Mitternachtsspitzen

Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Hunde

So ein Kasperltheater!




In der Vermittlung seit 16.02.2014


• Mischling


• Rüde / kastriert


• geboren ca. 03.2011


*******************************

• Kasper ist geimpft, gechipt, entwurmt, kastriert,

tierärztlich untersucht und hat einen EU - Pass.


Beschreibung von Kasper


Ein „WUFF“ an alle Hundeliebhaber!


Ich heiße Kasper und bin ein wunderhübscher Mischlingsjunge. Leider habe ich mein früheres Zuhause verlassen müssen, weil meine Besitzerin mit meiner Erziehung überfordert war. Nun lebe ich schon seit zwei Jahren im Tierheim Herzsprung, und obwohl es mir hier an nichts fehlt, sehne ich mich doch tierisch nach einem neuen, eigenen Zuhause!

 

Vom Wesen her bin ich ein sehr aufgeweckter und lebensfroher Hundemann, der gerne viel Zeit mit seinem Herrchen oder Frauchen verbringt. Ich liebe es,  durchgeknuddelt zu werden oder meine Ohren massiert zu bekommen - ein echter Genießer eben. Aber auch meine Stunden voller Spiel dürfen nicht fehlen. Wir können entweder gemeinsam durch das Haus toben, oder wir verlagern meine Spieleinheiten nach draußen und machen die Wiesen und Wälder unsicher.

 

Bei unseren Spaziergängen bin ich sehr neugierig, und alles Neue wird von mir genaustens inspiziert. Aber ich muss euch noch von meiner geheimen Leidenschaft erzählen: Ich liebe Agility, das ist einfach das Größte für mich. Und wenn ich erst einmal richtig loslege, wird jeder Border Collie, Australien Shepherd und Jackrussel Terrier blass vor Neid, das könnt Ihr mir glauben. In meinem Zuhause bin ich jedoch sehr brav, mache nichts kaputt, bin stubenrein, kann allein bleiben, fahre brav im Auto mit und gehe folgsam an der Leine.

 

Da ist allerdings noch etwas: Da mein ehemaliges Frauchen mir als Junghund keine Grenzen setzte, habe ich eine starke Persönlichkeit entwickelt. Mein Pflegefrauchen im Tierheim bezeichnet mich deshalb auch als ihren kleinen Macho. Ich bin ein unheimlich toller und freundlicher Hund - es sei denn, man fordert etwas von mir, was ich nicht möchte. Es gibt Dinge, die ich einfach nicht leiden kann, wie z.B. mein Futter wegnehmen, überschwängliches Kuscheln oder Hochheben. Komme ich in solch eine Situation, äußere ich meinen Unmut mit deutlichem Zähne zeigen und würde bei weiterem Bedrängen auch schnappen. Ich suche daher ein Zuhause bei einem hundeerfahrenen Ein- oder Zweipersonenhaushalt ohne Kinder. Wunderbar wären geduldige und verständnisvolle Menschen, die entweder mit meinem dominanten Verhalten zurecht kommen oder noch besser, die mit mir trainieren -  vielleicht mit der Hilfe eines Hundetrainers -, damit ich dieses Verhalten ablege. Wichtig ist, dass diese Menschen keine Angst vor mir haben, wenn ich sie einmal anknurren oder nach ihnen schnappen sollte.

 

Meine neue Heimat sollte im ländlichen Bereich liegen, da ich mit dem Stadtleben nicht so gut zurecht komme. Auch sollte es in meinem neuen Zuhause  keine weiteren Artgenossen geben, da ich dieses lieber für mich allein hätte.

 

Gibt es denn jemanden, der einer kleinen Hundepersönlichkeit ein behütetes und freundliches Zuhause auf Lebenszeit schenken möchte?

http://tierherzen-brauchen-hilfe.de/

Nickname 06.01.2017, 10.57 | (0/0) Kommentare | PL

Lala, lalala...

In der Vermittlung

seit 23.06.2015


• Mischling


• Hündin, kastriert


• geboren ca. 05.2009


• Schulterhöhe: ca. 40 cm


*****************


• Lala ist geimpft, gechipt, entwurmt, kastriert,

tierärztlich untersucht und hat einen EU-Pass.


BESCHREIBUNG VON LALA


Ein freundliches "HALLO", Ihr tierlieben Menschen!


Ich heiße Lala und bin eine Mischlingshündin. (Ich bin - von Euch aus gesehen -  die rechts im Bild, ohne Zopf und Brille. Die andere ist meine Pflegerin, eine ganz reizende Person, die allerdings nicht zur Vermittlung steht.) Auch wenn ich vielleicht nicht so aussehe, trete ich Euch anfangs eher schüchtern und zurückhaltend gegenüber. Jedoch nehme ich gerne Kontakt zu Euch auf und überzeuge mich, dass Ihr mir nichts Böses wollt. Schlechte Erfahrungen, Ihr versteht schon. Habe ich erst einmal Vertrauen aufgebaut, kommt mein wahrer Charakter zum Vorschein. Im Grunde bin ich nämlich eine sehr fröhliche, aufgeweckte und unheimlich lebensfrohe Hundedame. Ich liebe es dann, mit Euch durch den Garten zu tollen und bis zum Umfallen - na ja, beinahe - mit Euch zu toben.

 

Spielen ist meine absolute Lieblingsbeschäftigung,  egal ob mit Euch Zwei- oder anderen Vierbeinern. Dabei kann ich aber durchaus auch still sitzen. Wenn wir uns müde gespielt haben, liebe ich Eure streichelnden Hände sehr. Bei Unternehmungen bin ich an allem interessiert und laufe gut an der Leine mit.

 

Obwohl ich kein Teenie mehr bin, gibt es für mich noch allerhand zu lernen, aber mit ein paar Leckerchen wird das sicherlich ein Riesenspaß. Und wir können ja auch gern diese Hundeschule besuchen. Meine Artgenossen finde ich klasse und verhalte mich ihnen gegenüber äußerst sanft. Ich werde eine sehr anhängliche und treue Hundedame und schenke Euch meine ganze Liebe. Nur mit dem Alleinbleiben habe ich noch Probleme und suche deshalb ein Zuhause, in dem immer jemand da ist oder man mich mit zur Arbeit nehmen kann.

 

Ich wünsche mir sehnlichst eine nette Familie, die mir eine zweite Chance gibt und mit der ich durch dick und dünn gehen kann!

http://tierherzen-brauchen-hilfe.de/


Nickname 05.01.2017, 13.57 | (0/0) Kommentare | PL

Himmlisch, diese Ruhe!

So, die Silvesternacht hätten wir glücklich überstanden. Das freut vor allem unsere drei Süßen, die heute fast den ganzen Tag verschlafen haben. Für sie gab es reichlich Stress, weil die Knallerei hier gestern schon um 17 Uhr losging. Zwischen Mitternacht und ein Uhr früh wurde dann ohne Pause durchgeböllert. Ein paar ganz nette Funkenregen waren dabei; manche Nachbarn hatten sich wohl gedacht, weniger ist mehr und lieber in einige schöne Raketen investiert. Das meiste war aber einfach nur unerträglich laut. Nach meinem Hörsturz bin ich zwar besonders lärmempfindlich geworden, doch der Beste meinte auch, so schlimm wie in diesem Jahr war es lange nicht mehr.


Jetzt liegt Barny ganz entspannt in seinem Körbchen neben mir und schnorchelt vor sich hin.



Er wird ja immer richtig wütend, verbellt jeden Knaller einzeln und hatte entsprechend viel zu tun. Gespannt waren wir, wie Woody reagieren würde. Die Sache war ihm offensichtlich nicht geheuer, aber als großer Hund mochte es das wohl nicht zugeben. Er traute sich sogar einmal nach draußen in den Garten, machte jedoch, nachdem er das Geschäftliche erledigt hatte, postwendend wieder kehrt. Nelly trifft es immer am schlimmsten. Sobald der erste Kracher zu hören ist, verwandelt sie sich in ein zitterndes Häufchen Angst. Sie verkriecht sich dann in irgendeiner Ecke und lässt sich nicht einmal mit den feinsten Leckerlis hervorlocken, geschweige denn zum Rausgehen überreden. Demzufolge ist ihr in der Nacht ein kleines Malheurchen passiert, auf das Barny uns morgens diskret aufmerksam machte.


Früher gab es auch bei uns ein Feuerwerk. Mein Vater hatte Silvester Geburtstag, was für Familie und Freunde natürlich äußerst praktisch war, denn sie wussten immer, wohin sie zum Feiern gehen konnten. Wir haben aber nie so eine wüste Böllerei veranstaltet, wie sie heute üblich ist. Zwei oder drei Sonnen, ein paar Raketen und für jeden Gast eine Wunderkerze, das war´s.


Damals waren die Feuerwerksartikel allerdings kein lebensgefährlicher Billigramsch aus Polen oder Fernost, sondern deutlich teurer, dafür aber auch sicherer als heutzutage. Und mich beschleichen, wenn diese unsäglichen Batterien mit wer weiß wie vielen Schuss abgefeuert werden, noch ganz andere Gedanken. Ich erinnere mich nämlich, wie meine Omi immer sagte: „Weißt du, Kind, so ähnlich hat es sich im Krieg angehört, als die Bomben fielen.“ Hoffentlich müssen wir nie einen derartigen Vergleich anstellen.


In diesem Sinne, uns allen

ein friedliches, unbeschwertes Jahr!


Nickname 01.01.2017, 17.33 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Fröhliche Weihnachten! Geschenke mit Herz in (vor-)letzter Minute

 



Sie waren ihr ganzes Leben lang nur eines: unerwünscht.
Sie wurden getreten, geschlagen und verjagt.

Die Streunerhunde in Rumänien sterben meist jung. Baba ist da eine Ausnahme. Denn sie hatte zumindest einmal im Leben Glück: Damals, als die Polizei sie im letzten Moment davor gerettet hat, von bösartigen Menschen aus purer Langeweile zu Tode gesteinigt zu werden.

Schwer verletzt hat Baba diese Quälerei überlebt und im von VIER PFOTEN unterstützen Tierheim Speranta ein Zuhause gefunden. Wohl das erste in ihrem Leben, das diesen Namen verdient. Hier lebt sie mit vielen ehemaligen Streunerhunden. Und sie wird dieses Jahr zu Weihnachten in Sicherheit sein.



Doch es gibt noch so viele andere Hunde, die auch an Weihnachten allein, frierend und hungrig durch die Straßen streunen.

Bitte helfen Sie den einsamen Hunden gerade jetzt zu Weihnachten, indem Sie eine Patenschaft für Streunerhunde verschenken.

Machen Sie mit diesem sinnvollen Geschenk einem lieben Menschen eine große Freude. Denn mit 20€ im Monat tragen Sie dazu bei, dass wir Streunern dauerhaft und verlässlich beistehen können.

Verschenken Sie eine Streuner-Patenschaft!

Damit Ihr großartiges Weihnachtsgeschenk auch in Erinnerung bleibt, bekommt jeder Pate eine Urkunde.

Schon jetzt vielen Dank!
Ihr VIER PFOTEN Team

https://www.sicherspenden.at/vier-pfoten-de/pate-streunerhund-geschenk/

Nickname 22.12.2016, 17.35 | (0/0) Kommentare | PL

Wie sich die Bilder gleichen

Ich habe mich rar gemacht in letzter Zeit, hier und anderswo. Das liegt nicht am  vorweihnachtlichen Stress, der hat bei uns schon seit Jahren ausgedient. In den vergangenen Wochen ist nur so vieles passiert, das ich verarbeiten muss und wofür mir bis jetzt die passenden Worte fehlen. Bevor ich nichtssagende Phrasen dresche, lasse ich lieber ein paar Bilder sprechen.

Das ist WOODY, unser neuestes Familienmitglied:



Sein Pflegefrauchen brachte ihn am Dienstag hierher. Noch hat er sozusagen Probezeit, aber wir denken, dass seine Odyssee bei uns ihr Ende finden wird.

Es heißt ja, Hunde suchen ihren Nachfolger aus. Schon einige Male durften wir erfahren, dass das stimmt. Liebes Böbchen, wie es scheint, hast Du gut gewählt.

Das war im Advent 2015, ein Bild aus glücklichen Tagen:


Dieses Foto entstand gestern:


Wir wünschen einen besinnlichen 4. Advent!

Nickname 18.12.2016, 14.05 | (3/2) Kommentare (RSS) | PL

Wo uns die Worte fehlen...

...da müssen wir Bilder sprechen lassen.


Seit Rumäniens Regierung im September 2013 mit dem sogenannten Tötungsgesetz die Jagd auf die landesweit geschätzten 2 Millionen Tiere offiziell eröffnet hat, kennt die Brutalität keine Grenzen mehr. Die Streuner werden gefangen und in schreckliche Sammellager gebracht, die sie in der Regel nicht mehr lebend verlassen. Ein mafiaähnliches System verdient gut auf dem Rücken der Tiere. Korrupte Bürgermeister, dubiose Privatfirmen, skrupellose Hundefänger, der Sumpf, in den die lokale Polizei oft involviert ist, zieht sich bis in die obersten Veterinärbehörden. Steuergelder in Millionenhöhe, die laut Gesetz für das tierschutzgerechte Einfangen, die Unterbringung und Versorgung der Hunde in städtischen Tierheimen und nach Zweiwochenfrist fachgerechtes Einschläfern durch einen Tierarzt genutzt werden sollen, versickern in dunklen Kanälen, während die Hunde in den Tötungsstationen sich vor Hunger gegenseitig fressen. Gegen diese grausame Praxis lehnen sich Tierfreunde aus ganz Europa auf, allen voran der rumänische Tierrechtler Claudiu Dumitriu, der versucht, auf juristischem Weg gegen das Tötungsgesetz vorzugehen. Mit ihrem verzweifelten Kampf für die Hunde bringen die Tierschützer auch ihre Sehnsucht nach einer Wertegesellschaft und einem funktionierenden Rechtsstaat zum Ausdruck.


Der nachfolgende Film, der von Stefanie Fink gedreht wurde, dokumentiert den schändlichen Umgang rumänischer Behörden mit den Straßenhunden Rumäniens. Bitte verbreite diesen Film auch unter Deinen Freunden. Die ganze Welt soll erfahren, wie primitiv und unmenschlich das durch Ignoranz entstandene Hundeproblem in vielen Städten Rumäniens behandelt wird. Rumänien – welch eine Schande Europas! Teilt, was das Zeug hält!


(Mit freundlicher Genehmigung von   https://wolodja51.wordpress.com/author/wolodja51/ )



Nickname 04.11.2016, 10.30 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Die Kutsche fährt retour

Vor einiger Zeit habe ich hier das Gedicht 'FRAU VS. HUND' wiedergegeben. Es löste völlig zu Recht heftige Empörung aus. Zur Erinnerung noch einmal das "Werk":


"Jüngling in den reifen Jahren,
willst du nehmen eine Frau,
denke stets an die Gefahren,
überleg´ es dir genau.


Hüte dich vor Liebesgaben,
hüte dich vor schwacher Stund´,
willst du lieben ohne Plagen,
kauf dir lieber einen Hund!


So ein Hund gehört dir immer,
weil er dich als Herrn erkennt,
bei einer Frau geschieht das nimmer,
denn Gehorsam ist ihr fremd.


Mitgift hat er freilich keine,
aber eines weißt du ganz genau,
so ein Hund wird immer treu sein –
weißt du das von deiner Frau?


So ein Hund weint nie ´ne Träne,
niemals braucht er Aspirin,
abends hat er nie Migräne
und braucht nie was anzuzieh´n.


Willst du mal ´ne Reise machen,
kannst du ruhig den Wau Wau
einem Freund in Pflege geben –
versuch das mal mit deiner Frau!


Gehst du mit ihr auf die Straße,
bleibt sie plötzlich stille steh´n:
"Lieber Mann, mich drückt die Blase,
halt die Tasche, ich muss gehen."


Deinem Hund genügt ein Bäumchen,
denn er nimmt´s nicht so genau,
er hebt einfach hoch das Beinchen –
verlang das mal von deiner Frau!


Vor den Läden steh´n die Frauen,
neue Kleider sind ihr Ziel,
können gar nicht satt sich schauen,
haben Hüte nie zu viel.


Einen Hund, den brauchst du nimmer
auszuschmücken wie ´nen Pfau,
denn er läuft ja nackend immer –
verlang das mal von deiner Frau!


Willst du wie in früheren Tagen,
abends in die Kneipe geh´n,
musst die erst dein Frauchen fragen,
bitte, bitte, musst du fleh´n.

Bei den Hunden ist das anders,
denn die Sitten sind hier rauh,
diese werden eingeschlossen –
versuch das mal mit deiner Frau!


Und kommst du mal spät nach Hause,
willst zu ihr ins Bettchen geh´n,
wird sie toben ohne Pause:
"Geh, ich will dich nicht mehr seh´n!"


Doch wie anders ist so´n Hündchen,
macht es mal zu laut wau wau,
kriegt es eines auf die Schnauze –
mach das mal mit deiner Frau!


Drum ihr Männer, lasst euch sagen,
lasst die Hände von der Frau,
denn in ihren alten Tagen,
wird sie hässlich, alt und grau.


Wird dein Hund dir mal zuwider,
dann verkaufst du den Wau Wau
und kaufst dir ´nen neuen wieder –
verkauf mal so ´ne alte Frau!


Geschmacklos, oder? Besonders die zwei letzten  Strophen wurden von Vielen als abstoßend empfunden, und mit Humor hat das wirklich nichts mehr zu tun. Vor kurzem bin ich nun auf das aus meiner Sicht höchst vergnügliche Gegenstück gestoßen. Ich finde, das kann man ruhig so stehen lassen. Aber lest bitte selbst:


Mädel, bist du zwanzig Jahr´,
nimm dir niemals einen Mann.
Willst du dich vor Leid bewahren,
schaff dir bloß kein Mannsbild an.


Schlecht sind heute alle Männer,
Kind, ich weiß das ganz genau.
Ich geb´ dir 'nen Rat als Kenner:
"Kauf dir lieber ´nen WAUWAU".


So ein Hündchen, ein Wauwauchen,
das ist Geld und Goldes wert.
Sagst du nur, "Sei lieb zu Frauchen",
ist er lieb, wie's sich gehört.


Und des Nachts vor deinem Bettchen
liegt er und bewacht dich dann.
Wohlbemerkt: "Vor" deinem Bettchen,
glaubst du denn, das tut ein Mann???


So ein Hündchen kannst du streicheln,
kannst zu ihm so zärtlich sein.
Doch willst du einem Manne schmeicheln,
bildet er sich gleich was ein.


So ein Hund, der kann nicht lügen,
höchstens knurrt er dann und wann.
Er wird niemals dich betrügen.
Weißt du das von deinem Mann???


So ein Hündchen geht nie kegeln,
lässt dich nie des Nachts allein.
Geht nicht zum Fußball, geht nicht segeln,
der will stets nur bei dir sein.


Und führen fern dich deine Wege,
gibst du dein WauWauchen dann
bei der Nachbarin in Pflege.
Mach das mal mit deinem Mann!


Zugegeben, beim Lesen habe ich das eine oder andere Mal mit dem Kopf genickt - obwohl der Beste selbstverständlich die berühmte Ausnahme von der Regel und über jede Kritik erhaben ist, ebenso wie alle anderen hier lesenden Herren der Schöpfung!


Nickname 28.10.2016, 13.56 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Völkerverständigung - so geht´s!

"Zwei wie Hund und Katze" - diese Beziehung war und ist eine Geschichte voller Missverständnisse... Das Verhältnis der Beiden muss aber keineswegs immer nur Erzfeindschaft bedeuten. Wie es auch anders gehen kann, wird im folgenden Gedicht beschrieben:

Ein Mops aus Nicaragua
erging sich vor dem Haus.
Er pflückte Blumen hier und da
und flocht sie dann zum Strauß.

Ein Kätzchen aus Bolivien
im schönsten Sonntagsstaat
das machte aus Endivien
erfrischenden Salat.

Sie tat ihn in ein Kübelchen.
Dann knetete sie Klops
aus Hackefleisch und Zwiebelchen,
und alles für den Mops.

Und als der Mops zum Kätzchen kam
mit Blumen und Konfekt
und liebevoll ihr Tätzchen nahm,
war schon der Tisch gedeckt.

Im Zimmer unterm Giebelchen
verzehrten sie in Ruh
die Klopse mit den Zwiebelchen
und den Salat dazu.

Und als das Mahl zu Ende war,
da futterten sie Drops
und reichten sich die Pfötchen dar,
das Kätzchen und der Mops.

Man sieht daraus: Im Grunde sind
sich Hund und Katze gut,
weil, wenn die zwei im Bunde sind,
keins etwas Böses tut.

Wenn Hund und Katz´ sich einigen,
gibt´s manchen frohen Hops.
Das können euch bescheinigen
das Kätzchen und der Mops.

(James Krüss)

Für uns Zweibeiner durchaus zur Nachahmung empfohlen, meine ich. Allen Lesern einen freundschaftlichen Feierabend!


Nickname 20.10.2016, 17.39 | (0/0) Kommentare | PL

Hört es denn niemals auf?



Mir fällt nichts weiter dazu ein als:

BITTE unterschreiben,

im Namen der Menschlichkeit!!!


https://www.change.org/p/bundesregierung-stoppt-den-hundefleischhandel-in-china?

Nickname 10.10.2016, 16.41 | (0/0) Kommentare | PL

Die tolle Knolle: Mythos und Wahrheit


Hunde dürfen keine gekochten Kartoffeln fressen, weil diese für sie unverdaulich sind. Das erfuhr ich kürzlich von einer lieben Gassifreundin, die sich mit diesen Dingen bestens auskennt. Ich erschrak, denn anscheinend hatten wir jahrzehntelang einen Riesenfehler begangen. Gekochte Kartoffeln, Hühnchen und Hüttenkäse waren nämlich seit jeher Standard bei uns, wenn einer unserer Vierbeiner sich einen Magen-Darmvirus eingefangen hatte und für einige Tage Diät leben musste. Ich rief umgehend bei unserer Tierärztin an und erzählte ihr davon. Sie beruhigte mich sogleich: Diese Annahme gehört zu den zahlreichen Mythen und Irrtümern, die sich bis heute hartnäckig halten, obwohl sie schon längst widerlegt wurden. Außerdem gibt es immer mehr Hunde, die auf die Kartoffel angewiesen sind. Unser Julchen und inzwischen leider auch unser Barnybärchen konnten und können dafür als Beispiel dienen: Beide hatten, beziehungsweise haben sie, IBD.

Dabei handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung, die mit chronischer Darmentzündung oder - wie in Barnys Fall - mit wiederkehrenden, akuten Schüben einer Gastritis (schwerer Magenschleimhautentzündung) sowie  extremer Futtermittelunverträglichkeit einhergeht.

Eine komplizierte Angelegenheit, unheilbar, schwierig zu diagnostizieren und noch schwieriger zu behandeln.

Notwendig ist vor allem eine lebenslange, spezielle Diät. Welche, das gilt es individuell im Eliminations- d.h. Ausschlussverfahren herauszufinden. Das Futter soll nur aus einer einzigen Proteinquelle bestehen und muss etwas sein, das das Tier aller Wahrscheinlichkeit nach noch nie in seinem Leben gefressen hat. Rind oder Geflügel scheiden also in der Regel aus. Jegliches Getreide - Reis und Nudeln eingeschlossen - ist tabu. Damit kommen als Kohlenhydratquelle nur gekochte Kartoffeln, Süßkartoffeln und Pastinaken infrage. Sämtliche herkömmlichen Leckerlis und Hundekuchen, die ja vorwiegend aus Getreide bestehen, sind ebenfalls verboten. Bei Julchen hatten wir das Glück, dass sie wenigstens Hühnchen vertrug; gedünstet und in Form von 100 % reinem, getrocknetem Hähnchenbrustfilet als Snack für zwischendurch. So konnten wir ihr zumindest ein klein wenig Abwechslung bereiten. Bei Barny besteht der begründete Verdacht, dass - neben anderem - auch und gerade Hühnchen seine Allergie mit verursacht hat. Wir mussten daher auf exotischere Fleischsorten umsteigen. Zum Glück gibt es mittlerweile Hersteller, die auf diese besondere Tiernahrung spezialisiert sind und auch entsprechende Leckerlis anbieten.

Wer mehr über diese Krankheit erfahren möchte, darf gern hier nachlesen:

http://www.lindermanns-tierwelt.de/artikel-hund/chronische-darmentzundung-beim-hund/
(Beim Menschen kennt man sie übrigens schon seit langem als Morbus Crohn und Colitis ulcerosa.)

Danke, meine liebe Gassifreundin, für den gut gemeinten Hinweis. Trotzdem bin ich froh, dass Du ausnahmsweise unrecht hattest und wir bisher alles richtig gemacht haben.



JULCHEN, unsere Hundeomi,
die noch recht lebhaft und fröhlich sein konnte!

Nickname 03.10.2016, 16.33 | (0/0) Kommentare | PL

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ÜBER MICH:Geboren vor 61 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.
Verheiratet mit dem besten aller Ehemänner und glückliches Frauchen von drei allerliebsten Fellnasen.


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