Mitternachtsspitzen

Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Sommer

AUF DEM LETZTEN WEGE NICHT ALLEIN?




https://tierschutz-miteinander.de/


Seit 9 langen Jahren ist Mishuta im Shelter. Dort ist er alt geworden - ohne jemals gelebt zu haben. Seine Zwingernachbarn aus dem Jahr 2011 sind schon lange nicht mehr da. Fast alle haben ein Zuhause gefunden.


Lange Jahre voller Entbehrungen und Einsamkeit liegen hinter ihm, doch aufgegeben hat Misuhta in dieser Zeit nie. Tapfer hat er die Zeit ertragen, auch wenn es bestimmt nicht einfach war. Viele heiße Sommer und viele eiskalte Winter hat er fast ausschließlich auf 3 qm zugebracht. Seine Betreuer, die er 1x in der Woche sieht, sind wohl das Einzige, worüber er sich je gefreut hat.


Seine Augen sind mittlerweile müde und strahlen eine Traurigkeit aus – fast so, als wüsste er, dass er das Shelter wohl niemals mehr verlassen wird.



Soll das sein ganzes Leben gewesen sein?


Mishuta ist ein bescheidener und zurückhaltender Rüde. Obwohl die Streicheleinheiten sehr beschränkt sind, wartet er in 2. Reihe darauf, dass eine Hand auch ihn erreicht. Er geht jedem Streit mit anderen Hunden aus dem Weg und schaut ihnen lieber aus einiger Entfernung zu.


Bei Fremden ist Mishuta am Anfang vorsichtig – wer will es ihm verdenken, hat er doch so gut wie keinen Kontakt, kennt er doch nichts außer eine Welt hinter Gitterstäben.


Seine Chancen noch einmal ein eigenes Zuhause zu finden, stehen nicht sonderlich gut – er ist nur einer von 3.000 Hunden und dazu noch alt und schwarz.


Doch wir hoffen darauf, dass wir hier für Mishuta ein Zuhause finden. Er soll nicht seine restliche Zeit eingesperrt warten müssen, um dann irgendwann den letzten Weg allein zu gehen.


Unser Wunsch für Mishuta ist eine liebe, ruhige Familie, die ihm die Chance seines Lebens ermöglicht. Menschen, die ihn mit Geduld und Verständnis in eine ihm unbekannte Welt führen, die ihn in Ruhe ankommen lassen und sein Leben so schön wie möglich machen.


Mishuta ist geimpft, gechipt und kastriert. Wir wissen, dass es nicht einfach wird, Menschen für einen alten, schwarzen Hund zu finden. Jedoch ist es die einzige Chance, die Mishuta hat.


Bei ernsthaftem Interesse freut sich Mishutas Vermittlerin Claudia Peters auf Ihre Nachricht.


eMail: c.peters@tierschutz-miteinander.de

Telefon: 05363-989350
Mobil: 0160-93286787

Nickname 22.09.2020, 18.29 | (0/0) Kommentare | PL

AUF DEM LETZTEN WEGE NICHT ALLEIN




Seit 9 langen Jahren ist Mishuta im Shelter. Dort ist er alt geworden - ohne jemals gelebt zu haben. Seine Zwingernachbarn aus dem Jahr 2011 sind schon lange nicht mehr da. Fast alle haben ein Zuhause gefunden.


Lange Jahre voller Entbehrungen und Einsamkeit liegen hinter ihm, doch aufgegeben hat Misuhta in dieser Zeit nie. Tapfer hat er die Zeit ertragen, auch wenn es bestimmt nicht einfach war. Viele heiße Sommer und viele eiskalte Winter hat er fast ausschließlich auf 3 qm zugebracht. Seine Betreuer, die er 1x in der Woche sieht, sind wohl das Einzige, worüber er sich je gefreut hat.


Seine Augen sind mittlerweile müde und strahlen eine Traurigkeit aus – fast so, als wüsste er, dass er das Shelter wohl niemals mehr verlassen wird.



Soll das sein ganzes Leben gewesen sein?


Mishuta ist ein bescheidener und zurückhaltender Rüde. Obwohl die Streicheleinheiten sehr beschränkt sind, wartet er in 2. Reihe darauf, dass eine Hand auch ihn erreicht. Er geht jedem Streit mit anderen Hunden aus dem Weg und schaut ihnen lieber aus einiger Entfernung zu.


Bei Fremden ist Mishuta am Anfang vorsichtig – wer will es ihm verdenken, hat er doch so gut wie keinen Kontakt, kennt er doch nichts außer eine Welt hinter Gitterstäben.


Seine Chancen noch einmal ein eigenes Zuhause zu finden, stehen nicht sonderlich gut – er ist nur einer von 3.000 Hunden und dazu noch alt und schwarz.


Doch wir hoffen darauf, dass wir hier für Mishuta ein Zuhause finden. Er soll nicht seine restliche Zeit eingesperrt warten müssen, um dann irgendwann den letzten Weg allein zu gehen.


Unser Wunsch für Mishuta ist eine liebe, ruhige Familie, die ihm die Chance seines Lebens ermöglicht. Menschen, die ihn mit Geduld und Verständnis in eine ihm unbekannte Welt führen, die ihn in Ruhe ankommen lassen und sein Leben so schön wie möglich machen.


Mishuta ist geimpft, gechipt und kastriert. Wir wissen, dass es nicht einfach wird, Menschen für einen alten, schwarzen Hund zu finden. Jedoch ist es die einzige Chance, die Mishuta hat.


Bei ernsthaftem Interesse freut sich Mishutas Vermittlerin Claudia Peters auf Ihre Nachricht.


eMail: c.peters@tierschutz-miteinander.de

Telefon: 05363-989350
Mobil: 0160-93286787

Nickname 18.08.2020, 20.29 | (0/0) Kommentare | PL

BARNY, DER TROCKENSCHWIMMER

  AHOI!


Liebe Leute, nu isser da, der Sommer, und das gleich volle Kanne. Noch gar nicht lange her, da hat Frauchen abends die Heizung aufgedreht, jetzt möchte sie ihre Füße am liebsten die ganze Zeit in Eiswasser halten. Dabei liebt sie die Wärme, lebt erst bei sommerlichen Temperaturen voll auf; aber 34 Grad und mehr gehen selbst ihr zu weit. Natürlich setzt uns Hunden die Hitze besonders zu. Wir regulieren unseren Wärmehaushalt ja über die Zunge; darum hecheln wir momentan, als müssten wir Fünflinge zur Welt bringen. Transferieren, oder wie das heißt, also schwitzen können wir nur ganz wenig über unsere Pfoten. Die Großen haben uns extra einen Pool aufgestellt, in den wir zu Erfrischung springen sollen. Unsere Begeisterung hält sich allerdings in Grenzen. Was ich vom nassen Element halte, erkennt Ihr unschwer auf den folgenden Bildern:



Wie komme ich mit trockenen Pfoten an den Ball?
Mal sehen, vielleicht klappt´s ja mit Hypnose...


************



Das war wohl nix. Na schön, wat mut, dat mut...


************



Igitt... ist das nass!


************



Komm schon, du blödes Ding...


************



Jetzt aber bloß raus hier!


Die Aufnahmen stammen aus dem vergangenen Jahr, aber meine Einstellung bleibt immer noch dieselbe. Nelly ist so wasserscheu, dass man sie glatt für eine verkleidete Katze halten könnte. Frauchen hat sie kurzerhand hochgehoben und einfach ins Becken gesetzt. Dabei hat sie ihr ins Ohr geflötet, wie herrlich erquickend das doch sei. Da stand unsere Kleene nun zitternd im Wasser, genau zehn Sekunden lang; aber kaum hatte Frauchen sie losgelassen, - zack! -, war sie auch schon wieder draußen und flüchtete sich unters nächstbeste Gebüsch. Bobby macht sich auch nichts aus der Planscherei, er hält den Pool eher für einen überdimensionalen Trinknapf. Stattdessen macht er aus unserem Garten nach und nach eine Art Kraterlandschaft: Überall gräbt er sich Kuhlen, weil er hofft, in den Erdmulden eine Abkühlung zu finden. Chef kam auf die Idee, die Löcher voll Wasser laufen zu lassen. Wenn das versickert ist, fühlt sich die Erde tatsächlich für kurze Zeit etwas kühler an; so wird dem Dicken wenigstens ein bisschen Erleichterung verschafft.


Vorhin hat es hier mächtig gedonnert und geblitzt. Bobby schlief seelenruhig weiter, er hört ja nur noch schwer. Unser Püppchen verkroch sich vor Angst unter Fraules Schreibtisch, und ich bellte so aufgeregt, als hätten wir schon wieder Silvester. Daran könnt Ihr sehen, dass es mir ganz allmählich besser geht; inzwischen habe ich auch wieder angefangen, kleine Portionen zu fressen. Die Großen atmen leise auf - vorsichtigen Optimismus nennt Frauchen das. Mehr darüber erzähle ich Euch beim nächsten Mal. 


Also dann, gute Nacht oder vielmehr guten Morgähn.


Macht´s gut, Nachbarn!
Euer Barny

Nickname 12.08.2020, 03.05 | (0/0) Kommentare | PL

TAGSÜBER IM WOLKEN NORDIG



Eigentlich schade: „Und nun zum Wetterbericht – der Lustdruck ist allgemein fallend.“


„In der kommenden Nacht Höchsttemperaturen von 16 bis 20 Uhr.“


Na dann Prost: „Heute morgen Sichtbehinderungen durch Frühdurst.“


„Heute in den Frühstunden verbreitet Rieselnägen – pardon, Neselriegen – Reselniegen…“


„Vorhersage bis Mittwoch: Anhaltendes Sauwetter – pardon, Tauwetter!“


„Das Wetter beruhigt sich langsam. Nur mit einzelnen Flohschnecken ist noch zu rechnen.“ (???)


„Aus Westen nähert sich eine Hochzuckdrohne.


Allen einen Schönwettertag!


Nickname 17.07.2020, 16.55 | (0/0) Kommentare | PL

SPÄTSOMMER TEIL 6: ERSTE SELIGPREISUNGEN



"Selig, die Verständnis zeigen
für meinen stolpernden Fuß und meine lahme Hand.


***


Selig, die begreifen,
dass mein Ohr sich anstrengen muss, um alles aufzunehmen,
was man zu mir spricht.


***


Selig, die zu wissen scheinen,
dass meine Augen trüb
und meine Gedanken träge geworden sind.


***


Selig, die mit freundlichem Lächeln verweilen,

um ein wenig mit mir zu plaudern.


***


Selig, die niemals sagen:
'Diese Geschichte haben Sie mir heute schon zweimal erzählt.'


***


Selig, die es verstehen,
Erinnerungen an frühere Zeiten in mir wachzurufen.


***


Selig, die mich erfahren lassen,
dass ich geliebt, geachtet und nicht allein gelassen bin.


***


Selig, die mir in ihrer Güte
die Tage, die mir noch bleiben auf dem Weg in die Heimat,
erleichtern."



Nickname 05.07.2020, 18.22 | (0/0) Kommentare | PL

AUF DEM LETZTEN WEGE NICHT ALLEIN




Seit 9 langen Jahren ist Mishuta im Shelter. Dort ist er alt geworden - ohne jemals gelebt zu haben. Seine Zwingernachbarn aus dem Jahr 2011 sind schon lange nicht mehr da. Fast alle haben ein Zuhause gefunden.


Lange Jahre voller Entbehrungen und Einsamkeit liegen hinter ihm, doch aufgegeben hat Misuhta in dieser Zeit nie. Tapfer hat er die Zeit ertragen, auch wenn es bestimmt nicht einfach war. Viele heiße Sommer und viele eiskalte Winter hat er fast ausschließlich auf 3 qm zugebracht. Seine Betreuer, die er 1x in der Woche sieht, sind wohl das Einzige, worüber er sich je gefreut hat.


Seine Augen sind mittlerweile müde und strahlen eine Traurigkeit aus – fast so, als wüsste er, dass er das Shelter wohl niemals mehr verlassen wird.



Soll das sein ganzes Leben gewesen sein?


Mishuta ist ein bescheidener und zurückhaltender Rüde. Obwohl die Streicheleinheiten sehr beschränkt sind, wartet er in 2. Reihe darauf, dass eine Hand auch ihn erreicht. Er geht jedem Streit mit anderen Hunden aus dem Weg und schaut ihnen lieber aus einiger Entfernung zu.


Bei Fremden ist Mishuta am Anfang vorsichtig – wer will es ihm verdenken, hat er doch so gut wie keinen Kontakt, kennt er doch nichts außer eine Welt hinter Gitterstäben.


Seine Chancen noch einmal ein eigenes Zuhause zu finden, stehen nicht sonderlich gut – er ist nur einer von 3.000 Hunden und dazu noch alt und schwarz.


Doch wir hoffen darauf, dass wir hier für Mishuta ein Zuhause finden. Er soll nicht seine restliche Zeit eingesperrt warten müssen, um dann irgendwann den letzten Weg allein zu gehen.


Unser Wunsch für Mishuta ist eine liebe, ruhige Familie, die ihm die Chance seines Lebens ermöglicht. Menschen, die ihn mit Geduld und Verständnis in eine ihm unbekannte Welt führen, die ihn in Ruhe ankommen lassen und sein Leben so schön wie möglich machen.


Mishuta ist geimpft, gechipt und kastriert. Wir wissen, dass es nicht einfach wird, Menschen für einen alten, schwarzen Hund zu finden. Jedoch ist es die einzige Chance, die Mishuta hat.


Bei ernsthaftem Interesse freut sich Mishutas Vermittlerin Claudia Peters auf Ihre Nachricht.


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Telefon: 05363-989350
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Nickname 19.06.2020, 19.29 | (0/0) Kommentare | PL

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ÜBER MICH:Geboren vor 65 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.
Verheiratet mit dem besten aller Ehemänner und glückliches Frauchen von sieben allerliebsten Fellnasen.

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