Mitternachtsspitzen

Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: alt

DER MOHR HAT SEINE SCHULDIGKEIT GETAN



Gerettet von einer Baustelle, suche ich voller Hoffnung den Architekten meines Lebens.


Seit dem Welpenalter lebte Platon unweit des Moskauer Shelters Kozhuhovo auf einer Baustelle. Dort wurden er und noch weitere Hunde von Bauarbeitern versorgt. Als das Gebäude fertiggestellt war, wurde Platon von diesen Arbeitern zu seiner eigenen Sicherheit ins Shelter gebracht, denn plötzlich verstarben an diesem Platz immer mehr Hunde. Sie waren nicht mehr erwünscht.


Und so fand sich der tolle Hundejunge mit dem wunderschönen, so lebensbejahendem Lächeln im Mai 2019 plötzlich in einem riesigen Shelter mit 3000 Hunden wieder. In Sicherheit vor Hundehassern und Hundefängern, aber auch gefangen in einer Welt, die er so bisher nicht kannte.


Hunde wie Platon sind in Russland die klassischen Hunde, die Grundstücke und Häuser bewachen sollen und ihr Leben normalerweise an der Kette fristen. Diesem Schicksal konnte Platon entkommen. Aber was soll jetzt nur werden? So viel Leben liegt noch vor ihm – wird er noch einmal gerettet und darf dieses Moskauer Hundegefängnis verlassen?


Platon ist ein sehr freundlicher und liebevoller Hund. Er spielt genauso gern mit seinen Artgenossen, wie er die menschliche Nähe und Zuneigung genießt. Platon ist voller Energie, mit der er seine Umgebung auflädt und versucht, jeden und alle um ihn herum freudig und positiv zu stimmen. Ein Wunder, dass er sich nach nun fast schon zwei Jahren im Knast noch immer diese lebensbejahende Art bewahrt hat.


Das Leben im Shelter ist kein Zuckerschlecken, und keiner der Hunde dort weiß, ob es jemals noch ein anderes, besseres geben wird. Eines, das mehr bietet, als die Enge der Zwinger und diese eine kurze Stunde in der Woche, in der die freiwilligen Helfer vor Ort sind und den Hunden den Himmel zeigen, Liebe und Zuneigung schenken und versuchen, ihnen ein kleines Stück Würde zu geben.


Das schlechte Futter, die Kälte und Feuchtigkeit im Winter, die Hitze im Sommer, die Eintönigkeit, die Langeweile und das Warten – sie hinterlassen ihre Spuren. Nicht gleich, nicht so sehr bei den jungen Hunden, nein – schleichend nimmt all das den Hunden die Hoffnung, die Kraft und den Mut. Bis sie alt sind und aufgegeben haben.




Noch ist Platon ein junger Hund voller Energie und Lebensfreude. Seine Schulterhöhe von 60cm und seine ca. 30 Kilo Körpergewicht machen es sicher nicht leichter für ihn, ein Zuhause zu finden. Aber sein goldener Charakter, seine fröhliche und aufgeschlossene Art, sie wird ihm – sie muss ihm helfen.


Für den Goldjungen Platon suchen wir Menschen, die ihm Liebe und Zuneigung schenken, ihm mit Geduld unsere Welt in all ihren Facetten zeigen und mit ihm durch dick und dünn gehen. Er wird diesen Menschen ein loyaler Freund sein und all seine gute Energie  an sie verschenken.


Platon ist 2015 geboren, hat ca. 60cm Schulterhöhe und ist bereits gechipt, geimpft und kastriert. Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos". Für Platon suchen wir ausschließlich ein endgültiges Zuhause.


Hier zwei Videos zum besseren Kennenlernen von Platon:


Platon im Juni 2020:



Platon spielt mit Taiga:


Wichtige Daten im Überblick:


 Rüde,  geb. 2019,  ca. 60 cm,  keine Krankheiten bekannt, kastriert

 verträglich mit Artgenossen, freundlich und liebevoll zu Menschen,  läuft gut an der Leine

 noch im Shelter in Russland,  Katzenverträglichkeit kann nicht zuverlässig getestet werden,  endgültiges Zuhause gesucht


Vermittlerkontakt/Fragen:


Ulrike Worringer

Tel.: 0171-1817071

eMail: Ulrike.worringer@procanes.org


https://www.facebook.com/ProCanesEtEquos



Nickname 23.02.2021, 20.32 | (0/0) Kommentare | PL

MAN SIEHT NUR MIT DEM HERZEN GUT




11 Jahre alter Senior vom Schicksal gezeichnet


Vence wurde 2009 geboren und lebt nun seit 9 langen Jahren im Shelter - fast sein ganzes Leben. Als junger Hund war Vence lebensfroh und sehr verspielt, doch das triste Leben Shelter hat ihn verändert. Er ist allmählich ruhiger geworden.


Die Betreuer dort beschreiben Vence als offen, geduldig und unaufdringlich. Er liebt die Nähe und Ansprache von Menschen, ist sehr gehorsam und steht gern still, wenn er gebürstet wird, was ihm sehr gefällt.




Doch leider ist der arme Kerl vom Leben im Shelter gezeichnet. Vence hat fast alle Zähne verloren, und nun wird es für ihn zunehmend schwierig, das harte, uneingeweichteTrockenfutter zu fressen.


Seine Gesundheit wurde auch aufgrund seines zunehmenden Alters und der Lebensumstände im Shelter mit der Zeit immer schlechter, so dass er leider langsam beginnt, einen Teil seines Augenlichts zu verlieren. Im linken Auge ist Vence durch einen Grauen Star fast blind, seine Sehkraft ist eingeschänkt. Der Tierarzt sagt, er wird seine volle Sehkraft auf diesem Auge nicht mehr zurück erlangen. Trotzdem schränken ihn seine gesundheitlichen Probleme nicht ein, er hat keine Schmerzen und ist bereit, in ein neues Zuhause zu ziehen, in dem es ihm endlich besser gehen wird. Er hat seinen Lebensmut noch nicht vollständig verloren.




Vence geht problemlos an der Leine, ist mit anderen Hunden verträglich und ihnen gegenüber freundlich. Er liebt jedoch Menschen und ist immer bereit für neue Bekanntschaften. Ob er sich auch mit Katzen versteht, können wir leider nicht sagen.


Wie für all unsere Hunde suchen wir auch für Vence eine Endstelle. Er wird bereits kastriert, geimpft und gechipt in sein neues Zuhause vermittelt.


Sie möchten Vence ein neues Leben schenken? Dann melden Sie sich bitte bei unserer Teamkollegin Kerstin Weersch

gern über PN oder via E-Mail:

k.weersch@tierschutz-miteinander.de


https://tierschutz-miteinander.de/

 https://www.facebook.com/Tierschutz-miteinander-eV-1428377177449744

Nickname 22.11.2020, 18.48 | (0/0) Kommentare | PL

ZEIG MIR DIE WELT!



Jumper war noch ein kleiner Welpe, als sich 2016 die Tore des russischen Shelters "Kozhuhovo" hinter ihm schlossen.


Er musste im Tierheim erwachsen werden und auf die schöne Zeit verzichten, die das Leben von Hundebabys so bereichert. Nie durfte er wie ein fröhlicher und glücklicher Welpe leben. Auch heute - 4 Jahre später - ist er immer noch dort, und ein Ende scheint sich nicht abzuzeichnen.


Jumper ist ein sehr freundlicher und gutmütiger großer Rüde (ca. 60-65 cm), der auch bei fremden Menschen aufgeschlossen und neugierig reagiert. Er liebt Wasser und ist immer für Kuscheleinheiten zu haben. Diese bekommt er leider viel zu selten, denn er verbringt sein Leben weggesperrt in einem kleinen Außenzwinger und nur einmal in der Woche wird dieses traurige Dasein für eine Stunde unterbrochen. Dann darf er in den Freilauf oder auf einen kleinen Spaziergang mit seinen Betreuern.




Für einen jungen und aktiven Hund ist das Eingesperrtsein die größte Strafe. Er wirkt wie ausgewechselt, wenn er nach der kurzen Unterbrechnung wieder in seinen Zwinger zurück muss -fast so, als könnte er einfach nicht begreifen, was er falsch gemacht hat und warum er zurückin sein Gefängnis muss. Er würde so gern mit seinen Betreuern gehen, aber das ist leider unmöglich.




Jumper ist optisch herausragend, und daher dachten seine Betreuer, dass sie für ihn vor Ort schnell ein Zuhause finden würden. Doch das ist leider bis heute nicht eingetreten, und mit jedem Monat, der verrinnt, wird die Möglichkeit geringer, denn Jumper wird mittlerweile zu alt. Hunde, die ein bestimmtes Alter überschritten haben, schaffen es meist nicht mehr, vor Ort adoptiert zu werden.


Daher möchten wir versuchen, für Jumper ein liebevolles und aktives Zuhause zu finden. Wir hoffen, dass es Menschen gibt, die ihn langsam und behutsam in ein neues Leben führen. Bisher kennt er ja nichts anderes, als seine Betreuer und das riesige Shelter. Jumper ist verträglich mit Artgenossen und auch größere Kinder wären kein Problem. Die Leine kennt er, aber da gibt es auf jeden Fall noch einiges zu üben.


Vielleicht möchten Sie Jumper die Welt zeigen, die er bis heute noch nie kennen lernen durfte? Jumper könnte geimpft, gechipt und kastriert nach Deutschland reisen und eine Welt entdecken, die ihm bisher verborgen blieb. Bitte helfen Sie ihm dabei!


Wir bitten um Verständnis, dass wir Jumper wie all unsere Hunde ausschließlich in ein Endzuhause vermitteln. Über eine Katzenverträglichkeit können wir leider keine zuverlässige Aussage treffen.


Bei ernsthaftem Interesse wenden Sie sich bitte an unsere Team-Kollegin Claudia Peters


eMail: c.peters@tierschutz-miteinander.de

Tel.: 05363-989350 (Anrufbeantworter)


Lieber Jumper, wir versuchen alles, um Dich dort herauszuholen, damit Du nicht im Shelter alt zu werden brauchst. Bis wir die richtigen Menschen für Dich gefunden haben, musst Du noch tapfer durchhalten!


https://tierschutz-miteinander.de/

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Nickname 15.11.2020, 19.56 | (0/0) Kommentare | PL

MANCHE FEIERN IHREN JAHRESTAG



...für STREKOZA bedeutet er von Jahr zu Jahr mehr Einsamkeit.


Schon bald jährt sich zum elften Mal der Monat, in dem Strekoza in das Shelter "Kozhuhovo" kam. Hier wurde sie zur Seniorin. Heute ist Strekoza ca. 13 Jahre alt und wenn wir auf ihre Vergangenheit schauen, dann kommt Traurigkeit in uns auf.


Strekozas Leben bestand fast ausschließlich aus Gitterstäben und Zäunen. Keine Freiheit, keine Liebe, keine Geborgenheit. 7 Tage die Woche eingepfercht in einem kleinen Außenzwinger mit einer winzigen Holzhütte. Diesen kargen Raum teilt sie sich noch mit 2 weiteren Hunden.


Seit fast 11 Jahren hält sie diese Zustände aus, ohne ihre Freundlichkeit verloren zu haben. Selbst eine Adoption vor einigen Jahren in Russland, die nach nur kurzer Zeit wieder im Shelter endete, hat ihre Lebensfreude damals nicht trüben können… Wie muss es sich angefühlt haben, für kurze Zeit 'den Himmel auf Erden' zu haben, dem Zwinger entkommen zu sein? Kurz am Glück geschnuppert zu haben, ohne wirkliche Chance und wenn sich dann wieder alles auf Anfang dreht? Seitdem wartet sie weiter auf ihre Betreuer, die sie einmal in der Woche aus ihrem Gefängnis holen dürfen. All das lässt uns fast verzweifeln.


Auch wenn Strekoza noch alles aushält und sich mit ihrer Situation abfindet, wissen wir, dass es für sie als alte Hündin jeden Monat schwerer wird – alte Hunde haben diesen Bedingungen nicht mehr viel entgegen zu setzen.




https://tierschutz-miteinander.de/



Im Sommer ist es sehr warm in Moskau und in den endlosen Zwingerreihen staut sich die Luft, kaum ein Windhauch ist zu spüren. Die Sonne brennt gnadenlos auf die mit Blechdächern versehenen Zwinger. Nicht nur der eisige Winter fordert Opfer… auch den Sommer verkraften leider nicht alle Hunde.


Seit 4 Jahren versuchen wir nun schon für Strekoza ein Zuhause zu finden. Und so macht sich neben der Traurigkeit auch irgendwie das Gefühl von Versagen breit, weil es uns bis heute nicht gelungen ist, ihre Menschen zu finden.


Es liegt nun an uns, nicht aufzugeben und nicht nachzulassen, damit die hübsche Strekoza liebe Menschen findet, die ihr ein "Für-immer-Zuhause" schenken. Sie braucht Menschen, die ihr die Welt zeigen, in die sie vor langer Zeit schon für eine kurze, selige Zeit hinein schnuppern durfte. Menschen, die sie nicht nach ein paar Tagen wieder aufgeben, sondern die ihr die Aufmerksamkeit, Zeit und Zuneigung schenken, auf die sie all die Jahre gewartet hat.





Vorgeschichte 2016

Strekoza ist eine ca. 60 cm große Mischlingshündin. Sie lebt seit 2009 im Shelter Kozhuhovo.


Strekoza ist eine fröhliche und aktive Hündin, die menschenbezogen und freundlich ist. Sie sucht stets die Nähe und die Aufmerksamkeit der Menschen um sie herum. Im Auslauf zeigt sie sich verträglich und geht Konflikten aus dem Weg.


Strekoza ist ein Energiebündel, das es liebt, zu toben und zu laufen. Woche für Woche wartet sie in ihrem Zwinger, dass sie zum Sparziergang oder in den Auslauf geholt wird. Sie kennt die Leine, benötigt aber dort noch ein wenig Übung. Man kann Strekoza im Shelter nicht gerecht werden, denn die eine Stunde in der Woche, ist viel zu wenig, um ihre Energie los zu werden.


Strekoza durfte schon einmal das Leben in einer Familie mit kleinen Kindern kennenlernen; leider gab man ihr nicht die Chance und die Zeit, sich an die neue Situation zu gewöhnen. Sie wurde nach kurzer Zeit wegen ihrers Temperaments wieder zurück ins Shelter gebracht.


Wir wünschen uns für unser Energiebündel, eine aktive Familie ohne kleine Kinder. Geduldige Menschen, die ihr die weite Welt außerhalb der Gitter zeigen möchten. Menschen, denen sich Strekoza anschließen darf und die ihr ein liebevolles Zuhause schenken möchten.


Strekoza ist bereits kastriert, geimpft und gechipt und könnte schon bald nach Deutschland reisen. Wie all unsere Hunde vermitteln wir Strekoza nur auf eine Endstelle. Ob ein Leben mit Katzen möglich wäre, kann vor Ort nicht zuverlässig getestet werden. 


Bei ernsthaftem Interesse würde sich Strekozas Vermittlerin Claudia Peters sehr über Anfragen freuen:


eMail: c.peters@tierschutz-miteinander.de
Telefon: 05363-989350 (Anrufbeantworter)

Mobil:
0160-93286787


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Nickname 09.11.2020, 19.50 | (0/0) Kommentare | PL

AUF DEM LETZTEN WEGE NICHT ALLEIN?




https://tierschutz-miteinander.de/


Seit 9 langen Jahren ist Mishuta im Shelter. Dort ist er alt geworden - ohne jemals gelebt zu haben. Seine Zwingernachbarn aus dem Jahr 2011 sind schon lange nicht mehr da. Fast alle haben ein Zuhause gefunden.


Lange Jahre voller Entbehrungen und Einsamkeit liegen hinter ihm, doch aufgegeben hat Misuhta in dieser Zeit nie. Tapfer hat er die Zeit ertragen, auch wenn es bestimmt nicht einfach war. Viele heiße Sommer und viele eiskalte Winter hat er fast ausschließlich auf 3 qm zugebracht. Seine Betreuer, die er 1x in der Woche sieht, sind wohl das Einzige, worüber er sich je gefreut hat.


Seine Augen sind mittlerweile müde und strahlen eine Traurigkeit aus – fast so, als wüsste er, dass er das Shelter wohl niemals mehr verlassen wird.



Soll das sein ganzes Leben gewesen sein?


Mishuta ist ein bescheidener und zurückhaltender Rüde. Obwohl die Streicheleinheiten sehr beschränkt sind, wartet er in 2. Reihe darauf, dass eine Hand auch ihn erreicht. Er geht jedem Streit mit anderen Hunden aus dem Weg und schaut ihnen lieber aus einiger Entfernung zu.


Bei Fremden ist Mishuta am Anfang vorsichtig – wer will es ihm verdenken, hat er doch so gut wie keinen Kontakt, kennt er doch nichts außer eine Welt hinter Gitterstäben.


Seine Chancen noch einmal ein eigenes Zuhause zu finden, stehen nicht sonderlich gut – er ist nur einer von 3.000 Hunden und dazu noch alt und schwarz.


Doch wir hoffen darauf, dass wir hier für Mishuta ein Zuhause finden. Er soll nicht seine restliche Zeit eingesperrt warten müssen, um dann irgendwann den letzten Weg allein zu gehen.


Unser Wunsch für Mishuta ist eine liebe, ruhige Familie, die ihm die Chance seines Lebens ermöglicht. Menschen, die ihn mit Geduld und Verständnis in eine ihm unbekannte Welt führen, die ihn in Ruhe ankommen lassen und sein Leben so schön wie möglich machen.


Mishuta ist geimpft, gechipt und kastriert. Wir wissen, dass es nicht einfach wird, Menschen für einen alten, schwarzen Hund zu finden. Jedoch ist es die einzige Chance, die Mishuta hat.


Bei ernsthaftem Interesse freut sich Mishutas Vermittlerin Claudia Peters auf Ihre Nachricht.


eMail: c.peters@tierschutz-miteinander.de

Telefon: 05363-989350
Mobil: 0160-93286787

Nickname 22.09.2020, 18.29 | (0/0) Kommentare | PL

AUS DEM SCHATZKÄSTCHEN: V.G.F.A.A

Die folgende Geschichte widme ich denjenigen, für die „Wir sind alle über 40“ nicht mehr nur ein Schlagertitel, sondern schon längst eine Tatsache ist. Natürlich dürfen die Jüngeren ebenfalls mitlesen und sich einen Vorgeschmack auf Zukünftiges holen:

 

Mein Doktor stellte neulich beim mir „Verminderte Gedächtnisleistung als Folge des Allgemeinen Alterungsprozesses“ fest, kurz V.G.F.A.A.


Und das sind die Symptome: Ich beschließe, dem besten aller Ehemänner eine Freude zu machen und seinen Wagen zu waschen. Auf dem Weg in die Garage nehme ich den Autoschlüssel vom Brett; da sehe ich durchs Küchenfenster, wie der Briefträger die Post in unseren Briefkasten wirft. Mal sehen, wahrscheinlich sind es doch wieder bloß Rechnungen und Reklame, aber vielleicht ist ja ausnahmsweise auch ein richtiger Brief dabei… so wie früher, mit der Hand geschrieben und nicht am Computer getippt.


Ich öffne den Briefkasten, lege den Autoschlüssel kurz darin ab und sortiere die Post. Die Werbung wandert gleich in die blaue Tonne, die Rechnungen bringe ich nach oben in mein Arbeitszimmer und lege sie dort auf den Schreibtisch, um sie später zu bezahlen. Ich nehme den Umschlag mit den PIN – Nummern fürs Onlinebanking aus der Schublade. Au weia, nur noch fünf PINS, da werde ich nachher sofort bei der Bank neue bestellen. Beim Schließen der Schublade stoße ich um ein Haar den halb ausgetrunkenen Kaffeebecher von heute morgen um. Gerade noch mal gut gegangen, meine Tastatur mag nämlich überhaupt keinen Kaffee. Nichts wie ab mit dem Becher in die Küche. Auf dem Weg nach unten höre ich, wie der Zimmerbrunnen in der Diele statt zu sprudeln nur noch heiser röchelt, er braucht dringend Wasser. Ich stelle den Kaffeebecher auf den Schuhschrank und – yipieehh! Da liegt ja meine Brille, die ich schon den ganzen Vormittag suche wie ein Stückchen Brot. Am besten setze ich sie gleich auf, bevor ich sie erneut verlege.


Dann gehe ich in den Keller, um eine Flasche destilliertes Wasser für den Brunnen zu holen. Himmel, A…. und Zwirn – da hat doch irgend so ein Vollidiot mein Handy auf dem Bügeltisch liegen lassen, und ich habe mich halb tot danach gesucht, als ich meiner Freundin eine SMS schreiben wollte. Ich bringe es lieber sofort zurück nach oben ins Esszimmer, wo es normalerweise neben dem richtigen Telefon liegt. In dem Moment höre ich, wie es an der Haustür läutet. Wendy und Barny stehen sofort auf der Matte und bellen wie verrückt. Ich werfe das Handy in den Korb mit der Bügelwäsche und haste die Treppe hinauf. Als ich die Haustür öffne, ist keiner da. Das waren bestimmt wieder die Kinder von nebenan mit einem ihrer Klingelstreiche. Während ich die Haustür schließe, versuche ich krampfhaft, mich daran zu erinnern, was ich eigentlich die ganze Zeit über tun wollte.

 

Abends muss ich erkennen, dass ich im Grunde nichts erledigt habe: Das Auto des Besten ist immer noch schmutzig, die Überweisungen sind unerledigt, der halbvolle Kaffeebecher steht nach wie vor auf dem Schuhschrank, die Brunnenpumpe hat mangels Wasser ihr Leben ausgehaucht, im Umschlag stecken unverändert nur fünf PINS, das Handy bleibt verschwunden und wo - zum Kuckuck! – habe ich den Autoschlüssel gelassen? Ich bin fix und fertig, denn obwohl ich eigentlich nichts geschafft habe, hatte ich doch den ganzen Tag zu tun.

 

V.G.F.A.A.ist offenbar ein sehr schweres und ernsthaftes Leiden. Ich werde im Internet darüber recherchieren. Vorher will ich nur noch einige Mails verschicken…


Hat es Euch auch schon erwischt? Gebt bitte diese Nachricht an alle Eure Freunde und Bekannten weiter; ich habe nämlich vergessen, wem ich sie bereits gesendet habe.


Vielen Dank!



Nickname 22.08.2020, 13.44 | (0/0) Kommentare | PL

AUF DEM LETZTEN WEGE NICHT ALLEIN




Seit 9 langen Jahren ist Mishuta im Shelter. Dort ist er alt geworden - ohne jemals gelebt zu haben. Seine Zwingernachbarn aus dem Jahr 2011 sind schon lange nicht mehr da. Fast alle haben ein Zuhause gefunden.


Lange Jahre voller Entbehrungen und Einsamkeit liegen hinter ihm, doch aufgegeben hat Misuhta in dieser Zeit nie. Tapfer hat er die Zeit ertragen, auch wenn es bestimmt nicht einfach war. Viele heiße Sommer und viele eiskalte Winter hat er fast ausschließlich auf 3 qm zugebracht. Seine Betreuer, die er 1x in der Woche sieht, sind wohl das Einzige, worüber er sich je gefreut hat.


Seine Augen sind mittlerweile müde und strahlen eine Traurigkeit aus – fast so, als wüsste er, dass er das Shelter wohl niemals mehr verlassen wird.



Soll das sein ganzes Leben gewesen sein?


Mishuta ist ein bescheidener und zurückhaltender Rüde. Obwohl die Streicheleinheiten sehr beschränkt sind, wartet er in 2. Reihe darauf, dass eine Hand auch ihn erreicht. Er geht jedem Streit mit anderen Hunden aus dem Weg und schaut ihnen lieber aus einiger Entfernung zu.


Bei Fremden ist Mishuta am Anfang vorsichtig – wer will es ihm verdenken, hat er doch so gut wie keinen Kontakt, kennt er doch nichts außer eine Welt hinter Gitterstäben.


Seine Chancen noch einmal ein eigenes Zuhause zu finden, stehen nicht sonderlich gut – er ist nur einer von 3.000 Hunden und dazu noch alt und schwarz.


Doch wir hoffen darauf, dass wir hier für Mishuta ein Zuhause finden. Er soll nicht seine restliche Zeit eingesperrt warten müssen, um dann irgendwann den letzten Weg allein zu gehen.


Unser Wunsch für Mishuta ist eine liebe, ruhige Familie, die ihm die Chance seines Lebens ermöglicht. Menschen, die ihn mit Geduld und Verständnis in eine ihm unbekannte Welt führen, die ihn in Ruhe ankommen lassen und sein Leben so schön wie möglich machen.


Mishuta ist geimpft, gechipt und kastriert. Wir wissen, dass es nicht einfach wird, Menschen für einen alten, schwarzen Hund zu finden. Jedoch ist es die einzige Chance, die Mishuta hat.


Bei ernsthaftem Interesse freut sich Mishutas Vermittlerin Claudia Peters auf Ihre Nachricht.


eMail: c.peters@tierschutz-miteinander.de

Telefon: 05363-989350
Mobil: 0160-93286787

Nickname 18.08.2020, 20.29 | (0/0) Kommentare | PL

LUST AUF EIN ABENTEUER?



Als Junghund kam Plombir in das Shelter. Woher er kam und wie sein Leben bis dahin aussah kann niemand sagen.


Es hat ein wenig gedauert, bis Plombir Vertrauen gefasst hatte. Er freute sich jedes Mal, wenn er die freiwilligen Helfer sah, aber wenn sich dann jemand näherte, war die Furcht doch etwas größer als die Neugier. Die Betreuer sahen dennoch, dass er den Kontakt unbedingt wollte und auch brauchte. So verbrachten sie etwas mehr Zeit mit ihm und holten ihn aus dem Zwinger. Bei den kleinen Spaziergängen nahm Plombir schnell Kontakt auf und genoss die Streicheleinheiten.


Bis heute freut sich Plombir auf den einen Tag in der Woche, an dem er für eine Stunde seinen Zwinger verlassen darf. Ein kurzer, glücklicher Moment.


10 Jahre sind eigentlich noch kein Alter…. wenn unsere Familienhunde alt werden, dann wird ihr Leben ruhiger und langsamer Wir betrachten es als Geschenk...


Doch in einem Shelter mit fast 3.000 Hunden ist das ein Ding der Unmöglichkeit! Im Shelter muss ein alter Hund vorsichtig sein. Im gleichen Atemzug muss er aber auch schnell sein, denn er muss mit den jungen Hunden mithalten, ansonsten geht er gnadenlos in der Menge unter.


Ein Leben im Shelter ist eine Aufgabe, die nicht alle bestehen können. Viele heiße Sommertage, an denen es keine Schattenplätze mehr gibt, stürmische und nasse Herbsttage, die die Hunde bis auf die Knochen nass werden lassen und eiskalte Winternächte, die das Fell mit Eisklumpen überziehen. Vor diesen unvorstellbaren Bedingungen gibt es nicht immer Schutz für jeden Hund.


Plombir hat all die Jahre gemeistert und dabei sein freundliches Wesen nicht verloren!




Doch mittlerweile hat auch Plombir die Zeit eingeholt. Er ist im Shelter zum Senior geworden. Fast 10! Jahre sitzt Plombir dort und hat in all den Jahren das Shelter nie verlassen. Er kennt die Welt außerhalb der Mauern nicht. 


In einem so großen Shelter hat „alt sein“ noch eine ganz andere Bedeutung…. Die Chancen ein Zuhause zu finden, gehen gegen Null – gibt es doch so viele junge Hunde, die ebenfalls auf der Suche sind. Auf der Suche nach ein wenig Glück…. Die alten Hunde sind dabei oft die Verlierer, denn selten möchte sich jemand auf das „Abenteuer“ einlassen.


Daher versuchen wir das fast Unmögliche… wir versuchen, für diesen freundlichen, verträglichen Senior ein Zuhause zu finden. Ein ruhiges Zuhause, dass keine großen Erwartungen an ihn stellt und ihn sicher und mit viel Geduld ankommen lässt.


Plombir ist ca. 50-55 cm groß, gechipt, geimpft und kastriert. Er hat ein freundliches Wesen und ist gut verträglich mit Artgenossen. Ob er sein Zuhause mit Katzen teilen könnte, kann vor Ort leider nicht zuverlässig getestet werden.


Weitere Bilder und ein Video sind auf unserer HP zu finden: https://tierschutz-miteinander.de/project/plombir/


Sollte sich jemand auf das "Abenteuer" alter Hund ernsthaft einlassen wollen freut sich unsere Teamkollegin Claudia Peters über Anfragen


eMail: c.peters@tierschutz-miteinander.de
Telefon: 05363-989350 (Anrufbeantworter)

Nickname 07.07.2020, 19.50 | (0/0) Kommentare | PL

SPÄTSOMMER, TEIL2 : JAHRESRINGE

Bäume und Menschen haben vieles gemeinsam: Am Beginn ihres Lebens sind sie biegsam und geschmeidig. Mit den Jahren werden sie starrer und weniger flexibel; aber die Erfahrung lehrt sie, sich den Gegebenheiten anzupassen und so allen Stürmen zu trotzen. Beide setzen im Laufe ihres Lebens Jahresringe an. Und wie beim Baum die Rinde, wir die Haut des Menschen mit der Zeit poröser und durchlässiger - er bekommt ein dünneres Fell. Dabei muss es im Alter keineswegs düster oder trist zugehen. "Küss mich, ich bin der Herbst und habe auch noch meine sonnigen Tage!", heißt es nicht umsonst.


Ältere Menschen haben wie wir alle ein Recht auf Liebe und sie haben ihren ganz eigenen, mit viel Lebensweisheit gewürzten Humor. Manchmal werden sie auch wieder wie Kinder: genauso offen, ehrlich und direkt. Daher habe ich mich entschlossen, meinen lieben Alten eigene Blogeinträge zu widmen. Genügend Material dafür gibt es. Zu den selbst erlebten Geschichten aus meiner ehrenamtlichen Arbeit in zwei Seniorenheimen werden sich unter anderem die von Wolfgang Lange in seinem Buch "Omas Sparbuch, Opas Krückstock..." gesammelten Anekdoten gesellen. Die Bilder habe ich nach Fotos selbst gebastelt und veröffentliche sie hier mit freundlicher Erlaubnis.


Hier ein kleiner Vorgeschmack:


"Wenn man mich fragt, wie es mir gehe
und wie´s mit der Gesundheit stehe,
so sage ich mit frohem Mut:
"Danke, gut!"-
Es wurde mancher Mediziner
erfolgreich an mir zum Verdiener.
Zuerst mal waren es die Augen,
die nicht so recht mehr wollten taugen.
Dann spürte ich nach kurzer Zeit:
Du läufst ja nicht mehr allzu weit!
Und ein Geheimnis war zu lüften,
woher die Schmerzen in den Hüften?
Ein Othopäd von hoher Kunst
hat mir die linke flott verhunzt.
Ein steifes Knie, ein kurzes Bein
bracht´ mir die Unternehmung ein.
Dann ging die rechte Hüft´ entzwei.
In Hamburg machte man sie neu
Und baute nach der Anamnese
gleich ´ne vernünftige Prothese.
Nun will das Hören nicht gelingen,
ich hör nicht mehr die Vöglein singen.
Der Ohrenarzt weiß guten Rat
und kommt mit einem Apparat,
setzt mir ein Knöpfchen in das Ohr,
schwupps! - hör ich lauter als zuvor.
Der Zahnarzt hat sein Teil getan,
dass beißen ich - und lachen kann.
Erst war´s ne Krone, dann die Brücke,
er tauschte aus mir Stück um Stücke.
Drum sagt man mir trotz aller Falten:
"Du hast dich wunderbar gehalten!"
So wird der Mensch zu guter Letzt
von Kunst und Technik ganz durchsetzt.
Sogar ein Herz ersetzt man dreist,
doch nie die Seele und den Geist.
Drum fragt mich einer, wie´s mir gehe
Und wie´s mit der Gesundheit stehe,
dann sagt mein Ich mit frohem Mut:
"Danke, gut!"


(Gefunden im Nachlass einer Heimbewohnerin)

So humorvoll kann Älterwerden also auch gehen.

Ich finde: Zur Nachahmung empfohlen!



Nickname 02.07.2020, 16.05 | (0/0) Kommentare | PL

SPÄTSOMMER, TEIL 1: WAS HEISST DENN HIER ALT?

Drei Schwestern, 92, 94 und 96 Jahre alt, leben zusammen in einem Haus. Eines Abends lässt sich die 96jährige ein Bad ein. Als sie mit dem ersten Fuß drinnen ist, ruft sie ihre Schwestern: "War ich gerade dabei aus dem Bad oder in das Bad zu steigen?"
Die 94jährige ruft zurück: "Ich weiß es nicht. Ich komme zu dir rauf um nachzusehen!"
Auf halbem Weg auf der Treppe bleibt sie stehen und ruft: "War ich gerade dabei die Treppe hinauf oder hinunter zu gehen?"
Die 92jährige sitzt am Küchentisch bei einer Tasse Tee und hört ihren Schwestern zu.
Sie schüttelt den Kopf und klopft auf den Tisch: "Auf Holz klopfen und hoffen, dass ich nicht auch so werde."
Dann ruft sie ihren Schwestern zu: "Ich komme gleich um euch zu helfen, aber zuerst muss ich nachsehen, wer gerade an der Tür geklopft hat!"

***************

Als ehrenamtliche Mitarbeiterin in zwei Seniorenheimen (wobei der Begriff durchaus wörtlich zu nehmen ist, denn dieses Amt bedeutet eine Ehre für mich) halte ich immer wieder kurze Referate zum Thema Menschen und Leben ab 60 plus vor interessierten Heimbewohnern und deren Angehörigen. Mein Augenmerk liegt dabei vor allem auf der Tatsache, dass dieser Lebensabschnitt nicht in erster Linie Abbau und Siechtum bedeutet, sondern ebenso bewusst und erfüllt gelebt werden kann, wie die Jugend und das „Mittelalter“. Und je mehr man darüber weiß, desto mehr verliert diese Lebensphase ihren Schrecken. Ich wende mich mit meinen kleinen Vorträgen an alle, die ältere Angehörige pflegen oder für ihre eigene Zukunft gewappnet sein wollen. Einiges davon möchte ich hier gern wiedergeben. Ich wünsche unterhaltsame und informative Lektüre!


Zunächst einmal gilt es zu klären: Altern und Alter - was ist das eigentlich? Es handelt sich dabei um einen ganz normalen, biologischen Vorgang, welcher, wenn man es genau nimmt, bereits im Moment der Zeugung einsetzt. Im Laufe seines Lebens sammelt der Mensch Erfahrungen, die sich nicht mehr rückgängig machen lassen. Zwar ist manchmal vom „kindischen Greis“ die Rede, wenn ein Mensch im höheren Alter in kindliche Verhaltensweisen zurückzufallen scheint. In Wahrheit bedeuten diese Parallelen zu kindlichen Verhaltensweisen aber keinen Rückschritt in der Entwicklung des Menschen, sondern sind Teil derselben.


Auf welche Weise und in welchem Tempo der Alterungsprozess fortschreitet, hängt wesentlich von der Persönlichkeit des Einzelnen, seinen Lebensumständen und seiner Lebensführung ab.


Nach neuesten Erkenntnissen der Gerontologie (Altersforschung) ist der Mensch nicht so alt:


- wie seine Gefäße und seine Stoffwechselfunktion (körperliche Begriffsbestimmung)


- wie er sich fühlt (seelisch-geistige Begriffsbestimmung) - auch wenn der Volksmund etwas anders behauptet. Denn sonst könnte man sich subjektiv nicht manchmal wie ein Teenager und dann wieder wie Methusalem fühlen.


- wie gesellschaftliche und politische Rollenzuweisungen ihn definieren (gesellschaftspolitische Begriffsbestimmung), sondern er ist so alt wie sein Anpassungsvermögen (Adaption) an seine Umwelt und die jeweilige Situation. Dieses nimmt mit zunehmendem Alter in bestimmten Bereichen ab, während es sich in anderen Bereichen wandelt. Es ist außerdem abhängig von Umweltbedingungen und der Fähigkeit, seinem individuellen Leben auf körperlichem, geistigem und mitmenschlichen Gebiet einen Sinn zu geben.



Nickname 01.07.2020, 22.00 | (0/0) Kommentare | PL

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ÜBER MICH:Geboren vor 65 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.
Verheiratet mit dem besten aller Ehemänner und glückliches Frauchen von sieben allerliebsten Fellnasen.

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