Mitternachtsspitzen

Blogeinträge (themensortiert)

Thema: BITTE LÄCHELN!

ERST DIE FREIZEIT, DANN DAS VERGNÜGEN!


"Alle Kinder waren munter wie die Fische im Wasser. Am nächsten Morgen konnte der Heimleiter einige im See fangen. Sie wurden zum Mittagessen gebraten."


Schulwandertag: "In einer Stunde waren wir gewaschen, angezogen und gefrühstückt."


"Zur Strafe mussten wir die Schnipsel alle wieder aufsammeln. Das war eine richtige Syphilisarbeit." (Sisyphus)


Verkehrserziehung: "Wenn ein Auto einen Radfahrer überholt, sollte es ihm genügend Platz zum Hinfallen lassen."


Dein Helfer in allen Lebenslagen: "Der riesige Menschenstrom vor Weihnachten zwang die Polizei in der Stadt, Verhütungsmaßnah-
men zu ergreifen. Ein großes Aufgebot regelte den Verkehr."


Rücksichtsvoll: "Er schleppte sich in ein Haus, damit die Leute auf der Straße nicht merkten, dass er tot war."


Angewandte Ökumene: "Das Buch des Papstes ist jetzt auch ins Evangelische (ins Englische) übersetzt worden."


Halbe Sache: "Die Schwesterparteien haben Frieden geschlossen und wollen wieder aufeinander losgehen (zugehen)."


Allen einen friedlichen Tag!


Nickname 04.07.2018, 08.00 | (0/0) Kommentare | PL

DER PLACEBO - EFFEKT ODER: GLAUBE MACHT (WEIN)SELIG

 

(12. Januar 2014)


Gestern rief Jens, einer der Betreuer aus dem „Rosenhof“ bei mir an, um neue Termine abzusprechen. Mich plagte längst mein schlechtes Gewissen, weil ich mich in diesem Jahr bisher dort nicht habe sehen lassen. Dabei hatte ich mir fest vorgenommen, ab jetzt wenigstens zweimal pro Woche hinzugehen. Nun ist der Januar schon fast zur Hälfte um, und ich war kein einziges Mal da. Soviel zu den guten Vorsätzen… Als Entschuldigung mag gelten, dass ich durch meine Erkältung immer noch gehandicapt bin - die Viren scheinen sich diesmal bei mir besonders wohl zu fühlen und wollen die gastliche Stätte einfach nicht verlassen – und niemanden anstecken möchte. Ältere Menschen haben ja oft kein so starkes Immunsystem mehr und sind entsprechend anfällig. Obendrein hat mein Arzt heute bei mir einen tieftonalen Hörsturz diagnostiziert, so dass an Musik vorerst leider nicht zu denken ist.


Nachdem wir das Dienstliche erledigt hatten, berichtete er von der Silvesterfeier. Zuerst lief die Sache wohl ein wenig schleppend an, mit dem „Musikantenstadl“ im Fernsehen und Erdbeer-Vanilletee für die Bewohner. Jens und die anderen Diensttuenden richteten sich schon auf einen ziemlich langweiligen Abend ein. Das änderte sich jedoch schlagartig, als er und seine Kolleginnen ab etwa zweiundzwanzig Uhr begannen, den alten Herrschaften Kräuterlikör zu kredenzen. Als Ersatz für echte Schnapsgläser hielten diese kleinen Medizingläschen aus Plastik her, die Flaschen wurden auf den Tisch gestellt und jeder durfte sich nach Belieben einschenken oder wurde von den anderen bedient. Der Fernseher wurde auf ein Programm umgeschaltet, in dem Schlager aus den 70er und 80er Jahren liefen; viele Bewohner sangen und klatschten mit, andere wagten allein oder zu zweit ein Tänzchen, und Herr St., ein gestrenger, pensionierter Oberlehrer, fing sogar an, halbseidene Witze zu erzählen.


Das Ganze glich mehr einer ausgelassenen Betriebsfeier auf dem Ausflugsdampfer als einem beschaulichen Jahresausklang im Altersheim. Um Mitternacht sahen sie dem Feuerwerk am Brandenburger Tor zu und stießen dabei auf das neue Jahr an, danach wurde noch lustig weiter gefeiert. Gegen ein Uhr hakte Frau P., eine sonst recht zurückhaltende, reservierte Dame, sich bei Jens ein und kicherte wie ein Teenager: „Weißt du was, mein Lieber, ich glaube, du hast mich abgefüllt.“ Und Herr K. meinte entschieden: „So, acht Schnäpse habe ich intus, jetzt mache ich Schluss. Bisher merke ich nichts, aber wenn ich noch einen trinke, falle ich wahrscheinlich um.“ Dann löste sich die feuchtfröhliche Gesellschaft nach und nach auf, und um halb zwei wurden die Letzten zu Bett gebracht.


Was die Bewohner nicht ahnten: Der Likör war selbstredend alkoholfrei, Hochprozentiges wird ja grundsätzlich nicht ausgeschenkt. Das hatten ihnen die guten Hausgeister aber wohlweislich verschwiegen. Mit Erfolg, denn so gaben sie den lieben Senioren das Gefühl, noch einmal wie in jungen Jahren richtig gefeiert und gezecht zu haben. Hätten die Bescheid gewusst, dann wären sie bestimmt nie so locker und ausgelassen gewesen. Der eine oder andere dürfte sich nur am Neujahrsmorgen gewundert haben, dass der befürchtete Kater ausblieb und sein Kopf so klar wie ein Frühlingslüftchen war.


Da kann man einmal sehen:
Glaube versetzt nicht nur Berge, sondern – entsprechend dargereicht – auch in richtig gute Laune! Gern wäre ich dabei gewesen.


Nickname 03.07.2018, 10.36 | (0/0) Kommentare | PL

SO SICHER WIE DAS AMEN IN DER KÜCHE

Dazu fällt mir spontan die folgende kleine Geschichte ein: Zwei Steppkes unterhalten sich. Fragt der eine: "Sag mal, betet ihr bei euch zu Hause auch immer vor dem Essen?" Antwortet der andere: "Nee, das brauchen wir nicht, meine Mutter kocht ganz gut!"


Und hier noch ein paar Betthupferl, entdeckt in Schulaufsätzen unseres hoffnungsvollen Nachwuchses. Viel Vergnügen!


"Mozart ist selbst gestorben." (Eine alte Erkenntnis - wenn man will, dass etwas richtig getan wird, muss man es selbst tun!)


"Wenn langsam das Empfinden für das andere Geschlecht wächst, werden die Abende länger..." (...die Nächte dafür um so kürzer)


"Auch mein Vater ist mit Vögeln groß geworden. Mein Opa hatte eine riesige Voliere." (Ach so, das erklärt natürlich alles!)


"Der Heimcomputer ist mein liebstes Haustier." (Praktisch - er braucht kein Futter und muss nicht raus)


"Da spürte er etwas Hartes in der Hose - es war der Salzstreuer, den er aus Versehen eingesteckt hatte." (Sicher war die Enttäuschung groß!)


"I want to be sexsessful!" (Wer möchte das nicht?)


"Erst jetzt, wo sie gestorben sind, können sie endlich in Frieden miteinander leben." (Besser spät, als nie!)


Allen Lesern eine friedliche Nachtruhe!


Nickname 02.07.2018, 20.55 | (0/0) Kommentare | PL

VÖLKERVERSTÄNDIGUNG - SO GEHT´S!


Zwei wie Hund und Katze" - diese Beziehung war und ist eine Geschichte voller Missverständnisse... Das Verhältnis der Beiden muss aber keineswegs immer nur Erzfeindschaft bedeuten. Wie es auch anders gehen kann, wird im folgenden Gedicht beschrieben:


Ein Mops aus Nicaragua
erging sich vor dem Haus.
Er pflückte Blumen hier und da
und flocht sie dann zum Strauß.


Ein Kätzchen aus Bolivien
im schönsten Sonntagsstaat
das machte aus Endivien
erfrischenden Salat.


Sie tat ihn in ein Kübelchen.
Dann knetete sie Klops
aus Hackefleisch und Zwiebelchen,
und alles für den Mops.


Und als der Mops zum Kätzchen kam
mit Blumen und Konfekt
und liebevoll ihr Tätzchen nahm,
war schon der Tisch gedeckt.


Im Zimmer unterm Giebelchen
verzehrten sie in Ruh
die Klopse mit den Zwiebelchen
und den Salat dazu.


Und als das Mahl zu Ende war,
da futterten sie Drops
und reichten sich die Pfötchen dar,
das Kätzchen und der Mops.


Man sieht daraus: Im Grunde sind
sich Hund und Katze gut,
weil, wenn die zwei im Bunde sind,
keins etwas Böses tut.


Wenn Hund und Katz´ sich einigen,
gibt´s manchen frohen Hops.
Das können euch bescheinigen
das Kätzchen und der Mops.


(James Krüss)


Allen Lesern einen freundschaftlichen Tag!


Nickname 01.07.2018, 08.15 | (0/0) Kommentare | PL

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ÜBER MICH:Geboren vor 64 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.
Verheiratet mit dem besten aller Ehemänner und glückliches Frauchen von sieben allerliebsten Fellnasen.


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