
Blogeinträge (Tag-sortiert)
Tag: Angst
HALCYON - WECK MICH, BEVOR DU GEHST

Halcyon
Rasse: Mischling
Geschlecht: Rüde
Geboren: 01.10.2024
Schulterhöhe: 45 cm

Du, ein bildhübscher Hundebub mit großen Augen, die ungläubig diesen Schrecken sehen - du wirst bald wieder aufwachen und dich in einer besseren Welt wiederfinden. Du wirst mit deinem treuen Blick und deiner lieben, sanftmütigen Art mühelos die Menschen bezaubern, die sich für dich entscheiden und alles dafür tun werden, dass deine (brutal von Menschenhand) verkürzte Rute wieder fröhlich wedelt, dass dein Mut, dich anzuschließen, zu suchen, mit viel Kuscheln und Streicheln belohnt wird. Du wirst endlich Futter bekommen, das richtig gut schmeckt und dich nicht nur mehr schlecht als recht notdürftig am Leben erhält. Du wirst spannende Spaziergänge unternehmen, dich behaglich in der Sonne räkeln und in einem richtigen Haus dein eigenes, weiches Bettchen haben, statt dich auf dem harten, rauen Beton deiner Zelle wundzuliegen.



Liebe Leserinnen, liebe Leser! Was wir hier
beschrieben haben, ist das, was wir sehen, wenn wir die wenigen Fotos und
Videos aus dem Hundelager bekommen. Auch wir denken dann, das alles kann doch
nur ein böser Traum sein. Leider ist es die traurige Wirklichkeit in den
italienischen Hundegefängnisssen.

Abschließend möchten wir Ihnen kurz schildern, was wir über Halcyon wissen: Er teilt sich seine kleine Box friedlich mit weiteren Rüden und Hündinnen. Anfangs wirkt er wie ein kleiner, verstörter Hund mit angstvoll aufgerissenen Augen, der ganz still sitzenbleibt, um nur ja nicht aufzufallen. Aber wenn man freundlich mit ihm spricht und er merkt, dass man ihm nichts Böses will, beruhigt er sich schnell und sucht von sich aus den Kontakt zu uns Menschen. Er kann schon an der Leine laufen und vertraut den Menschen, wenn er sie erst ein bisschen näher kennt.
Sabine Wojtok
ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin
Telefon
aus Deutschland:
0172-83 49 335
aus dem Ausland:
+49172-83 49 335
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10.04.2026, 20.52 | (0/0) Kommentare | PL
HARIBO - DAS MÄRCHEN VOM KLEINEN HELDEN MIT DER ZERBROCHENEN KETTE

Haribo
Rasse: Mischling
Geschlecht: Rüde
Geboren:12.2018
Schulterhöhe: 40 cm


Leider fürchtete Haribo sich sehr vor Gewitter. Als der Donner das erste Mal über ihm krachte, floh er angsterfüllt aus dem Garten. Man fing ihn wieder ein und legte den kleinen Kerl an eine Kette. Sie hielt ihn fest, wo er doch Schutz gebraucht hätte. Monate verbrachte er so angebunden; ein Hund, der zuvor im Haus gelebt hatte, der Nähe, Stimmen und Bewegung kannte. Nun stand er still, Tag für Tag und Nacht für Nacht; so lange, bis Stress und Einsamkeit so unerträglich wurden, dass das zierliche Hündchen versuchte, die Kette durchzubeißen. Seine Zähnchen sind heute fast vollständig abgeschliffen; ein trauriges Andenken an die Zeit, als niemand sich seiner erbarmte und keiner kam, um ihn zu befreien. Er verlor in diesen Monaten zwar nicht sein freundliches Wesen, nicht seine Freundlichkeit, aber er verlor etwas anderes: das Gefühl von Sicherheit und das Vertrauen in uns Menschen.


Irgendwann fiel ein kleines bisschen Sternenstaub auf das Häufchen Unglück; gerade genug, um jemandem den Weg zu dem armen, angeketteten Kerlchen zu zeigen. Haribo durfte gehen, aber sein Weg war kein gerader. Er führte ihn zunächst in eine Pension, dann auf eine Pflegestelle, die ihn eigentlich behalten wollte - und dann doch wieder Abschied und wieder kein Zuhause. Trotz allem ist Haribo geblieben, wer er immer war: ein anhänglicher Hund, der Nähe sucht und sich an seine(n) Menschen binden möchte, der aber gelernt hat, vorsichtig zu sein. Er ordnet sich unter, nimmt den Maulkorb beim Tierarzt hin und lässt doch erkennen, wie sehr ihn die Einsamkeit geprägt hat. Mit anderen Hunden versteht Haribo sich grundsätzlich gut, egal ob, Rüde oder Hündin, ob groß oder klein. Er läuft brav an der Leine, hat eine hübsche, lange Rute und noch etwas, das man ihm nie nehmen konnte: seine Lebensfreude und seinen Spaß am Autofahren.


Nun
wartet das Märchen vom kleinen Hund Haribo noch auf sein glückliches Ende; mit
einem Menschen, der ihn nicht wieder ankettet, ihm aber das Vertrauen zurückgibt
und seine Sehnsucht nach Liebe und Geborgenheit stillt.

Möchten Sie dieser Mensch, diese Familie für unseren Haribo sein? Dann melden Sie sich bitte möglichst schnell bei seiner Vermittlerin. Vielen, lieben Dank!
Sabine Wojtok
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IM NAMEN DER SANFTMUT: PLÄDOYER VON GIOVANNE FÜR GIOVANNE

Giovanne
Rasse: Mischling
Geschlecht: Hündin
Geboren: 07.2017
Schulterhöhe: 50 cm
Ihr lieben Menschen, habt Ihr es auch so satt? Da gibt man sein Bestes, ist eine nette, artige Hündin; so wie Ihr auch alles tut, um uns lieben, braven Vierbeinern, die wir im schrecklichen Hundelager eingepfercht und ohne Euch für immer vergessen wären, zu helfen. Und kaum habt Ihr einen von uns adoptiert und ihm ein feines Leben beschert - schon erscheinen auf den Vereinsseiten die nächsten Bilder und rufen voller Verzweiflung um Hilfe. "Hört das denn nie auf?" fragt Ihr Euch bestimmt. Genau das fragen wir uns auch, und wissen ebensowenig eine Antwort. Wir sind einfach da, werden in großen Würfen geboren, immer und immer wieder müssen unsere armen Mütter das durchmachen. Eines von uns mag vielleicht gewollt sein, die übrigen sieben (oder mehr) dürfen zusehen, wo sie bleiben. Kastrationen würden würden helfen, viel von diesem Leid zu vehindern; aber erzählt das mal den Leuten, die sich mit unserem Elend die Taschen vollstopfen und sich daran dumm und dusselig verdienen!

Seit mehr als fünf endlos langen Jahren hocke ich nun schon einsam hier im Gefängnis,
ohne Aussicht auf Befreiung. Einziger Hoffnungsschimmer seid Ihr, wenn sich
nämlich jemand von Euch erbarmt und mich bei sich aufnimmt.

Ihr solltet noch wissen, dass ich ein Papillom am linken Hinterbein habe.
Das ist eine gutartige Warze, die durch Viren hervorgerufen wird und besonders
bei jungen Hunden mit schwachem Immunsystem auftritt. Kein Wunder bei dem
Leben, das wir hier führen müssen im Dreck, mit ekligem Wasser und mit Futter,
das den Namen nicht verdient. Wo sollen da gute Abwehrkräfte herkommen?
Außerdem habe ich noch allerhand Wunden und Narben an meiner Schnauze, meinen
Pfoten und anderen Körperteilen. Woher die stammen? Fragt lieber nicht, es gibt
Dinge hier, über die man besser nicht spricht. Nur soviel: In diesem Hundeknast,
wo jeder nur ans Geld und keiner an uns Vierbeiner denkt, wäre es
wahrscheinlicher, einen Haupttreffer im Lotto zu machen als auf einen
freundlichen, tierlieben Wärter zu treffen. Wir machen da so unsere eigenen
Erfahrungen, nicht umsonst sind viele von uns so verängstigt und
eingeschüchtert. Zwar gibt es da ein
Gesetz, das uns Tiere schützen und das gar nicht mal so schlecht sein soll.
Aber wem nützt das, wenn niemand kontrolliert, ob es auch wirklich befolgt
wird? Klar, dass sich kaum jemand daran hält, jedenfalls nicht in solchen
Schreckenslagern wie diesem hier.

Ich hoffe
immer noch auf liebe, geduldige Menschen mit Herz. Im Lauf der Zeit bin ich sehr
ängstlich geworden, weil ich nicht an ein Zusammensein mit Zweibeinern gewöhnt
bin, weder an lobende Worte noch an streichelnde Hände. Was der Bauer nicht
kennt... Dabei möchte ich so gern Neues dazulernen; zum Beispiel, wie man
ordentlich an der Leine läuft, Bällchen apportiert, eben das ganze
Hundeeinmaleins. Ich bin ein gutes Mädchen und werde mir die größte Mühe geben,
Euch zu gefallen. Wenn Ihr schon einen netten Hund habt, werde ich ganz sicher prima
mit ihm auskommen. Hier in meinem Betonloch hocke ich ja auch mit Rüden und
Hündinnen zusammen und wir vertragen uns wunderbar. Von ihm könnte ich mir dann
auch alles abgucken, was man so macht als Haushund und wie man es anstellen
muss, damit Ihr mit einem zufrieden seid.

Ich stelle wirklich keine besonderen Ansprüche. Ein leckeres Fresschen, ein weiches Bettchen, wohin ich mich zurückziehen darf, wenn ich vom vielen Lernen müde bin - und endlich keine Angst mehr vor Tritten und Schlägen, dann wäre ich schon rundherum glücklich. Was Ihr mir sonst noch an Gutem tun wollt, werde ich dankbar annehmen.

Meint Ihr, ich könnte genau die Richtige für Euch sein? Dann ruft bitte schnell
für mich an. Denn siehe oben - ich habe es so satt. Ein lieber Gruß von Eurer
(?) Giovanne
Sabine Wojtok
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18.01.2026, 17.15 | (0/0) Kommentare | PL
ÄLTERWERDEN IST NICHTS FÜR FEIGLINGE! RORU

Roru
Rasse: Mischling
Geschlecht: Rüde
Geboren: 2012
Schulterhöhe: 58 cm
Hat das Leben
mich vergessen?
Mit der Zeit
wird die Zeit immer wichtiger. Besonders dann, wenn man - ganz allmählich,
still und unbemerkt - älter wird, wie unser Roru.
Stolze 12 (zwölf!) Jahre ist unser freundlicher, bescheidener Senior alt. Acht davon hat er mutterseelenallein in einem nackten, kahlen Betonverschlag verbracht, ohne Decke, ohne Spielzeug und ohne jede menschliche Ansprache. Vor sechs Jahren wurden wir auf Roru aufmerksam und nahmen ihn in unsere Insertatsliste auf; doch leider wurde all die langen Jahre hindurch schlicht übersehen.
Warum er für die Menschen unsichtbar blieb, können wir nicht sagen. Könnte es an seinem ungewöhnlichen Tarnfleckenfell liegen, welches ihn kaum von seiner Umgebung, dem Erdboden und Herbstlaub abhebt?

Ja, man muss vielleicht zweimal hinschauen; aber dann sieht man einen netten, liebenswerten Hundesenioren, der im letzten Jahr sichtlich gealtert ist und dem jede neue Situation ein wenig Angst einflößt. Wie sollte es auch anders sein, denn viel Neues hat er in den vergangenen acht Jahren nicht erleben dürfen, zumindest nichts Gutes.Stattdessen sind Einsamkeit, Langeweile, Isolation, Schutzlosigkeit und Hunger seine täglichen Begleiter. Und ies wird nicht mehr lange dauern, dann kommt für ihn die Zeit der Alterswehwechen, auf die dort in dem trostlosen Asyl niemand Rücksicht nimmt, es interessiert dort einfach nicht. Es sind ja nur Hunde.
Roru wird immer schlechter sehen und hören können, seine Gelenke werden steif und schmerzen, Hitze und Kälte wird er kaum noch ausgleichen können. Der ewige Stress im Tierasyl, der ständige Lärm und Kampf und das viel zu knappe Futter werden ihm seine Kräfte nehmen. Irgendwann kommt der Moment, in dem er aufhört zu warten; in dem er beginnt, sich aufzugeben. Und eines Tages wird er still und leise gehen, als einer der unzähligen Vergessenen, ohne jemals gelebt zu haben und geliebt worden zu sein.

Liebe Leserinnen
und Leser, liebe Tierfreunde: Unser Roru schuldet seinen Träumen noch Leben! Wenn
Sie der Mensch sein möchten, der ihm zeigt, dass das Leben nicht nur aus Kummer
und Einsamkeit besteht und dass Träume am Ende doch noch wahr werden können,
wenden Sie sich bitte an seine Vermittlerin. Vielen, lieben Dank!
Daniela Koenemann 0176 - 24 63 36 19
Daniela.Koenemann@pro-canalba.eu
https://www.pro-canalba.eu/unsere.../hundebeschreibung/...
05.08.2024, 20.56 | (0/0) Kommentare | PL
ICH HÄTTE SO GERN EIN SCHÖNES GESCHIRR! PALMA

PALMA
Hündin
geb.2007
geimpft, gechipt, kastriert
warmes Plätzchen für geruhsamen
Lebensabend gesucht
Zu alt für ein Happy End? Oder gibt es
vielleicht doch noch Hoffnung auf ein liebevolles Zuhause für dich?
Seit elf Jahren wartest du nun schon
vergeblich auf deine(n) Menschen. Im Juli 2011 musstest du in dem riesigen,
furchteinflößenden Shelter Kozhuhovo bei
Moskau Einzug halten und durftest es seitdem nie wieder verlassen.
Das Leben zog unaufhaltsam an dir vorüber, während du hinter
Gittern saßest, eingesperrt in einem engen Außenkäfig unter für uns
unvorstellbar harten Lebensbedingungen.
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In der ersten Zeit bekam dich niemand zu Gesicht. Die beängstigende
Situation, die fremden, oft nicht gerade freundlichen Menschen und das immerwährende
Gebell von 3000 Mitgefangenen machten dir Angst. So verkrochst du dich in
der winzigen Holzhütte und versuchtest, dich möglichst unsichtbar zu machen.
Eines Tages jedoch entdeckte dich eine der Betreuerinnen und nahm sich der deiner an. Mit viel Geduld half sie dir dabei, deine Schüchternheit zu überwinden und gewann ganz allmählich Stück für Stück dein Vertrauen. schüchternen Hündin an. Sie übte mit dir, an der Leine zu gehen, und heute machst du das richtig gut. Allerdings möchtest du kein Halsband tragen, sondern lässt dich nur am Geschirr führen. Ich denke, dass dir die Hundefänger damals diese fürchterliche Metallschlinge und den Hals gelegt haben, als sie dich einfingen, und das Halsband erinnert dich an diesen schrecklichen Moment.

Auch magst du nicht mit den anderen in den Auslauf gehen. Du verstehst dich zwar gut mit deinen Artgenossen, bist umgänglich, friedfertig und verträglich. Aber dort, zwischen all den vielen, teils jungen und kräftigen Hunden ist es dir zu turbulent. Lieber gehst du mit deiner Betreuerin in den Gängen zwischen den Zwingerreihen ein wenig spazieren. Du bist ja auch schon ein älteres Mädchen und spürst sicher die vielen Jahre auf schmutzigem, nasskaltem, Holzboden in deinen Knochen.

Viele Jahre teiltest du dir den Zwinger mit einem sanften, freundlichen Rüden namens Zhuk. Dieser hat es geschafft, er fand seine Menschen und lebt nun geliebt und glücklich in seinem eigenen Zuhause. Und so hegen wir diese Hoffnung nun auch für dich.
Die Ausreise und Vermittlung (nur innerhalb
Deutschlands) erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".

Vermittlerkontakt/Fragen:
Daniela Bansche
Tel.: 05371-687266
eMail: d.bansche@gmail.com
25.07.2024, 15.41 | (0/0) Kommentare | PL
ALFA STEHT FÜR ANFANG: ALFA

Geburtsdatum: 2010
Aufenthaltsort: TH Russland
Ein kleiner Welpe - das war ALFA im Jahr 2010, als er als Fundtier ins Shelter kam. Klein und unschuldig - und schwarz.
Ein kleines Häufchen Hund in der großen und kalten Welt des Shelters, eingesperrt in einen kleinen Zwinger. All das macht einem kleinen Welpen Angst. Und so verkroch sich Alfa erstmal in der hintersten Ecke der kleinen Holzhütte seines Zwingers.
Seine Betreuer gaben sich die größte Mühe, den kleinen, schwarzen Welpen aus seinem Zwinger zu locken. Aber es dauerte eine Zeitlang. Zu groß war die Angst, zu unwirklich war die Welt des Shelters für Alfa. Eine Welt, in der es kein Welpe verdient hat aufzuwachsen.
Und so wurde Alfa im Shelter älter. Älter und größer. Mittlerweile ist er nun sogar im Shelter zum Senior geworden. Ein noch immer unschuldiger, schwarzer Hund, der inzwischen an der Schnauze ein wenig grau wird.

Mit der Zeit hat Alfa sich auch mit dem Leben im Shelter abgefunden. Seine Angst ist gewichen und er genießt es, wenn seine Betreuer ihn besuchen kommen. Nur haben sie so wenig Zeit für jeden einzelnen Hund. Und so verbringt Alfa weiterhin die meiste Zeit in seinem kleinen Zwinger.
Sein Zwinger, sein bisheriges "Zuhause". Denn was es bedeutet, ein richtiges Zuhause zu haben, dass durfte Alfa nie erfahren. Und dabei ist er doch nun bereit für sein eigenes Zuhause. Bei Menschen, die ihm all das zeigen möchten, was er noch nie gesehen hat: Grünes Gras unter den Pfoten, ein warmes Körbchen, Wälder und Felder. Und vor allem eins: geliebt zu werden, wie er ist - unschuldig, groß und schwarz.
In Russland wird es für Alfa kein Zuhause mehr geben. Zu alt ist er, zu groß und schwarz. Aber hier wird es bestimmt den Menschen geben, der Alfa ein Zuhause für immer geben möchte. Der Mensch, dem Alfa tief ins Herz schaut. Der Mensch, dem seine Fellfarbe, sein Alter und seine Größe egal sind. Der Mensch, der in Alfa den unschuldigen Hund sieht und ihm sagen wird, dass nun alles gut wird.
Alfa ist ein ca. 60 cm großer Mischlingsrüde. Sein Geburtsjahr ist 2010. Alfa ist gechipt, geimpft und kastriert. Mit seinen Artgenossen versteht Alfa sich gut und geht Konflikten aus dem Weg. Bei fremden Menschen braucht Alfa ein wenig Zeit um zu vertrauen, aber wenn er es tut, dann ist er ein toller Begleiter. Alfa hat im Shelter gelernt, an der Leine zu laufen. Ob Alfa sich mit Katzen verstehen würde, können wir leider nicht sagen. In Alfas neuem Zuhause wäre es schön, wenn dort bereits ein freundlicher Hund leben würde, an dem er sich orientieren kann.
Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir für Alfa ausschließlich eine Endstelle suchen.
Bei ernsthaftem Interesse wenden Sie sich bitte an unsere Team-Kolleginnen.
21.01.2024, 10.21 | (0/0) Kommentare | PL
EARL GREY

Grey lebt
seit Dezember 2019 in einer Hundepension. Dort ist er wenigstens der Witterung
nicht ausgesetzt. Trotzdem suchen wir nach wie vor ein schönes Zuhause für ihn,
denn die Hundepensionen in und um Moskau sind mit einem kleineren Tierheim in
Deutschland vergleichbar.
Vorgeschichte:
Grey lebt bereits seit 2009, seit seiner Welpenzeit, im Shelter Kozhuhovo bei Moskau. 12 lange Jahre hat Grey nun schon sein Dasein im engen Käfig gefristet. Ein Leben, in dem er bis heute nie die Chance hatte, etwas anderes als Gitterstäbe zu sehen.
Irgendwann in den ersten Jahre, als noch keine ehrenamtlichen Betreuer ins Shelter kamen, um sich der vielen Hunde dort anzunehmen, muss Grey etwas zugestoßen sein. Sein linkes Hinterbein war gebrochen. Ob einer der Arbeiter zugeschlagen hat oder ob es eine andere Ursache dafür gibt: Wir wissen es nicht und auch die Betreuer können nichts darüber berichten. Als sie Grey kennen lernten, lief er bereits oft auf drei Beinen. Offensichtlich hatte vorher niemand bemerkt, dass mit ihm etwas nicht stimmte.
Aus den
Berichten der Ehrenamtlichen geht hervor, dass viele der Arbeiter oft Angst vor
den Hunden haben und schon einmal mit den Füßen zutreten oder mit der Schaufel hinlangen,
wenn ihnen ein Hund zu nahe kommt.
Grey läuft auch heute noch oft auf drei Beinen. Wir haben ihn bei einem unserer Besuche im Shelter kennen gelernt und sein Anblick hat uns tief getroffen.
Da wir für ihn fremde Menschen waren, mochte er sich nicht von uns anfassen lassen, aber das kann ihm auch niemand verübeln. Von seinen Betreuern wissen wir, dass er einfach etwas Zeit braucht, um Vertrauen zu fassen – Zeit, die wir in diesem Moment leider nicht hatten. Wenn Grey erst merkt, dass ihm nichts geschieht, liebt er es, Aufmerksamkeit zu bekommen und gestreichelt zu werden.

Grey hat in Moskau keinerlei Chancen auf ein Zuhause und wir wissen, dass es für einen schüchternen, großen Hund wie ihn, der noch dazu ein Handicap hat, auch in Deutschland nicht einfach sein wird. Dennoch wollen wir nichts unversucht lassen, für diesen tapferen Hund die passenden Menschen zu finden.
Jahr für
Jahr hat Grey gegen Hitze, Kälte und Nässe gekämpft und hat nicht aufgegeben.
Er ist im Shelter zum Senior geworden und die Zeit läuft gegen ihn.
Wir hoffen sehr, dass es gelingt, die richtigen Menschen für Grey zu finden,
denn uns lässt der Gedanke nicht los, dass sein Leben endet, wie es angefangen
hat: hinter Gittern in einem kalten, winzgen Außenzwinger.
Grey ist ca.
60 cm hoch, geimpft, gechipt und kastriert. Er kennt die Hundeleine und läuft
inzwischen recht gut daran. Er ist verträglich mit Artgenossen.
Sein Hinterbein war offensichtlich gebrochen und ist ohne medizinische
Versorgung wieder zusammen gewachsen.
Wir suchen für Grey ein Zuhause, in dem man nichts von ihm erwartet. Seine neuen Menschen sollten Zeit, Geduld und Empathie mitbringen. Da Grey noch nie in seinem Leben ohne Artgenossen war, wäre es wunderbar, wenn vielleicht bereits eine nette Hündin in seinem neuen Zuhause leben würde, von der er lernen und die ihm etwas Sicherheit geben kann.
Ein ebenerdiges Zuhause ist wegen seiner Behinderung nicht nur wünschenswert, sondern zwingend notwendig.
Grey könnte schon bald auf die Reise nach Deutschland gehen, wenn Sie ein freies Plätzchen für ihn haben und ihn gern adoptieren möchten.

19.01.2024, 15.31 | (0/0) Kommentare | PL
EIN FREUND, EIN GUTER FREUND... SIMKA

SIMKA
Hündin, geb. 2009
60 cm Schulterhöhe
Kastriert, geimpft,
gechipt
"Ich habe den Tod gesehen, aber ich will noch nicht sterben."
Simka hat dem Tod ins Auge geblickt. Sie musste mitansehen, wie ihr jahrelanger Zwingergefährte Ugolek von einer anderen Hündin totgebissen wurde. Als die Betreuerin ihn leblos auffand, kauerte Simka ängstlich und zitternd in der Zwingerecke.
Die Geschichte von Zimka ist ebenso traurig wie schnell erzählt. Im Jahr 2009 kam sie als gerade neugeborener Welpe gemeinsam mit ihrer Mutter Roza ins riesige Shelter Kozhuhovo bei Moskau. Dieses gigantische Hundegefängnis mit über 3000 Insassen blieb von da an ihr Zuhause.

Sie kennt weiter nichts von der Welt als Lärm, Stress, Hitze, Kälte, Hunger und Angst. Zimka weiß nicht, wie es sich anfühlt, in Ruhe und ohne Furcht tief und fest zu schlafen.
Sie kennt nur fortwährendes Hundegebell von mehreren tausend verzweifelten Seelen. Auch traut sie sich nicht in den Auslaufbereich, in dem die Hunde einmal die Woche spielen und toben dürfen. So bleibt ihr nur ihr Zwinger und der Gang vor ihrer Zwingerreihe und selbst hier ist sie ständig auf der Hut.
Als ihre Mutter Roza das Shelter in Richtung Deutschland verlassen durfte, ließ sie ihre Tochter vollkommen verängstigt zurück. Roza war in all den Jahren ihr einziger Halt. Nach Rozas Auszug musste Simka mehrmals den Zwinger wechseln, da sie sich nicht zu wehren wusste und immer wieder Opfer von Mobbing und Beißattacken wurde.
Zwar wurden ihre Verletzungen
jedesmal behandelt, aber sobald diese verheilt waren, musste sie von der Krankenstation
zurückkehren in den Zwingerbereich. Schließlich fand sie an Ugolek einen neuen
Halt. Nun hat sie auch noch diesen ihren einzigen Freund verloren.

Über alldem ist Simka eine alte Hündin geworden. Ihre Betreuerin beschreibt sie als äußerst lieb, aber auch sehr schüchtern. Von ihr hat Simka gelernt, an der Leine zu laufen und ihr vertraut sie. Bei fremden Menschen hingegen gibt sie sich zurückhaltend und braucht einfach Zeit.
Von ganzem Herzen wünschen wir uns für Simka, dass sie den Schrecken und die Trostlosigkeit des Shelters noch einmal hinter sich lassen darf. Wunderbar wäre ein Leben in einer ruhigen Familie, in der man ihr die Zeit zugesteht, die sie benötigt, um anzukommen und Vertrauen zu fassen. Schön wäre Ein Zuhause auf dem Land oder ein eingezäunter Garten, der ihr die Sicherheit gibt, in Ruhe all das zu lernen, was sie noch nicht kennt – nicht kennen kann -, wären optimal.
Möchten Sie gern der zauberhaften Zikma
zum Ende ihres Lebens hin die Sonnenseite des Lebens zeigen und ihrem Dasein
einen versöhnlichen Ausklang bereiten? Dann bitte melden Sie sich bei uns!

Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".
Für Simka suchen wir ein endgültiges Zuhause.
Vermittlerkontakt/Fragen:
Ulrike Worringer
Tel.: 0171-1817071
eMail: Ulrike.worringer@procanes.org
https://www.facebook.com/ProCanesEtEquos
Simka beim Gassigehen:
https://www.facebook.com/Chance.fuer.Shelterhunde (Daniela Bansche)
https://www.facebook.com/ProCanesEtEquos
(Ulrike Worringer)
************************************

16.01.2024, 19.11 | (0/0) Kommentare | PL
EIN GLÄSCHEN WEIN UND DU... FILYA

FILYA
Rüde
geb. etwa 2015
Schulterhöhe 65 cm
kastriert, geimpft, gechipt
liebevoll und kontaktfreudig zu Menschen
ruhig und gut verträglich bei seinen Artgenossen
geht brav an der Leine
Mensch zum Liebhaben für immer gesucht
Stell dir vor, es ist eine dieser lauen, sternenklaren
Sommernächte. Du sitzt draußen bei Kerzenschein mit einem Glas Wein und ich
liege eng angeschmiegt an dein Bein und genieße deine streichelnde Hand.
Wunderbar, nicht wahr? Für mich ist das leider bisher nur ein schöner Traum – der Traum eines verlassenen, ungewollten Hundes, der weit weg von dir in einem riesigen Gefängnis als nur einer von Tausenden auf seine(n) Menschen wartet; jemanden, der sich in mich verliebt und mich zu sich holt, denn das ist meine einzige Chance auf Leben!
Im März 2022 kam ich mit meinen drei Geschwistern in das Moskauer Hundeshelter Kozhuhovo. Wir wurden auf der Straße aufgegriffen, über unser Vorleben weiß man so gut wie nichts. Vielleicht wurden wir nicht mehr gebraucht, mussten jüngeren Hunden weichen oder waren einfach nur im Weg. Mein Geburtsjahr wird auf 2015 geschätzt; ich bin kastriert und am Ohr gechipt, also hatte ich wohl einmal jemanden, zu dem ich gehörte.
Und nun das Hundeasyl. Ein großer Plüschbär wie ich verlässt dieses erst wieder, wenn das Leben nach sehr viel Leid und Entbehrungen zu Ende ist. Dabei beschreiben die freiwilligen Helfer, die uns einmal in der Woche für wenige Stunden besuchen dürfen, mich als äußerst freundlich zu euch Menschen. Gern nehme ich Kontakt auf und genieße jede Zuwendung und Aufmerksamkeit.

Bei meinen Artgenossen verhalte ich mich gelassen und unaufgeregt. Streitigkeiten gehe ich grundsätzlich aus dem Weg. Während des kurzen Auslaufs halte ich mich gern am Rand auf und beobachte das quirlige Treiben. Außerdem gehe ich brav und ohne zu ziehen an der Leine, das hat man mich wohl in besseren Tagen irgendwann einmal gelehrt.
Ich will dich ja nicht drängen, aber uns läuft die
Zeit davon. Das Shelter Kozhuhovo, in welchem wir unser Dasein fristen, wird
bis zum Herbst abgerissen. Es weicht lukrativen Wohn- und Bürogebäuden, die
Bauarbeiten sind bereits direkt bis an die Zaungrenze gelangt. Das
Ersatzshelter wird rund 40 km vor Moskau im Niemandsland neben einer
Mülldeponie errichtet. Es wird nur schwer zu erreichen sein, zweimal am Tag
fährt ein Bus, der in etwa vier Kilometer Entfernung des Shelters hält. Viele
der Freiwilligen werden nicht mehr kommen können, und ob es ein Tierarzt zu uns
heraus schaffen wird, ist ungewiss. Man spricht davon, dass 10.000 Hund dort
untergebracht werden sollen! Eine unvorstellbare Zahl, und was das für uns
bedeutet, wage ich mir nicht auszumalen.

Wie soll ein ruhiger und liebevoller Hundemann wie ich das alles verkraften: dieses ewige Bellen meiner Mitgefangenen, das widerliche, mit Sägespänen gestreckte Futter, das Vegetieren in einem winzigen Zwingerloch und dann Umzug in die nächste Hölle?
Unsere lieben Freiwilligen geben ihr Bestes und setzen alles daran, um das Schlimmste doch noch zu verhindern und zu erreichen, dass ein anderer, besserer Ort für uns gefunden wird. Ob ihnen das gelingt, steht in den Sternen, aber wir geben die Hoffnung nicht auf, denn die stirbt bekanntlich zuletzt.
Lass mich bitte nicht als einer der vielen, der viel
zu vielen Hunde enden, die irgendwann resigniert und entkräftet aufgeben, um
dann alt, krank, ungeliebt und leise aus diesem Leben zu gehen, ohne jemals
einen Pfotenabdruck im Herzen eines geliebten Menschen zu hinterlassen!

Sicher werde ich ein Weilchen brauchen, mich an mein neues, wundervolles Leben zu gewöhnen. Ich kenne ja bisher nur Hunger, Kälte, Lärm, Angst und Einsamkeit. Aber als Hund in den besten Jahren bringe ich alle Voraussetzungen mit, um ein treuer, fröhlicher und anhänglicher Familienbegleiter zu werden.
Wenn du meinst, wir wären das perfekte Team, dann
warte bitte nicht, sondern melde dich gleich bei meiner Vermittlerin. Vielen lieben
Dank!
Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den
Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".
Filya im Auslauf:
Filya im Auslauf mit seinen Geschwistern Martha und
Pljusha:
Filya wird im Auslauf des Sektors von seiner
Betreuerin gestreichelt:
Filya mit seiner Schwester und Zwingergefährtin
Martha:
Vermittlerkontakt/Fragen:
Ulrike Worringer
Tel.: 0171-1817071
eMail: Ulrike.Worringer@procanes.org
10.01.2024, 19.00 | (0/0) Kommentare | PL
| 2026 | ||
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Geboren vor 70 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.

