Mitternachtsspitzen
Erinnerungen sind kleine Sterne, die tröstend in das Dunkel unserer Trauer leuchten.

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gemeldet am: 06.12.2016 09:04

Der Adpfent

Aus einem Schüleraufsatz:

"Der Adpfent ist die schönste Zeit im Winter. Die meist'n Leut haben im Winter eine Grippe. Die ist mit Fieber. Wir haben auch eine, aber die ist mit Beleuchtung und man schreibt sie mit K. Drei Wochen bevor das Christkindl kommt, stellt Papa die Krippe im Wohnzimmer auf und meine kleine Schwester und ich dürfen mithelfen.


Viel Krippen sind langweilig, aber die unsere nicht, weil wir haben mords tolle Figuren darin. Ich habe einmal den Josef und das Christkindl auf den Ofen gestellt, damit sie es schön warm haben und es war ihnen zu heiß. Das Christkindl ist schwarz geworden und den Josef hat es in lauter Trümmer zerrissen. Ein Fuß von ihm ist bis in den Plätzlteig geflogen und es war kein schöner Anblick. Meine Mama hat mich geschimpft und gesagt, dass nicht einmal die Heiligen vor meiner Blödheit sicher sind.


Wenn Maria ohne Mann und ohne Kind herumsteht, schaut es nicht gut aus. Aber ich habe gottseidank viele Figuren in meiner Spielkiste und der Josef ist jetzt Donald Duck. Als Christkind wollte ich den Asterix nehmen, weil der ist als einziger so klein, dass er in den Futtertrog gepasst hätte. Da hat meine Mama gesagt, man kann doch als Christkindl keinen Asterix hernehmen, da ist ja das verbrannte Christkindl noch besser. Es ist zwar schwarz, aber immerhin ein Christkindl.


Hinter dem Christkindl stehen zwei Ox'n, ein Esel, ein Nilpferd und ein Brontosaurier. Das Nilpferd und den Saurier habe ich hineingestellt, weil der Ox und der Esel waren mir allein zu langweilig. Links neben dem Stall kommen gerade die heiligen drei Könige daher. Ein König ist dem Papa im letzten Adpfent beim Putzen heruntergefallen und er war dodal hin. Jetzt haben wir nur mehr zwei heilige Könige und einen heiligen Batman als Ersatz.


Normal haben die heiligen Könige einen Haufen Zeug für das Christkindl dabei, nämlich Gold, Weihrauch und Pürree oder so ähnlich. Von den unseren hat einer anstatt Gold ein Kaugummipapierl dabei, das glänzt auch schön. Der andere hat eine Marlboro in der Hand, weil wir keinen Weihrauch haben. Aber die Marlboro raucht auch schön, wenn man sie anzündet. Der heilige Batmann hat eine Pistole dabei. Das ist zwar kein Geschenk für das Christkindl, aber damit kann er es vor dem Saurier beschützen.


Hinter den drei Heiligen sind ein paar rothäutige Indianer und ein kaasiger (Anm.: käsiger = blasser) Engel. Dem Engel ist ein Fuß abgebrochen, darum haben wir ihn auf ein Motorrad gesetzt, damit er sich leichter tut. Mit dem Motorrad kann er fahren, wenn er nicht gerade fliegt.


Rechts neben den Stall haben wir ein Rotkäppchen hingestellt. Sie hat eine Pizza und drei Weißbier für die Oma dabei. Einen Wolf haben wir nicht, darum lurt hinter dem Baum ein Bummerl (Anm.: Bummerl = kleiner Hund) als Ersatz-Wolf hervor.


Mehr steht in unserer Krippe nicht, aber das reicht voll. Am Abend schalten wir die Lampe an und dann ist unsere Krippe erst so richtig schön. Wir sitzen so herum und singen Lieder vom Adpfent. Manche gefallen mir, aber die meisten sind mir zu lusert. Mein Opa hat mir ein Gedicht vom Adpfent gelernt und es geht so:


"Adpfent, Adpfent, der Bärwurz brennt.
Erst trinkst oan, dann zwoa, drei, vier,
dann hautsde mit deim Hirn an'd Tür!"


Obwohl dieses Gedicht recht schön ist, hat Muata g'sagt, dass ich es mir nicht merken darf.


Bis man schaut, ist der Adpfent vorbei und Weihnachten auch und mit dem Jahr geht es dahin. Die Geschenke sind ausgepackt und man kriegt vor Ostern nichts mehr, höchstens wenn man vorher Geburtstag hat. Aber eins ist g'wiss: Der Adpfent kommt immer wieder."




Nickname 07.12.2016, 17.33| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: ZEITREISE UND GEDANKENFLUG | Tags: Advent, Schule, Aufsatz, Humor,

Vom Streunerhund zum Helfer auf vier Pfoten

Liebe Tierfreunde,

vielleicht haben Sie schon von unserem Dogs for People-Projekt gehört. Dabei bilden wir in Rumänien besonders kluge, gutmütige und lernfähige Streuner zu Therapiehunden aus. Und Sie glauben gar nicht, welch positiven Effekt dieses Zusammentreffen von Mensch und Tier hat: Tieftraurige alte Menschen, die sich schon fast aufgegeben hatten, verschlossene, einsame Kinder, an die sonst niemand herankam, haben plötzlich ein Leuchten in den Augen, wenn sie zum ersten Mal unsere vierbeinigen Therapeuten berühren!

So wie Tudor. Der ADHS-kranke Junge fühlte sich oft traurig und allein. Seit er mit seinem vierbeinigen Gefährten arbeitet, kann er wieder lachen! Unser Projekt wurde schnell zum Erfolg und ist in den letzten zehn Jahren stetig gewachsen.



Damit Hund und Mensch weiterhin von diesem wunderbaren Projekt profitieren können, brauchen wir jetzt Ihre Hilfe: Wir wollen neue Streuner zu Therapiehunden ausbilden. Auch für die Ausstattung unseres neuen Therapiezentrums, das in den nächsten Wochen eröffnet werden soll, brauchen wir dringend Unterstützung.

Schon mit 30 Euro ermöglichen Sie beispielsweise einem kranken Kind wie Tudor einen Hunde-Therapietag! Mit Ihrer Hilfe können wir diese Erfolgsgeschichte fortsetzen.

Herzlichen Dank! Ihr VIER PFOTEN Team

Bitte helfen Sie, dass noch mehr Therapiehunde Freude schenken können!

http://www.vier-pfoten.de/projekte/streunerhilfe/dogs-for-people/aktuell/streuner-helfen-senioren/

Nickname 06.12.2016, 09.16| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: VON TIEREN UND MENSCHEN | Tags: Hunde, Straßenhunde, Streuner, Kinder, Tierschutz, Hilfe, Rumänien,

Das Christkind und der Hirtenhund

Eine hundliche Weihnachtsgeschichte


Dass Ochs und Esel an der Krippe standen und das Jesuskind mit ihrem Atem wärmten, das weiß jedes Kind und auf jedem Krippenbild sind die beiden dargestellt. Aber nur ganz wenige Menschen wissen, dass ein Hund noch viel mehr für das Christuskind getan hat. Aber Hunde sind bescheiden, ganz anders als die großen Tiere, die sich – auch heute noch – immer in den Vordergrund drängen. Und damit endlich auch einmal dem Hund an der Krippe Gerechtigkeit geschieht, will ich Euch die Geschichte erzählen.


Maria hatte Jesus geboren und ihn dann in Windeln gewickelt und in die Krippe gelegt. Das alles war sehr anstrengend gewesen, vor allem nach dem langen Weg von Nazareth nach Bethlehem. Und dann noch die ganze Aufregung mit dem Besuch der Hirten, die von wunderbaren Engelserscheinungen berichteten und das neugeborene Kindlein als König grüßen wollten. Sie war todmüde, als schließlich der letzte Hirte ein kleines Schaffell als Geschenk über die Krippe breitete und mit seinen Kumpanen zurück zur Herde ging. In dem ganzen Staunen und Trubel hatte niemand bemerkt, dass ein großer, weißer, zottiger Hirtenhund im Stall bei der Krippe zurückgeblieben war. Er hatte sich halb unter die Krippe gelegt, so wie er das von der Hirtenhütte her gewohnt war, und ohne dass er groß darüber nachgedacht hatte – denn Hunde denken nur sehr wenig nach – fing er an, das Jesuskind zu bewachen. Schließlich bewachte er zu Hause auch die Kinder der Hirten und die waren auch nicht besser gebettet, als der neugeborene Jesus.


Josef hatte noch einmal nach dem Kind geschaut, das ruhig schlief. Als er dabei den Hund sah, brummelte er irgendwas Freundliches, kraulte ihm kurz die Ohren und kümmerte sich nicht weiter um ihn. Dann legte er sich weiter hinten im Stall neben Maria auf eine Strohschütte und war gleich darauf fest eingeschlafen, denn auch er war rechtschaffen müde.


Die Nacht schritt voran und langsam verhallte auch der letzte Engelschor, dessen "Ehre sei Gott in der Höhe" die Hirten noch einmal sehr beeindruckt hatte. Der Mond ging allmählich unter, aber ein seltsam heller Stern verbreitete einen milden Schein über die Felder bei Bethlehem. Leise und vorsichtig schlich in diesem merkwürdigen Licht ein einsamer alter Wolf über die steinigen Weiden. Ihn hatten wohl auch die Engelchöre aufgeweckt und jetzt merkte er, wie sehr ihm der Magen knurrte. Einsame Wölfe haben es nämlich sehr schwer, denn sie haben niemand, der ihnen bei der Jagd hilft. Und so nähren sie sich kläglich von Mäusen und Eidechsen und suchen sogar in den Abfallgruben der Menschen nach Essbarem. Angelockt vom Geruch von Ochs und Esel näherte sich der Wolf dem Stall. Vorsichtig windend und äugend kam er Schritt für Schritt näher. O wie gut es da roch! Die Hirten hatten einen großen Laib Ziegenkäse mitgebracht und ein Krüglein Öl, ja sogar eine gebratene Hammelkeule lag auf einem Sims im Stall. Und dann war da noch so ein Duft, nach ganz frischem jungen Fleisch, fast so, wie neugeborene Lämmer riechen. Der Wolf war nicht etwa böse und hatte es bestimmt nicht persönlich auf das Jesulein abgesehen, aber er war so hungrig, dass er mit allem vorlieb genommen hätte, und da roch ein Neugeborenes für ihn mindestens so gut, wie für uns der feinste Sonntagsbraten.


Sein Hunger machte ihn unvorsichtig und als er mit der Schnauze an die halb hohe Tür stieß, die den Stall nach außen abschloss, da knarrte die hörbar. Der Wolf sprang erst mal zurück, aber sein Hunger war stärker als seine Vorsicht. Er schlich wieder näher und überlegte nur noch, ob er die Hammelkeule oder das neugeborene Lämmchen in der Krippe mitnehmen sollte. Als er aber endlich in den Stall hineinschlich, da erlebte er eine böse Überraschung. Unter der Krippe tauchte ein riesiger, weißer, zottiger Hirtenhund hervor. Der tat nichts anderes, als ganz langsam und majestätisch aufzustehen. Er streckte seinen Kopf ein wenig vor, hob seine buschige Rute, stemmte die Vorderläufe ein und starrte den Wolf aus grünfunkelnden Augen an. Der Wolf war fast um die Hälfte kleiner als der Hund. Er setzte noch eine Pfote nach vorn, aber da ließ der Hund ein böses, leises Knurren hören und machte sich noch ein bisschen größer. Und dieses Bisschen war dem Wolf zu viel. Er drehte um und rannte mit eingeklemmter Rute davon, so schnell, dass er über den Rand der Abfallgrube neben dem Stall stolperte und hineinfiel.


Der Hirtenhund stand noch eine Weile vor der Krippe, den Kopf zur Türe gewendet und lauschte und windete, ob wohl noch weitere ungebetene Gäste kämen. Als alles ruhig blieb, legte er sich wieder nieder, diesmal aber ein wenig näher an der Tür.


Der arme Wolf mühte sich unterdessen, aus der Abfallgrube wieder herauszuklettern. Und wie er so kletterte und seine Pfoten einstemmte, da spürte er auf einmal etwas Feuchtes, Weiches, von dem die Erde abrutschte. Er fing zu graben an und fand ein totes Lämmchen, das offenbar bei der Geburt gestorben war und das die Hirten in die Grube geworfen und nur wenig mit Erde bedeckt hatten. Der Wolf grub es aus und machte sich darüber her. Schon lang hatte er keine so leichte und reichliche Mahlzeit gehabt. Schließlich gelang es ihm, satt und zufrieden aus der Grube zu klettern und er trabte gemächlich heim zu seinem Versteck jenseits der Weiden. Wenn ich jetzt ganz fromm wäre, würde ich sagen, Gott wollte in dieser Nacht selbst den Wölfen eine Freude machen – und vielleicht war es ja auch so.


Als der Morgen graute, stand Maria leise auf, um den Jesusknaben zu stillen. Sie erschrak ungeheuer, als sie den großen Hund vor der Krippe liegen sah, aber der blickte nur kurz auf und legte dann den mächtigen Schädel wieder auf die Pfoten. Noch mehr aber erschrak sie, als sie im Staub des Stallbodens die Wolfsspuren sah – damals erkannten die Menschen Wolfsspuren noch ganz leicht. Fast wäre sie vor Schreck in Ohnmacht gefallen, aber sie besann sich eines Besseren. Als spätere Mutter Gottes musste sie doch starke Nerven haben und so rief sie nur ihren Mann und zeigte ihm den Hund und die Spuren. "Ja, den Kerl habe ich gestern Abend schon gesehen", meinte Josef. "Er ist ganz freundlich". "Er ist mehr als freundlich", erwidertere Maria, "er ist tapfer! Er hat unseren Erstgeborenen vor dem Wolf beschützt". Josef beschaute sich die Spuren genauer und er musste Maria recht geben. Er beugte sich zu dem Hund nieder und streichelte ihn dankbar. Aber Maria dachte praktischer: "Wir wollen ihn belohnen", sagte sie und schnitt ein großes Stück Fleisch aus der Hammelkeule und gab es dem Hund. "Und an den Knochen lassen wir dir auch noch viel Fleisch, wir werden sicher alle drei satt", sagte sie zum Hund, der dankbar das schöne Fleisch verschlang.Ja, so war das mit dem Hirtenhund. Aber weil niemand dabei war außer Maria und Josef, ist die Geschichte so wenig bekannt geworden. Und als Maria sie dann später einmal ihrer Base Elisabeth erzählte, meinte die: "Das war doch kein Hund, das war ein Engel!" Aber Maria wusste es besser – und jetzt wisst Ihr es auch.


© Elisabeth Petzina


Allen Lesern weiterhin eine


Nickname 05.12.2016, 21.37| (2/2) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: VON TIEREN UND MENSCHEN

Alle Jahre wieder

Keine Tiere unterm Weihnachtsbaum!
TASSO appelliert: Vierbeiner sind keine Geschenke


Gerade an Weihnachten gibt es nichts Schöneres als strahlende Kinderaugen. Da ist es verständlich, dass viele Eltern ihrem Nachwuchs auch den größten Wunsch erfüllen möchten: ein eigenes Haustier. Doch die Tierschutzorganisation TASSO e. V. warnt: "Wenn die Kinder erst einmal bemerken, dass der Hund mehrmals täglich - ganz gleich bei welchem Wetter - Gassi gehen möchte, und sich die Katzentoilette oder das Kaninchengehege nicht von alleine reinigen, lässt die Freude an dem einst heiß begehrten Familienzuwachs schnell nach. Sind die Eltern nicht dazu bereit, generell die Verantwortung zu übernehmen, landet das Tier spätestens im neuen Jahr im Tierheim und wartet – manchmal jahrelang – auf ein neues Zuhause", so Philip McCreight, Leiter von TASSO.


Tiere seien nicht nur zum Kuscheln da, so McCreight weiter. "Sie zu halten, bedeutet einen hohen Betreuungsaufwand, über den sich viele vor der Anschaffung eines Tieres nicht bewusst sind." Der Tierschützer legt allen Eltern nahe, Tiere nicht 'einfach mal so' zu verschenken, sondern die Entscheidung für ein tierisches Familienmitglied ganz bewusst mit allen Beteiligten gemeinsam zu treffen. Eine Hilfestellung hierfür kann zum Beispiel auch ein Ratgeberbuch über Haltung und Pflege des gewünschten Tieres als Weihnachtsgeschenk sein.


Erster Ansprechpartner für Tiersuchende sollten immer die Tierheime sein, rät McCreight. Familien können sich dort ausführlich beraten lassen, welches Tier zu ihnen passe. Außerdem sei es wichtig, in intensiven Gesprächen vorab zu klären, welches Familienmitglied welche Aufgaben übernimmt. "Nur wenn alle an einem Strang ziehen, kann ein Tier zu einem dauerhaften Begleiter werden", weiß der Tierschützer. Zu beachten sei zudem, dass die meisten Tierheime zur Weihnachtszeit grundsätzlich keine Tiere vermitteln, damit diese nicht als unüberlegtes Geschenk unterm Weihnachtsbaum landen.


© Copyright TASSO e.V.


Tiere sind keine Gegenstände, sondern Lebewesen und unsere Mitgeschöpfe. Bitte behandeln Sie sie als solche und nicht als Wegwerfware.


In diesem Sinne,



GESEGNETE WEIHNACHTEN ALLER KREATUR!


Nickname 04.12.2016, 22.11| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: VON TIEREN UND MENSCHEN | Tags: Weihnachten, Tiere, Geschenke,

Ein Stern, der Deinen Namen trägt

Ganz leise gingst Du von uns fort,
nun fehlst Du uns an jedem Ort.
Unsere Herzen sind traurig und schwer,
wir vermissen Dich so sehr.

UNSER LIEBER



19. NOVEMBER 2016

"Wenn du bei Nacht den Himmel anschaust, wird es dir sein, als lachten alle Sterne weil ich auf einem von ihnen wohne, weil ich auf einem von ihnen lache. Du allein wirst Sterne haben, die lachen können. Und wenn du dich getröstet hast, wirst du froh sein, mich gekannt zu haben."


Antoine de Saint-Exupéry,

Der kleine Prinz


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Mach es fein, mein Böbchen. Inzwischen bist Du wohl schon, begleitet von vielen Engeln, im Regenbogenland angekommen, wo unsere Süßen Dich mit "großem Bahnhof" empfangen haben. Grüße sie von uns, ja? Vielleicht besuchst Du mich manchmal im Traum, damit ich weiß, dass es Dir gut geht.



Auf Wiedersehen, Du treue Hundeseele. Zwei unvergessliche, erfüllte Jahre waren uns vergönnt, und keiner hätte dankbarer sein können als Du. In unseren Herzen hast Du tiefe Pfotenspuren hinterlassen. Wir werden immer an Dich denken, und eines schönen Tages sind wir alle wieder zusammen.


In liebevoller Erinnerung,

Deine Familie

Nickname 19.11.2016, 19.54| (6/6) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: LIEBE TRÄGT EIN WEICHES FELL | Tags: Böbchen

Wer viel fragt, kriegt viel Antwort

Der Enkel ist neugierig.
„Opa, warum hast du eigentlich geheiratet?“
„Weißt du, in meiner Jugend gab es noch keine Waschmaschinen,

keine Geschirrspüler und keine Mikrowellenherde –

da musste einfach eine Frau her!“


***************


Zwei Frauen stehen im Supermarkt

an der Kasse und unterhalten sich.
„Was macht denn dein Mann jetzt, wo er Rentner ist?“
„Er züchtet Kaninchen.“
„Versteht er denn was davon?“
„Er nicht, aber die Kaninchen!“




Nickname 17.11.2016, 16.47| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: ZEITREISE UND GEDANKENFLUG | Tags: Frage, Antwort, Hobby, Familie,

Ein kleiner Moment mit großen Folgen

"Manchmal reicht ein Leben nicht aus,
um einen Moment zu löschen -
aber ein Moment reicht aus,
um ein Leben zu löschen."


Lasst uns gemeinsam versuchen, so viele Tierleben wie möglich zu retten. Jeder kann eine Menge tun: Einmal pro Woche - oder so oft, wie man mag - auf tierische Nahrungsmittel verzichten... bei Beschwerden wie Kopfschmerzen oder Verspannungen (die häufig durch Stress verursacht werden) spazierengehen an der frischen Luft oder ganz einfach mal richtig ausschlafen, anstatt Tabletten zu schlucken... beim Kauf von Schönheits- und Putzmitteln darauf schauen, dass sie tierversuchsfrei hergestellt wurden...


Es gibt Tausende von Möglichkeiten. Tiere haben eine Seele. UND:

"Wer eine Seele rettet, der rettet die Welt." (Martin Buber)



Nickname 15.11.2016, 18.41| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: PRO ANIMALE | Tags: Tierschutz, Kosmetik, Arche, Leben, Essen, Medizin,

Gandhi und ich


„Sei du selbst die Veränderung, die du in der Welt sehen möchtest.“ Diesen Satz von Mahatma Gandhi hörte ich in einer Folge der US – Fernsehserie „Eine himmlische Familie“. Ich liebe die Camdens. Sie sind so ungeheuer amerikanisch, und sämtliche gängigen Klischees vom pappigen „Dairy Shake“ - Burger über den autoritären Cop bis zum unrealistisch - prüden „No sex before marriage“ werden in den einzelnen Folgen bedient. Die Serie macht süchtig, und seit ich mit dem Gucken angefangen habe, kann ich die Fortsetzung kaum erwarten.

Zurück zu Gandhi. Dieser weise Mann hat in seinem Leben vieles gesagt und getan, was nachdenkens- und –ahmenswert ist. Das obige Zitat spricht mich besonders an, denn im Grunde ist es ganz einfach. Wenn dir solche Dinge wie Unfrieden, Vorurteile, Hass, Intoleranz oder Neid in der Welt missfallen, dann sieh zu, dass du sie aus deinem persönlichen Leben verbannst. Im Klartext heißt das: Entferne den Balken aus deinem Auge und kehre vor deiner eigenen Tür. Ich zum Beispiel kann nachtragende Menschen überhaupt nicht leiden; aber dass unsere Patentochter uns im vergangenen Jahr wegen ihres Ferienjobs angelogen hat, werfe ich ihr heute noch bei jeder Gelegenheit vor. Neid ist mir ein Gräuel, man muss schließlich auch gönnen können. Trotzdem bin ich felsenfest überzeugt, dass der Pokal bei der Berliner Meisterschaft in den Standardtänzen damals viel eher uns zugestanden hätte als dem Siegerpaar. Von Vorurteilen bin ich sowieso frei – denn dass ältere Herren mit Brille, Hut und Mercedes allesamt (außer meinem Papa) gemeingefährliche Autofahrer sind, Frauen grundsätzlich (mit Ausnahme von mir) nicht rückwärts einparken können und Hunde, die bellen, prinzipiell (gilt nur für unsere) nicht beißen, sind doch längst bewiesene Tatsachen, oder?


Sagte ich, es wäre einfach? Da habe ich den Mund wohl ein bisschen voll genommen, ich bin eben nicht Gandhi. Den Balken zu entfernen und vor der eigenen Türe zu kehren ist viel schwieriger, als ich mir das vorgestellt hatte. Immerhin arbeite ich fleißig daran.

Nickname 15.11.2016, 09.29| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: ZEITREISE UND GEDANKENFLUG | Tags: Gandhi, Buddhismus, Nepal, Fernsehen, Amerika, Philosophie,

Forever young

Träumen Sie auch von der immerwährenden Jugend? Meine Kusine Billa tut das. Ein ebenmäßiges, faltenloses Gesicht, straffe Brüste, die selbst im Liegen noch stehen, sowie Bauch/Beine/Po als cellulitefreie Zone - und das alles auf ewig und drei Tage, das wär´s für sie. Trotz aller fieberhaften Suche ist dieser Jungbrunnen aber noch nicht gefunden; und bis es soweit ist, wird eben gecremt, geschnippelt, abgesaugt und aufgespritzt, was das Zeug hält. Die Prominenz macht es vor, und Billa erwägt ernsthaft, sich etwas Fett vom Gesäß entnehmen und in die Wangen injizieren zu lassen. Da bekommt das Wort "Arschgesicht" eine ganz neue Bedeutung...


Für mich hört sich das eher nach einem Horrorfilm an, Frankenstein lässt grüßen! Erwähnt werden muss in diesem Zusammenhang, dass sich wohl die wenigsten darüber im Klaren sind, mit welchem Tierleid und welcher Tierquälerei das vermeintliche Plus an Schönheit erkauft wird. Botulinumtoxin (besser bekannt als Botox) zum Beispiel ist ein Nervengift und zwar "das stärkste Gift der Welt. Schon ein Zehnmillionstel Gramm genügt, um einen Menschen zu töten." Malen Sie sich bitte einmal aus, wie viele unserer Mitgeschöpfe unter unsäglichen Schmerzen sterben mussten, bevor dieses Präparat überhaupt auf dem Markt zugelassen wurde und fragen Sie sich dann, ob das bisschen makellose Haut solche Opfer rechtfertigt. Wobei „makellos“ relativ ist, da Schönheit bekanntlich im Auge des Betrachters liegt. Trotzdem entwickeln sich kosmetische Operationen mittlerweile immer häufiger zur Sucht. Wer an einer Stelle angefangen hat, findet stante pede eine neue, die ebenfalls noch optimierungswürdig scheint.


Wissenschaftler und Alchimisten in der ganzen Welt arbeiten ja schon seit Jahrhunderten daran, dem Geheimnis der ewigen Jugend und nie vergehenden Schönheit auf die Spur zu kommen. Neben der unsterblichen Seele einen ebensolchen Körper zu besitzen, wäre jedoch eine Katastrophe. Wir sind eh schon zu viele, und täglich kommen einige Hunderttausende hinzu. Es ist abzusehen, wann Mutter Erde diese immer schwerer werdende Last nicht mehr tragen, geschweige denn ernähren kann.


Für immer jung, möchten Sie das wirklich sein? Also, ich nicht. Ewige Jugend wäre ja auch gleichbedeutend mit ewigem Stillstand, da der Geist, genau wie der Körper, auf der Stelle treten würde. Es gäbe keine Entwicklung, keinen Reifeprozess, keine Erfahrungen. Außerdem habe ich Heimweh nach denen, die schon mal vorgegangen sind - besonders nach meinen Großeltern und unseren Hunden – und freue mich darauf, sie eines Tages wiederzusehen. Im Übrigen besitzen alte Gesichter mit ihren Runzeln und Falten für mich eine besondere Ausstrahlung und ihren ganz eigenen Reiz. Ich lese gern in ihnen und höre den Menschen, die sie tragen, zu, wenn diese mir die Geschichten ihres langen Lebens erzählen.



Nickname 08.11.2016, 15.10| (2/2) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: ZEITREISE UND GEDANKENFLUG | Tags: Alter, Jugend, Schönheit, Operation, Leben, Gift, Ernährung, Planet,

Familienplanung und ein Fall für den Ornithologen

"Wenn wir erst einmal verheiratet sind", sagt sie, "werden wir zwei süße Kinder haben: ein blondes Mädchen und einen dunkelhaarigen Jungen."
"Und wieso weißt du das jetzt schon so genau?"
"Weil ich die beiden dann von meinen Eltern abhole!"

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Ein Mann betritt das Polizeirevier und stellt sich:
"Herr Kommissar, ich habe meine Frau geamselt."
"Bitte? Sie meinen wohl gevögelt?"
"Nein, Herr Kommissar, jetzt fällt es mir wieder ein:

Ich habe sie erdrosselt!"


Weiterhin ein

 

Nickname 06.11.2016, 07.25| (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: ZEITREISE UND GEDANKENFLUG

Dir Aas kenn´ ick!

Scheenen juten Tach ooch!

Als waschechte "Berliner Jöre" rede ick jern, wie mir der Schnabel jewachsen is. Hier habe ick mal een bisschen wat in unsere Mundart uffjeschrieben.

Ville Vajnüjen!

Der Lehrer fragt: "Was wiegt schwerer, ein Pfund Federn oder ein Pfund Eisen?"
Sabine meldet sich: ""Een Pfund Eisen, Herr Lehrer!"
"Aber Sabinchen, ein Pfund ist doch ein Pfund. Kannst du das nicht einsehen?"
"Nee", mault Sabine.
"Sieh mal, das Paket mit den Federn ist zwar größer, aber genauso schwer wie das Eisen, verstehst du?"
Sabinchen schüttelt den Kopf.
Der Lehrer ist ratlos. "Was soll ich denn nur machen, um es dir zu erklären?"
"Jehnse mal uff´n Hof, Herr Lehrer, und ick werd Ihn vom dritten Stock een Pfund Federn uff´n Kopp werfen und hinterher een Pfund Eisen. Wennse dann immer noch derselben Meinung sind, schließ ick mir Ihn jerne an!"

*********************

"Fritzchen, det dürfste aba nich!", schimpft Ute mit ihrem kleinen Bruder, als der sich mit Mutters Puderquaste durch das Gesicht fährt.
"So, und weswejen nich?"
"Mensch, det is doch klar - nur Meechens dürfen sich pudern, Jungs müssen sich waschen!"

Allen weitahin een lustichet Wochenende,
det sich jewasch´n hat!

Nickname 05.11.2016, 15.00| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: ZEITREISE UND GEDANKENFLUG | Tags: Berlin, Dialekt, Mundart, Witz, Unterhaltung, Humor,

Wo uns die Worte fehlen...

...da müssen wir Bilder sprechen lassen.


Seit Rumäniens Regierung im September 2013 mit dem sogenannten Tötungsgesetz die Jagd auf die landesweit geschätzten 2 Millionen Tiere offiziell eröffnet hat, kennt die Brutalität keine Grenzen mehr. Die Streuner werden gefangen und in schreckliche Sammellager gebracht, die sie in der Regel nicht mehr lebend verlassen. Ein mafiaähnliches System verdient gut auf dem Rücken der Tiere. Korrupte Bürgermeister, dubiose Privatfirmen, skrupellose Hundefänger, der Sumpf, in den die lokale Polizei oft involviert ist, zieht sich bis in die obersten Veterinärbehörden. Steuergelder in Millionenhöhe, die laut Gesetz für das tierschutzgerechte Einfangen, die Unterbringung und Versorgung der Hunde in städtischen Tierheimen und nach Zweiwochenfrist fachgerechtes Einschläfern durch einen Tierarzt genutzt werden sollen, versickern in dunklen Kanälen, während die Hunde in den Tötungsstationen sich vor Hunger gegenseitig fressen. Gegen diese grausame Praxis lehnen sich Tierfreunde aus ganz Europa auf, allen voran der rumänische Tierrechtler Claudiu Dumitriu, der versucht, auf juristischem Weg gegen das Tötungsgesetz vorzugehen. Mit ihrem verzweifelten Kampf für die Hunde bringen die Tierschützer auch ihre Sehnsucht nach einer Wertegesellschaft und einem funktionierenden Rechtsstaat zum Ausdruck.


Der nachfolgende Film, der von Stefanie Fink gedreht wurde, dokumentiert den schändlichen Umgang rumänischer Behörden mit den Straßenhunden Rumäniens. Bitte verbreite diesen Film auch unter Deinen Freunden. Die ganze Welt soll erfahren, wie primitiv und unmenschlich das durch Ignoranz entstandene Hundeproblem in vielen Städten Rumäniens behandelt wird. Rumänien – welch eine Schande Europas! Teilt, was das Zeug hält!


(Mit freundlicher Genehmigung von   https://wolodja51.wordpress.com/author/wolodja51/ )



Nickname 04.11.2016, 10.30| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: PRO ANIMALE | Tags: Rumänien, EU, Gesetze, Hunde, Straßenhunde,

Wie Kinder die Welt verstehen, TEIL 1

Feststaat: „Die Pferde trugen Rosetten in den Landesfarben am Kopf, am Geschirr und an den Schwänzen. Die Reiter waren ähnlich geschmückt.“


***


Immerhin etwas: „Ich bin zwar nicht getauft, dafür aber geimpft.“


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Aha: „Die Bibel der Moslems heißt Kodak.“


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Klar definiert: „Eine Lebensversicherung ist das Geld, das man bekommt, wenn man einen tödlichen Unfall überlebt hat.“


***


Praktisch: „Eigentlich ist adoptieren besser. Da können sich die Eltern ihre Kinder aussuchen und müssen nicht nehmen, was sie bekommen.“


***


„Adam und Eva lebten in Paris.“ (Hoffentlich konnten sie Französisch - also sprechen, meine ich)


***


Ein Fall für den Archäologen: „Mein Bruder ist vom Baum gefallen und hatte eine Gehirnverschüttung.“


***


Da ist Vorsicht geboten: „Wenn man kranke Kühe isst, kriegt man ISDN.“


***


Am besten in Rosarot: „Wenn man kurzsichtig ist, geht man zum Optimisten und lässt sich eine Brille anfertigen.“


In diesem Sinne,


Nickname 03.11.2016, 17.34| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: ZEITREISE UND GEDANKENFLUG | Tags: Welt, Kinder, Geld, Paris,

V.I.P.

In metallic-blauer Schrift auf einem Kuvert aus goldfarbener Knisterfolie leuchtet es mir entgegen: „Herzlichen Glückwunsch, liebe Frau K.! Sie wurden als V.I.P. Kundin von uns ausgewählt…“ Wie denn, ich als V.I.P.? Na, da soll doch gleich…! Ich ahne schon, was mich erwartet, und richtig: In dem nobel aussehenden Umschlag steckt der brandneue Katalog eines Modehauses für Damen ab Konfektionsgröße 42. Alles was die stärkere Frau im nächsten Frühjahr und Sommer so trägt, fotografiert an bildhübschen Zwanzigjährigen mit, na sagen wir, höchstens Größe 36. Wir erinnern uns: Zielgruppe soll hier Mrs. Molly und nicht Miss Twiggy sein! Aber das ist schon wieder ein anderes Thema.

Also, Mode für Frühjahr/Sommer 2017. Donnerwetter, die haben vielleicht ein Tempo drauf! Ich habe noch nicht einmal meine Garderobe für den kommenden Winter aufgefrischt. Auf der Titelseite geht es dann folgendermaßen weiter:„…Sie kommen als Erste (Frage: Und Einzige? Wenn man das so liest, könnte man es fast glauben) in den Genuss unserer Kollektion für die Saison Frühjahr/Sommer 2017. Für Ihre Vorabbestellung bis 12.12.2016 aus unserem neuen Katalog bedanken wir uns mit lohnenden Vorteilen:

Geschenk 1: praktischer Multifunktionswecker (brauchen wir nicht, Nelly, Barny und Bobby sorgen mit ihren kalten Schnauzen schon dafür, dass wir nicht verpennen)
Geschenk 2: Gutschrift über 10 € für Sie (wenn ich nichts bestelle, spare ich mehr)
Extra: bevorzugte Lieferung ab Mitte Januar 2017"

Das ist ja wohl der Hohn auf Socken! Ich kaufe doch heute nichts, was ich erst in zweieinhalb Monaten bekomme. Geduld ist nicht meine Stärke, und wenn ich überhaupt etwas bestelle, dann will ich es möglichst schon gestern geliefert haben. Außerdem, wer sagt, dass ich im Januar noch Mode für große Größen brauche? Schließlich könnte ich bis dahin abnehmen. Gut, vielleicht nicht gleich mehrere Kleidergrößen und schon gar nicht über die Weihnachtszeit (Dominosteine, Printen und Marzipankartoffeln, mmhhh…). Aber das wissen die ja nicht.

Regelmäßig finde ich mindestens drei solcher Druckerzeugnisse, alle ganz ähnlich marktschreierisch aufgemacht, in unserem Hausbriefkasten vor. Pro Woche? Nicht doch, pro Tag! Woher wissen die bloß alle, wie ich heiße und wo ich wohne, obwohl ich noch nie etwas bei ihnen geordert habe? Ganz zu schweigen von der Flut an Flyern diverser Pizzalieferdienste, Handwerksbetriebe und Gärtnereien sowie den Wurfsendungen sämtlicher ortsansässiger Discounter. Für die kleinen, unscheinbaren, dafür aber immens wichtigen Briefe – Liebesgrüße vom heimlichen Verehrer, Steuergutschrift vom Finanzamt, das kommt schon mal vor! – bleibt kaum noch Platz, und man muss höllisch aufpassen, dass man sie nicht versehentlich mit all dem unerwünschten Papierkram in der blauen Tonne entsorgt. Unser Postbote hat jedes Mal seine liebe Not, den ganzen Wust in unseren Briefkasten zu stopfen, der sich dann wegen Überfüllung oft nur mit Gewalt öffnen lässt. Aber das ist noch längst nicht alles. Neulich kam der Katalog eines bekannten Versandhauses mit vier Buchstaben sogar per Paketauto. Der Wälzer wog mindestens drei Kilo und war ungefähr so dick wie der 10. Band des Großen Brockhaus (die Älteren erinnern sich: Das ist ein auf Papier gedrucktes Lexikon, also ein Buch).

Der Text auf Umschlag oder Titelblatt variiert von Firma zu Firma, Inhalt und Aussage bleiben sich dagegen stets gleich. Papier ist geduldig; ich bin es nicht, und ich merke, wie ich beim Lesen immer mehr erröte. Vor Freude? Nein, vor Wut und das aus mehreren Gründen. Erstens: Halten die mich echt für so bescheuert, dass ich ihnen abkaufe, gerade ich sei unter Tausenden - ach was sage ich, Hunderttausenden - auserwählt worden, diese tollen, extra für mich designten Modelle zu erwerben und zu tragen? Nicht wahr, da fühle ich mich doch gleich wie Claudia Schiffer, Heidi Klum und Naomi Campbell in einer Person! Und wäre es wirklich an dem, was um Himmelswillen sollen all die anderen, minder Privilegierten in der kommenden Saison anziehen? Oder müssen die nackt herumlaufen? Zweitens: Wissen die Verantwortlichen für diese überflüssigen Papierberge noch immer nicht, welchen Schaden Folien und ähnliche Verpackungen in der Umwelt anrichten? (Dazu fällt mir ein: Wer, zum Teufel, ist eigentlich irgendwann auf den idiotischen Einfall gekommen, bunte Blumensträuße in Klarsichtfolie zu verpacken, die man noch nicht einmal wiederverwenden kann, weil sie beim Versuch, den Tesafilm abzuziehen, todsicher zerreißt?) Abgesehen davon haben die Prospektmacher und ihre Auftraggeber wohl auch nichts vom Sterben des Regenwaldes gehört. Das Papier für ihre bunten Hochglanzblätter wird bekanntlich aus Holz gemacht, und woraus bestehen Bäume? Aus Holz. Botschaft angekommen? Ein paar Zyniker werden jetzt einwenden, dass das vorhin erwähnte Lexikon schließlich auch auf Papier gedruckt wurde; aber das lässt sich ja wohl nicht vergleichen.

Alle meine Bemühungen, die lästigen Briefkastenverstopfer loszuwerden, sind kläglich gescheitert. Ich habe versucht, sie telefonisch abzubestellen. Das Gespräch ging natürlich auf meine Kosten, weil die meisten Unternehmen wenig kundenfreundliche, gebührenpflichtige 01805er Rufnummern verwenden. Dutzende von Mails habe ich geschrieben, mit der Bitte, meine Daten doch schleunigst aus dem Firmencomputer zu löschen. Ich habe geweint, gebettelt und gedroht. Es war vergebens. Man kann oder will mich einfach nicht verstehen. Prospekte und Kataloge flattern weiterhin munter ins Haus - und wandern gleich darauf ungelesen in den Müll.

Bisher glaubte ich, das Kürzel V.I.P. stände für „Very Impotent Person“. In Wahrheit bedeutet es aber etwas ganz anderes, nämlich: „Völlig Idiotische Papierverschwendung“!

Nickname 02.11.2016, 17.04| (2/2) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: ZEITREISE UND GEDANKENFLUG | Tags: Müll, Abfall, Umwelt, Plastik, Rohstoffe, Mode, Regenwald,

Zur guten Nacht: Zeugen liegen bei

"Beim Meinungsaustausch haben sie sich ein paar gelatscht. Der Beschuldigte hat dann durch Gestikulieren einige Gläser umgeworfen, den Ober begossen und die Glastüre zerschlagen. Ansonsten verlief der Tanzabend ruhig."

***


Örtliche Polizeibehörde ans Gesundheitsamt: "In unserer Gemeinde ist Elvira K. als nationalbewusst bekannt. Intimen Verkehr mit südländischen Touristen lehnt sie ab und sucht nur die Gesellschaft von Holländern."

***


"Zu dem Vorfall kann ich nicht viel sagen, Herr Wachtmeister. Lothar A. sagte zu mir 'Zimperfitzchen'. Ich habe ihn nicht verstanden und forderte ihn auf, das zu wiederholen. Er wiederholte es und ich gab ihm eine Ohrfeige. Verstanden habe ich ihn trotzdem nicht."

***


"Zu dem Vorfall kann ich nicht viel sagen, Herr Richter. Nach seinem ersten Schlag flog ich gleich unter den Tisch und erkannte, was für ein Raufbold er war, da noch drei meiner Freunde angeflogen kamen."

***


Allen Lesern

einen friedfertigen Feierabend

und einen



Nickname 01.11.2016, 20.38| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: ZEITREISE UND GEDANKENFLUG

Grand Charmeur im Altersheim

AHOI!

Liebe Leute, das ging mal wieder so richtig rund, heute Nachmittag im Seniorenheim! Vor dem 'Event' kämmte und bürstete Herrchen mich stundenlang, um mein Fell schön streichelweich für die alten Hände zu machen. Frauchen packte jede Menge Leckerlis ein – wohlweislich nur meine neue Lieblingssorte (ist wegen meiner blöden Allergie zwar Diät, schmeckt aber trotzdem prima), sie wollte sich ja nicht blamieren. Wenn ich nämlich etwas nicht mag, kann sie sich auf den Kopf stellen oder ein Rad schlagen – ich mache meine Schnauze nicht auf. Einen Haufen Spielzeug, darunter zwei niegel-, nagelneue Qietschbälle, nahmen wir auch mit. Dann ging es los.


Bei unserer Ankunft wurden wir gleich mit großem Hallo begrüßt. Frauchen rückte schnell noch ein paar Tische zur Seite, damit meine Rennbahn frei war, und schon begann der Spaß. Ich will nicht hochstapeln, aber bestimmt bin ich an die dreißig Mal hinter meinen Bällchen her gerannt und habe sie wieder zurückgebracht. Das klingt jetzt nicht viel, aber für mich ist es immer noch beachtlich. Man muss bedenken, dass mein Herz auch nicht mehr das kräftigste ist, obwohl ich mich bedeutend fitter fühle, seit ich jeden Morgen eine Tablette bekomme. Trotzdem lässt die Kondition doch ein bisschen schneller nach als früher.


Natürlich ging das alles nicht ohne ordentliches Getöse ab, denn wie schon erwähnt handelte es sich um Qietschbälle. Es hat aber niemanden gestört; nur eine Bewohnerin war etwas irritiert und fragte immer wieder: „Hört ihr nicht, es hat an der Tür geklingelt. Warum geht denn keiner aufmachen?“ Na ja, sie ist fast taub, nur ganz hohe Töne hört sie noch gut. Frauchen hat übrigens echt Bauklötzer gestaunt, wie flink und behende einige der Damen plötzlich waren; sonst sitzen sie nämlich meistens nur still auf ihren Stühlen und rühren sich nicht vom Fleck.


Zwischendurch gab es immer wieder eine Runde Leckerlis und jede Menge Streicheleinheiten. Die alten Damen haben sich beim Kraulen gegenseitig förmlich überboten, und es ist ein Wunder, dass ich überhaupt noch Fell habe. Aber schön war es doch, und ich habe es richtig genossen, Hund im Korbe zu sein. (Ich weiß, dass es Hahn heißt. Aber erstens habe ich vier Beine; und zweitens kann ich nicht krähen – bis jetzt jedenfalls. Wer weiß, vielleicht fange ich eines Tages ja noch an, Fremdsprachen zu lernen.) Idem Heim herrscht nämlich chronischer Herrenmangel. Es gibt zwar auch einige männliche Bewohner; aber die wollen entweder für sich allein sein oder sind bereits so krank, dass sie an den Veranstaltungen nicht mehr teilnehmen können.


Das viele Pfötchengeben war ein bisschen doof, immer erst „Sitz“ und Pfote hoch, bevor es was zu futtern gab. Aber die alten Leutchen stehen da voll drauf, und Frauchen hatte mich extra darum gebeten. Sie meinte, diese Menschen hätten wirklich nicht mehr viel Freude im Leben, eigentlich würden viele nur noch dasitzen und auf den Tod warten. Da habe ich ihnen natürlich den Gefallen getan, und sie gerieten vor Begeisterung völlig aus dem Häuschen!


Nach anderthalb Stunden waren sämtliche Leckerlis vernichtet, und die Bälle quietschten nicht mehr. Meine Spielkameradinnen fingen langsam zu gähnen an, und ich fühlte mich so richtig schön k.o. Noch eine Runde mit Streicheln und Pfötchengeben, und dann nichts wie nach Hause. Beim Abschied mussten wir hoch und heilig versprechen, bald wiederzukommen. Na klar, machen wir!


Es war ein toller Nachmittag, aber jetzt bin ich hundemüde. Meine Decke habe ich schon mal vorgewärmt, und Herrchens Schuhe geben ein feines Kopfkissen ab. Also dann, gut´s Nächtle, liebe Leute. Ich wünsche Euch einen friedlichen Schlaf und viele lustige Träume.


Macht´s gut, Nachbarn!
Euer Barny





Nickname 01.11.2016, 18.42| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: NELLYS TAGEBUCH

Hellerwahn made in USA

Wissen Sie, es gibt Dinge, die mich richtig nerven: Ein Schnupfen mitten im Hochsommer, ein geplatzter Reifen während einer Fahrradtour, anonyme Werbeanrufe – um nur einige zu nennen. An vorderster Stelle aber steht Halloween. Wir Deutschen greifen ja schon immer freudig jeden neuen Trend aus Amerika auf, möge er auch noch so unsinnig sein. Dieser morbide Mummenschanz übertrifft jedoch alles andere; und was früher vielleicht als hirn-, aber doch eher harmloses Spektakel begann, entwickelt inzwischen einiges an krimineller Energie. Wer sich nämlich weigert, das Sturmgeläute und „Süßes oder Saures“ – Geschrei mit entsprechenden Gaben zu honorieren, riskiert zum Beispiel, dass sein Haus mit Farbe besprüht oder sein Briefkasten mittels irgendwelcher Knallkörper in die Luft gesprengt wird. Das nennt man Sachbeschädigung, die bekanntlich strafbar ist. Und wenn unsere Nachbarin - eine alte Dame, die Halloween nicht kennt (muss sie auch nicht) -, angesichts all der Totenköpfe und Skelette vor Schreck einen Herzanfall erleidet und mit der Feuerwehr ins Krankenhaus gebracht werden muss, hört jeder „Spaß“ ja wohl endgültig auf.

Wirft es nicht im Übrigen ein seltsames Licht auf Eltern, wenn sie ihre Kinder abends stundenlang allein durch dunkle Straßen irren lassen, um an fremden Haustüren Süßigkeiten und neuerdings auch Geld zu erbetteln? Sie verletzen damit ihre Aufsichtspflicht, und gefährlich ist es obendrein, denn die Kinder wissen oft gar nicht, wer hinter diesen Türen wohnt.

Früher einmal waren wir berühmt als Volk der Dichter und Denker. Heutzutage wissen schon die ganz Kleinen, was Halloween ist, können das schwierige Wort sogar fehlerfrei buchstabieren; dafür gibt es Drittklässler, die nicht einmal ihren eigenen Namen richtig schreiben. Und wenn man schüchtern den Begriff Reformationstag fallen lässt (hierzulande der eigentliche Sinn des 31. Oktober) und den Namen Martin Luthers erwähnt, wird man ungläubig angestarrt, als käme man selbst geradewegs aus der Unterwelt, und erntet lediglich ein verständnisloses „Hää???“. Klamauk siegt über Kultur, so sieht es aus.

Liebe Geister, Teufel und Dämonen, spart euch also die Mühe, bei uns zu klingeln, denn ich lasse mich nicht erpressen. Ich warte auf die kleinen Martinssinger, die am 11. November nachmittags durch die Straßen ziehen. Sie werden von Eltern oder Kindergärtnerinnen begleitet und tragen stolz ihre selbst gebastelten Laternen vor sich her. Dazu singen sie mit ihren niedlichen Stimmchen das eine oder andere nette Lied. Hier zwei Beispiele:

Ich geh mit meiner Laterne
und meine Laterne mit mir.
Da oben leuchten die Sterne
und unten da leuchten wir.
Laternenlicht,
verlösch mir nicht!
rabimmel, rabammel, rabum.
Ich geh' mit meiner Laterne
und meine Laterne mit mir.
Da oben leuchten die Sterne
und unten da leuchten wir.
Mein Licht ist aus,
ich geh' nach Haus.
rabimmel, rabammel, rabum.


Sankt Martin, Sankt Martin,
Sankt Martin ritt durch Schnee und Wind,
Sein Roß, das trug ihn fort geschwind.
Sankt Martin ritt mit leichtem Mut,
Sein Mantel deckt' ihn warm und gut.
Im Schnee saß, im Schnee saß,
Im Schnee, da saß ein armer Mann,
Hatt Kleider nicht, hatt Lumpen an.
"O helft mir doch in meiner Not,
Sonst ist der bitt're Frost mein Tod!"
Sankt Martin, Sankt Martin,
Sankt Martin zog die Zügel an,
Sein Roß stand still beim armen Mann.
Sankt Martin mit dem Schwerte teilt
Den warmen Mantel unverweilt.
Sankt Martin, Sankt Martin,
Sankt Martin gab den halben still:
Der Bettler rasch ihm danken will
Sankt Martin aber ritt in Eil
Hinweg mit seinem Mantelteil.

Ja, diese Kinder haben sich die Mühe gemacht, ein paar Texte auswendig zu lernen, statt nur unmelodiös „Trick or treat“ zu grölen. Oft sammeln sie dabei auch noch für einen guten Zweck. Da gebe ich dann gern etwas; heute Abend bleibt unsere Tür verschlossen, tut mir leid.

Nickname 31.10.2016, 13.45| (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: ZEITREISE UND GEDANKENFLUG | Tags: Amerika, USA, Halloween,

The same procedure twice a year!

"Wer hat an der Uhr gedreht?" Jedes Jahr stellen unsere Großen sich dieselbe Frage und sind immer gleich ratlos. Im Prinzip wissen sie natürlich, wie es funktioniert: Zum Frühjahr werden die Gartenmöbel nach draußen vors Haus gebracht und die Uhr wird eine Stunde vorgestellt. Im Herbst geht das Ganze retour. So weit, so klar. Aber dann beginnt bei uns das große Rechnen. Bobby braucht nämlich zweimal am Tag seine Tabletten und das möglichst regelmäßig, morgens und abends um zehn Uhr. Frauchen fing also gestern wieder zu zählen an: „Um zehn heute Abend ist es noch zehn. Elf, zwölf, eins, zwei – zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben, acht, neun, das sind zwölf Stunden. Eine halbe Stunde dürfen wir ausnahmsweise abweichen. Wenn ich dem Süßen seine Medizin morgen früh um halb zehn und abends um zehn Uhr gebe, müssten wir wieder im Rhythmus sein.“ Sie sagt, das grenzt an höhere Mathematik, und das ist nun so gar nicht ihr Spezialgebiet. Manchmal flucht sie auch dabei und benutzt Ausdrücke, die ich hier nicht wiederholen möchte.
 
Allerdings scheint niemand von diesem Zeitumstellungsdurcheinander so recht begeistert zu sein. Alle unsere Bekannten finden es genauso doof wie wir. Keiner will es haben, trotzdem wird es immer weiter gemacht. Sowas nennen die Menschen dann Demokratie. Begreife einer die Zweibeiner! Zum Glück müssen wir sie nicht verstehen, wir müssen sie nur liebhaben.  Und das tun wir rund um die Uhr!


Na dann, angenehmen Abend und auf Wiederlesen.

Haben Sie es fein!
Ihre NELLY

Nickname 30.10.2016, 16.58| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: NELLYS TAGEBUCH | Tags: Uhr, Zeitumstellung, Kalender, Winterzeit, Tabletten, Medizin, Demokratie,

Nach getaner Arbeit...

...isst Gudrun - oder wie ging noch mal das Sprichwort?
Auf jeden Fall habe ich mir nach so viel Blätter harken ein kleines Päuschen redlich verdient, meint Ihr nicht auch?


Einen geruhsamen Feierabend wünscht
Euer BOBBY



Nickname 29.10.2016, 16.17| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: LIEBE TRÄGT EIN WEICHES FELL | Tags: Hund, Herbst, Garten, Arbeit, Ruhe, Blätter,

Die Kutsche fährt retour

Vor einiger Zeit habe ich hier das Gedicht 'FRAU VS. HUND' wiedergegeben. Es löste völlig zu Recht heftige Empörung aus. Zur Erinnerung noch einmal das "Werk":


"Jüngling in den reifen Jahren,
willst du nehmen eine Frau,
denke stets an die Gefahren,
überleg´ es dir genau.


Hüte dich vor Liebesgaben,
hüte dich vor schwacher Stund´,
willst du lieben ohne Plagen,
kauf dir lieber einen Hund!


So ein Hund gehört dir immer,
weil er dich als Herrn erkennt,
bei einer Frau geschieht das nimmer,
denn Gehorsam ist ihr fremd.


Mitgift hat er freilich keine,
aber eines weißt du ganz genau,
so ein Hund wird immer treu sein –
weißt du das von deiner Frau?


So ein Hund weint nie ´ne Träne,
niemals braucht er Aspirin,
abends hat er nie Migräne
und braucht nie was anzuzieh´n.


Willst du mal ´ne Reise machen,
kannst du ruhig den Wau Wau
einem Freund in Pflege geben –
versuch das mal mit deiner Frau!


Gehst du mit ihr auf die Straße,
bleibt sie plötzlich stille steh´n:
"Lieber Mann, mich drückt die Blase,
halt die Tasche, ich muss gehen."


Deinem Hund genügt ein Bäumchen,
denn er nimmt´s nicht so genau,
er hebt einfach hoch das Beinchen –
verlang das mal von deiner Frau!


Vor den Läden steh´n die Frauen,
neue Kleider sind ihr Ziel,
können gar nicht satt sich schauen,
haben Hüte nie zu viel.


Einen Hund, den brauchst du nimmer
auszuschmücken wie ´nen Pfau,
denn er läuft ja nackend immer –
verlang das mal von deiner Frau!


Willst du wie in früheren Tagen,
abends in die Kneipe geh´n,
musst die erst dein Frauchen fragen,
bitte, bitte, musst du fleh´n.

Bei den Hunden ist das anders,
denn die Sitten sind hier rauh,
diese werden eingeschlossen –
versuch das mal mit deiner Frau!


Und kommst du mal spät nach Hause,
willst zu ihr ins Bettchen geh´n,
wird sie toben ohne Pause:
"Geh, ich will dich nicht mehr seh´n!"


Doch wie anders ist so´n Hündchen,
macht es mal zu laut wau wau,
kriegt es eines auf die Schnauze –
mach das mal mit deiner Frau!


Drum ihr Männer, lasst euch sagen,
lasst die Hände von der Frau,
denn in ihren alten Tagen,
wird sie hässlich, alt und grau.


Wird dein Hund dir mal zuwider,
dann verkaufst du den Wau Wau
und kaufst dir ´nen neuen wieder –
verkauf mal so ´ne alte Frau!


Geschmacklos, oder? Besonders die zwei letzten  Strophen wurden von Vielen als abstoßend empfunden, und mit Humor hat das wirklich nichts mehr zu tun. Vor kurzem bin ich nun auf das aus meiner Sicht höchst vergnügliche Gegenstück gestoßen. Ich finde, das kann man ruhig so stehen lassen. Aber lest bitte selbst:


Mädel, bist du zwanzig Jahr´,
nimm dir niemals einen Mann.
Willst du dich vor Leid bewahren,
schaff dir bloß kein Mannsbild an.


Schlecht sind heute alle Männer,
Kind, ich weiß das ganz genau.
Ich geb´ dir 'nen Rat als Kenner:
"Kauf dir lieber ´nen WAUWAU".


So ein Hündchen, ein Wauwauchen,
das ist Geld und Goldes wert.
Sagst du nur, "Sei lieb zu Frauchen",
ist er lieb, wie's sich gehört.


Und des Nachts vor deinem Bettchen
liegt er und bewacht dich dann.
Wohlbemerkt: "Vor" deinem Bettchen,
glaubst du denn, das tut ein Mann???


So ein Hündchen kannst du streicheln,
kannst zu ihm so zärtlich sein.
Doch willst du einem Manne schmeicheln,
bildet er sich gleich was ein.


So ein Hund, der kann nicht lügen,
höchstens knurrt er dann und wann.
Er wird niemals dich betrügen.
Weißt du das von deinem Mann???


So ein Hündchen geht nie kegeln,
lässt dich nie des Nachts allein.
Geht nicht zum Fußball, geht nicht segeln,
der will stets nur bei dir sein.


Und führen fern dich deine Wege,
gibst du dein WauWauchen dann
bei der Nachbarin in Pflege.
Mach das mal mit deinem Mann!


Zugegeben, beim Lesen habe ich das eine oder andere Mal mit dem Kopf genickt - obwohl der Beste selbstverständlich die berühmte Ausnahme von der Regel und über jede Kritik erhaben ist, ebenso wie alle anderen hier lesenden Herren der Schöpfung!


Nickname 28.10.2016, 13.56| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: VON TIEREN UND MENSCHEN | Tags: Hochzeit, Ehe, Männer, Frauen, Menschen, Hunde, Berlin,

Sonntags nie in Amerika

In Deutschland ist der Tag einer jeden Wahl klar: Es wird immer sonntags abgestimmt. Doch in den USA ist es anders. Seit mehr als 160 Jahren wird der mächtigste Mann der Welt (vielleicht wird es diesmal ja auch eine Frau) an einem Dienstag im November gewählt. Am 8. November hat das amerikanische Volk die Wahl: Hillary Clinton oder Donald Trump. Doch warum genau lassen sich die beiden ausgerechnet an einem Dienstag wählen? 


1845 hat der US-Kongress diesen Termin einheitlich für die Wahl der Wahlmänner der Vereinigten Staaten festgelegt, die damals erst aus 28 Bundesstaaten bestanden.


Der Wahltag stammt aus ganz, ganz alten Zeiten


Im damaligen Agrarland Amerika sollte der Wahltag zeitlich so liegen, dass die Ernte bereits eingefahren ist. Dann durfte der Termin nicht in den Winter fallen, damit die Wähler aus den meist ländlichen Gebieten nicht durch zu schlechtes Wetter an ihrer Reise zum nächsten Wahllokal gehindert wurden.


Der Sonntag kam nie in Frage


Den Sonntag schloss der Gesetzgeber aus, weil er für die religiösen Amerikaner der Tag des Herrn war. Der Montag galt als Reisetag, weil man damals meist nur in der Bezirkshauptstadt wählen konnte. Der Donnerstag fiel gänzlich aus, weil an diesem Tag die damals sehr unbeliebten Briten ihr Parlament wählten.


Der Freitag ging auch nicht


Der Freitag war ungünstig, weil man sich auf den Samstag vorbereiten musste, den traditionellen Markttag. Also blieben nur noch der Dienstag oder der Mittwoch. Die Wahl fiel schließlich auf den Dienstag nach dem ersten Montag im November. Dadurch wurde ausgeschlossen, dass der Wahltag auf einen 1. November fällt, weil am am ersten Tag eines Monats an vielen Orten Gericht gehalten wurde. Und es ist Allerheiligen - ein Kirchenfest.


Gemäß dieser Tradition wählen die Amerikaner seit 1872 an diesem Dienstag im November.


(QUELLE: dpa/mja)


Na dann: Möge die Übung gelingen!


Nickname 27.10.2016, 21.33| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: ZEITREISE UND GEDANKENFLUG | Tags: Amerika, USA, Wahl, Clinton, Trump,

Papa ist kein Vaterunser

Trotzdem zu etwas nütze:

 "Wenn wir den Papa nicht hätten, müssten wir die Essensreste alle wegschmeißen."

***


Ehrgeizig:

 "Mein Papa trainiert jeden Tag im Fitnessstudio, damit er einen Waschbärbauch bekommt." (Waschbrett)



Das erklärt einiges:

 "Der Papst wohnt im Vakuum."

***


Eigenwillige Geographie:

"Die Kölner leben in Köln und die Hamburger bei Mäc Donalds."

***


In weiser Voraussicht: 

"Wenn ich groß bin, heirate ich gleich zwei Frauen. Eine auf Reserve."

***


Das leuchtet ein:

"Männer können keine Männer heiraten, weil dann keiner das Brautkleid anziehen kann."



"Papa ist nicht gelert, er ist voll."

***


Der letzte Schrei:

"Kleine Kinder tragen Badehosen. Ältere Mädchen brauchen außerdem noch einen Brustanhalter." (Hat jemand davon ein Bild, ich konnte leider keins finden!)

***




"Schabernack ist eine schlimme Kinderkrankheit." (Scharlach)

Allen einen

gesunden Nachmittag!






Nickname 27.10.2016, 14.07| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: ZEITREISE UND GEDANKENFLUG

Gemeinsam retten!

"Das Tierheim Herzsprung steckt aktuell in einer großen finanziellen Notlage und benötigt Ihre Hilfe! So wie es momentan aussieht, wird das Tierheim dieses Jahr schließen müssen. SIE können das ändern!



Verzichten Sie morgen früh vielleicht einfach auf Ihren Coffee to go/Ihr Croissant beim Bäcker um die Ecke und schicken den Spendenaufruf an Ihre Freunde weiter. Wenn alle ihre gesparten 2,80 EUR vom Kaffee für die Rettung der Tiere einsetzen, können die lieben Mitarbeiter vom Tierheim das tun, was sie am besten können: Verlorene Fellnasen retten und ein passendes Zuhause für sie finden.


Die laufenden Kosten (Internet, Strom, Abwasser, Müll, Telefon, etc.) sowie Rechnungen für Impfungen, Operationen, Futter & Spezialfutter, Tierarztkosten, Medikamente, usw. haben ein großes Loch in die Haushaltskasse des Tierheims gerissen. Sie können mit Ihrer Spende dafür sorgen, dass die so wichtige Arbeit des Tierheims auch in 2017 weitergehen kann.


Das Tierheim in Herzsprung gibt Hunden, Katzen, Kleintieren und vielen Fundtieren eine zweite Chance.


Kranke Fellnasen erhalten lebensnotwendige medizinische Versorgung und ebenso wichtig: Ganz liebevolle Menschen, die dafür sorgen, dass sie vermittelbar bleiben! Wir haben unseren Hund aus dem Tierheim Herzsprung und sind sicher: Hätte Penny neben der lebensrettenden OP nicht die ausgiebigen Streicheleinheiten erhalten, würde es ihr heute nicht so gut gehen. (Anmerkung: Unser Barny kommt ebenfalls aus Herzsprung. Die Mitarbeiter dort haben ihn damals aus einer polnischen Tötungsstation gerettet. Auch unser liebes Julchen war ein Schützling des Tierheims Herzsprung. )



Die Hunde haben im Tierheim Herzsprung mehr Platz als in anderen großen Tierheimen. Das ist vielleicht auch der Grund, warum sie nicht so sehr verhaltensgestört wirken wie einige Tiere in größeren Tierheimen.


Das Tierheim Herzsprung hat so vielen Tieren ein neues Leben und ein neues Zuhause geschenkt. Sorgen wir gemeinsam dafür, dass das auch so bleiben kann. Eine kleine Spende tut niemandem weh - zusammen können sie die wichtige Arbeit der Mitarbeiter dort retten.


Und: Den Morgen ohne Kaffee werden Sie überstehen. Versprochen!"

(Gut für die Umwelt, weil weniger Abfall produziert wird, ist es obendrein!)


 

https://www.betterplace.org/de/projects/48666-gemeinsam-retten-wir-das-tierheim-herzsprung


P.S. Ein herzliches Dankeschön allen,

die bisher gespendet haben.

Ihr seid die Besten!!!

Nickname 26.10.2016, 19.27| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: LIEBE TRÄGT EIN WEICHES FELL | Tags: Tierheim, Rettung, Spende, Geld,

Aus tiefster Not

Je mehr sich das Jahr 2016 dem Ende neigt, desto intensiver muss sich das Tierheim Herzsprung mit der Frage auseinandersetzen, wie es im kommenden Jahr weitergehen soll. Beziehungsweise ob es 2017 überhaupt in dem Umfang wie bisher mit dem Tierschutz, der Aufnahme, Betreuung und Vermittlung von Tieren weitergehen kann.



Denn das Tierheim Herzsprung befindet sich nun seit Monaten auf einer Talfahrt in die roten Zahlen. Mittlerweile umfasst die Summe einen erschreckenden 5-stelligen Betrag, von dem wir nicht wissen, wie wir ihn stemmen sollen. Wir sind finanziell am Ende! Die Unterhaltungskosten des Tierheims fressen uns regelrecht auf. Die Strom-, Wasser-, Abwasser-, Müll-, Telefon- / Internetgebühren, die Lohn- und Lohnnebenkosten u.v.m. haben ein riesiges Loch in das Haushaltsbudget des Tierheims gerissen. Hinzu kommen die täglichen und wöchentlichen Beträge an Futter und Spezialfutter, Tierarztbesuche und Medikamente für unsere Senioren, Kranken, Langzeitnasen und Gnadenbrötler. Den größten Teil der anfallenden Kosten für Futtermittel, dringend anstehende Operationen - die Leben retten - und Zahnsanierungen - die schwerwiegenden Krankheiten vorbeugen -, müssen wir derzeit "vorschießen", weil es einfach zu lange dauern würde, bis die vollständige Summe an Spenden zusammen gekommen ist.


Uns quält das Gefühl, dass die Anteilnahme an unseren ProblemFellchen immer mehr sinkt. Dass das Interesse an unseren Schützlingen, an ihren Schicksalen und Leidenswegen, aber auch an ihren Fortschritten und Genesungsmitteilungen kaum mehr Gehör finden. Ist es nur ein Gefühl oder ist es die Realität? Wo ist der TIERschutzGEDANKE der vergangenen Jahre geblieben? Die Hilfsbereitschaft? Die Anteilnahme? Der sehnliche Wunsch zu helfen? Etwas zu bewegen? Etwas GUTES zu tun? LEBEN ZU RETTEN? WOOOOO??? Steckt er nicht (mehr) in einem jeden von uns???


An dieser Stelle kommen wir nicht umhin zu betonen, dass wir sehr wohl auch tatkräftige Helfer haben. Menschen, die uns treu zur Seite stehen und denen wir unseren tiefen Dank aussprechen wollen! "Danke, dass es Sie gibt, liebe Sponsoren, Paten, Vereinsmitglieder, Spender von Sach-, Futter-, Geld- und Flohmarktspenden, Besitzer unserer Tierheimtiere und ehrenamtliche Gassigeher!" Ebenfalls einen großen Dank an alle Menschen, die nicht in diese Kategorien fallen, aber uns dennoch mit Rat und Tat, sowie seelischem Beistand per e-Mail, Post oder durch die sozialen Netzwerke unter die Arme greifen! Uns ist bewusst, dass die Situation des Tierheims Herzsprung und seiner Bewohner ohne Sie noch auswegloser wäre. "DANKE, DASS SIE UNSERE VIERBEINER UNTERSTÜTZEN! DANKE, DASS SIE MIT UNS FÜHLEN UND AN UNS GLAUBEN!"



Doch wir brauchen noch viel mehr von Ihnen! Denn wir wollen nicht aufgeben! Wir wollen wieder heraus aus diesem "Tal der roten Zahlen"! Wir wollen weiterhin das tun, was unser Herz uns sagt, was unser Lebensinhalt ist! Wir wollen den gequälten vierbeinigen Seelen, die auf so unterschiedliche Weise den Weg zu uns finden, ein besseres Leben bieten. Wir wollen ihre Wunden heilen, ihre Krankheiten bekämpfen, ihre schicksalhafte Vergangenheit vergessen machen und ihnen eine viel versprechende Zukunft schenken! Eine Zukunft voller Hoffnung, Liebe und Geborgenheit, Wärme und Zugehörigkeit! Eine Zukunft, wie sie JEDES Lebewesen verdient hat!


Bitte helfen Sie uns, diesen Weg auch weiterhin beschreiten zu können. Wir sind dringender denn je auf Ihre Unterstützung angewiesen. Denn allein schaffen wir es nicht! Wir wollen, dass es mit dem Tierheim Herzsprung auch 2017 weiter geht!



Wie es zurzeit aussieht, wird es uns 2017 nicht mehr geben.

http://tierherzen-brauchen-hilfe.de/


P.S. Ein herzliches Dankeschön allen,

die bisher gespendet haben.

Ihr seid die Besten!!!

Nickname 26.10.2016, 17.11| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: VON TIEREN UND MENSCHEN | Tags: Hunde, Tiere, Not, Geld, Finanzen, Hilfe, Spenden,

Na, wie geht´s? Wie steht´s Ihrem Mann?

"Ich gehe immer vorsichtig, damit ich mein Übergewicht halte." (Also, das halte ich auch, wenn ich nicht vorsichtig gehe. Gemeint ist natürlich das Gleichgewicht)

***


In dem Sinne: "Aller Umfang ist schwer." (Anfang)

***


"Achtung, Achtung, weißt du es nicht: Mit vollem Munde isst man nicht!" (Das wäre dann gut gegen Umfang und Übergewicht - eigentlich heißt es an der Stelle aber: spricht)

***


"Die US-Sängerin kam unter Clintons Flittchen (Fittichen) zu ersten Erfolgen." (Da sehen wir es wieder: Protektion ist alles!)

***


Na dann: "Danke und tschüss für das Gespräch!"


Allen Lesenden einen




Nickname 26.10.2016, 16.46| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: ZEITREISE UND GEDANKENFLUG | Tags: Gewicht, Abnehmen, Übergewicht, Clinton,

Amsel, Drossel, Fink und...ich, oder wer?

Ein ganz besonderer Gast stattete im vergangenen Winter dem Futterplatz um unser Vogelhäuschen einen Besuch ab: Meister Reinecke kam auf Stippvisite und tat sich an Erdnüssen, Rosinen und Sonnenblumenkernen gütlich. Dabei befand er sich nur knapp drei Meter von mir entfernt. Er sah mich zwar, ließ sich aber nicht beirren und fraß in aller Seelenruhe weiter. Der Hunger hatte ihn hergetrieben und jede Scheu vergessen lassen.

Da bekomme ich gleich wieder ein schlechtes Gewissen: Wann immer ich will, darf ich mich nach Herzenslust sattessen, während dieser arme Kerl nicht einmal Vogelfutter verschmäht, um seinen knurrenden Magen zu besänftigen und dabei jede Vorsicht außer Acht lässt. Es sind ja nicht nur er und seine Artgenossen; alle freilebenden Tiere müssen in strengen und langen Wintern eine bittere Zeit durchmachen. Wenn sie die denn überstehen - auch oder gerade dann, wenn der Winter eine überraschende Pause einlegt, um wenig später mit ganzer Härte noch einmal zurückzukehren. Viele Igel zum Beispiel erwachen dann entweder zu früh aus dem Winterschlaf und gehen vergeblich auf Nahrungssuche, oder sie verhungern einfach im Schlaf. Der Gedanke daran treibt mir die Tränen in die Augen. Natürlich helfe ich den Tieren nicht, wenn ich aufhöre zu essen. Ich kann sie nur füttern, wo es notwendig und angebracht ist. Ansonsten bleibt zu hoffen, dass die Natur bald ein Einsehen hat und den Tisch für unsere Mitgeschöpfe wieder ausreichend deckt.

Zum Glück liegt meine Kamera immer geladen bereit, so dass mir von dem außergewöhnlichen „Model“ ein paar schnelle Schnappschüsse gelungen sind. Viel Freude damit!








Wie alle Tiere, so hat auch der Fuchs eine spezielle Botschaft für uns, wenn er unseren Weg kreuzt:


Manchmal kommt es uns vor, als würden wir nicht gesehen, als würden unsere Wünsche und Bedürfnisse einfach nicht gehört. Wir haben das Gefühl, für andere Luft zu sein, und es fehlt uns etwas in unserem Leben. Immer auf der Suche, wohin der Weg uns führen und was wohl als nächstes kommen könnte, rennen wir geduckt hin und her, kopieren andere, anstatt selbst kreativ zu sein, überleben mehr als dass wir leben und versuchen, irgendwie ein Stück vom großen Ganzen abzukriegen.


Der Fuchs führt uns zum Spiegel unserer Seele: Sieh nicht nach anderen, vergleiche dich nicht mit ihnen und sei zufrieden mit dem, was du jetzt hast und bist. Höre dir selbst zu und gib dir das, was du jetzt brauchst. Du bist einzigartig, unvergleichlich und hast deine ganz persönliche Bestimmung.


Im Fuchsbau, das heißt in unserem eigenen Inneren, finden wir alle Antworten, Geborgenheit und die Kraft, mit der unsere ureigene Energie sich entfalten kann. Alte Verletzungen und Enttäuschungen können geheilt werden und wir beginnen, selbst unseres Glückes Schmied zu werden.

Nickname 25.10.2016, 18.54| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: VON TIEREN UND MENSCHEN | Tags: Fuchs, Vögel, Futter, Winter, Hunger,

Der Tod bedeutet nichts

"Er zählt nicht. Ich bin nur nach nebenan gegangen. Nichts ist geschehen. Alles bleibt genau, wie es war. Ich bin ich, und Ihr seid Ihr, und das alte Leben, das wir in so herzlicher Gemeinsamkeit geführt haben, ist davon unberührt und bleibt unverändert. Wir sind füreinander nach wie vor, was wir immer waren. Nennt mich mit dem alten vertrauten Namen. Sprecht von mir ebenso unbeschwert wie sonst auch. Ändert Euren Ton nicht. Tragt keine feierliche oder traurige Miene zur Schau. Lacht, wie wir immer über die kleinen Späße gelacht haben, über die wir uns gemeinsam gefreut haben. Spielt, lächelt, denkt an mich, betet für mich. Lasst Euch meinen Namen stets so vertraut sein, wie er Euch früher war. Er soll leichthin ausgesprochen werden, ohne die kleinste Spur eines Schattens darauf. Alles geht weiter, wie es war, ohne Unterbrechung. Was ist denn dieser Tod anderes als ein kaum wahrnehmbarer Zwischenfall? Warum sollte ich Euch aus dem Gedächtnis schwinden, weil ich Euch nicht mehr sichtbar bin? Ich warte nur auf Euch, irgendwo ganz in der Nähe, gleich um die Ecke, für eine kleine Weile.

Alles steht zum Besten."


(HENNRY SCOTT HOLLAND)


Unsere Lieblinge im Regenbogenland:


PIT

***


AJAX 1

***


AJAX 2

***


TROLL

***


HOLLY

***


MOLLY

***


BELLA

***


CHARLY

***


SCHNUPPE

***


KARLCHEN

***


WENDY

***


JULCHEN



Wir sind dankbar, dass es Euch für uns gab,

dass wir Euch lieb haben und Eurem Leben

einen versöhnlichen Ausklang bereiten durften.

Eines wunderschönen Tages sehen wir uns wieder.

Ich freue mich schon!

Nickname 25.10.2016, 15.42| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: ZEITREISE UND GEDANKENFLUG | Tags: Erinnerung, Andenken, Gedächtnis, Freude, Liebe, Leben, Sterben,

Ein Jegliches hat seine Zeit

„Du, Tante Meislein – warum sterben Tiere früher als Menschen?“ Louis, der fünfjährige Urenkel unserer Nachbarin, der gerade dabei ist, Barny ein Loch ins Fell zu kraulen, sieht mich fragend an. Vor einer Woche ist sein Hund Bismarck über die Regenbogenbrücke gelaufen. Bismarck war ein Mischling – halb Bernhardiner, halb Berner Sennenhund -, ein Riesentier mit einem flaumfederweichen Herzen. Für den stillen, zurückhaltenden Jungen war er viel mehr als nur ein Hund: Er war Louis´ Spielkamerad, sein Vertrauter und sein bester Freund. Stolze elf Jahre ist Bismarck geworden. Bei einem Hund seiner Abstammung und Größe ist das ziemlich viel, ein Mensch wäre ungefähr fünfundsiebzig Jahre alt.


Wenn man es recht bedenkt, altern unsere vierbeinigen Freunde gar nicht schneller als wir; sie erfahren die Zeit nur angepasst an ihren eigenen Lebensrhythmus und werden nach ihrem eigenen Zeitempfinden alt. Jungtiere sind ja auch viel früher selbstständig als Menschenkinder; und innerhalb der ihnen von der Schöpfung zugeteilten Spanne ist ihr Leben genauso er- und ausgefüllt wie unseres. Vorausgesetzt, dass der Mensch diese Spanne respektiert und nicht willkürlich vor ihrem natürlichen Ablauf beendet; sei es aus Bequemlichkeit, weil der Hund der Urlaubsplanung im Wege steht, oder aus Geiz, um bei älteren Tieren die zwangsläufig höher werdenden Tierarztkosten zu sparen. Wobei sich jeder verantwortungsvolle Veterinär strikt weigern sollte, ein gesundes Tier aus derart fadenscheinigen Gründen einzuschläfern.-



Aber wie erkläre ich das Louis, der gerade den ersten schweren Verlust seines jungen Lebens erlitten hat? Für den Buben ist der Begriff „Zeit“ ja noch eine völlig abstrakte Größe, mit der er herzlich wenig anfangen kann – und im Grunde verstehe ich es selber nicht. Wie oft habe ich mich schon gefragt, weshalb unsere Süßen nicht einfach ebenso lange leben können wie wir. Gemeinsam alt werden und friedlich miteinander auf die andere Seite gehen, das wäre es doch. Von zwölf geliebten Tieren mussten wir nun schon Abschied nehmen. Ich habe das Gefühl, mein Herz wird immer kleiner, weil jedes Mal ein Stück davon mitgeht. Meine einzige Erklärung ist, dass wir nur, indem wir den natürlichen Lauf der Dinge akzeptieren und den Trennungsschmerz in Kauf nehmen, in der Lage sind, mehr als einem Tier ein Zuhause und Geborgenheit zu schenken. Sicher ist es bitter, wenn man seinen Liebling, den man schon alt und krank bekommen hat, nach weniger als einem Jahr wieder hergeben muss. Dreimal haben wir das bisher erlebt, und immer denkst du, es bringt dich um. Aber wir möchten trotzdem keinen von diesen „Lebensabschnittsgefährten“ missen, sie alle haben uns reich und glücklich gemacht mit ihrer bedingungslosen Liebe und Anhänglichkeit.


Die Zeit heilt angeblich Wunden, und sicher wird auch Louis eines Tages einen neuen Hund in sein Herz schließen. Dennoch werden Bismarck und all unsere anderen treuen Wegbegleiter unvergessen bleiben, bis wir sie eines Tages wiedersehen.

Nickname 24.10.2016, 16.39| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: ZEITREISE UND GEDANKENFLUG | Tags: Hunde, Kinder, Fragen, Leben, Tod, Zeit,

Ginge es nach mir...

...dann würde generell jegliche Hundezucht von Gesetzes wegen verboten und strafrechtlich verfolgt - so lange, bis die Tierheime leer sind und jeder abgeschobene, ausgesetzte, von Menschen weggeworfene Vierbeiner ein Zuhause gefunden hat.


Auch Mischlinge lassen sich erfolgreich zu Blinden-, Polizei- oder Suchhunden ausbilden. Sie besitzen die Intelligenz und Lernfähigkeit ihrer reinrassigen Vorfahren und sind dabei wesentlich weniger anfällig für überzüchtungsbedingte Krankheiten. Außerdem ist ein Hund kein Prestigeobjekt oder werbewirksames Accessoire für mediensüchtige It-Girls und andere C-Promis, sondern ein lebendiges, fühlendes Wesen. Wenn sie nicht reinrassig sind, was heißt das schon? Es sind auf jeden Fall echte Hunde. Und sie haben einen unschätzbaren Vorteil: Sie alle sind Individualisten, keiner gleicht punktgenau (wie die berühmten 101 Dalmatiner) dem anderen, und man kann seinen Liebling unter Tausenden erkennen.


Nickname 24.10.2016, 09.18| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: LIEBE TRÄGT EIN WEICHES FELL | Tags: Hunde, Zucht, Diensthunde, Tierheim, Polizei,

Und täglich grüßt das Murmeltier

Als Kind verbrachte ich die Ferien öfters mit meinen Eltern beim Wintersport in Samnaun. Zum Leidwesen meines Vaters, der ein begeisterter Skifahrer war, kam ich über den Idiotenhügel nicht hinaus. Ich hatte schlichtweg Angst und außerdem – was konnte ich dafür, dass die blöden Bretter immer in eine andere Richtung wollten als ich? Um es offen zu sagen, zwischen dem Schnee und mir kam es nie zu einer echten Freundschaft. Andererseits war meine Tierliebe schon damals stark ausgeprägt, und Sie können sich mein Entzücken vorstellen, als ich eines Nachmittags auf der verschneiten Wiese oberhalb unseres Hotels eine Murmeltierfamilie entdeckte. Die putzigen Tierchen zeigten keinerlei Scheu, sie waren wohl an die Urlauber gewöhnt. Da hockten sie im Schnee, reckten ihre Näschen in die Luft und ließen sich von der Sonne bescheinen.




Ich weiß nicht, warum mir das gerade heute einfällt. Da solche Tierbegegnungen – ob real, als Bild oder Erinnerung – jedoch nie rein zufällig stattfinden, habe ich gleich einmal nachgeschlagen, was mir das Murmeltier zu sagen hat:


Wenn das Murmeltier meinen Weg kreuzt, will es mich an die elementaren Dinge in meinem Leben erinnern. Dazu gehört, dass ich mich ausgewogen ernähre, auf meine Gesundheit achte und regelmäßige Ruhepausen einlege. Vielleicht war ich zu lange im Außen unterwegs und habe meine innere Welt vernachlässigt. Es ist an der Zeit, mich nach innen zu wenden und zu erden, mich mit meinen grundlegenden Überzeugungen und meiner Einstellung zum Leben zu beschäftigen und zu schauen, ob sie für mich noch stimmig sind. Es wäre gut, mit meinem Unterbewusstsein zu arbeiten und zu ergründen, wo ich mich auf meinem Weg ins Glück immer wieder selbst boykottiere. In der Ruhe liegt die Kraft. Wie jeder Mensch besitze auch ich Heilkräfte, derer ich mir bewusst werden darf. Sie können aber nur wirken, wenn ich es ihnen gestatte und ihnen den entsprechenden Raum gebe. Rückzug und Innenschau sind jetzt angesagt.


Ehrlich gesagt fühle ich mich durchaus angesprochen. Vielleicht ist ja auch genau das die Botschaft, welche das Murmelchen aus Punxutawney dem Zyniker und Menschenfeind Phil Connors (brillant gespielt von Bill Murray) übermitteln wollte.




Nickname 23.10.2016, 21.04| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: VON TIEREN UND MENSCHEN | Tags: Tiere, Winter, Murmeltier, Skifahren, Bedeutung,

So muss das!

Wenn Du einen Weg eingeschlagen hast, der Dein Glück bedeutet, und andere Dich nicht verstehen - dann betrachtest Du unter den vielen Meinungen DEINE eigene hoffentlich als die wichtigste!

Nickname 23.10.2016, 15.08| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: LICHTBLICKE | Tags: Igel, Meinung, Weg ,

Meer ist Leben

"Möge der Segen der Gezeiten dich berühren,
wann immer du
dich gestrandet fühlst.

Möge die Ruhe der Ebbe
dir Kraft schenken,
damit du dich von der
Flut der INSPIRATION
wieder erfüllen lassen kannst."

IRISCHER SEGEN 

Nickname 22.10.2016, 14.45| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: LICHTBLICKE | Tags: Wasser, Meer, Leben, Gezeiten, Ebbe, Flut,

Fast wie bei ebay



Aus dem Regenbogenland wünscht


Julchen


eine friedliche Nachtruhe

und viele angenehme Träume!

 

Nickname 21.10.2016, 20.54| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: NELLYS TAGEBUCH | Tags: Hunde, ebay,

Völkerverständigung - so geht´s!

"Zwei wie Hund und Katze" - diese Beziehung war und ist eine Geschichte voller Missverständnisse... Das Verhältnis der Beiden muss aber keineswegs immer nur Erzfeindschaft bedeuten. Wie es auch anders gehen kann, wird im folgenden Gedicht beschrieben:

Ein Mops aus Nicaragua
erging sich vor dem Haus.
Er pflückte Blumen hier und da
und flocht sie dann zum Strauß.

Ein Kätzchen aus Bolivien
im schönsten Sonntagsstaat
das machte aus Endivien
erfrischenden Salat.

Sie tat ihn in ein Kübelchen.
Dann knetete sie Klops
aus Hackefleisch und Zwiebelchen,
und alles für den Mops.

Und als der Mops zum Kätzchen kam
mit Blumen und Konfekt
und liebevoll ihr Tätzchen nahm,
war schon der Tisch gedeckt.

Im Zimmer unterm Giebelchen
verzehrten sie in Ruh
die Klopse mit den Zwiebelchen
und den Salat dazu.

Und als das Mahl zu Ende war,
da futterten sie Drops
und reichten sich die Pfötchen dar,
das Kätzchen und der Mops.

Man sieht daraus: Im Grunde sind
sich Hund und Katze gut,
weil, wenn die zwei im Bunde sind,
keins etwas Böses tut.

Wenn Hund und Katz´ sich einigen,
gibt´s manchen frohen Hops.
Das können euch bescheinigen
das Kätzchen und der Mops.

(James Krüss)

Für uns Zweibeiner durchaus zur Nachahmung empfohlen, meine ich. Allen Lesern einen freundschaftlichen Feierabend!


Nickname 20.10.2016, 17.39| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: VON TIEREN UND MENSCHEN | Tags: Völkerverständigung, Frieden, Einigun, Hunde, Katzen,

Lieben Sie Schubert?

In der Vermittlung seit 06.09.2016


• Mischling


• Rüde / kastriert


• geboren ca. 2004 - 2006


• Schulterhöhe: ca. 43 cm


• Schubert ist geimpft, gechipt, entwurmt, kastriert,

tierärztlich untersucht und hat einen EU-Pass.


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Beschreibung von Schubert


Schubert ist ein äußerst freundlicher Mischlingsrüde. Derzeit lebt er bei uns im Tierheim Herzsprung. Er hat sich inzwischen gut hier eingelebt und wir möchten uns jetzt auf die Suche nach einer liebevollen Familie für ihn machen. Schubert ein ausgesprochen anhänglicher und verschmuster Hundemann, der uns Menschen sehr liebt. Doch braucht er erst Vertrauen und etwas Zeit, um die Menschen kennen zu lernen. Anfangs ist er etwas unsicher, aber nicht ängstlich. Hat er einmal Zutrauen gefasst, ist er ein freundlicher, menschenbezogener, sehr lieber Rüde. Er ist in seinem Zuhause sehr brav, jedoch muss er, trotz seines Alters, noch einiges lernen. Aber mit der Unterstützung seiner Menschen ist das für ihn kein Problem.


Bei Spaziergängen ist er an allem, was um ihn herum passiert, sehr interessiert und erkundet gerne seine Umgebung, jedoch läuft er momentan noch unsicher an der Leine. Er hat ein sehr ausgeglichenes und entspanntes Wesen. Schubert sucht ein ruhiges Zuhause, am liebsten in einem Ein – oder Zweipersonenhaushalt oder bei liebevollen älteren Menschen. Gern kann auch ein ruhigerer Ersthund im Zuhause vorhanden sein, da Schubert ein sehr gutes Sozialverhalten hat. Leider ist der süße Bursche auf einem Auge blind. Er kommt aber im Alltag problemlos mit seinem Handicap zurecht. Bei der Blutuntersuchung wurde festgestellt, dass die Leberwerte und Bauchspeicheldrüsenwerte erhöht sind, was eine medikamentöse Behandlung erforderlich macht.


Wir hoffen sehr, dass jemand dem lieben, älteren Hundemann ein schönes Zuhause schenkt!


http://tierherzen-brauchen-hilfe.de/

 


Nickname 19.10.2016, 17.23| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: LIEBE TRÄGT EIN WEICHES FELL | Tags: Hunde, Tierheim, Herzsprung, Vermittlung, Musik, Schubert, Komponist,

V.G.F.A.A.

Die folgende Geschichte widme ich denjenigen, für die "Wir sind alle über 40" nicht mehr nur ein Schlagertitel, sondern längst eine Tatsache ist. Natürlich dürfen die Jüngeren ebenfalls mitlesen und sich einen Vorgeschmack auf Zukünftiges holen:

Mein Doktor stellte neulich beim mir "Verminderte Gedächtnisleistung als Folge des Allgemeinen Alterungsprozesses" fest, kurz V.G.F.A.A.

Und das sind die Symptome: Ich beschließe, dem besten aller Ehemänner eine Freude zu machen und seinen Wagen zu waschen. Auf dem Weg in die Garage nehme ich den Autoschlüssel vom Brett; da sehe ich durchs Küchenfenster, wie der Briefträger die Post in unseren Briefkasten wirft. Mal sehen, wahrscheinlich sind es doch wieder bloß Rechnungen und Reklame, aber vielleicht ist ja ausnahmsweise auch ein richtiger Brief dabei… so wie früher, mit der Hand geschrieben und nicht am Computer getippt.

Ich öffne den Briefkasten, lege den Autoschlüssel kurz darin ab und sortiere die Post. Die Werbung wandert gleich in die blaue Tonne, die Rechnungen bringe ich nach oben in mein Arbeitszimmer und lege sie dort auf den Schreibtisch, um sie später zu bezahlen. Ich nehme den Umschlag mit den PIN – Nummern fürs Onlinebanking aus der Schublade. Au weia, nur noch fünf PINS, da werde ich nachher sofort bei der Bank neue bestellen. Beim Schließen der Schublade stoße ich um ein Haar den halb ausgetrunkenen Kaffeebecher von heute Morgen um. Gerade noch mal gut gegangen, meine Tastatur verträgt nämlich überhaupt keinen Kaffee. Nichts wie ab mit dem Becher in die Küche. Auf dem Weg nach unten höre ich, wie der Zimmerbrunnen in der Diele statt zu sprudeln nur noch heiser röchelt, er braucht dringend Wasser. Ich stelle den Kaffeebecher auf den Schuhschrank und – yipieehh! Da liegt ja meine Brille, die ich schon den ganzen Vormittag suche wie ein Stückchen Brot. Am besten setze ich sie gleich auf, bevor ich sie erneut verlege.

Dann gehe ich in den Keller, um eine Flasche destilliertes Wasser für den Brunnen zu holen. Himmel, A…. und Zwirn – da hat doch irgend so ein Vollidiot mein Handy auf dem Bügeltisch liegen lassen, und ich habe mich halb tot danach gesucht, als ich meiner Freundin eine SMS schreiben wollte. Ich bringe es lieber sofort zurück nach oben ins Esszimmer, wo es normalerweise neben dem richtigen Telefon liegt. In dem Moment höre ich, wie es an der Haustür läutet. Nelly und Barny stehen sofort auf der Matte und bellen wie verrückt. Ich werfe das Handy in den Korb mit der Bügelwäsche und haste die Treppe hinauf. Als ich die Haustür öffne, ist keiner da. Das waren bestimmt wieder die Kinder von nebenan mit einem ihrer Klingelstreiche. Während ich die Haustür schließe, versuche ich krampfhaft, mich daran zu erinnern, was ich eigentlich die ganze Zeit über tun wollte.

Abends muss ich erkennen, dass ich im Grunde nichts erledigt habe: Das Auto des Besten ist immer noch schmutzig, die Überweisungen sind unerledigt, der halbvolle Kaffeebecher steht nach wie vor auf dem Schuhschrank, die Brunnenpumpe hat infolge Wassermangels ihr Leben ausgehaucht, im Umschlag stecken unverändert nur fünf PINS, das Handy bleibt verschwunden und wo - zum Kuckuck! – habe ich den Autoschlüssel gelassen? Ich bin fix und fertig, denn obwohl ich eigentlich nichts geschafft habe, hatte ich doch den ganzen Tag zu tun.

V.G.F.A.A. ist offenbar ein sehr schweres und ernsthaftes Leiden. Ich werde im Internet darüber recherchieren. Vorher will ich nur noch einige Mails verschicken…

Hat es Euch auch schon erwischt? Gebt bitte diese Nachricht an alle Eure Freunde und Bekannten weiter; ich habe nämlich vergessen, wem ich sie bereits gesendet habe.

Vielen Dank!


Nickname 19.10.2016, 12.39| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: ZEITREISE UND GEDANKENFLUG | Tags: Alter, Brille, Handy, Schlager, Vergessen,

Es ist immer zu früh

Irgendwann in unserem Leben mit Tieren kommt der Tag, an dem wir unausweichlich feststellen müssen, dass unser Tier ALT ist. Lange haben wir versucht, die kleinen Zeichen zu ignorieren, die grauen Härchen um die Nase haben schließlich auch schon ganz junge Hunde… Oder täuscht das Licht?


Doch dann ganz plötzlich, fast wie über Nacht, wachen wir auf aus unserem Traum, dass alles einfach immer so bleibt, wie es ist, sehen ganz deutlich den grauen Schleier, der sich über Fell und Augen gelegt hat. Oder wir werden herausgerissen aus dieser unbeschwerten gemeinsamen Zeit, wenn unser Liebling plötzlich beim Rennen mit den Hinterbeinen wegknickt, langsamer von seiner Decke aufsteht oder auf das Rascheln der Leckerlitüte in der Küche nicht reagiert. Vielleicht werden wir uns auch erst durch den Tierarzt, der uns besorgt beiseite nimmt, der Endlichkeit des Lebens bewusst…


Spätestens dann fangen wir an, unsere Tiere ganz anders anzusehen! Liebevoll streift unser Blick über ihren Körper, wir suchen nach Bestätigungen für ihr Wohlbefinden oder auch nach Anzeichen der Krankheit, die in ihnen tobt. Sorgenvoll beobachten wir jede kleine Veränderung, jede Appetitlosigkeit macht uns Angst. Und während er da so im Garten liegt, möchten wir jeden Sonnenstrahl einladen, die müden Glieder unseres Weggefährten zu erwärmen, das Licht bitten, mit seiner unendlichen Kraft jede Faser des geliebten Körpers zu durchströmen.


Wir wählen die Wege sorgsamer als früher, die Berge weichen kleinen Hügeln. Es sind langsamere Spaziergänge, auf denen wir unseren Gedanken nachhängen - anders als früher-, ruhen unsere Augen sanft auf seinem Körper, prägen sich jede Kleinigkeit, jede Stelle ein, um sie festzuhalten, für die Zeit danach. Jede Zelle unseres Körpers ist so eng mit dem anderen verbunden, verkörpern unser gemeinsames Leben, die vielen Erlebnisse und Erinnerungen… „Immer warst du dabei!“ … und es tut schon fast weh, auch nur daran zu denken, dass der, der da neben uns geht, irgendwann nur noch im Geiste bei uns sein wird.



Wir ertappen uns dabei, dass wir ängstlich nachschauen, wenn er morgens mal nicht erwartungsvoll neben uns steht. Beruhigt stehen wir dann neben seinem Bett und beobachten das entspannte Heben und Senken der Brust eines tief schlafenden Hundes, der in letzter Zeit öfters den Wecker verpasst. Wir geben in jedes Essen, das wir von nun an bereiten, so viel Liebe mit hinein, werden wählerisch, achtsam, möchten all die guten Sachen hineingeben, die den Zeitpunkt in unendliche Ferne rücken könnten…


Immer öfters kommt es vor, dass unser geliebtes Tier mit abwesendem Blick irgendwo in einer anderen Welt zu sein scheint, als ob es schon mal dort drüben auf den grünen Wiesen schnuppert… „Komm, erzähl mir von dort, wo wir uns irgendwann wieder sehen!“ möchten wir sagen. Es braucht keine Worte mehr, wir verständigen uns über lange Blicke, in denen wir tief in den Augen des anderen versinken. Ohne zu zwinkern tauchen wir ein in einen Dialog, der so oft die unausgesprochene Frage enthält: „Was mach ich, wenn du nicht mehr hier bist?“ Und es kommt die Antwort: „Aber ich bin noch hier.“ „Aber du musst irgendwann sterben?!“ Und zurück kommt: „Wir alle müssen irgendwann sterben!“ … So gelassen, dass wir gleichzeitig lachen und heulen könnten.


Wir haben das Gefühl, dass es noch so viel zu sagen gibt und plötzlich kommt die Angst, dass die Zeit nicht reichen wird. Denn der Tod sitzt auf unserer linken Schulter und die Uhr tickt unaufhaltsam weiter, für uns, die wir mit Tieren zusammen leben und diese in der Regel auch überleben werden. Aber auch unsere eigene Uhr tickt unaufhaltsam! Wenn jemand diese unsere Uhr an die Wand hängen würde, genau da hin, wo wir sie immer sehen können, und sie würde von einem statistisch zu erwartenden Lebensalter an rückwärts ticken, dann würden wir jede Sekunde unseres Lebens plötzlich als so wertvoll erachten, wie sie ist. Wir würden nicht so viel Zeit einfach vergeuden, sondern versuchen, jeden Augenblick das Beste draus zu machen… wie unsere Tiere!


Die Zeit mit unseren alten Tieren ist etwas ganz Besonderes! Es ist eine Zeit der Erkenntnisse, die wir durch ihre unendliche Weisheit über uns und über das Leben erfahren! Wir sollten jeden gemeinsamen Tag, jede Stunde genießen, denn heute ist nicht DER Tag, also sind wir einfach dankbar und glücklich über jeden weiteren!



Nickname 18.10.2016, 21.12| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: LIEBE TRÄGT EIN WEICHES FELL | Tags: Hunde, Tiere, Leben, Tod, Jugend, Alter, Liebe, Miteinander,

Ich höre was, was du nicht hörst. Sei froh!


Zunächst möchte ich mich bei Euch allen bedanken, die Ihr mich nach meinem Hörsturz so lieb getröstet und mir Mut zugesprochen oder –geschrieben habt. Das hat mir unendlich wohl getan; besonders in der ersten Zeit, als ich nachts kaum schlafen konnte und morgens wie gerädert aufgestanden bin. Stellt es Euch bitte vor, als hättet Ihr einen Presslufthammer, einen Panzer oder ein Auto mit defektem Auspuff im Kopf - ich hatte die tieftonale Variante erwischt - und das ohne Unterbrechung, vierundzwanzig Stunden am Tag.


Ich habe vor Verzweiflung geweint bei der Vorstellung, ich müsste dieses grässliche, nervtötende Geräusch vielleicht für den Rest meines Lebens ertragen. Eine Tante von mir musste das etwa zwölf Jahre lang, weil sie zu spät zum Arzt gegangen war. Wenn sie darüber geklagt hat, dachte ich oft, meine Güte, wegen ein paar Tönen im Ohr braucht man sich doch nicht so anzustellen. Heute kann ich ein bisschen ermessen, was die Ärmste durchgemacht hat, denn ich habe mich schon nach wenigen Tagen reif für die Anstalt gefühlt. Meine große Angst war, nie wieder Musik für meine lieben Senioren machen zu können, und Ihr werdet es mir sicher nachfühlen, wie erleichtert ich bin, dass diese Furcht sich als unbegründet herausgestellt hat.


Nach der Audiometrie durfte ich mir am Computerbildschirm die neuen Verlaufskurven anschauen. Mein Arzt (übrigens ein supernetter Mensch, der obendrein auch noch etwas kann; denn er hat mit der Behandlung keine Sekunde gezögert. Bei meinem nächsten Besuch werde ich ihn einmal fragen, ob er nicht noch ein paar Geschwister in anderen Fachrichtungen hat) erklärte mir anhand der Diagramme, dass mein Gehör medizinisch gesehen fast vollständig wieder hergestellt ist. Die Geräusche, die ich jetzt noch eine Zeitlang als störend wahrnehmen werde, sind subjektiver Natur; sie rühren her von den überanstrengten Hörnerven und dem seelischen Schock.


Durch andere Tinnitusgeschädigte bekam ich viele hilfreiche Anregungen und nützliche Tipps:

über Lebensmittel, die den Hörsturz günstig beeinflussen können, Meditationsübungen (Beten eingeschlossen) und Entspannungsmusik, die das Ohrgeräusch zudeckt und einem wenigstens zeitweise ein Gefühl von Ruhe verschafft. Habt auch dafür lieben Dank! Allerdings war Musik diesmal nicht mein Mittel der Wahl; mir kam es vor, als würde sie den Lärm in meinem Kopf eher verstärken. Aber ich habe mich ein wenig umgesehen und bin dabei auf eine Alternative gestoßen: Geräusche aus der Natur, die nicht mit Musik unterlegt sind. Ich empfand (und empfinde sie weiterhin) nicht nur als Wohltat für das gestresste Ohr und Balsam für die überreizten Nerven; sondern ich denke, sie sind auch etwas für jeden, der im Alltag einfach so zwischendurch einmal abschalten und die Seele baumeln lassen möchte.

Im Einzelnen lege ich Euch wärmstens ans Herz und ans Ohr:


Für jene, deren liebste Jahreszeit der Frühling ist und die sich schon darauf freuen, wenn draußen endlich wieder gezwitschert und geträllert wird:


„Vogelstimmen am Waldbach“

(Vogelgezwitscher zur Entspannung, für Meditation und Wellness).  Beim Anhören komme ich mir direkt in die Szenerie versetzt vor, so als säße ich wirklich draußen in der freien Natur.


Vogelgezwitscher – Naturgeräusche als Alternative zur Entspannungsmusik“


„Vogelstimmen“ (Sonnenaufgang im Frühling)


Vorhin bin ich mit meinem kleinen „Mann im Ohr“ (sprich: MP3-Player) durch den Garten gegangen. Unter meinen Füßen raschelte das erste welke Laub, und ringsherum war die Luft voll Gezwitscher und Gesang. Einfach schön, sage ich Euch. Das Beste daran ist für mich, dass ich jetzt die Amsel, meinen erklärten Lieblingsvogel, auch dann jederzeit singen hören kann, wenn sie in der Natur gerade Sendepause hat!


„Meeresrauschen“ (ohne Musik)


"Tranquil Waterfall"



Schon oft habe ich gedacht, dass ich als Augustlöwin im falschen Monat geboren bin, denn mein Element ist das Wasser. Wenn es mich überhaupt einmal in die Ferne zieht, dann ans Meer, am liebsten an die Ostsee. Wer weiß, vielleicht war ich in einem früheren Leben ein Delfin – heute komme ich mehr als Pottwal wieder…


Und zum Schluss für diejenigen unter Euch, die es gern etwas exotischer mögen:


"Relaxing Sounds of the Jungle"


Die Alben können sofort heruntergeladen werden. Ihre Spieldauer beträgt zwischen einer und anderthalb Stunden und sie kosten jeweils nur 1,29€. Gegen dieses Preis-Leistungsverhältnis lässt sich wirklich nichts einwenden, meine ich.


Nun wünsche ich allen Betroffenen gute und baldige Linderung. Alle anderen bitte ich eindringlich: Solltet Ihr irgendwann bei Euch Symptome bemerken, die auf einen Hörsturz hindeuten (die wichtigsten sind: Taubheit aus heiterem Himmel, ein Wattegefühl im Kopf, Schwindel und Geräusche wie hohes Pfeifen, Rauschen oder tiefes Brummen), dann geht auf der Stelle zum Arzt. Nur wenn Ihr schnell genug handelt, habt Ihr gute Aussichten, wieder völlig geheilt zu werden.


Alles Liebe, und bleibt oder werdet gesund!


Nickname 16.10.2016, 19.24| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: ZEITREISE UND GEDANKENFLUG | Tags: Tinnitus, Hörsturz, Ohren, Gehör, Entspannung,

Hals- und Stimmbruch!


Traurig, aber wahr:

„Nicht nur die Kirchen klagen über schwindelnde Mitglieder.“ (schwindende)


Da hilft nur noch beten:

„In Mekka sind oft Millionen von Gläubigern versammelt.“ (Gläubigen)


Gut zu wissen:

„In diesem Jahr fällt der Heiligabend auf den 24. Dezember.“


Schaaade: „Unser nächstes Thema: Gesundbleiben, Torte essen – ach nein, trotz essen!“


Da kriegt man eine Gänsehaut:

„Kleine Schocker sind die neuesten Zahlen des Sadistischen Bundesamtes.“ (Statistischen)


„Für die 200 hohen Gäste wurde Flugeulenkante serviert.“ (???)


Klare Sache:

„Die Umleitung ist so ausgeschildert, dass ein Verfehlen des Weges kein Problem ist.“


Allen einen problemlosen Sonntagabend

und einen rasanten Start in die neue Woche!



Nickname 16.10.2016, 16.40| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: ZEITREISE UND GEDANKENFLUG

Warte, warte noch ein Weilchen

Sind Sie ein geduldiger Mensch? „Für den, der abwarten kann, beginnt auch ein Ei zu fliegen“, so drückte es Robert Lembke aus. Ich persönlich liebe mein gelegentliches Frühstücksei butterweich – also höchstens fünf Minuten – gekocht und wäre nur mäßig begeistert, wenn es plötzlich mit schadenfrohem Gackern auf und davon flöge. Sie merken schon, Geduld ist nicht meine Stärke. Im Gegenteil, sie gehört zu den schwierigsten Lernaufgaben, die mir für dieses Leben gestellt wurden.


Unsere Vierbeiner sind hierbei hervorragende Lehrer. Bobby zum Beispiel ist ein wahrer Zen–Meister, ein Muster an Gelassenheit und Ruhe. Wenn wir spätabends unsere letzte Runde drehen, brauchen wir von der Gartentür bis zur nächsten Straßenecke und retour – eine Strecke von etwa vierhundert Metern – gut eine halbe Stunde. Da helfen weder ungeduldiges Zerren an der Leine (der Große stemmt einfach alle Viere fest in den Boden und macht sich so schwer wie ein Elefantenbaby), noch gemurmelte Beschwörungen im Stil von: „Na los, jetzt komm schon, du fauler Hund, oder willst du hier Wurzeln schlagen?“. Ehe nicht die Nachrichten auf jedem Grashalm, jedem einzelnen Blatt am Strauch gelesen und mit einem Kommentar versehen wurden, kommen wir keinen Millimeter voran. Ich trete dabei von einem Fuß auf den anderen und vertreibe mir die Zeit, indem ich zum nachtblauen Himmel aufschaue und die lieben Sternlein zähle. Oder ich lausche dem Flüstern der Blätter in den Baumkronen und träume vor mich hin. Wenn es dann irgendwann an der Leine ruckt, was bedeutet, nun möge es bitteschön weitergehen, merke ich, dass ich im Stehen eingeschlafen bin.



Wussten Sie eigentlich, dass „Patient“, wörtlich übersetzt, nicht der Kranke, sondern der Geduldige heißt? Erinnern Sie sich bei Ihrem nächsten Arztbesuch daran, wenn Sie, trotz vereinbarten Termins, wieder zweieinhalb Stunden im überfüllten Wartezimmer hocken, bevor Sie endlich aufgerufen werden. Dafür ist aber der Doktor dann auch ein richtiger Mensch – hoffentlich! - und kein Ei, das nach einer bestimmten Wartezeit… Sie wissen schon.

Nickname 15.10.2016, 16.23| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: LIEBE TRÄGT EIN WEICHES FELL | Tags: Hunde, Geduld, Erziehung, Leben, Lernen, Buddhismus, Zen,

Eine spannende Frage

Nickname 14.10.2016, 15.27| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: PRO ANIMALE | Tags: Fleisch, Industrie, Leben, Tiere, Gesundheit, Vegetarier, Veganer,

Als ich mich selbst zu lieben begann

...habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit,
zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin
und dass alles, was geschieht, richtig ist –
von da an konnte ich ruhig sein.
Heute weiß ich: Das nennt man VERTRAUEN.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und Leid
nur Warnungen für mich sind,
gegen meine eigene Wahrheit zu leben.
Heute weiß ich: Das nennt man AUTHENTISCH SEIN.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, mich nach einem anderen Leben zu sehnen
und konnte sehen, dass alles um mich herum
eine Aufforderung zum Wachsen war.
Heute weiß ich: Das nennt man REIFE.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, mich meiner freien Zeit zu berauben,
und ich habe aufgehört, weiter grandiose Projekte
für die Zukunft zu entwerfen.
Heute mache ich nur das, was mir Spaß und Freude macht,
was ich liebe und was mein Herz zum Lachen bringt,
auf meine eigene Art und Weise und in meinem Tempo.
Heute weiß ich: Das nennt man EHRLICHKEIT.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich von allem befreit, was nicht gesund für mich war,
von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen
und von Allem, das mich immer wieder hinunterzog,
weg von mir selbst.
Anfangs nannte ich das „Gesunden Egoismus“,
aber heute weiß ich: Das ist SELBSTLIEBE.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, immer recht haben zu wollen,
so habe ich mich weniger geirrt.
Heute habe ich erkannt: Das nennt man DEMUT.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich geweigert, weiter in der Vergangenheit zu leben
und mich um meine Zukunft zu sorgen.
Jetzt lebe ich nur noch in diesem Augenblick, wo ALLES stattfindet,
so lebe ich heute jeden Tag und nenne es BEWUSSTHEIT.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
da erkannte ich, dass mich mein Denken
armselig und krank machen kann.
Als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte,
bekam der Verstand einen wichtigen Partner.
Diese Verbindung nenne ich heute HERZENSWEISHEIT.

Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen,
Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen fürchten,
denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander
und es entstehen neue Welten.

Heute weiß ich:
DAS IST DAS LEBEN!

Charlie Chaplin
an seinem 70. Geburtstag am 16. April 1959

Nickname 13.10.2016, 20.54| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: ZEITREISE UND GEDANKENFLUG | Tags: Liebe, Selbstliebe, Charlie Chaplin, Kino, Film,

Und plötzlich hat´s gekracht

Da staunten die Beamten nicht schlecht: Im Kreis Lüneburg wurden sie zu einem Unfall gerufen, bei dem ein älterer Herr an einer Kreuzung die Vorfahrt missachtet hatte. Als sie dessen Führerschein sahen, trauten sie ihren Augen kaum – der Mann war sage und schreibe 98 Jahre alt! Er befand sich auf dem Rückweg vom Augenarzt, bei dem er soeben einen Sehtest bestanden hatte. "Jetzt fahre ich seit fast sechzig Jahren unfallfrei, und nun passiert mir so etwas", klagte er den verdutzten Polizisten sein Leid. Irgendwann ist eben immer das erste Mal…


Nickname 13.10.2016, 17.21| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: | Tags: Auto, Lüneburg, Führerschein, Senioren,

Unter dem Schottenrock ist gar nichts

Zumindest dachten wir das bisher.

Aber:
"Die Schotten gelten weithin als verschlossen und schwierig. Eine raue Schale, ja die haben sie. Aber unter dem Schottenkilt verbirgt sich ein großes Herz." (Einfach nur ein bisschen tiefer gerutscht)


Mein Gott, das dauert:

"Sehr geehrtes Wohnungsamt! Ich habe bereits vor vier Wochen einen Antrag auf Schwangerschaft gestellt. Ich muss Sie bitten, mich innerhalb von 8 Tagen zu befriedigen, da ich mich sonst an die Öffentlichkeit wende."


***


Fremdwörter sind und bleiben Glückssache:

"Es gibt keinen Grund, die Arbeit intensizu, intenja, jetzt hab ich´s: intensizuvieren."


***


Aufklärung einmal anders:

"Die Waldbrände werden häufig durch kleine Kinder verursacht, und solche entstehen in der Regel durch unvorsichtiges Spielen an gefährlichen Stellen." (Man kann eben nicht genug aufpassen)


***


Müssen nur noch entwöhnt werden:

"Aus liebevoller Aufzucht geimpfte Raucherdackel zu verk., Tel: ..."


Ein unerfüllbarer Wunsch:

"...ein Kunde sucht eine Chopin-Platte, aber nur von ihm selbst gespielt."


ALLEN LESENDEN EINEN
WUNSCHLOS GLÜCKLICHEN ABEND!

Nickname 12.10.2016, 18.11| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: ZEITREISE UND GEDANKENFLUG | Tags: Schotten, Sprache, Humor, Abend,

Mal eben die Wechstaben verbuchtelt

"Hi, hi, hi!", scheuste das Grinsal,
schwanzte den Kniff ein
und astete von Hüpf zu Hüpf.




´tschuldigung, mir war grad so.

Nickname 11.10.2016, 11.00| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: ZEITREISE UND GEDANKENFLUG | Tags: Sprache, Alphabet, Unterhaltung, Humor,

Ohne Preis kein Fleiß

So kann man es natürlich auch formulieren. Überhaupt ist der Nachwuchs recht erfinderisch, wenn es um die Beschreibung gewisser Tatbestände geht. Hier wieder einige Perlen aus Schulzimmern und Klassenarbeiten. Viel Freude beim Lesen!


Was versteckt sich unterm Rock?: "In der Schule, wo ich vorher war, wussten alle, auch die Lehrer, dass die Lehrerin Hosen anhatte."

***


Reine Vorsichtsmaßnahme: "Zum Schutz gegen Kinder müssen Männer und Frauen getrennt in die Sauna gehen."

***


Nicht gerade schmeichelhaft: "Am Sonntag durfte ich wieder einmal mit meiner Tante in den Zoo gehen. Mir fiel auf, dass die Schlange an diesem Tag besonders träge und vollgefressen war."

***


Weise Voraussicht: "Wenn der Schulrat kommt, müssen wir reden, und der Lehrer schweigt. So bekommt der Herr Schulrat einen besseren Eindruck."

***


Bescheiden: "Als meine Tante starb, setzte mein Onkel seinen Dank in die Zeitung und bat, von weiteren Beileidsbezeugungen abzusehen."

***


Das hat er davon: "Mein Onkel, der ein Förster ist, hatte vorige Woche einen glücklichen Tag. Er schoss einen Habicht und fiel sofort tot zur Erde. Nun lassen wir ihn ausstopfen."




Allen Lesern einen "treffsicheren" Feierabend

und eine ebensolche Nacht...!




Nickname 10.10.2016, 20.48| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: ZEITREISE UND GEDANKENFLUG | Tags: Abend, Feierabend, Nacht, Schlafen, Preis,

Hört es denn niemals auf?



Mir fällt nichts weiter dazu ein als:

BITTE unterschreiben,

im Namen der Menschlichkeit!!!


https://www.change.org/p/bundesregierung-stoppt-den-hundefleischhandel-in-china?

Nickname 10.10.2016, 16.41| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: PRO ANIMALE | Tags: China, Hunde, Handel, Bundesregierung, Eingabe,

Noch mehr Schweinskram

Heute haben wir wieder ein Wildschwein gesehen. Vielleicht war es sogar das von gestern. Diesmal habe ich es im Unterholz aufgestöbert, während Barny gerade kopfüber in einem Kaninchenbau steckte. Ein Bild für die Götter! Schade, dass wir keine Kamera dabei hatten. Chef war übrigens absolutely not amused, besonders als ich auch noch anfing zu bellen. Es sollte besonders furchterregend klingen und das Borstenvieh in die Flucht schlagen. Herrchen erzählte jedoch hinterher zuhause, es sei kaum mehr als ein ängstliches "Wiff, Wiff" gewesen. Das war bestimmt auch besser so, denn wer weiß, wieviel Hündisch so ein Schwarzkittel beherrscht. Wie leicht wird einem das Wort im Maul verdreht, und am Ende kommt es zu folgenschweren Missverständnissen. Da geht´s uns Hunden wie den Menschen, habe ich gehört...


Nachdem Herrchen meinen Kumpel aus dem Kaninchenbau gezogen hatte (sonst hätte der sich noch bis Australien durchgebuddelt) und wir langsam weitergingen, stand der Keiler auf und schubberte sein dickes Hinterteil am nächsten Baum. Was er uns wohl damit sagen wollte?


Na dann, gute Nacht und auf Wiederlesen.


Haben Sie es fein!

Ihre Nelly 


Nickname 09.10.2016, 20.56| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: NELLYS TAGEBUCH | Tags: Wald, Wildschwein, Kaninchen, Bau, Kamera, Flucht,

Bleib weg von meinem Wigwam!

Kinder, war das ein Schreck! Da gingen wir, nichts Böses ahnend, vergnügt im Wald spazieren. Frauchen hatte mich anfangs noch an der Flexileine. Das macht sie immer so, bis wir die neuralgischen Punkte - so nennt sie die Stellen, an denen ich gern mal stiften gehe - passiert haben. Barny lief uns ein Stück voraus und stöberte links vom Weg im Unterholz. Auf einmal blieb er wie angenagelt stehen und starrte gebannt auf etwas. Mein scharfes Äuglein entdeckte es ebenfalls sofort, und vor Aufregung kläffte ich im höchsten Diskant. Am liebsten hätte ich mich losgerissen; aber die Leine ist ja sehr stabil und Frauchen hielt mich eisern fest.

Jetzt sah sie auch, was uns so faszinierte: Etwa zwanzig Meter neben dem Weg hatten Kinder im Sommer aus Ästen und Stöcken eine Art Wigwam gebaut. Und davor lag – nee, nicht Winnetou, sondern ein ausgewachsener Keiler! Es war halb elf am hellen Vormittag, das ist hier eine beliebte Gassizeit mit entsprechend vielen Zwei- und Vierbeinern unterwegs, wer rechnet denn da mit sowas? Anscheinend hatte der Bursche sich das hölzerne Zelt als Schlafplatz ausgesucht. Als er uns hörte, stand er behäbig auf und fixierte uns. Frauchen kriegte voll die Panik, das können Sie sich wohl denken. Leise, um den Schwarzkittel nicht provozieren, rief sie nach Barny. Das war natürlich zwecklos, denn der gehorcht sowieso nur, wenn er will. Und jetzt wollte er nicht. Aber da fing der Keiler zu quieken an; richtig drohend klang das und hieß auf Wildschweinisch wohl so viel wie: "Mach dich schleunigst vom Acker, du Zwerg! Ein bisschen dalli, wenn ich bitten darf, sonst nehme ich dich auf meine Hauer und lehre dich das Fliegen, dass dir Hören und Sehen vergeht!" Das wirkte. Barny drehte sich um und trottete gemächlich zu uns zurück. Zack, da hatte Frauchen ihn auch schon am Haken. Dann gingen wir möglichst unauffällig weiter. Frauchen zitterten die Knie, und für den Rest der Strecke blieben wir angeleint. Das war zwar doof, aber sie kennt ihre Pappenheimer. Sie wusste genau, dass wir die erste sich bietende Gelegenheit zur Schweinejagd nutzen würden - und wie die hätte enden können, das malen wir uns lieber nicht aus!

Also dann, schönes Wochenende und auf Wiederlesen.

Haben Sie es fein!
Ihre Nelly

Nickname 08.10.2016, 16.25| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: NELLYS TAGEBUCH | Tags: Hunde, Wildschweine, Wald, Spaziergang, Angst, Gefahr,

Guter Geschmack ist Glückssache

"Die Geschmäcker sind verschieden", sprach der Affe und biss in die grüne Seife. Probieren geht eben immer noch über Studieren, wenn man herausfinden will, was einem den köstlichsten Gaumenkitzel beschert. Mancher wird dabei allerdings auch böse in die Irre geführt, ein anderer unfreiwillig seiner schönsten Zierde beraubt.


So wurde vor kurzem ein Bielefelder Punker seine „Irokesenbürste“ auf außergewöhnliche Weise los: Ein Kamel, mit dem Zirkusleute in der Fußgängerzone um Futtergeld bettelten, rupfte dem friedlich Schlummernden das vermeintliche frische Grün gierig vom Kopfe. Als der Höckerträger Sekunden später angewidert seinen Irrtum bemerkte, spuckte er die haarige Pracht umgehend wieder aus. Punker kahl, Kamel immer noch hungrig – beide dürften sie diesen Nachmittag wohl unter 'Verluste' abgeschrieben haben.


(QUELLE: dpa)


   

Nickname 07.10.2016, 16.36| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: ZEITREISE UND GEDANKENFLUG | Tags: Punk, Zirkus, Kamel, Haare, Fußgängerzone, Frisur,

Ein großer Meilenstein!


5. Okt. 2016

"Vielen Dank für Eure Unterstützung!

Der gewaltige Meilenstein von 25.000 Unterschriften ist geschafft.
Es ist schön zu sehen, dass sich so viele Menschen für diesen Themenbereich interessieren und sich für diese Tiere einsetzen.

Bitte teilt diese Petition, damit wir noch mehr Unterschriften sammeln können.

Nur durch Euch ist diese Petition so groß geworden!

Vielen Dank und viele Grüße
Fabian Neubüser "

(P.S. Inzwischen sind es schon 34.104 Unterschriften.
BITTE WEITER SO!)

https://www.change.org/p/delfinarium-im-zoo-duisburg-schlie%C3%9Fen/

Nickname 06.10.2016, 16.59| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: PRO ANIMALE | Tags: Delfine, Delfinarium, Tierpark, Tierschutz, Petition, Gefangenschaft, Freiheit,

Sie wollen nicht gefangen sein

Foto © Jan-Willem Reusink: „Delfinarium Duisburg Zoo“


"Delfine gehören nicht in Gefangenschaft!

Es gibt in Deutschland nur noch zwei Delfinarien, im Tiergarten Nürnberg und im Zoo-Duisburg, und das hat einen guten Grund. Delfine schwimmen normalerweise in ihrem natürlichen Umfeld über 40 Meilen am Tag und erreichen bis zu ca. 55km/h. Delfine sind intelligente und sich selbst bewusste Tiere, die in "Schulen" zusammen leben, jagen, spielen und lernen. 

All dies kann ein kleines Becken in einem Zoo/Delfinarium nicht bieten!


Delfine gehören in ihren natürlichen Lebensraum und nicht dem extremen Stress und Qualen - durch jubelnde und schreiende Zuschauer, sowie gefrorenen Fisch und zu kleine Becken - ausgesetzt.

 Daher fordern wir die Schliessung des Teilbereiches, Delfinlagune, im Zoo-Duisburg.


Mein Name ist Fabian Neubüser, ich bin 17 Jahre alt

und engagiere mich seit einigen Jahren im Meeresschutz.


Zeigen wir den Delfinarien,

dass sie nicht mehr erwünscht sind!

Vielen Dank!"


https://www.change.org/p/delfinarium-im-zoo-duisburg-schlie%C3%9Fen?utm


Anmerkung: Bisher wurden fast 19.000 Unterschriften gesammelt.

Ich finde es großartig, wenn junge Menschen

sich für eine gute Sache engagieren.


BITTE MACHEN SIE ALLE MIT!

Nickname 05.10.2016, 16.25| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: PRO ANIMALE | Tags: Delfine, Delfinarium, Tierschutz, Freiheit, Gefangenschaft,

Jetzt erst reicht´s!

Wie ein Dieb in der Nacht: "Nun erheben wir uns und stehlen in der Stille." (beten)


***


Erbsenzähler: "Diese Zahlen gelten nur für das Erbsbistum Berlin." (Erz...)


***


Er muss es wissen: "Ob es nun ein Leben nach dem Tode gibt, darüber informiert jetzt der erfahrene Theologe Jürgen Moltmann."


***


Medium oder well-done?: "Gott hat uns mit Besonnenheit gegrillt." (gegürtet)


***


Da haben wir noch Zeit: "Den nächsten Gottesdienst feiern wir am Sonntag, dem 17. Advent." (17. Dezember)


ALLEN EINEN ERHOLSAMEN SCHLAF!



Nickname 04.10.2016, 20.49| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: ZEITREISE UND GEDANKENFLUG | Tags: Gott, Erzbistum, Theologie, Berlin,

Kein Tag wie jeder andere


Tierschützer und Tierfreunde feiern am 04. Oktober 2016 gemeinsam den Welttierschutztag. Dieser internationale Aktionstag soll auf das Leid der Tiere aufmerksam machen, welches durch den Menschen verursacht wird. Oft werden Nutz- und Haustiere unter schlechten Bedingungen gehalten oder vernachlässigt. Heinrich Zimmermann, ein deutsch-jüdischer Schriftsteller, stellte nach jahrelangem Kampf für den Tierschutz einen Antrag auf die Einführung eines Tierschutztages, der 1931 auf dem Florenzer Tierschutzkongress aufgenommen und schließlich mit dem Welttierschutztag umgesetzt wurde.


Tierschutzverbände auf der ganzen Welt machen am Welttierschutztag auf die Rechte der Tiere aufmerksam. Sie sollen als Lebewesen wahrgenommen und nicht wie Produkte oder Dinge behandelt werden. Zu einer artgerechten Haltung gehören medizinische Versorgung, ausreichend Platz bei der Haltung, eine gesunde Ernährung und genügend Zuwendung. Eine besonders grausame Behandlung von Tieren, etwa durch Gewaltanwendung, Verwahrlosung oder vermeidbare Qualen wie ein zu langer Transport, wird nicht nur, aber vor allem am Welttierschutztag von Tierschützern scharf kritisiert.


Üblicherweise veranstalten Tierheime, Notauffangstationen für Tiere oder Tierkliniken am Welttierschutztag einen Tag der offenen Tür. Besucher erhalten so Einblicke in die aktive Tierschutzarbeit und haben die Möglichkeit, die zahlreichen Vereine finanziell oder durch Mitwirken zu unterstützen. Außerdem wird der Welttierschutztag genutzt, um auf Missstände im Umgang mit Tieren hinzuweisen. Die Menschen werden dazu aufgerufen, vor der Tierquälerei nicht die Augen zu verschließen, sondern sich in ihrem Handlungsrahmen für die Rechte der Tiere stark zu machen.


Der Welttierschutztag findet seit 1925 jedes Jahr am Namenstag von Franz von Assisi statt.




Er galt als besonders tierlieber und gottesfürchtiger Mönch. Seiner Meinung nach war auch der kleinste Wurm ein Teil von Gottes Schöpfung und als solcher schützens- und achtenswert. Sein ganzes Leben predigte er, Tiere als dem Menschen gleichwertig anzusehen und formulierte eine gottgegebene Pflicht für den Menschen, die Tiere zu schützen.


Dieser Grundgedanke entspricht genau dem Ziel der Tierschützer am Welttierschutztag.


 (Text entnommen von www.kleiner-kalender.de )

Nickname 04.10.2016, 10.00| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: LIEBE TRÄGT EIN WEICHES FELL | Tags: Welttierschutztag, Franz von Assisi, Tiere, Menschen, Leben,

Die tolle Knolle: Mythos und Wahrheit


Hunde dürfen keine gekochten Kartoffeln fressen, weil diese für sie unverdaulich sind. Das erfuhr ich kürzlich von einer lieben Gassifreundin, die sich mit diesen Dingen bestens auskennt. Ich erschrak, denn anscheinend hatten wir jahrzehntelang einen Riesenfehler begangen. Gekochte Kartoffeln, Hühnchen und Hüttenkäse waren nämlich seit jeher Standard bei uns, wenn einer unserer Vierbeiner sich einen Magen-Darmvirus eingefangen hatte und für einige Tage Diät leben musste. Ich rief umgehend bei unserer Tierärztin an und erzählte ihr davon. Sie beruhigte mich sogleich: Diese Annahme gehört zu den zahlreichen Mythen und Irrtümern, die sich bis heute hartnäckig halten, obwohl sie schon längst widerlegt wurden. Außerdem gibt es immer mehr Hunde, die auf die Kartoffel angewiesen sind. Unser Julchen und inzwischen leider auch unser Barnybärchen konnten und können dafür als Beispiel dienen: Beide hatten, beziehungsweise haben sie, IBD.

Dabei handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung, die mit chronischer Darmentzündung oder - wie in Barnys Fall - mit wiederkehrenden, akuten Schüben einer Gastritis (schwerer Magenschleimhautentzündung) sowie  extremer Futtermittelunverträglichkeit einhergeht.

Eine komplizierte Angelegenheit, unheilbar, schwierig zu diagnostizieren und noch schwieriger zu behandeln.

Notwendig ist vor allem eine lebenslange, spezielle Diät. Welche, das gilt es individuell im Eliminations- d.h. Ausschlussverfahren herauszufinden. Das Futter soll nur aus einer einzigen Proteinquelle bestehen und muss etwas sein, das das Tier aller Wahrscheinlichkeit nach noch nie in seinem Leben gefressen hat. Rind oder Geflügel scheiden also in der Regel aus. Jegliches Getreide - Reis und Nudeln eingeschlossen - ist tabu. Damit kommen als Kohlenhydratquelle nur gekochte Kartoffeln, Süßkartoffeln und Pastinaken infrage. Sämtliche herkömmlichen Leckerlis und Hundekuchen, die ja vorwiegend aus Getreide bestehen, sind ebenfalls verboten. Bei Julchen hatten wir das Glück, dass sie wenigstens Hühnchen vertrug; gedünstet und in Form von 100 % reinem, getrocknetem Hähnchenbrustfilet als Snack für zwischendurch. So konnten wir ihr zumindest ein klein wenig Abwechslung bereiten. Bei Barny besteht der begründete Verdacht, dass - neben anderem - auch und gerade Hühnchen seine Allergie mit verursacht hat. Wir mussten daher auf exotischere Fleischsorten umsteigen. Zum Glück gibt es mittlerweile Hersteller, die auf diese besondere Tiernahrung spezialisiert sind und auch entsprechende Leckerlis anbieten.

Wer mehr über diese Krankheit erfahren möchte, darf gern hier nachlesen:

http://www.lindermanns-tierwelt.de/artikel-hund/chronische-darmentzundung-beim-hund/
(Beim Menschen kennt man sie übrigens schon seit langem als Morbus Crohn und Colitis ulcerosa.)

Danke, meine liebe Gassifreundin, für den gut gemeinten Hinweis. Trotzdem bin ich froh, dass Du ausnahmsweise unrecht hattest und wir bisher alles richtig gemacht haben.



JULCHEN, unsere Hundeomi,
die noch recht lebhaft und fröhlich sein konnte!

Nickname 03.10.2016, 16.33| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: LIEBE TRÄGT EIN WEICHES FELL | Tags: Kartoffel, Ernährung, Hunde, Gesundheit, Medizin, Diät,

Lala, lalala...

In der Vermittlung

seit 23.06.2015


• Mischling


• Hündin, kastriert


• geboren ca. 05.2009


• Schulterhöhe: ca. 40 cm


*****************


• Lala ist geimpft, gechipt, entwurmt, kastriert,

tierärztlich untersucht und hat einen EU-Pass.


BESCHREIBUNG VON LALA


Ein freundliches "HALLO", Ihr tierlieben Menschen!


Ich heiße Lala und bin eine Mischlingshündin. (Ich bin - von Euch aus gesehen -  die rechts im Bild, ohne Zopf und Brille. Die andere ist meine Pflegerin, eine ganz reizende Person, die allerdings nicht zur Vermittlung steht.) Auch wenn ich vielleicht nicht so aussehe, trete ich Euch anfangs eher schüchtern und zurückhaltend gegenüber. Jedoch nehme ich gerne Kontakt zu Euch auf und überzeuge mich, dass Ihr mir nichts Böses wollt. Schlechte Erfahrungen, Ihr versteht schon. Habe ich erst einmal Vertrauen aufgebaut, kommt mein wahrer Charakter zum Vorschein. Im Grunde bin ich nämlich eine sehr fröhliche, aufgeweckte und unheimlich lebensfrohe Hundedame. Ich liebe es dann, mit Euch durch den Garten zu tollen und bis zum Umfallen - na ja, beinahe - mit Euch zu toben.

 

Spielen ist meine absolute Lieblingsbeschäftigung,  egal ob mit Euch Zwei- oder anderen Vierbeinern. Dabei kann ich aber durchaus auch still sitzen. Wenn wir uns müde gespielt haben, liebe ich Eure streichelnden Hände sehr. Bei Unternehmungen bin ich an allem interessiert und laufe gut an der Leine mit.

 

Obwohl ich kein Teenie mehr bin, gibt es für mich noch allerhand zu lernen, aber mit ein paar Leckerchen wird das sicherlich ein Riesenspaß. Und wir können ja auch gern diese Hundeschule besuchen. Meine Artgenossen finde ich klasse und verhalte mich ihnen gegenüber äußerst sanft. Ich werde eine sehr anhängliche und treue Hundedame und schenke Euch meine ganze Liebe. Nur mit dem Alleinbleiben habe ich noch Probleme und suche deshalb ein Zuhause, in dem immer jemand da ist oder man mich mit zur Arbeit nehmen kann.

 

Ich wünsche mir sehnlichst eine nette Familie, die mir eine zweite Chance gibt und mit der ich durch dick und dünn gehen kann!

http://tierherzen-brauchen-hilfe.de/


Nickname 01.10.2016, 13.50| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: LIEBE TRÄGT EIN WEICHES FELL | Tags: Hunde, Tierheim, Herzsprung, Familie, Vermittlung, Zuhause,

Blühende Landschaft



"Möge die Landschaft deines Herzens
zu allen Zeiten
voller Zuversicht erblühen
und möge diese grüne Liebe zum Leben
stets ungehindert in dir fließen."

IRISCHER SEGEN 

Nickname 01.10.2016, 09.19| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: LICHTBLICKE | Tags: Landschaft, Blüte, Seele, Leben,

2016
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ÜBER MICH:Geboren vor 61 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.
Verheiratet mit dem besten aller Ehemänner und glückliches Frauchen von drei allerliebsten Fellnasen.


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War das eine schöne Geschichte.Könnte auch wa
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Wenn ich so etwas lese, werde ich gleich ganz
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Bobby war wirklich ein ganz besonderer Hund,
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Jutta (spinatwachtel):
Oh Nein, das tut mir sehr sehr leid...so ein
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Dankeschön,liebe Sabine.Natürlich hat es Bobb
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Mir tut es auch sehr leid,liebe Sabine.Adieu,
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Liebe Sabine,ich hoffe, ich darf schreiben, w
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Gudrun:
Du hast da vollkommen Recht! Ich bin und blei
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karin:
Das macht so traurig und wütend!l
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