Mitternachtsspitzen
Erinnerungen sind kleine Sterne, die tröstend in das Dunkel unserer Trauer leuchten.

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gemeldet am: 20.02.2017 17:05

Dahoam is dahoam!

"East, west - home is best!" Dieses Sprichwort nahm eine Engländerin sich zeitlebens besonders zu Herzen. Die kürzlich Verstorbene reiste in 94 Jahren nur ganze 16 Kilometer weit! Als vierjähriges Mädchen zog sie mit ihrem Vater in das kleine südenglische Dorf Shrewton, wo sie die restlichen 94 Jahre ihres Lebens verbrachte, so meldete die Londoner "Times". Einzige Ausnahmen bildeten ein Arztbesuch im Nachbardorf und ein Ausflug in die nächste Kleinstadt Salisbury, wo sie als 96-Jährige zum ersten Mal in ihrem Leben eine Fußgängerampel sah.


Wie ihre Angehörigen versicherten, hatte sie trotzdem nie das Gefühl, etwas zu verpassen. Sie lebte gern in Shrewton und es zog sie nichts von dort weg. Der Tante-Emma-Laden und das Postamt hielten alles bereit, was sie zum Leben benötigte. Eine Verwandte, die am Sterbebett bei ihr war, berichtete: "Sie sagte immer: 'Hier gibt es doch alles, was ich brauche.' "


Dabei dachte ich, wir wären die weltweit größten Reisemuffel. Wir haben es nie über die Steiermark hinaus gebracht, und auch das ist immerhin schon zwölf Jahre her. Ein Grund hierfür sind natürlich unsere Vierbeiner, denen wir weite Reisen nicht gern zumuten möchten. Vor allem liegt es aber an der eigenen Bequemlichkeit. Madame ist nämlich zum Kofferpacken viel zu faul - wozu sich die Mühe machen, wo man doch zuhause alles an Ort und Stelle hat!




Monsieur lässt ebenfalls am liebsten auf der heimischen Terrasse die Beine baumeln.



Bald ist es wieder soweit!!!

Nickname 21.02.2017, 17.43| (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: ZEITREISE UND GEDANKENFLUG

Der Bandenchef


Heute stellen wir Ihnen den hübschen Olsen vor. Erst seit kurzem lebt der junge Rüde bei uns im Tierheim und wartet darauf, ein neues Zuhause zu finden.


Geboren wurde Olsen am 02.02.2016, und er hat eine Schulterhöhe von ca. 54 cm. Vom Charakter ist er eine richtige Frohnatur und liebt die menschliche Gesellschaft. Gern erlebt er neue Abenteuer, und lange Ausflüge mit seinem Herrchen und/oder Frauchen in der Natur findet er einfach klasse! Auch das Spielen gehört zu seinen liebsten Hobbys - ganz gleich, ob mit uns Menschen oder mit seinen Artgenossen. Mit allen kommt er wunderbar zurecht.


Olsen ist schon stubenrein, kann allein bleiben und läuft brav an der Leine. Auch beim Auto fahren gibt es mit ihm keine Probleme. Beim Spielen allerdings gerät er- wie sollte es bei einem solchen Jungspund anders sein - leicht in Überschwang. Aber mithilfe  einer liebevollen, konsequenten Erziehung lernt er sicher bald,  auch das etwas ruhiger angehen zu lassen. Nur Kleinkinder sollten aus diesem Grund besser nicht in seinem neuen Zuhause leben.


Olsen ist ein wirklich toller, vierbeiniger Begleiter und wird seinen künftigen Besitzern viel Freude machen. Wir würden uns freuen, wenn er bald eine liebe Familie findet!


http://tierherzen-brauchen-hilfe.de/

Nickname 21.02.2017, 17.33| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: LIEBE TRÄGT EIN WEICHES FELL

Otto ist kein Normalverbraucher!


In der Vermittlung seit 09.11.2015


• Mischling


• Rüde, kastriert


• geboren ca. 10.2009


• Schulterhöhe: ca. 34cm



• Otto ist geimpft, gechipt, entwurmt, tierärztlich untersucht,

kastriert und hat einen EU-Pass.

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Beschreibung von Otto


Ein freundliches "HALLO!" Ich heiße Otto. Finden Sie nicht auch, dass ich ein hübscher Mischlingsrüde bin? Meine Lieblingsbeschäftigungen sind Kuscheln, Knuddeln, Spielen und besonders Spazierengehen – das ist das Größte für mich. Menschen gegenüber bin ich sehr positiv eingestellt und nehme jede Zuneigung dankend an. Und haben Sie mal ausnahmsweise wenig Zeit für mich, suche ich mir ein gemütliches Plätzchen und döse vor mich hin. Meine Hundekumpels finde ich ebenfalls klasse und hätte nichts gegen einen Artgenossen in meinem neuen Zuhause einzuwenden. Ich bin ein aufgeweckter Hundemann, der gern die Welt erkundet oder mit Herrchen/Frauchen über Wiesen tobt.


Wenn wir dann müde nach Hause kommen, genieße ich ausgiebige Schmusestunden. An der Leine laufe ich schon recht gut, auch wenn ich manchmal noch etwas flott bin. Ein paar Schulstunden müssten Sie schon einplanen, denn es gibt noch einiges für mich zu lernen. In meiner neuen Familie sollten keine kleinen Kinder sein, da ich in manchen Situationen ein bisschen schwierig reagiere. Wenn ich etwas nicht mag oder tun möchte, kann ich nämlich auch schon mal knurren oder schnappen. Aber gemeinsam, mit viel Liebe und in wenig Geduld kriegen wir das hin!


Gibt es jemanden, der mir ein neues Zuhause schenkt und mich einfach nur lieb hat? Ich werde ein sehr anhänglicher und treuer Begleiter sein!

http://tierherzen-brauchen-hilfe.de/

Nickname 20.02.2017, 22.49| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: LIEBE TRÄGT EIN WEICHES FELL

Was wurde aus HANNI und NANNI nach dem Internat?


Heute möchten wir Ihnen zwei unglaublich liebe Hundeomas vorstellen. Die Beiden heißen Hanni und Nanni und sind zwei ca. 10 - 12 Jahre alte Cavalier King Charles Spanielmix - Hundedamen. Ursprünglich lebten sie unter sehr schlimmen Bedingungen, weit entfernt von einem liebevollen Zuhause. Bei uns angekommen, waren die zwei Omas froh, sich in einem weichen Körbchen ausschlafen zu können und wollten sich kaum bewegen. Leider kamen sie auch in einem sehr schlechten Gesundheitszustand zu uns.


Hanni (braun) ist vermutlich die Ältere von beiden. Wie sich beim Ultraschall herausstellte, hat sie ein Herzproblem und bekommt jetzt zwei passende Medikamente. Außerdem sieht und hört sie nicht mehr gut. Sie kam mit einer starken Ohrenentzündung zu uns die inzwischen behandelt wird. Wir wissen leider nicht, wie lange sie schon mit der Entzündung zu kämpfen hat. Ihre Ohren sehen schon besser aus, aber die Behandlung wird noch einige Zeit dauern. Auch hat sie schon eine Blutuntersuchung bekommen. Die Werte waren normal, bis auf einen leicht erhöhten Nierenwert.


Nanni (weiß-braun) bekam ebenfalls eine Blutuntersuchung, welche eine hohe Entzündung im Körper anzeigte. Auch sie wurde gleich behandelt. Ebenfalls hat auch Nanni ein Herzproblem, das behandelt wird. Ihre Ohren und Augen sind, dem Alter angemessen, auch nicht mehr die besten. Leider sind Nannis Hüfte und die Gelenke nicht mehr so gut, und man sieht ihr schon beim Laufen an, dass sie eine Hundeoma ist. Aber sie kommt derzeit gut damit zurecht, sie geht eben alles ein bisschen ruhiger an. Beide haben gereizte Haut und viele Schuppen und werden jetzt mit einem speziellen Shampoo gewaschen. Bis die Zwei sich wieder richtig erholt haben, wird es noch eine Weile dauern, aber Stück für Stück geht es ihnen besser.


Charakterlich haben die zwei Hundeomas uns sofort bezaubert, denn sie haben ein ausgesprochen liebes und sanftes Wesen. Sie genießen sichtlich jede Berührung und Streicheleinheit. Besonders süß ist es, wenn wir uns zu den Beiden setzen, dann kuscheln sie sich ganz eng an uns, machen es sich auf uns Zweibeinern gemütlich und schlafen friedlich ein. Gemütliche Spaziergänge in der Natur genießen die Beiden sehr. In einem ruhigen Tempo erkunden sie ihre Umgebung. Auch mit anderen Hunden haben sie kein Problem.


Wir würden uns freuen, wenn auch diese zwei freundlichen Omas erfahren dürfen, was ein liebevolles, führsorgliches Zuhause ist. Jedoch müssen es verantwortungsbewusste Menschen sein, die wissen, dass die Beiden schon im gesetzten Hundealter sind, viel Pflege benötigen und auch weiterhin Tierarztkosten entstehen werden. Am schönsten wäre natürlich, wenn sie vielleicht zusammen eine Familie finden würden, aber sie können ebenso gern einzeln in ein neues Zuhause ziehen.


Auch über eine Patenschaft für die zwei Süßen würden wir uns riesig freuen. Hanni und Nanni sagen schon jetzt Dankeschön!


http://tierherzen-brauchen-hilfe.de/

Nickname 20.02.2017, 19.33| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: LIEBE TRÄGT EIN WEICHES FELL

Zum five o´clock tea: Abgezockt!

Die alleinerziehende Mutter schickt ihre Tochter zu deren anderweitig verheiratetem Vater, um wieder einmal den Scheck für die Alimente abzuholen. Als der Vater ihr den fälligen Scheck überreicht, sagt er: "So, hier hast du das Ding. Aber sag deiner Mutter, das ist das letzte Mal, denn du wirst Ende des Monats volljährig. Und dann achte mal darauf, was für ein Gesicht sie dabei macht."

Die Tochter geht nach Hause und erzählt ihrer Mutter alles. Da meint diese: "So so, das hat er gesagt. Dann gehst du jetzt noch einmal zu deinem Vater und sagst ihm, du bist überhaupt nicht von ihm. Und dann achte mal darauf, was für ein Gesicht er dabei macht."

Allen Lesern einen angenehmen Feierabend
ohne böse Überraschungen!


Nickname 20.02.2017, 17.03| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: ZEITREISE UND GEDANKENFLUG

Danke, Sie sind ein Engel!

„Mit siebzehn hat man noch Träume, da wachsen noch alle Bäume in den Himmel der Liebe“, sang Peggy March einst in den 60ern. So schön, so romantisch – nur leider wuchsen in meinem Fall keine Bäume in den Himmel, sondern ich selbst. Schon mit fünfzehn war ich einen guten Kopf größer als die meisten meiner Mitschüler, und mit einem Kampfgewicht von knapp siebzig Kilo kam ich mir wie ein richtiges Elefantenbaby vor. Meine Großmama, die nur anderthalb Meter maß und nie mehr als einen Zentner wog, redete mir gut zu: „Warte nur, mein Kind, eines Tages wirst du dem lieben Gott dankbar sein, dass er dich hat so groß werden lassen.“ Ein schwacher Trost, wenn ich mir immer wieder den dämlichen Spruch anhören musste: „Na, wie ist denn die Luft da oben?“ und sich alle Jungs nur für meine zierlichen, gertenschlanken  Freundinnen interessierten. Von denen hatte ich immerhin eine ganze Menge, sie brauchten ja meine Konkurrenz nicht zu fürchten. Am gemeinsten war, dass es ab Kleidergröße 40 keine richtig flotten Teenagerklamotten mehr gab und ich zu allem Übel auch noch im Omalook herumlaufen musste; zumindest empfand ich es damals so.

Aber irgendwann findet jedes Töpfchen sein Deckelchen. Mit einundzwanzig lernte ich in der Tanzschule den Besten kennen, der für mich auch heute noch der Größte ist – von außen, wie von innen. Wir waren damals beide auf der Suche nach einem neuen 'Trainingsgerät' fürs Turniertanzen - bei seinem Gardemaß von 1,92 m kein leichtes Unterfangen. Fast zwanzig Jahre lang haben wir dann recht erfolgreich Standardturniere getanzt. Hierbei kam unsere Körperlänge uns zugute, denn wir konnten viel raumgreifender tanzen und fielen einfach mehr auf als die kleineren Paare.


Inzwischen passiert es mir häufiger, dass mich im Supermarkt jemand bittet, ihm etwas aus den oberen Regalen herunterzureichen. Erst vorgestern versuchte eine kleine Dame vergeblich, an das letzte Päckchen Tiefkühlspinat zu gelangen, das im Fach ganz hinten lag. Ich half ihr und erntete dafür ein strahlendes Lächeln. „Vielen Dank, Sie sind ein Engel!“, sagte sie. Das war vielleicht ein bisschen übertrieben, aber es söhnte mich ein weiteres Mal mit meinen 'Affenarmen' aus. Omi hat recht behalten, und manchmal kommt es eben doch auf die Größe an…

Nickname 20.02.2017, 16.58| (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: ZEITREISE UND GEDANKENFLUG

Lieben Sie Schubert?

In der Vermittlung seit 06.09.2016


• Mischling


• Rüde / kastriert


• geboren ca. 2004 - 2006


• Schulterhöhe: ca. 43 cm


• Schubert ist geimpft, gechipt, entwurmt, kastriert,

tierärztlich untersucht und hat einen EU-Pass.


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Beschreibung von Schubert


Schubert ist ein äußerst freundlicher Mischlingsrüde. Derzeit lebt er bei uns im Tierheim Herzsprung. Er hat sich inzwischen gut hier eingelebt und wir möchten uns jetzt auf die Suche nach einer liebevollen Familie für ihn machen. Schubert ein ausgesprochen anhänglicher und verschmuster Hundemann, der uns Menschen sehr liebt. Doch braucht er erst Vertrauen und etwas Zeit, um die Menschen kennen zu lernen. Anfangs ist er etwas unsicher, aber nicht ängstlich. Hat er einmal Zutrauen gefasst, ist er ein freundlicher, menschenbezogener, sehr lieber Rüde. Er ist in seinem Zuhause sehr brav, jedoch muss er, trotz seines Alters, noch einiges lernen. Aber mit der Unterstützung seiner Menschen ist das für ihn kein Problem.


Bei Spaziergängen ist er an allem, was um ihn herum passiert, sehr interessiert und erkundet gerne seine Umgebung, jedoch läuft er momentan noch unsicher an der Leine. Er hat ein sehr ausgeglichenes und entspanntes Wesen. Schubert sucht ein ruhiges Zuhause, am liebsten in einem Ein – oder Zweipersonenhaushalt oder bei liebevollen älteren Menschen. Gern kann auch ein ruhigerer Ersthund im Zuhause vorhanden sein, da Schubert ein sehr gutes Sozialverhalten hat. Leider ist der süße Bursche auf einem Auge blind. Er kommt aber im Alltag problemlos mit seinem Handicap zurecht. Bei der Blutuntersuchung wurde festgestellt, dass die Leberwerte und Bauchspeicheldrüsenwerte erhöht sind, was eine medikamentöse Behandlung erforderlich macht.


Wir hoffen sehr, dass bald jemand dem lieben, älteren Hundemann ein schönes Zuhause schenkt!


http://tierherzen-brauchen-hilfe.de/

 


Nickname 19.02.2017, 20.26| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: LIEBE TRÄGT EIN WEICHES FELL

Whoopi, wie sie keiner kennt!



Einen feinen Nachmittag

wünsche ich Euch allen!


Ich heiße Whoopi und bin ein ca. 1,5 Jahre altes Mischlingsmädchen. Mein Leben war bisher alles andere als schön. Ich lebte in Polen zusammen mit einigen anderen Hunden auf einem großem Gelände mit der Aufgabe, Wache zu halten. Da wir alle nicht kastriert waren, gab es natürlich schnell Nachwuchs. Nachdem wir immer mehr geworden waren, beschloss das Amt, dass wir nicht länger dort bleiben könnten. So kamen wir ins polnische Tierheim....

 

Meine Schwester Wibke und ich zogen anschließend ins Tierheim Herzsprung, um endlich die Chance auf ein richtiges Hundeleben zu haben. Meine Schwester brauchte nicht lange zu warten , bis sie sich in das Herz einer lieben Dame geschlichen hatte. Jetzt lebt sie in der Nähe von Stade und kann ihr Dasein so richtig genießen. Das möchte ich natürlich auch und hoffe auf ebenso liebe Menschen, die mir ein neues Zuhause schenken.


Ich habe leider durch meine Vergangenheit fast nichts von der Welt kennen lernen können und bin anfangs in neuen Situationen noch unsicher. Sobald ich jedoch merke, dass mir nichts passiert, blühe ich auf. Im Grunde bin ich nämlich eine fröhliche und aufgeschlossene Hundedame. Auch gegenüber meinen Artgenossen habe ich ein freundliches Wesen und spiele sehr gern mit ihnen. Wenn ich Vertrauen zu meinen Menschen gefasst habe, liebe ich es, mit ihnen zu kuscheln und zu toben. Nur an der Leine geführt zu werden ist mir noch nicht ganz geheuer. Inzwischen laufe ich zwar schon etwas mit, aber so richtig überzeugt bin ich noch nicht. Aber auch das bekommen wir gemeinsam hin, wenn ich erst in Eurer Familie leben darf. Hoffentlich ist es schon ganz bald soweit!!!


http://tierherzen-brauchen-hilfe.de/

Nickname 19.02.2017, 17.10| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: LIEBE TRÄGT EIN WEICHES FELL

Gestatten, Frau Luna oder: Steinbock sucht Jungfrau


Eine Freundin von mir lebt seit Jahren streng nach dem Mond. Nein, nicht dahinter, sondern wirklich danach. Ob Haare schneiden, Blumen pflanzen oder Wäsche waschen – bei ihr geht nichts, ohne dass sie vorher ihren Mondkalender zu Rate zieht. Ein bisschen überspannt kam sie mir schon vor; aber irgendwann fing die Sache doch an, mich zu interessieren. „Der Mann im Mond, der hat es schwer, denn man verschont ihn heut´ nicht mehr. Er schaut uns bang von oben zu und fragt, wie lang hab´ ich noch Ruh?“, so hieß es einst in dem Gassenhauer von Gus Backus. Umgekehrt scheint es, als ob der Mann im Mond uns auch manchmal zu schaffen macht. Schließlich gibt es genügend Menschen, die bei Vollmond tagsüber Unruhe verspüren und nachts schlecht schlafen. Dafür gelingt ihnen an anderen Tagen praktisch alles und sie fühlen sich, als könnten sie Bäume ausreißen (nur bildlich gesprochen, die echten Bäume lassen wir lieber stehen). Woran liegt das? Meine Freundin hat es mir erklärt:

Schon unsere Vorfahren beobachteten, wie der Mond in welcher Zeit auf Mensch und Natur wirkt und nutzten dieses Wissen für ihre Gesundheit, die Arbeit in Haus, Garten und Landwirtschaft sowie für ihr eigenes Wohlbefinden – ihre Wellness, wie wir heute sagen. Aufgrund dieser Beobachtungen stellten sie sich zunächst Mondregeln und später einen Mondkalender zusammen. Dieser beruhte auf jahrhundertelanger Erfahrung und zeigte an, welche Tage für bestimmt Vorhaben günstig oder eher ungünstig sind. Dabei spielen die Mondphasen (sieben an der Zahl) eine wesentliche Rolle. Diese sind an jedem Tag miteinander kombiniert und wirken sich, je nach ihrer Aussagekraft, günstig oder ungünstig auf bestimmte Aktivitäten aus. Und das sind sie:


Der Neumond


Während dieser Phase ist der Mond von der Erde aus nicht zu sehen, weil er dann zwischen Erde und Sonne steht, so dass die der Erde zugewandte Seite des Mondes im Dunkeln liegt. Aber auch wenn wir ihn nicht sehen, beeinflusst der Neumond Menschen und Natur. Zum Beispiel hilft er der Seele, damit wir endlich beginnen, ungeliebte Angewohnheiten aufzugeben. Oder er hilft unserem Körper, indem wir an Neumond einen Tag lang fasten und dadurch vielen Krankheiten vorbeugen.  So ein Fastentag zwischendurch ist übrigens ein freundlicher Helfer beim Gewichtsmanagement, auch ohne Neumond. Ich habe es selbst ausprobiert.


Der zunehmende Mond


Wenn der Mond zunimmt, rückt er aus der Linie zwischen Sonne und Erde, so dass seine der Erde zugewandte Seite jeden Tag ein bisschen mehr von der Sonne beschienen wird. Bei zunehmendem Mond ist eine gute Zeit um den Körper zum Beispiel mit Vitaminen zu kräftigen zu stärken.



Der Vollmond


Manch einer hat ein Vollmondgesicht. Das kann abwertend gemeint sein, eine Umschreibung für fett. Ein rundes Vollmondgesicht kann aber auch strahlen und Helligkeit verbreiten, ebenso wie der volle Mond. In dieser Phase steht die Erde zwischen Sonne und Mond, die der Erde zugewandte Mondseite ist komplett beleuchtet.


Bei Vollmond kommt es häufig zu Temperatur- und Wetterwechsel. Ebenso wechselhaft wie das Wetter sind an Vollmondtagen oft auch die Gefühle der Menschen. Sowohl seelische als auch körperliche Wunden können dann stärker als sonst bluten.


Der abnehmende Mond


Diese Phase steht ganz allgemein für das Freisetzen von Energien – bestens geeignet für viele Haus-, Garten- und Pflanzarbeiten. Auch das Abnehmen soll bei abnehmendem Mond leichter fallen. Wenn es wieder soweit ist, könnte ich eigentlich mal einen Versuch wagen!



Der aufsteigende und der absteigende Mond


stehen nicht in Zusammenhang mit den anderen Mondphasen, sondern bezeichnen ihren Stand in den Tierkreiszeichen. Der Mond ist aufsteigend in den Zeichen Schütze bis Zwillinge, absteigend dann umgekehrt. Diese beiden Zeichen fungieren als Wendepunkte. Der aufsteigende Mond, also die erste Jahreshälfte, steht für Blüte und Wachstum, der absteigende Mond für Reife, Ernte und Niedergang.


Der Mond in den Tierkreiszeichen


Sonne und Mond haben etwas gemeinsam: Beide durchlaufen sie die Tierkreiszeichen. Aber im Gegensatz zur Sonne hält sich der Mond statt eines ganzen Monats nur zwei bis drei Tage in einem Zeichen auf. Jedes Tierkreiszeichen hat eine andere Wirkung auf Mensch und Natur; außerdem werden bestimmte Körperregionen durch die einzelnen Zeichen beeinflusst. Wirkt man positiv auf die jeweilige Region ein, ist das wirkungsvoller als an anderen Tagen; umgekehrt kann man schädliche Einflüsse dementsprechend vermeiden.


Vielleicht ist das alles Humbug, aber möglicherweise ist doch etwas dran. Ein bisschen neugierig bin ich jedenfalls geworden, und etwas kann man auf jeden Fall vom Mond lernen: Ganz gleich, was passiert, er zieht seine Kreise und lässt sich durch nichts aus der Bahn werfen. Das finde ich in jedem Fall nachahmenswert.



Nickname 18.02.2017, 18.47| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: ZEITREISE UND GEDANKENFLUG

Das Wandern ist des Müllers Lust...

... und der Hausfrau/des Hausmannes Frust. Das folgende Lied von Edith Schollwer - wie ich finde, ein Juwel kabarettistischer Kleinkunst - spricht bestimmt Tausenden von guten Hausgeistern aus der Seele. Es ist eine Hommage an alle, die sich tagtäglich und nachtnächtlich für ihre Lieben aufopfern und dafür leider oft nur wenig Dankbarkeit ernten.

Viel Vergnügen!


Der Doktor sagt, dass wir zu wenig wandern
und dass kein Mensch spazieren gehen mag, fidebum.
Wahrscheinlich spricht der Doktor bloß von andern,
denn ich als Hausfrau latsch den ganzen Tag.
Morgens früh schon um halb acht,
hab ich Brötchen raufgebracht.
Danach steht der Gang zur Küche mir bevor;
dann nehm ich die Zeitung ab
und dann laufe ich im Trab
mit den Kaffeetassen durch ´n Korridor.-

***

Ja, als Hausfrau ist man ständig auf der Wanderschaft,
jowiwallerallela, jowiwallerallela.
Täglich mach ich zwanzig Mal mit viel Geklirr
einen Gepäckmarsch mit dem ganzen Essgeschirr.
Darum habe ich als Hausfrau einen Zorn
aufs Wandern, aufs Wandern.
Meine Sohlen haben ´ne Haut, die ist von Horn,
denn bin ich hinten, klingelts gerade immer vorn.

Und sind die Kinder endlich in der Schule
und ist der Mann dann schließlich im Geschäft, fidebum,
dann sitz ich nicht gemütlich auf'm Stuhle,
der Hund muss nämlich runter, weil er kläfft.
Darauf hol ich mit dem Netz die Kartoffeln, die Koteletts,
und der Hund führt mich spazieren von Baum zu Baum.
In der Wohnung ist zu tun und anstatt mich auszuruhn,
galoppier ich mit'm Staubtuch durch'n Raum.


***


Ja, als Hausfrau ist man ständig auf der Wanderschaft,
jowirallerallala, jowirallerallala.
Mit der letzten Kraft bring ich das Abendbrot,
dann will Max spazieren gehen, doch ich bin halb tot.
Aber sage ich, ich habe keinem Mumm
aufs Wandern, aufs Wandern
Schimpft mein Männeliek: "Nun geh doch nicht so krumm -
denn du sitzt doch hier den ganzen Tag bloß rum!"


All den vielen fleißigen Hausfrauen und -männern

ein erholsames Wochenende!


Nickname 18.02.2017, 16.22| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: ZEITREISE UND GEDANKENFLUG

Kein gutes Blatt: Grand mit Viren

  AHOI! 


Liebe Leute, so ein Mist. Nun hat´s unser Frauchen doch erwischt. Dabei wollte sie diese Saison unbedingt mal aussetzen. Bisher hat sie sich auch wacker gehalten, aber vergangenen Sonnabend ging es los. Vormittags rief eine Freundin von ihr an und wollte wissen, wie es uns geht. Da fühlte sich die Große noch fit. Abends machte es dann plötzlich „Pumm!“ und in Nullkommanix hatte sie eine verstopfte Triefnase, kleine verquollene Schweinsäuglein (hat sie gesagt!) und Halsweh, so als hätte sie mit Reißnägeln gegurgelt.


Als sich herumsprach, dass das Fraule flachliegt, kriegte sie natürlich von allen Seiten zu hören, warum haste dich bloß nicht gegen Grippe impfen lassen, wärste man hingegangen. Davon hält die Große aber nix. Erstens, weil sie panische Angst hat vor der Piekserei. Sie kann im Fernsehen ja keine Arztserie angucken, weil sie gleich in Ohnmacht fällt, wenn sie eine Spritze sieht. Und zweitens, weil sie sagt, so eine Impfung hat Begleiterscheinungen, die nicht von Pappe sind wirkt immer nur gegen einen bestimmten Typ von Viren. Wenn die nun beschließen, kommt, wir schicken einfach mal die Brüder vom anderen Stamm auf den Kriegspfad, dann biste neese!


In den beiden Seniorenheimen, wo Frauchen ehrenamtlichen Dienst leistet, war man wenig begeistert, als sie sich krankgemeldet hat. Dort soll am Rosenmontag und Fastnachtsdienstag nämlich Fasching gefeiert werden, und unser Fraule macht das Programm, mit Musik, Witze erzählen und lustigen Spielen. Ein Kostüm hat sie sich auch schon besorgt, so was Hawaiianisches. Natürlich hatten alle Angst, dass der Spaß ins Wasser fällt. Die Große hat sie aber beruhigt und gesagt, nur keine Panik, bis dahin ist die olle Fregatte längst wieder flott.


Inzwischen ist sie wieder fast wohlauf. Zum Glück hatte sie ja kein richtiges Influnzadings, sondern bloß eine saftige Erkältung. Das ganze homöopathische Zeug, das sie sich schon wochenlang einwirft, um ihr Immunsystem auf Trab zu bringen, nützt also doch was.


Schluss für heute, gleich gibt es Abendbrot. Bleibt gesund und haltet Euch senkrecht. Wie sagte schon Lupina, die weise Wölfin? Die beste Krankheit taugt nix!


In dem Sinne:


Macht´s gut, Nachbarn!

Euer Barny



Mal gucken, was heute Abend läuft!


Nickname 16.02.2017, 17.26| (4/3) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: NELLYS TAGEBUCH

Rambo liebt Mila!


In der Vermittlung seit 02.01.2017


• Mischlinge


• Hündin / Rüde / beide kastriert


• geboren 13.07.2014


**************

• Mila & Rambo sind geimpft, gechipt, entwurmt, kastriert,

tierärztlich untersucht und haben jeweils einen EU-Pass.


Beschreibung von Mila & Rambo


Diese zwei süßen Fellnasen suchen zusammen ein neues schönes Zuhause. Die Beiden heißen Mila (Schwarz-Braun) und Rambo (Braun). Leider mussten die Geschwister ihr bisheriges Zuhause aus privaten Gründen verlassen und sind jetzt auf der Suche nach einer lieben Familie. Die Zwei sind sehr menschenbezogene und anhängliche Hündchen, jedoch können sie bei Fremden erst einmal schüchtern reagieren. Haben sie ihr Gegenüber aber erst einmal ausgiebig beschnuppert, tauen die Beiden auf und zeigen ihre fröhliches Wesen. Liebend gerne kuscheln und schmusen sie mit ihren Menschen, aber auch Toben und Spielen dürfen in ihrem Tagesablauf nicht fehlen.


Zusammen mit ihren Menschen machen sie gerne Ausflüge in die Natur und erforschen die Umgebung, um Neues zu entdecken. Die zwei Süßen würden sehr gut in einen lieben Ein-oder Zweipersonenhaushalt passen oder zu einer Familie mit älteren, verantwortungsbewussten Kindern. Bei ihren Artgenossen zeigen sie anfangs ein unsicheres Verhalten, haben sie den anderen Hund aber kennen gelernt, verstehen sie sich meist gut. Die Beiden sind schon stubenrein, haben bereits das Kommando "Sitz" gelernt und verhalten sich brav im Haus. Jedoch haben sie bisher das Alleinbleiben nicht kennen gelernt.


Wir hoffen sehr dass liebevolle und fürsorgliche Menschen den Beiden bald ein neues Zuhause schenken!

http://tierherzen-brauchen-hilfe.de/

Nickname 14.02.2017, 14.24| (2/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: LIEBE TRÄGT EIN WEICHES FELL

Halb - Amtliches und In - Offizielles



Eine inoffizielle Arbeitsleistungsbewertung

ihrer Bedienten,


veröffentlicht von der hessischen Finanzverwaltung,


anno 1994 (und vielleicht

immer noch aktuell):





Amtsgehilfe: weiß alles.


Sekretär: weiß alles besser.


Obersekretär: will alles besser wissen.


Hauptsekretär: kann lesen.


Inspektor: kann schreiben.


Oberinspektor: kann lesen und schreiben.


Amtmann:  kennt den, der lesen und schreiben kann und kann Ortsgespräche führen.


Amtsrat: kann Ferngespräche führen.


Oberamtsrat: weiß, wo alles steht.


Regierungsrat: glaubt, alles zu wissen.


Oberregierungsrat: ist der, der eigentlich alles wissen müsste.


Regierungsdirketor: unterschreibt nur, was er lesen kann.


Ministerialrat: denkt, dass alles richtig ist, was er unterschreibt.


Ministerialdirigent: fragt, wo er unterschreiben kann.


Staatssekretär: trägt die Aktentasche des Ministers.


Minister: glaubt, dass in der Aktentasche alles ist, was er wissen müsste.

Nickname 14.02.2017, 14.03| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: ZEITREISE UND GEDANKENFLUG

Botox fürs Parlament oder: Es fängt damit an, dass am Ende ein Punkt fehlt


Feine Manieren: "Ach, wissen Sie, wer im Gasthaus sitzt, soll nicht mit Steinen werfen!" (Glashaus)

***

Botox fürs Parlament: "Herr Abgeordneter, Sie müssen sich hier nicht so aufpolstern." (aufplustern)

***

Putzig: "Es half dann auch nichts, dass Wolfgang Schnäuble staubte." (Schäuble schnaubte)

***

Verlorene Unschuld: "Der Senator kam nicht mit hehren Lenden." (leeren Händen)

***

Studenten hoffen auf Sonne: "Es bleibt bei der Regenstudienzeit. Punkt." (Regelstudienzeit)

***

Appetitmacher: "Die Kinder sehen sich gerade Schneeweißchen und Rosenkohl an." (Rosenrot)

***

Hier wäre ein Navi hilfreich:" Sie finden uns in Köln, Frankfurt oder Frankfurt oder an der Oder in Franfkurt an oder in Berlin – na, hoffentlich finden Sie uns!"

Allen einen gut orientierten Start
in die neue Woche!


Nickname 13.02.2017, 07.49| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: ZEITREISE UND GEDANKENFLUG

Meine Kraftgedanken für Sonntag, den 12. Februar 2017


"Alle Menschen sind miteinander verbunden.
Wir alle sind Licht, Schwingung und Liebe.
Wir alle haben die Kraft,
ein sinnerfülltes Leben zu führen."

*******

"Wir Engel helfen dir,
deinen Körper, deine Seele und deinen Geist
von niedrigeren Energien zu reinigen,
die dir Gesundheit und Glück -
welche dein göttliches Geburtsrecht sind -
rauben." 

*******

"Das Kind in mir weiß,
wie man liebt, spielt und staunt.
Wenn ich diesen kindlichen Teil in mir unterstütze,
öffnet sich mein Herz
und mein Leben verändert sich zum Besseren."


Bleiben Sie beschützt!
Herzlichst, Ihre 

Nickname 12.02.2017, 08.12| (2/2) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: LICHTBLICKE | Tags: Doreen Virute, Louise L. Hay,

Gesundheit! Oder was?

Wie herrlich weit ist sie gedieh´n,
die hehre Kunst der Medizin!
Für jedes Weh, man hört´s erfreut,
hält sie ein Mittelchen bereit.

Statt so wie früher still zu leiden,
muss der Patient sich nur entscheiden 
ob Salbe, Tropfen oder Pillen
ihm alsbald seine Schmerzen stillen,
und wo der Hausarzt ratlos ist,
hilft ganz bestimmt ein Spezialist.

Bei Depression verschreibt uns dieser
langzeitwirksame Tranquilizer,
füllt uns mit stärkender Essenz
bei Koronarinsuffizienz,
und gegen subakute Krämpfe
verordnet er uns heiße Dämpfe.

Elektroschock in kleinen Dosen
kuriert Geschwüre und Neurosen,
und mit Enzym behandeln sie
die chronische Hypochondrie.

Ob Nierenstein oder Fraktur,
für alles gibt es eine Kur;
sogar für Diarrhoe und Gicht -
bloß für den Schnupfen leider nicht!

©Mitternachtsspitzen


Nickname 11.02.2017, 16.25| (2/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: ZEITREISE UND GEDANKENFLUG

Picobello mit kleinem Handicap

In der Vermittlung seit 16.02.2014


• Mischling


• Rüde / kastriert


• geboren ca. 2011/2012


• Schulterhöhe: ca. 37 cm


***********************************

• Pico ist geimpft, gechipt, entwurmt, kastriert,

tierärztlich untersucht und hat einen EU-Pass.


 Beschreibung von Pico

 

Hier möchten wir Ihnen nun unseren liebenswerten Tierheimbewohner Pico vorstellen. Der kleine Mann kam vor völlig verschreckt und sehr ängstlich aus unserem Partnertierheim in Polen zu uns. Mitgebracht hat er -  außer vielen Erinnerungen an schlimme Erlebnisse - eine alte, unversorgte Verletzung am linken Hinterlauf. In der Zwischenzeit durfte die verletzte Hundeseele von Pico bei uns viel Genesung erfahren. Auch wenn er anfangs fremden Menschen gegenüber etwas schüchtern ist, wird er doch recht bald zu einem verschmusten und sehr umgänglichen kleinen Schatz!

 

Wir haben ihn natürlich auch medizinisch betreut und einem Spezialisten vorgestellt, der sehr alte verwachsene Brüche am Oberschenkel und an der linken Hüfte feststellte. Von einer Operation wurde uns abgeraten, da dies unnötig schmerzhaft und kompliziert wäre und der Erfolg recht fraglich, zumal Pico inzwischen mit seiner Einschränkung am linken Beinchen wunderbar zurecht kommt. Der kleine Schatz kann damit uralt werden!

 

Jetzt sucht Pico auf diesem Wege ein einfühlsames, liebevolles Zuhause, in welchem er einfach geliebt wird, so wie er ist! In seiner neuen Familie sollten die Kinder jedoch schon im Teenageralter sein. Ein weiterer Hund im Haushalt wäre bestimmt kein Problem, sofern dieser nicht zu dominant ist. Ansonsten kommt Pico prima mit anderen Vierbeinern zurecht, wobei er sich dann auch gern einen ganz speziellen Hund als echten Kumpel aussucht.


Welcher Tierfreund hat ein Herz und ein Zuhause für dieses hübsche, liebenswerte Kerlchen ?

http://tierherzen-brauchen-hilfe.de/

Nickname 11.02.2017, 16.10| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: LIEBE TRÄGT EIN WEICHES FELL

So ein Hundeleben: Wie in Hannover!

Ich gehe inzwischen so brav an der Leine, als sei das die natürlichste Sache der Welt. Nichts Besonderes, meinen Sie? Für mich schon! Bis vor kurzem wollte ich am liebsten ins erstbeste Mauseloch kriechen, wenn ich ein Halsband klappern hörte. Da kam dann die Erinnerung wieder hoch an Rumänien und an die Hundefänger, die mich brutal mit der Drahtschlinge eingefangen und in den Hundeknast verschleppt hatten.


Barny und Nelly führen vor Freude jedes Mal einen Indianertanz auf, wenn sie zum Gassigehen fertig gemacht werden. Aber was soll ich mit der Welt da draußen? Unser Garten ist riesig, ich kann mir genügend Bewegung verschaffen. Sie kennt inzwischen die Ecken, die ich mir für mein großes Geschäft ausgesucht habe und hält sie peinlich sauber. Außerdem treiben sich immer wieder ein paar Katzen, Igel oder sogar ein Fuchs auf dem Grundstück herum, so dass ich allerlei zum Schnuppern und Aufstöbern habe. Warum also in die Ferne schweifen?


In diesem Punkt gingen unsere Meinungen auseinander. Sie bestand darauf, dass ich wenigstens ab und zu über den Napfrand schaute. Dafür ließ sie mich öfters in den vorderen Teil des Gartens, von wo man auf die Straße gucken kann. Wegen der Nachbarn dürfen wir sonst nur selten dort spielen, damit wir hinterm Zaun nicht zu viel bellen. Sie meinte es gut, und ich mochte sie nicht enttäuschen. Also tat ich ihr den Gefallen und nahm hin und wieder eine Nase voll vom Duft der großen, weiten Welt. Die riecht gar nicht übel, solange man durch einen schützenden Zaun von ihr getrennt bleibt. Aber raus  auf die Straße gehen? Nee danke, ohne mich! Dieses Leben habe ich lange genug 'genossen', das brauche ich nicht mehr! Ich versuchte geduldig, ihr das klarzumachen. Sie ließ jedoch nicht locker, und eines Tages kam ihr eine List…


Mehr davon beim nächsten Mal, jetzt fallen mir die Augen zu.

Das Schreiben ist ja noch sehr ungewohnt für mich.


Schlafen Sie wohl. Morgen ist ein anderer Tag.


Mit hundlichen Grüßen,

Ihr WOODY


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Auch ich wünsche Ihnen eine gute Nacht.


Haben Sie es fein!

Ihre NELLY

Nickname 10.02.2017, 21.15| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: NELLYS TAGEBUCH

Felix, der Glückliche - nomen est omen?

In der Vermittlung seit 01.09.2015


• Podenco - Mischling


• Rüde, kastriert


• geboren ca. 2010


• Schulterhöhe: ca. 62 cm


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• Felix ist geimpft, gechipt, entwurmt, kastriert,

tierärztlich untersucht und hat einen EU-Pass.


Beschreibung von Felix


Ein freundliches "HALLO" an Euch da draußen!


Ich bin der Podenco-Mix Rüde Felix. Zurzeit lebe ich im Tierheim Herzsprung und bin auf der Suche nach einem neuen Zuhause.

 

Ich habe eine To-do-Liste, die ich in Zukunft abarbeiten möchte. Ihr seid bestimmt neugierig, was auf meiner Liste so steht und das erzähle ich Euch jetzt. Der erste Punkt ist der Wichtigste von allen: Ich möchte mich in das Herz von liebevollen Menschen einschleichen und ihnen als fröhlicher Begleiter zur Seite stehen. Dann können wir viele tolle Dinge zusammen erleben. Weitere Punkte auf meiner Liste sind ausgedehnte Spaziergänge, danach vielleicht eine Abkühlung im See, ausgelassene Spielstunden, sportliche Aktivitäten, entspannte Kuscheleinheiten und gemütliche Stunden, in denen ich neben Euch liege und Ihr mein Köpfchen krault. SCHÖN!

 

Für all Eure Mühe bekommt Ihr im Gegenzug einen lieben und menschenbezogenen Vierbeiner. Ich liebe meine Menschen sehr und verbringe sehr gerne Zeit mit ihnen. Im Haus benehme ich mich brav und ausgeglichen. Auch das Kommando „Sitz“ beherrsche ich schon, ebenso fahre ich brav im Auto mit. Mit meinen Artgenossen komme ich meistens gut zurecht, nur große dominante Rüden kann mag ich weniger. In meinem Zuhause sollten keine kleinen Kinder leben, da mich diese verunsichern.


Übrigens sieht man mir nur optisch die Podenco - Gene an, auch charakterlich kann man diese erkennen. Aus diesem Grund ist es für Euch wichtig zu wissen, dass ich rassetypisch einen sehr ausgeprägten Jagdtrieb besitze, den man mir auch nicht abtrainieren kann. Daher sollte, das heißt eigentlich muss ich bei Spaziergängen immer an der Leine bleiben. Auch habe ich große Angst vor extrem lauten Geräuschen, wie z.B. Schüssen, Silvesterknallern oder Gewitter.

 

Ich hoffe sehr, dass sich jemand in mich verliebt und mir ein gutes Zuhause schenkt!

http://tierherzen-brauchen-hilfe.de/

Nickname 10.02.2017, 18.58| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in:

Person SCHWEIN

Es ist noch nicht lange her, da galten Tiere als lebende Automaten; ähnlich wie man Kinder noch bis ins 18. Jahrhundert hinein als sprechende Automaten betrachtete. Auf den Münzeinwurf folgte die entsprechende Warenausgabe – auf Futter die Zutraulichkeit, auf Schläge die Furcht. Man sah die Tiere einem strikten Reiz-Reaktions-Schema unterworfen, das durch ererbte Instinkte vorgegeben war. Selbst Lern- und Kommunikationsverhalten hielt man nur in den engen Grenzen des genetischen Codes für möglich, und dieser Code galt als eine Art unveränderliche Software, mit der das Gerät beziehungsweise Tier schon im Auslieferungszustand beziehungsweise bei der Geburt ausgestattet sei.
    
Insofern erübrigte sich für den naturwissenschaftlich aufgeklärten Menschen alle Einfühlung – alle Fragen nach Gefühlen, Empfindungen und Schmerzen der Tiere. Diese Fragen galten als Kitsch. Niemand, ein paar romantische Spinner ausgenommen, wäre auf die Idee gekommen, von einem Seelenleben der Tiere zu sprechen, wie es jetzt Peter Wohlleben in seinem gleichnamigen Bestseller ganz selbstverständlich tut.
                           

Was hat sich da verändert? Wie kommt es zu dem Massenerfolg eines Buches, das allen Nüchternheits- und Wissenschaftlichkeitsgeboten der Moderne widerspricht?  



Der Erfolg und übrigens auch das Wagnis des Autors sind bei Weitem erstaunlicher als bei dem Vorgängerbuch, ebenfalls einem Bestseller, das von dem "Geheimen Leben der Bäume"  erzählte. Auch dort rückte Peter Wohlleben Naturwesen in die Reichweite menschlicher Einfühlung, aber das war wenig mehr als ein rhetorischer Trick. Die wissenschaftlich gut gesicherten Erkenntnisse über das Kommunizieren von Bäumen untereinander, über Botenstoffe und Selbstorganisation im Pflanzenkollektiv wurden von ihm nur so erzählt, als handele es sich um Subjekte, die ein Bewusstsein ihres Tuns und Seins haben. Die Vermenschlichung – das, was man abfällig Anthropomorphismus nennt – war lediglich ein Sprachgestus. Die Analogien zum Menschen, der ja auch Botschaften austauscht und sich im Kollektiv organisiert, blieben genau dies: bloße Analogien, zum besseren pädagogischen Verständnis. Und natürlich sollte auch Respekt geweckt werden für die Pflanzen, die mehr sind als ein bloßer Rohstoff, viel mehr sogar.

    

Von einem Seelenleben der Tiere zu sprechen, und sei es nur fragend, geht aber weit darüber hinaus. Das ist kein sprachlicher Anthropomorphismus mehr, sondern eine Hypothese mit Anspruch auf Plausibilität, und zwar schon deswegen, weil sich der Mensch mit dem Tier in einer gemeinsamen Evolutionskette befindet – auch er ist ein Tier. Das aber heißt, dass Verhaltensähnlichkeiten keineswegs Analogien sein müssen, es können auch Verhaltensverwandtschaften sein. Ein Tier, das trauert, muss nicht nur für das menschliche Auge zu trauern scheinen – es könnte tatsächlich trauern. Die Einfühlung, die der Naturwissenschaftspositivismus jahrzehntelang für Kitsch, zumindest für trügerisch gehalten hat, könnte durchaus zu Recht versucht werden. Und mehr noch: Sogar die Einfühlung in die Einfühlung des Tieres wäre begründbar – also auch der früher gerne belächelte Satz: "Mein Hund spürt, dass ich traurig bin". 



Peter Wohlleben ist kein naiver Schwärmer. Er ist studierter Forstwirt, mit drei Jahrzehnten Praxis und entsprechend praktischer Nüchternheit. Er weiß, dass er sich auf ungesichertes Terrain begibt, wenn er den Abstand zwischen Tier und Mensch – den Abgrund funktionalen Missverstehens – solchermaßen verkleinert. Ein typisches Missverständnis ist beispielsweise, einem Tier emotionale Zuwendung zu unterstellen, das in Wahrheit nur gefüttert werden will. Aber selbst in diesem Falle ist nicht das Tier der Automat, sondern der Mensch ist in der tierischen Perspektive ein Automat. Und nicht alle Verhaltensweisen lassen sich auf diese Art von Berechnung reduzieren. Wohlleben hat viele Beispiele dafür, wie sich die naive Intuition (die als naiv denunzierte Intuition) durch genaue Beobachtung bestätigt – so lassen sich tatsächlich persönliche Freundschaften zwischen Tieren nachweisen. Er hat aber auch ein gutes theoretisches Argument: Der Abstand verkleinert sich von selbst, wenn man ihn nicht als Abstand von Mensch zu Tier, sondern als Abstand von Tier zu Tier sieht, erst recht von Säugetier zu Säugetier. Er verkleinert sich noch einmal, wenn es sich im Falle der Haustiere um eine jahrtausendelange Züchtung zur Menschennähe handelt.


Die klassische Verhaltensforschung hat gerade deshalb immer einen Bogen um die Haustiere gemacht: Weil in ihnen der Mensch als Züchter immer schon enthalten ist und daher nicht als objektiver Beobachter auftreten kann. Peter Wohlleben geht sogar einen charakteristischen Schritt darüber hinaus. Nicht nur das Haustier ist an den Menschen herangezüchtet worden, der Mensch selbst hat nach Jahrtausenden ein kulturell vermitteltes, vielleicht sogar inzwischen genetisch ererbtes Vorwissen über diese Tiere.


Das leicht und flüssig, gleichzeitig unterhaltsam und vorsichtig geschriebene Buch täuscht ein wenig über die wissenschaftliche und theoretische Beschlagenheit des Autors. Man könnte es leicht unterschätzen, wenn nicht die paar Fußnoten, die er hier und da macht, profunde Kenntnis der einschlägigen Forschungen verrieten.


Noch weniger sollte man allerdings, trotz des sanften Tons, seine polemische Energie unterschätzen. Wohlleben liebt es, die erstaunlichen Beobachtungen über die Fähigkeiten, die Intelligenz und Kommunikationsbegabung von Wildtieren stets mit ein und derselben Pointe zu versehen: dass sich diese Fähigkeiten auch bei Schweinen finden lassen. Kolkraben erkennen ihr Spiegelbild? Das tun Schweine auch. Rabenvögel lernen einen persönlichen Namen? Schweine auch.



Hier liegt nämlich das moralische Dilemma – und der wahrscheinliche Grund dafür, warum die Moderne so heftig daran interessiert war, Tieren ein Innenleben abzusprechen. Es war die Voraussetzung dafür, sie der industriellen Massenproduktion und deren Grausamkeiten auszuliefern. Automaten konnte man auch der Automatisierung unterwerfen. Und ebenso wahrscheinlich ist, dass die Exzesse dieser Industrialisierung nun den Blick auf den grundlegenden Fehler lenken, der sie erst hat entstehen lassen. Dieser Fehler war, das Tier als das ganz Andere zu denken.


Das ist es aber nicht. Peter Wohllebens Buch enthält die indirekte, darum nicht weniger energische Aufforderung an den Menschen, aus seiner herrischen Überlegenheitsposition herauszutreten und sich wieder in die Schöpfung einzusortieren – als Mitgeschöpf unter Geschöpfen. Die Fähigkeit dazu hat der Mensch, es bedarf gar keines moralischen Appells, sie aufzurufen. Sie besteht in der instinktiven Empathie, die jeder spürt, der sich dem Pulsschlag unter einem Fell, dem Zutraulichkeitswiehern eines Pferdes oder auch nur dem Blickkontakt mit einem Schwein aussetzt, den immer wachen, aufmerksamen, forschenden, schön bewimperten Schweinsäuglein. Das Tier ist eine Person, nicht weniger als der Mensch. "Verkauft man nicht fünf Sperlinge für zwei Groschen? Dennoch ist vor Gott nicht einer von ihnen vergessen." (Lukas 12,4)


Peter Wohlleben hat ein Buch über "Das Seelenleben der Tiere" geschrieben. Kein Kitsch, sondern das Ergebnis seriöser Forschung und langer Beobachtung.    


Von Jens Jessen; DIE ZEIT Nr. 28/2016, 30. Juni 2016

Peter Wohlleben: Das Seelenleben der Tiere. Ludwig Verlag, München 2016; 240 S., 19,99 €

Nickname 10.02.2017, 13.44| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: ZEITREISE UND GEDANKENFLUG

Ein Dementi!

CHARLY
(eines unserer geliebten, unvergessenen Sternenkinder)
versicherte damals
ebenso nachdrücklich wie glaubhaft: 


"Entgegen anderslautenden Gerüchten -
DIESER Haufen stammt
NICHT von mir!!!"

Nickname 09.02.2017, 14.05| (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: LIEBE TRÄGT EIN WEICHES FELL

Meine Kraftgedanken für den 8. Februar 2017



"Ich verändere die Welt,
indem ich mein Denken ändere.
Veränderung beginnt im Kleinen
und zieht dann immer weitere Kreise."

*******

"Es gibt keine bestimmte, 'richtige' Religion.
Alle Glaubensrichtungen weisen Ähnlichkeiten auf,
so etwas wie einen roten Faden.
Dieser ist die tiefe Sehnsucht nach der Liebe
unseres göttlichen Schöpfers." 

*******

"Ich beginne und beende jeden Tag damit,
dass ich für die Segnungen danke,
die mir geschenkt werden."

Nickname 08.02.2017, 07.58| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: LICHTBLICKE | Tags: Doreen Virtue, Louise L.Hay,

Münchhausen war een Berliner!

Ein Kölner und ein Berliner wetten, wer von beiden am besten lügen kann. Wetteinsatz für jeden fünf Euro.


Der Kölner: "Neulich bin ich von der Spitze des Kölner Doms aus wie ein Vogel über die Stadt geflogen."


Wortlos steckt der Berliner beide Fünfeuroscheine ein.


"He, warte mal", ruft der Kölner, "du hast doch noch gar nicht gelogen!"


Darauf der Berliner: "Ick habe dir fliejen jesehn."




!

Ville scheene Träume wünscht Euch eene Berlinerin -
und det is nich jelogen!



Nickname 07.02.2017, 21.15| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: ZEITREISE UND GEDANKENFLUG

Engel der Meere

In dieser Woche begleitet uns der Delfin, der mit Sanftmut, Liebe, Freude und Kreativität ausgestattet ist. Ob wir uns auf dem Meer des Lebens in Seenot befinden oder einfach nur die Orientierung verloren haben, erscheint uns der Delfin, um uns wohlbehalten auf unseren Weg zurück zu geleiten.


Die einen bringt er sicher ans Land, andere wiederum führt er durch die verschiedenen Strömungen und Meere zurück zu ihrer spirituellen Heimat.


Wenn wir ihm genügend Vertrauen und Ehrlichkeit entgegenbringen, führt uns der Delfin vielleicht sogar nach Atlantis und zeigt uns die verborgenen Schätze im Ur-Meer. Im übertragenen Sinne hilft uns der Delfin in diesen Tagen dabei, uns wieder auf unseren eigentlichen Weg zu besinnen, verloren geglaubte Schätze zu bergen und versenkte Ideen zurück an die Oberfläche zu holen. Mit seiner Verspieltheit und Kreativität hilft er uns, die vor uns liegenden Arbeiten mit Freude und Liebe zu erledigen, vielleicht sogar dem einen oder anderen Kollegen hilfreich und tröstend beizustehen.


Gemeinsam mit dem Krafttier Delfin finden wir unsere spirituelle Heimat, entdecken unsere Kreativität und bergen wertvolle Schätze aus dem eigenen Ur – Meer.


In diesem Sinne wünschen wir allen Lesern weiterhin eine kreative Woche mit viel Lebensfreude. Lassen wir uns vom Delfin zeigen, wie wir sicher durch das Lebensmeer schwimmen und über die Wellen des Lebens springen können!

Nickname 07.02.2017, 17.24| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: VON TIEREN UND MENSCHEN

Nur einen wenzigen Schlock!

"Mit Alkohol habe ich keine Probleme, nur ohne!" Das behaupten zumindest viele. Aber: Alkohol ist keine Lösung, sondern ein Destillat. Dennoch versucht der Eine oder Andere, seine Sorgen in Hochprozentigem zu ertränken. Blöd nur, dass die meistens hervorragend schwimmen können - sie tauchen immer wieder auf...

Nickname 07.02.2017, 16.06| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: ZEITREISE UND GEDANKENFLUG

Meine Kraftgedanken für den 6. Februar 2017


"Ich löse mich vom Konkurrenzdenken
und vergleiche mich nicht mit anderen.
Ich gebe einfach mein Bestes
und genieße mein Dasein."

*******

"Wir finden die Worte für sogenannte Wunder
nicht im Wörterbuch,
sondern in unseren Herzen."

*******

"Ich verhalte mich Tieren gegenüber
liebevoll und mitfühlend.
Sie sind Geschenke des Universums." 

Bleiben Sie beschützt!
Herzlichst, Ihre 

Nickname 06.02.2017, 08.50| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: LICHTBLICKE

Stilistische Frühblüher



Es ist schon erstaunlich, was im Eifer des Gefechts alles dahin geredet und geschrieben wird. Es scheint, je aufgebrachter und zorniger jemand ist, desto vergnüglicher und erheiternder werden seine Wort- und Satzschöpfungen; zumindest für die Augen und Ohren der anderen. Hier ein paar hübsche Beispiele für solchen gemischten Sprachsalat:


Orientierungslos:

"Ich fuhr rückwärts und konnte daher nicht nach vorne sehen, als das Lastauto von rechts kam und in meine linke Seite fuhr."


Yoga oder Kamasutra?:

"Mit meinem Kopf lag ich  auf dem Fußboden des Kellers, meine Beine lagen vollkommen verschlungen auf der untersten Stufe der Kellertreppe."


Nobody is perfect:

"Bei Durchsicht meines Sohnes Karl musste ich feststellen, dass auf ihm ein Fehler ist."


Lautlos wie ein Dieb in der Nacht:

"Ich hupte, aber die Hupe funktionierte nicht, weil sie gestohlen war."


Allen Lesern

einen stilsicheren Start

in die neue Woche!



Nickname 06.02.2017, 06.48| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: ZEITREISE UND GEDANKENFLUG

So ein Hundeleben: Ober, bitte zahlen!

Na schön, das war sicher nicht in Ordnung, was ich mir da gestern Abend geleistet habe. Die Gardinenpredigt hatte ich verdient und ich ließ sie über mich ergehen, obwohl ich mir bei jedem lauten Wort fast ins Hemd mache. Barny und Nelly hatten mich noch gewarnt. Sie meinten, Junge, lass das besser bleiben, das gibt Ärger und nicht zu knapp. Nur was soll ich machen, wenn die Türen zum Schlaraffenland sperrangelweit offenstehen? Ich bin ja auch nur ein Hund.


Aber von vorne: Sie fährt ab und zu in einen besonderen Supermarkt für uns Vierbeiner. Dort gibt es alles, was das Hundeherz begehrt. Wir dürfen da leider nicht rein; das heißt, wir dürften schon, bloß hält sie das für seelische Grausamkeit. Wenn sie zurückkommt, stehen wir alle an der Eingangstür Spalier und sie muss zuerst Zoll bezahlen, sonst lassen wir sie nicht wieder ins Haus.


BARNY bei der Arbeit


Ich bin ein schlauer Bursche und habe gelernt, genau zu beobachten. Das musste ich, wenn ich auf der Straße überleben wollte. Mir fiel auf, dass sie mit den vollgepackten Tüten immer durch eine Tür verschwindet, hinter der eine Treppe in ein unterirdisches Gelass führt. Diese Tür stand gestern einen Spalt breit offen, und durch die Ritze stieg mir ein verlockender Duft in die Nase. Der kam aus dem Gelben Sack, der oben am Treppenabsatz steht und den ich schon gern mal plündere – wenn ich Glück habe und er oder sie vergessen, die Tür zuzumachen... Man glaubt ja nicht, was für Schätze die Menschen einfach so wegwerfen! Die interessierten mich jetzt aber nicht. Ich wollte wissen, was da unten war und tapperte im Dunkeln die Treppe runter. Wir Hunde sind ja in erster Linie Nasentiere, und ich fand mich auch ohne Licht prima zurecht.


Unten gab es noch eine Tür, die bloß angelehnt war. Kleine Fische für´n großen Angler! Kurz die Pfote in die Ritze gesteckt, einmal kräftig dran gezogen – und schon stand ich in einem Raum voller Köstlichkeiten. Da gab es ein ganzes Regal mit Hirschherzen, Pferdefleischriegeln, Straußnuggets – ich wusste gar nicht, wo ich anfangen sollte. Ich entschied mich für eine Packung Känguruzigarren, die ich nach oben ins Esszimmer trug und mit bestem Appetit verspeiste. Köstlich, sage ich Ihnen, kann ich nur  wärmstens empfehlen! Danach hatte ich immer noch Hunger; also zurück in den Delikatessenladen. Diesmal suchte ich mir ein Päckchen getrocknete Hühnerbrustfilets aus, die ich mit Barny und Nelly teilen wollte. Gerade wollten wir uns zu dritt darüber hermachen, als plötzlich sie im Zimmer stand. Das Theater können Sie sich vorstellen! Ich machte mich schon  auf eine ordentliche Tracht Prügel gefasst, aber zum Glück schrie sie mich nur fürchterlich an. Ich verstehe ja, dass sie mich nicht überfüttern will, weil das schlecht ist für meine kaputten Gelenke und sie aus eigener Erfahrung weiß, wie schwer man die Pfunde wieder los wird, wenn man sie erst einmal auf den Rippen hat. Den 'verfressenen Mistköter' und 'Beschaffungskriminellen' fand ich trotzdem übertrieben. Nachdem sie sich beruhigt hatte, durften wir Drei die Hühnerfilets immerhin doch noch verputzen.


Ich will mich nicht beschweren. Die Mahlzeiten hier sind gut und reichlich, es gibt auch allerhand Leckeres für zwischendurch. Außerdem deprimiert mich so ein Anschiss. Aber Gelegenheit macht Diebe und Hunger ist schlimmer als Angst. Wenn man so lange wie ich von der Pfote ins Maul gelebt hat, nimmt man eben mit, was man kriegen kann. Na ja, künftig hält sie die Türen bestimmt fest verschlossen, dann ist es mit der Selbstbedienung vorbei. Sehen wir mal.


Also, schlafen Sie wohl. Morgen ist ein anderer Tag.


Mit hundlichen Grüßen,

Ihr WOODY



Nickname 05.02.2017, 20.45| (2/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: NELLYS TAGEBUCH

Ach, lassen Sie doch mal fünf Grad sein!

Diese magische Marke dürften wir sicherlich bald knacken, und dann steht den Frühlingsgefühlen eigentlich nichts mehr im Wege. Wenn draußen die Sonne vom Himmel lacht und die Temperaturen steigen, tanzen bei Vielen die Hormone Salsa. Das äußert sich auf ganz unterschiedliche Weise: Die einen fangen Grillen, manche erleben bereits ihren zweiten (oder dritten) Frühling - und wieder andere pflücken fleißig bunte Stilblüten und frischen Zungensalat. Hier nach längerer Abstinenz ein paar neue, köstliche Beispiele. Viel Vergnügen damit!

"Brahms machte mit seinen Werken, was er wollte." (Das war sein gutes Recht)

***

"Um zwanzig Uhr können Sie sich das Tote-Hoden-Konzert, äh nein, das Tote-Hosen-Konzert anhören... ich schmeiß mich weg!"

***

"Dr. Holl - ein deutscher Spielfilm mit Dieter Borsche, der vor einigen Jahren starb und damit einen seiner größten Publikumserfolge erzielte."

***

"Das wohl bekannteste Werk von Günter Grass ist die Buschtrommel". (Blechtrommel)

***

"Sie hörten die h-Mess-Molle, äh, h-Moss-Melle, Verzeihung, die h-Moll-Messe von Johann Sebaldrian Bach. Ich häng mich auf!"

***

"Große Schatten werfen ihr Ereignis, ihr Kommen, Willkommen voraus... begrüßen wir unseren hohen Gast, den bunten, äh, Bundespräsidenten."

Ich wünsche allen Lesern


05.02.2017, 09.10| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: ZEITREISE UND GEDANKENFLUG

Best before


Vor kurzem entdeckte ich beim Aufräumen meines Kühlschranks einen Becher Sahnejoghurt und ein Päckchen Geflügelaufschnitt. Sie waren ans hintere Ende der Glasplatte gerutscht und dort in Vergessenheit geraten; daher lag ihr Mindesthaltbarkeitsdatum inzwischen eine Woche zurück. Ich wollte schon beides in den Mülleimer werfen, zögerte dann aber. Eine Freundin hatte kürzlich den Film „Taste the Waste“ gesehen und mir davon erzählt. Aus ihm geht hervor, dass in deutschen Haushalten und Supermärkten rund die Hälfte aller Lebensmittel weggeworfen wird. Nur die wenigsten davon sind tatsächlich verdorben. Aber jede Tomate, die nicht rot genug ist, jeder Apfel, der ein bisschen schrumpelig wirkt und jedes Brot, dessen Kruste nicht mehr genügend kracht, wandert gnadenlos in den Müll. Ganz zu schweigen von den vielen Tonnen an Nahrungsmitteln, die zwar für die Gesundheit noch völlig unbedenklich sind, jedoch das magische Datum erreicht oder bereits geringfügig überschritten haben. Diese dürfen nicht einmal mehr an Bedürftige verschenkt werden, weil der Gesetzgeber dies als menschenverachtend untersagt. Es tut mir leid, aber darunter verstehe ich etwas anderes. Im Übrigen handelt es sich, wie der Name deutlich macht, um ein Mindesthaltbarkeits- und kein Verfallsdatum. Wenn jemand während einer Autofahrt sagt, bis zur nächsten Raststätte sind es mindestens noch zwanzig Kilometer, dann meint er damit ja auch, es werden wohl eher fünfundzwanzig sein.

Mutig wagte ich einen Selbstversuch. Ich öffnete den Joghurtbecher und unterzog den Inhalt einer kritischen Prüfung. Rein optisch war nichts daran auszusetzen, und er roch, als sei er soeben frisch abgefüllt worden. Da es außerdem meine Lieblingssorte war, nämlich Kiwi mit Banane und Schokostückchen, löffelte ich den Becher genüsslich leer. Auch der Geflügelaufschnitt schien durchaus noch genießbar, und ich aß zwei Scheiben davon. Den Rest bot ich Nelly und Woody an, die sich begeistert darüber hermachten. Barny ging natürlich nicht leer aus; er bekam nur ein anderes Leckerchen, weil er ja kein Geflügel haben darf.-  Dann wartete ich ab, was passieren würde. Es geschah – nichts. Weder ich noch die Fellnasen zeigten irgendwelche Vergiftungserscheinungen, und auch Stunden später erfreuten wir uns immer noch bester Gesundheit.

Seitdem schrecken ein paar Tage „darüber“ mich nicht mehr, und ich kaufe öfters Lebensmittel, deren Mindesthaltbarkeit unmittelbar vor dem Ablauf steht. Sie haben obendrein den Vorteil, dass man sie meistens zum halben Preis bekommt. Das tut nicht nur meinem Gewissen gut, sondern auch meinem Portemonnaie. Gestern zum Beispiel erwischte ich ein Bio-Hähnchen für €7,59 statt für reguläre €15,98. Ich habe davon eine köstliche Hühnerbrühe gekocht, die genau richtig kam. Zurzeit geht ja gerade eine Grippewelle um, und frisch gekochte Hühnersuppe gilt bekanntlich als Geheimwaffe gegen Erkältungsviren.

Bei meiner Geburt bekam ich ebenfalls einen Aufkleber mit meinem Haltbarkeitsdatum. An manchen Tagen fühle ich mich, als wäre es bereits verstrichen. Im Selbstversuch stelle ich dann glücklicherweise fest, dass ich durchaus noch genießbar bin. Mindestens haltbar bis…? Das weiß nur der liebe Gott. In dem Sinne:

"Carpe diem"!

Nickname 04.02.2017, 21.02| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: ZEITREISE UND GEDANKENFLUG

Hundebabys zu verkaufen

Ein Geschäftsinhaber hatte ein Schild über seine Tür genagelt, darauf war zu lesen:

Hundebabys zu verkaufen!

Dieser Satz lockte Kinder an. Bald erschien ein kleiner Junge und fragte: "Für wie viel verkaufen Sie die Babys?" Der Besitzer sagte, "zwischen 30 und 50 Dollar." Der kleine Junge griff in seine Hosentasche und zog etwas Kleingeld heraus. "Ich habe 2,37 Dollar, kann ich sie mir anschauen?" Der Besitzer lächelte und pfiff. Aus der Hundehütte kam seine Hündin namens Lady, sie rannte den Gang seines Geschäfts hinunter, gefolgt von fünf kleinen Hundebabys. Eins davon war einzeln, sichtlich weit hinter den anderen und deutlich langsamer als diese. Sofort sah der Junge den humpelnden Kleinen. "Was fehlt diesem kleinen Hund?", fragte er. Der Mann erklärte, dass der Welpe von Geburt an ein kaputtes Gelenk habe und nie richtig laufen würde.

"Den möchte ich kaufen!" sagte der Junge. "Also den würde ich nicht nehmen, der wird nie ganz gesund", antwortete der Mann. "Aber wenn du ihn unbedingt haben willst, schenke ich ihn dir."

Der kleine Junge würde wütend. Er sah direkt in die Augen des Mannes und sagte: "Ich möchte ihn nicht geschenkt haben. Er ist ganz genauso viel wert wie die anderen Hunde, und ich will für ihn den vollen Preis zahlen. Ich gebe Ihnen jetzt die 2,37 Dollar und dann jede Woche 50 Cent, bis ich ihn abbezahlt habe." Der Mann entgegnete: "Du musst den Hund wirklich nicht bezahlen. Er wird niemals rennen, spielen und hüpfen können wie die anderen Hunde."

Der kleine Junge langte nach unten und krempelte sein Hosenbein hinauf. Zum Vorschein kam sein schlimm verkrümmtes und verkrüppeltes linkes Bein, geschient mit einer dicken Metallstange. Liebevoll auf den Hund blickend, sagte er: "Ach, ich renne selbst auch nicht gut, und dieser kleine Hund wird jemanden brauchen, der ihn versteht!"

Der Mann biss sich auf die Unterlippe. Tränen stiegen in seine Augen, er lächelte und sagte: "Mein Junge, ich hoffe und bete, dass jedes einzelne dieser Hundebabys einen Besitzer wie dich haben wird."

(Nach DAN CLARK, "Weathering The Storm")


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Diese anrührende Geschichte kann uns die Augen öffnen. Viele Menschen fühlen sich wertlos und klein. Sie glauben, nicht gut genug zu sein, halten sich für unnütz und überflüssig. Sollten auch Sie so denken, bitte beherzigen Sie folgendes:


Der Wert eines Menschen bemisst sich nicht an seiner Perfektion. Niemand ist vollkommen; selbst jene, die als die schönsten Menschen gelten, entdecken an sich noch Makel. Vielmehr kommt es darauf an, ob Sie die Herzen Ihrer Mitmenschen erreichen, ihnen ein Lächeln ins Gesicht zaubern und sie – wenn vielleicht auch nur für einen Augenblick – glücklich machen können. Was zählt, ist nicht, wie Sie aussehen, sondern wer Sie sind. Wenn Sie ganz Sie selbst sind, werden andere Sie genau so akzeptieren, Sie schätzen und lieben. Vielleicht muss man erst ein gewisses Alter erreichen, um das zu begreifen – vor dreißig Jahren war ich auch noch nicht so weit. Aber alle Gedanken, die uns selber abwerten, alle Grenzen, die uns scheinbar gesetzt sind, existieren nur in unseren Köpfen. Was wir von uns halten, das halten auch andere von uns. Herzensgüte und Mitgefühl sagen mehr über den Menschen aus, als Body-Maß-Index und Körperfettanteil. Nobody is perfect, also lieben Sie Ihre Unvollkommenheit – Sie haben jedes Recht dazu!


Wir wünschen Allen


Nickname 04.02.2017, 14.20| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: LIEBE TRÄGT EIN WEICHES FELL

Was wäre, wenn...?

Haben Sie schon mal Post von Ihrem Hund erhalten? Natürlich nicht, denn er kann ja nicht schreiben. Aber könnte er es, wären seine Briefe sicher höchst interessant und aufschlussreich. Er würde auch nicht lange - wie wir es gern tun - um die Sache herumreden, sondern gleich auf den Punkt kommen. Das läse sich dann beispielsweise so:

Liebes Frauchen!

Könntest du damit aufhören, mich in aller Öffentlichkeit "Bärchen" oder "Schieterle" zu nennen? Ich weiß, du tust das, weil du mich so süß und knuddelig findest. Zu Hause in unseren eigenen vier Wänden stört es mich ja auch nicht weiter; nur wenn wir unterwegs sind, vor den anderen, da ist es mir doch ein bisschen peinlich. Zum Beispiel heute, als wir Emmy in der Frühe beim Waldgassi trafen, hat sie mich kaum angeguckt. Aber bestimmt nicht aus Schüchternheit, sondern weil sie sich insgeheim halbtot gelacht hat darüber, wie du mich rufst. Wenn sich das rumspricht, bin ich bei den anderen Jungs unten durch. Ich finde meinen Namen, den du extra für mich ausgesucht hast, wirklich schön. Wollen wir es nicht dabei lassen? BITTE!

Dein Barny




BARNY, einfach nur Barny.
Na ja, vielleicht höchstens noch "Poldi",
nach meinem polnischen Landsmann aus der Nationalmannschaft.
Alles andere lassen wir sein.

Nickname 04.02.2017, 11.03| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: NELLYS TAGEBUCH

Dunkle Gestalten und rotes Licht

In der Nacht sind alle Katzen grau, und manch einer sieht rot:


So beispielsweise ein 37-jähriger Ehemann, der im Aachener Rotlichtviertel käufliches Vergnügen suchte und dort völlig überraschend seine Frau antraf. Die 30-Jährige arbeitete nämlich ohne Wissen ihres Gatten als Prostituierte.



Keiner der zwei kannte das kleine Geheimnis des jeweils anderen. Das Paar geriet dermaßen heftig aneinander, dass die Polizei gerufen wurde, um den Streit zu schlichten. Das weitere Schicksal der Beiden entzieht sich leider der öffentlichen Kenntnis...


Was er nicht weiß, macht ihn nicht heiß - oder am Ende vielleicht sogar erst recht.


Nickname 03.02.2017, 21.42| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: ZEITREISE UND GEDANKENFLUG

Inter-, aber nicht nur net(t)

Das moderne Kommunikationszeitalter hat zweifellos seine Vorzüge. So steht mir zum Beispiel das Internet an allen Tagen des Jahres rund um die Uhr zur Verfügung: als Kontaktbörse, Shoppingparadies und nie versiegende Informationsquelle. Aber wo Licht ist, da ist auch Schatten. So erfahre ich oftmals Dinge, ohne die zu wissen ich wesentlich ruhiger schlafen könnte; zum Beispiel, dass in Rumänien täglich Hunderte von Straßenhunden zu Tode geprügelt, vorsätzlich überfahren oder mit Benzin übergossen und bei lebendigem Leibe angezündet werden.


Drei unserer Süßen  hatten das unfassbare Glück, von Tierfreunden gerettet zu werden und dieser Hölle lebend zu entrinnen - allerdings mit deutlich sichtbaren und auch unsichtbaren Spuren an Leib und Seele.





Verübt werden diese Taten von Menschen, die in jenen Hunden offenbar so etwas wie Fressfeinde sehen und die zu Gefühlen wie Mitleid und Erbarmen anscheinend nicht mehr fähig sind. Ihre Lebensumstände mögen sie derart abgestumpft haben; so sehr, dass sie nicht einmal auf ihre Kinder Rücksicht nehmen, die daneben stehen und ihren Eltern beim Ermorden der unschuldigen Tiere zusehen müssen. Der Schaden, der dadurch in den jungen Seelen angerichtet wird, dürfte irreparabel sein. Seit ich die grauenvollen Bilder gesehen habe, ist es mit meinem eigenen inneren Frieden jedenfalls vorbei, denn wie gesagt – es sind Menschen, die das alles tun. Ich schäme mich, selbst einer zu sein.



Nickname 03.02.2017, 16.43| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: LIEBE TRÄGT EIN WEICHES FELL

Träume, Schäume?

Seit einiger Zeit träume ich nachts oft die kuriosesten Geschichten. Lauter Dinge, die mit meinem aktuellen Dasein rein gar nichts zu tun haben. Mein Unterbewusstsein kramt sie wohl aus irgendwelchen früheren Leben hervor, damit ich sie endlich auflöse und heile. Das strengt ganz schön an, deswegen wache ich morgens meist unausgeschlafen auf und komme nur schwer in die Gänge.


 


Mit meinem letzten Traum kann ich wenigstens etwas anfangen: Ich saß mit einer Gruppe von Leuten zusammen – alle zwischen Dreißig und Vierzig, also bedeutend jünger als ich – und wir spielten Kniffel. Das ist ein vergnügliches, nicht allzu anspruchsvolles Würfelspiel, bei dem man sich zwar konzentrieren muss, sich aber trotzdem immer noch angeregt unterhalten kann.



Leider spielte ich als Einzige mit echten Würfeln, Block und Stift. Alle anderen hatten es sich als App auf ihr Smartphone heruntergeladen und knobelten still vor sich hin.

 

Das wurde mir bald zu dumm und ich sagte: „Also, mir reicht´s, ich habe keine Lust mehr. Kniffel ist schließlich ein Gesellschaftsspiel und wie der Name sagt, spielt man es in Gesellschaft und nicht allein auf einer einsamen Insel.“ Zwar hörte niemand hin, dafür waren alle zu sehr mit sich selbst beschäftigt. Aber kennen Sie das befreiende Gefühl, wenn Sie endlich etwas ausgesprochen haben, das Sie schon lange loswerden wollten? So war mir nach dem Aufwachen zumute.

 

Wie ich gerade auf Kniffel kam, liegt nahe; ich spiele es regelmäßig mit zwei alten Damen im Heim. Über Smartphones kann ich wenig sagen, denn ich besitze keins. Vor kurzem habe ich gelesen, dass viele Menschen hierzulande die wachsende Isolation und Vereinsamung beklagen. Mir scheint, sie arbeiten gerade fleißig daran mit.

 

Nickname 02.02.2017, 21.57| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: ZEITREISE UND GEDANKENFLUG

Wenn Halter zusammenhalten...



...haben Hunde mehr Spaß! Am liebsten begleiten unsere Hunde uns überall hin. Aufgeregt wedeln sie mit dem Schwanz, sobald Herrchen oder Frauchen zu den Schuhen greift und freuen sich über jeden noch so kleinen Ausflug.


Allerdings ist es nicht immer möglich, den geliebten Vierbeiner mitzunehmen. Manchmal ist es sogar sinnvoller, wenn er zu Hause bleibt. So beispielsweise beim Einkauf: Obwohl es immer noch weit verbreitet ist, rät TASSO dringend davon ab, Hunde vor dem Geschäft warten zu lassen. Den Hund im Auto lassen, ist da keine Alternative: Ab bereits frühlingshaften Temperaturen kann das Auto zur tödlichen Falle werden.


Ungern allein


Nicht nur der Kinobesuch oder Ausflug in einen Freizeitpark, sondern auch spontane Überstunden im Büro oder ein ungeplanter Krankenhausaufenthalt können dafür sorgen, dass Abwesenheitszeiten in zumutbarer Weise überbrückt werden müssen. Deshalb ist es sinnvoll, das Alleinbleiben von Anfang an zu trainieren.


Beginnen Sie mit kleinen Schritten: Verlassen Sie den Raum für einen kurzen Moment und schauen Sie, wie Ihr Hund reagiert. Bleibt er entspannt, steigern Sie langsam die Zeit, ohne ihn zu überfordern. Mit der Zeit erkennt der Vierbeiner das Muster und verlässt sich darauf, dass Sie zurückkommen. Und Sie haben den wichtigsten Schritt getan: Ein gut vorbereiteter Hund, der Vertrauen in seinen Halter hat, wird so auch wenige Stunden allein zu Hause bleiben können.



Es geht auch anders


Meist ohne es zu wissen haben Hundehalter die großartige Möglichkeit, ein starkes Netzwerk zu gründen. Wer einen Hund hat, wird bestätigen, dass der regelmäßige Spaziergang zu vielen neuen Bekanntschaften führt. Schnell kommt man mit anderen Gassigehern ins Gespräch, erfragt Namen und tauscht Kontaktdaten aus.


Hundehalter verbindet nicht nur die gemeinsame Wahl des Haustieres, sondern auch die damit verbundenen Herausforderungen des Alltags. Haben Sie Menschen kennengelernt, mit denen Sie den Spaziergang gerne absolvieren, und haben sich auch die Hunde aneinander und an die jeweils andere Person gewöhnt, nutzen Sie diesen tollen Umstand! Besprechen Sie die Möglichkeiten, sich bei der Hundebetreuung gegenseitig zu unterstützen, indem Sie bei Bedarf den jeweils anderen Hund zu sich nehmen. Auf diese Weise tragen Sie zur Lebensqualität Ihres Hundes bei, der seine Zeit mit einem liebgewonnenem Artgenossen und einem sorgenden Menschen verbringen darf.



Wichtig ist, dass Sie den Hunden genügend Zeit geben, ihr jeweiliges Gegenüber gut kennenzulernen. Auch diese neue Situation muss geübt werden. Beginnen Sie mit kurzen Abwesenheitszeiten, die Sie nach und nach steigern. Entwickelt sich alles zu Ihrer und des Hundes Zufriedenheit, sind Sie auf einem guten Weg, auch mal für eine längere Zeit, Ihren Hund betreuen lassen zu können. Prüfen Sie aber auch, ob der andere Tierhalter mit Ihrem Hund zurechtkommt. Schließlich haften im Ernstfall Sie als Halter grundsätzlich für eventuelle Schäden, die Ihr Hund verursacht – auch wenn er sich in anderweitiger Obhut befindet. Besprechen Sie das Vorgehen in Notfällen und auch, wer wann und auf welche Weise benachrichtigt werden muss.


Sind alle Fragen geklärt und die Hunde gut vorbereitet, kann es bei der nächsten Möglichkeit losgehen. TASSO wünscht allen Hunden und ihren Haltern viel Spaß!

Nickname 02.02.2017, 13.48| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: ZEITREISE UND GEDANKENFLUG

Der Stein des weisen Mannes

Ein weiser Mann wanderte in den Bergen und fand dort in einem Bach einen wertvollen Edelstein. Am nächsten Tag traf er einen anderen Wanderer, der hungrig war, und er öffnete seinen Beutel, um sein Essen mit ihm zu teilen. Der hungrige Wanderer erblickte den kostbaren Stein, bewunderte ihn und bat den weisen Mann, ihn ihm zu schenken. Dieser tat es, ohne zu zögern.


Über sein Glück frohlockend ging der Wanderer davon. Er wusste, der Edelstein war kostbar genug, um ihm für den Rest seines Lebens Sicherheit zu bieten.


Doch nach ein paar Tagen kam er zurück und suchte nach dem weisen Mann. Als er ihn gefunden hatte, gab er ihm den Stein zurück. „Ich habe nachgedacht“, sagte er. „Ich weiß, wie wertvoll dieser Stein ist, aber ich gebe ihn dir zurück in der Hoffnung, dass du mir etwas noch viel Kostbareres schenkst. Kannst du mir das geben, das dich befähigt hat, mir diesen Stein zu schenken?“


(The Best of Bits&Pieces)



Nickname 01.02.2017, 12.34| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: LICHTBLICKE

Seelenführer auf Samtpfoten

„Hunde haben Herrchen,
Katzen haben Personal.“


(Volksmund)


***


Sie heißt Mimi, Pussy, Kitty oder Mohrle und ist, neben Hund und Vogel, unser liebstes Haustier: die Katze. Die alten Ägypter verehrten sie als Göttin und setzten sie als Tempelwächterin ein, weil sie ungebetene Geister und Kräfte mit ihrem „7. Sinn“ sofort wahrnehmen kann. Neun Leben soll die Katze haben, und in vielen Kulturen gilt sie als Orakeltier. Den Spruch „Schwarze Katze von links – Glück bringt´s, schwarze Katze von rechts bringt Schlecht´s“ kennen sicher viele. Auch sagt man ihr nach, dass sie zwischen den Welten reisen und mit Toten und Geistern kommunizieren könne.



***


Als Krafttier will die Katze uns den Weg in die Selbstbestimmung zeigen und uns daran erinnern, dass wir unserer Intuition vertrauen und auf unsere innere Stimme hören sollen. Sie fordert uns auf, mit wachen Sinnen durchs Leben zu gehen und unsere Freiheit niemals um der Sicherheit willen aufzugeben (offen gestanden hätte ich damit ein Problem, denn mein persönliches Sicherheitsbedürfnis ist ausgesprochen groß). Unser Selbstwertgefühl hängt oftmals doch sehr stark vom Urteil anderer ab. Wir möchten geliebt und gelobt werden und erhoffen uns von unseren Mitmenschen Anerkennung, Aufmerksamkeit und seelische "Streicheleinheiten". Wenn die Katze in unser Leben schleicht, will sie uns lehren, unabhängig zu sein. Nach dem Motto: „Ich hab euch gern, und ihr könnt mich auch gern haben.“ Wenn wir nicht mit denen zusammen sein können, die wir lieben, dann lieben wir doch einfach die, mit denen wir zusammen sind. Selbstliebe, das ist das Zauberwort, denn mit wem verbringen wir schließlich mehr Zeit, als mit uns selbst? Andere haben nur so lange Macht über uns, wie wir ihnen das erlauben. Erkennen wir uns an, wie wir sind und nehmen uns selbst liebevoll in den Arm. Wir sind bei uns selbst in den besten Händen, oder sollten es jedenfalls sein. Meisterin Katze leitet und dabei an: „Entspanne dich, strecke dich wohlig aus und lasse dich wärmen von der Sonne und der Liebe, die überall um dich ist.“ Umgeben wir uns mit Menschen, die uns zu schätzen wissen und lassen wir jene in Dankbarkeit und Frieden ziehen, die uns nicht mehr guttun. Durch Selbstbestimmung und Unabhängigkeit ziehen wir neue, glückliche Erfahrungen an.




***


Die Kehrseite der Katzenmedaille ist, dass die Samtpfoten für Täuschung, Hinterhältigkeit, Grausamkeit und Manipulation stehen. Sie gelten als egozentrisch, kratzbürstig, eigensinnig und unberechenbar. Zu ihrer Ehrenrettung sei aber gesagt, dass es sich auch um äußerst reinliche Tiere handelt, die den klaren Durchblick lieben. Und wenn der mal nicht gegeben ist, legen sie eben selber tatkräftig Pfote an:



AFFIRMATIONEN:


„Unabhängig und frei folge ich dem Weg meiner Seele.“


„Ich bin ich.

Frei und glücklich gestalte ich mein Leben

und lasse alles los, was mir nicht mehr dient.“

25.01.2017, 15.01| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: VON TIEREN UND MENSCHEN

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ÜBER MICH:Geboren vor 61 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.
Verheiratet mit dem besten aller Ehemänner und glückliches Frauchen von drei allerliebsten Fellnasen.


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