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KIRO - JOKER 2. CHANCE?!

Kiro
Rasse: Mischling
Geschlecht: Rüde
Geboren: 12.2018
Schulterhöhe: 45 cm
Zweifellos gibt es unendlich viele traurige
Geschichten rund um unsere Schützlinge. Und natürlich kann man sich fragen, welche
von ihnen am ärmsten dran sind: diejenigen, die nie etwas hatten, oder doch
jene, die alles verloren haben?
Mit unserem kleinen Kiro möchten wir Ihnen ein „Alles-verloren-Exemplar“
vorstellen. Er hatte eine Familie, ein Zuhause mit Menschen an seiner Seite,
die ihn von einem Moment zum anderen im Stich gelassen haben. Was für ein
Schock muss es für den sensiblen Rüden gewesen sein, als er sich plötzlich in
Lucianas Waldtierheim wiederfand? Sein Verhalten seit diesem Bruch in seinem
Leben lässt uns erahnen, wie es dem süßen Kerl seither geht: Er versteht die
Welt nicht mehr, ist unsicher und schlichtweg völlig verlassen.

Zurzeit sucht Kiro in dieser traurigen Situation sein Heil noch darin, fremde
Menschen erst einmal auf Abstand zu halten. Aber die Fotos und der kleine Film von
ihm sprechen eine deutliche Sprache: Es ist keineswegs so, dass der liebe Rüde
nicht will - er braucht nur ein bisschen Zeit.

Wir sind sicher, dass dieser Hundebub im besten Alter und von handlicher Größe alle Voraussetzungen mitbringt, um seine Menschen mühelos um die Pfote zu wickeln. Obendrein ist Kiro rundum verträglich mit seinen Artgenossen und versteht sich sogar mit Katzen. Nun braucht er nur noch die richtigen Zweibeiner: Verständnisvolle, geduldige Menschen, die ihn liebevoll den Trennungsschmerz vergessen lassen und mit ihm gemeinsam in ein neues, glückliches Leben starten.

Fühlen Sie sich angesprochen? Dann melden Sie sich doch bitte schnell bei Kiros
Vermittlerin! Vielen, lieben Dank!
Sabine Wojtok
ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin
Telefon
aus Deutschland:
0172-83 49 335
aus dem Ausland:
+49172-83 49 335
per EMail:
02.01.2026, 20.34 | (0/0) Kommentare | PL
EDELMIRA - LEBEN LERNEN IN HOMÖOPATHISCHEN DOSEN

Edelmira
Rasse: Mischling
Geschlecht: Hündin
Geboren: 25.03.2019
Schulterhöhe: 57 cm
Es ist das alte, ewig gleiche, aber doch jedes Mal unendlich traurige Lied: Ein Hundekind, ein kleines Welpchen von einigen Wochen oder höchstens Monaten, verschwindet auf Nimmerwiedersehen hinter den dicken Mauern eines italienischen Canile. Dort sitzt es in einer kahlen Betonbox mit Ausblick durch Gitterstäbe auf eine andere kahle Betonbox mit Gitterstäben und wartet; wartet vielleicht auf Futter und Wasser (kommen zwar unregelmäßig, aber meistens doch irgendwann), auf Ansprache und Abwechslung (kommen so gut wie nie), auf ein richtiges Leben (kommt nur äußerst selten und nur für die allerwenigsten der vielen gefangenen Hunde).
So oder ähnlich ergeht es Edelmira - mit der Besonderheit, dass für sie nun
endlich Hoffnung auf ein richtiges Leben besteht. Denn obwohl sie seit dem
zarten Alter von dreieinhalb Monaten in dem Betonbunker eingekerkert ist, hat
sich ihr Blatt in diesem Sommer leicht gewendet. Ihre Strafe für nichts, außer,
dass sie als unschuldiges, unerwünschtes Hundekind zur falschen Zeit am
falschen Ort war, wurde von lebenslang in möglicherweise vorzeitige Entlassung
abgemildert. Edelmira durfte nämlich durch eine gütige Schicksalswende oder
eine unerwartete, menschliche Regung der Lagerleitung im August endlich Besuch
von den mit uns befreundeten Tierschützern erhalten. Nun setzen wir alles daran,
um Edelmira möglichst schnell in die Freiheit zu einer liebevollen Familie oder
Einzelperson zu verhelfen.

Edelmira ist eine wunderschöne, schwarzweiße Hündin. Sie wirkt sehr aufmerksam,
ihren pharaonenhundähnlichen Ohren scheint kaum etwas zu entgehen. Aber die
lange Zeit in der Abgeschnittenheit von der Außenwelt hat bei ihr Spuren
hinterlassen. Mehr als sechs ihrer knapp sieben Lebensjahre hat sie in einem
immer gleichen, betonierten Rechteck zugebracht. Sie kennt wahrscheinlich jede
Spalte, jede Unebenheit in den Mauern. Ihre feine Nase weiß genau, wo ihr
Zellengenosse Lynwood noch vor zwei Minuten gelegen hat. Dann
standen im August wie aus heiterem Himmel plötzlich wildfremde Menschen in
ihrem Kerker, die sie kennenlernen und für einen kurzen Augenblick auf die
angrenzende Wiese entführen wollten. Die Tierschützer beschreiben die Situation
so: "Edelmira fühlte sich in ihrem Zwinger einigermaßen sicher. Sie kam
unterwürfig angekrochen und ließ sich widerstandslos Halsband und Leine
anlegen." Sehr mutig für eine Hündin, die in ihrem Leben noch nie zuvor
freundlichen, verständnisvollen Menschen begegnet war.

Dann ging es nach draußen. Plötzlich waren ihre Orientierungspunkte – Betonmauern auf drei Seiten und vorn eine Gitterwand – weg, der gewohnte, steinharte Boden war Erde und Gras gewichen, es roch ganz anders; Lynwood, ihr getreuer Schicksalsgefährte, war nicht mehr an ihrer Seite, dafür gab es Bäume und, wenn man genau hinhörte, sogar Vogelgezwitscher. Wie soll ein Hund, der nichts weiter kennt als schmuzigen Steinboden, schimmelige Wände und das verzweifelte Bellen und Winseln seiner Mitgefangenen, mit alldem anfangen? Edelmira habe vorübergehend ein bisschen die Orientierung verloren, schreiben die Tierschützer. Sie fürchtete sich, war plötzlich überwachsam, wollte fliehen und ließ sich vor lauter Stress nicht mehr anfassen. Nachdem sie sich halbwegs beruhigt hatte, lief sie brav an der Leine.
Für die
liebe, aber unsichere Edelmira suchen wir Menschen mit Hundeerfahrung, viel
Zeit und viel Geduld. Dazu ein ruhiges Umfeld mit einem sicher eingezäunten
Garten, in welchem sich Edelmira aufhalten darf, sollte sie sich anfangs im
Haus nicht recht wohlfühlen. Edelmira versteht sich gut mit Rüden, ein netter,
umgänglicher Hundekumpel könnte ihr helfen, die ersten Hürden beim Sprung ins
neue Leben zu nehmen. Anfangs wird sie viel Ruhe benötigen und einen Ort, an
den sie sich zurückziehen, an dem sie schlafen und die vielen neuen Eindrücke
nach und nach verarbeiten kann. Wenn sie erst Vertrauen gefasst hat, wird sie
bereit sein für kurze Spaziergänge, um die Welt da draußen in kleinen Schritten
kennenzulernen, ihre traurige Vergangenheit hinter sich zu lassen und irgendwann
auf sicheren Pfoten an der Seite ihrer/ihres Lieblingsmenschen durchs Leben zu spazieren.

Vielleicht
gehören Sie, geschätzte Leserin, geschätzter Leser, zu diesen Herzensmenschen
und Hundeversteher(inne)n und haben sich in die hübsche Hündin verliebt? Dann melden
Sie sich bitte bei ihrer Vermittlerin. Edelmira und wir freuen uns riesig auf
Sie. Vielen, lieben Dank!
Margot Wolfinger
ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin
Telefon
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Margot.Wolfinger@pro-canalba.eu
01.01.2026, 16.44 | (0/0) Kommentare | PL
DIE HORRORNACHT DES JAHRES
steht uns wieder unmittelbar bevor. Darin stimmen wohl die meisten Menscheneltern von Fellkindern sowie alle, für die Tier- und Umweltschutz mehr als nur leere Worthülsen sind, überein: Privates Feuerwerk an Silvester gehört verboten. Viel zu viel Stress und Panik für unsere Mitgeschöpfe, dazu unerträglicher Lärm und tonnenweise Dreck. Gar nicht zu reden von Hunderten entlaufener Hunde und Katzen, verletzter und leider auch toter Wildtiere und Vögel, die es am Neujahrsmorgen zu beklagen gibt – allesamt Opfer unserer menschlichen Vergnügungssucht und Rücksichtslosigkeit.
Früher gab es bei uns auch ein Feuerwerk – letztmalig vor 48 Jahren, als der Beste und ich uns verlobt haben - allerdings, im Vergleich zur heutigen Massenböllerei, ein recht bescheidenes. Mein Papa hatte am 31. Dezember Geburtstag, was für Familie und Freunde sehr praktisch war, weil sie immer wussten, wohin sie zum Feiern gehen konnten. Papa war unser Pyro… nein, nicht -mane, sondern -techniker. Um Mitternacht gab es eine kleine, aber feine Show: Ein halbes Dutzend wirklich schöner Raketen, sowie zwei Sonnen, die ihren Sternenregen versprühten. Dazu für jeden Gast eine Wunderkerze – das war´s. Keine Kanonenschläge, Knallfrösche und wie diese unsäglichen Krachmacher sonst noch heißen.
Natürlich spielte dabei auch das Geld eine große Rolle. Feuerwerkskörper waren damals um ein Vielfaches teurer, eine gute Sonne kostete allein schon um die zehn Mark. Heute bekommt man für fünfzehn Euro ein halbes Munitionslager! Und was sind schon fünfzehn Euro? In Rumänien immerhin knapp der Gegenwert von 15 Kilo Trockenfutter, von denen etliche Hunde im Shelter wochenlang leben müssen.
Da wir beim Thema sind: Über 200 Millionen Euro werden allein die Deutschen in dieser Silvesternacht verpulvern. Ich will gar nicht davon reden, was man mit dem Geld an Gutem tun könnte. Aber überall hörst du sie jammern, wie teuer das Leben geworden ist, dass sie ihre Miete nicht mehr zahlen, ihre Kinder nicht mehr gesund ernähren können, auch der Kaffee ist unerschwinglich geworden. Und hier haben sie auf einmal genug, um es in der Luft verpuffen zu lassen. Mir scheint, vielen geht es immer noch zu gut.
In besagter Neujahrsnacht 1977/78 kam es zu einem Zwischenfall. Unser damaliger Hund war Ajax, ein Dobermann-Schäferhundmix und Papas erklärter Liebling. Umgekehrt galt dasselbe. Ajax hätte sich für sein Herrchen in Stücke reißen lassen – und genau das wäre um ein Haar passiert! Bevor wir alle nach draußen gingen, wurde jedem Gast eingeschärft, er möge bitte die Haustür sorgfältig schließen und darauf achten, dass der Hund drinnen bleibt. Leider hatte dann doch jemand nicht aufgepasst, und Ajax konnte entwischen. Mein Vater hatte gerade eine Rakete angezündet, da stürzte sich der Hund auf den schon brennenden Feuerwerkskörper und biss hinein - wohl um sein geliebtes Herrchen vor dem zischenden Ungeheuer zu beschützen. Der Ärmste versengte sich die Schnauze und büßte sämtliche Barthaare ein. Schlimm genug, aber es hätte für ihn auch ganz anders ausgehen können. Danach gab es bei uns nie wieder ein Feuerwerk.
Für meine Omi (wie sicher für viele alte Menschen) war die Böllerei besonders schwer zu ertragen. Beim Milleniumswechsel 1999/2000, als hier buchstäblich die Hölle losbrach, hielt sie sich die Ohren zu und sagte: "Siehst du, Kind, so hat es sich angehört, als nachts die Bomben fielen." An diesen Satz muss ich immer denken, wenn hier alljährlich am 31.12. um Mitternacht der Weltuntergang inszeniert wird.
Inzwischen sind nach Umfragen rund 60% der deutschen für ein privates Böllerverbot. Das ist eine klare Mehrheit und ich frage mich, wo bleibt da die Demokratie? Noch eine Frage treibt mich seit langem um, ohne dass ich darauf eine Antwort finde: Warum funktioniert bei uns Menschen alles immer nur durch Verbote und Strafen, anstelle von Vernunft und Mitgefühl?
In der heutigen Zeit empfinde ich die Knallerei als besonders rücksichts-, empathie- und gedankenlos. Ich meine, es gibt Millionen Menschen, denen Tag und Nacht die Raketen und sonstige Geschosse um die Ohren fliegen; Menschen, die sich nichts sehnlicher wünschen als wieder einmal in Ruhe ohne Angst schlafen zu dürfen - und wir spielen hier Krieg. Wer das so toll findet, der möge dorthin fahren, wo er real geführt wird. Auswahl an möglichen Reisezielen gibt es genug.
Ich wünsche uns allen ein leises Neues Jahr. Möge uns der ganz große Knall noch eine Zeitlang verschonen.


31.12.2025, 20.54 | (0/0) Kommentare | PL
HERACLIO - WAS IST GESCHEHEN?

Heraclio
Rasse: Mischling
Geschlecht: Rüde
Geboren: 08.2020
Schulterhöhe: 65 cm
Es heißt, die Hoffnung stirbt zuletzt. Aber wenn
sie stirbt, dann langsam und qualvoll.
Was ist geschehen, Heraclio? Was hat man dir angetan, dass du keinen anderen
Ausweg siehst als jedem Menschen, der sich dir nähern will, überdeutlich zu
zeigen, dass du einen weiteren Schritt keinesfalls zulassen wirst.
Wenn du mit Ariana und Addison allein in der Zelle bist, drehst du dich ständig
um dich selbst; und sobald ein Mensch euer Gefängnis betritt, flüchtest du
hinter die Mauer und lässt niemanden herein. Also, was ist passiert? Willst du
Ariana und Addison beschützen? Musstest du vielleicht früher einmal mit
ansehen, wie deine Geschwister totgeschlagen wurden? Oder hast du selbst Prügel
bezogen? Hat man dir gewaltsam eingebleut, Fremden auf die Art zu begegnen? Wir
wissen es nicht, und du kannst es uns nicht sagen.
Genau da, mein lieber Heraclio, liegt die
Schwierigkeit: Wir müssen für dich ganz besondere Menschen finden. Solche, die
wirklich wissen, wie sie dir helfen können. Sie sind echte Hundeflüsterer und
sie sind selten. Und eben, weil sie so selten sind, haben sie meist schon
Hunde, die besondere Hilfe brauchen, Hunde wie dich.
Aber es gibt sie und wir werden sie suchen. Ich will ehrlich sein: Es könnte
lange dauern, bis wir jemanden für dich gefunden haben. Aber wir werden nicht
aufgeben. Glaub mir, die Hoffnung stirbt noch lange nicht, denn du bist ganz
und gar kein böser Hund. Du bist nur gefangen in einem Schmerz, dessen Ursache
wir nicht kennen und aus dem du dich allein nicht mehr befreien kannst - schon
gar nicht an dem grauenvollen Ort, welcher jetzt dein Zuhause sein soll. Halte
durch, Heraclio, wir stehen dir zur Seite!
Geschätzte Leserinnen und Leser! Wenn Sie unserem Brief an Heraclio bis hierher
gefolgt sind, dann wissen Sie, dass wir für ihn Menschen brauchen, die ihm im
Idealfall professionell helfen können. Es ist die berühmte Suche nach der Nadel
im Heuhaufen und die Chancen, sie zu finden, stehen nicht besonders gut. Aber
Heraclio hat sonst niemanden auf der Welt, der sich dafür interessieren würde,
was aus ihm wird. Daher bitten wir Sie (falls Sie ihn nicht selbst aufnehmen
können): Sollten Sie jemanden kennen, der vielleicht eine Möglichkeit sieht,
zeigen Sie ihm doch Heraclios kleine Vorstellungsseite hier. Wir danken Ihnen
von Herzen.
Daniela Koenemann
ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin
Telefon
aus Deutschland:
0176 - 24 63 36 19
aus dem Ausland:
+49176 - 24 63 36 19
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30.12.2025, 20.17 | (0/0) Kommentare | PL
MOISES - SAG MIR, WER DU BIST

Moises
Rasse: Mischling
Geschlecht: Rüde
Geboren: 10.2021
Schulterhöhe: 50 cm
Liebe Leserinnen und Leser!
Schauen Sie sich dieses verzweifelte Tier in Ruhe an und lassen Sie die Bilder
auf sich wirken. Was sehen Sie?
Ich sehe einen jungen, schrecklich mageren Rüden, der staunt über das, was er
jenseits der Gitterstäbe seiner kahlen Zelle sieht und in dessen glänzenden
Augen eine Ahnung (oder Erinnerung) daran liegt, dass das, was er seit zwei
Jahren tagein, tagaus ertragen muss, nicht alles sein kann auf dieser Welt. Ganz offensichtlich genießt er die Nähe zum
Menschen und ist wohl auch schon daran gewöhnt. Er läuft brav und ordentlich an
der Leine; dies deutet darauf hin, dass er wohl früher eine Familie, ein
Zuhause hatte.


Ein vielversprechender Hund, welcher unter besseren Bedingungen sicher eher
muskulös wäre, verkümmert also - eingepfercht auf engstem Raum - immer mehr und
kann sich niemandem zeigen, niemandem beweisen und sich weder geistig noch
körperlich entwickeln.
Warum für Moises die Einzelhaft beschlossen wurde, als er in das Lager kam,
wissen wir nicht. Man darf ja keine unbequemen Fragen stellen, wenn man nicht
ein Besuchsverbot riskieren möchte, welches für die Hunde eine Katastrophe
bedeuten würde. Vielleicht mag er andere Vierbeiner nicht, weil er früher
einmal schlechte Erfahrungen mit ihnen machen musste. Möglicherweise war er
damals noch kräftiger und ein bisschen ruppig im Umgang mit Artgenossen; in der
Pubertät probieren ja gerade junge Rüden gern aus, wer von ihnen der Stärkere
ist. Viele reagieren auf Stress und/oder Langeweile unwillig du gereizt - so
könnte es auch Moises gehen.

Wie kannst du sein, Moises?
Wir wissen es nicht, können nur die Bilder und die Beschreibung der
Tierschützer wirken lassen. Moises liebt Menschen, soviel steht fest; Katzen dagegen
nicht Und andere Hunde? Da geht es ihm wie uns Menschen, wir mögen schließlich
auch nicht jeden.
Bitte schauen Sie noch einmal hin,wagen Sie einen zweiten Blick. Möchten Sie gemeinsam
mit Moises herausfinden, wie er wirklich sein kann? Dann melden Sie sich bitte
bei seiner Vermittlerin und gehen Sie gemeinsam mit ihm auf Entdeckungsreise.
Vielen, lieben Dank!
Margot Wolfinger
ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin
Telefon
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aus dem Ausland:
+49179 - 66 06 200
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Margot.Wolfinger@pro-canalba.eu
28.12.2025, 19.28 | (0/0) Kommentare | PL
OLIVERIO - SCHULDLOS HINTER GITTERN

Oliverio
Rasse: Mischling
Geschlecht: Rüde
Geboren: 01.06.2024
Schulterhöhe: 57 cm
Ein neues Jahr bricht an. Nein, diesmal nicht nur kalendarisch. Für Oliverio hat bereits sein 2. Jahr im Hundegefängnis begonnen. Anders als Häftlinge in Alcatraz kann er keine Striche an die Betonwand in seiner Zelle malen. Aber zählen kann er.
Wenn er abends in seinem Betonzwinger liegt, um ihn herum das verzweifelte
Bellen und Jaulen all seiner Mitgefangenen, dann zählt er die Tage und Nächte,
die er schon an diesem trostlosen Ort zugebracht hat. An Weihnachten 2025 sind
es 455 Tage und Nächte.
Genau wie die Gefangenen in Alcatraz werden auch die Hunde bei ihrer Ankunft im
Hundeknast für ihre Akte fotografiert und katalogisiert. Auf den Bildern von Oliverio
sieht man einen kaum 4 Monate alten Welpen. Knuffig und süß wie alle
Hundekinder in diesem Alter.

Normalerweise möchte man diese niedlichen Hundebabies einfach nur kraulen und
streicheln und sich von ihnen mit Welpenküsschen dafür belohnen lassen. Der
kleine Oliverio dagegen wurde ins Hundlager eingeliefert, ohne das alles vorher
jemals kennengelernt zu haben.
In seiner Akte steht, man hätte ihn auf der Straße
aufgelesen, wo er wohl in einen Autounfall verwickelt gewesen war. Vielleicht
wurde er dadurch von seiner Mama und seinen Geschwistern getrennt, oder er war schon
allein unterwegs und musste sich tapfer durchschlagen. Wir wissen es nicht.
Oliverios Hinterbeine sind leicht deformiert und x-förmig. Als Welpe hatte er
dadurch einen seltsamen Gang, welcher sich im Laufe der Zeit stabilisiert hat,
aber noch immer ins Auge fällt. Dies hindert ihn jedoch nicht daran, zum
Musterschüler an der Leine zu werden.

Im Hundegefängnis muss man schnell lernen, denn die Lehrstunden mit den
Tierschützern sind kostbar und begrenzt. Dank seiner schnellen Auffassungsgabe
hat Oliverio diese Lektion bravourös bestanden.
In seiner nur wenige Quadratmeter kleinen Box ist
er bei seinen Schicksalsgefährtinnen und -gefährten sehr beliebt. Er weiß ihre
Signale zu deuten und versteht, wann gemeinsames Spiel angesagt ist und wann es
besser ist, auf Abstand zu gehen. Diese Regeln sind für ein halbwegs
harmonisches Miteinander im Hundegefängnis überlebenswichtig, denn Einzelgänger
haben es hier doppelt schwer, den tristen, eintönigen Alltag zu überstehen.

Wenn es den Tierschützern von den Betreibern des
Canile alle paar Wochen einmal gestattet wird, die Hunde zu besuchen und ein
bisschen Abwechslung in deren öden Alltag zu bringen, überwiegt bei Oliverio
die Neugier. Anfangs, als Hundekind, war er noch ein wenig schüchtern; aber
inzwischen weiß er, dass die Tierschützer es gut mit ihm meinen und auch immer
einige Streicheleinheiten im Gepäck haben. Diese möchte sich Oliverio natürlich
auf keinen Fall entgehen lassen und begrüßt die Tierfreunde mit freudig -
erwartungsvollem Schwanzwedeln.
Schaut man sich die neuesten Fotos in seiner Akte
an, mag man kaum glauben, dass bereits 455 imaginäre Striche seine Zellenwand
zieren. Was wird geschehen, wenn nicht bald jemand auf ihn aufmerksam wird?

Wir können es Ihnen sagen, liebe Leserinnen und Leser: Dann werden immer
weitere Striche hinzukommen - solange, bis Oliverio diese Welt verlässt, in der
er nie willkomen war.
Oliverio, der so fleißig an der Leine geübt hat.
Oliverio, der so guter Freund und höflicher Zellengenosse ist.
Oliverio, der sich so sehr über Besuch und Streicheleinheiten freut.
Oliverio, der ohne jegliche Anklage, geschweige denn Schuld, hinter den Gittern
sitzt.
Wenn Sie, liebe Leserinnen und Leser, dieser schon
viel zu langen Strichliste ein Ende setzen und dem freundlichen, so
liebenswerten Oliverio ein behütetes Zuhause sschenken möchten, dann rufen Sie
bitte gleich Oliverios Vermittlerin an. Vielen, lieben Dank!
Tanja Roth
ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin
Telefon
aus Deutschland:
0173 - 67 31 030
aus dem Ausland:
+49173 - 67 31 030
per EMail:
https://www.pro-canalba.eu/warum-italien/
25.12.2025, 18.52 | (0/0) Kommentare | PL
GRIGOR - KLEINER ANGSTHASE SUCHT GROSSES VERSTÄNDNIS

Grigor
Rasse: Mischling
Geschlecht: Rüde
Geboren: 12.2021
Schulterhöhe: 42 cm
Ein Hund, der seine enge, lieblose Welt im Kreis abläuft, als müsste er mit
jedem Schritt die Ränder seines Vertrauens neu vermessen. In seinem tristen
Zwinger, den Grigor sich mit Nalthea und Sigrid teilt, wirkt er wie ein stiller
Wächter seiner eigenen Welt - aus dem Wunsch heraus, unversehrt zu bleiben; ein
schüchterner Versuch, die Kontrolle zu behalten in einer Umgebung, die ihm kaum
Gewissheit schenkt.
Seine Botschaften sind klar, wenn man genau hinschaut: In unserer Gegenwart
wirkt Grigor angespannt. Fühlt er sich bedrängt, verhält er sich wie ein kleines
Krokodil und zeigt durch Knurren an, dass ihm alles zu
viel wird. Ein klares Signal: "Stopp. Hier ist meine Grenze." Wie eine gelbe
Ampel bittet es um Rücksicht. Es ist die Stimme eines Hundes, der gelernt hat,
sich selbst zu schützen, weil Vertrauen ihm früher einmal gefährlich erschien.

Wir
möchten ehrlich sein: Grigor ist kein 'einfacher' Hund. Aber er ist auch kein
hoffnungsloser Fall. Er ist einfach ein Hund, der seine eigene Zeit braucht und
jemanden, der ihn genau so nimmt, wie er ist. Im Umgang mit
ihm zählt Feingefühl mehr als Tun. Was er braucht sind Menschen, die diese leisen
Töne hören; geduldige, verständnisvolle Menschen, die Ruhe und auch schon etwas
Erfahrung mitbringen; idealerweise mit einem sicher eingezäunten Grundstück, damit
Grigor in seinem eigenen Takt beobachten, ankommen und selbst entscheiden kann,
wann er Nähe zulassen möchte. Niemand soll ihn reparieren, nur begleiten.
Mit seinen Artgenossen - zumindest den ruhigen, nicht allzu aufdringlichen - kommt Grigor gut zurecht. Ein netter, souveräner Hundekumpel im neuen Zuhause könnte ihm sicher helfen, sich in kleinen Schritten zu öffnen.

Wer Grigors Sprache liest und ihr mit Respekt begegnet, darf vielleicht miterleben, wie aus sorgsam gewobenem Schutz vorsichtiges Vertrauen wächst. Gelingt ihm das, wird er nicht laut jubeln, sondern eher leise bleiben und dennoch verlässlich an Ihrer Seite sein und Sie dürfen miterleben, wie aus dem 'kleinen Krokodil' ein richtiger, kleiner Freund wird.
Grigor befindet sich seit September 2023 in der Hundehölle. Für ihn bedeutet
das mehr als zwei Jahre ständige Alarmbereitschaft, anhaltenden Stress und quälende
Unsicherheit.Vor kurzem durfte dann auch noch sein einziger Freund Teagan das
Canile verlassen. Dieser hatte das Glück, ein Zuhause zu finden.
Zurück bliebGrigor,
... der Berührungen nicht genießen kann
... der bei zuviel Bedrängung knurrt
... der dauerhaft unter Anspannung steht
... der nicht weiter weiß
... der todunglücklich ist
... der nur einmal entspannen möchte
... der nur einmal über Wiesen rennen möchte
... der abends im Kuschelkörbchen vor sich hinschnarchen möchte
... der einfach nur dazugehören möchte.

Grigor hat sich dieses trostlose Leben nicht ausgesucht. Seine einzige Möglichkeit, irgendwann doch noch ein fröhlicher, glücklicher und entspannter Hund sein zu dürfen, besteht darin, dass jemand zum Telefonhörer greift, bei seiner Vermittlerin anruft und sagt "Grigor ist bei uns ganz herzlich willkommen." Vielleicht sind es ja gerade Sie? Dann zögern Sie bitte nicht und melden Sie sich bei uns. Vielen, lieben Dank!
Tanja Roth
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23.12.2025, 17.09 | (0/0) Kommentare | PL
TÜRCHEN 7: DECLAN - ENDE GUT, ALLES GUT?

Declan
Rasse: Mischling
Geschlecht: Rüde
Geboren: 12.2021
Schulterhöhe: 62 cm
Wenn man Declan in die Augen sieht, bleibt man
unwillkürlich einen Moment länger an seinem Blick hängen. Darin liegt eine
Mischung aus Sanftmut und staunender Vorsicht - so als würde er fragen: "Meinst
du es gut mit mir?" Gleichzeitig flackert dort ein kleines Licht, ein Hoffnungsfünkchen: "Vielleicht…
vielleicht wird es diesmal wirklich gut."
Declan ist ein Hund, der gelernt hat, vorsichtig zu sein, aber nicht
misstrauisch. Er ist sensibel, ein wenig schüchtern, doch keineswegs
verschlossen. Im Gegenteil: Er sucht die Nähe von Menschen und den Schutz
vertrauter Arme, als hätte er tief in sich verstanden, dass Zuwendung der
Schlüssel zu seinem neuen Leben ist; trotz allem, was er erlebt hat.

Der
junge Rüde wurde im zarten Alter von einem Jahr in einem erbärmlichen Zustand
aufgegriffen. Leishmaniose und Ehrlichiose hatten seinem Körper fürchterlich
zugesetzt. Er war übersät mit kahlen blutigen Stellen, kraftlos und abgemagert.
Zum Glück kam er in ein Canile, in welchem zumindest medizinische Behandlungen
zugelassen sind, so dass er heute wieder fit ist. Nun fehlt ihm noch ein
liebevolles Zuhause, in dem er all das findet, was ein schönes Hundeleben
ausmacht: freundliche Ansprache, verlässliche Menschen an seiner Seite,
spannende Spaziergänge, Streicheleinheiten und Zuwendung, nahrhaftes Futter und
einen gemütlichen Platz, auf dem an dem er ausruhen, schlafen und träumen kann.

Er braucht manchmal nur eine ruhige Stimme, eine sanfte Hand, ein wenig Zeit.
Neues und unbekannte Situationen können ihn noch verunsichern; dann jammert er
leise, fiept ein wenig nachWelpenart und fragt mit großen Augen nach
Bestätigung. Doch sobald er spürt, dass alles in Ordnung ist, taut er auf, wird
mutiger, und wagt sich Schritt für Schritt in die Welt hinaus.
Auch körperlich trägt Declan noch Spuren seiner traurigen Vergangenheit. Er ist
sehr mager, am liebsten möchte man ihn in eine weiche Decke wickeln, ihn
füttern und verwöhnen, bis seine Seele warm wird und sein Körper stark. Seine
eingewachsenen Wolfskrallen wurden inzwischen gekürzt; ein kleiner, aber
wichtiger Schritt auf seinem Weg in ein schmerzfreies Leben.
Declan macht es einem leicht, ihn zu mögen. Er ist freundlich zu Rüden wie zu
Hündinnen, begegnet Katzen gelassen, und läuft überraschend gut an der Leine. Anfangs
bleibt er nah bei dem Menschen, an dem er sich orientiert, doch wenn er sich
sicher fühlt, beginnt er, die Umgebung zu erkunden. Man sieht förmlich, wie Mut
und Neugier in ihm wachsen.

Sein Blick verrät so viel über ihn: ein Hund, der die Welt noch nicht ganz
verstanden hat, aber unbedingt bereit ist, neu anzufangen. Einer, der lernen
möchte, dass das Leben nicht weh tun muss, dass Menschen freundlich sein können
und dass „Für immer“ wunderschön sein kann.
Declan wartet darauf, sein vertrauensvolles Herz unter der vorsichtigen
Oberfläche sieht, die stille Sanftheit, die sich so sehr nach einem sicheren
Platz und Geborgenheit sehnt.
Wenn vielleicht gerade Sie der Mensch/die Familie sind, der/die Declans Herz
heilen, ihm Schutz und Liebe schenken möchte, dann bitte melden Sie sich bei
seiner Vermittlerin. Er wartet schon sehnsüchtig auf Sie. Vielen, lieben Dank!
Ina Schoenfuss
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21.12.2025, 20.45 | (0/0) Kommentare | PL
TÜRCHEN 5 :CHUCKY - ES KANN NUR BESSER WERDEN

Chucky
Rasse: Mischling
Geschlecht: Rüde
Geboren: ca.02.2018
Schulterhöhe: 48 cm
Einst lebte der Süße bei einem Mann, der ihn solange quälte und misshandelte, bis Nachbarn irgendwann endlich die Polizei riefen. Chucky kam in ein Canile - eines der furchtbaren italienischen Hundelager. Von dort wurde er wahllos an einen neuen Besitzer vermittelt, um von diesem bereits nach kurzer Zeit an jemanden weitergegeben zu werden, der sich weder um Chucky noch um dessen Gesundheit kümmerte. Dabei wäre das zwingend notwenig gewesen; denn die Schläge und Tritte, die der kleine Kerl jahrelang über sich ergehen lassen musste, waren nicht ohne Folgen geblieben. Chucky hat schwere Leberprobleme, berbunden mit einer Bauchwassersucht und wir hoffen, dass sein Herz nicht ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen wurde. Die entsprechenden Untersuchungsergebnisse stehen noch aus. Irgendwann in seinem Leben hat sich Chucky dann auch mit Leishmaniose infiziert, aber die inzwischen eingeleitete Behandlung schlägt sehr gut an.

Unser Chucky ist ein armes, krankes Häschen, das von seinem letzten Besitzer
schlussendlich zu einer Tierschützerin gebracht wurde, als dieser Italien
verließ und Chucky nicht mitnehmen wollte. Mit den Worten „Lasst ihn
einschläfern!“ übergab er seinen kranken Hund und ging. Das erscheint und ist
auch herzlos, in Italien jedoch die ganz große Ausnahme. Dort werden Hunde, die
man nicht mehr braucht oder will, in der Regel erschlagen oder ausgesetzt und
ihrem Schicksal überlassen.

Chucky erfährt gerade, wahrscheinlich zum ersten Mal in seinem Leben, wie es sich
anfühlt, umsorgt zu werden. Er frisst mit gutem Appetit und verhält sich wie
ein glücklicher, kleiner Hund. Mit seinen Artgenossen - Hündinnen und Rüden -
versteht er sich wunderbar und auch die kleinen Stubentiger haben von ihm
nichts zu befürchten. Wir tun, was in unserer Macht steht, um es ihm so schön
wie möglich zu machen. Dennoch sollte Chucky nicht in einem Tierheim leben, in welchem
bei aller Aufopferung doch nie genügend Zeit für jeden einzelnen Hund bleibt.
Der kleine Schatz sollte bei gutherzigen Menschen leben, die ihm Geborgenheit und
all die Liebe schenken, die er bisher so schmerzlich entbehren musste.
Darüber hinaus werden Folgeuntersuchungen und -behandlungen notwenig sein, auch
wenn vieles jetzt schon getan wurde und wird, um Chuckys Gesundheit so weit wie
möglich wiederherzustellen. Und so suchen wir verständnisvolle und großherzige Menschen,
die sich dies auch leisten können und möchten – damit aus dem armen, kranken
Häschen endlich der fröhliche, anhängliche Hundebub werden kann, der er seinem
Wesen nach ist.

Bitte, wenn es passt und Sie unseren lieben Chucky gern bei sich aufnehmen möchten,
dann melden Sie sich bei seiner Vermittlerin. Wir danken Ihnen sehr.
Sabine Wojtok
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TÜRCHEN 4: ALIDA- EISPRINZESSIN ODER BETTELPRINZESS?

ALIDA
Oktober 2025 - Stellen Sie sich vor,
Sie würden jeden Morgen aufwachen und die Welt um Sie herum wäre immer gleich –
grau, kalt und voll quälender Einsamkeit. Für Alida ist das kein Gedankenspiel,
sondern seit mittlerweile sechseinhalb Jahren traurige Wirklichkeit. Seit sie
als kleiner Welpe in eines dieser fürchterlichen italienischen Hundelager
gesperrt wurde, hat sich ihr Dasein nicht verändert. Ihr Alltag ist geprägt von
Gleichgültigkeit und dem Fehlen jeglicher Fürsorge. Die Hunde sind weiter
nichts als als geduldige Geldmaschinen, ihr Leid berührt hier niemanden. Es
zählt einzig und allein, dass sie existieren und so lange wie möglich
durchhalten, damit der Rubel gehörig rollt. Für Mitgefühl oder gar Liebe bleibt
da kein Platz.
Alida
fristet ihr jämmerliches Dasein also in völliger Verwahrlosung. Ihr Fell ist
derart verfilzt, dass sie sich kaum mehr richtig bewegen kann. Das ist unbequem
und belastend; ein sichtbares Zeichen dafür, wie sehr sie vernachlässigt wurde
und ein Spiegel ihres bisherigen Lebens: Statt einer stolzen Eisprinzessin ist
sie nurmehr Schatten ihrer selbst. Aber unter all dem Filz verbirgt sich eine
wahre Hundeschönheit.
Unsere
Tierschützer berichten, dass Alida im Gehege oft besorgt und zurückhaltend
wirkt, sobald Menschen sich ihr nähern. Die jahrelange Vernachlässigung hat
tiefe Spuren in ihrer Seele hinterlassen. Im ersten Teil des Filmchens sieht
man, wie sie Abstand hält und den Störenfried misstrauisch beäugt. Im zweiten
Teil fasst sie vorsichtig Mut und versucht, sich langsam zu nähern; ein
winziger Hoffnungsschimmer, der zeigt, dass sie sich noch nicht vollständig
aufgegeben hat.
Nun
braucht Alida dringend Sie, um endlich im Leben ankommen und sich zu der
Schönheit entwickeln zu können, die unter all dem Schmutz und Filz verborgen
liegt. Damit das Glück dann auch von Dauer ist, vermitteln wir unsere Herdenschutzhunde
und -mischlinge nur in ein Zuhause mit einem größeren, sicher eingezäunten
Grundstück. Bitte informieren Sie sich über die Wesensmerkmale dieser
Traumhunde auf unserer Homepage unter Auslandstierschutz / Herdenschutzhunde.
Vielen, lieben Dank!

Mai 2023 - Unsere wunderschöne Eisprinzessin Alida sucht immer noch ihre Familie zum Glücklichsein. Seit über vier Jahren wacht sie Tag für Tag in diesem schrecklichen Betonzwinger auf und träumt vielleicht jede Nacht denselben Traum von Abenteuern, der großen weiten Welt und einem behüteten, liebevollen Zuhause. Sie möchte endlich ein Familienhund werden, als Familienmitglied geliebt und respektiert werden. Sie sehnt sich danach, willkommen zu sein und auch bestimmte Regeln zu lernen, die ihr bisher niemand vermittelt hat. Liebe, Geduld und Einfühlungsvermögen werden ihr helfen, in ihrem neuen Zuhause ankommen. Als Maremmanomischling trägt sie die Gene einer Herdenschutzhündin in sich. Dies bedeutet, sie könnte es sich zur Aufgabe, Haus, Hof und Familie zu beschützen.
Wir suchen für unsere weiße Schönheit ein Zuhause mit einem großen, eingezäunten Garten, in dem sie in der Sonne liegen und alles beobachten kann. Sie hat einen Knubbel am Kopf, welcher sich jedoch nicht verändert und sie auch nicht stört. Geben Sie der zauberhaften Alida eine Chance, sich zu entfalten und ihr wunderbares Wesen zu zeigen?
Ina Schoenfuss
ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin
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Geboren vor 70 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.

