
Blogeinträge (themensortiert)
Thema: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE
UND WAS TUN WIR HEUTE ZUERST? MACY

Hündin
geb. ca. September 2021
55 cm Schulterhöhe
geimpft, gechipt, kastriert
liebt Menschen über alles
verträgt sich gut mit Artgenossen
sehr kontaktfreudig und aufgeschlossen, sowohl Menschen als auch anderen Hunden gegenüber
läuft brav an der Leine
möchte so gern ihre(n) Menschen glücklich machen
Sanft und zärtlich, wartet Macy darauf, das Leben ihres Menschen/ihrer Familie zu bereichern
Jeder unserer verlassenen und dabei so liebenswerten Hunde bringt seine eigene Geschichte mit in die Gefangenschaft. Leider wissen wir bei bei den meisten von ihnen so gut wie nichts über ihr Leben und Erleben davor. Sie werden von ihren Haltern abgegeben, weil diese keine Zeit oder keine Lust mehr haben, sich um sie zu kümmern; viele werden einfach auf den Straßen von Moskau ausgesetzt, wo sie ein ärmliches und vor allem gefährliches Dasein fristen; eine große Anzahl wird dann von den Hundefängern aufgegriffen und ins öffentliche Tierasyl gebracht. Bei der sanften und liebevollen Macy jedoch ist uns bekannt, wie sie gefunden wurde.
Du, liebe Macy, kamst im
Dezember 2021 zusammen mit deiner Mutter und deinen neun Geschwistern in das
riesiege, angsteinflößende Hundewaisenhaus Kozhuhovo. Eure kleine Hundefamilie
wurde auf einer Landstraße in der Nähe eines Dorfes ausserhalb von Moskau entdeckt.
Deine Mutter tat alles, um euch zu beschützen; sie ließ niemanden in die Nähe
der Pappschachtel, in welcher man euch mitten im eiskalten russischen Winter
ausgesetzt hatte. Die ganze Nacht hindurch war Schnee gefallen, ihr wart
durchnässt und halb erfroren. Eure Mama mühte sich verzweifelt ab, um euch zu
säugen. Jemand rief die Hundefänger, die euch im Hundeasyl ablieferten.

Inzwischen haben alle deine Geschwister bereits ihre Familien gefunden, nur du allein bliebst übrig und wartest bis heute sehnsüchtig und vergeblich auf deine(n) Menschen. Warum das so ist, können wir nicht verstehen. Denn aller Härte und allen Widrigkeiten zum Trotz, welche das Shelterleben mit sich bringt, hast du dich zu einer aufgeweckten, fröhlichen jungen Hündin entwickelt. Sobald sich die freiwilligen Betreuer einmal in der Woche für ein kurzes Stündchen bei euch blicken lassen, gerätst du vor Freude völlig aus dem Häuschen. Hin- und hergerissen zwiachen dem Wunsch, mit deinen Hundefreunden zu spielen und zu toben und der unstillbaren Sehnsucht nach Streicheleinheiten und menschlicher Aufmerksamkeit versuchst du, alles auf einmal hineinzupacken in die selten, kostbaren Minuten, welche die viel zu wenigen Freiwilligen für jeden einzelnen von euch erübrigen können.
Beim Gassigehen auf dem Sheltergelände nimmst du jede Gelegenheit wahr, die anderen Betreuer zu begrüßen und von ihnen eine Liebkosung zu erbetteln. So gern möchtest du für jemanden wichtig sein! Auch deinen Artgenossen gegenüber verhältst du dich umgänglich und verträglich; du erfüllst also alle Voraussetzungen, die ein richtiger Traumhund mitbringen muss.

Leider kennst du von der Welt bisher – abgesehen von dem wenigen, das dir die Ehrenamtlichen in ihrer so spärlich bemessenen Zeit beigebracht haben -, nichts weiter als Mauern, Gitterstäbe, immer wieder Hunger, Kälte und Angst. Daher bitten wir deine(n) zukünftigen Menschen um Verständnis, Einfühlungsvermögen und eine gute Portion an Geduld. Aber die Mühe wird sich lohnen, denn das tut sie eigentlich immer; erst recht bei einer so anhänglichen, unkomplizierten und lernwilligen Hündin wie du es bist. Doch je länger du an diesem unwirklichen und gruseligen Ort ausharren musst, desto mehr wirst du deine Hoffnung begraben, dich in dein Schicksal ergeben und dich irgendwann ganz von der Welt und den Menschen in dich selbst zurückziehen.

Vom sicheren Tod gerettet in einer grimmig kalten Winternacht – nur um irgendwann ein verlorenes Leben einsam hinter Gittern zu beschließen? Wenn Sie die zuckersüße Macy, die bereit ist, unendlich viel an Liebe und Zärtlichkeit zu verschenken, vor diesem traurigen Schicksal bewahren möchten, dann melden Sie sich bitte bei uns. Vielen, lieben Dank!
Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".
Hier einige Videos, die Macy und ihr zauberhaftes Wesen zeigen:
Macy wird im Shelterauslauf gestreichelt:
Macy beim Gassigehen und beim Treffen anderer Hunde:
Macy beim Gassigehen im Shelterbereich:
Vermittlerkontakt/Fragen:
Ulrike Worringer
Tel.: 0171-1817071
E-Mail: Ulrike.Worringer@T-Online.de
27.07.2024, 20.34 | (0/0) Kommentare | PL
DIE SÜSSESTEN FRÜCHTE FRESSEN NUR DIE GROSSEN TIERE! TURKA

TURKA
Hündin
geb. ca. Januar 2021
50 cm Schulterhöhe
geimpft, gechipt, kastriert
verträgt sich gut mit ihren Artgenossen
vertraut den Menschen,
die sie kennt,
bei Fremden braucht sie ein bisschen Zeit
läuft schon gut an der Leine
möchte so gern den
harten Betonboden
gegen ein weiches Kissen tauschen
Als blutjunes, trotz deines harten Vorlebens immer noch hoffnungsfrohes Hundemädel musstest du Mitte 2022 ins riesige, angsteinflößende Shelter Kozhuhovo einziehen. Eine Zeitlang hattest du dich zusammen mit deinen beiden Schwestern in einem Moskauer Industriegebiet mehr schlecht als recht durchgeschlagen, bis irgendwann die Hundefänger kamen und euch grob kassierten.
Von der Strasse ins Asyl, um dann für immer vergessen zu werden? Die Gefahr, dass dies auch dein Schicksal sein wird, ist leider groß. Wir haben so viele wunderbare Hunde, welche problemlos vermittelt werden können, die aber dennoch oft jahre-, nicht selten sogar lebenslang in winzigen Zwinern einsitzen müssen, ohne Hoffnung, diesen traurigen Ort jemals in Richtung Freiheit zu verlassen. Obendrein wirst du, da du zu den kleinern Hunden gehörst, sowieso fast immer übersehen.

Zu allem Elend musstest du diesen Januar mit deinen über dreitausend Mitgefangenenr in das neue Shelter Malinki, weit vor den Toren Moskaus und für viele der freiwilligen Helfer nun nicht mehr erreichbar, umziehen. Diese hatten dich gerade soweit, dass du anfingst, Menschen zu vertrauen – keine leichte Aufgabe, denn die einzigen Menschen, die ihr sonst zu sehen bekommt, sind die Shelterarbeiter; und diese sind leider oft nicht tierlieb. Wenn sie schlechte Laune haben, setzt es schon auch einmal Fußtritte oder Schläge mit der Schaufel.

Sogar das Laufen an der Leine hatten die Betreuer dir im Kozhuhovo schon beigebracht. In der neuen Unterkunft sind die Umstände noch bedeutend schwieriger und den wenigen Betreuern fehlt es vorn und hinten an Zeit, um euch die so dringend notwendige Aufmerksamkeit zu schenken. Aber sie lassen euch nicht im Stich und tun, was immer sie können.
Über dein früheres Leben wissen wir so gut wie nichts. Vielleicht wurdest du auf der Straße geboren, oder du wurdest mit deinen Geschwistern, als unerwünschter Nachwuchs einer Besitzerhündin, ausgesetzt.

Nun suchen wir für dich geduldige und verständnisvolle Menschen, die dich liebgewinnen (bei deinem anschmiegsamen und freundlichen Wesen dürfte das nicht schwerfallen) und dir dabei helfen, dich an das zu gewöhnen, was wir ein richtiges Hundeleben nennen. Ein netter Artgenosse im neuen Heim wäre dabei sicher eine prima Unterstützung, ist aber keineswegs Bedingung.
Möchten vielleicht SIE
der niedlichen, kleinen Turka ihren sehnlichsten Traum – von der Straße ins Hundeasyl
und von dort in ihre eigene, liebevolle Für-immer-Familie – gern erfüllen? Dann
melden Sie sich bitte bei uns. Vielen, herzlichen Dank!
Die Vermittlung und
Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".
Hier sehen Sie einige Videos
zum besseren Kennenlernen von Turka:
Turka beim Gassigehen
im Shelter Malinki:
Turka und ihre
Zwingernachbarin bekommen ein wenig Extrafutter- welch ein Luxus, was für ein
Genuss:
Turka und ihre
Zwingergenossin im Sozialisationsraum des Shelters:
Turka - leider keine
Zeit für Spielzeug:
Vermittlerkontakt/Fragen:
Ulrike Worringer
Tel.: 0171-1817071
E-Mail: Ulrike.Worringer@T-Online.de
27.07.2024, 20.34 | (0/0) Kommentare | PL
HOFFEN UND HARREN: BEN

8 Jahre alt (geb. 2016)
60-65 cm Schulterhöhe
geimpft, gechipt, kastriert
freundlich zu Menschen
mag nicht jeden Hund
hatte ein Zuhause, bis
sein Herrchen leider verstarb
und Ben ins Hundealyl musste
möchte so gern die Hölle
gegen ein kleines Paradies auf Erden tauschen
Früher hattest du ein Leben; sogar ein recht gutes, wenn man berücksichtigt, in welchem Land du geboren wurdest. Dann starb dein Herrchen und mit einem Schlag änderte sich alles für dich. Denn für einen doch eher großen und nicht mehr ganz jungen Rüden wie dich fand niemand mehr Verwendung. So musstest du ins Malinki, das riesige Obdachlosenheim für Hunde, weit vor den Toren Moskaus einziehen.
Bis zu diesem Unglückstag kanntest du nur das Leben mit deinem Herrchen, Seite an Seite und immer zusammen. Nun musst du dich auf einmal ganz allein in dem trostlosen Hundeasyl mit über 3000 Leidensgefährten zurechtfinden und behaupten.
Sogenannten „Ex-home“-Hunden wir dir fällt das unendlich schwer. Du warst es gewohnt, mit einem Menschen zusammen in einem Haus zu leben, mit ihm spazierenzugehen, seinen Alltag zu teilen. Jetzt hockst du fast mutterseelenallein in einem kalten, gemauerten Zwinger, umgeben von Gittern und meterterhohen Ziegelwänden, schutzlos jeder Witterung ausgesetzt und ohne menschliche Ansprache oder Fürsorge.
Die freiwilligen Helfer versuchen, auch dich wenigstens einmal in der Woche für ein paar Minuten aus deinem Gefängnis zu holen, doch es ist immer wieder ein Drama.

Bist du draußen, löst du dich erst einmal ausgiebig und man sieht dir die Erleichterung an. So lange es irgend geht, versuchst du, den Zwinger sauberzuhalten, schließlich wurdest du zur Stubenreinheit erzogen. Aber was sollst du machen, wenn du einmal in der Woche für eine knappe Stunde deinen Käfig verlassen darfst? Natürlich leidet ihr alle unter dem Dreck, der Nässe und dem Gestank; für Hunde wie dich gilt das doppelt.
Ein ganz besonderes Glanzlicht ist für dich der Löffel Dosenfutter, den die Freiwilligen dir und ein paar anderen Glücklichen von Zeit zu Zeit spendieren, wenn sie es sich leisten können und ihr besonders viel hungern müsst. Ich glaube, kein König kann das feinste Festmahl so genießen, wie du diese kleine Extraportion Luxus pur.


Beim Gassigehen blühst du dann regelrecht auf, selbst wenn es nur auf dem Asylgelände stattfindet und du nie etwas von der Welt außerhalb von dessen Grenzen zu sehen bekommst. Du genießt die kurzen, kostbaren Momente, in denen die Aufmerksamkeit deiner Betreuerin, deines Betreuers (denn es gibt unter den Freiwilligen auch einige wenige tierliebe Männer) dir ganz allein gehört. Die Bewegung ist eine solche Wohltat für deine vom endlosen Liegen und Stillsitzen steifen und schmerzenden Knochen und Gelenke. Es scheint, als könntest du ewig so weiterlaufen, ohne jemals müde zu werden. Wohl, weil du nur allzu genau weißt, was darauf unweigerlich folgen muss – die Rückkehr in den von dir so verabscheuten Zwinger.
Du lässt dich nicht einfach so zurück locken – weder mit guten Worten noch durch Bestechung. Du sträubst und wehrst dich, soviel du nur kannst, sodass die Ehrenamtlichen dich fast schon mit Gewalt in den Verschlag drängen müssen – auch wenn ihnen dein verzweifelter Blick jedesmal das Herz zerreißt.
Wurdest du erst über die Zwingerschwelle gezogen, trottest du mit gesenktem Kopf in die winzige, für einen Hund deiner Größe viel zu enge Holzkiste und rollst dich darin zusammen. Wenn die Freiwilligen dann die Käfigtür schließen, liegst du einfach nur regungslos da.
So harrst du aus… du jaulst nicht, bellst nicht, winselst nicht. Du wartest einfach nur auf den erlösenden Moment, in dem ein Mensch die Tür zu deinem Gefängnis öffnet.

Nunmehr fast zwei Jahre verbringst du in dieser trostlosen Lage; ohne erkennbaren Ausweg, ohne die geringste Chance, dass sich dein Schicksal doch noch einmal zum Guten wendet. Dabei wirst du allmählich zum Hundesenioren, dir bleibt nicht mehr endlos viel Zeit. Du brauchst so sehr ein warmes, fürsorgliches Zuhause an der Seite deines Menschen, deiner Familie.
Du verhältst dich freundlich gegenüber jedermann und genießt sichtlich die Nähe und Zuneigung der freiwilligen Helfer. Da du früher ein Zuhause hattest, ist dir das Leben im Haus, ebenso wie das Spazierengehen an der Leine vertraut.

Mit anderen Artgenossen ist es bei dir so eine Sache. Auf fremde Rüden möchtest du am liebsten verzichten; du wirst schon wissen warum. Gegen eine nette Hundedame im neuen Zuhause hättest du sicher nichts einzuwenden; im Shelter teilst du dir dein Gefängnis auch mit zwei Hündinnen. Am liegsten wärst du aber wieder Einzelhund und hättest deine(n) Menschen ganz für dich allein.

Lieber Ben, von ganzem Herzen hoffe ich, dass es auch für dich noch einen freundlichen Menschen gibt, der dich gernhat und dich umsorgt, damit du deine letzten Lebensjahre nicht in diesem verhassten Zwinger absitzen musst.
Möchten Sie für den
traurigen, verzweifelten Hundebuben gern dieser Mensch/diese Familie sein? Dann
melden Sie sich bitte bei uns. Vielen, lieben Dank!
Die Ausreise und
Vermittlung (nur innerhalb Deutschlands) erfolgt über den Tierschutzverein Kettenlos e.V.
Vermittlerkontakt/Fragen:
Daniela Bansche
Tel.: 05371-687266
E-mail: d.bansche@gmail.com
27.07.2024, 20.34 | (0/0) Kommentare | PL
LA DONNA E AMABILE

DONNA
Hündin
geb. Februar 2018
50-55 cm Sculterhöhe
geimpft, gechicpt, kastriert
möchte gern für immer nach Hause
Alle Jahre wieder ist er da, der unerbittlich kalte Winter für die 3.000 Hunde im russischen Shelter Kozhuhovo. Ich weiß, dass wir sie nicht alle retten können, so gern wir das möchten. Aber vielleicht gibt es für den einen oder anderen ja doch noch ein Happy End?
So zum Beispiel für Donna, die dritte im Bunde der Geschwister ihre Brüder sind Lavrik und Leshey). So sehr sie sich äußerlich voneinander unterscheiden, eint sie doch ihr Schicksal. Drei Geschwister, von der Optik her unterschiedlich, vom Schicksal her geeint. Geboren oder kurz nach der Geburt ausgesetzt auf Moskaus Straßen, wurden sie eingefangen und in das gigantische Hundeasyl gebracht. Bis heute verbringen sie dort ihr Leben, welches im Grunde keines ist. Sie versuchen zu überleben und mit den armseligen Gegebenheiten zurechtzukommen; leider kennen sie es ja nicht anders.

Wenn die Betreuer einmal in der Woche zu Besuch kommen und genügend Zeit bleibt, um die Hunde mit in den Auslauf zu nehmen, vergisst die von ihrem Naturell her unkomplizierte und fröhliche Donna all das Elend um sie herum. Dann spielt sie, tobt und rennt mit den anderen um die Wette, als wolle sie in dieser einen kurzen Stunde alles nachholen, was sie die ganze lange Woche über entbehren muss.

Manchmal gehen sie im Shelterbereich auch ein Stückchen spazieren. Dann werden fleißig die Grundkommandos und das Laufen an der Leine geübt. Denn die Betreuer wissen genau, dass ihre Schützlinge am ehesten ein Zuhause finden, wenn sie schon einiges von dem können, was sie später in ihrem neuen – richtigen – Leben brauchen.
Leider gehen die Fröhlichkeit und Unbedarftheit der jungen Hunde im Shelter irgendwann unweigerlich verloren und weichen Stück für Stück einer Traurigkeit, die wir in den Gesichtern vieler älterer Hunde im Shelter lesen. Ihre früher noch strahlenden Augen werden trübe und ihre Blicke scheinen in die Ferne zu schweifen, als wollten die Hunde sich aus ihrer Gefangenschaft fortträumen. Immer wieder macht uns da tief betroffen und wir gewöhnen uns nie daran. Deswegen hören wir auch nicht auf, für unsere Hunde zu kämpfen – selbst wenn es dem aussichtslos scheinenden Kampf gegen Windmühlen gleicht.

Möchten vielleicht Sie der überaus freundlichen und umgänglichen Donna ihre Unbeschwertheit erhalten und ihr die Wärme und Geborgenheit schenken, die si bisher in ihrem noch jungen Leben schmerzlich vermissen musste? Dann bitte melden Sie sich bei uns. Vielen, lieben Dank!
Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".
Donna beim Gassigehen mit ihrem Bruder Lavrik im Shelterbereich:
Vermittlerkontakt/Fragen:
Ulrike Worringer
Tel.: 0171-1817071
eMail: Ulrike.Worringer@procanes.org
https://www.facebook.com/Chance.fuer.Shelterhunde(Daniela Bansche)
https://www.facebook.com/ProCanesEtEquos(Ulrike Worringer)
27.07.2024, 20.34 | (0/0) Kommentare | PL
BRITNEYS SCHWESTER! JENNY

JENNY
Hündin
50 cm Schulterhöhe
geb. ca. Mai 2014
Zwingernummer: A 71
Gleich ihrer Schwester Britney, die ich Ihnen
bereits vorgestellt habe, kam auch Jenny 2014 als niedlicher, unschuldiger
Welpe in das monströse Shelter Kozhuhovo. Ein winziges Hündchen, dem eigentlich
die ganze Welt offenstehen sollte – stattdessen schloss sich die Zwingertür
hinter ihr und geht bis heute - 9 endlose Jahre später – nur einmal in der
Woche für sechzig kostbare Minuten wieder auf. Nach dem Umzug ins neuerbaute Shelter Malinki haben sich die Lebensumstände für die armen Hunde noch einmal unvorstellbar verschlechtert. Nur noch wenige Betreuer können den Standort überhaupt erreichen, die Shelterleitung schikaniert sie, wo sie nur kann, sie dürfen fast nichts mehr für ihre Schützlinge tun, es ist für die Tiere nichts weiter als ein Vegetieren und Warten auf den Tod.
Lange war Jenny fröhlich, verspielt und auch ein bisschen stürmisch, wie sich das für eine Junghündin gehört. Mittlerweile sieht man der einst so Unbekümmerten die verlorenen Jahre an. Das Fell wird allmählich grau, ihre Augen trüben sich und blicken längst nicht mehr so hoffnungsvoll in die Welt. Mit sieben ist sie zwar noch keine Seniorin, aber es geht den Hunden wie den Menschen: Kummer, Einsamkeit und Entbehrung lassen sie weit vor der Zeit altern.

Jenny ist ein sehr anhängliches Hundemädchen und hält sich, wo nur möglich, in der Nähe der Betreuer auf. Sie freut sich über die kleinste Aufmerksamkeit und gibt alles, um von einer Menschenhand gestreichelt zu werden. Leider ist das Glück nie von Dauer; denn nach nur einer Stunde, einmal in der Woche, heißt es zurückkehren in die Trostlosigkeit des Zwingers und das zermürbende Warten beginnt von vorn.

Dabei hat sich die hübsche Jenny in den Jahren schon allerhand angeeignet. Sie läuft an der Leine wie eine Eins, verhält sich ihren Artgenossen gegenüber kameradschaftlich und folgt den Kommandos der Freiwilligen aufs Wort. Zwar werden die Anweisungen auf Russisch gegeben; aber Jenny besitzt ein kluges Köpfchen und lernt sicherlich blitzschnell um. Denn eigentlich ist den Hunden der Wortlaut völlig egal. Zum Beispiel können Sie „Wurstbrot“ auswählen als Synonym für „Sitz!“ oder „Platz!“ und wenn Sie das mit einer entsprechenden Geste verbinden, wird Ihr Liebling sich brav setzen oder hinlegen – vorausgesetzt, es gibt anschließend das Wurstbrot als Belohnung…

Der Traum vom eigenen Zuhause in Moskau und
Umgebung ist für Jenny längst geplatzt wie eine Seifenblase. Sie ist leider
kein zuckersüßes Hundebaby mehr und somit für russische Adoptanten
uninteressant. Ihre Lebensgeschichte scheint bereits geschrieben zu sein. Vor
gut sieben Jahren begann diese so: „Es war einmal ein putziges Welplein…“ und irgendwann
wird sie mit den Worten enden: „…alt, einsam und ungeliebt gestorben, als hätte
es sie nie gegeben. Sie war eben auch nur eine von vielen.“
Es wäre denn, Sie möchten der Geschichte von
Jenny gern ein Happy End bereiten. Wenn ja, dann melden Sie sich doch bitte bei
unseren Vermittlerinnen. Vielen, lieben Dank!
Jenny und Britney gehen gemeinsam spazieren:
Vermittlerkontakt/Fragen:
Ulrike Worringer
Tel.: 0171-1817071
E-Mail: Ulrike.Worringer@T-Online.de
27.07.2024, 20.34 | (0/0) Kommentare | PL
WER DEN STICH HAT, MACHT DAS SPIEL! STICH
Trotz der Einsamkeit und eines Lebens
im Zwinger hat er sich zu einem lebensfrohen, kontaktfreudigen und freundlichen Burschen entwickelt, der seinen
Menschen zum Toben und Spielen sucht. Die Betreuer beschreiben ihn als
aufgeweckten und neugierigen Hund, der jede
kleinste Aufmerksamkeit und Streicheleinheit genießt. Stich ist noch so jung
und möchte die Welt gemeinsam mit seiner Familie entdecken. Er genießt es sehr,
wenn man sich mit ihm beschäftigt.

Bei fremden Menschen zeigt sich Stich im Shelter zunächst zurückhaltend und schüchtern; er taut jedoch schnell bei seinen Betreuern auf und fasst Vertrauen Er sucht liebevolle Menschen, die ihm in Situationen, in denen er sich unsicher fühlt, Orientierung und Rückhalt geben können.
Als junger Hund ist er sehr wissbegierig und
benötigt noch ein wenig Erziehung, denn er kennt bisher nur den trostlosen und
eintönigen Alltag im Shelter. Kurze Spaziergänge an der Hundeleine sind ihm
bekannt, denn einmal pro Woche für eine Stunde besuchen ihn die freiwilligen
Helfer und er kann für ein Weilchen dem grauen Alltag entfliehen. Anderen
Hunden gegenüber zeigt er sich freundlich und zurückhaltend. Wenn er sich
unsicher fühlt, sucht er Halt bei seinem Betreuer.

Stich hat eine Schulterhöhe von ca. 60 cm und wird kastriert, geimpft und bereits gechipt an seine Endstelle vermittelt. Ob er sich mit Katzen verstehen würde, können wir leider nicht sagen.
Wir suchen, wie für all unsere Hunde, für Stich ein Für-Immer-Zuhause.
Bei ernsthaftem Interesse wenden Sie sich
bitte an unsere Team-Kolleginnen. Vielen, lieben Dank!
27.07.2024, 20.34 | (0/0) Kommentare | PL
EINE GANZ BESONDERE REISE
27.07.2024, 15.41 | (0/0) Kommentare | PL
ALLER GUTEN DINGE SIND DREI: HOLLY

HOLLY
Hündin
geb. 2017
50-55 cm Schulterhöhe
geimpf, gechipt, kastriert
offen gegenüber Menschen, die sie kennt
bei neuen Menschen erst einmal schüchtern und vorsichtig
umgänglich und gut verträglich mit Artgenossen
läuft brav an der Leine
Herz und Körbchen für immer gesucht
Eine schwarze Schönheit auf der Suche nach ihrer
dritten Chance!
Manche erinnern sich vielleicht noch an Dich und Deine beiden Geschwister, die Ellie und den Tim. Drei kleine, schwarze Hundekinder, vom zarten Welpenalter an eingesperrt im riesigen Moskauer Shelter Kozhuhovo und mit einem angeborenen Problem der hinteren Kreuzbänder.
Vor einem Jahr konnten wir mit einer Spendenaktion dabei helfen, dass sowohl Du als auch Tim erfolgreich am Kreuzband operiert wurden. Ellie hatte diese Operationen schon im Jahr 2019 hinter sich gebracht.
So bekamst Du zwei Chancen: Im Abstand von nur wenigen Wochen wurdest Du an beiden Hinterbeinchen operiert. Heute bist Du schmerzfrei und läufst wunderbar flüssig ohne zu hinken an der Leine.

Nun sind wir für Dich auf der Suche nach Deiner dritten Chance, einem eigenen Zuhause. Zwar bist – und bleibst Du vorerst auch - eine Hündin, der durch den frühen Einzug ins Shelter und die langen Jahre dort ein wichtiger Teil der Sozialisierung fehlt. Du hattest ja nie Gelegenheit, um Eindrücke von der Welt da draußen zu sammeln, zu erleben und zu verarbeiten. Aber durch Deine Krankengeschichte hast Du Dich zumindest einigen Menschen geöffnet auch das Spazierengehen an der Leine gelernt.
So bringst Du die besten Voraussetzungen für Deinen
Einzug in ein eigenes, liebevolles Zuhause mit. Aber natürlich wird es Zeit Verständnis
und Geduld brauchen, um Dich an ein Leben hier bei uns zu gewöhnen. Doch
mithilfe Deiner Menschen schaffst Du das, wie schon so viele glücklich
Vermittelte es vor Dir schafften. Ein freundlicher Artgenosse, bei welchem Du
Dir abschauen kannst, wie so ein richtiges Hundeleben funktioniert, wäre sicher
schön, ist aber absolut kein Muss.

Wir wissen, dass ein großes, schwarzes Hundemädchen wie Du es wohl schwerer haben wirst als andere, ein schönes Zuhause zu finden. Aber nachdem wir mit Hilfe von vielen lieben Spendern schon dafür sorgen konnten, dass Du heute ohne Schmerzen durchs Leben läufst, soll es nun endlich auch ein glückliches Leben sein.
Möchten vielleicht Sie unserer wunderschönen Holly zu
diesem Glück verhelfen? Dann melden Sie sich bitte bei uns. Vielen, lieben
Dank!

Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den
Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".
Hier finden Sie ein Filmchen von Holly beim Gassigehen
im Shelter:
Vermittlerkontakt/Fragen:
Ulrike Worringer
Tel.: 0171-1817071
E-Mail: Ulrike.Worringer@T-Online.de
27.07.2024, 15.41 | (0/0) Kommentare | PL
DER VIERUNDZWANZIGSTE BUCHSTABE?! JURIS

JURIS
Rüde
geb. 2012
50 cm Schulterhöhe
geimpft, gechipt, kastriert
ungewöhnlich breiter Stand der Vorderläufe
warmes Plätzchen für immer gesucht
Schenke mir Zeit und Liebe, dann gehöre ich Dir für immer!
Auf seinem schmalen Rücken trägt Juris die schwere Last vieler verlorener Jahre. Wann genau er ins Shelter Kozhuhovo kam, können die Freiwilligen nicht sagen, denn lange führte der nette, unauffällige Rüde in der grauen Masse von über 3.000 Hunden ein Schattendasein.
Irgendwann bemerkte eine Betreuerin die ausgeprägte X-Stellung von Juris´ Vorderläufen. Diese lässt darauf schließen, dass der Hundemann bereits seit dem frühesten Welpenalter im Shelter lebt, denn die Fehlstellung seiner Beinchen kann durchaus eine Folge von Mangelernährung und Bewegungsarmut sein. Eine Sonderbehandlung für Welpen gibt es in dem riesigen Hundegefängnis nicht; auch die Allerkleinsten müssen mit dem vorliebnehmen, was gerade da ist. Ein denkbar schlechter Start ins Hundeleben!

Lange, einsame und eintönige Jahre sind ins Land gegangen. Juris gehört nun zu den Senioren; und wenn nicht bald etwas Wunderbares geschieht, wird er sein Dasein hier auf Erden eines Tages mutterseelenallein in seinem kahlen Zwinger beschließen. Dabei hat der freundliche Rüde einen ganz feinen Charakter. Er hängt abgöttisch an seiner Betreuerin und überschüttet sie mit Zärtlichkeiten, wenn sie kommt, um ihn einmal in der Woche für ein paar glückliche Minuten aus seinem engen Zwingerloch zu befreien.

Der trotz allem noch immer freundliche Juris liebt es gestreichelt zu werden, ist aber gleichzeitig auch ein bisschen scheu. Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste – das hat ihn das harte Shelterleben gelehrt, denn die Arbeiter, die dort saubermachen und die Hunde füttern, sind – von seltenen Ausnahmen abgesehen – leider nicht besonders tierlieb.
Wie leider so viele andere Hunde im Shelter ist Juris
entschieden zu dünn. Das Futter wird von Mal zu Mal schlechter, weil der
Shelterbetreiber sine Gewinnspanne erhöhen möchte. Bei besserer Ernährung in
einem liebevollen Zuhause ohne Stress und Lärm wird er jedoch sicher aufblühen
und sich zu einem richtigen Prachtkerl mausern.

Juris hat gelernt, an der Leine zu laufen und geht gern spazieren. Die Fehlstellung seiner Vorderbeine bereitet ihm dabei, wie auch sonst, keinerlei Probleme.
Möchten Sie für den tapferen Juris gern ein Wunder wahr werden lassen und ihm zu einem sicheren Stand im Leben verhelfen? Dann freuen wir uns darauf, von Ihnen zu hören. Vielen, lieben Dank!
Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".
Blick aus seiner Holzhütte im Zwinger:
Ein liebebedürftiger Juris umarmt seine Betreuerin:
Vermittlerkontakt/Fragen:
Ulrike Worringer
Tel.: 0171-1817071
eMail: Ulrike.worringer@procanes.org
27.07.2024, 15.41 | (0/0) Kommentare | PL
ZWÖLF JAHRE SIND (K)EIN LEBEN FÜR: MYSHA

Zwingernummer: B 79
Nur einmal pro Woche gibt es für
die Hunde eine kleine Abwechslung, wenn die freiwilligen Betreuer ins Shelter
kommen. Dann haben die Tiere eine selige Stunde lang Gelegenheit zum Toben, Spielen,
etwas Aufmerksamkeit zu erhaschen und mit viel Glück – denn der Andrang ist
riesengroß – auch einmal gestreichelt zu werden. Doch diese kurze Stunde ist viel
zu schnell vorbei. Dann heißt es wieder warten und durchhalten bis zur nächsten
Woche.

Mysha hatte in ihrer Anfangszeit
im Shelter große Angst davor, ihren Zwinger zu verlassen. Doch sie hat in all
den Jahren viel gelernt von den anderen Hunden gelernt. Sie ist selbstsicher
geworden und heute spielt, rennt und tobt sie gern mit ihren Artgenossen.. Und
sie liebt es, an der Leine spazieren zu gehen. Sie ist eine äußerst freundliche,
nur anfangs etwas schüchterne Hundedame, die aber schnell auftaut und Vertrauen
fasst. Inzwischen kann sie den Besuch der Betreuer kaum erwarten, dann lebt sie
zusehends auf.
Nun sind für Mysha fast zwölf
Shelterjahre ins Land gegangen Aus dem einst süßen, scheuen Hundebaby ist eine reife,
bezaubernde Seniorin geworden. Viele ihrer Mitgefangenen hatten das Glück, adoptiert
zu werden. Nur Mysha blieb immer ungesehen zurück.
Nun sollte endlich auch sie an
der Reihe sein, ein eigenes Für-Immer-Zuhause zu finden. Sie hat es mehr als
verdient und sollte ihr Leben nicht einsam undvergessen in ihrem Zwinger
beschließen müssen, sondern für den Rest ihrer Tage geliebt, umsorgt, gepflegt
und verwöhnt werden!
Möchten vielleicht gerade SIE
dieser liebenswerten Hündin einen Platz auf Lebenszeit schenken?

27.07.2024, 15.41 | (0/0) Kommentare | PL
| 2026 | ||
| <<< | April | >>> |
| Mo | Di | Mi | Do | Fr | Sa | So |
| 01 | 02 | 03 | 04 | 05 | ||
| 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 |
| 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 |
| 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 |
| 27 | 28 | 29 | 30 |
Geboren vor 70 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.

