Mitternachtsspitzen

Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Glück

SIEBEN TAGE SIND UNENDLICH



Wird er je den Menschen finden, der ihm ein Zuhause gibt?


SHUNIA kam bereits im Winter 2012 ins russische Shelter Kozhuhovo. Die Jahre vergingen, doch Shunia blieb… in einem Leben voller Entbehrungen und Härte. Ein Zuhause gab es nie für ihn.


Allein in diesem Shelter leben etwa 3000 Hunde. Shunia gehört zu den Langzeitinsassen und mittlerweile auch zu den Senioren. Seine Vermittlungschancen sind nun endgültig fast bei Null.


Doch trotz seines harten Lebens – tagein, tagaus in einem kleinen Außenzwinger, umgeben von Lärm und Stress und Hoffnungslosigkeit - hat Shunia durchgehalten und sich seine Begeisterungsfähigkeit bewahrt.


Shunia weiß genau, am Wochenende kommen die freiwilligen Helfer und öffnen auch seine Zwingertür für einen kurzen Moment… und dann kann er mit den anderen Hunden für etwa eine Stunde in den Auslauf.


7 Tage warten auf eine Stunde Glück.



Shunia macht das Beste daraus. Sobald sich seine Zwingertür öffnet, ist er der Erste und der Schnellste. Er kennt den Weg zum Auslauf und es scheint, als wolle er nur keine Zeit dieses kurzen Glückes vergeuden. In dieser einen Stunde versucht er dann alles auf einmal - spielen, springen, mit anderen Hunden um die Wette rennen, Löcher graben und sich von seinen Betreuern streicheln lassen. Shunia liebt es, sich auf dem Rücken zu wälzen, ob im Sand, im Schlamm oder im Schnee ist dann egal - Hauptsache, das Leben spüren.




Doch so sehr Shunia die Bewegung liebt, kennt er auch das Ende dieses kurzen Glückes. Dann ist er zwar nicht der Erste, aber er kennt den Weg zurück in seinen Zwinger - ist er ihn doch schon so oft gegangen in all den Jahren. Und dann beginnt das, was für unsere Augen verborgen bleibt: das lange Warten auf das nächste Wochenende.


Shunia wird auch dann wieder fröhlich aus dem Zwinger stürmen, sobald sich die Tür öffnet. Die Frage ist nur, wie lange noch? Mit Sicherheit spürt er sein Alter schon jetzt, wenn beim Liegen auf dem harten Zwingerboden seine Knochen schmerzen, die Hitze im Sommer unerträglich und die eisige Kälte im Winter unerbittlich ist.




Doch was erwartet einen ungefähr 11-jährigen, großen, schwarzen Rüden, für den sich all die Jahre nie jemand interessierte? Ich weiß, es wird nicht einfach, und doch hoffe ich.


Ich hoffe auf einen lieben Menschen für Shunia. Einen Menschen, der Shunias Fröhlichkeit bewahrt und ihm ein besseres Leben ermöglicht. Ein Leben, welches nicht nur aus einer Stunde Glück in 7 Tagen besteht.




Für Shunia suche ich liebe Menschen, die ihr Herz einem 10-jährigen Hund schenken, aber auch seine Bewegungsfreude zu schätzen wissen. Shunia gehört nicht „zum alten Eisen", sondern er möchte noch etwas erleben.

Shunia ist freundlich zu Menschen und lässt sich gerne von seinen Betreuern streicheln.Auch ist er gut verträglich mit seinen Artgenossen. Er wurde ca. 2010 geboren, ist ca. 55 cm hoch und bereits geimpft, gechipt und kastriert.Wir suchen für ihn ausschließlich ein endgültiges Zuhause.


Shunia, ich wünsche Dir von ganzem Herzen, dass Du endlich einem lieben Menschen auffällst, der erkennt, wie liebenswert und einzigartig Du bist.




Bei ernsthaftem Interesse wenden sie sich bitte an unsere Team-Kolleginnen.


https://www.facebook.com/Chance.fuer.Shelterhunde (Daniela Bansche)

 

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Nickname 09.05.2021, 18.51 | (0/0) Kommentare | PL

UND WENN DAS DOCH NICHT ALLES WAR?



geb. ca. 2009

Zwingernummer: C 114


Ob die sanftmütige, ruhige KIRA jemals ein eigenes Zuhause besessen hat, oder sich auf der Straße durchschlagen musste, lässt sich heute nicht mehr sagen. Erste Aufzeichnungen von ihr stammen aus dem Jahr 2014, aber das Shelter dürfte ihr schon einige Jahre länger mehr recht als schlecht Obdach bieten.




Alte Hunde wie Kira möchte in Russland niemand mehr haben. Wenn sie dort bleiben muss, ist ihr Schicksal besiegelt. Dann heißt es für sie nur noch ausharren, bis ihre Uhr abgelaufen ist und sie unbeachtet und unbeweint auf ihre letzte – einzige - Reise geht. Denn in Russland weiß man die vielen Vorzüge gerade der Hundesenioren leider nicht zu schätzen. Hier gelten sie nur als lästiges Anhängsel, das möglicherweise anfängt, Mühe zu bereiten und – noch schlimmer – mehr Geld zu kosten.


So sitzt die freundliche, umgängliche Kira weiterhin gefangen in ihrem Zwinger hinter Gittern und wartet auf den wöchentliche Ausgang. Auf diese eine, glückselige Stunde, in die sie alles hineinpacken muss: Mit ihren Artgenossen spielen, ein wenig menschliche Nähe erhaschen, Streicheleinheiten erbetteln und manchmal sogar ein Stückchen spazierengehen.




Viel zu schnell holt der triste Alltag sie ein und sie muss weitere sieben endlos lange Tage warten, bis von Neuem ein kleines Licht in ihr ödes Dasein fällt.


Gesehen wurde Kira in all den Jahren leider nur von den Betreuern. Den wenigen Besuchern, die sich in das riesige Shelter verirren, fällt die optisch eher unscheinbare Kira zwischen Tausenden von Hunden nicht auf, sie geht in der Menge einfach unter. Heute gehört sie zumindest in Russland zu den Ungesehenen, Ungewollten und Vergessenen.




Aber vielleicht geschieht ein Wunder und hier in Deutschland finden sich liebe Menschen, gern auch selbst Senioren, bei denen Kira beschützt und geborgen ihr Leben beschließen darf.




Kira ist leinenführig, kastriert, gechipt und geimpft. Nun fehlen zu ihrem Glück nur noch warmherzige Menschen, die sie bei sich willkommen heißen.


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Nickname 07.05.2021, 19.50 | (0/0) Kommentare | PL

IRGENDWO AUF DER WELT GIBT´S EIN KLEINES BISSCHEN GLÜCK



"GIB DEM MENSCHEN EINEN HUND,

UND SEINE SEELE WIRD GESUND!"


Es tut so wohl, mit den Händen über das seidige Fell (s)eines Hundes zu streichen, ihm die samtigen Ohren zu kraulen und dabei alle Sorgen, alle Hektik ringsum zu vergessen. Balsam für die gestresste Seele – und die ruhige, sanftmütige KATIE ist hierfür wie geschaffen.


2016 wurde Katie als winziges Hundebaby nebst ihren Wurfgeschwistern in das Shelter Kozhuhovo bei Moskau eingeliefert. Ein riesiger Moloch mit rund 3000 Hunden, von denen viele in der grauen Masse einfach untergehen. Hier teilt sich Katie einen Außenzwinger von wenigen Quadratmetern mit ihrer Schwester Betti und ihrem Bruder Smile.




Einzig eine kleine Holzhütte bietet eine Rückzugsmöglichkeit und Schutz vor Wind und Wetter. Dieser laute, unwirtliche Ort ist bis heute das einzige Zuhause, das Katie kennt. Ein Zuhause, in welchem aufgrund der Enge außer Stehen, Sitzen und Liegen keine Bewegung möglich ist, in dem die Hunde obendrein gezwungen sind, ihr Geschäft zu verrichten. Für sensible Hunde wie Katie bedeutet das zusätzliches Ungemach.




Katie hat sich notgedrungen mit den Gegebenheiten abgefunden. Sie ist zu einer zauberhaften Junghündin herangewachsen und sie hatte Glück im Unglück. Sie wurde gesehen von den freiwilligen Betreuern, die einmal pro Woche das Shelter besuchen. Dann darf sie sich, zusammen mit ihren Geschwistern und anderen Leidensgefährten, in einem der Ausläufe die Beine vertreten, herumtoben und ein wenig spielen. Nur etwa eine Stunde währt das kurze Glück, bevor sie zurück muss in die Enge, Trostlosigkeit und Einsamkeit ihres Zwingers. Nun heißt es wieder warten – 167 endlose Stunden lang – auf das nächste Wochenende und den nächsten Besuch.


In ihrem Wesen wird Katie als gehorsame, intelligente, unaufdringliche und bescheidene Hündin beschrieben, die sich niemals in den Vordergrund drängt. So kann es passieren, dass sie leer ausgeht, wenn es sich darum handelt, ein kleines Extra zu ergattern – wie einen besonderen Leckerbissen oder ein Streicheln von liebevoller Hand. Es liegt nicht an den Freiwilligen! Sie tun alles für ihre Schützlinge, geben buchstäblich ihr letztes Hemd. Aber sie sind einfach zu wenige – nur etwa 100 – für 3000 Hunde, und wer sich nicht ganz vorn in der ersten Reihe präsentiert, wird leicht übersehen.






Dabei ist Katie aber durchaus keine "Schlaftablette". Wenn sie im Auslauf für ein paar selige Momente ihren tristen Alltag vergisst, spielt und tobt sie mit den anderen, wie es einer Hündin ihres Alter entspricht und beschenkt ihre Betreuer mit kleinen Zärtlichkeiten.


Ihre guten Eigenschaften machen Katie zum perfekten Familienhund. Noch kann sie nur träumen vom eigenen Zuhause mit Menschen, die sie behutsam und liebevoll hinführen in eine schöne, neue Welt ohne Gitterstäbe, Kälte, Lärm, Hunger und Angst. Dazu wäre ein freundlicher Artgenosse ideal, an dem sich Katie orientieren und von dem sie all das lernen kann, was ein Hund wissen muss.

KATIE wartet im Sektor C, Zwingernr. 51.




Möchten Sie der liebenswerten Hündin gern ihren Traum erfüllen? Dann wenden Sie sich bitte an:


Ulrike Worringer

Tel.: 0171-1817071

eMail: Ulrike.worringer@procanes.org


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Nickname 17.04.2021, 14.46 | (0/0) Kommentare | PL

ES MUSS NICHT IMMER PRESLEY SEIN



Lieber Bruder, wenn du von hier fortgehst,

dann will auch ich in die Freiheit reisen.


ELVIS ist, wie sein Bruder Charlie, ebenfalls seit dem Welpenalter im riesigen Shelter Kozhuhovo bei Moskau eingesperrt. Der Dritte im Bunde, Jimmy, durfte im Dezember 2014 in sein eigenes Zuhause reisen. So nahe liegen Glück und Unglück oft beieinander.


Elvis und Charlie blieben zusammen, leben all die langen Jahre nun im selben Zwinger und geben sich gegenseitig Halt und Kraft. Während sie aufwuchsen, waren die Brüder spindeldürr und immer hungrig.


Wenn die freiwilligen Helfer für die Hunde ins Shelter kommen, sie für diese eine goldene Stunde in den Auslauf lassen, mit ihnen Gassi gehen, dann lebt Elvis auf. Er liebt es, im Sommer zu planschen, er liebt den Sand in dem er sich eine „krümelige“ Nase buddelt, und im Winter tollt er mit Vergnügen im Schnee. Elvis läuft auch gut an der Leine und geht sehr gern gemeinsam mit Charlie im Shelterbereich spazieren. Nach einer kurzen Stunde ist die Seligkeit jedoch schon vorbei. Dann heißt es, wieder eine ganze Woche lang warten auf den nächsten Besuch der Betreuer.




Von ihrem Wesen her sind sich die Brüder sehr ähnlich, sie haben sich ihre verspielte Art bewahrt und kommen sehr gut mit den anderen Hunden im Auslauf aus. Mit Menschen ist Elvis jedoch anfangs etwas scheuer als sein Bruder Charlie. Ein Leben außerhalb des Shelters kennt er noch nicht, aber wir hoffen dass seine große Chance bald kommt.


Er kennt bisher nur den eisigkalten russischen Winter, die teils unerträglich heißen Sommer, das minderwertige Futter, welches nicht wirklich satt macht, den harten Holzboden des Zwingers, ewige Langeweile und Warten. Noch erträgt er all das, er weiß es ja auch nicht besser.


Wir wünschen uns, dass Elvis die Chance auf ein anderes, ein richtiges Leben erhält. Er soll nach all den vergeudeten Jahren sein eigenes Zuhause finden, bei Menschen, die ihm mit Ruhe und Geduld all das zeigen ,was er bisher noch nicht kennenlernen durfte. Wir wollen uns nicht vorstellen müssen, dass Elvis eines Tages alt, einsam und allein von dieser Welt geht und all die Jahre umsonst auf dieses kleine Stück vom Glück gewartet hat.


Die Vorstellung dass Elvis glücklich über Wiesen rennt, in Bächen und Seen badet und endlich die Freiheit unter seinen Pfoten spürt, lässt uns für ihn hoffen. Wir sind uns sicher, da draußen – irgendwo – gibt es diesen passenden Menschen für Elvis, diese eine Familie. Elvis ist mehr als bereit für sie!




Vielen lieben Dank.


Elvis ist im Frühjahr 2013 geboren, hat ca. 60cm Schulterhöhe und ist bereits gechipt, geimpft und kastriert.


Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein"Pro Canes et Equos". Für Elvis suchen wir ausschließlich ein endgültiges Zuhause.

Wichtige Daten im Überblick:


Rüde,  geb. 2013,  ca. 60 cm

 keine Krankheiten bekannt,  kastriert

 verträglich mit Artgenossen,  freundlich zu Menschen, anfangs etwas schüchtern

 verspielt,  liebt Wasser,  läuft gut an der Leine

 noch im Shelter in Russland,  Katzenverträglichkeit kann nicht zuverlässig getestet werden

 endgültiges Zuhause gesucht


Vermittlerkontakt/Fragen:


Ulrike Worringer

Tel.: 0171-1817071

eMail: Ulrike.worringer@procanes.org


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Nickname 01.04.2021, 18.26 | (0/0) Kommentare | PL

NEUE MENSCHEN, NEUES GLÜCK



https://tierschutz-miteinander.de/


Grigoryi ist ein Fundtier. Über seine Vorgeschichte und auch wie lange er bereits im Shelter "Kozhuhovo" in Moskau lebt, können wir nichts sagen. Erste Aufzeichnungen über den hübschen Rüden sind jedoch aus 2012 zu finden. So hat Grigoriy mindestens 8 Jahre Shelterleben hinter sich.


Grigoryi wird von seinen Betreuern als sanfte und freundliche Fellnase beschrieben. Fremden gegenüber verhält er sich anfangs etwas schüchtern und zurückhaltend. Merkt er jedoch, dass man es gut mit ihm meint, kommt er gern, um sich streicheln zu lassen. Erwartungsvoll blickt er dann zu den Menschen hoch, die er kennt und ist überglücklich, wenn diese ihm Aufmerksamkeit und Zuwendung schenken.


Grigoryi hat im Shelter, dank des einfühlsamen Trainings mit seinen Betreuern, die Hundeleine kennen gelernt und läuft mit kleinen Startschwierigkeiten bereits recht passabel daran. Seine neuen Menschen sollten trotzdem etwas Geduld mitbringen und weiter mit ihm üben.


Seine neuen Menschen… leider gibt es die für Grigoryi noch nicht. Mit seinen ca. 50 – 55 cm Schulterhöhe, der vorwiegend schwarzen Fellfarbe und auch wegen seines Alters, hat er in Russland so gut wie keine Chancen mehr, ein neues Zuhause zu finden.




Wir hoffen daher sehr, dass es gelingt, hier in Deutschland ein schönes Zuhause für Grigoryi zu finden. Eines, in welchem liebe Menschen für ihn sorgen, mit ihm spazieren gehen und ihm die Aufmerksamkeit und Zuwendung schenken, die er so entbehrt.


Grigoryi ist geimpft, gechipt und kastriert und könnte schon bald auf die Reise gehen, wenn Sie ihm ein eigenes Körbchen in Ihrem Heim und ein besseres Leben schenken möchten.


https://www.facebook.com/Chance.fuer.Shelterhunde


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Nickname 16.12.2020, 19.52 | (0/0) Kommentare | PL

SIEBEN TAGE SIND UNENDLICH



Wird er je den Menschen finden, der ihm ein Zuhause gibt?


Shunia kam bereits im Winter 2012 ins russische Shelter Kozhuhovo. Die Jahre vergingen, doch Shunia blieb… in einem Leben voller Entbehrungen und Härte. Ein Zuhause gab es nie für ihn.


Allein in diesem Shelter leben ca. 3000 Hunde. Shunia gehört zu den Langzeitinsassen und nun mittlerweile auch zu den Senioren. Seine Vermittlungschancen sind nun endgültig fast bei Null.


Doch trotz seines harten Lebens – tagein, tagaus in einem kleinen Außenzwinger, umgeben von Lärm und Stress und Hoffnungslosigkeit - hat Shunia durchgehalten und sich seine Begeisterungsfähigkeit bewahrt.


Shunia weiß genau, am Wochenende kommen die freiwilligen Helfer und öffnen auch seine Zwingertür für einen kurzen Moment… und dann kann er mit den anderen Hunden für etwa eine Stunde in den Auslauf.


7 Tage warten auf eine Stunde Glück.



Shunia macht das Beste daraus. Sobald sich seine Zwingertür öffnet, ist er der Erste und der Schnellste. Er kennt den Weg zum Auslauf und es scheint, als wolle er nur keine Zeit dieses kurzen Glückes vergeuden. In dieser einen Stunde versucht er dann alles auf einmal - spielen, springen, mit anderen Hunden um die Wette rennen, Löcher graben und sich von seinen Betreuern streicheln lassen. Shunia liebt es, sich auf dem Rücken zu wälzen, ob im Sand, im Schlamm oder im Schnee ist dann egal - Hauptsache, das Leben spüren.


Doch so sehr Shunia die Bewegung liebt, kennt er auch das Ende dieses kurzen Glückes. Dann ist er zwar nicht der Erste, aber er kennt den Weg zurück in seinen Zwinger - ist er ihn doch schon so oft gegangen in all den Jahren. Und dann beginnt das, was für unsere Augen verborgen bleibt: das lange Warten auf das nächste Wochenende.


Shunia wird auch dann wieder fröhlich aus dem Zwinger stürmen, sobald sich die Tür öffnet. Die Frage ist nur, wie lange noch? Mit Sicherheit spürt er sein Alter schon jetzt, wenn beim Liegen auf dem harten Zwingerboden seine Knochen schmerzen, die Hitze im Sommer unerträglich und die eisige Kälte im Winter unerbittlich ist.


Doch was erwartet einen ca. 10-jährigen, großen, schwarzen Rüden, für den sich all die Jahre nie jemand interessierte? Ich weiß, es wird nicht einfach, und doch hoffe ich.


Ich hoffe auf einen lieben Menschen für Shunia. Einen Menschen, der Shunias Fröhlichkeit bewahrt und ihm ein besseres Leben ermöglicht. Ein Leben, welches nicht nur aus einer Stunde Glück in 7 Tagen besteht.




Für Shunia suche ich liebe Menschen, die ihr Herz einem 10-jährigen Hund schenken, aber auch seine Bewegungsfreude zu schätzen wissen. Shunia gehört nicht „zum alten Eisen", sondern er möchte noch etwas erleben.

Shunia ist freundlich zu Menschen und lässt sich gerne von seinen Betreuern streicheln.Auch ist er gut verträglich mit seinen Artgenossen. Er wurde ca. 2010 geboren, ist ca. 55 cm hoch und bereits geimpft, gechipt und kastriert.Wir suchen für ihn ausschließlich ein endgültiges Zuhause.


Shunia, ich wünsche Dir von ganzem Herzen, dass Du endlich einem lieben Menschen auffällst, der erkennt, wie liebenswert und einzigartig Du bist.


Bei ernsthaftem Interesse wenden sie sich bitte an unsere Team-Kolleginnen.


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Nickname 12.11.2020, 20.00 | (0/0) Kommentare | PL

MANCHE FEIERN IHREN JAHRESTAG



...für STREKOZA bedeutet er von Jahr zu Jahr mehr Einsamkeit.


Schon bald jährt sich zum elften Mal der Monat, in dem Strekoza in das Shelter "Kozhuhovo" kam. Hier wurde sie zur Seniorin. Heute ist Strekoza ca. 13 Jahre alt und wenn wir auf ihre Vergangenheit schauen, dann kommt Traurigkeit in uns auf.


Strekozas Leben bestand fast ausschließlich aus Gitterstäben und Zäunen. Keine Freiheit, keine Liebe, keine Geborgenheit. 7 Tage die Woche eingepfercht in einem kleinen Außenzwinger mit einer winzigen Holzhütte. Diesen kargen Raum teilt sie sich noch mit 2 weiteren Hunden.


Seit fast 11 Jahren hält sie diese Zustände aus, ohne ihre Freundlichkeit verloren zu haben. Selbst eine Adoption vor einigen Jahren in Russland, die nach nur kurzer Zeit wieder im Shelter endete, hat ihre Lebensfreude damals nicht trüben können… Wie muss es sich angefühlt haben, für kurze Zeit 'den Himmel auf Erden' zu haben, dem Zwinger entkommen zu sein? Kurz am Glück geschnuppert zu haben, ohne wirkliche Chance und wenn sich dann wieder alles auf Anfang dreht? Seitdem wartet sie weiter auf ihre Betreuer, die sie einmal in der Woche aus ihrem Gefängnis holen dürfen. All das lässt uns fast verzweifeln.


Auch wenn Strekoza noch alles aushält und sich mit ihrer Situation abfindet, wissen wir, dass es für sie als alte Hündin jeden Monat schwerer wird – alte Hunde haben diesen Bedingungen nicht mehr viel entgegen zu setzen.




https://tierschutz-miteinander.de/



Im Sommer ist es sehr warm in Moskau und in den endlosen Zwingerreihen staut sich die Luft, kaum ein Windhauch ist zu spüren. Die Sonne brennt gnadenlos auf die mit Blechdächern versehenen Zwinger. Nicht nur der eisige Winter fordert Opfer… auch den Sommer verkraften leider nicht alle Hunde.


Seit 4 Jahren versuchen wir nun schon für Strekoza ein Zuhause zu finden. Und so macht sich neben der Traurigkeit auch irgendwie das Gefühl von Versagen breit, weil es uns bis heute nicht gelungen ist, ihre Menschen zu finden.


Es liegt nun an uns, nicht aufzugeben und nicht nachzulassen, damit die hübsche Strekoza liebe Menschen findet, die ihr ein "Für-immer-Zuhause" schenken. Sie braucht Menschen, die ihr die Welt zeigen, in die sie vor langer Zeit schon für eine kurze, selige Zeit hinein schnuppern durfte. Menschen, die sie nicht nach ein paar Tagen wieder aufgeben, sondern die ihr die Aufmerksamkeit, Zeit und Zuneigung schenken, auf die sie all die Jahre gewartet hat.





Vorgeschichte 2016

Strekoza ist eine ca. 60 cm große Mischlingshündin. Sie lebt seit 2009 im Shelter Kozhuhovo.


Strekoza ist eine fröhliche und aktive Hündin, die menschenbezogen und freundlich ist. Sie sucht stets die Nähe und die Aufmerksamkeit der Menschen um sie herum. Im Auslauf zeigt sie sich verträglich und geht Konflikten aus dem Weg.


Strekoza ist ein Energiebündel, das es liebt, zu toben und zu laufen. Woche für Woche wartet sie in ihrem Zwinger, dass sie zum Sparziergang oder in den Auslauf geholt wird. Sie kennt die Leine, benötigt aber dort noch ein wenig Übung. Man kann Strekoza im Shelter nicht gerecht werden, denn die eine Stunde in der Woche, ist viel zu wenig, um ihre Energie los zu werden.


Strekoza durfte schon einmal das Leben in einer Familie mit kleinen Kindern kennenlernen; leider gab man ihr nicht die Chance und die Zeit, sich an die neue Situation zu gewöhnen. Sie wurde nach kurzer Zeit wegen ihrers Temperaments wieder zurück ins Shelter gebracht.


Wir wünschen uns für unser Energiebündel, eine aktive Familie ohne kleine Kinder. Geduldige Menschen, die ihr die weite Welt außerhalb der Gitter zeigen möchten. Menschen, denen sich Strekoza anschließen darf und die ihr ein liebevolles Zuhause schenken möchten.


Strekoza ist bereits kastriert, geimpft und gechipt und könnte schon bald nach Deutschland reisen. Wie all unsere Hunde vermitteln wir Strekoza nur auf eine Endstelle. Ob ein Leben mit Katzen möglich wäre, kann vor Ort nicht zuverlässig getestet werden. 


Bei ernsthaftem Interesse würde sich wir uns sehr über Anfragen freuen:


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Nickname 09.11.2020, 19.50 | (0/0) Kommentare | PL

ENDE GUT - ALLES GUT?




Zwingernr.: D 17

Geburtsdatum: ca. 2008

Schulterhöhe: ca. 50-55 cm


HENRY, der im Frühjahr 2016 in das russische Shelter "Kozhuhovo" kam, ist einer von unzähligen Senioren, die dort ihr Dasein fristen müssen. Ob Henry jemals ein Zuhause hatte, können wir nicht sagen.


Nun sitzt Henry bereits seit mehr als 3 Jahren dort. Ein kleiner Außenzwinger wurde sein Zuhause. Jede Art von "Glück" kann Henry nur einmal in der Woche für ca. 1 Stunde erleben. Dann darf er seinen Zwinger verlassen und kann mit anderen Hunden im Auslauf sich ein wenig die Beine vertreten oder er geht mit seiner Betreuerin auf dem Sheltergelände spazieren. Dort hat er auch gelernt, an der Leine zu laufen.


Henry ist ein verträglicher Rüde, der nie Probleme mit seinen Artgenossen hatte. Heute allerdings geht er seinen größeren Artgenossen aus dem Weg. Er hat vermutlich einfach Angst, dass sie ihn anrempeln oder ihm zu nah kommen… denn das würde ihm große Schmerzen bereiten.


Inzwischen hat Henry keine Zähne mehr, was die Futteraufnahme schwierig für ihn macht. Im Shelter gibt es nur minderwertiges, uneingeweichtes Trockenfutter zu fressen, auf die Bedürfnisse der alten Hunde wird hier keine Rücksicht genommen. Obendrein leidet Henry an Arthritis in seinen Hinterbeinen. In Russland wird er in dem Alter und mit diesem Gesundheitszustand vor Ort keine Menschen mehr finden. Darum bat uns seine Betreuerin, Henry in unsere Vermittlung zu nehmen, denn mit dieser Krankengeschichte ist ein Leben im Shelter fast unvorstellbar. Und nun machen wir uns hier auf die Suche, damit Henry noch einmal die Chance auf ein warmes und liebevolles Körbchen bekommt - auch wenn wir wissen, dass das die Suche nach der Nadel im Heuhaufen sind wird, denn uns natürlich bewusst, dass ein alter und dazu noch kranker Hund nicht die besten Aussichten auf ein eigenes Zuhause hat. Erschwerend kommt hinzu, dass Henry leider auch kaum noch Zähne hat.


Wir hoffen einfach, dass die richtigen Menschen Henry sehen und ihn ihr Herz lassen, damit er seinen letzten Lebensabschnitt nicht im Shelter verbringen muss. 


Für den freundlichen und eher ruhigen Henry suchen wir ein ruhiges und ebenerdiges Zuhause, in dem er ein warmes Körbchen und liebevolle Hände findet.


Henry ist kastriert, gechipt und geimpft. Damit er das Shelter aber hinter sich lassen kann und nach Deutschland reisen darf, fehlen noch die lieben Menschen, die ihn hier mit offenen Armen willkommen heißen und die es nicht abschreckt, einen Senior zu adoptieren.


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Nickname 19.07.2020, 18.22 | (0/0) Kommentare | PL

ER BRAUCHT KEINE 2. CHANCE



...denn Mick wartet noch immer auf seine erste! Er wartet auf seine Chance, diesem Ort zu entkommen, an dem er schon lebt, seit ein Welpe war.


Mick wurde 2010 geboren und kam dann schon recht schnell ins russische Shelter "Kozhuhovo" in Moskau.


Hier wartet er Tag für Tag, Woche für Woche, Monat für Monat, Jahr für Jahr. Und in all dieser Zeit hat sich niemand für den hübschen, sanften Jungen interessiert. Niemals gab es eine Anfrage für ihn, während um ihn herum viele Hunde das Glück hatten, ein Zuhause zu finden und adoptiert zu werden.


Warum Mick noch immer hier ist, ist schwer zu verstehen. Er ist ein so sanfter und liebenswerter Hundemann. Er versteht sich gut mit den anderen Hunden und spielt gern mit ihnen. Und er liebt die Gesellschaft der freiwilligen Betreuer, die einmal pro Woche die Hunde besuchen.


Dann lebt Mick für eine selige Stunde auf. Dann darf er rennen, spielen, toben. Und wenn er Glück hat, nimmt einer der Betreuer ihn an die Leine und geht mit ihm spazieren. Das liebt Mick besonders. Dann gibt er sich große Mühe, alles richtig zu machen.




Aber das reicht scheinbar nicht aus, um endlich eine Chance zu bekommen. Um endlich gesehen zu werden. Denn als schwarzer Hund in diesem Alter ist er fast unvermittelbar. Schwarze Hunde sind in Russland nicht gefragt.


Und doch ist da die Hoffnung.


Die Hoffnung, dass irgendwo Micks Menschen auf der Suche nach ihm, nach genau ihm, sind. Und wir wollen ihnen helfen, Mick zu finden. Wir schicken sein Bild auf jeden Bildschirm, damit seine Menschen ihn endlich finden können. Damit Mick gerettet werden kann.


Und wenn Sie Mick auch kein Zuhause geben können oder wollen, so bitten wir Sie, seine Geschichte zu teilen. Denn für ihn ist es die einzige Chance, diesen Ort zu verlassen und ein neues Leben zu beginnen.


Der ruhige und freundliche Mick liebt die Menschen so sehr, dass er am liebsten immer in ihrer Nähe wäre. Im Freilauf verpasst er keine Gelegenheit, sich Streicheleinheiten abzuholen und ist dabei stets sehr höflich und unaufdringlich – er fragt ganz vorsichtig an und wenn man sich ihm zuwendet, genießt er die Aufmerksamkeit in vollen Zügen.


Mick hat im Shelter gelernt an der Leine zu laufen und macht seine Sache dabei wirklich sehr gut. Es scheint ihm wichtig, alles richtig zu machen und dabei orientiert er sich sehr am anderen Ende der Leine. Mit seinen Artgenossen verträgt er sich blendend.


Leider hat Mick hat schon wegen seiner Fellfarbe in Russland so gut wie keine Chance auf ein schönes Zuhause. Wir hoffen daher sehr, dass es gelingt, hier in Deutschland liebe Menschen zu finden, die ihn gerne adoptieren möchten. Menschen, denen Mick sich anschließen darf und die seine wundervolle und freundliche Art zu schätzen wissen.




 Mick ist ca. 55 cm groß, freundlich und sozial. Er versteht sich gut mit seinen Artgenossen, daher könnte er auch gern zu einem bereits vorhandenen Hund vermittelt werden.Ob Mick sich mit Katzen verstehen würde, können wir leider nicht zuverlässig testen.


Mick wurde bereits geimpft, gechipt und kastriert und könnte sich schon bald auf den Weg nach Hause machen.


Über ernsthaftes Interesse freuen sich die zuständigen Vermittlerinnen.


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Nickname 17.07.2020, 18.49 | (0/0) Kommentare | PL

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ÜBER MICH:Geboren vor 65 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.
Verheiratet mit dem besten aller Ehemänner und glückliches Frauchen von sieben allerliebsten Fellnasen.



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