Mitternachtsspitzen

Blogeinträge (themensortiert)

Thema: BITTE LÄCHELN!

EIN FALL FÜR DIE GEWERKSCHAFT

Die Mutter sitzt abends spät noch in der Küche und färbt die Ostereier, ganz heimlich hinter verschlossener Tür.

Der kleine dreijährige Sohn steht plötzlich in der Tür und sieht die Mutter beim Eierfärben. "Mutti, was machst du denn da?" "Ach weißt du, der Osterhase hat doch gerade so viel Arbeit und ich wollte ihm einfach dabei helfen." "Arme Mutti, das ist aber lieb von dir."


Am nächsten Tag gehen sie in ein großes Kaufhaus. Sie stehen auf der Rolltreppe und durch die Regale sieht der Dreijährige einen großen Osterhasen, im Gras liegend, mit einer Möhre in der Pfote. Das Kind ruft empört: "Schau Mutti, dieser faule Sack! Der liegt da im Gras und du kannst für ihn schuften!"




Der Osterhase geht in den Bäckerladen und sagt zu dem Bäcker: "Fünf Brötchen, du Blödmann!" Der Bäcker ist verärgert, aber Kunde ist Kunde; und so packt er dem Hasen die Brötchen ein. Am nächsten Tag kommt der Hase wieder und verlangt: "Fünf Brötchen, du Blödmann!" Natürlich ist der Bäcker wütend, aber der Kunde ist schließlich König. Er schweigt und packt dem Hasen die Brötchen ein. Am dritten Tag dasselbe Spiel: „Fünf Brötchen, du Blödmann!“ Da reißt dem Bäcker die Geduld und er schreit den Hasen an: „Jetzt hör mir gut zu, Osterhase hin oder her. Wenn du noch einmal kommst und frech wirst, hänge ich dich an dem Haken da oben in der Decke auf.“ Am nächsten Tag kommt der Hase wieder und fragt: "Hast du Seil?" Der Bäcker: "NEIN!" Darauf der Osterhase: "Dann kannste mich auch nicht aufhängen, also gib mir fünf Brötchen, du Blödmann!"


Allen ein vergnügtes Osterfest!



Nickname 20.04.2019, 21.34 | (0/0) Kommentare | PL

ALS BETTHUPFERL: DAS MÄRCHEN VOM WILDEN STIER



Ein 85-jähriger Mann klagt beim Arzt über seine nachlassende Potenz.


"Machen Sie sich keine Sorgen", beruhigt ihn der Doktor, "in Ihrem Alter ist das ganz normal."


"Aber mein Nachbar ist weit über 90 und erzählt, dass er und seine Frau es noch immer jeden Tag tun."


"Na und?", meint der Arzt achselzuckend, "erzählen können Sie es doch auch..." 



Nickname 21.01.2019, 18.43 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL

DAS FÄNGT JA GUT AN!



Mitternacht in einer kleinen Bar. Der Wirt steht mit ein paar Gästen an der Theke. Da geht die Tür auf, ein Mann kommt herein und bestellt eine Flasche Champagner. Als er diese bekommen hat, lässt er den Korken knallen und ruft laut: "Prosit Neujahr!"

"Was soll denn der Quatsch?", weist ihn der Wirt zurecht. "Wir haben Ostern!"


"Ostern?", stammelt der Mann perplex. "Oh je, das gibt Ärger. So lange war ich noch nie feiern!"

Nickname 01.01.2019, 00.15 | (0/0) Kommentare | PL

DAS HÖRT JA GUT AUF!



Mitten auf der Kreuzung stoßen in der Silvesternacht zwei Autos zusammen. Ein Polizist kommt und zückt seinen Notizblock. Darauf der eine Fahrer: "Aber Herr Wachtmeister, man wird doch noch aufs neue Jahr anstoßen dürfen !"


Auf der Silvesterparty geht es hoch her. Als die Uhr zwölf schlägt, hebt der Gastgeber sein Glas und prostet strahlend seinen Gästen zu: "Kinder, das neue Jahr scheint ein gutes zu werden, es hat pünktlich auf die Minute angefangen!"


Franz spricht in der Silvesternacht um 1 Uhr einen Mann an: „Sagen Sie mal, kennen wir uns nicht?“ –„Nein“, erwidert der Angesprochene, „und außerdem sind Ihre Geldforderungen an mich seit einer Stunde verjährt!“




Und wenn Sie selbst zu vorgerückter Stunde folgende Sätze fehlerfrei nachsprechen können:


Zwischen zwei Zwetschgenzweigen sitzen zwei zechenschwarze tschechisch zwitschernde Zwergschwalben.


Flankenkicker Flick kickt flinke Flanken. Flinke Flanken kickt Flankenkicker Flick.


In dem dichten Fichtendickicht pickten dicke Finken tüchtig, dicke Finken pickten tüchtig in dem dicken Fichtendickicht...


...dann haben Sie einfach noch nicht genügend gefeiert. Also machen Sie fröhlich weiter (aber Vorsicht - die beiden letzteren Beispiele können leicht in einem nicht ganz jugendfreien Zungensalat enden)!


Na dann,



Nickname 31.12.2018, 22.55 | (0/0) Kommentare | PL

ZUR MITTAGSZEIT: WITZIGE WEIHNACHTEN

Die Großmutter zur Enkelin: "Du darfst dir zu Weihnachten von mir ein schönes Buch wünschen!" - "Fein, dann wünsche ich mir dein Sparbuch!"



Der Vater will seine vierjährige Tochter zum Weihnachtsfest überraschen. Er leiht sich ein Weihnachtsmannkostüm aus, zieht es sich im Schlafzimmer an, bewaffnet sich mit Sack und Rute und geht in das Wohnzimmer, wo seine Tochter und seine Frau sind, und sagt sein Sprüchlein auf: "Drauß' vom Walde komm' ich her. Ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr, und überall auf den Tannenspitzen, sah ich die goldenen Lichtlein blitzen."
Darauf die Tochter: "Mama, ist der Papa wieder mal besoffen?"




Josef und Maria sind auf Herbergssuche. Leicht genervt klopft Josef an die zwölfte Tür. Der Wirt öffnet, es entsteht folgender Dialog:
Josef: "Habt Ihr Quartier für mich und meine Frau?"
Wirt: "Nein, alles ausgebucht!"
Josef: "Aber seht doch, meine Frau ist hochschwanger!"
Wirt: "Da kann ich doch nichts für..."
Josef: "Ich doch auch nicht!"




Die beiden Kinder streiten sich ausgerechnet am Heiligabend heftig und laut um die Weihnachtskekse. Die Mutter ist völlig entnervt und jammert: "Könnt ihr beide denn nicht ein einziges Mal einer Meinung sein?" Antwort der Kinder: "Sind wir doch - wir wollen beide die gleichen Kekse!"


Nickname 25.12.2018, 12.45 | (0/0) Kommentare | PL

DER ADPFENT



Aus einem Schüleraufsatz:


"Der Adpfent ist die schönste Zeit im Winter. Die meist'n Leut haben im Winter eine Grippe. Die ist mit Fieber. Wir haben auch eine, aber die ist mit Beleuchtung und man schreibt sie mit K. Drei Wochen bevor das Christkindl kommt, stellt Papa die Krippe im Wohnzimmer auf und meine kleine Schwester und ich dürfen mithelfen. 


Viel Krippen sind langweilig, aber die unsere nicht, weil wir haben mords tolle Figuren darin.
Ich habe einmal den Josef und das Christkindl auf den Ofen gestellt, damit sie es schön warm haben und es war ihnen zu heiß. Das Christkindl ist schwarz geworden und den Josef hat es in lauter Trümmer zerrissen. Ein Fuß von ihm ist bis in den Plätzlteig geflogen und es war kein schöner Anblick. Meine Mama hat mich geschimpft und gesagt, dass nicht einmal die Heiligen vor meiner Blödheit sicher sind. 


Wenn Maria ohne Mann und ohne Kind herumsteht, schaut es nicht gut aus. Aber ich habe gottseidank viele Figuren in meiner Spielkiste und der Josef ist jetzt Donald Duck. Als Christkind wollte ich den Asterix nehmen, weil der ist als einziger so klein, dass er in den Futtertrog gepasst hätte. Da hat meine Mama gesagt, man kann doch als Christkindl keinen Asterix hernehmen, da ist ja das verbrannte Christkindl noch besser. Es ist zwar schwarz, aber immerhin ein Christkindl. 


Hinter dem Christkindl stehen zwei Ox'n, ein Esel, ein Nilpferd und ein Brontosaurier. Das Nilpferd und den Saurier habe ich hineingestellt, weil der Ox und der Esel waren mir allein zu langweilig. Links neben dem Stall kommen gerade die heiligen drei Könige daher. Ein König ist dem Papa im letzten Adpfent beim Putzen heruntergefallen und er war dodal hin. Jetzt haben wir nur mehr zwei heilige Könige und einen heiligen Batman als Ersatz. 


Normal haben die heiligen Könige einen Haufen Zeug für das Christkindl dabei, nämlich Gold, Weihrauch und Pürree oder so ähnlich. Von den unseren hat einer anstatt Gold ein Kaugummipapierl dabei, das glänzt auch schön. Der andere hat eine Marlboro in der Hand, weil wir keinen Weihrauch haben. Aber die Marlboro raucht auch schön, wenn man sie anzündet. Der heilige Batmann hat eine Pistole dabei. Das ist zwar kein Geschenk für das Christkindl, aber damit kann er es vor dem Saurier beschützen. 


Hinter den drei Heiligen sind ein paar rothäutige Indianer und ein kaasiger (Anm.: käsiger = blasser) Engel. Dem Engel ist ein Fuß abgebrochen, darum haben wir ihn auf ein Motorrad gesetzt, damit er sich leichter tut. Mit dem Motorrad kann er fahren, wenn er nicht gerade fliegt.
Rechts neben den Stall haben wir ein Rotkäppchen hingestellt. Sie hat eine Pizza und drei Weißbier für die Oma dabei. Einen Wolf haben wir nicht, darum lurt hinter dem Baum ein Bummerl (Anm.: Bummerl = kleiner Hund) als Ersatz-Wolf hervor.
Mehr steht in unserer Krippe nicht, aber das reicht voll. Am Abend schalten wir die Lampe an und dann ist unsere Krippe erst so richtig schön. Wir sitzen so herum und singen Lieder vom Adpfent. Manche gefallen mir, aber die meisten sind mir zu lusert. Mein Opa hat mir ein Gedicht vom Adpfent gelernt und es geht so: 


'Adpfent, Adpfent, der Bärwurz brennt.
Erst trinkst oan, dann zwoa, drei, vier,
dann hautsde mit deim Hirn an'd Tür!'


Obwohl dieses Gedicht recht schön ist, hat Muata g'sagt, dass ich es mir nicht merken darf.
Bis man schaut, ist der Adpfent vorbei und Weihnachten auch und mit dem Jahr geht es dahin. Die Geschenke sind ausgepackt und man kriegt vor Ostern nichts mehr, höchstens wenn man vorher Geburtstag hat.
Aber eins ist g'wiss: Der Adpfent kommt immer wieder."


Allen Lesern von Herzen



Nickname 02.12.2018, 14.11 | (0/0) Kommentare | PL

VERSPROCHEN IST VERSPROCHEN!

Heute gibt es ein paar lustige Verbr... äh, Versprecher, wollte ich sagen. Von eifrigen Sammlern zusammengetragen, und von mir in eine eigene, kleine Bastelei verpackt.


VIEL VERGNÜGEN!




Allen einen vielversprechenden Tag!

Nickname 28.09.2018, 10.00 | (0/0) Kommentare | PL

IMMER LANGSAM VORAN!



Gott erschuf die Zeit -
von Eile hat er nichts gesagt.

Nickname 24.09.2018, 07.35 | (0/0) Kommentare | PL

WIR VERSPRECHEN NICHTS WAS WIR HALTEN!

Mein Beitrag für ein Lächeln kommt heute ein bisschen verspätet. Der Grund: Ein Notruf aus der Familie. Hier sind nun einige neue, schillernde Redeperlen, gesammelt von meinem Lieblingspfarrer Hartmut Walsdorff. Viel Vergnügen!


"Eins ist klar: Wir müssen einschneidende Spaßmaßnahmen ergreifen." (Fände ich gut!)


"Das kann ja wohl jeder von Ihnen übersetzen, Ladies and Germany!" (Dafür muss man kein Sprachgenie sein)


"Die Alternative hätte nicht nur mehr gekostet, sie wäre auch teurer geworden." (...)


"Wer arbeitet schon gern im Schweiße seiner Füße." (Also, ich nicht!)


"Aber nicht mit uns, das schminken Sie sich mal gleich aus dem Kopf." (Wahre Schönheit kommt also doch von innen)


"Haben Sie doch Nachsicht mit der ungebildeten Regierung." (Na gut, auch wenn´s schwer fällt)


Allen Lesern einen gemütlichen Sonntagabend!


Nickname 23.09.2018, 16.58 | (0/0) Kommentare | PL

DAMALS WAR´S: DEUTSCHLAND, DEINE HELDEN

  

(9. Juli 2014)


Eigentlich war für diese Seite eine längere Sommerpause geplant. Aber mal ehrlich: Ist das überhaupt ein Sommer? Hier bei uns erleben wir momentan eher so etwas wie eine tropische Regenzeit. Außerdem verdienen besondere Ereignisse auch eine besondere Würdigung; und das gestrige Fußballspiel Deutschland gegen Brasilien stellte zweifellos ein solches Ereignis dar.


 7:1 für Deutschland, was war passiert? Unsere Mannschaft spielte Fußball und die Brasilianer schauten verwundert zu, als hätten sie vorher noch nie einen Ball gesehen. Zeitweise liefen sie verwirrt und orientierungslos über das Feld, wie Schafe, die ihren Hirten verloren haben. Löwis Jungs dagegen tanzten und hüpften über den Rasen wie kleine Buben auf dem Bolzplatz und hatten sichtlich ihren Spaß. Sogar vereidigte Fußballmuffel wie der Beste und ich lagen atemlos im Bett, krallten ihre Finger in die Decke und hingen mit den Augen wie gebannt am Bildschirm. Jedes Tor wurde von Barny mit wütendem Gekläff kommentiert. Er dachte nämlich, wir hätten schon wieder Silvester, weil nebenan bei jedem deutschen Treffer ein Feuerwerkskörper losging (in der ersten Halbzeit immer etwas zeitversetzt – so schnell kamen die Nachbarn mit dem Anzünden gar nicht nach, wie die Tore fielen). Ein bisschen taten mir die Brasilianer schon leid, aber wirklich nur ein ganz kleines bisschen. Jeglicher Nationalstolz ist hierzulande zwar nach wie vor verpönt; über ein tolles Spiel und einen mehr als verdienten Sieg wird man sich, natürlich frei von jeglicher Häme, aber trotzdem freuen dürfen.


Also schon alles Weltmeister, oder was? Hier ist vorsichtiger Optimismus angesagt. Wer die Latte selbst so hoch legt, muss aufpassen, dass er sie nicht reißt. Es heißt nicht umsonst: "Nach dem Spiel ist vor dem Spiel". Man darf nie den Fehler machen, irgendeinen Gegner zu unterschätzen, das gilt im Fußball wie überall im Leben. Aber wir stehen im Finale; und egal wie das ausgeht, blamieren können wir uns nach dieser sensationellen Leistung nicht mehr. Auch wenn wir „nur“ Zweiter werden sollten - von dem gestrigen Halbfinalspiel wird die Fußballwelt (und nicht nur sie) bestimmt noch lange reden.



Nickname 15.07.2018, 11.24 | (0/0) Kommentare | PL

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ÜBER MICH:Geboren vor 64 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.
Verheiratet mit dem besten aller Ehemänner und glückliches Frauchen von sieben allerliebsten Fellnasen.


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