Mitternachtsspitzen
Die Vorstellung, dass manche Leben weniger zählen als andere, ist die Wurzel all dessen, was verkehrt läuft in der Welt.

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gemeldet am: 11.10.2022 13:03

DREI FRAGEN HINTER DER TÜR

Biografiearbeit ist ein wichtiger und durchaus lehrreicher Bestandteil der Seniorenbeschäftigung. Sie hat den Vorteil, dass alle mitmachen können. Es gibt weder Gewinner noch Verlierer; jede Geschichte ist einzigartig, und die meisten alten Menschen berichten gern aus ihrer Vergangenheit.

 

Wir haben in der Gruppe einen Herrn – ehemaliger Offizier, Oberlehrer, Buchautor und Weltenbummler -, der im August seinen einhundertsten Geburtstag feierte. Naturgemäß hat er einige körperliche Einschränkungen, aber geistig ist er fitter als so mancher Fünfzigjährige. Wenn er erzählt, hört man die sprichwörtliche Stecknadel fallen. Er schildert seine Erlebnisse so bildhaft und anschaulich, das man tatsächlich meint, selbst dabei gewesen zu sein.

 

Vielen anderen fällt es dagegen schwer, so frisch und frei von der Leber weg zu sprechen. Wenn man sie auffordert, nun erzählen Sie uns doch etwas aus ihrem Leben, herrscht oft zunächst betretenes Schweigen. Dann muss man nachhaken und ganz konkrete Fragen stellen. Ist ein solcher Aufhänger gefunden, fließen die Worte in der Regel von allein.

 

Nur so zum Vergnügen habe ich mir auch einige dieser Fragen gestellt und war bass erstaunt, was da beim Beantworten alles zutage kam. Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen – und versuchen Sie es doch selbst einmal. Manches aus Ihrem Leben sehen Sie dann vielleicht in einem völlig neuen Licht!

Nickname 01.12.2022, 19.05| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: ALLERLEI PLAUDEREI | Tags: Offizier, Oberlehrer, Buchautor, Weltenbummler, Biografiearbeit, Seniorenbeschäftigung,

ALLER GUTEN DINGE SIND DREI



HOLLY


 Hündin

geb. 2017

50-55 cm Schulterhöhe

geimpf, gechipt, kastriert

offen gegenüber Menschen, die sie kennt

bei neuen Menschen erst einmal schüchtern und vorsichtig

umgänglich und gut verträglich mit Artgenossen

läuft brav an der Leine

Herz und Körbchen für immer gesucht


 Eine schwarze Schönheit auf der Suche nach ihrer dritten Chance!


Manche erinnern sich vielleicht noch an Dich und Deine beiden Geschwister, die Ellie und den Tim. Drei kleine, schwarze Hundekinder, vom zarten Welpenalter an eingesperrt im riesigen Moskauer Shelter Kozhuhovo und mit einem angeborenen Problem der hinteren Kreuzbänder. 


Vor einem Jahr konnten wir mit einer Spendenaktion dabei helfen, dass sowohl Du als auch Tim erfolgreich am Kreuzband operiert wurden. Ellie hatte diese Operationen schon im Jahr 2019 hinter sich gebracht. 


So bekamst Du zwei Chancen: Im Abstand von nur wenigen Wochen wurdest Du an beiden Hinterbeinchen operiert. Heute bist Du schmerzfrei und läufst wunderbar flüssig ohne zu hinken an der Leine. 



Nun sind wir für Dich auf der Suche nach Deiner dritten Chance, einem eigenen Zuhause. Zwar bist – und bleibst Du vorerst auch - eine Hündin, der durch den frühen Einzug ins Shelter und die langen Jahre dort ein wichtiger Teil der Sozialisierung fehlt. Du hattest ja nie Gelegenheit, um Eindrücke von der Welt da draußen zu sammeln, zu erleben und zu verarbeiten. Aber durch Deine Krankengeschichte hast Du Dich zumindest einigen Menschen geöffnet auch das Spazierengehen an der Leine gelernt. 


So bringst Du die besten Voraussetzungen für Deinen Einzug in ein eigenes, liebevolles Zuhause mit. Aber natürlich wird es Zeit Verständnis und Geduld brauchen, um Dich an ein Leben hier bei uns zu gewöhnen. Doch mithilfe Deiner Menschen schaffst Du das, wie schon so viele glücklich Vermittelte es vor Dir schafften. Ein freundlicher Artgenosse, bei welchem Du Dir abschauen kannst, wie so ein richtiges Hundeleben funktioniert, wäre sicher schön, ist aber absolut kein Muss.




Wir wissen, dass ein großes, schwarzes Hundemädchen wie Du es wohl schwerer haben wirst als andere, ein schönes Zuhause zu finden. Aber nachdem wir mit Hilfe von vielen lieben Spendern schon dafür sorgen konnten, dass Du heute ohne Schmerzen durchs Leben läufst, soll es nun endlich auch ein glückliches Leben sein. 


Möchten vielleicht Sie unserer wunderschönen Holly zu diesem Glück verhelfen? Dann melden Sie sich bitte bei uns. Vielen, lieben Dank!




Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".


Hier finden Sie ein Filmchen von Holly beim Gassigehen im Shelter:


https://youtu.be/j3fXGPwAeKQ


Vermittlerkontakt/Fragen:


Ulrike Worringer

Tel.: 0171-1817071

E-Mail: Ulrike.Worringer@T-Online.de


https://www.facebook.com/ProCanesEtEquos

Nickname 27.11.2022, 18.26| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: Vor einem Jahr, konnten wir mit einer Spendenaktion, dabei helfen, dass sowohl Du, als auch Tim, erfolgreich am Kreuzband operiert wurden., Ellie hatte diese Operationen, schon im Jahr 2019, hinter sich gebracht. ,

WER DEN STICH HAT, MACHT DAS SPIEL!



Stich ist im Shelter aufgewachsen und durfte noch nie erfahren, wie es ist, ein eigenes Zuhause zu haben. Er ist ein ungefähr fünfjähriger junger Rüde und wartet bereits, seitdem er ein Welpe ist, im Shelter "Kozhuhovo" in Russland auf seine eigene Familie.

Trotz der Einsamkeit und eines Lebens im Zwinger hat er sich zu einem lebensfrohen, kontaktfreudigen und freundlichen Burschen entwickelt, der seinen Menschen zum Toben und Spielen sucht. Die Betreuer beschreiben ihn als aufgeweckten und neugierigen Hund, der jede kleinste Aufmerksamkeit und Streicheleinheit genießt. Stich ist noch so jung und möchte die Welt gemeinsam mit seiner Familie entdecken. Er genießt es sehr, wenn man sich mit ihm beschäftigt.




Bei fremden Menschen zeigt sich Stich im Shelter zunächst zurückhaltend und schüchtern; er taut jedoch schnell bei seinen Betreuern auf und fasst Vertrauen Er sucht liebevolle Menschen, die ihm in Situationen, in denen er sich unsicher fühlt, Orientierung und Rückhalt geben können.


Als junger Hund ist er sehr wissbegierig und benötigt noch ein wenig Erziehung, denn er kennt bisher nur den trostlosen und eintönigen Alltag im Shelter. Kurze Spaziergänge an der Hundeleine sind ihm bekannt, denn einmal pro Woche für eine Stunde besuchen ihn die freiwilligen Helfer und er kann für ein Weilchen dem grauen Alltag entfliehen. Anderen Hunden gegenüber zeigt er sich freundlich und zurückhaltend. Wenn er sich unsicher fühlt, sucht er Halt bei seinem Betreuer.




Stich hat eine Schulterhöhe von ca. 60 cm und wird kastriert, geimpft und bereits gechipt an seine Endstelle vermittelt. Ob er sich mit Katzen verstehen würde, können wir leider nicht sagen.


Wir suchen, wie für all unsere Hunde, für Stich ein Für-Immer-Zuhause.

Bei ernsthaftem Interesse wenden Sie sich bitte an unsere Team-Kolleginnen. Vielen, lieben Dank!


https://www.facebook.com/Chance.fuer.Shelterhunde

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Nickname 12.11.2022, 09.03| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: STICH, ist noch so jung, und möchte die Welt gemeinsam mit seiner Familie entdecken., Er genießt es sehr, wenn man sich mit ihm beschäftigt.,

WAS HÄNSCHEN NICHT LERNT



...ein Hund,

der niemals erwachsen werden möchte


Rüde

geb. 2014

  60 cm Schulterhöhe

keine Krankheiten bekannt

geimpft, gechicpt, kastriert

bestens verträglich mit Artgenossen

freundlich zu Menschen

läuft artig an der Leine

Liebe auf Lebenszeit gesucht


Hans´ Leben begann, wie eigentlich kein Hundeleben beginnen sollte. Gerade von der Mutter entwöhnt und dann in einer Welt gelandet, die aus Gittern und Trostlosigkeit besteht. Der einsamen Welt des Shelters "Kozhuhovo".


Und hier lebt er nun seit 2014. Hans ist im Shelter aufgewachsen und hat somit nie ein Leben ohne Einsamkeit und ohne Gitter kennen gelernt. Noch nie durfte er erfahren, wie es ist, ein eigenes Zuhause zu haben.


Im Sommer der Hitze ausgesetzt, im Winter der russischen Kälte. Kein Körbchen, nur eine kleine Holzhütte im Zwinger die ein wenig Schutz gibt. Und das einzige Bisschen Freiheit das Hans kennt, ist wenn er einmal in der Woche in den Auslauf darf. Hier kann er mit seinen Artgenossen spielen und ein paar wenige Streicheleinheiten von den Betreuern bekommen. Ein kleines bisschen Glück.


Und Glück ist das, was Hans bisher in Russland nicht hatte. Er ist mittlerweile kein kleiner Welpe mehr. Er ist ein großer, wunderschöner Rüde geworden. Zu groß für eine kleine russische Stadtwohnung. Zu schwarz und unscheinbar um gesehen zu werden.


Nur einmal wurde der hübsche, ca. 60 cm großer Rüde für eine kurze Zeit aus dem Shelter adoptiert. Er durfte das Shelter Kozhuhovo für 5 Monate verlassen, denn er sollte als Wachhund dienen. Doch leider war Hans ganz und gar nicht dafür geeignet.


Niemand hatte Hans gezeigt wie sich ein Wachhund verhält oder was die Aufgaben eines Wachhundes sind. Mal ganz davon abgesehen, dass Hans auch nicht einen Ansatz von Wachhund in sich trägt. Er ist ein lieber und freundlicher Kerl, der viel lieber bei den Menschen ist, sich streicheln lässt und mit einem spielt. Sein Interesse irgendetwas oder jemanden zu beschützen und zu bewachen, war gleich null.


So hieß es für Hans wieder zurück ins Shelter und darauf hoffen, dass sich andere, liebe Menschen finden, die ihm ein richtiges Zuhause als Familienhund schenken würden. Doch diese Menschen blieben aus und Hans ist ein weiterer schwarzer Hund unter vielen. Er fristet sein Dasein im Zwinger, freut sich über den Besuch der Betreuer und lebt Tag für Tag vor sich hin.




Besonders angetan ist Hans von den Betreuern im Shelter, die kommen, um ihn und die anderen Hunde in den Auslauf zu lassen, mit ihnen spazieren gehen, sie streicheln und ihnen Aufmerksamkeiten schenken. Hans mag es sehr, wenn er sich auf seine Hinterbeine stellen kann und sich dann an die Betreuer schmiegen darf, ihnen in die Augen schaut und sieht – für diesen einen Moment ist diese Welt schön und er wird gesehen.


Mit seinen 8 Jahren ist Hans immer noch recht verspielt und aktiv. Im Inneren ist er ein junger Hund, einer der nie so richtig erwachsen werden wollte – ein großer Peter Pan halt. Es wäre wirklich schön, wenn Hans noch einmal eine Chance bekommen würde, nicht als Wachhund, sondern als geliebter Familienhund.


Hans ist mit seinen Artgenossen verträglich, spielt gerne im Auslauf mit ihnen. Natürlich mag und genießt er auch die Zeit mit seinen Betreuern allein. Er geht gerne und gut an der Leine spazieren und freut sich dort über die Aufmerksamkeit und Nähe, die ihm zuteil wird. Im Sommer, wenn es schön warm wird, liebt Hans es, im Wasser zu spielen. Die Sandmuscheln im Shelter werden dann zum Highlight des Tages für den hübschen Riesen.


Eine aktive und naturbegeisterte Familie oder auch Einzelperson wäre ideal für Hans. Menschen, die viel Zeit mit ihm verbringen möchten und ihm all die Dinge zeigen, die er bisher noch nicht kennenlernen durfte. Einfach Menschen, die ihn bei sich aufnehmen, ihn lieb haben und ihn nie wieder her geben wollen.


Hans ist bereits kastriert, gechipt und geimpft. Wie all unsere Vermittlungshunde sucht Hans ausschließlich nach einer Endstelle. 


Sein Noch - "Zuhause" befindet sich im Sektor A, Zwingernr. 21, evtl. Sektor B, Zwingernr.109

Hans beim Gass gehen im Shelter:


 

Hans bekommt eine Extraportion Nassfutter:


 

Hans wird beim Gassigehen von einem anderen Betreuer gestreichelt:



Vermittlerkontakt/Fragen: 

Ulrike Worringer

Tel.: 0171-1817071

eMail: Ulrike.Worringer@T-Online.de

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Nickname 09.11.2022, 16.47| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: HANS, Er ist ein lieber und freundlicher Kerl, der viel lieber bei den Menschen ist, sich streicheln lässt und mit einem spielt., Sein Interesse irgendetwas oder jemanden zu beschützen, und zu bewachen, war gleich null.,

WER NICHT MEHR HOFFT, HAT AUFGEGEBEN



ARAMIS


 Rüde

geb. 2019

55-60 cm Schulterhöhe

geimpft, gechipt, kastriert

gut verträglich mit Artgenossen

offen und freundlich zu Menschen, die ihm vertraut sind

bei Fremden zuerst schüchtern

kennt bereits das Laufen an der Leine

möchte gern für immer sein Herz verschenken


Warten, immer nur warten- doch worauf?


Aramis, du bist eines von fünf jungen Hundegeschwistern, welche in Moskau auf der Straße geboren oder vom Besitzer dort entsorgt wurden, weil er euch nicht mehr haben wollte. 


So sehr Ihr Euch äußerlich ähnelt, so gleich scheint Euer Schicksal zu sein: Verlassen, vergessen und weggeschlossen in einem riesigen Shelter, eingesperrt in winzigen, kahlen Zwingern ohne Hoffnung und Aussicht, jemals ein eigenes Zuhause, einen eigenen Menschen oder eine eigene Familie zu finden. 


Du wurdest wohl im August 2019 geboren und kamst schon wenige Monate später, im April 2020, ins  Shelter Kozhuhovo. Ein junger, fröhlicher, unbedarfter Hund, der spielen, toben und die Welt entdecken wollte. Stattdessen erwarteten dich rostig-grüne Gitterstäbe und ein Leben in Alleinsein und Langeweile. 



Das war besonders bitter, weil zu der Zeit wegen der Coronakrise die Freiwilligen nicht ins Shelter kommen durften. Das bedeutete monatelange Einsamkeit und Vernachlässigung; denn außer den Bertreuern kontrolliert niemand, ob die Arbeiter ihren Job ordentlich verrichten. Für dich, deine Geschwister und dreitausend weitere Leidensgefährten hieß das hungern, frieren, dursten und tagelang im eigenen Schmutz liegen zu müssen. 


Das alles forderte seinen Tribut. Deine beiden Brüder Darik und Portos wurden schwerkrank und konnten in letzter Minute gerettet werden. Darik lebt jetzt in einer Moskauer Hundepension, von freundlichen Paten unterstützt, und Portos durfte zu einer Betreuerin ziehen. Du dagegen musst dich, ebenso wie euer Bruder Atos und eure Schwester Milady, weiterhin durch den harten Shelteralltag kämpfen. 



Nun beginnt der nächste strenge russische Winter und auch der zu Recht von allen so gefürchtete Shelterumzug steht vor der Tür. Was wird dann aus euch?


Werdet Ihr auf dieser verseuchten Mülldeponie für immer in der Versenkung verschwinden? Auf Nimmerwiedersehen, denn der Ort ist für die meisten Freiwilligen und mögliche Besucher nahezu unerreichbar, weil es keine öffentlichen Verkehrsmittel gibt, die dorthin fahren? Werdet Ihr Euer ganzes Leben dort in Gefangenschaft verbringen und Tag für Tag ums nackte Überleben kämpfen müssen, um irgendwann mutterseelenallein und von aller Welt vergessen eure letzte Reise anzutreten? 


Wir setzen alle Hebel in Bewegung und lassen nichts unversucht, um das zu verhindern.  Du bist so ein wunderhübscher, freundlicher Hundebub und gern mit den Menschen zusammen, wenn sie erst ein bisschen vertraut sind. Unbekannten gegenüber bleibst du erst einmal abwartend und vorsichtig. Das ist auch völlig in Ordnung so, wir fallen ja schließlich auch nicht jedem Wildfremden gleich um den Hals. Zu anderen Hunden bist du aber stets freundlich und offen; auch haben dich Freiwilligen dich gelehrt, brav an der Leine zu laufen. 



Vielleicht möchten Sie dem liebenswerten Aramis – oder einem seiner Geschwister - ein schönes Zuhause schenken, ihn mit Geduld und Verständnis an sein neues Leben herangeführen? Aus jahrzehntelanger eigener Erfahrung darf ich sagen, Ihre Mühe wird reichlich belohnt. Sicher braucht Aramis Zeit, um im richtigen Leben anzukommen, aber mit Ihrer Hilfe schafft er das!


Vielen lieben Dank.


Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".


Gassi im Shelter:


 

Gassi und "Grasen" im Shelter:


 

Vermittlerkontakt/Fragen:


Ulrike Worringer

Tel.: 0171-1817071

eMail: Ulrike.Worringer@T-Online.de


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Nickname 09.11.2022, 16.47| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: ARAMIS, Rüde, geb. 2019, 55-60 cm Schulterhöhe, geimpft, gechipt, kastriert, gut verträglich mit Artgenossen, offen und freundlich zu Menschen, , bei Fremden zuerst schüchtern, kennt bereits, das Laufen an der Leine,

NICHT JEDES ENDE IST AUCH EIN ANFANG



KLEOPIK


 Rüde

geb. 2020

42 cm Schulterhöhe

geimpft, gechipt, kastriert

abenteuerlustig und liebevoll im Wesen

freundlich und gut verträglich,

aber vorsichtig bei seinen Artgenossen

läuft schon artig an der Leine

warmes Plätzchen für alle kommenden Winter gesucht


Klein und mit kurzem Fell - schlimme Aussichten für den nahenden Winter.


Gemeinsam mit deinem Bruder und der Hündin Kashka, die möglicherweise eure Mutter, vielleicht aber auch eure Tante ist, kamst du in diesem Frühjahr aus einer Wohnungsauflösung mit 40 anderen Schicksalsgefährten ins riesige Moskauer Hundeasyl Kozhuhovo. 


Du bist der kleinste von euch Dreien, die ihren Weg in den Sektor zu Natalyia gefunden haben. Das bedeutet ein kleines bisschen Glück im Unglück; denn Natalyia ist eine äußerst engagierte Betreuerin, die sich mit viel Liebe und Hingabe um ihre Schützlinge bemüht.



Sie beschreibt dich als sehr offen und aufgeschlossen gegenüber uns Menschen, vor denen du keinerlei Scheu zeigst; im Gegenteil, du liebst es, gestreichelt und in den Arm genommen zu werden. Bei deinen Mitgefangenen verhältst du dich dagegen eher vorsichtig und immer ein bisschen ängstlich, weil du leider von einem anderen Hund in die Vorderpfote gebissen wurdest. 


Das Leben in dem winzigen, kahlen Zwinger fällt dir schwer. Es ist furchtbar langeweilig dort, du kannst nur dasitzen und warten, dass die Betreuer zu Besuch kommen und du dein Gefängnis wenigstens für kurze Zeit verlassen darfst. Wann immer sich die rostig-grüne Gittertür öffnet, bist du im Nu draußen auf der Suche nach Abenteuern. 



Du bist ein recht kleiner Hund. Mit deinem kurzen Fell hast du dem gerade schon beginnenden russischen Winter nichts entgegenzusetzen. Bereits jetzt sinken die Temperaturen in manchen Nächten schon fast auf Null Grad. Doch der richtige Winter steht erst noch bevor und mit Schrecken erinnern wir uns uns an die wochenlange Eiseskälte und meterhoheb Schneemassen der beiden vergangenen Winter. 


Im neuen Shelter, wohin die Hunde, die kein Zuhause finden, bald umziehen müssen, sind die Zwingerwände aus Ziegeln gemauert, der Bereich vor der Ziegelhütte ist nicht überdacht und die Öffnung zu dieser Hütte ist mannshoch. Wenn es schneit oder regnet, dann gibt es keinen Platz mehr wo die Hunde vor der Kälte oder Nässe sicher sind. 



Ob du, Kashka und Knedlik diesen Winter überleben werdet, steht in den Sternen. Und so hoffen wir, dass du, nebst möglichst vielen weiteren Schicksalsgefährten, das große Hundegefängnis so schnell wie möglich und in ein eigenes Zuhause reisen dürft, in welchem es nur noch Liebe, Geborgenheit und Wärme für euch gibt. Zum Dank werdet ihr für eure Menschen treue und anhängliche Begleiter sein, solange ihr lebt.


Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".


Vermittlerkontakt/Fragen:


Ulrike Worringer

Tel.: 0171-1817071

eMail: Ulrike.Worringer@T-Online.de


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Nickname 09.11.2022, 16.47| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: KLEOPIK, Es ist furchtbar langeweilig dort, du kannst nur dasitzen, und warten, dass die Betreuer zu Besuch kommen, und du dein Gefängnis, wenigstens für kurze Zeit, verlassen darfst.,

DER NÄCHSTE WINTER KOMMT BESTIMMT!



KNEDLIK


Rüde

geb. 2020

46 cm Schulterhöhe

geimpft, gechipt, kastriert

ruhiges und umgängliches Wesen

kameradschaftlich und gut verträglich mit Artgenossen

vertraut und liebt Menschen

läuft brav an der Leine

Für-immer-Zuhause gesucht


 Auch für dich wird der kommende Winter ein Kampf ums Überleben.


Du gehörst zu den 40 Hunden, welche in diesem Frühjahr den Weg aus einer Wohnungsauflösung ins riesige Shelter Kozhuhovo in Moskau antreten mussten, um dort auf die verschiedenen Sektoren verteilt zu werden. Viele von euch kannten praktisch nichts und waren sehr ängstlich. Du, dein Bruder Kleopik und eure Schwester Kashka seid nun schon monatelang in einem winzigen, kahlen Zwinger eingesperrt. 



Wohin wird der Weg euch drei kleine Hunde führen?


Der erbarmungslose russische Winter steht vor der Tür, eine echte Herausforderung für alle Hunde im Shelter. Für einen kleinen Hund mit kurzem Fell, wie du es bist, könnte es der letzte Winter sein. Besonders, da auch der Umzug in ein Shelter weit außerhalb Moskaus unerbittlich näherrückt. Ein furchtbarer Ort aus Ziegelwänden, mit unüberdachten Ausläufen und mannshohen Öffnungen in gemauerte, so genannte Rückzugsorte. Schutz vor Kälte, Nässe, Schnee und Wind gibt es in diesem neuen Hundegefängnis nicht. 



Wie es scheint, seid Ihr drei der einen Hölle entronnen, nur m in der nächsten zu landen.


Als du ins Shelter kamst, warst du äußerst furchtsam und unsicher. An der Leine hangeltest du dich stets an den Wänden entlang, dort schien es dir wohl am sichersten zu sein. Wenn möglich, versuchtest du irgendwo einen ruhigen Platz zu finden, an dem du dich niederlegen konntest. Mit der Zeit hast du dich notgedrungen in das ständig laute, immer aufgeregte, wuselige Leben im Shelter eingewöhnt, doch glücklich sein kannst du dort nicht. Niemand könnte das, und ein Mensch hielte es keine vierundzwanzig Stunden an diesem kalten, seelenlosen Ort aus. 


Wenn Sie verhindern möchten, dass Knedlik im unmittelbar bevorstehenden russischen Winter um sein Leben kämpfen muss, dann melden Sie sich bitte bei uns. Wie sein Bruder Kleopnik wird auch er sich mit Gewissheit sehr schnell in seine neue Familie einfügen und es Ihnen mit Liebe, Treue und Anhänglichkeit danken!




Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".


Hier gibt es ein paar kurze Filmchen von Knedlik, Kleopik und Kashka zu sehen:


https://youtube.com/shorts/kz98bxrKk00

https://youtube.com/shorts/OYI-p16VKZk

https://youtu.be/JH9bXRqu_P8


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Ulrike Worringer

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Nickname 09.11.2022, 16.47| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: KNEDLIK, Der erbarmungslose, russische Winter, steht vor der Tür, eine echte Herausforderung, für alle Hunde im Shelter. Für einen kleinen Hund mit kurzem Fell, wie du es bist, könnte es, der letzte Winter sein. ,

ESPRESSO ODER CAPPUCCINO?



ARABICA


 Hündin

geb. 2019

60 cm Schulterhöhe

keine Krankheiten bekannt

kastriert

gut verträglich mit Artgenossen

lieb zu ihr vertrauten Menschen,

bei Fremden zunächst schüchtern, wird aber schnell zutraulich

läuft folgsam an der Leine

Lebensretter(in) pfotenringend gesucht


Sollst auch Du vergebens auf die Freiheit warten?


Bereits als unschuldiges, kleines Welpchen zogst du 2019 in das unheimliche Moskauer Shelter Kozhuhovo ein. Du bekamst deinen Namen wegen deiner wunderschönen Fellzeichnung nach einem arabischen Baum, der duftend weiß blüht und der uns köstliche braune Früchte – die Kaffeebohnen – schenkt. 


Drei lange Jahre bringst du nun schon in diesem Hundegefängnis zu, praktisch dein ganzes junges Leben. Sehen wir dir in die Augen, so meinen wir darin die Angst lesen zu können, für immer hinter diesen grauen Mauern, hinter diesen rostig - grünen Gittern eingesperrt zu sein. 



Über dein kurzes Leben vor dem Shelter wissen wir nichts. Aber wir wissen, dass du bestens mit deinen Leidensgefährten im Asyl auskommst und noch nie in einen Streit unter deinen Mitgefangenen verwickelt warst. Deinen Zwinger teilst du dir mit zwei großen Rüden und deine Betreuerin beschreibt dein Wesen als friedfertig und tadellos – so sanft, mild und verträglich wie ein guter Kaffee.


Menschen, die du schon näher kennst, schließt du in dein kleines Hundeherz, schenkst ihnen deine bedingungslose Freundschaft und forderst sie sogar manchmal zum Spielen auf. Fremden gegenüber bleibst du zunächst vorsichtig und brauchst ein Weilchen, um Vertrauen zu fassen. An der Leine gehst du aber mit allen brav und willig mit.



Für dich und die dreitausend anderen vergessenen Seelen wird der Umzug in das neue Shelter weit außerhalb Moskaus ein unfassbar einschneidendes Ereignis sein; denn er wird deine schon jetzt nur geringen Chancen auf ein eigenes Zuhause gegen Null sinken lassen - in Russland, wo niemand einen Mischling von der Straße adoptiert, wie es sie dort zu Tausenden gibt. Lieber schafft man sich einen Rassehund als eine Art Statussymbol an.


Darum suchen wir für dich (und möglichst viele andere) ein schönes Zuhause in Deutschland, bei geduldigen, verständnisvollen Menschen; die mit dem Herzen sehen und erkennen, wie einzigartig du bist; die Freude daran haben, dir Stück für Stück eine dir völlig unbekannte Welt zu zeigen und dich zu lehren, wie schön ein Hundeleben sein kann.


Vielleicht darf die zauberhafte ARABICA gerade an Sie ihr noch junges, übervolles Hundeherz für immer verschenken? Dann melden Sie sich bitte bei uns. Vielen, lieben Dank!




Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".


Hier gibt es ein kurzes Video der lieben ARABICA zu sehen: 


https://youtu.be/FDyzRib9eFo


Vermittlerkontakt/Fragen:


Ulrike Worringer

Tel.: 0171-1817071

eMail:Ulrike.Worringer@T-Online.de


https://www.facebook.com/ProCanesEtEquos

Nickname 09.11.2022, 16.47| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: ARABICA, Deinen Zwinger, teilst du dir mit, zwei großen Rüden, und deine Betreuerin, beschreibt dein Wesen als friedfertig und tadellos, – so sanft, mild und verträglich, wie ein guter Kaffee.,

SCHLIMMER GEHT (N)IMMER?



KASHKA


Hündin

geb. 2018

45 cm Schulterhöhe

geimpft, gechipt, kastriert

ruhiges und liebevolles Wesen

freundlich und gut verträglich mit Artgenossen

vertraut uns Menschen

kennt schon das Laufen an der Leine

sehnt sich nach Liebe und Geborgenheit

für den Rest ihres Lebens


Der einen Hölle entronnen, um in der nächsten zu landen?


Du kamst im Frühjahr dieses Jahres aus einer Wohnungsauflösung nebst etwa 40(!) weiteren Hunden ins riesengroße Moskauer Shelter Kozhuhovo; gemeinsam mit zwei kleinen Rüden, deren Mama oder Tante du möglicherweise bist. 


Die armen Hunde aus der Wohnungsauflösung wurden auf die verschiedenen Sektoren des Shelters verteilt. Viele von ihnen kannten praktisch nichts und waren einfach nur sehr ängstlich. Du dagegen bist, wie deine beiden Mitgefangenen, trotz all dem schlimmen Erlebten, offen uns Menschen gegenüber. Ihr liebt es, Aufmerksamkeit und Streicheleinheiten zuerhaschen. 



Noch ahnt Ihr Drei nicht, was euch droht: Schon bald wird der harte, eisige russische Winter in Moskau Einzug halten; Kälte und Nässe werden durch die alle Ritzen kriechen und der Schnee wird sich wieder meterhoch vor den Zwingern auftürmen. 


Doch es soll noch weit schlimmer kommen: Schon bald – im November, heißt es - werden die Hunde des Shelters umziehen. Dann werden sie weggesperrt sein in gemauerte Zwinger, deren offener Teil nicht überdacht ist und dessen hinterer Bereich einen mannshohen Durchgang hat. Die Ziegel werden sie nicht vor der Kälte schützen, und wenn es regnet, stürmt und schneit, sind sie in dem kleinen überdachten Bereich kaum geschützt. Sollte der Schnee sich in den Gängen türmen, können nicht einmal mehr die Zwingertüren geöffnet werden, denn sie öffnen nach innen. Das heißt, es wird weder Futter noch Wasser geben, von gereinigten Zwingern ganz zu schweigen. 



Gerade auf kleine Hunde mit kurzem Fell wie Ihr drei es seid, warten bittere Zeiten. Wenn sich nicht noch eine Tür in die Freiheit für Euch öffnet und sich gutherzige Menschen finden, die Euch zu sich holen, dann werdet Ihr es sehr schwer haben, diesen gnadenlosen russischen Winter überhaupt zu überleben. 


Daher suchen wir für die freundliche Kashka, die laut ihrer Betreuerin nicht bellen kann (vielleicht durch eine Erkrankung, eventuell wurden ihr auch die Stimmbänder verätzt oder durchtrennt) möglichst schnell ein schönes Zuhause bei lieben, geduldigen Menschen, die sie umsorgen, die ihr Schutz und Geborgenheit geben. Und vielleicht geschieht auch für die beiden kleinen Hundebuben noch das Wunder, dass sie gesehen werden und in ein eigenes Für-immer-Zuhause reisen dürfen.




Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".


Hier finden Sie ein Video von Kashka mit ihren beiden Söhnen/Neffen:


https://youtube.com/shorts/kz98bxrKk00


Vermittlerkontakt/Fragen:


Ulrike Worringer

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eMail: Ulrike.Worringer@procanes.org

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Nickname 09.11.2022, 16.47| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: KASHKA, Wenn sich nicht noch eine Tür in die Freiheit, für Euch öffnet, und sich gutherzige Menschen finden, die Euch zu sich holen, dann werdet Ihr es sehr schwer haben, diesen gnadenlosen, russischen Winter überhaupt zu überlebe,

ES MUSS NICHT IMMER PRESLEY SEIN!



Lieber Bruder, wenn du von hier fortgehst,

dann will auch ich in die Freiheit reisen.


Das Leben da draußen soll schön sein – sagen sie. Das Leben hier drinnen, das ist das Leben im riesigen Moskauer Tierheim Kozhuhovo. Das Leben hier drinnen, das sind ungefähr 3000 Hunde, die alles so gern ein eigenes Zuhause hätten. Das Leben hier drinnen ist langweilig und kalt, geprägt von Entbehrung und Einsamkeit.


ELVIS kennt nur dieses Leben, denn wie sein Bruder Charlie, ist er seit dem Welpenalter in dem monströsen Shelter Kozhuhovo bei Moskau eingesperrt. Der Dritte im Bunde, Jimmy, durfte im Dezember 2014 in sein eigenes Zuhause reisen. So nahe liegen Glück und Unglück oft beieinander.




Elvis und Charlie blieben zusammen, leben all die langen Jahre nun im selben Zwinger und geben sich gegenseitig Halt und Kraft. Während sie aufwuchsen, waren die Brüder spindeldürr und immer hungrig.


Wenn die freiwilligen Helfer für die Hunde ins Shelter kommen, sie für diese eine goldene Stunde in den Auslauf lassen, mit ihnen Gassi gehen, dann lebt Elvis auf. Er liebt es, im Sommer zu planschen, er liebt den Sand in dem er sich eine „krümelige“ Nase buddelt, und im Winter tollt er mit Vergnügen im Schnee. Elvis läuft auch gut an der Leine und geht sehr gern gemeinsam mit Charlie im Shelterbereich spazieren. Nach einer kurzen Stunde ist die Seligkeit jedoch schon vorbei. Dann heißt es, wieder eine ganze Woche lang warten auf den nächsten Besuch der Betreuer.




Von ihrem Wesen her sind sich die Brüder sehr ähnlich, sie haben sich ihre verspielte Art bewahrt und kommen sehr gut mit den anderen Hunden im Auslauf aus. Mit Menschen ist Elvis jedoch anfangs etwas scheuer als sein Bruder Charlie. Ein Leben außerhalb des Shelters kennt er noch nicht, aber wir hoffen dass seine große Chance bald kommt.


So wie für seinen Bruder Charlie - denn dieser hatte das große Glück, von lieben Menschen gesehen zu werden und wird schon bald in sein Zuhause reisen, und Elvis bleibt allein zurück. Wie wird er das wohl verkraften, zumal der Umzug des Shelters immer näher rück? Die Bauarbeiten haben begonnen, weit außerhalb Moskaus. Die nächste Bushaltestelle befindet sich vier Kilometer weit entfernt, zwei Busse pro Tag fahren überhaupt aus Richtung Moskau dorthin.


Wir haben ein erstes Bild gesehen: Gebaut wird alles mit Ziegelsteinen; das bedeutet, viele der Hunde werden dort in den eisigen russischen Wintern erfrieren. Aber wir kämpfen weiter - um die Verlegung des Shelters an einen anderen, für Freiwillige und Besucher erreichbaren Ort und für jeden einzelnen Hund, den wir vorstellen.


Es ist ein Kampf gegen die Zeit und gegen das Vergessen in einer Zeit, in der die Augen nicht mehr wirklich auf Tierschutzhunde in Russland gerichtet sindund Menschen sogar beschimpft werden, wenn sie einen Hund von dort adoptieren. Dabei kann niemand weniger für das, was gerade auf der Welt passiert als diese unschuldigen Seelen.


Bisher kennt Elvis nur den eisigkalten russischen Winter, die teils unerträglich heißen Sommer, das minderwertige Futter, welches nicht wirklich satt macht, den harten Holzboden des Zwingers, ewige Langeweile und Warten. Noch erträgt er all das, er weiß es ja auch nicht besser.




Wir wünschen uns, dass Elvis die Chance auf ein anderes, ein richtiges Leben erhält. Er soll nach all den vergeudeten Jahren sein eigenes Zuhause finden, bei Menschen, die ihm mit Ruhe und Geduld all das zeigen, was er bisher noch nicht kennenlernen durfte. Wir wollen uns nicht vorstellen müssen, dass Elvis eines Tages alt, einsam und allein von dieser Welt geht und all die Jahre umsonst auf dieses kleine Stück vom Glück gewartet hat.


Die Vorstellung dass Elvis glücklich über Wiesen rennt, in Bächen und Seen badet und endlich die Freiheit unter seinen Pfoten spürt, lässt uns für ihn hoffen. Wir sind uns sicher, da draußen – irgendwo – gibt es diesen passenden Menschen für Elvis, diese eine Familie. Elvis ist mehr als bereit für sie!




Vielen lieben Dank.


Elvis ist im Frühjahr 2013 geboren, hat ca. 60cm Schulterhöhe und ist bereits gechipt, geimpft und kastriert.


Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein"Pro Canes et Equos". Für Elvis suchen wir ausschließlich ein endgültiges Zuhause.

Wichtige Daten im Überblick:


Rüde,  geb. 2013,  ca. 60 cm

 keine Krankheiten bekannt,  kastriert

 verträglich mit Artgenossen,  freundlich zu Menschen, anfangs etwas schüchtern

 verspielt,  liebt Wasser,  läuft gut an der Leine

 noch im Shelter in Russland,  Katzenverträglichkeit kann nicht zuverlässig getestet werden

 endgültiges Zuhause gesucht


Vermittlerkontakt/Fragen:


Ulrike Worringer

Tel.: 0171-1817071

eMail: Ulrike.worringer@procanes.org


https://www.facebook.com/ProCanesEtEquos

Nickname 09.11.2022, 16.47| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: WIE DAS LEBEN SO SPIELT | Tags: Von ihrem Wesen her, sind sich die Brüder sehr ähnlich, sie haben sich ihre verspielte Art bewahrt, und kommen sehr gu, t mit den anderen Hunden, im Auslauf aus., ,

PETERCHENS HEIMFAHRT



Peter


 Rüde

2015/ 2016 geboren

50- 55 cm Schulterhöhe

Mischling

sehnt sich nach Liebe und Geborgenheit


Ach Peterle, so traurig! Monat um Monat geht ins Land und immer noch keine Anfrage für dich!


Dabei bist du ein durch und durch liebenswerter, verträglicher Hundemann. Ganz ruhig und ergeben liegst du in deinem rumänischen Körbchen, wartest und wartest – doch niemand fragt nach dir. So eine ewig lange Zeit nur Gitterstäbe und kalter, schmutziger Beton, dazu die zermürbende Einsamkeit, das verdient kein Hund; erst recht kein lieber, freundlicher Bursche wie du, der mit allen – Menschen wie Artgenossen - gut auskommt. 





Natürlich bist du Fremden gegenüber anfangs ein wenig schüchtern. Schließlich musstest du schon deine Erfahrungen machen und man weiß ja nie, wer einem da gegenübersteht. Trotzdem bist du neugierig und immer interessiert. 


Für unser Empfinden wirkst du auffallend ruhig, so als hättest du dich längst aufgegeben. Bitte halte durch, dein Mensch wird dich sehen, und dir einen Platz nicht nur in seinem Heim, sondern auch in seinem Herzen schenken. Das darf und kann gar nicht anders sein, denn viel zu lange schon ist das ärmliche Shelter dein Zuhause!




Selbstverständlich reist du - wie alle unsere Hunde - gechipt, geimpft, entwurmt, kastriert (bei entsprechendem Alter) und mit EU- Pass!


Kontakt/ Information:

http://asociatia-paws-united.org/.../Rueden/Peter/index.php/


Asociatia Paws United / Margaret Shelter

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Nickname 09.11.2022, 16.47| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: PETER, Bitte halte durch, dein Mensch wird dich sehen, und dir einen Platz nicht nur in seinem Heim, sondern auch in seinem Herzen schenken.,

SO GEHEN DIE JAHRE INS LAND



PYATNASHKA



 Hündin

geb. ca. 2011

50 cm Schulterhöhe

geimpft, gechipt und kastriert

gut verträglich mit Artgenossen

freundlich zu Menschen; ruhig im Wesen

läuft folgsam an der Leine

Platz zum Ankommen gesucht


Es ist nun schon über drei Jahre her, seit Du in in das riesige Moskauer Hundegefängnis Kozhuhovo kamst. Auch heute noch wirkst Du oft sehr allein und verloren. Zwar gehst Du mit den anderen in den großen Auslauf, aber dort hältst Du Dich immer etwas abseits, lässt Dich am Rande nieder und beobachtest das Geschehen um Dich herum. 


Den Menschen gegenüber verhältst Du Dich sanft und freundlich. Du lässt Dich streicheln, bist aber dabei stets zurückhaltend und unaufdringlich. Lieber gehst Du und verzichtest auf diesen kurzen Glücksmoment, als mit einem anderen Hund in Konkurrenz um ein paar Zärtlichkeiten zu treten. 



Nie zeigst Du so etwas wie überschwängliche Freude; Du bist einfach nur da, suchst die Nähe der Betreuer und schaust diese an. Du erträgst Dein Schicksal still – so als wüsstest Du längst, dass es in diesem Leben für Dich nichts anderes mehr geben wird. 


Und doch bist es gerade Du, diese ruhige, freundliche, alte Hündin, für die ich so sehr hoffe. Die mein Herz unendlich berührt, wenn ich Deine Haltung und Deine Augen sehe. Still und vorsichtig, wie Du bist, zeigst Du zwar keine offene Freude und drängelst Dich niemals vor, suchst aber dennoch die menschliche Nähe.






Wir suchen für Dich ein ruhiges Zuhause ohne allzu großen Trubel. Du brauchst Menschen an Deiner Seite, die Dich verstehen, nichts von Dir fordern und Dich einfach nur da sein lassen. Ein netter Artgenosse wäre bestimmt sehr hilfreich für Dich, ist aber natürlich kein Muss. 


Vielleicht erreichen diese Bilder ja gerade IHR Herz und Sie möchten dieser so lieben Hündin gern eine Chance geben? Dann melden Sie sich bitte bei uns. Vielen, lieben Dank!




Die Ausreise und Vermittlung (nur innerhalb Deutschlands) erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".


Liebe Pyatnashka, ich hoffe so sehr, dass Dich bald ein herzensguter Mensch entdeckt; der Dich und Deine Not begreift und auch Dich endlich glücklich werden lässt!




Vermittlerkontakt/Fragen:


Daniela Bansche

Tel.: 05371-687266

eMail: d.bansche@gmail.com


 fb.me/Chance.fuer.Shelterhunde

(Hier gibt es auch ein kurzes Video von Pyatnashka unter dem Datum vom 15. September 2022)

Nickname 09.11.2022, 16.47| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: Liebe PYATNASHKA, ich hoffe so sehr, dass Dich bald ein herzensguter Mensch entdeckt; der Dich und Deine Not begreift, und auch Dich endlich glücklich werden lässt!,

MEIN STILLER WUNSCH


Ein Teppich reicht mir vollkommen aus,

wenn du kein weiches Kissen hast. 


Ein kleiner Außenbereich, ein Platz in deiner Nähe.


Ein Rückzugskorb und Zeit, um dich kennenzulernen. 


Viele Streicheleinheiten, sobald ich Vertrauen gefasst habe. 


Jemand, der sich um mich kümmert und sagt: „Das ist mein Hund“


- das ist alles, was ich mir erhoffe. Will ich zuviel? 


Ich bin Henry. Ich bin vielleicht 10 Jahre alt,

vielleicht ein bisschen älter, wer weiß? 


Ich bin ruhig und liebenswert.


Ich weiß, wie man allein bleibt. Ich mache nichts kaputt.


Ich bin sauber und belle nicht.


Ich laufe (langsam, aber ich laufe) brav an der Leine.


Ich liebe andere ruhige Hunde wie mich.


Ich weiß nicht, wie ich ein guter Hund sein soll, 


aber ich versuche es mit aller Kraft, wenn DU willst. 


Aber du musst es wirklich wollen und sagen:
"Du verdienst es".

Wenn du mir dein Haus und dein Herz öffnen möchtest, dann melde dich bitte:


Hilfe statt Trost - Hunde und Katzen aus Rumänien suchen ein Zuhause


https://www.facebook.com/hopeforfuturemaria/


Ich bin hier und ich warte.

Henry

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WIE IM MÄRCHEN - UND WENN ER NICHT GESTORBEN IST...



LOSKUTIK

Rüde

geb. Dezember 2021

50 cm Schulterhöhe

geimpft, gechipt, kastriert

sehr gut verträglich mit Artgenossen

liebt den Menschen, lässt sich hingebungsvoll streicheln

lernt gerade das Laufen an der Leine

auf der Suche nach einem besseren Ort


Mein erster Gedanke: So ein schwieriger Name. Und neugierig, wie ich bin, mache ich mich auf die Suche nach Loskutik im Internet, denn alle Namen, die Nataliya (eine der guten Seelen im Shelter Kozhuhovo) vergibt, haben ihre Bedeutung. 


Die kurze Geschichte von Loskutik ist schnell erzählt: Er wurde vor einiger Zeit gemeinsam mit seinen Geschwistern in einer Box in der Nähe des Moskauer Hundeasyls Kozhuhovo ausgesetzt. Den Anfang ihrer Shelterzeit verbringen die Welpen in einem Isolationsbereich. Allen seinen Geschwistern gelingt es, ein Zuhause zu finden; Loskutik bleibt als einziger zurück und muss sich nun im normalen, bitteren Shelteralltag zurechtfinden. 



Aber ich möchte ja noch wissen, wie der kleine Loskutik zu seinem Namen kam. "Loskutik und die Wolke" (das Mädchen Fetzen und das Wölkchen) ist ein Märchen, schon bald fünfzig Jahre alt. Es handelt von einem verwaisten Mädchen, das von einem Ladenbesitzer ausgenutzt wird. Das Land, in welchem sie leben, leidet unter einer unvorstellbaren Dürre, weil der König ales Wasser gestohlen hat und es nur in kleinen Mengen für viel Geld verteilt. 


Eines Tages landet eine geschwächte und erschöpfte Wolke auf Loskutiks Fensterbank. Von diesem Augenblick an verändert sich ihr Leben. Loskutik möchte der Wolke helfen, zu ihrem Freund, einer Kröte, im königlichen Palast zu gelangen, und die Wolke möchte gern für Loskutik einen besseren Ort zum Leben finden. Gemeinsam wollen sie dem Land das Wasser wieder zurückbringen. 


Im Märchen ist Loskutik ein Lumpenmädchen, eine Waise, ein Habenichts. Ohne Eltern im Leben unterwegs, sucht sie nach einem besseren Ort. So wie unser kleiner Loskutik aus dem riesigen Shelter Kozhuhovo, der auch auf der Suche nach diesem besseren Ort ist.



Diese Geschichte mag nicht in ein Vermittlungsinserat gehören, aber vielleicht gefällt sie dem einen oder der anderen. Mich hat sie berührt mir Loskutiks Namen ins Gedächtnis gebrannt. 


Der kleine Loskutik liebt es, sein Bäuchlein zu präsentieren und sich voll Wonne streicheln und kraulen zu lassen. An der Leine läuft er noch nicht so richtig gut; das laute und immerwährende Gebell seiner Leidensgefährten bereitet ihm viel Stress und macht ihm Angst.  Aber die Freiwilligen – allen voran Nataliya – üben fleißig mit ihm. 


Für Loskutik wäre es so wichtig, auch noch das Glück seiner Geschwister haben zu dürfen.



Wo sind seine Menschen, die ihn zu sich holen und ihm die wunderbare Welt mit ihren vielen Eindrücken Stück für Stück zeigen?


Loskutik, der Findelhund hat leider nicht das Glück, die Wolke an seiner Seite zu haben – aber vielleicht schon bald Sie? Der junge, unschuldige und so liebenwerte Hund sollte nicht länger suchen müssen, sondern endlich diesen – seinen - besseren Ort finden. Vielen, lieben Dank!


Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".


Vermittlerkontakt/Fragen:


Ulrike Worringer

Tel.: 0171-1817071

eMail: Ulrike.Worringer@procanes.org


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EIN KLASSEGIRL, EIN RASSEGIRL IST MONICA



MONICA


Hündin

geb. 2021

55 cm Schulterhöhe

keine Krankheiten bekannt

geimpft, gechipt, kastriert

bestens verträglich mit Artgenossen

sehr freundlich und anhänglich gegenüber Menschen

(noch) fröhlich und verspielt

läuft brav an der Leine

Lebensretter gesucht!

 

Wo ist nur Dein Mensch?Wo ist Deine Zukunft?


Gemeinsam mit Deinen beiden Schwestern kamst Du im Alter von sechs Monaten ins riesiege, unheimliche Moskauer Shelter Kozhuhovo. Eure Geschichte gleicht der tausender anderer junger Hunde: Eure Mutter wurde auf der Straße geboren und brachte dort acht Welpen zur Welt. Fünf davon fanden ein Zuhause; Linda, Irma und Du wurdet von den Freiwilligen ins Tierheim gebracht. 


Das war im Oktober 2021. Ein Jahr später, im Herbst 2022, werdet Ihr vermutlich alle Drei in einem neuen Shelter, weit außerhalb von Moskau und für die ehreanamtlichen Betreuer fast unerreichbar, sitzen. Wenn Ihr Glück habt, dann teilt Ihr Euch auch dort wieder einen Zwinger – vorausgesetzt, dass Ihr den Umzug überlebt.




Aber welch trostlose Zukunft erwartet Dich dort? Wo ist Deine Familie, die Dich liebt, in der Du geborgen und beschützt aufwachsen und für immer leben darfst? Werden wir diese Familie noch rechtzeitig für Dich finden? 


Die Chancen, sind wir ehrlich, stehen schlecht. Du bist schwarz, groß und kein süßer Welpe mehr. Süß bist Du immer noch, aber wer sieht das schon? Überall in Europa warten Hunde verzweifelt darauf, gesehen zu werden und in ihr Zuhause ausreisen zu dürfen - wer wird sich da für Dich im fernen Moskau interessieren? Zumal viele Menschen gerade Euch russische Hunde für die Verbrechen büßen lassen, die von Menschen begangen werden; dabei kann niemand weniger dafür als Ihr.


 

Trotzdem will ich bis zur letzten Minute hoffen, dass sich für Dich, Deine Schwestern und viele andere noch ein Türchen in die Freiheit öffnet, bevor sich im neuen Shelter die Tore hinter Euch für immer schließen. Ihr habt es so sehr verdient, zu leben, geliebt zu werden und nicht zu den Vergessenen zu gehören!


Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".


Monica im Shelterauslauf:




Vermittlerkontakt/Fragen:


Ulrike Worringer

Tel.: 0171-1817071

eMail: Ulrike.Worringer@procanes.org


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DER SPION, DER DICH LIEBT



BOND


Rüde

geb. 2012

60 cm Schulterhöhe

geimpft, gechipt, kastriert

sehr gut verträglich mit Artgenossen

liebt die Menschen und genießt deren Nähe

läuft artig an der Leine

Mensch(en) zum Liebhaben gesucht!


Darf ich vorstellen: Bond. Nein, nicht James Bond. Einfach nur Bond. Einfach nur schwarz und alt. Einfach nur zur falschen Zeit am falschen Ort gewesen und so gelandet in einer gigantischen Hundeverwahranstalt mit ungefähr 3000 Gefangenen: dem Moskauer Shelter Kozhuhovo. 


Du sitzt erst seit einigen Monaten dort ein. Über Deine Vorgeschichte ist nichts bekannt, aber die Vermutung liegt nahe, dass ein so liebevoller und ruhiger Hund wie Du, der wo immer möglich die Nähe zu seinen Betreuern sucht, entweder ein Besitzerhund war oder aber sein voriges Leben an einem Ort verbrachte, an dem er von Menschen verhältnismäßig gut behandelt wurde. 



Dieses Leben ist nun vorbei. Jetzt bist Du nur noch einer unter vielen und es droht Dir dassselbe Schicksal wie all den anderen im Shelter; nämlich unterzugehen in der Masse und bald, wenn der Umzug erfolgt an einen Ort weit außerhalb Moskaus, für immer vergessen zu werden.


Das möchten wir um jeden Preis verhindern. Du bist so ein freundlicher und umgänglicher Hund, der die Menschen braucht und über alles liebt. Mit Deinen Zwingergefährten gibt es keinerlei Probleme und auch im Auslauf des Sektors kommst Du mit allen Artgenossen gut aus. Stets zeugst Du Dich als ruhiger und angstfreier Rüde. 


Nun beginnt für Dich und uns der Wettlauf gegen das Schicksal. Uns bleibt nur wenig Zeit, um für Dich ein schönes Zuhause zu finden, in welchem Du noch einmal Hund sein darfst, treuer und geliebter Begleiter Deines oder Deiner Menschen. 




Möchten vielleicht gerade Sie dem zauberhaften und liebenswerten Bond einen Ausweg aus seiner hoffnungslos scheinenden Lage zeigen? Dann melden Sie sich bitte schnell bei uns. Vielen, lieben Dank!


Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".


Bond im Shelterauslauf:




Bond und der Mensch:




Vermittlerkontakt/Fragen:


Ulrike Worringer

Tel.: 0171-1817071

eMail: Ulrike.Worringer@procanes.org


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IN MANCHEN AUGENBLICKEN... LYALYA



LYALYA

 

Hündin

geb. 2015

50-55 cm Schulterhöhe

geimpft, gechipt, kastriert

Körbchen für immer gesucht

 

Wenn ich so ein zuckersüßes Hundemädchen sehe, bedaure ich, dass wir keine Millionäre sind. Wären wir es, dann würden wir ein riesiges Grundstück kaufen - irgendwo weitab gelegen, wo wir niemanden störten und so viele Hunde haben könnten, wie wir wollen.

 

LYALYA kam bereits 2015 mit ihrer Schwester in das riesige Moskauer Shelter Kozhuhovo. Inzwischen sind fast sieben Jahre vergangen und Lyalya sitzt immer noch dort. Ganz allmählich wird sie zur Seniorin, ihre Lebenszeit verrinnt unaufhaltsam. Wir fürchten uns davor, dass sie für immer eingesperrt bleibt den Mauern des kalten Hundegefängnisses.

 

Auf den Bildern aus ihrer anfänglichen Zeit erscheint Lyalya stets gut gelaunt und fröhlich. Diese Fröhlichkeit ist einem nachdenklichen Ausdruck gewichen, ihre Gedanken scheinen oft in weite Ferne schweifen.



 

Geteiltes Leid ist halbes Leid: Lyalya teilt sich bis heute den Zwinger mit ihrer Schwester. Diese scheint ihr Halt und Sicherheit zu geben, wenn die Betreuer die Hunde einmal in der Woche aus ihren Gefängnissen holen und in den Auslauf bringen, damit sie sich bewegen, aber auch ein klein wenig Aufmerksamkeit für sich allein erhaschen können. Lyalya ist schüchterner als die eher mutig wirkende Schwester.



 

Die Betreuer beschreiben Lyalya als ruhige, gutmütige und sehr ausgeglichene Hündin. Sie vertraut dem Menschen, lässt sich gern anfassen voller Wonne streicheln. Ihren Artgenossen gegenüber ist sie stets freundlich, bleibt aber in der ausgelassen tobenden Menge eher vorsichtig.



 

Mit viel Engagement und Zeitaufwand versuchen die Betreuer, ihre Schützlinge auf ein Leben außerhalb des Shelters vorzubereiten. So üben sie mit ihnen auch das Laufen an der Leine, was unter den gegebenen Bedingungen nicht immer einfach ist. Aber die kluge und gelehrige Lyalya hat rasch begriffen, was von ihr verlangt wird und macht ihre Sache inzwischen ganz wunderbar.

 

Wir möchten aus Lyalya wieder die lebensfrohe, glückliche Hündin machen, die sie in ihrer Jugend war. Die Schatten, welche die Traurigkeit, Einsamkeit und Härte ihres jetzigen Daseins auf ihre zerbrechliche Hundeseele werfen, sollen sich in Nichts auflösen. Mit verständnisvollen und geduldigen Menschen – vielleicht ja mit Ihnen? – zur Seite, die bereit sind, der zauberhaften Hündin ein Leben zu bereiten, wie wir es den die Monotonie und Eintönigkeit, aber auch die Härte ihres aktuellen Daseins auf ihre Seele wirft soll wieder verschwinden. Mit Menschen an ihrer Seite, die ihr mit Geduld und Freude, Liebe und Herz ein Leben schenken, wie wir es uns für all die vergessenen Hundeseelen wünschen, wird das sicher gelingen. Vielen lieben Dank.

 

Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".

 

Lyalya im Shelterauslauf mit ihrer Betreuerin:

 

 

 Vermittlerkontakt/Fragen:

Ulrike Worringer

Tel.: 0171-1817071

eMail: Ulrike.Worringer@procanes.org


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WAS NÜTZET MIR EIN SCHÖNER GARTEN, WENN ANDERE DARIN SPAZIERENGEH´N?



PLJUSHA


 Hündin

7 Jahre alt (geb. ca. 2015)

55-60 cm Schulterhöhe

geimpft, gechipt, kastriert

bestens verträglich mit Artgenossen

äußerst freundlich zu Menschen; ruhiges Wesen

läuft brav an der Leine

sehnt sich nach Geborgenheit und Liebe


Wenn man weiß, es wird geschehen, was nicht wahr werden darf... sind es Deine Augen, die ich nicht vergessen kann.


Was nützt Dir all Deine Freundlichkeit, Dein sanftes, liebevolles Wesen, wenn es schon bald niemand mehr sieht?


Anfang dieses Jahres musstest Du ins Shelter Kozhuhovo in Moskau einziehen. Dort bist Du nur eine von 3000 Hunden und musst irgendwie mit den harten Lebensbedingungen zurechtkommen. 


Wie Du in Deinem engen, ungeschützten Zwinger unter der gnadenlosen Hitze leidest, sehen wir nicht. Aber sobald die freiwilligen Helfer ins Shelter kommen und sich auch für Dich die Tür öffnet, kommst Du heraus, mit der Dir eigenen, ganz besonderen Unbekümmertheit und Freundlichkeit. 



Du hast es nicht eilig, aber man merkt, wie Du jeden Augenblick in Freiheit förmlich aufsaugst. Es rührt jedesmal zu Tränen, wenn Du in Deiner lieben, kindlich anmutenden Art zu jedermann hintappst, um Dir eine – mit etwas Glück auch zwei - Streicheleinheiten abzuholen. Und wenn Du einmal nicht so recht weiterweißt, stehs Du einfach nur still da, während Dein Schwanz unverdrossen weiterwedelt. 


Schon jetzt sind es nur kurze Augenblicke geborgten Glücks, bevor Du wieder in Dein trauriges Gefängnis zurückkehren musst. Und bald wird es nicht einmal die mehr geben.


Denn das Shelter Kozhuhovo in Moskau, so wie es seit 2008 besteht, wird es abgerissen; es muss einem Industriepark weichen. Habsucht und Profitgier siegen einmal mehr über Menschlichkeit und Mitgefühl.


 

Der neue Standort liegt einsam außerhalb von Moskau; 100 m von einer stillgelegten Mülldeponie entfernt, mit all dem Gift, welches den Boden und das Wasser verseucht hat. Unmittelbar daneben entsteht ein riesiger Friedhof mit einem Krematorium. 


Die wertvolle Arbeit der freiwilligen Helfer wird in der Form dort nicht mehr möglich sein, und auch mögliche Adoptanten werden dort nicht ohne weiteres hingelangen können, weil die Gegend verkehrsmäßig unerschlossen ist. 


Soll es das wirklich gewesen sein, für Dich und all die anderen wunderbaren Vierbeiner? Für immer weggesperrt und vergessen, irgendwo im Nirgendwo gleich neben Abfall und Gräbern?



Liebe Pljusha, ich hoffe so sehr, dass Du in letzter Minute noch gesehen wirst; von einem ganz besonderen, gutgerzigen Menschen, der erkennt, welch ein Schatz Du bist und Dich davor bewahrt, in Vergessenheit dahinzuvegetieren und irgendwann still und unbeachtet Deine einzige große Reise anzutreten.


 Pljusha – ein kurzer Moment des Glücks (04.2022):




Pljusha bei einem Spaziergang auf dem Sheltergelände (04.2022): 






Pljusha inmitten zahlreicher anderer Hunde - und doch gilt ihre Aufmerksamkeit nur den streichelnden Händen ihrer Betreuerin (05.2022):




Vermittlerkontakt/Fragen:


 Daniela Bansche

Tel.: 05371-687266

E-Mail: d.bansche@gmail.com


fb.me/Chance.fuer.Shelterhunde

Nickname 09.11.2022, 16.46| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: PLJUSHA, Was nützt Dir all Deine Freundlichkeit, Dein sanftes, liebevolles Wesen, wenn es schon bald niemand mehr sieht?,

IN DER RUHE LIEGT DIE KRAFT



GOSHA


 Rüde

geb. September 2018

50 cm Schulterhöhe

keine Krankheiten bekannt

geimpft, gechipt, kastriert

sehr verträglich mit Artgenossen

freundlich zu Menschen, schüchtern bei Fremden

läuft brav an der Leine

Herzensmensch(en) auf Lebenszeit gesucht!


 

Es erscheint aussichtslos, aber auch Du brauchst ein Zuhause!


Deine Familie kam vor über drei Jahren ins große Moskauer Shelter Kozhuhovo. Deine Familie, das waren Deine Mutter, Dein Bruder Kevin und eben Du. 


Euch dreien war durch Menschenhand unglaubliche Grausamkeit widerfahren: Eure Ruten wurden abgeschnitten. Irgendwann landetet Ihr dann auf Moskaus Straßen. 


Betrachtet man es nüchtern, dann hattet Ihr großes Glück, dieser brutalen Person nicht länger ausgeliefert zu sein. Das Leben und die Gefahren der Straße überlebtet Ihr bis zum April 2019, als Ihr eingefangen und nach Kozhuhovo gebracht wurdet. Damals warst Du kaum älter als sieben Monate.



Du bist so ein bildhübscher Hundemann mit wunderschönem Fell. Gern kommst Du zu Deinen Betreuern, um Dich streicheln und hinter den Ohren kraulen zu lassen. Bei Fremden bist Du etwas schüchtern und brauchst einen Moment, um Vertrauen zu fassen. Aber besser ein bisschen zurückhaltend, als zu forsch! 


Du gehörst eher zu den Ruhigen, bleibst im Auslauf gern ein wenig abseits und beobachtest das bunte Treiben. Auch beim Gassigehen im Shelterbereich hältst Du von Zeit zu Zeit inne, um zu betrachten, was um Dich herum geschieht. Mit Deinen Artgenossen kommst Du wunderbar zurecht und gehst Konflikten grundsätzlich aus dem Weg. 


Was tun, wenn die Lage fast aussichtslos ist, für Hundebuben wie Dich ein Zuhause zu finden? Ein Zuhause, in welchem Du ankommen darfst, in dem Du geliebt wirst und glücklich sein darfst? Was tun, damit auch Du eine Chance bekommst, das gigantische, ungefähr 3000 Hunde beherbergende Shelter im Nordosten von Moskau endlich verlassen zu dürfen, um der drohenden Katastrophe des Umzuges zu entrinnen? 



Das Shelter mit all seinen Hunden wird verlegt. Weit außerhalb von Moskau, irgendwo neben einer Mülldeponie, wird gebaut. Gebaut für 10.000 (!) Hunde, die - erst einmal dort untergebracht - zu den endgültig Vergessenen gehören werden. Bereits im September sollen die ersten von Euch an diesen unwirklichen Ort dorthin umziehen… 


Das neue Shelter ist für viele der freiwilligen Betreuer kaum zu erreichen, weil nur die wenigsten von ihnen über ein eigenes Auto verfügen. Die tierärztliche Versorgung der Hunde dort ist bis heute ungeklärt. Es geht schlicht darum, die vielen ungewollten Hunde möglichst billig und möglichst weit entfernt von der Moskauer Metropole einzusperren.


Wenn wir ehrlich sind, hast Du in Russland praktisch keine Chance auf ein eigenes Zuhause. Zu groß, zu alt (ja, mit gerade einmal vier Jahren gehörst Du dort schon zum alten Eisen!), nicht reinrassig - solch einen Vierbeiner will dort niemand haben. Deine einzige Hoffnung auf ein (Über-)Leben sind Deine Betreuer und wir Vermittler; vor allem aber natürlich DEINE Menschen, die es ganz bestimmt irgendwo da draußen gibt und die Dich einfach nur sehen und in ihr Herz schließen müssen. 



Genau diese(n) Menschen suchen wir für Dich. Auch wenn es wie die berüchtigte Nadel im Heuhaufen scheint - wir glauben ganz fest daran, dass nichts jemals vollkommen aussichtslos ist und auch Du noch Dein Glück findest!


Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".




Vermittlerkontakt/Fragen:


Ulrike Worringer

Tel.: 0171-1817071

eMail: Ulrike.Worringer@procanes.org


https://www.facebook.com/ProCanesEtEquos

Nickname 09.11.2022, 16.46| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: GOSHA, Du gehörst eher zu den Ruhigen, bleibst im Auslauf; gern ein wenig abseits; und beobachtest das bunte Treiben. ,

ICH BRAUCHE KEIN SCHLOSS UND KEINE MILLIONEN



MARTHA


 Hündin

geb. 2015

65 cm Schulterhöhe

kastriert, geimpft, gechipt

liebevoll und entspannt gegenüber Menschen

ruhig und gut verträglich im Umgang mit Artgenossen

Zuhause und Herz für immer gesucht!


Martha – die Königliche – aber Du brauchst keinen Palast, nur ein Zuhause!


"Wie wird es sein, wenn ich das erste Mal weiches Gras unter meinen Pfoten spüre, liebevolle Hände über mein Fell streichen, vor mir ein voller Napf mit gutem Futter steht, nur für mich allein, und ich mich nach einem herrlichen Tag müde und glücklich in mein eigenes Körbchen lege? Wie wird es sein, wenn ich meine Menschen finde und mich endlich geliebt fühlen darf?"


Du weißt nicht, wie das sein wird. Gu kennst dieses Glück nicht, dennbis heute warst Du noch nie einem Menschen wirklich wichtig.



Leider sitzt Du große, wunderschöne und überaus freundliche Hündin noch immer als eine von mehreren Tausend im riesigen Hundeshelter Koszhuhovo in Moskau. Mit Deinem Bruder Filya und einem weiteren Schicksalsgefährten teilst Du Dir einen wenige Quadratmeter messenden Zwinger - verlassen und ohne Liebe in einem scheinbar bedeutungslosen Leben.


Deine Betreuerin sagt, Du wirkst wie eine Königin, wenn Du ruhig und unerschütterlich mit majestätischen Bewegungen daher schreitest, stattlich und beeindruckend. Doch hinter der strahlenden Fassade verbirgt sich Dein trauriges, die Menschen über alles liebendes Hundeherz. 


Sehnsüchtig warest Du auf diesen kurzen Moment, wenn die ehrenamtlichen Betreuer ins Shelter kommen. Dann endlich öffnet sich die Zwingertür und jemand schenkt Dir ein wenig Zuwendung und Aufmerksamkeit. Am liebsten hältst Du Dich im Freilauf etwas abseits vom allgemeinen Trubel betrachtest ruhig alles, was um Dich herum geschieht. 



Manchmal bleibt sogar ein bisschen Zeit zum Gassigehen in den endlosen, kahlen Gängen des riesengroßen Hundeasyls. Dabei läufst Du brav und gehorsam an der Leine. Aber das Allerwichtigste sind für Dich die Streicheleinheiten vonDeiner Betreuerin, die Du sichtlich genießt, ohne Dich jemals aufzudrängen. 


Dir läuft, wie all Deinen Leidensgenossen, allmählich die Zeit davon, denn der Shelterumzug soll schon in diesem Herbst vonstatten gehen – irgendwohin ins Niemandsland, weit weg vor den Toren von Moskau. Die nächste Bushaltestelle befindet sich 4 km entfernt, der Bus verkehrt dort nur zweimal am Tag. Es wird sehr mühevoll für die Betreuer, sich weiterhin regelmäßig um Euch, ihre Schützlinge, zu kümmern; und für euch Hunde wird das Leben noch viel beschwerlicher werden. Dann scheint es fast aussichtslos, für Euch noch ein schönes Zuhause zu finden. Aber es gibt einen wunderbaren Ausspruch von einem bedeutenden Philosophen: "Hoffnung ist der leuchtende Regenbogen über dem jäh herabstürzenden Wasserfall des Lebens."



Daran wollen wir uns halten und kämpfen weiter für jeden Einzelnen von euch; denn schließlich kannst Du und könnt Ihr alle am wenigsten für den Krieg und das Leid, welches wir Menschen über unseresgleichen und unsere Mitgeschöpfe bringen.


Möchten Sie der liebenswerten Martha, dieser zauberhaften Hündin im besten Alter, die so viel zu geben hat, ein Zuhause in schenken, damit sie nicht irgendwann einsam und vergessen ihr irdisches Leben beschließen muss? Dann melden Sie sich bitte bei uns. Vielen, lieben Dank!

Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".


Martha im Auslauf:




Martha geht im Shelterbereich Gassi:




Martha im Auslauf mit ihren Geschwistern Filya und Pljusha:




Martha mit ihrem Bruder Filya:




Vermittlerkontakt/Fragen:


Ulrike Worringer

Tel.: 0171-1817071

eMail: Ulrike.Worringer@procanes.org


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Nickname 09.11.2022, 16.46| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: MARTHA, Doch hinter der strahlenden Fassade, verbirgt sich Dein trauriges, die Menschen, über alles liebendes Hundeherz.,

EIN FREUND, EIN GUTER FREUND



MAJKL


Rüde

3 Jahre alt (geb. 2019)

70 cm Schulterhöhe

geimpft, gechipt, kastriert

gut leinenführig, äußerst freundlich im Wesen

Plätzchen zum Leben gesucht!


Wenn die schönsten Bilder und ein freundliches Wesen einfach nicht genügen…


Dein Leben ist voller Entbehrungen, hinter Gittern auf wenigen Quadratmetern.


Du warst noch ein Welpe, als Du 2019 in das riesige Shelter Kozhuhovo bei Moskau kamst, wo Du bis heute darauf wartest, endlich entdeckt zu werden. Ein Los, das Du leider mit vielen der ungefähr 3.ooo Hundesselen teilst, die allein in diesem Shelter inhaftiert sind. 


Die freiwilligen Helfer tun alles, um Euch das Leben ein bisschen erträglicher zu machen, und ihnen verdanken wir auch diese wunderschönen Fotos von Dir - aufgenommen in der Hoffnung, dass sich vielleicht jemand auf den ersten Blick in Dich verliebt! 


Das Leben im Shelter ist hart. Im Sommer heizen sich die winzigen, offenen Zwinger unerträglich auf und Euch quält der Durst; im Herbst macht das nasskalte Wetter besonders den Älteren unter Euch zu schaffen und die eisigen Winter überleben viele nicht. Dennoch ist es alles, was Ihr habt. 



Noch - denn das Shelter Kozhuhovo in Moskau, so wie es seit 2008 besteht, wird abgerissen; es muss einem Industriepark weichen. Habsucht und Profitgier siegen einmal mehr über Menschlichkeit und Mitgefühl.


Der neue Standort liegt einsam außerhalb von Moskau; 100 m von einer stillgelegten Mülldeponie entfernt, mit all dem Gift, welches den Boden und das Wasser verseucht hat. Unmittelbar daneben entsteht ein riesiger Friedhof mit einem Krematorium. 


Die wertvolle Arbeit der freiwilligen Helfer wird in der Form dort nicht mehr möglich sein, und auch mögliche Adoptanten werden dort nicht ohne weiteres hingelangen können, weil die Gegend verkehrsmäßig unerschlossen ist. 


Und dann ist da ein Majkl – ein großer, bewegungsfroher Hund in seinen besten Jahren, der es liebt zu laufen und zu spielen und sich vor Freude kaum fassen kann, wenn Wochenende ist und sich seine Gefängnistür für eine kurze, selige Stunde öffnet.


Du scheinst wie ein Rohdiamant, der nur darauf wartet, dass jemand kommt, der ihm den letzten Schliff gibt und ihn in seinen allerschönsten Farben leuchten lässt. Die Zeit drängt es ist buchstäblich fünf vor zwölf!



Lieber Majkl, gern möchte ich für Dich ein Wunder geschehen lassen oder einen magischen Spruch aufsagen, der Deine(n) Herzensmenschen herbeizaubert, welcher Dich mitnimmt auf Eure gemeinsame, spannende und glückliche Lebensreise!


Die Ausreise und Vermittlung (nur innerhalb Deutschlands) erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".


Vermittlerkontakt/Fragen:


Daniela Bansche

Tel.: 05371-687266

E-Mail: d.bansche@gmail.com


fb.me/Chance.fuer.Shelterhunde

Nickname 09.11.2022, 16.46| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: MAJKL, Rüde, 3 Jahre alt (geb. 2019), 70 cm Schulterhöhe, geimpft, gechipt, kastriert gut leinenführig, äußerst freundlich im Wesen, Plätzchen zum Leben gesucht!,

...UND DANN TAUSENDMAL DU!



TULSA


geb. März 2018

 55 cm Schulterhöhe

geimpft, gechipt, kastriert

sehr verspielt und gut verträglich mit Artgenossen

freundlich und offen zu Menschen

sehnt sich nach Liebe und Geborgenheit


Was für Deine Schwester in Erfüllung ging, soll für Dich nur ein Traum bleiben?


Dein Leben begann, wie das Deiner Schwestern Tropkhen und Yalia, im März 2018. Bereits im zarten Babyalter von vier Wochen wurdet Ihr zu Waisen'Kindern' und kamt in das riesige, furchteinflößende Shelter Kozhuhovo bei Moskau. Gerade erst geboren, drohtet Ihr in der Masse an Hunden dort schlicht unterzugehen. 


Schon bald musstet Ihr aus dem Welpenbereich zu den erwachsenen Hunden umziehen. Schonung, behütete Junghundzeit, all das ist Wunschdenken in einem Tierasyl, in welchem ungefähr 3000 Hunde eingesperrt sind. So viele ungewollte und ungeliebte Seelen, die dort einen verzweifelten und leider meistens aussichtslosen Kampf gegen das Vergessenwerden führen. 


Trophken kämpfte nicht vergebens, sie durfte bereits im vergangenen Frühjahr in ein wundervolles Zuhause reisen. Leider bleibt für Dich und Yalia das Leben in einer eigenen Familie weiterhin nur ein Traum. 



Einmal in der Woche besuchen die guten Geister das große Hundegefängnis und schenken ihren Schützlingen etwas Liebe und Aufmerksamkeit. Sie zeigen Euch, dass Ihr nicht ganz vergessen seid da draußen in einer Welt, in der es für viel zu viele Hunde viel zu wenige tierliebe Menschen und passende Zuhause gibt. Die Freiwilligen bringen Euch das Laufen an der Leine bei und versuchen, Euch so gut es geht auf ein mögliches Leben in einer Familie vorzubereiten. 


Du und Deine beiden Schwestern – alle drei dem Menschen von ganzem Herzen zugetan – sehntet Euch so sehr nach Euren Betreuern, dass Ihr jedes Mal nach dem Abschied einen kleinen Aufstand an den Gitterstäben machtet. Doch es half und hilft Dir und Yaliy bis heute nichts; auch für Euch gibt es keine Ausnahme und Eure Sehnsucht bleibt weiterhin unerfüllt.


Du liebst die Menschen über alles und kommst auch mit Deinen Artgenossen wunderbar zurecht. Deinen Zwinger teilst Du Dir mit zwei jungen Rüden, nachdem gleichgültige Arbeiter Dich von Deiner Schwester Yalia trennten. Gern gehst Du in den Gängen des Shelters an der Leine spazieren und orientierst Dich dabei oft mit Blicken an Deiner Betreuerin. Im Winter tollst Du gern im Schnee herum, im Sommer liebst Du das Planschen in den mit Wasser gefüllten Plastikbecken. Viel zu selten hast Du als junges Hundemädchen einmal die Möglichkeit Dich so richtig auszutoben. 



Nach diesen viel zu kurzen Momenten des Glücks geht es unvermeidlich zurück in den Zwinger. Dann heißt es wieder warten und hoffen, dass die Zeit der Einsamkeit und Langeweile bis zum nächsten Besuch der Freiwilligen möglichst schnell vergeht. Dann zeigt sich Dir das Leben wieder von seiner dunklen und unbarmherzigen Seite. 


Bisher kennst Du nur das Dasein im Shelter. Du ahnst nicht, dass es noch etwas anderes geben könnte: ein Leben in einer richtigen Familie oder bei einem lieben Menschen, mit schmackhaftem Futter, weichen Hundebettchen, ausgedehnten Spaziergängen und jeder Menge Streicheleinheiten. 


Möchten Sie der entzückenden Tulsa gern ein solches Leben bieten, damit sie das das triste Shelter endlich verlassen, in die Freiheit reisen und ihr Glück finden darf? Dann melden Sie sich bitte bei uns. Vielen, lieben Dank!


Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".


Tulsa im Zwinger:




Tulsas Welt – Gitterstäbe und Lärm:




Tulsa im Wasserpool:




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Ulrike Worringer

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FREIHEIT, DIE ICH MEINE



ARIZONA

 

Hündin

geb. November 2016

55 cm Schulterhöhe

geimpft, gechicpt, kastriert

ihr Traum: frei, doch nicht allein!

 

Deine Betreuerin schrieb uns an mit den Worten: "Arizona ist vielleicht nicht die schönste Hündin, aber ihr Leben im Shelter ist noch härter als das Leben vieler anderer Hunde. Vielleicht findet Arizona ihr Glück in Deutschland bei einer lieben Familie. Hier in Russland hat sie keine Chance, dass sich ihr Leben noch einmal zum Guten wendet".


Nun ja, Schönheit liegt bekanntlich im Auge des Betrachters, und am Ende sollte immer das Herz entscheiden. Ich glaube, dann hast Du doch eine Chance – verdient hast Du sie so sehr.


Geboren wurdest Du im November 2016 und kamst mit Deinen vier Geschwistern schon als Welpe, im Februar 2017, ins Shelter. Ihr Fünf wurdet nach amerikanischen Staaten und Städten benannt: Arizona, Denver, Utah, Texas und Atlanta. Alle lebtet Ihr zusammen in einem Zwinger. Ihr teiltet Euer Schicksal -  die wenigen guten und die vielen schweren, traurigen Stunden. Ihr hattet Euch, gabt Euch gegenseitig Halt. 



Dann, im Jahr 2019 änderte sich plötzlich alles. Du wurdest sehr schnell immer dünner, magertest auf nur 17 Kilo ab, warst nur noch Haut und Knochen. Es begannen langwierige Untersuchungen, an deren Ende feststand: Du darfst das normale Shelterfutter, dessen Qualität unglaublich mies ist, nicht mehr fressen, sondern brauchst Spezialfutter.

Um sicherzustellen, dass Du nur dieses Futter zu Dir nimmst, wurdest Du von den anderen getrennt. Seit nunmehr fast zwei Jahren sitzt Du in einem Isolationszwinger, 1,5 x 1,5 Meter, ohne Kontakt zu anderen Hunden, geschweige denn zu Menschen. Alles, was Dir bleibt, ist eine halbe Stunde in der Woche mit Deiner Betreuerin. Wenn sie Dich dann aus Deinem Zwinger holt, lebst Du jede Sekunde aus; Du rennst, spielst, suchst die Nähe Deiner Betreuerin und freust Dich so sehr, dass Dich endlich jemand beachtet und Du für ein paar selige Augenblicke Deiner Einsamkeit entfliehen kannst. Du tust alles, um ihr zu gefallen, damit sie nur die Zeit vergisst und vielleicht ein wenig länger bei Dir bleibt. So hast Du gelernt, an der Leine zu laufen, und auch das eine oder andere Grundkommando klappt schon recht gut. 



Dieses schreckliche Gefangensein, diese zermürbende Einzelhaft lassen Deine Seele verkümmern und zerstören Dich Stück für Stück. Du bist eine so anhängliche und zärtliche Hündin, die den Menschen liebt und sich nichts sehnlicher wünscht, als ihm nahe zu sein. Auch vermisst Du Deine Artgenossen schmerzlich und sehnst Dich nach ihrer Gesellschaft.


Du bist noch so jung und hättest eigentlich das ganze Leben vor Dir, aber das solltest Du nicht einsam und abgeschlossen von der Welt in einem winzigen Zwinger verbringen müssen. Es wäre einfach wunderbar, wenn Du schon bald Deine eigene Familie finden würdest, die Dir mit viel Geduld und Liebe das herrliche Leben außerhalb von Mauern und Gitterstäben zeigt. Wir tun unser Bestes, um diese besonderen Menschen für Dich zu finden! 



Wenn Sie diese liebe Hündin aus ihrer unverschuldeten Einzelhaft befreien und ihr zeigen möchten, was Leben wirklich bedeutet, dann melden Sie sich bitte bei uns. Vielen, lieben Dank!


Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".


Arizona und ihre Betreuerin:




Arizona rennt im Shelterauslauf:




Arizona in ihrem Zwinger – so lebe ich:




Arizona – quality time:




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Ulrike Worringer

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Nickname 09.11.2022, 16.46| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: ARIZONA, Es wäre einfach wunderbar, wenn Du schon bald, Deine eigene Familie finden würdest, die Dir mit viel Geduld, und Liebe, das herrliche Leben, außerhalb von Mauern, und Gitterstäben zeigt. ,

WAS WIRKLICH ZÄHLT AUF DIESER WELT, DAS BEKOMMT MAN NICHT FÜR GELD!



DINA


Hündin

geb. 2016

55 cm Schulterhöhe

keine Krankheiten bekannt

geimpft, gechipt, kastriert

sehr verträglich mit Artgenossen

Herzensmensch(en) für immer gesucht!


Kann man etwas vermissen, das man niemals kannte? Ja, die Liebe und Fürsorge eines Menschen – Deines Menschen – die kannst Du schmerzlich vermissen, ohne sie niemals gekannt zu haben. Aber manchmal werden Wunder wahr, und vielleicht gibt es doch noch ein Glück für Dich.


Du kamst im April 2019 ins riesige Moskauer Shelter Kozhuhovo, gemeinsam mit Deinem Söhnchen, welches damals ein winziger Welpe war. Seit mittlerweile drei endlos langen Jahren bist Du weggeschlossen, als eine von dreitausend vergessenen Hunden. Was tun, um diesem Gefängnis zu entfliehen, was tun, um jemandem aufzufallen, um Deine(n) Menschen fürs Leben zu finden? 



Lange tatest Du Dich schwer im Shelter. Nur langsam gewöhntest Du Dich an die harten Bedingungen, ließest die anderen Hunde links liegen und mochtest nicht einmal spazieren gehen. Bis heute spielst Du nicht mit Deinen Leidensgefährten, obwohl Du keine Probleme mit ihnen hast und mit allen gut auskommst. Dein Sohn, mit dem Du Dir den Zwinger teilst, reicht Dir als Gesellschaft völlig aus. 


Deine größte Freude jedoch sind die Menschen. Wenn die Freiwilligen das Shelter besuchen und Dich mit in den Auslauf nehmen, kannst Du nicht genug davon bekommen, Dein Köpfchen in die Hände Deiner Betreuerin zu legen und Dich streicheln zu lassen. Darauf wartest Du die ganze, lange Woche über; diese wenigen kostbaren Augenblicke geben Deinem trostlosen Dasein einen Sinn, sie lassen Dich durchhalten unter Bedingungen, die wir uns für keinen Hund wünschen. 



Von Deinem Wesen her bist Du ruhig und ausgeglichen. Du gehst brav und folgsam an der Leine, obwohl das im Shelterbereich, mit dem nie enden wollenden Gebell und den vielen Begegnungen mit Deinen Artgenossen, nicht immer einfach und immer mit großem Stress verbunden ist. 


Außerdem fährst Du perfekt im Auto mit, weil Du genau weißt, dass Du dann wieder ein wenig Zeit mit Deiner geliebten Betreuerin verbringen darfst. Im vergangenen Jahr besuchtest Du nämlich zahlreiche Veranstaltungen, um Dich zu präsentieren und vielleicht ein Zuhause in Russland zu finden. Dabei hast Du Dich stets von Deiner besten Seite gezeigt, warst auch Fremden gegenüber sanft und freundlich. Nur geholfen hat es Dir leider nicht. Ein großer, überwiegend schwarzer Hund wie Du, der nichts Außergewöhnliches ist für den, der Dich nur mit den Augen und nicht mit dem Herzen ansieht, hat in Russland leider überhaupt keine Aussichten auf ein eigenes Zuhause. 



Darum machen wir uns jetzt hier in Deutschland auf die Suche für Dich: Nach einem freundlichen Menschen, einer verständnisvollen Familie, die Dich in ihr Herz schließen, Deine zärtliche Hundeseele zu schätzen wissen und sich nicht an Deiner Herkunft stören – denn was kannst Du dafür, dass Du gerade in Russland geboren bist? 


Du wartest, denn Du vermisst, was Du niemals kanntest.


Vielleich möchten Sie Dinas Warten ein Ende bereiten? Dann melden Sie sich bitte bei uns. Vielen lieben Dank!


Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein"Pro Canes et Equos".


Gassigehen in Moskau:

 



Beim Wettbewerb:




Im Shelterauslauf:




Dina holt sich Streicheleinheiten ab:




Vermittlerkontakt/Fragen:


Ulrike Worringer

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Nickname 09.11.2022, 16.46| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: DINA, Von Deinem Wesen her, bist Du ruhig und ausgeglichen., Du gehst brav und folgsam an der Leine, obwohl das im Shelterbereich, mit dem nie enden wollenden Gebell, und den vielen Begegnungen mit Deinen Artgenossen, nicht immer einfach ist.,

EIN GLÄSCHEN WEIN UND DU



FILYA


Rüde

geb. etwa 2015

Schulterhöhe 65 cm

kastriert, geimpft, gechipt

liebevoll und kontaktfreudig zu Menschen

ruhig und gut verträglich bei seinen Artgenossen

geht brav an der Leine

Mensch zum Liebhaben für immer gesucht


Stell dir vor, es ist eine dieser lauen, sternenklaren Sommernächte. Du sitzt draußen bei Kerzenschein mit einem Glas Wein und ich liege eng angeschmiegt an dein Bein und genieße deine streichelnde Hand.


Wunderbar, nicht wahr? Für mich ist das leider bisher nur ein schöner Traum – der Traum eines verlassenen, ungewollten Hundes, der weit weg von dir in einem riesigen Gefängnis als nur einer von Tausenden auf seine(n) Menschen wartet; jemanden, der sich in mich verliebt und mich zu sich holt, denn das ist meine einzige Chance auf Leben! 


Im März 2022 kam ich mit meinen drei Geschwistern in das Moskauer Hundeshelter Kozhuhovo. Wir wurden auf der Straße aufgegriffen, über unser Vorleben weiß man so gut wie nichts. Vielleicht wurden wir nicht mehr gebraucht, mussten jüngeren Hunden weichen oder waren einfach nur im Weg. Mein Geburtsjahr wird auf 2015 geschätzt; ich bin kastriert und am Ohr gechipt, also hatte ich wohl einmal jemanden, zu dem ich gehörte. 


Und nun das Hundeasyl. Ein großer Plüschbär wie ich verlässt dieses erst wieder, wenn das Leben nach sehr viel Leid und Entbehrungen zu Ende ist. Dabei beschreiben die freiwilligen Helfer, die uns einmal in der Woche für wenige Stunden besuchen dürfen, mich als äußerst freundlich zu euch Menschen. Gern nehme ich Kontakt auf und genieße jede Zuwendung und Aufmerksamkeit. 



Bei meinen Artgenossen verhalte ich mich gelassen und unaufgeregt. Streitigkeiten gehe ich grundsätzlich aus dem Weg. Während des kurzen Auslaufs halte ich mich gern am Rand auf und beobachte das quirlige Treiben.  Außerdem gehe ich brav und ohne zu ziehen an der Leine, das hat man mich wohl in besseren Tagen irgendwann einmal gelehrt.


Ich will dich ja nicht drängen, aber uns läuft die Zeit davon. Das Shelter Kozhuhovo, in welchem wir unser Dasein fristen, wird bis zum Herbst abgerissen. Es weicht lukrativen Wohn- und Bürogebäuden, die Bauarbeiten sind bereits direkt bis an die Zaungrenze gelangt. Das Ersatzshelter wird rund 40 km vor Moskau im Niemandsland neben einer Mülldeponie errichtet. Es wird nur schwer zu erreichen sein, zweimal am Tag fährt ein Bus, der in etwa vier Kilometer Entfernung des Shelters hält. Viele der Freiwilligen werden nicht mehr kommen können, und ob es ein Tierarzt zu uns heraus schaffen wird, ist ungewiss. Man spricht davon, dass 10.000 Hund dort untergebracht werden sollen! Eine unvorstellbare Zahl, und was das für uns bedeutet, wage ich mir nicht auszumalen.



Wie soll ein ruhiger und liebevoller Hundemann wie ich das alles verkraften: dieses ewige Bellen meiner Mitgefangenen, das widerliche, mit Sägespänen gestreckte Futter, das Vegetieren in einem winzigen Zwingerloch und dann Umzug in die nächste Hölle? 


Unsere lieben Freiwilligen geben ihr Bestes und setzen alles daran, um das Schlimmste doch noch zu verhindern und zu erreichen, dass ein anderer, besserer Ort für uns gefunden wird.  Ob ihnen das gelingt, steht in den Sternen, aber wir geben die Hoffnung nicht auf, denn die stirbt bekanntlich zuletzt. 


Lass mich bitte nicht als einer der vielen, der viel zu vielen Hunde enden, die irgendwann resigniert und entkräftet aufgeben, um dann alt, krank, ungeliebt und leise aus diesem Leben zu gehen, ohne jemals einen Pfotenabdruck im Herzen eines geliebten Menschen zu hinterlassen!



Sicher werde ich ein Weilchen brauchen, mich an mein neues, wundervolles Leben zu gewöhnen. Ich kenne ja bisher nur Hunger, Kälte, Lärm, Angst und Einsamkeit. Aber als Hund in den besten Jahren bringe ich alle Voraussetzungen mit, um ein treuer, fröhlicher und anhänglicher Familienbegleiter zu werden. 


Wenn du meinst, wir wären das perfekte Team, dann warte bitte nicht, sondern melde dich gleich bei meiner Vermittlerin. Vielen lieben Dank!


Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".


Filya im Auslauf:




Filya im Auslauf mit seinen Geschwistern Martha und Pljusha:




Filya wird im Auslauf des Sektors von seiner Betreuerin gestreichelt:




Filya mit seiner Schwester und Zwingergefährtin Martha:




Vermittlerkontakt/Fragen:


Ulrike Worringer

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Nickname 09.11.2022, 16.46| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: FILYA, Ich kenne ja bisher nur Hunger, Kälte, Lärm, Angst und Einsamkeit., Aber als Hund in den besten Jahren, bringe ich alle Voraussetzungen mit, um ein treuer, fröhlicher, und anhänglicher, Familienhund zu werden. ,

BESCHEIDENHEIT IST (K)EINE ZIER! PONKA



PONKA

 

Hündin

geb. 2009

43 cm Schulterhöhe

geimpft, gechipt, kastriert

möchte ihre alten Knochen gern für immer weich betten


Noch ist sie nicht erloschen, Deine Hoffnung auf ein gutes Leben!


Du teilst das Schicksal vieler Hunde in dem großen Moskauer Shelter Kozhuhovo. Als winzigen Welpen brachte man Dich im Dezember 2009 dorthin, ohne einen Funken des Mitgefühls für Deine Hilflosigkeit. Seitdem verbringst Du Deine Zeit in einem kalten, kärglichen Außenzwinger, verloren unter 3.000 Schicksalsgefährten. Ein anderes Zuhause hast Du nie kennenlernen dürfen und nun scheint auch dieses in Gefahr. Denn das Sheltergelände ist verkauft worden und Ihr müsst alle umziehen – wohin, das ist noch ungewiss. Die Betreuer setzen sämtliche Hebel in Bewegung, und wir hoffen inständig, dass eine Lösung gefunden wird, mit der alle Beteiligten zufrieden sein können.




Über die Jahre bist Du alt geworden und niemand hat sich in Russland je für Dich interessiert. Dabei lädst Du mit Deinem flauschigen Fell und Deinen niedlichen Schlappohren zum Kuscheln und Knuddeln förmlich ein. Natürlich kennst Du noch nicht viel von dem, was ein richtiges Hundeleben ausmacht – wie solltest Du auch? Immerhin haben die lieben Betreuer, die sich um Dich und die anderen nach besten Kräften kümmern, mit Dir das Laufen an der Leine geübt. Dank ihrer Geduld hast Du auch Deine Angst vor der Fellbürste verloren (lange glaubtest Du wohl, sie wollten Dich damit schlagen) und genießt es inzwischen, wenn Dein Haarkleid gepflegt wird.




Wenn es gelegentlich in den Auslauf geht, kommst Du dort mit Deinen Artgenossen wunderbar zurecht. Auf fremde Menschen reagierst Du erst einmal schüchtern und vorsichtig – aber wer möchte Dir das verdenken? Dir fehlt eben ein ruhiges Zuhause, gern mit einem freundlichen Hundekumpel und lieben, verständnisvollen Menschen, die nichts Besonderes von Dir erwarten und sich freuen, wenn Du in kleinen Schritten immer mehr Vertrauen zu ihnen fasst. 


Es ist wieder bitterkalter Winter in Russland, für Dich schon der dreizehnte, den Du im Shelter durchstehen musst. Welchen Sinn hätte es, dass Du dort so lange ausgeharrt hast, wenn nicht am Ende Deines Lebens doch noch etwas Gutes und Schönes auf Dich warten würde?




Noch ist Deine Hoffnung nicht gänzlich erloschen, und so wollen auch wir sie nicht aufgeben. Vielleicht möchten ja gerade Sie der netten und bescheidenen Ponka einen versöhnlichen Lebensausklang bereiten? Dann bitte melden Sie sich schnell bei uns. Vielen, lieben Dank!



Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein"Pro Canes et Equos".


Ponka, Buba und Marik bekommen Extrafutter von den Betreuern:


 

Ponkas Fellpflege:




Vermittlerkontakt/Fragen:


Ulrike Worringer

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Nickname 09.11.2022, 16.46| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: PONKA, Noch ist Deine Hoffnung nicht gänzlich erloschen, und so wollen auch wir sie nicht aufgeben., Vielleicht möchten ja gerade Sie, der netten und bescheidenen Ponka, einen versöhnlichen Lebensausklang bereiten?,

MORGENS UM SIEBEN IST DIE WELT NICHT IN ORDNUNG: MOLLY



MOLLY


 Hündin

geb. etwa Dezember 2020

45 cm Schulterhöhe

geimpft, gechipt, kastriert

sehnt sich nach Liebe und Geborgenheit


Herzlos ausgesetzt, brutal eingefangen, kurzerhand weggesperrt – und plötzlich liegt Deine kleine Welt in Trümmern.


So geschehen vor einem halben Jahr. Seitdem hockst Du im Shelter Kozhuhovo in einem der zahllosen winzigen und kahlen Außenzwinger, der Dir so gut wie keinen Schutz vor Wind und Wetter bietet.  


So sieht nun Dein Leben aus. Du verstehst nicht, warum Du nicht einfach losrennen und nach Herzenslust spielen darfst, wenn Dir danach zumute ist. Du bist noch so jung, das ewige Stillsitzen und Warten fällt Dir unendlich schwer. Wenigstens leisten Dir zwei ausgesprochen nette, junge Rüden Gesellschaft: Marik und Jarik, die gleich Dir verzweifelt nach einem Ausweg aus dem kalten, unpersönlichen Gefängnis suchen. Sie leiden wie Du, und Ihr spendet Euch gegenseitig Trost und gebt Euch etwas Halt.


Die freiwilligen Betreuer beschreiben Dich als überaus charmantes Hundemädel; stets gut gelaunt, und völlig aus dem Häuschen vor Begeisterung, wenn sie Dich und Deine Zwingergefährten einmal in der Woche für ein Stündchen mit in den Freilauf nehmen, wo Ihr mit vielen anderen spielen und um die Wette rennen dürft.



Nachdem Du für eine kurze Weile ein kleines Stückchen Freiheit erleben durftest, fällt Dir die Rückkehr in den engen, vergitterten Zwinger doppelt schwer. Du besitzt vielleicht kein Zeitgefühl, wie wir es kennen; aber eine ganze Woche ausharren ohne Bewegung und ohne Ansprache, bis die von Dir so sehr geliebten Betreuer wiederkommen und Deine Zwingertür öffnen, wird auch für Dich unerträglich lang.



Leider hast Du keine Wahl, Du musst dieses Dasein irgendwie ertragen. Aber vielleicht ändert sich das schon bald? Wenn nämlich jemand diese Zeilen hier liest, sich in die Bilder von Dir verliebt und Dich zu sich nach Hause holt – dann wäre Deine Welt wieder in Ordnung, und das nicht nur morgens um sieben!


Für unsere vergleichsweise kleine, immer noch fröhliche und quirlige Molly mit den niedlichen Flauschohren suchen wir eine Familie; sehr gern mit schon etwas größeren Kindern. Auch ein bereits vorhandener Artgenosse als Spielkamerad wäre ihr höchst willkommen, stellt aber keine Voraussetzung dar.




Möchten vielleicht Sie die kleine Welt von Molly in Ordnung bringen? Dann bitte nehmen Sie schnell Kontakt mit uns auf. Vielen lieben Dank.


Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".


Vermittlerkontakt/Fragen:


Ulrike Worringer

Tel.: 0171-1817071

eMail: Ulrike.Worringer@procanes.org


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Nickname 09.11.2022, 16.46| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: MOLLY, Stets gut gelaunt, und völlig aus dem Häuschen vor Begeisterung, wenn sie Dich und Deine Zwingergefährten, einmal in der Woche für ein Stündchen , mit in den Freilauf nehmen, wo Ihr mit vielen anderen spielen, und um die Wet,

GOODBYE, CHARLIE!



CHARLIE

 

Rüde

geb. im Frühjahr 2013

60 cm Schulterhöhe

geimpft, gechipt, kastriert

Körbchen auf Lebenszeit erhofft

 

Werde ich jemals erfahren, was es bedeutet, geliebt und frei zu sein?

 

CHARLIE kam 2013 als kleiner Welpe mit seinen beiden Brüdern Elvis und Jimmy in das riesige Shelter Kozhuhovo bei Moskau. Nur für Jimmy ist es inzwischen gelungen, ein Zuhause zu finden.


Charlie und Elvis war dieses Glück bisher nicht vergönnt. Sie blieben zusammen, leben all die langen Jahre im selben Zwinger und sind sich bis heute eng verbunden. Während sie heranwuchsen, litten beide Hunger. Die Betreuer erinnern sich noch gut daran, dass die zwei immer dünn und hungrig waren, wenn sie sie besuchten. 



 

Wenn die freiwilligen Helfer einmal pro Woche für eine Stunde das Shelter besuchen, geht die Sonne für Charlie auf. Dann darf er in den großen Auslauf, kann rennen und spielen, im Sommer in die kleinen, von den Freiwilligen aus eigener Tasche bezahlten Pools springen und im Winter im Schnee tollen. Oder aber gemeinsam mit seinem Bruder Elvis einen Spaziergang durch den großen Shelterbereich machen.


Charlie hat sich in all den Jahren seinen lieben und verspielten Charakter bewahrt. Er begegnet den anderen Hunden im Auslauf stets freundlich und versucht, alle zum gemeinsamen Spiel aufzufordern. Mit Menschen kommt er ebenfalls gut klar, in seinen Spielpausen holt er sich ab und zu eine kleine Streicheleinheit ab. Davon gab und gibt es leider viel zu wenig.




Für Charlie ist das Leben im Shelter normal geworden. Er hat sich arrangiert, er versucht mit den Gegebenheiten klar zu kommen. Dass es noch ein anderes Leben außerhalb der Sheltermauern und des Zwingers gibt, und dass dieses um so vieles schöner, spannender und liebevoller sein kann, weiß er nicht.


Er kennt nur Kälte und Frieren im Winter, Hitze im Sommer, schlechtes Futter, harten Zwingerboden, Langeweile und Warten. Noch erträgt er das alles, es bleibt ihm auch nichts anderes übrig.


Noch hat Charlie seinen Elvis, der sich wie er nach einem besseren Leben in einem eigenen, schönen Zuhause sehnt; die Brüder geben sich gegenseitig den Halt, den sie in ihrem traurigen Alltag so dringend brauchen – umso mehr, als schon wieder ein erbarmungsloser, russischer Winter vor der Tür steht.



 

Die bange Frage lautet: Werden die Beiden ihn überleben? Werden sie, wie ihre dreitausend Leidensgefährten, wieder frierend in ihrer Zimmike (der winzigen, kargen Holzhütte in ihrem Zwinger) kauern, dicht aneinandergeschmiegt, wenn Kälte und Feuchtigkeit durch die Ritzen kriechen? Werden sie wieder durstig vor zugefrorenen Wassereimern sitzen und hungrig den Besuch der Betreuer herbeisehnen, die ihnen ab und zu einen Löffel voll mitgebrachtes Dosenfutter spendieren?




Es wäre denn, Sie möchten für Charlie ein Märchen wahr werden lassen. Nach den langen, entbehrungsreichen Jahren soll er noch erleben dürfen, was es bedeutet, ein eigenes Zuhause zu haben, in dem er wichtig ist, geliebt und umsorgt wird und so lebt wie wir es uns für alle Hunde wünschen. Er soll nicht alt werden im Shelter und eines Tages diese Welt verlassen, ohne jemals 'mein Charlie' für 'seinen' Menschen gewesen zu sein. 


Wir wollen nicht aufhören, an ein Wunder zu glauben; und Charlie wird durchhalten und warten…auf Sie?! Vielleicht darf dieser liebenswerte, verspielte Hundemann gerade IHNEN sein großes Hundeherz schenken?

 

Charlie im Schnee:

 

 

Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".


Vermittlerkontakt/Fragen:


Ulrike Worringer

Tel.: 0171-1817071

eMail: Ulrike.worringer@procanes.org


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Nickname 09.11.2022, 16.46| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: Sie blieben zusammen, leben all die langen Jahre, im selben Zwinger, und sind sich bis heute eng verbunden., Während sie heranwuchsen, litten beide Hunger.,

KOMM UND SPIEL MIT MIR!



NIKE


Rüde

9 Jahre alt (geb. ca. 2013)

ca. 55 cm

kastriert, geimpft, gechipt

Spielgefährte(n) und Herzensmensch(en) gesucht!


Verlassen, vergessen – für immer?


Mehr als sieben Jahren sind vergangen, lieber NIKE, seit Du Dein Zuhause verloren hast – und mit ihm auch Deine Träume.

 

Im Dezember 2014 kamst Du in das riesige, furchterregende  Shelter „Kozhuhovo“ vor den Toren Moskaus. Damals warst Du noch jung und ganz offensichtlich ein ehemaliger "Home-Dog", ein Hund, der einmal ein Zuhause hatte.

 

Begeistert zeigtest Du jedem, was Du konntest: Pfötchen geben, brav an der Leine laufen und ganz besonders mit einem Bällchen spielen. Doch die Zeit für solche Vergnügungen ist in einem Shelter leider rar. Hier gibt es nur winzige, ungemütliche Zwinger mit rostig-grünen Gittertüren, die sich unbarmherzig hinter Dir und Deinen Leidensgefährten schließen.

 

Es fiel Dir unendlich schwer, Dich an das Leben in Gefangenschaft zu gewöhnen. Wenn die freiwilligen Helfer einmal in der Woche zu Besuch kamen und Deine Zwingertür öffneten, liefst Du sofort freudig hinaus, tobtest ausgelassen herum und fordertes die Menschen und andere Hunde zum Spielen auf.Doch jedesmal folgte schon nach allzu kurzer Zeit das Unvermeidbare – die Rückkehr in Deinen einsamen Zwinger und eine weitere Woche voller Warten, Traurigkeit und Langeweile.



 

Mittlerweile sind über 7 Jahre ins Land gezogen und Du wartest immer noch. Deine früheren Besitzer kamen nie für Dich und auch niemand sonst. Dabei bist Du so ein liebenswerter, aufgeschlossener und anhänglicher Hund, der alles mitbringt, was es braucht um einen Menschen zu erfreuen.

 

Heute zählst Du neun Jahre und noch immer bist Du überglücklich, wenn sich Deine Zwingertür öffnet. Natürlich weißt Du, dass es stets nur für einige wenige, köstliche Augenblicke ist, aber die genießt Du aus vollem Herzen – sind sie doch alles, was Dir bleibt.

 

Deine Betreuerin, der Du so sehr ans Herz gewachsen bist, lässt nichts unversucht, um für Dich ein schönes Zuhause zu finden. So sorgte sie auch dafür, dass diese Fotos von Dir gemacht wurden. Du freutest Dich so sehr; wurde doch Dein Zwinger für diesen Zweck einmal außer der Reihe geöffnet, Du wurdest angeleint und auf das kleine Grasfleckchen gebracht, wo es sogar einen Ball für Dich gab! Nun hofft sie weiter für Dich und ich mit ihr, damit Du nicht auch noch Deine letzten Jahre im Gefängnis verbringen musst.




Nike verhält sich Menschen gegenüber außerordentlich freundlich. Er zählt zwar schon zu den Senioren, ist aber immer sehr bewegungsfreudig. Nike liebt es zu laufen, spielt noch immer begeistert mit einem Ball und freut sich einfach, wenn jemand Zeit für ihn hat und sich mit ihm beschäftigt. Er sucht die Nähe seiner Betreuer und genießt deren Streicheleinheiten. Mit seinen Artgenossen kommt Nike bestens aus.

 

Die Ausreise und Vermittlung (nur innerhalb Deutschlands) erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".

 

Lieber Nike, von ganzem Herzen wünsche ich Dir, dass es auch für Dich noch einen lieben Menschen, eine herzensgute Familie gibt, die Dir endlich ein neues Zuhause gibt und Dich wieder froh werden lässt.Vielen, lieben Dank!



 

Vermittlerkontakt/Fragen:

 

Daniela Bansche

Tel.: 05371-687266

eMail: d.bansche@gmail.com


fb.me/Chance.fuer.Shelterhunde

Nickname 09.11.2022, 16.46| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: NIKE, Begeistert zeigtest Du jedem, was Du konntest:, Pfötchen geben, brav an der Leine laufen, und ganz besonders mit einem Bällchen spielen., Doch die Zeit für solche Vergnügungen , ist in einem Shelter leider rar. ,

LUSTIG IST DAS ZIGEUNERLEBEN? OH BOY!: GIPSY UND BOY

GIPSY





 

Hündin

geb. etwa Januar 2010

50 cm Schulterhöhe

geimpft, gechipt, kastriert

gemütlicher Altersruhesitz gesucht




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BOY




 

Rüde

geb. etwa Januar 2012

50 cm Schulterhöhe

geimpft, gechipt, kastriert

sucht liebevolle Menscheneltern




 

 

 Es ist nie zu spät, sein Glück zu finden!

 

Gipsy wurde im Dezember 2013 zusammen mit ihrem Sohn Boy ins Shelter Kozhuhovo bebracht; zu ihrer eigenen Sicherheit, denn den beiden drohte der Tod durch Vergiften.

 

Monatelang hatten sie sich zuvor auf dem Gelände der Moskauer State University“ durchgeschlagen. Dort waren sie geduldet, wurden sogar von den Studenten und Angestellten der Universität gefüttert.

 

Das ging solange gut, bis die zwei Hunde plötzlich irgendwann störten und man sich ihrer entledigen wollte.

 

Im Shelter waren sie fortan zwar sicher, aber der Preis dafür – ein Leben in Gefangenschaft – war und ist hoch.

 

Wir wissen, dass viele, wenn nicht sogar die meisten Hunde, die im Shelter ihr Dasein fristen, diesen traurigen Ort nicht mehr lebend verlassen. Nach langen Jahren der Einsamkeit, Lieblosigkeit und des nie endenden Kampfes ums Überleben gehen sie still und leise über die Regenbogenbrücke, ohne jemals einem Menschen (von ihren Betreuern abgesehen) etwas bedeutet zu haben.

 

Gipsy und ihr Sohn Boy sind, trotz des wertlosen Futters, recht mollig und werden von ihren Betreuern deshalb liebevoll „Hippos“ genannt. Bei gemeinsamen Gassigängen genießen sie das kleine Stückchen Freiheit und die kostbare Bewegung, die ihre älter werdenden Knochen ein bisschen geschmeidig hält. Boy liebt dann sogar den eisigen Winter und bringt die Betreuer zum Lachen, wenn er wie eine Raupe durch den Schnee pflügt.


Gipsy und Boy gehen Gassi im Schnee:

 

 

 

Richtig närrisch sind die beiden schwarzen Goldschätze nach dem Löffel voll Dosenfutter, mit dem die Freiwilligen sie und andere Hunde im Shelter einmal in der Woche verwöhnen, damit die vergessenen Seelen wenigstens ab und zu eine kleine Freude haben.


Gipsy und Boy werden gefüttert:

 


Leider gibt es gerade für die großen, schwarzen und nicht mehr jungen Hunde in Russland praktisch keine Aussicht auf ein schönes Zuhause, mögen sie auch noch so ein sonniges Wesen und einen goldenen Charakter haben.

Deshalb ruhen die Hoffnungen der russischen Betreuer auf uns. Wir versuchen, für ihre Schützlinge hier in Deutschland eine Heimat zu finden bei Menschen, die ihre Herzen für diese ungewollten, ungeliebten Niemandshunde öffnen.

 

Möchten Sie dieser Mensch/diese Familie für unseren immer noch fröhlichen und stets gut gelaunten Boy oder seine zauberhafte, sanftmütige Mutter Gipsy sein? Dann bitte melden Sie sich bei uns. Ganz vielen Dank!

 

Anmerkung: Gipsy und Boy hatten bisher Glück im Unglück. Sie brauchten sich nicht zu trennen und durften sich in all den einsamen Jahren in ihrem kleinen Zwinger gegenseitig Trost und Halt geben. Aber selbstverständlich werden sie auch einzeln vermittelt.

 

Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".

 

Vermittlerkontakt/Fragen:

Ulrike Worringer

Tel.: 0171-1817071

Mail: Ulrike.Worringer@procanes.org

 

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ZWEI WIE BOLEK UND LOLEK: JARIK UND MARIK

JARIK



 Rüde

geb. 2021

50 cm Schulterhöhe

geimpft, gechipt, kastriert

Menschen zum Liebhaben gesucht



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MARIK


 


Rüde

geb. 2021

50 cm Schulterhöhe

geimpft, gechipt, kastriert

übervolles Herz zu verschenken




 

Jarik und Marik – das Schicksal der beiden zauberhaften Hundebrüder schien bereits besiegelt; buchstäblich in letzter Sekunde sprangen sie dem Tod von der Schippe: Sie und ihre Mutter waren unerwünscht, einige Leute fühlten sich von der kleinen Hundefamilie gestört. Die Hündin wurde brutal getötet, ihre beiden Welpen sollten ertränkt werden. In letzter Sekunde griffen tierliebe Menschen beherzt ein, retteten die Hundebabys und brachten sie ins Shelter Kozhuhovo. 


Nun befinden sich die Beiden zwar in Sicherheit – nur was für ein Leben erwartet sie dort als zwei von ungefähr dreitausend? Eingesperrt in einen engen Zwinger, in welchem außer Aufstehen, um die eigene Achse drehen und Hinlegen nichts möglich ist; eine Qual für junge, bewegungsfreudige Hunde. Harter, uringetränkter Holzboden, auf dem die Nässe durch jede Ritze dringt und bis hinein in die winzige Holzhütte kriecht, in die die Hunde sich in ihrer Not als einzigen Schutz vor der bitteren Kälte zurückziehen können. 


Richtig satt werden sie auch nie, denn das billige Futter gibt nicht viel her. Zudem wird es mit jeder Lieferung schlechter, weil der Shelterbetreiber seine Gewinnspanne erhöhen will. 


Der einzige Lichtblick in ihrem trüben Dasein ist der wöchentliche Besuch ihrer freiwilligen Betreuer. Dann dürfen die Hundebrüder ihren Knast für eine Stunde verlassen, zusammen im Shelterbereich spazieren gehen oder gemeinsam mit vielen Schicksalsgefährten im Auslauf rennen, springen und spielen. Am Ende dieser Stunde trotten sie widerwillig mit gesenkten Köpfen zurück in ihren Zwinger und das ewige Warten beginnt aufs Neue.


 Jarik wie Marik werden von ihren Betreuern als absolut sozial, kameradschaftlich und umgänglich  beschrieben. Beide lieben den Menschen über alles; darum unterbrechen sie das Spielen und Gassigehen immer wieder, um sie ausgiebig streicheln und kraulen zu lassen. Bei der Masse an liebebedürftigen Hunden bleibt leider viel zu wenig Zeit um die Sehnsucht jedes einzelnen nach menschlicher Nähe zu stillen. 


Jarik -verliebt in den Menschen:




Vor einigen Wochen besuchten die Betreuer mit Jarik und Marik eine Ausstellung. Immer wieder versuchen die Freiwilligen, ihre Hunde bei öffentlichen Veranstaltungen vorzustellen – stets in der Hoffnung, für sie in Russland ein zu Hause zu finden. Leider gelingt dies nur selten. Auch für Jarik und Marik interessierte sich niemand, obwohl die beiden Hundebrüder sich vorbildlich benahmen und ihr Bestes gaben, um zu gefallen. 

Marik und Jarik auf dem Weg zur Ausstellung Dezember 2021:




Marik und Jarik, Autofahrt zur Ausstellung Dezember 2021:




Darum setzen wir nun alles daran, um für Jarik und Marik hier in Deutschland eine schöne Für-immer-Heimat zu finden. Beide werden selbstverständlich auch einzeln vermittelt, sie müssen nicht unbedingt zusammenbleiben.Gemeinsam ist ihnen aber, dass sie ein Zuhause brauchen bei gutherzigen, verständnisvollen Menschen. Bisher kennen sie ja nur wenig von dem, was ein richtiger Hund wissen muss. Aber es ist nicht viel anders als bei Kindern: Mit Geduld und konsequenter Erziehung kann man (fast) alles erreichen! Jarik und Marik sind lernwillig und gelehrig; aus jedem von ihnen kann und wird ein treuer Begleiter und wunderbarer Familienhund werden.

In Russland sollten sie sterben; dürfen Sie bei Ihnen leben? Dann wenden Sie sich bitte an uns. Vielen, lieben Dank!


Jarik – Gassi im Shelter:



Vorstellung von Marik:




Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".

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Ulrike Worringer

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LASST MICH AUS DEM SCHATTEN TRETEN! BUBA



BUBA

 

Hündin

geb. 2010

48 cm Schulterhöhe

geimpft, gechipt, kastriert

bestens verträglich mit Artgenossen

anfangs ein wenig schüchtern gegenüber Fremden

läuft brav an der Leine

warmes Bettchen für die letzten Jahre gesucht

 

Dein pfiffiges Lausmädchengesicht lässt Dich wesentlich jünger erscheinen, als Du es den Jahren nach bist. Dabei hast auch Du, wie Deine Seelenschwester Ponka und ungezählte andere, Dein ganzes Leben lang ein Schattendasein geführt: Kaum geboren, musstest Du auch schon Einzug halten im riesigen, seelenlosen Shelter Kozhuhovo bei Moskau. Das war im November 2010. Viele sagen, für Welpen sei das Leben im Hundeasyl schon sehr schwer. Wie hart es erst für Kranken und die Senioren sein muss, können und wollen wir uns nicht vorstellen. 




Nie in all den vielen Jahren warst Du für einen Menschen besonders wichtig. Die freiwilligen Betreuer, die Euch manchmal besuchen dürfen, geben ihr Bestes, um Euch Euer trauriges Los ein bisschen zu erleichtern; auch und gerade jetzt im eisigen, russischen Winter, wenn die Kälte und Feuchtigkeit durch jede Ritze der Zwinger kriechen und den alten Knochen schwer zu schaffen machen. So haben sie Dir ein Mäntelchen angezogen, dass Dich hoffentlich ein wenig wärmt. Aber bei aller Liebe können sie nie ein eigenes Zuhause ersetzen. Wie oft Du Dich abends hungrig und durstig auf den harten, schmuddeligen  Holzdielen deines Gefängnisses zum Schlafen gelegt hast (soweit das an diesem gefährlichen Ort möglich ist), weißt nur Du allein.




Dein ganzes Dasein besteht im Grunde aus dem Kampf ums Überleben; und Dein einziger Halt war und bleibt Ponka, Deine Zwingergefährtin und Freundin, die Dich durch die schwere Zeit begleitet und mit Dir gemeinsam kämpft. Die Frage ist nur: Wofür?


Es ist wohl das Fünkchen Hoffnung, das Dich am Leben erhält. Hoffnung auf Menschen, die ein weiches, mitfühlendes Herz besitzen, die gerade alte Hunde gern zu sich nach Hause holen. Und genau diese Menschen versuchen wir für Dich zu finden. 


Es sind immer sehr besondere Menschen, die sich speziell für einen Hundesenioren entscheiden. Denn sie wissen, dass die gemeinsame Zeit vielleicht nur sehr kurz bemessen sein wird und der Abschied womöglich nicht lange auf sich warten lässt. Aber jeder einzelne Tag mit so einem alten Hund ist ungeheuer bereichernd und erfüllend. Ich spreche da aus eigener Erfahrung: Einige unserer – im besten Sinne des Wortes – Lebensabschnittsgefährten waren 13 bis 14 Jahre alt, als sie zu uns kamen und nach acht bis neun Monaten mussten wir sie gehen lassen. Doch möchten wir keinen von ihnen missen und sind dankbar für jede Sekunde, die wir mit ihnen verleben durften. 




Wollen Sie der betagten Buba gern das Glück eines eigenen Zuhauses schenken und an ihrem Glück teilhaben? Dann wenden Sie sich bitte an uns. Vielen, lieben Dank!   


Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".


Buba, Ponka und Marik bekommen Extrafutter von den Betreuern:




Buba und Marik beim Gassigehen im Shelterbereich:




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ZUM LEBEN ZU WENIG, ZUM STERBEN ZU VIEL: PERSIK



PERSIK

 

Rüde

geb. 2018

53 cm Schulterhöhe

geimpft, gechipt, kastriert

liebevolles Für-immer-Zuhause ersehnt


Deine Sehnsucht, sie gilt uns Menschen.


Mehr als drei Jahre ist es her, seit Du in einem Moskauer Park aufgegriffen wurdest. Dort kauerten, verborgen in einem Gebüsch, vier winzig kleine Welpen. Eure Mama konnte nicht gefunden werden und niemand weiß, was mit ihr geschah. 


Du wurdest mit Deinen Geschwisterchen in das große Moskauer Shelter Kozhuhovo gebracht. Dort wart Ihr zumindest sicherer als in einem öffentlichen Park. Tatsächlich hatten zwei von Euch das große Glück, recht schnell eine eigene Familie zu finden; ein weiteres Brüderchen oder Schwesterchen verstarb. Du bliebst allein zurück und lebst bis heute in dem seelenlosen Hundegefängnis. 


Der Verlust Deiner Geschwister hat bei Dir, dem einst so mutigen, jungen Hundemann, dazu geführt, dass Du plötzlich Angst vor anderen Hunden zeigtest. So traust Du Dich nur noch mit viel gutem Zureden in den Hundeauslauf, in den die Betreuer Dich und all ihre anderen Schützlinge einmal in der Woche zum Spielen und Toben bringen. Dort angekommen, scheint Deine Angst zwar verflogen, aber Du spielst nicht mit Deinen Artgenossen, sondern wartest nur auf Deine Chance, von den Betreuern liebkost zu werden. 




Wir Menschen sind Deine Sehnsucht.


Gemeinsam mit Deinem Menschen, Deiner Familie durchs Leben zu gehen, das ist Dein Traum, welchen Du nun schon seit über drei Jahren in Dir trägst. Die Hoffnung doch noch dem tristen Shelterleben entfliehen zu dürfen, sie hält Dich am Leben. 


Denn das Shelter bietet nichts; es ist zu viel, um zu sterben und zu wenig, um zu leben.


Gäbe es nicht die freiwilligen Helfer, die alles tun, um ihren Schützlingen das harte und trostlose Dasein ein bisschen erträglicher zu machen, dann wären Du und Deine Leidensgenossen verloren. 


Persik – Du verdankst Deinen schönen Namen der Farbe Deines pfirsichfarbenen Fells. Es fühlt sich auch genauso an wie die Haut eines frischen Pfirsichs, so samtig und weich. Gelehrig bist Du obendrein: Du läufst bereits brav an der Leine und beherrschst auch schon einige Grundkommandos – diese natürlich in russischer Sprache, aber auf den Wortlaut kommt es gar nicht an, denn der Ton macht die Musik!  Mit Deinen Artgenossen kommst Du gut zurecht; auch wechselnde Zwingerkollegen waren und sind kein Problem für Dich. Bevor es zum Streit kommt, unterwirfst Du Dich lieber. 


Aber Deine Sehnsucht, sie gilt uns Menschen. Uns liebst Du mehr als irgendetwas sonst auf der Welt.




Darum machen wir uns für Dich auf die Suche. Wir sind uns sicher, Du wirst ein ganz wundervoller Begleiter und eine große Bereicherung für diejenigen sein, die sich für Dich mit dem pfirsichfarbenen Fell entscheiden. Natürlich kennst Du bisher nur wenig von der Welt, weil Du ja bereits als Welpe ins Shelter einziehen musstest; deswegen brauchst Du verständnisvolle Menschen, die Dich geduldig und Schritt für Schritt mit auf die gemeinsame Reise durch dieses Leben nehmen. 


Möchten vielleicht Sie die Sehnsucht von Persik nach Liebe und menschlicher Nähe stillen? Dann melden Sie sich bitte bei uns. Vielen, lieben Dank!


Persik beim Gassigehen im Shelter:




 Persik liebt den Menschen:




Persik wird von seinem Betreuer aus dem Zwinger geholt:




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PRETTY IN PLÜSCH: YULA



YULA

 

Hündin

geb. 2010

45 – 50 cm Schulterhöhe

geimpft, gechipt, kastriert

dauerhaftes Plätzchen an der Sonne ersehnt

 

Ein Sonnenschein im Bärenkleid – wenn augenblicklich auch ein wenig zottelig und ungepflegt – das ist Yula. Die freiwilligen Helfer dürfen das Shelter ja immer nur für wenige Stunden besuchen; sie sind auch nicht genügend für so viele Hunde, da bleibt für Kämmen und Bürsten nur ganz selten Zeit. Aber die zauberhafte Yula ist bescheiden; ein sonniges Plätzchen im Gras, um ihre alten, wehen Knochen zu wärmen, das wäre für sie schon der Gipfel der Seligkeit.



 

2013 verschlug es die damals etwa dreijährige Yula ins Moskauer Shelter Kozhuhovo. Ihr einziger Trost und Halt in  dieser kalten und herzlosen Umgebung war ihr Zwingergefährte Malysh, mit dem sie eine innige Hundeliebe verband. Vor ein paar Jahren zog Malysh das große Los und durfte nach Deutschland in ein wunderbares Zuhause reisen.

 

Der lieben Yula blieb dieses Glück leider bis heute verwehrt. Sie hockt noch immer eingesperrt hinter grünen, rostigen Gitterstäben und hat wenig in ihrem kleinen Hundeleben, das ihr Freude bereitet. Trotz allem hat sie sich ihr freundliches, offenes Wesen bewahrt.



 

Ihr Name leitet sich ab einem russischen Spielzeug: einem Kreisel, der sich immerzu dreht und dabei unveränderlich auf derselben Stelle bleibt. Weil Yula immer hochsprang und sich vor Freude im Kreis drehte, wenn sie die Betreuer sah, gaben diese ihr den niedlichen Namen.

 

Nun ist die einst so quicklebendige Yula alt geworden, das Hüpfen und Springen fällt ihr zunehmend schwer. Der nasse, eisige russische Winter macht ihren alten Knochen zu schaffen und das Laufen bereitet ihr sichtliche Schmerzen. Deswegen wurde sie der Sheltertierärztin schon vorgestellt, aber diese sah keinen Grund für eine Behandlung. Demnächst lassen die Freiwilligen auf eigene Kosten die liebe Hündin außerhalb des Shelters von guten Ärzten untersuchen.

 

Unsere plüschige Yula soll nun endlich ihr eigenes, behagliches Zuhause finden. Ihre Betreuer beschreiben sie als absolut freundlich, auch mit ihren Artgenossen kommt sie blendend aus. Sie liebt es besonders im Sommer, in der Sonne zu dösen und den warmen Wind auf ihrem Fell zu spüren.



 

Yula sucht ihren Herzensmenschen, der sie liebt und schätzt, ihren Napf endlich einmal mit gutem Futter füllt und ihr das Fell bürstet, bis es seidig glänzt. Wegen ihres friedfertigen, sanften Charakters eignet sie sich auch wunderbar als Familienhund. Kleine, gemütliche Spaziergänge kann sie durchaus noch mitmachen, ausgedehnte Touren sind allerdings nichts mehr für sie. Besonders schön wäre für sie ein ebenerdiges Zuhause, vielleicht mit einem kleinen Garten, in dem ein Stückchen grüner Rasen zum Dösen und Träumen einlädt.

 

Lieben Sie ältere Hunde, die keine großen Ansprüche stellen und dankbar für jede liebevolle Zuwendung sind? Dann wäre Yula genau richtig für Sie. Melden Sie sich bei uns. Vielen, lieben Dank!

 

Yula auf dem Weg zur Untersuchung in die Krankenstation:

 

 

Yula beim Gassigehen im Shelter:

 

 

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IMMER AUF DEM SPRUNG: BORIK



BORIK


Rüde

geb. Oktober 2015

55 cm Schulterhöhe

geimpft, gechipt, kastriert

möchte nur für immer nach Hause

 

Als winziges Hundbaby lebtest Du in der Nähe einer Tankstelle mit Deiner Mutter und Deinen Geschwistern, bis hartherzige Menschen sie von dort vertrieben. Auf einmal warst Du ganz verloren und allein; doch Tierschützer fanden Dich und brachten Dich in das große Shelter Kozhuhovo bei Moskau. 


Das war Dein Glück und Dein Pech zugleich. Zwar befandest Du Dich dort in Sicherheit; denn ganz auf Dich allein gestellt wäre das Leben an der Tankstelle und an einer vielbefahrenen Straße viel zu gefährlich für Dich gewesen. Dafür bist Du nun gefangen in einem Leben, welches diesen Namen nicht wirklich verdient. 


Eingesperrt mit anderen Hunden in einem gerade 3 1/2 Quadratmater kleinen, kahlen und ungemütlichen Außenzwinger, darfst Du nur einmal in der Woche für ein kurzes Stündchen Dein enges Gefängnis verlassen, um im Hundeauslauf zu rennen, mit Artgenossen zu spielen oder mit den Betreuern ein bisschen Gassi zu gehen. Die bittere Kälte im Winter und glühende Hitze im Sommer bestimmen Dein Leben, ebenso wie das wertlose, übelschmeckende Futter und die fast unerträgliche Einsamkeit. 



Dabei liebst Du die Menschen über alles. Dieses traurige Dasein im Shelter, ohne die Fürsorge und Zuneigung eines Menschen, das ist nur schwer für Dich zu ertragen. Aber was bleibt Dir anderes übrig? Du hast keine Wahl, irgendwie musst Du leben und überleben. 


Manchmal kehren die bösen Geister Deines Lebens an der Tankstelle wieder. Dann fürchtest Du Dich von einem Moment zum nächsten vor anderen Hunden und versuchst, Dich buchstäblich in die Arme der Betreuer zu flüchten. Bei ihnen fühlst Du Dich sicher, sie geben Dir Deinen Mut zurück.



In Russland wirst Du wohl keine Familie mehr finden. Dafür bist Du zu groß, zu alt, zu gewöhnlich. Das sage nicht ich, für mich bist Du einzigartig, bezaubernd und wunderschön; aber so ist in Deinem Geburtsland nun einmal der Geschmack. An solchen Hunden wie Dir hat man dort so gut wie kein Interesse, sie füllen die Zwingerreihen im Überfluss.


Nun verbringst Du dort wieder einen Winter. Dein Fell ist viel zu kurz, um Dich ordentlich zu wärmen und die Temperaturen in Moskau liegen nachts weit unter null Grad. Natürlich versuchen die Betreuer zu helfen, wo sie können. Sie haben Dir einen dicken Pullover angezogen, den Du geduldig trägst und der Dich hoffentlich schön warm hält. Aber die bittere Kälte bleibt und die Sorgen der freiwilligen Helfer um Dich und die anderen auch. 



Was Du wirklich brauchst, ist ein Leben in Deiner eigenen Familie und wir werden nichts unversucht lassen, um sie zu finden. Warmherzige, verständnisvolle Menschen, die Dich annehmen und liebhaben wie Du bist; die geduldig mit Dir den weiteren Lebensweg gemeinsam gehen. So viele Jahre liegen noch vor Dir. Bis heute hatten wir leider keinen Erfolg … aber wir werden Deine Familie finden – mit der Hilfe von allen, die Dein Inserat lesen. Vielleicht ja schon morgen!


Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".


Borik bekommt Extrafutter:




Borik geht im Shelterbereich spazieren:




Vermittlerkontakt/Fragen:


Ulrike Worringer

Tel.: 0171-1817071

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Nickname 07.11.2022, 16.51| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: BORIK, Was Du wirklich brauchst, ist ein Leben, in Deiner eigenen Familie, und wir werden nichts unversucht lassen, um sie zu finden., Warmherzige, verständnisvolle Menschen, die Dich annehmen und liebhaben wie Du bist; die geduldig, mit Dir den weit,

DU SIEHST UNS MIT DEM HERZEN AN! AGAT


AGAT

 

Rüde

geb. 7/2018

70 cm Schulterhöhe

Gewicht 38 kg

Ende November 2021 am linken Auge operiert

geimpft, gechipt, kastriert

liebe- und verständnisvolles Zuhause für immer gesucht

 

Schwarz, groß und schwer, am Auge operiert – ins Shelter zurück kannst Du nicht, sondern Du brauchst ein eigenes Daheim. So will ich gut vorbereitet für Dich die berühmte Suche nach der Nadel im Heuhaufen beginnen.  


Während ich mir Deine Krankengeschichte vom Russischen ins Deutsche übersetzen lasse, bin ich beeindruckt, mit welcher Genauigkeit Deine Betreuerin die Kosten für Deine Augenoperation im russischen Forum zusammenbekommen hat und dort noch immer Unterstützung bekommt. Und ich begreife, wieviel Zeit und Mühe sie in die vielen Besuche in der Augenklinik nach der Operation und in Deine Pflege bei sich zu Hause investiert hat. 


Nun betrachte ich Dein Bild, sehe darauf einen großen, schwarzen, genügsamen Hund mit einem blauen Eimer um den Hals. Dieser soll verhindern, dass Du durch Kratzen oder Schubbern das operierte Auge verletzt. Ich ahne dunkel, dass es nicht ganz einfach sein wird, für Dich die richtigen Menschen zu finden, denn sie müssen schon etwas ganz Besonderes sein – wie Du, lieber Agat. Aber wir schaffen das! 


Im Juli 2018 wurdest Du geboren und musstest mit Deinen Brüdern noch im Dezember desselben Jahres ins Kozhuhovo Tierheim in Moskau einziehen. Im vergangenen Jahr um die Novembermitte herum stellte sich heraus, dass Du in Deinem linken Auge einen schon fortgeschrittenen Katarakt (Grauen Star) hattest.


Ganz zufällig bemerkten es die Betreuer: Um die Jahreszeit wird es in Russland ja besonders früh dunkel, und im Dämmerlicht blitzte es in Deinem Auge auf, so als würdest Du ein Glasauge tragen. So ein Katarakt kommt bei jungen Hunden nur sehr selten vor und kann ganz verschiedene Ursachen haben: eine Entzündung zum Beispiel oder eine Verletzung, möglicherweise ist er auch angeboren. Dein rechtes Auge ist zum Glück aber gesund.



Eben weil Du noch ein so junger Hundemann bist und vielleicht noch ein langes, gutes Leben bei besonders lieben Menschen vor Dir hast, wurdest Du operiert und man hat die kranke Linse durch eine künstliche ersetzt. Seitdem wohnst Du bei Deiner wunderbaren Betreuerin, die Dir täglich verschiedene Augentropfen gibt und regelmäßig mit Dir zur Kontrolle in die Augenklinik fährt. Bei ihr lebst Du in einem Rudel von insgesamt zehn Pflegehunden, mit denen Du Dich gut verstehst. Es gibt auch Katzen dort, aber die sind Dir schnuppe. 


Es blutet Deiner Betreuerin das Herz bei dem Gedanken, Dich wieder zurück ins Shelter zu schicken. Aber auf die Dauer kann sie Dich nicht behalten, und so hat sie uns gebeten, dass wir uns auf die Suche nach einem liebevollen Zuhause für Dich machen. 


Dein rechtes Auge ist Gott sei Dank gesund, und auch auf dem linken wirst Du wieder sehen können; allerdings muss es regelmäßig zweimal im Jahr kontrolliert werden. 


Jeder, der Dich kennengelernt hat, sagt von Dir, Du seiest ein freundlicher, liebenswürdiger und bescheidener Hundejunge, der seine Artgenossen mag, Katzen in Ruhe lässt und Menschen herzlich liebt. Du fährst gern im Auto mit, läufst brav an der Leine und nimmst die notwendigen Tierarztbesuche geduldig hin.



Du bist schwarz. Du bist groß. Du bist recht schwer. Du hast ein kleines Handicap, gepaart mit einer blütenweißen, flaumfederweichen Seele und bist freundlich zu jedermann/frau/hund und /katz.


Wie wäre es? Möchten vielleicht Sie diesem besonderen Hundemann das besondere Daheim schenken, welches er sich so sehnlichst wünscht und so dringend braucht? Dann melden Sie sich bitte bei uns. Ganz vielen, lieben Dank!


Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".


Hier ein Video von Agat bei seiner Betreuerin:

Agat, der blaue Eimer und die Katze:




Agat und sein Bruder mit der Betreuerin im Shelterauslauf:




Noch ein Film im Shelterauslauf:




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Nickname 07.11.2022, 16.51| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: AGAT, Du bist schwarz., Du bist groß., Du bist recht schwer., Du hast ein kleines Handicap, gepaart mit einer blütenweißen, flaumfederweichen Seele und bist freundlich zu jedermann/frau/hund und /katz.,

DAS LEBEN, DIE FREIHEIT, DAS GLÜCK: LARRY


LARRY

 

Rüde

geb. 2018

58 cm Schulterhöhe

geimpft, gechipt, kastriert

möchte so gern nach Hause reisen

 

Augen wie Bernstein blicken so verloren.


Larry – und noch ein schwarzer Hund. Einer von denen, die in Russland nur wegen ihrer Fellfarbe bei vielen Menschen auch heute noch Furcht und Unbehagen wecken. Völlig zu Unrecht, denn obgleich Larry selbstsicher und überlegen wirkt, ist er in Wahrheit ein er ein sanfter und feinfühliger Hundemann. Leider fehlt ihm rein äußerlich das gewisse Extra, das ihn aus der Masse von 3.000 Leidensgefährten herausheben würde. So scheint er für immer in dem riesigen Shelter verloren zu sein. 


Larrys Blicke schweifen oft in die Ferne, als suchten sie dort das Leben, die Freiheit und das Glück. Wenn seine schönen, bernsteinfarbenen Augen zurück sind von ihrem Ausflug in eine andere Welt, dann schauen sie wieder auf ein kleines, vergittertes Gefängnis mit harten, feuchten Holzdielen.



Geboren wurde Larry im Januar 2018. Kurz darauf, im April 2018, kam er gemeinsam mit seinem Bruder in das große Moskauer Hundeasyl. Hineingeboren in eine Welt, in der er nicht willkommen war, bot das Shelter zumindest einen gewissen Schutz. 


Für diese Sicherheit zahlt Larry unfreiwillig einen hohen Preis: Gefangenschaft, Verwahrlosung, Langeweile und Einsamkeit; Wind und Wetter schutzlos ausgesetzt, oft hungrig und durstig. Dazu kommt noch die Angst; vor den Arbeitern, die leider oft keine Tierfreunde sind und vor den eigenen Artgenossen. Denn in einem Shelter ist Sicherheit relativ. Zu viele grundverschiedene Hunde müssen miteinander auskommen. Hunger und Bewegungsmangel machen aggressiv, da ist an ruhigen Schlaf nicht zu denken und auch im Freilauf ist Vorsicht angesagt. 


Larry gehört zu den Friedfertigen und Unaufdringlichen – doch wenn er im Freilauf seine Betreuer sieht, läuft er freudig auf sie zu, um von ihnen gestreichelt und liebkost zu werden und ein bisschen Zuwendung und Aufmerksamkeit einzuheimsen, die ihm so sehr fehlen.



Mit anderen Hunden versteht Larry sich gut; er geht gern im Rudel Gassi, läuft dabei immer an der Seite seines Betreuers. Nun ist er für einen kurzen Moment wichtig und tritt aus dem Schatten der Vergessenheit heraus.


Danach geht es unausweichlich durch die endlosen Sheltergänge zurück in die winzigen Zwingerzellen. Nun haben Larrys bernsteinfarbene Augen wieder viel Zeit, in die Ferne zu schweifen und nach diesem glücklichen Leben in Freiheit zu suchen. 


Möchten vielleicht Sie ihm gern dieses Leben schenken? Larry braucht liebe, geduldige Menschen, die ihm Zeit lassen und nichts Großes von ihm erwarten, denn er kennt bisher ja nur das Leben hinter Gittern. Zum Dank wird er Sie mit Blicken aus seinen wunderschönen Augen und seinem  sanften Wesen verzaubern!



Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".


Vermittlerkontakt/Fragen:


Ulrike Worringer

Tel.: 0171-1817071

eMail: Ulrike.Worringer@procanes.org


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SCHWESTERLIEBE



IRMA


Hündin

geb. April 2021

55cm Schulterhöhe

gechipt, geimpft und kastriert

keine Krankheiten bekannt

bestens verträglich mit Artgenossen

sehr freundlich zu Menschen

verspielt

läuft gehorsam an der Leine

möchte so gern zu Hause ankommen


Werde ich schaffen, meinem Gefängnis zu entrinnen?


Gerade sechs Monate alt, kamst du mit deinen beiden Schwestern in das riesengroße, unheimliche Shelter Kozhuhovo; so ähnelt eure Geschichte der tausender anderer junger Hunde in Russland und anderswo. Eure Mutter wurde auf der Straße geboren und brachte dort acht Welpen zur Welt. Fünf deiner Geschwister fanden ein hoffentlich gutes Zuhause, du wurdest mit Irma und Monica von den Freiwilligen schweren Herzens ins Tierasyl gebracht. 


Das war im Oktober 2021. Ein Jahr später, im Herbst 2022, werden ihr möglicherweise alle drei in einem neuen Shelter sitzen. Denn nach dem Willen der Verantwortlichen soll es an einen Ort weit außerhalb von Moskau verlegt werden, unmittelbar neben eine Mülldeponie, deren Boden getränkt ist mit Giften und Abfällen der Menschen und der Industrie.


Wenn ihr Glück habt, überlebt ihr diesen Umzug, und mit noch mehr Glück dürft ihr euch weiter einen Zwinger teilen – wenn nicht wahllos Hunde zusammengesetzt werden, die einander nicht kennen und auf engstem Raum miteinander auskommen müssen, was leider jetzt schon oft zu Auseinandersetzungen führt.



Auch deine von dir so heißgeliebten Betreuer, deren wöchentliche, kurze Besuche für dich das höchste Glück bedeuten, würdest du dann so gut wie nie mehr sehen. Denn dieses neue, buchstäblich aus dem Boden gestampfte Shelter ist praktisch nur mit dem Auto zu erreichen, welches die wenigsten der Freiwilligen ihr Eigen nennen. Die nächste Bushaltestelle ist vier Kilometer weit entfernt, und es gibt nur zwei Busverbindungen am Tag.


 Wir als Vermittler sehen diesen unseligen Umzug kommen. Wie ein Damoklesschwert hängt er über unseren Gedanken, lässt uns Tag und Nacht nicht zur Ruhe kommen und treibt uns in unseren Bemühungen, für dich und möglichst viele andere ein schönes Zuhause zu finden, weiter an. Noch geben wir den Kampf und die Hoffnung nicht auf, dass an zuständiger Stelle ein Mensch sitzt, der ein Herz in der Brust trägt, für den Mitgefühl kein Fremdwort ist, der das Ruder herumzureißen vermag und eine Lösung findet, mit der alle Beteiligten – Geschäftsleute, Freiwillige und vor allem ihr Hunde – zufrieden leben können.


Du ahnst zum Glück nichts von diesen heraufziehenden dunklen Wolken. Offen, verspielt und stets gut gelaunt lebst du im Hier und Jetzt. Mit dem Shelterleben in Kozhuhovo hast du dich sich arrangiert. Da sind ja deine beiden Schwestern, die Betreuer, die sich so gut wie irgend möglich um euch kümmern, und manchmal darfst du sogar den Zwinger verlassen, um zu toben und ausgelassen zu spielen. Das sind kurze Momente des Glücks, die du sichtlich genießt.



Du liebst deine Artgenossen, besonders natürlich deine Schwestern, aber wir Menschen sind das Größte für dich. Du genießt sichtlich jede Streicheleinheit, ohne aber jemals vorzudrängen, bemühst dich, alles richtig zu machen und möchtest einfach nur gefallen. So hast du sehr schnell gelernt, brav an der Leine zu gehen, auch die ersten Grundkommandos kennst du schon.


Nun suchen wir für dich liebe Menschen, die Freude daran haben, ein junges, unbedarftes Hundekind in ihre Familie aufzunehmen, ihm ihre Welt zu zeigen und es alles zu lehren, was es fürs Leben braucht – damit du nicht in einem kahlen Zwinger an einem von Gott und der Welt verlassenen Ort alt werden und irgendwann von dort aus deinen letzten Weg gehen musst.



Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".


Irma beim Spielen mit ihren Schwestern Linda und Monica:




Vermittlerkontakt/Fragen:


Ulrike Worringer

Tel.: 0171-1817071

eMail: Ulrike.Worringer@procanes.org


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Nickname 07.11.2022, 16.51| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: IRMA, Du liebst deine Artgenossen, besonders natürlich deine Schwestern, aber wir Menschen sind das Größte für dich., Du genießt sichtlich jede Streicheleinheit, ohne aber jemals vorzudrängen. ,

FILMREIF UND FOTOGEN: ASENKA (ASIA)



ASENKA (ASIA)

 

Hündin

geb. im Frühjahr 2021

50 cm Schulterhöhe

geimpft, gechipt, kastriert

möchte ihr Leben gern in einem richtigen Zuhause beschließen dürfen

 

Muss ich hier alt werden und sterben?


Das ist eine Frage, die wir Dir, liebe Asenka, nicht so einfach beantworten können. Leider finden die meisten Hunde, die im Moskauer Shelter Kozhuhovo landen, nie ein eigenes Zuhause. Sie hatten wie Du das Pech, in eine Welt geboren zu werden, die kälter und gleichgültiger nicht sein könnte, in der sie nicht einmal geduldet, geschweige denn gewollt sind. Dann werden sie ins Hundeasyl abgeschoben, wo sie jahre-, wenn nicht lebenslang ein sinnloses Dasein fristen, bis der Tod sie irgendwann erlöst. Dieses traurige Los droht nun auch Dir; aber wir setzen alles daran, damit sich das Blatt für Dich und möglichst viele Deiner Schicksalsgefährten doch noch zum Guten wendet! 



So viele schöne Fotos zur freien Auswahl wie von Dir bekomme ich nicht oft. Jedes ist besonders, und auf allen schaust Du so hoffnungsvoll in die Kamera. Ich kann und will mir einfach nicht vorstellen, dass es für Dich nirgends eine Familie geben soll! 


Bisher kennst Du ja nur das Tierheim; der enge, kahle Zwinger ist Dein liebloses Zuhause, in dem Du Dich eingerichtet hast, so gut es eben geht. Du freust Dich, wenn Du hin und wieder Gassi gehen darfst und bist vor Glück ganz aus dem Häuschen, wenn Deine Betreuerin einmal in der Woche zu Besuch kommt und mit Dir spielt. 



Heute hat sie sich extra viel Zeit für Dich genommen: Ein kleiner Film wird gedreht, welcher zeigen soll, was für ein braves, folgsames und gelehriges Hundemädchen Du bist. Bestimmt gibt es gutherzige Menschen da draußen, denen das gefällt und die so ein Schätzchen wie Dich liebend gern bei sich willkommen heißen möchten!


So vieles spricht unbedingt für Dich: Du läufst an der Leine wie eine Eins, verträgst Dich blendend mit Deinen Artgenossen und hast großen Spaß daran, mit ihnen zu spielen. Ein oder zwei nette Hundekumpels in Deinem neuen Heim täten Dir sicherlich gut. An ihnen könntest Du Dich orientieren und jede Menge von ihnen lernen. 



Aber auch ein Leben als Einzelprinzessin wäre die reine Seligkeit für Dich, weil Du die Menschen über alles liebst. Da musst Du vieles entbehren, denn nur ganz selten darfst Du bei Deiner Betreuerin sein, um Dich von ihr streicheln und liebkosen zu lassen. 


Eigentlich sollte es für Dich mit Deinen drolligen Fledermausohren und Deinem kindlichen Gemüt ein Leichtes sein, jemanden zu finden, der oder die sich in Dich verliebt und Dir zeigt, dass das Leben mehr zu bieten hat als rostige Gitterstäbe, schmutzige Zwinger, miserables Futter und die Seele zerfressende Einsamkeit. Natürlich gibt es für Dich noch allerhand zu lernen, aber mit Deiner offenen und fröhlichen, den Menschen so sehr zugetanen Art schaffst Du das spielend!



Hat diese junge, noch unbekümmerte Hündin sich in Ihr Herz geschlichen? Dann bitte melden Sie sich doch bei uns. Vielen, lieben Dank!


Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".


Asia im Shelterauslauf beim Spiel mit ihrer Betreuerin:




Asia in ihrem Zwinger im Oktober 2021:




Vermittlerkontakt/Fragen:


Ulrike Worringer

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eMail: Ulrike.Worringer@procanes.org


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Nickname 07.11.2022, 16.51| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: ASIA, So viele schöne Fotos, zur freien Auswahl , wie von Dir bekomme ich nicht oft., Jedes ist besonders, und auf allen schaust Du, so hoffnungsvoll in die Kamera., Ich kann mir nicht vorstellen, dass es für Dich keine Familie gibt.,

WO UND BEI WEM- WENN NICHT HIER UND BEI DIR?



CASPER


 Rüde

geb. 2020

65 cm Schulterhöhe

geimpft, gechipt, kastriert

Spielgefährte(n) und Für-immer-Plätzchen zum Ausruhen gesucht


Fröhlichkeit trägt deinen Namen: Casper! Du bist ein junger Hundemann, der den freiwilligen Betreuern gleich durch seine offene und gesellige Art aufgefallen ist; denn du liebst die Menschen, du liebst deine Artgenossen und am allermeisten liebst du es, mit einem Ball spielen zu dürfen. Wenn sie dafür jemand ein wenig Zeit nimmt – Zeit, die immer viel zu knapp bemessen ist, denn es warten 3.000 weitere vergessene Seelen sehnsüchtig auf ein bisschen Zuwendung – dann bist du einfach nur glücklich! 



Glück hält dieses Leben für dich leider nur noch selten und in kleinen Häppchen bereit, seit du im Dezember 2021 in das riesige, liebeleere Shelter Kozhuhovo kamst.


Wir wissen nicht, woher du kamst, o du jemals eine Familie hattest oder ein Hundekind der Straße bist. Wir ahnen jedoch, wohin dein Weg bald führen könnte, wenn nicht doch noch ein Wunder geschieht. 


Denn nach dem Willen der Verantwortlichen soll das Shelter im Herbst an einen Ort weit außerhalb von Moskau verlegt werden, unmittelbar neben eine Mülldeponie, deren Boden getränkt ist mit Giften und Abfällen der Menschen und der Industrie. Dann wird das Spielen mit dem Ball, das Kuscheln und das Zusammensein Kontakt mit den Betreuern, vielleicht nur noch eine schwache Erinnerung an eine nicht gute, aber doch bessere Vergangenheit sein. Aber noch geben wir den Kampf nicht auf und auch nicht die Hoffnung, dass an zuständiger Stelle ein Mensch sitzt, der ein Herz in der Brust trägt, das Ruder herumzureißen vermag und eine Lösung findet, mit der alle Beteiligten – Geschäftsleute, Freiwillige und vor allem ihr Hunde – zufrieden leben können. 



Trotz deiner unbekümmerten, offenen und verspielten Art hast du leider keine Aussicht, in Moskau vermittelt zu werden. Dafür bist du zu groß und von deinem Aussehen her zu gewöhnlich. Ein Mischling eben, einer von vielen, für den sich außer deinen Betreuern bisher niemand interessiert hat. 


Was du, ebenso wie deine unfassbar vielen Schicksalsgefährten brauchst, ist ein Wunder und genau dieses versuchen wir für dich zu bewirken. Denn bekanntlich sieht man nur mit dem Herzen gut – und warum soll es nicht hier in Deutschland wunderbare Menschen geben die dich in ihr Herz schließen, dich zu sich nach Hause holen und bereit sind, gemeinsam mit dir durch dieses Leben zu gehen? Auch hier wird es nicht einfach werden - aber wo, wenn nicht hier, könntest du glücklich sein? 



Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".


Casper im Shelterauslauf:



 Casper beim Sheltergassi:



 Vermittlerkontakt/Fragen:


 Ulrike Worringer

Tel.: 0171-1817071

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SEIT DU KLEIN WARST


SAVVA

Rüde

9 Jahre alt (geb. Ende 2012)

60 cm Schulterhöhe

geimpft. gechipt, kastriert

sehr verträglich mit Artgenossen

äußerst freundlich zu Menschen und ruhig im Wesen

wünscht sich sehnlichst ein eigenes Für-immer-Zuhause


Warten und Hoffen bestimmen dein Leben seit neun schier endlos langen Jahren.


Als kleiner Welpe kamst du ins riesige Shelter Kozhuhovo – einer von 3.000 wunderschönen, liebenswerten und doch einsamen, ungewollten Hunden. Das ist eine Zahl, die wir uns hierzulande nur schwer vorstellen können.


 Inzwischen zählst du dort zu den Senioren, den Langzeitinsassen, den Vergessenen. Außer dem harten, entbehrungsreichen Leben in einem engen, ungemütlichen Außenzwinger kennst du nichts von der Welt.


Nur die Aussicht auf das Wochenende ließ dich bisher die brütend heißen Sommer, nasskalten Herbste und eisigen Winter ertragen. Denn dann kommen die freiwilligen Helfer ins Shelter, um auch deine Zwingertür zu öffnen; zwar immer nur für kurze, viel zu schnell endende Stunde – aber für dich und deine Schicksalsgefährten bedeutet sie die Seligkeit.



Du liebst es, deinen Betreuern ganz nahe zu sein, denn trotz deines schweren – von Menschen verursachten – Schicksals bist du uns Zweibeinern von Herzen zugetan. Dabei bist du nett und kameradschaftlich zu deinen Artgenossen und verhältst dich stets ruhig und freundlich den Menschen gegenüber. Auch bist du keiner, der sich in den Vordergrund drängt. Eigentlich ist das eine wunderbare Eigenschaft; nur um unter 3.000 Hunden aufzufallen und von jemandem gesehen zu werden, ist sie eher hinderlich. 


Deswegen hast du bisher noch nie eine Chance bekommen, und in Zukunft wird es nicht einfacher werden für die und all die anderen verlassenen Seelen. Denn wenn es nach dem Willen der Verantwortlichen geht, soll das Shelter schon bald verlegt werden an einen abgelegenen Ort, nahe einer stillgelegten Mülldeponie mit all ihrem Gift in Boden und Wasser und für die freiwilligen Helfer wie für Besucher nur äußerst schwer zu erreichen. 



An der Leine läufst du bereits sehr brav, aber ansonsten kennst du natürlich noch nicht viel und musst das meiste erst lernen, was ein richtiger Hund im Leben braucht. Daher suchen wir für dich liebe Menschen mit viel Herz, Verständnis und Geduld. Auch ein netter Hundekumpel oder eine hübsche Hundedame im neuen Zuhause wären sicherlich eine große Hilfe für dich. 


Mein lieber Savva, was ich tun kann, soll geschehen, damit auch du noch dein Zuhause findest. Irgendwo auf der Welt muss es für dich einen lieben Menschen geben, der erkennt, wie einzigartig und liebenswert du bist. Sind vielleicht Sie dieser Mensch? Dann melden Sie sich bitte bei uns. Vielen, lieben Dank!


Die Ausreise und Vermittlung (nur innerhalb Deutschlands) erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".


 


Vermittlerkontakt/Fragen:


Daniela Bansche

Tel.: 05371-687266

eMail: d.bansche@gmail.com


fb.me/Chance.fuer.Shelterhunde

Nickname 07.11.2022, 16.51| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: SAVVA, An der Leine läufst du, bereits sehr brav, aber ansonsten kennst du natürlich noch nicht viel, und musst das meiste erst lernen, was ein richtiger Hund, im Leben braucht.,

UND WENN DAS DOCH NICHT ALLES WAR?



geb. ca. 2009

Zwingernummer: C 114


Ob die sanftmütige, ruhige KIRA jemals ein eigenes Zuhause besessen hat, oder sich auf der Straße durchschlagen musste, lässt sich heute nicht mehr sagen. Erste Aufzeichnungen von ihr stammen aus dem Jahr 2014, aber das Shelter dürfte ihr schon einige Jahre länger mehr recht als schlecht Obdach bieten.




Alte Hunde wie Kira möchte in Russland niemand mehr haben. Wenn sie dort bleiben muss, ist ihr Schicksal besiegelt. Dann heißt es für sie nur noch ausharren, bis ihre Uhr abgelaufen ist und sie unbeachtet und unbeweint auf ihre letzte – einzige - Reise geht. Denn in Russland weiß man die vielen Vorzüge gerade der Hundesenioren leider nicht zu schätzen. Hier gelten sie nur als lästiges Anhängsel, das möglicherweise anfängt, Mühe zu bereiten und – noch schlimmer – mehr Geld zu kosten.


So sitzt die freundliche, umgängliche Kira weiterhin gefangen in ihrem Zwinger hinter Gittern und wartet auf den wöchentliche Ausgang. Auf diese eine, glückselige Stunde, in die sie alles hineinpacken muss: Mit ihren Artgenossen spielen, ein wenig menschliche Nähe erhaschen, Streicheleinheiten erbetteln und manchmal sogar ein Stückchen spazierengehen.




Viel zu schnell holt der triste Alltag sie ein und sie muss weitere sieben endlos lange Tage warten, bis von Neuem ein kleines Licht in ihr ödes Dasein fällt.


Gesehen wurde Kira in all den Jahren leider nur von den Betreuern. Den wenigen Besuchern, die sich in das riesige Shelter verirren, fällt die bescheidene und optisch eher unscheinbare Kira zwischen Tausenden von Hunden nicht auf, sie geht in der Menge einfach unter. Heute gehört sie zumindest in Russland zu den Ungesehenen, Ungewollten und Vergessenen.




Aber vielleicht geschieht ein Wunder und hier in Deutschland finden sich liebe Menschen, gern auch selbst Senioren, bei denen Kira beschützt und geborgen ihr Leben beschließen darf.




Kira ist leinenführig, kastriert, gechipt und geimpft. Nun fehlen zu ihrem Glück nur noch warmherzige Menschen, die sie bei sich willkommen heißen.


Liebe Kira, von ganzer Seele wünsche ich Dir, dass dieser Beitrag das Herz eines Menschen erreicht, der in Dir nicht das Durchschnittliche, sondern das Besondere sieht - damit Du die Zeit, die Dir noch vergönnt ist, nicht einsam in einem seelenlosen Zwinger zubringen musst, sondern Dein Leben als geliebtes Familienmitglied beschließen darfst.


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VERGANGEN, VERGESSEN, VORÜBER...TUTSI




Einfach die Vergangenheit hinter sich lassen dürfen...


Irgendwann im Jahr 2015 war es, als Tutsi von den Hundefängern ins Shelter gebracht wurde. Gefangen wurde sie auf den Straßen Moskaus, auf denen sie schon einige Jahre herumirrte, in der Hoffnung auf einen Menschen, der ihr vielleicht ein Zuhause schenken möchte.


Aber dies wollte niemand, denn sie hatte in der ersten Zeit im Shelter einfach nur Angst vor den Menschen. Was muss sie wohl alles erduldet haben? Und nicht nur die Menschen machten ihr Angst. Auch die Enge, das laute Gebell und die fremden Gerüche. Alles bedeutete Stress für Tutsi.


Und so brauchte sie lange, um sich mit der Situation zu arrangieren. Die Betreuer versuchten immer wieder, ihr Vertrauen zu gewinnen. Aber bei jedem Versuch wollte Tutsi nur flüchten. Einfach nur weg. Nichts von den Menschen wissen.


Eines Tages änderte Tutsi jedoch ihr Verhalten. Sie kam ihren Betreuern ein wenig näher, ließ sich streicheln. Stück für Stück lernte sie, ihren bekannten Menschen zu vertrauen. Sie lernte an der Leine zu gehen, lernte, dass von Menschen nicht nur Schlechtes ausgeht.




Und so machten ihre Betreuer sich auf die Suche nach einem Zuhause für Tutsi. Ein Zuhause, in dem man Verständnis für Tutsi hat. Ein Zuhause, in dem sie ankommen darf und ihre Vergangenheit hinter sich lassen kann. Ein eigenes Zuhause, was aber in Russland nicht gefunden wurde.


Aber vielleicht ja hier? Bei Menschen, die Tutsi die Zeit geben, die sie braucht um Vertrauen zu fassen. Menschen, die ihr eine andere Welt zeigen möchten. Eine Welt in Frieden, Liebe und mit einem eigenen Körbchen.


Tutsi ist eine ca. 50 cm große (Schulterhöhe) Collie-Mischlingshündin, die ca. 2011 geboren wurde. Sie ist kastriert, gechipt und geimpft und könnte schon bald zu ihren Menschen fliegen. Tutsi hat im Shelter gelernt, an der Leine zu gehen, kann hier aber bestimmt noch einiges dazu wenig lernen. Dem Menschen gegenüber ist Tutsi freundlich, braucht bei Fremden aber ein wenig Zeit, um Vertrauen zu fassen. Mit den anderen Hunden im Shelter ist Tutsi verträglich, daher wäre es schön, wenn im neuen Zuhause bereits ein Hund lebt, an dem sie sich orientieren kann. Ob Tutsi sich mit Katzen verstehen würde, können wir leider nicht mit Gewissheit sagen. Auch nicht, wie sie auf kleine Kinder reagiert.




Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir für Tutsi ausschließlich eine Endstelle suchen.


Bei ernsthaftem Interesse wenden Sie sich bitte an unsere Team-Kolleginnen. Vielen, lieben Dank!


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SIE WILL DOCH NUR SPIELEN! BUSYA




Noch ein Welpe, und schon fand Busya sich im russischen Shelter "Kozhuhovo" wieder. Wie und warum, können wir leider nicht sagen.


Seit diesem Zeitpunkt wartet die kleine Hündin (ca. 40-45 cm) darauf, diesem endlich wieder entfliehen zu dürfen. Neben ca. 3000 Hunden lebt sie ein Leben, dass sie sich nicht ausgesucht hat. Ein Hund unter Vielen, der die gesamte Woche darauf wartet, dass ihre ehrenamtlichen Betreuer sie aus ihrem kleinen Zwinger holen. Ein Zwinger, der grade mal so 3 qm misst – eine kleine Holzkiste, die den 3-4 Hunde auf diesem kleinen Raum einen Rückzugsort bietet. Einen Ort, der sie vor Wind, Nässe und Kälte schützen soll. 


Der Winter in Russland kann erbarmungslos sein und lässt wenig Raum für Hoffnung. Wenn es ganz schlimm kommt, friert im Winter das Wasser in den Näpfen und dann bleibt den Hunden nicht mehr, als Schnee zu fressen, um ihren Durst zu stillen… und wer nur Trockenfutter zur Verfügung hat, bekommt zwangsläufig Durst. 




Doch einmal in der Woche ist ihr Tag… dann darf sie den Zwinger verlassen und mit ihren Betreuern und anderen Hunden in den Auslauf. Bewegung ist besonders in der kalten Jahreszeit sehr wichtig… ist es doch die einzige Möglichkeit, sich ein wenig aufzuwärmen. Busya ist, im Gegensatz zu den meisten Hunden dort, relativ klein. Doch genau diese Tatsache macht es für sie nicht einfacher. Als junge Hündin hat sie im Freilauf oft versucht, andere Hunde zum Spielen aufzufordern – vergeblich. Sie wurde nicht ernst genommen und konnte mit den größeren Hunden überhaupt nicht mithalten – sie hat es so oft versucht – doch sie lief immer Gefahr, dass die größeren Hunde sie einfach überrannten. 


Irgendwann schien sie es verstanden zu haben… wenn die Betreuer sie aus der Hundemenge zogen, der sie nicht gewachsen war, dann blieb sie bei den Menschen – fast so als wollte sie sagen, sie wüsste, wo ihr Platz im Leben ist…. außerhalb des Lebens! 


Busya ist verträglich mit Artgenossen und freut sich über jede noch so kleine Aufmerksamkeit ihrer Betreuer. Sie ist einfach eine liebe, vergessene Seele. Eine junge Hündin, die noch ihr gesamtes Leben vor sich hat. Ein Leben voller Glück und Freude! Doch auf dieses Leben wird sie in Russland vermutlich vergebens hoffen. Sie ist kein niedlicher Welpe und auch kein Rassehund. Sie ist einfach das, was sie ist. Eine Hündin, die auf eine Chance hofft, noch einmal mitten im Leben zu stehen. 


Daher machen wir uns hier auf die Suche nach Menschen, die einer jungen und wundervollen Hündin ein anderes Leben ermöglichen möchten. Busya (geb. Mai 2017) durfte in ihrem Leben noch nicht viel kennen lernen, aber mit Vertrauen, Geduld und Liebe wird sie das sicherlich hervorragend meistern. 


Das, was ihr zu ihrem Glück fehlt, sind ihre Menschen. Menschen, die bereit sind, sie sicher und zuverlässig in ihr neues Leben zu führen. Ob Busya sich mit Katzen verstehen würde, können wir vor Ort leider nicht zuverlässig testen, aber gegen einen lieben Hundekumpel hätte sie garantiert nichts einzuwenden. 


Wie all unsere Hunde vermitteln wir Busya nur auf eine Endstelle vermittelt. Vielleicht sieht in Busya genau jemand die Freundin, die er schon lange gesucht hat. Busya konnte schon bald geimpft, gechipt und kastriert in ihr neues Zuhause fliegen. Das wäre für sie die Reise ihres Lebens!! Ein Leben mittendrin und nicht außerhalb von Allem. 


Bei ernsthaftem Interesse würde sich ihre Vermittlerinnen sehr über Anfragen freuen.


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Liebe Busya, wir hoffen, dass es irgendwo Deine Menschen gibt. Menschen, die Dich in ein Leben holen, dass voll Freude und Liebe ist!

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DAS HÖCHSTE GLÜCK



LINDA


 Hündin

geb. 2021

55 cm Schulterhöhe

keine Krankheiten bekannt

geimpft, gechipt, kastriert

gut verträglich mit Artgenossen, sehr freundlich zu Menschen

fröhlich und verspielt

läuft brav an der Leine

Lebensretter pfotenringend gesucht!


Wenn ich überlebe, gehöre ich dann zu den Vergessenen?


Gerade sechs Monate alt, kamst du mit deinen beiden Schwestern in das riesengroße, unheimliche Shelter Kozhuhovo; so ähnelt eure Geschichte der tausender anderer junger Hunde in Russland und anderswo. Eure Mutter wurde auf der Straße geboren und brachte dort acht Welpen zur Welt. Fünf deiner Geschwister fanden ein hoffentlich gutes Zuhause, du wurdest mit Irma und Monica von den Freiwilligen schweren Herzens ins Tierasyl gebracht. 


Das war im Oktober 2021. Ein Jahr später, im Herbst 2022, werden ihr möglicherweise alle drei in einem neuen Shelter sitzen. Denn nach dem Willen der Verantwortlichen soll es an einen Ort weit außerhalb von Moskau verlegt werden, unmittelbar neben eine Mülldeponie, deren Boden getränkt ist mit Giften und Abfällen der Menschen und der Industrie.


Wenn ihr Glück habt, überlebt ihr diesen Umzug, und mit noch mehr Glück dürft ihr euch weiter einen Zwinger teilen – wenn nicht wahllos Hunde zusammengesetzt werden, die einander nicht kennen und auf engstem Raum miteinander auskommen müssen, was leider schon jetzt oftmals zu tödlichen Auseinandersetzungen führt. 



Auch deine von dir so heißgeliebten Betreuer, deren wöchentliche, kurze Besuche für dich das höchste Glück bedeuten, würdest du dann so gut wie nie mehr sehen. Denn dieses neue, buchstäblich aus dem Boden gestampfte Shelter ist praktisch nur mit dem Auto zu erreichen, welches die wenigsten der Freiwilligen ihr Eigen nennen. Die nächste Bushaltestelle ist vier Kilometer weit entfernt, und es gibt nur zwei Busverbindungen am Tag. 


Wir als Vermittler sehen diesen unseligen Umzug kommen. Wie ein Damoklesschwert hängt er über unseren Gedanken, lässt uns Tag und Nacht nicht zur Ruhe kommen und treibt uns in unseren Bemühungen, für dich und möglichst viele andere ein schönes Zuhause zu finden, weiter an. Noch geben wir den Kampf und die Hoffnung nicht auf, dass an zuständiger Stelle ein Mensch sitzt, der ein Herz in der Brust trägt, für den Mitgefühl kein Fremdwort ist, der das Ruder herumzureißen vermag und eine Lösung findet, mit der alle Beteiligten – Geschäftsleute, Freiwillige und vor allem ihr Hunde – zufrieden leben können. 



Du ahnst zum Glück nichts von diesen heraufziehenden dunklen Wolken. Offen, verspielt und stets gut gelaunt lebst du im Hier und Jetzt. Du liebst deine Artgenossen, aber wir Menschen sind das Größte für dich. Du genießt sichtlich jede Streicheleinheit, ohne aber jemals vorzudrängen, bemühst dich, alles richtig zu machen und möchtest einfach nur gefallen. So hast du sehr schnell gelernt, brav an der Leine zu gehen, auch die ersten Grundkommandos kennst du schon. 


Nun suchen wir für dich liebe Menschen, die Freude daran haben, ein junges, unbedarftes Hundekind in ihre Familie aufzunehmen, ihm ihre Welt zu zeigen und es alles zu lehren, was es fürs Leben braucht – damit du nicht in einem kahlen Zwinger an einem von Gott und der Welt verlassenen Ort alt werden und irgendwann von dort aus deinen letzten Weg gehen musst. 


Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".


Linda beim Spielen mit ihren Schwestern Irma und Monica:




Vermittlerkontakt/Fragen:


Ulrike Worringer

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SOLL´S DAS SCHON GEWESEN SEIN??? KIOKI




KIOKI war ein Welpe – klein, unschuldig und völlig unbedarft, Wie Welpen nun einmal sind, wollte er spielen, laufen, schmusen und die Welt entdecken. Doch seine Unbedarftheit endete eines Tages im Shelter „Kozhuhovo“, Er wusste nicht, dass damit sein Leben geschrieben war, er wusste nicht, dass er ab sofort eine von unglaublich vielen, armen Seelen war.


Dieses Wissen erreichte ihn leider sehr schnell… ab sofort fand sein ganzes Leben nun in einem kleinen Außenzwinger mit einer Holzhütte statt. Sein Leben wurde auf eine Stunde in der Woche im Auslauf reduziert. Es blieben für diesen kleinen, unschuldigen Welpen also nur ein paar Minuten, in denen er spielen, laufen und schmusen konnte. Von der Entdeckung der Welt war nichts mehr übrig, denn egal wo er auch hin ging, es waren überall Zäune, die ihn begrenzten, die sein Leben begrenzten. Es gab nichts mehr zu entdecken.


Er wollte so viel und bekam nichts.


Mittlerweile ist aus dem kleinen, unschuldigen und unbedarften Welpen ein erwachsener Rüde geworden. Die Jahre sind vergangen, seine Welpenzeit, ist längst vorüber und vergessen. Kioki hat sich dem Shelter-Leben angepasst … es blieb ihm ja auch nichts anderes übrig. Wenn er die Wahl hätte, würde sein Leben wohl nicht an diesem tristen Ort stattfinden.


Kioki liebt Menschen und ist ein richtiger Spaßvogel. Umso schwerer muss es für ihn sein, wenn er fast immer nur weggesperrt ist und sich nicht seine geliebten Streicheleinheiten von den Betreuern abholen oder mit seinen Hundekumpels toben kann. Er ist ein junger Hund, der so viel nachzuholen hat, der Spaß am Leben hat, wenn er denn eins hätte. In den kurzen Momenten außerhalb seines Zwingers blüht er auf und er ist voller Energie und Tatendrang. Er weiß kaum, was er zuerst oder zuletzt machen soll… Die Zeit ist halt viel zu kurz, um all das, was er so gerne machen würde, genießen zu können. Dennoch versucht er das Beste daraus zu machen und hat sich bis heute seine fröhliche und freundliche Art bewahrt.




Seine Chancen, vor Ort noch adoptiert zu werden, sind verschwindend gering und daher möchten wir nun alles versuchen, ein tolles Zuhause für Kioki zu finden. Wir wissen, dass die Zeit viel zu schnell vergeht und wir möchten auf keinen Fall, dass Kioki in diesem Shelter alt werden muss, ohne jemals die Chance auf ein behütetes Leben gehabt zu haben. Wir haben so viele Senioren, die fast ihr gesamtes Leben dort verbracht haben, das möchten wir Kioki ersparen. Er soll dort niemals ein Langzeitinsasse werden.


Kioki ist 2015 geboren, ca. 55cm hoch, aktiv und wissbegierig. Wir könnten ihn uns gut in einer Familie mit älteren Kindern vorstellen. Auch ein Leben als Zweithund ist durchaus möglich, denn er ist gut verträglich mit seinen Artgenossen, möchte aber gern die Führung übernehmen. Kioki muss noch viel lernen, denn bisher hatte nie die Möglichkeit dazu.


Wenn Sie Ihr Leben gern mit Kioki teilen möchten, dann freuen sich seine Vermittlerinnen auf eine ernstgemeinte Anfrage.


https://www.facebook.com/Chance.fuer.Shelterhunde

 https://www.facebook.com/ProCanesEtEquos

 

Lieber Kioki, wir hoffen, dass wir die richtigen Menschen für Dich finden. Menschen, die Dich immer begleiten werden und denen Du nicht egal bist. Wir wünschen Dir von Herzen, dass Du Dein Leben noch ohne Einsamkeit und Gitter leben kannst… Wir werden alles für Dich versuchen und Dich nicht vergessen bis es soweit ist!

Nickname 07.11.2022, 16.50| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: KIOKI, Lieber Kioki, wir hoffen, dass wir die richtigen Menschen für Dich finden., Menschen, die Dich immer begleiten werden, und denen Du nicht egal bist.,

ANKOMMEN BEI DIR?



DIDI


 Hündin

geb. ca. 07. 2017

ca. 50-55 cm

kastriert

lieb und verträglich mit ihren Artgenossen

ruhig und freundlich gegenüber Menschen

sehnt sich nach einem eigenen Körbchen


Wenn die Wirklichkeit alle Träume frisst…


Du warst noch ein winziges, unschuldiges Hundebaby, als du im Jahr 2017 ins Shelter Kozhuhovo kamst, wo du bis heute voller Sehnsucht auf deinen Menschen wartest. 


Das Leben ist hart in diesem Shelter; es ist voller Einsamkeit, Hunger, Durst, Kälte und Gefahren. Doch das alles scheinst du zu vergessen, sobald die freiwilligen Helfer am Wochenende zu Besuch kommen. Wenn sich dann die rostige Tür deines ungemütlichen Zwingers öffnet, genießt du Bewegung und die so lange entbehrten Streicheleinheiten. Deine Freude darüber, endlich für ein Weilchen beachtet zu werden und nicht eingesperrt zu sein, ist jedesmal unbeschreiblich. Dann spielst du im Freilauf ausgelassen mit deinen Artgenossen, springst um die Freiwilligen herum, verteilst Küsschen an jeden, der sie haben möchte und gibst allen der Reihe nach Pfötchen. 



Doch unaufhaltsam verrinnt die Zeit und es kommt der Augenblick der Rückkehr in deinen engen, unwirtlichen Zwinger. Dann bricht deine kleine, heile Welt in Stücke, das Warten beginnt von vorn und es bleibt dir nichts anderes übrig, als dich in das Unvermeidliche zu fügen. 


Im Winter 2021 verlorst du auffallend viel an Gewicht. Ob es an den harten Lebensbedingungen in eisiger Kälte lag, an dem minderwertigen, faden und nährstoffarmen Futter oder der seelischen Belastung, wissen wir nicht -wahrscheinlich kam alles zusammen.


Die freiwilligen Helfer taten ihr Bestes: Sie brachten dir selbstgekauftes, nahrhaftes Dosenfutter mit, gaben dir Nahrungsergänzungen und Aufbaumittel und schafften es, dass du wieder mehr zu Kräften kamst. Du hast überlebt, aber wofür? 


Denn nach dem Willen der Verantwortlichen soll das Shelter im Herbst an einen Ort weit außerhalb von Moskau verlegt werden, unmittelbar neben eine Mülldeponie, deren Boden getränkt ist mit Giften und Abfällen der Menschen und der Industrie. Dann wird das Spielen mit dem Ball, das Kuscheln und das Zusammensein Kontakt mit den Betreuern, vielleicht nur noch eine schwache Erinnerung an eine nicht gute, aber doch bessere Vergangenheit sein. Aber noch geben wir den Kampf nicht auf und auch nicht die Hoffnung, dass an zuständiger Stelle ein Mensch sitzt, der ein Herz in der Brust trägt, das Ruder herumzureißen vermag und eine Lösung findet, mit der alle Beteiligten – Geschäftsleute, Freiwillige und vor allem ihr Hunde – zufrieden leben können.



Zum Glück weißt du nichts von alledem und hast dir, allen Widrigkeiten zum Trotz, dein freundliches Wesen und deine Fröhlichkeit bewahrt. Und so will auch ich den Traum von einem liebevollen Zuhause für dich noch lange nicht begraben. 


Natürlich brauchst du bei dir fremden Menschen ein bisschen Zeit, bis du ihnen vertrauen kannst und weißt, dass sie dir nur Gutes wollen. Du kennst ja bisher nur die Freiwilligen und die Arbeiter im Shelter – und letztere sind leider nicht immer echte Tierfreunde. Deshalb suchen wir für dich eine Heimat bei Menschen mit viel Herz und (Hunde-)Verstand, die dir Zeit lassen, um anzukommen und all das Neue, Unbekannte zu lernen. 



Über vierbeinige Gesellschaft in deiner neuen Heimat würdest du dich freuen, aber das ist natürlich keine Bedingung. 


Die Ausreise und Vermittlung (nur innerhalb Deutschlands) erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".


Meine liebe Didi, wir werden alles dafür tun, damit dein Mensch dich findet; dieser eine, der mehr in dir sieht als nur einen schwarzen Hund unter vielen und der dein zauberhaftes Wesen für sich entdeckt. Gib die Hoffnung nicht auf – Wunder geschehen!


 

Wenn Sie für die hübsche und liebenswerte Didi gern ein Wunder wahr machen wollen, dann melden Sie sich bitte bei uns. Vielen, herzlichen Dank!


Vermittlerkontakt/Fragen:


Daniela Bansche

Tel.: 05371-687266

eMail: d.bansche@gmail.com


fb.me/Chance.fuer.Shelterhunde

Nickname 07.11.2022, 16.50| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: DIDI, Dann bricht deine kleine, heile Welt in Stücke, das Warten beginnt von vorn, und es bleibt dir nichts anderes übrig, als dich in das Unvermeidliche zu fügen. ,

DEIN LEBEN FÄNGT ERST AN, SAM!


SAM


Rüde

4 Jahre alt (geb. ca. Januar 2018)

60 cm Schulterhöhe

geimpft, gechipt, kastriert

liebevolles Für-immer-Zuhause gesucht


4 verlorene Jahre und bald soll es noch schlimmer werden. Aber wir geben den Kampf und die Hoffnung nicht auf.


Bereits als Welpe kamst du in das riesige Shelter Kozhuhovo vor den Toren von Moskau. Das war im April 2018 und heute bist du noch immer dort. Du hast es irgendwie geschafft, an diesem unwirtlichen, trostlosen Ort zu überleben, doch schon bald wird es diesen nicht mehr geben. Denn das Shelter Kozhuhovo soll umziehen – weit abgelegen, für Betreuer und Besucher praktisch unerreichbar, an einen Platz gleich neben einer verseuchten Mülldeponie. Die Bauarbeiten sind schon im Gange.


3000 Hunde und 400 Katzen sollen dann verlegt werden - wie das stattfinden soll, ist uns für uns unvorstellbar -und mittendrin auch du.


Du bist so ein lieber Kerl; sanft und freundlich und am allerliebsten in der Nähe deiner Betreuer. Dies sind die freiwilligen Helfer, die versuchen, dir und den anderen Hunden das Leben wenigstens manchmal ein bisschen erträglicher zu machen.



Besonders gefallen dir die leider viel zu seltenen Streicheleinheiten. Dabei wirst du als ruhig, zurückhaltend und unaufdringlich beschrieben. Kommt jemand Neues auf dich zu, bist du anfangs eher scheu und brauchst ein Weilchen, um Vertrauen zu fassen. Wer sollte dir das verdenken? Bisher hast du von Menschenhand ja nichts Gutes erfahren – wenn man von den Freiwilligen absieht und die kommen nur einmal in der Woche für eine kurze Zeit. 


In deiner russischen Heimat hast du keine Chance, deinem unbarmherzigen Schicksal zu entfliehen, denn du bist groß, ein Rüde und obendrein schwarz, und viele Menschen fürchten sich immer noch vor Vierbeinern mit schwarzem Fell. Dabei weiß ich aus eigener Erfahrung, dass in euch schwarzen Hunden die reinsten, blütenweißen Seelen wohnen. Du brauchst nun ein Wunder in Gestalt eines wunderbaren Menschen, der das ebenso sieht und die die Chance deines Lebens gibt. 



Bisher weißt du nichts von der Welt da draußen, kennst nur das Leben hinter Mauern und Gitterstäben. Aber zum Glück bist du überaus verträglich und kommst mit deinen Artgenossen bestens zurecht.  Darum wäre es fein, wenn in deinem künftigen Heim, neben herzensguten, geduldigen Menschen, auch ein freundlicher Hundejunge oder ein nettes Hundemädchen dir alles zeigen könnte, was du im richtigen Leben wissen musst. 



Mein lieber Sam, aus tiefstem Herzen wünsche ich dir, dass wir hier die Menschen für dich finden, die tief in deine Augen schauen, welche so viel mehr sagen, als meine Worte es vermögen. Ich hoffe auf diese(n) besonderen Menschen für Dich, der Dir ein behütetes Zuhause schenkt und Dich endlich glücklich werden lässt. Wenn vielleicht Sie gern der- oder diejenige(n) sein möchten, dann melden Sie sich bitte bei uns. Vielen, lieben Dank!


Sam und die Streicheleinheiten seiner Betreuerin – ein wenig Trost in diesem entbehrungsreichen Leben (04.2021):




Es sind einfach immer zu wenig streichelnde Hände da (02.2020):


 

Sam wird gebadet (08.2019): 




Die Ausreise und Vermittlung (nur innerhalb Deutschlands) erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".

 

Vermittlerkontakt/Fragen:

 

Daniela Bansche

Tel.: 05371-687266

eMail: d.bansche@gmail.com


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ICH HÄTTE SO GERN EIN SCHÖNES GESCHIRR!



PALMA


Hündin

geb.2007

geimpft, gechipt, kastriert

warmes Plätzchen für geruhsamen Lebensabend gesucht


Zu alt für ein Happy End? Oder gibt es vielleicht doch noch Hoffnung auf ein liebevolles Zuhause für dich?


Seit elf Jahren wartest du nun schon vergeblich auf deine(n) Menschen. Im Juli 2011 musstest du in dem riesigen, furchteinflößenden  Shelter Kozhuhovo bei Moskau Einzug halten und durftest es seitdem nie wieder verlassen.


Das Leben zog unaufhaltsam an dir vorüber, während du hinter Gittern saßest, eingesperrt in einem engen Außenkäfig unter für uns unvorstellbar harten Lebensbedingungen.



In der ersten Zeit bekam dich niemand zu Gesicht. Die beängstigende Situation, die fremden, oft nicht gerade freundlichen Menschen und das immerwährende Gebell von 3000 Mitgefangenen machten dir Angst. So verkrochst du dich in der winzigen Holzhütte und versuchtest, dich möglichst unsichtbar zu machen.


Eines Tages jedoch entdeckte dich eine der Betreuerinnen und nahm sich der deiner an. Mit viel Geduld half sie dir dabei, deine Schüchternheit zu überwinden und gewann ganz allmählich Stück für Stück dein Vertrauen. schüchternen Hündin an. Sie übte mit dir, an der Leine zu gehen, und heute machst du das richtig gut. Allerdings möchtest du kein Halsband tragen, sondern lässt dich nur am Geschirr führen. Ich denke, dass dir die Hundefänger damals diese fürchterliche Metallschlinge und den Hals gelegt haben, als sie dich einfingen, und das Halsband erinnert dich an diesen schrecklichen Moment.



Auch magst du nicht mit den anderen in den Auslauf gehen. Du verstehst dich zwar gut mit deinen Artgenossen, bist umgänglich, friedfertig und verträglich. Aber dort, zwischen all den vielen, teils jungen und kräftigen Hunden ist es dir zu turbulent. Lieber gehst du mit deiner Betreuerin in den Gängen zwischen den Zwingerreihen ein wenig spazieren. Du bist ja auch schon ein älteres Mädchen und spürst sicher die vielen Jahre auf schmutzigem, nasskaltem, Holzboden in deinen Knochen.



Viele Jahre teiltest du dir den Zwinger mit einem sanften, freundlichen Rüden namens Zhuk. Dieser hat es geschafft, er fand seine Menschen und lebt nun geliebt und glücklich in seinem eigenen Zuhause. Und so hegen wir diese Hoffnung nun auch für dich. 


Die Ausreise und Vermittlung (nur innerhalb Deutschlands) erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".


Liebe Palma, von Herzen wünsche ich dir, dass auch du endlich von einem herzensguten Menschen, einer freundlichen Familie gesehen wirst, damit du dein Leben nicht einsam und unbeachtet beschließen musst, sondern den Rest deiner Tage in Liebe und Geborgenheit verbringen darfst. Wenn Sie der zauberhaften Hundesniorin gern ihren Lebensabend verschönern möchten, dann melden Sie sich bitte bei uns. Vielen, lieben Dank!




Vermittlerkontakt/Fragen:


Daniela Bansche

Tel.: 05371-687266

eMail: d.bansche@gmail.com


fb.me/Chance.fuer.Shelterhunde

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SCHULDLOS LEBENSLÄNGLICH? MUKHA




Seit 2009 im Shelter -

ein Leben hinter Gittern.


MUKHA kam 2009 ins Shelter "Kozhuhovo" in Russland. Heute, mehr als 12 Jahre später, ist sie noch immer dort. 


Mukha gehört zu den Langzeitinsassen... zu den Vergessenen... zu den Alten.


Eigentlich würde damit dann auch die Lebensgeschichte von Mukha enden. Wer will schon einen alten, schwarzen Hund? Offensichtlich 11 Jahre ja wohl niemand...

Doch Mukha ist mehr. Und alles, was sie heute ist, hat sie sich hart erarbeitet. Die freiwilligen Helfer waren es, die sich um das Vertrauen der verängstigten Hündin bemühten, sie nach den langen Jahren im Zwinger in den Auslauf führten und seit letztem Jahr nun auch an die Leine gewöhnen.


Mukha zeigte sich immer freundlich... und dass sie noch lange nicht zum "alten Eisen" gehört. Mukha genießt es sehr, sich im Auslauf zu bewegen, ist für ihr Alter noch gut aktiv und neugierig. Leider sind die Momente im Auslauf immer viel zu kurz und auch nur möglich, wenn die Freiwilligen am Wochenende im Shelter sind.


Ansonsten lebt Mukha ihr Leben auf 3 Quadratmetern in ihrem Außenzwinger oder besser gesagt, das Leben zieht an ihr vorüber. Mukha ist in diesem Shelter nur ein Hund von ca. 3000 Hunden... ein Entkommen scheint aussichtslos.


Und doch hoffe ich auf eine Chance für Mukha.


Für Mukha suche ich liebe Menschen, die nicht viel erwarten, sondern ihr mit Geduld und Empathie begegnen und ihr zeigen, dass es mehr gibt als ein Leben hinter Gittern. Sie war nun lange genug eingesperrt und soll endlich anfangen dürfen zu leben.




Mukha ist freundlich zu Menschen, braucht aber Zeit um Vertrauen zu fassen.


Ihr Geburtsdatum wurde im Shelter auf ca. 2006 geschätzt. Laut ihrer Betreuer erkundet Mukha aber noch gerne ihre Umgebung und kann auch Türen öffnen.


Mit ihren Artgenossen verträgt sich Mukha gut, ist ca. 55 cm hoch und bereits geimpft, gechipt und kastriert.


Liebe Mukha, ich wünsche Dir von ganzem Herzen, dass Du endlich Deinen Menschen findest und Du hoffentlich doch noch erleben darfst, dass es mehr gibt als das endlose Warten im Zwinger. 


Wichtige Daten im Überblick:


 Hündin
 ca. 14 Jahre alt (geb. ca. 2007)
 ca. 55 cm
 kastriert
 gut verträglich mit Artgenossen
 freundlich zu Menschen; bei Fremden braucht sie Zeit, um Vertrauen zu fassen
 kennt das Laufen an der Leine
 noch im Shelter in Russland
 Katzenverträglichkeit kann nicht zuverlässig getestet werden
 endgültiges Zuhause gesucht


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Nickname 07.11.2022, 16.50| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: AMUKHA, nsonsten lebt Mukha, ihr Leben auf 3 Quadratmetern, in ihrem Außenzwinger, oder besser gesagt, das Leben zieht an ihr vorüber. ,

KLEINE LOLITA



LOLA

 

Hündin

geb. 2015

50 – 55 cm Schulterhöhe

geimpft, gechipt, kastriert

wünscht sich mehr als nur einen kurzen Augenblick des Glücks

 

Du hast den Menschen vertraut und bist schmählich verraten worden.


Es war im April 2016, als sich die Tore des riesigen, furchteinflößenden Shelters „Kozhuhovo“ in Moskau hinter Dir schlossen. Damals warst Du eine junge, hoffnungsvolle Hündin. Heute, nach sechs traurigen Jahren in Gefangenschaft, beginnt Deine Hoffnung allmählich zu schwinden. 


An den harten Lebensbedingungen, die Dir und 3.000 Schicksalsgefährten arg zusetzen, hat sich in all den Jahren nichts geändert. Ob es die brütende Hitze im Sommer ist, die Eure winzigen Außenzwinger erbarmungslos aufheizt, oder die klirrende Kälte, die im Winter Eure Hinterlassenschaften festfrieren lässt – im Grunde geht es für Dich nur ums nackte Überleben. 



Für die meisten Menschen scheinst Du wie unsichtbar zu sein, denn noch nie ist jemand an Deinem Zwinger stehen geblieben, um Dich näher zu betrachten. Zu wenig unterscheidest Du Dich von vielen hundert anderen Seelen in dem überdimensionalen Hundeasyl. Dafür bist Du im Wesen ganz einmalig und lieb. Obendrein müsste dein Blick, Deine ganze Körperhaltung, die förmlich um Liebe und Zuwendung bettelnn, selbst steinerne Herzen erweichen.



Anfangs fürchtetest Du Dich sehr vor uns Menschen. Das ist verständlich, denn viel Gutes hattest Du von uns sicher nicht erfahren. Doch schon bald siegte Deine Neugier und Du fingst an, den Betreuern zu vertrauen. Wenn sie am Wochenende das Shelter besuchen und auch Dich für ein Weilchen mit in den Auslauf nehmen, spielst Du gern mit Deinen Artgenossen; aber kein Spiel kann so schön sein, dass Du es nicht für die streichelnde Hand eines Dir vertrauten Menschen unterbrichst. 


Hier geht es zu einigen kleinen Filmen von Dir. Sie zeigen Dich in glücklichen Momenten, in denen Du beachtet und gestreichelt wirst. Diese Filmchen sind nur kurz, so wie Deine seltenen Glücksmomente es sind. 



 


 


 


 


 

Alles, was Dir zu Deinem großen Glück fehlt, ist ein lieber Mensch, ein Paar oder eine Familie, die Dir mit Geduld und Verständnis die Welt erklären. Über einen oder mehrere freundliche Hunde in Deinem Zuhause, an denen Du Dich orientieren und von denen Du lernen kannst, würdest Du Dich freuen, sie sind aber kein Muss.


Die Ausreise und Vermittlung (nur innerhalb Deutschlands) erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".


 

Lola, kleines Mädchen, wie sehr hoffe ich für Dich, dass Du den Rest Deines Lebens geliebt, beschützt und geborgen verbringen darfst!


Vermittlerkontakt/Fragen:


Daniela Bansche

Tel.: 05371-687266

eMail: d.bansche@gmail.com

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WIE ES DA DRINNEN AUSSIEHT...: BROOKLYN



BROOKLYN

 

Rüde

geb. Oktober 2019

65 cm Schulterhöhe

geimpft, gechicpt, kastriert

sehnt sich nach Ruhe und Geborgenheit

 

Wenn der Kummer zu groß wird und der seelische Schmerz in körperliches Leiden umschlägt.


Brooklyn erblickte das Licht unserer kalten Welt weitab von New York in einem russischen Industriegebiet. Dort schlug er sich mit seinen Geschwistern und anderen Hunden mehr schlecht als recht durch, bis eines Tages fremde Menschen kamen, die Hunde einfingen und fortbrachten – wohin, das weiß niemand. Einzig dem kleinen Brooklyn gelang es, sich vor ihnen zu verstecken. 


Irgendwann wurde er unvorsichtig, wahrscheinlich vom Hunger getrieben; aber er hatte noch Glück im Unglück. Tierliebe Arbeiter entdeckten ihn und wollten ihn wenigstens in Sicherheit bringen. So kam er, anstatt erschlagen oder zu Tode getreten zu werden, ins Shelter „Kozhuhovo“. 


Das ist ein riesiges Hundeasyl, in welchem ungefähr 3.000 vergessene Hundeseelen immer zu mehreren in winzigen Außenzwingern leben – Käfig an Käfig, Reihe an Reihe, und mittendrin Brooklyn. Welch ein Schock muss das für so ein kleines, unbedarftes Hundekind sein. 


Inzwischen gingen mehr als zwei Jahre ins Land. Brooklyn wurde erwachsen, aus dem kleinen, verlorenen Welpen wurde zumindest äußerlich ein stattlicher Hundemann. Doch wie es da drinnen aussieht, weiß nur er allein. 


Sein einziger Lichtblick waren und sind die kurzen, wöchentlichen Besuche der freiwilligen Betreuer. Dann öffnet sich auch sein Zwinger und er darf sich ein bisschen Bewegung verschaffen. Er spürt, wie wohl die streichelnde Hand und die sanfte Stimme eines lieben Menschen tun. 



In der übrigen Zeit lebt er allein unter Tausenden. Immerwährender Stress, Angst und Einsamkeit sind seine einzigen Begleiter. Und wenn der seelische Schmerz ihn zu überwältigen droht, sucht Brooklyn sich ein Ventil: Er verletzt sich selbst. 


Es beginnt immer nur mit kleinen Stellen am Schwanz, aber er nagt weiter und weiter, bis Wunden entstehen. 


Die freiwilligen Helfer können nur versuchen, seinen Kummer etwas zu lindern, wenn sie im Shelter sind und seine Wunden behandeln. Doch für einen einzelnen Hund bleibt dort viel zu wenig Zeit. Und wie sehr sie sich auch bemühen, am Ende müssen sie doch wieder gehen und die Hunde sich selbst überlassen. 


Die Tierärzte haben schon angedeutet, dass möglicherweise ein Stück von Brooklyns Schwanz amputiert werden muss. Momentan sind die Wunden wieder verheilt, aber es ist nur eine Frage der Zeit, bis es von vorn beginnt. 


Die freiwilligen Helfer beschreiben Brooklyn als ganz wunderbaren Hund, liebenswert, sanft und anschmiegsam. Leider sehen die Menschen in Russland nur sein Äußeres; für sie ist er einfach zu groß und zu schwarz. Dabei wohnen oft gerade in diesen Hunden die zartesten und feinfühligsten Seelen.


Meine ganze Hoffnung setze ich darauf, den Menschen zu finden, der das versteht und Brooklyn mit dem Herzen ansieht.


Brooklyn ist überaus freundlich und menschenbezogen. Auch das Laufen an der Leine hat er schon gut gelernt. In einem neuen Zuhause müsste er natürlich genügend Zeit bekommen, um Vertrauen zu fassen und sich an all das Fremde und Neue zu gewöhnen; denn bisher kennt erja  nur das Leben in der eng begrenzten Welt des Shelters. Da Brooklyn mit anderen Hunden sehr verträglich ist, wäre ein freundlicher Artgenosse, an dem er sich orientieren und von dem er sich abschauen kann, was ein Hund im richtigen Leben wissen muss, eine willkommene Hilfe für ihn, ist aber keineswegs Voraussetzung. 


Die Ausreise und Vermittlung (nur innerhalb Deutschlands) erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".


 

Lieber Brooklyn, noch liegt ein ganzes Hundeleben vor Dir. Ich wünsche Dir so sehr, dass Du es mit einem gutherzigen, verständnisvollen Menschen oder einer ebensolchen Familie teilen darfst, die sich an Dir erfreuen und Dich bis zu Deinem letzten Weg über den Regenbogen begleiten!


Vermittlerkontakt/Fragen:


Daniela Bansche

Tel.: 05371-687266

eMail: d.bansche@gmail.com 


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DAS KARUSSELL, ES DREHT SICH IMMER RUNDHERUM: KARUSELKA



Sie ist wohl das, was man einen perfekten Hund nennen würde.


Die schöne Hündin wurde im Jahr 2010 geboren und kam im Alter von 3 Jahren ins russische Shelter Kozhuhovo. Wer diese Schönheit anschaut, muss sich unweigerlich fragen, warum sie nun schon seit mehr als acht Jahren hier im Shelter sitzt. Wie ihr Leben vor den Toren des Shelters aussah, können wir leider nicht beantworten.


Wir wissen nur, wie es Karuselka hier im Shelter ergangen ist. Sie bewohnt zusammen mit anderen Hunden einen engen Außenzwinger, egal wie das Wetter ist, egal welche Temperaturen herrschen.Der einzige Rückzugsort, den die Hunde hier haben, ist eine kleine Holzhütte in ihrem Zwinger.


Sie verbringen hier Tag für Tag, Woche für Woche, Jahr für Jahr. Und dann kommt dieser eine Tag in der Woche, diese eine magische Stunde. Dann kommen die ehrenamtlichen Betreuer ins Shelter,besuchen die Hunde und versuchen, ihr tristes Leben im Shelter etwas lebenswerter zu machen.




Hier haben die Hunde die Möglichkeit für eine Stunde in der Woche ihrem Gefängnis zu entkommen. Eine kleine Streicheleinheit zu erhaschen. Etwas Zuneigung zu bekommen.


Und in dieser Zeit blüht Karuselka auf und zeigt welch toller Hund in ihr steckt. Sie ist eine sehr fröhliche, freundliche und gehorsame Hundedame. Sie geht vorbildlich an der Leine. Sie versteht sich sehr gut mit anderen Hunden. Und sie liebt die Menschen. Da sie sich so unbändig über menschliche Aufmerksamkeit freut und sich dann wie verrückt vor Freude im Kreis dreht, bekam sie von den Betreuern ihren Namen „Karuselka“.


Kommen die freiwilligen Helfer ins Shelter, stubst Karuselka sie zärtlich mit ihrer Nase an, um auf sich aufmerksam zu machen. Aber es ist nur begrenzte Zeit für eine Vielzahl von Hunden, und es ist nie genug Zeit für jeden einzelnen. Und Karuselka genießt jede Sekunde der knappen Zeit. Wie gesagt, sie ist der perfekte Hund! Also warum ist sie noch hier?


Weil es nicht reicht, perfekt zu sein. Wenn niemand diesen wunderschönen, perfekten Hund sieht, niemand sie wahrnimmt, ihr niemand eine Chance gibt, reicht es nicht. Und schon gar nicht hier in Russland. Hier hat Karuselka schon aufgrund ihres Alters nicht den Hauch einer Chance auf ein Zuhause. Und hier kommen wir ins Spiel. Denn wir können und wollen nicht glauben, dass niemand diesen tollen Hund in sein Leben einladen will.




Wer auch immer diese Einladung in ein neues, behütetes Leben aussprechen will, wird das sicher nicht bereuen. Für dieses 'Ja, ich will' bekommt dieser Mensch eine wunderschöne, freundliche und zärtliche Hundeseele an seine Seite. Sie hat alles zu geben was man sich nur wünschen kann.

Es bedarf nur einer bewussten Entscheidung. Die Entscheidung dieser schönen Lady ein endgültiges Für- immer- Zuhause zu geben. Ihr Zeit zu geben, sich an all die neuen Eindrücke zu gewöhnen. Geduldig zu sein. Ohne Wenn und Aber. Mit allen Hindernissen und Glücksmomenten.




Ob Karuselka sich mit Kindern oder Katzen verstehen würde, können wir leider nicht mit Gewissheit sagen. Aufgrund ihres freundlichen Wesens könnte aber gern bereits ein Hund vorhanden sein.


Karuselka könnte schon bald ihre Reise nach Hause antreten. Sie ist bestens darauf vorbereitet, denn geimpft, gechipt und kastriert ist sie bereits. Sie sollte nicht länger warten müssen.


Es wird höchste Zeit, dass für Karuselka ein neues Zeitalter anbricht. Das der Liebe und der Zuwendung. Das Zeitalter "Zuhause angekommen"!


Bei ernsthaftem Interesse wenden Sie sich bitte an unsere Team-Kolleginnen.

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IRGENDWO AUF DER WELT: MARUSHKA



Seit unfassbar langen elf Jahren lebt MARUSHKA bereits im Shelter "Kozhuhovo"! 2010 kam sie als junge Fundhündin in dieses riesige, russische Tierheim in Moskau und sitzt seitdem in einem winzigen Aussenzwinger. Sie hat sich ihrem Schicksal ergeben, hat sich angepasst, hat Freundschaften geschlossen.


Mit ihren Zwingergenossen Oreshek und Darcy kam sie prima zurecht – die Drei mochten sich sehr. Inzwischen ist Darcy gestorben und Oreshek fand ein Zuhause in Deutschland (auch er ist mittlererweile über den Regenbogen gegangen) – nur Marushka blieb zurück. Sie kämpft noch immer täglich ums Überleben.


Marushka ist im Shelter zur Seniorin geworden und 10 Jahre hinter Gittern sind auch an ihr nicht spurlos vorüber gegangen. Aus der einst fröhlichen, jungen Hündin ist eine traurige Hundeoma geworden und ihr Blick lässt eine tiefe Resignation erkennen.




Marushka ist eine sehr freundliche und menschenbezogene Hündin. Fremden Menschen gegenüber ist sie anfangs etwas schüchtern, was sich aber schnell legt, wenn sie merkt, dass man es gut mit ihr meint. Sie kennt die Hundeleine und läuft gut daran. Wenn sie Besuch von ihren Betreuern bekommt, die ihr und den anderen Hunden einmal in der Woche für eine Stunde Freilauf ermöglichen, hält sie sich am liebsten in deren Nähe auf.


Marushka ist mehr und mehr von der Masse der Hunde überfordert und vermutlich weiß sie ganz genau, dass sie sich im Fall der Fälle nicht mehr wehren könnte. So sucht sie Schutz bei den Menschen, die sie kennt.


Sehr viel Lebenszeit wird der alten Dame nicht mehr bleiben, und viel zu viele Jahre musste sie bei jeder Witterung im Shelter ausharren.


Wir hoffen sehr, dass es uns noch gelingt, für Marushka ein Zuhause in Deutschland zu finden. Sie sollte ihre letzte Zeit auf dieser Welt behütet und artgerecht genießen dürfen und nicht irgendwann einsam und allein in ihrem trostlosen Zwinger ihre letzte Reise antreten.


Irgendwo muss es sie geben: Die Menschen, die Marushka ein kuscheliges Körbchen in ihrem Heim schenken und sie bis zu ihrem letzten Tag liebevoll begleiten… wir müssen sie nur noch finden…




Bei ernsthaftem Interesse melden Sie sich bitte bei unserer Team-Kolleginnen.


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Nickname 07.11.2022, 16.50| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: MARUSHKA, Sie sollte ihre letzte Zeit, auf dieser Welt behütet, und artgerecht genießen dürfen, und nicht irgendwann, einsam und allein, in ihrem trostlosen Zwinger, ihre letzte Reise antreten.,

DARF ICH BITTEN?



"LEBEN OHNE HUND
IST WIE TANZEN OHNE MUSIK."

Betti und Katie - die ungleichen Schwestern. Mögen sie sich äußerlich auch sehr  ähneln, so sind sie in ihrem Wesen doch recht verschieden.


Betti kam im Jahr 2016 als kleiner, unschuldiger Welpe ins Shelter Koszhuhovo. Seitdem fristet sie dort ein trostloses Dasein. Eingesperrt hinter verrosteten Gittern in einem engen, ungemütlichen Zwinger, den sie sich mit ihren Geschwistern Ketti (Katie) und Smile teilt. Versorgt nur mit dem Allernotwendigsten und oft nicht einmal das. In Wintern wie dem diesjährigen, wo die Gänge des Shelters fast haushoch zugeschneit und nicht begehbar sind, gibt es manchmal tagelang kein Futter und die Hunde müssen Schnee fressen, um ihren Durst zu löschen.




Dennoch hat sich die bildhübsche Betti, die ihre Schäferhundvorfahren nicht verleugnen kann, bis heute ihre heitere, unkomplizierte Art bewahrt. Im Gegensatz zu der sanften, eher schüchternen und zurückhaltenden Katie wird Betti von den Betreuern als lebhaft, gesellig und aktiv beschrieben. Wenn die Freiwilligen einmal pro Woche ihre Schützlinge besuchen dürfen, um ihnen ein klein wenig Abwechslung zu verschaffen, liebt es Betti zu rennen, zu toben und fordert ihre Artgenossen gern zu allerlei Spielen auf. Dabei zeigt sie keine Spur von Aggression, sie ist umgänglich und aufgeschlossen gegenüber jedermann.




Wäre Bettis Leben ein Tanz, würde es wohl eine temperamentvolle Salsa oder eine ausgelassene Polka sein – anstelle des traurigen Blues, der bis heute ihren Tagesablauf bestimmt.




Bei allem jugendlichen Überschwang hat Betti auch eine anschmiegsame, liebebedürftige Seite. Sie zeigt sich anhänglich und sucht gern die Gesellschaft der Betreuer. Sie genießt die seltenen, viel zu kurzen Momente der Nähe und die wenigen, kostbaren Streicheleinheiten. Dann schiebt den Betreuern zum Dank ihre Schnauze in die Hand und verteilt auch gern das eine oder andere feuchte Küsschen. Daher wäre Betti eine wundervolle Begleiterin für ausgedehnte Spaziergänge und sportliche Unternehmungen, ebenso wie für gemütliche, kuschelige Abende zuhause auf dem Sofa vor dem Fernseher.




Es ist der dritte Anlauf, den ich für Betti nehme. Immer noch will ich nicht aufgeben und hoffe auch für sie auf ein Zuhause.


 Im letzten Transport durfte ihre Schwester Katie endlich reisen; das sind Momente, in denen mein Herz vor Freude hüpft und vor Traurigkeit weint.


Wir sind immer ganz nahe dabei, wir sehen Bilder und Videos, wie die Hunde in den Transporter steigen. Wir freuen uns. Alle freuen sich. Endlich dürfen wieder Hunde reisen! Aber niemand sieht die Hunde, die zurückbleiben müssen.




Katie hat ihre beiden Geschwister Smile und Betti zurückgelassen. Jahrelang haben die Drei jede Minute im gleichen Zwinger verbracht, gemeinsam gefroren und geschwitzt, gemeinsam gehungert und gewartet - darauf, dass sich ihr Leben irgendwann zum Besseren wendet.


Ich habe das Gefühl, als Tierschützerin und Vermittlerin versagt zu haben, denn ich habe kein Zuhause gefunden für die beiden, die nun in Moskau zurückbleiben.




Noch  ist Betti munter und fröhlich. Aber mit jedem Tag, den sie vergeblich warten muss, gewinnen Hoffnungslosigkeit und Resignation mehr und mehr die Oberhand und die Gefahr wird größer, dass sie einer der vielen Hunde sein wird, die im Shelter alt werden und irgendwann einsam ihre letzte Reise antreten müssen. Ungeliebt und in der traurigen Gewissheit, ein völlig sinnloses Leben gelebt zu haben.




Möchten Sie das verhindern? Möchten Sie dieser Traumhündin zeigen, was Freiheit bedeutet? Wie grüne Wiesen und blühende Blumen aussehen, wie sich weiches Gras unter den Pfoten anfühlt? Wie selig man in einem weichen Bettchen schläft, wie herrlich gutes Futter und frisches Wasser schmecken? Und vor allem wie es ist, von Menschen geliebt zu werden?




BETTI wartet im Sektor C, Zwingernr. 51.


Hündin,  geb. 2016,  ca. 55 cm

keine Krankheiten bekannt, kastriert

verspielt, verträglich mit Artgenossen

sehr freundlich und liebevoll zu Menschen, läuft gut an der Leine

noch im Shelter in Russland, Katzenverträglichkeit kann nicht zuverlässig getestet werden

endgültiges Zuhause gesucht


Vermittlerkontakt/Fragen:


Ulrike Worringer

Tel.: 0171-1817071

eMail:Ulrike.worringer@procanes.org


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Nickname 07.11.2022, 16.50| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: BETTI, Im Gegensatz, zu der sanften, eher schüchternen und zurückhaltenden Katie, wird Betti von den Betreuern, als lebhaft, gesellig und aktiv, beschrieben.,

MELONY´S MELODY




Klein, weiß und schon ein Leben lang hinter den Gittern des Shelters - so könnte man MELONY in Kürze beschreiben. Denn mehr Worte braucht es eigentlich nicht, um die Trostlosigkeit in Melony´s Leben auszudrücken. Ein Leben, das sie bereits seit ihrem Welpenalter führt, und das sich bis heute nicht geändert hat. Ein Leben in einer kalten Welt. 


Aber die Welt im Shelter ist nicht nur trostlos und kalt, sie ist für einen kleinen Hund wie Melony - und mit ihren ca. 40 cm gehört sie zu den kleinen Hunden im Shelter - auch oft gefährlich. Vor allem dann, wenn es in den großen Auslauf des Shelters geht. Viele Hunde, und fast alle größer als Melony. Und so kam es schon öfter vor, dass Melony von den großen Hunden im Auslauf gebissen wurde. Seitdem geht Melony nicht mehr gerne in den Auslauf, nein, sie hat regelrecht Angst davor. Und somit ist selbst das kleine bisschen Freiheit im Shelter der Trostlosigkeit gewichen.


In ihrem winzigen Zwinger, den sie sich mit zwei anderen kleineren Hunden teilt, da fühlt sie sich sicher. Aber hier wird sie nicht gesehen. Zu klein, oft ga rnicht wirklich da. Einfach unscheinbar für die Besucher. All die Jahre schon. Viele andere Hunde fanden ein Zuhause, eine heile Welt. Doch immer blieb Melony in der Trostlosigkeit zurück.


Ihre Betreuer in Russland haben versucht, sie den Besuchern zu zeigen, jedoch entsprach Melony nicht den Vorstellungen, und so wird es wohl für sie in Russland auch in Zukunft bleiben. Denn Melony ist mittlerweile nicht nur unscheinbar geblieben, nein, sie ist auch im Shelter alt geworden. 




Aber sollte all das Melony im Weg stehen, nicht doch noch "ihr" Zuhause zu finden? Ihre Menschen, die ihr die Angst nehmen und ihr eine Welt zeigen, die sie noch nie zuvor gesehen hat? Menschen die sie genau so nehmen, wie sie ist? Klein, weiß und ungesehen? Menschen die ihr Herz öffnen und Melony daran teilhaben lassen. Und genau diese Menschen suchen wir für Melony, und wir werden sie bestimmt auch finden, damit Melony noch einmal erfahren darf, was Liebe ist. 


Melony ist eine ca. 40 cm kleine (Schulterhöhe) Mischlingshündin, die Anfang 2010 geboren wurde. Sie ist kastriert, gechipt und geimpft und könnte schon bald zu Ihnen reisen. Melony hat von ihren Betreuern im Shelter gelernt, an der Leine zu gehen, aber ein wenig Übung braucht sie hier noch. Dem Menschen gegenüber ist Melony freundlich, braucht jedoch bei Fremden einige Zeit, um Vertrauen zu fassen. Daher suchen wir für sie Menschen mit Hundeerfahrung. Mit anderen Hunden ist Melony verträglich, sie geht Konflikten eher aus dem Weg. Gern kann ein kleinerer Hund in Melony´s neuem Zuhause leben. Ob Melony sich mit Katzen verstehen würde, können wir leider nicht mit Gewissheit sagen. Auch nicht, wie sie auf kleine Kinder reagiert.


Bitte haben Sie auch Verständnis dafür, dass wir für Melony ausschließlich eine Endstelle suchen.


Bei ernsthaftem Interesse wenden Sie sich bitte an unsere Teamkolleginnen. Vielen, lieben Dank!


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Nickname 07.11.2022, 16.50| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: MELONY, Aber die Welt im Shelter, ist nicht nur trostlos und kalt, sie ist für einen kleinen Hund wie Melony - und mit ihren ca. 40 cm gehört sie zu den kleinen Hunden, im Shelter, - auch oft gefährlich. ,

KLEINE ANNABELL


...musst nicht traurig sein", sang einst mein berühmter Namensvetter in einem seiner bekanntesten Schlager. Es war ein wehmütiges Lied - und wenn ich singen könnte, dann klänge es wohl auch nicht besonders froh.



RONNIE


Rüde

 geb. 2015

 ca. 55 cm Schulterhöhe

 geimpft, gechipt, kastriert

 

Ronnie, schwarz und unscheinbar. Nur einer von vielen, von über 3000 Hunden des Moskauer Shelters Kozhuhovo. Soll er wegen seiner Fellfarbe für immer ungesehen bleiben?

 

Ronnie kam 2015 gemeinsam mit seiner Schwester Nighty von der Straße in die unwirkliche Welt des Shelters. Beide waren damals etwa sechs Monate alt.

 

Nighty spendete ihm Trost und gab ihm Halt – sie verlor jedoch den täglichen Kampf ums Überleben. Im vergangenen Jahr starb sie an einem Lymphom, nachdem sie viele Monate lang tapfer gegen die Krankheit gekämpft hatte.




Ronnie blieb traurig zurück, gefangen in Enge und Grausamkeit an einem Ort, den nur wenige Hunde gegen ein eigenes Zuhause eintauschen dürfen.

 

Noch kämpft Ronnie weiter, er will nicht aufgeben. Er ahnt nicht, dass noch viele Jahre des Kampfes und der Härte vor ihm liegen, bis er irgendwann unbeachtet und leise abtreten wird – wenn nicht ein Wunder geschieht.



 

Die freiwilligen Helfer beschreiben Ronnie als liebevoll und bescheiden, freundlich gegenüber den Menschen und seinen Artgenossen. Er läuft wunderbar an der Leine, liebt Spaziergänge und genießt die Zuwendung der Betreuer. Auch die viel zu seltene Fellpflege bedeutet eine willkommene Abwechslung für ihn.

 

 

Es sollte doch möglich sein, für unseren liebenswerten und umgänglichen Ronnie ein Zuhause zu finden, in dem er geliebt und beschützt alt werden und zuvor noch alles kennenlernen darf, was ein richtiges Hundeleben ausmacht: Geborgenheit, gutes Futter und ein kuscheliges Körbchen, Spaziergänge und das Glück, ein echtes Familienmitglied zu sein.


Black is beautiful! Vielleicht erkennen ja gerade Sie Ronnies besondere und einzigartige Schönheit.



 

Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".

Für Ronnie suchen wir ausschließlich ein endgültiges Zuhause.


Vermittlerkontakt/Fragen:


Ulrike Worringer

Tel.: 0171-1817071

eMail: Ulrike.worringer@procanes.org


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ICH LAUFE NICHT NUR IN HANNOVER BRAV AN DER LEINE! YARIK



Er möchte so gern etwas anderes sehen dürfen,

als die Gitter seines Zwingers!


Yarik kam 2014 als kleiner Welpe ins Shelter "Kozhuhovo2 in Moskau. Seitdem lebt er eingesperrt hinter Gittern in einem winzigen Außenzwinger. Dort wartet er tagein- tagaus auf den einen kurzen Moment in der Woche, an dem er Besuch von seinen Betreuern bekommt. Er weiß genau, dass es der Moment ist, wo zumindest für 1 Stunde mit den anderen Hunden zusammen in den Auslauf darf.


Yarik ist ein offener und fröhlicher Hund, der sich nicht nur seinen Betreuern gegenüber sehr anhänglich zeigt – auch bei fremden Menschen ist er bemüht, deren Herz zu gewinnen. Er genießt die menschliche Aufmerksamkeit und deren Streicheleinheiten sehr.




Aber: Yarik ist Einer von so vielen…vielleicht der Grund dafür, dass er bis heute noch keine Chance auf ein schönes Zuhause in Russland hatte. Er ist ein Mischling, er ist kein niedlicher Welpe mehr und sein Äußeres unterscheidet sich auch nicht großartig von dem der vielen anderen Hunde.


Yarik hat gelernt, an der Leine zu laufen, er ist verträglich mit Artgenossen und er liebt den Menschen. Was er nicht kennt, ist die Welt außerhalb des Shelters. Sicher etwas, was ihn erstmal verunsichern wird – etwas, das er kennen lernen muss. Und der Grund, weshalb man ihm in einer neuen Umgebung bei neuen Menschen mit Zeit und Geduld begegnen muss.


Wir sind uns sicher, dass Yarik das meistern würde… wenn es uns denn gelingt, liebe Menschen zu finden, die ihm ein Für-immer-Zuhause schenken und Freude daran hätten, ihm die Welt zu zeigen.


Yarik wartet im Sektor B, Zwingernummer 18, auf sein großes Glück!




Bei ernsthaftem Interesse wenden Sie sich bitte an unsere Team-Kolleginnen. Herzlichen Dank!


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PATRICK´S DAY?!




Lieber Patrick!


Bereits als junger Rüde kamst Du ins riesige Shelter "Kozhuhovo". Du landetest mit knapp einem Jahr von den weiten Straßen Moskaus in dem kleinen, engen Zwinger, in dem Du bis heute sitzt. Ein schlechter Tausch – Freiheit, wenn auch eine gefährliche, gegen kalte Gitterstäbe und Enge.


Und hier lebst Du seit 2017. Ungesehen von den Besuchern des Shelters. Deine Betreuer aber können dies gar nicht verstehen. Denn Du bist ein lebensfroher und freundlicher Rüde. In der kurzen Zeit mit Deinen Betreuern genießt Du die Streicheleinheiten, genießt die kleine Freiheit im Auslauf des Shelters.


Und nach nur einer Stunde in der Woche in der "gestohlenen Freiheit" geht es dann für Dich zurück in Deinen winzigen Zwinger. Zurück in die Traurigkeit und Kälte des Shelters.


Wie sehr würden sich Deine Betreuer ein eigenes Zuhause für Dich wünschen. Aber in Moskau ist dies fast unmöglich, bist Du doch nur ein gewöhnlicher Mischling. Ein Mischling, der nichts falsch gemacht hat und einfach nur versucht, bei den Menschen zu sein und sich seine Fröhlichkeit zu bewahren.




Aber vielleicht wirst Du ja hier gesehen. Vielleicht schaust Du genau hier Deinen Menschen ins Herz. Menschen, die Dir die Welt zeigen. Die mit Dir durch die Felder streifen und Dich die Zeit hinter Gittern vergessen lassen. Eine eigene Familie mit einem eigenen Körbchen!


************************


Patrick ist ein 47 cm großer (Schulterhöhe) Mischlingsrüde, der ca. 2016 geboren wurde. Er ist kastriert, gechipt und geimpft und könnte schon bald der Trostlosigkeit des Shelters für immer den Rücken kehren. Patrick geht gut an der Leine und liebt es, in der Nähe der Menschen zu sein, braucht aber eine kurze Eingewöhnungszeit bei Fremden. Mit anderen Hunden ist Patrick verträglich, daher darf in seinem neuen Zuhause gern schon ein Ersthund leben.


Ob Patrick sich mit Katzen verstehen würde, können wir leider nicht mit Gewissheit sagen. Auch nicht, wie er auf kleine Kinder reagiert. Wobei seine Betreuer aber glauben, dass er kein Problem mit Katzen und Kindern hätte.


Bitte haben Sie auch Verständnis dafür, dass wir für Patrick ausschließlich eine Endstelle suchen.


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Nickname 07.11.2022, 16.50| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: PATRICK, Mit anderen Hunden, ist Patrick verträglich, daher darf in seinem neuen Zuhause, gern schon ein Ersthund leben.,

(K)EINE WELT, UM DARIN ZU LEBEN: BERNIE



Als Bernie 2009 ins Shelter "Kozhuhovo" kam, war er bereits ein ausgewachsener Rüde. Gebracht wurde er von den Hundefängern, daher kann keiner sagen, wie sein Leben vor der Zeit im Shelter aussah.


Und wenn man nun bedenkt, dass es dieses Shelter erst seit 2009 gibt, dann kann man sich vorstellen, wie das Leben von Bernie bisher aussah. Einsam, eintönig und ohne jegliche Zuneigung. 12 Jahre mittlerweile hinter Gittern. Seit Eröffnung des Shelters. Ein Langzeitinsasse in einer Welt, in der kein Hund leben sollte.




Lange wollte Bernie nichts von den Menschen wissen. Lange Zeit war er kaum zu sehen, Zog sich zurück in die kleine Hütte in seinem Zwinger. Lange hat er gebraucht, um zu merken, dass seine Betreuer es gut mit ihm meinen und ihm nichts tun werden. Und seine Betreuer gaben ihm die Zeit, die er brauchte.


Mittlerweile freut Bernie sich, wenn seine Betreuer zu ihm kommen um ihn mit auf einen kleinen Spaziergang in den endlosen Reihen des Shelters zu nehmen. Mittlerweile genießt er die Zeit mit seinen bekannten Menschen. Und doch ist sie jedes Mal viel zu kurz.




Daher wünschen sich seine Betreuer, dass Bernie noch einmal erleben darf was es heißt, ein eigenes Zuhause zu haben. Menschen um sich, die ihm all die Liebe und Geborgenheit geben, die ihm so lange verwehrt blieb. Ein Zuhause, in dem er ankommen darf und 11 Jahre im Shelter vergessen kann.




Bernie ist ein ca. 50 cm großer (Schulterhöhe) Mischlingsrüde, der ca. 2007 geboren wurde. Er ist kastriert, gechipt und geimpft und könnte schon bald zu Ihnen reisen. Bernie geht an der Leine, kann hier aber bestimmt noch ein wenig lernen. Dem Menschen gegenüber ist Bernie freundlich, braucht aber ein wenig Zeit, um Vertrauen zu fassen. Mit den anderen Hunden im Shelter ist Bernie verträglich, daher wäre es kein Problem, wenn schon ein Ersthund in seinem neuen Zuhause leben würde. Es wäre sogar sehr schön, denn Bernie könnte sich dann an ihm orientieren. Ob Bernie sich mit Katzen verstehen würde, können wir leider nicht mit Gewissheit sagen. Auch nicht, wie er auf kleine Kinder reagiert.


Lieber Bernie! Von ganzem Herzen wünschen wir Dir einen versöhnlichen Ausklang in einem schönen Zuhause - umgeben von Liebe und Geborgenheit - damit Du Dein Leben nicht einsam und vergessen in der unwirklichen Welt des Shelters beschließen musst!


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Nickname 07.11.2022, 16.50| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: BERNIE, Lange hat er gebraucht, um zu merken, dass seine Betreuer, es gut mit ihm meinen und ihm nichts tun werden., Und seine Betreuer gaben ihm die Zeit, die er brauchte.,

SEHNSUCHT NACH EINER ANDEREN WELT: BRONKS



Bronks war noch ein kleiner Welpe, als er 2015 ins Shelter Kozuhovo kam. Und im Shelter lebt er noch heute. Mittlerweile ist Bronks allerdings zu einem ausgewachsenen Rüden geworden, der in seinem Leben noch nichts anderes kennen lernen durfte, als die Trostlosigkeit des Zwingeralltags.


Einmal die Woche geht es für eine Stunde in ein kleines, anderes Leben. Ein kleines bisschen Freiheit im Auslauf des Sektors. Ein kleines bisschen Nähe zu seinen Menschen.


Seine Betreuer versuchen wirklich alles, dass Bronks ein Leben außerhalb der Sheltermauern kennenlernen darf. Ein Leben bei seiner eigenen Familie. Aber bisher ist in Russland niemand für Bronks gekommen. Noch niemand wollte ihm die Welt zeigen.


Auch nahmen seine Betreuer ihn mit zu einer Hundeausstellung in Moskau. Hierhin ist Bronks mit dem Auto gefahren, was er sehr gut gemacht hat. Auf der Ausstellung hat er sich von seiner besten Seite gezeigt, aber genützt hat es ihm nichts. Nach dem kurzen Moment in einer anderen Welt ging es wieder in seinen kleinen Zwinger.




Dabei wäre Bronks bereit für seine eigene Familie. Er ist gern in der Nähe der Menschen. Ist verträglich mit seinen Artgenossen und wäre bestimmt ein toller Begleiter um die Welt zu erkunden. Vielleicht ja bei Ihnen? Vielleicht sehen Sie in Bronks genau den Begleiter, der ihr Leben bereichert. Ein treuer Kamerad, der noch so viel von der Welt sehen möchte, der so gerne an Ihrer Seite sein würde.


Bronks ist ein ca. 50 cm großer (Schulterhöhe) Mischlingsrüde, der Mitte 2015 geboren wurde. Er ist kastriert, gechipt und geimpft und könnte schon bald in sein „Für-immer-Zuhause“ reisen. Bronks geht gut an der Leine, kann hier aber bestimmt noch ein wenig lernen. Dem Menschen gegenüber ist Bronks freundlich und aufgeschlossen, genießt die Nähe und Zuneigung. Mit den anderen Hunden im Shelter ist Bronks verträglich, spielt auch mit ihnen. Daher dürfte in Bronks neuem Zuhause gerne schon ein Ersthund leben. Ob Bronks sich mit Katzen verstehen würde, können wir leider nicht mit Gewissheit sagen. Kinder im neuen Zuhause wären sicherlich kein Problem, allerdings sollten diese schon etwas größer sein.




Bitte haben Sie auch Verständnis dafür, dass wir für Bronks ausschließlich eine Endstelle suchen.


Bei ernsthaftem Interesse wenden Sie sich bitte an unsere Team-Kolleginnen. Vielen, lieben Dank!


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Nickname 07.11.2022, 16.50| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: BRONKS, Dem Menschen gegenüber, ist Bronks freundlich, und aufgeschlossen, genießt die Nähe und Zuneigung., Mit den anderen Hunden, im Shelter ist Bronks verträglich, spielt auch mit ihnen.,

EIN KERL WIE SAMT UND SEIDE: KIAN




Kian kam bereits als kleiner Welpe in das Shelter und verbrachte seine ganze Kinderzeit in einem kleinen engen Käfig in der Quarantäne. 


Als er als Junghund in den Sektor kam, fiel er den Betreuern sofort auf. Seine Augen schauten die Menschen an, als wären sie das größte Geschenk für ihn. Er vertraute ihnen sofort und legte all sein Glück in ihre Hände. 


Sein Glück besteht einzig und allein darin, dass seine Betreuer sich mit ihm beschäftigen und er nicht allein sein muss. Er versteht sich gut mit anderen Hunden und kommuniziert mit seinen Artgenossen ohne jegliche Angst oder Aggression. 


Leider bleibt in diesem großen Shelter so gut wie keine Zeit für einen einzelnen Hund, doch seine Betreuer versuchen immer wieder, Kian positive Momente zu geben. Diese wenigen Augenblicke genießt Kian mit allen Sinnen. 


Wie sie ihn beschreiben, hört sich einfach unglaublich an: Kian versucht von der ersten Begegnungan, alles richtig und gut zu machen. Er hat einen lieben Charakter und ist intelligent. Schnell lernte er an der Leine zu laufen, mit den wenigen Dingen zu spielen, die dort zu Verfügung stehen. Auch bei Autofahrten verhält er sich prima – aobwohl er dann natürlich ein wenig aufgeregt ist. 


Kian wurde von seinen Betreuern auch schon bei einer Tierschutzveranstaltung in Moskau vorgestellt. Jeden Besucher, der in seine Nähe kam, hat er überschwänglich begrüßt. Mit seiner Größe und seiner positiven Ausstrahlung war er dort fast ein Star. Jeder, ob groß oder klein, wollte diesen großen und freundlichen Hund streicheln. Doch adoptieren wollte ihn niemand. 




Nun haben uns Kians Betreuer um Hilfe gebeten, Kian soll endlich glücklich werden dürfen - und Kian kann eines ganz gewiss nicht: allein ein Zuhause und eine Familie für sich finden. 


Darum machen wir uns hier auf die Suche nach einer aktiven Familie, die sich vorstellen kann, ihr Leben mit Kian zu bereichern. Menschen, die ihn mit Liebe und Freude durch die gemeinsame Zeit führen. 


Kian ist im Juni 2017 geboren, ca. 65 cm groß, kastriert, gechipt und geimpft. Ob Kian mit Katzen leben kann, können wir vor Ort leider nicht zuverlässig testen. Für Kian suchen wir ausschließlich ein Endzuhause.


Bei ernsthaftem Interesse an Kian würden sich seine zuständigen Vermittlerinnen über Anfragen freuen. 

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Nickname 07.11.2022, 16.50| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: KIAN, Er hat einen lieben Charakter und ist intelligent. Schnell lernte er, an der Leine zu laufen, mit den wenigen Dingen zu spielen, die dort zu Verfügung stehen. ,

WENN ALLES UNERREICHBAR SCHEINT: FROSYA



...dann verliert sich manchmal

auch der letzte Funken Hoffnung


Vor einem Jahr haben wir Frosya bereits vorgestellt. Geändert hat sich seitdem leider nichts für sie. Immer noch sitzt sie dort und es scheint, als hätte wirklich niemand Interesse daran, dieser Hündin ein Zuhause zu schenken.Sie ist mittlerweile 10 Jahre alt und ihre Chancen auf ein liebes Zuhause sinken von Monat zu Monat.


Aber vielleicht finden wir hier doch noch genau diesen einen Menschen, der Frosya schon immer gesucht hat und sie dort endlich herausholt.


Vorgeschichte:


Frosya kam 2013 als Fundhund ins Shelter "Kozhuhovo" in Moskau. Über ihre ersten beiden Lebensjahre kann leider nichts berichtet werden. Seitdem lebt Frosya (geb. ca. 2011) eingesperrt hinter Gittern in einem winzigen Außenzwinger. Und sie ist inzwischen zur Seniorin geworden.




Frosyas Betreuerin findet so liebe Worte für die freundliche Hundedame - viel besser kann man Frosya kaum beschreiben:


"Sie werden sich immer wieder fragen, wie viel Liebe im Herzen dieses Hundes steckt. Diese Liebe sammelt sich eine Woche lang in ihrem Herzen wie in einem kleinen Käfig und am Wochenende werden die Betreuer mit ihrer Hundespontanität und Liebe umarmt.


Die Hunde drücken so ihre Liebe aus; ihre Liebe ist sehr, sehr sauber und treu! So etwas kann nicht für Geld gekauft werden, aber Sie können es finden, wenn Sie einen Hund wie Frosya aus dem Tierheim holen!


Frosya ist ein sehr freundliches, fröhliches und positives Mädchen. Gut zu Menschen und Hunden. Läuft gern. Sie hat schöne Ohren, samtiges Fell und den Wunsch, in einer Familie zu sein! Sie ist ruhig und taktvoll und kennt es an der Leine zu laufen."


Was kann man dem noch hinzufügen?


Frosyas Beschreibung zeigt, mit wieviel Empathie und Liebe die Betreuer ihren Schützlingen begegnen und vor allem, wie sehr sie sich für jeden "ihrer" Hunde ein schönes Zuhause wünschen.


Frosyas Bilder zeigen mal eine fröhliche und aufmerksame Hündin und dann sieht man sie nachdenklich, abwesend und fast schon traurig. Ihr wunderschönes Gesicht hat einen so starken Ausdruck - wenn man nur genau hinschaut, kann man Frosya lesen, wie ein Buch und erkennt ihr sanftmütiges, freundliches Wesen.




Frosya braucht ein Zuhause bei lieben Menschen, denen sie ihr großes Hundeherz schenken kann. Menschen, die ihr mit ebenso viel Empathie und Liebe begegnen und ihr das Für-immer-Zuhause geben, das sie so lange Zeit entbehren musste.


Frosya (ca. 50-55 cm groß) ist gechipt und kastriert und wurde regelmäßig geimpft. Sie könnte schon bald die Reise in ein besseres leben antreten - eine Reise zu Ihnen, wenn Sie ein freies Plätzchen für sie haben.


Ob Frosya mit Katzen leben könnte, kann leider nicht zuverlässig getestet werden.


Bei ernsthaftem Interesse wenden Sie sich bitte an unsere Team-Kolleginnen. Vielen, lieben Dank!


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ER BRAUCHT KEINE 2. CHANCE - ER HATTE NOCH NICHT EINMAL EINE ERSTE! MICK



...denn Mick wartet noch immer auf seine erste! Er wartet auf seine Chance, diesem Ort zu entkommen, an dem er schon lebt, seit ein Welpe war.


Mick wurde 2010 geboren und kam dann schon recht schnell ins russische Shelter "Kozhuhovo" in Moskau.


Hier wartet er Tag für Tag, Woche für Woche, Monat für Monat, Jahr für Jahr. Und in all dieser Zeit hat sich niemand für den hübschen, sanften Jungen interessiert. Niemals gab es eine Anfrage für ihn, während um ihn herum viele Hunde das Glück hatten, ein Zuhause zu finden und adoptiert zu werden.


Warum Mick noch immer hier ist, ist schwer zu verstehen. Er ist ein so sanfter und liebenswerter Hundemann. Er versteht sich gut mit den anderen Hunden und spielt gern mit ihnen. Und er liebt die Gesellschaft der freiwilligen Betreuer, die einmal pro Woche die Hunde besuchen.


Dann lebt Mick für eine selige Stunde auf. Dann darf er rennen, spielen, toben. Und wenn er Glück hat, nimmt einer der Betreuer ihn an die Leine und geht mit ihm spazieren. Das liebt Mick besonders. Dann gibt er sich große Mühe, alles richtig zu machen.




Aber das reicht scheinbar nicht aus, um endlich eine Chance zu bekommen. Um endlich gesehen zu werden. Denn als schwarzer Hund in diesem Alter ist er fast unvermittelbar. Schwarze Hunde sind in Russland nicht gefragt.


Und doch ist da die Hoffnung.


Die Hoffnung, dass irgendwo Micks Menschen auf der Suche nach ihm, nach genau ihm, sind. Und wir wollen ihnen helfen, Mick zu finden. Wir schicken sein Bild auf jeden Bildschirm, damit seine Menschen ihn endlich finden können. Damit Mick gerettet werden kann.


Und wenn Sie Mick auch kein Zuhause geben können oder wollen, so bitten wir Sie, seine Geschichte zu teilen. Denn für ihn ist es die einzige Chance, diesen Ort zu verlassen und ein neues Leben zu beginnen.


Der ruhige und freundliche Mick liebt die Menschen so sehr, dass er am liebsten immer in ihrer Nähe wäre. Im Freilauf verpasst er keine Gelegenheit, sich Streicheleinheiten abzuholen und ist dabei stets sehr höflich und unaufdringlich – er fragt ganz vorsichtig an und wenn man sich ihm zuwendet, genießt er die Aufmerksamkeit in vollen Zügen.


Mick hat im Shelter gelernt an der Leine zu laufen und macht seine Sache dabei wirklich sehr gut. Es scheint ihm wichtig, alles richtig zu machen und dabei orientiert er sich sehr am anderen Ende der Leine. Mit seinen Artgenossen verträgt er sich blendend.


Leider hat Mick hat schon wegen seiner Fellfarbe in Russland so gut wie keine Chance auf ein schönes Zuhause. Wir hoffen daher sehr, dass es gelingt, hier in Deutschland liebe Menschen zu finden, die ihn gerne adoptieren möchten. Menschen, denen Mick sich anschließen darf und die seine wundervolle und freundliche Art zu schätzen wissen.




 Mick ist ca. 55 cm groß, freundlich und sozial. Er versteht sich gut mit seinen Artgenossen, daher könnte er auch gern zu einem bereits vorhandenen Hund vermittelt werden.Ob Mick sich mit Katzen verstehen würde, können wir leider nicht zuverlässig testen.


Mick wurde bereits geimpft, gechipt und kastriert und könnte sich schon bald auf den Weg nach Hause machen.


Über ernsthaftes Interesse freuen sich die zuständigen Vermittlerinnen.


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Nickname 07.11.2022, 16.50| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: MICK, Hier wartet er Tag für Tag, Woche für Woche, Monat für Monat, Jahr für Jahr. Und in all dieser Zeit , hat sich niemand für den hübschen, sanften Jungen interessiert.,

WER DAS LEBEN KENNT WIE ER: BUDDY

BUDDYS Lebensgeschichte ist die Geschichte des Überlebens in einem riesigen Shelter... und das seit 11 Jahren.


Ich erzähle Euch seine Geschichte, weil ich hoffe... hoffe auf eine Chancen nun wenigstens noch für einen guten Lebensabend bei lieben Menschen für Buddy.




Buddy kam als Jundhund ins riesige Shelter "Kozhuhovo" in Russland. Seine Angst war groß vor all dem Fremden... und doch sollte alles noch viel schlimmer kommen.Die ersten Jahre traute Buddy sich nicht, seinen kleinen Zwinger zu verlassen.


So bestand sein Leben aus 3 Quadratmetern Außenzwinger, den er sich mit anderen Hunden teilte. Als Schutz in den eisigen russischen Wintern und einzigen Ort, um sich etwas zu verstecken, gibt es in den Zwingern jeweils eine kleine Holzkiste von 1,5 Quadratmetern – dort war auch Buddy die meiste Zeit.


Doch irgendwann begann einer der anderen Hunde in seinem Zwinger ihn zu beißen. Der Stresspegel in einem Shelter mit ca. 3000 Hunden ist hoch und der Lärm enorm... und Buddy war einer, der sich gegen andere Hunde nicht durchsetzen konnte.Die freiwilligen Helfer sahen die Not von Buddy und wussten, dass schnell etwas geschehen musste. Buddy kam in einen neuen Zwinger zusammen mit einer Hündin, die er kannte, und einem anderen Hund, der ebenfalls von seinen Zwingernachbarn gebissen wurde. Die Drei verstanden sich, und ab diesem Zeitpunkt musste Buddy keine Bisse mehr ertragen. Aber durch das Erlebte blieb seine Angst vor fremden Hunden, besonders vor jungen Rüden.


Die freiwilligen Helfer begannen mit ihm zu üben... denn sonst wäre sein ganzes Leben nur in diesem kleinen Käfig verlaufen – hinter Gittern und in seiner Angst gefangen. Als sie Buddy an einem Tag mit in den Auslauf nehmen wollten, sahen sie das ganze Ausmaß seiner Angst – der mittlerweile erwachsene Buddy drückte sich in eine Ecke, zitterte am ganzen Körper und wimmerte vor sich hin. Es war klar, Buddy konnte mit anderen Hunden im Auslauf nicht bestehen... aber dies ist die einzige Möglichkeit, damit Hunde dort wenigstens einmal in der Woche ihren Zwinger für kurze Zeit verlassen können.


Um Buddy doch wenigstens etwas Abwechslung zu ermöglichen, wurde er fortan einzeln von seiner Betreuerin an der Leine durch die Sheltergänge ausgeführt – einmal in der Woche für eine ? Stunde etwas Bewegung.


Die Jahre vergingen... und Buddy wurde älter. Buddy lebte sein Leben in seinem kleinen Außenzwinger, durch eisige Winter, heiße Sommer und bei Wind und Regen... und irgendwann begannen seine gesundheitlichen Probleme. Buddy überstand einen Bandscheibenvorfall und hat heute keine Zähne mehr. Buddy fällt nun die Futteraufnahme schwer, da es im Shelter nur Trockenfutter gibt. Seine Betreuerin gibt ihm Dosenfutter, wenn sie an einem Tag in der Woche im Shelter ist... und Buddy freut sich jedes Mal so sehr.


Doch was ist 1 x in der Woche ein kurzer Spaziergang durch die Sheltergänge und 1 x in der Woche Dosenfutter? Es ist das, was Hunde wie Buddy am Leben hält... sie überleben lässt. Aber hat Buddy nicht endlich mehr verdient?




Keine eisige Kälte und ein paar Sägespäne in einer Holzkiste, sondern ein weiches Hundebett in einem warmen Zuhause... damit seine alten Knochen endlich etwas Erleichterung finden. Kein hartes, minderwertiges Trockenfutter mehr, sondern Futter, was er aufnehmen kann und was ihm gut tut. Endlich ein Zuhause, wo er umsorgt und geliebt wird... und keine Angst mehr vor den Übergriffen jüngerer und stärkerer Hunde haben muss.


Buddy ist freundlich zu Menschen... braucht aber Zeit, um Vertrauen zu fassen. Buddy war noch jung, als er ins Shelter kam. So kennt er nur das Leben im Shelter. Er wird Zeit benötigen, um sich an etwas Neues zu gewöhnen. Doch mit etwas Geduld und Einfühlungsvermögen kann man sein Vertrauen und mit vielen Leckerlis auch das Herz des lieben Rüden gewinnen.


Buddy wurde ca. 2008 geboren und ist ca. 50 cm hoch. Er ist geimpft, gechipt und kastriert. Er versteht sich gut mit seinen Artgenossen, aber junge Rüden machen ihm große Angst. Buddy kennt das Laufen an der Leine.


Wir suchen, wie für all unsere Hunde, nur eine Endstelle für Buddy. Ob er sich mit Katzen verstehen würde, können wir leider nicht zuverlässig testen.


Bei ernsthaftem Interesse wenden Sie sich bitte an unsere Team-Kolleginnen.


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Nickname 07.11.2022, 16.50| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: BUDDY, Doch was ist 1 x in der Woche, ein kurzer Spaziergang, durch die Sheltergänge, und 1 x in der Woche Dosenfutter?, Es ist das, was Hunde wie Buddy am Leben hält, sie überleben lässt., Aber hat Buddy nicht, endlich mehr verdient?,

HEIMWEH NACH DIR! BUTCH



Voller Liebe und Zuneigung für die Menschen,

die ihm so viel Schlimmes angetan haben!


Als Butch im Jahr 2011 geboren wurde, war er ganz sicher ein süßer, knuffiger kleiner Kerl. Tolpatschig, tappsig, wuschelig, neugierig - wie alle Welpen einfach nur zuckersüß.


Wir wissen nicht wo Butch geboren wurde, wie er aufwuchs.


Was wir wissen, ist, dass dieser wunderbare, freundliche und liebevolle Hund viele Jahre an der Kette auf einem Parkplatz sein Dasein fristen musste. Und wir wissen, dass man dem armen Butch seine Ohren direkt am Ansatz abgeschnitten hat; wohl um ihn furchterregender und respekteinflößender erscheinen zu lassen. Für uns ist es unfassbar, dass Menschen zu so etwas Schrecklichem in der Lage sind. Aber es ist geschehen.




Als man Butch dann nicht mehr brauchte, wurde er entsorgt und landete im Shelter Kozhuhovo in Russland. Das war im Jahr 2018. Seitdem wartet er hier darauf, dass SEINE Menschen ihn endlich entdecken und herausholen.


Und so unvorstellbar es sein mag, Butch hat trotz all dieser schlimmen Erlebnisse sein Vertrauen und seine Zuneigung zu den Menschen nicht verloren. Er zeigt sich im Shelter voller Freude und Liebe, sobald er seine Betreuer sieht. Er liebt den Kontakt, liebt seine Streicheleinheiten. Außerdem hat Butch gelernt, super gut an der Leine zu gehen. Gehorsam ist er auch. Die Betreuer lieben Butch für sein freundliches Wesen.



Butch hat es so sehr verdient, seinen Zwinger endlich hinter sich lassen zu können und zu erfahren, was es heißt, ein Zuhause zu haben. Menschen, die für ihn da sind, sich um ihn sorgen, ihn verwöhnen. Ein eigenes Körbchen, Liebe, Wärme und Geborgenheit.


Bitte, lasst den süßen Butch nicht länger warten. Wer möchte ihm einen Platz an seiner Seite schenken? Wer möchte Butch einen Platz in seinem Leben geben? Wer möchte Butch zeigen, dass das Leben auch schön sein kann? Lasst diesen Traumhund bitte nicht noch einen Winter im Shelter verbringen!




Butch wurde bereits geimpft, gechipt und kastriert und könnte schon bald auf die Reise gehen.


Wenn SEIN Mensch ihn endlich gesehen hat, werden wir alles uns Mögliche unternehmen, um Butch nach Hause zu bringen.


Wie all unsere Hunde wird Butch nur auf eine Endstelle vermittelt. Ob er sich mit Katzen verstehen würde, können wir leider nicht zuverlässig testen.


Über ernsthaftes Interesse freuen sich unsere Vermittlerinnen.


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Nickname 07.11.2022, 16.50| (2/2) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: BUTCH, Und wir wissen, dass man dem armen Butch, seine Ohren direkt am Ansatz abgeschnitten hat, wohl um ihn furchterregender, und respekteinflößender erscheinen zu lassen.,

EIN STERN, DER DEINEN NAMEN TRÄGT

Die Erinnerung ist ein Fenster,
durch das wir Dich sehen können,
wann immer wir wollen!



RUBY

2010? - 1. April 2022

Nickname 07.11.2022, 16.50| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: SEELENGARTEN | Tags: Ruby

AUF DEM LETZTEN WEGE NICHT ALLEIN: MISHUTA




Seit 11 langen Jahren ist Mishuta im Shelter. Dort ist er alt geworden - ohne jemals gelebt zu haben. Seine Zwingernachbarn aus dem Jahr 2011 sind schon lange nicht mehr da. Fast alle haben ein Zuhause gefunden.


Lange Jahre voller Entbehrungen und Einsamkeit liegen hinter ihm, doch aufgegeben hat Misuhta in dieser Zeit nie. Tapfer hat er die Zeit ertragen, auch wenn es bestimmt nicht einfach war. Viele heiße Sommer und viele eiskalte Winter hat er fast ausschließlich auf 3 qm zugebracht. Seine Betreuer, die er 1x in der Woche sieht, sind wohl das Einzige, worüber er sich je gefreut hat.


Seine Augen sind mittlerweile müde und strahlen eine Traurigkeit aus – fast so, als wüsste er, dass er das Shelter wohl niemals mehr verlassen wird.



Soll das sein ganzes Leben gewesen sein?


Mishuta ist ein bescheidener und zurückhaltender Rüde. Obwohl die Streicheleinheiten sehr beschränkt sind, wartet er in 2. Reihe darauf, dass eine Hand auch ihn erreicht. Er geht jedem Streit mit anderen Hunden aus dem Weg und schaut ihnen lieber aus einiger Entfernung zu.


Bei Fremden ist Mishuta am Anfang vorsichtig – wer will es ihm verdenken, hat er doch so gut wie keinen Kontakt, kennt er doch nichts außer eine Welt hinter Gitterstäben.


Seine Chancen noch einmal ein eigenes Zuhause zu finden, stehen nicht sonderlich gut – er ist nur einer von 3.000 Hunden und dazu noch alt und schwarz.


Doch wir hoffen darauf, dass wir hier für Mishuta ein Zuhause finden. Er soll nicht seine restliche Zeit eingesperrt warten müssen, um dann irgendwann den letzten Weg allein zu gehen.


Unser Wunsch für Mishuta ist eine liebe, ruhige Familie, die ihm die Chance seines Lebens ermöglicht. Menschen, die ihn mit Geduld und Verständnis in eine ihm unbekannte Welt führen, die ihn in Ruhe ankommen lassen und sein Leben so schön wie möglich machen.


Mishuta ist geimpft, gechipt und kastriert. Wir wissen, dass es nicht einfach wird, Menschen für einen alten, schwarzen Hund zu finden. Jedoch ist es die einzige Chance, die Mishuta hat.

Nickname 06.11.2022, 21.04| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: MISHUTA, Menschen, die ihn mit Geduld , und Verständnis, in eine ihm unbekannte Welt führen, die ihn in Ruhe ankommen lassen , und sein Leben, so schön wie möglich machen.,

AUCH NUR DAS EINE: BUN




Bun – auch er hat nur dieses eine Leben 


Anfang 2018 schlossen sich die Tore des russischen Shelters "Kozhuhovo" hinter Bun. Seine Betreuer vermuten, dass er mal ein Zuhause gehabt hat. 


Buns Leben ist seitdem nicht mehr so wie es vorher war. Seine ihm bekannte Welt ist weg – einfach verschwunden - und seine jetzige kleine Welt liegt in Scherben vor ihm. All das was er möchte und braucht, gibt es für ihn nicht mehr.


Spaziergänge, kleine Spiele mit seinen Hundefreunden sind so gut wie ausgeschlossen. Eine warme Decke für ihn unerreichbar, streichelnde Hände so gut wie nicht vorhanden. Gras unter den Pfoten spüren - eigentlich undenkbar. Liebe - meilenweit entfernt.

 

Sein jetziges Leben ist trostlos, einsam und eigentlich ohne Hoffnung. Seine Betreuer versuchen alles, um ihm ein wenig Freude und Liebe zu geben. Einmal in der Woche holen sie ihn aus seinem Alltag und der Einsamkeit. Diese eine Stunde ist für Bun so wertvoll…. eine Stunde die Einsamkeit aus dem Leben ausschließen und genießen.




Für ihn muss es schlimm sein, wenn er dann wieder in seinen Zwinger soll. Es scheint als wüsste er, dass er wieder 7 volle Tage auf ein kleines bisschen Leben warten muss. Die gesamte Woche zeigt ihm mit voller Wucht, was das Leben für ihn bereit hält… NICHTS! Es muss ihm vorkommen wie eine Ewigkeit.


Seine Betreuer haben ihn mit Hoffnung auf Vermittlung auf eine Tierschutzveranstaltung mitgenommen. Leider ohne Erfolg.  Niemand wollte Bun ein Zuhause geben. Und so musste Bun nach einem Tag außerhalb des Shelters wieder zurück. Ein kurzer Hauch von Leben, doch dann schlossen sich die großen eisernen Tore erneut hinter ihm. 


Bereits im Juni 2018 haben wir Bun in unsere Vermittlung aufgenommen, doch auch wir haben bisher kein Zuhause für gefunden. Und daher versuchen wir es wieder, denn für einen jungen, aktiven Hund ist dieses Leben schwer zu ertragen. Dieses ständige NICHTS wird ihn irgendwann verändern. Es braucht oft nicht viel, allen Lebensmut zu zerstören.


Wir suchen für Bun eine liebe, zuverlässige und verantwortungsbewusste Familie, die die Scherben seines Lebens wieder zusammenfügt. Er soll gar nicht erst das spüren müssen, was so viele von den Hunden dort schon so schrecklich lange kennen. Wir würden uns von Herzen wünschen, dass Bun dort nicht zum Senior werden muss! 


Bun wird wie all unsere Hunde nur auf eine Endstelle vermittelt.


Sollte jemand sein Herz an den hübschen Bun verlieren, würden sich seine zuständigen Vermittlerinnen sehr über eine Anfrage freuen. 



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Wichtige Daten:


Rüde
geboren ca. 2016
 ca. 65 cm groß (gewisse Standhaftigkeit ist Voraussetzung)
kastriert, gechipt, geimpft
kennt die Leine
menschenbezogen
verträglich mit Artgenossen (lässt sich die Butter aber nicht vom Brot nehmen)
 Katzenverträglichkeit kann nicht zuverlässig getestet werden
 noch im Tierheim in Russland


Lieber Bun, wir wissen, dass Dein Leben nicht das ist, was Du Dir wünschst und wir versprechen Dir, dass wir versuchen, das zu ändern…. Wir versuchen den einen Menschen zu finden, der bereit ist, die Welt wieder zu Deiner Welt zu machen! Denn auch Du hast nur dieses EINE Leben!

Nickname 06.11.2022, 21.04| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: BUN, Sein jetziges Leben ist trostlos, einsam und eigentlich ohne Hoffnung., Seine Betreuer versuchen alles, um ihm ein wenig Freude, und Liebe zu geben. ,

LASS UNS WEITER DARAN GLAUBEN! SHURIK




Die schlimmste Jahreszeit für Shurik steht Shurik zum 6. Mal bevor!


Im März 2019 habe ich Dich das erste Mal voller Hoffnung gepostet, dass ich ein Zuhause für Dich finde. Dass ich mich getäuscht habe, weiß ich heute. Niemand hat mich je Deinetwegen angerufen, niemand fragte nach Dir. 


10 Transporte hatten wir seitdem, doch Du warst nie dabei. Du bist immer noch in Russland, und ich kann es nicht ändern. Ich habe Deine Menschen noch nicht gefunden. Deine Betreuer schicken mir oft Bilder und fragen, ob es jemanden für Dich gibt, der Dir ein behütetes Zuhause schenken möchte. Bisher musste ich das immer verneinen, und mit jeder Ablehnung bricht ein Stück mehr von meinem Herzen. 


Deine Geschichte ist schnell erzählt…. Du bist einer von 3.000 Hunden und lebst seit 2015 im russischen Shelter "Kozhuhovo". Man geht davon aus, dass Du mal ein Zuhause hattest, in dem Du irgendwann überflüssig warst. Schwer krank bist Du dort angekommen (akute Babesiose, doch dank der sofort eingeleiteten medizinischen Hilfe konntest Du Dich ins Leben zurückkämpfen). 


Doch das Leben dort ist hart und erbarmungslos und Ende letzten Jahres stellte Deine Betreuer fest, dass dieses Leben Auswirkungen hat. Du hast immer wieder gelahmt. Nach eingehender Untersuchung außerhalb des Shelters stand fest, dass Du soweit gesund bist, aber dass Du an Arthrose leidest. 


Zu bestimmten Jahreszeiten sieht man Dir die Schmerzen förmlich an (obwohl Du auch dann immer noch gut gelaunt bist und die winzigen Glücksmomente genießt). Leider kommt für Dich jetzt wieder die schlimmste Zeit überhaupt… nach einem nasskalten Herbst der eisige russische Winter. Die Temperaturen fallen ins Bodenlose und Deine Schmerzen nehmen zu.



Ja, Deine Geschichte ist schnell erzählt… über Dein trostloses Leben aber könnte ich Bücher schreiben. 


Und wenn ich Dir jetzt sage, dass Du damit leben und Dich abfinden musst, bricht ein weiteres Stück von meinem Herzen. In dieser Umgebung ist eine adäquate Versorgung nicht möglich, und von einem weichen Kissen in einem liebevollen Zuhause Du meilenweit entfernt. 


Deine Betreuer teilen Dich über alle möglichen Kanäle innerhalb von Russland…. Doch dort wirst Du niemals eine Chance bekommen. Zu alt, zu schwarz, und gesund bist Du auch nicht. Ich möchte Dir oder Deinen Betreuern keine Hoffnung machen… denn auch hier in Deutschland sind Deine Chancen nicht die Besten… aber es gibt sie, und genau daran glaube ich…


Ich glaube daran, dass es Menschen gibt, die bereit sind, einem älteren, gesundheitlich eingeschränkten Hund eine zweite Chance zu geben. Der nächste Transport steht kurz bevor, und auch diesen wirst Du nicht mehr erreichen, aber ich gebe Dich nicht auf. Ich durfte Dich persönlich kennen lernen und mein Versprechen an Dich… ich werde es immer und immer wieder versuchen!!! 


Ich werde Dich immer wieder inserieren voller Hoffnung, Deine Menschen zu finden… denn irgendwo sind sie bestimmt… ich weiß nur noch nicht, wo.  Bitte bleib noch tapfer und halte weiter durch.


Du bist ein toller Hund, mit einer eigenen Geschichte, die nun mal jeder Tierschutzhund mit sich bringt, doch alle haben ein Zuhause verdient und somit auch Du.


Lieber Shurik, ich glaube daran…. Bitte verliere auch Du nicht den Glauben, dass irgendwo ein weiches Kissen auf Dich wartet. Der Gedanke, dass Du mit Deinen müden Knochennoch mehr Winter dort verbringen sollst und mit den Schmerzen leben musst, ist für mich schier unerträglich. 


Sollte jemand Interesse an Shurik haben, würden wir uns sehr über ernsthafte Anfragen freuen:


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Wichtige Daten: 

*Rüde
*kastriert
*geb. ca. 2011
*verträglich (Vermittlung gerne zu einer älteren lieben Hündin)
*bei Fremden am Anfang zurückhaltend
*kennt die Leine
*Vermittlung nur auf Endstelle
*Katzenverträglichkeit kann nicht zuverlässig getestet werden

Nickname 06.11.2022, 21.04| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: SHURIK, Im März 2019, habe ich Dich das erste Mal, voller Hoffnung gepostet, dass ich, ein Zuhause für Dich finde. Dass ich mich getäuscht habe, weiß ich heute. Niemand hat mich je Deinetwegen angerufen, niemand fragte nach Dir. ,

DARF ICH DEINE BEGLEITERIN SEIN? DEZY





DEZY befindet sich ist seit Juni 2010 im Shelter „Kozhuhovo“ in Russland und wünscht sich nichts sehnlicher als ein schönes Zuhause und eine eigene Familie. Sie wurde bereits im Welpenalter von 6 Monaten im Shelter aufgenommen und hat sich trotz dieser schweren 10 Jahre zu einer fröhlichen und liebenswerten Terrierdame entwickelt, die ihren Lebensmut nicht verloren hat.


DEZY zeigt sich bei ihren Betreuern als sehr menschenbezogen und mag es besonders gerne, wenn sie ihren Bauch kraulen. Sie genießt jede Minute Aufmerksamkeit und ist dankbar für jede Streicheleinheit, denn so kann sie für ein paar Minuten dem trostlosen Alltag im Shelter entfliehen. Ihr Wesen ist zurückhaltend, sie liebt Spaziergänge mit ihren Betreuern und sie geht unkompliziert an der Leine, sie ist noch fit und gehört noch lange nicht zum „alten Eisen“.



DEZY ist ein toller Begleiter für Menschen, die ihr viel Liebe und Aufmerksamkeit schenken können, denn darauf wartet sie bereits ihr ganzes Leben. Bei anderen Hunden im Shelter ist sie eher schüchtern und verhält sich neutral. Dort hat sie zwei Hundefreunde gefunden – Hero und Celeste, mit denen sie spielt und gerne auch gemeinsam spazieren geht, sie ist also durchaus sozialisiert und gesellig. Leider sind die Momente im Auslauf immer viel zu kurz, bis sie wieder zurück in ihren kleinen Zwinger muss.




Mit einer Schulterhöhe von ca. 55-60 cm und einem Gewicht von ca. 25 kg ist sie größer und etwas schwerer als für Terrier üblich. DEZY wird kastriert, geimpft und bereits gechipt vermittelt. Ob sie sich mit Katzen verstehen würde, können wir leider nicht sagen.


Wir suchen für sie, wie für all unsere Hunde, nicht nur eine Endstelle – sondern ein gutes Zuhause, wo sie die restliche Zeit ihres Lebens glücklich mit ihren geliebten Menschen verbringen kann.




Bei ernsthaftem Interesse wenden Sie sich bitte an unsere Team-Kolleginnen.


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Nickname 06.11.2022, 21.04| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: DEZY, Wir suchen für sie, wie für all unsere Hunde, nicht nur eine Endstelle, – sondern ein gutes Zuhause, wo sie die restliche Zeit ihres Lebens, glücklich, mit ihren geliebten Menschen verbringen kann.,

SOLL´S DAS SCHON GEWESEN SEIN? KIOKI




KIOKI war ein Welpe – klein, unschuldig und völlig unbedarft, Wie Welpen nun einmal sind, wollte er spielen, laufen, schmusen und die Welt entdecken. Doch seine Unbedarftheit endete eines Tages im Shelter „Kozhuhovo“, Er wusste nicht, dass damit sein Leben geschrieben war, er wusste nicht, dass er ab sofort eine von unglaublich vielen, armen Seelen war.


Dieses Wissen erreichte ihn leider sehr schnell… ab sofort fand sein ganzes Leben nun in einem kleinen Außenzwinger mit einer Holzhütte statt. Sein Leben wurde auf eine Stunde in der Woche im Auslauf reduziert. Es blieben für diesen kleinen, unschuldigen WeFür einen kurzen Moment habe ich geglaubt, jetzt ist es endlich soweit! Nur einen kurzen Augenblick hatte ich die Hoffnung - endlich holt mich jemand aus dieser Hölle heraus! lpen also nur ein paar Minuten, in denen er spielen, laufen und schmusen konnte. Von der Entdeckung der Welt war nichts mehr übrig, denn egal wo er auch hin ging, es waren überall Zäune, die ihn begrenzten, die sein Leben begrenzten. Es gab nichts mehr zu entdecken.


Er wollte so viel und bekam nichts.


Mittlerweile ist aus dem kleinen, unschuldigen und unbedarften Welpen ein erwachsener Rüde geworden. Die Jahre sind vergangen, seine Welpenzeit, ist längst vorüber und vergessen. Kioki hat sich dem Shelter-Leben angepasst … es blieb ihm ja auch nichts anderes übrig. Wenn er die Wahl hätte, würde sein Leben wohl nicht an diesem tristen Ort stattfinden.


Kioki liebt Menschen und ist ein richtiger Spaßvogel. Umso schwerer muss es für ihn sein, wenn er fast immer nur weggesperrt ist und sich nicht seine geliebten Streicheleinheiten von den Betreuern abholen oder mit seinen Hundekumpels toben kann. Er ist ein junger Hund, der so viel nachzuholen hat, der Spaß am Leben hat, wenn er denn eins hätte. In den kurzen Momenten außerhalb seines Zwingers blüht er auf und er ist voller Energie und Tatendrang. Er weiß kaum, was er zuerst oder zuletzt machen soll… Die Zeit ist halt viel zu kurz, um all das, was er so gerne machen würde, genießen zu können. Dennoch versucht er das Beste daraus zu machen und hat sich bis heute seine fröhliche und freundliche Art bewahrt.




Seine Chancen, vor Ort noch adoptiert zu werden, sind verschwindend gering und daher möchten wir nun alles versuchen, ein tolles Zuhause für Kioki zu finden. Wir wissen, dass die Zeit viel zu schnell vergeht und wir möchten auf keinen Fall, dass Kioki in diesem Shelter alt werden muss, ohne jemals die Chance auf ein behütetes Leben gehabt zu haben. Wir haben so viele Senioren, die fast ihr gesamtes Leben dort verbracht haben, das möchten wir Kioki ersparen. Er soll dort niemals ein Langzeitinsasse werden.


Die Vermittlung von Kioki erfolgt ausschließlich auf eine Endstelle. Kioki ist bereits gechipt, kastriert und geimpft.


Kioki ist 2015 geboren, ca. 55cm hoch, aktiv und wissbegierig. Wir könnten ihn uns gut in einer Familie mit älteren Kindern vorstellen. Auch ein Leben als Zweithund ist durchaus möglich, denn er ist gut verträglich mit seinen Artgenossen, möchte aber gern die Führung übernehmen. Kioki muss noch viel lernen, denn bisher hatte nie die Möglichkeit dazu.


Wenn Sie Ihr Leben gern mit Kioki teilen möchten, dann freut sich seine Vermittlerinnen auf eine ernstgemeinte Anfrage.


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Lieber Kioki, wir hoffen, dass wir die richtigen Menschen für Dich finden. Menschen, die Dich immer begleiten werden und denen Du nicht egal bist. Wir wünschen Dir von Herzen, dass Du Dein Leben noch ohne Einsamkeit und Gitter leben kannst… Wir werden alles für Dich versuchen und Dich nicht vergessen bis es soweit ist!

Nickname 06.11.2022, 21.04| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: KIOKI, Von der Entdeckung der Welt war nichts mehr übrig, denn egal wo er auch hin ging, es waren überall Zäune, die ihn begrenzten, die sein Leben begrenzten. Es gab nichts mehr zu entdecken.,

MONA, OH MONA! TIMON WEINT - DOCH SCHON BALD SIND ES FREUDENTRÄNEN

Timon hat endlich sein Familie gefunden.

GLÜCKLICHE REISE ins neue Leben!




Wenn Dir das Liebste genommen wird...Wenn Dein Herz gebrochen ist...Wenn die andere Hälfte Deiner Seele von Dir gegangen ist...Wie solltest Du weiterleben?


TIMON kam im Frühjahr 2012 zusammen mit seiner Schwester Mona ins russische Shelter "Kozhuhovo" in Moskau. Zu diesem Zeitpunkt waren die beiden noch kleine Welpen. Timon und Mona wuchsen im Shelter heran. Immer zusammen, niemals getrennt, niemals allein. Mona war die, die voran ging, immer von Timon beschützt und behütet. Das perfekte Team, zwei Hälften, die nur zusammen vollständig waren. So wie man sagt, dass Zwillinge eine besondere Verbindung zueinander haben, so hatten Timon und Mona so eine besondere Verbindung ihrer Seelen.


Diese perfekte Gemeinschaft ließ sie alle Widrigkeiten im Shelter ertragen. Die Enge, den kleinen Außenzwinger, als einzigen Schutz gibt es nur eine kleine Holzhütte für 4 Hunde. Und auch die Einsamkeit und die Langeweile haben die beiden ertragen und ausgehalten. Nur einmal in der Woche kommen die freiwilligen Helfer zu den Hunden. Sie kommen, um den Hunden das Leben etwas erträglicher zu machen. Dann können die Hunde ihre Zwinger verlassen, miteinander spielen, sich eine Steicheleinheit abholen. Aber nach einer Stunde ist die schöne Zeit vorbei, die Hunde müssen wieder in die Zwinger, in die Einsamkeit, die Langeweile, den Lärm von 3000 Hunden, Tag und Nacht.


All das haben Timon und Mona durchlebt. Acht lange Jahre haben sie hier verbracht, ohne dass sich jemals jemand für die beiden interessiert hätte. Aber sie hatten ja einander. Zusammen hatten sie vor nichts Angst.




Am 22. März 2020 geschah dann das Unfassbare. Vor Timons Augen wurde seine Schwester Mona, seine zweite Hälfte, bei einem schrecklichen Unfall getötet. Nun ist Timon zum ersten Mal in seinem Leben allein. Allein ohne Mona. Auf sich selbst gestellt. Ohne Monas Nähe und ohne ihre Unterstützung fühlt er sich ganz verloren. Er trauert um seine Schwester. Wir befürchten, er hat seinen Lebensmut verloren.


Damit Timon sich nicht aufgibt, ist es unser größter Wunsch, dass wir schnell ein schönes Zuhause für ihn finden, in dem er lernen kann, ohne seine Mona zu leben. Leider hat Mona nicht die Möglichkeit bekommen, in ein neues Leben zu starten. Darum soll nun Timon für beide diese Chance bekommen. Denn in seinem Herzen wird Mona immer bei ihm sein.


Timon ist ein freundlicher und liebenswerter Kerl, der sich sehr gut mit anderen Hunden versteht. Er liebt es zu spielen und spazieren zu gehen. Es wäre toll, wenn in seiner neuen Familie bereits ein sozialer Hund vorhanden wäre, an dem Timon sich etwas orientieren kann. Wir wissen, dass niemand Mona ersetzen kann. Aber vielleicht kann Timon noch einmal sein Herz öffnen und sich einem anderen Hund anschließen.


Was wir uns für Timon wünschen? Wir wünschen ihm Liebe, Zuwendung, Wärme, Verständnis und Geduld. Und wir hoffen dass es eine Möglichkeit gibt, dass Timon wieder ganz wird, sich wieder vollständig fühlt. Nicht wie eine verlassene Hälfte.




Das wird sicherlich Zeit brauchen und viel Geduld. Aber wir glauben daran, dass es möglich ist.


Ob Timon sich mit Katzen verstehen würde, können wir leider nicht zuverlässig testen. Wir suchen für Timon, wie für alle unsere Hunde, ein Für-mmer-Zuhause.


Timon wurde bereits geimpft und gechipt und könnte schon bald auf seine Reise nach Hause gehen. 


Wenn Timon ihr Herz berührt hat und Sie ernsthaftes Interesse an ihm haben, melden Sie sich bitte bei den zuständigen Vermittlerinnen.

Vielen, lieben Dank!


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LUST AUF EIN ABENTEUER? PLOMBIR



Als Junghund kam Plombir in das Shelter. Woher er kam und wie sein Leben bis dahin aussah kann niemand sagen.


Es hat ein wenig gedauert, bis Plombir Vertrauen gefasst hatte. Er freute sich jedes Mal, wenn er die freiwilligen Helfer sah, aber wenn sich dann jemand näherte, war die Furcht doch etwas größer als die Neugier. Die Betreuer sahen dennoch, dass er den Kontakt unbedingt wollte und auch brauchte. So verbrachten sie etwas mehr Zeit mit ihm und holten ihn aus dem Zwinger. Bei den kleinen Spaziergängen nahm Plombir schnell Kontakt auf und genoss die Streicheleinheiten.


Bis heute freut sich Plombir auf den einen Tag in der Woche, an dem er für eine Stunde seinen Zwinger verlassen darf. Ein kurzer, glücklicher Moment.


10 Jahre sind eigentlich noch kein Alter…. wenn unsere Familienhunde alt werden, dann wird ihr Leben ruhiger und langsamer Wir betrachten es als Geschenk...


Doch in einem Shelter mit fast 3.000 Hunden ist das ein Ding der Unmöglichkeit! Im Shelter muss ein alter Hund vorsichtig sein. Im gleichen Atemzug muss er aber auch schnell sein, denn er muss mit den jungen Hunden mithalten, ansonsten geht er gnadenlos in der Menge unter.


Ein Leben im Shelter ist eine Aufgabe, die nicht alle bestehen können. Viele heiße Sommertage, an denen es keine Schattenplätze mehr gibt, stürmische und nasse Herbsttage, die die Hunde bis auf die Knochen nass werden lassen und eiskalte Winternächte, die das Fell mit Eisklumpen überziehen. Vor diesen unvorstellbaren Bedingungen gibt es nicht immer Schutz für jeden Hund.


Plombir hat all die Jahre gemeistert und dabei sein freundliches Wesen nicht verloren!




Doch mittlerweile hat auch Plombir die Zeit eingeholt. Er ist im Shelter zum Senior geworden. Fast 10! Jahre sitzt Plombir dort und hat in all den Jahren das Shelter nie verlassen. Er kennt die Welt außerhalb der Mauern nicht. 


In einem so großen Shelter hat „alt sein“ noch eine ganz andere Bedeutung…. Die Chancen ein Zuhause zu finden, gehen gegen Null – gibt es doch so viele junge Hunde, die ebenfalls auf der Suche sind. Auf der Suche nach ein wenig Glück…. Die alten Hunde sind dabei oft die Verlierer, denn selten möchte sich jemand auf das „Abenteuer“ einlassen.


Daher versuchen wir das fast Unmögliche… wir versuchen, für diesen freundlichen, verträglichen Senior ein Zuhause zu finden. Ein ruhiges Zuhause, dass keine großen Erwartungen an ihn stellt und ihn sicher und mit viel Geduld ankommen lässt.


Plombir ist ca. 50-55 cm groß, gechipt, geimpft und kastriert. Er hat ein freundliches Wesen und ist gut verträglich mit Artgenossen. Ob er sein Zuhause mit Katzen teilen könnte, kann vor Ort leider nicht zuverlässig getestet werden.


Sollte sich jemand auf das "Abenteuer" alter Hund ernsthaft einlassen wollen freuen sich unsere Teamkolleginnen über Anfragen.


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MAYBE... SONYA

Manchmal, ja manchmal bekommt ein lieber Hund einfach keine Chance… und das ein Leben lang.

Die folgenden Videos entstanden im vergangenen Winter… in einem der wenigen Glücksmomente in Sonyas Leben. Sie durfte ihren kleinen Außenzwinger für kurze Zeit verlassen, sich etwas im Auslauf bewegen und ein lieber Mensch schenkte ihr ein wenig Aufmerksamkeit.


Was danachkam, war das, was immer kommt – die Rückkehr in ihren Zwinger und das lange Warten auf das nächste Wochenende, wenn die Freiwilligen wieder ins Shelter kommen. So geht das nun schon 11 lange Jahre.


Und doch inserieren wir sie wieder… weil wir nicht glauben wollen, dass die Ungerechtigkeit siegt.




Sonya

diese ruhige Hundeseniorin

 wartet schon seit 10 Jahren auf eine Chance.


Sonyas Geschichte beginnt wie so viele. Sie kam 2010 ins riesige Shelter „Kozhuhovo“ in Russland und lebte fortan in einem kleinen Zwinger.


Die Jahre vergingen und sie hat alles durchlebt... ob Angst und Unterdrückung, ob Hunger und Kälte. Sonya ertrug es einfach still und unauffällig.Und so ist auch alles an Sonya... ihr Wesen wie auch ihr Aussehen.Ruhig, unauffällig, unaufdringlich. Dies sind doch eigentlich gute Eigenschaften? Doch leider nicht für einen Hund unter 3000 anderen Hunden. Es half ihr zwar zu überleben, nur um jemandem aufzufallen, reichte es nicht.Für viele Menschen sind Hunde wie Sonya zu gewöhnlich und somit uninteressant. Harte Worte... doch leider die harte Realität.


Und doch hoffe ich, dass dies nicht alles war. Denn es geht um ihr Leben... das Leben dieser sanften Seele.



Im Winter 2017/2018 wäre es fast zu Ende gewesen. Die freiwilligen Helfer bemerkten, dass Sonya erst die Vorderbeine versagten... kurz darauf kam sie gar nicht mehr hoch. Sonya kam in die Krankenstation und wurde symptomatisch behandelt gegen Schmerzen und Entzündungen. Die Freiwilligen sammelten Geld für ein MRT des Kopfes und der Halswirbelsäule und es zeigte zum Glück kein schweres Problem. Die Tierärzte vermuteten eine neurologische Ursache verbunden mit Schwellungen im Bereich der Wirbelsäule und somit Beeinträchtigung der Nerven.


Die Behandlung schlug an und Sonya saß schon bald wieder in ihrem kleinen Zwinger. Soll es das nun gewesen sein?


Es gibt unzählige Fotos und Videos von Sonya... und alle ähneln sich auf die gleiche Weise. Sonya drängelt sich nie vor und doch sieht man, wie glücklich sie ist, wenn sie im Auslauf in der Nähe ihrer Betreuer sein kann. Ein klein wenig Nähe für einen kurzen Moment... denn danach folgt immer das Unvermeidliche – die Rückkehr in den Zwinger und das endlose Warten.

In diesen Videos ist Sonya in glücklichen Momenten zu sehen. Denn sie schafft es, trotz des Trubels um sie herum, wenigstens ein paar Streicheleinheiten von einer ihrer Betreuerinnen zu bekommen.


Sonya wird von ihren Betreuern als freundlich, ruhig und sanft beschrieben. Sie erwartet nicht viel und fordert nichts ein. Zu viel Aufmerksamkeit und wenn man sie direkt anschaut, sind ihr eher unangenehm. Besonders bei Fremden braucht sie Zeit, um Vertrauen zu fassen.


Im Shelter lebt sie konfliktfrei mit den anderen Hunden zusammen, sie verträgt sich gut mit ihren Artgenossen.


Sonya wurde ca. 2005 geboren und ist ca. 50 cm hoch. Ihr Alter wurde im Shelter geschätzt, wobei ihre Betreuer sagen, dass sie evtl. etwas jünger ist... aber eine Seniorin ist sie auf jeden Fall. Sonya ist geimpft, gechipt und kastriert und läuft gut an der Leine.Die Ausreise und Vermittlung erfolgt über Tierschutz miteinander e.V.
Für Sonya suchen wir ausschließlich ein endgültiges Zuhause.


Sonya, ich wünsche Dir von

ganzem Herzen, dass ein lieber Mensch Dich entdeckt und endlich sieht, wie Du bist... einzigartig und absolut liebens- und beschützenswert... egal wie alt Du bist.

Über ernst gemeinte Anfragen freuen sich unsere Teamkolleginnen.


https://www.facebook.com/Chance.fuer.Shelterhunde

https://www.facebook.com/ProCanesEtEquos

 




Nickname 06.11.2022, 21.04| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: SONYA, Manchmal, ja manchmal, bekommt ein lieber Hund, einfach keine Chance, und das ein Leben lang.,

KEINE FILMLEGENDE



Hündin,

ca. 2015 geboren

und 50 - 55 cm groß

lieb, freundlich, neugierig, menschenbezogen


Pech gehabt!!! Ich brauche mir wohl keine Hoffnung mehr zu machen! Denn hier draußen im Außenbereich gehörst du zu den Verlassensten der vergessenen Seelen im Public Shelter Targu Jiu!


Hier draußen sieht dich keiner mehr, denn wer schaut schon um die Ecke und denkt an uns? Es ist, als würde es uns gar nicht geben!


Nach all den Jahren im Gefängnis werde ich sicher eines Tages einsam und allein hinter der Hütte liegen - alt, krank und erschöpft, um dann hoffentlich ganz schnell zu sterben!


Es wird bestimmt keiner merken. Ich bin ja auch nur ein Niemand, der nie geliebt wurde - so, als war ich niemals da!


Dabei bin ich so ein liebes, freundliches Mädel! Ein Herzenshund, mit dem man so viel Spaß und Freude haben könnte - wenn mich nur jemand lieb haben und mich aus dieser Hölle retten würde!




Wenn doch nur ein Einziger dafür an:


Bianca Raabe,

Nadine Decker

oder

Andrea Sbrisny von

SAVING ANGELS DEUTSCHLAND e.V. schreiben würde!


http://www.facebook.com/SavingAngelsDeutschland/

Nickname 06.11.2022, 21.04| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: http://www.facebook.com/SavingAngelsDeutschland/

ICH HAB´ GETRÄUMT VON DIR! NELLY



Namenspatin: Unsere Hündin Nelly


https://www.facebook.com/SavingAngelsDeutschland/videos/549967965359736/


(Nelly ist ab Minute 28 zu sehen)


Sie sagen, ich sei eine ANGSTHÜNDIN – eine, die die Menschen scheut. Es ist wahr, ich gehöre nicht zu denen, die im Zwinger ihre Tänze aufführen und sich an den rostigen Gitterstäben ihre Pfoten wund kratzen für einen winzigen Moment der Aufmerksamkeit und ein kurzes, seliges Streicheln. Noch dazu bin ich alt und schwarz. Kein Wunder, wenn jeder mich übersieht!

Dass ich mich vor den Menschen fürchte, fast mehr als vor dem Tod – willst Du es mir verdenken? Habe ich doch bisher durch sie nur Not und Pein erfahren! Die Hundefänger kennen kein Erbarmen; es schert sie nicht, dass wir vor Schmerzen schreien, wenn sie uns grob die Schlinge umlegen und so fest ziehen, dass wir zu ersticken glauben.




Ja, ich habe Angst. Wer hätte keine in dieser grauenvollen Hölle aus nie endendem Lärm und widerwärtigem Gestank, aus abgrundtiefer Verzweiflung und Einsamkeit, in der ich schon endlos lange Jahre mein Dasein fristen muss?


So verkrieche ich mich und suche Schutz in meiner winzigen Hütte. Dort träume ich von DIR; denn tief in mir fühle ich, dass es Dich irgendwo da draußen gibt: MEINEN Menschen, der mir ein besseres, schöneres Leben zeigt!


Ich brauche ja nur wenig. Ein ruhiges Plätzchen zum Schlafen etwas Gutes zu futtern (fast alles wird besser sein als das, wovon wir hier leben müssen), vielleicht einen Ball oder ein Plüschtier zum Spielen und kleine, gemütliche Spaziergänge. Vor allem aber brauche ich DEINE Liebe, Dein Verständnis und ganz viel von Deiner Geduld, damit ich in Ruhe bei Dir ankommen und lernen darf, mein großes Glück zu fassen!




Wenn DU nun sagst: "Ja, liebe Nelly, ich möchte gern dieser Mensch für dich sein!" - dann zögere bitte nicht , sondern melde Dich gleich heute noch bei:


Andrea Sbrisny, Bianca Raabe oder

Nadine Decker von


SAVING ANGELS DEUTSCHLAND e.V.


http://www.facebook.com/SavingAngelsDeutschland/

Nickname 06.11.2022, 21.04| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: NELLY, Ja, ich habe Angst., Wer hätte keine in dieser grauenvollen Hölle, aus nie endendem Lärm, und widerwärtigem Gestank, aus abgrundtiefer Verzweiflung, und Einsamkeit, in der ich schon endlos lange Jahre, mein Dasein fristen muss?,

ALLES GEGEBEN UND WAS BEKOMMEN? GERDA



Geburtsdatum: ca. 2006

Aufenthaltsort: TH Russland


GERDA - eine Vergangenheit ist unveränderbar, eine Zukunft kann das große Glück bedeuten...


Als GERDA in das russische Shelter kam, war sie eine junge Hündin. Seitdem sind fast 12 Jahre ins Land gezogen… 12 Jahre eines Lebens, die nicht gelebt werden durften. Sehr tragisch, wenn man bedenkt, dass ein Hundeleben nur auf wenige Jahre begrenzt ist.


Mittlerweile ist Gerda alt und ihre Augen werden trüber. Ihre Knochen werden schwerer, und die einsamen Wochen fühlen sich immer länger an. Gerda bettet ihre alten Knochen in einer Holzhütte zur Ruhe, und wahrscheinlich glaubt sie selbst schon gar nicht mehr daran, dass sie irgendwann nochmal ein anderes Leben bekommen könnte.


Es ist immer schwer mit anzusehen, wie besonders die alten Hunde mit dem traurigen Leben im Shelter umgehen. Sie zeigen noch das kleine bisschen Lebensfreude, die nach so vielen Jahren noch nicht vollständig verschwunden ist. Sie versuchen mit den Jüngeren mitzuhalten, aber es wird jedes Jahr schwerer. Sie versuchen, kleine Glücksmomente zu erhaschen, aber das was ihnen gegeben wird, ist eine lange einsame Woche nach der anderen. Das Wissen, dass die Zeit gegen Gerda läuft, ist für uns einfach schrecklich. Sie weiß es zum Glück nicht – hoffen wir zumindest.




Die kleinen „Glückmomente“ sind die, in denen Gerda 1x in der Woche aus ihrem Zwinger darf, um sich mit ihren Hundefreunden im Auslauf ein wenig die Beine zu vertreten. Trotz der schwierigen Umstände scheint sie immer noch eine fröhliche und aufgeschlossene Hündin zu sein. Sie ist freundlich, verträglich mit Artgenossen, kennt die Leine und freut sich unglaublich, wenn einer von ihren Betreuern ein paar Minuten Zeit für sie übrig hat. 


Wir wissen, wie schwierig es ist, Senioren zu vermitteln, denn diese kommen mit einer Vergangenheit, die wir nicht ungeschehen machen können. Das Leben, das sie leben mussten, hat Spuren hinterlassen. Das Leben, das die Welt anscheinend für sie vorgesehen hat, zieht an keiner Seele einfach mal so vorbei. Es ist eine Geschichte, die wir niemals mehr ändern können, aber wir möchten helfen, damit es für Gerda eine Geschichte mit Happy End wird. 


All die Jahre hat sie durchgehalten, hat das Leben, das sie sich nicht ausgesucht und bestimmt erst recht nicht gewünscht hat, gelebt. In all den Jahren hat sie sich ihre Freundlichkeit und ihren Lebensmut erhalten! Wir hoffen, dass all das für Gerda nicht umsonst war. Wir haben die Hoffnung, dass sie das Shelter noch einmal verlassen und einen lieben Menschen finden kann, neben dem sie abends zufrieden und glücklich zur Ruhe kommen darf, einen Menschen, der nicht davor zurückschreckt, einer alten Hündin ein Zuhause zu geben. 


Gerda ist ca. 55 cm groß und könnte schon bald kastriert, gechipt und geimpft in ein neues Leben reisen, doch dafür benötigen wir Hilfe. Wir suchen die Menschen, die einer alten, freundlichen Hündin mit Ruhe, Gelassenheit und viel Liebe zeigen, dass sich Durchhalten auch manchmal lohnt, weil am Ende des Weges das große Glück wartet. Gerda ist eine liebenswürdige Seele, die einfach nur eine Chance benötigt. Sie hat das letzte Jahrzehnt alles gegeben, was ihr möglich war.


Ob Gerda mit Katzen leben kann ist uns nicht bekannt und kann nicht zuverlässig getestet werden. 


Bei ernsthaftem Interesse freuen sich Gerdas Vermittlerinnen.


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Nickname 06.11.2022, 21.04| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: GERDA, 12 Jahre eines Lebens, die nicht gelebt werden durften., Sehr tragisch, wenn man bedenkt, dass ein Hundeleben, nur auf wenige Jahre begrenzt ist.,

...UND ICH, MEIN SCHATZ, BLEIB´ HIER



Komm gut an, geliebte Schwester - …ich muss leider weiter träumen!

 

Wie so viele der Hunde, die wir Ihnen vorstellen, musste auch Saffron bereits als Welpe mit seinen Wurfgeschwistern Gabrial und Ben in das riesenhafte Shelter Kozhuhovo bei Moskau einziehen. Das war im Jahr 2014. Er hatte noch sein ganzes Leben vor sich, hätte bei einer lieben Familie leben und einfach nur glücklich sein sollen. Doch manchmal hält das Schicksal eine andere Geschichte bereit. Gabrial, seine Schwester, zog erst kürzlich das Große Los: Sie reistw mit dem vorigen Transport ins Glück zu ihrer Familie nach Deutschland.



Saffron lebt nun bereits seit acht Jahren an diesem trostlosen Ort. Traurig und gelangweilt sitzt er in seinem kleinen Außenzwinger hinter Gitterstäben.


Ein einziger Lichtblick sind seine Betreuer, die einmal die Woche kommen. Saffron darf dann zusammen mit seinen Artgenossen in den Auslauf. Er freut sich jedes Mal so sehr. Wenn er seine Betreuer schon von weitem sieht, weiß er, endlich darf er seinen Zwinger verlassen, wenn auch nur für kurze Zeit. Eine Stunde, einmal die Woche…




Saffron ist sehr menschenbezogen, verspielt und fröhlich. Er liebt es, mit den anderen Hunden im Auslauf zu spielen. Seine Zwingernachbarn und er toben die ganze Zeit und vergeuden keine einzige Minute. Seine Betreuer beschreiben ihn als neugierig und zärtlich und er erobert alle mit seiner tollen Art. Gerne gibt er Pfötchen und kann gut an der Leine laufen.




Einmal nahm Saffron an einer Tierschutzveranstaltung teil und durfte sogar eine Nacht bei seiner Betreuerin bleiben. Er badete vergnügt, fuhr im Auto mit und schlief schön im Flur auf einer Matte. Allerdings machten ihm laute Geräusche auf der Straße ein wenig Angst.


Bei der Veranstaltung hatte Saffron leider kein Glück, so sehr sich seine Betreuer auch für ihn bemühten. Sie konnten kein Zuhause für ihn finden. Saffron verstand die Welt nicht mehr, als er wieder in seinen Zwinger zurück musste.





Daher hoffen wir, nun ein Zuhause für Saffron zu finden. Wir hoffen, dass irgendwo da draußen in Deutschland dieser eine Mensch ist, der sich in Saffron verliebt; der ihm viel Liebe und Zuneigung sowie ein warmes Körbchen schenkt. Wir wünschen uns, dass wir seine Menschen finden, die ihm zeigen, was es heißt, Teil einer Familie zu sein.


Saffron ist ein bildhübscher und schlauer Hund, aber in Russland hat er leider keine Chance, ein Zuhause zu finden. Noch nie hat sich jemand für ihn interessiert.




Saffron ist ca. 45 – 50 cm hoch, geimpft, gechipt und kastriert. Falls Sie Saffron adoptieren möchten und ihm ein tolles Leben ermöglichen wollen, dann sind seine Koffer schnell gepackt, und er kann sich auf seine Reise nach Deutschland machen.


Bei ernsthaftem Interesse wenden sie sich bitte an unsere Team-Kolleginnen.


Saffron mit seinen Geschwistern Gabrial und Ben vor den Zwingern:

 

 

Saffron liebt seine Betreuer über alles:

 

 

Saffron mit seinen Geschwistern Gabrial und Ben:

 

 

Saffron beim Kuscheln:

 



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Nickname 06.11.2022, 21.04| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: SAFFRON, Einmal nahm Saffron, an einer Tierschutzveranstaltung teil, und durfte sogar, eine Nacht bei seiner Betreuerin bleiben. Er badete vergnügt, fuhr im Auto mit und schlief schön im Flur auf einer Matte. Allerdings machten ihm, laute Ger&au,

WENN ES DICH NOCH GIBT



WILLOW


Rüde,

ca. 2009 geboren

50 cm groß

hat sich bereits (fast) aufgegeben


Wäre es nicht besser, einfach zu gehen? Wäre es nicht viel besser, endlich die Augen zu schließen und nur noch Stille zu spüren - Totenstille?


Kein ohrenbetäubender Lärm mehr, der mich niemals schlafen lässt. Kein Stress mehr, der mich wachhält und quält. Und keine Todesangst mehr, die mich zittern und bangen lässt!

 

Die Jahre hier in der Hölle haben ihre Spuren hinterlassen. Mein Körper schmerzt von Tag zu Tag mehr. Die ewige Kälte und Nässe haben sich in meine Knochen gefressen.


Mir fehlt die Sonne, mir fehlt alles da draußen so sehr! Wiesen, Felder, der Wald - einfach alles!!




Eigentlich fühle ich mich jetzt schon wie tot. Jede Energie, jedes bisschen Lebensfreude ist schon lange gestorben in mir. Aus dem fröhlichen Lausbuben von einst ist ein alter, gebrochener Hund geworden.


Du kannst es in meinen Augen lesen. Der Glanz ist erloschen, ich bin so furchtbar müde!




Nein, ich komme nicht mehr wie früher freudig ans Gitter. Ich vollführe keine Luftsprünge mehr, weil du vor meinem Zwinger stehst. Denn heute weiß ich, auch Du wirst wie alle anderen ohne mich weitergehen, nicht wahr?


Aber wenn es dort draußen vielleicht doch noch jemanden für mich gibt - bitte warte nicht, sondern schreibe ganz schnell an:


Bianca Raabe,

Nadine Decker

oder

Andrea Sbrisny von

SAVING ANGELS DEUTSCHLAND e.V.


 


Dein/Euer WILLOW

Ich habe keinen Tag mehr zu verlieren!


https://www.facebook.com/Shelterfellchen-suchen-ein-Zuhause-oder-Zwingerpaten-1603017826660908

Nickname 06.11.2022, 21.04| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: WILLOW, Kein ohrenbetäubender Lärm mehr, der mich niemals schlafen lässt. Kein Stress mehr, der mich wachhält und quält. Und keine Todesangst mehr, die mich zittern und bangen lässt!,

GESEHEN WERDEN IST FAST ALLES!




REX, Rüde

ca. 6 Jahre

mittlere Größe

traurig, ängstlich, zurückgezogen

im Public Shelter Botosani seit 5 1/2 Jahren


Unter diesem Link:

 https://www.facebook.com/psbotosani/videos/2465740877010925/

ist ein kleines Video von ihm zu sehen und hier:


https://www.facebook.com/psbotosani/

finden Sie nähere Informationen über den Verein. Gern stelle ich auch den Kontakt her!


Lieber Rex, seit unfassbar langen fünfeinhalb Jahren musst du im Public Shelter von Botosani einsitzen. Jahre voller Einsamkeit und Isolation, ohne Licht und Sonne in einem winzigen Verschlag. Dein Anblick ist wohl einer der traurigsten, die ich kenne. Da meine ich, schon alles gesehen zu haben und schlimmer könne es nicht mehr kommen. Doch, es kann! Oft glaube ich, dass ich es nicht mehr aushalte und möchte am liebsten Schluss machen. Aber das ist pures Selbstmitleid. Ich brauche die Bilder nur anschauen, während ich hier in meinem Wohlstand sitze  und mich jederzeit bedienen kann, sobald ich Hunger oder Durst verspüre – aber du musst es ertragen, Tag für Tag. Was ist los mit den Menschen? Du bist ein Hund, ein lebendiges Wesen und kein Pflasterstein! Du möchtest laufen, toben, spielen und danach alle Viere genüsslich von dir strecken. Was hast du stattdessen? Einen Holzkasten, der dir kaum genügend Platz zum Umdrehen bietet, mit ein paar Strohhalmen auf dem harten, kalten Boden und – wenn du Glück hast – einen Schluck Wasser und einige Brocken Trockenfutter.


Viel kann ich nicht für dich tun, kann dich nur um Verzeihung bitten, dass ich als Mensch mitverantwortlich bin für dein Leid. 


Hätten wir nicht bereits sieben Hunde, dann wärst du schon ganz bald hier. Ich weiß, dass du einer von vielen Millionen(!) Hunden bist, der  einem Menschen – s e i n e m -  Menschen unsagbar viel Glück und Freude schenken kann. Natürlich wirst du Zeit brauchen. Es wird eine Weile dauern, bis du die Schatten der Vergangenheit hinter dir lassen und ein richtiges Hundeleben führen kannst – auch ans gute Leben muss man sich erst gewöhnen. Aber mit Geduld, Verständnis und ganz viel Liebe wird dein Mensch dich alles  lehren, was du noch nicht weißt, nicht wissen kannst.


Lieber Rex, Wunder geschehen meistens dann, wenn man sie am wenigsten erwartet. Vielleicht schaffe ich es auf diesem Wege, dir zu deinem Lebensglück zu verhelfen und für dich den Menschen zu finden, dessen Herz du im Sturm eroberst. Bis dahin fühle dich gestreichelt und umarmt. Möge ein Engel seine Flügel über dich breiten, dich trösten und wärmen. Ich werde jeden Abend beten für dich und deine Leidensgefährten, und meine Tränen begleiten dich. Vielleicht sind es sind es schon bald Freudentränen!

Nickname 06.11.2022, 21.04| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: REX, Hunde, Tränen, Rumänien, Shelter, Menschen, Zuhause, Liebe, Freude,

...ODER MEILENWEIT ENRFERNT?




ESMI (geb. ca. 2011) war noch eine junge Hündin, als sie 2013 in das russische Shelter "Kozhuhovo" eingeliefert wurde. Wie ihr Leben davor aussah, ist unbekannt.


Als sie erstmals von den Betreuern im Sektor gesehen wurde, war sie ein Häufchen Elend, mit Augen, aus denen die Angst förmlich raussprang. Doch sie fand relativ schnell das Vertrauen in die Betreuer und gewöhnte sich an die furchtbaren Gegebenheiten in diesem Shelter.


Schon bald hat sie sich über alle Menschen gefreut, die an ihrer Zwingertür standen. Doch leider waren es nicht viele. Bis auf ihre Betreuer blieb dort niemand länger stehen. Niemand interessierte sich für Esmi.


2016 stellten die Betreuer fest, dass Esmi immer dünner wurde und sie veranlassten eine Untersuchung. Das Ergebnis war niederschmetternd. Ein Lymphom in der Größe eines Hühnereis am Magen. Der Befund…. Krebs. Esmi wurde einer Chemotherapie unterzogen. All das hat sie einfach fabelhaft und mutig gemeistert. Bis heute ist der Tumor nicht weitergewachsen bzw. hat sich nicht ausgebreitet. und Esmi ist auch wieder ganz die "Alte". Aber natürlich sind regelmäßige Kontrollen immer wieder wichtig.


Esmi ist eine freundliche und aktive Hündin. Sie ist sehr kontaktfreudig und fordert Mensch und Vierbeiner gerne zum Spielen auf. Doch dafür bleibt ihr leider kaum Gelegenheit. Seit vielen Jahren sitzt sie in ihrem kleinen Außenzwinger und wartet darauf, dass wieder eine Woche vergeht. Volle 7 Tage muss sie für eine Stunde Glück aushalten.




Esmi genießt, wo immer sie auch genießen kann. Sie weiß nicht, dass ihre Krankengeschichte die Chance auf ein schönes Zuhause für sie verschlechtert. Und wir geben zu, dass auch wir kurz überlegt haben, ob wir Esmi in die Vermittlung nehmen. Doch dieses Bündel an Lebensfreude und Energie können wir nicht einfach dort lassen, ohne es wenigstens zu versuchen.


Daher machen wir uns hier für Esmi auf die Suche nach lieben Menschen, die keine Angst haben, sich auf Esmi und ihre "Vorerkrankung" einzustellen. Menschen, die bereit sind, Esmis Leben noch einmal in eine andere Richtung zu bringen. Eine Richtung, die Glück und Freude für sie bereithält.


Esmi (ca. 50-55 cm groß) könnte schon zeitnah nach Deutschland reisen. Sie ist geimpft, gechipt und kastriert. Doch für den letzten Schritt ins Glück brauchen wir genau die Menschen, die in Esmi das sehen, was sie ist… eine Hündin, die noch einmal etwas anderes verdient hat, als Gitterstäbe und Einsamkeit.


Sollte Esmi ihr Herz höherschlagen lassen, würden sich ihre zuständigen Vermittlerinnen sehr über Anfragen freuen. 


Esmi wird wie all unsere Hunde nur auf eine Endstelle vermittelt. Ob Esmi mit Katzen leben könnte, kann nicht zuverlässig getestet werden. 

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Liebe Esmi, wir wissen nicht, ob wir es schaffen, Dir den Weg ins Glück zu ebnen, aber wir werden es versuchen und hoffen darauf, genau die Menschen zu finden, die Dich schon immer gesucht haben. Bitte glaub daran, dass Wunder immer dann geschehen, wenn man sie nicht erwartet… und Menschen, die Dein persönliches Wunder wahr werden lassen, werden die notwendige Unterstützung von uns bekommen! 


Nickname 06.11.2022, 21.04| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: ESMI, Esmi ist eine freundliche und aktive Hündin. Sie ist sehr kontaktfreudig und fordert Mensch und Vierbeiner gerne zum Spielen auf., Doch dafür bleibt ihr leider kaum Gelegenheit. ,

DURCH DICK UND DÜNN MIT: DICK



In Würde alt werden,

 vielleicht mit Ihrer/Eurer Hilfe? 


Seit 2008, also seit der Eröffnung des Shelters, lebt Dick bereits hinter Gittern. Als kleiner Welpe kam er von der Straße ins Shelter. Und nun ist er dort zum Senior geworden.


Zu Anfang hatte Dick einfach nur Angst. Er verkroch sich in seinem Zwinger und ließ niemanden an sich heran. Wer weiß, was er alles erlebt haben muss, und dann kam er in die unwirkliche Welt des Shelters. Zu viel für eine Hundeseele. Und so verbrachte Dick die Jahre in Angst und traute niemandem. 




Nur ganz allmählich öffnete sich Dick seinen Betreuern ein wenig. Er ließ es zu, dass man ihn streichelte. Er ließ es zu, dass man ihm ein Halsband anlegte und ging die ersten Schritte mit seinen Betreuern durch die langen Gänge des Shelters. 


10 lange Jahre hatte Dick gebraucht, um sich langsam ins Leben zurück zu kämpfen. Er war schon fast so weit, dass seine Betreuer meinten, er könnte vielleicht doch noch einmal ein Zuhause finden.


Doch dann, Anfang März 2019 schaute seine Betreuerin Dick in die Augen. Und sah - Leere. Nein, sie sah in trübe Augen und Dick war verändert. Sie merkte sofort, dass etwas nicht stimmte, und der Shelterarzt bestätigte: Dick ist blind. Von einem auf den anderen Tag änderte sich alles. Besonders, weil der Shelterarzt vermutete, dass Dick einen Gehirntumor hat.


Seine Betreuer mussten aber, um eine genaue Diagnose zu erhalten, mit Dick in Moskau zu einem Spezialisten, damit ein MRT gemacht werden konnte. Und dies kostet auch in Russland viel Geld. Umgerechnet 200,- Euro, die die Betreuer nicht allein aufbringen konnten. Daher baten sie uns um Hilfe, und auch wir wollen nichts unversucht lassen, Dick zu helfen.


Wir unterstützten bei den Kosten für das MRT – natürlich mit Hilfe lieber Spender – und beim MRT kam heraus, dass Dick keinen Hirntumor hat.


Jedoch findet sich der alte und blinde Dick kaum noch zurecht. Seine Betreuerin hat sich daher auf die Suche nach einem Pensionsplatz gemacht und auch einen gefunden. Sie möchte ihm seine restliche Zeit noch so angenehm wie möglich machen.




Auch wir möchten ihr und Dick dabei helfen, dass er seine letzte Zeit in Würde verbringen kann. Dick hat sich nach 10 Jahren zurück ans Licht gekämpft. Und ein Kämpfer gibt nicht auf. So auch wir nicht!


https://www.facebook.com/Chance.fuer.Shelterhunde(Daniela Bansche)


https://www.facebook.com/ProCanesEtEquos(Ulrike Worringer)

Nickname 06.11.2022, 21.04| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: DICK, Jedoch findet sich, der alte und blinde Dick, kaum noch zurecht. Seine Betreuerin hat sich daher auf die Suche, nach einem Pensionsplatz gemacht, und auch einen gefunden., Sie möchte ihm seine restliche Zeit, noch so angenehm wie möglich ,

KLEINE LADY, GROSSE SEHNSUCHT



MILADY


Hündin

geb. etwa August 2019

ca. 50 cm Schulterhöhe

geimpft, gechipt, kastriert

möchte gern für immer ihr Herz verschenken

 

Die bezaubernde, kleine Hundedame, die von den Freiwilligen im Shelter auf den klangvollen Namen „Milady“ getauft wurde, hielt im April 2020 gemeinsam mit ihren drei Brüdern ihren Einzug ins Moskauer Shelter Kozhuhovo. Damals zählten die Geschwisterchen kaum mehr als acht Monate und doch war ihr Leben von diesem Augenblick an im Grunde schon vorbei. Denn so ein Shelter ist kein Tierheim, wie wir es kennen. Es ist nichts weiter als eine Hundeverwahranstalt; bestehend aus endlos langen Reihen enger, verrosteter Blechcontainer mit Holzboden und einer winzigen Holzhütte darin als einzigem Schutz vor Wind und Wetter.

 

Die vier Hundekinder kamen von Anfang an mit dem üblen Trockenfutter, das es hier als einziges zu fressen gibt, gar nicht zurecht. Sie waren immer hungrig und sind bis heute viel zu mager.



 

Milady ist die kleinste der Geschwister; ein schmales, zartes Hundemädchen, das versucht, sich im Shelteralltag durchzukämpfen, so gut es eben geht. Glücklicherweise muss sie nicht mit fremden Hunden zusammensitzen, sondern teilt sich den Zwinger mit ihren beiden Brüdern Atos und Artemis.

 

Langeweile und Einsamkeit bestimmen das Leben im Shelter. Die knapp bemessenen Zwinger lassen den Hunden kaum genügend Platz, um aufzustehen, sich einmal zu drehen und wieder hinzulegen. So müssen sie jahrein, jahraus, einhundertsiebenundsechzig Stunden in der Woche warten – auf den ersehnten Moment, wenn die freiwilligen Helfer ins Shelter kommen. Dann können sich die Hunde eine Stunde lang im Freilauf die Beine vertreten, miteinander spielen und – wenn die Zeit dafür ausreicht – ein wenig mit den Betreuern schmusen oder einen kleinen Spaziergang machen.



 

Manchmal haben sie Glück, die hübsche Milady und ihre Brüder: Sie dürfen auf einer der wenigen Tierschutzveranstaltungen antreten, die es in Moskau gibt und Reklame machen für sich und ihre Mitgefangenen. Dabei gewinnen sie sogar Preise: Beim letzten Mal war es Katzenfutter, über welches die etwa vierhundert ebenfalls im Shelter lebenden Samtpfoten sich bestimmt gefreut haben.



 

Milady ist eine umgängliche und verträgliche Hündin. Sie mag Rüden und Hündinnen gleichermaßen, kennt das Laufen an der Leine und hört auf ihren Namen. Sie liebt ihre Betreuer, die einzigen Menschen, die sie bisher kennenlernen durfte – wenn man von den Arbeitern absieht, die den Hunden aber eher Angst einflößen. Nur zu gern möchte die junge Hündin ihr Herz verschenken, an ihren Menschen, ihre Familie, um sie bis ans Lebensende bedingungslos zu lieben.

 

Wenn Sie dieses Geschenk gern annehmen würden, dann freuen wir uns auf Ihre Nachricht. Vielen, lieben Dank!

 

Milady, Atos und Artemis beim Füttern in ihrem Zwinger:

 

 

Gassigehen im Shelter mit den Betreuern:


 

 

Vermittlerkontakt/Fragen:

 

Ulrike Worringer

Tel.: 0171-1817071

eMail: Ulrike.Worringer@procanes.org


https://www.facebook.com/ProCanesEtEquos

Nickname 06.11.2022, 21.04| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: MILADY, Manchmal haben sie Glück, die hübsche Milady, und ihre Brüder:, Sie dürfen auf einer der wenigen Tierschutzveranstaltungen antreten, die es in Moskau gibt, und Reklame machen, für sich und ihre Mitgefangenen. ,

BEI MIR BIST DU SCHÖN! BETTI



BETTI


 Hündin

geb. 2010

45/50 cm Schulterhöhe

geimpft, gechipt, kastriert


Wie so oft, laufen mir die Tränen übers Gesicht, während ich dies schreibe. Einmal mehr kann ich es nicht fassen, was den Tieren – hier speziell den Hunden – aus Geldgier und Hartherzigkeit angetan wird.


Die arme Betti sitzt bereits seit dem Juli 2010 im Shelter Kozhuhovo. Das bedeutet, sie hat ihr gesamtes Leben dort verbracht und nie etwas anderes gesehen, als kahle Wände, Gitterstäbe und Tausende vergessener, trauriger Hunde. Ihre begrenzte Welt besteht aus einem engen Metallcontainer mit Holzfußboden und zwei Blecheimern für Futter und Wasser – vorausgesetzt, es gibt überhaupt welches; denn die veralteten Wasserleitungen frieren im Winter häufig ein, und die Hunde müssen Schnee fressen, um ihren Durst zu löschen. Auch im Sommer ist das kostbare Nass rar, und viele, besonders ältere und kranke Tiere sterben an Austrocknung.



Betti, die – wenigstens in unseren Augen – zu einer wunderhübschen Hündin herangewachsen ist, gehört heute zu den Langzeitinsassen und Senioren in dem abgelegenen Shelter. Es wurde bewusst etliche Kilometer von Moskau entfernt gebaut; Menschen könnten sich sonst durch das niemals endende Hundegebell gestört fühlen, welches in seiner Lautstärke tatsächlich jede normale Unterhaltung unmöglich macht. Oder, noch schlimmer: Sie könnten auf das Leid der eingesperrten Tiere aufmerksam werden, was durchaus nicht im Interesse der Shelterbetreiber liegt.


Den einzigen Lichtblick in Bettis Leben bilden die Besuche der freiwilligen Betreuer, die einmal in der Woche das Shelter besuchen, um den Hunden für eine Stunde ein bisschen Abwechslung und menschliche Nähe zu schenken. Betti nimmt das Angebot stets dankbar an. Sie rennt dann mit ihren Leidensgefährten um die Wette, denn trotz ihres Alters ist sie noch sehr fit. Zwischendurch läuft sie immer wieder zu den Betreuern und bettelt um etwas Liebe und ein paar Streicheleinheiten.



Die freiwilligen Helfer beschreiben Betti als besonders freundliche und sanfte Hündin. Sie ist noch immer sehr verspielt, verträgt sich gut mit ihren Artgenossen und geht bei den kurzen Spaziergängen durch das Sheltergelände brav an der Leine.



Könnten Sie sich vorstellen, dieser lieben, den Menschen trotz allem zugetanen Hündin für ihre letzten Lebensjahre noch ein schönes Heim zu schenken? Sie braucht wirklich nicht viel: Ein weiches Kissen für die alten Knochen, anständiges Futter, ein bisschen spielen und spazieren gehen, genügend Zeit, um sich an das ihr völlig fremde, gute Leben zu gewöhnen – und vor allem ganz viel Liebe.


Darf sich Betti Ihnen anschließen? Dann lassen Sie es uns bitte wissen. Vielen, lieben Dank!



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Nickname 06.11.2022, 21.04| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: BETTI, Sie ist noch immer sehr verspielt, verträgt sich gut mit ihren Artgenossen, und geht bei den kurzen Spaziergängen, durch das Sheltergelände, brav an der Leine.,

IRGENDWANN VIELLEICHT



Von der Welt vergessen, wartet KIDA schon so viele Jahre.  Nur ihre Narben blieben als stumme Zeugen der Vergangenheit.


Kida war noch ein Welpe, als sie 2012 ins russische Shelter "Kozhuhovo" kam. Heute, zehn Jahre später, ist sie noch immer dort.


Das Leben im Shelter ist hart. Doch Kida hat mit Sicherheit noch schlimmere Zeiten durchleben müssen. Die vielen Narben in ihrem Gesicht und leichte Deformierungen an ihren Schädelknochen sprechen Bände... und doch hat nur Kida allein sie durchleben müssen. Die Tierärzte vermuten, dass sie als Welpe mit Säure oder einer anderen ätzenden Substanz übergossen wurde und die Deformierungen die Folge von Rachitis und schlechter Ernährung in der Welpenzeit sind.


Kida selbst stört sich nicht daran... aber wir befürchten, die Menschen schreckt es ab. Denn nach Kida hat noch nie jemand gefragt – weder in Russland noch in Deutschland.


Dabei hat Kida mehr als die alten Narben. Sie hat wunderschönes, weiches Fell und ausdrucksstarke Augen. Und vor allem IST Kida mehr als die alten Narben. Kida ist eine liebenswürdige Hündin, sie ist freundlich und verspielt.


Kida hat nun schon ihr ganzes Leben hinter Gittern verbringen müssen. Der einzige Lichtblick ist der Besuch der freiwilligen Helfer am Wochenende. Wenn dann auch Kidas Zwinger für kurze Zeit geöffnet wird, genießt sie das Laufen und die Aufmerksamkeit von ihren Betreuern. Doch nach einer Stunde ist dann alles wieder vorbei. Bei 3000 Hunden ist zeitlich nicht mehr möglich.  Und so kehrt auch Kida immer wieder in ihren Zwinger zurück, um dann zu Warten, auf das nächste Wochenende... auf ihr kleines Stück vom Glück.



Bei Hunden, wie Kida, schaut vielleicht der ein oder andere mal hin... aber dann auch ganz schnell wieder weg. Das große Glück, ein Zuhause zu finden, scheint für Kida aussichtlos... denn so ist und war es schon die vergangenen 7 langen Jahre.


Und trotzdem hoffe ich noch immer, dass es vielleicht irgendwo auch einen lieben Menschen für Kida gibt. 


Kida ist eine freundliche und aktive Hündin. Ihre Betreuer mag sie sehr und ist gerne in deren Nähe. Bei ihnen zeigt sie sich verspielt und fröhlich. Da Kida noch sehr jung war, als sie ins Shelter kam, kennt sie nur das Leben im Shelter. Sie wird Zeit benötigen, um sich an etwas Neues zu gewöhnen. Doch mit etwas Geduld und Einfühlungsvermögen kann man das Vertrauen und das Herz der lieben Hündin gewinnen.


Kida wurde ca. 2012 geboren und ist ca. 50 cm hoch. Sie ist geimpft, gechipt und kastriert. Sie versteht sich gut mit ihren Artgenossen und kennt das Laufen an der Leine.


Für Kida suchen wir ausschließlich ein endgültiges Zuhause.


KIDA, ich wünsche Dir so sehr, dass dieser Eintrag den lieben Menschen erreicht, der ein Herz für Dich hat und Dir ein Zuhause gibt... damit auch Du endlich erleben kannst, dass das Leben mehr ist, als Gitter und endloses Warten. 


Wichtige Daten im Überblick:

* Hündin
* ca. 7 Jahre alt (geb. ca. 2012)
* ca. 50 cm
* kastriert
* gut verträglich mit Artgenossen
* freundlich zu Menschen; bei Fremden braucht sie etwas Zeit, um Vertrauen zu fassen
* kennt das Laufen an der Leine
* noch im Shelter in Russland
* Katzenverträglichkeit kann nicht zuverlässig getestet werden
* endgültiges Zuhause gesucht


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SEHNSUCHT

..."heißt das alte Lied der Taiga, das schon damals meine Mutter sang" - so lautet es in einem Lied der wunderbaren, früh verstorbenen Sängerin Alexandra.




Sehsucht hatte sicherlich auch schon Taigas Mutter. Sehnsucht nach einem Zuhause voller Wärme, gutem Futter, Liebe und Geborgenheit.


Wie viele Abschiede muss Taiga noch ertragen? Sie wartet seit 7 Jahren auf ihre Chance.


Es war im August 2014, als Taiga mit ihren drei Welpen ins riesige Shelter Kozhuhovo kam. Sie war eine sehr fürsorgliche Mutter, und zum Glück fanden alle ihre Kleinen schon bald ein Zuhause. Nur Taiga nicht… sie lebt noch immer im Shelter.



 

Das Leben dort ist hart, besonders in den eisigen russischen Wintern und brütend heißen Sommern. Schon viele Hund haben hier ihre Gesundheit geopfert; denn es ist ein Leben in einem kleinen Außenzwinger, mit schlechtem Futter und nur wenig menschlicher Ansprache. Doch Taiga macht das Beste daraus.


Das Schönste für sie ist, wenn die freiwilligen Helfer am Wochenende ins Shelter kommen und auch ihren Zwinger für kurze Zeit öffnen. Dann rennt und springt sie mit den anderen Hunden durch die Gänge des Shelters und drückt sich an ihre Betreuer. Denn Taiga mag die Menschen sehr und freut sich, wenn auch sie endlich ein wenig Aufmerksamkeit bekommt.

 

In diesem Video können Sie Taiga im Auslauf sehen:



Und wie sie mit anderen Hunden spielt:



Auch an der Leine läuft sie wunderbar:



Doch immer folgt das Unvermeidbare - die Rückkehr in den Zwinger, an den Ort, wo die Träume zerplatzen. Ein letztes Wort, ein letzter Blick… nichts kann Taiga dann die Gewissheit des nahenden Abschiedes nehmen. Sie kennt die Abläufe und weiß genau, die Freiwilligen gehen und sie bleibt zurück. Die gerade noch so fröhliche Taiga ist dann wieder für eine ganze Woche allein in ihrer Einsamkeit.


So geht das nun schon 7 Jahre. Viele Hunde haben in dieser Zeit das Shelter verlassen. Sie fanden ein Zuhause oder sind verstorben. Neue Hunde kamen hinzu. Für Taiga änderte sich in all dieser Zeit nichts. Sie gehört zu den Langzeitinsassen, den ewig Vergessenen und Übersehenen.


Bald schon wird einer ihrer langjährigen Zwingergefährten das Shelter verlassen. Er wartete ebenfalls viele Jahre und hat nun endlich seine Familie gefunden. Taiga wird auch diesen Abschied überstehen… wie vorher so viele in ihrem Leben.


Dennoch oder gerade deswegen möchte ich nichts unversucht lassen, dass auch Taiga endlich eine Chance bekommt. Denn irgendwo muss es doch auch einen lieben Menschen für Taiga geben. Hoffentlich finden wir ihn.




Bitte helfen Sie mit!

 

Taiga ist eine freundliche Hündin. Sie ist aufgeweckt, verspielt und aktiv. Sie genießt die wenigen Streicheleinheiten der Betreuer sehr. Mit anderen Hunden verträgt sich Taiga gut. Besonders größere Rüden, mit denen sie toben kann, haben es ihr angetan.


Taiga wurde ca. 2012 geboren, ist ca. 55 cm hoch und bereits geimpft, gechipt und kastriert. Die Ausreise und Vermittlung erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos". Für Taiga suchen wir ausschließlich ein endgültiges Zuhause.


Liebe Taiga, ich hoffe so sehr, dass Deine Sehnsucht bald Erfüllung findet und Du nicht mehr so viele Momente des Abschieds erleben musst. Ich hoffe und suche ein Zuhause für Dich.




Wichtige Daten im Überblick:


Hündin,  ca. 9 Jahre alt (geb. ca. 2012),  ca. 55 cm,  kastriert


gut verträglich mit Artgenossen,  freundlich zu Menschen; verspielt und aktiv,  läuft gut an der Leine


noch im Shelter in Russland,  Katzenverträglichkeit kann nicht zuverlässig getestet werden. Endgültiges Zuhause gesucht!


Vermittlerkontakt/Fragen:


Daniela Bansche


Tel.: 05371-687266


eMail: d.bansche@gmail.com


fb.me/Chance.fuer.Shelterhunde

Nickname 06.11.2022, 21.04| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: TAIGA, Das Leben dort ist hart, besonders in den eisigen russischen Wintern und brütend heißen Sommern. Schon viele Hund haben hier ihre Gesundheit geopfert; denn es ist ein Leben in einem kleinen Außenzwinger, mit schlechtem Futter. ,

A WIE ANDY


Seit wann genau ANDY im russischen Shelter "Kozhuhovo" lebt, können wir leider nicht sagen. Erste Aufzeichnungen über Andy stammen aus dem Jahr 2012. Das heißt, er "feiert" iin diesem Jahr ein trauriges Jubiläum. Auch woher er kam oder ob er früher schon mal ein Zuhause hatte, wissen wir leider nicht.


ANDY ist ein freundlicher und sehr aktiver Hund. Er liebt es, einfach nur zu laufen und steckt voller Energie. Mit seinen Artgenossen verträgt er sich gut. Allerdings mag er Hündinnen lieber, bei Rüden entscheidet die Sympathie.


Der schönste Tag der Woche ist für ANDY der Tag, an dem er Besuch von seinen Betreuern bekommt. Sobald er sie bemerkt, kann er sich nicht mehr zurückhalten. Seine Betreuer sagen, wenn er seinen kleinen Aussenzwinger verlassen darf, ist es so, als ob er alle angesammelte Energie auf einmal rauslassen möchte. Er springt und bellt vor Freude.

 

Andy zeigt dem Menschen gegenüber seine Freude und in ihm steckt unendlich viel Energie. Das traurige und einsame Shelterleben konnte ihm diese Freude bisher zum Glück noch nicht nehmen.


Und doch - irgendwann wird der Tag kommen, an dem auch Andy seinen Lebensmut verlieren wird. An dem er merkt, dass er diesem Leben nicht mehr entkommen kann - dann wird die Einsamkeit siegen.




ANDY ist so ein charmanter und liebevoller Rüde. In Russland wollte ihn bisher keiner adoptieren. Niemand wollte ihm eine Chance geben. Mit einem Geburtsjahr von 2006 ist er einfach schon zu alt.


Deshalb legen wir nun all unsere Hoffnung darein, Andys Familie hier in Deutschland zu finden. Den Menschen zu finden, dem sein Alter egal ist und der ihn so nimmt, wie er ist.


Andy ist immer fröhlich und gut gelaunt. Trotz des entbehrungsreichen Lebens, das er leben muss, hat er sich all seine Fröhlichkeit nicht nehmen lassen. Zu Andy würden Menschen passen, die Spaziergänge durch Wald und über Wiesen lieben und einen tollen, loyalen Begleiter an ihrer Seite zu schätzen wissen.




Für Andy wäre es sehr schön, wenn bereits eine Hündin im Haushalt leben würde. Er braucht endlich ein Zuhause, bevor das Shelterleben ihn doch irgendwann brechen wird.


Andy ist ca. 50-55 cm groß, geimpft, gechipt und kastriert und kennt das Laufen an der Leine. Andy ist verträglich mit Hündinnen, bei Rüden entscheidet die Sympathie. Dem Menschen gegenüber ist er stets freundlich. Ob Andy sich mit Katzen verstehen würde können wir nicht zu 100 % sagen.


Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir für Andy, genau wie für all unsere anderen Hunden, ausschließlich eine Endstelle suchen.


Bei ernsthaftem Interesse wenden Sie sich bitte an unsere Team-Kolleginnen. Vielen, lieben Dank!


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Nickname 06.11.2022, 21.04| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: ANDY, Seine Betreuer sagen, wenn er seinen kleinen Außenzwinger verlassen darf, ist es so, als ob er alle angesammelte Energie, auf einmal rauslassen möchte. ,

WARTEN, DASS ETWAS PASSIERT



Richi war noch ein Junghund, als er in das russische Shelter "Kozhuhovo" kam. Was er bis dahin erlebt hat? Das kann leider niemand von uns sagen.


Was wir aber sagen können: Für Richi änderte sich ab diesem Tag alles. Ein junger Hund eingesperrt und weggesperrt von der Außenwelt. Ein "normales" Leben rückte für ihn in unendlich weite Ferne. Sein Leben besteht seit dieser Zeit aus Einsamkeit, Leere, Traurigkeit und vor allen Dingen aus Warten.


Warten, dass irgendetwas passiert. Es passiert aber so gut wie nie etwas. Jeder Tag, jede Stunde gleich. Doch einmal in der Woche kommen Richi´s Betreuer in das Shelter, und diese kurze Zeit ist die einzige Abwechslung in seinem Leben. Dann kann er mit anderen Hunden in den Freilauf oder eine kleine Runde auf dem Sheltergelände spazieren gehen.


Schon nach kurzer Zeit ist dann alles wieder vorbei… dann muss er wieder in seinen Zwinger zurück, und eine weitere Woche wartet auf ihn. Seit unglaublichen 10 Jahren führt er dieses Leben! Ein anderes Leben blieb ihm verwehrt, denn in all den Jahren blieb niemand an seinen Zwinger stehen. Niemand schaute in seine dunklen Augen, in denen man förmlich versinken kann. Alle schauten nur über ihn hinweg. Ein Zuhause haben andere gefunden – Richi musste bleiben.




Aus dem jungen Hund ist ein Senior geworden – alt geworden, ohne gelebt zu haben. Obwohl ihn seine Betreuer als liebevollen und sanftmütigen Hund beschreiben, der den Menschen gefallen möchte, wurde mit zunehmendem Alter die Hoffnung, dass er noch ein Zuhause in Russland findet, immer kleiner und heute besteht diese Hoffnung eigentlich nicht mehr.


10 lange Jahre, ohne überhaupt zu erahnen, was das Gefühl ist, ein Zuhause zu haben oder in einem warmen Körbchen zu liegen. Wir möchten versuchen, ihm noch einmal dieses Gefühl zu geben und machen uns daher für Richi auf die Suche nach einem schönen Zuhause mit viel Liebe.


Wir suchen Menschen, die einem Hund, der 10 Jahre in einer trostlosen Welt leben musste, eine Chance geben - die größte Chance seines Lebens. Menschen, die ihm mit Geduld und Liebe zeigen, dass es außerhalb seiner bekannten Welt noch so viel mehr gibt.


Sollten wir diese Menschen finden, könnte Richi schon bald kastriert, gechipt und geimpft in sein neues Leben reisen. Richi´s Verträglichkeit mit Katzen kann vor Ort nicht zuverlässig werden, und wie all unsere Hunde werden wir Richi nur auf eine Endstelle vermitteln.


Das geschätzte Geburtsjahr von Richi ist 2008 und er hat eine Schulterhöhe von ca. 55 cm.


Bei Interesse würden sich die zuständigen Vermittlerinnen über Anfragen freuen:


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Nickname 06.11.2022, 21.03| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: RICHI, Doch einmal in der Woche, kommen Richi´s Betreuer in das Shelter, und diese kurze Zeit, ist die einzige Abwechslung in seinem Leben., Dann kann er mit anderen Hunden in den Freilauf oder eine kleine Runde, auf dem Sheltergelände spaziere,

WAS ICH DIR SAGEN WOLLTE...



Lieber Chaplin,


als ich heute auf unsere Homepage schaute und überlegte, welche der vielen Fellnasen, die ich in der Vermittlung habe, ich heute einmal besonders vorstelle, ist mir ziemlich schnell dein Inserat aufgefallen.


Anfang 2017 haben uns deine Betreuer auf dich aufmerksam gemacht und seit Februar 2017 hast du dein eigenes Inserat auf unserer Homepage. Seit vier Jahren steht es da nun schon und ich weiß noch, ich hatte dich mit der großen Hoffnung online gestellt, dass du schnell ein schönes Zuhause finden würdest.


Es tut mir so leid, Chaplin...bis heute hat niemand nach dir gefragt. 


Wieder und wieder lese ich deine Geschichte...du warst noch jung, als man dich ins Shelter "Kozhuhovo" in Moskau brachte. Völlig entsetzt und verängstigt darüber, was da mit dir geschah, hast du dich lange in deinen winzigen Außenzwinger zurück gezogen.


Die vielen, vielen Hunde um dich herum, der Lärm, den 3000 Hunde verursachen - all das war zu viel für dich. So hast du für lange Zeit die Isolation gewählt, hast dich geweigert, aus deinem Zwinger zu kommen.


Vermutlich gehörtest du auch zu den Hunden, die nur nachts einmal aus ihrer Hütte kommen, um zu fressen, ihren Durst zu löschen und sich zu lösen. Nachts, wenn etwas Ruhe eingekehrt war.


Deine Betreuer haben sich um dich bemüht, aber lange Zeit konntest du einfach keinen Kontakt aufnehmen - zu groß war deine Angst.


Aber, lieber Chaplin, du hast nicht aufgegeben, hast mit dir gekämpft und irgendwann deinen ganzen Mut zusammen genommen und den ersten Schritt gewagt. Von diesem Tag an bist du mit den anderen Hunden zusammen in den Freilauf gegangen.


Du hast den Menschen, die dafür sorgen, dass ihr Fellnasen wenigstens einmal in der Woche etwas laufen könnt, wenigstens eine Stunde in der Woche etwas anderes seht, als eure Zwinger, eine Chance gegeben. Du hast gelernt, dass sie tun, was in ihrer Macht steht, um euch das Leben im Shelter ein klein wenig erträglicher zu machen.


Du hast gelernt, den Menschen zu vertrauen.



Dein Mut hat dir nicht die Freiheit zurück gegeben, aber er hat dir sicher geholfen, die langen Jahre im Shelter zu überleben.


Chaplin, ich weiß nichts über dein Leben vor dem Shelter. Ich weiß nicht, ob du jemals ein eigenes Zuhause hattest und Menschen, die einmal für dich gesorgt haben. Auch kann ich nicht sagen, ob du etwas vermisst.


Aber ich wünsche dir so sehr, dass du die Chance bekommst, ein geliebter Familienhund zu sein. Ein Hund mit einem eigenen Körbchen, regelmäßigen Mahlzeiten und schönen Spaziergängen mit deinen Menschen.


Ich schaue mir dein Foto an und sehe deine müden Augen. 8 Jahre Shelterleben sind nicht spurlos an dir vorbei gegangen. Aus dem jungen Hund, der du einmal warst, ist ein Senior geworden.


Lieber Chaplin, ich kann dir leider nicht versprechen, dass sich dein Leben noch einmal ändern wird und vermutlich hättest du zunächst auch erst einmal Angst davor. Aber ich verspreche dir, dich nicht aufzugeben und nach genau den Menschen zu suchen, die dir deine Angst nehmen. Menschen, denen du vertrauen kannst, wie du deinen Betreuern vertraust. Menschen, die dir zeigen, dass ein Hundeleben auch schöne Seiten haben kann und die dich genau so lieben, wie du bist.


Ich weiß, dass du von all dem nichts ahnst und wenn ich jetzt vor dir stünde, wäre ich eine Fremde für dich.
Ich kann dir nicht versprechen, ein Zuhause für dich zu finden, aber ich verspreche dir, nicht mit der Suche danach aufzuhören.


Ich habe dich nicht vergessen.


Fühl dich ganz liebevoll gestreichelt und gib nicht auf.
Deine Vermittlerin

************************

************************

Chaplin ist einer von ca. 3000 Hunden im Shelter "Kozhuhovo" in Moskau. Ein alter Hund, der auch diesen ganzen eisigen, russischen Winter irgendwie überstehen muss, wenn es nicht gelingt, ein schönes Zuhause in Deutschland für ihn zu finden.


Chaplin´s Vermittlerinnen würden sich sehr über ernstgemeinte Anfragen freuen.


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Nickname 06.11.2022, 21.03| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: CHAPLIN, Lieber Chaplin, als ich heute auf unsere Homepage schaute und überlegte, welche der vielen Fellnasen, die ich in der Vermittlung habe, ich heute einmal besonders vorstelle, ist mir ziemlich schnell dein Inserat aufgefallen.,

WENN MAN SCHÜCHTERN IST



Geburtsdatum: ca. 2013

Aufenthaltsort: TH Russland


LUCY kam bereits als Welpe 2013 ins Shelter "Kozhuhovo" in Moskau.


Sie hatte doch noch ihr ganzes Leben vor sich. Aber manchmal hält das Schicksal eine andere Geschichte für einen bereit - so auch für Lucy. Nun lebt sie bereits seit 8 Jahren an diesem trostlosen und traurigen Ort und muss diesen ihr Zuhause nennen.


Ihre Betreuer beschreiben Lucy als eher schüchtern und unauffällig und genau das ist der Grund, warum sie bis heute noch niemand gesehen hat. Unter all den anderen fast 3000 Hunden fällt Lucy einfach nicht auf. Sie drängt sich nicht in den Vordergrund, steht nicht als Erste an den Gitterstäben, wenn Interessenten ins Shelter kommen. Daher hat Lucy in Russland leider so gut wie keine Chance auf ein eigenes Zuhause.


Sobald es zum wöchentlichen Auslauf geht, verlässt Lucy immer als Erste den Zwinger, behält dann gerne den Überblick und nimmt eine Beobachterposition ein. Mit ihren Artgenossen versteht Lucy sich, sie geht im Auslauf Konflikten aus dem Weg. 


Wenn die Betreuer sich einmal die Woche Zeit für Lucy nehmen, dann genießt sie die Streicheleinheiten, würde sich aber niemals aufdrängen. Aber für Lucy ist dieses bisschen Zeit mit dem Menschen einfach zu wenig. Die Traurigkeit über ihr Leben im Shelter steht Lucy ins Gesicht geschrieben. Lucy sieht immer ungewöhnlich traurig aus und wahrscheinlich erwartet sie nichts Gutes mehr vom Leben.




Darum werden wir nun alles dafür geben, um Lucy die Traurigkeit zu nehmen. Wir möchten Lucy´s Zuhause, ihre Menschen finden. Wir möchten den Menschen finden, der Lucy endlich wieder die Freude am Leben ins Gesicht zaubern kann und ihr all die Liebe und Aufmerksamkeit gibt, die sie verdient hat. Lucy sollte allerdings nach Möglichkeit nicht allein bei ihren Menschen leben. Ein bereits im Haushalt lebender Hund wäre für Lucy wunderbar.


Lucy ist eine ca. 50 cm große Mischlingshündin. Sie ist geimpft, gechipt und kastriert. Sie versteht sich gut mit ihren Artgenossen und kennt das Laufen an der Leine. Ob Lucy sich mit Katzen vertragen würde, können wir leider nicht sagen.


Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir für Lucy, genau wie für all unsere anderen Hunde, ausschließlich eine Endstelle suchen.


Bei ernsthaftem Interesse wenden Sie sich bitte an unsere Team-Kolleginnen.


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Nickname 06.11.2022, 21.03| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: LUCY, Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir für Lucy, genau wie für all unsere anderen Hunde, ausschließlich eine Endstelle suchen.,

EIN TRAURIGES JUBILÄUM



Geburtsdatum: ca. 2007

Schulterhöhe: ca. 55cm

  

VELES kam als recht junger Hund in das russische Shelter "Kozhuhovo". Wie sein Leben davor aussah, wissen wir nicht. Doch nun steht ein trauriges Jubiläum bevor…. 10 Jahre Shelter!


Eigentlich sein gesamtes Leben verbrachte VELES in einem kleinem Außenzwinger. Kaum 3 qm, die für ihn und 2-3 andere Hunde das "Zuhause" sind. 365 Tage im Jahr – Sommer wie Winter. Das, was sein bisheriges Leben ausmacht, sind ca. 60 Minuten in der Woche. Eine viel zu kurze Zeit, in der Veles seinen trostlosen Alltag vergessen darf. Dann darf er seinen kleinen Zwinger verlassen und im Freilauf ein kleines Gefühl von Leben erhaschen.



Er hat lange Zeit gebraucht, um sich an die rauen Umstände vor Ort zu gewöhnen. Am Anfang war er fast zu nichts zu bewegen, blieb die meiste Zeit in seiner Hütte. Doch irgendwann legte sich ein Schalter im Kopf bei ihm um, fast so, als hätte er begriffen, dass er dieses Leben so nehmen muss, wie es ist – einfach, weil anscheinend niemand ein anderes für ihn vorgesehen hatte. In all den Jahren hat noch kein Besucher einen zweiten Blick in seinen Zwinger geworfen. Alle gingen vorbei und Veles blieb.


Mittlerweile ist Veles im Shelter alt geworden und wir wissen, dass die Zeit nun gnadenlos gegen ihn laufen wird. Sie wird ihn zwangsläufig einholen und seinem Körper die Kraft rauben… die Kraft, die er jahrelang aufgebracht hat, um dieses Leben durchzustehen. Und irgendwann wird der Zeitpunkt kommen, an dem er diesem Leben nichts mehr entgegen zu setzen hat.


Da seine Chancen vor Ort nun gen Null sind, machen wir uns hier auf die Suche nach einem Menschen mit einem riesengroßen Herzen. Veles ist alt, seine Zähne werden schlecht sein, seine Knochen werden ihm Sorgen bereiten, vielleicht hört und sieht er auch schon nicht mehr besonders gut…. All das sind Kriterien, die eine Vermittlung erschweren – wir möchten es dennoch versuchen!


VELES hat noch nie Rasen unter den Pfoten gefühlt, noch nie in einem weichem Hundebett gelegen, noch nie einen Menschen neben sich gehabt, der ihn in den Schlaf streichelt und wir würden uns für ihn wünschen, dass er noch einmal das Gefühl von einem richtigen Zuhause spüren darf.


Vielleicht finden wir hier den Menschen, der einen Senior, der nichts kennen lernen durfte, behutsam in seinen letzten Lebensabschnitt begleiten würde. Eine ältere souveräne Hündin wäre bestimmt von Vorteil, denn Veles war noch nie ohne andere Hunde. Veles ist bereits kastriert, gechipt und geimpft.


Veles ist verträglich mit Artgenossen. Ob er auch mit Katzen leben könnte, können wir leider nicht sagen.


Bei ernsthaftem Interesse wenden Sie sich bitte an unsere Team-Kolleginnen. Vielen, lieben Dank!


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ALL I NEED IS LOVE!

                   


Rüde, ca. 2010 geboren und ca. 55 - 60 cm groß

lieb und neugierig, aber unsicher


Okay, der Mutigste bin ich nicht mehr. Mein Mut wurde mir einmal genommen.


Dafür gab man mir Schmerz und Leid. Gefangenschaft und Hunger. Kälte und Streß pur... Soviel, dass es kaum auszuhalten ist!


Dabei würde ich so gerne einmal erfahren, wie das wohl ist, gestreichelt zu werden, eine liebe Hand zu fühlen und eine warme liebe Stimme zu hören, die mit mir spricht...aber wenn die lieben Menschen hier sind, die die anderen Hunde streicheln, dann schaffe ich es einfach nicht, über meinen Schatten zu springen.


Ich glaube, ich werde hier sterben. Ich habe bestimmt keine Chance mehr, einen Menschen zu finden, der mir ein wenig Zeit gibt, damit ich Vertrauen fassen kann.


Nein, es sieht nicht gut aus für mich. Ich werde es nie erleben, wie es ist, geliebt zu werden. Ein warmes Körbchen, einen Himmel sehen und Gras unter den Pfoten... alles nicht für mich... ich muss all das Elend hier ertragen - bis ich aufgebe.


Oder siehst du noch eine irgendwo eine klitzekleine Chance für mich?? Bitte erzähle sie Bianca Raabe, Andrea Sbrisny oder Nadine Decker von SAVING ANGELS DEUTSCHLAND e.V.! Es ist vielleicht meine allerletzte Chance!!!

Bianca Raabe,
Andrea Sbrisny
oder
Nadine Decker von


SAVING ANGELS DEUTSCHLAND e.V.

gemeinnütziger Verein

Berliner Ring 26

66955 Pirmasens

E-Mail:  Savingangelsdeutschland2016@gmail.com


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WENN DIE WELT AUF EINMAL DUNKEL WIRD

"Man sieht nur mit dem Herzen gut -
das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar."



Mit diesem Zitat von Antoine de Saint-Exupéry könnte man NOCHKA ganz gut beschreiben, denn ihr wurden im Shelter aufgrund eines Tumors beide Augen entfernt. Sie hat sich aber mit ihrer Lebensfreude zurück ins Leben gekämpft - und sie will leben!


Mit nicht mal einem halben Jahr kam Nochka ins Shelter. In eine rauhe und laute Welt, eine Welt, in der ein junger Hund eigentlich nicht sein sollte. Trotz allem wuchs Nochka zu einer fröhlichen Junghündin heran und genoss die kurze Zeit im Auslauf in der Nähe der Menschen. Sie spielte, buddelte Löcher, genoss die Sonne auf ihrem schwarzen Fell. Einfach ein wenig der Enge des winzigen Zwingers entfliehen, ein wenig von der kleinen Shelterwelt sehen. 


Doch vor kurzem änderte sich Nochkas Leben schlagartig. Die Betreuer schauten ihr in die Augen und sahen, dass dort etwas nicht stimmte. Und so war es auch. Der Sheltertierarzt stellte einen Tumor fest, dieser wurde auch sofort entfernt, allerdings auch Nochkas Augen. 


Und so wurde ihre Welt dunkel. Alles war auf einmal anders. Nochka musste nun lernen, in der ewigen Dunkelheit zurecht zu kommen. Sie musste sich auf ihre anderen Sinne konzentrieren und sich ganz langsam ins Leben zurückkämpfen. Ganz vorsichtig und Stück für Stück tat sie das auch. Allerdings wollten ihre Betreuer sie so nicht im Shelter lassen, denn hier hätte sie sich nicht gegen die anderen Hunde zur Wehr setzen können, und so zog Nochka erst einmal in eine Pension, um sich in ihrem neuen Leben zurecht zu finden und um sich zu erholen.


Und nun ist Nochka soweit, dass sie sich in ihrer dunklen Welt zurecht findet. Sie hat sich ins Leben zurückgekämpft und kommt mit der ewigen Dunkelheit ganz gut zurecht. Sie ist gerne in der Nähe der Menschen und freut sich über jede Aufmerksamkeit und Zuwendung. Das Einzige, was ihr jetzt noch fehlt, ist ein eigenes Zuhause.


Ein Zuhause, in dem man ihr eine Welt zeigt, die sie erschnüffeln kann. Ein Zuhause, dass vielleicht schon Erfahrung mit einem blinden Hund und seinen Bedürfnissen hat. Menschen, die die nötige Geduld und Ruhe mitbringen, damit Nochka in ihrem eigenen Tempo ankommen und ihre Welt erkunden kann. Ein Zuhause, das es in Russland für Nochka wohl nicht mehr geben wird, aber vielleicht doch hier? 


NOCHKA ist eine blinde, ca. 50 cm große (Schulterhöhe) Mischlingshündin, die Mitte 2018 geboren wurde. Sie ist kastriert, gechipt und geimpft und könnte schon bald in ihr eigenes Zuhause fliegen. Nochka geht an der Leine, braucht hier aber noch Sicherheit. Dem Menschen gegenüber ist Nochka freundlich und freut sich über Streicheleinheiten. Mit anderen Hunden ist sie verträglich, jedoch sollten diese nicht wild oder dominant sein, denn Nochka sieht sie ja nicht und kann sich nicht verteidigen. Daher suchen wir für Nochka ein ruhiges und erfahrenes Zuhause, gern auch als Einzelhund. Nochka kennt aus ihrer Pflegestelle Katzen und größere Kinder und im Zusammenleben gibt es hier keine Probleme.


Bitte haben Sie auch Verständnis dafür, dass wir für Nochka ausschließlich eine Endstelle suchen.


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WENN DAS LEBEN KEIN ERBARMEN KENNT

BUDDYS Lebensgeschichte ist die Geschichte des Überlebens in einem riesigen Shelter... und das seit 12 Jahren.


Ich erzähle Euch seine Geschichte, weil ich hoffe... hoffe auf eine Chancen nun wenigstens noch für einen guten Lebensabend bei lieben Menschen für Buddy.




Buddy kam als Jundhund ins riesige Shelter "Kozhuhovo" in Russland. Seine Angst war groß vor all dem Fremden... und doch sollte alles noch viel schlimmer kommen.Die ersten Jahre traute Buddy sich nicht, seinen kleinen Zwinger zu verlassen.


So bestand sein Leben aus 3 Quadratmetern Außenzwinger, den er sich mit anderen Hunden teilte. Als Schutz in den eisigen russischen Wintern und einzigen Ort, um sich etwas zu verstecken, gibt es in den Zwingern jeweils eine kleine Holzkiste von 1,5 Quadratmetern – dort war auch Buddy die meiste Zeit.


Doch irgendwann begann einer der anderen Hunde in seinem Zwinger ihn zu beißen. Der Stresspegel in einem Shelter mit ca. 3000 Hunden ist hoch und der Lärm enorm... und Buddy war einer, der sich gegen andere Hunde nicht durchsetzen konnte.Die freiwilligen Helfer sahen die Not von Buddy und wussten, dass schnell etwas geschehen musste. Buddy kam in einen neuen Zwinger zusammen mit einer Hündin, die er kannte, und einem anderen Hund, der ebenfalls von seinen Zwingernachbarn gebissen wurde. Die Drei verstanden sich, und ab diesem Zeitpunkt musste Buddy keine Bisse mehr ertragen. Aber durch das Erlebte blieb seine Angst vor fremden Hunden, besonders vor jungen Rüden.


Die freiwilligen Helfer begannen mit ihm zu üben... denn sonst wäre sein ganzes Leben nur in diesem kleinen Käfig verlaufen – hinter Gittern und in seiner Angst gefangen. Als sie Buddy an einem Tag mit in den Auslauf nehmen wollten, sahen sie das ganze Ausmaß seiner Angst – der mittlerweile erwachsene Buddy drückte sich in eine Ecke, zitterte am ganzen Körper und wimmerte vor sich hin. Es war klar, Buddy konnte mit anderen Hunden im Auslauf nicht bestehen... aber dies ist die einzige Möglichkeit, damit Hunde dort wenigstens einmal in der Woche ihren Zwinger für kurze Zeit verlassen können.


Um Buddy doch wenigstens etwas Abwechslung zu ermöglichen, wurde er fortan einzeln von seiner Betreuerin an der Leine durch die Sheltergänge ausgeführt – einmal in der Woche für eine ? Stunde etwas Bewegung.


Die Jahre vergingen... und Buddy wurde älter. Buddy lebte sein Leben in seinem kleinen Außenzwinger, durch eisige Winter, heiße Sommer und bei Wind und Regen... und irgendwann begannen seine gesundheitlichen Probleme. Buddy überstand einen Bandscheibenvorfall und hat heute keine Zähne mehr. Buddy fällt nun die Futteraufnahme schwer, da es im Shelter nur Trockenfutter gibt. Seine Betreuerin gibt ihm Dosenfutter, wenn sie an einem Tag in der Woche im Shelter ist... und Buddy freut sich jedes Mal so sehr.


Doch was ist 1 x in der Woche ein kurzer Spaziergang durch die Sheltergänge und 1 x in der Woche Dosenfutter? Es ist das, was Hunde wie Buddy am Leben hält... sie überleben lässt. Aber hat Buddy nicht endlich mehr verdient?




Keine eisige Kälte und ein paar Sägespäne in einer Holzkiste, sondern ein weiches Hundebett in einem warmen Zuhause... damit seine alten Knochen endlich etwas Erleichterung finden. Kein hartes, minderwertiges Trockenfutter mehr, sondern Futter, was er aufnehmen kann und was ihm gut tut. Endlich ein Zuhause, wo er umsorgt und geliebt wird... und keine Angst mehr vor den Übergriffen jüngerer und stärkerer Hunde haben muss.


Buddy ist freundlich zu Menschen... braucht aber Zeit, um Vertrauen zu fassen. Buddy war noch jung, als er ins Shelter kam. So kennt er nur das Leben im Shelter. Er wird Zeit benötigen, um sich an etwas Neues zu gewöhnen. Doch mit etwas Geduld und Einfühlungsvermögen kann man sein Vertrauen und mit vielen Leckerlis auch das Herz des lieben Rüden gewinnen.


Buddy wurde ca. 2008 geboren und ist ca. 50 cm hoch. Er ist geimpft, gechipt und kastriert. Er versteht sich gut mit seinen Artgenossen, aber junge Rüden machen ihm große Angst. Buddy kennt das Laufen an der Leine.


Wir suchen, wie für all unsere Hunde, nur eine Endstelle für Buddy. Ob er sich mit Katzen verstehen würde, können wir leider nicht zuverlässig testen.


Bei ernsthaftem Interesse wenden Sie sich bitte an unsere Team-Kolleginnen.

https://www.facebook.com/Chance.fuer.Shelterhunde

 

https://www.facebook.com/ProCanesEtEquos

Nickname 06.11.2022, 21.03| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: BUDDY, Als Schutz, in den eisigen russischen Wintern, und einzigen Ort, um sich etwas zu verstecken, gibt es in den Zwingern, jeweils eine kleine Holzkiste von 1, 5 Quadratmetern, dort war auch Buddy die meiste Zeit.,

BALSAM FÜR DIE GEBROCHENE SEELE



KORI


Hündin

13 Jahre alt (geb. Mitte 2008)

 55-60 cm Schulterhöhe

kastriert, geimpft, gechipt

 

 

Gibt es vielleicht irgendwo doch noch jemanden für mich, der die dunklen Schatten von meiner Seele nimmt und mich nach Hause in Sicherheit bringt?

 

Kori lebt seit 2011 im Shelter Kozhuhovo. Das bedeutet nicht weniger als zehn Jahre vergebliches Warten, vergebliches Hoffen. 

 

Das Leben im Shelter ist hart. Unbarmherzig beugt es jede Hundeseele, denn irgendwann siegt die Hoffnungslosigkeit – so auch über die scheue Kori.



 

Lange hat es gedauert, bis Kori sich getraute, die kleine Holzkiste in ihrem Zwinger zu verlassen. Und bis heute zeigt sie praktisch keinerlei Gefühlsregung weder Freude, noch Abwehr – Kori lässt alles willenlos über sich ergehen. Nur wenn man in ihre bernsteinfarbenen Augen schaut, erkennt man darin ihre abgrundtiefe Traurigkeit und die ganze Last ihres schweren, entbehrungsreichen Lebens.



 

Kori ist hinter den Sheltermauern zur Seniorin geworden. Dort gibt es jedoch keinerlei Sonderbehandlung für die Alten - und für eine schwarze, hochbetagte Hündin erst recht keine Chance, unter dreitausend Leidensgefährten irgendwie aufzufallen oder gar jemandes Herz zu gewinnen.

 

Einzig die freiwilligen Helfer, die am Wochenende ins Shelter gehen, um den Hunden das Leben dort wenigstens für kurze Zeit ein wenig erträglicher zu machen, sehen diese überaus liebe Hündin und ihr bitteres Los. Sie baten uns um Hilfe, um vielleicht doch noch ein Gnadenplätzchen für Kori zu finden.

 

Kori ist eine bedächtige und zurückhaltende Hündin. Stellt man sich auf sie ein, dann wagt sie es, zaghaft Kontakt aufzunehmen. Gern schaut sie sich ihr Gegenüber zunächst in aller Ruhe an und beginnt irgendwann damit, vorsichtig zu schnuppern – ein Zeichen dafür, dass das Eis ganz allmählich bricht. Ihre Betreuerin sagt, behutsame Gesten und ein sanfter Umgang tun Koris gebrochener Seele sichtlich gut.



 

Kori bei einem kurzen Spaziergang an der Leine mit ihrer Betreuerin durch die Sheltergänge:

 

 

Das Video ist schon 3 Jahre alt, denn leider gibt es diese Möglichkeit für einen einzelnen Hund nur selten.

 

Für Kori suchen wir ein ruhiges Zuhause mit geregeltem Tagesablauf bei lieben und verständnisvollen Menschen, bereit sind, ohne große Erwartungen ihr Herz an einen dreizehnjährigen Hund zu verschenken. Ein netter und souveräner Hundefreund an ihrer Seite wäre für Kori eine große Hilfe, um sich im neuen Heim einzugewöhnen und in einem Leben zu orientieren, von dem sie bis dahin nicht einmal träumen durfte.

 

Kori verhält sich Menschen gegenüber freundlich und lässt sich gern von ihren Betreuern streicheln. Wenn sie sich für die betagte Hundedame entscheiden sollten, geben Sie ihr bitte Zeit, um Vertrauen zu Ihnen zu fassen. Mit ihren Artgenossen hat sich Kori stets gut vertragen. In all den vielen Jahren kam es von ihrer Seite niemals zu einem Zwischenfall.



 

Die Ausreise und Vermittlung (nur innerhalb Deutschlands) erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".

 

Für Kori suchen wir ausschließlich ein endgültiges Zuhause.

 

Liebe Kori, aus tiefstem Herzen hoffe ich, dass es auch für Dich noch den einen Menschen gibt, bei dem Du Dich geborgen fühlen darfst und für den Du etwas ganz Besonderes bist.



 

Vermittlerkontakt/Fragen:

 

Daniela Bansche

Tel.: 05371-687266

eMail: d.bansche@gmail.com

fb.me/Chance.fuer.Shelterhunde

Nickname 06.11.2022, 21.03| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: KORI, Mit ihren Artgenossen, hat sich Kori, stets gut vertragen., In all den vielen Jahren, kam es von ihrer Seite, niemals zu einem Zwischenfall.,

EINMAL ZUM MOND UND ZURÜCK!



MICHELLE

 

 Hündin

 geb. 2018

 50-55 cm Schulterhöhe

 kastriert, geimpft, gechipt

 

 

Den Weg nach draußen, werde ich ihn jemals schaffen?

 

Wieder einmal stehe ich vor der Frage: Wie fange ich an zu schreiben? Wie gelingt es mir, für Michelle einen Menschen zu finden, dessen Herz ich mit ihrer Geschichte so sehr berühren kann, dass er sich für sie entscheidet?

 

Vielleicht beginne ich damit zu erzählen, was mich in den vergangenen Tagen besonders beschäftigt hat - neben all den Hunden, die ich noch vorstellen und deren Lebensgeschichte ich gern in die Welt hinaustragen möchte, damit sie irgendwann die Mauern und Gitterstäbe des Moskauer Shelters Kozhuhovo hinter sich lassen können.



 

Es ist das stille Sterben im Shelter. Ein Sterben, welches sich leise und fast immer unbemerkt vollzieht. Eines, das viel zu oft nach langen Jahren der Einsamkeit, der Härte, der Entbehrung und des Leidens kommt und kein Aufsehen von sich macht. Es nimmt die alten, aber auch immer mehr jüngere Hunde mit hinter den Regenbogen, in eine hoffentlich bessere Welt.

 

Dieses stille Sterben beschäftigt mich. Es lässt mich oft verzweifeln und mutlos werden. Dann möchte ich aufgeben und alles hinwerfen, weil ja doch alles vergebens ist und sich sowieso nichts ändern wird.

 

Aber das stimmt nicht. Jeder einzelne Hund, jedes Leben und jede gerettete Seele zählt. So ist dieses stille Sterben zugleich auch Antrieb und Motivation, um weiterzumachen und so vielen Hunden wie möglich die Gelegenheit zu bieten, dass sie gesehen werden. Sie sollen ins Licht gerückt werden und bei guten Menschen ein Leben in Sicherheit, Geborgenheit und Liebe führen dürfen.

 

MICHELLE wurde gemeinsam mit ihren Schwestern von einer jungen Frau in einem Wald entdeckt – in einem Pappkarton ausgesetzt zum Sterben. Damals waren die Geschwisterchen ungefähr zwei Monate alt. Mit der Abgabe der Hundekinder begann für die Finderin auch ihre Zeit als Freiwillige im Shelter. Sie brachte fünf kleine Welpen und fand sich unvermittelt unter Tausenden verlassener Hunde wieder.

 



Leider konnte sie trotz größter Bemühungen bis heute kein Zuhause für Michelle finden. Zwei von deren Schwestern hatten Glück, sie wurden recht schnell adoptiert; zusammen mit Michelle sitzen nun noch die beiden übrigen Hundemädchen – Lapa und Tata – in Shelterhaft. Der nächste Winter naht mit Riesenschritten, und es treibt uns die bange Frage um: Wird es für Michelle, ihre Schwestern und für so viele andere schon bald zu spät sein?

 

Denn das üble Futter, welches höchstens den Magen vorübergehend füllt, jedoch keinerlei Nährwert besitzt, hat deutliche Spuren an Michelle, ihren Schwestern und zahllosen weiteren Hunden hinterlassen. Das Zufüttern durch die Freiwilligen kann die Defizite nicht ausgleichen, es kann den Hunger nicht stillen und ist letzten Endes nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Obendrein kommt es in den beengten Zwingern immer häufiger zu Beißereien; die Schwächeren, diejenigen, die entkräftet sind und sich nicht behaupten können, werden die ersten Opfer sein. Mit Sorge erinnern wir uns an die eisigen Temperaturen des vergangenen Winters. Hunde ohne Reserven haben dann für immer verloren.



 

Die junge Frau, die Michelle und ihre Schwesterchen damals im Wald fand und nun deren Betreuerin ist, beschreibt die Hündin als unglaublich liebevoll und sanft. Michelle liebt sie innig und vertraut ihr blind – so als wüsste sie, wem sie ihr Leben verdankt. Fremden gegenüber hält sie sich erst zurück, taut aber schnell auf, wenn sie spürt, dass man ihr nichts Böses will. Bei fremden Menschen ist Michelle erst zurückhaltend, taut dann aber schnell auf. Sie läuft ruhig und gelassen an der Leine, obwohl es im Shelter immer laut und stressig ist und manche Hundebegegnung nicht immer ganz problemlos verläuft. Wohlgemerkt: Keiner dieser Hunde ist bösartig; sie sind einfach nur verzweifelt und haben gelernt, dass Angriff manchmal die beste – weil einzige – Verteidigung ist.

 

Für die empfindsame Michelle soll dieser Leidensweg nun ein Ende haben. Sie soll endlich leben dürfen, in einem schönen Zuhause bei verständnisvollen und geduldigen Menschen, mit denen Michelle durch dick und dünn gehen kann und die ihr versprechen, sie zu lieben – bis zum Mond und wieder zurück!



 

Michelles Geschichte in Bildern und beim Gassi im Shelter:

 

 

Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".

 

Vermittlerkontakt/Fragen:


Ulrike Worringer

Tel.: 0171-1817071

eMail: Ulrike.worringer@procanes.org


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Nickname 06.11.2022, 21.03| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: MICHELLE, lSie soll endlich leben dürfen, in einem schönen Zuhause, bei verständnisvollen und geduldigen Menschen, mit denen Michelle durch dick und dünn gehen kann, und die ihr versprechen, sie zu lieben, bis zum Mond und wieder zur&u,

WAS ZÄHLT, IST NUR DER AUGENBLICK



BORKA kam als Welpe 2010 ins russische Shelter "Kozhuhovo". Die Jahre vergingen, aus dem kleinen verängstigten Welpen wurde ein stattlicher Rüde… und nun ein Senior.


Doch so hart sein Leben auch war, seine Fröhlichkeit konnte ihm nichts und niemand nehmen. Die freiwilligen Helfer sagen über ihn: "Unser Borka ist der positivste und fröhlichste Typ! Das Alter ist für ihn kein Hindernis. Schließlich ist er nur nach den Unterlagen ein erwachsener Hund und in der Seele ein ewiger Welpe."


Borka liebt es zu laufen, zu spielen und zu buddeln… am liebsten alles auf einmal. Aber wie könnte man es ihm auch verdenken? Sein Alltag besteht aus einem Außenzwinger von 3 Quadratmetern Größe, den er sich mit mehreren Hunden teilt… und das bereits sein Leben lang. Seit 10! langen Jahren.


Nur am Wochenende, wenn die freiwilligen Helfer ins Shelter kommen, öffnen sie auch seinen Zwinger. Dann darf auch er für eine kurze Zeit in den Auslauf. Dort vergisst Borka alles, was war. Vergisst die Einsamkeit, die Enge und die Trostlosigkeit. Für Borka zählt dann nur der Moment. Sein Moment.




Die dunklen Zeiten holen ihn ja doch früh genug wieder ein. Spätestens nach einer Stunde Glück folgt das Unvermeidbare – die Rückkehr in den Zwinger und dann eine Woche warten. Das war schon immer so… und wird wohl auch immer so sein.


Denn Borka ist einer von vielen, einer von 3000 Hunden allein in diesem Shelter.


Und doch hoffen wir auf einen Menschen, der erkennt, wie besonders und liebenswert Wirbelwind Borka ist. Noch hat er die Chance, dass sein Schicksal sich doch noch wenigstens ab jetzt zum Guten wenden könnte. Aber dazu braucht Borka endlich ein Zuhause.


Seine Betreuer vermuten, dass in Borkas Genen auch etwas Windhund steckt. Dies erklärt vielleicht etwas seine angeborene Aktivität und Verspieltheit, die nicht mit dem Alter verblasst.




Deshalb suchen wir für Borka liebe Menschen, die ihr Herz auch einem 10-jährigen Hund schenken… aber auch sein aktives, verspieltes Wesen zu schätzen wissen.
Da Borka bisher nichts als das Leben im Shelter kennt, benötigt er Menschen an seiner Seite, die ihm helfen all das Neue und Interessante zu entdecken und ihm Sicherheit geben.


Borka ist freundlich zu Menschen und im Kontakt mit ihm vertrauten Personen zeigt er seine pure Lebensfreude. Bei Fremden braucht er Zeit, um Vertrauen zu fassen.


Borka ist gut verträglich und freundlich zu seinen Artgenossen und spielt gerne mit jedem, der auch mit ihm spielt. Er wurde 2010 geboren, ist ca. 60-65 cm hoch und bereits geimpft, gechipt und kastriert.


Wir suchen, wie für all unsere Hunde, nur eine Endstelle für Borka. Ob er sich mit Katzen verstehen würde, können wir leider nicht zuverlässig testen.


Bei ernsthaftem Interesse wenden Sie sich bitte an unsere Team-Kolleginnen. Vielen, lieben Dank!


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Nickname 06.11.2022, 21.03| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: BORKA, Dort vergisst Borka alles, was war., Vergisst die Einsamkeit, die Enge und die Trostlosigkeit., Für Borka zählt dann nur der Moment., Sein Moment.,

EIN GEFANGENER ERZÄHLT




DARF ICH DICH GANZ KURZ IN MEINE WELT FÜHREN?


Dein Leben ist bestimmt schön… Du hast ein Dach über dem Kopf, das Dich vor Schnee und Regen schützt. Du triffst vermutlich Menschen, die Dich gernhaben und die für Dich da sind, die Dich unterstützen, wenn es Dir mal schlecht geht. Du kannst schöne Dinge erleben… auch wenn es nur ein kleiner Spaziergang in der Natur ist. Du kannst Dich an einen See legen, wenn die Sonne im Sommer erbarmungslos scheint. Im Winter hast Du wahrscheinlich einen Ofen oder eine Heizung, die Dich nicht frieren lassen. Du hast ein weiches Bett, in dem Du Dich schlafen legen kannst. Du kannst sicher einschlafen und Dich Deinen Träumen hingeben, ohne ständig wachsam sein zu müssen… zumindest hoffe ich das für Dich.


Nimm Dir bitte nur einige Minuten Zeit, um mein Leben kennen zu lernen - es kostet Dich nichts, außer ein paar Minuten! Mein Leben sieht etwas anders aus… ich habe einen kleinen Außenzwinger von 3 qm, den ich mir mit Artgenossen teile und das jeden einzelnen Tag. Jeder Tag ist einer, an dem ich keine Bewegung, Ansprache oder sonstiges erhalte. Wenn ich abends meine Augen schließe, bin ich dennoch immer wachsam… denn man weiß ja nie, was so passiert! Ein weiches Bett ist für mich meilenweit entfernt… ich liege 365 Tage in einer Holzhütte… wenn ich viel Glück habe, wird diese im Winter mit etwas Stroh ausgelegt. Im Winter kämpfe ich darum, dass ich bei bis zu -40 Grad irgendwie überlebe…. Im Sommer ist das leider auch nicht anders. Wenn die Sonne ohne Erbarmen auf meinem Körper brennt, kann ich nur hoffen, dass ich irgendwo in meinem Zwinger ein kleines Stückchen Schatten finde. Einen Spaziergang oder einen See kenne ich nicht… Ein wirkliches Dach über den Kopf hatte ich noch nie. Doch das Allerschlimmste ist, dass sich niemand wirklich um mich schert, dass die meisten Menschen mich noch nicht einmal sehen, und dabei bräuchte ich so dringend einen wahren Freund.




Ich möchte mich bestimmt nicht beschweren, denn ich bin am Leben, kann sehen, hören und fühlen… doch so manches Mal wünsche ich mir, dass ich das nicht könnte. Mein Leben muss nicht mehr gerettet werden, das wurde es schon vor vielen Jahren… doch seit 8 Jahren möchte mich niemand mehr haben, seit 8 Jahren interessiert sich niemand mehr für mich! 


Sei mir bitte nicht böse, dass ich vielleicht ein wenig neidisch auf Dein Leben bin…. ich versuche meins auch einfach so zu nehmen. Eine andere Möglichkeit habe ich sowieso nicht! Meine Betreuer geben ihr Bestes, um mir die Hoffnung und die Träume zu erhalten… aber irgendwann ist auch das zu wenig! Und in manchen stillen Minuten wünsche ich mich an einen Ort... diesen Ort kenne ich zwar nicht, aber es muss doch noch etwas anderes geben, als das was ich hier habe (kaum einer kann sich überhaupt eine Vorstellung davon machen).




Ich würde so gerne Gras unter den Pfoten fühlen, würde gerne sicher in einem weichen Körbchen einschlafen dürfen. Morgens würde ich gerne Deine weiche Hand auf meinem Kopf fühlen… fühlen, dass es da jemanden gibt in dieser großen weiten Welt, dem ich nicht gleichgültig bin. 




Doch natürlich weiß ich auch, dass sich die Menschen nicht um mich reißen... ich bin alt, unscheinbar und habe außer einem großen Herz nichts zu bieten. Ich gehe davon aus, dass ich für immer hier bleiben werde... aber noch habe ich die Hoffnung nicht aufgegeben.
Noch nicht... vielleicht habe ich noch eine winzig kleine Chance?!


Ich bin nur einer von unzähligen Hundesenioren hier im Shelter Kozhuhovo, die wie ich seit vielen Jahren vergeblich auf "ihren" Menschen warten. Wenn Ihr ernsthaft Interesse an uns habt, könnt Ihr Euch gern an eine unserer Vermittlerinnen wenden.


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DANKE FÜR DEINE ZEIT UND FÜR DEINE GEDULD!



Nickname 06.11.2022, 21.03| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: Du hast ein Dach über dem Kopf, das Dich vor Schnee und Regen schützt. Du triffst vermutlich Menschen, die Dich gernhaben und die für Dich da sind, die Dich unterstützen, wenn es Dir mal schlecht geht.,

LEBEN, WIR KOMMEN!

Der Freiheit und dem Glück so nah - 11 Hunde dürfen endlich in ein besseres Leben reisen – ein Leben, welches den Namen auch verdient.


 

Ich habe sie Ihnen hier alle vorgestellt, jeden mit seinem ganz eigenen, traurigen Schicksal. Es einte sie, dass sie jahre-, manche sogar lebenslang ohne Hoffnung auf einen Ausweg im riesigen Shelter „Kozhuhovo“ ihr armseliges Dasein fristen mussten. 


Umso glücklicher sind wir, dass sie nun endlich doch von „ihren“ Menschen gesehen wurden und ihr Leben einen versöhnlichen Ausklang finden soll. Ganz besonders freut es uns, dass dieses Mal so viele alte und schwarze Hunde dabei sind, die es immer noch am schwersten haben.


Die Vierbeiner reisen auf dem Landweg von Moskau nach Deutschland. Eine anstrengende Fahrt für die Tiere, an deren Ende liebe Menschen sehnsüchtig darauf sie warten, sie in ihre Arme zu schließen. 


Das große Abenteuer beginnt schon am kommenden Wochenende, und natürlich stellen uns die Reisekosten wie immer vor eine besondere Herausforderung. Die Schutzgebühren, die wegen des fortgeschrittenen Alters vieler Hunde reduziert sind, decken nicht annähernd die Kosten des gesamten Transports; denn diese beinhalten die Abschlussuntersuchungen, die üblichen Bluttests, Zollgebühren, Broker auf beiden Seiten für den EU-Übertritt und vieles mehr.


Damit dies gelingen kann, starten wir für Timon, Kori, Borka, Taiga, Zhuk, Patty, Yula, Ronnie, Aria, Mara und Vasilisa nun unsere Reisepfötchenaktion. Es handelt sich um virtuelle Pfötchen, die den Hunden bei der Ausreise helfen sollen. Ein Reisepfötchen steht für einen Betrag von 10,- €. Insgesamt benötigen unsere Hunde für ihre Ausreise von 135 virtuellen Pfötchen. Werden nun 10,- € gespendet, hinterlässt der Spender einen Pfötchenabdruck. Diesen machen wir auf unserem Reispatenfoto sichtbar, bis 135 Pfötchenabdrücke den Sheltergang entlang zum Ausgang hinführen. 


Sollten nicht alle 135 Pfötchen zusammenkommen, reisen die Hunde natürlich trotzdem in ihr neues Leben. Den fehlenden Betrag steuern wir dann aus der Vereinskasse bei. Bisher haben wir es mit vereinten Kräften noch jedes Mal geschafft und dafür sagen wir von ganzem Herzen "DANKESCHÖN!"


Möchten Sie auch gern 'Pfötchen geben'? Dann wenden Sie sich bitte an uns!


Bei Fragen:


Ulrike Worringer

Handy: 0171-1817071

eMail: Ulrike.Worringer@procanes.org


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Nickname 06.11.2022, 21.03| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: Das große Abenteuer, beginnt schon am kommenden Wochenende, und natürlich stellen uns die Reisekosten, wie immer vor eine besondere Herausforderung., Die Schutzgebühren, die wegen des fortgeschrittenen Alters, vieler Hunde reduziert sind, ,

WARUM?



 

Es tut mir unendlich leid.
Bitte verzeiht mir, wenn Ihr könnt.
Ich liebe Euch.
Danke.

Nickname 06.11.2022, 21.03| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE

EIN LIED AUS ALTEN ZEITEN

"I have a dream, a fantasy to help me through reality". So sangen ABBA in einem ihrer erfolgreichen Hits. Ich habe auch einen Traum. Ich träume von einer Welt, in der es keine Tierschutzgesetze und keine Tierschützer mehr gibt. Beide sind überflüssig geworden, weil die Tiere nicht länger des Schutzes bedürfen. Der Mensch hat endlich erkannt, dass diese seine Brüder und Schwestern sind und dass die GOLDENE REGEL nicht nur für den Umgang mit seinesgleichen, sondern mit allen Geschöpfen auf Erden gilt.


(Zur Erinnerung: Der Hauptgedanke hinter der Goldenen Regel ist, dass man mit anderen so umgehen sollte, wie man es auch selbst gerne hätte. Einfach ausgedrückt: Verhalte dich deinen Mitmenschen gegenüber so, wie auch du von ihnen behandelt werden willst. Wir kennen diese Regel meistens in der Umkehrform als Sprichwort: Was du nicht willst, das man dir tu', das füge keinem anderen zu.) 


Vielleicht lächeln Sie jetzt mitleidig und sagen: Träum weiter, Mädchen. Genau das tue ich, weil solche Träume mir dabei helfen, in der Wirklichkeit zu überleben.


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ZUM LEBEN ZU WENIG, ZUM STERBEN ZU VIEL



MARA/MARUSHKA


Hündin

geb. 2009

ca. 45 cm Schulterhöhe

keine Krankheiten bekannt

geimpft, gechipt, kastriert

 

Zu schwarz, zu klein, zu unscheinbar – ist das die Endstation?

 

Mara (von den Betreuern liebevoll Marushka genannt) kam 2010 als blutjunge Hündin ins Shelter Kozhuhovo. Dieses gigantische Gefängnis für mehr als 3000 Hunde sollte fortan ihr Zuhause sein. Zwei lange Jahre fiel Mara niemandem auf, als eine der wenigen Kleineren ging sie in der Masse der unzähligen Hunde einfach unter. Sie versuchte sich, so gut es ging, in einer Umgebung durchzukämpfen die man sich kaum unwirtlicher denken kann:

 

Enge, kahle Außenzwinger, in denen immer drei bis vier Hunde zusammenhocken. Minderwertiges, geschmackloses Futter, welches zwar den Magen füllt, jedoch weder richtig sättigt noch den Körper mit dem versorgt, was ein Hund für ein gesundes Leben braucht.

 

Brütend heiße Sommer, in denen es vor der Hitze und der stickigen Luft, die sich in den Zwingern staut, kein Entrinnen gibt. Eisige, erbarmungslose Winter, in denen lediglich eine einfache Holzhütte die Hunde notdürftig vor der schneidenden Kälte schützt.

 

Trotz aller Widrigkeiten hat Mara hat es irgendwie geschafft, im Shelter zu überleben.


Einfach war es nicht für sie. Weil sie so klein ist und sich kaum verteidigen kann, wurde sie immer wieder von den größeren, kräftigen Hunden attackiert. Diese sind beileibe nicht bösartig – nur verzweifelt und brauchen ein Ventil. 

 

Deshalb traut sich Mara auch nicht mit den anderen Hunden in den gemeinsamen wöchentlichen Auslauf. Sie wartet auf ihre Betreuer, mit denen sie in den Bereich direkt vor den Zwingertüren darf. Solange jemand bei ihr ist, fühlt sich die kleine Hündin sicher.




Wenn sie Glück hat und einmal genügend Zeit bleibt, dann geht Mara auf dem Sheltergelände auch kurz Gassi, immer in engem Kontakt zum menschlichen Begleiter.

 

Nun ist die bezaubernde, unglaublich liebenswerte Mara im Shelter alt geworden und zählt inzwischen zu den Langzeitinsassen. Weil sie kaum Gelegenheit hat sich zu bewegen, wiegt sie leider zu viel. Denn auch wenn das Futter nicht schmeckt, so ist Fressen doch die einzige Möglichkeit, sich die Langeweile zu vertreiben und die Traurigkeit und Einsamkeit zu betäuben.

 

Noch hat Mara eine Chance, dieses furchtbare Hundegefängnis lebend zu verlassen. Dafür braucht es nur Sie, damit die liebebedürftige Hündin ihr Herz an Sie verschenken darf. Auch wenn sie rein äußerlich vielleicht nicht zu den absoluten Schönheiten zählt – wobei Schönheit ja doch immer im Auge des Betrachters liegt – verbirgt sich in ihrem Innern ein reicher Schatz, den es zu entdecken gilt.


Für unsere Mara wünschen wir uns ein ruhiges Zuhause, in dem nicht allzu viel von ihr erwartet wird und sie einfach Hund sein darf; gern mit einem freundlichen, älteren Artgenossen zur Gesellschaft.




 

Mara, von ganzem Herzen wünschen wir Dir, dass auch Du einmal Glück hast und Deine letzten Jahre in der Liebe und Geborgenheit einer eigenen Familie verleben darfst!

 

Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".

Für Mara suchen wir, wie für alle unsere Schützlinge, ausschließlich ein endgültiges Zuhause.

 

Vermittlerkontakt/Fragen:


Ulrike Worringer

Tel.: 0171-1817071

eMail: Ulrike.worringer@procanes.org


https://www.facebook.com/ProCanesEtEquos (Ulrike Worringer)

Nickname 06.11.2022, 21.03| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: MARA, von den Betreuern liebevoll Marushka genannt, kam 2010, als blutjunge Hündin, ins Shelter Kozhuhovo.,

FÜR IMMER UND EINEN TAG



CHERNYSH


Rüde

55 cm Schulterhöhe

geb. ca. 2007

geimpft, gechipt, kastriert

Zwingernummer: PS Moskau

 

Zwei Seelen – ein Schicksal: Ebenso wie Reksik, den ich Ihnen kürzlich vorgestellt habe, kam auch Chernysh als Fundtier ins Kuzhuhovo. Also wurde auch er nicht mehr geliebt, nicht mehr gewollt, auf die Straße gesetzt und seinem Schicksal überlassen. Erste Aufzeichnungen über ihn durch seine Betreuer gibt es 2011; das heißt, auch er feiert ein trauriges Jubiläum, nämlich 10 Jahre Sheltereinerlei.


Im vergangenen Herbst bemerkten die Freiwilligen, dass Chernysh immer ruhiger und matter wurde. Sie sorgten sich so sehr um ihn, dass sie beschlossen, ihn in einer Hundepension unterzubringen. Chernysh musste dringend seinen winzigen Aussenzwinger verlassen –heraus aus Kälte und Nässe und der fehlenden Bewegungsfreiheit. Sei seinem Umzug geht es Chernysh deutlich besser und er lebt zusehends auf. 




Die Menschen, die mit ihm zu tun haben, beschreiben Chernysh als äußerst freundlichen, in sich ruhenden Hundemann. Bei Spaziergängen mit seinen Betreuern läuft er brav und ohne Ziehen oder Zerren an der Leine.


Dieser menschenbezogene Hundesenior ist einfach nur lieb. Nie drängt er sich in den Vordergrund, ist jedoch überglücklich, wenn ihm Aufmerksamkeit zuteil wird. Und obwohl er mit Artgenossen bestens auskommt, verträglich ist, ist ihm die Nähe zum Menschen viel wichtiger.




Chernysh befindet sich zwar nicht mehr im Shelter, aber dennoch fehlt ihm ein eigenes Für-immer-Zuhause. Die meisten Hundepensionen in Moskau sind vergleichbar mit kleinen deutschen Tierheimen – zwar hat er es dort tausendmal besser als im Shelter (dazu gehört allerdings auch nicht viel), aber dennoch muss er auch hier viele Stunden am Tag eingesperrt in einem Zwinger verbringen.




Eine Adoption in seinem Heimatland ist aussichtslos, denn mag der Hund auch noch so einen goldenen Charakter haben – schwarz, groß und obendrein alt sind in Russland absolute No – Gos.


Daher wünschen wir uns für den zauberhaften Chernysh auf seine alten Tage nette Menschen, bei denen er sein eigenes Körbchen im Warmen und mit vollem Familienanschluss beziehen darf.




https://www.facebook.com/Chance.fuer.Shelterhunde(Daniela Bansche)


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Nickname 06.11.2022, 12.28| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: CHERNISH, befindet sich zwar nicht mehr im Shelter, aber dennoch fehlt ihm ein eigenes Für-immer-Zuhause., Die meisten Hundepensionen in Moskau, sind vergleichbar, mit kleinen deutschen Tierheimen,

WEM ERZÄHLST DU DEINE TRÄUME?



PUSHOK

 

Rüde

geb. etwa November 2013

50/55 cm Schulterhöhe

geimpft, gechipt, kastriert

streichelnde Hände auf Lebenszeit gesucht


Sie fragen (völlig zu Recht), warum ein so niedlicher, fluffiger Vierbeiner wie Pushok auch nach Jahren immer noch kein Zuhause gefunden hat? Nun ja, es sind einfach zu viele auf der Suche, und die freiwilligen Helfer können nicht jeden der neu Eingelieferten immer sofort präsentieren. Obendrein fehlt es an guten Geistern: Auf rund dreitausend Fellnasen kommen nur etwa einhundert Betreuer. Da dauert es oft lange, bis die Hunde überhaupt auffallen und gesehen werden, und viele schaffen es nie.

 

Dabei ist Pushok ein überaus freundlicher und sehr geselliger  Bursche, der die Menschen liebt und ihre Nähe sucht, wann immer sich ihm die Gelegenheit dazu bietet. Dann wirft er sich vor ihnen auf den Rücken und fordert sie auf - mit einem Blick, der auch noch die letzten Eisberge zum Schmelzen bringen könnte – ihm die Brust und den Bauch zu kraulen.



 

Der niedliche Rüde fristet schon seit dem November 2016 sein Dasein in dem unüberschaubaren Hundegefängnis. Über sein früheres Leben wissen wir leider nichts; jedoch so freundlich und zutraulich, wie er sich den Betreuern gegenüber verhält, muss er wohl zu jemandem gehört und ein Zuhause gehabt haben.


Das Shelter ist aufgeteilt in vier Sektoren, von A bis D. Zu jedem der Sektoren gehört ein eingezäunter Auslauf, in dem sich die Hunde einmal in der Woche für ein Stündchen austoben, miteinander spielen und mit viel Glück – denn der Andrang ist groß – von den Betreuern ein paar Streicheleinheiten abholen können.  Pushok, dessen Zwinger im Sektor B liegt, kommt mit allen seinen Artgenossen wunderbar aus. Sein bester Freund ist Chernos; mit ihm und zwei weiteren Schicksalsgefährten teilt sich Pushok den kleinen Außenzwinger.



 

Aber das Größte ist es für den anhänglichen Rüden, wenn er sich in der Nähe der Betreuer aufhalten darf. Besonders glücklich ist er, wenn sie ihm hin und wieder einige mitgebrachte Leckerlis zustecken; eine willkommene Abwechslung zu dem schrecklichen Shelterfutter, das weder schmeckt, noch sättigt. Durch die fehlenden Nährstoffe hat Pushok, wie viel andere Hunde auch, mit den Jahren fast alle seine Zähne verloren, was das Kauen des faden Trockenfutters für ihn immer schwieriger macht.

 

Wovon mag Pushok träumen, wenn es nachts stockdunkel und totenstill im Shelter ist und er zusammengerollt in seinem kahlen Zwinger liegt? Vielleicht träumt er von einer weichen Decke oder einem bequemen Körbchen in einem schönen Zuhause bei herzensguten Menschen, die ihn verwöhnen mit köstlichem Dosenfutter, das er nur noch zu schlucken braucht und das ihn richtig satt macht – die ihm vor allen Dingen die Liebe und Geborgenheit schenken, die er seit Jahren so schmerzlich vermisst.



 

Über einen netten Artgenossen würde sich Pushok bestimmt freuen. Katzen dagegen sind eher nicht seine Welt - wie seine Betreuerin berichtet, fürchtet er sich vor den Stubentigern und ergreift die Flucht, wenn er ihnen begegnet.

 

Möchten Sie dem niedlichen Hundemann gern seinen großen Traum erfüllen? Dann freuen wir uns auf Ihre Nachricht. Vielen lieben Dank!

 

Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".

 

Pushok und Chernos in ihrem kleinen Zwinger im Shelter:

 

 

Pushok, ein wahrer Kuschelbär:

 

 

 

Vermittlerkontakt/Fragen:

 

Ulrike Worringer

Tel.: 0171-1817071

eMail: Ulrike.worringer@procanes.org


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ES FÄHRT KEIN ZUG NACH IRGENDWO!



LESHEY


 Rüde

geb. Februar 2018

55-60 cm Schulterhöhe

geimpft, gechipt. Kastriert

sucht sein Für-immer-Zuhause

 

Wie ein Damoklesschwert hängt der Shelterumzug vom nördöstlichen Stadtgebiet Moskaus auf das Land, 40 Kilometer südlich von Moskau, über all unseren Bemühungen, für Hunde wie Leshey ein Zuhause zu finden; aber Aufgeben ist keine Option.


Zum Jahreswechsels kreisen unsere Gedanken normalerweise um die eisigen Temperaturen, die die Hunde in ihren Zwingern aushalten müssen; darum, dass die Tiere frierend und hungrig ausharren und auf ihre Betreuer warten, die sie ein oder zweimal in der Woche besuchen kommen. Über all das legt sich nun der dunkle Schatten eines Umzugs ins Nirgendwo. 



Da ist die Angst, es könnte den Hunden noch um einiges schlechter gehen, als es jetzt schon der Fall ist. Die Sorge, den freiwilligen Betreuern, die alles für ihre Schützlinge tun und so viel für sie opfern, könnte der Zugang zu den Hunden weiter erschwert werden. Die Befürchtung, die medizinische Versorgung könnte einen Tiefpunkt erreichen oder sogar vollständig wegfallen. All das beschäftigt uns jetzt mehr denn je; aber Aufgeben ist keine Option.



Leshey ahnt zum Glück nichts alldem. Er und seine beiden Geschwister Lavrik und Donna kamen schon mit etwa drei Monaten ins Shelter. Alle drei sind unkomplizierte und freundliche Hunde. Leshey ist der mutigste von ihnen, er vergöttert die Menschen und möchte stets in ihrer Nähe sein.


Geht die Begeisterung darüber, seine Betreuer zu sehen, mit ihm durch, dann findet er sich schon einmal in deren Armen wieder. Da ist Standfestigkeit gefragt bei einem so stattlichen Hundemann. 



Leshey läuft wunderbar der Leine. Im Auslauf rennt und spielt er freudig mit seinen Geschwistern und kommt mit seinen Artgenossen gut aus. Das Wichtigste für ihn ist und bleibt aber der Mensch. Am liebsten hätte er jemanden für sich allein, darum machen wir uns hier auf die Suche. 


 Wäre es nicht schön, wenn Leshey schon den nächsten Transport besteigen und das trostlose Shelter verlassen dürfte in Richtung eines freien und glücklichen Lebens? 


Sollten Sie Ihr Herz für diesen liebenswerten Hundejungen entdecken, wenden Sie sich bitte an unsere Vermittlerin. AUFGEBEN IST KEINE OPTION. Vielen, lieben Dank!


Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".


Leshey beim Gassigehen im Shelterbereich:


 


Vermittlerkontakt/Fragen:

Ulrike Worringer

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ENDE GUT - ALLES GUT?




Zwingernr.: D 17

Geburtsdatum: ca. 2008

Schulterhöhe: ca. 50-55 cm


HENRY, der im Frühjahr 2016 in das russische Shelter "Kozhuhovo" kam, ist einer von unzähligen Senioren, die dort ihr Dasein fristen müssen. Ob Henry jemals ein Zuhause hatte, können wir nicht sagen.


Nun sitzt Henry bereits seit fast sechs Jahren dort. Ein kleiner Außenzwinger wurde sein Zuhause. Jede Art von "Glück" kann Henry nur einmal in der Woche für ca. 1 Stunde erleben. Dann darf er seinen Zwinger verlassen und kann mit anderen Hunden im Auslauf sich ein wenig die Beine vertreten oder er geht mit seiner Betreuerin auf dem Sheltergelände spazieren. Dort hat er auch gelernt, an der Leine zu laufen.




Henry ist ein verträglicher Rüde, der nie Probleme mit seinen Artgenossen hatte. Heute allerdings geht er seinen größeren Artgenossen aus dem Weg. Er hat vermutlich einfach Angst, dass sie ihn anrempeln oder ihm zu nah kommen… denn das würde ihm große Schmerzen bereiten.


Henry leidet an Arthritis in seinen Hinterbeinen. In Russland wird er in dem Alter und mit diesem Gesundheitszustand vor Ort keine Menschen mehr finden. Darum bat uns seine Betreuerin, Henry in unsere Vermittlung zu nehmen, denn mit dieser Krankengeschichte ist ein Leben im Shelter fast unvorstellbar. Und nun machen wir uns hier auf die Suche, damit Henry noch einmal die Chance auf ein warmes und liebevolles Körbchen bekommt - auch wenn wir wissen, dass das die Suche nach der Nadel im Heuhaufen sind wird, denn uns natürlich bewusst, dass ein alter und dazu noch kranker Hund nicht die besten Aussichten auf ein eigenes Zuhause hat. Erschwerend kommt hinzu, dass Henry leider auch kaum noch Zähne hat.




Wir hoffen einfach, dass die richtigen Menschen Henry sehen und ihn ihr Herz lassen, damit er seinen letzten Lebensabschnitt nicht im Shelter verbringen muss. 


Für den freundlichen und eher ruhigen Henry suchen wir ein ruhiges und ebenerdiges Zuhause, in dem er ein warmes Körbchen und liebevolle Hände findet.


Henry ist kastriert, gechipt und geimpft. Damit er das Shelter aber hinter sich lassen kann und nach Deutschland reisen darf, fehlen noch die lieben Menschen, die ihn hier mit offenen Armen willkommen heißen und die es nicht abschreckt, einen Senior zu adoptieren.




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IST DORT VIELLEICHT JEMAND?


Senior Orlik ist noch immer auf der Suche Ist da vielleicht doch noch jemand für mich… der mir den Schatten von der Seele nimmt und mich sicher nach Hause bringt?

Orlik lebt in einem riesigen Shelter in Russland. Wie lange, weiß keiner genau. Die ersten Aufzeichnungen der freiwilligen Helfer über ihn sind von 06.2012 - somit ist er neuneinhalb Jahren dort.


Es ist ein hartes Leben. Unbarmherzig beugt es auch die Stärksten, denn irgendwann siegt die Hoffnungslosigkeit. Und Orlik ist nicht mehr jung, er zählt mit seinen geschätzten 12 Jahren zu den Senioren. Doch im Shelter gibt es keine Sonderbehandlung… auch nicht für ältere Hunde.


Die vergangenen Jahre haben Orlik zugesetzt – er ist alt geworden… und mit den Jahren hat er verstanden.


Und doch wird er sich wieder aufraffen… am nächsten Wochenende, wenn die freiwilligen Helfer die Tür seines kleinen Außenkäfigs öffnen und er diesen für kurze Zeit verlassen darf. Er wird wieder seinen Kopf in ihre streichelnden Hände legen und er wird ihnen auch wieder hinterher schauen, wenn sich die Zwingertür hinter ihm schließt und sie wieder fortgehen -obwohl ihm die vergangenen Jahre längst gelehrt haben, dass er ja doch immer zurückbleiben muss... 




Nur seine Betreuer sehen diese Blicke. Und sie sehen, dass er langsamer wird, wie seine Freude verhaltener wird. Alle anderen sehen nur den großen, dunklen Rüden hinter den Gittern in einem Zwinger. Und gehen dann weiter.


Es wurde schon viel versucht. Doch manchmal, ja manchmal gibt es einfach kein Happy End.


Aber manchmal gibt es helfende Hände, die sich der Hoffnungslosigkeit entgegenstellen und sich gerade für die  Unsichtbaren und Chancenlosen einsetzen. Und auf diese Menschen hoffe ich. Bitte helft mit, für Orlik doch noch ein Zuhause zu finden.


Irgendwo muss es doch auch für ihn einen Menschen geben, für den er – Orlik – besonders ist.


Vielen lieben Dank.


Im Shelter sind Orliks einzigen Glücksmomente, wenn er Besuch bekommt. Meist ist das dann seine Betreuerin - einmal in der Woche. Aber auch über ihm fremde Menschen ist Orlik schon froh. Bringen sie doch Aufmerksamkeit und Streicheleinheiten - für einen so menschenbezogenen Hund, wie ihn, bedeutet das unter den widrigen Lebensumständen die ganze Welt.




Wir wünschen uns so sehr ein schönes Zuhause für Orlik. Ein Zuhause bei lieben Menschen, denen er sein großes Hundeherz schenken darf. Ein Zuhause, wo er am besten Einzelprinz ist oder eventuell eine nette, ältere Hundedame an seiner Seite hat.


Orlik ist zwar nicht generell unverträglich, aber andere Rüden findet er oft einfach blöd und zeigt dann durch Imponiergehabe, dass er gerne der Boss sein möchte. Orlik wurde ca. 2008 geboren, er ist ca. 60 cm groß.


Orlik ist geimpft, gechipt und kastriert.

Für Orlik suchen wir ausschließlich ein endgültiges Zuhause.


Orlik liebt die Menschen sehr und wäre mit Sicherheit ein toller Begleiter, wenn er nur endlich eine Chance bekommen würde.


Lieber Orlik, ich hoffe von ganzem Herzen, dass es doch noch für Dich einen Menschen gibt. Einen Menschen, der Dir eine Chance gibt und für den DU nicht unsichtbar sondern ganz besonders bist. 


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KINDERZEIT - GLÜCKLICHE ZEIT?



KIAN kam bereits als kleiner Welpe in das Shelter und verbrachte seine ganze Kinderzeit in einem kleinen engen Käfig in der Quarantäne.


Als er als Junghund in den Sektor kam, fiel er den Betreuern sofort auf. Seine Augen schauten die Menschen an, als wären sie das größte Geschenk für ihn. Er vertraute ihnen sofort und legte all sein Glück in ihre Hände.


Sein Glück besteht einzig und allein darin, dass seine Betreuer sich mit ihm beschäftigen und er nicht allein sein muss. Er versteht sich gut mit anderen Hunden und kommuniziert mit seinen Artgenossen ohne jegliche Angst oder Aggression.


Leider bleibt in diesem großen Shelter so gut wie keine Zeit für einen einzelnen Hund, doch seine Betreuer versuchen immer wieder, Kian positive Momente zu geben. Diese wenigen Augenblicke genießt Kian mit allen Sinnen.


Wie sie ihn beschreiben, hört sich einfach unglaublich an: Kian versucht von der ersten Begegnungan, alles richtig und gut zu machen. Er hat einen lieben Charakter und ist intelligent. Schnell lernte er an der Leine zu laufen, mit den wenigen Dingen zu spielen, die dort zu Verfügung stehen. Auch bei Autofahrten verhält er sich prima – aobwohl er dann natürlich ein wenig aufgeregt ist.


Kian wurde von seinen Betreuern auch schon bei einer Tierschutzveranstaltung in Moskau vorgestellt. Jeden Besucher, der in seine Nähe kam, hat er überschwänglich begrüßt. Mit seiner Größe und seiner positiven Ausstrahlung war er dort fast ein Star. Jeder, ob groß oder klein, wollte diesen großen und freundlichen Hund streicheln. Doch adoptieren wollte ihn niemand. 



Nun haben uns Kians Betreuer um Hilfe gebeten, Kian soll endlich glücklich werden dürfen - und Kian kann eines ganz gewiss nicht: allein ein Zuhause und eine Familie für sich finden.


Darum machen wir uns hier auf die Suche nach einer aktiven Familie, die sich vorstellen kann, ihr Leben mit Kian zu bereichern. Menschen, die ihn mit Liebe und Freude durch die gemeinsame Zeit führen.


Kian ist im Juni 2017 geboren, ca. 65 cm groß, kastriert, gechipt und geimpft. Ob Kian mit Katzen leben kann, können wir vor Ort leider nicht zuverlässig testen. Für Kian suchen wir ausschließlich ein Endzuhause.


Bei ernsthaftem Interesse an Kian würden sich seine zuständigen Vermittlerinnen über Anfragen freuen.


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DER COUNTDOWN LÄUFT!



BERNIE

 

Rüde

geb. 2007

55 cm Schulterhöhe

geimpft, gechipt, kastriert

den Menschen gegenüber freundlich und aufgeschlossen

bestens verträglich mit Artgenossen und mit Katzen

läuft brav an der Leine

liebevolles Für-immer-Zuhause ersehnt

 

Als Bernie 2009 seinen Einzug ins Shelter "Kozhuhovo" hielt, war er bereits erwachsen. Er wurde von den Hundefängern gebracht und so weiß niemand, wie es ihm zuvor ergangen ist.


Wenn man bedenkt, dass es dieses Shelter erst seit 2009 gibt, dann kann man vielleicht ermessen, wie Bernies Leben aussieht: Einsam, eintönig und ohne jegliche Zuneigung. 13 Jahre hinter Gittern. Ein Leben lang, seit Eröffnung des Shelters. Ein Langzeitinsasse in einer Welt, in der kein Hund leben sollte.

 

Das Dasein im Hundeasyl ist unbarmherzig, aber wir wissen, dass es in den ersten Jahren noch viel härter war als heute. Denn damals gab es noch keine Freiwilligen, die den Vierbeinern wenigstens einmal in der Woche für ein paar selige Minuten etwas Liebe und Ansprache schenken und darauf achten, dass zumindest die Versorgung mit dem Allernotwendigsten gesichert ist. Die armen Hunde waren der Willkür des Shelterbetreibers und den Launen den nur selten tierlieben Arbeiter schutzlos ausgeliefert.



 

Lange wollte Bernie nichts von den Menschen wissen. Er war kaum zu sehen, zog sich ganz in sich zurück und verließ die winzige Hütte in seinem Zwinger so gut wie nie. Die Hundefänger sind nicht gerade zimperlich, und was Bernie vor seinem Einzug ins Shelter erlebt hat, möchten wir lieber nicht wissen. Mit viel Geduld und Liebe gelang es den Freiwilligen, Bernies Vertrauen zu gewinnen, und aus dem in sich gekehrten Vierbeiner wurde ein Hund, der sich auf Liebkosungen und kleine Spaziergänge freute.



 

Viel haben die jungen Menschen für den lieben und verträglichen Rüden erreicht; nur ein eigenes Zuhause konnten sie noch nicht für ihn finden. Dabei ist der Hundesenior völlig anspruchslos und geradezu rührend dankbar für jede noch so kleine Aufmerksamkeit, die ihm zuteil wird. Natürlich ist er alt, seine Augen lassen nach und sein durch eine lange zurückliegende Verletzung steifes Hinterbeinchen macht ihm immer mehr zu schaffen. Weil er unter den bedrückenden Lebensumständen im Shelter zunehmend litt und von Mal zu Mal schlechter lief, durfte er im Dezember 2020 in eine Pension bei Moskau ziehen. Die Betreuer legen alle zusammen, um die monatlichen Kosten für seinen Aufenthalt dort zu tragen.



 

Nun wünschen sie sich für ihren Hundejungen nur noch eines, nämlich eine Heimat. Denn die Pension ist zwar ein sicherer Ort, aber auch dort fehlt es an Menschen mit Zeit für die vielen bedürftigen Hunde. So ganz allmählich, still und leise, läuft Bernies Lebenszeit ab; und wenn irgend möglich, soll er es noch einmal so richtig schön haben und glücklich sein.



 

Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".

 

Bernie im Auslauf seiner Pension:

 

 

Bernie hat Besuch von seiner Betreuerin:

 

 

Lieber Bernie! Von ganzem Herzen wünschen wir Dir einen versöhnlichen Ausklang in einem schönen Zuhause bei Menschen, die Dir einen Lebensabend in Liebe und Geborgenheit schenken – sehr gern auch mit einem netten Hundekumpel zur Seite - damit Du diese Erde nicht vergessen und mutterseelenallein in der unwirklichen Welt des Shelters verlassen musst!

 

Vermittlerkontakt/Fragen:

Ulrike Worringer

Tel.: 0171-1817071

eMail: Ulrike.Worringer@procanes.org

 

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WHEN YOU SMILE



SMAIL

Rüde

geb. ca. 2016

50/55 cm Schulterhöhe

geimpft, gechipt, kastriert

Zwingernummer: C 51

im Shelter seit 2016


Smail kam 2016 als nur wenige Wochen altes Hundebaby ins Shelter. Aber er war nicht allein, denn er zog gemeinsam mit seinen drei Wurfgeschwistern ein. Wer weiß, was aus der Mutter geworden ist? Oft sterben die Hündinnen bei der Geburt ihrer Welpen, weil sie selbst krank und von ihrem harten, entbehrungsreichen Leben völlig entkräftet sind. So wurden wieder einmal vier unschuldige Hundekinder von Menschen zu einem öden Leben in Gefangenschaft verurteilt.




Mit den Jahren wuchs Smail zu einem stattlichen, jungen Rüden heran. Bis heute kennt er nichts von der Welt außer Lärm. Stress, Langeweile, Einsamkeit, brütende Hitze, beißende Kälte sowie Hunger und Durst. Er durfte noch nie weiches Gras unter seinen Pfoten spüren, denn in den Ausläufen gibt es nur Sand und Steine. Smail weiß auch nicht, wie herrlich es sich anfühlt, wenn man sich auf ausgedehnten Spaziergängen durch Wald und Flur den Wind um die Schnauze wehen lässt.


Vor allem aber kennt der freundliche Hundemann kein eigenes Zuhause mit einem gemütlichen Hundebett, richtig gutem Futter, Spielzeug – und besonders mit Menschen, zu denen er gehören darf, die ihn liebhaben und immer für ihn da sind.




Wenn es einmal in der Woche mit den Betreuern für ein Stündchen in den Freilauf geht, ist Smail ganz vorn mit dabei. Er hat sich seine Lebensfreude bewahrt, ist immer noch verspielt wie ein Welpe und tobt ausgelassen mit seinen Artgenossen. Er mag die kurzen Spaziergänge durch die Zwingerreihen und läuft dabei artig an der Leine. Am allermeisten genießt er jedoch die Streicheleinheiten, die leider aus Zeitmangel viel zu selten für ihn abfallen.




Uns ist klar, dass wir einmal mehr die berühmte Nadel im Heuhaufen suchen, weil immer weniger Menschen einem gebrauchten Hund eine Heimat schenken möchten. Dabei haben sie es alle mehr als verdient.




Smail ist ein sehr unkomplizierter Hund. Natürlich gibt es für ihn noch jede Menge zu lernen, er kennt ja bisher nichts vom richtigen Leben. Daher darf in seinem künftigen Zuhause gern schon ein netter Hundekumpel leben, mit dem er spielen und von dem er sich einiges abschauen kann.


Lieber Smail, wir wünschen Dir von Herzen, dass Deine Tage im Shelter gezählt sein mögen und Du bald Dein Glück in einem schönen Zuhause findest!




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FREIZEIT EINMAL ANDERS



UTAH

 

Hündin

60 cm Schulterhöhe

geb. ca. 2007

geimpft, gechipt, kastriert

Zwingernummer: C 100

 

Utah kam 2009 als junge und hoffnungsvolle Hündin ins russische Shelter Kozhuhovo. Doch schon bald wurde jede Hoffnung zerstört: Fast ihr ganzes Leben hat sie nun dort zugebracht und wenn kein Wunder geschieht, wird sie es eines Tages allein, still und unbeweint auch dort beschließen.


Inzwischen gehört die schlanke, hochgewachsene Schönheit zu den Seniorinnen in dem sogenannten Tierheim (ein Name, den dieser unbarmherzige, geisterhafte Ort kaum verdient). Ihr verbleibt nur wenig Zeit, um noch ein richtiges Hundeleben - umsorgt, behütet und geliebt von warmherzigen Menschen – kennenzulernen.




Die jungen Männer und Frauen, die am Wochenende ins Shelter kommen, um den Hunden wenigstens ein bisschen menschliche Nähe und Aufmerksamkeit zu spenden, beschreiben Utah als charmante, sanfte und eher schüchterne Hündin. Sie saugt jede noch so kleine Zuwendung förmlich auf und ist besonders dankbar, wenn ihr Fell ausgiebig gebürstet wird.




Diese jungen Menschen genießen meine größte Dankbarkeit und Hochachtung. Statt sich am Wochenende auf Partys, in Discos oder anderswo zu vergnügen, verbringen sie ihre freie Zeit im Shelter und kümmern sich um verlassene Hunde. Aber leider sind sie viel zu wenige. Auf 3000 Hunde kommen ungefähr 100 Freiwillige, sodass zahlreiche Hunde oft wochenlang in ihren engen Zwingern praktisch bewegungslos ausharren müssen, bis auch sie in den Genuss von etwas Bewegung und Ansprache kommen.


Bei den seltenen Freistunden im Auslauf versteht Utah sich blendend mit ihren Artgenossen. In erster Linie sucht sie aber die Nähe zu den Betreuern, dank derer sie auch gelernt hat, brav an der Leine zu gehen.





Doch schon bald steht wieder der bitterkalte, russische Winter vor der Tür, welcher besonders den alten und geschwächten Hunden zusetzt. Die zugigen Außenzwinger, die immer mit drei oder noch mehr Hunden besetzt sind (auf dreieinhalb Quadratmetern) bieten – abgesehen von der winzigen Holzhütte, die sich die Hunde teilen müssen – keinerlei Schutz. So wird auch Utah die meiste Zeit auf dem vereisten Holzboden ausharren müssen.




Daher hoffen wir, für Utah möglichst schnell eine Heimat zu finden bei Menschen, die ein Herz für vierbeinige Senioren haben und die ihr weitere eisige Winter ersparen wollen; Menschen, bei denen sie die kurze Spanne, die ihr noch zu leben bleibt, in Liebe und Geborgenheit verbringen darf.




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NUR GETRÄUMT?



KOLYA

Rüde

60 cm Schulterhöhe

geb. ca. 2013

Zwingernummer: C 60

geimpft, gechipt, kastriert


Kolya saß eines Morgens im April 2018 vor den Toren des Kozhuhovo. Es ist nicht bekannt, wie er dahin gekommen war – ob von selbst oder ob ihn ein Mensch, der ihn nicht länger haben wollte, dort einfach seinem Schicksal überlassen hatte. Seitdem besteht das Leben des stattlichen Rüden aus Gitterstäben, geschmacklosem Futter, gähnender Langeweile, dem nervtötenden Dauergebell von 3000 Hunden und dem Warten auf das kleine bisschen Abwechslung - einmal die Woche, wenn es für ein Stündchen: „Auf in den Freilauf!“ heißt.


Hier sucht der umgängliche, mit Artgenossen und Menschen gleichermaßen freundliche Kolya gern die Nähe der Betreuer, lässt sich genüsslich das Fell kraulen und läuft bereitwillig an der Leine bei einem kleinen Spaziergang in den Gängen des Shelters mit.


Manchmal hält er sich jedoch ein wenig abseits, liegt allein für sich und sieht den anderen bei ihrem Treiben zu. Er scheint sich dann in eine bessere Welt zu träumen, in der es keine Gefangenschaft, keine Schimpfworte und keine Schläge mehr gibt; dafür aber einen Platz, an dem er Hund sein, sich beschützt und geborgen fühlen und seiner Menschenfamilie zu Füßen liegen darf.





Ein netter Hundekumpel an seiner Seite wäre Kolya sicher angenehm, ist aber durchaus kein Muss. Ob er Katzen und/oder Kinder mag, können wir leider nicht sagen, da sein Vorleben unbekannt ist; aber mit viel Liebe und ein wenig Geduld lässt sich alles erlernen!


Möchten Sie diesem liebenswerten Hundemann gern seinen großen Traum vom eigenen „Für-immer-Zuhause“ erfüllen? Dann wenden Sie sich bitte an eine unserer Vermittlerinnen. Vielen, lieben Dank!



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ICH HAB´ HEUTE NICHTS VERSÄUMT...



TATA

 

Hündin

geb. 2018

50-55 cm Schulterhöhe

kastriert, geimpft, gechipt

 

Was helfen mir die schönsten Träume, wenn sie nicht in Erfüllung gehen?

 

Können Hunde träumen? Von einem anderen Leben, in dem es keinen Hunger, keine Kälte, keine Angst und kein Alleinsein gibt? Tata und ihre dreitausend Mitgefangenen träumen leider nicht – sie leben einen sehr realen Albtraum, aus dem es für die meisten von ihnen wohl niemals ein gutes Erwachen geben wird.

 

Wir träumen für sie: Von einer besseren Welt, in der die Menschen erkannt haben, dass Tiere eine Seele besitzen; dass sie leiden, Schmerz und Trauer, aber auch Liebe und Glück empfinden können wie wir.



 

Doch unsere Träume bleiben, was sie sind. Und immer wieder müssen wir Tierschützer uns eingestehen, dass die Wirklichkeit im Bemühen um Vermittlung unserer Niemandshunde viel zu oft jeden noch so schönen Traum zunichte macht.

 

Denn so viel wir uns anstrengen, uns die Finger wundschreiben und bis zum Letzten für unsere Hunde kämpfen – es wird niemals ausreichen, solange die Menschen nicht endlich verstehen…

 

Wie ihre Schwestern Lapa und Michelle wurde Tata als winziges Welplein in einem Wald zum Sterben ausgesetzt. Die junge Frau, die die Hündchen fand und ins Shelter Kozhuhovo brachte, arbeitet seitdem dort als Freiwillige. Ein Zuhause hat sie für ihre Pfleglinge in Russland bisher jedoch nicht finden können und daher uns gebeten, ihr bei der Suche behilflich zu sein.



 

In ihrem Wesen gleichen sich die drei Schwestern sehr. Auch Tata ist ein besonders freundliches und sanftes Hundemädchen. Voller Vertrauen hängt sie an ihrer Betreuerin. Bei ihr fremden Menschen dauert es ein Weilchen, bis das Eis gebrochen ist, doch dann zeigt sie sich fröhlich und aufgeschlossen. Sie hat bereits gelernt an der Leine zu laufen und verträgt sich gut mit ihren Artgenossen.

 

Wir träumen von einem Zuhause, in welchem Tata ankommen und alles lernen darf, was ein Hund wissen oder können sollte, ihr bisher jedoch verschlossen blieb; in dem sie geliebt und umsorgt wird, von dem sie – könnte sie sprechen – sagen würde: "Hier bin ich Hund, hier darf ich´s sein!". 



 

Möchten Sie diesen Traum für Tata oder eine ihrer Schwestern wahr werden lassen? Dann melden Sie sich bitte bei uns. Vielen lieben Dank.

 

Tata beim Gassigehen im Shelter:

 

 

Tata mit ihren Schwestern im Zwinger:

 

 

Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".

 

Vermittlerkontakt/Fragen:

 

Ulrike Worringer

Tel.: 0171-1817071

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BLICKE, DIE BERÜHREN - SATYA



SATYA


Hündin

50 cm Schulterhöhe

geb. ca. 2012

Zwingernummer: A 33


Satya lebt bereits seit ihrer Welpenzeit im Shelter Kozhuhovo bei Moskau. So kennt sie nichts von der Welt, abgesehen von ihrem winzigen Außenzwinger, den sie sich mit weiteren Leidensgenossen teilen muss.


Die ehrenamtlichen Betreuer beschreiben Satya als ruhige und sanftmütige Hündin. Gern geht sie zu den ihr bekannten Menschen, um sich streicheln zu lassen; ihre Bitte um Aufmerksamkeit ist dabei stets zaghaft und unaufdringlich. 





Ihre Betreuer haben der zurückhaltenden Hündin das Laufen an der Leine beigebracht. Satya ist aufmerksam bei der Sache; aber man merkt ihr doch an, dass sie sich außerhalb ihres gewohnten Umfeldes ein wenig unsicher und unbehaglich fühlt.



Mit ihren Schicksalsgefährten gibt es bei Satya keinerlei Probleme. Sie kommt mit Rüden und Hündinnen gleichermaßen gut aus, hat bis heute noch nicht einmal ansatzweise irgendeine Aggression gezeigt. Daher wäre es überhaupt kein Problem, sondern für die scheue Hündin bestimmt ganz wunderbar, wenn in ihrem künftigen Zuhause bereits ein oder zwei nette Artgenossen leben würden.




Ich finde, sie hat etwas Anrührendes in ihrer Haltung und ihrem Blick. Aber ich liebe ja sowieso die Gesichter alter Hunde und Menschen und bin deswegen vielleicht voreingenommen. Leider gehört Satya allein schon durch ihre schwarze Fellfarbe zu den Hunden, die in Russland praktisch keine Vermittlungschance haben; so suchen wir für dieses zauberhafte Hundemädchen nun ein liebevolles Daheim in Deutschland.




Satya braucht dringend Menschen, die der schüchternen Hündin mit viel Geduld und Verständnis begegnen, denn sie wird wohl einige Zeit brauchen, bis sie Vertrauen fasst. Wen wundert es? Schließlich kennt sie außer den Freiwilligen lediglich die Arbeiter im Shelter – und die meinen es leider nur selten wirklich gut mit den Hunden.


Satya ist geimpft, gechipt und kastriert und könnte schon bald auf die Reise gehen, wenn Sie ihr gern das Für-immer-Zuhause geben möchten, welches sie so sehr verdient.




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WOHER NEHMEN UND NICHT STEHLEN?



DARIK

 

Rüde

geb. August 2019

50-55 cm Schulterhöhe

gechipt, geimpft, kastriert

Für-immer-Zuhause gesucht

 

Nun bin ich in Sicherheit – doch wann darf ich in Freiheit leben?

 

Eine der ständig wiederkehrenden, niemals endenden Geschichten ganz junger Hunde, die, weil nicht mehr gewollt, auf die Straße gesetzt werden und früher oder später unweigerlich im riesigen Moskauer Shelter Kozhuhovo landen, möchte ich Ihnen von Darik erzählen.

 

Geboren ungefähr im August 2019, hielt Darik schon im Alter von acht Monaten (April 2020) gemeinsam mit zwei Brüdern und einer Schwester Einzug ins Shelter. Ihm und einem seiner Brüderchen bekam das grauenhafte Futter gar nicht gut; alle vier Geschwister waren immer hungrig, viel zu dünn und blieben im Wachstum und in ihrer Entwicklung weit hinter anderen Junghunden zurück.

 

Während des Winters magerte Darik so stark ab und litt unter solchen Verdauungsproblemen, dass er im März zur Untersuchung in eine Moskauer Klinik gebracht wurde. Die Ärzte stellten fest, dass der arme Hundebub von Giardien befallen war.  Das sind mikroskopisch kleine, einzellige Parasiten, die sich an die Wand des Dünndarms heften und dort ein behagliches Schmarotzerdasein führen. Darik wurde in den Krankenbereich des Shelters verlegt. Dort herrschen zwar aus unserer Sicht immer noch völlig ungenügende Bedingungen; aber die Hunde werden zumindest etwas besser versorgt und nach einiger Zeit hatte Darik sich auskuriert.



 

Er galt nun als gesund und hätte eigentlich wieder in seinen Zwinger zurückkehren müssen. Dort wäre er aber, wegen der fehlenden Hygiene und der mangelhaften Ernährung, bald aufs Neue erkrankt. So machten seine Betreuer sich verzweifelt auf die Suche nach einem der heiß begehrten, raren  Pensionsplätze und fanden ihn schließlich auch.

 

Ein solcher Platz ist sehr teuer, aber die Freiwilligen versuchen Monat für Monat, das Geld hierfür irgendwie aufzutreiben – wenn alle Stricke reißen, notfalls aus der eigenen Tasche. In der Pension ist Darik zwar in Sicherheit und auch gesund - nur glücklich ist er dort nicht.



 

Denn auch hier hockt er die meiste Zeit allein in seinem Zwinger, hat nur selten Gelegenheit, sich die Beine zu vertreten und mit Hundefreunden zu spielen. Menschliche Nähe, Ansprache und Streicheleinheiten sind ebenfalls dünn gesät.

 

Dabei ist Darik ein hübscher und überaus freundlicher Hundejunge, der die Menschen gern hat und sich mit seinen Artgenossen bestens versteht. Er läuft brav an der Leine, kennt durch die Klinikbesuche das Autofahren und die lauten Geräusche am Rande von Moskaus verkehrsreichen Straßen.

 

Leider blieb ihm bisher das behütete Leben in einer eigenen Familie versagt. Darik ist noch jung, er möchte noch viel erleben, Neues erkunden und an der Seite seiner Menschen die Welt entdecken.




Vielleicht würden Sie dem lieben Burschen gern diesen Herzenswunsch erfüllen? Dann scheuen Sie sich nicht und melden Sie sich bitte bei uns. Vielen, lieben Dank!

 

Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".

 

 

Darik auf dem Weg zur Klinik zur Untersuchung:

 

 

 

Darik beim Gassi:

 

 

 

 

 

Vermittlerkontakt/Fragen:


Ulrike Worringer

Tel.: 0171-1817071

eMail: Ulrike.worringer@procanes.org


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WENN DER ERSTE BLICK TRÜGT



Wie muss es sich anfühlen, wenn sich die Tore eines riesengroßen Shelters hinter einem kleinen Welpen schließen. Auf den ersten Blick verspricht es Wärme und Sicherheit, auf den zweiten Blick verrät es Einsamkeit.


DUKE kam bereits als kleiner Welpe in das russische Shelter „Kozhuhovo“. Nie hat er ein Leben in Freiheit mit all seinen „Macken“ und „Freuden“ erleben dürfen. Sein einziges Zuhause ist ein kleiner Außerzwinger. Und das seit mehr als 10 Jahren, dabei ist er so ein freundlicher und menschenbezogener Hund.


Einmal in der Woche kommt seine große Stunde… dann darf er mit seinen Betreuern und den Hundekumpels in den großen Auslauf. Dort zeigt er sich immer sehr verträglich, aber er sucht auffallend die Nähe „seines Menschen“. DUKE fehlt einfach die Zuneigung und die Liebe. Er hat vermutlich nie etwas Schlechtes erlebt, denn er war ja in Sicherheit in diesem Shelter und genau die Menschen, die ihm einmal in der Woche etwas Abwechselung bringen, sind sein Lebensinhalt.


Das Leben dort ist hart… Sommer wie Winter. Im Sommer brennt die Sonne erbarmungslos, und die Hunde versuchen, einen begehrten Schattenplatz zu ergattern – im Winter sind es die eisigen Temperaturen, die alles einfrieren lassen. Eine kleine Holzhütte – mit viel Glück mit Stroh ausgelegt – ist der einzige Schutz. Für Duke ist es dort bereits der 11. Winter… ohne Aussicht auf Hoffnung.




Ein großer, alter und dazu noch schwarzer Hund…. Und schon sinken die Vermittlungschancen gen Null! In Russland wird Duke keine großartigen Chancen mehr haben. Viel zu viele sind schon an seinem Zwinger vorbei gegangen – ohne überhaupt einen zweiten Blick auf ihn zu werfen. Insbesondere die Vermittlung von älteren und schwarzen Hunden ist immer sehr schwer, aber Duke hat nie etwas falsch gemacht… er war einfach zur falschen Zeit am falschen Ort.


Wir sind aber davon überzeugt, dass für diesen lieben Rüden irgendwo die richtigen Menschen warten. Menschen, die bereit sind, einem Hund, der in seinem gesamten Leben nie die Sonnenseiten kennen lernen durfte, zu zeigen, was es heißt, wenn man geliebt wird. Menschen, die bereit sind, Duke langsam und sicher in ein Leben zu führen, dass er irgendwann aus vollem Herzen genießen darf.


Für Duke wünschen wir uns, dass er irgendwann auf einem Kissen liegt und ganz tief ausatmet und man sofort weiß, dass er jetzt zu Hause angekommen ist.


Dieser hübsche Rüde hat ein Leben mit viel Liebe verdient und er könnte – wenn es Menschen gibt, dessen Herz er berührt – schon zeitnah geimpft, gechipt und kastriert reisen. Mit seinen Artgenossen versteht sich Duke gut und er hätte bestimmt nichts gegen eine nette bereits vorhandene Hündin einzuwenden. Duke kann sogar schon ein wenig an der Leine zu laufen. Wie er sich gegenüber Katzen verhält, können wir leider nicht zuverlässig testen.


Wir bitten um Verständnis, dass wir Duke, wie all unsere anderen Hunde auch, nur auf eine Endstelle vermitteln.


Bei ernsthaftem Interesse wenden Sie sich bitte an unsere Team-Kolleginnen. Vielen, lieben Dank!


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OH, WANN KOMMST DU?



YALIA


Hündin, geb. 2018

kastriert, geimpft, gechipt


"Begrenzt durch Gitterstäbe und gefangen in Monotonie, träume ich von einer Zukunft, in der ich spielen und frei sein kann!"

 

Auch Yalias Leben begann, wie das Leben ihrer Schwestern Tropkhen und Tulsa, im März 2018. Bereits im Alter von 4 Wochen waren die Schwestern Waisen und wurden in das große Shelter Kozhuhovo bei Moskau gebracht. Kaum geboren, drohten sie in der Masse an Hunden dort einfach unterzugehen.


Nach der kurzen, noch vergleichsweise „guten“ Zeit als Welpen im Shelter kamen sie in den Bereich zu den erwachsenen Hunden. Von da an waren sie einfach nur noch drei Hund unter etwa 3000 (so viele ungewollte und ungeliebte Hunde beherbergt das molochartige Moskauer Shelter zurzeit). Damit begann ihr Kampf gegen das Vergessenwerden - ein Kampf, den andere für sie führen müssen.

 

Da sind zum einen die freiwilligen Helfer; junge, idealistische Menschen, die einmal in der Woche das große Hundegefängnis besuchen und ihren Schützlingen Liebe, Aufmerksamkeit und wohl auch das eine oder andere selbst bezahlte Leckerchen schenken. Sie zeigen den Hunden,  dass sie nicht völlig vergessen sind, da draußen in einer Welt, in der es für viel zu viele Hunde viel zu wenige Zuhause gibt. Sie versuchen, ihnen das Laufen an der Leine beizubringen und sie auf ein Leben in einer Familie vorzubereiten, so gut es unter diesen Bedingungen eben geht.



 

Die drei Schwestern – allesamt dem Menschen sehr zugetan - sehnten sich so sehr nach ihren Bezugspersonen, dass sie jedes Mal nach dem Abschied Rabbatz an den Gitterstäben machten. Doch es half nichts. Auch für sie gab es keine Ausnahme, sie blieben allein für die kommenden 167 Stunden.

 

Yalia ist die verspielteste der drei Hundeschwestern. Sie ist sehr menschenbezogen und kommt auch mit ihren Artgenossen wunderbar zurecht. Ihren Zwinger teilt sie sich mit dem ebenfalls jungen Bonya. Beide gehen gern an der Leine spazieren, auch wenn es nur die kleine Runde im Shelter ist. Begleitet werden sie dabei von einem nie enden wollenden Gebell unfassbar vieler Hunde; doch wenigstens kann Yalia so ihrem tristen Alltag, dem sie seit dem Welpenalter ausgeliefert ist, für einen Augenblick entfliehen. Dann wird im Winter im Schnee gespielt oder im Sommer im Wasser geplanscht. Viel zu selten hat sie als junge Hündin die Möglichkeit, sich einmal so richtig auszutoben.

 

Nach diesen kurzen Zeiten des Glücks geht es zurück in den engen, kargen Zwinger. Dann heißt es warten und hoffen, dass die Zeit der Langeweile zwischen den Besuchen der Betreuer möglichst schnell vorbeigeht und Yalias Leben zeigt sich erneut von seiner dunklen, unbarmherzigen Seite.

 


Manchmal hat Yalia auch Glück und darf außerhalb des Shelters in Aktion treten; wie am vergangenen Wochenende, als sie im Auto mit nach Moskau fahren durfte, um einen Futtershop zu besuchen. Dort hat sie ein wenig Extrafutter für sich und ihre Hundefreunde gewonnen. Sie hat den Ausflug mit Bravour gemeistert.



 

Yalia hat sich mit ihrem Dasein im Shelter abgefunden, sie kennt es ja nicht anders. Sie weiß nicht, dass es da noch etwas anderes geben könnte: ein Leben in einer Familie, mit gutem Futter, weichen Hundebettchen, langen Gassigängen und vielen Streicheleinheiten – nicht länger als Niemandshund, sondern als ein geliebtes Familienmitglied.


 Wir möchten Yalia nur allzu gern zu dieser Familie und diesem neuen, bunten Leben verhelfen. Sie wartet schon viel zu lange im Shelter auf ihre Chance. Sie hat doch noch gar nicht wirklich gelebt und wartet schon so lange im Shelter auf ihre große Chance. Vielleicht findet sie hier ihren Menschen mit dem sie schon bald für immer gemeinsam durch dick und dünn gehen kann!

 

Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".

 

 

Yalia im Schnee:

 

 

 

Yalia und Bonya im Schnee:

 

 

Yalia und Bonya beim gemeinsamen Gassigehen:

 

 

Vermittlerkontakt/Fragen:

Ulrike Worringer

Tel.: 0171-1817071

eMail: Ulrike.worringer@procanes.org


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GLAUBEN AN DAS GUTE IM MENSCHEN




Manchmal vergehen die Jahre
und du bleibst einfach zurück...

Zhuk kam im Oktober 2014 ins Shelter "Kozhuhovo". Da war er ungefähr ein Jahr alt. Seine Betreuer vermuten, dass er bis dahin ein Zuhause hatte, denn er war bereits kastriert.

Die Freiwilligen gaben ihm den Namen Zhuk, was so viel bedeutet, wie Käfer". Ein süßer, liebevoller Name, doch geholfen hat er ihm nie. Die Jahre zogen vorbei, während Zhuk dort blieb, wohin er damals abgeschoben wurde – im riesigen Shelter "Kozhuhovo" in Russland.

Warum er ins Shelter kam, kann keiner so genau sagen. Vielleicht wurde Zhuk zu groß. Vielleicht ist seine Familie umgezogen und er durfte nicht mit. Vielleicht war der agile Zhuk auch einfach nicht das, was sich sein Besitzer erhofft hatte. Viele Fragen, aber Zhuk wird uns darauf leider keine Antwort geben können. Das Einzige, was wir wissen, ist, dass sich seit 2014 niemand für ihn interessiert hat. Niemand ist an seinem Zwinger für ihn stehen geblieben.




Dabei ist Zhuk so gern mit den Menschen zusammen. Wenn seine Betreuer zu ihm kommen, dann springt er an ihnen hoch, freut sich über jede Aufmerksamkeit.


Er hat seinen Glauben an das Gute im Menschen bis heute nicht verloren; den Glauben an ein eigenes Zuhause auch nicht. Seine Lebensfreude konnte der graue Shelteralltag bis heute nicht zerstören. Noch ist das Strahlen in seinen Augen nicht erloschen.




Aber wie lange wird er diese Freude noch für sich bewahren können? Wie lange wird er noch freudig mit seinen Leidensgenossen im Auslauf spielen? Wie lange noch wird Zhuk den Glauben an ein eigenes Zuhause aufrecht erhalten können?




Zhuk ist in Russland einer der Hunde, die es schwer haben, adoptiert zu werden. Er ist schwarz, für eine Stadtwohnung zu groß, und er ist kein Welpe mehr. Dabei wäre es für den freundlichen und agilen Rüden das Schönste, endlich ein eigenes Zuhause zu haben. Bei einer Familie, die in ihm einen wundervollen, schwarzen Begleiter für lange Spaziergänge oder auch gemütliche Abende auf dem Sofa sieht.


Denn einmal die Woche für eine Stunde im Auslauf seine Betreuer zu sehen, das ist für Zhuk einfach zu wenig. Er möchte sich bewegen und bei seinen Menschen sein - und nicht die meiste Zeit in einem engen Zwinger verbringen.


Daher hoffen wir, dass Zhuk hier gesehen wird. Es einen Menschen gibt, der sein Herz für ihn öffnet und ihm endlich ein Zuhause gibt.


Zhuk ist ein ca. 50 cm großer Rüde. Geschätztes Geburtsjahr ist 2013. Er ist kastriert, geimpft und gechipt. Er kennt die Leine und freut sich immer auf einen Spaziergang. Mit den anderen Hunden in seinem Sektot versteht Zhuk sich gut, spielt mit ihnen und geht Streitereien aus dem Weg. Ob er mit Katzen verträglich ist, kann leider im Shelter nicht getestet werden. Dem Menschen gegenüber ist Zhuk stets freundlich und aufgeschlossen.




Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir für Zhuk ausschließlich eine Endstelle suchen. Gerne darf auch bereits ein Hund im Haushalt leben.


Bei ernsthaftem Interesse wenden Sie sich bitte an unsere Team-Kolleginnen. Vielen, lieben Dank!


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GLÜCK - UNGLÜCK ODER: GLÜCK IM UNGLÜCK?



MONYA

Hündin

45 cm Schulterhöhe

geb. ca. 2014

Zwingernummer: B 219

sucht ein Zuhause auf Lebenszeit

 

MONYA wurde 2014 in ein Leben hinein geboren, das im Grunde keinen Platz für sie hatte. Da gab es niemanden, der sich über ihre Ankunft gefreut, anständiges Futter und ein weiches Bettchen für sie bereitgehalten – sie vor allem aber mit Liebe und Fürsorge umgeben hätte. Stattdessen musste sich das Welplein allein in der großen, kalten, gleichgültigen Welt zurechtfinden und irgendwie durchschlagen. Es dauerte jedoch nicht lange, da schrumpfte diese Welt zusammen: Das winzige Hundekind wurde eingefangen und im Oktober ihres Geburtsjahres ins Shelter Kozhuhovo gebracht.


Glück oder Unglück? Wir meinen, es war von beidem ein bisschen. Zwar blieb die Welt für Monya weiterhin gleichgültig und kalt; in dem riesigen Tierheim (welches den Namen kaum verdient) interessiert sich keiner für das Schicksal eines einzelnen Hündchens. Aber zu ihrem Glück zog Monya noch vor Winterbeginn in das Shelter ein. Denn russische Winter sind nicht nur bitterkalt, sie dehnen sich auch endlos lang. Monya hätte diese unbarmherzige Jahreszeit, im Freien auf sich selbst gestellt, niemals überlebt. 




So befand sie sich sie vorerst in Sicherheit – und bestimmt würde schon bald ein schönes Zuhause für sie gefunden werden, süß und niedlich, wie sie war! Jedoch leider weit gefehlt. Menschen gingen an ihrem Zwinger vorbei, aber niemand schenkte ihr Beachtung oder würdigte sie gar eines zweiten Blickes. Monya gehört mit ihren kurzen Beinchen zu den eher kleinen Hunden im Shelter; das macht es für sie noch schwieriger, gesehen zu werden. In der Masse der meist viel größeren Hunde geht sie schlicht und einfach unter, und so sitzt sie noch immer wartend und traurig hinter Gittern.


Dabei hat Monya sich im Laufe der Zeit zu einer durchaus hübschen, vor allem aber äußerst lieben und freundlichen Hündin entwickelt, die den Menschen sehr zugetan ist. Sie zeigt sich aufgeschlossen und lernwillig und ist eine der wenigen im Shelter, die mit einem Ball oder anderem, von den Betreuern spendierten Hundespielzeug etwas anzufangen wissen. Halsband und Geschirr hat sie bereits kennengelernt und läuft bei kurzen Spaziergängen auf dem Sheltergelände artig an der Leine. Auch ihren Artgenossen gegenüber zeigt sie sich kameradschaftlich und nutzt die wenige Zeit im Freilauf zu ausgiebigem Toben und Spielen.




Manchmal bringen die Freiwilligen sogar ihre Kinder mit ins Shelter. Das finde ich persönlich ganz besonders schön; denn in einem Land, in welchem die Tiere generell auf der Werteskala  zuunterst stehen und Hunde höchstens als schmückendes Accessoire etwas gelten (allerdings nur, solange sie klein und niedlich sind) – in einem solchen Land ist es so wichtig, der nächsten Generation ein Gefühl dafür zu vermitteln, dass auch die Tiere eine Seele haben, Schmerz und Freude empfinden wie wir und unser Leben um vieles bereichern können. Nur wenn das gelingt, wird sich irgendwann vielleicht für unsere tierischen Brüder und Schwestern etwas zum Besseren hin verändern.


Die zutrauliche Monya freut sich jedes Mal wie eine Schneekönigin über den Besuch der Kinder. Sie lässt sich gern von ihnen streicheln, tollt mit ihnen herum und nimmt die mitgebrachten Leckerchen stets äußerst behutsam und vorsichtig aus den kleinen Händen entgegen.


Liebe, kleine Monya! Mit 7 Jahren bist Du immer noch jung genug, um all das zu lernen, was ein Hund wissen und können sollte, was Dir jedoch bisher verschlossen blieb. Ich wünsche Dir innigst, dass Dich schon bald die Glücksfee küsst und Du entdeckt wirst von netten Menschen, die Deinen goldenen Charakter zu schätzen wissen, die in Dir ihren Traumhund sehen und Dich in ihrem Leben willkommen heißen!



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GLANZLICHTER



ZORIK

Rüde

45 cm Schulterhöhe

geb. ca. 2015

Zwingernummer: D 29

geimpft, gechipt, kastriert

 

Ach nein, doch nicht schon wieder einer! Nicht noch ein schwarzer, unscheinbarer, obendrein leicht angegrauter Rüde, wie sie zu Tausenden in den Sheltern und Tötungen dieser Welt sitzen und vergebens auf ein Wunder hoffen: Darauf, dass sie gesehen werden von gutherzigen, mitfühlenden Menschen, die sie aus ihrer Gefangenschaft befreien und vor dem sicheren, oft gewaltsamen Tod bewahren.


Wie unzählige vor und leider Gottes auch nach ihm, kam Zorik bereits als etwa 12 Wochen junger Welpe ins Shelter; auf der Straße eingefangen von den Hundefängern – was aus seiner Familie geworden ist, weiß niemand.




So ein russisches Tierheim ist wahrhaftig kein geeigneter Ort für ein verspieltes, unbedarftes Hundekind, an dem es fröhlich aufwachsen und gedeihen könnte. Tagsüber kehrt dort niemals Ruhe ein. Der Lärmpegel, verursacht durch das unaufhörliche, verzweifelte Gebell von 3.000 Hunden, erscheint schon für unsere Ohren unerträglich – erst recht für das viel feinere Hundegehör. Etliche der Hunde machen sich durch das fortwährende Bellen die Stimmbänder kaputt; wie unsere Wendy, deren Stimme sich anhört, als hätte sie mit Whisky oder Reißnägeln gegurgelt.


Bewegung ist auf gerade 3 qm, die sich drei, manchmal sogar vier Hunde teilen müssen, praktisch unmöglich. Den einzigen Schutz vor Wind und Wetter bietet eine grob gezimmerte Holzhütte, in der sich immer höchstens zwei Hunde gleichzeitig eng zusammenrollen können. Gefressen und getrunken wird aus Blecheimern, wobei das minderwertige Futter höchstens dick, aber nicht satt macht und das Wasser häufig schal und abgestanden ist. Da es nur wenige funktionierende Wasserleitungen gibt, die noch dazu im Winter regelmäßig einfrieren, müssen die Hunde Schnee fressen, um ihren Durst zu stillen. Liegt kein Schnee, haben sie Pech. Zahlreiche, vor allem ältere und kranke Hunde, sterben nicht nur im Sommer an Austrocknung.




Zorik hat sich in die Umstände gefügt und erträgt sein Schicksal irgendwie. Sein Zuhause ist seit nunmehr sechs Jahren sein kleiner Außenzwinger, der manchmal tagelang nicht gereinigt wird, weil die Arbeiter zu faul sind (allerdings werden sie auch jämmerlich schlecht bezahlt) und niemand sie kontrolliert. Schwer zu ertragen für alle Hunde ist der andauernde Stress auf der einen, die bohrende Langeweile auf der anderen Seite. Hinzu kommt die ständige Furcht vor Tritten und Schlägen.


Ein kleines Licht fällt in Zoriks Schattendasein, wenn die Freiwilligen einmal pro Woche das Shelter besuchen. Dann darf er für ein paar Minuten sein Gefängnis verlassen, Artgenossen treffen und mit viel Glück ein bisschen menschliche Aufmerksamkeit genießen. Er verträgt sich gut mit allen Hunden, aber er zieht die Gesellschaft der Betreuer doch vor. Leider währt sein Glück immer nur kurz. Nach einer Stunde müssen er und anderen Hunde zurück in ihre Zwinger uns wieder eine Woche warten.




Möchten Sie gern verhindern, dass Zorik für immer an diesem schrecklichen Ort ausharren muss? Vielleicht suchen Sie ja gerade nach einem Freund fürs Leben? Dann geben Sie dem ruhigen, zurückhaltenden Hundemann doch eine Chance. Noch ist Zorik jung genug, um alles zu lernen, was Sie ihm beibringen wollen und er wird Ihre Mühe, Ihr Verständnis, Ihre Geduld mit seiner Liebe und unverbrüchlichen Treue reich belohnen.



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Nickname 06.11.2022, 12.27| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: ZORIK, Sein Zuhause, ist seit nunmehr sechs Jahren, sein kleiner Außenzwinger, der manchmal tagelang, nicht gereinigt wird , weil die Arbeiter zu faul sind, (allerdings werden sie auch jämmerlich schlecht bezahlt), und niemand sie kontrolliert.,

BALSAM FÜR DIE GEBROCHENE SEELE



KORI


Hündin

13 Jahre alt (geb. Mitte 2008)

 55-60 cm Schulterhöhe

kastriert, geimpft, gechipt

 

 

"Gibt es vielleicht irgendwo doch noch jemanden für mich, der die dunklen Schatten von meiner Seele nimmt und mich nach Hause in Sicherheit bringt?"

 

Kori lebt seit 2011 im Shelter Kozhuhovo. Das bedeutet nicht weniger als zehn Jahre vergebliches Warten, vergebliches Hoffen. 

 

Das Leben im Shelter ist hart. Unbarmherzig beugt es jede Hundeseele, denn irgendwann siegt die Hoffnungslosigkeit – so auch über die scheue Kori.



 

Lange hat es gedauert, bis Kori sich getraute, die kleine Holzkiste in ihrem Zwinger zu verlassen. Und bis heute zeigt sie praktisch keinerlei Gefühlsregung weder Freude, noch Abwehr – Kori lässt alles willenlos über sich ergehen. Nur wenn man in ihre bernsteinfarbenen Augen schaut, erkennt man darin ihre abgrundtiefe Traurigkeit und die ganze Last ihres schweren, entbehrungsreichen Lebens.



 

Kori ist hinter den Sheltermauern zur Seniorin geworden. Dort gibt es jedoch keinerlei Sonderbehandlung für die Alten - und für eine schwarze, hochbetagte Hündin erst recht keine Chance, unter dreitausend Leidensgefährten irgendwie aufzufallen oder gar jemandes Herz zu gewinnen.

 

Einzig die freiwilligen Helfer, die am Wochenende ins Shelter gehen, um den Hunden das Leben dort wenigstens für kurze Zeit ein wenig erträglicher zu machen, sehen diese überaus liebe Hündin und ihr bitteres Los. Sie baten uns um Hilfe, um vielleicht doch noch ein Gnadenplätzchen für Kori zu finden.

 

Kori ist eine bedächtige und zurückhaltende Hündin. Stellt man sich auf sie ein, dann wagt sie es, zaghaft Kontakt aufzunehmen. Gern schaut sie sich ihr Gegenüber zunächst in aller Ruhe an und beginnt irgendwann damit, vorsichtig zu schnuppern – ein Zeichen dafür, dass das Eis ganz allmählich bricht. Ihre Betreuerin sagt, behutsame Gesten und ein sanfter Umgang tun Koris gebrochener Seele sichtlich gut.



 

Kori bei einem kurzen Spaziergang an der Leine mit ihrer Betreuerin durch die Sheltergänge:

 

 

Das Video ist schon 3 Jahre alt, denn leider gibt es diese Möglichkeit für einen einzelnen Hund nur selten.

 

Für Kori suchen wir ein ruhiges Zuhause mit geregeltem Tagesablauf bei lieben und verständnisvollen Menschen, bereit sind, ohne große Erwartungen ihr Herz an einen dreizehnjährigen Hund zu verschenken. Ein netter und souveräner Hundefreund an ihrer Seite wäre für Kori eine große Hilfe, um sich im neuen Heim einzugewöhnen und in einem Leben zu orientieren, von dem sie bis dahin nicht einmal träumen durfte.

 

Kori verhält sich Menschen gegenüber freundlich und lässt sich gern von ihren Betreuern streicheln. Wenn sie sich für die betagte Hundedame entscheiden sollten, geben Sie ihr bitte Zeit, um Vertrauen zu Ihnen zu fassen. Mit ihren Artgenossen hat sich Kori stets gut vertragen. In all den vielen Jahren kam es von ihrer Seite niemals zu einem Zwischenfall.



 

Die Ausreise und Vermittlung (nur innerhalb Deutschlands) erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".

 

Für Kori suchen wir ausschließlich ein endgültiges Zuhause.

 

Liebe Kori, aus tiefstem Herzen hoffe ich, dass es auch für Dich noch den einen Menschen gibt, bei dem Du Dich geborgen fühlen darfst und für den Du etwas ganz Besonderes bist.



 

Vermittlerkontakt/Fragen:

 

Daniela Bansche

Tel.: 05371-687266

eMail: d.bansche@gmail.com

fb.me/Chance.fuer.Shelterhunde

Nickname 06.11.2022, 12.27| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: KORI, Mit ihren Artgenossen, hat sich Kori, stets gut vertragen., In all den vielen Jahren, kam es von ihrer Seite, niemals zu einem Zwischenfall.,

MANCHMAL HAT MAN KEINE WAHL


STYOPKA

 

Rüde

geb. 2009

50-55 cm Schulterhöhe

kastriert, geimpft, gechipt

Körbchen für immer gesucht

 

 

Lieber Styopka! Wenn ich Deine Fotos anschaue, dann stellt sich mir unweigerlich die Frage: Wie ist es möglich, dass Du – ein Bild von einem Hund - nach unfassbar langen zwölf Jahren immer noch sehnsuchtsvoll auf den einen, DEINEN Menschen wartest, der Dich für sich entdeckt und Dir ein eigenes, schönes Zuhause schenkt?


Ich habe Deine Betreuerin gefragt. Sie zuckte resigniert mit den Schultern und stellte mir eine Gegenfrage: „Why do thousands of other beautiful dogs not find a home?“ (Warum finden Tausende anderer schöner Hunde kein Zuhause?) Außerdem seist Du inzwischen stolze zwölf Jahre alt und wer interessiere sich in Russland für so einen betagten Hund? So will ich mir denn alle Mühe geben und mein Bestes tun, um vielleicht hier bei uns in Deutschland für Dich ein Heim bei freundlichen Menschen zu finden, mit denen Du Deinen Lebensabend verbringen darfst.

 

Der im Jahr 2009 geborene STYOPKA hielt als winziges Welplein seinen Einzug in das gigantische Moskauer Shelter Kozhuhovo. Noch ehe sein Leben so richtig begonnen hatte, schien sein Schicksal bereits besiegelt: Eingesperrt hinter rostig-grünen Gittern, unbeachtet als einer von Dreitausend, sich selbst überlassen und ohne jede Hoffnung, diesem fürchterlichen Ort je wieder zu entrinnen. Notgedrungen arrangierte sich der liebenswerte, umgängliche Hundemann mit seinem Schicksal; er kannte es ja von klein auf nicht anders und es blieb ihm auch keinerlei Wahl. 



 

Als die Coronapandemie im vergangenen Jahr die Ausreise der Hunde massiv erschwerte und die Vermittlungen drastisch zurückgingen, füllten sich die ohnehin schon überbelegten Zwinger mit immer mehr verlassenen und verstoßenen Seelen. In Russland und anderen Ländern der Welt befürchteten die Menschen, ihre Haustiere könnten sie mit dem Virus anstecken. Das ist zwar wissenschaftlich widerlegt (der umgekehrte Weg, also die Übertragung vom Menschen auf das Tier gilt sogar als wahrscheinlicher) aber Sie wissen ja, wie hartnäckig sich Gerüchte halten – auch und ganz besonders die falschen. Und selbst wenn sie stimmten – wir würden eher zusammen mit unseren treuen Wegbegleitern in Quarantäne gehen, als uns von ihnen zu trennen.

 

Jedenfalls führte diese Furcht dazu, dass noch mehr Hunde und Katzen ausgesetzt wurden als normalerweise, sodass am Ende statt der üblichen drei oder vier bis zu sechs große Hunde auf kleinstem Raum (dreieinhalb Quadratmeter beträgt die Zwingergröße) zusammengepfercht saßen. Der empfindsame Styopka litt zunehmend unter den rauen Bedingungen. So beschloss seine Betreuerin, den süßen Burschen aus dem Shelter zu holen und in einer Pension unterzubringen, die sie aus eigener Tasche bezahlt. Für die junge Frau bedeutet das ein großes persönliches finanzielles Opfer, den Pensionsplätze sind rar und alles andere als billig. 


Man darf sich diese Pensionen vorstellen wie kleinere deutsche Tierheime: Den Hunden geht es dort natürlich besser als im Shelter; sie bekommen ordentliches Futter, Ansprache und Bewegung. Aber auch hier verbringen sie die meiste Zeit in ihrem Zwinger, sind sie sich selbst, ihrer Langeweile und Einsamkeit überlassen.




 

Der einzige Mensch, den Styopka liebt, ist seine Betreuerin; sie war und ist ja auch als einzige jemals gut zu ihm. Sie besucht ihn regelmäßig, nur leider kann sie ihn nicht bei sich aufnehmen; wer eines der Miniapartments in einem Moskauer Wohnsilo von innen gesehen hat, versteht warum. Umso inbrünstiger wünscht sie sich daher ein eigenes Zuhause für ihren Styopka und träumt sie davon, dass gute Menschen sich in den zurückhaltenden, aber äußerst freundlichen Rüden verlieben.

 

Styopka hat in der Pension bereits allerhand gelernt, er wird dort als kluger, aufmerksamer Hund beschrieben. Mit seinen Artgenossen kommt er gut zurecht und spielt gern mit ihnen. Er liebt Spaziergänge und genießt menschliche Nähe und Aufmerksamkeit.

 

Styopka begrüßt seine Betreuerin in der Pension:

 

 

Styopka beim Spielen in der Pension: