Mitternachtsspitzen

Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Sauberkeit

Wenn du denkst, du denkst oder: Immer hübsch sauber bleiben!

Gedankenhygiene, meint Frauchen, ist mindestens ebenso wichtig wie Körperpflege. Es genügt nicht, regelmäßig zu duschen, sich die Zähne zu putzen und die Haare zu waschen. Man muss den Kopf auch von innen sauber halten. Das klingt offenbar leichter, als es ist. Ich hörte sie nämlich sagen, dass ihre Gedanken sich oftmals wie ein Karussell drehen und dabei immer um dieselben Dinge kreisen: Unerfreuliches aus der Vergangenheit, das längst gekaut sein sollte, uralte Schuldgefühle und auch sonst noch allerlei seelischen Müll. Und wenn sie denkt, „ach, jetzt denke ich einfach mal an gar nichts“, dann fängt sie erst recht zu grübeln an. Das ist wie mit dem rosa Elefanten, Sie wissen schon; also anscheinend ziemlich kompliziert, das Ganze. Dabei wäre das Leben viel einfacher, wenn die Menschen weniger überflüssigen Ballast mit sich herumschleppen würden!


Wir Hunde können da als gute Vorbilder dienen. Ich meine, welcher gescheite Vierbeiner weint schon einem gefressenen Knochen hinterher oder trägt seinem Kumpel die Rauferei von gestern nach, wo doch wahrscheinlich alles nur ein Missverständnis war? Stattdessen leben wir im Jetzt und Hier, genießen den Augenblick und sind zufrieden mit dem, was ist. Da gibt es gleich noch so einen Punkt: Menschen denken ständig an Geld und wie sie immer noch mehr davon bekommen können. Darüber vergessen sie ganz, sich an dem zu erfreuen, was sie haben, und das Miteinander bleibt sowieso auf der Strecke. Dabei können sie doch auch nur drei Mahlzeiten am Tag futtern und ein Fell auf einmal tragen. Nehmen Sie dagegen uns: Das Rudel ist uns wichtiger als der feinste Schmaus, egal ob wir nun reinrassig oder Mischlinge sind (von ganz verfressenen Ausnahmen einmal abgesehen). Manche von uns hungern sogar hin und wieder ohne zu murren, wenn ihr Mensch gerade selber nicht genug zu essen hat, solange sie nur bei ihm sein können. Vermutlich leben viele Zweibeiner gerade darum so gern mit uns zusammen, weil wir ihnen zeigen, dass es auch anders gehen kann – eben einfach leben.


In dem Sinne, schönen Abend noch und auf Wiederlesen.


Haben Sie es fein!
Ihre Nelly




Bei aller Genügsamkeit

soll man ja doch kein Krümelchen umkommen lassen!

Nickname 06.01.2017, 17.12 | (0/0) Kommentare | PL

Wenn du denkst, du denkst oder: Immer hübsch sauber bleiben!

Gedankenhygiene, meint Frauchen, ist mindestens ebenso wichtig wie Körperpflege. Es genügt nicht, regelmäßig zu duschen, sich die Zähne zu putzen und die Haare zu waschen. Man muss den Kopf auch von innen sauber halten. Das klingt offenbar leichter, als es ist. Ich hörte sie nämlich sagen, dass ihre Gedanken sich oftmals wie ein Karussell drehen und dabei immer um dieselben Dinge kreisen: Unerfreuliches aus der Vergangenheit, das längst gekaut sein sollte, uralte Schuldgefühle und auch sonst noch allerlei seelischen Müll. Und wenn sie denkt, „ach, jetzt denke ich einfach mal an gar nichts“, dann fängt sie erst recht zu grübeln an. Das ist wie mit dem rosa Elefanten, Sie wissen schon; also anscheinend ziemlich kompliziert, das Ganze. Dabei wäre das Leben viel einfacher, wenn die Menschen weniger überflüssigen Ballast mit sich herumschleppen würden!


Wir Hunde können da als gute Vorbilder dienen. Ich meine, welcher gescheite Vierbeiner weint schon einem gefressenen Knochen hinterher oder trägt seinem Kumpel die Rauferei von gestern nach, wo doch wahrscheinlich alles nur ein Missverständnis war? Stattdessen leben wir im Jetzt und Hier, genießen den Augenblick und sind zufrieden mit dem, was ist. Da gibt es gleich noch so einen Punkt: Menschen denken ständig an Geld und wie sie immer noch mehr davon bekommen können. Darüber vergessen sie ganz, sich an dem zu erfreuen, was sie haben, und das Miteinander bleibt sowieso auf der Strecke. Dabei können sie doch auch nur drei Mahlzeiten am Tag futtern und ein Fell auf einmal tragen. Nehmen Sie dagegen uns: Das Rudel ist uns wichtiger als der feinste Schmaus, egal ob wir nun reinrassig oder Mischlinge sind (von ganz verfressenen Ausnahmen einmal abgesehen). Manche von uns hungern sogar hin und wieder ohne zu murren, wenn ihr Mensch gerade selber nicht genug zu essen hat, solange sie nur bei ihm sein können. Vermutlich leben viele Zweibeiner gerade darum so gern mit uns zusammen, weil wir ihnen zeigen, dass es auch anders gehen kann – eben einfach leben.


In dem Sinne, gute Nacht und auf Wiederlesen.


Haben Sie es fein!
Ihre Nelly




Bei aller Bescheidenheit

soll man ja doch nichts umkommen lassen!

Nickname 19.05.2016, 21.45 | (0/0) Kommentare | PL

So eine Sch...weinerei!

Na, unser Fraule war vielleicht sauer, als wir morgens vom Waldgassi heimkamen. So habe ich sie noch nie erlebt. Sie schimpfte wie ein Rohrspatz und benutzte Ausdrücke, die ich hier lieber nicht wiederhole.

Was war passiert? Schon bei der Rückfahrt fiel ihr auf, dass es im Auto strenger roch als sonst. Wie sie dann zuhause die Schuhe auszog, sah sie die Bescherung: Die linke Sohle klebte voll Hundesch...e! Da hatte es mal wieder jemand versäumt, seinem Fifi beizubringen, dass man auch im Wald sein großes Geschäft nicht mitten auf dem Weg erledigt. Sie achtet ja schon immer darauf, wo sie hintrtitt. Aber jetzt, wo alles noch so schön dick mit Laub bedeckt ist, kann man nicht gleich jede Hinterlassenschaft erkennen.

Herrchen brauchte geschlagene zehn Minuten, bis er den Schuh wieder blank geputzt hatte. Frauchen sagt, man müsste diese Leute packen und mit ihrer Nase direkt in so einen Haufen stecken; dann wüssten sie, wie eklig das ist. Ich finde, sie hat recht.

Mit mir hat es diese Probleme übrigens von Anfang an nicht gegeben. Wie durch ein Wunder war ich nämlich schon total stubenrein, als ich aus Rumänien in meine Pflegestelle kam. Ich wusste auch, dass man an die Seite oder ins Gebüsch geht, wenn man groß muss. Dabei gab es niemanden, der mir das beigebracht hätte, als ich noch ein Welpe war. Die beste - wenn auch harte und oft unbarmherzige - Schule ist eben manchmal das Leben selbst.

Also dann, noch einen netten Tag mit etwas Sonnenschein (irgendwo hinter der dicken Wolkendecke muss sie doch stecken) und auf Wiederlesen.

Bleiben Sie sauber!
Ihre Nelly

Nickname 27.01.2016, 14.13 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

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ÜBER MICH:Geboren vor 61 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.
Verheiratet mit dem besten aller Ehemänner und glückliches Frauchen von drei allerliebsten Fellnasen.


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Liebe Sabine,das sind wieder sehr schöne Kraf
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Ganz liebe Grüsse.Was man vielen Tieren an tu
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Fällt mir mal wieder eine Gedichtzeile zu ein
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