Mitternachtsspitzen

Blogeinträge (themensortiert)

Thema: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE

HUNDEBABYS ZU VERKAUFEN

Ein Geschäftsinhaber
 hatte ein Schild über seine Tür genagelt, 
darauf war zu lesen: 

Hundebabys zu verkaufen.




Dieser Satz lockte Kinder an. Bald erschien ein kleiner Junge und fragte: "Für wie viel verkaufen Sie die Babys?" Der Besitzer sagte, "zwischen 30 und 50 Dollar." Der kleine Junge griff in seine Hosentasche und zog etwas Kleingeld heraus. "Ich habe 2,37 Dollar, kann ich sie mir anschauen?" Der Besitzer lächelte und pfiff. Aus der Hundehütte kam seine Hündin namens Lady, sie rannte den Gang seines Geschäfts hinunter, gefolgt von fünf kleinen Hundebabys. Eins davon war einzeln, sichtlich weit hinter den anderen und deutlich langsamer als diese. Sofort sah der Junge den humpelnden Kleinen. "Was fehlt diesem kleinen Hund?", fragte er. Der Mann erklärte, dass der Welpe von Geburt an ein kaputtes Gelenk habe und nie richtig laufen würde.


"Den möchte ich kaufen!" sagte der Junge. "Also den würde ich nicht nehmen, der wird nie ganz gesund", antwortete der Mann. "Aber wenn du ihn unbedingt haben willst, schenke ich ihn dir."


Der kleine Junge würde wütend. Er sah direkt in die Augen des Mannes und sagte: "Ich möchte ihn nicht geschenkt haben. Er ist ganz genauso viel wert wie die anderen Hunde, und ich will für ihn den vollen Preis zahlen. Ich gebe Ihnen jetzt die 2,37 Dollar und dann jede Woche 50 Cent, bis ich ihn abbezahlt habe." Der Mann entgegnete: "Du musst den Hund wirklich nicht bezahlen. Er wird niemals rennen, spielen und hüpfen können wie die anderen Hunde." 


Der kleine Junge langte nach unten und krempelte sein Hosenbein hinauf. Zum Vorschein kam sein schlimm verkrümmtes und verkrüppeltes linkes Bein, geschient mit einer dicken Metallstange. Liebevoll auf den Hund blickend, sagte er: "Ach, ich renne selbst auch nicht gut, und dieser kleine Hund wird jemanden brauchen, der ihn versteht!"


Der Mann biss sich auf die Unterlippe. Tränen stiegen in seine Augen, er lächelte und sagte: "Mein Junge, ich hoffe und bete, dass jedes einzelne dieser Hundebabys einen Besitzer wie dich haben wird."


(Nach DAN CLARK, 'Weathering The Storm') 


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Diese anrührende Geschichte kann uns die Augen öffnen. Viele Menschen fühlen sich wertlos und klein. Sie glauben, nicht gut genug zu sein, halten sich für unnütz und überflüssig. Sollten auch Sie so denken, bitte beherzigen Sie folgendes:


Der Wert eines Menschen bemisst sich nicht an seiner Perfektion. Niemand ist vollkommen; selbst jene, die als die schönsten Menschen gelten, entdecken an sich noch Makel. Vielmehr kommt es darauf an, ob Sie die Herzen Ihrer Mitmenschen erreichen, ihnen ein Lächeln ins Gesicht zaubern und sie – wenn vielleicht auch nur für einen Augenblick – glücklich machen können. Was zählt, ist nicht, wie Sie aussehen, sondern wer Sie sind. Wenn Sie ganz Sie selbst sind, werden andere Sie genau so akzeptieren, Sie schätzen und lieben. Vielleicht muss man erst ein gewisses Alter erreichen, um das zu begreifen – vor dreißig Jahren war ich auch noch nicht so weit. Aber alle Gedanken, die uns selber abwerten, alle Grenzen, die uns scheinbar gesetzt sind, existieren nur in unseren Köpfen. Was wir von uns halten, das halten auch andere von uns. Herzensgüte und Mitgefühl sagen mehr über den Menschen aus, als Body-Maß-Index und Körperfettanteil. Nobody is perfect, also lieben Sie Ihre Unvollkommenheit – Sie haben jedes Recht dazu!


Wir wünschen Allen

Nickname 24.08.2018, 17.16 | (0/0) Kommentare | PL

LIEBESKUMMER LOHNT SICH NICHT, MY DARLING

 


Liebe Leute, ich bin´s mal wieder. Hatte ich schon erwähnt dass hier in meiner Gegend die allerschönsten Mädchen weit und breit wohnen? Ehrlich, von so was können die meisten andernorts nur träumen. Es gibt Blonde, Braune und Schwarze; mit Locken, kraushaarig oder glatt. In allen Rassen und Größen – eine hübscher als die andere. Wie soll hund sich da bloß entscheiden?


 Na ja, was mich angeht, habe ich meine Wahl getroffen: Die Niedlichste überhaupt ist und bleibt EMMY, sie habe ich am liebsten (außer Nelly natürlich, das ist klar). Emmy ist ein Retriever-Mischlingsmädchen, mit wunderschönen hell- bis mittelblonden Löckchen und den seelenvollsten Augen von der Welt. Ich hätte sie mir wunderbar als Mutter meiner Kinder vorstellen können, wenn nicht... doch davon gleich mehr.


Eigentlich ist Emmy sehr schüchtern und guckt immer ganz verlegen zur Seite, wenn wir uns treffen. Aber sie wedelt mit dem Schwänzchen, was heißen soll, dass sie sich freut, mich zu sehen. Unsere Frauchen verstehen sich gut, und die gemeinsamen Spaziergänge sind für uns Hunde jedes Mal ein Fest.


 Treue lautet Emmys zweiter Vorname, wenigstens dachte ich das bis vor kurzem. Aber plötzlich war alles anders, sie tat, als würde sie mich gar nicht kennen, und schüchtern konnte man sie weiß Gott auch nicht mehr nennen. Emmy war heiß. Das hatte aber nichts mit dem Sommerwetter zu tun. Nein, mein Frauchen sagte, sie (also Emmy) wäre läufig, und das konnte man ruhig wörtlich nehmen. Wenn ihr Frauchen nämlich nicht höllisch aufgepasst hat, ist sie ausgebüxt und jedem Köter hinterher gelaufen, egal ob der nun hübsch oder hässlich war. Auf einmal fand sie sogar den doofen Pepper toll, der sonst Luft für sie ist und den sie normalerweise nicht mal mit der Kneifzange anpacken würde. Er war auch ziemlich scharf auf sie; na ja, wie der Name schon sagt. Bloß mich hat sie kaum noch angeguckt. Also, nicht dass ich richtig eifersüchtig gewesen wäre, ich fand sie auch gar nicht so viel anders als sonst. Das liegt wohl daran, dass ich damals in dem polnischen Tierheim kastriert wurde, irgendwie habe ich das mit der Liebe anscheinend vergessen. Aber es machte mich doch traurig. Ich meine, vielleicht bin ich ja nur noch ein halber Mann, aber trotzdem immer noch ein ganzer Kerl!


Dann fuhr Emmy mit ihrer Familie für zwei Wochen weg, und ich konnte nur hoffen, dass, wenn sie zurück kommt, alles wieder beim Alten ist. Wie mein Frauchen meinte: "Ewige Liebe vergeht, aber wahre Freundschaft besteht." 


Es hieß also abwarten und Knochen kauen! Und was soll ich Euch erzählen – als Emmy wiederkam, war sie wie früher: Lieb, schüchtern und noch immer ein bisschen verlegen. Mann, war ich froh! Das mit der Hitze hat sich in Zukunft auch erledigt, Emmy wurde nämlich vorige Woche ebenfalls kastriert. Seit gestern ist sie diesen lästigen Plastikkragen los, und wir können wieder zusammen spielen, als ob da nie was gewesen wäre. Und das Beste ist, heute Mittag haben wir im Wald Pepper getroffen. Der Blödmann dachte sich wohl, mal sehen, vielleicht geht da ja doch noch was. Ich wollte ihm schon zeigen, wo das Stöckchen hängt, aber das war gar nicht nötig. Emmy lief einfach an ihm vorbei, präsentierte ihm kurz ihren niedlichen Südpol, und Leute, das war´s. Ich bin wieder ihre Nummer Eins, (wenn auch nur platonisch, wie Frauchen das nennt), und das Leben ist ja sowas von schön!


Also, bis denne.


Macht´s gut, Nachbarn!
Euer Barny



Nickname 20.08.2018, 09.40 | (0/0) Kommentare | PL

IHRE BEWERTUNG BITTE, GRAF BOBBY!

Für den hervorragenden Service,...

die ausgezeichnete Küche...

und das gepflegte Ambiente...




…sowie für die im Preis inbegriffene Möglichkeit,

 nach dem Diner in gemütlicher Atmosphäre 

ein ausgiebiges Mittagsschläfchen zu halten…




…verleihe ich dem Haus viereinhalb Sterne.


Die Portionen dürften für meinen Geschmack gern etwas größer sein. Auch empfinde ich die regelmäßig auf der Bildfläche erscheinenden Zaungäste, die einem jeden Bissen ins Maul zählen, eher als störend.




Daher gibt es einen halben Punkt Abzug, ansonsten wäre es für mich ganz klar eine Fünf-Sterne-Bewertung.


Mit besten Empfehlungen,


Graf Bobby
(Haushund und Gourmet)

Nickname 15.08.2018, 12.00 | (0/0) Kommentare | PL

WENN´S DEM ESEL ZU WOHL WIRD

…dann geht er aufs Eis. So will es jedenfalls das Sprichwort. In Wahrheit dürfte das aber weit neben der Realität liegen. Der Esel scheut nämlich das Wasser in jeder Form, also vermutlich auch in gefrorenem Zustand. Die Grauchen weigern sich hartnäckig, selbst durch kleinste Wasserläufe zu waten, obwohl sie dazu ohne weiteres in der Lage wären. Wegen der spiegelnden Oberfläche können sie nicht erkennen, wie tief der Bach oder das Flüsschen ist. Daher baute man ihnen etwa ab dem 19. Jahrhundert kleine Brücken, die sprichwörtlichen „Eselsbrücken“. Eine solche ist im übertragenen Sinn ein Umweg, der dennoch – oder gerade deswegen – zum Ziel führt. Außerdem überquert ein Esel nicht unbesehen jede Brücke, sondern setzt seinen Huf nur auf ihm geheuer erscheinenden Untergrund. Er geht erst hinüber, wenn ihm die Brücke ausreichend Halt bietet. In dem Sinne steht die „Eselsbrücke“ auch für Sicherheit.




Während der Schulzeit habe ich sie geliebt, jene kleinen gereimten, oftmals recht witzigen Merksätze, die man Eselsbrücken nennt. Besonders in Musik und Geschichte haben sie meinem Gedächtnis mehr als nur einmal auf die Sprünge geholfen: „753, Rom kroch aus dem Ei“, „333, bei Issos Keilerei“, sowie Eine Alte Dame Geht Häufig Einkaufen“ für die Reihenfolge der Saiten auf der Gitarre sind wohl heute noch jedem Schüler geläufig. 


Aber auch in anderen Fächern bewahren sie einen vor so mancher Stolperfalle. Beispielsweise in Physik, die optische Linse – ist konvex nun nach innen gewölbt und konkav nach außen, oder verhält es sich genau umgekehrt? Ich weiß nicht mehr, in wie vielen Klausuren mich das Punkte gekostet hat, weil ich die beiden immer wieder verwechselt habe – bis mein Papa (Ingenieur von Beruf und daher physikalisch bewandert) mir folgenden Spruch verriet, der mir auf ewig im Gedächtnis bleiben wird: „Ist ein Mädchen brav, bleibt der Bauch konkav; hat ein Mädchen …, wird der Bauch konvex“. Glauben Sie mir, seitdem habe ich das nie mehr durcheinandergebracht.


So, und nun sind Sie dran. Was meinen Sie, wodurch wird der Bauch des Mädchens konvex? Ein kleiner Hinweis: Es liegt nicht am zu vielen Essen…

Nickname 11.08.2018, 14.25 | (0/0) Kommentare | PL

HEISS BEGEHRT



Ihr spürt es sicherlich alle am eigenen Leib: Die Temperaturen dieses Sommers sind einfach der Wahnsinn! Die Sonne verbrennt einem die Haut, der Sauerstoffgehalt in der Luft läuft gen Null, die Schattenplätze kann man an einer Hand abzählen, und hält man sich dort eine Weile auf, spenden sie auch keine wirkliche Kühle mehr. Man fühlt sich schlapp, träge, müde und ausgelaugt. Die Beine sind schwer wie Blei, die Knie Pudding, der Kopf Mus. Der Appetit ist kaum noch vorhanden. Nur eine übermässige Flüssigkeitszufuhr hält unsere Kraftreserven noch aufrecht und begleitet uns durch den Tag.


Unseren Vierbeinern geht es da nicht anders! Während die Jungspunde die Wärme ganz gut weg stecken - sei es durch ein kurzes Spiel in den Bademuscheln oder eine ausgedehnte Pause in einer frisch gegrabenen Sandkuhle - haben unsere Senioren und geschwächten Gnadenhofbewohner ganz schön mit den Temperaturen zu kämpfen. Sie sind aufgrund ihres Alters und Gesundheitszustandes nicht mehr so gut in der Lage, solche Extreme zu regulieren. Was bleibt, ist die Resignation! Sie scheinen sich regelrecht ihrem Schicksal zu ergeben und die lebensbedrohliche Konsequenz der Dehydrierung in Kauf zu nehmen.


Seitdem die Wärme über uns herein gebrochen ist, versuchen wir diesem Schicksal tagtäglich entgegen zu wirken. Wir richten ihnen künstliche Schattenplätze her und stellen Ventilatoren auf. Sie bekommen regelmässig kühle Umschläge und brauchen nur raus zu gehen, wenn sie es von sich aus möchten. 


Besonders schwierig ist es mit der Nahrungsaufnahme. Essen ist wichtig, Trinken noch viel mehr! Der Körper und der Kopf brauchen nützliche Nährstoffe; Spurenelemente, Mineralien und Vitamine. Doch was tun, wenn das Tierchen sein Futter vehement verweigert, weil die Kraft fehlt und der Appetit nicht vorhanden ist? Zwangsernähren? Schwierig, weil das, was man nicht aus freiem Willen und Lust am Essen zu sich nimmt, dem Körper auch nicht gut tun kann. Das kennt man von sich selbst und genau so geht es unseren Vierbeinern. Deswegen ist die "Zwangsernährung" und die künstliche Ernährung über Infusion unser letzter Ausweg!


Für unsere Fellnasen haben sich derzeit zwei Möglichkeiten der natürlichen Nahrungszufuhr bewährt: Zum einen das Füttern von Flüssigfleisch und zum anderen die altbewährte "Heilnahrung" – die schon so manchem Tierheimzögling das Leben gerettet hat. Da wir aufgrund der momentanen Hitzewelle gleich mehrere bedüftige Vierbeiner haben, die auf diese Art der Nahrungszufuhr angewiesen sind, geht unser kleiner Vorrat in den nächsten Tagen zur Neige. Und damit dies nicht passiert, möchten wir uns mit der dringenden Bitte um Unterstützung an Euch wenden!


Wenn Ihr unseren Senioren und geschwächten Gnadenbrötlern helfen möchtet, findet Ihr nachfolgend die entsprechenden Links. Für jegliche Unterstützung bedanken wir uns im Namen unserer Mäuse von ganzem Herzen im Voraus! Lieben Dank!!!



TEXT UND FOTOS:

 ©Tierheim Herzsprung, mit freundlicher Genehmigung

(http://www.tierherzen-brauchen-hilfe.de/)


Link für Flüssigfleisch


https://www.docfutter.shop/Hundefutter-Feuchtfutter/00_20160712133356_34-Doc-Futter-Fluessiges-Fleisch.html


Link für "Heilnahrung"


- Bestellung über Amazon
https://www.amazon.de/Royal-Canin-Convalescence-Support-Sachet/dp/B0036F1WOE/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1533733925&sr=8-2&keywords=royal+canin+

convalescence+support+instant 


- Bestellung über Medpets
https://www.medpets.de/royal+canin+convalescence+support/


- Bestellen über Vetena

https://www.vetena.de/index.php?lang=0&cl=search&searchparam=convalescence

Nickname 08.08.2018, 15.31 | (0/0) Kommentare | PL

DIE UNTERSCHÄTZTE GEFAHR



Eigentlich möchte man nicht viel einkaufen,

 drei Minuten müssten reichen:

 Schnell ins Geschäft, nach einer Packung Salz, einem Kilogramm Zucker und einem Glas Gurken greifen und zur Kasse hasten, 

denn schließlich wartet der Hund vor dem Eingang.


TASSO warnt davor, Hunde vor dem Geschäft angeleint warten zu lassen


Immer wieder erreichen die Mitarbeiter der TASSO-Notrufzentrale Meldungen, dass Hunde, die für einen kurzen Moment vor dem Laden angeleint wurden, verschwunden sind. „Das ist eine stark unterschätzte Gefahr“, erklärt TASSO-Leiter Philip McCreight, der sich seit über 30 Jahren für die Rückvermittlung verschwundener Tiere einsetzt. Hundehalter, die ihr Tier vor Geschäften anleinen, gehen dabei gleich drei Risiken ein. So kann der geliebte Vierbeiner gestohlen werden; Kriminelle können die Situation beobachten und blitzschnell zuschlagen. Der Hund ist in den allermeisten Fällen unwiederbringlich weg. Auch muss man sich bewusst machen, dass es viele Hundehasser gibt, die dem Hund unbemerkt einen Giftköder anbieten können. Hat der Hund nicht gelernt, Futter von Fremden abzulehnen, kann ein dreiminütiger Einkauf das Tier unter Umständen sein Leben kosten. Zuletzt muss man auch immer davon ausgehen, dass der angeleinte Hund von Passanten bedrängt werden kann. Da die Länge der Leine keine ausreichende Rückzugsmöglichkeit bietet, kann es passieren, dass er aus Angst zuschnappt und so eine unnötige Konfliktsituation losgetreten wird.


Vor Geschäften angeleinte Hunde können zudem auch selbst als Gefahr wahrgenommen werden: Für Menschen, die Angst vor Hunden haben, kann das Betreten eines Geschäftes, dessen Eingangstür scheinbar von einem Hund bewacht wird, zur stressigen und vielleicht sogar unmöglichen Herausforderung werden.


TASSO empfiehlt: Nehmen Sie Rücksicht auf die Sicherheit Ihres Hundes und auf Ihre Mitmenschen. Sofern es die Wetterbedingungen zulassen, kann der Hund einen kurzen Zeitraum im Auto warten. Am besten ist der Hund jedoch immer zu Hause aufgehoben.


©TASSO e.V.


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Anmerkung: Es kommt noch etwas hinzu: Wenn mehrere Hunde, die sich untereinander nicht kennen, gleichzeitig vor dem Laden angebunden sind, kann es leicht zu lautstarken Auseinandersetzungen oder sogar Beißereien kommen - einfach deshalb, weil die ansonsten friedliebenden Tiere "Frust schieben". Man hat sie dort zurückgelassen und ist allein in den Laden gegangen, aus dem es obendrein auch noch verlockend riecht. Sowas geht ja mal gar nicht! Manche Hundehalter behaupten allerdings, ihr Vierbeiner würde ums Verrecken nicht allein zu Hause bleiben. Das kann man aber üben. Unsere Holly war so eine Hündin. Kaum waren wir aus dem Haus und hatten die Tür hinter uns zugemacht, fing sie an, herzzerreißend zu jaulen. Dabei handelte es sich um nichts anderes als pure Verlassensangst, denn die Süße war als Fundhund ins Tierheim gekommen, sprich: Sie wurde ausgesetzt. Wir haben es dann so mit ihr trainiert: Rausgehen - Tür zu - Holly jault - wir Tür auf und zurück ins Haus - Holly fürs Aufpassen loben. Wir haben mit einer halben Minute begonnen und es nach relativ kurzer Zeit geschafft, sie bis zu drei Stunden allein zu lassen, ohne die gesamte Nachbarschaft durch Hundis "Sirenengeheul" in höchste Alarmbereitschaft zu versetzen. Dass wir beim Nachhausekommen die Betten neu gemacht, einen vormals glatten Teppich mit Fransen versehen (siehe Foto) und einmal sogar zwei frischgebackene Kuchen, die ich leichtsinnigerweise offen auf dem Küchentisch hatte stehen lassen, halb aufgefressen vorfanden, gehört eigentlich nicht hierher...


HOLLY




Nach ihrer "Verzweiflungstat"

 war es dann i h r Teppich...

Nickname 07.08.2018, 15.30 | (0/0) Kommentare | PL

SEELENFÜHRER KATZE

"Hunde Haben Herrchen,

Katzen haben Personal."


(Volksmund)


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Sie heißt Mimi, Pussy, Kitty oder Mohrle und ist, neben Hund und Vogel, unser liebstes Haustier: die Katze. Die alten Ägypter verehrten sie als Göttin und setzten sie als Tempelwächterin ein, weil sie ungebetene Geister und Kräfte mit ihrem „7. Sinn“ sofort wahrnehmen kann. Neun Leben soll die Katze haben, und in vielen Kulturen gilt sie als Orakeltier. Den Spruch „Schwarze Katze von links – Glück bringt´s, schwarze Katze von rechts bringt Schlecht´s“ kennen sicher viele. Auch sagt man ihr nach, dass sie zwischen den Welten reisen und mit Toten und Geistern kommunizieren könne.





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Als Krafttier will die Katze uns den Weg in die Selbstbestimmung zeigen und uns daran erinnern, dass wir unserer Intuition vertrauen und auf unsere innere Stimme hören sollen. Sie fordert uns auf, mit wachen Sinnen durchs Leben zu gehen und unsere Freiheit niemals um der Sicherheit willen aufzugeben (offen gestanden hätte ich damit ein Problem, denn mein persönliches Sicherheitsbedürfnis ist ausgesprochen groß). Unser Selbstwertgefühl hängt oftmals doch sehr stark vom Urteil anderer ab. Wir möchten geliebt und gelobt werden und erhoffen uns von unseren Mitmenschen Anerkennung, Aufmerksamkeit und seelische Streicheleinheiten. Wenn die Katze in unser Leben schleicht, will sie uns lehren, unabhängig zu sein. Nach dem Motto: „Ich hab euch gern, und ihr könnt mich auch gern haben.“ Wenn wir nicht mit denen zusammen sein können, die wir lieben, dann lieben wir doch einfach die, mit denen wir zusammen sind. Selbstliebe, das ist das Zauberwort, denn mit wem verbringen wir schließlich mehr Zeit, als mit uns selbst? Andere haben nur so lange Macht über uns, wie wir ihnen das erlauben. Erkennen wir uns an, wie wir sind und nehmen uns selbst liebevoll in den Arm. Wir sind bei uns selbst in den besten Händen, oder sollten es jedenfalls sein. Meisterin Katze leitet und dabei an: „Entspanne dich, strecke dich wohlig aus und lasse dich wärmen von der Sonne und der Liebe, die überall um dich ist.“ Umgeben wir uns mit Menschen, die uns zu schätzen wissen und lassen wir jene in Dankbarkeit und Frieden ziehen, die uns nicht mehr guttun. Durch Selbstbestimmung und Unabhängigkeit ziehen wir neue, glückliche Erfahrungen an.





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Die Kehrseite der Katzenmedaille ist, dass die Samtpfoten für Täuschung, Hinterhältigkeit, Grausamkeit und Manipulation stehen. Sie gelten als egozentrisch, kratzbürstig, eigensinnig und unberechenbar. Zu ihrer Ehrenrettung sei aber gesagt, dass es sich auch um äußerst reinliche Tiere handelt, die den klaren Durchblick lieben. Und wenn der mal nicht gegeben ist, legen sie eben selber tatkräftig Pfote an:




AFFIRMATIONEN:


„Unabhängig und frei folge ich dem Weg meiner Seele.“


„Ich bin ich. 

Frei und glücklich gestalte ich mein Leben 

und lasse alles los,
was mir nicht mehr dient.“

Nickname 05.08.2018, 12.28 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

SEELENFÜHRER HUND

"Alles Wissen, die Gesamtheit aller Fragen und Antworten
sind im Hund enthalten."


(Franz Kafka)




Mein ganzes Leben lang haben Hunde mich begleitet. Sie sind meine Lieblingstiere, darum sollen sie auch den Reigen der beschriebenen Krafttiere eröffnen.


Ein Krafttier ist ein uns schützender Tiergeist. Es verleiht uns besondere Eigenschaften und Fähigkeiten, es warnt und begleitet uns, es hilft bei Heilbehandlungen, es schenkt uns den Mut und die Stärke, im Leben weiterzugehen und anstehende Aufgaben zu bewältigen und es zeigt uns, wie es um unsere Kraft steht und was wir tun können, um diese wiederherzustellen und zu erhalten.


Es gibt lebenslange Krafttiere und Helfertiere, die uns nur für eine Weile begleiten. Doch egal auf welche Weise ein Krafttier zu uns kommt, jedes birgt eine besondere Medizin in sich. Medizin meint im schamanischen Sinn eine Kraft, die heilig ist und jedem Wesen inne wohnt. Diese Kraft kann ohne greifbare Wirkstoffe wie Tabletten, Pülverchen oder Tropfen eine Heilung bewirken. Der Hund wird oft dem Element Wasser zugeordnet und bringt uns die Medizin, die wir brauchen, um zu uns selbst zu finden. Wenn keiner mehr für uns da ist, steht er uns bei und ermutigt uns. Er erträgt uns auch dann, wenn wir uns mal nicht von der besten Seite zeigen. Er fordert uns auf, uns nicht zu vergraben, sondern vor die Tür zu gehen, die Natur zu genießen und sie anzunehmen, wie sie gerade ist. Mit seiner bedingungslosen Liebe zeigt er uns, dass jeder Tag ein neuer Anfang ist und neue Chancen bietet. Er lehrt uns die Kunst, im Hier und Jetzt zu sein, unsere Aufgaben und Pflichten zu erfüllen und unserem gewohnten Rhythmus zu folgen, egal, wie es gerade in uns aussieht.




Wenn der Hund in unser Leben tappst, dann haben wir in ihm einen treuen und aufrichtigen Begleiter und Lehrer gefunden. In der Mythologie fällt dem Hund die Aufgabe zu, die Zwischenwelten zu bewachen – so der Höllenhund Zerberus in den griechischen Sagen. Der Hund ist ein aufopferungsvoller Bewacher und Beschützer sogar in den schwierigsten Situationen. Er lehrt uns Loyalität gegenüber anderen. Dabei respektiert er unseren freien Willen und lässt uns das Tempo vorgeben. Er wartet, bis wir von uns aus ein Zeichen geben, dass wir bereit sind weiterzugehen. Der Hund schenkt uns Mut und Kraft, unseren Weg zu gehen, uns selbst und anderen zu vergeben und uns dabei selbst treu zu bleiben.


Das Verhalten unseres Hundes spiegelt oft auch unsere eigene Persönlichkeit wieder. Durch seine Beobachtungsgabe und das ständige Zusammenspiel mit uns kann er unseren nächsten Schritt schon vorausahnen und dient dadurch als Spiegelbild dessen, wer wir wirklich sind.


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Wo so viel Licht ist, da gibt es natürlich auch Schatten. Von der negativen Seite betrachtet kann uns der Hund auf versteckte Aggressionen hinweisen, auf gedankenlose Befehlstreue und Obrigkeitshörigkeit, auf Verschlossenheit, starke Abgrenzung und Angst vor Strafe. Er verweist uns auch darauf, dass wir möglicherweise dazu neigen, uns in die Angelegenheiten anderer einzumischen, die uns nichts angehen und mehr auf andere als auf uns selbst ausgerichtet sind.


AFFIRMATIONEN:


„Ich nehme bedingungslos die Umstände,

 das Hier und Jetzt in meinem Leben an.“

"Ich sage Ja zu dem, was ist
 was ist und vertraue meinem Weg.“



Nickname 04.08.2018, 14.39 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

JA, WO ISSES DENN?

 


Liebe Leute, na, habe ich Euch den Mund wässrig gemacht? Bestimmt möchtet Ihr jetzt erfahren, was ein Krafttier ist und welche Bedeutung die einzelnen Tiere haben, wenn sie auf irgendeine Weise in Euer Leben trotten, rennen, traben, springen oder fliegen.


Also, ein Krafttier ist ein Seelenführer. Jeder Mensch kann eines oder mehrere Krafttiere haben und sie können so unterschiedlich sein wie Ihr. Das Krafttier bringt Euch sozusagen eine Botschaft, die für Eure aktuelle Lebenssituation wichtig ist. Wenn Ihr Eure Aufgabe gemeistert habt, kann es sein, dass ein Krafttier verschwindet und ein anderes Tier an seiner Stelle auftaucht, das Euch auf dem nächsten Abschnitt begleitet. Aber erst müsst Ihr sie ja mal finden, oder sie Euch. Da gibt es verschiedene Möglichkeiten: Ihr könnt Euch zum Beispiel überlegen, welches Tier Ihr schon als Kind immer besonders gern mochtet, welches Euch als Erstes einfällt, wenn Ihr an Tiere denkt oder von welchem Tier Ihr öfters träumt. Eventuell gibt es Tiere, mit denen Ihr etwas Besonderes erlebt habt.


 Das kann etwas Angenehmes oder Unangenehmes sein. Vor welchen Tieren habt Ihr vielleicht schon lange Angst? Das spielt nämlich auch eine Rolle, weil diese Tiere Euch auffordern wollen, dass Ihr Euch mit ihnen beschäftigt und Eure Angst vor ihnen verliert. (Bei unserer Madame sind das vor allem Spinnen und Schlangen, da kreischt sie schon und rennt weg, wenn sie die bloß mal im Fernsehen sieht). Gibt es Tiere, die Euch seit Eurer Geburt begleiten, oder habt Ihr ein Tier als Sternzeichen? Da könnt Ihr ruhig auch mal in anderen Horoskopen nachschauen, zum Beispiel im chinesischen oder indianischen. Unser Frauchen ist so ziemlich von allem etwas: Löwe im westlichen Horoskop, Ziege im chinesischen und im indianischen ist sie ein Lachs. Der reinste Zoo! Wir werden ja sehen, was das zu bedeuten hat. Wurdet Ihr schon mal von einem Tier angegriffen oder gebissen, und welche Tiere trefft Ihr in Eurer Umgebung immer wieder? Das kann alles wichtig sein, wenn Ihr Euer ganz persönliches Krafttier finden wollt.


 Ihr könnt auch meditieren oder eine schamanische Krafttierreise machen, aber das ist schon mehr was für Fortgeschrittene; dann lieber vor dem Einschlafen das Tier bitten, dass es sich Euch im Traum zeigt. Wenn´s nicht gleich auf Anhieb klappt, lasst Euch nicht entmutigen, probiert es einfach immer wieder!


Nun wollt Ihr aber wissen, welches Tier den Anfang macht, stimmt´s? Das lest Ihr dann beim nächsten Mal; heute verrate ich Euch nur soviel: Es gilt schon seit ewigen Zeiten als bester Freund des Menschen. Also, bis denne.


Macht´s gut, Nachbarn!
Euer Barny




Nur ein ganz kleiner Snack -
Schreiben macht hungrig, sagt Frauchen auch immer!

Nickname 03.08.2018, 17.28 | (0/0) Kommentare | PL

DIE KRAFT DER TIERE

 


Liebe Leute, wie Ihr wisst, bin ich nur ein Hund. NUR? Einige Menschen denken, sie wären uns Tieren überlegen durch ihre Logik, ihr Urteilsvermögen und ihre Intelligenz. Es stimmt, in mancher Beziehung habt Ihr uns einiges voraus. Wir handeln rein instinktiv oder intuitiv und nicht nach dem Verstand (ob der allerdings immer ein Vorteil ist, weiß ich nicht); auch können wir nicht in die Zukunft planen, sondern leben ganz im Hier und Jetzt. Das lässt uns abhängig und angreifbar sein.


In der Bibel steht: "Macht euch die Erde untertan". So weit, so gut. Aber trägt ein Herrscher nicht auch die Verantwortung für das Wohlergehen seiner Untertanen? Trotzdem meinen viele Menschen, sie hätten das Recht, uns - ihre Mitgeschöpfe - zu missbrauchen, auszubeuten und zu quälen. Das war nicht immer so: In früheren Kulturen wurden die Tiere beschützt und als geistige Wesen verehrt. Man glaubte, dass es am Anfang eine Welt der Tiermenschen gegeben habe, in der beide Gattungen sich sozusagen "vermählt" hätten und aus der die Menschenwelt erst geschaffen worden sei. Die Menschen lernten von den Tieren und waren überzeugt, dass sie verwandte Seelen hätten. Indianische Priester riefen Tiere zu Hilfe, wenn sie sich mit deren Kraft verbinden wollten, um zum Beispiel Kriege zu beenden und Krankheiten zu heilen.


Damals entstand auch das Wissen um die so genannten Kraft- und Helfertiere, von denen wir Euch in der nächsten Zeit berichten wollen. Wir erklären Euch, was ein Krafttier ist, wie Ihr Eures findet und was es für Euch tun kann. Vielleicht begegnet der Eine oder Andere seinem ganz persönlichem Krafttier, das ihn begleitet und ihm auf seinem Lebensweg zur Seite steht. Kommt mit, das wird eine richtig spannende Safari ohne jedes Blutvergießen. Also dann, bis bald.


Macht´s gut, Nachbarn!
Euer Barny


Nickname 02.08.2018, 16.20 | (0/0) Kommentare | PL

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ÜBER MICH:Geboren vor 65 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.
Verheiratet mit dem besten aller Ehemänner und glückliches Frauchen von sieben allerliebsten Fellnasen.

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