Mitternachtsspitzen

Blogeinträge (themensortiert)

Thema: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE

DURCH MEIN FELL STREIFT LAUER WIND

"Durch mein Fell streift lauer Wind,

bin wie ein Engel fortgeflogen.

Leichte Flügel tragen mich geschwind

auf der Suche nach dem Regenbogen.

Seid nicht traurig, dass ich bin fort,

dass ich schloss die Augenlider.

Bin nun an einem friedlichen Ort,

und irgendwann sehen wir uns wieder."



Unser über alles geliebtes Barnybärchen...

30. Dezember 2020

Nickname 30.12.2020, 17.07 | (0/0) Kommentare | PL

DAS FEST DER LIEBE?



Nickname 26.12.2020, 19.34 | (0/0) Kommentare | PL

WENN DU DEN HIMMEL SIEHST




INIMA


Hündin,
ca. 2011 geboren
und ca. 50 - 55 cm groß

freundlich, zurückhaltend, aber neugierig


https://www.facebook.com/1603017826660908/videos/638375263450809/


SCHAUT NUR,  DORT OBEN!


Durch die schmalen Fenster dort oben kann ich den strahlend blauen Himmel sehen! Keine einzige Wolke zieht vorbei! Ach, was müsst Ihr es jetzt schön haben da draußen!


Wie schön muß es jetzt sein, sich in der Sonne zu räkeln!? Wie schön muß es jetzt sein, sich im grünen Gras zu wälzen und die Wärme zu spüren!?


Meine Pfoten sind schon ganz aufgequollen und schmerzen, so nass und kalt ist es hier drinnen in der Hölle. Richtig hell wird es auch nur im Sommer, wenn die Sonne stark genug ist, um uns ein wenig Licht zu geben.


Es ist so fürchterlich trostlos hier - all die verzweifelten Seelen, all das Elend... Wie soll ich das noch länger ertragen? Ich bin doch viel zu schwach und sensibel für diese Hölle!





Wie sehr wünschte ich mir, ich wäre jetzt da draußen, bei dir in der Sonne! Sorglos, satt und glücklich!


Wie sehr wünschte ich mir, ich müsste keine Angst mehr haben, ob ich den Tag überlebe! Wie sehr wünschte ich mir, bei einem geliebten Menschen ein Heim zu finden!


Kannst Du auch den blauen Himmel sehen? Bist Du vielleicht mein Mensch und möchtest die Sonne mit mir gemeinsam genießen?




Dann schreibe bitte schnell an:


 Bianca Raabe,
Nadine Decker
oder
Andrea Sbrisny von

SAVING ANGELS DEUTSCHLAND e.V.


http://www.facebook.com/SavingAngelsDeutschland/

Nickname 26.12.2020, 18.54 | (0/0) Kommentare | PL

EARL GREY



Grey lebt seit Dezember 2019 in einer Hundepension. Dort ist er wenigstens der Witterung nicht ausgesetzt. Trotzdem suchen wir nach wie vor ein schönes Zuhause für ihn, denn die Hundepensionen in und um Moskau sind mit einem kleineren Tierheim in Deutschland vergleichbar.


Vorgeschichte:


Grey lebt bereits seit 2009, seit seiner Welpenzeit, im Shelter Kozhuhovo bei Moskau. 11 lange Jahre hat Grey nun schon sein Dasein im engen Käfig gefristet. Ein Leben, in dem er bis heute nie die Chance hatte, etwas anderes als Gitterstäbe zu sehen.


Irgendwann in den ersten Jahre, als noch keine ehrenamtlichen Betreuer ins Shelter kamen, um sich der vielen Hunde dort anzunehmen, muss Grey etwas zugestoßen sein. Sein linkes Hinterbein war gebrochen. Ob einer der Arbeiter zugeschlagen hat oder ob es eine andere Ursache dafür gibt: Wir wissen es nicht und auch die Betreuer können nichts darüber berichten. Als sie Grey kennen lernten, lief er bereits oft auf drei Beinen. Offensichtlich hatte vorher niemand bemerkt, dass mit ihm etwas nicht stimmte.


Aus den Berichten der Ehrenamtlichen geht hervor, dass viele der Arbeiter oft Angst vor den Hunden haben und schon einmal mit den Füßen zutreten oder mit der Schaufel hinlangen, wenn ihnen ein Hund zu nahe kommt.


Grey läuft auch heute noch oft auf drei Beinen. Wir haben ihn bei unserem letzten Besuch im Shelter kennen gelernt und sein Anblick hat uns tief getroffen.


Da wir für ihn fremde Menschen waren, mochte er sich nicht von uns anfassen lassen, aber das kann ihm auch niemand verübeln. Von seinen Betreuern wissen wir, dass er einfach etwas Zeit braucht, um Vertrauen zu fassen – Zeit, die wir in diesem Moment leider nicht hatten. Wenn Grey erst merkt, dass ihm nichts geschieht, liebt er es, Aufmerksamkeit zu bekommen und gestreichelt zu werden.




Grey hat in Moskau keinerlei Chancen auf ein Zuhause und wir wissen, dass es für einen schüchternen, großen Hund wie ihn, der noch dazu ein Handicap hat, auch in Deutschland nicht einfach sein wird. Dennoch wollen wir nichts unversucht lassen, für diesen tapferen Hund die passenden Menschen zu finden.


Jahr für Jahr hat Grey gegen Hitze, Kälte und Nässe gekämpft und hat nicht aufgegeben. Er ist im Shelter zum Senior geworden und die Zeit läuft gegen ihn.
Wir hoffen sehr, dass es gelingt, die richtigen Menschen für Grey zu finden, denn uns lässt der Gedanke nicht los, dass sein Leben endet, wie es angefangen hat: hinter Gittern in einem kalten, winzgen Außenzwinger.


Grey ist ca. 60 cm hoch, geimpft, gechipt und kastriert. Er kennt die Hundeleine und läuft inzwischen recht gut daran. Er ist verträglich mit Artgenossen.
Sein Hinterbein war offensichtlich gebrochen und ist ohne medizinische Versorgung wieder zusammen gewachsen.




Wir suchen für Grey ein Zuhause, in dem man nichts von ihm erwartet. Seine neuen Menschen sollten Zeit, Geduld und Empathie mitbringen. Da Grey noch nie in seinem Leben ohne Artgenossen war, wäre es wunderbar, wenn vielleicht bereits eine nette Hündin in seinem neuen Zuhause leben würde, von der er lernen und die ihm etwas Sicherheit geben kann.


Ein ebenerdiges Zuhause ist wegen seiner Behinderung nicht nur wünschenswert, sondern zwingend notwendig.


Grey könnte schon bald auf die Reise nach Deutschland gehen, wenn Sie ein freies Plätzchen für ihn haben und ihn gern adoptieren möchten.




Bei ernsthaftem Interesse wenden Sie sich bitte an unsere Team-Kollegin Diana Rinke
eMail: d.rinke@tierschutz-miteinander.de
Mobil: 0171-1406060


https://tierschutz-miteinander.de/


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Nickname 24.12.2020, 19.41 | (0/0) Kommentare | PL

ZEIT DER HEIMLICHKEITEN

Hinter dieser Tür...




...wartet bestimmt der Weihnachtsmann!


WIR WÜNSCHEN FROHE FEIERTAGE

UND EINE SCHÖNE BESCHERUNG!

Nickname 24.12.2020, 16.00 | (0/0) Kommentare | PL

FABELHAFTE WEIHNACHTEN

Die Tiere diskutierten einst über Weihnachten.


Sie stritten, was wohl die Hauptsache an Weihnachten sei. "Na klar, Gänsebraten", sagte der Fuchs. "Was wäre Weihnachten ohne Gänsebraten?"


"Schnee", sagte der Eisbär. "Viel Schnee." Und er schwärmte verzückt von der weißen Weihnacht.


Das Reh sagte: "Ich brauche aber einen Tannenbaum, sonst kann ich nicht Weihnachten feiern."


"Aber bloß nicht so viele Kerzen", heulte die Eule. "Schön schummrig und gemütlich muss es sein. Stimmung ist die Hauptsache."


"Aber mein neues Kleid muss man sehen", sagte der Pfau. "Wenn ich kein neues Kleid kriege, ist für mich kein Weihnachten."


"Und Schmuck!" krächzte die Elster. "Jede Weihnachten bekomme ich was: einen Ring, ein Armband. Oder eine Brosche oder eine Kette. Das ist für mich das Allerschönste an Weihnachten."


"Na, aber bitte den Stollen nicht vergessen", brummte der Bär, "das ist doch die Hauptsache. Wenn es den nicht gibt und all die süßen Sachen, verzichte ich auf Weihnachten."


"Mach's wie ich:" sagte der Dachs, "pennen, pennen, pennen. Das ist das Wahre. Weihnachten heißt für mich: Mal richtig pennen."


"Und saufen", ergänzte der Ochse. "Mal richtig einen saufen - und dann pennen." Aber da schrie er "Aua", denn der Esel hatte ihm einen gewaltigen Tritt versetzt.


"Du Ochse du, denkst du denn nicht an das Kind?" Da senkte der Ochse beschämt den Kopf und sagte "Das Kind. Jaja, das Kind - das ist doch die Hauptsache. Übrigens", fragte er dann den Esel, "wissen das eigentlich die Menschen?"




Der Ursprung der Fabel:


Die Bauern bezogen Tiere und Bäume in das Brauchtum mit ein. Am Heiligen Abend ist es im ländlichen Bereich der Brauch, nach der Christmette durch den Stall zu gehen. Die Tiere bekommen dann Leckerbissen (Äpfel, Semmeln, Nüsse usw.). Der Landmann sprach mit den Tieren und Bäumen an diesem Abend und bekam auch oft Antwort. Heute geht oft der Bauer am Heiligen Abend durch Haus und Stall, beräuchert (mit Weihrauch) und besprengt (mit Weihwasser) alle seine Tiere.


Im 6. Jahrhundert schon war man der Überzeugung, dass die Tiere am Heiligen Abend sprechen könnten. Es hing damit zusammen, dass ja im Stall zu Bethlehem die Tiere das Jesuskind besuchten und ihm Gaben überbrachten und mit ihm sprachen. Ich glaube im Übrigen, dass die Tiere nicht nur am Heiligen Abend sprechen können. Es wäre schön und zum Segen für uns alle, wenn wir ihnen aufmerksam zuhören und ihren Stimmen mehr Macht geben würden.


In diesem Sinne,

Gesegnete Feiertage!



Nickname 24.12.2020, 13.45 | (0/0) Kommentare | PL

NEUE MENSCHEN, NEUES GLÜCK



https://tierschutz-miteinander.de/


Grigoryi ist ein Fundtier. Über seine Vorgeschichte und auch wie lange er bereits im Shelter "Kozhuhovo" in Moskau lebt, können wir nichts sagen. Erste Aufzeichnungen über den hübschen Rüden sind jedoch aus 2012 zu finden. So hat Grigoriy mindestens 8 Jahre Shelterleben hinter sich.


Grigoryi wird von seinen Betreuern als sanfte und freundliche Fellnase beschrieben. Fremden gegenüber verhält er sich anfangs etwas schüchtern und zurückhaltend. Merkt er jedoch, dass man es gut mit ihm meint, kommt er gern, um sich streicheln zu lassen. Erwartungsvoll blickt er dann zu den Menschen hoch, die er kennt und ist überglücklich, wenn diese ihm Aufmerksamkeit und Zuwendung schenken.


Grigoryi hat im Shelter, dank des einfühlsamen Trainings mit seinen Betreuern, die Hundeleine kennen gelernt und läuft mit kleinen Startschwierigkeiten bereits recht passabel daran. Seine neuen Menschen sollten trotzdem etwas Geduld mitbringen und weiter mit ihm üben.


Seine neuen Menschen… leider gibt es die für Grigoryi noch nicht. Mit seinen ca. 50 – 55 cm Schulterhöhe, der vorwiegend schwarzen Fellfarbe und auch wegen seines Alters, hat er in Russland so gut wie keine Chancen mehr, ein neues Zuhause zu finden.




Wir hoffen daher sehr, dass es gelingt, hier in Deutschland ein schönes Zuhause für Grigoryi zu finden. Eines, in welchem liebe Menschen für ihn sorgen, mit ihm spazieren gehen und ihm die Aufmerksamkeit und Zuwendung schenken, die er so entbehrt.


Grigoryi ist geimpft, gechipt und kastriert ud könnte schon bald auf die Reise gehen, wenn Sie ihm ein eigenes Körbchen in Ihrem Heim und ein besseres Leben schenken möchten.


Bei ernsthaftem Interesse wenden Sie sich bitte an unsere Team-Kollegin Claudia Peters


eMail: c.peters@tierschutz-miteinander.de
Tel.: 05363-989350 (Anrufbeantworter)


https://tierschutz-miteinander.de/

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Nickname 16.12.2020, 19.52 | (0/0) Kommentare | PL

EINMAL WIRD DIE SONNE WIEDER SCHEINEN



Wenn du plötzlich aufwachst und dein Albtraum ist Realität geworden – ja, dann findest du dich im Leben von JULIA wieder.


Für Julia begann ihr ganz persönlicher Albtraum irgendwann im Jahr 2016, als sie von ihren Menschen ins Shelter Kozhuhovo abgeschoben wurde. Wir wissen nicht, weshalb sie dahin gebracht wurde,  wir wissen nur: Sie ist immer noch dort.


Die Anfangszeit im Shelter war für Julia sehr sehr schwer, denn sie verstand nicht die Welt nicht mehr. Alles war laut, eng und schmutzig und dann diese vielen Hunde mit ihrem Gebell um sie herum. Nicht nur, dass sie plötzlich in einem engen Zwinger leben musste, machte ihr zu schaffen - auch dass die Hoffnung, wieder abgeholt zu werden, mit jeden Tag mehr und mehr schwand.


Mittlerweile kennt Julia den Ablauf im Shelter ganz genau. Sie weiß, wann die Arbeiter das Futter bringen, wann sie sich ducken muss, um Schlägen oder Fußtritten auszuweichen und wann die Betreuer ins Shelter kommen, um sie einmal pro Woche für eine kurze, selige Stunde in den Auslauf zu führen.


Doch heute man merkt es Julia an, dass das Shelter nicht ihr Zuhause ist und auch niemals wirklich sein wird. Immer wieder aufs Neue steht sie dort am rostigen Gitter und hält Ausschau nach einem Menschen, der sie nach Hause holen möchte. Aber sie schaut vergebens, denn in all der Zeit, die sie nun schon im Shelter lebt, kam nicht eine Menschenseele für Julia.




Julia versucht dennoch, das Beste aus ihrer Situation zu machen, Sie freut sich über die - wenn auch viel zu seltenen - Besuche der Betreuer und die Aufmerksamkeit, die ihr dann zuteil wird. Ein kurzer Moment in der Woche, der sie hoffen lässt und ihr das Gefühl gibt, nicht ganz in Vergessenheit geraten zu sein.


Sie ist stets freundlich, lieb und hört auf die russischen Kommandos der Betreuer. Selbst das Laufen an der Leine macht sie prima mit und hilft bei der Erziehung der jüngeren Hunde im Shelter. Legen diese im Auslauf ihr Rüpelverhalten an den Tag oder werden zu wild, knurrt sie kurz und die jungen Hunde wissen – jetzt ist Schluss.


Seit 4 Jahren wartet Julia nun schon in Russland auf ein neues, liebevolles Zuhause mit Menschen, die ihr treu bleiben und sie nicht wieder hergeben. Doch irgendwie will es dort nicht so recht klappen. Zu groß, zu schwarz, zu alt, es ist leider immer dasselbe traurige Lied. Daher hoffen wir, dass Julia nun hier in Deutschland ihre passende Familie oder den richtigen Menschen fürs Leben findet.


Für Julia suchen wir liebe und noch aktive Menschen, die ihr nicht nur einen warmen und sicheren Platz schenken möchten, sondern auch mit ihr an ihrem Übergewicht arbeiten. Durch die Trauer hat Julia ziemlich viel minderwertiges Trockenfutter gefressen und viel zu wenig Bewegung gehabt. Sie braucht wirklich ein Zuhause mit Menschen, die für sie die Sonne wieder scheinen lassen. 




Julia ist bereits kastriert, gechipt, geimpft und wird ausschließlich auf eine Endstelle vermittelt.


Möchten Sie Julia aus ihrem Albtraum wecken und für sie die Sonne scheinen lassen? Dann melden Sie sich doch bitte bei uns, Julia und ihre Vermittlerin freuen sich auf Sie.


Bei ernsthaftem Interesse wenden Sie sich bitte an unsere Team-Kollegin Yvonn Phillips


eMail: y.phillips@tierschutz-miteinander.de
Tel: 02822-7159818
Mobil: 01578-7030172


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Nickname 05.12.2020, 20.03 | (0/0) Kommentare | PL

CASIA - GEDANKEN EINER VERMITTLERIN




Ich will ehrlich sein: die Chancen für Casia ein schönes Zuhause zu finden, stehen nicht wirklich gut.


Warum das so ist?


CASIA gehört nicht zu den Hunden, die dir gleich um den Hals fallen, wenn sie dich sehen. Er ist einer derjenigen, mit denen man mehr Geduld haben muss. Einer derjenigen, denen man viel Liebe und noch mehr Empathie entgegenbringen muss, bevor man sein Vertrauen gewinnt.


Und leider sind die Menschen, die dazu bereit wären, nicht leicht zu finden.


Jedes Mal, wenn ich das Shelter "Kozhuhovo" in Moskau besuche, wartet Casias Betreuer Kyrill auf mich, um mir ein weiteres Mal seinen Schützling zu zeigen. Und jedes Mal schwingt die große Hoffnung dabei mit, dass es doch noch gelingt - dass wir Casias Menschen finden.


Kyrill bemüht sich seit vier Jahren wirklich sehr um Casia. Er war es, der ihn aus seiner selbstgewählten Isolation geholt hat. Und er ist es, der Casia immer wieder zeigt, dass nicht alle Menschen böse sind.


Bei meinem Letzten Besuch dort durfte ich Casia sogar streicheln. Nein, er ist nicht aggressiv, er droht nicht, versucht nicht zu schnappen... nichts dergleichen. Casia friert einfach ein, wenn er den Menschen nicht kennt.


Lebensfreude? Die hat er bereits vor Jahren verloren, als man ihn in einen winzigen Zwinger im Shelter steckte. Seht in seine Augen: da ist kein Leuchten. Für mich sehen sie nach tiefer Traurigkeit und Resignation aus.





Seit 2013 lebt Casia an einem Ort, der schrecklich und furchtbar ist. Von Lebensfreude weit entfernt… er ist einer der Hunde, die mit den Gegebenheiten dort nie zurechtgekommen sind – Unsicherheit gemischt mit Angst… - mit diesen Gefühlen kann niemals Lebensfreude entstehen. 


Unzählige Tage sind bereits einsamen Nächten gewichen. Nächte in denen er in einem kleinen Außenzwinger schlief – Sommer wie Winter!


Es gab bestimmt einige Tage, an denen Zwingernachbarn von Menschen abgeholt worden sind, die sich auf den neuen Freund freuten – Casia wurde niemals beachtet. Er wird immer verlieren, denn er drängt sich niemals in den Vordergrund oder fordert irgendetwas sein. Er hat vor Ort keine Chance auf Vermittlung.


Für ihn braucht es diesen einen Menschen, der genau hin schaut… den Menschen, der mehr in seinen Augen sieht! Nicht die Traurigkeit, nicht die Unsicherheit… sondern seine Seele, die ganz zart und gleichzeitig ohrenbetäubend um Hilfe schreit.


Mittlerweile sieht man ihm sein Alter von 8 Jahren an, sein Fell ist nicht mehr so glänzend sein Körper wird langsamer, aber er ist immer noch wunderschön. Körperlich ist Casia mit seinen 8 Jahren noch rüstig, aber es ist seine Seele, in der sich mehr und mehr die Traurigkeit einnistete.



 

Und Kyrill? Er gibt nicht auf, nach einem Zuhause für Casia zu suchen, denn er weiß, was für eine sanfte und treue Seele in diesem hübschen Kerl wohnt. Und er weiß, dass man Casias Seele erreichen kann, wenn man es wirklich möchte.


Kyrill hofft so sehr, dass wir ihm dabei helfen, die richtigen Menschen für Casia zu finden. Die Menschen, die Casia die Lebensfreude zurückgeben und seine Augen wieder leuchten lassen.


Natürlich helfen wir ihm, deswegen ist Casia bereits seit langer Zeit auf unserer Homepage inseriert. Wir versuchen weiterhin, für Casia seine Menschen zu finden. Menschen, die wissen, dass es viel Liebe, Geduld und Empathie benötigt, um sein Vertrauen zu gewinnen. Irgendwo muss es diesen einen Menschen geben… denn ohne diesen hat er niemals eine Chance.





Casia wird über unseren Verein Tierschutz miteinander e.V. vermittelt. Hier geht es zu seinem Vermittlungsinserat auf unserer Homepage:
https://tierschutz-miteinander.de/project/casia/


Bitte geben Sie Casia eine Chance. Er verbringt schon fast sein ganzes Leben im Shelter hinter Gittern.


Casia wurde ca. 2012 geboren, ist 55-60 cm groß, geimpft, gechipt, kastriert und kennt die Leine. In Moskau wird ihn niemand adoptieren und wenn es uns nicht gelingt, hier in Deutschland ein schönes Zuhause für ihn zu finden, wird auch der Rest seines Lebens vom tristen und harten Alltag des Shelters bestimmt sein.


Bei ernsthaftem Interesse freut sich Casias Vermittlerin auf einen Anruf oder eine Mail:

Claudia Peters
c.peters@tierschutz-miteinander.de

Tel: 05363-989350 (Anrufbeantworter)

Nickname 03.12.2020, 20.10 | (0/0) Kommentare | PL

DER LANGE WEG



SAMSON - Ein alter Hund geht seinen Weg.

Das Leben hat ihn gezeichnet und das Erlebte wohl noch viel mehr.


Alles ist fremd und doch läuft er mit. Nur nachts da hört man ihn heulen… vielleicht aus Einsamkeit oder aus Schmerz… oder weil er den vermisst, der ihn verriet.


Im April diesen Jahres kam Samson ins Shelter. Keiner weiß, wie sein Leben vorher war. Aber man sieht die Traurigkeit in seinen Augen und die schwere Last, die er trägt. Er ist nun einer unter ca. 3000 anderen Hunden. Mit seinen geschätzten 12 Jahren ist er in Russland chancenlos.


Das Shelterleben ist hart für ihn, besonders jetzt, wenn der eisige russische Winter beginnt. Er hat Probleme mit seinen Gelenken, aber eine Sonderbehandlung gibt es im Shelter nicht. Auch nicht für die Alten.


Die freiwilligen Helfer geben ihm ein entzündungshemmendes Schmerzmittel in der Hoffnung, dass es ihm etwas hilft. Doch die Lebensbedingungen können sie nicht ändern.



Für Samson suchen wir ein Zuhause, in welchem er im Warmen und auf einem weichen Hundebett liegen kann, umsorgt wird und geliebt.In welchem er Futter bekommt, das er aufnehmen kann und das ihm gut tut. Im Shelter gibt es nur hartes Trockenfutter von schlechtester Qualität – schwierig für einen alten Hund, der kaum noch Zähne hat.


Bitte helfen Sie Samson, damit dieser liebenswerte Senior doch noch seinen Menschen findet und nicht seinen Lebensabend hinter Gittern verbringen muss. Vielen, lieben Dank!


Samson ist ruhig und freundlich. Ihn umgibt immer eine gewisse Traurigkeit. Er geht mit den anderen Hunden in den Auslauf, wenn am Wochenende die Freiwilligen im Shelter sind und auch seinen Zwinger für kurze Zeit öffnen. Dort steht er meistens einfach nur da und wirkt verloren.


Wenn er sich bewegt, wird er oftmals von den jüngeren Hunden angebellt. Er ist einer der größeren Hunde, aber zu alt und zu gebrechlich, als dass er sich mit den Jungen messen könnte.



Seinen engen, kalten Außenzwinger Zwinger teilt er sich mit zwei Hündinnen. Die Betreuer vermuten, dass Samson ein Ex-Home-Dog ist - also irgendwann ein Zuhause hatte oder zumindest zu jemanden gehörte. Er ist freundlich zu Menschen. Und besonders freut er sich, wenn er als Leckerei etwas Dosenfutter von den Betreuern bekommt.


Samson wurde ca. 2008 geboren, ist ca. 60 cm hoch und bereits geimpft, gechipt und kastriert. Die Ausreise und Vermittlung erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".


Für Samson suchen wir ausschließlich ein endgültiges Zuhause.


Lieber Samson, ich hoffe so sehr, dass Du doch noch eine Chance bekommst. Eine Chance auf ein besseres Leben bei einem lieben Menschen - wenigstens noch für Deine letzte Lebenszeit.


Wichtige Daten im Überblick:


Rüde,  ca. 12 Jahre alt (geb. ca. 2008),  ca. 60 cm(Schulterhöhe),  kastriert


gut verträglich mit Artgenossen,  freundlich zu Menschen, ruhig


hat kaum noch Zähne und Probleme mit den Gelenken, läuft gut an der Leine


befindet sich noch im Shelter in Russland


Katzenverträglichkeit kann leider nicht zuverlässig getestet werden


endgültiges Zuhause gesucht


Vermittlerkontakt/Fragen:


Daniela Bansche

Tel.: 05371-687266

eMail: d.bansche@gmail.com


fb.me/Chance.fuer.Shelterhunde

Nickname 01.12.2020, 22.00 | (0/0) Kommentare | PL

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ÜBER MICH:Geboren vor 65 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.
Verheiratet mit dem besten aller Ehemänner und glückliches Frauchen von sieben allerliebsten Fellnasen.

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