Mitternachtsspitzen
HEUTE ... beginnt mein Tag mit Dankbarkeit und Freude.

...mehr

gemeldet am: 25.05.2017 17:03

Da kommt wohl jede Aufklärung zu spät!

"Hör mal, du hast doch behauptet, die Sybille sei noch völlig unerfahren."
"Ist sie auch."
"Unsinn, sie hat ein Kind gekriegt - vier Monate nach der Hochzeit."
"Na, da siehst du es. Die ist so unerfahren, dass sie noch nicht mal weiß, wie lange eine Schwangerschaft dauert!"


***


Der Vater schimpft mit seinem unartigen Sohn: "Seit du auf der Welt ist, hast du mir wirklich noch nicht viel Freude gemacht."
Grinst der Sprössling frech: "Aber vorher dafür um so mehr, gell Papa?"


***


Robert auf dem Arbeitsamt: "Ich suche dringend einen Job. Ich habe eine Frau und neun Kinder..."
"So so, und was können Sie sonst noch?"




Nickname 26.05.2017, 15.00| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: ZEITREISE UND GEDANKENFLUG

Für den besten aller Ehemänner


Das Fest ist aus,
Die beiden sind alleine
Mit all den Blumen und den Gläsern
Und den Girlanden an der Wand.
Er steht regungslos am Fenster
Sie fragt: "Was ist mit dir?"
Er lächelt schief und sieht sie an:


"Ich hab es nie gebaut,
Dein weißes Haus am See,
Ich hab dich nie im offenen Wagen
Durch Hollywood gefahr'n.
Ich hab so viel gewollt,
Die Jahre geh'n vorbei
Und ich hab nichts von alledem getan."


Und sie geht hin,
Nimmt seine Hand in ihre.
Die ersten Vögel sind zu hör'n
Und die Sterne werden blass.
Sie nimmt sein Glas und hebt es hoch
Und sagt: "Sieh her, ich trink auf dich -
Auf all die Dinge, die du nie getan hast:


Du hast mich nie verletzt,
Du hast mich nie verlassen,
Hast mich nie darin beirrt,
Die Einzige zu sein.
In all der Zeit mit mir,
Der guten und der schlechten,
Hast du nichts von alledem getan.


Du warst mir niemals fremd,
Hast nie an mir gezweifelt,
Hast dich nie vor mir verschlossen,
Was immer mit uns war.
Da ist ein Liebespaar
Im Fensterscheibenspiegel,
Denn du hast nichts von alledem getan


Da ist ein Liebespaar
Im Fensterscheibenspiegel,
Denn du hast nichts von alledem getan!"


Dieses Lied von Wolfgang Petry ist vielleicht nicht sein bekanntestes; aber für mich ist es eines der schönsten, die er gesungen hat.


MEIN LIEBER SCHATZ!


Hab Dank für 33 Ehejahre; für dreiunddreißig Jahre voller Liebe, Treue und Kameradschaft. Die soll uns erst einmal jemand nachmachen! Ich hoffe, dass uns noch eine recht lange, gemeinsame Zeit vergönnt ist.


Alles Gute zum Hochzeitstag!
Deine Frau


 

Nickname 26.05.2017, 10.00| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: ZEITREISE UND GEDANKENFLUG

Was haben Sie denn gedacht?

Neben der Socken fressenden Waschmaschine gibt es noch ein zweites Phänomen: Das Hamster-Syndrom. Kaum zeigt der Kalender einen Feiertag an, schon kaufen die Leute ein, als stünden wir kurz vor einer Blockade. Um ehrlich zu sein bilde ich da keine Ausnahme. Irgendwas fehlt ja immer, entweder Leberwurst, Gummibärchen oder Toilettenpapier. So machte ich mich gestern ebenfalls auf den Weg zum Supermarkt.


Am Eingang traf ich eine Nachbarin, deren kleiner Hund vor kurzem gestorben ist. Candy, ein West-Highland-Terrier, war dreizehn Jahre lang ihr treuer Begleiter, und sie vermisst ihn sehr. Eigentlich wollten sie und ihr Mann ihm keinen Nachfolger geben, aber: "Inzwischen überlegen wir, uns doch wieder einen anzuschaffen, vielleicht aus dem Tierheim. Wir sind zwar nicht mehr die Jüngsten, aber einer, der schon so sechs oder sieben ist, könnte noch ein paar gute Jahre bei uns haben." Dafür hätte ich sie küssen mögen, und ich begann sofort, in den höchsten Tönen ein Loblied auf die Tierheimhunde zu singen. Wir waren völlig in unser Gespräch vertieft und bemerkten erst, dass wir den Weg zu den Einkaufswagen blockierten, als uns ein Mann von der Seite her anblaffte. "Hören Sie mal, können Sie Ihren Kaffeeklatsch vielleicht woanders abhalten?", fuhr er uns an. "Wenn Sie hier noch lange rumstehen, gibt es bald einen dickeren Stau als auf der Stadtautobahn!" Hallo, geht´s vielleicht noch ein bisschen  unfreundlicher?


Mich piekte der Hafer. Ich machte ein schuldbewusstes Gesicht und sagte kleinlaut: "Bitte verzeihen Sie, dass wir Sie behindert haben, aber wir stehen wirklich vor einer schwierigen Entscheidung. Wissen Sie, es geht nämlich darum, sich einen neuen Lebensabschnittsgefährten anzuschaffen, und da gibt es allerhand zu bedenken. Herkunft, Größe, Rasse, Haarfarbe, Geschlecht... auch das Alter spielt natürlich eine Rolle. Nicht zu jung, aber auch nicht zu alt sollte er sein - man will ja noch seinen Spaß mit ihm haben. So eine Wahl muss gut überlegt werden, die trifft man nicht im Handumdrehen!" Der Mann sah mich an, als wäre ich nicht ganz bei Trost, schnappte sich einen Wagen und verschwand im Laden. Er brummte noch etwas vor sich hin, das ungefähr so klang wie: "Bloß weg hier, wer weiß, was den beiden mannstollen, alten Schachteln sonst einfällt." Dabei hatten wir nur über ein neues Hündchen gesprochen...



Nickname 25.05.2017, 21.00| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: ZEITREISE UND GEDANKENFLUG

Das Verlorene - Socken - Phänomen

Jeder, der eine Waschmaschine besitzt, kennt das: Man gibt eine bestimmte – gerade! – Anzahl von Socken hinein, immer schön paarweise, wie die Tiere auf der Arche Noah: Zwei braune kurze, zwei bunt karierte lange, zwei grün-gelb gestreifte, vier blau-rot geringelte Tennissocken, zwei gepunktete und so fort. Man startet das Programm und überlässt die Gestrickten ihrem Los. Ein fataler Fehler, denn kaum hat man eine Stunde später die Maschine geöffnet und den gesäuberten Inhalt zwecks weiterer Bearbeitung entnommen, gerät die heile Sockenwelt aus den Fugen. Zum Vorschein kommen zwei kurze braune, eine lange bunt karierte, drei Tennissocken, zwei gepunktete und eine grün gestreifte (der gelbe Streifen hat sich durch das Blau in den Tennisocken ebenfalls grün verfärbt). Die restlichen sind irgendwo im Universum auf Nimmerwiedersehen verschollen. Wenigstens die Tennissocken sind noch zu gebrauchen, weil bei drei gleichen ja zwangsläufig immer ein Paar übrig bleibt.


Was habe ich nicht alles versucht, um das Phänomen zu ergründen oder es womöglich sogar auszutricksen. Stundenlang habe ich in das Bullauge der Waschmaschine gestarrt, um den Sockendieb dingfest zu machen, bis mir von der ständigen Dreherei schwindlig wurde. Vergebens. Ich habe die einzelnen Paare zusammengenäht, -geklammert, -getackert und mit Paketband umklebt. Die Mühe hätte ich mir sparen können, denn außer einer Tackerklammer in meinem linken Zeigefinger und einer mit Klebeband verpappten Gepunkteten kam nichts dabei heraus. Das Phänomen ist stärker, es gewinnt immer. Und weil es sich dabei um ein weltweites, an keine Nationalität oder Konfession gebundenes handelt, wurde bereits am 9. Mai ganz offiziell der „Tag der verlorenen Socke“ begangen. Wir hätten sie so gern gefeiert – nur konnten wir sie leider nicht finden…



P.S. Ganz sicher ist es reiner Zufall, dass am selben Datum in der nordbrasilianischen Kleinstadt Esperantina der „Tag des Orgasmus“ gefeiert wurde. Denn der hat, soviel ich weiß, herzlich wenig mit geringelten Tennissocken zu tun.

Nickname 25.05.2017, 15.26| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: ZEITREISE UND GEDANKENFLUG

Ein Engel für alle Fälle: EHRLICHKEIT


Unser Engel rät uns, offen und ehrlich mit uns selbst und unseren Mitmenschen zu sein.

Wenn wir aufrichtig sind, strahlen wir Integrität aus und zeigen, dass wir nichts zu verbergen haben. So werden andere unsere Art zu schätzen wissen und ihrerseits offen und ehrlich auf uns zugehen.



Nickname 15.05.2017, 14.25| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: LICHTBLICKE

Wenn´s dem Esel zu wohl wird...

…dann geht er aufs Eis. So will es jedenfalls das Sprichwort. In Wahrheit dürfte das aber weit neben der Realität liegen. Der Esel scheut nämlich das Wasser in jeder Form, also vermutlich auch in gefrorenem Zustand. Die Grauchen weigern sich hartnäckig, selbst durch kleinste Wasserläufe zu waten, obwohl sie dazu ohne weiteres in der Lage wären. Wegen der spiegelnden Oberfläche können sie nicht erkennen, wie tief der Bach oder das Flüsschen ist. Daher baute man ihnen etwa ab dem 19. Jahrhundert kleine Brücken, die sprichwörtlichen „Eselsbrücken“. Eine solche ist im übertragenen Sinn ein Umweg, der dennoch – oder gerade deswegen – zum Ziel führt. Außerdem überquert ein Esel nicht unbesehen jede Brücke, sondern setzt seinen Huf nur auf ihm geheuer erscheinenden Untergrund. Er geht erst hinüber, wenn ihm die Brücke ausreichend Halt bietet. In dem Sinne steht die „Eselsbrücke“ auch für Sicherheit.






Während der Schulzeit habe ich sie geliebt, jene kleinen gereimten, oftmals recht witzigen Merksätze, die man Eselsbrücken nennt. Besonders in Musik und Geschichte haben sie meinem Gedächtnis mehr als nur einmal auf die Sprünge geholfen: „753, Rom kroch aus dem Ei“, „333, bei Issos Keilerei“, sowie „Eine Alte Dame Geht Häufig Einkaufen“ für die Reihenfolge der Saiten auf der Gitarre sind wohl heute noch jedem Schüler geläufig. Aber auch in anderen Fächern bewahren sie einen vor so mancher Stolperfalle. Beispielsweise in Physik, die optische Linse – ist konvex nun nach innen gewölbt und konkav nach außen, oder verhält es sich genau umgekehrt? Ich weiß nicht mehr, in wie vielen Klausuren mich das Punkte gekostet hat, weil ich die beiden immer wieder verwechselt habe – bis mein Papa (Ingenieur von Beruf und daher physikalisch bewandert) mir folgenden Spruch verriet, der mir auf ewig im Gedächtnis bleiben wird: „Ist ein Mädchen brav, bleibt der Bauch konkav; hat ein Mädchen , wird der Bauch konvex“. Glauben Sie mir, seitdem habe ich das nie mehr durcheinandergebracht.

So, und nun sind Sie dran. Was meinen Sie, wodurch wird der Bauch des Mädchens konvex? Ein kleiner Hinweis: Es liegt nicht am zu vielen Essen…

Nickname 15.05.2017, 14.16| (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: VON TIEREN UND MENSCHEN

Ein Engel für alle Fälle: FREUDE


Wenn wir glücklich sind, ist unser Engel es auch. Betrachten wir also alles von der positiven Seite und haben wir Freude an allem, was wir tun.

Wir werden spüren, dass unser Leben beschwingter ist und unsere Freude auf andere ansteckend wirkt.

Die Botschaft unseres Engels lautet: Durch unsere Freude entfaltet sich himmlische Kraft. 

Nickname 14.05.2017, 16.37| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: LICHTBLICKE

Warum Hunde bellen, wenn ein Auto vorbeifährt

Eine Frau kommt mit ihrer Deutschen Dogge zum Tierpsychiater.
"Herr Doktor, was soll ich bloß machen?", jammert sie. "Mein Hund jagt auf der Straße ständig den Kleinwagen hinterher."
"Das ist nichts Ungewöhnliches", beruhigt sie der Arzt. "Die meisten Hunde tun das."
"Schon möglich", erwidert die Frau, "aber meiner fängt sie und verbuddelt sie im Garten!"

Da hat sie ein echtes ein Problem. Aber wieso jagen Hunde eigentlich Autos? Die folgende kleine Geschichte  - nach einer Erzählung aus Afrika - vermag vielleicht Aufklärung zu bringen:

Ein Hund, ein Esel und eine Ziege wollen per Anhalter fahren. Sie stehen an der Straße und versuchen, ein Auto anzuhalten. Sie fragen viele Autofahrer, aber keiner will die Drei mitnehmen. Endlich, nach langer Zeit, hält ein großes Auto an. "Ich kann euch mitnehmen", sagt der Fahrer, "aber ihr müsst bezahlen."

Der Esel kramt seine Dukaten hervor und bezahlt seinen Anteil sofort. Auch der Hund holt sein Geld hervor, aber er hat nur einen großen Schein, den der Fahrer nicht wechseln kann. Die Ziege hat gar kein Geld und sagt: "Ich zahle, wenn wir angekommen sind." Alle drei springen ins Auto und los geht die wilde Fahrt.

Als sie endlich an ihrem Ziel ankommen, springt die Ziege mit einem Satz aus dem Auto und verschwindet meckernd im Gebüsch, wie es die Art der Ziegen ist. Von Weitem hört man nur noch ihr "Bäh, bäh, bäh!" Der Esel steigt ebenfalls aus, bleibt mitten auf dem Weg stehen, schreit laut I-aah, i-aah!" und bequemt sich erst nach einer ganzen Weile, den Weg frei zu machen, wie es die Art der Esel ist. Der Hund jedoch springt am Auto hoch und verlangt sein Wechselgeld.

Der Fahrer aber denkt bei sich: "Wenn die Ziege weggerannt ist, dann behalte ich einfach das Geld, das ich dem Hund herausgeben müsste, für mich." Und er gibt Gas und rast davon. Der Hund nimmt sofort die Verfolgung auf und jagt hinter dem Auto her. Dabei bellt er laut "Wau, wau, wau!" und versucht, in die Reifen zu beißen, wie es seit diesem Tag die Art der Hunde ist.

Darum jagen auch heute noch die Hunde laut bellend hinter den Autos her, um endlich das Wechselgeld für ihren geprellten Bruder zu bekommen.


... bis sie eines Tages genug davon haben
und selber fahren lernen!

Dummer Hund? Nein, so sehe ich das nicht. Die Moral von der Geschichte aus Hundesicht könnte eher lauten: Trau keinem Menschen über den Weg. Aber Hunde sind nicht so. Trotz aller Enttäuschungen und Misshandlungen, die sie durch Menschenhand erdulden müssen, verlieren sie nicht den Glauben an uns und halten uns unerschütterlich die Treue. Das ist keine Dummheit, sondern bedingungslose Liebe. Darüber muss ich nachdenken.

Nickname 14.05.2017, 16.35| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: VON TIEREN UND MENSCHEN

K(l)eine Scherzfrage

"Was ist der Unterschied zwischen Gott und Lehrern?" Antwort: "Gott weiß alles, Lehrer wissen alles besser."  Wer alles besser weiß, braucht aber deshalb noch lange nicht viel zu wissen, geschweige denn alles. Besonders Pauker - Hochschullehrer inklusive - spielen allerdings gern den Zwerg Allwissend. Von ein paar rühmlichen Ausnahmen abgesehen; so hatte ich zum Beispiel an der Uni einen Professor, der, um unsere Examensangst ein wenig zu mildern, frank und frei zugab, dass wir ihn ohne weiteres auch 'auf Lücke' prüfen könnten. Aber viele von ihnen tun wirklich so, als hätten sie die Weisheit mit Löffeln gefressen. Dabei verlangt keiner von ihnen, dass sie Gott sind und tatsächlich alles wissen. Warum geben sie dann so an?

Möglicherweise können sie gar nichts dafür, und es liegt an unserer Erwartungshaltung, die wir ihnen gegenüber haben. Sie sollten vielleicht nicht alles wissen, aber doch eine ganze Menge, das ist der Anspruch. Es wäre ja auch voll peinlich, wenn ein Lehrer bei "Wer wird Millionär" bereits an der 500-Euro-Frage scheitern würde (obwohl ich sagen muss, dass ich beim Mitraten an der Stelle schon öfter ins Straucheln gekommen bin, die 125.000er-Frage dagegen puppenleicht fand). Das gäbe dann am nächsten Tag in der Schule ein schönes Spießrutenlaufen. Dabei finde ich, dass nicht das reine Wissen einen guten Lehrer ausmacht; das kann jeder Schüler sich auch allein mithilfe von Handbüchern und im Internet aneignen. Lehrer sollten vor allem gut darin sein, ihren Schülern etwas beizubringen, das sie zu lebenstüchtigen jungen Menschen macht. Ich meine, dazu gehört weit mehr als nur stures Einpauken von Geschichtsdaten und mathematischen Formeln.


Nickname 11.05.2017, 14.41| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: ZEITREISE UND GEDANKENFLUG

Gefährlicher Alterssex: Wenn der Eismann klingelt

Als Katie erfuhr, dass ihr 96-jähriger Großvater gerade gestorben war, lief sie direkt zum Haus ihrer Großeltern, um ihre Großmutter zu trösten. Als sie fragte, wie ihr Großvater gestorben sei, erwiderte ihre Großmutter, dass er, während sie ihren Sonntagmorgen-Sex hatten, einen Herzanfall erlitt. Entsetzt erklärte ihr Katie, dass zwei Menschen, die in dem Alter noch miteinander schliefen, das Schicksal regelrecht herausforderten.


"Aber keineswegs, meine Liebe", antwortete die Oma. "Vor vielen Jahren, als uns unser voranschreitendes Alter klar wurde, fanden wir heraus, dass die beste Zeit, 'es zu tun', dann war, wenn die Kirchenglocken zu läuten begannen. Es war genau der richtige Rhythmus. Nett und langsam und gleichmäßig. Nicht zu anstrengend, einfach 'rein' beim Ding und 'raus' beim Dong." Sie musste unterbrechen, wischte eine Träne weg und fuhr dann fort: "Und wenn dieser verdammte Eiswagen mit seinem blöden Gebimmel nicht vorbeigefahren wäre, dann wäre dein Opa heute noch am Leben." (Erzählt von Frau Ingrid E., 87 Jahre)

Nickname 08.05.2017, 17.31| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in:

Nur eine Leihgabe



Es ist alles nur geliehen

hier auf dieser schönen Welt !

Es ist alles nur geliehen -

aller Reichtum, alles Geld.

 

Es ist alles nur geliehen,

jede Stunde voller Glück.

Musst du eines Tages gehen,

lässt du alles hier zurück.

 

Man sieht tausend schöne Dinge

und man wünscht sich dies und das.

Nur was gut ist und was teuer,

macht den Menschen heute Spaß.

 

Jeder will noch mehr besitzen,

zahlt er auch sehr viel dafür.

Keinem kann es etwas nützen,

es bleibt alles einmal hier.

 

Jeder hat nur das Bestreben,

etwas Besseres zu sein,

schafft und rafft das ganze Leben,

doch was bringt es ihm schon ein?

 

Alle Güter dieser Erde,

die das Schicksal dir verehrt,

sind dir nur auf Zeit gegeben

und auf Dauer gar nichts wert.

 

Darum lebt doch euer Leben,

freut euch auf den nächsten Tag!

Wer weiß schon auf diesem Globus,

was der Morgen bringen mag?

 

Freut euch an den kleinen Dingen,

nicht nur an Besitz und Geld.

Es ist alles nur geliehen

hier auf dieser schönen Welt,

es ist alles nur geliehen

hier auf dieser schönen Welt.


HEINZ SCHENK

(* 11. Dezember 1924 in Mainz als Heinz Friedrich Schenk; † 1. Mai 2014 in Wiesbaden, war ein deutscher Showmaster und Schauspieler. )

 

********************** 


HEUTE ERKENNE ich, dass die Dinge, die mich umgeben, nur Leihgaben sind. Sie gehören mir nur für die Dauer meines Aufenthalts auf der Erde.

 

HEUTE ERLAUBE ich mir, meine irdischen Besitztümer als nur geborgt zu betrachten.

 

DAS IST EIN ERSTER - zwar kleiner, aber wichtiger - Schritt auf dem Weg zum LOSLASSEN.


Nickname 08.05.2017, 09.45| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: LICHTBLICKE

Ganz schön ausgebufft!

Auf dem Kostümfest flirtet Brösel ungeniert mit einer verflixt hübschen Hexe. Ein Freund fragt ihn: „Hast du gar keine Angst, dass deine Frau dich erwischt?“ „Nee“, lacht Brösel selbstsicher auf, „die hab ich doch als Pferd verkleidet und vor dem Lokal angebunden!“


******


„Hat Jens dir eigentlich noch immer keinen Heiratsantrag gemacht?“ "Nix.“ „Ermuntere ihn halt ein bisschen.“ „Tue ich doch. Jedes Mal, wenn er mir die Zigarette anzündet, blase ich ihm Ringe zu!“



Ein Mann betritt die Imbissstube. „Hören Sie mal, Sie haben da auf Ihrem Plakat 'Würstchen' mit Y geschrieben. Das ist doch falsch!“ „Ich weiß“, lächelt der Budenbesitzer, „aber inzwischen sind schon Dutzende hier reingekommen, um mir das zu sagen, und alle essen Würstchen!“


!!!

Nickname 06.05.2017, 16.32| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: ZEITREISE UND GEDANKENFLUG

So sicher wie das Amen in der Küche


Dazu fällt mir spontan
die folgende kleine Geschichte ein:


Zwei Steppkes unterhalten sich. Fragt der eine: "Sag mal, betet ihr bei euch zu Hause auch immer vor dem Essen?" Antwortet der andere: "Nee, das brauchen wir nicht, meine Mutter kocht ganz gut!"


Und hier noch ein paar Betthupferl,

entdeckt in Schulaufsätzen unseres hoffnungsvollen Nachwuchses.

Viel Vergnügen!


"Mozart ist selbst gestorben." (Eine alte Erkenntnis - wenn man will, dass etwas richtig getan wird, muss man es selbst tun!)

***


"Wenn langsam das Empfinden für das andere Geschlecht wächst, werden die Abende länger..." (...die Nächte dafür um so kürzer)

***


"Auch mein Vater ist mit Vögeln groß geworden. Mein Opa hatte eine riesige Voliere." (Ach so, das erklärt natürlich alles!)

***


"Der Heimcomputer ist mein liebstes Haustier." (Praktisch - er braucht kein Futter und muss nicht raus)

***


"Da spürte er etwas Hartes in der Hose - es war der Salzstreuer, den er aus Versehen eingesteckt hatte." (Sicher war die Enttäuschung groß!)

***


"I want to be sexsessful!" (Wer möchte das nicht?)

***


"Erst jetzt, wo sie gestorben sind, können sie endlich in Frieden miteinander leben." (Besser spät, als nie!)


Allen Lesern eine friedliche Nachtruhe!



Nickname 05.05.2017, 21.45| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: ZEITREISE UND GEDANKENFLUG

Die fünfte Jahreszeit

 


Manche nennen sie Karneval oder Fasching. Bei unserem Frauchen heißt sie „Frühjahrsputz“. Zwar sagt sie selbst von sich, sie sei alles andere als eine perfekte Hausfrau. Es gäbe soviel Schöneres zu tun als sauberzumachen, und bei drei Hunden hätte man ohnehin selten ein blitzblankes Haus. Aber einmal im Jahr überkommt sie die Arbeitswut, dann gibt es kein Halten mehr. Heuer ist sie spät dran, weil ihr immer wieder etwas dazwischenkam. Deswegen muss Chef ordentlich mit ran. Sie hat ihn eingeteilt, um den Keller aufzuräumen, die Garage zu entrümpeln und die Küche neu zu streichen. In jedem Zimmer werden Gardinen abgenommen, Fenster geputzt und Teppichböden shampooniert. Frauchen kriecht bis in die hintersten Winkel, um auch noch die letzte Staubflocke zu vernichten. Für uns Hunde bedeutet das puren Stress. Überall stehen Wischeimer, Besen und Staubsauger herum, wir finden nirgends mehr ein stilles Örtchen. Und ständig heißt es: „Nelly, nun geh doch mal zur Seite!“, „Woody, musst du ausgerechnet hier liegen?“ oder „Barny, du stehst schon wieder im Weg!“


Am ätzendsten finde ich den Geruch nach Essigreiniger, der in allen Räumen herumfliegt, in unsere Augen kriecht und unsere empfindlichen Nasen beißt. Warum eigentlich gibt es keine Putzmittel mit der erfrischenden Brise von knusprig gebratenem Hühnchen? Das Wetter ist auch nicht besonders, trotzdem flüchten wir wenigstens manchmal in den Garten. Dort haben wir unsere Ruhe – bis Herrchen mit diesem grässlichen Rasenmähdingsbums einen Höllenlärm veranstaltet und ich mich zu Tode fürchte. Wieso schaffen sie sich nicht lieber ein paar Heidschnucken an? Die machen wenig Krach, halten das Gras schön kurz und wir hätten noch jemanden zum Spielen.


Hoffentlich geht der Anfall bald vorbei, ich halte die ganze Aktion nämlich für reine Zeitverschwendung. Der Schmutz kommt sowieso wieder, und der Rasen wächst schneller, als du „Hundekuchen“ sagen kannst. Was ließe sich statt dessen nicht alles anstellen, zum Beispiel spazieren gehen, Ball spielen, oder einfach gemeinsam auf dem Sofa dösen. Aber so sind unsere Zweibeiner – lieb und nützlich und gut, nur manchmal schwer zu begreifen.


Also dann, auf Wiederlesen.


Haben Sie es fein!
Ihre Nelly





Hört endlich auf zu putzen,
lasst uns lieber zusammen spielen!

Nickname 05.05.2017, 15.29| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: NELLYS TAGEBUCH

Lebenszeit - Zeit, zu leben!

  !!!


Wissen Sie, was ich an unseren Hunden so großartig finde? Dass sie völlig zentriert sind im gegenwärtigen Moment. Sie leben ganz im Hier und Jetzt (das ist ja auch das einzige, worin man leben kann, denn die Vergangenheit ist vorbei und die Zukunft noch nicht da) und würden niemals ihre kostbare Zeit verplempern mit irgendwelchen  überflüssigen Problemen, Sorgen oder Grübeleien. Für derartige Zeiträuber gibt es in ihrem Leben einfach keinen Platz.

Ich meine, kein gescheiter Vierbeiner würde sich wegen eines blöden Missgeschicks lange aufregen. Wozu auch? Über einen verlorenen Knochen soll man nicht jaulen, oder so ähnlich heißt es in einem Sprichwort. Das trifft es genau.  Ebenso dumm - weil sinnlos - wäre es, wenn Ajax, Jule und Fifi noch stundenlang darüber nachsinnen würden, dass heute in der Hundeschule nicht alles so ganz nach Plan gelaufen ist und Herrchen oder Frauchen deswegen verärgert waren. Warum sich wegen etwas aufregen, das eh nicht mehr zu ändern ist? Schade um die schöne Zeit, die man viel besser mit Spielen, Fressen oder Schmusen verleben kann! Morgen ist ein neuer Tag, dann probieren wir es eben noch mal.

Wir ach! so klugen Menschen grübeln oft stundenlang sorgenvoll herum und weinen der vergossenen Milch hinterher. Statt dessen sollten wir lieber von unseren Fellnasen lernen, die Situation anzuschauen und zu akzeptieren, einen neuen Versuch zu starten und unsere wertvolle Zeit für die schönen Dinge des Lebens zu nutzen!



Mal sehen, wer so vorbeikommt -
auf einen Plausch oder (noch besser)
eine kleine Jagd hinterm Gartenzaun!


Nickname 04.05.2017, 17.50| (3/3) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: VON TIEREN UND MENSCHEN

JENNY will´s wissen!


Vermittlungs – Nr.: 17/679


Rasse: Jack-Russel-Terrier-MIX

Geburtsdatum: 06/2009

Im Tierheim seit: 07.03.2017

Geschlecht: weiblich/kastriert

 

JENNY wurde bei uns abgegeben, weil sie und ihr Besitzer nicht zusammenpassten. Die charakterstarke kleine Hündin ist sehr menschenbezogen, benötigt jedoch eine souveräne Führungsperson, die ihr Grenzen setzt und konsequent mit ihr umgeht. Ansonsten beginnt sie, an der Leine ihren Menschen zu beschützen und über den Zugang zu "ihren" Ressourcen wie ihrem Körbchen, Spielzeug und Futter zu entscheiden.


Sie ist stubenrein, beherrscht die gängigen Grundkommandos und bleibt problemlos bis zu sechs Stunden alleine zu Hause. Mit anderen Hunden kommt sie gut zurecht, Kinder sollten aber nicht mit im Haushalt leben. Über Futtersuchspiele und andere Beschäftigung mit ihrem Menschen freut sie sich sehr.


Die eigenständige Jenny ist kein gemütlicher Selbstläufer und nicht für Anfänger geeignet -  wenn man sich ihren Respekt erarbeitet, bekommt man in ihr aber eine sensible, mutige und absolut loyale Begleiterin, die immer mit Begeisterung bei der Sache sein wird.


Jenny wartet im Struppi-Haus auf ihre Chance. Wenden Sie sich auch gerne telefonisch unter 030 / 76 888 156 an ihre Tierpfleger.


http://www.tierschutz-berlin.de/nc/tierheim/tiervermittlung/hunde.html



Bitte beachten Sie:


Wir können unsere Tierdatenbank leider nicht täglich aktualisieren. Wenn Sie sich für dieses Tier interessieren, fragen Sie bitte möglichst vor einem Besuch telefonisch bei uns nach, ob das Tier noch im Tierheim ist oder bereits vermittelt wurde.

 

Sofern oben keine direkte Kontaktnummer angegeben ist, wenden Sie sich dazu bitte an die 030/76 888-0.

 

Bitte geben Sie dabei unbedingt die Vermittlungsnummer und die Tierart (Hund, Katze, Kleintier etc.) an.


Vielen Dank!

Nickname 03.05.2017, 16.52| (3/2) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: LIEBE TRÄGT EIN WEICHES FELL

Achtung, kurvenreiche Strecke!


"Mein Auto fuhr einfach geradeaus, was in einer Kurve allgemein zum Verlassen der Straße führt." (...)


******************

"Es ist ein Unsinn, wenn Frau S. behauptet, meine Katze hätte ihren Wellensittich gefressen, weil die nämlich nur Trockenfutter frisst!" (Vielleicht war der Vogel ja ausgestopft)



"Sie haben beim Rabatt vergessen, dass ich mit meiner Frau ein Ehepaar bin. Dies ist ein Fehler, den ich leider lange übersehen habe und den ich zu berichtigen bitte." (Besser spät, als nie)

******************

"Unsere Adresse ist nicht Fummelwiese, sondern Tummelwiesen 38. Auch wenn Ihnen der erstgenannte Name besser gefällt, bitten wir um Änderung sowie um kurze Bestätigung..." (Schade eigentlich!)


Nickname 03.05.2017, 12.08| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: ZEITREISE UND GEDANKENFLUG

Eine glatte Fehlinvestition

„Mit der neuen Brille werden Sie Ihre Umgebung und Ihre Mitmenschen wieder richtig sehen können“, sagt der Optiker zum betagten Kunden. Nach einer Woche bringt dieser die Brille zurück: „Es lohnt sich nicht…“


**************************


Jeder Mann braucht ein Hobby: Zwei Frauen stehen an der Supermarktkasse und unterhalten sich. „Was macht denn dein Mann jetzt, wo er Rentner ist?“ „Er züchtet Kaninchen.“ „Versteht er denn was davon?“ „Er nicht, aber die Kaninchen.“


Nickname 03.05.2017, 11.51| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: ZEITREISE UND GEDANKENFLUG

Der Korb des alten Mannes

FREI ERZÄHLT NACH BRAD HELMSTETTER



Es war einmal ein Waisenjunge. Er zog von Dorf zu Dorf, immer auf der Suche nach etwas Essbarem und einem Dach über dem Kopf.


Eines Tages traf der Junge auf einen alten Mann, der ebenfalls von Dorf zu Dorf wanderte. Sie beschlossen, gemeinsam weiterzugehen.


Der alte Mann trug einen großen, zugedeckten Weidenkorb, der offenbar sehr schwer war, denn der Alte lief tief gebeugt und stöhnte hin und wieder unter der Last. Als sie Rast an einem Bach machten, stellte der alte Mann seinen Korb erschöpft auf den Boden.


Der Junge fragte: „Soll ich den Korb für dich tragen?“


„Nein“, antwortete der Alte, „den Korb kannst du nicht für mich tragen. Ich muss ihn ganz allein tragen.“


„Was ist denn in dem Korb?“, fragte der Junge, doch er erhielt keine Antwort.


Viele Tage wanderten die beiden gemeinsam. Nachts, wenn der Alte glaubte, dass der Junge schlief, kramte er in seinem Korb herum und sprach leise mit sich selbst.


Es kam der Tag, an dem der alte Mann nicht mehr weitergehen konnte. Er legte sich nieder, um zu sterben. Und er sprach zu dem Jungen: „Du wolltest wissen, was in meinem Korb ist, nicht wahr? In diesem Korb sind all die Dinge, die ich von mir selbst glaubte und die nicht stimmten. Es sind die Steine, die mir meine Reise erschwerten. Auf meinem Rücken habe ich die Last von jedem Kieselstein des Zweifels, jedem Sandkorn der Unsicherheit und jedem Mühlstein des Irrwegs getragen, die ich Laufe meines Lebens gesammelt habe. Aber ach – ohne sie hätte ich so viel weiter kommen können im Leben. Statt meine Träume zu verwirklichen, bin ich nun nur hier angekommen.“ Und er schloss die Augen und starb.


Der Junge ging zu dem Korb und hob den Deckel ab. Der Korb, der den alten Mann so lange niedergedrückt hatte, war leer.


******************************


Beim Lesen der Geschichte fiel mir auf, dass ich ganz gut an der Stelle des alten Mannes hätte sein können. Anderen geht es vielleicht ebenso: Sie fühlen sich wie „in den Fuß gehauen“ durch die Zweifel und die Unsicherheiten, die sie von klein an mit sich herumschleppen. Bestimmt wurde den Wenigsten damals gesagt, sie seien einzigartig, wunderbar und liebenswert und das trotz – oder gerade wegen – ihrer Fehler und Schwächen. Meine Mutter war jedes Mal persönlich beleidigt, wenn ich eine Klassenarbeit in Mathematik, Physik oder Chemie verhauen hatte. Dann hieß es: „Hast du wieder stundenlang geschmökert, anstatt zu lernen? So schwer kann´s doch nicht gewesen sein, sonst hätten andere keine Eins oder Zwei geschrieben. Also, streng dich beim nächsten Mal mehr an, wir wollen schließlich stolz auf dich sein.“ Für mich hieß das übersetzt, ich sei unfähig und dumm, denn ich hatte ja gelernt und es trotzdem nicht kapiert. Heute weiß ich, dass sie im Grunde gar nichts dafür konnte. Sie war wie eine dieser Eislaufmuttis; ich sollte ihre eigenen Ambitionen verwirklichen, die sie selber aufgrund der Umstände nicht ausleben konnte.

 

Aber wenn wir schon als Kind derart negative Urteile über uns hören, halten wir sie für wahr; sie werden uns ja von den Menschen eingeimpft, die uns am nächsten stehen und denen wir vertrauen. Sie wurzeln tief in unserem Kopf und unserem Herzen, wo sie zu regelrechten Glaubenssätzen werden, die wir nicht mehr ausreißen können. Schließlich geht es uns wie dem alten Mann: Wir tragen die Last solcher abwertenden Gedanken bis ans Ende auf unseren Schultern.

 

Irgendwann müssen also wir den Korb der Zweifel und Unsicherheiten absetzen und für immer in die Ecke stellen. Sonst belastet er uns auf ewig und verhindert, dass wir unbeschwert unsere Ziele verfolgen, unsere Träume verwirklichen und einfach leben können.


 

Eine kleine Übung, um im Hier und Jetzt anzukommen:

 

HEUTE

entscheide ich mich dafür,

keine Vergangenheit  zu haben.

Ich „vergesse“ alles,

was ich erlebt und erfahren habe

und lebe nur HEUTE.

Nickname 02.05.2017, 14.20| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: LICHTBLICKE

Es gibt nichts zu tun

"Möge tiefe Ruhe
in dein Herz sinken.
Mögest du Tage erleben,
an denen es nichts zu tun gibt,
außer am Fluss zu sitzen
und zu sein."

(Irischer Segen) 

Nickname 02.05.2017, 13.34| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: LICHTBLICKE

Da nehme ich kein Brett vor den Mund

Dreieck im Aszendenten: „Eine erfreuliche Bilanz ergibt sich im dritten Quadrat.“ (Quartal)


***


Starke Winde: „Ich kenne den Vorschlag Ihres Fraktionsfurzenden.“ (Vorsitzenden)


***


Zuviel verlangt: „Erwarten Sie nicht, dass die SPD Ihnen noch die Daumen lutscht.“ (drückt)


***


Verschluckt: „Sie brauchen das gar nicht gleich wieder in den Flaschenhals zu kriegen.“ (falschen)


***


Beengte Verhältnisse: „Nach Kriegsende mussten schließlich Tausende in einem einzigen Zimmer schlafen.“


***


Nur nicht abwerfen lassen: „Keine Angst, diese Kanzlerin sitzt auch noch morgen fett im Sattel.“ (fest)


***


Hilfsbereit: „Seien Sie still, Sie haben uns unermesslichen Schaden zur Verfügung gestellt!“ (zugefügt)


Allen einen fröhlichen

und schadensfreien Start

in den Wonnemonat Mai!


Nickname 01.05.2017, 10.30| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: ZEITREISE UND GEDANKENFLUG

Da stand Predig auf und petrete


Frommer Wunsch: „….sondern erlöse uns von dem Pöbel.“(Bösen, Übel)


***


„Gottes Regieanweisung gilt noch immer: Sechs Tage sollt ihr schlafen, am siebenten ausruhen!“ (schaffen)


***


Er muss es ja wissen: „Ob es nun ein Leben nach dem Tode gibt, darüber informiert jetzt der erfahrene Theologe Jürgen Moltmann.“


***


„Bevor wir uns um den Tisch des Herrn sammeln, singen wir 229: Kommt mit Gabeln und Lobgesang!“ (Gaben)


***


„Kehrt mit seiner Säge ein in jedes Haus…“ (seinem Segen)


***


In flagranti: „Der Herr hat uns im Schlaf erwischt.“ (erfrischt)


***


Besser als nichts: „Während der Kollekte sammeln wir das nächste Lied ein.“


***


„Ich sage euch: Es werden Blinde lahmen und Aussätzige Tauben sehen und rein werden, aus, äh, die Aussätzigen und die Tauben werden was hören.“


Allen einen sinnesfrohen Sonntag!



Nickname 23.04.2017, 07.25| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: ZEITREISE UND GEDANKENFLUG

Münchhausen war een Berliner!

Ein Kölner und ein Berliner wetten, wer von beiden am besten lügen kann. Wetteinsatz für jeden fünf Euro.


Der Kölner: "Neulich bin ich von der Spitze des Kölner Doms aus wie ein Vogel über die Stadt geflogen."


Wortlos steckt der Berliner beide Fünfeuroscheine ein.


"He, warte mal", ruft der Kölner, "du hast doch noch gar nicht gelogen!"


Darauf der Berliner: "Ick habe dir fliejen jesehn."




!

Ville scheene Träume wünscht Euch eene Berlinerin -
und det is nich jelogen!



Nickname 07.02.2017, 21.15| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: ZEITREISE UND GEDANKENFLUG

Engel der Meere

In dieser Woche begleitet uns der Delfin, der mit Sanftmut, Liebe, Freude und Kreativität ausgestattet ist. Ob wir uns auf dem Meer des Lebens in Seenot befinden oder einfach nur die Orientierung verloren haben, erscheint uns der Delfin, um uns wohlbehalten auf unseren Weg zurück zu geleiten.


Die einen bringt er sicher ans Land, andere wiederum führt er durch die verschiedenen Strömungen und Meere zurück zu ihrer spirituellen Heimat.


Wenn wir ihm genügend Vertrauen und Ehrlichkeit entgegenbringen, führt uns der Delfin vielleicht sogar nach Atlantis und zeigt uns die verborgenen Schätze im Ur-Meer. Im übertragenen Sinne hilft uns der Delfin in diesen Tagen dabei, uns wieder auf unseren eigentlichen Weg zu besinnen, verloren geglaubte Schätze zu bergen und versenkte Ideen zurück an die Oberfläche zu holen. Mit seiner Verspieltheit und Kreativität hilft er uns, die vor uns liegenden Arbeiten mit Freude und Liebe zu erledigen, vielleicht sogar dem einen oder anderen Kollegen hilfreich und tröstend beizustehen.


Gemeinsam mit dem Krafttier Delfin finden wir unsere spirituelle Heimat, entdecken unsere Kreativität und bergen wertvolle Schätze aus dem eigenen Ur – Meer.


In diesem Sinne wünschen wir allen Lesern weiterhin eine kreative Woche mit viel Lebensfreude. Lassen wir uns vom Delfin zeigen, wie wir sicher durch das Lebensmeer schwimmen und über die Wellen des Lebens springen können!

Nickname 07.02.2017, 17.24| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: VON TIEREN UND MENSCHEN

Seelenführer auf Samtpfoten

„Hunde haben Herrchen,
Katzen haben Personal.“


(Volksmund)


***


Sie heißt Mimi, Pussy, Kitty oder Mohrle und ist, neben Hund und Vogel, unser liebstes Haustier: die Katze. Die alten Ägypter verehrten sie als Göttin und setzten sie als Tempelwächterin ein, weil sie ungebetene Geister und Kräfte mit ihrem „7. Sinn“ sofort wahrnehmen kann. Neun Leben soll die Katze haben, und in vielen Kulturen gilt sie als Orakeltier. Den Spruch „Schwarze Katze von links – Glück bringt´s, schwarze Katze von rechts bringt Schlecht´s“ kennen sicher viele. Auch sagt man ihr nach, dass sie zwischen den Welten reisen und mit Toten und Geistern kommunizieren könne.



***


Als Krafttier will die Katze uns den Weg in die Selbstbestimmung zeigen und uns daran erinnern, dass wir unserer Intuition vertrauen und auf unsere innere Stimme hören sollen. Sie fordert uns auf, mit wachen Sinnen durchs Leben zu gehen und unsere Freiheit niemals um der Sicherheit willen aufzugeben (offen gestanden hätte ich damit ein Problem, denn mein persönliches Sicherheitsbedürfnis ist ausgesprochen groß). Unser Selbstwertgefühl hängt oftmals doch sehr stark vom Urteil anderer ab. Wir möchten geliebt und gelobt werden und erhoffen uns von unseren Mitmenschen Anerkennung, Aufmerksamkeit und seelische "Streicheleinheiten". Wenn die Katze in unser Leben schleicht, will sie uns lehren, unabhängig zu sein. Nach dem Motto: „Ich hab euch gern, und ihr könnt mich auch gern haben.“ Wenn wir nicht mit denen zusammen sein können, die wir lieben, dann lieben wir doch einfach die, mit denen wir zusammen sind. Selbstliebe, das ist das Zauberwort, denn mit wem verbringen wir schließlich mehr Zeit, als mit uns selbst? Andere haben nur so lange Macht über uns, wie wir ihnen das erlauben. Erkennen wir uns an, wie wir sind und nehmen uns selbst liebevoll in den Arm. Wir sind bei uns selbst in den besten Händen, oder sollten es jedenfalls sein. Meisterin Katze leitet und dabei an: „Entspanne dich, strecke dich wohlig aus und lasse dich wärmen von der Sonne und der Liebe, die überall um dich ist.“ Umgeben wir uns mit Menschen, die uns zu schätzen wissen und lassen wir jene in Dankbarkeit und Frieden ziehen, die uns nicht mehr guttun. Durch Selbstbestimmung und Unabhängigkeit ziehen wir neue, glückliche Erfahrungen an.




***


Die Kehrseite der Katzenmedaille ist, dass die Samtpfoten für Täuschung, Hinterhältigkeit, Grausamkeit und Manipulation stehen. Sie gelten als egozentrisch, kratzbürstig, eigensinnig und unberechenbar. Zu ihrer Ehrenrettung sei aber gesagt, dass es sich auch um äußerst reinliche Tiere handelt, die den klaren Durchblick lieben. Und wenn der mal nicht gegeben ist, legen sie eben selber tatkräftig Pfote an:



AFFIRMATIONEN:


„Unabhängig und frei folge ich dem Weg meiner Seele.“


„Ich bin ich.

Frei und glücklich gestalte ich mein Leben

und lasse alles los, was mir nicht mehr dient.“

25.01.2017, 15.01| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: VON TIEREN UND MENSCHEN

2017
<<< Januar >>>
Mo Di Mi Do Fr Sa So
      01
02030405060708
09101112131415
16171819202122
23242526272829
3031     
ÜBER MICH:Geboren vor 61 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.
Verheiratet mit dem besten aller Ehemänner und glückliches Frauchen von drei allerliebsten Fellnasen.


Letzte Kommentare
Gudrun:
Komisch! Meine Socken sind immer paarweise au
...mehr

Gudrun:
So eine Eselsbrücke habe ich mir für Stalakmi
...mehr

mondbub:
Dankeschön! Heute Abend hat der Michel etwas
...mehr

Anne:
Liebe Sabine,durch die Erkältung und den Hust
...mehr

Gudrun:
Geschäftstüchtig der Mann!Gruß, G.
...mehr

Gudrun:
Überaus schön! Herzlichen Dank für die Lach-A
...mehr

Gudrun:
Ja! Da haben die Tiere eigentlich vollkommen
...mehr

Anne:
Guten Morgen, liebe Bärliner,heute muss ich a
...mehr

:
Liebe Sabine,ja,sehr schön ist das geschriebe
...mehr

Karin:
Sehr schön geschrieben. Hoffentlich denkt man
...mehr