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Mitternachtsspitzen

Blogeinträge (themensortiert)

Thema: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE

DAHIRA - …WERDE ICH DICH IM HERZEN TRAGEN



Dahira


Rasse: Schäferhund - Mischling

Geschlecht: Hündin

Geboren: 11.2023

Schulterhöhe: 58 cm

 

Meine liebe Dahira! Ich schreibe dir diesen Brief, damit du weißt, dass jemand an dich denkt; nicht an eine namenlose Hündin, die völlig schuldlos hinter Gittern sitzt, sondern an das, was du wirklich bist: eine kluge, sensible Seele mit viel zu viel Herz für diesen düsteren Ort. Ich weiß, in deinen Papieren steht, du wurdest am 01.11.2023 geboren. Mag sein, dass das stimmt; wir glauben aber, dass du doch ein wenig älter bist. In so einem Hundelager verliert die Zeit ohnehin ihre Bedeutung. Seit dem 8. November 2025 sitzt du dort ganz allein in deiner Zelle ein, ohne zu verstehen warum.




Wie dein früheres Leben aussah, wissen wir nicht. Aber die Narben an deinen Vorderbeinen erzählen eine traurige Geschichte von Erfahrungen, die kein Hund auf der Welt machen sollte. Mir sagen sie genug: Falls du jemals ein Zuhause hattest, dann war es mit Sicherheit kein gutes und keines, das diesen Namen verdient. Sonst müsstest du jetzt nicht dein Dasein fristen in diesem Kerker, der kein Erbarmen kennt. Irgendwann zerbricht jede Hundeseele an der Vernachlässigung und Lieblosigkeit, die hier den ewig gleichen Alltag bestimmen - erst recht eine junge Hündin, die so anschmiegsam, feinfühlig und gescheit ist wie du. Nur zu gern möchtest du dich unverbrüchlich an einen - deinen - Menschen binden und für immer sein Hund sein.




Als die Tierschützer dich besuchten, konntest du vor freudiger Aufregung kaum eine Sekunde stillstehen. Dein kluges Köpfchen arbeitet unaufhörlich, ebenso wie dein nach Bewegung hungernder Körper. Du willst verstehen und lernen. Du sehnst dich nach Nähe und Berührung, ohne dass man dich bedrängt. Wenn dir etwas zu viel wird, dann machst du das durch sanftes Knabbern deutlich - klar und direkt, wie es Hütehundeart ist. Ich weiß, dass man das als Problem betrachten kann; aber in einem richtigen Zuhause bei verständnisvollen Menschen wird schnell Vertrauen daraus. Es ist wie eine Sprache, die ihr gemeinsam lernt. Wenn ihr das Vokabular beherrscht, wird die Verständigung kinderleicht. Dann wirst du nicht mehr fortwährend nach Anregung und Beschäftigung suchen müssen, sondern du wirst aufblühen und zeigen, was für eine Traumhündin du bist.



Liebe Dahira, ich schreibe dir das alles, damit du weißt: Du bist richtig, genauso wie du bist. Nur der Platz, an dem du ausharren musst, ist falsch und es tut mir in der Seele weh, dich dort zu wissen: so voller Energie und bereit, einem Menschen dein mit Liebe prall gefülltes Herz zuzuwerfen – aber keiner ist da, der es auffängt.

Ich wünsche mir für dich jemanden, der deine Anhänglichkeit nicht für selbstverständlich hält, sondern als Geschenk annimmt und weiß, dass ein Schäferhund nicht einfach funktioniert, sondern sich tief und für immer bindet.




Bis wir diese(n) besonderen Menschen gefunden haben, werde ich dich im Herzen tragen.



Simone Leitenbauer

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Nickname 11.03.2026, 18.23 | (0/0) Kommentare | PL

CRIX - ANTENNENOHREN AUF EMPFANG



Crix


Rasse: Mischling

Geschlecht: Rüde

Geboren: 11.2024

Schulterhöhe: 47 cm     


Test, Test - bin ich schon auf Sendung? Ich habe eine wichtige Durchsage für die Zukunft: Hallo, liebe Zukunft, ich bin der kleine Crix. Man sagt mir nach, ich sei ein lustiges Kerlchen, besonders wenn ich meine Fledermausohren auf Empfang stelle. Zugegeben, die habe ich nicht so recht im Griff. Die machen, was sie wollen, wenn ich aufgeregt bin. Und ich war super aufgeregt, als mich die Tierschützer besuchen kamen. Ich weiß, wie wichtig so ein Besuch ist, denn diese netten Menschen schreiben alles auf, was die Zukunft über uns Hunde hier im Lager wissen will. 





Sie haben mich viel gefragt, worauf ich keine Antwort wusste; nur dass ich noch ganz jung war, gerade mal zwölf Monate, als man mich hierhergebracht hat. Woher ich kam, weiß keiner; doch die Tierschützer glauben, dass es mir dort gar nicht gut gegangen sein kann, weil ich am Rücken viele Wunden habe, die ein Zeichen für meine schlimme Vergangenheit sind. Aber die ist ja vorbei und die Tierschützer meinen, dass meine Zukunft wunderschön werden kann, wenn mich ein lieber Mensch oder eine nette Familie hier herausholt und adoptiert. Wenn bloß diese dumme Gegenwart nicht wäre, denn hier im Hundegefängnis ist es echt gruselig. Wenigstens teile ich mir die Zelle mit dem netten Gingy, der übrigens auch sehnsüchtig auf ein Zuhause wartet. Ich bin sehr froh, dass ich einen Freund habe, denn es gibt auch ganz arme Hunde, die mutterseelenallein in ihrer Box sitzen müssen.




Leider ist es bitterkalt in unserem Zwinger. Wir müssen auf dem kahlen, feuchten Betonboden liegen, es gibt kein Stroh, von einer weichen Decke ganz zu schweigen. Wir können uns wenigstens aneinander kuscheln und uns gegenseitig ein bisschen wärmen, mein Freund Gingy und ich. Auch plagt uns die Langeweile, denn an Spielzeug oder sonst etwas, womit wir uns beschäftigen könnten, denkt hier keiner. Rings um uns bellen, winseln und weinen die vielen anderen Hunde, die wie wir unter den furchtbaren Zuständen keiden. Wir sind lebendig begraben in diesem Loch und die meisten von uns kommen nie wieder heraus, sie müssen ausharren, bis sie sterben. Diese Aussicht macht mir Angst.




Als die Tierschützer da waren, wollten sie mir beibringen, wie das geht mit der Leine. Ich hab´s einfach nicht kapiert, ich dachte, haben sie bei mir waren, haben sie gesagt, dass ich noch viel lernen muss, zum Beispiel, wie das mit der Leine funktioniert. Ich hab´s einfach nicht hinbekommen. Ich dachte, wenn der Mensch daran zieht, soll ich kommen und wenn ich daran ziehe, kommt der Mensch. Aber so läuft das nicht, meinte Gingy, und ich hätte dabei keine besonders gute Figur gemacht, obwohl ich mir die allergrößte Mühe gegeben habe.


Die freundlichenTierschützer waren gar nicht böse mit mir und haben gesagt, ich müsste einfach nur noch ein bisschen üben, dann klappt das schon. Deswegen suchen sie jetzt für mich einen gutherzigen Menschen, der Geduld mit mir hat, nicht gleich losschimpft, wenn ich manches nicht auf Anhieb verstehe und mich lobt, wenn ich meine Sache gut gemacht habe. Eben jemanden, der mich liebhat und dafür sorgt, dass ich die schlimme Zeit hier ganz schnell für immer vergesse.




Liebe Zukunft, bitte warte nicht so lange. Rufe bald meine Vermittlerin an und frage nach Crix mit den Fledermausohren, denn diese sind nun Tag und Nacht für dich auf Empfang.


Eines solltest du noch wissen: Ich wurde auf Leishmaniose getestet und leider fiel der Test positiv aus. Aber bisher ist die Krankheit noch nicht ausgebrochen und ich zeige auch noch keinerlei Symptome. Wenn mein zukünftiges Herrchen, mein Frauchen, meine Familie mir nur eine kleine Tablette am Tag und passendes Futter gibt, kann ich ganz alt werden und meinem/meinen Menschen lange Zeit viel Freude bereiten!



Tanja Roth

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Nickname 10.03.2026, 20.27 | (0/0) Kommentare | PL

TRAUER MUSSTE ELETTRA TRAGEN



Elettra

Rasse: English Setter

Geschlecht: Hündin

Geboren: 09.2016

Schulterhöhe: 46 cm


Elettra, die überaus freundliche Setterhündin, wurde von uns im "Sicheren Hafen" aufgenommen. So können die Tierschützer sich ein genaues Bild von ihr machen. Die wunderhübsche, eher zierliche Hundedame zeigt sich hier von ihrer besten Seite: Sie ist verträglich mit Rüden und Hündinnen gleichermaßen und ausgesprochen nett zu den Menschen, wobei sie zwischen Frauen und Männern keinen Unterschied macht. Schon nach dieser kurzen Zeit läuft sie brav an der Leine, und ihre Augen beginnen immer mehr zu leuchten. So wird sie ihrem Namen gerecht, denn Elettra ist die italienische Form von Elektra, was übersetzt "die Leuchtende" heißt.





Elettra ist eine neunjährige, ausgemusterte Jagdhündin. Dabei wirkt sie überraschend fit, hat ein erstaunlich gepflegtes Fell und auch ihr Verhalten spricht dafür, dass sie von dem Jäger - anders als sonst üblich - einigermaßen gut behandelt wurde. Sie konnte ihn wohl mit ihrer gewinnenden Art wenigsten ein bisschen um den Finger wickeln. Das hinderte den Mann allerdings nicht daran, sie aus Altersgründen abzugeben, denn mit ihren knapp neuneinhalb Jahren ist sie in Jägeraugen uralt und wertlos. Undank ist der Welt Lohn, das bekommen ausgediente Jagdhunde in Italien schmerzlich zu spüren.




Die trotz ihres leicht fortgeschrittenen Alters sehr aufgeweckte und lernfreudige Elettra saugt all das Neue, das ihr schon jetzt bei uns im Sicheren Hafen begegnet, förmlich auf wie ein Schwamm. Wir sind uns sicher, dass sie sich im eigenen Zuhause als Musterschülerin erweisen und das Hundeeinmaleins im Pfotenumdrehen erlernen wird. Schon bei ihrer Ankunft zeigte sie sich völlig unkompliziert. Freudig nimmt sie ihr neues Leben an, wedelt begeistert mit dem Schwanz, wenn die Tierschützer Zeit haben, sich mit ihr zu beschäftigen. Wie selig wird sie erst sein, ein eigenes Körbchen, eigenes Spielzeug, eine eigene Familie zu haben und von ihr geliebt und umsorgt zu werden! Elettra hat bereits alle notwenigen Impfungen erhalten und kann kurzfristig mit dem nächsten Transport, welcher Anfang März stattfindet, zu Ihnen ins Glück reisen.





Für Setterliebhaber ist die freundliche, bildhübsche, eher ruhige Elettra wie ein Sechser im Lotto. Möchten Sie ihre wunderschönen Augen mit den auffallend weißen Wimpern gern zum Leuchten bringen? Dann melden Sie sich bitte bei ihrer Vermittlerin. Vielen, lieben Dank!



NACHTRAG: Inzwischen hat Elettra auch Katzen kennengelernt und den Test mit Bestnote bestanden. Sie nahm die Samtpfoten kurz zur Kenntnis, um sie dann schlichtweg zu ignorieren. Die kluge Hündin hat offenbar beschlossen, dass ein friedliches Zusammenleben wunderbar klappt, wenn jeder sein eigenes Ding macht und man sich höflich aus dem Weg geht.

 

Yvonne Beier

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Nickname 09.03.2026, 20.48 | (0/0) Kommentare | PL

NORGEN - ANLAGE ZUM TRAUMHUND



Norgen

Rasse: Labrador Mischling

Geschlecht: Rüde

Geboren: 03.2019

Schulterhöhe: 60 cm


Lieber Mensch!

Hast Du manchmal Langeweile oder kommst Du viel zu selten hinaus an die frische Luft, in die schöne Natur? Fühlst Du Dich hin und wieder allein, ungesehen und ungeliebt? Hast Du gerade nicht viel zu lachen in Deinem Leben und an treuen, stets verfügbaren Freunden fehlt es auch? Dann geht es Dir genau wie mir!




Ich bin ein knapp siebenjähriger, beeindruckender  Hundemann und hause seit nunmehr fast drei Jahren in diesem schrecklichen Gefängnis. Hier gibt es nur Gitter, Beton, Schmutz und viele Hunderte hoffnungsloser Hunde. Uns bleibt nur eine winzige Chance, diesen furchtbaren Ort irgendwann lebend zu verlassen, indem wir uns von unserer besten Seite zu zeigen, wenn die Tierschützer mit den Fotoapparaten uns ein., zweimal im Jahr für ein paar Minütchen besuchen dürfen.






Sie sagen, ich sei freundlich und verträglich und kein bisschen aggresiv, aber ich wirke bekümmert und angespannt. Wen wundert das?  Ich bin bellend, mit erhobener Rute auf sie zugelaufen. Dann habe ich sie neugierig beschnuppert und mich sofort wieder beruhigt. Aber wachsam und auf der Hut bin ich in diesem unheimlichen Riesenlager eigentlich immer. Wo und bei wem ich die Jahre davor gelebt habe, weiß ich nicht; jedenfalls hat man man mir dort beigebracht, wie man manierlich an der Leine läuft. Allerdings lasse ich mich nur ungern anfassen – keine Angst, ich schnappe nicht zu, nur so recht genießen kann ich es nicht. Dafür verstehe ich mich blendend mit meinen Artgenossen. Ich teile meine Betonbox mit Annetta, und über eine nette Hundefreundin im neuen Zuhause würde ich mich echt freuen.




Vielleicht ist die Lösung für Dein und mein Problem ganz einfach: Dir fehlt ein guter Hund genauso wie mir eine gute Familie. Eine, die mich freundlich willkommen heißt und mich lehrt, das zu genießen, was ich zum täglichen Leben brauche: leckeres Fresschen, ein gemütliches Körbchen, Spaziergänge und einen Auslauf oder Ausguck im Garten, gelegentlich Gesellschaft von anderen Vierbeinern und ganz besonders Deine/Eure Liebe und Fürsorge.




Da ist noch eine Sache, die ich lieber verschweigen würde, aber es ist wohl besser, Du weißt darüber Bescheid: Ich habe Leishmaniose. Das ist so eine doofe Infektionskrankheit, die bei uns im Süden ziemlich oft vorkommt. Zwar lässt sie sich nicht heilen, aber gut behandeln und wenn du auf mich achtest, kann ich damit richtig alt werden.




Danke fürs Lesen und für Deine Hilfsbereitschaft, auch wenn Du selbst mich gerade nicht bei Dir aufnehmen kannst. Wir Hunde spüren trotzdem den guten Willen. Und wer weiß? Vielleicht hast Du ja einen Freund, der einen kennt, dessen Hund verstorben ist oder weißt jemanden, der jetzt Zeit hat in seinem Tag, dem nur noch die passende vierpfotige Begleitung fehlt. Dann wäre uns beiden geholfen!


Es grüßt, mit einem wackeren Wuff,

der Norgen


 


Tanja Roth

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Nickname 08.03.2026, 21.11 | (0/0) Kommentare | PL

SUTTON - VON 0 AUF 100 IN…?


Sutton

Rasse: Mischling

Geschlecht: Rüde

Geboren: 05.2020

Schulterhöhe: 55 cm


Ganz klein und möglichst unsichtbar macht sich der vierjährige, kastrierte Sutton, als ihn die italienischen Tierschützer das allererste Mal besuchen dürfen. Der so liebe, aber schüchterne und verängstigte Hundemann kann ja nicht ahnen, dass diesmal ganz besondere Menschen zu ihm kommen. Schließlich kennt er bisher nur das grobe Personal, das im Canile gleichgültig und ohne Mitgefühl seine Arbeit verrichtet. Da gibt es schon mal einen Schlag mit der Schaufel oder es setzt einen heftigen Fußtritt, wenn ein Hund es nicht mehr schafft, rechtzeitig auszuweichen.


Seit über einem Jahr fristet der sanfte Sutton nun schon seinen eintönigen Alltag an diesem trostlosen Ort; eingesperrt auf ein paar wenigen Quadratmetern im kahlen Betonzwinger ohne Bewegung, ohne Beschäftigung und ohne jede menschliche Zuwendung.




Doch die freundlichen Tierschützer kommen niemals zu den armen Seelen in die Zwinger, ohne wenigstens das mitzubringen, was ihnen von den Lagerbetreibern gnädigst gestattet wird: ein Fünkchen Hoffnung. So begrüßen sie Sutton mit den Worten: "Klopf, klopf, hier kommt der Mut! Nun hat die Angst bald nichts mehr zu melden!" Sutton legt den Kopf schief, schaut die netten Besucher offen mit seinen hübschen, braunen Knopfaugen an und scheint zu antworten: "Jetzt habe ich gleich ein Prozent Mut, und wenn ihr mir helft, schaffe ich die anderen neunundneunzig sicher auch!"




Und wirklich - mit etwas ruhiger Ansprache gelingt es den Tierschützern, Suttons Aufmerksamkeit und sogar eine Prise Vertrauen von ihm zu gewinnen. Sie beschreiben ihn als einen Hund, der mit uns Menschen bisher wohl noch keine angenehmen Erfahrungen gemacht hat. Trotzdem schimmern in seinen Augen durchaus Neugierde, Freundlichkeit und sogar ein bisschen Schalk. Sutton teilt sich die kalte, ungemütliche Box mit Jerrika und Magee und ist der aufgeschlossenste von den Dreien. Er lässt sich ohne Abwehr streicheln, kann es zwar noch nicht so recht genießen, hat nun aber eine Idee – dass nämlich dieses eine Prozent mehr an Mut ihm helfen wird, seine Angst zu überwinden, damit er bei lieben, geduldigen und verständnisvollen Menschen ein neues, hundgerechtes Leben beginnen kann.




Verehrte Leserinnen und Leser, aus unserer Erfahrung wissen wir, dass gerade die anfangs vorsichtigen und besorgten Hunde sich besonders eng an ihre(n) Lieblingsmenschen anschließen und zu treuen, anhänglichen Begleitern werden. Sutton braucht nur jemanden wie Sie, der ihn ermutigt und sein Selbstvertrauen stärkt; denn Mut ist das Aus für die Angst!



Sabine Wojtok

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Nickname 07.03.2026, 16.37 | (0/0) Kommentare | PL

GEA - EIN HAUCH VON HERZ



Gea


Rasse: Mischling

Geschlecht: Hündin

Geboren: 09.2022

Schulterhöhe: 54 cm


Hallo, liebe Tierfreundinnen und  -freunde!


Wisst Ihr, ob es viel mehr Hunde als Menschen gibt? Weil, wenn es andersherum wäre, dann hätte doch jeder Hund ein Zuhause und dürfte sich versorgt und geborgen fühlen. Ich habe leider keines und Ihr könnt Euch sicher denken, wie ich mich fühle. Ganz allein auf mich gestellt habe ich meine Welpchen geboren, in einer Gegend, die man bestenfalls als Wüste bezeichnen kann; es ist das Death Valley der streunenden Hunde!




Eine liebe Tierschützerin, die gerade auf dem Weg zum Tierarzt war und dabei mit einer Kollegin telefonierte, sah zwei kleine Hundebabies am Straßenrand nach Futter suchen. Sie ist sofort an die Seite gefahren, ausgestiegen und meinen kleinen Mädels, Gin und Grappa, nachgeschlichen zu dem Versteck, in dem wir uns vor der Welt und ihren Gefahren verborgen hatten. Dort hat sie dann auch mich und mein Baby, den Buben Guinness, gefunden. So schnell wie möglich kam ihre Freundin ihr zu Hilfe, um uns einzufangen. Ich hatte eine Heidenangst vor ihnen, aber mein Hunger war größer, so dass ich mich zuletzt doch schnappen ließ. Meine Welpchen waren sehr schwach und ausgemergelt und leisteten keinen Widerstand.






Die ersten Tage hatten wir schreckliche Angst vor den Menschen und der neuen Umgebung. Aber wir merkten schnell, dass uns bei der Tierschützerin in ihrer kleinen Auffangstation kein Leid geschieht. Ich war glücklich zu sehen, wie meine Kinder jeden Tag mehr an Gewicht zunahmen, neugierig ihre Umgebung erkundeten und sich von der Tierschützerin behandeln und nur allzu gern füttern ließen.





Ich selbst bin eine noch sehr junge, schneeweiße Hündin, bescheiden und vom Leben nicht verwöhnt. Es war ein Wunder, dass ich in der ungastlichen Gegend überleben und noch dazu meine Welpchen säugen konnte. Ob der große Hundeengel wohl auch für mich noch ein Wunder übrig hat? Wem darf ich vertrauen und mein treues Herz zu Füßen legen?


Mit dieser Frage grüßt Euch die Gea




******************************


Liebe Leserinnen und Leser! Während andere Hunde glücklich in ihr neues Zuhause reisen, bleibt Gea zurück; immer wieder, Jahr für Jahr. Sogar ihre Welpen, die sie unter erbärmlichsten Bedingungen liebevoll aufgezogen hat, sind inzwischen alle vermittelt und in Sicherheit. Nur Gea wartet weiter im Schatten, leise und ungesehen.




Bei der Tierschützerin, die sich täglich liebevoll um sie kümmert, hat Gea bereits kleine Fortschritte gemacht: In ihrer Nähe bleibt sie ruhig und entspannt, während sie sich bei ihr fremden Menschen eher zurückzieht. Das zeigt, dass dass sie sich nach Vertrauen und Sicherheit sehnt. Dabei drängt sie sich niemandem auf. Sie fordert den Platz nicht ein, den sie so sehr verdient hätte, sondern hofft still, dass ihn jemand ihr eines Tages anbietet.




Wären Sie bereit, der sanften, wunderschönen Gea die Zeit zu geben, die sie benötigt, um Vertrauen zu fassen? Möchten Sie für sie da sein, weil ihr Schicksal Sie berührt und Sie erkennen, welch kostbarer Schatz sich hinter ihrer Scheu verbirgt? Dann melden Sie sich bitte bei ihrer Vermittlerin. Vielen, lieben Dank!



Daniela Koenemann

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Nickname 06.03.2026, 21.09 | (0/0) Kommentare | PL

STANWICK - WENN WARTEN ALLES IST



Stanwick


Rasse: Mischling

Geschlecht: Rüde

Geboren: 06.2015

Schulterhöhe: 49 cm


Ein Rückblick


April 2022. "Ich freue mich schon! Bis bald!" Endlich -, nach sieben langen Jahren, die Stanwick im im italienischen Hundelager eingesessen hatte, vergessen und nahezu unsichtbar; nach sieben trostlosen Jahren, in denen er zwar existiert, aber nicht gelebt hatte -, wurde er im April 2022 gesehen. Ein Text mit einem Foto erschien, und ein Versprechen wurde gegeben: "Bis bald!" Damals war Stanwick sieben Jahre alt. Sein gesamtes Dasein hatte er im Betonzwinger zugebracht, jetzt sollte sein Leben beginnen. Stanwick wartete.




2023. Ein Jahr auf der Vorstellungsseite war vergangen, ohne dass "bald" gekommen wäre. Stanwick war acht Jahre alt und hatte jedes einzelne davon im Asyl verlebt, ohne jemals auch nur einen einzigen Tag gelebt zu haben. Aber er wartete weiter, weil er dem Versprechen glaubte und weil jemand "Bis bald!" zu ihm gesagt hatte. Das musste doch etwas bedeuten, oder? Andere Hunde wurden schließlich auch abgeholt, für sie öffneten sich die Gefängnistüren, ihre Namen wurden aufgerufen. Nur sein Name war nie dabei. Aber Stanwick wartete weiter, weil "bald" doch irgendwann kommen musste.




2024. Zwei Jahre gab es nun schon Stanwicks Inserat. "Bald" hattte sich noch nicht blicken lassen. Stanwick zählte inzwischen neun Jahre, und sein Körper begann zu altern; nicht sanft und würdevoll nach einem erfüllten Hundeleben, sondern ungenutzt und leer auf hartem, schmutzigem Beton anstatt auf einer weichen Decke. Stanwick wartete noch immer, mittlerweile ängstlich und regungslos. Die neun Jahre hinter Gittern hatten ihn gelehrt, dass Bewegung nichts bringt und Hoffnung vergebens ist. Trotzdem wartete er geduldig weiter, denn da war immer noch dieses Versprechen, zwei Jahre nach "Bis bald".




2025. Nach drei Jahren auf der Vereinsseite stand fest: "Bis bald" war eine Lüge und der Blick des zehnjährigen Stanwick hatte sich verändert. Wo es früher, nach den ersten sieben Jahren, noch den Funken einer kleinen, zerbrechlichen Hoffnung gegeben hatte, war jetzt nur noch Leere; seine Angst größer, sein Fell stumpf, seine Bewegungen steif. Er teilte sich seine Box mit anderen Hunden, ob Rüden oder Hündinnen, das war ihm egal. Er blieb unbeweglich stehen, wenn ab und zu einmal Menschen kamen. An der Leine laufen mochte er auch nicht; wohl hätte er es gekonnt, aber zehn Jahre in Haft hatten jede Freude und jeden Mut in ihm zerstört.

März 2026. Fast vier Jahre sind seit "Ich freue mich schon! Bis bald!" vergangen. Stanwick ist elf Jahre alt geworden, ohne auch nur einmal etwas von der Welt außerhalb seiner stumpfsinnigen Betonwände und Gitterstäbe gesehen zu haben. Das ist grausam und ungerecht, es ist Verrat am Leben. Und Stanwick wurde gleich zweimal bestohlen. Denn im April 2022 keimte Hoffnung auf, als er zum ersten Mal gesehen wurde und man ihm versprach: „Bis bald! Können Hunde glauben? Stanwick jedenfalls tat es. Nach sieben Jahren der Dunkelheit glaubte er an das Licht. Doch es folgten weitere vier Jahre Dunkelheit.




Wissen Sie, was fast noch schlimmer ist, als in Vergessenheit zu geraten? Gesehen zu werden und dann trotzdem unsichtbar zu bleiben. Ein Versprechen zu erhalten und dann zu erleben, wie es bricht. Hoffnung zu spüren und dann zuzusehen, wie sie stirbt. Stanwick ist heute ein elfjähriger Senior. Während die Zeit unaufhaltsam weiterlief, stand er still in seinem Gefängnis und wartete.


Und jetzt? Stanwick wird sterben. Vielleicht nicht heute und nicht morgen, aber in absehbarer Zeit. Hunde leben nicht ewig und Stanwicks Uhr läuft ab. Er wird dies Welt verlassen, ohne je gelebt zu haben. Er wird gehen, ohne dass jemand für ihn gekommen wäre. Alles, was ihm bleibt, ist ein gebrochenes Versprechen.



Es sei denn, Sie halten es. Nicht das ursprüngliche Versprechen, aber ein neues und echtes. Mit Ihrer Hilfe kann "Bis bald" immer noch wahr werden; vier verlorene Jahre später, aber nicht zu spät für Stanwicks letzte Jahre.



Sabine Wojtok

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Nickname 02.03.2026, 17.06 | (0/0) Kommentare | PL

SILKE - EINE STREUNERIN WILL HEIM


Silke


Rasse: Mischling

Geschlecht: Hündin

Geboren: 12.2015

Schulterhöhe: 45 cm


Die gute Nachricht zuerst: Silke, unsere etwa zehnjährige Jagdmischlingshündin sowie Sandorah, Sady, Salvina und Sajoscha (ihre vier Babys, drei Mädchen und ein Junge) wurden von einer Tierschützerin gerettet und befinden sich in Sicherheit. Es geht ihnen gut, sie sind alle gesund und munter. Letzteres gilt besonders für die vier Kleinen; Silke geht, ihrem Alter entsprechend, alles ein wenig gemächlicher an.



Die schlechte Nachricht: Sehr viel an Leid, sowohl für Silke als auch ihre unzähligen verschwundenen Welpen, hätte verhindert werden können, wenn die Menschen nicht nur etwas gesehen, sondern auch gehandelt hätten. Leider wiederholt sich dieses Muster im Tierschutz nur allzu oft: Entweder man sieht hin, erkennt den Missstand, unternimmt aber nichts. Oder man sieht nicht hin, schaut einfach weg…



Menschen haben Silke jahrelang zugesehen, wie sie sich - meistens trächtig - irgendwo in der italienischen Einöde durchschlug und ihre Welpen mutterseelenallein zur Welt brachte. Was mit ihnen geschah, lässt sich nicht mit Gewissheit sagen. Vielleicht wurden die Kleinen von anderen Tieren gefressen, oder sie wurden überfahren. Jedenfalls sind alle verschwunden, bis auf die vier oben genannten Glückspilze. Denn eines Tages im Oktober 2025 rief eine Polizistin die mit uns befreundete Tierschützerin an: In einem Holzstapel habe eine Hündin geradeWelpen geboren, ob sie nicht bitte kommen und die Tiere abholen könne. Das tat unsere Freundin und brachte Silke nebst ihren vier kleinen Mäuschen in ihr Refugio.




Dort hat sich das Quintett inzwischen gut erholt. Wie wir hören, ist Silke eine ganz wunderbare Mutter, die sich liebevoll um ihre Kleinen kümmert. Anfangs noch ein wenig schüchtern, scheint sie verstanden zu haben, dass ihr nun nichts Böses mehr droht. Zu unserer Freundin hat sie bereits Vertrauen gefasst, bei ihr fremden Menschen braucht sie dafür noch Zeit. Die tapfere Hündin hat auch schon gelernt, recht ordentlich an der Leine zu laufen; so richtig begeistert ist sie davon allerdings noch nicht. Silke hat eine kurze Rute, die so angeboren sein könnte. Vielleicht hat sie diese aber auch in einem Kampf eingebüßt, oder sie wurde ihr von Menschenhand gewaltsam abgeschitten.



Bei Hunden wie Silke, die nachweislich fast ihr ganzes Leben als Streuner auf der Straße verbracht haben, fragen wir uns oft, ob wir den Tieren einen Gefallen tun, indem wir sie einfangen und versuchen, familientaugliche Vierbeiner aus ihnen zu machen. Nicht alle schätzen es, wenn ihnen die gewohnte Freiheit genommen wird. Aber unsere liebe Silke ist ja schon eine ältere Hundedame und so, wie ihre Milchleiste aussieht, gab es in ihrem Leben kaum eine Zeit, zu der sie nicht trächtig war. Dass sie inzwischen kastriert wurde, bedeutet für sie einen Fortschritt und eine große Erleichterung. Sie genießt es allmählich, in Sicherheit zu sein und sich nicht mehr ums tägliche Futter und einen vor Fressfeinden und schlechtem Wetter geschützten Unterschlupf sorgen zu müssen.



Silke kennt und braucht nicht viel. In der Zuflucht zeigt sie sich sehr bescheiden und anspruchslos, so wird es auch in ihrem neuen, ihrem allerersten richtigen Zuhause - bei Ihnen?! - sein.


Falls Sie, liebe Leserin, lieber Leser, unsere hübsche Rehbraune bereits ins Herz geschlossen haben, melden Sie sich doch schnellstmöglich bei ihrer Vermittlerin. Damit aus Ihnen und Silke ein echtes Traumpaar wird, möchten wir Sie bitten, an folgendes zu denken: Die tapfere Seniorin hat ihr bisheriges Leben zwar unter schwersten Bedingungen, aber dennoch im Wesentlichen selbstbestimmt verbracht. Sie muss erst noch lernen, sich in eine Gemeinschaft mit Menschen einzufügen, und vielleicht weiß sie anfangs auch noch nicht alle Annehmlichkeiten zu schätzen, die Sie ihr bieten: ein weiches Körbchen, regelmäßige Mahlzeiten und Spaziergänge, immer frisches Wasser und was am wichtigsten ist, Verständnis, Zuwendung und Liebe. Sie bekommen, was Sie geben, tausendfach zurück!



 


Simone Horn

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Nickname 25.02.2026, 20.37 | (0/0) Kommentare | PL

BAILOCH - HEREINSPAZIERT!



Bailoch


Rasse: Mischling

Geschlecht: Rüde

Geboren: 03.2021

Schulterhöhe: 56 cm



Februar 2026: Leider sind für Bailoch die Scheinwerfer immer noch nicht angegangen. Während die Vorstellung irgendwo da draußen längst hätte beginnen sollen, hockt er weiter hinter den Kulissen, in einem viel zu engen Zwinger, den er sich mit Eskie und Fredrik teilen muss. Drei Artisten auf kleinstem Raum, ohne Platz für Proben, ohne Bühne und ohne Rampenlicht. Statt eines Publikums, das von weich gepolsterten Sitzen aus dankbar applaudiert, gibt es hier nur kalten, schmutzigen Beton und quälende Einsamkeit. Abgesehen von unseren Tierschützern, die alle paar Monate einmal vorbeikommen dürfen, nimmt niemand Notiz von den drei Künstlern, die gespannt auf ihren Auftritt warten.






Die mit uns befreundeten Tierschützer beschreiben Bailoch als sanft und brav. Zwar wirkt er noch immer selbstbewusst; seine überschäumende Fröhlichkeit, mit der er anfangs jeden bezauberte, büßt er jedoch mehr und mehr ein, je länger seine Gefangenschaft dauert. Trotzdem bleibt er ein Hund mit der Haltung eines Zirkusdirektors, der weiß, wie man die Show am Laufen und das Publikum bei Laune hält, wenn in der Manege gerade alles zusammenbricht. Während die sanftmütige Eskie unauffällig ihre Rolle spielt und der scheue Fredrik sich unsicher in eine Ecke drückt, führt Bailoch ruhig, aber entschieden, die Regie.




Aber hier in dieser nur auf finanziellen Gewinn ausgerichteten Hundeverwahranstalt gibt es weder Bühne noch Manege und mit jedem weiteren verlorenen Tag verblasst Bailochs Glanz ein bisschen mehr. Bitte rufen Sie unsere Vermittlerin an und geben Sie Bailoch seine Bühne: ein Zuhause, in dem er zeigen darf, wer er ist - nicht nur eine Nummer in einer Box, sondern der Hauptdarsteller in Ihrem Leben. Bevor für ihn der letzte Vorhang fällt.Vielen, lieben Dank!



Anmerkung: Möglicherweise schlummert in Bailochs Ahnengalerie der eine oder andere Maremmanogroßvater. Daher bitten wir Sie, vor einer Adoptionsanfrage unsere ausführliche Beschreibung und die Hinweise für eine Adoption dieser wunderbaren, aber auch sehr besonderen Rasse und deren Mischlingen zu beachten.

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Daniela Koenemann

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HAIGEN - LEBEN! LEBEN??? Ja, endlich leben! Haigen hat sein Zuhause gefunden!



HAIGEN


Rasse: Maremmano Mischling

Geschlecht: Rüde

Geboren: 07.2017

Schulterhöhe: 75 cm


Liebe Besucherinnen und Besucher dieser Seite, können Sie Haigen auf den neuen Fotos noch wiedererkennen? Wir zeigen Ihnen die damaligen Bilder zur Erinnerung:






Nein? Wir auch nicht! "Haigen ist zum Anbeißen, wawauwuschelig und einfach eine zutrauliche, herzerwärmende Augenweide!", so durften wir ihn im Jahr 2022 treffend beschreiben. Heute wirkt das einstige Portrait wie ein Bild, dessen Konturen die Zeit verwischt hat. Was jetzt vor Ihnen liegt, ist nurmehr die Hülle eines Hundes, es ist ein beschädigter Körper, in den Jahre der Gleichgültigkeit und Vernachlässigung eingeritzt sind - nicht blutig, sondern in Krusten, Narben und Schmerzen, in der Art, wie der Rücken durchhängt und die Augen schwer geworden sind.


Sie sehen kein Vorher mehr, nur ein anklagendes Jetzt. Die verfilzten Fellsträhnen auf seinem Rücken hingen herunter wie verkrustete Seile; man schnitt sie ab, weil sie wie Fesseln waren. Haigens rechtes Ohr ist kein Ohr mehr, sondern ein zugeschütteter Schacht: der Gehörgang so dicht zugeschwemmt, dass keine Behandlung vordringen konnte. Man sedierte ihn, um überhaupt reinigen zu können. Dermatitis (eine äußerst schmerzhafte Hautentzünfung) hat sich wie ein Flächenbrand über seinem Körper ausgebreitet. Wenigstens war der Leishmaniosetest negativ; ein winziger Hoffnungsstrahl im Dunkel der Hoffnungslosigkeit.





Diese körperlichen Anzeichen sind nicht über Nacht entstanden; sie tragen die Handschrift einer andauernden, systematischen Vernachlässigung. Unseren Tierschützern ist es nur selten erlaubt, Haigen zu besuchen. Sie bringen Salben und Spritzen mit, streicheln seinen schmerzenden Körper und setzen mutig durch, dass ihn ein Tierarzt zumindest gelegentlich behandeln darf. Sie leisten dringend notendige Erste Hilfe und müssen dann wieder gehen. Ihre Einsätze sind lebensrettend und doch meist nur Flickwerk. In der Zwischenzeit nisten sich Infektionen ein, und die Hoffnung im selben Maß, wie sich das Leiden ausbreitet.





Und dennoch sucht Haigen die menschliche Hand, trotz der Marter, der Wunden und der unsäglichen Ohrenschmerzen. Diese anrührende Geste macht uns traurig, weil sie beweist, wie wenig Fürsorge ihm zuteilwurde und weiterhin wird; sie macht uns wütend, weil diese Fürsorge so leicht möglich wäre, wenn die Verantwortlichen nur einen Funken Mitgefühl besäßen, anstatt sich auf Kosten der leidenden Tiere die Taschen zu füllen.




Liebe Leserinnen und Leser, dürfen wir Sie um Ihre Unterstützung bitten?  Das größte Wunder wäre es natürlich, wenn Sie Haigen aus seiner Gefangenschaft befreien und bei sich aufnehmen könnten. Aber auch wenn Ihnen das nicht möglich ist, können Sie etwas für ihn tun. Bitte erzählen Sie Ihren Freunden und Bekannten von Haigens Schicksal, verbreiten Sie sein Inserat und helfen Sie mit, diese geschundene Seele in ein lebenswertes Dasein zurückzuführen. Vielen, lieben Dank!


 


Margot Wolfinger

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ÜBER MICH:Geboren vor 70 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.
Verheiratet mit dem besten aller Ehemänner und glückliches Frauchen von neun allerliebsten Fellnasen.





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