Mitternachtsspitzen

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Thema: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE

ALLES NEU MACHT DER MAI?



Die Situation im Shelter "Kozhuhovo" ist noch immer schwierig.


Doch zuerst das Positive:


Die Shelterverwaltung hat nun die Futterversorgung wieder auf das alte Futterverteilungssystem umgestellt; d.h. es wird wieder wesentlich mehr Futter verteilt, so dass für die Hunde immer Futter zur Verfügung steht.


Aber:


Die freiwilligen Helfer haben noch immer keinen regulären Zugang zum Shelter und können somit ihre Arbeit zum Wohle der Hunde nicht verrichten.


Das Shelter ist noch immer geschlossen. Nur für Einzelne gibt es die kurze Möglichkeit, sich selbst ein Bild von der Situation im Shelter zu machen.


Die Hilfe der Freiwilligen war immer vielfältig und machte den Hunden das ohnehin harte Shelterleben etwas erträglicher... und so vielfältig sie war, fehlt sie nun auch.


Ich denke an die zahnlosen Hunde, die von den Freiwilligen immer mit Nassfutter gefüttert wurden. Dies ist nun nicht möglich und sie müssen ausschließlich mit dem (nicht eingeweichten) Standard-Trockenfutter zurechtkommen.


Ich denke an die Hunde, denen Arthrosen, Bandscheibenvorfälle usw. zu schaffen machen. Es war immer zu wenig, aber wenigstens hatten auch sie die Möglichkeit, unter Aufsicht in die Ausläufe zu gehen oder machten einzelne kontrollierte Spaziergänge mit ihren Betreuern durch die Sheltergänge. Auch dies ist nun nicht mehr möglich. Der Bewegungsmangel ist für alle schwer, doch trifft er sie besonders hart.




Eigentlich können wir von hier aus kaum etwas tun... außer hoffen, dass die Freiwilligen bald wieder vollen Zugang zum Shelter bekommen und uneingeschränkt ihre Arbeit wieder aufnehmen können. Dies wird frühestens zum 14. Mai möglich sein, da die Ausgangssperre bis dahin verlängert wurde.


Und doch möchten wir wenigstens helfen, ein paar der besonders betroffenen Hunde den Umzug in eine gute Pension zu ermöglichen. Bei ca. 3000 Hunden allein in diesem Shelter und bei den Möglichkeiten vor Ort wird es uns nur für ein paar wenige gelingen... aber wenigstens das.


Aktuell steht der Umzug von 4 Hunden kurz bevor. Lieben Dank an die Facebook-Gruppe "Flohmarkt zu Gunsten der Tiere von Tierschutz miteinander".
Durch Eure Hilfe und Euer Engagement konnte jeweils der 1. Pensionsmonat finanziert werden und somit können diese Hunde das Shelter bald verlassen. Hier geht es übrigens zu dieser tollen Gruppe, wo solch große Hilfe entsteht:


https://www.facebook.com/groups/1517141891879151/?ref=share


Für die Unterbringung und Versorgung in den Pensionen werden wir weitere Hilfe bei der Finanzierung benötigen. Dazu machen wir noch für die einzelnen Hunde Aufrufe, um liebe Paten zu finden.


Falls jemand jetzt schon helfen möchte, bitte eine Nachricht schreiben per eMail an: d.bansche@tierschutz-miteinander.de


Vielen lieben Dank. 


Wir wünschen


Nickname 01.05.2020, 20.38 | (0/0) Kommentare | PL

AUCH NUR DAS EINE




Bun – auch er hat nur dieses eine Leben 


Anfang 2018 schlossen sich die Tore des russischen Shelters "Kozhuhovo" hinter Bun. Seine Betreuer vermuten, dass er mal ein Zuhause gehabt hat. 


Buns Leben ist seitdem nicht mehr so wie es vorher war. Seine ihm bekannte Welt ist weg – einfach verschwunden - und seine jetzige kleine Welt liegt in Scherben vor ihm. All das was er möchte und braucht, gibt es für ihn nicht mehr.


Spaziergänge, kleine Spiele mit seinen Hundefreunden sind so gut wie ausgeschlossen. Eine warme Decke für ihn unerreichbar, streichelnde Hände so gut wie nicht vorhanden. Gras unter den Pfoten spüren - eigentlich undenkbar. Liebe - meilenweit entfernt.

 

Sein jetziges Leben ist trostlos, einsam und eigentlich ohne Hoffnung. Seine Betreuer versuchen alles, um ihm ein wenig Freude und Liebe zu geben. Einmal in der Woche holen sie ihn aus seinem Alltag und der Einsamkeit. Diese eine Stunde ist für Bun so wertvoll…. eine Stunde die Einsamkeit aus dem Leben ausschließen und genießen.




Für ihn muss es schlimm sein, wenn er dann wieder in seinen Zwinger soll. Es scheint als wüsste er, dass er wieder 7 volle Tage auf ein kleines bisschen Leben warten muss. Die gesamte Woche zeigt ihm mit voller Wucht, was das Leben für ihn bereit hält… NICHTS! Es muss ihm vorkommen wie eine Ewigkeit.


Seine Betreuer haben ihn mit Hoffnung auf Vermittlung auf eine Tierschutzveranstaltung mitgenommen. Leider ohne Erfolg.  Niemand wollte Bun ein Zuhause geben. Und so musste Bun nach einem Tag außerhalb des Shelters wieder zurück. Ein kurzer Hauch von Leben, doch dann schlossen sich die großen eisernen Tore erneut hinter ihm. 


Bereits im Juni 2018 haben wir Bun in unsere Vermittlung aufgenommen, doch auch wir haben bisher kein Zuhause für gefunden. Und daher versuchen wir es wieder, denn für einen jungen, aktiven Hund ist dieses Leben schwer zu ertragen. Dieses ständige NICHTS wird ihn irgendwann verändern. Es braucht oft nicht viel, allen Lebensmut zu zerstören.


Wir suchen für Bun eine liebe, zuverlässige und verantwortungsbewusste Familie, die die Scherben seines Lebens wieder zusammenfügt. Er soll gar nicht erst das spüren müssen, was so viele von den Hunden dort schon so schrecklich lange kennen… Wir würden uns von Herzen wünschen, dass Bun dort nicht zum Senior werden muss! 


Bun wird wie all unsere Hunde nur auf eine Endstelle vermittelt.


Wenn Sie mehr von Bun sehen möchten, schauen Sie bitte auf unsere HP. Dort sind weitere/neue Bilder von ihm zu finden: https://tierschutz-miteinander.de/project/bun/


Alle wichtigen Informationen zu Vermittlung und Transport können hier nachgelesen werden: https://tierschutz-miteinander.de/


Sollte jemand sein Herz an den hübschen Bun verlieren, würde sich seine zuständige Vermittlerin Claudia Peters sehr über eine Anfrage freuen. 


eMail: c.peters@tierschutz-miteinander.de
Telefon: 05363-989350 (Anrufbeantworter)


Wichtige Daten:


Rüde
geboren ca. 2016
 ca. 65 cm groß (gewisse Standhaftigkeit ist Voraussetzung)
kastriert, gechipt, geimpft
kennt die Leine
menschenbezogen
verträglich mit Artgenossen (lässt sich die Butter aber nicht vom Brot nehmen)
 Katzenverträglichkeit kann nicht zuverlässig getestet werden
 noch im Tierheim in Russland


Lieber Bun, wir wissen, dass Dein Leben nicht das ist, was Du Dir wünschst und wir versprechen Dir, dass wir versuchen, das zu ändern…. Wir versuchen den einen Menschen zu finden, der bereit ist, die Welt wieder zu Deiner Welt zu machen! Denn auch Du hast nur dieses EINE Leben!

Nickname 20.04.2020, 20.50 | (0/0) Kommentare | PL

INTER-, ABER NICHT NUR NET(T)

Das moderne Kommunikationszeitalter hat zweifellos seine Vorzüge. So steht mir zum Beispiel das Internet an allen Tagen des Jahres rund um die Uhr zur Verfügung: als Kontaktbörse, Shoppingparadies und nie versiegende Informationsquelle.


Aber wo Licht ist, da ist auch Schatten; und oftmals erfahre ich Dinge, ohne die zu wissen ich wesentlich ruhiger schlafen könnte. Unter anderem, dass in Rumänien täglich Hunderte von Straßenhunden zu Tode geprügelt, vorsätzlich überfahren oder mit Benzin übergossen und bei lebendigem Leibe angezündet werden. Verübt werden diese Taten von Menschen, die in diesen Hunden offenbar so etwas wie Fressfeinde sehen und die zu Gefühlen wie Mitleid und Erbarmen anscheinend nicht mehr fähig sind. Ihre Lebensumstände mögen sie derart abgestumpft haben; so sehr, dass sie nicht einmal auf ihre Kinder Rücksicht nehmen, die daneben stehen und ihren Eltern beim Ermorden der unschuldigen Tiere zusehen müssen. Der Schaden, der dadurch in den jungen Seelen angerichtet wird, dürfte irreparabel sein.


Seit ich die grauenvollen Bilder gesehen habe, ist es mit meinem eigenen inneren Frieden jedenfalls vorbei, denn wie gesagt – es sind Menschen, die das alles tun. Ich schäme mich, selbst einer zu sein.

Nickname 01.04.2020, 21.18 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

IM AUGE DAS BETRACHTERS

AHOI!


"Spieglein, Spieglein dort am Schrank, seh´ ich dich, dann werd´ ich krank!" Diesen Spruch sagt unser Frauchen jeden Morgen innerlich auf, wenn sie in die Spiegeltür am Kleiderschrank guckt. Ihr gefällt rein gar nichts, was sie da sieht. Ihren Bauch findet sie zu dick, die Oberschenkel zu wabbelig, den Po zu flach.


Klar, sie ist keine zweite Claudia Schiffer oder Heidi Klum, und die Zeit ihrer Idealmaße liegt auch schon ein paar Jahrzehnte zurück. Aber Nelly, Bobby und ich, wir Drei lieben sie genauso wie sie ist, weil sie gut für uns sorgt und uns lieb hat. Das ist überhaupt das Wichtigste. Ihr Menschen legt viel zu viel Wert auf Äußerlichkeiten. Für einen perfekten Body quält Ihr Euch im Fitnessstudio (das ist ja noch harmlos), lasst Euch mit schmerzhaften Spritzen malträtieren und legt Euch sogar unters Messer. Und was kommt dabei raus: Muskelpakete, die nicht mehr zum übrigen Körper passen, Brüste wie Atombomben und Lippen, dass man meinen könnte, jemand sei in einen Bienenschwarm geraten! 


Macht Euch doch mal locker, und denkt nicht immer nur an Euer Aussehen. Wie Ihr inwendig beschaffen seid, darauf kommt´s nämlich an. Wir Hunde würden niemals einen Artgenossen verachten, bloß weil sein Fell struppig wirkt, seine Beine ein bisschen krumm gewachsen sind oder seine Schnauze ein Stück zu kurz geraten ist. Hauptsache, er gibt einen duften Kumpel ab, mit dem man Knochen stehlen kann. Nehmen Sie zum Beispiel unseren Bobby. Mit seinen deformierten Vorderbeinen, dem fehlenden Auge, der schiefen Schnauze und dem gespaltenen Ohr ist er wirklich kein Adonis und würde bei Schönheitskonkurrenzen wohl regelmäßig leer ausgehen. Dafür hat er ein Gemüt wie Samt und Seide und ein flaumfederweiches Herz. Das haben Nelly und ich sofort erkannt und ihn mit offenen Pfoten in unser Rudel aufgenommen. Für uns Hunde zählt wirklich nur die innere Schönheit, auch bei Euch Menschen, und Ihr müsst Euch weder operieren noch wenden lassen, damit wir sie sehen können! 


Also dann, bis in Bälde.


Macht´s gut, Nachbarn!

Euer BARNY



Nickname 31.03.2020, 21.10 | (0/0) Kommentare | PL

ENDE GUT - ALLES GUT?




Zwingernr.: D 17

Geburtsdatum: ca. 2008

Schulterhöhe: ca. 50-55 cm


HENRY, der im Frühjahr 2016 in das russische Shelter "Kozhuhovo" kam, ist einer von unzähligen Senioren, die dort ihr Dasein fristen müssen. Ob Henry jemals ein Zuhause hatte, können wir nicht sagen.


Nun sitzt Henry bereits seit mehr als 3 Jahren dort. Ein kleiner Außenzwinger wurde sein Zuhause. Jede Art von "Glück" kann Henry nur einmal in der Woche für ca. 1 Stunde erleben. Dann darf er seinen Zwinger verlassen und kann mit anderen Hunden im Auslauf sich ein wenig die Beine vertreten oder er geht mit seiner Betreuerin auf dem Sheltergelände spazieren. Dort hat er auch gelernt, an der Leine zu laufen.


Henry ist ein verträglicher Rüde, der nie Probleme mit seinen Artgenossen hatte. Heute allerdings geht er seinen größeren Artgenossen aus dem Weg. Er hat vermutlich einfach Angst, dass sie ihn anrempeln oder ihm zu nah kommen… denn das würde ihm große Schmerzen bereiten.


Henry leidet an Arthritis in seinen Hinterbeinen. In Russland wird er in dem Alter und mit diesem Gesundheitszustand vor Ort keine Menschen mehr finden. Darum bat uns seine Betreuerin, Henry in unsere Vermittlung zu nehmen, denn mit dieser Krankengeschichte ist ein Leben im Shelter fast unvorstellbar. Und nun machen wir uns hier auf die Suche, damit Henry noch einmal die Chance auf ein warmes und liebevolles Körbchen bekommt - auch wenn wir wissen, dass das die Suche nach der Nadel im Heuhaufen sind wird, denn uns natürlich bewusst, dass ein alter und dazu noch kranker Hund nicht die besten Aussichten auf ein eigenes Zuhause hat. Erschwerend kommt hinzu, dass Henry leider auch kaum noch Zähne hat.


Wir hoffen einfach, dass die richtigen Menschen Henry sehen und ihn ihr Herz lassen, damit er seinen letzten Lebensabschnitt nicht im Shelter verbringen muss. 


Für den freundlichen und eher ruhigen Henry suchen wir ein ruhiges und ebenerdiges Zuhause, in dem er ein warmes Körbchen und liebevolle Hände findet.


Henry ist kastriert, gechipt und geimpft. Damit er das Shelter aber hinter sich lassen kann und nach Deutschland reisen darf, fehlen noch die lieben Menschen, die ihn hier mit offenen Armen willkommen heißen und die es nicht abschreckt, einen Senior zu adoptieren.


Bei ernsthaftem Interesse wenden Sie sich bitte an unsere Team-Kollegin Claudia Peters
eMail: c.peters@tierschutz-miteinander.de
Tel.: 05363-989350

Nickname 30.03.2020, 19.51 | (0/0) Kommentare | PL

SAG MAL, TANTE MEISLEIN

"...warum sterben Tiere früher als Menschen?" Louis, der fünfjährige Urenkel unserer Nachbarin, der gerade dabei ist, Barny ein Loch ins Fell zu kraulen, sieht mich fragend an.


Vor einer Woche ist sein Hund Bismarck über die Regenbogenbrücke gelaufen. Bismarck war ein Mischling – halb Bernhardiner, halb Berner Sennenhund -, ein Riesentier mit einem flaumfederweichen Herzen. Für den stillen, zurückhaltenden Jungen war er viel mehr als nur ein Hund: Er war Louis´ Spielkamerad, sein Vertrauter und sein bester Freund. Stolze elf Jahre ist Bismarck geworden. Bei einem Hund seiner Abstammung und Größe ist das ziemlich viel, ein Mensch wäre ungefähr fünfundsiebzig Jahre alt. Wenn man es recht bedenkt, altern unsere vierbeinigen Freunde gar nicht schneller als wir; sie erfahren die Zeit nur angepasst an ihren eigenen Lebensrhythmus und altern nach ihrem eigenen Zeitempfinden. Jungtiere werden ja auch viel früher selbstständig als Menschenkinder; und innerhalb der ihnen von der Schöpfung zugeteilten Spanne ist ihr Leben genauso er- und ausgefüllt wie unseres. Vorausgesetzt, dass der Mensch diese Spanne respektiert und nicht willkürlich vor ihrem natürlichen Ablauf beendet; sei es aus Bequemlichkeit, weil der Hund der Urlaubsplanung im Wege steht, oder aus Geiz, um bei älteren Tieren die zwangsläufig höher werdenden Tierarztkosten zu sparen. Wobei sich jeder verantwortungsvolle Veterinär strikt weigern sollte, ein gesundes Tier aus derart fadenscheinigen Gründen einzuschläfern.-


Bloß wie erkläre ich das Louis, der gerade den ersten schweren Verlust seines Lebens erlitten hat? Für den Jungen ist der Begriff "Zeit" ja noch eine völlig abstrakte Größe, mit der er herzlich wenig anfangen kann – und im Grunde verstehe ich es selber nicht. Wie oft habe ich mich schon gefragt, weshalb unsere Süßen nicht einfach ebenso lange leben können wie wir. Gemeinsam alt werden und friedlich miteinander auf die andere Seite gehen, das wäre es doch. Von dreizehn geliebten Tieren habe ich nun schon Abschied nehmen müssen. Ich habe das Gefühl, mein Herz wird immer kleiner, weil jedes Mal ein Stück davon mitgeht. Meine einzige Erklärung ist, dass wir nur, indem wir den natürlichen Lauf der Dinge akzeptieren und den Trennungsschmerz in Kauf nehmen, in der Lage sind, mehr als einem Tier ein Zuhause und Geborgenheit zu schenken. Sicher ist es bitter, wenn man seinen Liebling, den man schon alt und krank bekommen hat, nach weniger als einem Jahr wieder hergeben muss. Dreimal haben wir das bisher erlebt, und immer denkst du, es bringt dich um. Aber wir möchten trotzdem keinen von diesen "Lebensabschnittsgefährten" missen, sie alle haben uns reich und glücklich gemacht mit ihrer bedingungslosen Liebe und Anhänglichkeit. Die Zeit heilt bekanntlich Wunden, auch wenn die Narben ein Leben lang schmerzen, und sicher wird Louis eines Tages einen neuen Hund in sein Herz schließen. Dennoch werden Bismarck und all unsere anderen treuen Wegbegleiter unvergessen bleiben, bis wir sie eines Tages wiedersehen.



Nickname 29.03.2020, 19.34 | (0/0) Kommentare | PL

FÜR DIE ZEIT DANACH



SMOALA - die sanftmütige Seniorin lebt nun schon 10 Jahre hinter Gittern und hat endlich eine eigene Familie verdient.


Smoala mag die Hoffnung auf Freiheit schon aufgegeben haben, nach fast 10 Jahren hinter Gittern, aber wir versuchen unser Bestes, jedem eine Stimme zu geben.


Jahr für Jahr lernen wir die Hunde von Sandas Tierheim besser kennen. Im Moment sind es ca. 120, teils alte Hunde, die schon sehr lange bei Sanda leben. Wir sind jedes Mal wieder traurig, dass keine liebe Anfrage für die meisten, vor allem alten Hunde, kommt. 


Name: Smoala
Geb.: ca. 2009
Geschlecht: weiblich
SH: groß, ca. 56 cm
Kastriert: ja
Gesundheitliche Einschränkungen: keine bekannt
Aufenthalt: seit 2010 im TH in Rumänien


Mit einem Jahr kam die damals noch sehr junge Hündin in das Tierheim und lebt seitdem im Zwinger. Beton, Gitter, Nässe und Kälte sind Smoalas Alltag. War sie anfangs noch euphorisch und lebensfroh, schwindet von Jahr zu Jahr immer mehr die Freude aus ihren Augen. Sie kennt nur dieses Leben und verbringt die Tage mit ihren Zwingergenossin Lupina. Ihre Verträglichkeit mit Rüden kann getestet werden.


Täglich bekommt Smoala Besuch von den Pflegerinnen und Sanda. Ihnen vertraut sie, bei fremden Menschen ist sie zunächst abwartend und zurückhaltend. Wer kann ihr das auch verübeln? Sie hat einfach kaum andere Menschen kennengelernt. 


Bei unseren Besuchen versuchen wir immer, mit jedem Hund etwas Zeit zu verbringen, um ihnen etwas Vertrauen zu schenken. Smoala nimmt dies zwar schüchtern, aber freundlich an.


Smoala wird erst einmal Zeit und Geduld brauchen, um sich in einer Familie einzuleben. Sie kennt wenig und muss vieles lernen. Ein Leben im Zwinger prägt. Daher sollte am Anfang so wenig wie möglich von ihr verlangt werden. Sie braucht Menschen, die mit Geduld eine Vertrauensbasis schaffen möchten. 




An der Leine und am Geschirr laufen kennt sie nicht. Auch hier muss einfühlsam trainiert werden. 


Alltagsgeräusche wie Staubsauger, Kaffeemaschine, Autofahren, all das muss sie in ihrem neuen Zuhause langsam kennenlernen dürfen. Ein souveräner Ersthund könnte eine große Unterstützung dabei sein.


Wir suchen für Smoala ein Endzuhause, in dem sie in Ruhe ihre restlichen Jahre verbringen darf. Es sollte keine Wohnung in der Stadt sein, da es die Eingewöhnung erschweren würde. Eine Wohnung bzw. ein Haus mit eingezäuntem Garten möglichst ebenerdig, wäre ideal.


Wer sich für die liebe Hündin interessiert, kann sich gerne bei uns melden.

***********************************

Unsere Hunde werden nur nach einem ausführlichen Vermittlungsgespräch, sowie positiver Vorkontrolle, gegen eine Schutzgebühr, mit Schutzvertrag vermittelt.


Die Schutzgebühr enthält: Transport (nur mit Traces), Impfung, Chip, EU-Tierpass, Entwurmung, Entflohung (und Kastration, wenn Alter entsprechend).


Wir lassen den SNAP 4Dx testen, dieser beinhaltet Test auf Borreliose, Anaplasmose, Ehrlichiose und Dirofilariose. Weitere Test, wie z. B. auf Leishmaniose oder Hepatozoon können gerne auf Anfrage gegen Mehrpreis vorgenommen werden. (Nicht bei Welpen notwendig).


Bitte nur ernstgemeinte Anfragen an:


Tierschutzverein Pfote sucht Glück e.V.

E-Mail: pfotesuchtglueck@gmail.com

Kontaktformular Homepage:

https://www.pfotesuchtglueck.de/kontakt-1/

Nickname 27.03.2020, 19.09 | (0/0) Kommentare | PL

EIN WORT...

...von allen Hunden dieser Welt:

"Unsere Augen leuchten wie eure, wenn sie Schönes sehen.

Unsere Nasen erfreuen sich am Geruch leckerer Speisen
und unsere Ohren lieben es, wenn freundlich mit ihnen gesprochen wird.

Wir haben Organe, wie ihr Menschen sie habt.
Blut strömt durch unsere Adern - wie durch eure.

Unsere Pfoten werden wund nach großen Strapazen -
so wie eure Füße und Hände.

Unser Gehör leidet bei dem gleichen Lärm,
der auch euch zusetzt.

Unsere Lungen brauchen Luft zum Atmen,
die gleiche, die auch ir benötigt.

Unsere Mägen schmerzen, wenn wir Hungerleiden müssen -
so wie eure.

Unsere Körper zittern,
wenn wir eisiger Kälte und Nässe schutzlos ausgeliefert sind.

Wir empfinden Angst und leiden,
wenn wir bedroht werden - so wie ihr.

Unsere Seelen verkümmern,
wenn wir Einsamkeit ertragen müssen.

Unsere Herzen benötigen Liebe
und wir wollen Liebe geben -
nicht nur unseresgleichen,
sondern ganz besonders auch euch Menschen,
denn wir lieben euch.

(Aus: Sam - eine Begegnung)


Nickname 25.03.2020, 20.15 | (0/0) Kommentare | PL

SOLL´S DAS SCHON GEWESEN SEIN???




KIOKI war ein Welpe – klein, unschuldig und völlig unbedarft, Wie Welpen nun einmal sind, wollte er spielen, laufen, schmusen und die Welt entdecken. Doch seine Unbedarftheit endete eines Tages im Shelter „Kozhuhovo“, Er wusste nicht, dass damit sein Leben geschrieben war, er wusste nicht, dass er ab sofort eine von unglaublich vielen, armen Seelen war.


Dieses Wissen erreichte ihn leider sehr schnell… ab sofort fand sein ganzes Leben nun in einem kleinen Außenzwinger mit einer Holzhütte statt. Sein Leben wurde auf eine Stunde in der Woche im Auslauf reduziert. Es blieben für diesen kleinen, unschuldigen Welpen also nur ein paar Minuten, in denen er spielen, laufen und schmusen konnte. Von der Entdeckung der Welt war nichts mehr übrig, denn egal wo er auch hin ging, es waren überall Zäune, die ihn begrenzten, die sein Leben begrenzten. Es gab nichts mehr zu entdecken.


Er wollte so viel und bekam nichts.


Mittlerweile ist aus dem kleinen, unschuldigen und unbedarften Welpen ein erwachsener Rüde geworden. Die Jahre sind vergangen, seine Welpenzeit, ist längst vorüber und vergessen. Kioki hat sich dem Shelter-Leben angepasst … es blieb ihm ja auch nichts anderes übrig. Wenn er die Wahl hätte, würde sein Leben wohl nicht an diesem tristen Ort stattfinden.


Kioki liebt Menschen und ist ein richtiger Spaßvogel. Umso schwerer muss es für ihn sein, wenn er fast immer nur weggesperrt ist und sich nicht seine geliebten Streicheleinheiten von den Betreuern abholen oder mit seinen Hundekumpels toben kann. Er ist ein junger Hund, der so viel nachzuholen hat, der Spaß am Leben hat, wenn er denn eins hätte. In den kurzen Momenten außerhalb seines Zwingers blüht er auf und er ist voller Energie und Tatendrang. Er weiß kaum, was er zuerst oder zuletzt machen soll… Die Zeit ist halt viel zu kurz, um all das, was er so gerne machen würde, genießen zu können. Dennoch versucht er das Beste daraus zu machen und hat sich bis heute seine fröhliche und freundliche Art bewahrt.




Seine Chancen, vor Ort noch adoptiert zu werden, sind verschwindend gering und daher möchten wir nun alles versuchen, ein tolles Zuhause für Kioki zu finden. Wir wissen, dass die Zeit viel zu schnell vergeht und wir möchten auf keinen Fall, dass Kioki in diesem Shelter alt werden muss, ohne jemals die Chance auf ein behütetes Leben gehabt zu haben. Wir haben so viele Senioren, die fast ihr gesamtes Leben dort verbracht haben, das möchten wir Kioki ersparen. Er soll dort niemals ein Langzeitinsasse werden.


Die Vermittlung von Kioki erfolgt ausschließlich auf eine Endstelle über Tierschutz miteinander e.V. . Kioki ist bereits gechipt, kastriert und geimpft.


Kioki ist 2015 geboren, ca. 55cm hoch, aktiv und wissbegierig. Wir könnten ihn uns gut in einer Familie mit älteren Kindern vorstellen. Auch ein Leben als Zweithund ist durchaus möglich, denn er ist gut verträglich mit seinen Artgenossen, möchte aber gern die Führung übernehmen. Kioki muss noch viel lernen, denn bisher hatte nie die Möglichkeit dazu.


Weitere Bilder von Kioki sind in seinem Vermittlungsinserat zu finden http://tierschutz-miteinander.de/…/h…/rueden-gross/909-kioki


Wenn Sie Ihr Leben gern mit Kioki teilen möchten, dann freut sich seine Vermittlerin Claudia Peters auf eine ernstgemeinte Anfrage.


Email:
c.peters@tierschutz-miteinander.de
Telefon: 05363-989350
Mobil: 0160-93286787


Lieber Kioki, wir hoffen, dass wir die richtigen Menschen für Dich finden. Menschen, die Dich immer begleiten werden und denen Du nicht egal bist. Wir wünschen Dir von Herzen, dass Du Dein Leben noch ohne Einsamkeit und Gitter leben kannst… Wir werden alles für Dich versuchen und Dich nicht vergessen bis es soweit ist!

Nickname 07.03.2020, 21.01 | (0/0) Kommentare | PL

DURCH DICK UND DÜNN MIT DICK



In Würde alt werden,

 vielleicht mit Ihrer/Eurer Hilfe? 


Seit 2008, also seit der Eröffnung des Shelters, lebt Dick bereits hinter Gittern. Als 3jähriger Rüde kam er von der Straße ins Shelter. Und nun ist er dort zum Senior geworden.


Zu Anfang hatte Dick einfach nur Angst. Er verkroch sich in seinem Zwinger und ließ niemanden an sich heran. Wer weiß, was er alles erlebt haben muss, und dann kam er in die unwirkliche Welt des Shelters. Zu viel für eine Hundeseele. Und so verbrachte Dick die Jahre in Angst und traute niemandem. 




Nur ganz allmählich öffnete sich Dick seinen Betreuern ein wenig. Er ließ es zu, dass man ihn streichelte. Er ließ es zu, dass man ihm ein Halsband anlegte und ging die ersten Schritte mit seinen Betreuern durch die langen Gänge des Shelters. 


10 lange Jahre hatte Dick gebraucht, um sich langsam ins Leben zurück zu kämpfen. Er war schon fast so weit, dass seine Betreuer meinten, er könnte vielleicht doch noch einmal ein Zuhause finden.


Doch dann, Anfang März 2019 schaute seine Betreuerin Dick in die Augen. Und sah - Leere. Nein, sie sah in trübe Augen und Dick war verändert. Sie merkte sofort, dass etwas nicht stimmte, und der Shelterarzt bestätigte: Dick ist blind. Von einem auf den anderen Tag änderte sich alles. Besonders, weil der Shelterarzt vermutete, dass Dick einen Gehirntumor hat.


Seine Betreuer mussten aber, um eine genaue Diagnose zu erhalten, mit Dick in Moskau zu einem Spezialisten, damit ein MRT gemacht werden konnte. Und dies kostet auch in Russland viel Geld. Umgerechnet 200,- Euro, die die Betreuer nicht allein aufbringen konnten. Daher baten sie uns um Hilfe, und auch wir wollen nichts unversucht lassen, Dick zu helfen.


Wir unterstützten bei den Kosten für das MRT – natürlich mit Hilfe lieber Spender – und beim MRT kam heraus, dass Dick keinen Hirntumor hat.


Jedoch findet sich der alte und blinde Dick kaum noch zurecht. Seine Betreuerin hat sich daher auf die Suche nach einem Pensionsplatz gemacht und auch einen gefunden. Sie möchte ihm seine restliche Zeit noch so angenehm wie möglich machen.




Auch wir möchten ihr und Dick dabei helfen, dass er seine letzte Zeit in Würde verbringen kann. Der Pensionsplatz kostet in Moskau monatlich 120,-€, daher suchen wir nun für Dick Paten, die ihn unterstützen.


Dick hat sich nach 10 Jahren zurück ans Licht gekämpft. Und ein Kämpfer gibt nicht auf. So auch wir nicht!


Daher suchen wir nun liebe Menschen, die bereit wären eine monatliche(Teil-) Patenschaft für Dick zu übernehmen.


Unseren Antrag auf Patenschaft finden Sie hier:

 https://neueseite.tierschutz-miteinander.de/…/Patenschaftsa…


Für alle Fragen bezüglich einer Patenschaft für Dick steht unsere Team-Kollegin Claudia Peters gerne jederzeit zur Verfügung.


c.peters@tierschutz-miteinander.de
Tel: 05363-989350
Mobil: 0160-93286787

Vielen Dank!

Ihre/Eure Timis

Nickname 06.03.2020, 21.00 | (0/0) Kommentare | PL

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ÜBER MICH:Geboren vor 64 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.
Verheiratet mit dem besten aller Ehemänner und glückliches Frauchen von sieben allerliebsten Fellnasen.

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