Mitternachtsspitzen

Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Hunde

Einmal zuviel...

ACHTUNG, SCHLIMME BILDER!





Wir wissen, dass die Fotos, die wir heute veröffentlichen, sehr schlimm und für manche Menschen schwer zu ertragen sind.


Aber jeden Tag wird Carmena mit schwer verletzten Tieren konfrontiert - jeden Tag erwartet sie, verwundete Hunde im öffentlichen Tierheim zu finden.


Sie muss solche Bilder in der Realität ertragen - in ihrem täglichen Leben! Und jeden Tag wird ihr Herz und ihre Seele mehr gebrochen.


Diese junge Hündin (ca. 1 Jahr) wurde zusammen mit ihrer Schwester (sie befindet sich noch im Public Shelter) und 15 anderen Hunden von den Hundefängern ins Public Shelter in einen Zwinger gesteckt.


Sie hatte keine Chance ...sie war erstarrt vor Angst, vor dem Ort, an dem sie zum Leben verurteilt worden war. Sie war eine leichte Beute für die Hunde im Zwinger.


Carmena fand sie halbtot und brachte sie sofort in ihr Shelter, um die Blutung zu stoppen.


Alle Anstrengungen waren nutzlos - selbst der Tierarzt, der sein Bestes gab, um sie zu retten, konnte nur zusehen, wie sie starb. Sie hatte zu viel Blut verloren und sie hatte aufgegeben.


Damit ist Carmena jeden Tag konfrontiert! Seit kurzer Zeit erweitert die Stadt das Public Shelter. Sie bauten neue Zwinger außerhalb der Halle, die an die Rückseite des PAR Shelters grenzt.


Jede Nacht wird Stelica, unser Arbeiter, der in einem Wohnwagen im PAR Shelter lebt, von schweren Hundekämpfen in den Zwingern des neuen Außenbereichs geweckt. Jede Nacht steht er auf und schreit sie an, damit die Hunde aufhören, sich gegenseitig zu töten. ( Das Public Shelter ist nachts verschlossen).


Wann werden die Hundefänger und die zuständigen Behörden verstehen, dass ihre Verantwortungslosigkeit hilflose und unschuldige Seelen tötet?


Carmena ist die einzige Hoffnung für diese Hunde.


Sie kann aber nur helfen, wenn die Folgekosten abgesichert sind.


Bitte unterstützt Carmenas wichtige Arbeit. Wir brauchen dringend Spenden, sonst können wir nicht weitermachen.


Unser Spendenkonto:

 

Saving Angels Deutschland e.V.
IBAN: DE16700222000020252197
BIC: FDDODEMMXXX


PayPal: SavingAngelsDeutschland@yahoo.com


Verwendungszweck: Hilfe für die Hunde im Public Shelter


Saving Angels Deutschland e.V. - Im Auftrag der Tiere

Nickname 19.02.2020, 19.35 | (0/0) Kommentare | PL

IST DORT VIELLEICHT JEMAND?


Senior Orlik ist noch immer auf der Suche Ist da vielleicht doch noch jemand für mich… der mir den Schatten von der Seele nimmt und mich sicher nach Hause bringt?

Orlik lebt in einem riesigen Shelter in Russland. Wie lange, weiß keiner genau. Die ersten Aufzeichnungen der freiwilligen Helfer über ihn sind von 06.2012 - somit ist er mindestens seit 7 Jahre dort.


Es ist ein hartes Leben. Unbarmherzig beugt es auch die Stärksten, denn irgendwann siegt die Hoffnungslosigkeit. Und Orlik ist nicht mehr jung, er zählt mit seinen geschätzten 12 Jahren zu den Senioren. Doch im Shelter gibt es keine Sonderbehandlung… auch nicht für ältere Hunde.


Die vergangenen Jahre haben Orlik zugesetzt – er ist alt geworden… und mit den Jahren hat er verstanden.


Und doch wird er sich wieder aufraffen… am nächsten Wochenende, wenn die freiwilligen Helfer die Tür seines kleinen Außenkäfigs öffnen und er diesen für kurze Zeit verlassen darf. Er wird wieder seinen Kopf in ihre streichelnden Hände legen und er wird ihnen auch wieder hinterher schauen, wenn sich die Zwingertür hinter ihm schließt und sie wieder fortgehen -obwohl ihm die vergangenen Jahre längst gelehrt haben, dass er ja doch immer zurückbleiben muss... 




Nur seine Betreuer sehen diese Blicke. Und sie sehen, dass er langsamer wird, wie seine Freude verhaltener wird. Alle anderen sehen nur den großen, dunklen Rüden hinter den Gittern in einem Zwinger. Und gehen dann weiter.


Es wurde schon viel versucht. Doch manchmal, ja manchmal gibt es einfach kein Happy End.


Aber manchmal gibt es helfende Hände, die sich der Hoffnungslosigkeit entgegenstellen und sich gerade für die  Unsichtbaren und Chancenlosen einsetzen. Und auf diese Menschen hoffe ich. Bitte helft mit, für Orlik doch noch ein Zuhause zu finden.


Irgendwo muss es doch auch für ihn einen Menschen geben, für den er – Orlik – besonders ist.


Vielen lieben Dank.


Im Shelter sind Orliks einzigen Glücksmomente, wenn er Besuch bekommt. Meist ist das dann seine Betreuerin - einmal in der Woche. Aber auch über ihm fremde Menschen ist Orlik schon froh. Bringen sie doch Aufmerksamkeit und Streicheleinheiten - für einen so menschenbezogenen Hund, wie ihn, bedeutet das unter den widrigen Lebensumständen die ganze Welt.




Wir wünschen uns so sehr ein schönes Zuhause für Orlik. Ein Zuhause bei lieben Menschen, denen er sein großes Hundeherz schenken darf. Ein Zuhause, wo er am besten Einzelprinz ist oder eventuell eine nette, ältere Hundedame an seiner Seite hat.


Orlik ist zwar nicht generell unverträglich, aber andere Rüden findet er oft einfach blöd und zeigt dann durch Imponiergehabe, dass er gerne der Boss sein möchte. Orlik wurde ca. 2008 geboren, er ist ca. 60 cm groß.


Orlik ist geimpft, gechipt und kastriert.
Die Ausreise und Vermittlung erfolgt über Tierschutz miteinander e.V.
Für Orlik suchen wir ausschließlich ein endgültiges Zuhause.


Orlik liebt die Menschen sehr und wäre mit Sicherheit ein toller Begleiter, wenn er nur endlich eine Chance bekommen würde.


Orlik, ich hoffe von ganzem Herzen, dass es doch noch für Dich einen Menschen gibt. Einen Menschen, der Dir eine Chance gibt und für den DU nicht unsichtbar sondern ganz besonders bist. 


Vermittlerkontakt/Fragen: Daniela Bansche
Tel.: 05371-687266
eMail: d.bansche@tierschutz-miteinander.de

Nickname 11.02.2020, 19.43 | (0/0) Kommentare | PL

GUT GEBRÜLLT, LÖWE!

Mein Mann sagt immer, wenn wir uns einen betagten Hund aus dem Tierschutz oder Tierheim holen, wo dieser schon viele Jahre hinter Gittern verbringen musste: "Dann erlebt er wenigstens einen versöhnlichen Ausklang."


Ich finde das sehr schön ausgedrückt. Es hat für mich etwas Tröstendes, wenn ich solch einer leidgeprüften Fellnase einen gemütlichen Lebensabend bereiten darf. Ja, sagen Sie, aber an so einem alten Vierbeiner hat man nur kurze Freude. Und wer weiß, was der an Krankheiten und Zipperlein mitbringt. Ich verstehe Ihre Bedenken! Doch es geht nicht um Quantität, sondern Qualität; und manchmal passen in ein paar kurze Monate mehr Liebe, Spaß und Freude als sonst in ein ganzes, langes Leben. 




Ich meine, dass alle grauen Schnauzen eine zweite Chance verdienen; ob sie nun aus fadenscheinigen Gründen in ein deutsches Tierheim abgeschoben wurden oder weggesperrt und vergessen in einem Shelter (von denen es Tausende gibt in Europa und überall in der Welt) ihr trauriges Dasein gefristet haben. Am Ende sollte jeder Hund friedlich einschlafen dürfen und als Letztes die streichelnde Hand seines Menschen spüren; statt vergiftet, erschlagen oder lebendig verbrannt zu werden oder - im "besten" Fall -einsam und ungeliebt in einem kalten Zwinger zu sterben, um dann auf einer Schubkarre abtransportiert und in einem Müllsack entsorgt zu werden.


Wenn Sie trotzdem lieber einen Welpen haben möchten – was durchaus verständlich ist -, dann gehen Sie bitte nicht zum Züchter. In den Sheltern und Zwingern sitzen Tausende von Hundebabys, die auf ein liebevolles Zuhause warten. Die Hundefänger nehmen ja leider keinerlei Rücksicht. Sie stecken wahllos Kastrierte und Unkastrierte, Rüden und Hündinnen zusammen in einen Zwinger. Läufige Hündinnen werden tagelang vergewaltigt. Sie müssen Junge bekommen, immer wieder bis zum Tod, der oft qualvoll und grausam ist. Zahlreiche Welpen verhungern, weil ihre Mütter zu geschwächt sind, um ihre Kinder zu säugen. Auch sterben viele Muttertiere  während oder gleich nach der Geburt, weil sie ausgelaugt und der Anstrengung nicht mehr gewachsen sind. Wenn Sie so ein Hündchen adoptieren, ersparen Sie ihm unendliches Leiden in einer dieser grauenhaften Höllenlöcher, die die meisten Hunde erst tot wieder verlassen. Lebenslange Liebe und Anhänglichkeit werden es Ihnen danken!

Nickname 10.02.2020, 18.54 | (0/0) Kommentare | PL

WENN DAS LEBEN KEIN ERBARMEN KENNT

BUDDYS Lebensgeschichte ist die Geschichte des Überlebens in einem riesigen Shelter... und das seit 11 Jahren.


Ich erzähle Euch seine Geschichte, weil ich hoffe... hoffe auf eine Chancen nun wenigstens noch für einen guten Lebensabend bei lieben Menschen für Buddy.




Buddy kam als Jundhund ins riesige Shelter "Kozhuhovo" in Russland. Seine Angst war groß vor all dem Fremden... und doch sollte alles noch viel schlimmer kommen.Die ersten Jahre traute Buddy sich nicht, seinen kleinen Zwinger zu verlassen.


So bestand sein Leben aus 3 Quadratmetern Außenzwinger, den er sich mit anderen Hunden teilte. Als Schutz in den eisigen russischen Wintern und einzigen Ort, um sich etwas zu verstecken, gibt es in den Zwingern jeweils eine kleine Holzkiste von 1,5 Quadratmetern – dort war auch Buddy die meiste Zeit.


Doch irgendwann begann einer der anderen Hunde in seinem Zwinger ihn zu beißen. Der Stresspegel in einem Shelter mit ca. 3000 Hunden ist hoch und der Lärm enorm... und Buddy war einer, der sich gegen andere Hunde nicht durchsetzen konnte.Die freiwilligen Helfer sahen die Not von Buddy und wussten, dass schnell etwas geschehen musste. Buddy kam in einen neuen Zwinger zusammen mit einer Hündin, die er kannte, und einem anderen Hund, der ebenfalls von seinen Zwingernachbarn gebissen wurde. Die Drei verstanden sich, und ab diesem Zeitpunkt musste Buddy keine Bisse mehr ertragen. Aber durch das Erlebte blieb seine Angst vor fremden Hunden, besonders vor jungen Rüden.


Die freiwilligen Helfer begannen mit ihm zu üben... denn sonst wäre sein ganzes Leben nur in diesem kleinen Käfig verlaufen – hinter Gittern und in seiner Angst gefangen. Als sie Buddy an einem Tag mit in den Auslauf nehmen wollten, sahen sie das ganze Ausmaß seiner Angst – der mittlerweile erwachsene Buddy drückte sich in eine Ecke, zitterte am ganzen Körper und wimmerte vor sich hin. Es war klar, Buddy konnte mit anderen Hunden im Auslauf nicht bestehen... aber dies ist die einzige Möglichkeit, damit Hunde dort wenigstens einmal in der Woche ihren Zwinger für kurze Zeit verlassen können.


Um Buddy doch wenigstens etwas Abwechslung zu ermöglichen, wurde er fortan einzeln von seiner Betreuerin an der Leine durch die Sheltergänge ausgeführt – einmal in der Woche für eine ? Stunde etwas Bewegung.


Die Jahre vergingen... und Buddy wurde älter. Buddy lebte sein Leben in seinem kleinen Außenzwinger, durch eisige Winter, heiße Sommer und bei Wind und Regen... und irgendwann begannen seine gesundheitlichen Probleme. Buddy überstand einen Bandscheibenvorfall und hat heute keine Zähne mehr. Buddy fällt nun die Futteraufnahme schwer, da es im Shelter nur Trockenfutter gibt. Seine Betreuerin gibt ihm Dosenfutter, wenn sie an einem Tag in der Woche im Shelter ist... und Buddy freut sich jedes Mal so sehr.


Doch was ist 1 x in der Woche ein kurzer Spaziergang durch die Sheltergänge und 1 x in der Woche Dosenfutter? Es ist das, was Hunde wie Buddy am Leben hält... sie überleben lässt. Aber hat Buddy nicht endlich mehr verdient?




Keine eisige Kälte und ein paar Sägespäne in einer Holzkiste, sondern ein weiches Hundebett in einem warmen Zuhause... damit seine alten Knochen endlich etwas Erleichterung finden. Kein hartes, minderwertiges Trockenfutter mehr, sondern Futter, was er aufnehmen kann und was ihm gut tut. Endlich ein Zuhause, wo er umsorgt und geliebt wird... und keine Angst mehr vor den Übergriffen jüngerer und stärkerer Hunde haben muss.


Buddy ist freundlich zu Menschen... braucht aber Zeit, um Vertrauen zu fassen. Buddy war noch jung, als er ins Shelter kam. So kennt er nur das Leben im Shelter. Er wird Zeit benötigen, um sich an etwas Neues zu gewöhnen. Doch mit etwas Geduld und Einfühlungsvermögen kann man sein Vertrauen und mit vielen Leckerlis auch das Herz des lieben Rüden gewinnen.


Buddy wurde ca. 2008 geboren und ist ca. 50 cm hoch. Er ist geimpft, gechipt und kastriert. Er versteht sich gut mit seinen Artgenossen, aber junge Rüden machen ihm große Angst. Buddy kennt das Laufen an der Leine.


Wir suchen, wie für all unsere Hunde, nur eine Endstelle für Buddy. Ob er sich mit Katzen verstehen würde, können wir leider nicht zuverlässig testen.


Bei ernsthaftem Interesse wenden Sie sich bitte an unsere Team-Kollegin Daniela Bansche
eMail: d.bansche@tierschutz-miteinander.de
Tel.: 05371-687266

Nickname 08.02.2020, 21.18 | (0/0) Kommentare | PL

GESEHEN WERDEN IST FAST ALLES!




REX, Rüde

ca. 6 Jahre

mittlere Größe

traurig, ängstlich, zurückgezogen

im Public Shelter Botosani seit 4 Jahren


Unter diesem Link:

 https://www.facebook.com/psbotosani/videos/2465740877010925/

ist ein kleines Video von ihm zu sehen und hier:


https://www.facebook.com/psbotosani/

finden Sie nähere Informationen über den Verein. Gern stelle ich auch den Kontakt her!


Lieber Rex, seit unfassbar langen vier Jahren musst du im Public Shelter von Botosani einsitzen. Vier Jahre voller Einsamkeit und Isolation, ohne Licht und Sonne in einem winzigen Verschlag. Dein Anblick ist wohl einer der traurigsten, die ich kenne. Da meine ich, schon alles gesehen zu haben und schlimmer könne es nicht mehr kommen. Doch, es kann! Oft glaube ich, dass ich es nicht mehr aushalte und möchte am liebsten Schluss machen. Aber das ist pures Selbstmitleid. Ich brauche die Bilder nur anschauen, während ich hier in meinem Wohlstand sitze  und mich jederzeit bedienen kann, sobald ich Hunger oder Durst verspüre – aber du musst es ertragen, Tag für Tag. Was ist los mit den Menschen? Du bist ein Hund, ein lebendiges Wesen und kein Pflasterstein! Du möchtest laufen, toben, spielen und danach alle Viere genüsslich von dir strecken. Was hast du stattdessen? Einen Holzkasten, der dir kaum genügend Platz zum Umdrehen bietet, mit ein paar Strohhalmen auf dem harten, kalten Boden und – wenn du Glück hast – einen Schluck Wasser und einige Brocken Trockenfutter.


Viel kann ich nicht für dich tun, kann dich nur um Verzeihung bitten, dass ich als Mensch mitverantwortlich bin für dein Leid. 


Hätten wir nicht bereits sieben Hunde, dann wärst du schon ganz bald hier. Ich weiß, dass du einer von vielen Millionen(!) Hunden bist, der  einem Menschen – s e i n e m -  Menschen unsagbar viel Glück und Freude schenken kann. Natürlich wirst du Zeit brauchen. Es wird eine Weile dauern, bis du die Schatten der Vergangenheit hinter dir lassen und ein richtiges Hundeleben führen kannst – auch ans gute Leben muss man sich erst gewöhnen. Aber mit Geduld, Verständnis und ganz viel Liebe wird dein Mensch dich alles  lehren, was du noch nicht weißt, nicht wissen kannst.


Lieber Rex, Wunder geschehen meistens dann, wenn man sie am wenigsten erwartet. Vielleicht schaffe ich es auf diesem Wege, dir zu deinem Lebensglück zu verhelfen und für dich den Menschen zu finden, dessen Herz du im Sturm eroberst. Bis dahin fühle dich gestreichelt und umarmt. Möge ein Engel seine Flügel über dich breiten, dich trösten und wärmen. Ich werde jeden Abend beten für dich und deine Leidensgefährten, und meine Tränen begleiten dich. Vielleicht sind es sind es schon bald Freudentränen!

Nickname 06.02.2020, 21.16 | (0/0) Kommentare | PL

...ODER MEILENWEIT ENRFERNT?




ESMI (geb. ca. 2011) war noch eine junge Hündin, als sie 2013 in das russische Shelter "Kozhuhovo" eingeliefert wurde. Wie ihr Leben davor aussah, ist unbekannt.


Als sie erstmals von den Betreuern im Sektor gesehen wurde, war sie ein Häufchen Elend, mit Augen, aus denen die Angst förmlich raussprang. Doch sie fand relativ schnell das Vertrauen in die Betreuer und gewöhnte sich an die furchtbaren Gegebenheiten in diesem Shelter.


Schon bald hat sie sich über alle Menschen gefreut, die an ihrer Zwingertür standen. Doch leider waren es nicht viele. Bis auf ihre Betreuer blieb dort niemand länger stehen. Niemand interessierte sich für Esmi.


2016 stellten die Betreuer fest, dass Esmi immer dünner wurde und sie veranlassten eine Untersuchung. Das Ergebnis war niederschmetternd. Ein Lymphom in der Größe eines Hühnereis am Magen. Der Befund…. Krebs. Esmi wurde einer Chemotherapie unterzogen. All das hat sie einfach fabelhaft und mutig gemeistert. Bis heute ist der Tumor nicht weitergewachsen bzw. hat sich nicht ausgebreitet. und Esmi ist auch wieder ganz die "Alte". Aber natürlich sind regelmäßige Kontrollen immer wieder wichtig.


Esmi ist eine freundliche und aktive Hündin. Sie ist sehr kontaktfreudig und fordert Mensch und Vierbeiner gerne zum Spielen auf. Doch dafür bleibt ihr leider kaum Gelegenheit. Seit vielen Jahren sitzt sie in ihrem kleinen Außenzwinger und wartet darauf, dass wieder eine Woche vergeht. Volle 7 Tage muss sie für eine Stunde Glück aushalten.




Esmi genießt, wo immer sie auch genießen kann. Sie weiß nicht, dass ihre Krankengeschichte die Chance auf ein schönes Zuhause für sie verschlechtert. Und wir geben zu, dass auch wir kurz überlegt haben, ob wir Esmi in die Vermittlung nehmen. Doch dieses Bündel an Lebensfreude und Energie können wir nicht einfach dort lassen, ohne es wenigstens zu versuchen.


Daher machen wir uns hier für Esmi auf die Suche nach lieben Menschen, die keine Angst haben, sich auf Esmi und ihre "Vorerkrankung" einzustellen. Menschen, die bereit sind, Esmis Leben noch einmal in eine andere Richtung zu bringen. Eine Richtung, die Glück und Freude für sie bereithält.


Esmi (ca. 50-55 cm groß) könnte schon zeitnah nach Deutschland reisen. Sie ist geimpft, gechipt und kastriert. Doch für den letzten Schritt ins Glück brauchen wir genau die Menschen, die in Esmi das sehen, was sie ist… eine Hündin, die noch einmal etwas anderes verdient hat, als Gitterstäbe und Einsamkeit.


Sollte Esmi ihr Herz höherschlagen lassen, würde sich ihre zuständige Vermittlerin Claudia Peters sehr über Anfragen freuen. 


Email: c.peters@tierschutz-miteinander.de
Telefon: 05363-989350 (Anrufbeantworter)


Esmi wird wie all unsere Hunde nur auf eine Endstelle vermittelt. Ob Esmi mit Katzen leben könnte, kann nicht zuverlässig getestet werden. 


Wichtige Informationen zu unserer Vermittlung und unseren Transporten können hier nachgelesen werden: https://www.tierschutz-miteinander.de/…/mit…/so-arbeiten-wir


Wer noch weitere Bilder und ein Video von Esmi sehen möchte, findet diese auf unser HP hier: https://www.tierschutz-miteinander.de/…/…/senioren/1280-esmi


Liebe Esmi, wir wissen nicht, ob wir es schaffen, Dir den Weg ins Glück zu ebnen, aber wir werden es versuchen und hoffen darauf, genau die Menschen zu finden, die Dich schon immer gesucht haben. Bitte glaub daran, dass Wunder immer dann geschehen, wenn man sie nicht erwartet… und Menschen, die Dein persönliches Wunder wahr werden lassen, werden die notwendige Unterstützung von uns bekommen! 


Nickname 30.01.2020, 19.19 | (0/0) Kommentare | PL

IN DER HÖLLE GEFANGEN

Liebe Leserin, lieber Leser!


Ein Wort vorab: Niemand soll glauben, es müsse den gesamten Betrag, zum Beispiel für eine Schutzhütte, allein stemmen. Jeder noch so gering erscheinende Betrag (2€, 5€ oder so viel, wie jeder entbehren kann, ohne sich selbst einschränken zu müssen), ist eine unschätzbare Hilfe. Es gibt einen sehr schönen Satz: "Wenn viele Menschen viele von Herzen kommende, kleine Dinge tun, entsteht ein wunderbares, großes Ganzes." Bitte helfen Sie mit, wenn Sie können. Diese Hunde haben nichts verbrochen; sie können nichts dafür, dass sie in eine Welt hinein geboren werden mussten, die keinen Platz für sie hat. Übrigens: Die Vereine, die ich Ihnen hier auf meinen Seiten vorstelle, arbeiten ausnahmslos ehrenamtlich und unentgeltlich. Sie sind als gemeinnützig anerkannt und stellen Ihnen gern eine Spendenbescheinigung aus.




Notfallsituation im Public Shelter Târgu Jiu!


Jeder Tag ist ein Notfalltag für Carmena. Das Public Shelter wurde gerade erweitert, und es werden täglich mehr und mehr Hunde von den Hundefängern dort eingesperrt.


In der Stadt stehen Bürgermeisterwahlen an, an und die Verantwortlichen möchten die Straßen " säubern", um vor den Bürgern gut dazustehen. Die Straßenhunde stören das Bild -  doch auch wenn sie alle eingefangen und weggesperrt würden, sauber wären die Straßen dennoch nicht. Zuviel Blut von unschuldig Getöteten klebt auf dem Pflaster.


Für Carmena ist es ein Albtraum, denn sie muss die Konsequenzen tragen und ertragen, weil die Hunde wahllos in die Zwinger gesetzt werde.  Viel zu oft findet sie Hunde, die von anderen schwer verletzt wurden oder tot gebissen wurden. Die Hunde können nichts dafür, die Angst, der Hunger und der Stress sind einfach zu groß.


Wir brauchen dringend Eure Hilfe, um den Wahnsinn wenigstens im Ansatz zu bewältigen!


DANKE für jede Hilfe!


Unser Spendenkonto:

 Saving Angels Deutschland e.V.
IBAN: DE16700222000020252197
BIC: FDDODEMMXXX

PayPal: SavingAngelsDeutschland@yahoo.com
Verwendungszweck: Hilfe für das PS Târgu Jiu 




Ein weiterer Außenbereich des Public Shelter Târgu Jiu ist  ist inzwischen fertig gestellt -13 Zwinger voller Kälte und mit NICHTS!!!! 


13 Zwinger voller armer Seelchen und Schicksale - sie haben alles verloren und kaum eine Chance, wieder lebend herauszukommen!


Die ersten 10 Hunde sind schon eingekerkert worden, und es werden viele weitere folgen.


In diesen Zwingern haben die Hunde GAR NICHTS - NICHT EINMAL HÜTTEN, VERNÜNFTIGE WASSER- ODER FUTTERNÄPFE


DAS WOLLEN WIR ÄNDERN!


Wir möchten gerne 13 große isolierte Hütten kaufen.
Eine Hütte kostet 110,00€ plus 240,00 € Transportkosten für alle
Es ist Winter in Rumänien, und diese Hunde haben nichts, wohin sie sich zurückziehen und etwas aufwärmen können.


Auch müssen die Zwingerwände unbedingt verändert werden, denn die Löcher sind zu groß und die Hunde stecken ihre Köpfe hindurch, was lebensgefährlich ist.


Futternäpfe und Wassereimer werden ebenso benötigt.


BITTE HELFT UNS, DAS LEBEN DIESER HUNDE EIN WENIG LEBENSWERTER ZU MACHEN


Sie haben nur uns!


Unser Spendenkonto:


 Saving Angels Deutschland e.V.
IBAN: DE16700222000020252197
BIC: FDDODEMMXXX


PayPal: SavingAngelsDeutschland@yahoo.com
Verwendungszweck: Hilfe für das PS Târgu Jiu 




https://www.facebook.com/SavingAngelsDeutschland/

Nickname 29.01.2020, 21.08 | (0/0) Kommentare | PL

UNSER WEIHNACHTSMÄRCHEN




Von unten links im Halbkreis nach oben rechts:
 

WENDY (aus dem russischen Shelter Kozhuhovo)


unser lieber, alter WOODY


 DAISY (aus der Shelterhölle Târgu Jiu in Rumänien)


NELLY, unsere kleine Schwarze


BARNY (aus Polen, seit 8 Jahren unser treuer Begleiter)


LILY (ebenfalls aus dem russischen Shelter Kozhuhovo)


 und BOBBY (gemeinsam mit Daisy aus Rumänien befreit)

 

Wir wünschen allen, die hier schreiben und lesen, gesegnete Feiertage  mit vielen frohen, festlichen und auch einigen geruhsamen Stunden -  sowie den vergessenen Seelen dieser Welt ein Licht in der Dunkelheit,  einen Engel zur Seite und ein besseres Leben im kommenden Jahr!

Nickname 24.12.2019, 16.45 | (0/0) Kommentare | PL

NUR EINE VON DREITAUSEND - ABER SIE HAT´S GESCHAFFT!

Die süße Maus hat ihr FÜR-IMMER-Zuhause gefunden! 

Viel Glück im neuen Leben, kleiner Schatz!




CLIP wurde 2011 geboren und kam als Welpe in das russische Shelter "Kozhuhovo". Seitdem sind 8 Jahre vergangen. Acht Jahre voller Einsamkeit, Lärm und Stress von 3000 anderen Hunden, die auch hier untergebracht sind. Die sensible Clip leidet unsagbar unter der Eintönigkeit und Enge im Shelter. Jeder Tag wie der andere, Woche für Woche, Jahr für Jahr. 


Die einzige Abwechslung in Clips tristem Leben bietet der Besuch der freiwilligen Helfer, die einmal pro Woche in das Shelter kommen. Sie bemühen sich so gut es geht, etwas Freude und Wärme in das Leben der Hunde zu bringen. Aber es ist nie genug Zeit, um sich um jeden Hund zu kümmern, auf die Bedürfnisse jedes Einzelnen einzugehen. 


CLIP ist eine sehr ruhige, bescheidene und zurückhaltende Hündin. Sie geht in der Masse der Hunde schlichtweg unter. Ihr Leid und ihre Einsamkeit äußern sich mittlerweile in gesundheitlichen Problemen. Sie bekommt Hautprobleme, bekommt kahle Stellen. Die Tierärztin des Shelters ist der Meinung, Clips Erkrankung sei psychosomatisch. Mit etwas Liebe, Zuwendung und Beständigkeit würde es der kleinen Clip einfach gut gehen. Sie würde aufblühen.


Wenn die wunderschöne Hündin auf der Krankenstation ist, auf der sie umsorgt wird und Kontakt zu Menschen hat, erholt sie sich schnell wieder. Kommt sie aber in ihren kleinen, engen Zwinger zurück, geht alles wieder von vorne los. Ein ewiger, ermüdender Kreislauf. Die Grenze dessen, was sie ertragen kann, ist für Clip erreicht. Sie kann nicht mehr. Sie will nicht mehr. Wie viel kann sie noch ertragen? Wie lange wird sie noch durchhalten? Wie wird sie den harten russischen Winter überstehen?




CLIP teilt sich ihren engen Zwinger mit mehreren Hunden, wurde mehrmals umgesetzt da es ihr nicht gut ging. Die Betreuer versuchen wirklich ihr Bestes, um Clips Situation etwas erträglicher zu machen. Doch sie leidet unendlich, und es wird ihr wohl erst besser gehen, wenn sie ein Zuhause gefunden hat. 


Seit 8 Jahren wartet sie auf ihren rettenden Engel. Den Menschen, der sie hier herausholt, der sie rettet vor Kälte, Nässe, Einsamkeit und dem Lärm der anderen Hunde. Der ihr endlich die Ruhe geben kann, die sie so sehr braucht. 


Diese tolle Hündin hat so viel zu geben. Wer gibt ihr endlich eine Chance? 


Sie wartet voller Sehnsucht auf "ihren" Menschen. Sie ist eine sehr ruhige und liebe Maus, geht sehr gut an der Leine, ist gehorsam bei ihren Betreuern. Sie hat eine Schulterhöhe von 45 – 50 cm. Sie wurde bereits geimpft, gechipt und kastriert und könnte sich schon bald auf den Weg in ein neues, schöneres Leben machen.


Wir wünschen uns von Herzen eine Endstelle für Clip, das Zuhause, auf das sie schon so lange wartet. Wir suchen schon so lange. Wenn Sie sich angesprochen fühen und Clip ein warmes Körbchen schenken wollen, freut sich die zuständige Vermittlerin Birgit Christensen über eine Nachricht:


E-Mail: b.christensen@tierschutz-miteinander.de
Mobil: 0162-9267795


Weitere Infos und Bilder finden Sie hier:
https://www.tierschutz-miteinander.de/…/huendinne…/1061-clip


Infos über den Vermittlungsablauf gibt es hier:
https://www.tierschutz-miteinander.de/…/mit…/so-arbeiten-wir


Clips Verhalten gegenüber Kindern und Katzen kann leider nicht zuverlässig getestet werden. Wir bitten um Verständnis, dass wir hier keine verlässliche Aussage treffen können.

Nickname 01.12.2019, 16.29 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL

VIEL ZU DÜNNES FELL



Die kleine Schwarze aus C108

... die so gern mehr wäre als eine Nummer!


Sie wurde im Jahr 2018 geboren, kam schon als Welpe ins russische Shelter "Kozhuhovo". Hier wartet das zarte Mäuschen (ca.40 cm groß) seit über einem Jahr, endlich der Anonymität und Eintönigkeit des Shelters entkommen zu können. Mit ihr sind hier weitere 3000 Hunde untergebracht. 


Das Leben hier ist hart. Das Leben in einem kleinen, engen Außenzwinger, den sich mehrere Hunde teilen müssen. Einziger Zufluchtsort hier ist eine kleine Holzhütte in dem Zwinger. Immer draußen. Ob Hitze, Regen oder Schnee.  Der Winter ist besonders hart für die Hunde. Die russischen Winter sind kalt und lang. Keine Wärme, das Wasser friert ein. Haben die Hunde Durst, müssen sie Schnee fressen. 


Einzig die Besuche der freiwilligen Helfer, die einmal pro Woche für eine Stunde die Hunde besuchen, bieten zumindest etwas Abwechslung. Die Helfer geben sich die allergrößte Mühe, für jeden Hund etwas Aufmerksamkeit und Zeit aufzubringen, aber bei der großen Anzahl der Hunde ist das einfach nicht möglich. So bleibt für die Hunde nur die Hoffnung auf die nächste Woche. Die Hoffnung, vielleicht dann eine kleine Streicheleinheit zu erhaschen. Etwas Aufmerksamkeit zu bekommen. Sich etwas bewegen zu dürfen.


LALA ist eine zarte Hündin mit sehr dünnem Fell. Der Winter wird eine schlimme Zeit für sie werden. Sie wird die kalten Tage und die noch kälteren Nächte zitternd verbringen. Es wird unerträglich für sie werden. Das einzige, das sie jetzt noch retten kann, ist ein Zuhause. 


Ein Zuhause, in dem sie nicht die schwarze Kleine aus C108 ist. Sondern ein Zuhause, in dem sie Lala ist, geliebtes Mitglied der Familie.
Ein süßer Sonnenschein der umsorgt und gepflegt wird. Lala, die es kaum erwarten kann spazieren zu gehen. Zu toben. Und Lala, die es liebt zu kuscheln und gestreichelt zu werden. Lala, die gut ernährt und medizinisch versorgt wird.


Lala ist noch so jung und hat noch alle Chancen auf ein fröhliches und gesundes Hundeleben. So viele Hunde hier im Shelter sind, während sie auf ihre Rettung warten, alt geworden. Die Schnauzen sind grau geworden. Krankheiten und Gebrechen haben sich eingestellt. Seelen sind zerbrochen, Hoffnungen gestorben. Der Glaube an die Rettung ging verloren. 




Wir wünschen uns so sehr, dass Lala dieser endlose Leidensweg erspart bleibt. Dass sie die Chance bekommt, ihr ganzes Potential als toller, liebenswerter Familienhund zu entfalten. 


Lala wird diese Chance wohl in Russland nicht erhalten. Lala ist ein schwarzer Hund. Die sind hier nicht sehr gefragt. Da ist es auch nicht von Belang, dass Lala so ein wunderschönes Hundemädchen ist. Das sieht hier niemand. Hier ist Lala eine von 3000. Hier ist sie die kleine schwarze aus C108. Und bisher hat sich niemand für sie interessiert. 


Wir suchen, wie für all unsere Hunde, nur eine Endstelle für Lala. Ob sie sich mit Katzen verstehen würde, können wir leider nicht zuverlässig testen.


Dieses schöne, zarte Wesen könnte sich schon bald auf die Reise in ihr neues Leben machen. Sie ist bestens darauf vorbereitet, denn sie wurde bereits geimpft, gechipt und kastriert. In ihrem neuen Zuhause könnte auch bereits ein Hund vorhanden sein, denn Lala versteht sich sehr gut mit ihren Artgenossen. 


Über ernsthaftes Interesse an Lala würde sich die zuständige Vermittlerin Birgit Christensen sehr freuen. Bitte nehmen Sie Kontakt auf:

E-Mail: b.christensen@tierschutz-miteinander.de
Mobil: 0162-9267795


Weitere Bilder von Lala gibt es hier:
https://www.tierschutz-miteinander.de/…/huendinne…/1311-lala

 

Wichtige Informationen zum Vermittlungsablauf und Transport finden Sie hier:
https://www.tierschutz-miteinander.de/…/mit…/so-arbeiten-wir

Nickname 01.12.2019, 16.24 | (0/0) Kommentare | PL

2020
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ÜBER MICH:Geboren vor 64 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.
Verheiratet mit dem besten aller Ehemänner und glückliches Frauchen von sieben allerliebsten Fellnasen.


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