Mitternachtsspitzen
Erinnerungen sind kleine Sterne, die tröstend in das Dunkel unserer Trauer leuchten.

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gemeldet am: 15.01.2017 17:38

Salamitaktik à la Peking

Offen gesagt… die Chinesen habe ich gefressen wie zehn Pfund schwarze Seife. Dafür gibt es – abgesehen von Yulin – vielerlei Gründe, an denen ich als Ottonormalverbraucherin leider nicht ganz schuldlos bin. Darüber wird noch zu schreiben sein.


Dass ausgerechnet dieses Land zum globalen Vorreiter in Sachen Gesundheit und Klimaschutz werden soll, klingt zwar unglaublich, scheint aber dennoch zu stimmen.


So jedenfalls kann man es in den


 Tierschutznachrichten der Albert-Schweitzer-Stiftung


nachlesen:


"Mit neuen Ernährungsrichtlinien und einer Medienkampagne will China den Fleischkonsum seiner Einwohner um 50 % reduzieren. Das soll der Gesundheit und dem Klimaschutz zugutekommen. Prominente Unterstützung erhält die Kampagne aus Hollywood.


In den neuen Ernährungsrichtlinien empfiehlt das chinesische Gesundheitsministerium einen täglichen Fleischkonsum von 40 bis 75 g pro Person. Bei Umsetzung dieser Empfehlung könnten die CO2-Äquivalente, die von der chinesischen Nutztierindustrie verursacht werden, bis 2030 um eine Milliarde Tonnen sinken. Außerdem sollen dadurch die massiven Gesundheitsprobleme der Chinesen – viele leiden an Fettleibigkeit und Diabetes – reduziert werden.



©Chinese Nutrition Society


Um den Menschen in China das neue Ernährungsprogramm schmackhaft zu machen, setzt die Kommunistische Partei Chinas auf eine ungewöhnliche Zusammenarbeit:


Gemeinsam mit den Hollywoodgrößen James Cameron und Arnold Schwarzenegger sowie Chinas beliebtester Schauspielerin Li Bingbing wurde eine breit angelegte Medienkampagne auf die Beine gestellt, die am 20. Juni 2016 an den Start gegangen ist. Mit Informations- und Werbevideos im TV sowie großflächigen Plakaten sollen die Chinesen dazu ermuntert werden, weniger Fleisch zu essen und so einen Beitrag für den Klimaschutz zu leisten. Die Kampagne wird in allen chinesischen Provinzen und in den autonomen Gebieten verbreitet, englische Versionen der Kampagne werden auch in den USA zu sehen sein.


Fleisch war in China lange ein rares, teures Lebensmittel –noch 1982 hat jede Person in China durchschnittlich nur 13 kg Fleisch pro Jahr gegessen. Mit dem ökonomischen Aufschwung des Landes wuchs jedoch auch der Hunger auf Fleisch: Der durchschnittliche Chinese isst heute 63 kg Fleisch pro Jahr, Tendenz steigend. In China werden 28 % des weltweit produzierten Fleisches verzehrt –und die Hälfte des gesamten Schweinefleisches. Die neuen Richtlinien könnten den Pro-Kopf-Konsum auf 14 bis 27 kg pro Jahr reduzieren.


Chinas Vorstoß ist sehr zu begrüßen, auch vor dem Hintergrund einiger aktueller wissenschaftlicher Untersuchungen. So warnte 2014 etwa der Thinktank Chatham House, dass ein Wandel im (chinesischen) Ernährungsstil »essenziell« sei, wenn die Ziele der Pariser Klimakonferenz erreicht werden sollen. Eine weitere Studie aus Oxford hatte in diesem Jahr herausgefunden, dass eine weltweite vegetarische Ernährung die Treibhausgasemissionen um zwei Drittel verringern könnte.


Bei alldem sollte man jedoch nicht vergessen, dass China hinter vielen anderen Ländern liegt, wenn es um den Fleischkonsum geht. So verzehren z. B. der durchschnittliche Amerikaner und der Durchschnitts-Australier zwei Mal so viel Fleisch wie ein Chinese. In Deutschland liegt der Pro-Kopf-Verzehr von Fleisch bei etwa 60 kg pro Jahr.


Andere Länder täten gut daran, sich an dem Vorstoß der Chinesen ein Beispiel zu nehmen, ihre Einwohner umfassend über die Risiken des Fleischkonsums zu informieren und so einen Wandel im Essverhalten anzustoßen."

Nickname 17.01.2017, 16.46| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: ZEITREISE UND GEDANKENFLUG | Tags: China, Ernährung. Klima, Regierung, Globalisierung.,

Manchmal kommt es anders - und das ist gut so!

Mit Sprichwörtern ist es so eine Sache. Manche dieser Volksweisheiten können ganz nützlich sein, andere sorgen eher für Verwirrung, und einige widersprechen sich sogar. „Aller guten Dinge sind drei“, heißt es, aber auch: „Drei sind einer zuviel.“ Ja, was denn nun?


Eigentlich wollten wir keinen dritten Hund mehr. Bobby war ja damals auch nicht geplant, er ist uns sozusagen vom Himmel gefallen und wir verlebten zusammen eine wunderschöne Zeit. Einmal diese Erfahrung gemacht zu haben schien uns genug – doch dann kam Woody. Genaueres wird noch erzählt; jedenfalls hatte er ein Empfehlungsschreiben von unserem lieben Böbchen dabei. Wie hätten wir da nein sagen können? Er wohnt jetzt seit fünf Wochen bei uns, und wir bereuen die Entscheidung nicht!



Woody ist ein süßer Kerl mit einem angenehmen Wesen. Wir staunen immer wieder, wie dankbar, vertrauensvoll und umgänglich diese Hunde sind, die bisher von Menschenhand  nur wenig Gutes erfahren haben. Beim Wauzi - Knigge und dem Fellnasen-ABC hat er ein paar Lücken, das müssen wir noch üben. Kein Wunder, schließlich ging es in seinem bisherigen Leben weniger um feine Manieren, als ums nackte Überleben. Mit einer großen Portion Liebe, reichlich Geduld und genügend Zeit kriegen wir das alles hin, da sind wir sicher.


Bleibt zu hoffen, dass The Donald sich am Ende doch als halb so schlimm entpuppt wie das Bild, das er uns von sich gemalt hat, es befürchten lässt. Hoffen wir außerdem, dass er weltweit möglichst wenig Unheil anrichtet, damit uns allen die Zeit bleibt, unsere Träume und Ziele zu verwirklichen. Positiv denken scheint mir heute wichtiger denn je, und anstatt ihn vorab zu verteufeln wäre es klüger, ihm so viele gute Energien wie möglich zu schicken. Die Wissenschaft hat längst bewiesen, dass es im Grunde nichts Getrenntes gibt, sondern alles mit allem zusammenhängt. In jedem von uns steckt auch ein kleiner D. T., und es kommt nur darauf an, dass wir ihn nicht die Oberhand gewinnen lassen.


 

Zwei Seelen in einer Brust...

Nickname 16.01.2017, 22.24| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: VON TIEREN UND MENSCHEN

Des Pudels Kern


Schon als kleines Mädchen hatte ich mit dem lieben Gott meine Not. Ich dachte wohl, dass es ihn gab; jemand musste schließlich die Erde erschaffen haben, die Tiere, die Blumen, die anderen Menschen und mich selbst. Nur das Bild des alten, gütigen, weisen Mannes mit Bart, das man uns Kindern von ihm malte, passte mir nicht. Für diese Darstellung waren die älteren Herren, die ich kannte, nämlich meine beiden Großväter, einfach zu schlechte Vorbilder.


Ebenso missfiel mir der Gedanke, Gott säße irgendwo im Himmel und würde nur darauf lauern, dass ich etwas Verbotenes tat, wofür er mich bestrafen konnte. Diese Angst wird in nahezu allen Religionen geschürt: "Wenn du gegen eines der Gebote verstößt, nicht blind gehorchst, dich nicht klein machst oder dich der höchsten Autorität widersetzt, musst du auf ewig in der Hölle die furchtbarsten Qualen erdulden." Angst essen Seele auf, heißt es; aber Gott ist sicherlich kein Kannibale.


Am wenigsten behagte mir die Vorstellung des angeblichen Getrenntseins von Gott. Er als der Allmächtige da oben, ich als kleines, unbedeutendes Würmchen hier unten - nach meinem Empfinden konnte das so nicht stimmen. Schon früh hatte ich mich der Natur verbunden gefühlt. Ich erinnere mich noch, wie ich meiner Omi erzählte: "Weißt du, ich glaube, der liebe Gott wohnt im Wald!", und sie antwortete: "Ja, mein Kind, der liebe Gott wohnt in Allem, überall, und in Jedem von uns." Diese Art zu glauben nennt man Pantheismus, doch das wussten wir beide damals natürlich nicht.


Alle sind eins, und Jeder fühlt sich mit Jedem verbunden. Verstehen und Verzeihen heißen die Zauberwörter in der großen, himmlischen Familie. Einer Familie, in der es - anders, als es in meiner irdischen der Fall war - statt vieler Ungerechtigkeiten, Eifersucht und Neid nur gegenseitiges Verständnis, Harmonie und Freude gibt.


Gottvater und -mutter sind reines Licht und pure Liebesenergie. Als ein Teil davon habe ich die heilige Pflicht und Schuldigkeit, allem Lebendigen - einschließlich mir selbst - mit größtmöglicher Achtung und Liebe zu begegnen.


Wie passen die von mir so geliebten Engel in dieses märchenhafte Bild? Ich betrachte sie als meine himmlischen Geschwister, die immer für mich da sind und auf die ich mich jederzeit verlassen kann.


Manch einem werden solche Ideen wohl allzu naiv und weltfremd erscheinen. Ich halte sie für des Pudels Kern und habe für mich beschlossen, an das zu glauben, was mich freut und mir gut tut. Vielleicht versetze ich damit keine Berge. Doch ich bin schon zufrieden, wenn es mir gelingt, ein paar von den winzigen Steinchen aus dem Weg zu schaffen, die uns manchmal in die Schuhe geraten und so gemein an den Fußsohlen pieken.



fürs Lesen, und bleiben Sie behütet!

Nickname 15.01.2017, 17.38| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: LICHTBLICKE | Tags: Segen, Engel, Himmel, Glauben, Familie, Gott,

Wenn es um Treue geht

Aus dem Buch "Delicia" von Marie Corelli, 1897:


"Treue ist eine gewöhnlich vorkommende Eigenschaft bei Hunden, die jedoch selten bei Menschen anzutreffen ist. Hunde lieben und sind treu, Menschen begehren und verlangen, doch sobald das Verlangen zufriedengestellt wird, werden sie treulos!


Dennoch, so wird behauptet, stehen Menschen höher auf der Skala der Schöpfung als Hunde. Das verstehe ich nicht. Wenn Wahrheit, Treue und Aufopferung Tugenden sind, sind Hunde den Menschen überlegen; wenn aber Prahlerei, Selbstbezogenheit und Arglist Tugenden sind, sind natürlich die Menschen den Hunden überlegen!"


Vergleicht man Hunde mit Menschen, dann wird einem schnell klar, dass Hunde, wenn sie sterben, mindestens ebenso viel Trauer und Verzweiflung verdienen, wie Menschen sie wert sein könnten. Das belegt das obige, inzwischen schon einhundertzwanzig Jahre alte Zitat. Für mich ist diese Aussage heute so aktuell wie damals, es hat sich in meinen Augen nichts Wesentliches geändert.



Unsere geliebte WENDY - eine, die treuer war als Gold

Nickname 14.01.2017, 17.13| (3/3) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: LIEBE TRÄGT EIN WEICHES FELL | Tags: Hunde, Menschen, Treue, Tugenden,

Wo geht´s denn hier nach Hause?

Ich gestehe es nur ungern, aber mein Orientierungssinn lässt allerhand zu wünschen übrig. Der beste aller Ehemänner formuliert das so: „Wenn du in Zukunft aus dem Haus gehst, häng dir ein GPS um, damit ich dich orten kann, falls du dich mal wieder (soll heißen: so wie immer) verfährst oder verläufst.“


Leider hat er recht. Für mich sieht eine Straße eben wie die andere aus. In einem Kurbad habe ich einmal am Tag meiner Heimreise siebzehn Konditoreien abgeklappert und prompt meinen Zug verpasst, weil ich mich nicht mehr erinnern konnte, wo ich diese köstlichen, handgefertigten Trüffelpralinen als Mitbringsel für meine Lieben bestellt hatte. Und vor Jahren suchte ich in einer Münchner Tiefgarage stundenlang vergeblich nach meinem Auto. Dabei hatte ich mir die Parketage gemerkt und die Nummer des Stellplatzes vorsorglich auf dem Parkschein notiert. Sicher ist sicher. Aber das Auto blieb verschwunden, wahrscheinlich war es geklaut worden. Ich wollte gerade die Polizei verständigen und den Wagen als gestohlen melden, als mir eine innere Stimme zuflüsterte: „Vielleicht probierst du es vorher noch mal im Parkhaus gegenüber…“.


Im vergangenen Sommer habe ich das Radfahren für mich wiederentdeckt. Es heißt ja, damit wäre es wie mit dem Schwimmen oder dem Küssen: Wer es einmal kann, der verlernt es nie mehr. Trotzdem fühlte ich mich anfangs etwas unsicher; kein Wunder, denn mein Drahtesel hatte mindestens zehn Jahre lang im Geräteschuppen ein kaum beachtetes Schattendasein geführt. Nach mehreren Anläufen saß ich dann doch wieder fest im Sattel und trat vergnügt in die Pedale. Eine Zeitlang fuhr ich so durch unseren herrlichen Wald, genoss den Sonnenschein, den leichten Wind, das Vogelzwitschern – und wusste plötzlich nicht mehr, wo ich war. Ein Baum sieht ja wie der andere aus. Es dämmerte schon, und langsam wollte ich nach Hause. Mein Instinkt riet mir, ich sollte rechts abbiegen; also war es wohl besser, mich links zu halten. Vorsichtshalber entschied ich mich, doch lieber jemanden nach dem Weg zu fragen. Ich stieg ab und hielt den ersten Radfahrer an, der mir entgegen kam. „Bitte, können Sie mir sagen, wie ich zurück zur Dreilindenbrücke komme?“ Es war eine Dame, die mir bereitwillig und mit unverkennbar schwäbischem Akzent erklärte: „Ha noi, des isch nimmer weit, des isch glei da vorn, wo´s wieder lichter wird!“ Sodann begann sie, mir ausführlich die Geschichte unseres ehemaligen Berliner Kontrollpunktes Dreilinden zu schildern. Ich hörte ihr zehn Minuten lang zu, dann verabschiedete ich mich mit der Ausrede, dringend aufs Klo zu müssen, bedankte mich und fuhr auf dem von ihr beschriebenen Weg nach Hause.


Für alle, die bis jetzt vergeblich auf eine Pointe warten, hier ist sie: Als ich die hilfsbereite Touristin um Auskunft bat, war ich höchstens dreihundert Meter Luftlinie von unserem Haus entfernt – dem Haus wohlgemerkt, in dem ich aufgewachsen bin und seit fünfundfünfzig Jahren lebe. Nicht einmal ich hätte mich da wohl noch verfahren können. Aber schließlich, sicher ist sicher.

Nickname 11.01.2017, 15.33| (2/2) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: ZEITREISE UND GEDANKENFLUG | Tags: Radfahren, Wald, Rad, Straße, Orientierung, Weg,

Liebe Mistchristen!... und andere Entgleisungen

Gesammelt von meinem Lieblingspfarrer Hartmut Walsdorff und von mir in den passenden Rahmen gebracht. VIEL VERGNÜGEN! 



Nickname 10.01.2017, 16.10| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: ZEITREISE UND GEDANKENFLUG | Tags: Christen, Kirche, Pfarrer, Sprache,

Nur für Intellektuelle...

...oder jene, die sonst noch folgen können. Ich bin raus!

Bedienungsanleitung
einer Textverarbeitungssoftware:

"Indem Sie die Druckformatvorlage des Dokuments mit der Druckformatvorlage der Druckformatvorlage verbinden,
können Sie die Druckformatvorlage der Dokumentenvorlage aktualisieren.

Wenn Sie die Druckformatvorlage eines Dokuments mit der Druckformatvorlage einer Dokumentenvorlage verbinden,
ersetzen die Druckformatdefinitionen des Dokuments die gleichnamigen Druckformatdefinitionen der Dokumentenvorlage."

(QUELLE: zuhause.de)


Nickname 09.01.2017, 17.43| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: ZEITREISE UND GEDANKENFLUG | Tags: Computer, PC, Bedienungsanleitung, Gebrauchsanweisung, Software, Dokument,

Der Parkplatzneurotiker

Ein altes Sprichwort, wohlbegründet,
verheißt, dass welcher sucht, auch findet.
Jedoch scheint dies nicht eben selten
nur in beschränktem Maß zu gelten -
hört man doch oft, wie wer sich plagt
auf hoffnungsloser Parkplatzjagd.

Denn will der Mensch sich mal was kaufen,
ist er meist zu bequem zum Laufen,
denkt sich: "Ach Gott, der Weg ist weit,
ich nehm´ das Auto, bin gescheit."
Froh gibt er Gas, schon braust er los,
das Ding fährt wirklich ganz famos,
und er erreicht sein Ziel im Nu -
doch hier schlägt nun das Schicksal zu,
denn wie durch schiere Hexerei
ist nirgends eine Lücke frei
(wie er mit einem Blick erkennt),
wo er sein Auto parken könnt´.

So macht der Mensch mit leisem Fluche
sich zähneknirschend auf die Suche,
und endlich, nach drei Viertelstunden,
hat er ´nen freien Platz gefunden.
Doch ach! Er sieht´s in höchster Not:
Dort steht ein Schild: "Hier Parkverbot".
Da hilft kein Au und auch kein Weh,
er fährt noch einmal ums Karree.

Inzwischen ist sein Tank fast leer,
er fürchtet schon, es geht nicht mehr,
als plötzlich ihm Fortuna winkt:
Kaum zwanzig Meter vor ihm blinkt
ein LKW und rollt davon.
Gar köstlich scheint der Mühen Lohn!
Jedoch das Glück ist nicht von Dauer:
Ein Polizist liegt auf der Lauer,
und der bedeutet ihm diskret,
dass er vor einer Auffahrt steht.
So muss er schleunigst subtrahieren,
will er kein Strafmandat riskieren.


Ein letzter Ausweg fällt ihm ein:
Er fährt ins nächste Parkhaus rein.
Fast jeder zweite Platz ist leer,
da fällt die Wahl ihm richtig schwer!
Nun endlich aller Sorgen bar,
betritt er froh den Boulevard.

Den Ärger hat er längst vergessen,
gleich geht das Shopping los - indessen,
er kann den Spaß nicht mehr genießen,
weil eben grad´ die Läden schließen.
Der Mensch, mit allerletzter Kraft,
nur mühsam noch den Heimweg schafft.
Dort zieht er still für sich den Schluss:
"Das nächste mal geh´ ich zu Fuß!"

©Mitternachtsspitzen

Nickname 08.01.2017, 21.37| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: ZEITREISE UND GEDANKENFLUG | Tags: Parken, Auto, Stadt, Menschen, Gedicht, Polizei,

Der aufrichtige HERBY

In der Vermittlung seit 09.11.2015


• Mischling


• Rüde, kastriert


• geboren ca. 2012


• Schulterhöhe: ca. 34 cm

**************************************

• Herby ist geimpft, gechipt, entwurmt, kastriert,

tierärztlich untersucht und hat einen EU-Pass.


Beschreibung von Herby


Hallo, liebe Leute da draußen - mein Name ist Herby. Ich lebe derzeit im Tierheim Herzsprung und suche ein neues Zuhause, in dem man mich lieb hat. Meine Pfleger meinten, ich sollte ein paar Zeilen schreiben, damit ihr mich etwas kennen lernen könnt. Sie bezeichnen mich immer als Clown. Ich habe nachgeforscht - und sie haben recht. Ich bin lustig, aufgeweckt, etwas tollpatschig und immer für ein Späßchen zu haben. Auch begrüße ich jeden Menschen sehr freundlich und werde am liebsten sofort von ihm durchgeknuddelt. Ich lasse mir gerne den Bauch kraulen, tobe mit Begeisterung umher und liebe es, Gassi zu gehen.

 

Man könnte mit mir auch viel trainieren, da ich einiges im Köpfchen habe. Aber nicht dass Ihr denkt, ich sei ein überdrehter Lümmel. Nein, ich habe auch eine sehr ausgeglichene Seite, dann möchte ich faul herum liegen und liebe es, wenn mir jemand die Ohren krault. An der Leine laufe ich recht brav und bin ein sehr angenehmer Begleiter bei Unternehmungen.

 

Bei anderen Hunden entscheidet die Sympathie, ob ich sie in meinen Freundeskreis aufnehme und ehrlich gesagt würde ich in meinem Zuhause lieber mit meinen Menschen allein leben. Im Sommer gehe ich auch gerne mit meinen Menschen baden, dann können wir ein Wettschwimmen veranstalten. Da ist noch etwas, das Ihr über mich wissen solltet: Obwohl ich ein unheimlich menschenbezogener Hundemann bin, gibt es Situationen, mit denen ich nicht zurechtkomme und auf die ich dann mit Knurren oder Schnappen reagiere. Besonders schwer fällt es mir, wenn mein Besitzer ohne mich denn Raum verlassen möchte oder mich Allein lässt. Am besten würde ich in einen Ein- oder Zweipersonenhaushalt ohne Kinder passen, mit Besitzern, die gerne mit mir trainieren und mit liebevoller Konsequenz an meinem Verhalten arbeiten.

 

Ich hoffe, dass ich bald ein tolles Zuhause, bei freundlichen Menschen finde, die mich nicht nur wegen meiner Stärken lieben, sondern die auch meine Schwächen bedingungslos akzeptieren.

http://tierherzen-brauchen-hilfe.de/

Nickname 07.01.2017, 20.18| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: LIEBE TRÄGT EIN WEICHES FELL | Tags: Hunde, Tierheim, Liebe, Vermittlung, Zuhause,

Wie mache ich´s nur wieder gut?


Liebes Frauchen!


Verzeih, dass ich in der Frühe beim Waldgassi den Benno von Frau Meyer-Kühlwein so ein bisschen angegangen bin. Ich weiß, du hasst es, wenn ich das tue, aber ich konnte nicht anders. Der Typ ist so ein Langweiler: Statt wie jeder vernünftige Beagle mit mir eine Runde pirschen zu gehen, Vögel aufzuscheuchen und in Mauselöchern zu stöbern, steht er nur da wie sein eigenes Denkmal, zuckt mit keiner Wimper und rührt sich nicht vom Fleck. Mir sagt man ja nach, dass ich nicht der Schnellste bin; aber verglichen mit dem gehe ich doch ab wie ein Düsenjet! Ich musste ihn einfach zwicken, um zu sehen, ob er überhaupt noch lebt. Wer konnte denn ahnen, dass er deswegen gleich so ein Theater macht! Jault wie am Spieß gebraten, humpelt, als hätte ich ihm ein Bein abgebissen (dabei habe ich höchstens ein ganz kleines bisschen Fell erwischt) und verkriecht sich unter Muttis bodenlangem Pelzmantel. Der war hoffentlich nicht echt, sonst hätte ich ihn mir vorgenommen, aber so richtig! Klar, dass die Olle sauer war und gezetert hat wie ein altes Marktweib. Du hättest das umgekehrt sicher auch getan, bloß nicht so vulgär. Aber Frauchen, wir beide wissen: Es gibt so gut wie kein Problem, das sich mit einer anständigen Fleischwurst nicht aus der Welt schaffen ließe. Was hältst Du davon, wenn wir rübergehen und ihm zur Versöhnung eine bringen? Du könntest noch eine Flasche Sekt mitnehmen. Die trinkst Du dann mit der Meyer-Kühlwein, der Benno kriegt die ganze Wurst - für mich hast Du ja vorsorglich ein paar von meinen speziellen Leckerlis eingepackt - und vielleicht wäre das der Beginn einer wunderbaren Freundschaft. Man muss flexibel sein, sagst Du doch auch immer.


Nix für ungut!

Dein Dich liebender Barny




Ist ja in Ordnung, ich schäme mich doch schon!

Nickname 07.01.2017, 16.54| (2/2) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: NELLYS TAGEBUCH | Tags: Hunde, Theater, Streit, Wurst, Sekt,

Großfamilie unerwünscht




Die junge, bildhübsche Studentin

hat sich ein Zimmer gemietet.
Die Portiersfrau übergibt ihr

die Schlüssel und sagt:


"Nur noch eines, junge Frau - mehr als zwei Brüder

und drei Vettern erlaubt der Vermieter nicht!"

Nickname 06.01.2017, 20.53| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: ZEITREISE UND GEDANKENFLUG | Tags: Familie, Studenten, Wohnung, Miete,

Wenn du denkst, du denkst oder: Immer hübsch sauber bleiben!

Gedankenhygiene, meint Frauchen, ist mindestens ebenso wichtig wie Körperpflege. Es genügt nicht, regelmäßig zu duschen, sich die Zähne zu putzen und die Haare zu waschen. Man muss den Kopf auch von innen sauber halten. Das klingt offenbar leichter, als es ist. Ich hörte sie nämlich sagen, dass ihre Gedanken sich oftmals wie ein Karussell drehen und dabei immer um dieselben Dinge kreisen: Unerfreuliches aus der Vergangenheit, das längst gekaut sein sollte, uralte Schuldgefühle und auch sonst noch allerlei seelischen Müll. Und wenn sie denkt, „ach, jetzt denke ich einfach mal an gar nichts“, dann fängt sie erst recht zu grübeln an. Das ist wie mit dem rosa Elefanten, Sie wissen schon; also anscheinend ziemlich kompliziert, das Ganze. Dabei wäre das Leben viel einfacher, wenn die Menschen weniger überflüssigen Ballast mit sich herumschleppen würden!


Wir Hunde können da als gute Vorbilder dienen. Ich meine, welcher gescheite Vierbeiner weint schon einem gefressenen Knochen hinterher oder trägt seinem Kumpel die Rauferei von gestern nach, wo doch wahrscheinlich alles nur ein Missverständnis war? Stattdessen leben wir im Jetzt und Hier, genießen den Augenblick und sind zufrieden mit dem, was ist. Da gibt es gleich noch so einen Punkt: Menschen denken ständig an Geld und wie sie immer noch mehr davon bekommen können. Darüber vergessen sie ganz, sich an dem zu erfreuen, was sie haben, und das Miteinander bleibt sowieso auf der Strecke. Dabei können sie doch auch nur drei Mahlzeiten am Tag futtern und ein Fell auf einmal tragen. Nehmen Sie dagegen uns: Das Rudel ist uns wichtiger als der feinste Schmaus, egal ob wir nun reinrassig oder Mischlinge sind (von ganz verfressenen Ausnahmen einmal abgesehen). Manche von uns hungern sogar hin und wieder ohne zu murren, wenn ihr Mensch gerade selber nicht genug zu essen hat, solange sie nur bei ihm sein können. Vermutlich leben viele Zweibeiner gerade darum so gern mit uns zusammen, weil wir ihnen zeigen, dass es auch anders gehen kann – eben einfach leben.


In dem Sinne, schönen Abend noch und auf Wiederlesen.


Haben Sie es fein!
Ihre Nelly




Bei aller Genügsamkeit

soll man ja doch kein Krümelchen umkommen lassen!

Nickname 06.01.2017, 17.12| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: NELLYS TAGEBUCH | Tags: Hunde, Denken, Gedanken, Hygiene, Sauberkeit,

So ein Kasperltheater!




In der Vermittlung seit 16.02.2014


• Mischling


• Rüde / kastriert


• geboren ca. 03.2011


*******************************

• Kasper ist geimpft, gechipt, entwurmt, kastriert,

tierärztlich untersucht und hat einen EU - Pass.


Beschreibung von Kasper


Ein „WUFF“ an alle Hundeliebhaber!


Ich heiße Kasper und bin ein wunderhübscher Mischlingsjunge. Leider habe ich mein früheres Zuhause verlassen müssen, weil meine Besitzerin mit meiner Erziehung überfordert war. Nun lebe ich schon seit zwei Jahren im Tierheim Herzsprung, und obwohl es mir hier an nichts fehlt, sehne ich mich doch tierisch nach einem neuen, eigenen Zuhause!

 

Vom Wesen her bin ich ein sehr aufgeweckter und lebensfroher Hundemann, der gerne viel Zeit mit seinem Herrchen oder Frauchen verbringt. Ich liebe es,  durchgeknuddelt zu werden oder meine Ohren massiert zu bekommen - ein echter Genießer eben. Aber auch meine Stunden voller Spiel dürfen nicht fehlen. Wir können entweder gemeinsam durch das Haus toben, oder wir verlagern meine Spieleinheiten nach draußen und machen die Wiesen und Wälder unsicher.

 

Bei unseren Spaziergängen bin ich sehr neugierig, und alles Neue wird von mir genaustens inspiziert. Aber ich muss euch noch von meiner geheimen Leidenschaft erzählen: Ich liebe Agility, das ist einfach das Größte für mich. Und wenn ich erst einmal richtig loslege, wird jeder Border Collie, Australien Shepherd und Jackrussel Terrier blass vor Neid, das könnt Ihr mir glauben. In meinem Zuhause bin ich jedoch sehr brav, mache nichts kaputt, bin stubenrein, kann allein bleiben, fahre brav im Auto mit und gehe folgsam an der Leine.

 

Da ist allerdings noch etwas: Da mein ehemaliges Frauchen mir als Junghund keine Grenzen setzte, habe ich eine starke Persönlichkeit entwickelt. Mein Pflegefrauchen im Tierheim bezeichnet mich deshalb auch als ihren kleinen Macho. Ich bin ein unheimlich toller und freundlicher Hund - es sei denn, man fordert etwas von mir, was ich nicht möchte. Es gibt Dinge, die ich einfach nicht leiden kann, wie z.B. mein Futter wegnehmen, überschwängliches Kuscheln oder Hochheben. Komme ich in solch eine Situation, äußere ich meinen Unmut mit deutlichem Zähne zeigen und würde bei weiterem Bedrängen auch schnappen. Ich suche daher ein Zuhause bei einem hundeerfahrenen Ein- oder Zweipersonenhaushalt ohne Kinder. Wunderbar wären geduldige und verständnisvolle Menschen, die entweder mit meinem dominanten Verhalten zurecht kommen oder noch besser, die mit mir trainieren -  vielleicht mit der Hilfe eines Hundetrainers -, damit ich dieses Verhalten ablege. Wichtig ist, dass diese Menschen keine Angst vor mir haben, wenn ich sie einmal anknurren oder nach ihnen schnappen sollte.

 

Meine neue Heimat sollte im ländlichen Bereich liegen, da ich mit dem Stadtleben nicht so gut zurecht komme. Auch sollte es in meinem neuen Zuhause  keine weiteren Artgenossen geben, da ich dieses lieber für mich allein hätte.

 

Gibt es denn jemanden, der einer kleinen Hundepersönlichkeit ein behütetes und freundliches Zuhause auf Lebenszeit schenken möchte?

http://tierherzen-brauchen-hilfe.de/

Nickname 06.01.2017, 10.57| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: LIEBE TRÄGT EIN WEICHES FELL | Tags: Tierheim, Heimat, Hunde, Herzsprung, Vermittlung,

Lala, lalala...

In der Vermittlung

seit 23.06.2015


• Mischling


• Hündin, kastriert


• geboren ca. 05.2009


• Schulterhöhe: ca. 40 cm


*****************


• Lala ist geimpft, gechipt, entwurmt, kastriert,

tierärztlich untersucht und hat einen EU-Pass.


BESCHREIBUNG VON LALA


Ein freundliches "HALLO", Ihr tierlieben Menschen!


Ich heiße Lala und bin eine Mischlingshündin. (Ich bin - von Euch aus gesehen -  die rechts im Bild, ohne Zopf und Brille. Die andere ist meine Pflegerin, eine ganz reizende Person, die allerdings nicht zur Vermittlung steht.) Auch wenn ich vielleicht nicht so aussehe, trete ich Euch anfangs eher schüchtern und zurückhaltend gegenüber. Jedoch nehme ich gerne Kontakt zu Euch auf und überzeuge mich, dass Ihr mir nichts Böses wollt. Schlechte Erfahrungen, Ihr versteht schon. Habe ich erst einmal Vertrauen aufgebaut, kommt mein wahrer Charakter zum Vorschein. Im Grunde bin ich nämlich eine sehr fröhliche, aufgeweckte und unheimlich lebensfrohe Hundedame. Ich liebe es dann, mit Euch durch den Garten zu tollen und bis zum Umfallen - na ja, beinahe - mit Euch zu toben.

 

Spielen ist meine absolute Lieblingsbeschäftigung,  egal ob mit Euch Zwei- oder anderen Vierbeinern. Dabei kann ich aber durchaus auch still sitzen. Wenn wir uns müde gespielt haben, liebe ich Eure streichelnden Hände sehr. Bei Unternehmungen bin ich an allem interessiert und laufe gut an der Leine mit.

 

Obwohl ich kein Teenie mehr bin, gibt es für mich noch allerhand zu lernen, aber mit ein paar Leckerchen wird das sicherlich ein Riesenspaß. Und wir können ja auch gern diese Hundeschule besuchen. Meine Artgenossen finde ich klasse und verhalte mich ihnen gegenüber äußerst sanft. Ich werde eine sehr anhängliche und treue Hundedame und schenke Euch meine ganze Liebe. Nur mit dem Alleinbleiben habe ich noch Probleme und suche deshalb ein Zuhause, in dem immer jemand da ist oder man mich mit zur Arbeit nehmen kann.

 

Ich wünsche mir sehnlichst eine nette Familie, die mir eine zweite Chance gibt und mit der ich durch dick und dünn gehen kann!

http://tierherzen-brauchen-hilfe.de/


Nickname 05.01.2017, 13.57| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: LIEBE TRÄGT EIN WEICHES FELL | Tags: Tierheim, Hunde, Zuhause, Vermittlung,

Lilly und Albert - eine Liebe fürs Leben

In der Vermittlung seit 13.04.2016


• Mischlinge


• Hündin, kastriert -

Rüde, kastriert


• Lilly geboren ca. 2011 -

Albert geboren ca. 2008


***********************


• Beide sind geimpft, gechipt, entwurmt, kastriert,

tierärztlich untersucht und haben jeweils einen Pass.



Beschreibung von Lilly & Albert


Ein freundliches "HALLO", Ihr Lieben!


wir heißen Lilly und Albert und momentan ist unser Wohnsitz das Tierheim Herzsprung. Wir schreiben Euch diese Zeilen in der Hoffnung, dass sich freundliche Menschen in uns verlieben und uns zusammen ein tolles Zuhause schenken: Eines mit weichen Körbchen, täglichem Futter, guter Pflege und ganz viel Zuwendung. Wir haben uns im Tierheim kennengelernt, und es war Liebe auf den ersten Blick. Wir beide verbringen sehr viel Zeit miteinander und unsere Pflegerinnen bezeichnen uns gern als altes Ehepaar. Deshalb suchen wir natürlich ein gemeinsames Zuhause.


Das ist unser Wunsch, und nun bitten wir Euch, dass Ihr ihn in Erfüllung gehen lasst. Dafür bekommt Ihr zwei sanfte, unproblematische und anhängliche Begleiter, die Euch in guten wie in schlechten Zeiten treu zur Seite stehen werden. Unsere Pflegerinnen im Tierheim sagen, dass wir sehr menschenbezogen und gutmütig sind; denn wir lieben Menschen über alles, und jeder wird von uns gleich zum Kuscheln und Schmusen aufgefordert. Auch unsere gemeinsamen Unternehmungen werden eine wahre Freude sein, denn ganz entspannt können wir all die schönen Dinge, die die Welt zu bieten hat, kennenlernen und genießen. An der Leine laufen wir schon sehr brav. Kleine Kinder sollte es aber nicht in unserem neuen Zuhause geben, da ich (Lilly) anfangs einige Dinge wie Leckerchen oder unseren Schlafplatz auch verteidigen kann.


LILLY: „Vor einiger Zeit habe ich mir vermutlich durch einen Unfall einen Splitterbruch in meinem Vorderbein zugezogen - dieser wurde von meinem Vorbesitzer leider nicht behandelt und ist somit schief zusammen gewachsen. Durch meine Verletzung hat sich in meiner Schulter Arthrose gebildet, die derzeit gut auf Medikamente eingestellt ist. Das Schicksal meinte es mit mir leider gar nicht gut, denn vor einiger Zeit musste mir auch noch mein linkes Auge entfernt werden, da ich an einem Glaukom erkrankt war. Trotz allem bin ich immer noch eine unheimlich lebensfrohe und freundliche Hundedame, die ihren Menschen stets treu zur Seite  steht“.

 

ALBERT: „ Leider habe auch ich nur noch ein Auge, aber wie ich das andere verloren habe, ist nicht bekannt. Wie Lilli habe ich Arthrose, bin aber ebenfalls gut auf Medikamente eingestellt. Ich bin dennoch ein fröhlicher und munterer Geselle“.


Aufgrund unserer Erkrankungen können wir keine langen Spaziergänge oder sportliche Aktivitäten mehr unternehmen. Wir suchen ein ebenerdiges Zuhause ( Wohnung oder Haus ) mit eingezäuntem Garten.


Konnten wir Euch von unserem lieben Wesen überzeugen? Dann würden wir uns riesig über Euren Besuch freuen - und vielleicht sind wir ja schon bald Mitglieder Eurer Familie.

http://tierherzen-brauchen-hilfe.de/

Nickname 04.01.2017, 18.04| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: LIEBE TRÄGT EIN WEICHES FELL | Tags: Hunde, Tierheim, Herzsprung, Liebe, Vermittlung, Zuhause,

Fast perfekt von Kopf bis Zeh

...findet der fleißige Nachwuchs und zeigt sich wieder einmal höchst kreativ. Ich wünsche eine vergnügliche Lektüre!


"Ein Läufer braucht vor allem in den Zehen ein hochentwickeltes Fingerspitzengefühl."

***

Äußerst praktisch: "Für unser Boot fanden wir bald einen schönen Anlegeplatz, denn das Ufer war nicht weit vom Fluss entfernt."

***

"Unter ihrem Schleier sah die Braut fast wie eine Jungfrau aus." (Doch ach, wie trügerisch ist der Schein!)

***

"Viele junge Damen reisen bloß in den Süden, damit die anderen sehen, wer sich einen Playboy leisten kann." (Man muss doch zeigen, was man hat)

***

"Zum Nachtisch konnten wir in Siena unter drei Möglichkeiten wählen: Eis, Obst oder gar nichts." (Da fällt die Entscheidung schwer)


Allen Lesern einen Nachmittag mit vielen Möglichkeiten!



Nickname 04.01.2017, 14.06| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: ZEITREISE UND GEDANKENFLUG

Gebet für die Tiere

O Gott, erhöre unsere
demütige Bitte für
unsere Freunde, die
Tiere, und besonders
für die verfolgten Tiere,
für die überlasteten,
Hunger leidenden und für
die grausam behandelten
Tiere! Für all jene
armen, in Gefangenschaft
befindlichen Geschöpfe,
die mit ihren Flügeln
an die Gitterstäbe
ihrer Käfige schlagen.


***


Wir bitten, Herr, für sie
um Dein Mitleid und
um Deine Gnade; und
für diejenigen, denen
ihre Pflege obliegt,
bitten wir um ein
barmherziges Herz.


(Albert Schweitzer)


Nickname 02.01.2017, 22.10| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: PRO ANIMALE | Tags: Tiere, Gott, Albert Schweitzer, Gebet,

Das ist wohl Ansichtssache

Einige sagen:
"Politiker, das sind alles fähige Menschen."

Andere dagegen meinen:
"Politiker - das sind Menschen, die zu allem fähig sind."

Und was denken S I E? 

    

Nickname 02.01.2017, 15.24| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: ZEITREISE UND GEDANKENFLUG | Tags: Politik, Menschen, Meinung, Frage,

Himmlisch, diese Ruhe!

So, die Silvesternacht hätten wir glücklich überstanden. Das freut vor allem unsere drei Süßen, die heute fast den ganzen Tag verschlafen haben. Für sie gab es reichlich Stress, weil die Knallerei hier gestern schon um 17 Uhr losging. Zwischen Mitternacht und ein Uhr früh wurde dann ohne Pause durchgeböllert. Ein paar ganz nette Funkenregen waren dabei; manche Nachbarn hatten sich wohl gedacht, weniger ist mehr und lieber in einige schöne Raketen investiert. Das meiste war aber einfach nur unerträglich laut. Nach meinem Hörsturz bin ich zwar besonders lärmempfindlich geworden, doch der Beste meinte auch, so schlimm wie in diesem Jahr war es lange nicht mehr.


Jetzt liegt Barny ganz entspannt in seinem Körbchen neben mir und schnorchelt vor sich hin.



Er wird ja immer richtig wütend, verbellt jeden Knaller einzeln und hatte entsprechend viel zu tun. Gespannt waren wir, wie Woody reagieren würde. Die Sache war ihm offensichtlich nicht geheuer, aber als großer Hund mochte es das wohl nicht zugeben. Er traute sich sogar einmal nach draußen in den Garten, machte jedoch, nachdem er das Geschäftliche erledigt hatte, postwendend wieder kehrt. Nelly trifft es immer am schlimmsten. Sobald der erste Kracher zu hören ist, verwandelt sie sich in ein zitterndes Häufchen Angst. Sie verkriecht sich dann in irgendeiner Ecke und lässt sich nicht einmal mit den feinsten Leckerlis hervorlocken, geschweige denn zum Rausgehen überreden. Demzufolge ist ihr in der Nacht ein kleines Malheurchen passiert, auf das Barny uns morgens diskret aufmerksam machte.


Früher gab es auch bei uns ein Feuerwerk. Mein Vater hatte Silvester Geburtstag, was für Familie und Freunde natürlich äußerst praktisch war, denn sie wussten immer, wohin sie zum Feiern gehen konnten. Wir haben aber nie so eine wüste Böllerei veranstaltet, wie sie heute üblich ist. Zwei oder drei Sonnen, ein paar Raketen und für jeden Gast eine Wunderkerze, das war´s.


Damals waren die Feuerwerksartikel allerdings kein lebensgefährlicher Billigramsch aus Polen oder Fernost, sondern deutlich teurer, dafür aber auch sicherer als heutzutage. Und mich beschleichen, wenn diese unsäglichen Batterien mit wer weiß wie vielen Schuss abgefeuert werden, noch ganz andere Gedanken. Ich erinnere mich nämlich, wie meine Omi immer sagte: „Weißt du, Kind, so ähnlich hat es sich im Krieg angehört, als die Bomben fielen.“ Hoffentlich müssen wir nie einen derartigen Vergleich anstellen.


In diesem Sinne, uns allen

ein friedliches, unbeschwertes Jahr!


Nickname 01.01.2017, 17.33| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: VON TIEREN UND MENSCHEN | Tags: Feuerwerk, Silvester, Lärm, Hunde, Angst,

Am Beginn eines neuen Jahres


"Möge die Freude eines fröhlichen Herzens
und alles Glück der Kleeblätter
das ganze Jahr über mit Dir sein.

Mögen Dich viele Segenswünsche erreichen,
mögest Du Gemeinschaft und Freunde haben,
um alle Wege Deines Lebens zu genießen."

(Irischer Segenswunsch)


Nickname 01.01.2017, 08.30| (2/2) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: ZEITREISE UND GEDANKENFLUG | Tags: Jahr, 2017, Anfang, Segen, Wunsch,

Das fängt ja gut an!



Mitternacht in einer kleinen Bar. Der Wirt steht mit ein paar Gästen an der Theke. Da geht die Tür auf, ein Mann kommt herein und bestellt eine Flasche Champagner. Als er diese bekommen hat, lässt er den Korken knallen und ruft laut: "Prosit Neujahr!"
"Was soll denn der Quatsch?", weist ihn der Wirt zurecht. "Wir haben Ostern!"
"Ostern?", stammelt der Mann perplex. "Oh je, das gibt Ärger. So lange war ich noch nie feiern!"



Nickname 01.01.2017, 01.32| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: | Tags: Neujahr, 2017,

Das hört ja gut auf!

Mitten auf der Kreuzung stoßen in der Silvesternacht zwei Autos zusammen. Ein Polizist kommt und zückt seinen Notizblock. Darauf der eine Fahrer: "Aber Herr Wachtmeister, man wird doch noch aufs neue Jahr anstoßen dürfen !"

***

Auf der Silvesterparty geht es hoch her. Als die Uhr zwölf schlägt, hebt der Gastgeber sein Glas und prostet strahlend seinen Gästen zu: "Kinder, das neue Jahr scheint ein gutes zu werden, es hat pünktlich auf die Minute angefangen!"

***


Franz spricht in der Silvesternacht um 1 Uhr einen Mann an: "Sagen Sie mal, kennen wir uns nicht?" " Nein", erwidert der Angesprochene, "und außerdem sind Ihre Geldforderungen an mich seit einer Stunde verjährt!"


Und wenn Sie zu vorgerückter Stunde

folgende Sätze fehlerfrei nachsprechen können:


Zwischen zwei Zwetschgenzweigen sitzen zwei zechenschwarze tschechisch zwitschernde Zwergschwalben.


Flankenkicker Flick kickt flinke Flanken.

Flinke Flanken kickt Flankenkicker Flick.


In dem dichten Fichtendickicht pickten dicke Finken tüchtig, dicke Finken pickten tüchtig in dem dicken Fichtendickicht...


...dann haben Sie einfach noch nicht genügend gefeiert. Also machen Sie fröhlich weiter (aber Vorsicht - die beiden letzteren Beispiele können leicht in einem nicht ganz jugendfreien Zungensalat enden)!


In diesem Sinne,


Nickname 31.12.2016, 22.54| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: ZEITREISE UND GEDANKENFLUG | Tags: Silvester, 2016,

Die glücklichen Fünf

Allen Tieren und Menschen auf dieser Erde ein Jahr 2017
voller Frieden, Gesundheit, Freude und fürsorglichem Miteinander.

VIEL GLÜCK IM NEUEN JAHR!!!

Das wünschen von Herzen

BARNY


******************

NELLY und WOODY



mit  CHEF   und FRAUCHEN !!!

Nickname 31.12.2016, 16.05| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: LIEBE TRÄGT EIN WEICHES FELL | Tags: Silvester, Neujahr, Gesundheit, Frieden, Glück,

Zu wahr, um schön zu sein

Nicht nur die lieben Kleinen, sondern auch gestandene Erwachsene haben ab und zu mit unserer schönen Muttersprache ihre liebe Not und schreiben im Eifer des Gef(l)echts so allerhand daher. Hier ein paar hübsche Beispiele aus dem Versicherungs(un)wesen. Viel Vergnügen!

Halbe Sache:
"Ich bin noch nicht mit Glied (Mitglied) in Ihrer Versicherung."

***

Hoch explosiv:
"Bitte übersenden Sie mir Ihre Tarifunterlagen mit Leistungsdyamit (dynamik)."

***

"...oder können Sie mir sagen, welche zuständige Stelle dafür zuständig ist, mir zu sagen, an wen ich mich wenden kann?"

***

Mieser Trick:
"Ihr Herr H. hat mir Ihre Versicherung damals unter sehr merkwürdigen Umständen angedreht. Ich war besoffen!"

***

Faule Ausrede:
"Der Versicherungsvertrag gilt nicht. Meine Unterschrift ist unleserlich."

***

Umsonst bezahlt:
"Ich liege mit dem gewählten Tarif verkehrt. In letzter Zeit bin ich überhaupt nicht richtig befriedigt worden."

Allen Lesern einen
zufriedenstellenden Feierabend!

Nickname 29.12.2016, 17.29| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: ZEITREISE UND GEDANKENFLUG | Tags: Sprache, Versicherung, Abend,

Rücksichtsvolle Fröhlichkeit

Wenn es die Deutschen zu Silvester wieder so richtig krachen lassen, verkriechen sich auch wieder viele Hunde und Katzen ängstlich unterm Sofa. Tiere haben schließlich ein bedeutend empfindlicheres Gehör als der Mensch, für sie sind explodierende Raketen und Böller echter Stress.

Die Tierschutzorganisation TASSO e.V. gibt nützliche Tipps für verantwortungsvolle Tierhalter:


Schließen Sie Fenster und Türen und lassen Sie die Rollläden herunter. Je weniger Licht und Lärm nach innen drängen, umso besser.


Bleiben Sie bei Ihrem Tier oder stellen Sie ihm eine andere ihm vertraute Person während des Jahreswechsels an seine Seite.


Nehmen Sie Ihrem Tier nicht die Möglichkeit des Hörens. Die Ohren zuhalten oder gar verstopfen führt dazu, dass es sich nur noch mehr aufregt.


Beginnen Sie bereits einige Tage vorher mit der Vorbereitung auf die Silvesternacht: Besonders Haltern ängstlicher Hunde raten wir, die Tiere rund um das Feuerwerk beim Gassigehen anzuleinen, da bereits vor und auch nach dem 31. Dezember Knaller gezündet werden könnten.


Ganz wichtig: Der Tierhalter darf selbst keine Nervosität oder übertriebene Fürsorge zeigen, sondern sollte Ruhe und Gelassenheit ausstrahlen und das Tier nicht in seiner Angst bestärken.


Angstlösende Medikamente vom Tierarzt helfen unmittelbar, leichte Beruhigungsmittel reichen meist nicht aus. Etliche Tierhalter berichten über gute Erfahrungen mit alternativen Präparaten wie Homöopathika bzw. Bachblütenextrakten (Anm.: Bei letzteren sollte mit der Verabreichung schon einige Tage vor dem großen Ereignis begonnen werden, weil diese Präparate ihre Wirkung erst allmählich aufbauen).


Philip McCreight, Leiter von TASSO: „Wer ängstliche Tiere besitzt, sollte eines auf keinen Fall tun: selbst mitknallen. Dies wäre ausgesprochen verantwortungslos.“ Weitaus sinnvoller sei es, die Vorhänge zu schließen und Fernseher, Radio oder den CD-Player auf eine etwas höhere Lautstärke zu stellen. Für mich ist der Silvesterlärm ohnehin unsinnig, teuer und akustische Umweltverschmutzung (Anm.: Müllberge und Klimabelastung kommen noch hinzu), die nicht nur unsere Haustiere, sondern auch die Wildtiere beeinträchtigt“, ergänzt McCreight.


Jedes Jahr gehen in der Notrufzentrale zu Silvester vermehrt Vermisstenmeldungen ein: Hunde- und Katzenhalter schildern verzweifelt, wie ihre Lieblinge inmitten der lauten und bunten Feuerwerke, die den Jahreswechsel oft schon einige Tage vor Silvester ankündigen, plötzlich Reißaus genommen haben und nun unauffindbar sind.

Denn: Was für viele von uns ein aufregendes Erlebnis ist, ist für Haustiere der reinste Stress. Tiere haben ein weitaus besseres Gehör als wir Menschen und reagieren wesentlich empfindlicher auf Lautstärke: Schnell wird der für uns ganz normale Spaß zur reinsten Qual für sie. In ihrer Not versuchen sie, der scheinbaren Gefahr durch panische Flucht zu entgehen.

"Hundehalter sind gut beraten, ihre Lieblinge in der Zeit kurz vor dem Jahreswechsel, besonders gut im Auge zu behalten und nicht darauf vertrauen, dass sie abrufbar sind. Aber auch ein angeleinter Hund kann sich plötzlich losreißen und das Weite suchen. Es genügt nur ein einziger Knall", gibt Philip McCreight zu bedenken. "Katzenhalter sollten sich überlegen, ob sie ihre Freigängerkatzen in der Zeit um Neujahr herum nicht lieber in den heimischen, schützenden vier Wänden behalten wollen."

Lärm, Menschenansammlungen oder andere unvorhersehbare Einflüsse begünstigen, dass Tiere aus der Not heraus das Weite suchen.


©http://www.tasso.net/


In diesem Sinne:

Einen fröhlichen, stressfreien Jahreswechsel

für Mensch und Tier!



 

Nickname 28.12.2016, 16.24| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: VON TIEREN UND MENSCHEN | Tags: Silvester, Jahreswechsel, Tiere, Feiern, Feuerwerk,

Wenn Hunde in den Himmel kommen

Wenn Hunde in den Himmel kommen, brauchen sie keine Flügel, denn Gott weiß, dass Hunde rennen möchten.


So gibt er ihnen Wiesen. Wiesen und Wiesen und Wiesen.
Wenn ein Hund im Himmel ankommt, dann rennt er einfach los.


Im Hundehimmel gibt es schöne Seen, groß und klar. Und überall Gänse, die flattern und schnattern, zupfen und rupfen. Hunde lieben das.


Sie rennen am Wasser entlang und bellen und bellen. Und Gott, hinter einem Baum verborgen, schaut ihnen zu und lächelt.


Natürlich gibt es Engel dort, Engelkinder.


Gott weiß, dass Hunde Kinder mehr lieben als alles andere sonst auf der Welt. Darum schickt er viele Engelkinder in seinen in seinen Hundehimmel. Es gibt dort Kinder mit Fahrrädern und Kinder mit Schlitten; es gibt Kinder, die rote Gummibälle werfen, und Kinder, die ihre Drachen durch die Wolken ziehen. Die Hunde sind dabei, und die Kinder lieben sie heiß.


Und, oh, Hundekuchen! Hundekuchen über Hundekuchen, so weit das Auge reicht.


Gott hat einen Sinn für Humor. So gibt er seinen Hundekuchen die Gestalt von witzigen Tieren und anderen Sachen:
Kätzchen-Hundekuchen gibt es und Eichhörnchen-Hundekuchen. Aber auch Eiskrem-Hundekuchen und Schinkenbrötchen-Hundekuchen.


Klar, jeder Engel, der vorbeikommt, hat einen Leckerbissen für jeden Hund. Und natürlich, alle Gottes-Hunde gehorchen sofort, wenn ein Engel „Sitz!“ sagt.
Im Hundehimmel wird jeder Hund ein guter Hund.


Gott schüttelt unermüdlich Wolken auf; damit macht er weiche Kuschelbetten für seinen Hunde im Hundehimmel.
Und wenn sie dann müde sind vom vielen Rennen und Bellen und Schinkenbrötchen verschlingen, findet ein jeder von ihnen ein Wolkenbett zu Schlafen.


Sie legen sich nieder, drehen sich um und um auf ihrer Wolke…
…bis sie genau richtig liegen, und dann rollen sie sich zusammen und schlafen ein.
Gott wacht über jeden Einzelnen von ihnen, und schlechte Träume gibt es nicht.


Leider nicht alle, aber viele Hunde im Hundehimmel haben jemandem gehört, solange sie auf der Erde waren. Natürlich haben sie das nicht vergessen. Ihr Himmel ist voller Erinnerungen.


Und manchmal führt ein Engel einen Hund zu einem kleinen Besuch zurück auf die Erde. Niemand auf der Erde kann ihn sehen oder hören.
Aber der Hund schnüffelt in seinem alten Hof herum, sieht nach der Katze von nebenan, folgt seinem Menschenkind auf dem Schulweg, hockt sich vor die Gartentür und wartet auf den Briefträger. Und dann, wenn er zufrieden feststellt, dass alles in Ordnung ist, kehrt er mit seinem Engel in den Himmel zurück.


Denn das ist ihr Platz, ganz in der Nähe Gottes, der sie geschaffen hat.


Die Hunde im Hundehimmel, die auf der Erde kein richtiges Zuhause hatten, bekommen eines im Himmel. Dort haben sie Höfe und Vorgärten zum darin Spielen, und Sofas zum darauf Liegen und Tische zum darunter Sitzen, während die Engel ihre Mahlzeiten einnehmen. Natürlich hat jeder Hund seinen Napf mit seinem Namen darauf.
Und jeder Hund wird den ganzen Tag gestreichelt und bekommt gesagt, wie brav er ist.


Hunde dürfen im Hundehimmel bleiben, solange sie möchten, und das kann bedeuten, für immer.


Wenn alte Freunde ankommen, werden sie schon erwartet. Die Hunde im Hundehimmel sind da, gleich an der Himmelspforte:


Beinahe wie Engel!


(gefunden im Internet, Verfasser leider unbekannt)



Unser geliebter BOBBY -

eines von 13 Sternenkindern,

die uns auf der anderen Seite erwarten

Nickname 27.12.2016, 16.28| (2/2) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: LIEBE TRÄGT EIN WEICHES FELL | Tags: Hunde, Regenbogen, Himmel, Engel, Gott,

Zur Kaffeestunde: Lustige Weihnachten

Ein Familienvater resümiert: "Ich weiß jetzt, warum Weihnachten in meiner Kindheit so schön war. Ich musste die Geschenke nicht selber bezahlen!"

***


"Ach Omi, die Trompete von dir war wirklich mein schönstes Weihnachtsgeschenk."
"Tatsächlich ?", freut sich Omi.
"Ja, Mami gibt mir jeden Tag fünf Euro, wenn ich nicht darauf spiele!"

***


Kurz vor Weihnachten. "Ich werde meinem Mann Goethe und Schiller schenken, und zwar in Leder."
"Sehr vernünftig", nickt die Freundin, "die gehen ja auch nicht so leicht kaputt wie die aus Gips."

***


Klein Flo schreibt auch heuer wieder einen Wunschzettel an den Weihnachtsmann: Lieber Weihnachtsmann, schicke die Geschenke heuer bitte direkt an mich und nicht an meine Eltern. Die hatten doch glatt das Handy voriges Jahr für sich behalten.

***


Unterhaltung kurz nach Weihnachten: "Sag mal, war eigentlich unter deinen Weihnachtsgeschenken auch eine echte Überraschung?" Antwort: "Aber ja! Ich bekam von meinem Chef ein Buch, das ich meinem Kollegen Schmidt vor Jahren geliehen hatte!"

***


Nach der Bescherung schimpft die Frau mit ihrem Mann: "Ich verstehe dich nicht. Seit Jahren schenke ich dir zu Weihnachten karierte Krawatten. Und plötzlich gefallen sie dir nicht mehr!"


Nickname 26.12.2016, 16.00| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: ZEITREISE UND GEDANKENFLUG

Zur Mittagszeit: Weihnachtlich - Witziges

Die Großmutter zur Enkelin: "Du darfst dir zu Weihnachten von mir ein schönes Buch wünschen!" - "Fein, dann wünsche ich mir dein Sparbuch!"

***


Der Vater will seine vierjährige Tochter zum Weihnachtsfest überraschen. Er leiht sich ein Weihnachtsmannkostüm aus, zieht es sich im Schlafzimmer an, bewaffnet sich mit Sack und Rute und geht in das Wohnzimmer, wo seine Tochter und seine Frau sind, und sagt sein Sprüchlein auf: "Drauß' vom Walde komm' ich her. Ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr, und überall auf den Tannenspitzen, sah ich die goldenen Lichtlein blitzen." Darauf die Tochter: "Mama, ist der Papa wieder mal besoffen?"

***


Josef und Maria sind auf Herbergssuche. Leicht genervt klopft Josef an die zwölfte Tür. Der Wirt öffnet, es entsteht folgender Dialog:
Josef: "Habt Ihr Quartier für mich und meine Frau?"
Wirt: "Nein, alles ausgebucht!"
Josef: "Aber seht doch, meine Frau ist hochschwanger!"
Wirt: "Da kann ich doch nichts für..."
Josef: "Ich doch auch nicht!"

***


Die beiden Kinder streiten sich ausgerechnet am Heiligabend heftig und laut um die Weihnachtskekse. Die Mutter ist völlig entnervt und jammert: "Könnt ihr beide denn nicht ein einziges Mal einer Meinung sein?" Antwort der Kinder: "Sind wir doch - wir wollen beide die gleichen Kekse!"


Nickname 25.12.2016, 12.30| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: ZEITREISE UND GEDANKENFLUG | Tags: Weihnachten, Essen, Humor,

Weihnachten der Tiere

Die Tiere diskutierten einst über Weihnachten.
Sie stritten, was wohl die Hauptsache an Weihnachten sei. "Na klar, Gänsebraten", sagte der Fuchs. "Denn was wäre Weihnachten ohne Gänsebraten?"
"Schnee", sagte der Eisbär. "Viel Schnee." Und er schwärmte verzückt von der weißen Weihnacht.


Das Reh sagte: "Ich brauche aber einen Tannenbaum, sonst kann ich nicht Weihnachten feiern."
"Aber bloß nicht so viele Kerzen", heulte die Eule. "Schön schummrig und gemütlich muss es sein. Stimmung ist die Hauptsache."


"Aber mein neues Kleid muss man sehen", sagte der Pfau. "Wenn ich kein neues Kleid kriege, ist für mich kein Weihnachten."
"Und Schmuck!" krächzte die Elster. "Jede Weihnachten bekomme ich was: einen Ring, ein Armband. Oder eine Brosche oder eine Kette. Das ist für mich das Allerschönste an Weihnachten."


"Na, aber bitte den Stollen nicht vergessen", brummte der Bär, "das ist doch die Hauptsache. Wenn es den nicht gibt und all die süßen Sachen, verzichte ich auf Weihnachten."


"Mach's wie ich:" sagte der Dachs, "pennen, pennen, pennen. Das ist das Wahre. Weihnachten heißt für mich: Mal richtig pennen."
"Und saufen", ergänzte der Ochse. "Mal richtig einen saufen - und dann pennen." Aber da schrie er "Aua", denn der Esel hatte ihm einen gewaltigen Tritt versetzt.


"Du Ochse du, denkst du denn nicht an das Kind?" Da senkte der Ochse beschämt den Kopf und sagte: "Das Kind. Jaja, das Kind - das ist doch die Hauptsache. Übrigens", fragte er dann den Esel, "wissen das eigentlich die Menschen?"


Der Ursprung der Fabel:


Die Bauern bezogen Tiere und Bäume in das Brauchtum mit ein. Am Heiligen Abend ist es im ländlichen Bereich der Brauch, nach der Christmette durch den Stall zu gehen. Die Tiere bekommen dann Leckerbissen (Äpfel, Semmeln, Nüsse usw.). Der Landmann sprach mit den Tieren und Bäumen an diesem Abend und bekam auch oft Antwort. Heute geht oft der Bauer am Heiligen Abend durch Haus und Stall, beräuchert (mit Weihrauch) und besprengt (mit Weihwasser) alle seine Tiere.


Im 6. Jahrhundert schon war man der Überzeugung, dass die Tiere am Heiligen Abend sprechen könnten. Es hing damit zusammen, dass ja im Stall zu Bethlehem die Tiere das Jesuskind besuchten und ihm Gaben überbrachten und mit ihm sprachen.
Ich glaube im Übrigen, dass die Tiere nicht nur am Heiligen Abend sprechen können. Es wäre schön und zum Segen für uns alle, wenn wir ihnen aufmerksam zuhören und ihren Stimmen mehr Macht geben würden.


In diesem Sinne,

Gesegnete Feiertage!




Nickname 24.12.2016, 18.19| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: VON TIEREN UND MENSCHEN | Tags: Weihnachten, Tiere, Geschichte, Legende, Menschen,

Ein ganz besonderer Weihnachtsspaziergang

Ein kleiner Hund aus gutem Haus,
der riss an Weihnachten einst aus.
Einen Spaziergang fand er labend,
besonders grad am Heil'gen Abend,
wenn alle Menschen sind in Eile
und Hunde haben Langeweile.


Zunächst lief er durch seinen Garten
und wollte auf das Frauchen warten.

Das kam nicht heim, so lief er fort -
trollt sich gemächlich durch den Ort,
verbellt ein bißchen Prinz und Rexi,
besucht dann freundlich Nachbars Hexi.


Kurz: Er genießt nach Hundeweise
'ne munt're kleine Weihnachtsreise.
Vergnügt strolcht er auch übern Markt,
wo sonst sein Frauchen öfters parkt.
Doch als er nun nach Hause wollte,
wusst' er nicht mehr, wohin er sollte.


Dem kleinen Hund wird bang zumute.
Er senkt die Ohren, klemmt die Rute
tief zwischen seine Beine ein.
Wie gern würd' er zu Hause sein
in seinem warmen Hundebett.
Die Menschen hier sind gar nicht nett!


Schon naht von fern ein Polizist.
"Der wird mich fangen, so ein Mist!"
Das kleine Hundchen rennt und rennt,
bis es nicht Weg und Steg mehr kennt.
Längst ist es aus der Stadt hinaus -
vorbei am allerletzten Haus.


Da plötzlich hört der kleine Schlingel
den Klang von Hufen und Geklingel.
Und sieht im Lichtglanz einen Schlitten,
der kommt wie aus des Himmels mitten
und wie aus einem großen Tor
klingt Lachen und Musik hervor.


"Freut euch, ihr Menschen auf der Erden,
euch soll das Fest der Weihnacht werden.
Mit Glück und Freude und Geschenken
will euch das Christkind jetzt bedenken!"
Wer denkt in dieser frohen Stunde
an arme, heimatlose Hunde?


So bellt und jault das Hündchen kläglich.
"Ein kleiner Hund? Ja, ist das möglich?"
Schon naht sich ihm mit schnellen Schritten
das Christkind selbst vom gold'nen Schlitten
und nimmt ihn freundlich auf den Arm.
"Nun hast du's hier erst einmal warm.


Ich bring dich in den Hundehimmel,
du glaubst gar nicht, welch ein Gewimmel
von netten Hunden wird dort warten
im wunderschönen Himmelsgarten."
Das Hündchen läßt sich gerne tragen,
doch fragt's: "Was wird mein Frauchen sagen?"


Es jault auf einmal ganz erschreckt:
"Wenn es jetzt, dass ich weg, entdeckt?
Es denkt doch gleich, ich bin gestorben.
Und dann ist ihm das Fest verdorben.
Im Himmel wär' es sicher schön,
doch Christkind, das musst du verstehn,


mein Frauchen, das mich zärtlich liebt,
wär' sicher allzu sehr betrübt."
Das Christkind lächelt und es nickt.
"Du weiß, was sich für Hunde schickt.
Des Hundes Liebe ist die Treue.
Drum bringe ich dich jetzt aufs Neue


zu deinen Menschen schnell nach Haus.
Und dann reißt du nie wieder aus."
Der Schlitten fliegt mit Schellenklang
den Waldweg und die Straß' entlang.
Dem Hündchen ist es wie ein Traum.
Schon sitzt es unterm Weihnachtsbaum.


"Da ist ja unser Strolchi wieder",
ruft Frauchen, und die Weihnachtslieder,
die klingen fröhlich jetzt und heiter,
das Christkind, das fährt leise weiter....


©Elisabeth Petzina


Nickname 24.12.2016, 14.25| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: LIEBE TRÄGT EIN WEICHES FELL | Tags: Hunde, Weihnachten, Spaziergang, Heiligabend, Christkind, Wunder,

Eine Frage, die uns bewegt

     WANN FÄNGT WEIHNACHTEN AN? 

"Wenn der Schwache dem Starken
seine Schwäche vergibt,
wenn der Starke die Kräfte
des Schwachen liebt.


Wenn der Habewas
mit dem Habenichts teilt,
wenn der Laute
bei dem Stummen verweilt
und begreift, was der Stumme
ihm sagen will.
Wenn das Leise laut wird
und das Laute still.


Wenn das Bedeutungsvolle
bedeutungslos,
das scheinbar Unwichtige
wichtig und groß.


Wenn mitten im Dunkel
ein winziges Licht
Geborgenheit,
helles Leben verspricht.


Und du zögerst nicht, sondern du
gehst so, wie du bist,
darauf zu -

dann, ja dann
fängt Weihnachten an."


In diesem Sinne:


Uns allen viel Licht, Liebe
und ein verständnisvolles Miteinander!


 
FRÖHLICHE WEIHNACHTEN!

Nickname 23.12.2016, 09.27| (2/2) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: ZEITREISE UND GEDANKENFLUG | Tags: Licht, Liebe, Weihnachten, Menschen,

Fröhliche Weihnachten! Geschenke mit Herz in (vor-)letzter Minute

 



Sie waren ihr ganzes Leben lang nur eines: unerwünscht.
Sie wurden getreten, geschlagen und verjagt.

Die Streunerhunde in Rumänien sterben meist jung. Baba ist da eine Ausnahme. Denn sie hatte zumindest einmal im Leben Glück: Damals, als die Polizei sie im letzten Moment davor gerettet hat, von bösartigen Menschen aus purer Langeweile zu Tode gesteinigt zu werden.

Schwer verletzt hat Baba diese Quälerei überlebt und im von VIER PFOTEN unterstützen Tierheim Speranta ein Zuhause gefunden. Wohl das erste in ihrem Leben, das diesen Namen verdient. Hier lebt sie mit vielen ehemaligen Streunerhunden. Und sie wird dieses Jahr zu Weihnachten in Sicherheit sein.



Doch es gibt noch so viele andere Hunde, die auch an Weihnachten allein, frierend und hungrig durch die Straßen streunen.

Bitte helfen Sie den einsamen Hunden gerade jetzt zu Weihnachten, indem Sie eine Patenschaft für Streunerhunde verschenken.

Machen Sie mit diesem sinnvollen Geschenk einem lieben Menschen eine große Freude. Denn mit 20€ im Monat tragen Sie dazu bei, dass wir Streunern dauerhaft und verlässlich beistehen können.

Verschenken Sie eine Streuner-Patenschaft!

Damit Ihr großartiges Weihnachtsgeschenk auch in Erinnerung bleibt, bekommt jeder Pate eine Urkunde.

Schon jetzt vielen Dank!
Ihr VIER PFOTEN Team

https://www.sicherspenden.at/vier-pfoten-de/pate-streunerhund-geschenk/

Nickname 22.12.2016, 17.35| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: PRO ANIMALE | Tags: Tiere, Geschenke, Patenschaft, Weihnachten, Streuner, Hunde,

Wie sich die Bilder gleichen

Ich habe mich rar gemacht in letzter Zeit, hier und anderswo. Das liegt nicht am  vorweihnachtlichen Stress, der hat bei uns schon seit Jahren ausgedient. In den vergangenen Wochen ist nur so vieles passiert, das ich verarbeiten muss und wofür mir bis jetzt die passenden Worte fehlen. Bevor ich nichtssagende Phrasen dresche, lasse ich lieber ein paar Bilder sprechen.

Das ist WOODY, unser neuestes Familienmitglied:



Sein Pflegefrauchen brachte ihn am Dienstag hierher. Noch hat er sozusagen Probezeit, aber wir denken, dass seine Odyssee bei uns ihr Ende finden wird.

Es heißt ja, Hunde suchen ihren Nachfolger aus. Schon einige Male durften wir erfahren, dass das stimmt. Liebes Böbchen, wie es scheint, hast Du gut gewählt.

Das war im Advent 2015, ein Bild aus glücklichen Tagen:


Dieses Foto entstand gestern:


Wir wünschen einen besinnlichen 4. Advent!

Nickname 18.12.2016, 14.05| (3/2) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: LIEBE TRÄGT EIN WEICHES FELL | Tags: Bobby, Hunde, Erinnerung, Advent,

Wir wünschen einen gemütlichen 3. Advent!

NELLY, unsere kleine "Lady in Black and White"



***


BARNY, der Beständige, der keine Vorurteile
gegenüber  fremden Artgenossen kennt



***


und BOBBY, seit drei Wochen im Regenbogenland,

schmerzlich vermisst - aber die Liebe bleibt...



Herrchen und Frauchen

schließen sich den guten Wünschen an!

Nickname 11.12.2016, 10.23| (5/4) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: LIEBE TRÄGT EIN WEICHES FELL | Tags: Advent, Liebe, Erinnerung,

Entspannt feiern mit Wauzi und Mieze - so geht´s!

Die Weihnachtszeit, heißt es, ist die schönste Zeit des Jahres. Damit die Adventszeit und vor allem Heiligabend auch für unsere Vierbeiner ein leises und friedvolles Fest werden, möchte die Tierschutzorganisation TASSO e.V. Tierbesitzern und Menschen, die über die Anschaffung eines Haustieres nachdenken, Denkanstöße für die Weihnachtszeit geben.

TASSO appelliert an alle Eltern:

Tiere sind keine Weihnachtsgeschenke!


Hunde- und Katzenkinder kommen bei den Menschenkindern sehr gut an und schleichen sich ganz leise in ihre Herzen. Da hören Eltern im Advent schon das ein oder andere Mal: „Mama, ich möchte einen Hund haben!“ TASSO warnt: Tiere sind keine Geschenke! Die Anschaffung eines Haustieres muss stets gut überlegt und mit dem Nachwuchs im Vorfeld ausgiebig besprochen werden. Denn: Oft ist den frisch gebackenen Tierhalten das Ausmaß an Arbeit, das ein Tier macht, nicht bewusst, oder es stellt sich heraus, dass Wohnungen zu klein sind oder ein Familienmitglied allergisch auf das Tier reagiert. „Ein Haustier bringt auch Verantwortung mit sich“, sagt Philip McCreight, Leiter von TASSO. „Auf der Tagesordnung stehen nicht nur Kuscheln, Schmusen und Streicheln, sondern auch regelmäßiges Gassi gehen, Saubermachen und Füttern. Wenn Eltern und Kinder nicht an einem Strang ziehen, wird das unüberlegt geschenkte Haustier schnell zur Belastung.“ TASSO empfiehlt, sich für die Auswahl des geeigneten Haustieres Zeit für die Überlegung zu nehmen, welches Tier am besten zum Rest der Familie passt und auch die Tierheime zu besuchen – ganz unkompliziert geht das beispielsweise im ersten Schritt über das von TASSO betriebene Online-Tierheim shelta:


www.shelta.net


Haustiere und die Weihnachtszeit


Die Weihnachtszeit hat nicht nur für Menschen einen ganz besonderen Zauber. Auch Tiere fühlen sich von Glanz und Glimmer magisch angezogen. Hier finden Sie fünf Tipps für eine unfallfreie Weihnachtszeit:


- Lassen Sie Ihr Tier niemals bei brennenden Kerzen allein. Das flackernde Licht lädt gerade Katzen zum Spielen ein. Nutzen Sie LED-Kerzen für Weihnachtsbaum oder Adventskranz.


- Achten Sie darauf, Schokolade für Ihren Vierbeiner unerreichbar zu machen. Das enthaltene Theobromin ist zumindest für Hunde giftig. Verwöhnen Sie Ihren Vierbeiner stattdessen doch einmal mit selbstgebackenen Hundeplätzchen. Der eigenen Kreativität sind dabei kaum Grenzen gesetzt, hier gibt es außerdem leckere Rezepttipps:

http://www.tierfreund.de/hundekekse-selber-backen/


- Sichern Sie in jedem Fall den Weihnachtsbaum, damit er bei etwaigen Kletterversuchen des Tieres nicht umfällt.



- Tannennadeln im Wasser des Baumständers können wegen der ätherischen Öle für Tiere lebensgefährlich sein. Decken Sie sie am besten mit einem Tuch ab.


- An den Scherben einer kaputten Kugel können sich Vierbeiner schnell die Pfoten oder Luftröhre und Darm verletzen. Alternativ sind auch Papp- oder Kunststoffkugeln ein toller Baumschmuck.


© Copyright TASSO e.V.


Allen Zwei- und Vierbeinern eine


Nickname 10.12.2016, 13.46| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: VON TIEREN UND MENSCHEN | Tags: Weihnachten, Feiern, Geschenke, Tierschutz, Haustiere, Gebäck,

Bitte erst denken, dann schenken!

Weihnachten ist für viele Menschen das Fest der Freude und der Liebe. Das Bild von fröhlichen Menschen und vor allem von lachenden Kindern, die mit ihren neuen Haustieren unter dem Weihnachtsbaum spielen hat wohl jeder zukünftige Heimtierhalter und der liebende Mensch, der Tiere verschenken möchte, im Sinn. Leider wird häufig aufgrund einer solchen romantischen Vorstellung oder auch nach langanhaltender Quengelei der Kinder ein Tier unter den Weihnachtsbaum gesetzt, über dessen wahres Wesen und dessen Bedürfnisse meist nicht ausreichend nachgedacht wurde.


Nicht selten stellt sich dann erst am Weihnachtsmorgen die Frage, was das Tier eigentlich fressen muss - da stellt sich die Frage aber wirklich zu spät - und es wird schwer, passendes Futter an einem Feiertag zu besorgen. Oder aber es wird einem bewusst, dass der ausgesuchte Käfig, der im Zoogeschäft so groß aussah in Wahrheit zu klein ist. Möglicherweise gefällt dem Beschenkten aber das Tier auch gar nicht oder er hatte eine ganz andere Vorstellung davon, wie die Unterkunft für sein Tier auszusehen hat.


Jeder Umgebungswechsel ist für die Tiere sehr anstrengend. Gerade kleine Heimtiere wie Vögel, Hamster, Meerschweinchen, Kaninchen und Reptilien benötigen in den ersten Tagen in der neuen Heimat viel Ruhe, um sich einleben zu können. Die Weihnachtsfeiertage mit dem dazugehörigen Trubel, Familienfeiern und Besuchen sind absolut nicht dafür geeignet, einem scheuen Tier die Angst zu nehmen. Landschildkröten werden für den Weihnachtsverkauf sogar von ihrem Winterschlaf abgehalten. Sensible Hunde oder Katzen werden durch den Weihnachtstrubel verschreckt.


Spätestens im neuen Jahr geht´s dann richtig rund: Das niedliche Kaninchen wurde größer und fing an zu beißen, die Meerschweinchen waren zu laut, der Hamster stand erst nach 23 Uhr auf, die Landschildkröte ist doch nicht so aktiv wie erhofft, die Mutter war allergisch gegen den neuen Hund, dieser war noch dazu unsauber und die Katze hat das Sofa zerkratzt - jetzt erst merken die neuen Tierhalter, dass ihre Tierwahl vielleicht doch nicht ganz passt - und viele Tiere, die in weihnachtlicher Vorfreude gekauft wurden, sind nun nur noch lästig und müssen wieder weg. Die Tierheime sind nach Weihnachten voll mit niedlichen Tierchen die unpassend verschenkt wurden.


Deshalb Stofftiere unter den Baum!
Sie können viel mehr Freude schenken, wenn Sie folgendermaßen vorgehen:


Legen Sie statt eines lebenden Tieres ein passendes Stofftier mit Gutschein unter den Baum. So hat der Beschenkte etwas worauf er sich weiter freuen kann. Kaufen Sie ein paar Bücher über das ausgewählte Tier oder drucken Sie Informationen aus dem Internet aus. Zu vielen Nagerarten finden Sie auf den Seiten der Nagerhilfe ausführliche Informationen, Infomappen und Faltblätter: Infoblätter und Mappen und auch viele HPs die sich an dieser Aktion beteiligen haben Informationen zu verschiedenen Tierarten zu bieten.


Während der Feiertage ist dann viel Zeit, die Bücher zu lesen, passende Gehege auszusuchen oder sogar selber zu bauen. Die zukünftigen Halter können sich im Internet weiter informieren und so schon vorab Vieles über ihre neuen Hausgenossen lernen. Manchmal wird dabei bemerkt, dass man eine falsche Vorstellung vom Tier hatte, mitunter wird ein anderes Haustier gewählt. Aber noch häufiger lernen die Besitzer gleich vieles über tiergerechte Haltung. Es macht sogar richtig Spaß, sich vorab mit der Einrichtung eines Geheges oder dem Aussuchen eines Kratzbaums oder Hündekörbchens zu befassen. Eine artgerechte Unterbringung zu schaffen, geht nicht von heute auf morgen. Das braucht Zeit und der Beschenkte möchte seine eigene Vorstellung auch mit verwirklicht sehen. So wird die Vorfreude auf das neue Tier gesteigert und das Tier kommt zu Menschen, die sich darauf vorbereitet haben und wird sich von Anfang an wohl fühlen. Nur so entstehen echte Freundschaften zwischen Mensch und Tier!


Nach den Feiertagen können Sie dann in aller Ruhe in die Tierheime der Umgebung fahren und zwischen unzähligen Tieren aller Art in allen Altersgruppen wählen. Gerade diese Tiere haben es verdient, in ein schönes Zuhause zu kommen. Keine Angst vor diesen Tierheimtieren - Jungtiere im Tierheim benehmen sich nicht anders als Jungtiere im Zoogeschäft. Auch Rassetiere bekommen Sie im Tierheim. Es spricht auch viel dafür, zuerst einmal einem älterem Tier, dessen Charakter schon bekannt ist, ein schönes Zuhause zu geben. So können Sie diese Tierarten erst einmal in Ruhe kennen lernen und übernehmen die Verantwortung für ein Tier über einen überschaubaren Zeitraum.


Sollten Sie dort wider Erwarten keines der von Ihnen gewünschten Tierarten im Tierheim finden, so wenden Sie sich an einen vertrauensvollen Züchter in Ihrer Nähe. Dieser kann Ihnen auch weitere Pflegetipps für Ihren neuen Schützling mit auf den Weg geben und Sie sehen, wie die Tiere dort gehalten werden. Im Falle von Reptilien (da gehören die Schildkröten mit dazu) ist der Züchter in den meisten Fällen die bessere Wahl, weil man dort gleich sehen kann, wie groß das Tier wird.


Überlegungen vor dem Einzug des neuen Haustieres:


Sie können sich anhand folgender Fragen

schon mal selber testen, ob Haustiere für Sie in Frage kommen:


- Viele Tiere werden recht alt, Meerschweinchen und Kaninchen können 8 Jahre alt werden, Hund und Katze werden noch älter, Schildkröten können sogar weit über 80 Jahre alt werden! - Können und wollen Sie sich so lange um diese Tiere kümmern?


- Manche Tierarten wie Ratten, Hamster und Mäuse hingegen werden meist nicht älter als 2 Jahre - können Sie und Ihre Kinder damit umgehen den geliebten Hausgenossen so schnell wieder zu verlieren?


- Sind alle in der Familie mit den neuen Hausgenossen einverstanden und bereit, sich um die Tiere zu kümmern?


- Liegen evtl. Allergien vor? Alle Familienmitglieder sollten sich testen lassen. Dabei wird nicht nur eine Allergie auf das entsprechende Tier getestet - viel häufiger werden gerade Kleintiere wegen einer Heuallergie (dieses gehört in fast jedes Kleintierheim und ist für Kaninchen, Meerschweinchen, Degus und Chinchillas sogar Grundnahrungsmittel), Stauballergie (Käfigeinstreu staubt immer - auch staubarme Einstreu) und ggf. auch auf das Futter der Tiere getestet.


- Wohin mit den Tieren im Urlaub? Gerade bei Käfigtieren ist es nicht leicht, einen geeigneten Urlaubspflegeplatz zu finden. Tierpensionen sind kostspielig, das muss eingerechtnet werden.


- Nicht alle Tiere sind von Anfang an stubenrein, mache Tiere werden es nie - bekommen die Tiere trotzdem Auslauf in der Wohnung? Behalten Sie auch einen Hund, der nicht Ihren Wünschen entspricht?


- Nager könnten beim Auslauf Möbel, Bücher und andere Dinge annagen. Katzen wissen nicht immer, was Kratzbaum und was Sofa ist, und schon mancher Hund fand einen Designerschuh essbar - nehmen Sie das in Kauf?


- Reptilien haben ganz besondere Ansprüche an die Pflege. Viele unterliegen dem Bundesartenschutz und müssen auch bei den entsprechenden Stellen registriert werden!


- Sind die gewünschten Tiere vom Vermieter erlaubt? Manche Reptilienarten, sowie Hunde und Katzen müssen vom Vermieter genemigt werden.


- Kranke Tiere müssen vom Tierarzt behandelt werden - Sind Sie bereit, dafür Geld auszugeben und zwar räge, die den Anschaffungswert des Tieres bei weitem übersteigen?


- Die Pflege eines Tieres muss immer in den Händen Erwachsener liegen, kein Kind ist in der Lage sich immer um sein Tier zu kümmern. Kinder können oft nicht abschätzen, wie wichtig das tägliche Versorgen der Tiere ist. Kinder vergessen im Spiel ihre Kraft und können Tiere verletzen. Egal um welches Tier es sich handelt, ein erwachsener Mensch muss sich jeden Tag um dieses Tier kümmern.


- Alle Tiere welche in Käfigen oder Terrarien gehalten werden benötigen sehr viel Platz - mehr als ein kleiner Käfig im Regal. Einige Tierarten fühlen sich in Außengehegen wohler, mache brauchen die Sommersonne um gesund zu bleiben.


Dies sind nur einige Fragen die vorab zu klären sind, prüfen Sie bitte gewissenhaft, ob Sie wirklich bei allen Fragen ganz sicher sind."


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Nickname 08.12.2016, 09.03| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: LIEBE TRÄGT EIN WEICHES FELL

Der Adpfent

Aus einem Schüleraufsatz:

"Der Adpfent ist die schönste Zeit im Winter. Die meist'n Leut haben im Winter eine Grippe. Die ist mit Fieber. Wir haben auch eine, aber die ist mit Beleuchtung und man schreibt sie mit K. Drei Wochen bevor das Christkindl kommt, stellt Papa die Krippe im Wohnzimmer auf und meine kleine Schwester und ich dürfen mithelfen.


Viel Krippen sind langweilig, aber die unsere nicht, weil wir haben mords tolle Figuren darin. Ich habe einmal den Josef und das Christkindl auf den Ofen gestellt, damit sie es schön warm haben und es war ihnen zu heiß. Das Christkindl ist schwarz geworden und den Josef hat es in lauter Trümmer zerrissen. Ein Fuß von ihm ist bis in den Plätzlteig geflogen und es war kein schöner Anblick. Meine Mama hat mich geschimpft und gesagt, dass nicht einmal die Heiligen vor meiner Blödheit sicher sind.


Wenn Maria ohne Mann und ohne Kind herumsteht, schaut es nicht gut aus. Aber ich habe gottseidank viele Figuren in meiner Spielkiste und der Josef ist jetzt Donald Duck. Als Christkind wollte ich den Asterix nehmen, weil der ist als einziger so klein, dass er in den Futtertrog gepasst hätte. Da hat meine Mama gesagt, man kann doch als Christkindl keinen Asterix hernehmen, da ist ja das verbrannte Christkindl noch besser. Es ist zwar schwarz, aber immerhin ein Christkindl.


Hinter dem Christkindl stehen zwei Ox'n, ein Esel, ein Nilpferd und ein Brontosaurier. Das Nilpferd und den Saurier habe ich hineingestellt, weil der Ox und der Esel waren mir allein zu langweilig. Links neben dem Stall kommen gerade die heiligen drei Könige daher. Ein König ist dem Papa im letzten Adpfent beim Putzen heruntergefallen und er war dodal hin. Jetzt haben wir nur mehr zwei heilige Könige und einen heiligen Batman als Ersatz.


Normal haben die heiligen Könige einen Haufen Zeug für das Christkindl dabei, nämlich Gold, Weihrauch und Pürree oder so ähnlich. Von den unseren hat einer anstatt Gold ein Kaugummipapierl dabei, das glänzt auch schön. Der andere hat eine Marlboro in der Hand, weil wir keinen Weihrauch haben. Aber die Marlboro raucht auch schön, wenn man sie anzündet. Der heilige Batmann hat eine Pistole dabei. Das ist zwar kein Geschenk für das Christkindl, aber damit kann er es vor dem Saurier beschützen.


Hinter den drei Heiligen sind ein paar rothäutige Indianer und ein kaasiger (Anm.: käsiger = blasser) Engel. Dem Engel ist ein Fuß abgebrochen, darum haben wir ihn auf ein Motorrad gesetzt, damit er sich leichter tut. Mit dem Motorrad kann er fahren, wenn er nicht gerade fliegt.


Rechts neben den Stall haben wir ein Rotkäppchen hingestellt. Sie hat eine Pizza und drei Weißbier für die Oma dabei. Einen Wolf haben wir nicht, darum lurt hinter dem Baum ein Bummerl (Anm.: Bummerl = kleiner Hund) als Ersatz-Wolf hervor.


Mehr steht in unserer Krippe nicht, aber das reicht voll. Am Abend schalten wir die Lampe an und dann ist unsere Krippe erst so richtig schön. Wir sitzen so herum und singen Lieder vom Adpfent. Manche gefallen mir, aber die meisten sind mir zu lusert. Mein Opa hat mir ein Gedicht vom Adpfent gelernt und es geht so:


"Adpfent, Adpfent, der Bärwurz brennt.
Erst trinkst oan, dann zwoa, drei, vier,
dann hautsde mit deim Hirn an'd Tür!"


Obwohl dieses Gedicht recht schön ist, hat Muata g'sagt, dass ich es mir nicht merken darf.


Bis man schaut, ist der Adpfent vorbei und Weihnachten auch und mit dem Jahr geht es dahin. Die Geschenke sind ausgepackt und man kriegt vor Ostern nichts mehr, höchstens wenn man vorher Geburtstag hat. Aber eins ist g'wiss: Der Adpfent kommt immer wieder."




Nickname 07.12.2016, 17.33| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: ZEITREISE UND GEDANKENFLUG | Tags: Advent, Schule, Aufsatz, Humor,

Vom Streunerhund zum Helfer auf vier Pfoten

Liebe Tierfreunde,

vielleicht haben Sie schon von unserem Dogs for People-Projekt gehört. Dabei bilden wir in Rumänien besonders kluge, gutmütige und lernfähige Streuner zu Therapiehunden aus. Und Sie glauben gar nicht, welch positiven Effekt dieses Zusammentreffen von Mensch und Tier hat: Tieftraurige alte Menschen, die sich schon fast aufgegeben hatten, verschlossene, einsame Kinder, an die sonst niemand herankam, haben plötzlich ein Leuchten in den Augen, wenn sie zum ersten Mal unsere vierbeinigen Therapeuten berühren!

So wie Tudor. Der ADHS-kranke Junge fühlte sich oft traurig und allein. Seit er mit seinem vierbeinigen Gefährten arbeitet, kann er wieder lachen! Unser Projekt wurde schnell zum Erfolg und ist in den letzten zehn Jahren stetig gewachsen.



Damit Hund und Mensch weiterhin von diesem wunderbaren Projekt profitieren können, brauchen wir jetzt Ihre Hilfe: Wir wollen neue Streuner zu Therapiehunden ausbilden. Auch für die Ausstattung unseres neuen Therapiezentrums, das in den nächsten Wochen eröffnet werden soll, brauchen wir dringend Unterstützung.

Schon mit 30 Euro ermöglichen Sie beispielsweise einem kranken Kind wie Tudor einen Hunde-Therapietag! Mit Ihrer Hilfe können wir diese Erfolgsgeschichte fortsetzen.

Herzlichen Dank! Ihr VIER PFOTEN Team

Bitte helfen Sie, dass noch mehr Therapiehunde Freude schenken können!

http://www.vier-pfoten.de/projekte/streunerhilfe/dogs-for-people/aktuell/streuner-helfen-senioren/

Nickname 06.12.2016, 09.16| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: VON TIEREN UND MENSCHEN | Tags: Hunde, Straßenhunde, Streuner, Kinder, Tierschutz, Hilfe, Rumänien,

Das Christkind und der Hirtenhund

Eine hundliche Weihnachtsgeschichte


Dass Ochs und Esel an der Krippe standen und das Jesuskind mit ihrem Atem wärmten, das weiß jedes Kind und auf jedem Krippenbild sind die beiden dargestellt. Aber nur ganz wenige Menschen wissen, dass ein Hund noch viel mehr für das Christuskind getan hat. Aber Hunde sind bescheiden, ganz anders als die großen Tiere, die sich – auch heute noch – immer in den Vordergrund drängen. Und damit endlich auch einmal dem Hund an der Krippe Gerechtigkeit geschieht, will ich Euch die Geschichte erzählen.


Maria hatte Jesus geboren und ihn dann in Windeln gewickelt und in die Krippe gelegt. Das alles war sehr anstrengend gewesen, vor allem nach dem langen Weg von Nazareth nach Bethlehem. Und dann noch die ganze Aufregung mit dem Besuch der Hirten, die von wunderbaren Engelserscheinungen berichteten und das neugeborene Kindlein als König grüßen wollten. Sie war todmüde, als schließlich der letzte Hirte ein kleines Schaffell als Geschenk über die Krippe breitete und mit seinen Kumpanen zurück zur Herde ging. In dem ganzen Staunen und Trubel hatte niemand bemerkt, dass ein großer, weißer, zottiger Hirtenhund im Stall bei der Krippe zurückgeblieben war. Er hatte sich halb unter die Krippe gelegt, so wie er das von der Hirtenhütte her gewohnt war, und ohne dass er groß darüber nachgedacht hatte – denn Hunde denken nur sehr wenig nach – fing er an, das Jesuskind zu bewachen. Schließlich bewachte er zu Hause auch die Kinder der Hirten und die waren auch nicht besser gebettet, als der neugeborene Jesus.


Josef hatte noch einmal nach dem Kind geschaut, das ruhig schlief. Als er dabei den Hund sah, brummelte er irgendwas Freundliches, kraulte ihm kurz die Ohren und kümmerte sich nicht weiter um ihn. Dann legte er sich weiter hinten im Stall neben Maria auf eine Strohschütte und war gleich darauf fest eingeschlafen, denn auch er war rechtschaffen müde.


Die Nacht schritt voran und langsam verhallte auch der letzte Engelschor, dessen "Ehre sei Gott in der Höhe" die Hirten noch einmal sehr beeindruckt hatte. Der Mond ging allmählich unter, aber ein seltsam heller Stern verbreitete einen milden Schein über die Felder bei Bethlehem. Leise und vorsichtig schlich in diesem merkwürdigen Licht ein einsamer alter Wolf über die steinigen Weiden. Ihn hatten wohl auch die Engelchöre aufgeweckt und jetzt merkte er, wie sehr ihm der Magen knurrte. Einsame Wölfe haben es nämlich sehr schwer, denn sie haben niemand, der ihnen bei der Jagd hilft. Und so nähren sie sich kläglich von Mäusen und Eidechsen und suchen sogar in den Abfallgruben der Menschen nach Essbarem. Angelockt vom Geruch von Ochs und Esel näherte sich der Wolf dem Stall. Vorsichtig windend und äugend kam er Schritt für Schritt näher. O wie gut es da roch! Die Hirten hatten einen großen Laib Ziegenkäse mitgebracht und ein Krüglein Öl, ja sogar eine gebratene Hammelkeule lag auf einem Sims im Stall. Und dann war da noch so ein Duft, nach ganz frischem jungen Fleisch, fast so, wie neugeborene Lämmer riechen. Der Wolf war nicht etwa böse und hatte es bestimmt nicht persönlich auf das Jesulein abgesehen, aber er war so hungrig, dass er mit allem vorlieb genommen hätte, und da roch ein Neugeborenes für ihn mindestens so gut, wie für uns der feinste Sonntagsbraten.


Sein Hunger machte ihn unvorsichtig und als er mit der Schnauze an die halb hohe Tür stieß, die den Stall nach außen abschloss, da knarrte die hörbar. Der Wolf sprang erst mal zurück, aber sein Hunger war stärker als seine Vorsicht. Er schlich wieder näher und überlegte nur noch, ob er die Hammelkeule oder das neugeborene Lämmchen in der Krippe mitnehmen sollte. Als er aber endlich in den Stall hineinschlich, da erlebte er eine böse Überraschung. Unter der Krippe tauchte ein riesiger, weißer, zottiger Hirtenhund hervor. Der tat nichts anderes, als ganz langsam und majestätisch aufzustehen. Er streckte seinen Kopf ein wenig vor, hob seine buschige Rute, stemmte die Vorderläufe ein und starrte den Wolf aus grünfunkelnden Augen an. Der Wolf war fast um die Hälfte kleiner als der Hund. Er setzte noch eine Pfote nach vorn, aber da ließ der Hund ein böses, leises Knurren hören und machte sich noch ein bisschen größer. Und dieses Bisschen war dem Wolf zu viel. Er drehte um und rannte mit eingeklemmter Rute davon, so schnell, dass er über den Rand der Abfallgrube neben dem Stall stolperte und hineinfiel.


Der Hirtenhund stand noch eine Weile vor der Krippe, den Kopf zur Türe gewendet und lauschte und windete, ob wohl noch weitere ungebetene Gäste kämen. Als alles ruhig blieb, legte er sich wieder nieder, diesmal aber ein wenig näher an der Tür.


Der arme Wolf mühte sich unterdessen, aus der Abfallgrube wieder herauszuklettern. Und wie er so kletterte und seine Pfoten einstemmte, da spürte er auf einmal etwas Feuchtes, Weiches, von dem die Erde abrutschte. Er fing zu graben an und fand ein totes Lämmchen, das offenbar bei der Geburt gestorben war und das die Hirten in die Grube geworfen und nur wenig mit Erde bedeckt hatten. Der Wolf grub es aus und machte sich darüber her. Schon lang hatte er keine so leichte und reichliche Mahlzeit gehabt. Schließlich gelang es ihm, satt und zufrieden aus der Grube zu klettern und er trabte gemächlich heim zu seinem Versteck jenseits der Weiden. Wenn ich jetzt ganz fromm wäre, würde ich sagen, Gott wollte in dieser Nacht selbst den Wölfen eine Freude machen – und vielleicht war es ja auch so.


Als der Morgen graute, stand Maria leise auf, um den Jesusknaben zu stillen. Sie erschrak ungeheuer, als sie den großen Hund vor der Krippe liegen sah, aber der blickte nur kurz auf und legte dann den mächtigen Schädel wieder auf die Pfoten. Noch mehr aber erschrak sie, als sie im Staub des Stallbodens die Wolfsspuren sah – damals erkannten die Menschen Wolfsspuren noch ganz leicht. Fast wäre sie vor Schreck in Ohnmacht gefallen, aber sie besann sich eines Besseren. Als spätere Mutter Gottes musste sie doch starke Nerven haben und so rief sie nur ihren Mann und zeigte ihm den Hund und die Spuren. "Ja, den Kerl habe ich gestern Abend schon gesehen", meinte Josef. "Er ist ganz freundlich". "Er ist mehr als freundlich", erwidertere Maria, "er ist tapfer! Er hat unseren Erstgeborenen vor dem Wolf beschützt". Josef beschaute sich die Spuren genauer und er musste Maria recht geben. Er beugte sich zu dem Hund nieder und streichelte ihn dankbar. Aber Maria dachte praktischer: "Wir wollen ihn belohnen", sagte sie und schnitt ein großes Stück Fleisch aus der Hammelkeule und gab es dem Hund. "Und an den Knochen lassen wir dir auch noch viel Fleisch, wir werden sicher alle drei satt", sagte sie zum Hund, der dankbar das schöne Fleisch verschlang.Ja, so war das mit dem Hirtenhund. Aber weil niemand dabei war außer Maria und Josef, ist die Geschichte so wenig bekannt geworden. Und als Maria sie dann später einmal ihrer Base Elisabeth erzählte, meinte die: "Das war doch kein Hund, das war ein Engel!" Aber Maria wusste es besser – und jetzt wisst Ihr es auch.


© Elisabeth Petzina


Allen Lesern weiterhin eine


Nickname 05.12.2016, 21.37| (3/2) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: VON TIEREN UND MENSCHEN

Alle Jahre wieder

Keine Tiere unterm Weihnachtsbaum!
TASSO appelliert: Vierbeiner sind keine Geschenke


Gerade an Weihnachten gibt es nichts Schöneres als strahlende Kinderaugen. Da ist es verständlich, dass viele Eltern ihrem Nachwuchs auch den größten Wunsch erfüllen möchten: ein eigenes Haustier. Doch die Tierschutzorganisation TASSO e. V. warnt: "Wenn die Kinder erst einmal bemerken, dass der Hund mehrmals täglich - ganz gleich bei welchem Wetter - Gassi gehen möchte, und sich die Katzentoilette oder das Kaninchengehege nicht von alleine reinigen, lässt die Freude an dem einst heiß begehrten Familienzuwachs schnell nach. Sind die Eltern nicht dazu bereit, generell die Verantwortung zu übernehmen, landet das Tier spätestens im neuen Jahr im Tierheim und wartet – manchmal jahrelang – auf ein neues Zuhause", so Philip McCreight, Leiter von TASSO.


Tiere seien nicht nur zum Kuscheln da, so McCreight weiter. "Sie zu halten, bedeutet einen hohen Betreuungsaufwand, über den sich viele vor der Anschaffung eines Tieres nicht bewusst sind." Der Tierschützer legt allen Eltern nahe, Tiere nicht 'einfach mal so' zu verschenken, sondern die Entscheidung für ein tierisches Familienmitglied ganz bewusst mit allen Beteiligten gemeinsam zu treffen. Eine Hilfestellung hierfür kann zum Beispiel auch ein Ratgeberbuch über Haltung und Pflege des gewünschten Tieres als Weihnachtsgeschenk sein.


Erster Ansprechpartner für Tiersuchende sollten immer die Tierheime sein, rät McCreight. Familien können sich dort ausführlich beraten lassen, welches Tier zu ihnen passe. Außerdem sei es wichtig, in intensiven Gesprächen vorab zu klären, welches Familienmitglied welche Aufgaben übernimmt. "Nur wenn alle an einem Strang ziehen, kann ein Tier zu einem dauerhaften Begleiter werden", weiß der Tierschützer. Zu beachten sei zudem, dass die meisten Tierheime zur Weihnachtszeit grundsätzlich keine Tiere vermitteln, damit diese nicht als unüberlegtes Geschenk unterm Weihnachtsbaum landen.


© Copyright TASSO e.V.


Tiere sind keine Gegenstände, sondern Lebewesen und unsere Mitgeschöpfe. Bitte behandeln Sie sie als solche und nicht als Wegwerfware.


In diesem Sinne,



GESEGNETE WEIHNACHTEN ALLER KREATUR!


Nickname 04.12.2016, 22.11| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: VON TIEREN UND MENSCHEN | Tags: Weihnachten, Tiere, Geschenke,

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ÜBER MICH:Geboren vor 61 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.
Verheiratet mit dem besten aller Ehemänner und glückliches Frauchen von drei allerliebsten Fellnasen.


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Da passt doch dann mein Beitrag, den ich für
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Danke für den schönen Beitrag!
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Hunde sind auch nur Menschen. :D
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