Mitternachtsspitzen

Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Hunde

AUF DEM LETZTEN WEGE NICHT ALLEIN?




https://tierschutz-miteinander.de/


Seit 9 langen Jahren ist Mishuta im Shelter. Dort ist er alt geworden - ohne jemals gelebt zu haben. Seine Zwingernachbarn aus dem Jahr 2011 sind schon lange nicht mehr da. Fast alle haben ein Zuhause gefunden.


Lange Jahre voller Entbehrungen und Einsamkeit liegen hinter ihm, doch aufgegeben hat Misuhta in dieser Zeit nie. Tapfer hat er die Zeit ertragen, auch wenn es bestimmt nicht einfach war. Viele heiße Sommer und viele eiskalte Winter hat er fast ausschließlich auf 3 qm zugebracht. Seine Betreuer, die er 1x in der Woche sieht, sind wohl das Einzige, worüber er sich je gefreut hat.


Seine Augen sind mittlerweile müde und strahlen eine Traurigkeit aus – fast so, als wüsste er, dass er das Shelter wohl niemals mehr verlassen wird.



Soll das sein ganzes Leben gewesen sein?


Mishuta ist ein bescheidener und zurückhaltender Rüde. Obwohl die Streicheleinheiten sehr beschränkt sind, wartet er in 2. Reihe darauf, dass eine Hand auch ihn erreicht. Er geht jedem Streit mit anderen Hunden aus dem Weg und schaut ihnen lieber aus einiger Entfernung zu.


Bei Fremden ist Mishuta am Anfang vorsichtig – wer will es ihm verdenken, hat er doch so gut wie keinen Kontakt, kennt er doch nichts außer eine Welt hinter Gitterstäben.


Seine Chancen noch einmal ein eigenes Zuhause zu finden, stehen nicht sonderlich gut – er ist nur einer von 3.000 Hunden und dazu noch alt und schwarz.


Doch wir hoffen darauf, dass wir hier für Mishuta ein Zuhause finden. Er soll nicht seine restliche Zeit eingesperrt warten müssen, um dann irgendwann den letzten Weg allein zu gehen.


Unser Wunsch für Mishuta ist eine liebe, ruhige Familie, die ihm die Chance seines Lebens ermöglicht. Menschen, die ihn mit Geduld und Verständnis in eine ihm unbekannte Welt führen, die ihn in Ruhe ankommen lassen und sein Leben so schön wie möglich machen.


Mishuta ist geimpft, gechipt und kastriert. Wir wissen, dass es nicht einfach wird, Menschen für einen alten, schwarzen Hund zu finden. Jedoch ist es die einzige Chance, die Mishuta hat.


Bei ernsthaftem Interesse freut sich Mishutas Vermittlerin Claudia Peters auf Ihre Nachricht.


eMail: c.peters@tierschutz-miteinander.de

Telefon: 05363-989350
Mobil: 0160-93286787

Nickname 22.09.2020, 18.29 | (0/0) Kommentare | PL

AUF DEM LETZTEN WEGE NICHT ALLEIN




Seit 9 langen Jahren ist Mishuta im Shelter. Dort ist er alt geworden - ohne jemals gelebt zu haben. Seine Zwingernachbarn aus dem Jahr 2011 sind schon lange nicht mehr da. Fast alle haben ein Zuhause gefunden.


Lange Jahre voller Entbehrungen und Einsamkeit liegen hinter ihm, doch aufgegeben hat Misuhta in dieser Zeit nie. Tapfer hat er die Zeit ertragen, auch wenn es bestimmt nicht einfach war. Viele heiße Sommer und viele eiskalte Winter hat er fast ausschließlich auf 3 qm zugebracht. Seine Betreuer, die er 1x in der Woche sieht, sind wohl das Einzige, worüber er sich je gefreut hat.


Seine Augen sind mittlerweile müde und strahlen eine Traurigkeit aus – fast so, als wüsste er, dass er das Shelter wohl niemals mehr verlassen wird.



Soll das sein ganzes Leben gewesen sein?


Mishuta ist ein bescheidener und zurückhaltender Rüde. Obwohl die Streicheleinheiten sehr beschränkt sind, wartet er in 2. Reihe darauf, dass eine Hand auch ihn erreicht. Er geht jedem Streit mit anderen Hunden aus dem Weg und schaut ihnen lieber aus einiger Entfernung zu.


Bei Fremden ist Mishuta am Anfang vorsichtig – wer will es ihm verdenken, hat er doch so gut wie keinen Kontakt, kennt er doch nichts außer eine Welt hinter Gitterstäben.


Seine Chancen noch einmal ein eigenes Zuhause zu finden, stehen nicht sonderlich gut – er ist nur einer von 3.000 Hunden und dazu noch alt und schwarz.


Doch wir hoffen darauf, dass wir hier für Mishuta ein Zuhause finden. Er soll nicht seine restliche Zeit eingesperrt warten müssen, um dann irgendwann den letzten Weg allein zu gehen.


Unser Wunsch für Mishuta ist eine liebe, ruhige Familie, die ihm die Chance seines Lebens ermöglicht. Menschen, die ihn mit Geduld und Verständnis in eine ihm unbekannte Welt führen, die ihn in Ruhe ankommen lassen und sein Leben so schön wie möglich machen.


Mishuta ist geimpft, gechipt und kastriert. Wir wissen, dass es nicht einfach wird, Menschen für einen alten, schwarzen Hund zu finden. Jedoch ist es die einzige Chance, die Mishuta hat.


Bei ernsthaftem Interesse freut sich Mishutas Vermittlerin Claudia Peters auf Ihre Nachricht.


eMail: c.peters@tierschutz-miteinander.de

Telefon: 05363-989350
Mobil: 0160-93286787

Nickname 18.08.2020, 20.29 | (0/0) Kommentare | PL

BARNY, DER TROCKENSCHWIMMER

  AHOI!


Liebe Leute, nu isser da, der Sommer, und das gleich volle Kanne. Noch gar nicht lange her, da hat Frauchen abends die Heizung aufgedreht, jetzt möchte sie ihre Füße am liebsten die ganze Zeit in Eiswasser halten. Dabei liebt sie die Wärme, lebt erst bei sommerlichen Temperaturen voll auf; aber 34 Grad und mehr gehen selbst ihr zu weit. Natürlich setzt uns Hunden die Hitze besonders zu. Wir regulieren unseren Wärmehaushalt ja über die Zunge; darum hecheln wir momentan, als müssten wir Fünflinge zur Welt bringen. Transferieren, oder wie das heißt, also schwitzen können wir nur ganz wenig über unsere Pfoten. Die Großen haben uns extra einen Pool aufgestellt, in den wir zu Erfrischung springen sollen. Unsere Begeisterung hält sich allerdings in Grenzen. Was ich vom nassen Element halte, erkennt Ihr unschwer auf den folgenden Bildern:



Wie komme ich mit trockenen Pfoten an den Ball?
Mal sehen, vielleicht klappt´s ja mit Hypnose...


************



Das war wohl nix. Na schön, wat mut, dat mut...


************



Igitt... ist das nass!


************



Komm schon, du blödes Ding...


************



Jetzt aber bloß raus hier!


Die Aufnahmen stammen aus dem vergangenen Jahr, aber meine Einstellung bleibt immer noch dieselbe. Nelly ist so wasserscheu, dass man sie glatt für eine verkleidete Katze halten könnte. Frauchen hat sie kurzerhand hochgehoben und einfach ins Becken gesetzt. Dabei hat sie ihr ins Ohr geflötet, wie herrlich erquickend das doch sei. Da stand unsere Kleene nun zitternd im Wasser, genau zehn Sekunden lang; aber kaum hatte Frauchen sie losgelassen, - zack! -, war sie auch schon wieder draußen und flüchtete sich unters nächstbeste Gebüsch. Bobby macht sich auch nichts aus der Planscherei, er hält den Pool eher für einen überdimensionalen Trinknapf. Stattdessen macht er aus unserem Garten nach und nach eine Art Kraterlandschaft: Überall gräbt er sich Kuhlen, weil er hofft, in den Erdmulden eine Abkühlung zu finden. Chef kam auf die Idee, die Löcher voll Wasser laufen zu lassen. Wenn das versickert ist, fühlt sich die Erde tatsächlich für kurze Zeit etwas kühler an; so wird dem Dicken wenigstens ein bisschen Erleichterung verschafft.


Vorhin hat es hier mächtig gedonnert und geblitzt. Bobby schlief seelenruhig weiter, er hört ja nur noch schwer. Unser Püppchen verkroch sich vor Angst unter Fraules Schreibtisch, und ich bellte so aufgeregt, als hätten wir schon wieder Silvester. Daran könnt Ihr sehen, dass es mir ganz allmählich besser geht; inzwischen habe ich auch wieder angefangen, kleine Portionen zu fressen. Die Großen atmen leise auf - vorsichtigen Optimismus nennt Frauchen das. Mehr darüber erzähle ich Euch beim nächsten Mal. 


Also dann, gute Nacht oder vielmehr guten Morgähn.


Macht´s gut, Nachbarn!
Euer Barny

Nickname 12.08.2020, 03.05 | (0/0) Kommentare | PL

PATRICK´S DAY?!




Lieber Patrick!


Bereits als junger Rüde kamst Du ins riesige Shelter "Kozhuhovo". Du landetest mit knapp einem Jahr von den weiten Straßen Moskaus in dem kleinen, engen Zwinger, in dem Du bis heute sitzt. Ein schlechter Tausch – Freiheit, wenn auch eine gefährliche, gegen kalte Gitterstäbe und Enge.


Und hier lebst Du seit 2017. Ungesehen von den Besuchern des Shelters. Deine Betreuer aber können dies gar nicht verstehen. Denn Du bist ein lebensfroher und freundlicher Rüde. In der kurzen Zeit mit Deinen Betreuern genießt Du die Streicheleinheiten, genießt die kleine Freiheit im Auslauf des Shelters.


Und nach nur einer Stunde in der Woche in der "gestohlenen Freiheit" geht es dann für Dich zurück in Deinen winzigen Zwinger. Zurück in die Traurigkeit und Kälte des Shelters.


Wie sehr würden sich Deine Betreuer ein eigenes Zuhause für Dich wünschen. Aber in Moskau ist dies fast unmöglich, bist Du doch nur ein gewöhnlicher Mischling. Ein Mischling, der nichts falsch gemacht hat und einfach nur versucht, bei den Menschen zu sein und sich seine Fröhlichkeit zu bewahren.




Aber vielleicht wirst Du ja hier gesehen. Vielleicht schaust Du genau hier Deinen Menschen ins Herz. Menschen, die Dir die Welt zeigen. Die mit Dir durch die Felder streifen und Dich die Zeit hinter Gittern vergessen lassen. Eine eigene Familie mit einem eigenen Körbchen!


************************


Patrick ist ein 47 cm großer (Schulterhöhe) Mischlingsrüde, der ca. 2016 geboren wurde. Er ist kastriert, gechipt und geimpft und könnte schon bald der Trostlosigkeit des Shelters für immer den Rücken kehren. Patrick geht gut an der Leine und liebt es, in der Nähe der Menschen zu sein, braucht aber eine kurze Eingewöhnungszeit bei Fremden. Mit anderen Hunden ist Patrick verträglich, daher darf in seinem neuen Zuhause gern schon ein Ersthund leben.


Ob Patrick sich mit Katzen verstehen würde, können wir leider nicht mit Gewissheit sagen. Auch nicht, wie er auf kleine Kinder reagiert. Wobei seine Betreuer aber glauben, dass er kein Problem mit Katzen und Kindern hätte.


Bitte haben Sie auch Verständnis dafür, dass wir für Patrick ausschließlich eine Endstelle suchen.


Seine Vermittlerin Diana Rinke würde sich über ernstgemeinte Anfragen freuen!

eMail: d.rinke@tierschutz-miteinander.de
Mobil: 0717-1406060

https://tierschutz-miteinander.de/


Nickname 06.08.2020, 16.46 | (0/0) Kommentare | PL

NEUE MENSCHEN, NEUES GLÜCK



https://tierschutz-miteinander.de/


Grigoryi ist ein Fundtier. Über seine Vorgeschichte und auch wie lange er bereits im Shelter "Kozhuhovo" in Moskau lebt, können wir nichts sagen. Erste Aufzeichnungen über den hübschen Rüden sind jedoch aus 2012 zu finden. So hat Grigoriy mindestens 8 Jahre Shelterleben hinter sich.


Grigoryi wird von seinen Betreuern als sanfte und freundliche Fellnase beschrieben. Fremden gegenüber verhält er sich anfangs etwas schüchtern und zurückhaltend. Merkt er jedoch, dass man es gut mit ihm meint, kommt er gern, um sich streicheln zu lassen. Erwartungsvoll blickt er dann zu den Menschen hoch, die er kennt und ist überglücklich, wenn diese ihm Aufmerksamkeit und Zuwendung schenken.


Grigoryi hat im Shelter, dank des einfühlsamen Trainings mit seinen Betreuern, die Hundeleine kennen gelernt und läuft mit kleinen Startschwierigkeiten bereits recht passabel daran. Seine neuen Menschen sollten trotzdem etwas Geduld mitbringen und weiter mit ihm üben.


Seine neuen Menschen… leider gibt es die für Grigoryi noch nicht. Mit seinen ca. 50 – 55 cm Schulterhöhe, der vorwiegend schwarzen Fellfarbe und auch wegen seines Alters, hat er in Russland so gut wie keine Chancen mehr, ein neues Zuhause zu finden.




Wir hoffen daher sehr, dass es gelingt, hier in Deutschland ein schönes Zuhause für Grigoryi zu finden. Eines, in welchem liebe Menschen für ihn sorgen, mit ihm spazieren gehen und ihm die Aufmerksamkeit und Zuwendung schenken, die er so entbehrt.


Grigoryi ist geimpft, gechipt und kastriert ud könnte schon bald auf die Reise gehen, wenn Sie ihm ein eigenes Körbchen in Ihrem Heim und ein besseres Leben schenken möchten.


Bei ernsthaftem Interesse wenden Sie sich bitte an unsere Team-Kollegin Claudia Peters


eMail: c.peters@tierschutz-miteinander.de
Tel.: 05363-989350 (Anrufbeantworter)

Nickname 04.08.2020, 14.36 | (0/0) Kommentare | PL

MAYBE...

Manchmal, ja manchmal bekommt ein lieber Hund einfach keine Chance… und das ein Leben lang.

Die folgenden Videos entstanden im vergangenen Winter… in einem der wenigen Glücksmomente in Sonyas Leben. Sie durfte ihren kleinen Außenzwinger für kurze Zeit verlassen, sich etwas im Auslauf bewegen und ein lieber Mensch schenkte ihr ein wenig Aufmerksamkeit.


Was danachkam, war das, was immer kommt – die Rückkehr in ihren Zwinger und das lange Warten auf das nächste Wochenende, wenn die Freiwilligen wieder ins Shelter kommen. So geht das nun schon 10 lange Jahre.


Und doch inserieren wir sie wieder… weil wir nicht glauben wollen, dass die Ungerechtigkeit siegt.




Sonya

diese ruhige Hundeseniorin

 wartet schon seit 10 Jahren auf eine Chance.


Sonyas Geschichte beginnt wie so viele. Sie kam 2010 ins riesige Shelter „Kozhuhovo“ in Russland und lebte fortan in einem kleinen Zwinger.


Die Jahre vergingen und sie hat alles durchlebt... ob Angst und Unterdrückung, ob Hunger und Kälte. Sonya ertrug es einfach still und unauffällig.Und so ist auch alles an Sonya... ihr Wesen wie auch ihr Aussehen.Ruhig, unauffällig, unaufdringlich. Dies sind doch eigentlich gute Eigenschaften? Doch leider nicht für einen Hund unter 3000 anderen Hunden. Es half ihr zwar zu überleben, nur um jemandem aufzufallen, reichte es nicht.Für viele Menschen sind Hunde wie Sonya zu gewöhnlich und somit uninteressant. Harte Worte... doch leider die harte Realität.


Und doch hoffe ich, dass dies nicht alles war. Denn es geht um ihr Leben... das Leben dieser sanften Seele.



Im Winter 2017/2018 wäre es fast zu Ende gewesen. Die freiwilligen Helfer bemerkten, dass Sonya erst die Vorderbeine versagten... kurz darauf kam sie gar nicht mehr hoch. Sonya kam in die Krankenstation und wurde symptomatisch behandelt gegen Schmerzen und Entzündungen. Die Freiwilligen sammelten Geld für ein MRT des Kopfes und der Halswirbelsäule und es zeigte zum Glück kein schweres Problem. Die Tierärzte vermuteten eine neurologische Ursache verbunden mit Schwellungen im Bereich der Wirbelsäule und somit Beeinträchtigung der Nerven.


Die Behandlung schlug an und Sonya saß schon bald wieder in ihrem kleinen Zwinger. Soll es das nun gewesen sein?


Es gibt unzählige Fotos und Videos von Sonya... und alle ähneln sich auf die gleiche Weise. Sonya drängelt sich nie vor und doch sieht man, wie glücklich sie ist, wenn sie im Auslauf in der Nähe ihrer Betreuer sein kann. Ein klein wenig Nähe für einen kurzen Moment... denn danach folgt immer das Unvermeidliche – die Rückkehr in den Zwinger und das endlose Warten.

In diesen Videos ist Sonya in glücklichen Momenten zu sehen. Denn sie schafft es, trotz des Trubels um sie herum, wenigstens ein paar Streicheleinheiten von einer ihrer Betreuerinnen zu bekommen.


Sonya wird von ihren Betreuern als freundlich, ruhig und sanft beschrieben. Sie erwartet nicht viel und fordert nichts ein. Zu viel Aufmerksamkeit und wenn man sie direkt anschaut, sind ihr eher unangenehm. Besonders bei Fremden braucht sie Zeit, um Vertrauen zu fassen.


Im Shelter lebt sie konfliktfrei mit den anderen Hunden zusammen, sie verträgt sich gut mit ihren Artgenossen.


Sonya wurde ca. 2005 geboren und ist ca. 50 cm hoch. Ihr Alter wurde im Shelter geschätzt, wobei ihre Betreuer sagen, dass sie evtl. etwas jünger ist... aber eine Seniorin ist sie auf jeden Fall. Sonya ist geimpft, gechipt und kastriert und läuft gut an der Leine.Die Ausreise und Vermittlung erfolgt über Tierschutz miteinander e.V.
Für Sonya suchen wir ausschließlich ein endgültiges Zuhause.


Sonya, ich wünsche Dir von

ganzem Herzen, dass ein lieber Mensch Dich entdeckt und endlich sieht, wie Du bist... einzigartig und absolut liebens- und beschützenswert... egal wie alt Du bist.

Über ernst gemeinte Anfragen freut sich unsere Teamkollegin Daniela Bansche
Tel.: 05371-687266
eMail: d.bansche@tierschutz-miteinander.de


Nickname 02.08.2020, 19.29 | (0/0) Kommentare | PL

GUT GEBRÜLLT, LÖWE!

Mein Mann sagt immer, wenn wir uns einen betagten Hund aus dem Tierschutz oder Tierheim holen, wo dieser schon viele Jahre hinter Gittern verbringen musste: "Dann erlebt er wenigstens einen versöhnlichen Ausklang."


Ich finde das sehr schön ausgedrückt. Es hat für mich etwas Tröstendes, wenn ich solch einer leidgeprüften Fellnase einen gemütlichen Lebensabend bereiten darf. Ja, sagen Sie, aber an so einem alten Vierbeiner hat man nur kurze Freude. Und wer weiß, was der an Krankheiten und Zipperlein mitbringt. Ich verstehe Ihre Bedenken! Doch es geht nicht um Quantität, sondern Qualität; und manchmal passen in ein paar kurze Monate mehr Liebe, Spaß und Freude als sonst in ein ganzes, langes Leben. 




Ich meine, dass alle grauen Schnauzen eine zweite Chance verdienen; ob sie nun aus fadenscheinigen Gründen in ein deutsches Tierheim abgeschoben wurden oder weggesperrt und vergessen in einem Shelter (von denen es Tausende gibt in Europa und überall in der Welt) ihr trauriges Dasein gefristet haben. Am Ende sollte jeder Hund friedlich einschlafen dürfen und als Letztes die streichelnde Hand seines Menschen spüren; statt vergiftet, erschlagen oder lebendig verbrannt zu werden oder - im "besten" Fall -einsam und ungeliebt in einem kalten Zwinger zu sterben, um dann auf einer Schubkarre abtransportiert und in einem Müllsack entsorgt zu werden.


Wenn Sie trotzdem lieber einen Welpen haben möchten – was durchaus verständlich ist -, dann gehen Sie bitte nicht zum Züchter. In den Sheltern und Zwingern sitzen Tausende von Hundebabys, die auf ein liebevolles Zuhause warten. Die Hundefänger nehmen ja leider keinerlei Rücksicht. Sie stecken wahllos Kastrierte und Unkastrierte, Rüden und Hündinnen zusammen in einen Zwinger. Läufige Hündinnen werden tagelang vergewaltigt. Sie müssen Junge bekommen, immer wieder bis zum Tod, der oft qualvoll und grausam ist. Zahlreiche Welpen verhungern, weil ihre Mütter zu geschwächt sind, um ihre Kinder zu säugen. Auch sterben viele Muttertiere  während oder gleich nach der Geburt, weil sie ausgelaugt und der Anstrengung nicht mehr gewachsen sind. Wenn Sie so ein Hündchen adoptieren, ersparen Sie ihm unendliches Leiden in einer dieser grauenhaften Höllenlöcher, die die meisten Hunde erst tot wieder verlassen. Lebenslange Liebe und Anhänglichkeit werden es Ihnen danken!

Nickname 01.08.2020, 18.49 | (0/0) Kommentare | PL

EINEN NAMEN HAB´ ICH SCHON

...jetzt brauche ich dringend

eine sichere Zuflucht, ein Zuhause!




JANNES

Rüde,
ca. 2012 geboren
und ca 60 cm groß

freundlich, zurückhaltend, neugierig, aber vorsichtig -
braucht etwas Zeit


BITTE helft mir, bevor es zu spät ist! Oder ist mein Schicksalschon besiegelt??


Wieviele Attacken werde ich noch überleben? Wieviele Schmerzen muss ich noch ertragen? Der Neue im Zwinger hat mich im Visier und er wird nicht aufhören, bis...


Meine Bisswunde schmerzt so sehr, und die Angst schnürt mir die Kehle zu! So oft habe ich schon andere um ihr Leben schreien gehört - so oft wurden arme Seelen zu Tode gebissen. Bin ich jetzt dran?


Jeden Tag versuche ich, mich ganz klein zu machen. Ich drücke mich ganz eng an die Wand und bewege mich nicht - so viel Angst!


Aber ich kann mich nicht schützen, er ist doch viel stärker als ich und ich habe keine Chance, ihm zu entkommen! 


Wo sollte ich denn auch hin?

Nie habe ich ihm etwas getan. Ich bin viel zu ruhig und zurückhaltend, um jemanden zu ärgern.Wir sitzen doch alle in derselben furchtbaren Hölle - ist das nicht schlimm genug?


Es gibt nur noch eine einzige Hoffnung für mich - DASS MEIN MENSCH MICH ENDLICH SIEHT UND RETTET!!


BITTE, BITTE lieber Mensch, schau mich an! schau mit deinem Herzen.


Und schreibe ganz schnell an:

Bianca Raabe,
Nadine Decker
oder
Andrea Sbrisny von

SAVING ANGELS DEUTSCHLAND e.V.

 http://www.facebook.com/SavingAngelsDeutschland/


************************

ANMERKUNG: Sie könnten mit Recht sagen, warum setzt ihr ihn nicht in einen anderen Zwinger, wenn die Zwei sich nicht vertragen. Das geht aber nicht so ohne weiteres. Beim Shelter Targu Jiu handelt es sich um ein Öffentliches Shelter. Ein falsches Wort oder eine unbedachte Handlung, dann wird den Freiwilligen der Zutritt verboten und die Hunde sind endgültig ihrem Schicksal ausgeliefert. 

Den Hundefängern ist es egal, ob die Tiere sich gegenseitig tot beißen; sie werfen alles durcheinander, wie es gerade kommt. Die Übernahme einer Namenspatenschaft kann aber dazu beitragen, dass die Hunde ins Private Shelter umziehen dürfen und somit zumindest vor dem sicheren Tod bewahrt bleiben.

Nickname 01.08.2020, 18.33 | (0/0) Kommentare | PL

WHEN YOU SMILE...



Das Leid bringt die stärksten Seelen hervor...die allerstärksten Charaktere sind mit Narben übersät..


In einigen Momenten sieht Jenny aus als würde sie lächeln, ganz zart, ganz schüchtern. Es verleiht ihrem Gesicht so ein Strahlen. An Jennys Gesicht bleibt der Blick hängen, unweigerlich. Was ist dieser zarten Hündin nur geschehen?


JENNY wurde im September 2015 geboren und kam als Welpe ins russische Shelter "Kozhuhovo" in Moskau. Sie war sehr verängstigt und verstand die Welt nicht mehr. Nichts war mehr so wie es einmal war. Die Betreuer bemerkten, dass Jenny ein Problem mit ihrer Haut hatte. Immer wieder traten entzündete Stellen im Gesicht und an den Ohren auf. Tierärztliche Untersuchungen ergaben, dass Jenny an einer Vaskulitis litt. Jenny wurde daraufhin gründlich behandelt, und heute zeugen nur noch die Narben von dieser schweren Zeit, die Jenny so tapfer durchgestanden hat. 


Jenny hat durch die notwendigen Fahrten im Auto zur Klinik das Autofahren schätzen gelernt. Auch das Tragen eines Geschirrs und das Gehen an der Leine hat sie hier gelernt. Das Ganze war sicher auch eine willkommene Abwechslung vom Shelter-Alltag. Denn Abwechslung ist hier Mangelware. Nur einmal in der Woche, wenn die freiwilligen Betreuer zu den Hunden kommen, kommt für eine Stunde etwas Spaß und Abwechslung in das Leben der Hunde. Doch die Zeit ist immer zu kurz, und dann heißt es wieder warten bis nächste Woche. 


Trotz aller Widrigkeiten hat Jenny gelernt Vertrauen zu den Menschen zu haben. Zwar ist sie anfänglich etwas schüchtern, aber das gibt sich mit etwas Geduld. Dann taut Jenny auf und schaut mit ihrem leisen Lächeln und wunderschönen Augen und genießt es, beachtet zu werden. 




Wir wünschen uns für diese besondere Hündin besondere Menschen, die Jennys Narben nicht abschrecken, sondern die ihr ins Herz schauen und die Narben als Teil ihrer Lebensgeschichte akzeptieren. 


Wir suchen für Jenny einen Platz auf Lebenszeit bei verantwortungsvollen Menschen, die ihr Zeit geben anzukommen und die Welt außerhalb des Shelters zu entdecken. Denn Jenny kennt bisher nur dieses Leben hinter Gittern. Sie wird Zeit brauchen die Welt „draußen“ zu verstehen. 


Jenny versteht sich gut mit anderen Hunden und könnte auch als Zweithund vermittelt werden. Ob sie sich allerdings mit Katzen verstehen würde, können wir leider nicht zuverlässig testen. 


Wenn Sie von diesem süßen Lächeln genauso verzaubert sind wie wir und sich ernsthaft vorstellen können, Jenny ein neues Leben zu schenken, freut sich die zuständige Vermittlerin Birgit Christensen über eine Nachricht von Ihnen. 


Mail:
b.christensen@tierschutz-miteinander.de
Mobil: 0162-9267795


Weitere Bilderfinden Sie auf unserer Homepage:
https://tierschutz-miteinander.de/project/jenny/


Infos zum Vermittlungsablauf und Transport finden Sie hier:
https://tierschutz-miteinander.de/proje…/vermittlungsablauf/

Nickname 29.07.2020, 16.21 | (0/0) Kommentare | PL

(K)EINE WELT, UM DARIN ZU LEBEN



Als Bernie 2009 ins Shelter "Kozhuhovo" kam, war er bereits ein ausgewachsener Rüde. Gebracht wurde er von den Hundefängern, daher kann keiner sagen, wie sein Leben vor der Zeit im Shelter aussah.


Und wenn man nun bedenkt, dass es dieses Shelter erst seit 2009 gibt, dann kann man sich vorstellen, wie das Leben von Bernie bisher aussah. Einsam, eintönig und ohne jegliche Zuneigung. 11 Jahre mittlerweile hinter Gittern. Seit Eröffnung des Shelters. Ein Langzeitinsasse in einer Welt, in der kein Hund leben sollte.




Lange wollte Bernie nichts von den Menschen wissen. Lange Zeit war er kaum zu sehen, Zog sich zurück in die kleine Hütte in seinem Zwinger. Lange hat er gebraucht, um zu merken, dass seine Betreuer es gut mit ihm meinen und ihm nichts tun werden. Und seine Betreuer gaben ihm die Zeit, die er brauchte.


Mittlerweile freut Bernie sich, wenn seine Betreuer zu ihm kommen um ihn mit auf einen kleinen Spaziergang in den endlosen Reihen des Shelters zu nehmen. Mittlerweile genießt er die Zeit mit seinen bekannten Menschen. Und doch ist sie jedes Mal viel zu kurz.


Daher wünschen sich seine Betreuer, dass Bernie noch einmal erleben darf was es heißt, ein eigenes Zuhause zu haben. Menschen um sich, die ihm all die Liebe und Geborgenheit geben, die ihm so lange verwehrt blieb. Ein Zuhause, in dem er ankommen darf und 11 Jahre im Shelter vergessen kann.




Bernie ist ein ca. 50 cm großer (Schulterhöhe) Mischlingsrüde, der ca. 2007 geboren wurde. Er ist kastriert, gechipt und geimpft und könnte schon bald zu Ihnen reisen. Bernie geht an der Leine, kann hier aber bestimmt noch ein wenig lernen. Dem Menschen gegenüber ist Bernie freundlich, braucht aber ein wenig Zeit, um Vertrauen zu fassen. Mit den anderen Hunden im Shelter ist Bernie verträglich, daher wäre es kein Problem, wenn schon ein Ersthund in seinem neuen Zuhause leben würde. Es wäre sogar sehr schön, denn Bernie könnte sich dann an ihm orientieren. Ob Bernie sich mit Katzen verstehen würde, können wir leider nicht mit Gewissheit sagen. Auch nicht, wie er auf kleine Kinder reagiert.


Bitte haben Sie auch Verständnis dafür, dass wir für Bernie ausschließlich eine Endstelle suchen.


Bei ernsthaftem Interesse wenden Sie sich bitte an unsere Team-Kollegin Diana Rinke


eMail: d.rinke@tierschutz-miteinander.de
Mobil: 0171-1406060

Nickname 28.07.2020, 16.26 | (0/0) Kommentare | PL

2020
<<< September >>>
Mo Di Mi Do Fr Sa So
 010203040506
07080910111213
14151617181920
21222324252627
282930    
ÜBER MICH:Geboren vor 65 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.
Verheiratet mit dem besten aller Ehemänner und glückliches Frauchen von sieben allerliebsten Fellnasen.

Einige Beiträge dieses Blogs enthalten
kostenfreie, unbestellte Werbung
durch Bilder, Namensnennung und/oder Verlinkung,
welche meinen persönlichen Geschmack wiedergeben
und KEINE Kaufempfehlung darstellen!
Besucherzaehler