<-- script type="text/javascript" src="/social/snowstorm-min.js"> Mitternachtsspitzen - DesignBlog
Mitternachtsspitzen

Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: wund

DRIFT - …HIMMEL VON HÖLLE UNTERSCHEIDEN?



Drift


Rasse: Labrador Mischling

Geschlecht: Rüde

Geboren: Juli 2021

Schulterhöhe: 59 cm




Ein Hund zu sein bedeutet leider nicht selten: Immer wieder Verluste, unbegreiflichen Schmerz und tiefe Trauer ertragen zu müssen. Ihre Welt ist um so vieles kleiner, ihr Leben so viel kürzer als unseres und ihre Ansprüche sind so viel bescheidener; dennoch müssen wir nur allzu oft hilf- und tatenlos zusehen, wie eine immer größer werdende Anzahl von ihnen in die Hölle namens Canile geschickt wird.





Und selbst das lässt sich noch steigern, wenn so eine bemitleidenswerte Kreatur mitten im härtesten Kampf ihres Lebens steht, so wie unser Drift. Er leidet an einer schweren und äußerst zerstörerischen Form der Leishmaniose und hat gerade einen schlimmen Rückfall. Sein geschundener Körper ist von der Krankheit gezeichnet: Haut, Ohren und sogar seine Augen sind mit dicken Krusten bedeckt; sein Blick wirkt trüb und wir befürchten, dass er inzwischen erblindet ist. Auch seine Pfoten sind wund, geschwollen und bluten.






Es zerreißt uns das Herz, ihn so dahinsiechen zu sehen. Vielleicht fragen Sie jetzt, warum erlöst man den armen Kerl nicht von seinen Leiden? Es ist so, dass Hunde in italienischen Lagern nicht eingeschläfert werden dürfen. Immerhin geht es hier um ein Milliardengeschäft. Es war schon ein großes Zugeständnis seitens der Berteiber, dass unsere Tierschutzfreunde ihn medizinisch versogen durften - natürlich auf deren eigene Kosten. Leider spricht Drifts Körper bisher auf keine Behandlung wirklich an. Die Bilder, die seinen gegenwärtigen Zustand zeigen, sprechen eine deutliche und eindrückliche Sprache.





Aber das ist längst nicht alles, was unser lieber Drift durchleben und -leiden musste. Mit gerade drei Monaten wurden er und sein Brüderchen Dobbie ins Hundegefängnis gesperrt. Niemand weiß, woher die beiden kamen und wo ihre Mama war. Wenigstens hatten sie sich und gaben sich gegenseitig etwas Halt. Doch dann starb der kleine Dobbie, und unser Drift blieb verlassen zurück. Er hatte nicht nur seine Freiheit und seine Familie verloren, sondern musste immer wieder mitansehen, wie neue Mitgefangene in seine Zelle kamen und sich nach einiger Zeit aufmachen durften in ein neues, richtiges Zuhause. Nur er, der schwarze Labradormischling, der sich mit allen Artgenossen verträgt, der liebebedürftig und anhänglich ist, wildfremden Menschen vertrauensvoll begegnet und freudig schwanzwedelnd auf sie zugeht, als würde er sie schon ewig kennen - er blieb immer zurück.





Trotz allem kämpft Drift weiter, Tag für Tag. Wissen Sie, im Tierschutz muss man manchmal an Wunder glauben. So hoffen wir, dass es irgendwo da draußen jemanden gibt, der diesen Kampf nicht aus der Ferne mit ansehen möchte, der aber auch weiß, was er auf sich nimmt. Wir suchen für Drift einen Platz (möglicherweise bei Ihnen!?), an dem er ein kleines Stück vom Himmel auf Erden kennenlernen darf - denn die Hölle kennt er schon.


<iframe width="560" height="315" src="https://www.youtube.com/embed/BT-1wxtavhM?si=ZWqCuL_Dqutp3Y_8" title="YouTube video player" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>

 

<iframe width="560" height="315" src="https://www.youtube.com/embed/jve4CyYWQ0w?si=phOLL6T6sR6962Z5" title="YouTube video player" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>

Ina Schoenfuss

ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin

 

Telefon
aus Deutschland:

0172 -83 86 015

aus dem Ausland:
+49172 -83 86 015

 

per EMail:

Ina.Schoenfuss@pro-canalba.eu

 

https://www.pro-canalba.eu/

 

https://www.pro-canalba.eu/warum-italien/

Nickname 13.03.2026, 20.10 | (0/0) Kommentare | PL

GEA - EIN HAUCH VON HERZ



Gea


Rasse: Mischling

Geschlecht: Hündin

Geboren: 09.2022

Schulterhöhe: 54 cm


Hallo, liebe Tierfreundinnen und  -freunde!


Wisst Ihr, ob es viel mehr Hunde als Menschen gibt? Weil, wenn es andersherum wäre, dann hätte doch jeder Hund ein Zuhause und dürfte sich versorgt und geborgen fühlen. Ich habe leider keines und Ihr könnt Euch sicher denken, wie ich mich fühle. Ganz allein auf mich gestellt habe ich meine Welpchen geboren, in einer Gegend, die man bestenfalls als Wüste bezeichnen kann; es ist das Death Valley der streunenden Hunde!




Eine liebe Tierschützerin, die gerade auf dem Weg zum Tierarzt war und dabei mit einer Kollegin telefonierte, sah zwei kleine Hundebabies am Straßenrand nach Futter suchen. Sie ist sofort an die Seite gefahren, ausgestiegen und meinen kleinen Mädels, Gin und Grappa, nachgeschlichen zu dem Versteck, in dem wir uns vor der Welt und ihren Gefahren verborgen hatten. Dort hat sie dann auch mich und mein Baby, den Buben Guinness, gefunden. So schnell wie möglich kam ihre Freundin ihr zu Hilfe, um uns einzufangen. Ich hatte eine Heidenangst vor ihnen, aber mein Hunger war größer, so dass ich mich zuletzt doch schnappen ließ. Meine Welpchen waren sehr schwach und ausgemergelt und leisteten keinen Widerstand.






Die ersten Tage hatten wir schreckliche Angst vor den Menschen und der neuen Umgebung. Aber wir merkten schnell, dass uns bei der Tierschützerin in ihrer kleinen Auffangstation kein Leid geschieht. Ich war glücklich zu sehen, wie meine Kinder jeden Tag mehr an Gewicht zunahmen, neugierig ihre Umgebung erkundeten und sich von der Tierschützerin behandeln und nur allzu gern füttern ließen.





Ich selbst bin eine noch sehr junge, schneeweiße Hündin, bescheiden und vom Leben nicht verwöhnt. Es war ein Wunder, dass ich in der ungastlichen Gegend überleben und noch dazu meine Welpchen säugen konnte. Ob der große Hundeengel wohl auch für mich noch ein Wunder übrig hat? Wem darf ich vertrauen und mein treues Herz zu Füßen legen?


Mit dieser Frage grüßt Euch die Gea




******************************


Liebe Leserinnen und Leser! Während andere Hunde glücklich in ihr neues Zuhause reisen, bleibt Gea zurück; immer wieder, Jahr für Jahr. Sogar ihre Welpen, die sie unter erbärmlichsten Bedingungen liebevoll aufgezogen hat, sind inzwischen alle vermittelt und in Sicherheit. Nur Gea wartet weiter im Schatten, leise und ungesehen.




Bei der Tierschützerin, die sich täglich liebevoll um sie kümmert, hat Gea bereits kleine Fortschritte gemacht: In ihrer Nähe bleibt sie ruhig und entspannt, während sie sich bei ihr fremden Menschen eher zurückzieht. Das zeigt, dass dass sie sich nach Vertrauen und Sicherheit sehnt. Dabei drängt sie sich niemandem auf. Sie fordert den Platz nicht ein, den sie so sehr verdient hätte, sondern hofft still, dass ihn jemand ihr eines Tages anbietet.




Wären Sie bereit, der sanften, wunderschönen Gea die Zeit zu geben, die sie benötigt, um Vertrauen zu fassen? Möchten Sie für sie da sein, weil ihr Schicksal Sie berührt und Sie erkennen, welch kostbarer Schatz sich hinter ihrer Scheu verbirgt? Dann melden Sie sich bitte bei ihrer Vermittlerin. Vielen, lieben Dank!



Daniela Koenemann

ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin

 

Telefon
aus Deutschland:

0176 - 24 63 36 19



aus dem Ausland:
+49176 - 24 63 36 19

 

per EMail:

Daniela.Koenemann@pro-canalba.eu


https://www.pro-canalba.eu/

 

https://www.pro-canalba.eu/warum-italien/

Nickname 06.03.2026, 21.09 | (0/0) Kommentare | PL

CAROLITA - GRAUES SCHNÄUZCHEN, HELLER BLICK




Carolita

Rasse: Mischling

Geschlecht: Hündin

Geboren: 2014

Schulterhöhe: 63 cm


Am 4. Oktober 2019 fielen die Kerkertüren hinter Carolita ins Schloss. Damals war die mittelgroße Hundedame fünf Jahre alt, schlank und rank mit weichem, glänzendem Fell. Heute - mehr als sechs endlos lange Jahre später - ist unsere hübsche Carolita wegen des miserablen Futters, das fast nur aus Getreide und irgendwelchen Abfällen besteht und zwar dick, aber nie wirklich satt macht, außerdem natürlich wegen der fehlenden Bewegung ein wenig fülliger geworden. Ihr Zwinger misst ja gerade einmal vier bis fünf Quadratmeter und einen kleinen Spaziergang gibt es nur, wenn es den Tierschützern gnädig gestattet wird, die Hunde zu besuchen. Auch ihr Schnäuzchen zeigt bereits einen leichten Grauschimmmer. Aber der helle Blick aus ihren Bernsteinaugen, welcher den Betrachter oder die Betrachterin direkt ins Herz trifft, ist noch immer derselbe.



 

Für Carolita wird es allerhöchste Eisenbahn, dass sie ihr Gefängnis verlassen und für die Zeit, die ihr noch bleibt, ein Leben führen darf, dasdiesen Namen auch verdient. Wie gern möchte sie für ihre letzten Jahre endlich Hund sein: Spaziergänge unternehmen an der Seite ihrer/ihres Menschen, mit Liebe und Zärtlichkeit überschüttet werden und überschütten, vielleicht noch das eine oder andere Kommando lernen und zeigen dürfen, wie wunderbar sie trotz des Mangels an Gelegenheit an der Leine läufen kann; auf einer weichen Decke schlafen und ordentliches Futter erhalten. Auch ein Leckerlie von Zeit zu Zeit würde ihr herrlich schmecken.



 

Schon seit einer halben Ewigkeit ist Carolita eingesperrt in einer trostlosen Einöde aus Beton und Gitterstäben, ohne jede Abwechslung oder Ansprache. Nur alle Jubeljahre einmal dürfen die mit uns befreundeten Tierschützer sie besuchen. Für einen viel zu kuzen, dafür aber umso wertvolleren Moment darf sie dann mit ihnen nach draußen auf die Wiese. Die Tierschützererzählen uns dann immer, was für eine bildschöne, eindrucksvolle Hündin sie sei, die schon recht ordentlich an der Leine laufe. Sie orientiere sich am Menschen, sei anhänglich, aufmerksam und lerneifrig. Mit Hündinnen verstehe sie sich weniger, mit Rüden grundsätzlich schon; da käme es, wie bei uns auch, auf die Sympathie an. Carolita sei zutraulich und gesellig. Anscheinend konnte sie sich, allen Widrigkeiten zum Trotz, über die ganzen freudlosen Jahre hinweg das Grundvertrauen in die Menschen bewahren.



 

Für Carolita hat bereits der Spätherbst ihres Lebens begonnen. Ihr bleibt nicht mehr viel von dem, was wir Leben nennen. Wir sind Carolitas einzige Chance und Hoffnung, dass sich für sie eines Tages die Gefängnistore öffnen und sie in einen der weißen Transporter einsteigen darf, der sie zu ihrem/ihren weltbesten Menschen bringen wird. Bitte helfen Sie uns, dieses kleine Wunder für sie wahr werden zu lassen.



 

Können Sie sich ein Leben mit Carolita vorstellen, haben Sie schon Hundeerfahrung, ausreichend Platz und auch einen Garten, dann melden Sie sich bitte schnellstmöglich bei Carolitas Vermittlerin. Sollten Sie selbst zurzeit keinen Hund aufnehmen können, dann verbreiten Sie bitte Carolitas Geschichte in Ihrem privaten Umfeld, Ihren sozialen Medien. Gemeinsam haben wir schon viele Hunde gerettet, gemeinsam schaffen wir es auch für Carolita. Unser und narürlich Carolitas Dank ist Ihnen gewiss!

 

 

 

Simone Leitenbauer

ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin


Telefon aus Deutschland: 

0160 -14 43 169


aus dem Ausland: 

+49160 -14 43 169


per EMail: 

Simone.Leitenbauer@pro-canalba.eu


https://www.pro-canalba.eu/

 

https://www.pro-canalba.eu/warum-italien/

Nickname 03.03.2026, 20.49 | (0/0) Kommentare | PL

GRIGOR - UND MANCHMAL GEHEN SIE KAPUTT




Grigor

Rasse: Mischling

Geschlecht: Rüde

Geboren: 12.2021

Schulterhöhe: 42 cm


Kleine Hunde haben im Lager so gut wie keine Chance. Sie werden übersehen, weil sie in der grauen Masse untergehen; und manchmal werden sie kaputtgemacht.

Im vergangenen Dezember wurde Grigor in eine andere Box umgesetzt. Es war ein willkürlicher Beschluss der Lagerbetreiber, ohne Blick auf den Hund und eine krasse Fehlentscheidung, die den kleinen Grigor um ein Haar das Leben gekostet hätte. Denn hier geriet er an einen Rüden, der ihn mehrfach angriff und ihn beharrlich daran hinderte, an das ohnehin viel zu knapp bemessene Futter zu kommen.


Erst als sein erbärmlicher Zustand nicht mehr zu übersehen war, nahm man ihn aus diesem Zwinger. Ich möchte anmerken, dass der andere Hund keineswegs bösartig oder von Naturaus aggressiv, sondern nur hungrig und verzweifelt war und wie all die vielen bedauernswerten Kreaturen in diesem Hundegefängnis ums nackte Überleben kämpfte.


Grigors kleiner Körper war ausgemergelt; außerdem hatte er eine schwere Verletzung am Körper davongetragen - so schlimm, dass die Bilder kaum auszuhalten sind. Ein solcher Zustand kommt nicht über Nacht, dennoch hatte im Lager niemand eingegriffen. 

Heute sitzt Grigor allein in einem Käfig; nicht aus Fürsorge, sondern nur um zu verhindern, dass von den Zuständen in der Hundeverwahranstalt allzu viel nach außen dringt. Für den keinen Grigor bedeutet es lediglich einen kurzenAufschub. Das Leid der Tiere spielt in diesen Lagern keine Rolle, hier geht es nur ums Geld. Zwar wird für Unterbringung und Versorgung gezahlt, doch wieviel - oder wenig – davon bei den Hunden ankommt, kontrolliert keiner.

Seit einigen Wochen
dürfen Tierschützer ihn manchmal kurz besuchen. Sie bringen ihm Futter mit und versorgen liebevoll seine Wunde. Sie bleiben ruhig bei ihm und geben ihm etwas, das im Lager sonst nicht vorgesehen ist: Verständnis, Zuwendung und Zeit.
Ganz langsam und zaghaft spricht Grigor darauf an. Er freut sich, wenn er die Menschen sieht und lässt sich schon leichter anfassen. Er zeigt, dass er kein hoffnungsloser Fall ist, sondern ein zutiefst verletzter Hund, der nur zu gern vertrauen möchte. Aber er bleibt weiterhin angespannt. Ein unerwartetes Geräusch, eine schnelle Bewegung und Grigor weicht sofort zurück. Sein schmächtiger Körper erinnert sich…

Die äußerlichen Wunden sind inzwischen beinahe verheilt und Grigor nimmt allmählich an Gewicht zu. Das ist allein diesen Besuchen zu verdanken und dem Umstand, dass endlich jemand hinsieht.

Uns bewegt die bange Frage: Was wird aus Grigor, wenn man ihn erneut in einen Zwinger steckt, in dem es nicht passt? Wenn er wieder zum Opfer wird und am Ende den Kürzeren zieht? Wenn diesmal niemand hinsieht und ihm im letzten Moment zu Hilfe kommt? Zugegeben, die Bilder seiner Wunde und des kleinen, geschundenen Körperchens sind nur schwer zu ertragen. Sie sollen es auch sein, denn sie zeigen, was passiert, wenn ein kleiner Hund keine Stimme hat und niemand hinschaut. Wie viele wie er verschwinden genau so leise und unauffällig, bis nichts mehr von ihnen übrig ist?

Grigor darf auf keinen Fall dorthin zurück, wo er fast zerstört worden wäre. Was er jetzt braucht, ist kein Mitleid, sondern ein Zuhause. Möchten Sie ihn gern aufnehmen und ihn Schritt für Schritt ins Leben führen? Dann sprechen Sie bitte möglichst bald mit seiner Vermittlerin. Vielen, lieben Dank!



 

Tanja Roth

ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin

 

Telefon
aus Deutschland:

0173 - 67 31 030



aus dem Ausland:
+49173 - 67 31 030

 

per EMail:

Tanja.Roth@pro-canalba.eu


https://www.pro-canalba.eu/

 

https://www.pro-canalba.eu/warum-italien/

Nickname 03.02.2026, 15.41 | (0/0) Kommentare | PL

LEBEN IM (UN)GLEICHGEWICHT: BALANCE


BALANCE


Rüde

55-60 cm Schulterhöhe

geb. ca. 2006

Zwingernummer: B 182

 

Balance fristet seit über 11 Jahren sein trauriges Dasein im russischen Shelter Kozhuhovo. Wie er im Dezember 2010 dorthin kam und wie sein Leben davor ausgesehen hat, ist unbekannt. Vielleicht schlug er sich auf der Straße durch oder er hatte ein Zuhause, in dem er nicht mehr gewollt wurde. Seitdem verbringt er seine Tage hinter Gittern in einem engen Außenzwinger.




Anfangs fürchtete er sich so sehr, dass er sich nicht getraute, sein Gefängnis für den kurzen, wöchentlichen Freigang zu verlassen. Dank der Geduld seiner Betreuer, die ihn als wunderschönen, klugen Hund beschreiben, überwand er irgendwann seine Angst. Notgedrungen nahm er sein Leben an. Er lernte, perfekt an der Leine zu laufen und den Menschen, die er kennt, zu vertrauen. Mit seinen Artgenossen versteht er sich gut, aber er zieht doch die Gesellschaft der Freiwilligen vor, von denen er sich ein bisschen Aufmerksamkeit und Zuwendung verspricht. 




Nun ist Balance im Shelter alt geworden. Die bitterkalten russischen Winter und glühend heißen Sommer machen den Senioren unter den 3000 Hunden stets besonders zu schaffen und mit jedem Jahr, das sie älter werden, haben sie den grausamen Lebensbedingungen weniger entgegenzusetzen. Sie können sie in ihren Zwingern ja praktisch nicht bewegen und müssen bei jeder Witterung fast reglos auf dem harten Boden ausharren.






Niemand weiß, wieviel Zeit dem alten Balance noch bleibt; und der Gedanke, dass er sein Leben eines Tages einfach so beschließen soll, ohne jemals geliebt worden zu sein, lässt uns weinen.  Wir suchen für Balance diesen ganz besonderen Menschen, der ihm ein für seine letzten Monate oder Jahre ein liebevolles Zuhause und ein warmes Körbchen schenkt. Es wird vielleicht ein Weilchen dauern, bis er all die neuen Eindrücke verarbeitet und sich an das gute Leben gewöhnt hat. Aber Balance ist ein kluger Hund und wird auch diese Hürde nehmen. Er braucht nur eine Chance…

 

 



https://www.facebook.com/Chance.fuer.Shelterhunde (Daniela Bansche)


https://www.facebook.com/ProCanesEtEquos (Ulrike Worringer)

Nickname 30.09.2024, 13.29 | (0/0) Kommentare | PL

ICH HOFFE AUF EIN WUNDER FÜR: ROBIN



Robin

Rüde

geb. 2020

65 cm Schulterhöhe

gesund, aber viel zu dünn

geimpft, gechipt, kastriert

bestens verträglich mit Artgenossen

sehr freundlich zu Menschen, die kennt, bei Fremden braucht er ein bisschen Zeit

fröhlich und sehr verspielt

läuft brav an der Leine

Zuhause gesucht,

in dem er sich satt fressen und geborgen fühlen darf


Immer noch fröhlich und verspielt, aber du brauchst (d)ein Wunder!


Casper, dein lieber Bruder, hatte das unglaubliche Glück, vergangenes Jahr das Moskauer Kozhuhovo in Richtung Für-immer-Zuhause in Deutschland verlassen zu dürfen. Er ließ dich zurück, und so musstest du mit deinen über 3000 Leidensgefährten in diesem Januar nach Malinki übersiedeln. 


Seit du im Dezember 2021 in das Hundegefängnis einzogst, gibt es für ihn nur noch ganz seltene Lichtblicke im eintönigen Alltag. Diese besonderen Momente erlebst du immer dann, wenn die Freiwilligen euch sonntags für kurze Zeit im Malinki besuchen dürfen. Sie öffnen eure Zwinger und lassen euch in den Freilauf, gehen mit euch Gassi, wenn die Zeit dafür reicht, üben mit euch das Laufen an der Leine und geben euch das Gefühl, für jemanden wichtig zu sein. Und wer richtig viel Glück hat, der ergattert auch einen oder zwei Löffelvoll des heiß begehrten Nassfutters. 



Du gehörst von Natur aus zu den schlanken Hunden, aber auf den Bildern und in den Filmen sieht man deutlich, dass du viel zu mager bist. Deine Beckenknochen stehen hervor, und deine Rippen kann man auch noch aus der Ferne zählen. Das miserable und immer viel zu knapp bemessene Trockenfutter (hier spart der Asylbetreiber gehörig, um auf eure Kosten seinen Gewinn zu steigern) und der nie enden wollende Stress haben bei dir und vielen der anderen Hunde dazu geführt, dass ihr dramatisch an Gewicht verloren habt. Deswegen ist die Extraportion Dosenfutter, welche euch die freiwilligen Helfer spendieren, wann immer ihr eigenes knappes Budget das erlaubt, für euch mittlerweile überlebenswichtig geworden. 


Abgemagert zum Skelett, nur Haut und Knochen – genauso hat auch unsere Jiny ausgesehen, als wir sie vor drei Jahren aus dem Kozhuhovo adoptierten. Wir mussten sie erst allmählich mit unserem guten Futter bekannt machen und mit winzigen Portiönchen beginnen, sonst streikte ihr Magen. Sie war es einfach nicht gewöhnt, sich nach Herzenslust sattfressen zu dürfen. Es hat eine Zeitlang gedauert und sie ist auch heute noch gertenschlank; aber wenigstens kann man nicht mehr jeden einzelnen Knochen erkennen.  Mittlerweile ist Robin vor Hunger so geschwächt, dass er sich kaum noch auf den Beinen halten kann.




Die Freiwilligen beschreiben dich als netten, umgänglichen Hundejungen, der nur erst seine Schüchterneit überwinden muss. Mit deinen Artgenossen kommst du von Anfang an wunderbar aus und liebst es, im Freilauf mit ihnen zu spielen und zu toben. Da kannst du für ein Stündchen den trüben Tierheimalltag vergessen und einfach Hund sein, bis es heißt, in den nackten Zwinger zurückkehren, um dort eine weitere Woche abzusitzen und auf den nächsten Sonntag zu warten. 


Trotz deiner liebevollen und verspielten Art wird es in deinem Heimatland kein Zuhause für dich geben, das können wir vergessen. Den Menschen dort bist du zu nichtssagend, nicht fein genug: Ein gewöhnlicher Straßenkötermischling und obendrein zu groß für normale Moskauer Wohnungen; eben einer von vielen, für den sich außer deinen Betreuern niemand interessiert. Deswegen hoffen wir, hier bei uns liebe Menschen zu finden, die deine Einzigartigkeit erkennen, dich in ihre Herzen schließen und in ihrer Familie willkommen heißen. Sonst wird es schwer für dich, die nächsten Monate zu überleben; denn du hast keinerlei Reserven und russische Winter sind eisig kalt dauern ewig. 



Möchten Sie für unseren Robin ein Wunder wahr machen und ihm noch vor dem Winter einen gefüllten Napf und ein warmes Körbchen schenken? Dann melden Sie sich bitte bei uns. Vielen, lieben Dank!


Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".


Hier einige Videos von Robin im Shelter Malinki:


Robin - Gassigehen im Shelter


 

Ein wenig Extrafutter für Robin:


 

Robin und das Quietschespielzeug:


 

Robin Gassigehen im Shelter 2


 

Vermittlerkontakt/Fragen:


Ulrike Worringer

Tel.: 0171-1817071

E-Mail: Ulrike.Worringer@T-Online.de


https://www.facebook.com/ProCanesEtEquos/

Nickname 29.09.2024, 18.22 | (0/0) Kommentare | PL

EIN BISSCHEN LEBEN, EIN BISSCHEN LIEBE FÜR: CORA



CORA

Hündin

ca. 3 Jahre alt (geb. ca. 03.2020)

47 cm Scgulterhöhe

geimpft, gechipt, kastriert

gut verträglich mit Artgenossen, freundlich zu Menschen

verspielt, aktiv und neugierig

kennt fast nur das Leben im Shelter

läuft schon brav an der Leine

sucht Geborgenheit und Schutz vor Hunger und Kälte


Gibt es wohl irgendwo auch einen Menschen für mich? Bitte lass mich nicht länger vergeblich warten!


Du warst noch ein Welpe, unschuldig, neugierig und verspielt, als Du im September 2020 zusammen mit Deinen Geschwistern Einzug in das riesengroße, unheimliche Shelter Kozhuhovo bei Moskau halten musstest. Über zwei Jahre lang brachtet Ihr dort zu, gefangen hinter rostig-grünen Gitterstäben. Ein Schicksal, welches Du mit den meisten der mehr als dreitausend dort einsitzenden Hunde teilst; denn nur die allerwenigsten haben das Glück, ein eigenes Zuhause bei lieben Menschen zu finden. Selbst hier bei uns in Deutschland ist es schwer – in Deiner russischen Heimat so gut wie aussichtslos. 


Zu Beginn dieses Jahres wurde das alte Asyl abgerissen, es musste modernen Geschäftshäusern weichen. So wurdet Ihr in das neu erbaute Shelter Malinki umgesetzt. Was den Konstrukteuren bei diesem Bau eingefallen ist, weiß niemand; an euch Hunde wurde dabei jedenfall nicht gedacht: Enge, nur wenige Quadratmeter kleine Zwinger für mehrere Hunde, gebaut aus meterhohen Ziegelmauer, die euch jede Sicht und jeden Kontakt zu euren Mitgefangenen verwehren, die im Winter zusätzlich die Kälte speichern und damit Krankheiten und Erfrierungen Vorschub leisten. Dazu eine winzige Holzhütte, in welche sich die etwas Größeren von euch nur mit Mühe zwängen können. Ein Dach gibt es nicht, sodass Ihr jedem Wetter, eagal ob Dauerregen, brütender Hitze oder eisiger Kälte schutzlos ausgeliefert seid. 



In Russland steht der Winter schon vor der Tür und bald werden die Temperaturen im zweistelligen Minusbereich liegen. Dann wird das immer viel zu knapp bemessene Futter noch weniger werden und frisches Wasser wird es überhaupt keines mehr geben; denn die Arbeiter, die ihre Pflichten ohnehin nicht so genau nehmen, haben dann noch viel weniger Lust, euch wenigstens mit dem Allernötigsten zu versorgen. Für so dünne Hunde wie Dich wird es ein Kampf ums Überleben werden, weil Du kein Gramm zuzusetzen hast.


Der einzige Lichtblick sind die freiwilligen Helfer, die Euch manchmal für ein oder zwei Stündchen besuchen fürfen. Dann gehen sie durch die endlos langen Zwingerreihen der einzelnen Sektoren; sie sehen nach, ob ein Hund krank oder verletzt ist und wenn sie Glück haben, erklärt sich der Tierarzt bereit, diesen zu behandeln. Sie lassen Euch in die Ausläufe, gewöhnen Euch an das Spazierengehen an der Leine, schenken Euch ein bisschen Zuwendung und Zärtlichkeit - kurz, sie geben ihr Bestes, um Euer Dasein etwas erträglicher zu machen. Ohne sie wärt Ihr verloren.


Natürlich reicht die Zeit nie für alle, es sind ja nur um die einhundert Betreuer für mehr als dreitausend Hunde, da bleibt so mancher von Euch auf der Strecke. Das liegt aber nicht an mangelnder Bereitschaft, gern würden Euch viel mehr junge und auch ältere tierliebe Menschen Gesellschaft leisten. Aber das Shelter wurde ganz bewusst an einem Ort errichtet, der mit öffentlichen Verkehrsmitteln kaum zu erreichen ist (es fährt nur zweimal am Tag ein Bus dort vorbei) und nur die wenigsten Freiwilligen verfügen über ein eigenes Auto. Von den Zuständen in dieser Hundeverwahranstalt soll ja möglichst wenig an die Öffentlichkeit dringen. 



Ab und zu bringen Euch die Betreuerinnen und Betreuer auch ein wenig selbstgekauftes und -bezahltes Dosenfutter mit; eine heißbegehrte Delikatesse und für jeden Hund, der einen Löffel von dieser Köstlichkeit abbekommt, ist das wie ein Sechser im Lotto. Ansonsten müsst Ihr mit fadem Trockenfutter vorliebnehmen, das im Wesentlichen aus gekochtem Zeitungspapier und zusammengefegten Resten besteht und praktisch keinerlei Nährwert besitzt. Kein Wunder, dass es im Shelter so viele halbverhungerte, klapperdürre Hunde gibt. 


Durch die Ehrenamtlichen erfuhren wir auch von Dir und wollen nun alles versuchen, um doch noch ein behütetes Zuhause bei gutherzigen Menschen für Dich zu finden. 


Bisher kennst Du so gut wie nichts von der Welt jenseits der Sheltermauern. Deshalb suchen wir für Dich verständnisvolle und geduldige Menschen, die Dir im neuen Zuhause genügend Zeit lassen, um zu staunen, Vertrauen zu fassen und all das Wunderbare kennenzulernen, was das Leben in einer Familie oder bei einem Herrchen/Frauchen zu bieten hat. Zum Glück hat das triste, eintönige Leben Dich noch nicht völlig abgestumpft. Du bist neugierig, verspielt und gelehrig und wirst bestimmt alles schnell begreifen. Ein netter Hundekumpel, von dem Du Dir allerhand abschauen kannst, wäre sich hilfreich für Dich, ist aber absolut kein Muss. 



Vielleicht möchten Sie die liebe, umgängliche Cora gern bei sich aufnehmen und in ihr für die nächsten Jahre einen treue Lebensabschnittsgefährtin (im besten Sinne des Wortes) finden? Dann melden Sie sich bitte bei uns. Vielen, lieben Dank!


In diesem Filmchen sehen Sie Cora beim eifrigen Leinentraining. Sie macht ihre Sache richtig gut:


https://youtube.com/shorts/KXaOPcNneDs


Die Ausreise und Vermittlung (nur innerhalb Deutschlands) erfolgt über den Tierschutzverein Kettenlos e.V.


Vermittlerkontakt/Fragen:


Daniela Bansche

Tel.: 05371-687266

E-Mail: d.bansche@gmail.com


fb.me/Chance.fuer.Shelterhunde

Nickname 29.09.2024, 18.02 | (0/0) Kommentare | PL

EINFACH NUR GLÜCKLICH SEIN! NASTIA



NASTIA


 Hündin

 geb. 2006

 45-50 cm Schulterhöhe

 geimpft, gechipt, kastriert

endgültiges Für-immer-Zuhause gesucht

 

Nach über 13 langen, schweren Jahren in Gefangenschaft möchten meine geschundenen Pfötchen noch über den Boden der Freiheit laufen!

 

Kaum war das riesige Shelter Kozhuhovo im Jahr 2008 eröffnet worden, kam Nastia gemeinsam mit ihrer Schwester Asya hierher. Für uns unvorstellbare 13 lange Jahre mussten sie dort ausharren, bis Asya schwer erkrankte. Daraufhin durfte sie in eine Pension umziehen, in der sie nach nur zwei Wochen verstarb. Ein weiteres, vergeudetes Leben – nur eins von Tausenden.

 

Nastia kämpft sich mit ihren 15 Jahren weiter durch den harten Shelteralltag. Zurzeit hat sie Glück, denn man hat Norris, einen ausgesprochen lieben Leidensgenossen zu ihr in den Zwinger gesetzt. So muss sie wenigstens keine Angst haben, bekommt auch Futter und Wasser ab. Wahrlich nicht viel, aber zum Überleben muss es reichen.

 

Alltagsleben im Shelter bedeutet Zusammenhocken auf engstem Raum, in einem kahlen Zwinger von höchstens 3 Quadratmetern mit Holzboden und einer winzigen Holzhütte, fast immer gemeinsam mit mehreren Schicksalsgefährten. Leben sieht anders aus.



 

Der Rest ist Warten auf die freiwilligen Helfer, die einmal in der Woche ins Shelter kommen versuchen, ihren Schützlingen das Dasein für einige Augenblicke etwas erträglicher zu machen.

 

Sie bringen ihren Hunden selbstbezahltes Extrafutter mit, holen sie aus ihren Gefängnissen und gehen mit ihnen innerhalb der Sheltermauern sapzieren oder nehmen sie mit in den großen Auslauf, damit die Tiere sich die Beine vertreten und ein wenig herumtoben können.



 

So sollen die Hunde für eine oder zwei Stunden ihr trostloses, eintöniges Leben vergessen dürfen und für einen Moment einfach nur glücklich sein.

 

Danach – und das macht nicht nur den Hunden, sondern auch den Betreuern das Herz jedes Mal schwer – geht es unweigerlich zurück in die Zwinger. Dann heißt es wieder warten und hoffen, dass die Woche schnell vergeht und die Betreuer zurückkommen.

 

Schon bald werden die Tage wieder kürzer, der Herbst und der nächste strenge Winter stehen vor der Tür. Es ist fraglich, ob Nastia es schafft, auch noch diesen zu überleben. Die russischen Sommer und Winter können besonders für die Senioren schnell das Ende bedeuten. Im Sommer macht ihnen die oft unerträgliche Hitze, der sie nahezu schutzlos ausgeliefert sind, zu schaffen. Und im Winter haben die alten Körper der beißenden Kälte von -25 Grad oder mehr kaum etwas entgegenzusetzen.



 

Nastia war eine junge, hoffnungsvolle Hündin, als sich die Sheltertore hinter ihr schlossen. Nun, nach unendlich langen Jahren, ist sie alt und verbraucht. Die Chancen, jetzt noch ein Zuhause zu finden, scheinen verschwindend gering. Aber trotz ihres sinnlosen, vergeudeten Lebens hat sich Nastia ein freundliches, den Menschen sehr zugetanes Wesen bewahrt und auch – oder gerade – die Hundesenioren haben noch unendlich viel zu geben an Liebe, Dankbarkeit und Anhänglichkeit.

 

Vielleich sind ja SIE der Mensch mit einem riesengroßen Herzen, der der betagten Nastia ein behagliches Zuhause schenken möchte. Möglicherweise wird die gemeinsame Zeit nur kurz bemessen sein; aber Liebe und Glück rechnen sich schließlich nicht allein nach Jahren.

 

Uns ist bewusst, dass wir für Nastia die sprichwörtliche Nadel im Heuhaufen suchen. Doch manchmal werden Wunder wahr und auf ein solches Wunder hoffen wir.

 

Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".

 

Hier drei Videos von Nastia (auch mit Zwingerkumpel Norris):




 



https://www.facebook.com/Chance.fuer.Shelterhunde(Daniela Bansche)


https://www.facebook.com/ProCanesEtEquos(Ulrike Worringer)

Nickname 01.08.2024, 19.17 | (0/0) Kommentare | PL

FREIHEIT, DIE ICH MEINE... ARIZONA



ARIZONA

 

Hündin

geb. November 2016

55 cm Schulterhöhe

geimpft, gechicpt, kastriert

ihr Traum: frei, doch nicht allein!

 

Deine Betreuerin schrieb uns an mit den Worten: "Arizona ist vielleicht nicht die schönste Hündin, aber ihr Leben im Shelter ist noch härter als das Leben vieler anderer Hunde. Vielleicht findet Arizona ihr Glück in Deutschland bei einer lieben Familie. Hier in Russland hat sie keine Chance, dass sich ihr Leben noch einmal zum Guten wendet".


Nun ja, Schönheit liegt bekanntlich im Auge des Betrachters, und am Ende sollte immer das Herz entscheiden. Ich glaube, dann hast Du doch eine Chance – verdient hast Du sie so sehr.


Geboren wurdest Du im November 2016 und kamst mit Deinen vier Geschwistern schon als Welpe, im Februar 2017, ins Shelter. Ihr Fünf wurdet nach amerikanischen Staaten und Städten benannt: Arizona, Denver, Utah, Texas und Atlanta. Alle lebtet Ihr zusammen in einem Zwinger. Ihr teiltet Euer Schicksal -  die wenigen guten und die vielen schweren, traurigen Stunden. Ihr hattet Euch, gabt Euch gegenseitig Halt. 



Dann, im Jahr 2019 änderte sich plötzlich alles. Du wurdest sehr schnell immer dünner, magertest auf nur 17 Kilo ab, warst nur noch Haut und Knochen. Es begannen langwierige Untersuchungen, an deren Ende feststand: Du darfst das normale Shelterfutter, dessen Qualität unglaublich mies ist, nicht mehr fressen, sondern brauchst Spezialfutter.

Um sicherzustellen, dass Du nur dieses Futter zu Dir nimmst, wurdest Du von den anderen getrennt. Seit nunmehr fast zwei Jahren sitzt Du in einem Isolationszwinger, 1,5 x 1,5 Meter, ohne Kontakt zu anderen Hunden, geschweige denn zu Menschen. Alles, was Dir bleibt, ist eine halbe Stunde in der Woche mit Deiner Betreuerin. Wenn sie Dich dann aus Deinem Zwinger holt, lebst Du jede Sekunde aus; Du rennst, spielst, suchst die Nähe Deiner Betreuerin und freust Dich so sehr, dass Dich endlich jemand beachtet und Du für ein paar selige Augenblicke Deiner Einsamkeit entfliehen kannst. Du tust alles, um ihr zu gefallen, damit sie nur die Zeit vergisst und vielleicht ein wenig länger bei Dir bleibt. So hast Du gelernt, an der Leine zu laufen, und auch das eine oder andere Grundkommando klappt schon recht gut. 



Dieses schreckliche Gefangensein, diese zermürbende Einzelhaft lassen Deine Seele verkümmern und zerstören Dich Stück für Stück. Du bist eine so anhängliche und zärtliche Hündin, die den Menschen liebt und sich nichts sehnlicher wünscht, als ihm nahe zu sein. Auch vermisst Du Deine Artgenossen schmerzlich und sehnst Dich nach ihrer Gesellschaft.


Du bist noch so jung und hättest eigentlich das ganze Leben vor Dir, aber das solltest Du nicht einsam und abgeschlossen von der Welt in einem winzigen Zwinger verbringen müssen. Es wäre einfach wunderbar, wenn Du schon bald Deine eigene Familie finden würdest, die Dir mit viel Geduld und Liebe das herrliche Leben außerhalb von Mauern und Gitterstäben zeigt. Wir tun unser Bestes, um diese besonderen Menschen für Dich zu finden! 



Wenn Sie diese liebe Hündin aus ihrer unverschuldeten Einzelhaft befreien und ihr zeigen möchten, was Leben wirklich bedeutet, dann melden Sie sich bitte bei uns. Vielen, lieben Dank!


Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".


Arizona und ihre Betreuerin:




Arizona rennt im Shelterauslauf:




Arizona in ihrem Zwinger – so lebe ich:




Arizona – quality time:




Vermittlerkontakt/Fragen:


Ulrike Worringer

Tel.: 0171-1817071

eMail: Ulrike.Worringer@procanes.org


https://www.facebook.com/ProCanesEtEquos

Nickname 01.08.2024, 19.17 | (0/0) Kommentare | PL

DETEKTIV SUCHT NADEL IM HEUHAUFEN: SHERLOCK



SHERLOCK

Rüde

geb. Februar 2018

67 cm Schulterhöhe

geimpft, gechipt, kastriert

liebevoll und sanft, sucht er die Nähe ihm vertrauter Menschen,

bei Fremden braucht er ein bisschen Zeit

versteht sich gut mit seinen Artgenossen

kennt schon das Laufen an der Leine

träumt von einem Leben ohne Angst in seiner eigenen Familie


Im September 2018 wurde eine Kiste mit sechs Hundewelpen vor dem Moskauer Shelter Kozhuhovo abgestellt. In dieser kauerten, frierend und verängstigt, du und deine fünf Geschwister. Jahre vergingen, ohne dass sich für einen von euch ein Zuhause gefunden hätte. Das wäre auch einem Wunder gleichgekommen, denn hier wie in vielen anderen Ländern sind die Menschen immer noch sehr abergläubisch und fürchten, dass Hunde mit schwarzem Fell ihnen Unglück bringen könnten. Seit dem Umzug ins neue Shelter Malinki – gebaut weit vor den Toren von Moskau, für viele der Freiwilligen nur noch schlecht oder gar nicht mehr zu erreichen und errichtet auf dem Gelände einer stillgelegten, giftverseuchten Mülldeponie – ist für euch arme Hunde alles noch viel schlimmer geworden.



Anfangs warst du sehr schüchtern und scheu. Das ist verständlich, denn sicher handelte es sich bei euch um den unerwünschten Nachwuchs einer Besitzerhündin und bis zu eurer Entsorgung vor den Sheltertoren hattet ihr nur wenig Schönes erlebt. Dennoch fühltest du dich immer wieder zu den Freiwilligen hingezogen – du spürtest wohl, dass sie es gut mit euch meinten. So lerntest du allmählich, deine Furcht zu überwinden und den Menschen, die du kanntest, zu vertrauen. 


Du bist ein sehr sanfter, ruhiger Rüde, der gut mit anderen Hunden auskommt. Du versuchst nicht, deine Artgenossen zu dominieren, spielst im Auslauf gern mit ihnen und gehst Konflikten aus dem Weg. 



Dies ist dein trauriges Dasein, das einzige, das du bisher kennst: Ein gemauerter, isolierter Zwinger, eine viel zu enge Holzhütte, einmal in der Woche für ein Stündchen spielen, vielleicht bei einem kurzen Gassigehen die Beine vertreten, ein paar Minuten kuscheln und dich in der Nähe der von dir trotz allem so geliebten Menschen geborgen fühlen. 



Vielleicht möchten Sie ja dem stattlichen, schwarzen Sherlock zeigen, dass wir nicht alle zum Fürchten sind und diesen anschmiegsamen Hundemann in Ruhe und Geduld mitnehmen auf eine spannende, gemeinsame Lebensreise. Dann melden Sie sich bitte bei uns. Vielen, lieben Dank!


Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein „Pro Canes et Equos“.


Hier zeigen wir einige Videos von Sherlock im Shelter Malinki:


Sherlock – Gassigehen in Malinki


https://youtube.com/shorts/OVUOBtxcNP8


Sherlock – Leckerlis in Malinki



Sherlock – spielt im Auslauf in Malinki



Sherlock - Kuscheleinheiten im Auslauf in Malinki


 

Sherlock - im Spiel- und Fotozimmer in Malinki  



Vermittlerkontakt/Fragen:


Ulrike Worringer

Tel.: 0171-1817071

E-Mail: Ulrike.Worringer@T-Online.de

 https://www.facebook.com/ProCanesEtEquos

Nickname 17.04.2024, 19.49 | (0/0) Kommentare | PL

2026
<<< März >>>
Mo Di Mi Do Fr Sa So
      01
02030405060708
09101112131415
16171819202122
23242526272829
3031     
ÜBER MICH:Geboren vor 70 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.
Verheiratet mit dem besten aller Ehemänner und glückliches Frauchen von neun allerliebsten Fellnasen.





Einige Beiträge dieses Blogs enthalten
KOSTENFREIE, UNBESTELLTE Werbung
durch Bilder, Namensnennung und/oder Verlinkung,
welche meinen PERSÖNLICHEN GESCHMACK wiedergeben
und KEINE Kaufempfehlung darstellen!
Besucherzaehler