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Tag: b
WENN ES DICH NOCH GIBT... WILLOW

WILLOW
Rüde,
ca. 2009 geboren
50 cm groß
hat sich bereits (fast) aufgegeben
Wäre es nicht besser, einfach zu gehen? Wäre es nicht viel besser, endlich die Augen zu schließen und nur noch Stille zu spüren - Totenstille?
Kein ohrenbetäubender Lärm mehr, der mich niemals schlafen lässt. Kein Stress mehr, der mich wachhält und quält. Und keine Todesangst mehr, die mich zittern und bangen lässt!
Die Jahre hier in der Hölle haben ihre Spuren hinterlassen. Mein Körper schmerzt von Tag zu Tag mehr. Die ewige Kälte und Nässe haben sich in meine Knochen gefressen.
Mir fehlt die Sonne, mir fehlt alles da draußen so sehr! Wiesen, Felder, der Wald - einfach alles!!

Eigentlich fühle ich mich jetzt schon wie tot. Jede Energie, jedes bisschen Lebensfreude ist schon lange gestorben in mir. Aus dem fröhlichen Lausbuben von einst ist ein alter, gebrochener Hund geworden.
Du kannst es in meinen Augen lesen. Der Glanz ist erloschen, ich bin so furchtbar müde!

Nein, ich komme nicht mehr wie früher freudig ans Gitter. Ich vollführe keine Luftsprünge mehr, weil du vor meinem Zwinger stehst. Denn heute weiß ich, auch Du wirst wie alle anderen ohne mich weitergehen, nicht wahr?
Aber wenn es dort draußen vielleicht
doch noch jemanden für mich gibt - bitte warte nicht, sondern schreibe ganz
schnell an:
Bianca Raabe,
Nadine Decker
oder
Andrea Sbrisny von
SAVING ANGELS DEUTSCHLAND e.V.
Dein/Euer WILLOW
Ich habe keinen Tag mehr zu
verlieren!
https://www.facebook.com/Shelterfellchen-suchen-ein-Zuhause-oder-Zwingerpaten-1603017826660908
01.08.2024, 19.17 | (0/0) Kommentare | PL
AMAZING GRACE

GRACE
Hündin
Größe
60 cm Schulterhöhe
geb. ca. 2013/2014
Zwingernummer: C 94
Grace dürfen wir Ihnen vorstellen als ein
bildhübsches Schäferhund-Mischlingsmädchen, welches seit Januar 2016 im
russischen Shelter Kozhuhovo lebt. Über ihre Vergangenheit wissen wir nur, dass
sie irgendwann einen Unfall erlitten hat – vielleicht wurde sie von einem Auto
angefahren, oder sie wurde geschlagen, was betrüblicherweise viel zu oft
geschieht – und daher ein wenig lahmt, was ihrem Liebreiz aber keinen Abbruch
tut.
Die Freiwilligen beschreiben Grace als
aktives und überaus freundliches Hundemädel. Sie liebt ihre Betreuerin über
alles und fiebert jede Woche deren Besuch entgegen. Dann hüpft und springt sie
herum, soweit die räumliche Enge ihres Zwingers dies zulässt und kann es kaum
erwarten, bis sich die Gittertür endlich für sie öffnet. Dabei wirkt sie
deutlich jünger, als sie es ihren Jahren nach ist.

Im gemeinsamen Auslauf zeigt sich Grace
weitestgehend verträglich, allerdings macht sie aus ihrem Herzen keine
Mördergrube. Für sie gilt das Motto: „Rüden bevorzugt!“ Bei anderen Hundedamen
entscheidet die Sympathie; und wenn ihr ein Schnäuzchen nicht passt, zeigt sie
gern, wer hier die First Lady ist. Am schönsten wäre daher für sie ein Zuhause,
in welchem sie die Prinzessin sein darf.

Grace läuft perfekt an der Leine und ist an
allem interessiert. Neues nimmt sie begeistert auf und ihre Betreuerin hat bei
den gemeinsamen Spaziergängen festgestellt, dass Grace ein helles Köpfchen
besitzt. Nur leider gibt es in den eintönigen Sheltergängen, die sich gleichen
wie ein Ei dem anderen, nicht besonders viel zu erkunden.
Es wäre herrlich für die aufgeweckte
Hundedame, wenn sich aktive, lebensfrohe Menschen für sie melden würden, an die
sie ihr übervolles Hundeherz verschenken darf und die ihr zeigen, was das Leben
außerhalb der unwirklichen Welt des Shelters alles an Schönem bereithält.

https://www.facebook.com/Chance.fuer.Shelterhunde(Daniela Bansche)
https://www.facebook.com/ProCanesEtEquos(Ulrike Worringer)
01.08.2024, 19.17 | (0/0) Kommentare | PL
IRGENDJEMAND LIEBT AUCH MICH! CHERNOS

CHERNOS
Rüde
geb. 2012
65-68 cm Schulterhöhe
geimpft, gechipt, kastriert
Noch ist es nur ein Traum - aber irgendwo da draußen wartest du bestimmt auf mich.
Im Herbst 2018 kommt Chernos in das große Moskauer Shelter Kozhuhovo: eingeliefert von Hundefängern, ein großer, stattlicher Rüde, vollkommen abgemagert und mit einem in der Luft hängenden Bein.
Möglicherweise hat ihm die Ankunft im Shelter das Leben gerettet. Schnell kümmern sich die Betreuer um ihn und Chernos, der wohl schlimme Schmerzen erdulden musste, wird operiert: die Ärzte entfernen den Kopf des Oberschenkelknochens, damit Chernos wieder schmerzfrei auf allen vier Beinen laufen kann.

Die vor der Operation gemachten Röntgenaufnahmen lassen dunkel erahnen, was in Chernos früherem Leben vorgefallen sein könnte. An seinem Hüftknochen befindet sich ein Metallimplantat, was darauf hinweist, dass er einmal zu jemandem gehörte. Leider sind auf den Aufnahmen auch Pistolenkugeln in Chernos´ Körper zu sehen. Durchaus keine Seltenheit bei russischen Straßenhunden, wie wir wissen.
Chernos brauchte längere Zeit, bis er nach der Operation wieder beide Hinterläufe ohne Schmerzen belasten konnte. Heute merkt man ihm beim Laufen aber nichts mehr an.

Der große, hübsche Hundemann ist ein absolut freundlicher Kerl, der noch nie in einen Streit mit seinen Artgenossen verwickelt war. Im großen Auslauf, ebenso wie in seinem beengten Zwinger, kommt er mit allen gut aus. Am meisten freut er sich jedoch auf seine Betreuer, ihnen vertraut er – denn sie geben ihm uns seinen Mitgefangenen einmal in der Woche für eine kurze Zeit, was jeder Hund nach Möglichkeit täglich bekommn sollte: viel Zuwendung, Aufmerksamkeit und Liebe.
Chernos geht bereits wunderbar gut an der Leine. Auch das Autofahren mit ihm geht völlig problemlos, er hat es während der vielen Arzt- und Klinikbesuche gelernt.

Die Betreuer kümmern sich aufopfernd um ihre Schützlinge Hunde im Shelter. Sie geben buchstäblich ihr letztes Hemd für die Hunde. Tierarztbesuche und Operationen bezahlen sie meist aus eigener Tasche; was fehlt wird durch Spenden finanziert. Der Shelterleitung ist das Wohl und Wehe der Tiere vollkommen egal, sie interessiert nur das Geld vom Staat. Um die Gewinnspanne möglichst hoch zu halten, wird oft sogar am Nötigsten (Futter, Säuberung der Zwinger) gespart.
Die Freiwilligen haben Chernos geholfen, wieder gesund zu werden; ein Zuhause konnten sie für den liebenswerten Hundebuben bis heute leider nicht finden.
Chernos ist nicht mehr jung, aber er
gehört doch noch nicht zum alten Eisen. Nur allzu gern möchte zu einem
Menschen, einer Familie gehören und alles lernen, was es für ein richtigen Hund
zu wissen gibt. Inzwischen verbringt er schon drei lange
Jahre hinter hässlich-grünen Gittern in Gefangenschaft, Langeweile und
Einsamkeit. Er sollte sein Leben dort nicht eines Tages vergessen und unbeweint
beschließen, wenn es irgendwie geht.

Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".
Für Chernos suchen wir ausschließlich ein endgültiges Zuhause.
Hier einige Videos zum besseren Kennenlernen von Chernos:
Vermittlerkontakt/Fragen:
Ulrike Worringer
Tel.: 0171-1817071
eMail: Ulrike.worringer@procanes.org
01.08.2024, 19.17 | (0/0) Kommentare | PL
MAYBE... SONYA
Die folgenden Videos entstanden im vergangenen Winter… in einem der wenigen Glücksmomente in
Sonyas Leben. Sie durfte ihren kleinen Außenzwinger für kurze Zeit verlassen, sich
etwas im Auslauf bewegen und ein lieber Mensch schenkte ihr ein wenig
Aufmerksamkeit.
Was danachkam, war das, was immer kommt – die Rückkehr in ihren Zwinger und
das lange Warten auf das nächste Wochenende, wenn die Freiwilligen wieder ins
Shelter kommen. So geht das nun schon 11 lange Jahre.
Und doch inserieren wir sie wieder… weil wir nicht glauben wollen, dass die
Ungerechtigkeit siegt.

Sonya –
diese ruhige Hundeseniorin
wartet schon
seit 10 Jahren auf eine Chance.
Sonyas Geschichte beginnt wie so viele. Sie kam 2010 ins riesige Shelter „Kozhuhovo“ in Russland und lebte fortan in einem kleinen Zwinger.
Die Jahre vergingen und sie hat alles
durchlebt... ob Angst und Unterdrückung, ob Hunger und Kälte. Sonya ertrug es
einfach still und unauffällig.Und so ist auch alles an Sonya... ihr Wesen wie auch ihr Aussehen.Ruhig, unauffällig, unaufdringlich. Dies sind
doch eigentlich gute Eigenschaften? Doch leider nicht für einen Hund unter 3000
anderen Hunden. Es half ihr zwar zu überleben, nur um jemandem aufzufallen,
reichte es nicht.Für viele Menschen sind Hunde wie Sonya zu
gewöhnlich und somit uninteressant. Harte Worte... doch leider die harte
Realität.
Und doch hoffe ich, dass dies nicht alles
war. Denn es geht um ihr Leben... das Leben dieser sanften Seele.

Im Winter 2017/2018 wäre es fast zu Ende gewesen. Die freiwilligen Helfer bemerkten, dass Sonya erst die Vorderbeine versagten... kurz darauf kam sie gar nicht mehr hoch. Sonya kam in die Krankenstation und wurde symptomatisch behandelt gegen Schmerzen und Entzündungen. Die Freiwilligen sammelten Geld für ein MRT des Kopfes und der Halswirbelsäule und es zeigte zum Glück kein schweres Problem. Die Tierärzte vermuteten eine neurologische Ursache verbunden mit Schwellungen im Bereich der Wirbelsäule und somit Beeinträchtigung der Nerven.
Die Behandlung schlug an und Sonya saß schon bald wieder in ihrem kleinen Zwinger. Soll es das nun gewesen sein?
Es gibt unzählige Fotos und Videos von Sonya... und alle ähneln sich auf die gleiche Weise. Sonya drängelt sich nie vor und doch sieht man, wie glücklich sie ist, wenn sie im Auslauf in der Nähe ihrer Betreuer sein kann. Ein klein wenig Nähe für einen kurzen Moment... denn danach folgt immer das Unvermeidliche – die Rückkehr in den Zwinger und das endlose Warten.
In diesen Videos ist Sonya in glücklichen Momenten zu sehen. Denn sie schafft es, trotz des Trubels um sie herum, wenigstens ein paar Streicheleinheiten von einer ihrer Betreuerinnen zu bekommen.
Sonya wird von ihren Betreuern als freundlich, ruhig und sanft beschrieben. Sie erwartet nicht viel und fordert nichts ein. Zu viel Aufmerksamkeit und wenn man sie direkt anschaut, sind ihr eher unangenehm. Besonders bei Fremden braucht sie Zeit, um Vertrauen zu fassen.
Im Shelter lebt sie konfliktfrei mit den anderen Hunden zusammen, sie verträgt sich gut mit ihren Artgenossen.
Sonya wurde ca. 2005 geboren und ist ca. 50 cm hoch. Ihr Alter wurde im Shelter
geschätzt, wobei ihre Betreuer sagen, dass sie evtl. etwas jünger ist... aber
eine Seniorin ist sie auf jeden Fall. Sonya ist geimpft, gechipt und kastriert und läuft gut an der Leine.Die Ausreise und Vermittlung erfolgt über
Tierschutz miteinander e.V.
Für Sonya suchen wir ausschließlich ein endgültiges Zuhause.
Sonya, ich wünsche Dir von
ganzem Herzen, dass ein lieber Mensch Dich entdeckt und endlich sieht, wie Du bist... einzigartig und absolut liebens- und beschützenswert... egal wie alt Du bist.
Über ernst gemeinte Anfragen freuen sich
unsere Teamkolleginnen.
https://www.facebook.com/Chance.fuer.Shelterhunde
https://www.facebook.com/ProCanesEtEquos

01.08.2024, 19.17 | (0/0) Kommentare | PL
WENN DAS BESTE MANCHMAL NICHT GENÜGT: SHPUTNIK

SHPUTNIK
Rüde
50 cm Schulterhöhe
geb. ca. 2013
Zwingernummer: B 246
geimpft, gechipt, kastriert
im Shelter seit 2014
endgültiges Zuhause gesucht
Der freundliche, den Menschen besonders
zugetane SHPUTNIK kam im Juli 2014 als Teenager in das russische Shelter
Kozhuhovo, nahe Moskau. Dort harrt er, gemeinsam mit ungefähr 3.000 Leidensgefährten,
hinter Gittern aus und wartet auf die eine Glücksstunde in der Woche, in der er
seinen unbequemen Zwinger, den er sich mit mehreren teilen muss, verlassen
darf.
Für diese Stunde, wenn die ehrenamtlichen Betreuer ihre Hunde besuchen kommen, lebt Shputnik. Sie ist der Grund, weshalb das Leuchten in seinen Augen noch nicht gänzlich erloschen ist. Dann kann er sich die Beine vertreten, mit Artgenossen spielen und vor allem etwas Aufmerksamkeit und einige Streicheleinheiten erhaschen, die für die Hundeseele so viel bedeuten. Diese Momente sind unendlich kostbar; denn die Betreuer geben wirklich ihr Bestes – jedoch in der Kürze der Zeit ist es ihnen schlicht unmöglich, sich intensiv mit jedem einzelnen Hund zu beschäftigen.

Shpuntik verhält sich liebenswürdig und aufgeschlossen sowohl Menschen, als auch seinen Artgenossen gegenüber. Daher dürfte in seinem neuen Heim gern bereits ein netter Hundekumpel leben, der Shpuntik zur Seite steht, damit dieser sich in der Welt „da draußen“ zurechtfinden und alles lernen kann, was ein Hund im echten Leben braucht.

Nachdem der gesellige Shpuntik fast sein
gesamtes Dasein in der Isolation und Eintönigkeit des Shelters zugebracht hat,
wäre es das Größte für ihn, endlich von seinem Menschen, seiner Familie
entdeckt zu werden und ein richtiges Zuhause zu haben: mit einem eigenen, weichen
Körbchen, mit jeder Menge an Aufmerksamkeit, Liebe und streichelnden Händen –
Ausflüge und Spaziergänge nicht zu vergessen, bei denen er als Ihr treuer
Begleiter die Welt erkunden und jeden Tag etwas Neues dazulernen darf.
Möchten Sie den umgänglichen Hundemann gern
aus seinem Schattendasein auf die Sonnenseite des Lebens holen? Dann melden Sie
sich bitte bei unseren Vermittlerinnen. Vielen, lieben Dank!

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01.08.2024, 19.17 | (0/0) Kommentare | PL
ICH PERSÖNLICH FINDE JA... NOLIK WUNDERSCHÖN!

Wer das Besondere sucht,
wird von
diesem liebenswerten Hundemann begeistert sein!
NOLIK
Rüde
55 cm Schulterhöhe
geb. ca. 2013
Zwingernummer: C 60
Körbchen für immer gesucht
Nolik wurde im Frühjahr 2015 als Fundtier von Hundefängern ins Shelter eingeliefert. Vielleicht gehörte er zu jemandem, der ihn vor die Tür setzte, als er ihn nicht mehr gebrauchen konnte; oder er kam auf der Straße zur Welt und schlug sich dort irgendwie durch, bis er den Hundefängern in die Schlinge ging. Seitdem sitzt er in seinem spartanischen Gefängnis, eingesperrt auf wenigen Quadratmetern mit weiteren Leidensgefährten und wartet. Er hat ja sonst nichts zu tun. Dabei ist Nolik mit seinen acht Jahren immer noch ein äußerst aktiver Hund, der es liebt sich zu bewegen und zu spielen. Aber mehr als aufstehen, sich um die eigene Achse drehen und wieder hinlegen lässt der enge Zwinger nicht zu.

Umso mehr genießt der gesellige Rüde die wertvollen Augenblicke, die er einmal in der Woche mit den freiwilligen Betreuern verbringen darf. Dann tanzt er um sie herum, wirft sich vor ihnen auf den Rücken, lässt sich hingebungsvoll den Bauch kraulen, verteilt großzügig mehr oder weniger feuchte Hundeküsschen und ist zu jedem Spaß bereit. Wenn die kurze Stunde vorüber ist, trottet er mit gesenktem Kopf zurück in seine Zelle, legt sich nieder, bettet den Kopf auf seine Pfoten und wartet weiter.



Der anhängliche Hundejunge mit der aparten Fellzeichnung und dem lieben Gesicht wurde sogar schon auf einer öffentlichen Tierschutzveranstaltung in Moskau vorgestellt. Man war allgemein entzückt von dem freundlichen Blonden, jedoch wollte ihn leider niemand adoptieren. Möglicherweise liegt das an seinem kleinen Schönheitsfehler, einem leichten Unterbiss, den er vermutlich einem harten Schlag oder derben Fußtritt verdankt.


Ich persönlich finde ja, genau das verleiht ihm etwas Einzigartiges und Apartes. Überhaupt passen Hunde wie Nolik haargenau in mein Beuteschema, und ich würde ihn am liebsten vom Fleck weg adoptieren. Nur würde unser uralter Woody keinen Neuzugang mehr dulden und wir täten niemandem einen Gefallen, wollten wir es um jeden Preis versuchen.
Wenn auch Sie Noliks besonderem
Charme erliegen und ihm gern ein Körbchen auf Lebenszeit schenken möchten, dann
wenden Sie sich bitte an uns. Vielen, lieben Dank!

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01.08.2024, 19.17 | (0/0) Kommentare | PL
EIN NAME WIE EIN LIEBESLIED: AMOUR

AMOUR
Rüde, 60 cm Schulterhöhe
geb. ca. 2015
Zwingernummer: D 71
Fast sieben Jahre sind ins Land gegangen, seit AMOUR auf der Straße eingefangen wurde und im Shelter Kozhuhovo Einzug halten musste. Hier wuchs er vom verspielten Welpen zum erwachsenen Rüden heran. Es ist schwer zu verstehen, warum er bis heute weder in Russland noch in Deutschland beachtet wurde und es keine einzige Anfrage für ihn gab; denn Amour ist nicht nur äußerlich eine bildschöne Erscheinung, sondern – wie schon sein Name sagt – eine besonders liebevolle Hundeseele. Wenn er einmal in der Woche für ein kurzes Stündchen in den Auslauf darf, spielt er dort mit Rüden und Hündinnen gleichermaßen und zeigt sich verträglich mit allen. Er beschützt seine ängstlichen Hundefreunde, ohne dabei jemals aggressiv zu werden. Das braucht er auch nicht, denn seine imposante Statur allein reicht aus, um sich Respekt zu verschaffen.

Amour liebt seine Betreuer und ist dankbar für jede noch so kleine Aufmerksamkeit. Er ist ein ruhiger und dennoch verspielter Rüde. An warmen Tagen kennt er kein größeres Vergnügen, als in einer der mit Wasser gefüllten Sandmuscheln zu baden, die die Betreuer aus eigener Tasche bezahlen und ihren Schützlingen zur Erfrischung bereitstellen. Amour ist eine echte Wasserratte und wäre daher ein idealer Begleiter für sportliche Menschen, die seine Leidenschaft für das nasse Element teilen.


Für den freundlichen, liebenswerten Amour suchen wir dringend ein Zuhause mit Menschen, bei denen er seine verlorene Kindheit nachholen, das Hunde-ABC lernen und einfach nur ein glücklicher Vierbeiner sein darf.
Eine nette Hündin im neuen Daheim würde ihm den Einstieg in die große, weite Welt sicherlich erleichtern. Schön wäre es, wenn seine künftige Heimat etwas außerhalb einer Großstadt läge.
Lieber Amour, von ganzem Herzen hoffen wir, dass Du dem Shelter schon bald für immer den Rücken kehrst und in ein Zuhause ziehst, von dem Du sagen kannst: „Hier bin ich Hund, hier darf ich´s sein!“

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(Daniela Bansche)
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01.08.2024, 19.17 | (0/0) Kommentare | PL
LUSTIG IST DAS ZIGEUNERLEBEN? OH BOY!: GIPSY UND BOY
GIPSY


Hündin
geb. etwa Januar 2010
50 cm Schulterhöhe
geimpft, gechipt, kastriert
gemütlicher Altersruhesitz gesucht


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BOY


Rüde
geb. etwa Januar 2012
50 cm Schulterhöhe
geimpft, gechipt, kastriert
sucht liebevolle Menscheneltern


Es ist nie zu spät, sein Glück zu finden!
Gipsy wurde im Dezember 2013 zusammen mit ihrem Sohn Boy ins Shelter Kozhuhovo bebracht; zu ihrer eigenen Sicherheit, denn den beiden drohte der Tod durch Vergiften.
Monatelang hatten sie sich zuvor auf dem Gelände der Moskauer State University“ durchgeschlagen. Dort waren sie geduldet, wurden sogar von den Studenten und Angestellten der Universität gefüttert.
Das ging solange gut, bis die zwei Hunde plötzlich irgendwann störten und man sich ihrer entledigen wollte.
Im Shelter waren sie fortan zwar sicher, aber der Preis dafür – ein Leben in Gefangenschaft – war und ist hoch.
Wir wissen, dass viele, wenn nicht sogar die meisten Hunde, die im Shelter ihr Dasein fristen, diesen traurigen Ort nicht mehr lebend verlassen. Nach langen Jahren der Einsamkeit, Lieblosigkeit und des nie endenden Kampfes ums Überleben gehen sie still und leise über die Regenbogenbrücke, ohne jemals einem Menschen (von ihren Betreuern abgesehen) etwas bedeutet zu haben.
Gipsy und ihr Sohn Boy sind, trotz des wertlosen Futters, recht mollig und werden von ihren Betreuern deshalb liebevoll „Hippos“ genannt. Bei gemeinsamen Gassigängen genießen sie das kleine Stückchen Freiheit und die kostbare Bewegung, die ihre älter werdenden Knochen ein bisschen geschmeidig hält. Boy liebt dann sogar den eisigen Winter und bringt die Betreuer zum Lachen, wenn er wie eine Raupe durch den Schnee pflügt.
Gipsy und Boy gehen Gassi im Schnee:
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Richtig närrisch sind die beiden schwarzen Goldschätze nach dem Löffel voll Dosenfutter, mit dem die Freiwilligen sie und andere Hunde im Shelter einmal in der Woche verwöhnen, damit die vergessenen Seelen wenigstens ab und zu eine kleine Freude haben.
Gipsy und Boy werden gefüttert:
![]()
Deshalb ruhen die Hoffnungen der russischen Betreuer auf uns. Wir versuchen, für ihre Schützlinge hier in Deutschland eine Heimat zu finden bei Menschen, die ihre Herzen für diese ungewollten, ungeliebten Niemandshunde öffnen.
Möchten Sie dieser Mensch/diese Familie für unseren immer noch fröhlichen und stets gut gelaunten Boy oder seine zauberhafte, sanftmütige Mutter Gipsy sein? Dann bitte melden Sie sich bei uns. Ganz vielen Dank!
Anmerkung: Gipsy und Boy hatten bisher Glück im Unglück. Sie brauchten sich nicht zu trennen und durften sich in all den einsamen Jahren in ihrem kleinen Zwinger gegenseitig Trost und Halt geben. Aber selbstverständlich werden sie auch einzeln vermittelt.
Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".
Vermittlerkontakt/Fragen:
Ulrike Worringer
Tel.: 0171-1817071
Mail: Ulrike.Worringer@procanes.org
27.07.2024, 20.34 | (0/0) Kommentare | PL
KINDERZEIT - GLÜCKLICHE ZEIT? KIAN

KIAN kam bereits als kleiner Welpe in das Shelter und verbrachte seine ganze Kinderzeit in einem kleinen engen Käfig in der Quarantäne.
Als er als Junghund in den Sektor kam, fiel er den Betreuern sofort auf. Seine Augen schauten die Menschen an, als wären sie das größte Geschenk für ihn. Er vertraute ihnen sofort und legte all sein Glück in ihre Hände.
Sein Glück
besteht einzig und allein darin, dass seine Betreuer sich mit ihm beschäftigen
und er nicht allein sein muss. Er versteht sich gut mit anderen Hunden und
kommuniziert mit seinen Artgenossen ohne jegliche Angst oder Aggression.
Leider bleibt in diesem großen Shelter so gut wie keine Zeit für einen einzelnen Hund, doch seine Betreuer versuchen immer wieder, Kian positive Momente zu geben. Diese wenigen Augenblicke genießt Kian mit allen Sinnen.
Wie sie ihn beschreiben, hört sich einfach unglaublich an: Kian versucht von der ersten Begegnungan, alles richtig und gut zu machen. Er hat einen lieben Charakter und ist intelligent. Schnell lernte er an der Leine zu laufen, mit den wenigen Dingen zu spielen, die dort zu Verfügung stehen. Auch bei Autofahrten verhält er sich prima – aobwohl er dann natürlich ein wenig aufgeregt ist.
Kian wurde von seinen Betreuern auch schon bei einer Tierschutzveranstaltung in Moskau vorgestellt. Jeden Besucher, der in seine Nähe kam, hat er überschwänglich begrüßt. Mit seiner Größe und seiner positiven Ausstrahlung war er dort fast ein Star. Jeder, ob groß oder klein, wollte diesen großen und freundlichen Hund streicheln. Doch adoptieren wollte ihn niemand.

Nun haben uns
Kians Betreuer um Hilfe gebeten, Kian soll endlich glücklich werden dürfen -
und Kian kann eines ganz gewiss nicht: allein ein Zuhause und eine Familie für
sich finden.
Darum machen
wir uns hier auf die Suche nach einer aktiven Familie, die sich vorstellen
kann, ihr Leben mit Kian zu bereichern. Menschen, die ihn mit Liebe und Freude
durch die gemeinsame Zeit führen.
Kian ist im
Juni 2017 geboren, ca. 65 cm groß, kastriert, gechipt und geimpft. Ob Kian mit Katzen leben kann, können wir vor Ort leider nicht zuverlässig
testen. Für Kian suchen wir ausschließlich ein Endzuhause.
Bei
ernsthaftem Interesse an Kian würden sich seine zuständigen Vermittlerinnen über Anfragen freuen.
27.07.2024, 20.34 | (0/0) Kommentare | PL
...ODER MEILENWEIT ENRFERNT? ESMI

ESMI (geb. ca. 2011) war noch eine junge Hündin, als sie 2013 in das russische Shelter "Kozhuhovo" eingeliefert wurde. Wie ihr Leben davor aussah, ist unbekannt.
Als sie erstmals von den Betreuern im Sektor gesehen wurde, war sie ein Häufchen Elend, mit Augen, aus denen die Angst förmlich raussprang. Doch sie fand relativ schnell das Vertrauen in die Betreuer und gewöhnte sich an die furchtbaren Gegebenheiten in diesem Shelter.
Schon bald hat sie sich über alle Menschen gefreut, die an ihrer Zwingertür standen. Doch leider waren es nicht viele. Bis auf ihre Betreuer blieb dort niemand länger stehen. Niemand interessierte sich für Esmi.
2016 stellten die Betreuer fest, dass Esmi immer dünner wurde und sie veranlassten eine Untersuchung. Das Ergebnis war niederschmetternd. Ein Lymphom in der Größe eines Hühnereis am Magen. Der Befund…. Krebs. Esmi wurde einer Chemotherapie unterzogen. All das hat sie einfach fabelhaft und mutig gemeistert. Bis heute ist der Tumor nicht weitergewachsen bzw. hat sich nicht ausgebreitet. und Esmi ist auch wieder ganz die "Alte". Aber natürlich sind regelmäßige Kontrollen immer wieder wichtig.
Esmi ist eine freundliche und aktive Hündin. Sie ist sehr kontaktfreudig und fordert Mensch und Vierbeiner gerne zum Spielen auf. Doch dafür bleibt ihr leider kaum Gelegenheit. Seit vielen Jahren sitzt sie in ihrem kleinen Außenzwinger und wartet darauf, dass wieder eine Woche vergeht. Volle 7 Tage muss sie für eine Stunde Glück aushalten.
Esmi genießt, wo immer sie auch genießen kann. Sie weiß nicht, dass ihre Krankengeschichte die Chance auf ein schönes Zuhause für sie verschlechtert. Und wir geben zu, dass auch wir kurz überlegt haben, ob wir Esmi in die Vermittlung nehmen. Doch dieses Bündel an Lebensfreude und Energie können wir nicht einfach dort lassen, ohne es wenigstens zu versuchen.
Daher machen wir uns hier für Esmi auf die Suche nach lieben Menschen, die keine Angst haben, sich auf Esmi und ihre "Vorerkrankung" einzustellen. Menschen, die bereit sind, Esmis Leben noch einmal in eine andere Richtung zu bringen. Eine Richtung, die Glück und Freude für sie bereithält.
Esmi (ca. 50-55 cm groß) könnte schon zeitnah nach Deutschland reisen. Sie ist geimpft, gechipt und kastriert. Doch für den letzten Schritt ins Glück brauchen wir genau die Menschen, die in Esmi das sehen, was sie ist… eine Hündin, die noch einmal etwas anderes verdient hat, als Gitterstäbe und Einsamkeit.
Sollte Esmi ihr Herz höherschlagen lassen, würden sich ihre zuständigen Vermittlerinnen sehr über Anfragen freuen.
Esmi wird wie all unsere Hunde nur auf eine Endstelle vermittelt. Ob Esmi mit Katzen leben könnte, kann nicht zuverlässig getestet werden.
https://www.facebook.com/Chance.fuer.Shelterhunde
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27.07.2024, 20.34 | (0/0) Kommentare | PL
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Geboren vor 71 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.

