Mitternachtsspitzen

Blogeinträge (themensortiert)

Thema:

KLEINE RÄUBERTOCHTER IM GROSSEN GLÜCK

Die süße RONJA hat eine sehr liebe Adoptantin gefunden

und wird schon bald in ein wunderschönes Für-Immer-Zuhause reisen!




R O N J A

Hündin,  ca. 2010 geboren

und ca. 50 cm groß

sehr lieb, ruhig, vorsichtig und zurückhaltend, sozial


Nun ist es soweit... NUN KANN ICH MEINE TAGE ZÄHLEN, ODER?


Diese Hölle kann ich nicht lange überleben, ich bin viel zu alt und zu schwach. Der Winter steht vor der Tür und nachts, wenn die Kälte sich durch mein nasses Fell bohrt, spüre ich schon jetzt meine alten, schmerzenden Knochen.


Ich war unerwünscht - ein alter Hund, groß und schwarz!Man wollte mich nicht mehr sehen. Und es ist ja auch so einfach, ein Anruf nur, dann kommen sie und bringen dich fort an diesen furchtbaren Ort – weggesperrt und entsorgt!


Ich fühle mich so hilflos, denn ich weiß, dass ich kaum eine Chance habe, hier lebend wieder herauszukommen.Bitte helft mir, damit ich hier nicht elendig zugrunde gehen muss!




Ich möchte doch so gern noch ein bischen Liebe in meinem Leben spüren. Und vielleicht hat da draußen doch noch jemand ein kleines warmes Plätzchen für mich?


Dann schreibt bitte ganz schnell an:


Bianca Raabe,

Nadine Decker

oder

Andrea Sbrisny von

SAVING ANGELS DEUTSCHLAND e.V.


http://www.facebook.com/SavingAngelsDeutschland/



 

Nickname 08.11.2020, 22.00 | (0/0) Kommentare | PL

SOLL´S DAS SCHON GEWESEN SEIN?




KIOKI war ein Welpe – klein, unschuldig und völlig unbedarft, Wie Welpen nun einmal sind, wollte er spielen, laufen, schmusen und die Welt entdecken. Doch seine Unbedarftheit endete eines Tages im Shelter „Kozhuhovo“, Er wusste nicht, dass damit sein Leben geschrieben war, er wusste nicht, dass er ab sofort eine von unglaublich vielen, armen Seelen war.


Dieses Wissen erreichte ihn leider sehr schnell… ab sofort fand sein ganzes Leben nun in einem kleinen Außenzwinger mit einer Holzhütte statt. Sein Leben wurde auf eine Stunde in der Woche im Auslauf reduziert. Es blieben für diesen kleinen, unschuldigen Welpen also nur ein paar Minuten, in denen er spielen, laufen und schmusen konnte. Von der Entdeckung der Welt war nichts mehr übrig, denn egal wo er auch hin ging, es waren überall Zäune, die ihn begrenzten, die sein Leben begrenzten. Es gab nichts mehr zu entdecken.


Er wollte so viel und bekam nichts.


Mittlerweile ist aus dem kleinen, unschuldigen und unbedarften Welpen ein erwachsener Rüde geworden. Die Jahre sind vergangen, seine Welpenzeit, ist längst vorüber und vergessen. Kioki hat sich dem Shelter-Leben angepasst … es blieb ihm ja auch nichts anderes übrig. Wenn er die Wahl hätte, würde sein Leben wohl nicht an diesem tristen Ort stattfinden.


Kioki liebt Menschen und ist ein richtiger Spaßvogel. Umso schwerer muss es für ihn sein, wenn er fast immer nur weggesperrt ist und sich nicht seine geliebten Streicheleinheiten von den Betreuern abholen oder mit seinen Hundekumpels toben kann. Er ist ein junger Hund, der so viel nachzuholen hat, der Spaß am Leben hat, wenn er denn eins hätte. In den kurzen Momenten außerhalb seines Zwingers blüht er auf und er ist voller Energie und Tatendrang. Er weiß kaum, was er zuerst oder zuletzt machen soll… Die Zeit ist halt viel zu kurz, um all das, was er so gerne machen würde, genießen zu können. Dennoch versucht er das Beste daraus zu machen und hat sich bis heute seine fröhliche und freundliche Art bewahrt.




Seine Chancen, vor Ort noch adoptiert zu werden, sind verschwindend gering und daher möchten wir nun alles versuchen, ein tolles Zuhause für Kioki zu finden. Wir wissen, dass die Zeit viel zu schnell vergeht und wir möchten auf keinen Fall, dass Kioki in diesem Shelter alt werden muss, ohne jemals die Chance auf ein behütetes Leben gehabt zu haben. Wir haben so viele Senioren, die fast ihr gesamtes Leben dort verbracht haben, das möchten wir Kioki ersparen. Er soll dort niemals ein Langzeitinsasse werden.


Die Vermittlung von Kioki erfolgt ausschließlich auf eine Endstelle über Tierschutz miteinander e.V. . Kioki ist bereits gechipt, kastriert und geimpft.


Kioki ist 2015 geboren, ca. 55cm hoch, aktiv und wissbegierig. Wir könnten ihn uns gut in einer Familie mit älteren Kindern vorstellen. Auch ein Leben als Zweithund ist durchaus möglich, denn er ist gut verträglich mit seinen Artgenossen, möchte aber gern die Führung übernehmen. Kioki muss noch viel lernen, denn bisher hatte nie die Möglichkeit dazu.


Weitere Bilder von Kioki sind in seinem Vermittlungsinserat zu finden http://tierschutz-miteinander.de/…/h…/rueden-gross/909-kioki


Wenn Sie Ihr Leben gern mit Kioki teilen möchten, dann freut sich seine Vermittlerin Claudia Peters auf eine ernstgemeinte Anfrage.


Email:
c.peters@tierschutz-miteinander.de
Telefon: 05363-989350
Mobil: 0160-93286787


Lieber Kioki, wir hoffen, dass wir die richtigen Menschen für Dich finden. Menschen, die Dich immer begleiten werden und denen Du nicht egal bist. Wir wünschen Dir von Herzen, dass Du Dein Leben noch ohne Einsamkeit und Gitter leben kannst… Wir werden alles für Dich versuchen und Dich nicht vergessen bis es soweit ist!

Nickname 11.10.2020, 16.52 | (0/0) Kommentare | PL

DER KORB DES ALTEN MANNES

FREI ERZÄHLT NACH SHAD HELMSTETTER

 

Es war einmal ein Waisenjunge. Er zog von Dorf zu Dorf, immer auf der Suche nach etwas Essbarem und einem Dach über dem Kopf.


Eines Tages traf der Junge auf einen alten Mann, der ebenfalls von Dorf zu Dorf wanderte. Sie beschlossen, gemeinsam weiterzugehen.


Der alte Mann trug einen großen, zugedeckten Weidenkorb, der offenbar sehr schwer war, denn der Alte lief tief gebeugt und stöhnte hin und wieder unter der Last. Als sie Rast an einem Bach machten, stellte der alte Mann seinen Korb erschöpft auf den Boden.


Der Junge fragte "Soll ich deinen Korb für dich tragen?"


"Nein", antwortete der Alte, "den Korb kannst du nicht für mich tragen. Ich muss ihn ganz allein tragen."


"Was ist denn in dem Korb?" fragte der Junge, doch er erhielt keine Antwort.


Viele Tage wanderten die beiden gemeinsam. Nachts, wenn der Alte glaubte, dass der Junge schlief, kramte er in seinem Korb herum und sprach leise mit sich selbst.


Es kam der Tag, an dem der alte Mann nicht mehr weitergehen konnte. Er legte sich nieder, um zu sterben. Und er sprach zu dem Jungen: "Du wolltest wissen, was in meinem Korb ist, nicht wahr? In diesem Korb sind all die Dinge, die ich von mir selbst glaubte und die nicht stimmten. Es sind die Steine, die mir meine Reise erschwerten. Auf meinem Rücken habe ich die Last jedes Kieselsteines des Zweifels, jedes Sandkorns der Unsicherheit und jedes Mühlsteins des Irrwegs getragen, die ich Laufe meines Lebens gesammelt habe. Aber ach – ohne sie hätte ich so viel weiter kommen können im Leben. Statt meine Träume zu verwirklichen, bin ich nun nur hier angekommen." Und er schloss die Augen und starb.


Der Junge ging zu dem Korb und hob den Deckel ab. Der Korb, der den alten Mann so lange niedergedrückt hatte, war leer.



 

Beim Lesen der Geschichte fiel mir auf, dass ich ganz gut an der Stelle des alten Mannes hätte sein können. Anderen geht es vielleicht ebenso: Sie fühlen sich wie „in den Fuß gehauen“ durch die Zweifel und die Unsicherheiten, die sie von klein an mit sich herumschleppen. Bestimmt wurde den Wenigsten damals gesagt, sie seien einzigartig, wunderbar und liebenswert und das trotz – oder gerade wegen – ihrer Fehler und Schwächen. Meine Mutter war jedes Mal persönlich beleidigt, wenn ich eine Klassenarbeit verhauen hatte. Dann hieß es: „Hast du wieder stundenlang geschmökert, anstatt zu lernen? So schwer kann´s wohl nicht gewesen sein, sonst hätten andere keine Eins oder Zwei geschrieben. Also, streng dich beim nächsten Mal mehr an, wir wollen doch stolz auf dich sein.“ Für mich hieß das übersetzt, ich sei unfähig und dumm, denn ich hatte ja gelernt und es trotzdem nicht kapiert. Heute weiß ich, dass sie im Grunde gar nichts dafür konnte. Sie war wie eine dieser Eislaufmuttis; ich sollte ihre eigenen Ambitionen verwirklichen, die sie selber aufgrund der Umstände nicht ausleben konnte.

 

Aber wenn wir schon als Kind derart negative Urteile über uns hören, halten wir sie für wahr; sie werden uns ja von den Menschen eingeimpft, die uns am nächsten stehen und denen wir vertrauen. Sie wurzeln tief in unserem Kopf und unserem Herzen, wo sie zu regelrechten Glaubenssätzen werden, die wir nicht mehr ausreißen können. Schließlich geht es uns wie dem alten Mann: Wir tragen die Last solcher abwertenden Gedanken bis ans Ende auf unseren Schultern.

 

Irgendwann müssen also wir den Korb der Zweifel und Unsicherheiten absetzen und für immer in die Ecke stellen. Sonst belastet er uns auf ewig und verhindert, dass wir unbeschwert unsere Ziele verfolgen, unsere Träume verwirklichen und einfach leben.

 

Eine kleine Übung, um im Hier und Jetzt anzukommen:

 

HEUTE

entscheide ich mich dafür,

keine Vergangenheit  zu haben.

Ich "vergesse" alles,

was ich erlebt und erfahren habe

und lebe nur heute.



Nickname 26.08.2018, 12.42 | (0/0) Kommentare | PL

DEN SEINEN SCHENKT DER HERR VERGESSEN

Der Pfarrer predigt in seiner Sonntagsandacht gegen den Ehebruch. Nach dem Gottesdienst bedankt sich ein männliches Mitglied der Gemeinde überschwänglich bei dem geistlichen Herren.
"Sind Sie durch meine Worte zu tieferen Einsichten gekommen?" erkundigt sich der Pfarrer.
"Das gerade nicht, Herr Pfarrer", strahlt der Mann, "aber mir ist endlich wieder eingefallen, wo ich letzte Woche meinen Schirm vergessen habe!"


Einem Geistlichen wurde vor der Predigt ein Brief überreicht, in dem nur ein einziges Wort stand: BLÖDMANN.
Auf der Kanzel erzählt er der Gemeinde davon:
"Ich kenne viele Beispiele dafür, daß jemand einen Brief schreibt und dann vergisst, ihn zu unterschreiben. Aber das hier ist der erste Fall, in dem jemand mit seinem Namen unterschreibt und den Brief zu schreiben vergisst!"


Allen Lesern

 einen unvergesslichen Feierabend!

Nickname 14.07.2018, 18.10 | (0/0) Kommentare | PL

2020
<<< November >>>
Mo Di Mi Do Fr Sa So
      01
02030405060708
09101112131415
16171819202122
23242526272829
30      
ÜBER MICH:Geboren vor 65 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.
Verheiratet mit dem besten aller Ehemänner und glückliches Frauchen von sieben allerliebsten Fellnasen.

Einige Beiträge dieses Blogs enthalten
kostenfreie, unbestellte Werbung
durch Bilder, Namensnennung und/oder Verlinkung,
welche meinen persönlichen Geschmack wiedergeben
und KEINE Kaufempfehlung darstellen!
Besucherzaehler