Mitternachtsspitzen
"Man kann in die Tiere nichts hineinprügeln, aber man kann manches aus ihnen herausstreicheln." ASTRID LINDGREN

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gemeldet am: 25.09.2016 14:26

Patentiertes Leben?


Sie denken, die Tomate in Ihrem Salat gehört Ihnen? Sie irren. Und wenn Sie glauben, der Preis für Ihr Gemüse entsteht auf einem "freien Markt" - Sie täuschen sich. Und sollten Sie annehmen, Leben sei nicht patentierbar - dann liegen Sie falsch.


Denn Fakt ist: Immer öfter gibt das Europäische Patentamt multinationalen Konzernen das volle Nutzungsrecht an natürlich gezüchteten Lebensmitteln. Es entsteht ein Monopol über unsere Ernährung. Mehr als 120 natürliche Lebensmittel sind schon patentiert - 1.000 Anträge warten auf die Erteilung. Sie wurden gestellt von globalen Konzern-Riesen wie Monsanto, Bayer oder Syngenta. Es ist höchste Zeit, dazwischen zu gehen!


Langsam wird bekannt: Das Europäische Patentamt betreibt den Ausverkauf unserer Nahrung. Zwar hat sich die Bundesregierung festgelegt, Patente auf Leben zu verhindern - doch sie handelt einfach nicht. Mit einem eindringlichen Appell wollen wir den zuständigen Verbraucherschutzminister Heiko Maas dazu bringen, dem Versprechen endlich Taten folgen zu lassen.


Maas kann im Verwaltungsrat der Europäischen Patentorganisation mit einem Initiavantrag den Lauf der Dinge ändern. Wir müssen ihm also zeigen: Das Thema liegt den Bürgerinnen und Bürgern am Herzen. Wir wollen nicht, dass Konzerne Früchte, Gemüse, Obst und Tiere patentieren können und wir den Preis dafür zahlen.


Es eilt: Schon am Mittwoch droht das nächste Obst in die Hände von Monsanto zu fallen. Am Mittwoch entscheidet das Amt, ob der Konzern die nächsten 20 Jahre das exklusive Recht an einer Wassermelone bekommt. Zeigen Sie jetzt, dass Sie mit diesem Ausverkauf des Lebens nicht einverstanden sind - und fordern Sie von Heiko Maas den sofortigen Stopp dieser Praxis.


Die Sonderrechte für Konzerne haben schon jetzt verheerende Folgen: Bereits 95 Prozent des Gemüse - Saatguts werden von nur fünf Konzernen kontrolliert, überall auf der Welt können sich Menschen das teure, patentiere Saatgut nicht mehr leisten - sie hungern und verlieren ihre Lebensgrundlage.

Unsere Nahrungsmittelvielfalt geht zurück und die Preise steigen.


Und dann noch ein Wort zum Europäischen Patentamt. Was wie eine seriöse Behörde klingt, ist in Wirklichkeit ein profitorientiertes Unternehmen. Die Patentanträge bringen saftige Umsätze - mindestens 2 Milliarden Euro im Jahr.


Da ist es klar, dass weder das "Amt" noch Monsanto & Co an der jetzigen Situation etwas ändern möchten. Sie werden sich wehren. Doch darauf sind wir gut vorbereitet: mit einem starken Bündnis aus Patentrechtsexperten, Bauern und Züchtern.


Dass wir auch gegen mächtige Gegner gewinnen können, zeigt ein großer Erfolg aus der Vergangenheit: 2009 engagierten sich zehntausende Campact-Aktive gemeinsam für ein Verbot des Monsanto-Genmais MON810. Mit Studien, Aktionen und einem viel beachteten Appell konnten wir die Genmais-Debatte als Thema setzen. Was erst undenkbar erschien, wurde schließlich Wirklichkeit: Die damalige Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner gab dem Protest der Bürger/innen nach und erließ ein Anbauverbot für MON810.


Auch im Kampf gegen die Patente braucht es nun eine Bürgerbewegung. Nur so können wir unser Brot, Bier und Bananen vor den Konzernen schützen. Damit es wieder einen so großen Erfolg gibt, braucht es Sie. Unterzeichnen Sie bitte gleich, um Patente auf das Leben zu stoppen!


https://www.campact.de/patente/appell/teilnehmen/


Mit freundlichen Grüßen
Lara Dovifat, Campact-Campaignerin


PS: Wussten Sie, dass der Konzern Syngenta ein Patent auf eine kernlose Paprika "als Frischprodukt, als frisch geschnittenes Produkt oder für die Verarbeitung wie zum Beispiel die Konservenindustrie" hat? Denken Sie dran: Wenn Sie das nächste Mal Paprika schneiden, ist der Konzern vielleicht schon mit in ihrer Küche.

Nickname 30.09.2016, 15.20| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: ZEITREISE UND GEDANKENFLUG | Tags: Patent, Nahrung, Tiere, Pflanzen, Lebensmittel, Monsanto, Landwirtschaft,

Alter schützt vor Trieben nicht

Zwei alte, wohlhabende Herren unterhalten sich.
"Du Karl, wie hast du es eigentlich geschafft,

eine so hübsche junge Frau zu heiraten?

Du bist immerhin schon 75 und sie ist gerade 23!"
"Ganz einfach: Ich habe ihr gesagt, ich bin 85...!"


************


Zwei Achtzigjährige treffen sich. "Na, wie geht´s denn so?" "Fantastisch, ich habe eine neue Freundin!" "Sag bloß." "Ja, sie ist fünfundzwanzig und nächste Woche fahren wir in den Urlaub." "Hui, da wünsche ich dir viel Vergnügen. Und du erzählst mir dann, wie es war, ja?"


Zurück aus dem Urlaub: "Na, wie war´s?" "Toll! Essen, Theater, Konzerte, es war traumhaft." "Jaaa... und wie war´s mit der Liebe?" "Fast jeden Tag!" "Fast jeden Tag???" "Ja - fast am Montag, fast am Dienstag, fast am Mittwoch...!"


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Zwei Senioren - beide frisch pensioniert - sitzen auf einer Parkbank. Da geht eine gut gebaute junge Dame mit reichlich Kurven vorbei. Sagt der eine: "Wenn ich die Dame so anschaue, möchte ich noch mal zwanzig sein." Fragt der andere: "Warum denn das?" "Na, um sie zu vernaschen, ist doch klar!" "Bist du blöd?" empört sich sein Freund. "Für zehn Minuten Spaß willste noch mal 40 Jahre arbeiten und auf die Rente warten?"

Nickname 29.09.2016, 14.37| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: ZEITREISE UND GEDANKENFLUG | Tags: Alter, Arbeit, Rente, Liebe, Witz, Humor,

Otto ist kein Normalverbraucher


In der Vermittlung seit 09.11.2015


• Mischling


• Rüde, kastriert


• geboren ca. 10.2009


• Schulterhöhe: ca. 34cm



• Otto ist geimpft, gechipt, entwurmt, tierärztlich untersucht,

kastriert und hat einen EU-Pass.

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Beschreibung von Otto


Ein freundliches "HALLO!" Ich heiße Otto. Finden Sie nicht auch, dass ich ein hübscher Mischlingsrüde bin? Meine Lieblingsbeschäftigungen sind Kuscheln, Knuddeln, Spielen und besonders Spazierengehen – das ist das Größte für mich. Menschen gegenüber bin ich sehr positiv eingestellt und nehme jede Zuneigung dankend an. Und haben Sie mal ausnahmsweise wenig Zeit für mich, suche ich mir ein gemütliches Plätzchen und döse vor mich hin. Meine Hundekumpels finde ich ebenfalls klasse und hätte nichts gegen einen Artgenossen in meinem neuen Zuhause einzuwenden. Ich bin ein aufgeweckter Hundemann, der gern die Welt erkundet oder mit Herrchen/Frauchen über Wiesen tobt.


Wenn wir dann müde nach Hause kommen, genieße ich ausgiebige Schmusestunden. An der Leine laufe ich schon recht gut, auch wenn ich manchmal noch etwas flott bin. Ein paar Schulstunden müssten Sie schon einplanen, denn es gibt noch einiges für mich zu lernen. In meiner neuen Familie sollten keine kleinen Kinder sein, da ich in manchen Situationen ein bisschen schwierig reagiere. Wenn ich etwas nicht mag oder tun möchte, kann ich nämlich auch schon mal knurren oder schnappen. Aber gemeinsam, mit viel Liebe und in wenig Geduld kriegen wir das hin!


Gibt es jemanden, der mir ein neues Zuhause schenkt und mich einfach nur lieb hat? Ich werde ein sehr anhänglicher und treuer Begleiter sein!

http://tierherzen-brauchen-hilfe.de/

Nickname 27.09.2016, 15.32| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: LIEBE TRÄGT EIN WEICHES FELL | Tags: Hunde, Tierheim, Liebe, Vermittlung, Suche, Heimat,

Hamse nich een Lied für mich?

So ein Radiomoderator hat es nicht immer leicht, wenn es darum geht, die musikalischen Wünsche seiner Hörer zu erfüllen. Oftmals muss er dabei wahre Detektivarbeit leisten und gibt auch dem zuständigen Redakteur allerhand Rätsel auf. Wie wär´s zum Beispiel hiermit:


Bestellung: Klein Müllers Dori
Gemeint war: Glenn Miller Story

***

Bestellung: Mei Häppi nässt.
Gemeint war: My Happiness

***

Bestellung: Insel mit Mut
Gemeint war: In the mood

***

Bestellung: Sio ledda arigedda
Gemeint war: See you later Alligator

In diesem Sinne!


Nickname 27.09.2016, 14.25| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: ZEITREISE UND GEDANKENFLUG | Tags: Rundfunk, Radio, Musik, Moderator, Bestellung, Redaktion,

Träume, Schäume?

Seit einiger Zeit träume ich nachts oft die kuriosesten Geschichten. Lauter Dinge, die mit meinem aktuellen Dasein rein gar nichts zu tun haben. Mein Unterbewusstsein kramt sie wohl aus irgendwelchen früheren Leben hervor, damit ich sie endlich auflöse und heile. Das strengt ganz schön an, deswegen bin ich morgens meist unausgeschlafen und komme nur schwer in die Gänge.


 


Mit meinem letzten Traum kann ich wenigstens etwas anfangen: Ich saß mit einer Gruppe von Leuten zusammen – alle zwischen Dreißig und Vierzig, also bedeutend jünger als ich – und wir spielten Kniffel. Das ist ein vergnügliches, nicht allzu anspruchsvolles Würfelspiel, bei dem man sich zwar konzentrieren muss, sich aber trotzdem immer noch angeregt unterhalten kann.



Leider war ich die Einzige mit echten Würfeln, Spielblock und Stift.

Alle anderen hatten sich das Spiel als App auf ihr Smartphone heruntergeladen und knobelten still vor sich hin.

 

Das wurde mir bald zu dumm und ich sagte: „Also, mir reicht´s, ich habe keine Lust mehr. Kniffel ist schließlich ein Gesellschaftsspiel und wie der Name sagt, spielt man es miteinander und nicht allein auf einer einsamen Insel.“ Zwar hörte niemand hin, dafür waren alle zu sehr mit sich selbst beschäftigt. Aber kennen Sie das befreiende Gefühl, wenn Sie endlich etwas ausgesprochen haben, das Sie schon lange loswerden wollten? So war mir nach dem Aufwachen zumute.

 

Wie ich gerade auf Kniffel kam, liegt nahe; ich spiele es regelmäßig mit zwei alten Damen im Heim. Über Smartphones kann ich wenig sagen, denn ich besitze keins. Vor kurzem habe ich gelesen, dass viele Menschen hierzulande die wachsende Isolation und Vereinsamung beklagen. Mir scheint, sie arbeiten gerade fleißig daran mit.

 

Nickname 26.09.2016, 21.00| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: ZEITREISE UND GEDANKENFLUG | Tags: Traum, Knobeln, Spielen, Handy, Smartphone, App, Isolation,

Und heut´ Abend hab ich Kopfweh

Perlen bedeuten Tränen, so besagt es das Sprichwort. Bei mir sind es jedes Mal Freudentränen, wenn ich welche geschenkt bekomme; egal ob als Kette, als Armband, als Ohrclips oder als Ring.

Die kleine Meerjungfrau in mir liebt alles, was aus dem Wasser kommt, und Perlen sind für mich ein ganz besonderer Schatz der Natur. Wenn ich bedenke, welche Anstrengung es eine Auster kostet, um ein solches Kleinod hervorzubringen, wird mir ganz andächtig zumute.

Perlen sind gern unter sich; deshalb ist es ratsam, sie weich einzupacken und getrennt von anderen Preziosen aufzubewahren.

Ein sehr spezielles Schmuckkästchen hatte ein französischer Fischer aus Saint – Tropez eingerichtet. Der Ärmste litt jahrelang unter quälenden Kopfschmerzen, allerdings ohne ersichtlichen Grund. Seine Frau befürchtete für ihre Ehe schon das Schlimmste (normalerweise sind Migräne in gewissen Momenten der Unlust ja eine beliebte Entschuldigung der Damen), als ein Arztbesuch ebenso überraschende wie erleichternde Aufklärung brachte: Ihr Mann lebte seit sechzehn Jahren mit einer Zuchtperle im Ohr! Wie war sie dorthin gelangt? Die Ehefrau erinnerte sich, dass ihre damals zweijährige Tochter ihr seinerzeit beim Spielen versehentlich eine Perlenkette vom Hals gerissen hatte. Eine der größten Perlen war offenbar in das Ohr des Vaters geraten, als dieser mittags ein Nickerchen hielt. Jahrelang blieb die Suche vergeblich – bis zu jenem denkwürdigen Besuch beim Ohrenarzt. Endlich konnte die Kette repariert werden; der Mann war um eine Ausrede ärmer, die Frau um ein geliebtes Schmuckstück reicher – und „Fisherman´s Friend“ war in diesem Fall kein Halsbonbon, sondern ein besonders edler Ohrwurm.

Fazit: Perlen schmücken, statt zu drücken – vorausgesetzt, sie werden äußerlich getragen.

(QUELLE: dpa)

Nickname 26.09.2016, 14.58| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: ZEITREISE UND GEDANKENFLUG | Tags: Perlen, Schmuck, Tränen, Abend Kopfschmerzen,

Weit geblickt

"Möge dein innerer Leuchtturm
allen Stürmen standhalten
und deine SEELE
den Ausblick
auf die Weite genießen.

Möge dein Herz dort
zu Hause sein,
wo das LEBEN
dich hinführt." 

IRISCHER SEGEN

Nickname 25.09.2016, 14.18| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: LICHTBLICKE | Tags: Leuchtturm, Leben, Landschaft, Heimat, Ausblick,

Eine erfreuliche Bilanz

Sie wird mit Recht zunehmend beklagt: die fortschreitende Anonymität und Entfremdung unter den Menschen. Familien zerstreuen sich in alle Winde, Paare trennen sich bei der geringsten Unstimmigkeit. Nachbarn leben oft jahrelang Tür an Tür, ohne je über ein unverbindliches "Schönen Tag noch!" hinauszukommen. Bei uns verhält sich das ähnlich: Von den 'Ureinwohnern', die seit über fünfzig Jahren in dieser Straße zu Hause sind, gibt es außer uns nur noch drei. Alle anderen sind im Laufe der letzten zwei Jahrzehnte neu zugezogen. Was ich von ihnen weiß? Bestenfalls, wie sie ungefähr aussehen, ob sie einen Hund oder Kinder haben (was ja meistens nicht zu überhören ist) und welche Automarke sie fahren. Früher war es üblich, sich beim Einzug wenigstens den unmittelbaren Nachbarn vorzustellen. Leider ist diese schöne Sitte gänzlich aus der Mode geraten. So erfuhr ich erst, wie die Neuen von nebenan heißen, als mich der Paketbote eines Tages bat, für sie eine Sendung anzunehmen.


Auf die Dauer war das kein Zustand, und ich beschloss, etwas dagegen zu tun. Mit Schreibblock und Stift bewaffnet zog ich los; einmal die Straße auf und ab, wobei ich mir die Namen an den Briefkästen nebst der dazugehörigen Hausnummern notierte. Abends prüfte ich meine Liste: Einige Namen strich ich sofort, manche bekamen ein Plus, wieder andere versah ich mit einem Fragezeichen. Am Ende blieben ganze sechzehn mögliche Besucherkandidaten übrig - vorausgesetzt, sie würden meine Einladung annehmen. Die musste nun geschrieben werden. Ich setzte mich an meinen Computer, formulierte, löschte und formulierte neu. Nach zwei Stunden harter Arbeit kam folgendes heraus:


EINLADUNG


"Kein Mensch ist so reich,
dass er nicht seinen Nachbarn braucht."
Sprichwort aus Ungarn


Hallo, liebe Nachbarn!


Nun wohnen wir schon ziemlich lange Zaun an Zaun (oder beinahe) - nur so richtig kennen gelernt haben wir uns bisher noch nicht. Das möchten wir ändern.


Hätten Sie vielleicht Zeit und Lust, uns einmal zu besuchen? Den Termin (ab Freitag, den 23. September 2016) dürfen Sie gern selbst vorschlagen, da richten wir uns weitmöglichst nach Ihnen - außer donnerstags und jeden 2. Sonnabend im Monat, an diesen Tagen bin ich ehrenamtlich unterwegs.


Rufen Sie uns doch einfach an und sagen Sie Bescheid, wann es Ihnen am besten passt.
Tel.: ........
WIR FREUEN UNS AUF SIE!!!


Herzliche Grüße von Haus zu Haus,
Ihre Familie .......


Mit kleinen Bildern und einem farbigen Rand versehen, wirkte es gedruckt recht ansprechend. Jetzt nur noch in Umschläge stecken, adressieren, einwerfen und abwarten, ob überhaupt jemand darauf reagieren würde.


Bisher haben wir sieben Antworten bekommen, und zwei Termine stehen schon fest: Am 30. September erwarten wir Herrn und Frau Sch., am 3. Oktober besucht uns Familie P. Für den Anfang ein schöner Erfolg, wie ich finde, und vielleicht macht unser Beispiel ja Schule. Na dann, auf gute Nachbarschaft!



Nickname 24.09.2016, 20.39| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: ZEITREISE UND GEDANKENFLUG | Tags: Nachbarn, Einladung, Anonymität, Stadt, Menschen, Familie,

Danke, Sie sind ein Engel!

„Mit siebzehn hat man noch Träume, da wachsen noch alle Bäume in den Himmel der Liebe“, sang Peggy March einst in den 60ern. So schön, so romantisch – nur leider wuchsen in meinem Fall keine Bäume in den Himmel, sondern ich selbst. Schon mit fünfzehn war ich einen guten Kopf größer als die meisten meiner Mitschüler, und mit einem Kampfgewicht von knapp siebzig Kilo kam ich mir wie ein richtiges Elefantenbaby vor. Meine Großmama, die nur anderthalb Meter maß und nie mehr als einen Zentner wog, redete mir gut zu: „Warte nur, mein Kind, eines Tages wirst du dem lieben Gott dankbar sein, dass er dich hat so groß werden lassen.“ Ein schwacher Trost, wenn ich mir immer wieder den dämlichen Spruch anhören musste: „Na, wie ist denn die Luft da oben?“ und sich alle Jungs nur für meine zierlichen, gertenschlanken  Freundinnen interessierten. Von denen hatte ich immerhin eine ganze Menge, sie brauchten ja meine Konkurrenz nicht zu fürchten. Am gemeinsten war, dass es ab Kleidergröße 40 keine richtig flotten Teenagerklamotten mehr gab und ich zu allem Übel auch noch im Omalook herumlaufen musste; zumindest empfand ich es damals so.

Aber irgendwann findet jedes Töpfchen sein Deckelchen. Mit einundzwanzig lernte ich in der Tanzschule den Besten kennen, der für mich auch heute noch der Größte ist – von außen, wie von innen. Wir waren damals beide auf der Suche nach einem neuen 'Trainingsgerät' fürs Turniertanzen - bei seinem Gardemaß von 1,92 m kein leichtes Unterfangen. Fast zwanzig Jahre lang haben wir dann recht erfolgreich Standardturniere getanzt. Hierbei kam unsere Körperlänge uns zugute, denn wir konnten viel raumgreifender tanzen und fielen einfach mehr auf als die kleineren Paare.


Inzwischen passiert es mir häufiger, dass mich im Supermarkt jemand bittet, ihm etwas aus den oberen Regalen herunterzureichen. Erst gestern versuchte eine kleine Dame vergeblich, an das letzte Päckchen Tiefkühlspinat zu gelangen, das im Fach ganz hinten lag. Ich half ihr und erntete dafür ein strahlendes Lächeln. „Vielen Dank, Sie sind ein Engel!“, sagte sie. Das war vielleicht ein bisschen übertrieben, aber es söhnte mich ein weiteres Mal mit meinen 'Affenarmen' aus. Omi hat recht behalten, und manchmal kommt es eben doch auf die Größe an…

Nickname 24.09.2016, 14.25| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: ZEITREISE UND GEDANKENFLUG | Tags: Körper, Größe, Gewicht, Mode, Teenager,

Gemeinsam retten!

"Das Tierheim Herzsprung steckt aktuell in einer großen finanziellen Notlage und benötigt Ihre Hilfe! So wie es momentan aussieht, wird das Tierheim dieses Jahr schließen müssen. SIE können das ändern!



Verzichten Sie morgen früh vielleicht einfach auf Ihren Coffee to go/Ihr Croissant beim Bäcker um die Ecke und schicken den Spendenaufruf an Ihre Freunde weiter. Wenn alle ihre gesparten 2,80 EUR vom Kaffee für die Rettung der Tiere einsetzen, können die lieben Mitarbeiter vom Tierheim das tun, was sie am besten können: Verlorene Fellnasen retten und ein passendes Zuhause für sie finden.


Die laufenden Kosten (Internet, Strom, Abwasser, Müll, Telefon, etc.) sowie Rechnungen für Impfungen, Operationen, Futter & Spezialfutter, Tierarztkosten, Medikamente, usw. haben ein großes Loch in die Haushaltskasse des Tierheims gerissen. Sie können mit Ihrer Spende dafür sorgen, dass die so wichtige Arbeit des Tierheims auch in 2017 weitergehen kann.


Das Tierheim in Herzsprung gibt Hunden, Katzen, Kleintieren und vielen Fundtieren eine zweite Chance.


Kranke Fellnasen erhalten lebensnotwendige medizinische Versorgung und ebenso wichtig: Ganz liebevolle Menschen, die dafür sorgen, dass sie vermittelbar bleiben! Wir haben unseren Hund aus dem Tierheim Herzsprung und sind sicher: Hätte Penny neben der lebensrettenden OP nicht die ausgiebigen Streicheleinheiten erhalten, würde es ihr heute nicht so gut gehen. (Anmerkung: Unser Barny kommt ebenfalls aus Herzsprung. Die Mitarbeiter dort haben ihn damals aus einer polnischen Tötungsstation gerettet. Auch unser liebes Julchen war ein Schützling des Tierheims Herzsprung. )



Die Hunde haben im Tierheim Herzsprung mehr Platz als in anderen großen Tierheimen. Das ist vielleicht auch der Grund, warum sie nicht so sehr verhaltensgestört wirken wie einige Tiere in größeren Tierheimen.


Das Tierheim Herzsprung hat so vielen Tieren ein neues Leben und ein neues Zuhause geschenkt. Sorgen wir gemeinsam dafür, dass das auch so bleiben kann. Eine kleine Spende tut niemandem weh - zusammen können sie die wichtige Arbeit der Mitarbeiter dort retten.


Und: Den Morgen ohne Kaffee werden Sie überstehen. Versprochen!"

(Gut für die Umwelt, weil weniger Abfall produziert wird, ist es obendrein!)


 

https://www.betterplace.org/de/projects/48666-gemeinsam-retten-wir-das-tierheim-herzsprung

Nickname 23.09.2016, 16.53| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: LIEBE TRÄGT EIN WEICHES FELL | Tags: Tierheim, Rettung, Spende, Geld, Mitgefühl,

Endlich definiert und dingfest gemacht!

"Kalorien sind die kleinen Tierchen,
die nachts im Schrank die Kleidung enger nähen."


(Rannenberg)


Oder liegt es vielleicht doch eher daran,

dass Röcke und Hosen ständig einlaufen...?


  

                                                                                           

Nickname 22.09.2016, 16.51| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: ZEITREISE UND GEDANKENFLUG | Tags: Essen, Eis, Kuchen, Oktoberfest, Kalorien, Diät,

Unter den Blinden

Das Sprichwort sagt, dort sei der Einäugige König. Allzu wörtlich darf man das aber wohl nicht nehmen. Du hast dich gestern sicher kein bisschen königlich gefühlt, als du nach der Operation aus der Narkose aufwachtest und einäugig warst. Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht und uns nur schweren Herzens zu dem Schritt entschlossen, das darfst du mir glauben. Gemeinsam mit der Tierärztin haben wir alles versucht, um dir das Auge zu erhalten. Wochenlang hast du Medikamente geschluckt, wir haben geträufelt und gesalbt. Leider trat keine Besserung ein, es wurde im Gegenteil immer schlimmer.


Ich will gar nicht wissen, was für Schmerzen du ausgehalten hast; ich wäre wahrscheinlich schon längst schreiend durch die Decke gegangen, wehleidig wie ich bin. Die Tierärztin hatte gleich den Verdacht, dass ein Tumor dahinter steckt, und das hat sich nun bestätigt. Die Geschwulst hat auf den Sehnerv gedrückt und den Augapfel gequetscht. Deswegen trat dein Äugelein auch immer weiter heraus.


Armes Mäuschen, das muss höllisch weh getan haben. Verglichen damit sind die Wundschmerzen jetzt wohl ein Klacks; und dass ein Hund auch mit einem Auge ein glückliches und zufriedenes Leben führen kann, sehen wir am Böbchen. Jetzt hinterher tut es uns natürlich leid, dass wir so lange gewartet haben. Aber ein Auge zu entfernen ist schließlich etwas anderes, als einen Splitter aus der Pfote zu ziehen. Da überlegt man dreimal, bevor man etwas tut, das man nicht rückgängig machen kann.

 

Bis in zehn Tagen die Fäden gezogen werden, musst du den doofen Kragen anziehen. Dumme Witze gibt es gratis dazu – von wegen Rettungsweste oder Kardinal Richelieu. Aber mach dir nichts draus, betrachte ihn einfach als modisches Accessoire. Petrol liegt  ja voll im Trend, und Herrchen sagt auch, dass die Farbe dir super steht. Außerdem sind diese modernen aufblasbaren Teile wesentlich bequemer als die starren Plastiktrichter, die es früher gab. Die hatten so scharfe Kanten, dass nach dem Tragen erst mal die Wände frisch tapeziert und die Möbel restauriert werden mussten.


 

Gute Heilung, meine Kleine. Wirst sehen, bald ist alles vergessen. Dann guckst du wieder fröhlich ins Leben. „Wer dich liebt, lacht doch“, hat mein Papa immer gesagt; und für uns bleibst du sowieso das hübscheste Hundemädchen der Welt!

Nickname 21.09.2016, 21.36| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: NELLYS TAGEBUCH | Tags: Auge, Klinik, Arzt, Hunde, Operation, Sehen,

Aus tiefster Not

Je mehr sich das Jahr 2016 dem Ende neigt, desto intensiver muss sich das Tierheim Herzsprung mit der Frage auseinandersetzen, wie es im kommenden Jahr weitergehen soll. Beziehungsweise ob es 2017 überhaupt in dem Umfang wie bisher mit dem Tierschutz, der Aufnahme, Betreuung und Vermittlung von Tieren weitergehen kann.



Denn das Tierheim Herzsprung befindet sich nun seit Monaten auf einer Talfahrt in die roten Zahlen. Mittlerweile umfasst die Summe einen erschreckenden 5-stelligen Betrag, von dem wir nicht wissen, wie wir ihn stemmen sollen. Wir sind finanziell am Ende! Die Unterhaltungskosten des Tierheims fressen uns regelrecht auf. Die Strom-, Wasser-, Abwasser-, Müll-, Telefon- / Internetgebühren, die Lohn- und Lohnnebenkosten u.v.m. haben ein riesiges Loch in das Haushaltsbudget des Tierheims gerissen. Hinzu kommen die täglichen und wöchentlichen Beträge an Futter und Spezialfutter, Tierarztbesuche und Medikamente für unsere Senioren, Kranken, Langzeitnasen und Gnadenbrötler. Den größten Teil der anfallenden Kosten für Futtermittel, dringend anstehende Operationen - die Leben retten - und Zahnsanierungen - die schwerwiegenden Krankheiten vorbeugen -, müssen wir derzeit "vorschießen", weil es einfach zu lange dauern würde, bis die vollständige Summe an Spenden zusammen gekommen ist.


Uns quält das Gefühl, dass die Anteilnahme an unseren ProblemFellchen immer mehr sinkt. Dass das Interesse an unseren Schützlingen, an ihren Schicksalen und Leidenswegen, aber auch an ihren Fortschritten und Genesungsmitteilungen kaum mehr Gehör finden. Ist es nur ein Gefühl oder ist es die Realität? Wo ist der TIERschutzGEDANKE der vergangenen Jahre geblieben? Die Hilfsbereitschaft? Die Anteilnahme? Der sehnliche Wunsch zu helfen? Etwas zu bewegen? Etwas GUTES zu tun? LEBEN ZU RETTEN? WOOOOO??? Steckt er nicht (mehr) in einem jeden von uns???


An dieser Stelle kommen wir nicht umhin zu betonen, dass wir sehr wohl auch tatkräftige Helfer haben. Menschen, die uns treu zur Seite stehen und denen wir unseren tiefen Dank aussprechen wollen! "Danke, dass es Sie gibt, liebe Sponsoren, Paten, Vereinsmitglieder, Spender von Sach-, Futter-, Geld- und Flohmarktspenden, Besitzer unserer Tierheimtiere und ehrenamtliche Gassigeher!" Ebenfalls einen großen Dank an alle Menschen, die nicht in diese Kategorien fallen, aber uns dennoch mit Rat und Tat, sowie seelischem Beistand per e-Mail, Post oder durch die sozialen Netzwerke unter die Arme greifen! Uns ist bewusst, dass die Situation des Tierheims Herzsprung und seiner Bewohner ohne Sie noch auswegloser wäre. "DANKE, DASS SIE UNSERE VIERBEINER UNTERSTÜTZEN! DANKE, DASS SIE MIT UNS FÜHLEN UND AN UNS GLAUBEN!"



Doch wir brauchen noch viel mehr von Ihnen! Denn wir wollen nicht aufgeben! Wir wollen wieder heraus aus diesem "Tal der roten Zahlen"! Wir wollen weiterhin das tun, was unser Herz uns sagt, was unser Lebensinhalt ist! Wir wollen den gequälten vierbeinigen Seelen, die auf so unterschiedliche Weise den Weg zu uns finden, ein besseres Leben bieten. Wir wollen ihre Wunden heilen, ihre Krankheiten bekämpfen, ihre schicksalhafte Vergangenheit vergessen machen und ihnen eine viel versprechende Zukunft schenken! Eine Zukunft voller Hoffnung, Liebe und Geborgenheit, Wärme und Zugehörigkeit! Eine Zukunft, wie sie JEDES Lebewesen verdient hat!


Bitte helfen Sie uns, diesen Weg auch weiterhin beschreiten zu können. Wir sind dringender denn je auf Ihre Unterstützung angewiesen. Denn allein schaffen wir es nicht! Wir wollen, dass es mit dem Tierheim Herzsprung auch 2017 weiter geht!



Wie es zurzeit aussieht, wird es uns 2017 nicht mehr geben.

http://tierherzen-brauchen-hilfe.de/

Nickname 19.09.2016, 16.51| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: LIEBE TRÄGT EIN WEICHES FELL | Tags: Hunde, Tiere, Not, Geld, Finanzen, Spenden, Hilfe,

Ich freue mich!



Liebe Lesende, ich freue mich riesig über mehr als zehntausend Aufrufe meines Blogs! Das hätte ich nicht gedacht, als ich hier mit dem Schreiben begann. Fein, dass Ihr Spaß an diesen Seiten habt. Es wäre schön, wenn Ihr mir auch weiterhin die Treue halten würdet.


Zum Dank ein kleiner Vierzeiler, der Mut macht, wenn man einmal das Gefühl hat, irgendwie läuft nichts nach Plan und man schon aufgeben will:


Sag doch nicht: "Nie wird´s geschehn!"
Öffne dir ein Hinterpförtchen
durch 'Vielleicht', das nette Wörtchen,
oder sag: "Ich will mal sehn..."

(Wilhelm Busch)


Allen Lesern

einen optimistischen Nachmittag!


Nickname 19.09.2016, 14.49| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: ZEITREISE UND GEDANKENFLUG | Tags: Freude, Schreiben, Dank, ,

LUMP(az)I(vagabundus)

In der Vermittlung seit 18.08.2016


• Mischling


• Rüde / kastriert


• geboren ca. 2011


• Schulterhöhe: ca. 35 cm


• Lumpi ist geimpft, gechipt, entwurmt, kastriert,

tierärztlich untersucht und hat einen EU-Pass.


**********************


Beschreibung von LUMPI


Hallo, liebe Tierfreunde,


mein Name ist Lumpi und ich bin ein Mischlingsrüde. Momentan ist mein Wohnsitz das Tierheim Herzsprung, jedoch soll sich das in Zukunft ändern. Ich suche pfotenringend ein neues, liebevolles Zuhause für mich bei fürsorglichen Menschen, mit denen ich den Rest meines Lebens verbringen und viele schöne Momente erleben darf.


Ich möchte euch etwas über meinen Charakter erzählen, damit ihr wisst, ob ich gut zu euch passen würde: Gegenüber fremden Menschen und neuen Situationen bin ich ein sehr unsicherer und schreckhafter Hundemann, der sich erst einmal davon überzeugen muss, dass alles in Ordnung ist. Habe ich mich an meine Menschen gewöhnt, bin ich unwahrscheinlich anhänglich und sehr treu. Ich suche stets den Kontakt und verbringe meine Zeit am liebsten mit ihnen. Im häuslichen Umfeld habe ich eher einen ausgeglichenen Charakter. Andererseits zeige ich bei Unternehmungen oder im Garten meine aufgeweckte und verspielte Seite. An der Leine laufe ich recht brav, wenn ich meinen Besitzern vertraue. Kuscheleinheiten kann ich nie genug kriegen, dabei blühe ich regelrecht auf.


Es gibt sehr viele Dinge, die ich noch lernen muss und auch gerne dazu bereit bin. Meine zukünftigen Besitzer werden einen liebevollen und sehr treuen Begleiter an ihrer Seite haben, der mit ihnen durch dick und dünn geht. Aber auch etwas Arbeit werdet ihr mit mir haben, denn mein schreckhaftes und unsicheres Wesen zeigt sich deutlich im Alltag. Eure lohnenswerte Aufgabe wäre es, mir alle Dinge nach und nach zu zeigen und mir viel Sicherheit zu geben. Ich suche ein Zuhause in einer ruhigen Stadtrandlage oder im ländlichen Bereich. Kinder sollten allerdings lieber nicht vorhanden sein, da ich Angst vor ihnen habe. Auch gegenüber meinen Artgenossen bin ich unsicher und benötige Zeit, um mich an sie zu gewöhnen. Leider bin ich auf einem Auge blind, komme aber mit meinem Handicap gut zurecht.


Ich wünsche mir sehnlichst ein verantwortungsbewusstes Zuhause bei liebevollen und geduldigen Menschen.


Wenn Ihr mich gern kennenlernen möchtet, besucht mich doch bitte ganz bald hier:

http://tierherzen-brauchen-hilfe.de/

Nickname 18.09.2016, 09.35| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: LIEBE TRÄGT EIN WEICHES FELL | Tags: Hunde, Tierheim, Heimat, Liebe, Vermittlung,

Platon und das dumme Zeug

Eigentlich hört sich das richtig gut an, was uns der griechische Philosoph PLATON (ca.428 - 347 v. Chr.) da rät:


"Lerne zuzuhören,
und du wirst auch von denjenigen
deinen Nutzen ziehen,
die nur dummes Zeug reden."


So weit, so weise? Ich weiß nicht recht, denn was in aller Welt soll man von jemandem lernen, der nur dummes Zeug von sich gibt? Etwa, dass eine Menge davon existiert? Oder dass  viele Menschen gern dummes Zeug glauben? Eventuell könnte man auch lernen, dummes Zeug zu ertragen, ohne dass man dabei die Geduld oder sogar die Contenance verliert.


Sollte Platon es so gemeint haben, wäre das ganz schön arrogant; aber er hätte sich das wohl erlauben dürfen, schließlich war er Aristokrat. Man könnte das Zitat allerdings auch anders, freundlicher auslegen: Selbst wenn Menschen scheinbar dummes Zeug reden, sich dabei in Widersprüche verstricken oder Dinge hinzudichten, steckt meistens doch ein Körnchen Wahrheit darin.


Lernt man also, genau zuzuhören, was jemand sagt und das Gehörte nicht gleich als "dummes Zeug" abzutun, kommt man möglicherweise einer hintergründigen, verborgenen Weisheit auf die Spur. Ob es das ist, was uns Platon sagen wollte? Wir können es ja zu seinen Gunsten einfach mal annehmen.



Nickname 17.09.2016, 20.31| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: ZEITREISE UND GEDANKENFLUG | Tags: Platon, Griechenland, Philosophie, Geschichte, Leben, Lernen,

Höhere Mathematik

"Schaatz, hast du meine Brille gesehen?" Der beste aller Ehemänner verdreht die Augen und schaut anklagend zum Himmel: Lieber Gott, warum strafst du mich mit dieser Frau? Du gabst ihr zwei Ohren und eine Nase, um ihr Sehgestell zu halten, wieso macht sie keinen Gebrauch davon? Natürlich würde er das nie laut aussprechen, aber ich kenne ihn lange genug, um seine Blicke richtig zu deuten. Und er hat ja recht. Ich kann die seltsamen Orte gar nicht mehr alle aufzählen, an denen wir meine „Zweiten“ schon gesucht und – glücklicherweise – bisher noch immer gefunden haben: im Korb mit der Bügelwäsche, auf dem Kleiderschrank, in der Mikrowelle, um nur einige zu nennen.

Mit Schlüsseln verhält es sich leider ähnlich. Vor ein paar Jahren verlegte ich gleich mein ganzes Schlüsselbund. Selbst unter Androhung der absoluten Höchststrafe (von Ostern bis Weihnachten kein Marzipan) erinnerte ich mich nicht, wo ich es zuletzt gesehen hatte, und wir mussten sämtliche Schlösser im Haus und an den Gartentoren auswechseln. Ein teures Vergnügen, wenn man eine zentrale Sicherheitsschließanlage sein eigen nennt. Monate später entdeckte ich es dann zufällig beim Entrümpeln der Garage in einer alten Plastiktüte. Wie es da hingekommen ist, bleibt auf ewig ein Geheimnis.


Vergangenen Donnerstag holte mich der Beste wie immer von meinem Besuch im Seniorenheim ab. Zur Feier eines persönlichen Jahrestages lud ich ihn zum Essen in die „Tiroler Bauernstuben“ ein. Dort gibt es für den, der es mag, echtes Wienerschnitzel vom Kalb, Käsespatzen und einen Kaiserschmarrn, wie man in Salzburg oder Linz keinen besseren bekommt. Satt und zufrieden fuhren wir anschließend nach Hause. Am Gartentor stieg ich aus, um aufzuschließen. Ich griff in meine Handtasche und erstarrte. Wo, zum Kuckuck, waren die Schlüssel? Mir wurde richtig schlecht. Hektisch kramte ich in der Tasche, jedoch ohne Erfolg. Wir stellten das ganze Auto auf den Kopf, aber die Schlüssel blieben unauffindbar. Nachfragen im Heim und im Restaurant erbrachten ebenfalls nur bedauerndes Schulterzucken. Sie mussten mir wohl irgendwo auf der Straße unbemerkt aus der Tasche gefallen sein. Das bedeutete, wieder mal um die 700 Euro in den Sand gesetzt, nur wegen meiner blöden Schusseligkeit. Niedergeschlagen ging ich zu Bett. Was für ein deprimierender Abschluss dieses bis dahin so schönen Tages! Wenigstens machte der Beste mir keine Vorwürfe und überging die Angelegenheit stillschweigend, was ich ihm hoch anrechnete.


In der Nacht schlief ich sehr schlecht; die Sache mit den Schlüsseln ließ mir keine Ruhe. Hatte ich sie vielleicht doch nur übersehen? Gegen vier Uhr morgens stand ich auf und schlich ins Wohnzimmer. Um Bobby nicht zu wecken, suchte ich im Dunkeln nach meiner Handtasche. Ich nahm sie mit in die Küche und schüttete den gesamten Inhalt auf dem Tisch aus. Wie heißt es in dem Lied von Ina Müller: „…denn im Grunde herrscht das Grau´n in den Handtaschen der Frau´n!“ Kaum zu glauben, mit dem, was ich da ans Licht meiner Küchenlampe beförderte, hätte ich glatt ein Kosmetikstudio eröffnen, einen Baumarkt ausrüsten und obendrein auch noch ein Lazarett errichten können. Nur Schlüssel fand ich keine. Die Tasche war leer bis auf den Grund, fühlte sich aber trotzdem noch irgendwie schwer an. Bei näherem Hinsehen erspähte ich ganz hinten ein kleines, diskretes, mit einem Reißverschluss versehenes Geheimfach. Zaghaft öffnete ich es und wurde vor Freude beinahe ohnmächtig: Darin steckten meine vermissten Schlüssel! Um sie nur ja nicht zu verlieren, hatte ich sie hier sorgfältig verstaut und später in meiner Panik natürlich nicht mehr daran gedacht. Mein Glücksgefühl in dem Moment lässt sich nur schwer beschreiben, aber Kolumbus muss ganz ähnlich empfunden haben, als er Amerika entdeckte.


Anderntags sah ich in der Schmuckstunde eines Homeshoppingsenders ein bezauberndes Kollier aus Süßwasserperlen. Ich hatte schon öfter dort eingekauft, und war bisher immer zufrieden gewesen. Die Kette stand kurz vor dem Ausverkauf und war zudem kräftig im Preis reduziert, da war schnelles Handeln gefragt. Also nichts wie an den PC, die Seite aufrufen, Kunden- und Artikelnummer eingeben und per Mausklick die Bestellung abschicken. Kurz darauf erhielt ich von der Firma eine Mail als Bestätigung. In dem Augenblick betrat der beste aller Ehemänner mein Arbeitszimmer. Er sah mir über die Schulter, las die Nachricht und zog die Augenbrauen hoch. „Na“, fragte er anzüglich, „musstest du wieder Geld ausgeben? Hast du denn nicht schon genügend Klunkern?“ Im allgemeinen spricht man uns Frauen logisches Denken ja eher ab, doch hier reagierte ich blitzschnell. „Hör mal“, erklärte ich ihm, „das musst du anders rechnen. Schließlich haben wir dadurch, dass ich meine Schlüssel nun doch nicht verbummelt habe, jede Menge Kohle gespart. Die Kette kostet gerade mal ein Viertel davon, also bleibt unterm Strich noch ein hübsches Sümmchen übrig.“ Ungläubig staunend sah er mich an, soviel Rechenkunst hatte er von mir nicht erwartet. Immerhin war ich die mit dem „Mangelhaft“ in Mathe, von der 10. Klasse bis zum schriftlichen Abitur – aber in diesem Fall hatte ich recht, da biss keine Maus einen Faden ab. Ich rechnete erneut: Es stimmte, nach oben war noch reichlich Luft. Voller Freude bestellte ich mir zur Kette noch die passenden Ohrringe. Ein gewisser Betrag ging als Spende ans Tierheim, und vom Restlichen suchte der Beste sich eine kleine Lokomotive (von denen er allerdings auch schon genügend hat) für seine elektrische Eisenbahn aus.


Ich war äußerst zufrieden. Eigentlich ist die Mathematik ja doch eine feine Sache. Hätte ich das nur schon fünfundvierzig Jahre früher erkannt!


HAPPY END (wenigstens für dieses Mal…)


Nickname 14.09.2016, 17.09| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: ZEITREISE UND GEDANKENFLUG | Tags: Mathematik, Rechnen, Schule, Sparen,

Schadenfreude, reinste Freude!

Das Thema Aussetzen von Haustieren ist an sich überhaupt nicht lustig; und ich vertrete die Meinung, dass den Menschen, die es tun, Gleiches mit Gleichem vergolten werden sollte: Irgendwo in der Einöde an einen Baum oder an die Leitplanke einer Autobahn gebunden, ohne einen Tropfen Wasser der sengenden Sonne ausgeliefert - und erst in allerletzter Sekunde gerettet (was den meisten ausgesetzten Tieren leider nicht vergönnt ist). Über die folgende Geschichte musste ich aber doch schmunzeln:


Ein Mann will die Katze seiner Frau heimlich loswerden und beschließt, sie auszusetzen. Er nimmt sie mit ins Auto, fährt zwanzig Häuser weit, setzt die Katze aus und fährt heim. Zehn Minuten später ist die Katze auch wieder da. "Na gut", denkt sich der Mann, "war vielleicht ein wenig zu kurz, die Strecke". Er setzt sich wieder mit der Katze ins Auto, fährt fünf Kilometer weit und setzt sie aus. Zwanzig Minuten später ist die Katze wieder zu Hause. "Jetzt reichts!", denkt sich der Mann, nimmt die Katze mit ins Auto und fährt 20 Kilometer, dann durch den Wald, über eine Brücke, rechts, links und setzt die Katze dann schließlich mitten im Wald auf einer Lichtung aus. Eine halbe Stunde später ruft der Mann zu Hause an. "Ist die Katze da?" fragt er seine Frau. "Ja natürlich, warum?" "Hol sie doch mal ans Telefon, ich habe mich verfahren!"


Ich bin sicher, die Katze hat ihm den Heimweg erklärt - denn anders als Menschen tragen Tiere uns nichts nach und verzeihen uns  alles.


Nickname 13.09.2016, 14.25| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: VON TIEREN UND MENSCHEN | Tags: Katze, Navi, Tiere, Witz, Autobahn,

Wer´s glaubt, muss niesen!

AHOI!


Liebe Leute, sauer soll ja angeblich lustig machen. Wer´s glaubt wird aber ganz bestimmt nicht selig.

Ich kann Euch sagen, das war vorhin vielleicht ätzend. Sowas passiert mir auch nur einmal und nie wieder!


Ihr müsst wissen, unser Frauchen, die ist echt ´ne Wucht. Kaum, dass die mal mit uns schimpft; höchstens, wenn wir uns beim Briefträger oder beim Paketboten so richtig eingegroovt haben und einfach nicht mehr aufhören wollen zu bellen - da kann´s schon vorkommen, dass sie etwas energischer wird. Aber sonst lässt sich wirklich nichts gegen sie sagen. Klar hat sie ihre Macken und den einen oder anderen Tick: Zum Beispiel, wenn´s um gesunde Ernährung geht.


Sie ist kein Ökofreak oder so, isst ein-, zweimal im Monat wohl auch ein Stück Fleisch oder Wiener Würstchen (das meiste davon fällt ihr allerdings "rein zufällig" auf den Boden, wo Nelly und Bobby es dann aufsammeln dürfen. Nein, keine Angst, ich gehe auch nicht leer aus, sondern kriege eins von meinen speziellen Leckerlis). Aber sie sagt, gerade weil sie und Chef nicht immer nur das essen, was wirklich bio-logisch ist, kommt es auf gute Nahrungsergänzung an. Sie behauptet sogar, dass es heutzutage gar nicht mehr ohne geht, weil in den meisten Lebensmitteln zu wenig von dem drin ist, was der Körper so zum Leben braucht.


Zurzeit schwört sie auf Vitalpilze und Apfelessig - und ich stecke ab heute meine Nase garantiert nie mehr in Sachen, die mich nichts angehen, das gelobe ich bei meinem Schnurrbart und meinen Schlappohren! Ich wollte nämlich unbedingt wissen, was drin ist in dieser Dose mit den weißen Tabletten; man will ja schließlich mitbellen können. Da hat sie mich eben dran schnuppern lassen. Das hat vielleicht gebissen in meiner Nase und im nächsten Moment ging´s auch schon los: Ich habe geniest und geniest und konnte gar nicht mehr aufhören. Anstatt mich zu bedauern, hat Frauchen nur gelacht und gemeint, so würde es neugierigen Hunden ergehen, und Apfelessig habe nun mal kein Leberwurstaroma. Also, wenn das wirklich gesund sein soll, na dann ha-ha-hatschiiii, Prost Mahlzeit!


Macht´s gut, Nachbarn!
Euer BARNY

Nickname 12.09.2016, 12.42| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: NELLYS TAGEBUCH | Tags: Apfelessig, Vitalpilze, Nahrungsergänzung, Gesundheit,

Der aufrichtige HERBY

In der Vermittlung seit 09.11.2015


• Mischling


• Rüde, kastriert


• geboren ca. 2012


• Schulterhöhe: ca. 34 cm

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• Herby ist geimpft, gechipt, entwurmt, kastriert,

tierärztlich untersucht und hat einen EU-Pass.


Beschreibung von Herby


Hallo, liebe Leute da draußen - mein Name ist Herby. Ich lebe derzeit im Tierheim Herzsprung und suche ein neues Zuhause, in dem man mich lieb hat. Meine Pfleger meinten, ich sollte ein paar Zeilen schreiben, damit ihr mich etwas kennen lernen könnt. Sie bezeichnen mich immer als Clown. Ich habe nachgeforscht - und sie haben recht. Ich bin lustig, aufgeweckt, etwas tollpatschig und immer für ein Späßchen zu haben. Auch begrüße ich jeden Menschen sehr freundlich und werde am liebsten sofort von ihm durchgeknuddelt. Ich lasse mir gerne den Bauch kraulen, tobe mit Begeisterung umher und liebe es, Gassi zu gehen.

 

Man könnte mit mir auch viel trainieren, da ich einiges im Köpfchen habe. Aber nicht dass Ihr denkt, ich sei ein überdrehter Lümmel. Nein, ich habe auch eine sehr ausgeglichene Seite, dann möchte ich faul herum liegen und liebe es, wenn mir jemand die Ohren krault. An der Leine laufe ich recht brav und bin ein sehr angenehmer Begleiter bei Unternehmungen.

 

Bei anderen Hunden entscheidet die Sympathie, ob ich sie in meinen Freundeskreis aufnehme und ehrlich gesagt würde ich in meinem Zuhause lieber mit meinen Menschen allein leben. Im Sommer gehe ich auch gerne mit meinen Menschen baden, dann können wir ein Wettschwimmen veranstalten. Da ist noch etwas, das Ihr über mich wissen solltet: Obwohl ich ein unheimlich menschenbezogener Hundemann bin, gibt es Situationen, mit denen ich nicht zurechtkomme und auf die ich dann mit Knurren oder Schnappen reagiere. Besonders schwer fällt es mir, wenn mein Besitzer ohne mich denn Raum verlassen möchte oder mich Allein lässt. Am besten würde ich in einen Ein- oder Zweipersonenhaushalt ohne Kinder passen, mit Besitzern, die gerne mit mir trainieren und mit liebevoller Konsequenz an meinem Verhalten arbeiten.

 

Ich hoffe, dass ich bald ein tolles Zuhause, bei freundlichen Menschen finde, die mich nicht nur wegen meiner Stärken lieben, sondern die auch meine Schwächen bedingungslos akzeptieren.

http://tierherzen-brauchen-hilfe.de/

Nickname 10.09.2016, 14.48| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: LIEBE TRÄGT EIN WEICHES FELL | Tags: Tierheim, Hunde, Herzsprung, Vermittlung, Zuhause,

Missverständnisse zum Nachtisch

"Herr Ober, noch ein Bier, aber schnell!"

"Augenblick, mein Herr, zuerst da drüben die Damen."

"Hören Sie mal – ist das hier eine Bar oder ein Rettungsboot?"



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Eines Tages fragte ein Mann den lieben Gott:

"Gott, was ist für dich ein Jahrhundert?" "Gerade mal eine Sekunde."

"Und was ist für dich eine Million?" "Gerade ein Cent."

"Würdest du mir dann einen Cent geben?" „Aber gern, warte nur eine Sekunde!"


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Krause kommt im Hotel an. Als er abends ins Bett gehen will, entdeckt er auf dem Teppich eine Maus.

Er ruft den Portier an: "Ich habe eine Maus im Zimmer!"

"Kein Problem", beruhigt ihn der Portier, "die Kleine kann ihre Anmeldung auch morgen früh ausfüllen."



Nickname 09.09.2016, 14.13| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: ZEITREISE UND GEDANKENFLUG | Tags: Missverständnis, Dessert, Bar, Hotel, Gott, Zeit,

Aus lauter Jux und Toleranz

Peepshow: "Auf dem Weg zur Pressekonferenz vereinigten sich sichtlich vergnügt Schröder und Lafontaine."


***


Same procedure as every year: "Wie an jedem 20. Juli findet im Innenhof die Kanzlerniederlegung (Kranzniederlegung) statt."


***


Schwere Geburt: "Im Haushaltsstreit erhob Finanzminister Zweifel, Weifel, äh, Waigel Zweifel, hat Zweifel, der Finanzminister..."


***


Immer noch besser als schießen: "Es gibt gemeinsame Verhandlungen über den Plan, entlang der syrisch-israelischen Grenze eine Puffzone (Pufferzone) anzulegen."


***


Na dann: "Danke und tschüss für das Gespräch!"



Nickname 06.09.2016, 21.14| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: ZEITREISE UND GEDANKENFLUG | Tags: Sprache, Toleranz, Kanzlerin, Abend, Nacht,

Ein Spätsommertag auf dem Lande



Genauso erleben wir den heutigen Tag: Tiefblauer Spätsommerhimmel, sanft wärmende Septembersonne, angenehm milde 19 Grad. Die ersten Bäume färben sich herbstlich bunt, es ist beinahe windstill. Kaum ein Geräusch ist zu hören; nur ab und zu fährt ein Auto vorbei, radelt fröhlich lachend ein Kind durch die Straße oder bellt irgendwo ein Hund. Diese Stimmung macht einen so wunderbar träge, alles erscheint seltsam unwirklich. Man hat das Gefühl, als gäbe es auf der ganzen Welt nichts als Frieden. Nur eine Illusion, ich weiß. Die Wirklichkeit zeichnet leider ein anderes Bild. Aber heute möchte ich mir vorstellen, dass es so sein könnte. Schön wäre das.

Nickname 06.09.2016, 13.49| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: LICHTBLICKE | Tags: Sommer, Herbst, Natur, Frieden, Leben,

Unfreiwillig entblößt

Pfarrer Bornstett pflegt seine Predigt vom Manuskript abzulesen, das er eine halbe Stunde vor Beginn des Gottesdienstes auf die Kanzel legt. Eines Sonntags entwendet ein junges freches Gemeindemitglied heimlich die letzte Seite. Was passiert? Gerade liest der Pfarrer vor: "Und Adam sprach zu Eva...", da blättert er weiter, findet das letzte Blatt nicht, durchsucht durch das Manuskript und wiederholt, um Zeit zu gewinnen: "Und Adam sprach zu Eva..." Plötzlich fügt er leise hinzu, aber über die Lautsprecher ist es bis in die letzte Bank deutlich zu vernehmen: "...da fehlt doch ein Blatt!"


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In einem schwäbischen Dorf gab es einen Pfarrer, der hielt sich für einen begnadeten Sänger. An einem Sonntag konnte er sich mehr zurückhalten und überraschte die Gemeinde mit einem Gesangssolo. Während er seine Stimme erschallen ließ, sah er, wie einer alten Frau die Tränen über die Wangen liefen.


Nach dem Gottesdienst nahm er die Frau beiseite und sagte: "Es freut mich, dass mein Gesang Sie so bewegt hat. Möchten Sie mir anvertrauen, was Sie auf dem Herzen haben?" "Nein," antwortete die Frau, "das kann ich nicht sagen." Der Pfarrer ließ nicht locker: "Bitte erzählen Sie mir, welche Erinnerung ich in Ihnen wach gerufen habe."


"Wissen Sie," sagte die Frau endlich, "letzte Woche ist mein alter Ziegenbock gestorben. Und als Sie vorhin gesungen haben - da musste ich daran denken, wie schön das arme Tier immer gemeckert hat!"



Allen einen stimmungsvollen

Nachmittag!

Nickname 05.09.2016, 13.43| (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: ZEITREISE UND GEDANKENFLUG | Tags: Bibel, Pfarrer, Gesang, Alter, Erinnerung, Frau,

Besser wär´s!

Für manchen ist´s
ein harter Schlag,
dass er nie tun darf,
was er mag.

Wohl dem, der sich
mit frohem Mut
entschließt, zu mögen,
was er tut! 

©Mitternachtsspitzen

Nickname 04.09.2016, 09.05| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: ZEITREISE UND GEDANKENFLUG | Tags: Gedicht, Lebensweisheit, Sonntag,

Ich sehe, was du nicht siehst

Als ERDENENGEL begegnen wir uns neu von HERZ zu HERZ. Jeder ist für sich vollkommen, hat die männlichen und weiblichen Anteile in sich ins Gleichgewicht gebracht. Ich sehe dich und du siehst mich - so, wie wir sind!


Gemeinsam erschaffen wir etwas NEUES, und BEDINGUNGSLOSE Liebe ist in FREIHEIT möglich.

Nickname 03.09.2016, 09.25| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: LICHTBLICKE | Tags: Leben, Engel, Freiheit, Liebe, Herz,

Was kann der Bobby denn dafür, dass er so schön ist?

Was sagen Sie? Der Knabe in dem Lied heißt Sigismund? Ja, ich weiß, und für meinen Geschmack ist das ein reichlich alberner Name. Außerdem liegt Schönheit immer im Auge des Betrachters, und so mancher hat ein Gesicht, das nur seine Mutter lieben kann. Unseren Bobby finde ich richtig hübsch, trotz oder gerade wegen seiner demolierten Schnauze, des gespaltenen Ohres und der verkrüppelten Vorderbeine. Sein weiches, weißes Fell mit den lustigen Kuhflecken hat es mir angetan, und wenn er mir manchmal mit seinem einen Auge zublinzelt, kommt er mir direkt verwegen vor. Dabei ist er alles andere als das. Statt auszuteilen steckt er lieber ein, möchte es jedem recht machen und niemandem im Wege sein. Ein echter Seelenhund!

Halten Sie mich bitte nicht für flatterhaft. Ich liebe Barny nach wie vor heiß und innig. Sein Herz ist aus purem Gold; er hat mich hier mit offenen Pfoten aufgenommen und ganz schnell heimisch werden lassen. Dafür werde ich ihm ewig dankbar sein. Obendrein besitzt er sehr viel Charme, trotz seiner manchmal etwas ruppigen Art. Aber Bobby ist eben ganz anders, eher ein Hund zum Anlehnen, und das gefällt mir gut. Übrigens, wer sagt denn, dass man nicht zwei lieben kann? Rein platonisch, wohlgemerkt, zu etwas anderem reicht´s beim Böbchen ohnehin nicht mehr. Jedenfalls hat er bisher meine Flirtversuche höflich, aber doch entschieden zurückgewiesen. Dabei dachte ich, Männer wollen immer… Frauchen sagt, das liegt am Alter, er ist froh, wenn man ihm seinen Frieden lässt. Den hat er sich redlich verdient nach allem, was er durchmachen musste. Ich fühle mich trotzdem hundewohl mit meinen beiden Jungs und bin, wie Lucylectric (auch so ein komischer Name) froh, "dass ich´n Mähähädchen bin"!

Also dann, gute Nacht und auf Wiederlesen.

Haben Sie es fein!
Ihre Nelly


Sehen Sie, meine beiden Männer liegen mir zu Füßen!

Nickname 02.09.2016, 21.03| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: NELLYS TAGEBUCH | Tags: Hunde, Schönheit, Liebe, Name, Musik,

Our hearts will go on



Nun sind schon drei Jahre vergangen...


 1. September 2016

Du bleibst unvergessen, und wir sehen uns wieder!

In Liebe und Dankbarkeit,
Dein Frauchen (mit Herrchen und Barny)

Nickname 01.09.2016, 09.56| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: LIEBE TRÄGT EIN WEICHES FELL | Tags: Wendy, Hunde, Liebe, Leben, Tod, Abschied, Wiedersehen,

Bestens versorgt


"Mögest du im klaren
Wasser des Lebens fischen,
und mögen deine Netze,
wann immer du sie einholst,
mit den Schätzen der Erde gefüllt sein,
auf dass du mit allem VERSORGT bist,
was du benötigst."

IRISCHER SEGEN 

Nickname 01.09.2016, 09.13| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: LICHTBLICKE | Tags: Sorge, Ozean, Meer, Leben,

2016
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ÜBER MICH:Geboren vor 61 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.
Verheiratet mit dem besten aller Ehemänner und glückliches Frauchen von drei allerliebsten Fellnasen.


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