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Thema: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE
BAILOCH - HEREINSPAZIERT!

Bailoch
Rasse: Mischling
Geschlecht: Rüde
Geboren: 03.2021
Schulterhöhe: 56 cm


Die mit uns befreundeten Tierschützer beschreiben Bailoch als sanft und brav. Zwar wirkt er noch immer selbstbewusst; seine überschäumende Fröhlichkeit, mit der er anfangs jeden bezauberte, büßt er jedoch mehr und mehr ein, je länger seine Gefangenschaft dauert. Trotzdem bleibt er ein Hund mit der Haltung eines Zirkusdirektors, der weiß, wie man die Show am Laufen und das Publikum bei Laune hält, wenn in der Manege gerade alles zusammenbricht. Während die sanftmütige Eskie unauffällig ihre Rolle spielt und der scheue Fredrik sich unsicher in eine Ecke drückt, führt Bailoch ruhig, aber entschieden, die Regie.

Aber hier in dieser nur auf finanziellen Gewinn ausgerichteten Hundeverwahranstalt gibt es weder Bühne noch Manege und mit jedem weiteren verlorenen Tag verblasst Bailochs Glanz ein bisschen mehr. Bitte rufen Sie unsere Vermittlerin an und geben Sie Bailoch seine Bühne: ein Zuhause, in dem er zeigen darf, wer er ist - nicht nur eine Nummer in einer Box, sondern der Hauptdarsteller in Ihrem Leben. Bevor für ihn der letzte Vorhang fällt.Vielen, lieben Dank!
https://www.pro-canalba.eu/auslandstierschutz/herdenschutzhunde/
Daniela Koenemann
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0176 - 24 63 36 19
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">per EMail:
Daniela.Koenemann@pro-canalba.eu
19.02.2026, 20.06 | (0/0) Kommentare | PL
CRIX - NTENNENOHREN AUF EMPFANG

Crix
Rasse: Mischling
Geschlecht: Rüde
Geboren: 11.2024
Schulterhöhe: 47 cm
Test, Test - bin ich schon auf Sendung? Ich habe eine wichtige Durchsage für die Zukunft: Hallo, liebe Zukunft, ich bin der kleine Crix. Man sagt mir nach, ich sei ein lustiges Kerlchen, besonders wenn ich meine Fledermausohren auf Empfang stelle. Zugegeben, die habe ich nicht so recht im Griff. Die machen, was sie wollen, wenn ich aufgeregt bin. Und ich war super aufgeregt, als mich die Tierschützer besuchen kamen. Ich weiß, wie wichtig so ein Besuch ist, denn diese netten Menschen schreiben alles auf, was die Zukunft über uns Hunde hier im Lager wissen will.

Sie haben mich viel gefragt, worauf ich keine Antwort wusste; nur dass ich noch
ganz jung war, gerade mal zwölf Monate, als man mich hierhergebracht hat. Woher
ich kam, weiß keiner; doch die Tierschützer glauben, dass es mir dort gar nicht
gut gegangen sein kann, weil ich am Rücken viele Wunden habe, die ein Zeichen
für meine schlimme Vergangenheit sind. Aber die ist ja vorbei und die
Tierschützer meinen, dass meine Zukunft wunderschön werden kann, wenn mich ein lieber Mensch oder eine nette Familie hier herausholt und adoptiert. Wenn bloß
diese dumme Gegenwart nicht wäre, denn hier im Hundegefängnis ist es echt
gruselig. Wenigstens teile ich mir die Zelle mit dem netten Gingy, der übrigens
auch sehnsüchtig auf ein Zuhause wartet. Ich bin sehr froh, dass ich einen
Freund habe, denn es gibt auch ganz arme Hunde, die mutterseelenallein in ihrer
Box sitzen müssen.

Leider ist es bitterkalt in unserem Zwinger. Wir müssen auf dem kahlen, feuchten Betonboden liegen, es gibt kein Stroh, von einer weichen Decke ganz zu schweigen. Wir können uns wenigstens aneinander kuscheln und uns gegenseitig ein bisschen wärmen, mein Freund Gingy und ich. Auch plagt uns die Langeweile, denn an Spielzeug oder sonst etwas, womit wir uns beschäftigen könnten, denkt hier keiner. Rings um uns bellen, winseln und weinen die vielen anderen Hunde, die wie wir unter den furchtbaren Zuständen keiden. Wir sind lebendig begraben in diesem Loch und die meisten von uns kommen nie wieder heraus, sie müssen ausharren, bis sie sterben. Diese Aussicht macht mir Angst.

Als die Tierschützer da waren, wollten sie mir beibringen, wie das geht mit der Leine. Ich hab´s einfach nicht kapiert, ich dachte, haben sie bei mir waren, haben sie gesagt, dass ich noch viel lernen muss, zum Beispiel, wie das mit der Leine funktioniert. Ich hab´s einfach nicht hinbekommen. Ich dachte, wenn der Mensch daran zieht, soll ich kommen und wenn ich daran ziehe, kommt der Mensch. Aber so läuft das nicht, meinte Gingy, und ich hätte dabei keine besonders gute Figur gemacht, obwohl ich mir die allergrößte Mühe gegeben habe.
Die freundlichenTierschützer waren gar nicht böse mit mir und haben gesagt, ich müsste einfach nur noch ein bisschen üben, dann klappt das schon. Deswegen suchen sie jetzt für mich einen gutherzigen Menschen, der Geduld mit mir hat, nicht gleich losschimpft, wenn ich manches nicht auf Anhieb verstehe und mich lobt, wenn ich meine Sache gut gemacht habe. Eben jemanden, der mich liebhat und dafür sorgt, dass ich die schlimme Zeit hier ganz schnell für immer vergesse.

Liebe Zukunft, bitte warte nicht so lange. Rufe bald meine Vermittlerin an und frage nach Crix mit den Fledermausohren, denn diese sind nun Tag und Nacht für dich auf Empfang.
Eines solltest du noch wissen: Ich wurde auf Leishmaniose getestet und leider fiel der Test positiv aus. Aber bisher ist die Krankheit noch nicht ausgebrochen und ich zeige auch noch keinerlei Symptome. Wenn mein zukünftiges Herrchen, mein Frauchen, meine Familie mir nur eine kleine Tablette am Tag und passendes Futter gibt, kann ich ganz alt werden und meinem/meinen Menschen lange Zeit viel Freude bereiten!
Tanja Roth
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18.02.2026, 10.12 | (0/0) Kommentare | PL
HAIGEN - LEBEN! LEBEN???

HAIGEN
Rasse: Maremmano Mischling
Geschlecht: Rüde
Geboren: 07.2017
Schulterhöhe: 75 cm
Liebe Besucherinnen und Besucher dieser Seite, können Sie Haigen auf den neuen Fotos noch wiedererkennen? Wir zeigen Ihnen die damaligen Bilder zur Erinnerung:


Nein? Wir auch nicht! "Haigen ist zum Anbeißen, wawauwuschelig und einfach eine zutrauliche, herzerwärmende Augenweide!", so durften wir ihn im Jahr 2022 treffend beschreiben. Heute wirkt das einstige Portrait wie ein Bild, dessen Konturen die Zeit verwischt hat. Was jetzt vor Ihnen liegt, ist nurmehr die Hülle eines Hundes, es ist ein beschädigter Körper, in den Jahre der Gleichgültigkeit und Vernachlässigung eingeritzt sind - nicht blutig, sondern in Krusten, Narben und Schmerzen, in der Art, wie der Rücken durchhängt und die Augen schwer geworden sind.
Sie sehen kein Vorher mehr, nur ein anklagendes Jetzt. Die verfilzten
Fellsträhnen auf seinem Rücken hingen herunter wie verkrustete Seile; man
schnitt sie ab, weil sie wie Fesseln waren. Haigens rechtes Ohr ist kein Ohr
mehr, sondern ein zugeschütteter Schacht: der Gehörgang so dicht zugeschwemmt, dass
keine Behandlung vordringen konnte. Man sedierte ihn, um überhaupt reinigen zu
können. Dermatitis (eine äußerst schmerzhafte Hautentzünfung) hat sich wie ein
Flächenbrand über seinem Körper ausgebreitet. Wenigstens war der Leishmaniosetest
negativ; ein winziger Hoffnungsstrahl im Dunkel der Hoffnungslosigkeit.

Diese körperlichen Anzeichen sind nicht über Nacht
entstanden; sie tragen die Handschrift einer andauernden, systematischen
Vernachlässigung. Unseren Tierschützern ist es nur selten erlaubt, Haigen zu
besuchen. Sie bringen Salben und Spritzen mit, streicheln seinen schmerzenden
Körper und setzen mutig durch, dass ihn ein Tierarzt zumindest gelegentlich
behandeln darf. Sie leisten dringend notendige Erste Hilfe und müssen dann
wieder gehen. Ihre Einsätze sind lebensrettend und doch meist nur Flickwerk. In
der Zwischenzeit nisten sich Infektionen ein, und die Hoffnung im selben Maß,
wie sich das Leiden ausbreitet.

Und dennoch sucht Haigen die menschliche Hand, trotz
der Marter, der Wunden und der unsäglichen Ohrenschmerzen. Diese anrührende
Geste macht uns traurig, weil sie beweist, wie wenig Fürsorge ihm zuteilwurde
und weiterhin wird; sie macht uns wütend, weil diese Fürsorge so leicht möglich
wäre, wenn die Verantwortlichen nur einen Funken Mitgefühl besäßen, anstatt
sich auf Kosten der leidenden Tiere die Taschen zu füllen.

Liebe Leserinnen und Leser, dürfen wir Sie um Ihre Unterstützung bitten? Das größte Wunder wäre es natürlich, wenn Sie Haigen aus seiner Gefangenschaft befreien und bei sich aufnehmen könnten. Aber auch wenn Ihnen das nicht möglich ist, können Sie etwas für ihn tun. Bitte erzählen Sie Ihren Freunden und Bekannten von Haigens Schicksal, verbreiten Sie sein Inserat und helfen Sie mit, diese geschundene Seele in ein lebenswertes Dasein zurückzuführen. Vielen, lieben Dank!
Margot Wolfinger
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Margot.Wolfinger@pro-canalba.eu
15.02.2026, 11.50 | (0/0) Kommentare | PL
RONA - SCHLIMMER, ALS DIE POLIZEI ERLAUBT

Rona
Rasse: Mischling
Geschlecht: Hündin
Geboren: 01.11.2015
Schulterhöhe: 40 cm
Bei manchen Geschichten aus dem Tierschutz denken wir, schlimmer geht es nicht. Dann kommen Hunde wie Rona, Ruby und ihre Leidensgefährten daher und es verschlägt uns den Atem.
Vorab sei gesagt: Vielleicht ist der Mann, bei dem Rona und viele andere Tiere elend
vor sich hinvegetieren mussten, nur bedingt schuldfähig. Jemand, der weder für
sich selbst sorgen, noch um Hilfe bitten kann, war mit der Haltung von Tieren
vermutlich restlos überfordert. Das würde zwar einiges erklären, nützt aber den
Tieren auch nachträglich nichts; denn was diese armen Wesen über Jahre hinweg
erdulden mussten, liegt jenseits unserer Vorstellung.

Im Mai 2025 verschaffte sich die italienische Polizei Zutritt zu einem
Grundstück. Dort hatte ein Mann mit einer kaum überschaubaren Anzahl an Tieren
- in erster Line waren es Hunde - in völliger Verwahrlosung gehaust. Luciana,
die mit uns befreundete Tierschützerin aus dem Waldtierheim, wurde wegen der
Hunde von der Polizei um Unterstützung gebeten. Was sie auf dem Gelände vorfand
und heimlich mit dem Handy filmte, lässt dem Betrachter das Blut in den Adern
gefrieren: Das Innere des Hauses sowie das Grundstück glichen, milde
ausgedrückt, einer Mülldeponie. Alles
schien im Begriff zu vermodern, zu verfallen, und es stank bestialisch.
Die Hunde hatten sich Höhlen und Gänge unter dem verdreckten Grundstück gegraben. Weder Hündinnen noch Rüden waren kastriert; es müssen Welpen ohne Ende geboren worden sein, von denen nur die wenigsten überlebt haben dürften. Aber auch viele erwachsene Hunde waren gestorben, wie einige herumliegende Kadaver bezeugten., Da die Tiere, falls überhaupt, nur sehr unregelmäßig, gefüttert worden waren, mussten sie stattdessen ihre toten Freunde oder die Welpen fressen. Da verwundert es nicht, dass alle Hunde, die im Mai mehr tot als lebendig aufgefunden wurden, geschwächt und krank waren. Die meisten hatten schlimme Räude (eine heilbare Hauterkrankung, verursacht durch Milbenbefall), am ärgsten davon betroffen waren die Mütter. Luciana erklärte sich sofort bereit, die Hundemamas und ihre Welpen bei sich aufzunehmen.

Jetzt, etwa neun Monate später, sind zumindest einige der geretteten Hunde dank
entsprechender Medizin und der Pflege mit speziellen Shampoos von der Räude
genesen. Rona und Ruby scheinen körperlich auf einem guten Weg zu sein; die
anderen Hundemamas sind jedoch noch immer zu krank, um sie adoptierem lassen zu
können. Bei Rona ist das Fell wieder nachgewachsen und aus einem Hund, der kaum
noch als solcher zu erkennen war, ist eine bezaubernde, hellbraune kleine
Schönheit geworden. Natürlich ist sie noch schüchtern; das kann man ihr nicht
verdenken, angesichts der unmenschlichen Bedingungen, unter denen sie jahrelang
ihr Dasein fristen musste. Aber in Lucianas Obhut gewinnt sie langsam,
Stückchen für Stückchen, das verlorengegangene Vertrauen zurück.

Darum suchen wir nun ganz besondere Menschen, die
nicht viel von ihrem neuen Familienmitglied erwarten und die bereit sind, der
zuckersüßen Rona die Zeit zu geben, die sie braucht, um körperlich und seelisch
wieder ganz gesund zu werden; Menschen,
in deren Herzen ein kleiner Hund Platz findet, der sein bisheriges Leben im Dunkel
verbracht hat und sich erst an das Licht gewöhnen muss; geduldige und
einfühlsame Menschen, die sich über ein erstes, scheues Schwanzwedeln freuen
können, als wär´s ein Lotteriegewinn. Möglicherweise wird Rona nie das
überschäumend fröhliche Hundemädchen werden, welches sie unter normalen
Umständen hätte werden können. Aber mit Ihrer Hilfe werden ihre seelischen
Wunden nach und nach verheilen.

Möchten Sie der Kleinen gern ein weiches Körbchen zum Kuscheln schenken, einen Platz, an dem sie sich geliebt und beschützt fühlen und das erlebte Grauen vergessen darf? Dann melden Sie sich bitte bei ihrer Vermittlerin. Vielen, lieben Dank!
Sabine Wojtok
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14.02.2026, 10.10 | (0/0) Kommentare | PL
PLUTO - BERUFSWUNSCH: GLÜCKSPILZ

Pluto
Rasse: Rauhaar Segugio
Geschlecht: Rüde
Geboren: 05.2022
Schulterhöhe: 50 cm

Neulich bei der Berufsberatung:
Pluto: "Ja, die Jägerei sagt mir nicht so sehr zu. Ich mag noch nicht einmal
hinter Katzen herjagen!"
Berater: "Oh, da sollten Sie wirklich umsatteln! Welche Fähigkeiten
bringen Sie denn mit?"
Pluto: "Ich bin freundlich, umgänglich und vertrage mich gut mit meinen
Artgenossen. Auch mag ich die Menschen recht gern."
Berater: "Wie wäre es mit einer Umschulung zum Glückspilz? Sie müssten
nur einige Regeln für das Zusammenleben mit Zweibeinern lernen. Ganz wichtig
ist es zum Beispiel, nicht am Tisch zu betteln, nicht ohne Erlaubnis aufs Sofa
zu springen und auch keine halbgefressenen Kauknochen im Bett zu verstecken."
Pluto: "Das ist alles kein Problem! Ich bin eher ein ruhiger Vertreter meiner
Rasse und habe mein jugendliches Ungestüm schon hinter mir. Außerdem lerne ich
schnell. Allerdings habe ich da so eine Krankheit, die Leishmaniose heißt. Sie
lässt sich aber wunderbar behandeln und man kann damit richtig alt werden."
Berater: "Ich bin sicher, Sie haben das Zeug zum Glückspilz und nehme
Sie gern in unserer Fortbildungsprogramm auf."

Verehrte Leserinnen und Leser, der liebe Pluto hat
es so sehr verdient, endlich auch einmal zu den Glückspilzen zu gehören. Er
wurde stark abgemagert, übersät mit Wunden und entzündeten Hautstellen im italienischen
Nirgendwo aufgefunden. Vermutlich hatte ihn sein Besitzer wegen fehlender
Jagdtauglichkeit einfach lieblos ausgesetzt und einem qualvollen Tod
überlassen. Zu allem Übel wurde Pluto, als er sich hilfesuchend an die Menschen
der ländlichen Orte wandte, mit Fußtritten davongejagt. Nur eine mit uns
befreundete Tierschützerin, die dort wohnt, erkannte seine Not und nahm ihn
auf. Bei ihr bekommt Pluto nun ausreichend Futter und wird gegen seine
Leishmaniose behandelt. Allerdings ist die
Frau eine engagierte Einzelkämpferin, die Pluto zwar gut versorgt, aber kaum
Zeit findet, ihn und die anderen bei ihr lebenden Hunde ausreichend zu bewegen
und zu beschäftigen. So verbringt der sanfte, hübsche, zweifarbige Pluto seine
Tage fast ausschließlich in einem Zwinger und sehnt sich nach einem eigenen Zuhause.

Möchten Sie unserem liebenswerten Wuschel Pluto gern
seinen innigsten Berufswunsch erfüllen? Als echter Glückspilz bei Ihnen leben
zu dürfen, mit einem eigenen, warmen Körbchen, gutem Futter, fröhlichen
Erlebnissen in der Natur und einer liebevoll streichelnden Hand? Dann rufen Sie
bitte schnell Plutos Vermittlerin an. Vielen, lieben Dank!
Yvonne Beier
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10.02.2026, 15.36 | (0/0) Kommentare | PL
TRAUER MUSSTE ELETTRA TRAGEN

Elettra
Rasse: English Setter
Geschlecht: Hündin
Geboren: 09.2016
Schulterhöhe: 46 cm
Elettra, die überaus freundliche Setterhündin, wurde von uns im "Sicheren Hafen" aufgenommen. So können die Tierschützer sich ein genaues Bild von ihr machen. Die wunderhübsche, eher zierliche Hundedame zeigt sich hier von ihrer besten Seite: Sie ist verträglich mit Rüden und Hündinnen gleichermaßen und ausgesprochen nett zu den Menschen, wobei sie zwischen Frauen und Männern keinen Unterschied macht. Schon nach dieser kurzen Zeit läuft sie brav an der Leine, und ihre Augen beginnen immer mehr zu leuchten. So wird sie ihrem Namen gerecht, denn Elettra ist die italienische Form von Elektra, was übersetzt "die Leuchtende" heißt.

Elettra ist eine neunjährige, ausgemusterte Jagdhündin. Dabei wirkt sie
überraschend fit, hat ein erstaunlich gepflegtes Fell und auch ihr Verhalten
spricht dafür, dass sie von dem Jäger - anders als sonst üblich - einigermaßen
gut behandelt wurde. Sie konnte ihn wohl mit ihrer gewinnenden Art wenigsten
ein bisschen um den Finger wickeln. Das hinderte den Mann allerdings nicht
daran, sie aus Altersgründen abzugeben, denn mit ihren knapp neuneinhalb Jahren
ist sie in Jägeraugen uralt und wertlos. Undank ist der Welt Lohn, das bekommen
ausgediente Jagdhunde in Italien schmerzlich zu spüren.

Die trotz ihres leicht fortgeschrittenen Alters sehr aufgeweckte und lernfreudige Elettra saugt all das Neue, das ihr schon jetzt bei uns im Sicheren Hafen begegnet, förmlich auf wie ein Schwamm. Wir sind uns sicher, dass sie sich im eigenen Zuhause als Musterschülerin erweisen und das Hundeeinmaleins im Pfotenumdrehen erlernen wird. Schon bei ihrer Ankunft zeigte sie sich völlig unkompliziert. Freudig nimmt sie ihr neues Leben an, wedelt begeistert mit dem Schwanz, wenn die Tierschützer Zeit haben, sich mit ihr zu beschäftigen. Wie selig wird sie erst sein, ein eigenes Körbchen, eigenes Spielzeug, eine eigene Familie zu haben und von ihr geliebt und umsorgt zu werden! Elettra hat bereits alle notwenigen Impfungen erhalten und kann kurzfristig mit dem nächsten Transport, welcher Anfang März stattfindet, zu Ihnen ins Glück reisen.

Für Setterliebhaber
ist die freundliche, bildhübsche, eher ruhige Elettra wie ein Sechser im Lotto.
Möchten Sie ihre wunderschönen Augen mit den auffallend weißen Wimpern gern zum
Leuchten bringen? Dann melden Sie sich bitte bei ihrer Vermittlerin. Vielen,
lieben Dank!
Yvonne Beier
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08.02.2026, 09.57 | (0/0) Kommentare | PL
DAHIRA - …WERDE ICH DICH IM HERZEN TRAGEN

Dahira
Rasse: Schäferhund - Mischling
Geschlecht: Hündin
Geboren: 11.2023
Schulterhöhe: 58 cm
Meine liebe Dahira! Ich schreibe dir diesen Brief, damit du weißt, dass jemand an dich denkt; nicht an eine namenlose Hündin, die völlig schuldlos hinter Gittern sitzt, sondern an das, was du wirklich bist: eine kluge, sensible Seele mit viel zu viel Herz für diesen düsteren Ort. Ich weiß, in deinen Papieren steht, du wurdest am 01.11.2023 geboren. Mag sein, dass das stimmt; wir glauben aber, dass du doch ein wenig älter bist. In so einem Hundelager verliert die Zeit ohnehin ihre Bedeutung. Seit dem 8. November 2025 sitzt du dort ganz allein in deiner Zelle ein, ohne zu verstehen warum.

Wie dein früheres Leben aussah, wissen wir nicht. Aber die Narben an deinen Vorderbeinen erzählen eine traurige Geschichte von Erfahrungen, die kein Hund auf der Welt machen sollte. Mir sagen sie genug: Falls du jemals ein Zuhause hattest, dann war es mit Sicherheit kein gutes und keines, das diesen Namen verdient. Sonst müsstest du jetzt nicht dein Dasein fristen in diesem Kerker, der kein Erbarmen kennt. Irgendwann zerbricht jede Hundeseele an der Vernachlässigung und Lieblosigkeit, die hier den ewig gleichen Alltag bestimmen - erst recht eine junge Hündin, die so anschmiegsam, feinfühlig und gescheit ist wie du. Nur zu gern möchtest du dich unverbrüchlich an einen - deinen - Menschen binden und für immer sein Hund sein.

Als die Tierschützer dich besuchten, konntest du vor freudiger Aufregung kaum eine Sekunde stillstehen. Dein kluges Köpfchen arbeitet unaufhörlich, ebenso wie dein nach Bewegung hungernder Körper. Du willst verstehen und lernen. Du sehnst dich nach Nähe und Berührung, ohne dass man dich bedrängt. Wenn dir etwas zu viel wird, dann machst du das durch sanftes Knabbern deutlich - klar und direkt, wie es Hütehundeart ist. Ich weiß, dass man das als Problem betrachten kann; aber in einem richtigen Zuhause bei verständnisvollen Menschen wird schnell Vertrauen daraus. Es ist wie eine Sprache, die ihr gemeinsam lernt. Wenn ihr das Vokabular beherrscht, wird die Verständigung kinderleicht. Dann wirst du nicht mehr fortwährend nach Anregung und Beschäftigung suchen müssen, sondern du wirst aufblühen und zeigen, was für eine Traumhündin du bist.

Liebe Dahira, ich schreibe dir das alles, damit du weißt: Du bist richtig,
genauso wie du bist. Nur der Platz, an dem du ausharren musst, ist falsch und
es tut mir in der Seele weh, dich dort zu wissen: so voller Energie und bereit,
einem Menschen dein mit Liebe prall gefülltes Herz zuzuwerfen – aber keiner ist
da, der es auffängt.
Ich wünsche mir für dich jemanden, der deine Anhänglichkeit nicht für selbstverständlich
hält, sondern als Geschenk annimmt und weiß, dass ein Schäferhund nicht einfach
funktioniert, sondern sich tief und für immer bindet.

Bis wir diese(n) besonderen Menschen gefunden haben, werde ich dich im Herzen
tragen.
Simone Leitenbauer
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04.02.2026, 15.23 | (0/0) Kommentare | PL
GRIGOR - UND MANCHMAL GEHEN SIE KAPUTT

Grigor
Rasse: Mischling
Geschlecht: Rüde
Geboren: 12.2021
Schulterhöhe: 42 cm
Kleine Hunde haben im Lager so gut
wie keine Chance. Sie werden übersehen, weil sie in der grauen Masse
untergehen; und manchmal werden sie kaputtgemacht.
Im vergangenen Dezember wurde Grigor in eine andere Box umgesetzt. Es war ein willkürlicher
Beschluss der Lagerbetreiber, ohne Blick auf den Hund und eine krasse Fehlentscheidung,
die den kleinen Grigor um ein Haar das Leben gekostet hätte. Denn hier geriet er an einen Rüden, der ihn
mehrfach angriff und ihn beharrlich daran hinderte, an das ohnehin viel zu
knapp bemessene Futter zu kommen.
Erst als sein erbärmlicher Zustand nicht mehr zu übersehen war, nahm man ihn aus diesem Zwinger. Ich möchte anmerken, dass der andere Hund keineswegs bösartig oder von Naturaus aggressiv, sondern nur hungrig und verzweifelt war und wie all die vielen bedauernswerten Kreaturen in diesem Hundegefängnis ums nackte Überleben kämpfte.
Grigors kleiner Körper war ausgemergelt;
außerdem hatte er eine schwere Verletzung am Körper davongetragen - so schlimm,
dass die Bilder kaum auszuhalten sind. Ein solcher Zustand kommt nicht über
Nacht, dennoch hatte im Lager niemand eingegriffen.
Heute sitzt Grigor allein in einem Käfig; nicht aus
Fürsorge, sondern nur um zu verhindern, dass von den Zuständen in der
Hundeverwahranstalt allzu viel nach außen dringt. Für den keinen Grigor
bedeutet es lediglich einen kurzenAufschub. Das Leid der Tiere spielt in diesen
Lagern keine Rolle, hier geht es nur ums Geld. Zwar wird für Unterbringung und
Versorgung gezahlt, doch wieviel - oder wenig – davon bei den Hunden ankommt,
kontrolliert keiner.
Seit einigen Wochen dürfen Tierschützer ihn manchmal kurz besuchen. Sie bringen
ihm Futter mit und versorgen liebevoll seine Wunde. Sie bleiben ruhig bei ihm
und geben ihm etwas, das im Lager sonst nicht vorgesehen ist: Verständnis,
Zuwendung und Zeit. Ganz langsam und zaghaft
spricht Grigor darauf an. Er freut sich, wenn er die Menschen sieht und lässt
sich schon leichter anfassen. Er zeigt, dass er kein hoffnungsloser Fall ist,
sondern ein zutiefst verletzter Hund, der nur zu gern vertrauen möchte. Aber er
bleibt weiterhin angespannt. Ein unerwartetes Geräusch, eine schnelle Bewegung
und Grigor weicht sofort zurück. Sein schmächtiger Körper erinnert sich…
Die äußerlichen Wunden sind inzwischen beinahe
verheilt und Grigor nimmt allmählich an Gewicht zu. Das ist allein diesen
Besuchen zu verdanken und dem Umstand, dass endlich jemand hinsieht.
Uns bewegt die bange Frage: Was wird aus Grigor,
wenn man ihn erneut in einen Zwinger steckt, in dem es nicht passt? Wenn er
wieder zum Opfer wird und am Ende den Kürzeren zieht? Wenn diesmal niemand
hinsieht und ihm im letzten Moment zu Hilfe kommt? Zugegeben, die Bilder seiner
Wunde und des kleinen, geschundenen Körperchens sind nur schwer zu ertragen.
Sie sollen es auch sein, denn sie zeigen, was passiert, wenn ein kleiner Hund
keine Stimme hat und niemand hinschaut. Wie viele wie er verschwinden genau so
leise und unauffällig, bis nichts mehr von ihnen übrig ist?
Grigor darf auf keinen Fall dorthin zurück, wo er fast
zerstört worden wäre. Was er jetzt braucht, ist kein Mitleid, sondern ein
Zuhause. Möchten Sie ihn gern aufnehmen und ihn Schritt für Schritt ins Leben
führen? Dann sprechen Sie bitte möglichst bald mit seiner Vermittlerin. Vielen,
lieben Dank!
Tanja Roth
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03.02.2026, 15.41 | (0/0) Kommentare | PL
GRIGOR - KLEINER ANGSTHASE SUCHT GROSSES VERSTÄNDNIS

Grigor
Rasse: Mischling
Geschlecht: Rüde
Geboren: 12.2021
Schulterhöhe: 42 cm
Ein Hund, der seine enge, lieblose Welt im Kreis abläuft, als müsste er mit
jedem Schritt die Ränder seines Vertrauens neu vermessen. In seinem tristen
Zwinger, den Grigor sich mit Nalthea und Sigrid teilt, wirkt er wie ein stiller
Wächter seiner eigenen Welt - aus dem Wunsch heraus, unversehrt zu bleiben; ein
schüchterner Versuch, die Kontrolle zu behalten in einer Umgebung, die ihm kaum
Gewissheit schenkt.
Seine Botschaften sind klar, wenn man genau hinschaut: In unserer Gegenwart
wirkt Grigor angespannt. Fühlt er sich bedrängt, verhält er sich wie ein kleines
Krokodil und zeigt durch Knurren an, dass ihm alles zu
viel wird. Ein klares Signal: "Stopp. Hier ist meine Grenze." Wie eine gelbe
Ampel bittet es um Rücksicht. Es ist die Stimme eines Hundes, der gelernt hat,
sich selbst zu schützen, weil Vertrauen ihm früher einmal gefährlich erschien.

Wir
möchten ehrlich sein: Grigor ist kein 'einfacher' Hund. Aber er ist auch kein
hoffnungsloser Fall. Er ist einfach ein Hund, der seine eigene Zeit braucht und
jemanden, der ihn genau so nimmt, wie er ist. Im Umgang mit
ihm zählt Feingefühl mehr als Tun. Was er braucht sind Menschen, die diese leisen
Töne hören; geduldige, verständnisvolle Menschen, die Ruhe und auch schon etwas
Erfahrung mitbringen; idealerweise mit einem sicher eingezäunten Grundstück, damit
Grigor in seinem eigenen Takt beobachten, ankommen und selbst entscheiden kann,
wann er Nähe zulassen möchte. Niemand soll ihn reparieren, nur begleiten.
Mit seinen Artgenossen - zumindest den ruhigen, nicht allzu aufdringlichen - kommt Grigor gut zurecht. Ein netter, souveräner Hundekumpel im neuen Zuhause könnte ihm sicher helfen, sich in kleinen Schritten zu öffnen.

Wer Grigors Sprache liest und ihr mit Respekt begegnet, darf vielleicht miterleben, wie aus sorgsam gewobenem Schutz vorsichtiges Vertrauen wächst. Gelingt ihm das, wird er nicht laut jubeln, sondern eher leise bleiben und dennoch verlässlich an Ihrer Seite sein und Sie dürfen miterleben, wie aus dem 'kleinen Krokodil' ein richtiger, kleiner Freund wird.
Grigor befindet sich seit September 2023 in der Hundehölle. Für ihn bedeutet
das mehr als zwei Jahre ständige Alarmbereitschaft, anhaltenden Stress und quälende
Unsicherheit.Vor kurzem durfte dann auch noch sein einziger Freund Teagan das
Canile verlassen. Dieser hatte das Glück, ein Zuhause zu finden.
Zurück bliebGrigor,
... der Berührungen nicht genießen kann
... der bei zuviel Bedrängung knurrt
... der dauerhaft unter Anspannung steht
... der nicht weiter weiß
... der todunglücklich ist
... der nur einmal entspannen möchte
... der nur einmal über Wiesen rennen möchte
... der abends im Kuschelkörbchen vor sich hinschnarchen möchte
... der einfach nur dazugehören möchte.

Grigor hat sich dieses trostlose Leben nicht ausgesucht. Seine einzige Möglichkeit, irgendwann doch noch ein fröhlicher, glücklicher und entspannter Hund sein zu dürfen, besteht darin, dass jemand zum Telefonhörer greift, bei seiner Vermittlerin anruft und sagt "Grigor ist bei uns ganz herzlich willkommen." Vielleicht sind es ja gerade Sie? Dann zögern Sie bitte nicht und melden Sie sich bei uns. Vielen, lieben Dank!
Tanja Roth
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KIRVEN – OH, WANN KOMMST DU?

Kirven
Rasse: Mischling
Geschlecht: Rüde
Geboren: 01.2022
Schulterhöhe: 29 cm
"Beton, Gitter, Radau. Die Tage ziehen vorbei, einer wie der andere. Es riecht nach Tod, nicht nach Leben. Spielzeug gibt´s hier nicht und was Decken sind, weiß ich nur aus meinen Träumen. Keine Ahnung, wie sich ein warmes Plätzchen anfühlt… Wir kennen nur Furcht, Hunger und gähnende Langeweile. Irgendwann habe auch ich aufgehört, die Stunden zu zählen. Ich bin Kirven.
Die paar Menschen, die sich hierher
verirren (wenn uns überhaupt welche besuchen dürfen) sehen mich eigentlich gar
nicht. Ich tue nix, damit sie auf mich aufmerksam werden - wozu auch? Je
weniger Stress, desto besser. Hier schluckt der Lärm dich ganz. Wenn du klein
bist, lernst du schnell, dass du immer der Schwächste bist. Du suchst dir den hintersten
Winkel, damit du möglichst unsichtbar bist und hoffst, dass dich keiner bemerkt.

Wenn Zweibeiner kommen, ducke ich mich noch ein
bisschen tiefer in die Ecke und mache mich so winzig, wie ich kann. Besser, man
fällt nicht auf. Wer auffällt, wird gesehen, und wer gesehen wird, hat meist
nichts Gutes zu erwarten, das weiß ich aus eigener, schmerzvoller Erfahrung.
Ich gebe zu, wenn Menschen mir zu nahekommen, werde ich nervös und mache vor
lauter Panik schon mal unter mich. Das ist keine böse Absicht, sondern einfach
meine Art, mit all dem Schrecken hier irgendwie klarzukommen.

In unserem Gefängnis kehrt niemals Ruhe ein. Es ist
immer zu laut, zu eng, zu überfüllt und die ständige Angst frisst sich bis in
die Knochen. Draußen und Freiheit sind nur Worte, unter denen ich mir nichts
vorstellen kann. Was soll ich groß erwarten? Ich habe auch keinen Plan, wie
dieses an der Leine laufen geht; es hat ja noch nie jemand versucht, es mir
beizubringen.

Mirok, mein Zwingergenosse, läuft immer nach vorn, wenn
Menschen unseren Kerker betreten und sichert sich jedes Fünkchen Aufmerksamkeit.
Ich mache sie ihm nicht streitig, halte lieber Abstand und gehe jeder
Auseinandersetzung aus dem Weg.

Aber manchmal, wenn nicht schon ein Wärter hinter
ihnen ungeduldig darauf wartet, dass sie wieder gehen, bleiben die Tierschützer
noch ein Weilchen sitzen. Sie bedrängen mich nicht und warten ab, bis meine Furcht
sich legt. Sie reden auch nicht laut auf mich ein und packen nicht sofort zu,
sondern bleiben leise und tasten sich vorsichtig heran. Da kann es dann sogar passieren, dass ich mich traue,
näherzukommen und sie vorsichtig zu beschnuppern. Hab es jetzt schon ein paarmal geschafft, mich streicheln
zu lassen und ich muss sagen, es hat sich warm und gut angefühlt.

Du verstehst sicher, warum ich so pfotenringend bei
dir Zuflucht suche. Für solche Knirpse wie mich ist das hier ein täglicher Kampf
ums Überleben; immer im Schatten der Großen, übertönt vom Krach, vergessen
zwischen Dreck und Beton. Jeder einzelne Tag kostet uns mehr Kraft, als wir
haben. Viele von uns geben irgendwann auf, still und leise, ohne dass es irgendjemanden
kümmert.

Ich weiß nicht, wie lange ich noch durchhalten kann. Dabei brauce ich nur wenig und doch für mich soviel: Einen Menschen, oder eine Familie, der/die mich nicht einfach übersieht, sondern erkennt, wie verzweifelt ich mich nach Liebe, Geborgenheit und einem sicheren Ort sehne, wo ich ankommen und mich beschützt fühlen darf. Mir fehlt jemand, Jemanden, mich nie mehr verlässt und bei mir bleibt, auch wenn es anfangs vielleicht ein paar kleinere Schwierigkeiten gibt.
Bitte, lass mich nicht einer von denen sein, die im
Lager einfach sang- und klanglos verschwinden. Gib mir die Gelegenheit zu
zeigen, dass auch ein Kleiner ganz groß lieben kann, wenn man ihn nur endlich nach
Hause holt."

Wenn Kirvens Geschichte Sie berührt hat und Sie ihm gern ein gemütliches Heim
schenken möchten, dann melden Sie sich bitte ganz schnell bei seiner
Vermittlerin. Vielen, lieben Dank!
Tanja Roth
ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin
Telefon:
aus Deutschland:
0173 - 67 31 030
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Geboren vor 70 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.

