Mitternachtsspitzen
"Ich drücke meine Dankbarkeit für all das Gute in meinem Leben aus. Jeder Tag bringt mir wunderbare Überraschungen." LOUISE L. HAY

...mehr

gemeldet am: 20.08.2016 20:00

Spätsommer, TEIL 3: Name ist mehr als Schall und Rauch

"Sie" oder "Du" im Altersheim? Das kommt auf den Einzelfall an. Wir halten es grundsätzlich so, dass wir alle Bewohner mit ihrem Familiennamen und mit "Sie" anreden. Es ist eine Frage der Achtung und des Respekts, die alten Menschen nicht wie kleine Kinder zu behandeln (selbst wenn sie sich manchmal wieder so benehmen). Es gibt jedoch Ausnahmen. Einige sind bereits so verwirrt, dass sie mit ihrem Nachnamen nichts mehr anfangen können. Da vermittelt ihnen dann der Vorname zusammen mit dem vertraulichen "Du" ein Gefühl von Beschütztsein und Geborgenheit. Ob so oder so: Wichtig ist in jedem Fall, dass die Menschenwürde auch – und gerade – im Alter gewahrt bleibt.

Im Büro des "Birkenhofs" hängt in einem schönen, silberfarbenen Rahmen, folgender Text:

BETREUUNGSWUNSCH EINER ALTENPFLEGERIN
FÜR DAS JAHR 2026

"Da ich im Jahr 2026 stolze 75 Jahre sein werde, möchte ich mich bei Ihnen vorstellen:

Lassen Sie mir bitte meine Identität. Ich heiße Helga W. und möchte auch so genannt werden. Nicht Oma oder Helga, auch bin ich kein Zirkusmitglied und heiße Floh.

Wahrscheinlich werde ich nicht mehr in der Lage sein, meine Wünsche zu äußern, darum möchte ich es jetzt tun. Aus finanziellen Gründen kann ich mir kein Einzelzimmer leisten, aber meine Bitte: Bei der morgendlichen Grundpflege stellen Sie doch bitte einen Sichtschutz auf, damit ich nicht allen Blicken preisgegeben bin. Beim Duschen zum Abschluss bitte einmal ganz kalt, das bin ich von Kind auf so gewöhnt (daher selten erkältet). Trocknen Sie mich bitte gut ab, damit ich nicht wund werde. Solange ich noch als Altenpflegerin tätig war, habe ich immer auf kurze, saubere Fingernägel Wert gelegt. Würden Sie das bitte für mich übernehmen (auch zu Ihrem eigenen Schutz, damit ich Sie nicht kratzen kann). Falls ich mich nicht mehr allein anziehen kann, hätte ich gern, dass mir die Schwester dabei behilflich ist. Ich möchte so nett wie möglich gekleidet sein. Bitte keinen bunten Paradiesvogel kleiden! Strümpfe ohne Laufmaschen sehen dazu gepflegt aus.

Mein Bargeld reicht wahrscheinlich dazu, dass ich einmal im Monat zum Friseur kann. Ach ja, und einmal Fußpflege bitte, die Hühneraugen tun so schrecklich weh.

Wenn man mir ein gutes Buch zu lesen gibt, zum Beispiel Eugen Roth, reichen Sie mir dann bitte auch meine Brille?

Sollte ich nicht mehr allein essen können, zerkleinern Sie doch bitte die großen Stücke für mich mundgerecht. Gern will ich versuchen, mit dem Löffel auch allein zu essen, damit Sie mich nicht zu füttern brauchen. Der Teller dürfte wohl einen höheren Rand haben, damit ich das Essen nicht über den ganzen Tisch jagen muss. Sie sind sonst verärgert mit mir (was ich vielleicht nicht mehr verstehe), und ich bekomme keine neue Tischdecke.

Wenn ich Blase und Darm nicht mehr kontrollieren kann, würden Sie mich bitte trotzdem wie einen normalen Menschen behandeln? Könnten Sie versuchen, die Nase nicht zu rümpfen, wenn Sie die Bettdecke aufschlagen und es nicht so gut riecht? Nennen Sie mich bitte auch nie einen Schmutzfink, auch wenn es im Sozialhilfegesetz die erhöhte Geldzulage für Schmutzer gibt.

Sollte ich einmal senil sein, Ihre Wünsche nicht verstehen können, schimpfen Sie nicht mit mir, das macht mich nur noch unruhiger und aggressiver.

Behandeln Sie mich bitte mit Ruhe und Nachsicht. Meine Welt wird zunehmend kleiner, darum lassen Sie mich doch an Ihrer ein klein wenig teilhaben. Erzählen Sie mir doch etwas von Ihrer Familie oder wie Ihr Urlaub war.

Meine Wünsche nehmen kein Ende, doch sind sie alle echt einfach zu erfüllen. Was ich brauche ist ein gutes Essen, menschliche Wärme und jemand, der mich liebevoll betreut und versorgt. Ich habe Ihnen viel zum Nachdenken gegeben, vielleicht kann ich auch das später nicht mehr und Sie müssten es für mich tun. Würden Sie das für mich übernehmen?

Für alle Ihre Bemühungen möchte ich mich jetzt bei Ihnen bedanken, vielleicht kann ich das später nicht mehr.
Helga W."

Ich gestehe, dass mir beim Lesen regelmäßig die Tränen kommen. Im Grunde klingt das alles ganz selbstverständlich, wird aber leider nicht immer und in jedem Hause so praktiziert. Nachdenkenswert ist es allemal, finde ich.

Alles Liebe, und bleibt neugierig!


Nickname 25.08.2016, 08.54| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: SEELENGARTEN | Tags: Sie, Du, Senioren, Anrede, Respekt,

Der Plan

Ein Jüngling, grad gereift zum Mann,
macht für sein Leben einen Plan,
darin er Punkt für Punkt bestimmt
den Lauf , den jetzt sein Schicksal nimmt:

Zunächst möchte er in den fernen
Ländern der Welt Verschiednes lernen,
ein paar Semester Jus studieren,
sodann sich häuslich etablieren,
mit Dreißig eine Frau erwählen
und sich alsbald mit ihr vermählen.

Er sieht sich schon als Rechtsberater
in der Fabrik von seinem Vater,
und sollte der beizeiten sterben,
denkt er ihn kräftig zu beerben.

Jedoch mit des Geschickes Mächten
ist halt kein ew´ger Bund zu flechten.
So ward - welch traurige Geschichte! -
der ganze schöne Plan zunichte,
denn der besagte Jüngling wurde,
kaum dass er nahm die erste Hurde,
als er einmal nicht aufgepasst,
von einem LKW erfasst.

Am Gipfel seiner Manneskraft
hat ihn der Tod hinweggerafft.
Leicht ist hier die Moral zu ahnen:
Wer vorher plant, muss zweimal planen! 

©Mitternachtsspitzen

Nickname 24.08.2016, 14.58| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: BÄRLINER SPITZEN | Tags: Plan, Schicksal, Welt,

Spätsommer TEIL 2: Jahresringe

Bäume und Menschen haben vieles gemeinsam: Am Beginn ihres Lebens sind sie biegsam und geschmeidig. Mit den Jahren werden sie starrer und weniger flexibel; aber die Erfahrung lehrt sie, sich den Gegebenheiten anzupassen und so allen Stürmen zu trotzen. Beide setzen im Laufe ihres Lebens Jahresringe an. Und wie beim Baum die Rinde, wir die Haut des Menschen mit der Zeit poröser und durchlässiger - er bekommt ein dünneres Fell. Dabei muss es im Alter keineswegs düster oder trist zugehen. "Küss mich, ich bin der Herbst und habe auch noch meine sonnigen Tage!", heißt es nicht umsonst. Ältere Menschen haben wie wir alle ein Recht auf Liebe und sie haben ihren ganz eigenen, mit viel Lebensweisheit gewürzten Humor. Manchmal werden sie auch wieder wie Kinder: genauso offen, ehrlich und direkt. Daher habe ich mich entschlossen, meinen lieben Alten eigene Blogeinträge zu widmen. Genügend Material dafür gibt es. Zu den selbst erlebten Geschichten aus meiner ehrenamtlichen Arbeit in zwei Seniorenheimen werden sich unter anderem die von Wolfgang Lange in seinem Buch "Omas Sparbuch, Opas Krückstock..." gesammelten Anekdoten gesellen. Die Bilder habe ich nach Fotos selbst gebastelt und veröffentliche sie hier mit freundlicher Erlaubnis.


Hier ein kleiner Vorgeschmack:


"Wenn man mich fragt, wie es mir gehe
und wie´s mit der Gesundheit stehe,
so sage ich mit frohem Mut:
"Danke, gut!"


Es wurde mancher Mediziner
erfolgreich an mir zum Verdiener.
Zuerst mal waren es die Augen,
die nicht so recht mehr wollten taugen.
Dann spürte ich nach kurzer Zeit:
Du läufst ja nicht mehr allzu weit!
Und ein Geheimnis war zu lüften,
woher die Schmerzen in den Hüften?
Ein Othopäd von hoher Kunst
hat mir die linke flott verhunzt.
Ein steifes Knie, ein kurzes Bein
bracht´ mir die Unternehmung ein.
Dann ging die rechte Hüft´ entzwei.
In Hamburg machte man sie neu
Und baute nach der Anamnese
gleich ´ne vernünftige Prothese.


Nun will das Hören nicht gelingen,
ich hör nicht mehr die Vöglein singen.
Der Ohrenarzt weiß guten Rat
und kommt mit einem Apparat,
setzt mir ein Knöpfchen in das Ohr,
schwupps! - hör ich lauter als zuvor.


Der Zahnarzt hat sein Teil getan,
dass beißen ich - und lachen kann.
Erst war´s ne Krone, dann die Brücke,
er tauschte aus mir Stück um Stücke.
Drum sagt man mir trotz aller Falten:
"Du hast dich wunderbar gehalten!"


So wird der Mensch zu guter Letzt
von Kunst und Technik ganz durchsetzt.
Sogar ein Herz ersetzt man dreist,
doch nie die Seele und den Geist.


Drum fragt mich einer, wie´s mir gehe
Und wie´s mit der Gesundheit stehe,
dann sagt mein Ich mit frohem Mut:
"Danke, gut!"


(Gefunden im Nachlass einer Heimbewohnerin)


So humorvoll kann Älterwerden also auch gehen.

Ich finde: Zur Nachahmung empfohlen!



Nickname 24.08.2016, 07.22| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: SEELENGARTEN | Tags: Alter, Senioren, Menschen, Leben,

Spätsommer, TEIL 1: Was heißt hier alt?

Drei Schwestern, 92, 94 und 96 Jahre alt, leben zusammen in einem Haus. Eines Abends lässt sich die 96jährige ein Bad ein. Als sie mit dem ersten Fuß drinnen ist, ruft sie ihre Schwestern: "War ich gerade dabei, aus dem Bad oder in das Bad zu steigen?"
Die 94jährige ruft zurück: "Ich weiß es nicht. Ich komme zu dir rauf, um nachzusehen!"
Auf halbem Weg auf der Treppe bleibt sie stehen und ruft: "War ich gerade dabei die Treppe hinauf oder hinunter zu gehen?"
Die 92jährige sitzt am Küchentisch bei einer Tasse Tee und hört ihren Schwestern zu.
Sie schüttelt den Kopf und klopft auf den Tisch: "Auf Holz klopfen und hoffen, dass ich nicht auch so werde."
Dann ruft sie ihren Schwestern zu: "Ich komme gleich um euch zu helfen, aber zuerst muss ich nachsehen, wer gerade an der Tür geklopft hat!"

***********************

Als ehrenamtliche Mitarbeiterin in zwei Seniorenheimen (wobei der Begriff durchaus wörtlich zu nehmen ist, denn dieses Amt bedeutet eine Ehre für mich) halte ich unter anderem immer wieder kurze Referate zum Thema 'Menschen und Leben ab 60 plus' vor interessierten Heimbewohnern und deren Angehörigen. Mein Augenmerk liegt dabei vor allem auf der Tatsache, dass dieser Lebensabschnitt nicht in erster Linie Abbau und Siechtum bedeutet, sondern ebenso bewusst und erfüllt gelebt werden kann, wie die Jugend und das "Mittelalter". Und je mehr man darüber weiß, desto mehr verliert diese Lebensphase ihren Schrecken. Ich wende mich mit meinen kleinen Vorträgen an alle, die ältere Angehörige pflegen oder für ihre eigene Zukunft gewappnet sein wollen. Einiges davon möchte ich hier gern wiedergeben. Ich wünsche unterhaltsame und informative Lektüre!

Zunächst einmal gilt es zu klären: Altern und Alter - was ist das eigentlich? Es handelt sich dabei um einen ganz normalen, biologischen Vorgang, welcher, wenn man es genau nimmt, bereits im Moment der Zeugung einsetzt. Im Laufe seines Lebens sammelt der Mensch Erfahrungen, die sich nicht mehr rückgängig machen lassen. Zwar ist manchmal vom "kindischen Greis" die Rede, wenn ein Mensch im höheren Alter in kindliche Verhaltensweisen zurückzufallen scheint. In Wahrheit bedeuten diese Parallelen zu kindlichen Verhaltensweisen aber keinen Rückschritt in der Entwicklung des Menschen, sondern sind Teil derselben.

Auf welche Weise und in welchem Tempo der Alterungsprozess fortschreitet, hängt in entscheidendem Maße von der Persönlichkeit des Einzelnen, seinen Lebensumständen und seiner Lebensführung ab.

Nach neuesten Erkenntnissen der Gerontologie (Altersforschung) ist der Mensch
nicht so alt:

- wie seine Gefäße und seine Stoffwechselfunktion (körperliche Begriffsbestimmung)

- wie er sich fühlt (seelisch-geistige Begriffsbestimmung) - auch wenn der Volksmund etwas anders behauptet. Denn sonst könnte man sich subjektiv nicht manchmal wie ein Teenager und dann wieder wie Methusalem fühlen.

- wie gesellschaftliche und politische Rollenzuweisungen ihn definieren (gesellschaftspolitische Begriffsbestimmung), sondern er ist so alt wie sein Anpassungsvermögen (Adaption) an seine Umwelt und die jeweilige Situation. Dieses nimmt mit zunehmendem Alter in bestimmten Bereichen ab, während es sich in anderen Bereichen wandelt. Es ist außerdem abhängig von Umweltbedingungen und der Fähigkeit, seinem individuellen Leben auf körperlichem, geistigem und mitmenschlichen Gebiet einen Sinn zu geben.

FORTSETZUNG FOLGT!


Nickname 23.08.2016, 11.00| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: SEELENGARTEN | Tags: Leben, Menschen, Alter, Biologie, Psychologie ,

Von einem, der auszog TEIL 2: Gesundheit!

Bis unser blonder Herzensbrecher Barny hier einzog, waren wir vom Thema Auslandshunde gänzlich unbeleckt. Ein Hund ist ein Hund, so dachten wir. Was spielt es für eine Rolle, wo er zur Welt gekommen ist? Würden wir das auf unsere eigene Spezies übertragen, hätten wir die Probleme der Menschheit bald gelöst. Bei den Vierbeinern ist dagegen schon eine gewisse Vorsicht angesagt. Besonders die Zuwanderer aus Ost- und Südeuropa können nämlich ein paar gefährliche und zum Teil ansteckende Krankheiten mitbringen, die den Tierärzten hierzulande noch kaum bekannt und entsprechend schwierig zu behandeln sind.

 

Wir hatten Glück. So ganz gesund waren unsere Zugereisten zwar nicht: Barny trug seine Autoimmunkrankheit wahrscheinlich schon seit seiner Welpenzeit in sich, und wir können froh sein, dass sie erst relativ spät zum Ausbruch kam.


Der kinderfaustgroße Tumor an der Milchleiste unseres süßen Julchens war unübersehbar.


Bobbys äußere Blessuren stechen buchstäblich ins Auge, und Nellys seelische Wunden nässen nach Jahren immer noch. Das Innenleben der beiden herzlieben Rumänen lässt auch einiges zu wünschen übrig. Kein Wunder, wenn man bedenkt, wie lange sie sich wohl von Unrat und Abfällen ernähren mussten.


Aber wenigstens schleppten sie keine lebensbedrohlichen Infektionen ein. Von der Leishmaniose und den Filarien (die die Herzwurmkrankheit verursachen) haben Sie vielleicht schon gehört. Die Babesiose gehört ebenfalls dazu; sie ist mittlerweile auch hierzulande verstärkt im Kommen. Übertragen wird sie von einer, durch den Klimawandel bei uns heimisch werdenden Zeckenart, der Demencentorzecke. Mit ihr durften wir schon unliebsame Bekanntschaft schließen, die Gott sei Dank ohne schwerwiegende Folgen blieb, uns aber das letztjährige Weihnachtsfest gründlich verdarb. Darüber beim nächsten Mal mehr.

 

Letztendlich war es doch keine reine Glückssache; der Verstand hat schon ein Wörtchen mitgeredet. Augen auf beim Hundekauf und trau, schau wem – das gilt besonders, wenn man einen armen Streuner adoptieren möchte. Auch davon werden wir noch berichten. Also dann:


 

Nickname 21.08.2016, 14.22| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: LIEBE TRÄGT EIN WEICHES FELL | Tags: Hunde, Europa, Ausland, Krankheit, Gesundheit,

Fenster zum Licht



"Möge deine Seele
wie ein Fenster sein,
durch das stets
das Licht des Lebens
in die Welt  fallen kann.
Mögest du selbst
ein SEGEN sein." 

Aus Irland

Nickname 21.08.2016, 08.15| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: SEELENGARTEN | Tags: Fenster, Seele, Licht, Leben, Welt,

Johann, servieren Sie im Grünen Salon!

„Hunde haben Herrchen,
Katzen haben Personal.“
(Volksmund)


Sie heißt Mimi, Pussy, Kitty oder Mohrle und ist, neben Hund und Vogel, unser liebstes Haustier: die Katze. Die alten Ägypter verehrten sie als Göttin und setzten sie als Tempelwächterin ein, weil sie ungebetene Geister und Kräfte mit ihrem „7. Sinn“ sofort wahrnehmen kann. Neun Leben soll die Katze haben, und in vielen Kulturen gilt sie als Orakeltier. Den Spruch „Schwarze Katze von links – Glück bringt´s, schwarze Katze von rechts bringt Schlecht´s“ kennen sicher viele. Auch sagt man ihr nach, dass sie zwischen den Welten reisen und mit Toten und Geistern kommunizieren könne.

Als Krafttier will die Katze uns den Weg in die Selbstbestimmung zeigen und uns daran erinnern, dass wir unserer Intuition vertrauen und auf unsere innere Stimme hören sollen. Sie fordert uns auf, mit wachen Sinnen durchs Leben zu gehen und unsere Freiheit niemals um der Sicherheit willen aufzugeben (offen gestanden hätte ich damit ein Problem, denn mein persönliches Sicherheitsbedürfnis ist ausgesprochen groß). Auch unser Selbstwertgefühl hängt oftmals doch sehr stark vom Urteil anderer ab. Wir möchten geliebt und gelobt werden, erhoffen uns von unseren Mitmenschen Anerkennung, Aufmerksamkeit und seelische 'Streicheleinheiten'.

Wenn die Katze in unser Leben schleicht, will sie uns lehren, unabhängig zu sein. Nach dem Motto: "Ich hab euch gern, und ihr könnt mich auch gern haben." Wenn wir nicht mit denen zusammen sein können, die wir lieben, dann lieben wir doch einfach die, mit denen wir zusammen sind. Selbstliebe, das ist das Zauberwort, denn mit wem verbringen wir schließlich mehr Zeit, als mit uns selbst? Andere haben nur so lange Macht über uns, wie wir ihnen das erlauben. Erkennen wir uns an, wie wir sind und nehmen uns selbst liebevoll in den Arm. Wir sind bei uns selbst in den besten Händen, oder sollten es jedenfalls sein.  Meisterin Katze leitet und dabei an: "Entspanne dich, strecke dich wohlig aus und lasse dich wärmen von der Sonne und der Liebe, die überall um dich ist." Umgeben wir uns mit Menschen, die uns zu schätzen wissen und lassen wir jene in Dankbarkeit und Frieden ziehen, die uns nicht mehr guttun. Durch Selbstbestimmung und Unabhängigkeit ziehen wir neue, glückliche Erfahrungen an.



*******************

Die Kehrseite der Katzenmedaille ist, dass die Samtpfoten für Täuschung, Hinterhältigkeit, Grausamkeit und Manipulation stehen. Sie gelten als egozentrisch, kratzbürstig, eigensinnig und unberechenbar. Zu ihrer Ehrenrettung sei aber gesagt, dass es sich auch um äußerst reinliche Tiere handelt, die den klaren Durchblick lieben. Und wenn der mal nicht gegeben ist, legen sie eben selber tatkräftig Pfote an:



AFFIRMATIONEN:


"Frei und unabhängig

folge ich dem Weg meiner Seele."

**********

"Ich bin frei, frei -

ewig frei!"


Nickname 19.08.2016, 12.00| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: VON TIEREN UND MENSCHEN | Tags: Tiere, Katzen, Menschen, Esoterik, Leben,

Wenn die Seele auf den Hund kommt

"Alles Wissen,
die Gesamtheit aller Fragen und Antworten
sind im Hund enthalten."

(Franz Kafka)

Mein ganzes Leben lang haben Hunde mich begleitet. Sie sind meine Lieblingstiere, darum sollen sie auch den Reigen der beschriebenen Krafttiere eröffnen.

Ein Krafttier ist ein uns schützender Tiergeist. Es verleiht uns besondere Eigenschaften und Fähigkeiten, es warnt und begleitet uns, es hilft bei Heilbehandlungen, es schenkt uns den Mut und die Stärke, im Leben weiterzugehen und anstehende Aufgaben zu bewältigen und es zeigt uns, wie es um unsere Kraft steht und was wir tun können, um diese wiederherzustellen und zu erhalten.

Es gibt lebenslange Krafttiere und Helfertiere, die uns nur für eine Weile begleiten. Doch egal auf welche Weise ein Krafttier zu uns kommt, jedes birgt eine besondere Medizin in sich. Medizin meint im schamanischen Sinn eine Kraft, die heilig ist und jedem Wesen inne wohnt. Diese Kraft kann ohne greifbare Wirkstoffe wie Tabletten, Pülverchen oder Tropfen eine Heilung bewirken.

Der Hund wird oft dem Element Wasser zugeordnet und bringt uns die Medizin, die wir brauchen, um zu uns selbst zu finden. Wenn keiner mehr für uns da ist, steht er uns bei und ermutigt uns. Er erträgt uns auch dann, wenn wir uns mal nicht von der besten Seite zeigen. Er fordert uns auf, uns nicht zu vergraben, sondern vor die Tür zu gehen, die Natur zu genießen und sie anzunehmen, wie sie gerade ist. Mit seiner bedingungslosen Liebe zeigt er uns, dass jeder Tag ein neuer Anfang ist und neue Chancen bietet. Er lehrt uns die Kunst, im Hier und Jetzt zu sein, unsere Aufgaben und Pflichten zu erfüllen und unserem gewohnten Rhythmus zu folgen, egal, wie es gerade in uns aussieht.


Wenn der Hund in unser Leben tappst, dann haben wir in ihm einen treuen und aufrichtigen Begleiter und Lehrer gefunden. In der Mythologie fällt dem Hund die Aufgabe zu, die Zwischenwelten zu bewachen – so der Höllenhund Zerberus in den griechischen Sagen. Der Hund ist ein aufopferungsvoller Bewacher und Beschützer sogar in den schwierigsten Situationen. Er lehrt uns Loyalität gegenüber anderen. Dabei respektiert er unseren freien Willen und lässt uns das Tempo vorgeben. Er wartet, bis wir von uns aus ein Zeichen geben, dass wir bereit sind weiterzugehen. Der Hund schenkt uns Mut und Kraft, unseren Weg zu gehen, uns selbst und anderen zu vergeben und uns dabei selbst treu zu bleiben.

Das Verhalten unseres Hundes spiegelt oft auch unsere eigene Persönlichkeit wieder. Durch seine Beobachtungsgabe und das ständige Zusammenspiel mit uns kann er unseren nächsten Schritt schon vorausahnen und dient dadurch als Spiegelbild dessen, wer wir wirklich sind.


Wo so viel Licht ist, da gibt es natürlich auch Schatten. Von der negativen Seite betrachtet kann uns der Hund auf versteckte Aggressionen hinweisen, auf gedankenlose Befehlstreue und Obrigkeitshörigkeit, auf Verschlossenheit, starke Abgrenzung und Angst vor Strafe. Er verweist uns auch darauf, dass wir möglicherweise dazu neigen, uns in die Angelegenheiten anderer einzumischen, die uns nichts angehen und mehr auf andere als auf uns selbst ausgerichtet sind.

AFFIRMATIONEN:

„Ich nehme bedingungslos die Umstände,
das Hier und Jetzt in meinem Leben an.“

„Ich sage JA zu dem, was ist und vertraue meinem Weg.“

Nickname 18.08.2016, 14.33| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: VON TIEREN UND MENSCHEN | Tags: Hunde, Tiere, Krafttiere, Spirituelles, Menschen, Leben,

Na, wo isses denn?

 AHOI!


Liebe Leute, habe ich Euch den Mund wässrig gemacht? Bestimmt möchtet Ihr jetzt erfahren, was ein Krafttier ist und welche Bedeutung die einzelnen Tiere haben, wenn sie auf irgendeine Weise in Euer Leben trotten, rennen, traben, kriechen, springen oder fliegen.


Also, ein Krafttier ist ein Seelenführer. Jeder Mensch kann eines oder mehrere Krafttiere haben und sie können so unterschiedlich sein wie Ihr. Das Krafttier bringt Euch sozusagen eine Botschaft, die für Eure aktuelle Lebenssituation wichtig ist. Wenn Ihr Eure Aufgabe gemeistert habt, kann es sein, dass ein Krafttier verschwindet und ein anderes Tier an seiner Stelle auftaucht, das Euch auf dem nächsten Abschnitt begleitet. Aber erst müsst Ihr sie ja mal finden, oder sie Euch.


Da gibt es verschiedene Möglichkeiten: Ihr könnt Euch zum Beispiel überlegen, welches Tier Ihr schon als Kind immer besonders gern mochtet, welches Euch als Erstes einfällt, wenn Ihr an Tiere denkt oder von welchem Tier Ihr öfters träumt. Eventuell gibt es Tiere, mit denen Ihr etwas Besonderes erlebt habt. Das kann etwas Angenehmes oder Unangenehmes sein. Vor welchen Tieren habt Ihr vielleicht schon lange Angst? Das spielt nämlich auch eine Rolle, weil diese Tiere Euch auffordern wollen, dass Ihr Euch mit ihnen beschäftigt und Eure Angst vor ihnen verliert. (Bei unserer Madame sind das vor allem Spinnen und Schlangen, da kreischt sie schon und rennt weg, wenn sie die bloß mal im Fernsehen sieht).


Gibt es Tiere, die Euch seit Eurer Geburt begleiten, oder habt Ihr ein Tier als Sternzeichen? Da könnt Ihr ruhig auch mal in anderen Horoskopen nachschauen, zum Beispiel im chinesischen oder indianischen. Unser Frauchen ist so ziemlich von allem etwas: Löwe im westlichen Horoskop, Ziege im chinesischen und im indianischen ist sie ein Lachs. Der reinste Zoo! Wir werden ja sehen, was das zu bedeuten hat.


Wurdet Ihr schon mal von einem Tier angegriffen oder gebissen, und welche Tiere trefft Ihr in Eurer Umgebung immer wieder? Das kann alles wichtig sein, wenn Ihr Euer ganz persönliches Krafttier finden wollt. Ihr könnt auch meditieren oder eine schamanische Krafttierreise machen, aber das ist schon mehr was für Fortgeschrittene; dann lieber vor dem Einschlafen das Tier bitten, dass es sich Euch im Traum zeigt. Wenn´s nicht gleich auf Anhieb klappt, lasst Euch nicht entmutigen, probiert es einfach immer wieder!


Nun wollt Ihr aber wissen, welches Tier den Anfang macht, stimmt´s? Das lest Ihr dann beim nächsten Mal. Heute verrate ich Euch nur soviel: Es gilt schon seit ewigen Zeiten als bester Freund des Menschen. So, und jetzt bin ich hundemüde. Also, gut´s Nächtle und bis denne.


Macht´s gut, Nachbarn!
Euer Barny



Nickname 17.08.2016, 21.06| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: VON TIEREN UND MENSCHEN | Tags: Tiere, Krafttiere, Esoterik, Leben, Wir,

Die Kraft der Tiere

AHOI!

Liebe Leute, wie Ihr wisst, bin ich nur ein Hund. NUR? Einige Menschen denken, sie wären uns Tieren haushoch überlegen durch ihre Logik, ihr Urteilsvermögen und ihre Intelligenz.

Es stimmt, in mancher Beziehung habt Ihr uns einiges voraus. Wir handeln rein instinktiv oder intuitiv und nicht vom Verstand her (ob der allerdings immer ein Vorteil ist, weiß ich nicht); auch können wir nicht in die Zukunft planen, sondern leben ganz im Hier und Jetzt. Das lässt uns abhängig und angreifbar sein.

In der Bibel steht: "Macht euch die Erde untertan". So weit, so gut. Aber trägt ein Herrscher nicht auch die Verantwortung für das Wohlergehen seiner Untertanen? Trotzdem meinen viele Menschen, sie hätten das Recht, uns - ihre Mitgeschöpfe - zu missbrauchen, auszubeuten und zu quälen.

Das war nicht immer so: In früheren Kulturen wurden die Tiere beschützt und als geistige Wesen verehrt. Man glaubte, dass es am Anfang eine Welt der Tiermenschen gegeben habe, in der beide Gattungen sich sozusagen "vermählt" hätten und aus der die Menschenwelt erst geschaffen worden sei. Die Menschen lernten von den Tieren und waren überzeugt, dass sie verwandte Seelen hätten. Indianische Priester riefen Tiere zu Hilfe, wenn sie sich mit deren Kraft verbinden wollten, um zum Beispiel Kriege zu beenden und Krankheiten zu heilen. Damals entstand auch das Wissen um die so genannten Kraft- und Helfertiere, von denen wir Euch in der nächsten Zeit berichten wollen. Wir erklären Euch, was ein Krafttier ist, wie Ihr Eures findet und was es für Euch tun kann. Vielleicht begegnet der Eine oder Andere seinem ganz persönlichem Krafttier, das ihn begleitet und ihm auf seinem Lebensweg zur Seite steht. Kommt mit, das wird eine richtig spannende Safari ohne jedes Blutvergießen. Also dann, bis bald.

Macht´s gut, Nachbarn!
Euer Barny

Nickname 17.08.2016, 10.14| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: VON TIEREN UND MENSCHEN | Tags: Tiere, Kraft, Spirituelles, Schamanen, Esoterik,

Über Mauern und Zäune



"Mögest du stets
freundlich und voller Wohlwollen
über Mauern und Zäune blicken können,
auf dass dein offenes Wesen
auch die Welt offener macht." 

Irischer Segen

Nickname 16.08.2016, 08.36| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: SEELENGARTEN | Tags: Mauer, Zaun, Blick, Offenheit, Segen,

Alles nur geliehen



Es ist alles nur geliehen

hier auf dieser schönen Welt !

Es ist alles nur geliehen -

aller Reichtum, alles Geld.

 

Es ist alles nur geliehen,

jede Stunde voller Glück.

Musst du eines Tages gehen,

lässt du alles hier zurück.

 

Man sieht tausend schöne Dinge

und man wünscht sich dies und das.

Nur was gut ist und was teuer,

macht den Menschen heute Spaß.

 

Jeder will noch mehr besitzen,

zahlt er auch sehr viel dafür.

Keinem kann es etwas nützen,

es bleibt alles einmal hier.

 

Jeder hat nur das Bestreben,

etwas Besseres zu sein,

schafft und rafft das ganze Leben,

doch was bringt es ihm schon ein?

 

Alle Güter dieser Erde,

die das Schicksal dir verehrt,

sind dir nur auf Zeit gegeben

und auf Dauer gar nichts wert.

 

Darum lebt doch euer Leben,

freut euch auf den nächsten Tag!

Wer weiß schon auf diesem Globus,

was der Morgen bringen mag?

 

Freut euch an den kleinen Dingen,

nicht nur an Besitz und Geld.

Es ist alles nur geliehen

hier auf dieser schönen Welt,

es ist alles nur geliehen

hier auf dieser schönen Welt.


HEINZ SCHENK

(* 11. Dezember 1924 in Mainz als Heinz Friedrich Schenk; † 1. Mai 2014 in Wiesbaden, war ein deutscher Showmaster und Schauspieler. )

 

********************** 


HEUTE ERKENNE ich, dass die Dinge, die mich umgeben, nur Leihgaben sind. Sie gehören mir nur für die Dauer meines Aufenthalts auf der Erde.

 

HEUTE ERLAUBE ich mir, meine irdischen Besitztümer als nur geborgt zu betrachten.

 

DAS IST EIN ERSTER - zwar kleiner, aber wichtiger - Schritt auf dem Weg zum LOSLASSEN.


Nickname 15.08.2016, 10.42| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: SEELENGARTEN | Tags: Lied, Mainz, Güter, Menschen, Wünsche, Besitz,

Endstation Sehnsucht

FrauchenEines Tages geschah es. Meine Mama hatte Pit und mich zum Einkaufen mitgenommen. Vor der Drogerie band sie ihn an einem Fahrradständer fest, dann gingen wir in das Geschäft. Als wir zehn Minuten später wieder herauskamen, war der Hund verschwunden. Leine und Halsband hingen immer noch an dem Ständer, aber von Pit fehlte jede Spur. Er hatte es geschafft, seinen Kopf aus dem Halsband zu ziehen und war wieder einmal auf und davon. Wir konnten uns denken, wohin er gelaufen war und machten uns auf den Weg. Zu Fuß, versteht sich, ein Auto besaßen wir noch nicht. Als wir zur Lindenthaler Allee, einer auch damals schon recht belebten Hauptverkehrsstraße kamen, herrschte dort ziemliche Aufregung. Zwei Autos waren ineinander gefahren, vor dem einen lag ein kleiner Hund – unser Pit. Auf dem Weg zur geliebten „Ömi“ hatte er beim Überqueren der Straße wohl nicht auf die rote Ampel geachtet... Zum Glück war er nur leicht verletzt, er hatte lediglich ein paar Prellungen und ein verstauchtes Hinterbein davon getragen.

Den Schaden an den Autos mussten natürlich meine Eltern bezahlen, damals dachte ja noch niemand an eine Haftpflichtversicherung für Hunde. Die geplante erste Urlaubsreise (sie sollte in den Schwarzwald gehen) wurde also noch einmal um ein Jahr verschoben.


Nach diesem Vorfall reichte es meiner Großmutter endgültig. Sie besprach sich mit meinen Eltern und setzte sich dann – vielleicht zum ersten Mal in ihrer Ehe – gegen meinen Großvater durch, indem sie Pit bei sich im Haus behielt. Ich war sehr traurig, dass ich mich von meinem Spielgefährten trennen musste; aber so viel verstand ich schon, um einzusehen, dass es für ihn das Beste war. Außerdem übernachtete ich jede Woche mindestens zweimal bei meinen Großeltern; und das Allerschönste war, dass der Hund dann bei mir im Bett schlafen durfte.


Pit starb ein halbes Jahr später. Nachmittags ging ich mit meiner Omi zum Stachelbeerpflücken in den Garten. Der Kleine lag neben meiner Schaukel in der Sonne und döste; zumindest glaubten wir das. Als wir jedoch näher kamen und schließlich dicht vor ihm standen, rührte er sich nicht und zuckte mit keiner Wimper. Meine Omi schickte mich zurück ins Haus, um noch eine Schüssel für die Beeren zu holen. Sie ahnte wohl schon, was passiert war. Nachdem sie Pit aus der Sonne genommen und auf einen Stuhl im Schatten gelegt hatte, kam sie zu mir, nahm mich in die Arme und erklärte mir, dass der Hund keine Schmerzen gelitten hätte und einfach ganz friedlich eingeschlafen sei. Bald darauf kamen meine Eltern, und wir begruben Pit unter einem Klarapfelbaum. Ich bin mir sicher, er hat seine letzten Monate noch sehr zufrieden und glücklich verlebt.


Danke2


Pit1_1


Wir sehen uns wieder, kleiner Pit!

Nickname 14.08.2016, 09.39| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: BÄRLINER SPITZEN | Tags: Hunde, Abschied, Garten, Tod,

Zuhause, aber nicht daheim

FrauchenWir waren umgezogen, von Krumme Lanke nach Schlachtensee. Unsere Wohnung lag im oberen Stock einer Gründerzeitvilla, deren Erdgeschoss und Souterrain von den Hauseigentümern bewohnt wurden. Fräulein S. und Herr L. waren ein seltsames Paar. Sie lebten in wilder Ehe miteinander (für damalige Moralvorstellungen unerhört), gingen fast nie aus und empfingen auch nur selten Besuch. Niemand begriff, warum sie überhaupt zusammen blieben, denn sie stritten sich fast ständig, und wir bekamen oben alles mit. Fräulein S. war eigentlich ganz nett, aber vor Herrn L. hatte ich eine Heidenangst. An einen Vorfall kann ich mich noch genau erinnern, obwohl ich damals erst vier Jahre alt war: Trotz strengsten Verbotes war ich mit Pit in den völlig verwilderten Garten gegangen und hatte dort ein bisschen herum gestöbert. Natürlich fand er alles hochinteressant. Er hatte wohl ein Mauseloch entdeckt, denn er buddelte auf einmal wie verrückt und verschwand beinahe völlig in dem Loch. Nur sein kleines Hinterteil ragte noch heraus. In dem Moment tauchte urplötzlich Herr L. auf und fing an, wie ein Wahnsinniger zu toben. Er hielt eine Schaufel in der Hand und drosch auf den armen Hund ein. Ich muss vor Angst geschrien haben wie am Spieß. Zum Glück hatte meine Mutter oben das Küchenfenster offen stehen und konnte alles mit anhören. Sie kam in den Garten gerannt, stürzte sich auf Herrn L. und riss ihm die Schaufel aus der Hand. Von einer Sekunde zur anderen war er wie ausgewechselt, die Liebenswürdigkeit selbst, so als hätte jemand in seinem Kopf einen Schalter umgelegt. Meiner Mutter gegenüber verhielt er sich sowieso immer äußerst zuvorkommend, er schien tatsächlich Respekt vor ihr zu haben. Außerdem war sie damals eine bildschöne junge Frau, was vermutlich auch eine Rolle spielte. Abends gab es noch eine heftige Auseinandersetzung zwischen meinem Vater und Herrn L., und von da an lebten wir mehr oder weniger in friedlicher Koexistenz, bis wir zwei Jahre später auszogen. In den Garten haben Pit und ich allerdings nie wieder eine Pfote oder einen Fuß gesetzt.


Kein Wunder, dass der Lütte sein Großfrauchen schmerzlich vermisste und Heimweh nach seinem früheren Zuhause hatte. Er liebte uns zwar, aber meine Omi vergötterte er - genau wie ich. Immer wieder büxte er aus und fand mit schlafwandlerischer Sicherheit den Weg in die W…straße, wo er dann völlig erschöpft ankam. Von Haus zu Haus waren es beinahe vier Kilometer; mit dem Auto ein Katzensprung, aber für den kleinen Kerl mit seinen kurzen Beinchen der reinste Marathon. Anscheinend hatte er dabei auch einen guten Schutzengel, denn obwohl er einige belebte Straßen passieren musste, ist ihm nie etwas zugestoßen. Natürlich herrschte damals noch weitaus weniger Verkehr, und diejenigen, die schon ein Auto besaßen, fuhren langsamer und rücksichtsvoller, als es heutzutage viele tun. Gefährlich war es trotzdem, besonders für einen so winzigen Hund. Meiner Omi brach es jedes Mal fast das Herz, wenn wir ihn wieder abholten oder sie ihn uns zurückbringen musste.


Bald5


Pitti1


Die schönen Beine (züchtig bedeckt) gehören meiner Mama.

Ganz rechts unser Pit,

im Vordergrund ein Spielkamerad von ihm

und links außen? Ach, das bin ja ich!

Nickname 13.08.2016, 07.54| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: NELLYS TAGEBUCH | Tags: Hunde, Haus, Eigentümer, Moral, Schutzengel, Marathon,

Kleiner Hund, ganz groß

FrauchenAn unseren Allerersten, den „lütten Pit“, erinnere ich mich eigentlich nur aus Erzählungen. Als ich zur Welt kam, war er schon ein paar Jahre alt. Nach ihrer Heirat hofften meine Eltern lange Zeit vergeblich auf Nachwuchs; dann eröffneten die Ärzte meiner Mutter, dass sie keine Kinder bekommen könne. Sie wünschte sich trotzdem etwas zum Liebhaben und Verwöhnen, also adoptierten sie den kleinen Mischlingsrüden aus dem Tierheim. Aber es heißt nicht umsonst: „Unverhofft kommt oft!“ Sie kam schließlich doch noch zum Kind – na ja, vielleicht nicht ganz wie die sprichwörtliche Jungfrau, nur für meine Eltern war ich tatsächlich so eine Art Überraschungsei.


In ihre Freude mischte sich ein Wermutstropfen: Sie mussten umziehen, denn das Zimmer, in dem sie bis dahin zur Untermiete wohnten, wäre für uns alle viel zu klein geworden. Außerdem hätte der Vermieter kein Baby im Haus geduldet. Das Hundchen hatte er gerade noch toleriert (wohl nur, weil Pit – für seine Rassenmischung eher untypisch – überhaupt kein Kläffer war und so gut wie niemals bellte); aber ein schreiender Säugling, nein danke! Für eine größere Wohnung fehlte ihnen, wie den meisten in den 50er Jahren, das Geld. Zwar hatte mein Vater als technischer Zeichner eine feste Anstellung beim Berliner Senat gefunden, aber fragt nicht nach der Bezahlung! Meine Mutter suchte seit Jahren vergeblich eine Arbeit als Hauswirtschaftslehrerin, und so blieb nur der Weg zurück in ihr Elternhaus. Das Problem war: Mein Großvater (Opa K.) mochte überhaupt keine Hunde. Da er jedoch tagsüber im Büro und fast jeden Abend, sowie an den meisten Wochenenden, in der Kneipe saß, konnte man sich arrangieren. Meine Omi verliebte sich auf Anhieb in den kleinen Hund, und er hing abgöttisch an ihr. Die Leckerbissen, die sie ihm zusteckte, der Garten, das Plätzchen auf ihrem Sessel – für ihn waren es paradiesische Zustände. Aber bekanntlich kann man aus dem Paradies auch wieder vertrieben werden. Als mein Onkel J., der Bruder meiner Mutter, sein Abitur gemacht hatte und mit dem Studium begann, beanspruchte er die Mansarde für sich. Wir zogen also wieder um, damals war ich zwei Jahre alt. Da mein Vater inzwischen besser verdiente, durfte es diesmal eine etwas größere Wohnung sein. Dort gab es zwar auch einen Garten, den zu betreten allerdings unter „Todesstrafe“ stand.


Die Trennung fiel allen schwer – besonders meiner Omi und unserem Pit. Er war ein kleiner Hund mit einem großen Herzen, buchstäblich treu bis in den Tod. Er ließ nichts unversucht, um zu seinem geliebten Großfrauchen und ihren Blumenbeeten zurückzukehren und legte dabei sogar eines Tages den gesamten Straßenverkehr lahm. Darüber beim nächsten Mal mehr.


Fort3


Pit


Meine Mama, Pit und - im Wägelchen - ich

Nickname 12.08.2016, 17.27| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: NELLYS TAGEBUCH | Tags: Hunde, Eltern, Wohnung, Berlin,

Wahr sind nur die Erinnerungen

"...die wir in uns tragen,
die Träume, die wir spinnen
und die Sehnsüchte, die uns treiben.
Damit wollen wir uns bescheiden."


Sicher kennen die meisten diesen Satz von Heinz Rühmann am Ende der „Feuerzangenbowle“. Mit Erinnerungen hat es eine ganz eigene Bewandtnis: Sie kommen selten in zeitlicher Abfolge und meistens dann, wenn wir eigentlich an etwas ganz anderes denken. Man betrachtet einen Gegenstand oder ein Foto, hört ein spezielles Lied oder liest einen bestimmten Satz – und schon sind sie da, die Bilder aus der Vergangenheit. So werden auch die Geschichten hier nur selten chronologisch geordnet sein. Ich widme sie unseren vierbeinigen Lieblingen, die bereits ins Regenbogenland gelaufen sind, um dort auf uns zu warten und ohne die unser Leben nicht unser Leben gewesen wäre. Und so fing es an:


Fort1


Nickname 12.08.2016, 12.15| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: NELLYS TAGEBUCH | Tags: Erinnerung, Kindheit, Heinz Rühmann, Hunde, Film,

Yo estoy esperando por ti – Ich warte auf dich!

In der Regel suchen sich Menschen einen Hund aus. Doch in diesem speziellen Fall wählte ein argentinischer Streuner sein neues Frauchen selbst. 


Es ist eine Geschichte, die ans Herz geht. 


Die deutsche Flugbegleiterin Olivia Sievers lebt praktisch aus dem Koffer. Als Stewardess fliegt sie rund um die Welt und hat ebenso Aufenthalte in Buenos Aires. Wenn die Deutsche in der argentinischen Hauptstadt ist, übernachtet sie stets im gleichen Hotel - dem Hilton. 


Als sie vor ein paar Monaten wieder dienstlich in Buenos Aires war, lief ihr der Streuner Rubio über den Weg. Tierfreundin Sievers streichelte den Schäferhund-Mischling, schmuste mit ihm und gab ihm etwas zu fressen. Dann trennten sich die Wege der beiden. Doch das sollte nicht für immer sein.


Wenige Monate später, im Juli, hatte Flugbegleiterin Sievers erneut einen Aufenthalt in der argentinischen Hauptstadt, übernachtete wie immer im Hilton. Und wurde vor der Hoteltür schon sehnlichst erwartet: Hund Rubio wartete geduldig auf die Frau, die ihm Zuneigung und Fresschen geschenkt hatte. 


Olivia Sievers wurde warm ums Herz. Sie wollte den Streuner nicht seinem Schicksal als Straßenhund überlassen und suchte vor Ort ein neues Herrchen für Rubio. Doch der Wauzi riss aus und kehrte zum Hilton zurück, wo er weiter auf Sievers wartete. Sie entschied das Tier mit nach Deutschland zu nehmen, leitete die entsprechenden Maßnahmen in die Wege und adoptierte Rubio.


Anfang August flogen Frauchen und Vierbeiner mit der Lufthansa nach Deutschland. Jetzt lebt Rubio glücklich und zufrieden bei Olivia Sievers in Frankfurt und genießt das süße Leben mit ihren zwei Hunden. 


QUELLE:  http://www.msn.com/de-de/nachrichten/panorama/


Auch unser Böbchen war einmal ein Streuner -
heute ist er der zufriedenste Hund der Welt!

Nickname 11.08.2016, 13.02| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: LIEBE TRÄGT EIN WEICHES FELL | Tags: Argentinien, Rio, Hunde, Flug, Hilton, Hotel,

Zum 2. Frühstück: Brandheiß und hochaktuell

Aus der Anzeigenrubrik einer Kleinstadtzeitung:

"Praktischer Arzt sucht schnelle - diskrete Promotionsarbeit. Gute Dotierung."
(Gab´s also früher auch schon, das Inserat stammt aus dem Jahre 1982)
***

"Wahrscheinlich durch Löscharbeiten verursacht brach im Heim ein Feuer aus." (???)
***

"Stricke zum Aufhängen liefert Seilermeister Huber. Viele Dankschreiben." (Grüße aus dem Jenseits)
***

"Für unser neues Betriebsgebäude, Abteilung Verstand, suchen wir Frauen..." (Ein Kommentar erübrigt sich)
***

"Lampen sind technische Ausführungen von Lichtquellen, die zur Lichterzeugung bestimmt sind, also leuchten oder beleuchten sollen." (Jetzt hat es wohl noch der Letzte begriffen)
***

"DER GROSSE PREIS" - ein heiteres Ratespiel für gescheiterte Leute mit Wim Thoelke."

Allen Lesern einen gelungenen Mittwoch!


Nickname 10.08.2016, 10.00| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: BÄRLINER SPITZEN | Tags: Doktorarbeit, Plagiat, Zeitung, Anzeige, Frauen, Quiz,

Auch du!

Bei den Urvölkern war man davon überzeugt (und viele Naturvölker glauben es bis heute), wir Menschen kämen nicht nur von der Erde, sondern ebenso - als Sternenstaub  - von anderen Planeten. Einst waren wir als Erdenengel gedacht.


Die Zeit ist da, mich daran zu erinnern, dass ich ein geistiges Wesen in einem physischen Körper bin.


Ich wache auf und erkenne meine tiefe Verbindung mit Mutter Erde, die mich ernährt, und all ihren Lebewesen. Wir sind ALLE  EINS!

 

Dieses Wissen finde ich in mir selbst.

Ich beginne jetzt,

diese Verbindung wieder aufzubauen

und gemeinsam mit anderen die Neue Zeit zu erschaffen.

 

Erdenengel rufen auf:

SAVE THE EARTH !



Nickname 09.08.2016, 16.07| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: BÄRLINER SPITZEN | Tags: Engel, Erde, Völker, Natur,

Der Korb des alten Mannes

FREI ERZÄHLT NACH BRAD HELMSTETTER


Es war einmal ein Waisenjunge. Er zog von Dorf zu Dorf, immer auf der Suche nach etwas Essbarem und einem Dach über dem Kopf.


Eines Tages traf der Junge auf einen alten Mann, der ebenfalls von Dorf zu Dorf wanderte. Sie beschlossen, gemeinsam weiterzugehen.


Der alte Mann trug einen großen, zugedeckten Weidenkorb, der offenbar sehr schwer war, denn der Alte lief tief gebeugt und stöhnte hin und wieder unter der Last. Als sie Rast an einem Bach machten, stellte der alte Mann seinen Korb erschöpft auf den Boden.


Der Junge fragte: „Soll ich den Korb für dich tragen?“


„Nein“, antwortete der Alte, „den Korb kannst du nicht für mich tragen. Ich muss ihn ganz allein tragen.“


„Was ist denn in dem Korb?“, fragte der Junge, doch er erhielt keine Antwort.


Viele Tage wanderten die beiden gemeinsam. Nachts, wenn der Alte glaubte, dass der Junge schlief, kramte er in seinem Korb herum und sprach leise mit sich selbst.


Es kam der Tag, an dem der alte Mann nicht mehr weitergehen konnte. Er legte sich nieder, um zu sterben. Und er sprach zu dem Jungen: „Du wolltest wissen, was in meinem Korb ist, nicht wahr? In diesem Korb sind all die Dinge, die ich von mir selbst glaubte und die nicht stimmten. Es sind die Steine, die mir meine Reise erschwerten. Auf meinem Rücken habe ich die Last von jedem Kieselstein des Zweifels, jedem Sandkorn der Unsicherheit und jedem Mühlstein des Irrwegs getragen, die ich Laufe meines Lebens gesammelt habe. Aber ach – ohne sie hätte ich so viel weiter kommen können im Leben. Statt meine Träume zu verwirklichen, bin ich nun nur hier angekommen.“ Und er schloss die Augen und starb.


Der Junge ging zu dem Korb und hob den Deckel ab. Der Korb, der den alten Mann so lange niedergedrückt hatte, war leer.


Beim Lesen der Geschichte fiel mir auf, dass ich ganz gut an der Stelle des alten Mannes hätte sein können. Anderen geht es vielleicht ebenso: Sie fühlen sich wie „in den Fuß gehauen“ durch die Zweifel und die Unsicherheiten, die sie von klein an mit sich herumschleppen. Bestimmt wurde den Wenigsten damals gesagt, sie seien einzigartig, wunderbar und liebenswert und das trotz – oder gerade wegen – ihrer Fehler und Schwächen. Meine Mutter war jedes Mal persönlich beleidigt, wenn ich eine Klassenarbeit in Mathematik, Physik oder Chemie verhauen hatte. Dann hieß es: „Hast du wieder stundenlang geschmökert, anstatt zu lernen? So schwer kann´s doch nicht gewesen sein, sonst hätten andere keine Eins oder Zwei geschrieben. Also, streng dich beim nächsten Mal mehr an, wir wollen schließlich stolz auf dich sein.“ Für mich hieß das übersetzt, ich sei unfähig und dumm, denn ich hatte ja gelernt und es trotzdem nicht kapiert. Heute weiß ich, dass sie im Grunde gar nichts dafür konnte. Sie war wie eine dieser Eislaufmuttis; ich sollte ihre eigenen Ambitionen verwirklichen, die sie selber aufgrund der Umstände nicht ausleben konnte.

 

Aber wenn wir schon als Kind derart negative Urteile über uns hören, halten wir sie für wahr; sie werden uns ja von den Menschen eingeimpft, die uns am nächsten stehen und denen wir vertrauen. Sie wurzeln tief in unserem Kopf und unserem Herzen, wo sie zu regelrechten Glaubenssätzen werden, die wir nicht mehr ausreißen können. Schließlich geht es uns wie dem alten Mann: Wir tragen die Last solcher abwertenden Gedanken bis ans Ende auf unseren Schultern.

 

Irgendwann müssen also wir den Korb der Zweifel und Unsicherheiten absetzen und für immer in die Ecke stellen. Sonst belastet er uns auf ewig und verhindert, dass wir unbeschwert unsere Ziele verfolgen, unsere Träume verwirklichen und einfach leben können.


 

Eine kleine Übung, um im Hier und Jetzt anzukommen:

 

HEUTE

Entscheide ich mich dafür,

keine Vergangenheit  zu haben.

Ich „vergesse“ alles,

was ich erlebt und erfahren habe

und lebe nur HEUTE.

Nickname 09.08.2016, 10.51| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: SEELENGARTEN | Tags: Geschichte, Erzählung, Legende, Last, Leben, Sterben,

Es gibt nichts zu tun

"Möge tiefe Ruhe
in dein Herz sinken.
Mögest du Tage erleben,
an denen es nichts zu tun gibt,
außer am Fluss zu sitzen
und zu sein."

(Irischer Segen) 

Nickname 08.08.2016, 08.41| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: SEELENGARTEN | Tags: Ruhe, Erleben, Sein,

Ein Satz voller Saft und Kraft


"Zusammen

mit meinem Engel

macht alles Freude.
Er gibt mir Kraft - überall!"



***************

***************




Ein persönliches Wort von mir: Manchen von Ihnen mögen derartige Sätze recht naiv und blauäugig erscheinen. Klingen sie doch fast wie aus einem Märchen: zu schön, um wahr zu sein und unglaubwürdig angesichts all des Hasses und der Gewalt in der Welt. Aber das ist genau der Punkt. Wenn man vom Gesetz der Resonanz ausgeht, das besagt "Wie innen, so außen", dann ist es nur folgerichtig, zuerst für den eigenen inneren Frieden zu sorgen. Dabei können solche Kraftsätze sehr hilfreich sein. Wenn man sie sich immer wieder vorsagt, bis man sie verinnerlicht hat, spürt man, wie man ruhiger wird und sich entspannt. Das strahlt man dann natürlich auch nach außen und wirkt somit wohltuend auf andere - so, als ob man einen flachen Stein ins Wasser wirft, der dann immer wietere Kreise zieht. Ralf Senftleben (nachzulesen auf zeitzuleben.de) formuliert es treffend so:


Wenn Sie sich mit dem Thema der "Persönlichkeitsentwicklung" beschäftigen, sind Sie bestimmt schon einmal über das Resonanzprinzip gestolpert. Das ist die Idee, dass alles, was uns passiert, irgendwie etwas mit uns selbst zu tun hat.


Es gibt ja das Sprichwort:

„Wie du in den Wald hineinrufst, so schallt es auch zurück.“

Dieser alte Spruch beschreibt so ungefähr das Resonanzprinzip.


Wir alle rufen ständig bewusst oder unbewusst Dinge in den sprichwörtlichen Wald. Oder sagen wir besser: in die Welt. Damit sind aber natürlich nicht nur unsere Worte gemeint, sondern noch mehr unsere Taten.


Und die Stimme, die aus der Welt zurückkommt, hat meistens etwas damit zu tun, was wir vorher in die Welt hineingesprochen haben. Es kann aber auch etwas aus der Welt zurückkommen, weil wir vorher etwas NICHT in die Welt gegeben haben. Das heißt, auch Unterlassungssünden spielen beim Resonanzprinzip eine Rolle.


Ein nützliches Denkmodell


Unter den Verfechtern des Resonanzprinzips gibt es übrigens auch die, die sagen, dass dieses Prinzip immer und überall gilt; dass also grundsätzlich ALLES, was uns passiert, etwas mit uns selbst zu tun hat. Diese eher dogmatische Sichtweise teile ich persönlich nicht. Denn unser Leben hängt immer auch von Dingen ab, die jenseits unseres Einflusses liegen.


Für mich ist das Resonanzprinzip eher ein nützliches Denkmodell. Es hilft mir, in unerwünschten oder schlichtweg hässlichen Situationen über meinen Anteil an der Sache nachzudenken. Das Resonanzprinzip erlaubt mir hier, aus kniffeligen Situationen zu lernen, damit ich es das nächste Mal besser machen kann.


Ich sage mir dann:


1. O.k., du hast hier eine Situation, die du dir anders gewünscht hättest.
2. Und wenn ich ehrlich mit mir bin, habe ich bestimmt etwas in die Welt gegeben, das diese Situation mit hervorgebracht hat.
3. Oder ich habe vergessen, etwas zu sagen oder zu tun, so dass es dazu kommen konnte.
4. Ich sage nicht, dass ich alleine Schuld bin. Ich sage nur, dass ich auch meinen Anteil an der ganzen Sache habe.
5. Also, was genau war mein Teil an dieser Situation?
6. Und was kann ich das nächste Mal anders machen, damit diese Geschichte das nächste Mal nicht mehr passiert?


Diese Fragen zeigen so ungefähr den Denkprozess, mit dem man aus seinen Fehlern lernen kann.


Bei sich ansetzen


Wenn man das Resonanzprinzip anwendet, dann schaut man in erster Linie auf sich selbst und weniger auf die anderen, die an der Situation beteiligt waren. Das ist eine höchst pragmatische Sichtweise, denn bei uns selbst können wir am einfachsten ansetzen, um für die Zukunft etwas zu ändern.


Andere Menschen können wir dauerhaft kaum ändern. Auch nicht die Umgebung oder die Welt, in der wir leben. Aber uns selbst können wir ändern. Das ist zwar auch nicht immer einfach. Aber es ist ganz oft die einzige Chance, die wir haben, wenn wir etwas ändern wollen.


Nicht nach dem Schuldigen suchen


Und wenn Ihnen etwas Unangenehmes passiert ist, suchen Sie besser auch nicht nach dem Schuldigen. Warum soll man das nicht machen? Weil es ja nie nur EINEN Schuldigen gibt. Alles, was passiert, ist das Resultat von vielen, vielen Menschen, Umständen und Einflüssen.


Wir möchten zu unserer eigenen Entlastung zwar gerne einen einzigen Schuldigen haben, damit wir es nicht gewesen sind. Und damit es jemand gibt, auf den wir unseren Zorn konzentrieren können. Und damit es jemand gibt, den wir bestrafen und dann zur Tagesordnung übergehen können. Aber das Bestrafen des Schuldigen ändert ja selten das System, das den „Schuldigen“ hervorgebracht hat. Und damit haben wir nur das Symptom bekämpft und nicht die Ursache. Und wir haben dann schnell wieder den gleichen Salat.


Nach dem Resonanzprinzip gibt es keinen einzelnen Schuldigen. Sondern es gibt immer nur eine Reihe von Menschen, die durch ihr Tun oder ihre Unterlassungen einen Anteil an der augenblicklichen Situation haben.


Und die Suche nach einem Schuldigen ist zwar seelisch kurzfristig entlastend. Aber sie kann auch wirksam verhindern, dass man seinen eigenen Anteil an einer Situation sieht und für die Zukunft etwas daraus lernt.


Entspannt mit der eigenen Unzulänglichkeit umgehen


Wenn wir uns immer auf unseren eigenen Anteil konzentrieren, kommen wir manchmal zwangsläufig mit unserer eigenen Unzulänglichkeit, mit unseren Schwächen und unseren wunden Punkten in Berührung. Das macht natürlich nur bedingt Spaß, und das auszuhalten muss man auch erst einmal lernen.


Hier ist es wichtig, möglichst entspannt und verständnisvoll mit sich selbst umzugehen.Machen Sie sich bitte klar, dass jeder von uns eine Menge Unfertigkeiten, Baustellen und Reizpunkte mit sich rumschleppt. Das trifft auch auf Sie zu. Genau wie auf mich. Oder auf Ihren Chef. Und auf Ihre Eltern. Das gilt einfach für uns alle.Und das ist es auch, was das Menschsein interessant macht. Wenn wir perfekt wären, dann wären wir vollkommen und komplett langweilig. Und unser Leben wäre ohne Höhen und Tiefen. Erst unsere Schwächen machen uns menschlich, interessant und letztlich auch liebenswert.


Sagen Sie sich also oft Dinge wie:


•„Ja, ich habe meine Fehler. Manche meiner Fehler akzeptiere ich, wie sie sind. An anderen arbeite ich.“
•„Es ist nicht meine Aufgabe, perfekt zu sein.“
•„Ja, ich habe einen Fehler gemacht und ich bin da auch nicht stolz drauf. Aber das bedeutet nicht, dass ich ein schlechter Mensch bin. Das bedeutet nur, dass ich – wie jeder von uns – ein unfertiger Mensch bin.“
•„Zum Menschsein gehört es dazu, Fehler zu machen. Und solange ich meine Fehler sehe und daraus etwas lerne, ist das auch vollkommen in Ordnung.“


Das eigene Leben beleuchten


Das Resonanzprinzip ist ein sehr praktisches Instrument, um über sich selbst und den eigenen Wachstumsprozess nachzudenken.

Denken Sie doch mal kurz über Ihr Leben nach:


•Wie zufrieden sind Sie mit Ihrer Lebensqualität? Sind Sie hier zufrieden? Oder eher nicht?
•Wie sieht es mit Ihrem Beruf aus? Sind Sie mit Ihrer Situation zufrieden oder darf es gerne anders werden?
•Was ist mit Ihrem Liebesleben? Ist hier alles gut oder gibt es Verbesserungsmöglichkeiten?
•Wie steht es mit Ihren Finanzen? Stimmt hier alles? Oder muss sich etwa ändern?


Und dann fragen Sie sich:


•Was habe ich in die Welt gegeben, das dazu beigetragen hat, dass ich in dieser Situation gelandet bin?
Bei unerwünschten Situationen: Was hätte ich anders machen müssen, um vielleicht nicht in dieser Situation zu landen, in der ich heute bin?
•Oder was müsste ich vielleicht in die Welt geben, um etwas zu ändern?
•Oder was sollte ich nicht mehr in die Welt geben, um etwas zu ändern?


Hier macht es auch oft Sinn, Menschen zu fragen, die einen gut kennen und die einem wirklich wohlgesonnen sind. Denn andere sehen oft viel klarer, was wir in die Welt geben, als wir selbst.


Das Resonanzprinzip hilft Ihnen, mehr Verantwortung für sich und Ihr Leben zu übernehmen. Es hilft Ihnen dabei, zu lernen und zu wachsen. Es hilft Ihnen, nicht immer gleich nach einem Schuldigen zu suchen und Ihren Anteil an Ihrer Situation zu erkennen. Und es kann Ihnen auch helfen, mit der Zeit mehr Verständnis für sich selbst zu entwickeln.


Oder, um es auf den Punkt zu bringen:


Das Resonanzprinzip

ist Persönlichkeitsentwicklung in Reinform.


In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen friedlichen Tag.


Behütet

danke00152 fürs Lesen!

Nickname 07.08.2016, 09.55| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: SEELENGARTEN | Tags: Leben, Kraft, Engel, Resonanz, Gesetz, Prinzip,

Von einem, der auszog TEIL 1: Sag mal, wo kommst du denn her?

Seit etwa fünfzehn Jahren liegt es unter deutschen Hundefreunden im Trend, einen Vierbeiner aus dem Ausland zu adoptieren. Wir schwimmen mit auf dieser Welle. Unser Barny kommt ursprünglich aus Polen, das liebe Julchen (siehe Foto) stammte ebenfalls von dort. Nelly und Bobby sind ehemalige rumänische Streunerhunde.


Früher waren wir strikt dagegen, einen Hund zu importieren, solange nicht alle Einheimischen ein gutes Zuhause gefunden hätten. Grundsätzlich denken wir immer noch so; nur wird es zunehmend schwieriger, hierzulande etwas Passendes zu finden. Wenn ich zum Beispiel viele der armen Hunde sehe, die im Berliner Tierheim einsitzen müssen, kann ich nur sagen: Sie tun mir in der Seele leid, aber ich würde es mir dreimal überlegen, bevor ich einen davon bei mir aufnähme. Als Einzelhunde mögen manche noch gehen, für ein Leben im Minirudel eignen sich kaum.



Auslandshunde dagegen sind meistens hervorragend sozialisiert. Das müssen sie auch sein, um auf der Straße überleben zu können. In unserem Auslaufgebiet tummeln sich mittlerweile neben Polen, Rumänen, Spaniern und Griechen auch Russen, Ungarn und sogar ein Inder. Wenn diese Hunde reden könnten wie wir, dann hätten sie uns wohl eine Menge zu erzählen. Aber vielleicht ist es besser, dass wir nicht alles wissen, was ihnen widerfahren ist. Wir müssten sonst zu Menschenhassern werden.


Von kleineren Meinungsverschiedenheiten abgesehen, kommen die Tiere gut miteinander klar und verständigen sich auf ihre Weise. Hündisch ist eben international und wird überall auf der Erde gebellt. Damit haben sie uns Menschen definitiv eine Menge voraus!


  


Nickname 06.08.2016, 14.09| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: LIEBE TRÄGT EIN WEICHES FELL | Tags: Hunde, Ausland, Europa, Sprache, Heimat, Verständigung, ,

Haribo, wen machst du froh?

Petition von Anna Zwar Bonn, Deutschland



QUELLE: change.org


Plastik ist eine der größten Umweltsünden der heutigen Zeit. Auf den Meeren schwimmen - neben den unzähligen Plastikpartikeln - ganze Plastikinseln, teilweise in der Größe Frankreichs! Es ist schon lange bekannt, dass Verpackungen zum Beispiel aus Maisstärke oder Zucker hergestellt werden können, um sie umweltfreundlich zu machen.


Der Rewe Markt setzt ein Zeichen, indem er keine Plastiktüten als Tragetaschen mehr verkauft.


Wir wünschen uns, dass weitere Unternehmen diese Verantwortung annehmen und auf Alternativen umsteigen. Haribo ist als international bekannter Hersteller von Süßwaren bekannt und beliebt, aber leider auch einer der größten Plastiksünder.

Mit einer Umstellung auf abbaubares Material bei den Verpackungen könnte das Unternehmen einen großen Beitrag zum Umweltschutz leisten und eine Vorreiterposition für andere Unternehmen einnehmen.


Haribo, seien auch Sie ein gutes Beispiel für den verantwortungsvollen Umgang mit unserer Erde! Steigen Sie um!


Steigern Sie die Anerkennung Ihrer Firma und nutzen sie nur noch plastikfreies, kompostierbares Material als Verpackung für Ihre Süßwaren!


https://www.change.org/p/haribo-haribo-stoppt-den-verpackungswahn


***************************


Anmerkung: Der neue Slogan könnte dann lauten: "HARIBO macht Kinder froh - und die Umwelt ebenso"!


Wenn sie außerdem pflanzliche statt tierischer Gelatine verwenden, nasche ich auch wieder gern.

Nickname 05.08.2016, 12.29| (2/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: BÄRLINER SPITZEN | Tags: Haribo, Süßwaren, Gummibärchen, Verpackung, Plastik, Umwelt, Müll,

Wer vorher plant, muss zweimal planen

So lautete der Lieblingsspruch meiner Mutter, und sie hatte reichlich Gelegenheit, ihn anzubringen: Wenn der Bau unserer Familienpension zum x-ten Mal stockte, weil der Maurer aus dem „Blauen Montag“ eine ganze Woche machte und alle anderen Handwerkertermine auf unbestimmte Zeit verschoben werden mussten. Wenn die Gartenparty für dreißig Personen in letzter Minute panikartig nach drinnen verlegt wurde, weil das Wetter aus heiterem Himmel umschlug und es anfing, wie aus Kannen zu gießen. Oder wenn wir in den Urlaub fahren wollten, mein Vater jedoch pünktlich am Tag vor der Abreise hohes Fieber kriegte und auf ärztliches Anraten hin das Bett hüten musste (irgendwann gaben wir es auf und blieben zu Hause).


Unsere Patentochter versucht gerade, ihr Leben in allen Einzelheiten durchzuplanen. Zuerst will sie auf Lehramt studieren, anschließend für ein Jahr ins Ausland gehen und danach eine Zeitlang im Beruf arbeiten; dann Hochzeit (den passenden Ehekandidaten hat sie schon im Visier, nur weiß der noch nichts von seinem Glück), ein Haus bauen, zwei Kinder bekommen und bis zur Pensionierung in Amt und Würden bleiben.



Lässt sich das überhaupt so punktgenau durchziehen? Nach meiner Erfahrung klappt es höchstens in der Theorie. Gott sei Dank, möchte ich sagen; denn sonst würden wir uns schnell zu Tode langweilen. Praktisch können wir bestenfalls auf mittlere Sicht planen. Ansonsten reagieren wir auf das, was uns das Leben gerade anbietet und überlegen, ob wir das Angebot akzeptieren wollen oder nicht. Mit der Entscheidung müssen wir dann leben – aber wir dürfen uns später niemals fragen, was wäre, wenn wir damals anders entschieden hätten!


„Wie lautet die Vergangenheit von: Der Mensch denkt, Gott lenkt?“, will die Lehrerin im Deutschunterricht wissen. Ein Schüler meldet sich und antwortet: „Der Mensch dachte, Gott lachte.“ Oder wie drückte es mein damals gerade achtjähriger Cousin aus? Er sagte in seiner kindlichen Weisheit: „So ist eben die Welt.“ Dem habe ich nichts hinzuzufügen.

Nickname 04.08.2016, 13.12| (3/3) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: BÄRLINER SPITZEN | Tags: Plan, Planung, Party, Urlaub, Reise, Krankheit, Menschen, Gott,

Funkeln



"Mögest du auch in dunklen Stunden
das Funkeln einer bunten Welt erahnen.
Mögest du tief in dir wissen,
dass du ein wichtiger Teil
dieses Funkeln bist."

(Irischer Segen) 

Nickname 04.08.2016, 09.16| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: SEELENGARTEN | Tags: Segen, Irland, Stunden, Welt,

Weite Wege



"Mögest du wertschätzend
auf deine Ahnen zurückblicken können,
die weite WEGE gegangen sind,
dein Leben erst ermöglichten
und bis zum heutigen Tag
hinter dir stehen."

(Irischer Segen) 

Nickname 03.08.2016, 08.46| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: SEELENGARTEN | Tags: Weite, Weg, Leben,

Wind der Klarheit



"Mögest du dich auch in deinem Alltag
stets auf die Inseln der Ruhe
zurückziehen können,
auf denen dein Geist
vom WIND der KLARHEIT,
der Frische und der Erholung
belebt wird."

(Irischer Segen)
 

Nickname 02.08.2016, 09.18| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: SEELENGARTEN | Tags: Frische, Erholung, Wind,

Wenn es um Treue geht

Aus dem Buch "Delicia" von Marie Corelli, 1897:


"Treue ist eine gewöhnlich vorkommende Eigenschaft bei Hunden, die jedoch selten bei Menschen anzutreffen ist. Hunde lieben und sind treu, Menschen begehren und verlangen, doch sobald das Verlangen zufriedengestellt wird, werden sie treulos! Dennoch, so wird behauptet, stehen Menschen höher auf der Skala der Schöpfung als Hunde. Das verstehe ich nicht. Wenn Wahrheit, Treue und Aufopferung Tugenden sind, sind Hunde den Menschen überlegen; wenn aber Prahlerei, Selbstbezogenheit und Arglist Tugenden sind, sind natürlich die Menschen den Hunden überlegen!"


Vergleicht man Hunde mit Menschen, dann wird einem schnell klar, dass Hunde, wenn sie sterben, mindestens ebenso viel Trauer und Verzweiflung verdienen, wie Menschen sie wert sein könnten. Das belegt das obige, fast einhundertzwanzig Jahre alte Zitat. Für mich ist diese Aussage heute so aktuell wie damals, es hat sich in meinen Augen nichts Wesentliches geändert.



Unsere liebe WENDY -
eine, die treuer war als Gold

Nickname 01.08.2016, 17.16| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: LIEBE TRÄGT EIN WEICHES FELL | Tags: Menschen, Hunde, Eigenschaften, Tugenden, Treue, Jahre, Überlegenheit,

2016
<<< August >>>
Mo Di Mi Do Fr Sa So
01020304050607
08091011121314
15161718192021
22232425262728
293031    
ÜBER MICH:Geboren vor 61 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.
Verheiratet mit dem besten aller Ehemänner und glückliches Frauchen von drei allerliebsten Fellnasen.


Letzte Kommentare
Gudrun:
Tränchen. Ich erzähle auch so schön-traurige
...mehr

Gudrun:
Guten Morgen, liebe Sabine, wenn ich diese Ge
...mehr

Gudrun:
Entschuldige bitte meine Besserwisserei, aber
...mehr

Rose:
Ich gehe seit Jahren nur mit Stofftasche bzw
...mehr

Brigitte :
Liebe Sabine,ich hab diese Petition als E-Mai
...mehr