn Ihr uns auch jetzt wieder mit einem Päckchen für unsere Fellnasen überrascht.


Derzeit benötigen wir ganz dringend Hundenassfutter, Bauchspeicheldrüsen - Hundenassfutter, Trockenfutter für unsere Kitten, Katzenmilch-Päckchen, Kittennassfutter, Verbandsmaterial für unsere Shanty ( siehe Amazon-Wunschzettel ) und Betaisodona Salbe.


Viele der Sachen könnt Ihr auch auf unserem Amazon Wunschzettel finden: 


https://www.amazon.de/…/wishlist/R7O…/ref=cm_sw_em_r_wsg__wb


(TEXT UND BILD:

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Nickname 03.01.2019, 17.00 | (0/0) Kommentare | PL

MANCHMAL WERDEN TRÄUME WAHR

Wir wünschen uns ein friedliches Jahr

 voller Mitgefühl, Tierliebe und Barmherzigkeit -

 mit mehr Menschen, die den Mut besitzen,

 gegen den Strom der allgemeinen Gleichgültigkeit zu schwimmen,

 für ihre Überzeugungen einzustehen und ihre Stimme

 für alle gequälten, missbrauchten, verfolgten

 und misshandelten Geschöpfe zu erheben!



Nickname 01.01.2019, 16.45 | (0/0) Kommentare | PL

EIN BISSCHEN LEISER, BITTE!



Wenn es die Deutschen zu Silvester wieder so richtig krachen lassen, verkriechen sich auch wieder viele Hunde und Katzen ängstlich unterm Sofa. Tiere haben schließlich ein bedeutend empfindlicheres Gehör als der Mensch, für sie sind explodierende Raketen und Böller echter Stress. Die Tierschutzorganisation TASSO e.V. gibt Tipps für verantwortungsvolle Tierhalter:


Schließen Sie Fenster und Türen und lassen Sie die Rollläden herunter. Je weniger Licht und Lärm nach innen drängen, umso besser.


Bleiben Sie bei Ihrem Tier oder stellen Sie ihm eine andere ihm vertraute Person während des Jahreswechsels an seine Seite.


Nehmen Sie Ihrem Tier nicht die Möglichkeit des Hörens. Die Ohren zuhalten oder gar verstopfen führt dazu, dass es sich nur noch mehr aufregt.


Beginnen Sie bereits einige Tage vorher mit der Vorbereitung auf die Silvesternacht: Besonders Haltern ängstlicher Hunde raten wir, die Tiere rund um das Feuerwerk beim Gassigehen anzuleinen, da bereits vor und auch nach dem 31. Dezember Knaller gezündet werden könnten.


- Ganz wichtig: Der Tierhalter darf selbst keine Nervosität oder übertriebene Fürsorge zeigen, sondern sollte Ruhe und Gelassenheit ausstrahlen und das Tier nicht in seiner Angst bestärken.


Angstlösende Medikamente vom Tierarzt helfen unmittelbar, leichte Beruhigungsmittel reichen meist nicht aus. Etliche Tierhalter berichten über gute Erfahrungen mit alternativen Präparaten wie Homöopathika bzw. Bachblütenextrakten (Anm.: Hierbei sollte mit der Verabreichung schon einige Tage vor dem großen Ereignis begonnen werden, weil diese Präparate ihre Wirkung erst allmählich aufbauen).


Philip McCreight, Leiter von TASSO: „Wer ängstliche Tiere besitzt, sollte eines auf keinen Fall tun: selbst mitknallen. Dies wäre ausgesprochen verantwortungslos.“ Weitaus sinnvoller sei es, die Vorhänge zu schließen und Fernseher, Radio oder den CD-Player auf eine etwas höhere Lautstärke zu stellen. „Für mich ist der Silvesterlärm ohnehin unsinnig, teuer und akustische Umweltverschmutzung (Anm.: Müllberge und Klimabelastung durch Feinstaub kommen noch hinzu), die nicht nur unsere Haustiere, sondern auch die Wildtiere beeinträchtigt“, ergänzt McCreight.


© Copyright TASSO e.V.


Einen fröhlichen und stressfreien Jahreswechsel

 für Mensch und Tier!


  

Nickname 27.12.2018, 09.00 | (0/0) Kommentare | PL

ENDE GUT, ALLES GUT


Ein kleiner Hund aus gutem Haus

der riss an Weihnachten einst aus.
Einen Spaziergang fand er labend,
besonders grad am Heil´gen Abend,
wenn alle Menschen sind in Eile

und Hunde haben Langeweile.

Zunächst lief er durch den Garten
und wollte auf das Frauchen warten.
Das kam nicht heim – so lief er fort.
Trollt sich gemächlich durch den Ort,
verbellt ein bisschen Prinz und Rexi,

besucht dann freundlich Nachbars Hexi.

Kurz: Er genießt nach Hundeweise
´ne munt're kleine Weihnachtsreise.
Vergnügt strolcht er auch übern Markt,
wo sonst sein Frauchen öfters parkt.
Doch als er nun nach Hause wollte,

wusst´ er nicht mehr, wohin er sollte.

Dem kleinen Hund wird bang zumute.
Er senkt die Ohren, klemmt die Rute
tief zwischen seine Beine ein.
Wie gern würd´ er zu Hause sein
in seinem warmen Hundebett.
Die Menschen hier sind gar nicht nett!


Schon naht von fern ein Polizist.
"Der wird mich fangen, so ein Mist!"
Das kleine Hundchen rennt und rennt,
bis es nicht Weg und Steg mehr kennt.
Längst ist es aus der Stadt hinaus –

vorbei am allerletzten Haus.

Da plötzlich hört der kleine Schlingel
den Klang von Hufen und Geklingel.
Und sieht im Lichtglanz einen Schlitten,
der kommt wie aus des Himmels mitten
und wie aus einem großen Tor

klingt Lachen und Musik hervor.



'Freut euch, ihr Menschen auf der Erden,
euch soll das Fest der Weihnacht werden
mit Glück und Freude und Geschenken
will euch das Christkind jetzt bedenken!'
Wer denkt in dieser frohen Stunde
an arme, heimatlose Hunde?

So bellt und jault das Hündchen kläglich.
"Ein kleiner Hund? Ja, ist das möglich?"
Schon nahmt sich ihm mit schnellen Schritten
das Christkind selbst vom gold'nen Schlitten
und nimmt ihn freundlich auf den Arm.
"Nun hast du's hier erst einmal warm.


Ich bring dich in den Hundehimmel,
du glaubst gar nicht, welch ein Gewimmel
von netten Hunden dort warten
im wunderschönen Himmelgarten."
Das Hündchen lässt sich gerne tragen,

doch fragt´s: "Was wird mein Frauchen sagen?"

Es jault auf einmal ganz erschreckt:
"Wenn es jetzt, dass ich weg, entdeckt?
Es denkt doch gleich, ich bin gestorben.
Und dann ist ihm das Fest verdorben.
Im Himmel wär´ es sicher schön,
doch Christkind, das musst du verstehn:

Mein Frauchen, das mich zärtlich liebt,
Wär´ sicher allzu sehr betrübt."
Das Christkind lächelt und es nickt.
"Du weißt, was sich für Hunde schickt.
Des Hundes Liebe ist die Treue.
Drum bringe ich dich jetzt aufs Neue

zu deinen Menschen schnell nach Haus.
Und dann reißt du nie wieder aus!"
Der Schlitten fliegt mit Schellenklang
den Waldweg und die Straß´ entlang.
Dem Hündchen ist es wie ein Traum.
Schon sitzt es unterm Weihnachtsbaum.

"Da ist ja unser Strolchi wieder,"
ruft Frauchen, und die Weihnachtslieder
die klingen fröhlich jetzt und heiter,

das Christkind, das fährt leise weiter...

(Verf.: Jim D. Ellis, aus dem Amerikanischen übersetzt von E. Wittwer)

FROHE WEIHNACHTEN !!!


Nickname 24.12.2018, 16.25 | (0/0) Kommentare | PL

WEIHNACHTEN DER TIERE



Die Tiere diskutierten einst über Weihnachten.


Sie stritten, was wohl die Hauptsache an Weihnachten sei. "Na klar, Gänsebraten", sagte der Fuchs. "Was wäre Weihnachten ohne Gänsebraten?"


"Schnee", sagte der Eisbär. "Viel Schnee." Und er schwärmte verzückt von der weißen Weihnacht.

Das Reh sagte: "Ich brauche aber einen Tannenbaum, sonst kann ich nicht Weihnachten feiern."

"Aber bloß nicht so viele Kerzen", heulte die Eule. "Schön schummrig und gemütlich muss es sein. Stimmung ist die Hauptsache."

"Aber mein neues Kleid muss man sehen", sagte der Pfau. "Wenn ich kein neues Kleid kriege, ist für mich kein Weihnachten."

"Und Schmuck!" krächzte die Elster. "Jede Weihnachten bekomme ich was: einen Ring, ein Armband. Oder eine Brosche oder eine Kette. Das ist für mich das Allerschönste an Weihnachten."

"Na, aber bitte den Stollen nicht vergessen", brummte der Bär, "das ist doch die Hauptsache. Wenn es den nicht gibt und all die süßen Sachen, verzichte ich auf Weihnachten."

"Mach's wie ich:" sagte der Dachs, "pennen, pennen, pennen. Das ist das Wahre. Weihnachten heißt für mich: Mal richtig pennen."

"Und saufen", ergänzte der Ochse. "Mal richtig einen saufen - und dann pennen." Aber da schrie er "Aua", denn der Esel hatte ihm einen gewaltigen Tritt versetzt.

"Du Ochse du, denkst du denn nicht an das Kind?" Da senkte der Ochse beschämt den Kopf und sagte "Das Kind. Jaja, das Kind - das ist doch die Hauptsache. Übrigens", fragte er dann den Esel, "wissen das eigentlich die Menschen?"

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Der Ursprung der Fabel:


Die Bauern bezogen Tiere und Bäume in das Brauchtum mit ein. Am Heiligen Abend ist es im ländlichen Bereich der Brauch, nach der Christmette durch den Stall zu gehen. Die Tiere bekommen dann Leckerbissen (Äpfel, Semmeln, Nüsse usw.). Der Landmann sprach mit den Tieren und Bäumen an diesem Abend und bekam auch oft Antwort. Heute geht oft der Bauer am Heiligen Abend durch Haus und Stall, beräuchert (mit Weihrauch) und besprengt (mit Weihwasser) alle seine Tiere.


Im 6. Jahrhundert schon war man der Überzeugung, dass die Tiere am Heiligen Abend sprechen könnten. Es hing damit zusammen, dass ja im Stall zu Bethlehem die Tiere das Jesuskind besuchten und ihm Gaben überbrachten und mit ihm sprachen. Ich glaube im Übrigen, dass die Tiere nicht nur am Heiligen Abend sprechen können. Es wäre schön und zum Segen für uns alle, wenn wir ihnen aufmerksam zuhören und ihren Stimmen mehr Macht geben würden.


Gesegnete Feiertage!



Nickname 20.12.2018, 14.25 | (0/0) Kommentare | PL

ERST DENKEN - DANN SCHENKEN!



Weihnachten ist für viele Menschen das Fest der Freude und der Liebe. Das Bild von fröhlichen Menschen und vor allem von lachenden Kindern, die mit ihren neuen Haustieren unter dem Weihnachtsbaum spielen hat wohl jeder zukünftige Heimtierhalter und der liebende Mensch, der Tiere verschenken möchte, im Sinn. Leider wird häufig aufgrund einer solchen romantischen Vorstellung oder auch nach langanhaltender Quengelei der Kinder ein Tier unter den Weihnachtsbaum gesetzt, über dessen wahres Wesen und dessen Bedürfnisse meist nicht ausreichend nachgedacht wurde. 


Nicht selten stellt sich dann erst am Weihnachtsmorgen die Frage, was das Tier eigentlich fressen muss - da stellt sich die Frage aber wirklich zu spät - und es wird schwer, passendes Futter an einem Feiertag zu besorgen. Oder aber es wird einem bewusst, dass der ausgesuchte Käfig, der im Zoogeschäft so groß aussah in Wahrheit zu klein ist. Möglicherweise gefällt dem Beschenkten aber das Tier auch gar nicht oder er hatte eine ganz andere Vorstellung davon, wie die Unterkunft für sein Tier auszusehen hat. 


Jeder Umgebungswechsel ist für die Tiere sehr anstrengend. Gerade kleine Heimtiere wie Vögel, Hamster, Meerschweinchen, Kaninchen und Reptilien benötigen in den ersten Tagen in der neuen Heimat viel Ruhe, um sich einleben zu können. Die Weihnachtsfeiertage mit dem dazugehörigen Trubel, Familienfeiern und Besuchen sind absolut nicht dafür geeignet, einem scheuen Tier die Angst zu nehmen. Landschildkröten werden für den Weihnachtsverkauf sogar von ihrem Winterschlaf abgehalten. Sensible Hunde oder Katzen werden durch den Weihnachtstrubel verschreckt. 


Spätestens im neuen Jahr gehts dann richtig rund: das niedliche Kaninchen wurde größer und fing an zu beißen, die Meerschweinchen waren zu laut, der Hamster stand erst nach 23 Uhr auf, die Landschildkröte ist doch nicht so aktiv wie erhofft, die Mutter war allergisch gegen den neuen Hund, dieser war noch dazu unsauber und die Katze hat das Sofa zerkratzt - jetzt erst merken die neuen Tierhalter, dass ihre Tierwahl vielleicht doch nicht ganz passt - und viele Tiere, die in weihnachtlicher Vorfreude gekauft wurden, sind nun nur noch lästig und müssen wieder weg. Die Tierheime sind nach Weihnachten voll mit niedlichen Tierchen die unpassend verschenkt wurden. 


Deshalb Stofftiere unter den Baum!
Sie können viel mehr Freude schenken, wenn Sie folgendermaßen vorgehen:


Legen Sie statt eines lebenden Tieres ein passendes Stofftier mit Gutschein unter den Baum. So hat der Beschenkte etwas worauf er sich weiter freuen kann. Kaufen Sie ein paar Bücher über das ausgewählte Tier oder drucken Sie Informationen aus dem Internet aus. Zu vielen Nagerarten finden Sie auf den Seiten der Nagerhilfe ausführliche Informationen, Infomappen und Faltblätter: Infoblätter und Mappen und auch viele HPs die sich an dieser Aktion beteiligen haben Informationen zu verschiedenen Tierarten zu bieten. 


Während der Feiertage ist dann viel Zeit, die Bücher zu lesen, passende Gehege auszusuchen oder sogar selber zu bauen. Die zukünftigen Halter können sich im Internet weiter informieren und so schon vorab Vieles über ihre neuen Hausgenossen lernen. Manchmal wird dabei bemerkt, dass man eine falsche Vorstellung vom Tier hatte, mitunter wird ein anderes Haustier gewählt. Aber noch häufiger lernen die Besitzer gleich vieles über tiergerechte Haltung. Es macht sogar richtig Spaß, sich vorab mit der Einrichtung eines Geheges oder dem Aussuchen eines Kratzbaums oder Hündekörbchens zu befassen. Eine artgerechte Unterbringung zu schaffen, geht nicht von heute auf morgen. Das braucht Zeit und der Beschenkte möchte seine eigene Vorstellung auch mit verwirklicht sehen. So wird die Vorfreude auf das neue Tier gesteigert und das Tier kommt zu Menschen, die sich darauf vorbereitet haben und wird sich von Anfang an wohl fühlen. Nur so entstehen echte Freundschaften zwischen Mensch und Tier!


Nach den Feiertagen können Sie dann in aller Ruhe in die Tierheime der Umgebung fahren und zwischen unzähligen Tieren aller Art in allen Altersgruppen wählen. Gerade diese Tiere haben es verdient, in ein schönes Zuhause zu kommen. Keine Angst vor diesen Tierheimtieren - Jungtiere im Tierheim benehmen sich nicht anders als Jungtiere im Zoogeschäft. Auch Rassetiere bekommen Sie im Tierheim. Es spricht auch viel dafür, zuerst einmal einem älterem Tier, dessen Charakter schon bekannt ist, ein schönes Zuhause zu geben. So können Sie diese Tierarten erst einmal in Ruhe kennen lernen und übernehmen die Verantwortung für ein Tier über einen überschaubaren Zeitraum.


Sollten Sie dort wider Erwarten keines der von Ihnen gewünschten Tierarten im Tierheim finden, so wenden Sie sich an einen vertrauensvollen Züchter in Ihrer Nähe. Dieser kann Ihnen auch weitere Pflegetipps für Ihren neuen Schützling mit auf den Weg geben und Sie sehen, wie die Tiere dort gehalten werden. Im Falle von Reptilien (da gehören die Schildkröten mit dazu) ist der Züchter in den meisten Fällen die bessere Wahl, weil man dort gleich sehen kann, wie groß das Tier wird. 


Überlegungen vor dem Einzug des neuen Haustieres
Sie können sich anhand folgender Fragen schon mal selber testen, ob Haustiere für Sie in Frage kommen:


-Viele Tiere werden recht alt, Meerschweinchen und Kaninchen können 8 Jahre alt werden, Hund und Katze werden noch älter, Schildkröten können sogar weit über 80 Jahre alt werden! - Können und wollen Sie sich so lange um diese Tiere kümmern?


- Manche Tierarten wie Ratten, Hamster und Mäuse hingegen werden meist nicht älter als 2 Jahre - können Sie und Ihre Kinder damit umgehen den geliebten Hausgenossen so schnell wieder zu verlieren?

-Sind alle in der Familie mit den neuen Hausgenossen einverstanden und bereit, sich um die Tiere zu kümmern?

-Liegen evtl. Allergien vor? Alle Familienmitglieder sollten sich testen lassen. Dabei wird nicht nur eine Allergie auf das entsprechende Tier getestet - viel häufiger werden gerade Kleintiere wegen einer Heuallergie (dieses gehört in fast jedes Kleintierheim und ist für Kaninchen, Meerschweinchen, Degus und Chinchillas sogar Grundnahrungsmittel), Stauballergie (Käfigeinstreu staubt immer - auch staubarme Einstreu) und ggf auch auf das Futter der Tiere getestet.

- Wohin mit den Tieren im Urlaub? Gerade bei Käfigtieren ist es nicht leicht, einen geeigneten Urlaubspflegeplatz zu finden. Tierpensionen sind kostspielig, das muss eingerechnet werden.

- Nicht alle Tiere sind von Anfang an stubenrein, mache Tiere werden es nie - bekommen die Tiere trotzdem Auslauf in der Wohnung? Behalten Sie auch einen Hund, der nicht Ihren Wünschen entspricht?

- Nager könnten beim Auslauf Möbel, Bücher und andere Dinge annagen. Katzen wissen nicht immer, was Kratzbaum und was Sofa ist, und schon mancher Hund fand einen Designerschuh essbar - nehmen Sie das in Kauf?

- Reptilien haben ganz besondere Ansprüche an die Pflege. Viele unterliegen dem Bundesartenschutz und müssen auch bei den entsprechenden Stellen registriert werden!

- Sind die gewünschten Tiere vom Vermieter erlaubt? Manche Reptilienarten, sowie Hunde und Katzen müssen vom Vermieter genehmigt werden.

- Kranke Tiere müssen vom Tierarzt behandelt werden; sind Sie bereit, dafür Geld auszugeben und zwar Beträge, die den Anschaffungswert des Tieres bei weitem übersteigen?

- Die Pflege eines Tieres muss immer in den Händen Erwachsener liegen, kein Kind ist in der Lage sich immer um sein Tier zu kümmern. Kinder können oft nicht abschätzen, wie wichtig das tägliche Versorgen der Tiere ist. Kinder vergessen im Spiel ihre Kraft und können Tiere verletzen. Egal um welches Tier es sich handelt, ein erwachsener Mensch muss sich jeden Tag um dieses Tier kümmern.

- Alle Tiere welche in Käfigen oder Terrarien gehalten werden benötigen sehr viel Platz - mehr als ein kleiner Käfig im Regal. Einige Tierarten fühlen sich in Außengehegen wohler, mache brauchen die Sommersonne um gesund zu bleiben. 


Dies sind nur einige Fragen die vorab zu klären sind, prüfen Sie bitte gewissenhaft, ob Sie wirklich bei allen Fragen ganz sicher sind.
© by www.diebrain.de



Nickname 16.12.2018, 16.40 | (0/0) Kommentare | PL

5 EURO



 für 4 Tatzen - 

ein Herzenswunsch zum Jahreswechsel


Liebe Freunde!


Das Jahr 2018 neigt sich langsam, aber sicher dem Ende zu, Auch dieses Jahr haben wir mit Ihrer Hilfe eine Menge erreicht - ob es die Unterstützung bei verschiedenen OP´s war - oder unseren Tierheimbewohnern Futter zu spenden - oder bei beim Bau unserer neuen Pferdekoppel - oder oder oder...


Auch 2018 haben wir einige Tierchen zu uns ins Tierheim bekommen - viele von ihnen haben mittlerweilen tolle Zuhause gefunden - einige sind noch bei uns - leider sind aber auch einige über die Regenbogenbrücke gegangen.


Freud und Leid liegen bei Tierschützern sehr nah beieinander - was einen seelisch und auch körperlich sehr entkräften kann. Als Zeichen für einen erfolgreichen Start ins neue Jahr gibt es bereits seit 2017  unser letztes Projekt im Jahr - FÜNF EURO FÜR VIER TATZEN - . 


Der Name sagt bereits, worum es uns geht. Um eine 5 Euro-Spende. Fünf Euro allein können nicht viel bewirken. Aber fünf Euro von so vielen Tierfreunden wie möglich können Hoffnung schenken und bisherige Hürden überwinden helfen!




Wir hoffen noch einmal sehnlichst auf Eure tatkräftige Unterstützung! Wir appellieren an Euch - an unsere treuen Vereinsmitglieder und Tierpaten; an all unsere Follower bei Facebook, an all diejenigen, die unsere Arbeit bisher vielleicht nur im Stillen verfolgt haben.


ALLE, DIE UNS KENNEN,

UNSERE FELLNASEN LIEBEN,

UNSERE ARBEIT SCHÄTZEN

UND

UNS IM JAHR 2019 WEITERHIN

UNTERSTÜTZEN MÖCHTEN


MIT FÜNF EURO FÜR VIER TATZEN (natürlich dürfen auch mehr als 5 Euro gespendet werden, wenn das jemand möchte)  von einem jeden von Euch können wir Berge versetzen und eine bessere Zukunft für unsere Schützlinge einläuten! Bitte helft mit.


Das Spendenkonto:

Ostseesparkasse Rostock

Empfänger: Förderverein Notfellhilfe-Nord e.V.

Kontonummer: 20 10 12 227

Bankleitzahl: 130 500 00

IBAN: DE25 1305 0000 0201 0122 27

BIC: NOLADE21ROS

Betreff: 5 Euro für 4 Tatzen

oder

Die PayPal - Adresse ist mariagetlucky@yahoo.de

 und bitte, bitte als "Freunde" überweisen!


Natürlich werden wieder alle Spender namentlich auf unserer Homepage veröffentlicht !



 

http://tierherzen-brauchen-hilfe.de/

Nickname 15.12.2018, 14.30 | (0/0) Kommentare | PL

2019
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ÜBER MICH:Geboren vor 63 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.
Verheiratet mit dem besten aller Ehemänner und glückliches Frauchen von drei allerliebsten Fellnasen.


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