Mitternachtsspitzen

Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Zuhause

EIN HILFERUF AUS DER FERNE



Die Kozhuhovo-Hunde,

die freiwilligen Betreuer und wir

brauchen dringend Ihre/Eure Unterstützung!

 

Seit dem Sommer dieses Jahres geht das Gerücht um, dass das Gelände des Kozhuhovo-Shelters von der Stadt an einen Investor verkauft werden soll, die Hunde und Katzen den Shelters an einen anderen Ort umgesetzt werden sollen.

 

Seit gestern haben die Betreuer nun Gewissheit, und schon Ende Februar soll der Umzug stattfinden: Etwa 40 Kilometer südlich von Moskau, auf das Gelände einer hochbelasteten Mülldeponie.

 

Wir sind sprachlos und entsetzt und wollen die Betreuer dabei unterstützen, diese Katastrophe abzuwenden. Weder ist das Gelände geeignet, noch lässt sich im eiskalten russischen Winter in so kurzer Zeit etwas qualitativ Hochwertiges aufbauen, noch kann ein geordneter Umzug der in Dreier- oder Vierergruppen zusammensitzenden Hunde erfolgen. Die Betreuer können die neue Örtlichkeit mehr oder weniger nicht mehr erreichen, und ob dort eine medizinische Versorgung der Hunde überhaupt stattfindet und wenn ja, in welcher Form und Qualität – all das steht in den Sternen. Betroffen sind neben den 3.000 Hunden auch mehrere hundert Katzen.



 

BITTE unterschreiben Sie die Petition!

 

Wir haben in Rumänien gute Erfahrungen damit gemacht, dass schlechte Presse einiges bewegen kann. Russland ist nicht Rumänien, aber auch dort will niemand negative Schlagzeilen.

 

Und BITTE teilen Sie die Inserate, machen Sie Freunde und Bekannte auf unsere wunderbaren Hunde aufmerksam, damit wir für möglichst viele von ihnen ein schönes Zuhause finden!

 

Lassen Sie uns gemeinsam für die vergessenen Seelen im Shelter Kozhuhovo kämpfen. Sie haben nur uns. Vielen, lieben Dank!

 

Hier geht es zur Petition:


https://l.facebook.com/l.php...

https://chng.it/8SBXzkYBMK

 

Und hier der Petitionstext in deutscher Übersetzung. Manches ist fehlerhaft, aber das Wesentliche ist zu verstehen. BITTE nehmen Sie sich einen Moment Zeit zum Lesen.

 

"Ende 2008 öffnete das Heim seine Türen für die ersten Insassen. Seitdem haben wir viel durchgemacht: die Tierverwaltungsgesellschaft Grischkow, dann eine kommerzielle Verwaltungsgesellschaft und einen Zubringer, ständiger Arbeitskräftemangel, gefolgt von der staatlichen Einrichtung "Autostraßen im östlichen Verwaltungsbezirk" mit ihrer ungeheuerlich ungebildeten Verwaltung, gegenseitiger Verantwortungzuschiebung und völliger Unfähigkeit, irgendwelche Verwaltungsaufgaben zu lösen.


In all diesen Jahren ist eines unverändert geblieben: 3000 Hunde, 400 Katzen und eine Gruppe verzweifelter Freiwilliger, dank derer über 7000 Hunde und 1500 Katzen ein Zuhause gefunden haben, Hunderte von Tieren wurden in externen Kliniken behandelt, die tierärztliche Abteilung ist mit moderner Technik ausgestattet. Jahrelang haben wir die völlige Missachtung der Leitung des Tierheims hingenommen, mit 100 %igem Versagen des Vereins beim Gassigehen mit den Tieren, dem ständigen Mangel an Personal und dem daraus resultierenden Chaos sowie dem Mangel an Wasser und Futter in den Zwingern.


Und nun hat ein neues Unglück zugeschlagen, das alle Tiere im Tierheim zu töten droht.


Die Rettungsstation wird auf die Deponie Malinky verlegt, die 85 km (ca. 41 km von der Ringstraße entlang der Ringstraße von Kaluga) von unserem derzeitigen Standort entfernt ist.


Die Verwaltung von Krasnopakhorsk weiß es seit Sommer dieses Jahres, die Beamten wissen es, die Verwaltungsgesellschaft weiß es. Die Freiwilligen waren die einzigen, die auf alle offiziellen Anfragen eine offizielle Antwort erhielten: "Das Grundstück wurde nicht zugeteilt".


Was bedeutet das für 3000 Hunde und 400 Katzen?


Unmöglichkeit für die meisten Freiwilligen, das Shelter zu erreichen.


Hunderte von Hunden ohne Zugang zu einem Spaziergang oder einer regelmäßigen Untersuchung.


Nahrung, Wasser und Reinigung können nicht mehr kontrolliert werden.



Das gesamte medizinische Team, das seit vielen Jahren Hunderte von Tieren unter extremen Bedingungen gerettet hat, wird das Tierheim verlassen.


Die mangelnde Zugänglichkeit wird die Möglichkeit für potenzielle Familien verringern, das Tierheim zu besuchen und die Hunde und Katzen kennenzulernen.


All dies wird dazu führen, dass Hunderte von Hunden und Katzen in Vernachlässigung sterben, ohne Menschen, Pflege, rechtzeitige Hilfe und eine Chance, ein Zuhause zu finden.


Die verwahrlosten Tiere in Moskau gehören dem Moskauer Amt für Wohnungswesen und Versorgungsbetriebe. Es handelt sich um Tiere, die zur Infrastruktur der Moskauer Wohnungs- und Versorgungsbetriebe gehören, die seit vielen Jahren von P. Biryukov verwaltet werden, der einst Vera Petrosyan und die BANO ECO-Heime deckte, gegen die nun strafrechtlich ermittelt wird.

 

Es war Herr Birjukow, der hinter dem Rücken der Öffentlichkeit und der Freiwilligen anordnete, dass das städtische Tierheim in Kozhukhov an einen Ort verlegt wird, an dem es praktisch unzugänglich ist.


Was ist das? Ist es die Gleichgültigkeit der Beamten oder der bewusste Wunsch, den Tierschutz unzugänglich zu machen?


"Freunde, wir brauchen eure Hilfe und ein Maximum an Öffentlichkeitsarbeit! Uns, den freiwilligen Helfer des Tierheims, habt man seit dem Sommer verheimlicht, dass das Gebiet für die Verlegung des Tierheims schon vor langer Zeit ausgewählt wurde und 85 km vom derzeitigen Standort in Neu-Moskau, hinter der zentralen Ringstraße, liegt! 


Bitte unterzeichnen Sie die Petition und verbreiten Sie unseren Beitrag! Jetzt hoffen wir nur noch, dass Sie und die Medien sich für uns einsetzen können! Denn die Dokumente für den Umzug des Tierheims bis Ende Februar sind bereits vom Bürgermeisteramt in Moskau unterzeichnet worden!


Das Tierheim Kozhukhov fängt Hunde im östlichen Bezirk Moskaus auf und befindet sich nur wenige Kilometer von der Moskauer Ringstraße entfernt in der Nähe der Metrostation. Die meisten unserer Freiwilligen leben hier im Osten oder in benachbarten Bezirken. Alles - das Gassi gehen mit den Hunden, die Überprüfung ihres Gesundheitszustands, die Überprüfung der Verfügbarkeit von Futter und Wasser und vor allem die Unterbringung - ruht auf unseren Schultern. 


Wir haben im Tierheim ständig Probleme mit dem Futter, der Reinigung und den Mitarbeitern, und nur wenn wir uns mit diesen Problemen befassen, können wir sie vorübergehend lösen, bis zum nächsten Mal. Das ist unsere Art zu leben. 


Im letzten Jahr wurde in der Umgebung des Tierheims massiv gebaut. Wir wurden gewarnt, dass sie sich ein neues Gebiet suchen, aber sie haben uns die ganze Zeit mit Lügen gefüttert. Und erst gestern haben wir durch Zufall erfahren, dass alles schon längst beschlossen war: Das Tierheim wird Anfang nächsten Jahres 85 km vom jetzigen Standort entfernt verlegt! 


Es befindet sich im Gebiet Neu-Moskau im Südwesten, hinter der Ringstraße (die die Stadt in etwa 45 km Entfernung umrundet). Es ist für uns alle sehr, sehr weit weg, Moskau ist riesig, der Verkehr ist schrecklich, wir kommen einfach nicht hin! 


Und die Gegend ist ein Alptraum: Sie ist nicht nur weit weg für alle Freiwilligen, für unsere Ärzte und Mitarbeiter, sondern liegt auch auf einer stillgelegten Mülldeponie, auf der mehr als 1 Million Tonnen Müll vergraben sind - #Malinovka.


Natürlich werden wir nicht in der Lage sein, so weit zu reisen, viele von uns haben kein privates Auto, und niemand von uns hat 5-6 Stunden zusätzliche Zeit für die Reise. 


Wir geben unsere letzte Energie für die Freiwilligenarbeit auf, wir opfern unsere Ruhe, unsere Gesellschaft, unser Geschäft, alles, um den unglücklichen Tieren zu helfen.


Bei jedem Wetter - Kälte, Hitze, Schnee, Regen - gehen wir ins Tierheim, gehen spazieren, putzen, füttern. Egal, wer wir außerhalb der Mauern des Tierheims sind, egal, welche Geschäftsanzüge wir tragen, egal, wie hart wir arbeiten, wir alle versammeln uns hier und nehmen absolut kostenlos eine Schaufel, putzen Scheiße, verteilen Heu, schleppen schwere Kisten mit Dosenfutter, trainieren Hunde kaum an der Leine, bringen sie zu komplizierten Operationen in Kliniken, zu Ausstellungen, holen sie ab, schicken sie weiter, treffen Gäste... 


All das wird verloren sein!!! 


Kaum jemand wird mehr Zeit und Energie aufwenden können, denn alle sind bereits überlastet.


Und würden potenzielle Besitzer über das CCAD hinaus reisen, um einen Tierheimhund kennenzulernen?


Sobald das Tierheim keine Freiwilligen mehr hat, ist die Hölle los. 2.700 Hunde werden verloren gehen! 


Informationen über den Umzug wurden den Freiwilligen absichtlich vorenthalten. Der gewählte Standort ist für die Menschen unzugänglich, es gibt keinen Verkehrsknotenpunkt, und die meisten Freiwilligen, Mitarbeiter und Ärzte sind autofrei. 


Das bedeutet, dass das Tierheim ein Team von wirklich engagierten Ärzten, Mitarbeitern und uns Freiwilligen verlieren wird, auf deren Schultern und Kosten das Überleben und die Unterbringung der Tiere weitgehend ruht. 


3.000 Hunde und 400 Katzen werden ohne regelmäßigen Auslauf, ohne Reinigung und ohne Futter bleiben. Und diejenigen, für die sie "schmutzige Tiere" sind, werden als Arbeiter rekrutiert, und die Geschichte wird sich im Kreis drehen: Verhungern, Schlachten mit Schaufeln und Brechstangen, Reisen mit einem Sturmgewehr durch die Gehege, um Tiere zum Spaß zu erschießen. Wir haben das alles schon durchgemacht, wir dachten nur, die Nuller- und Zehnerjahre lägen hinter uns, die Gesetze würden greifen und wir wären alle zivilisierter geworden.


Wir fordern, den Schutzraum auf dem Gelände von EAD zu belassen und die Erreichbarkeit sowohl mit privaten als auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erhalten."


#Tierheim Koschuchowsky #Tierheim Koschuchowsky #SOS #Moskau #MAO

 

https://chng.it/xLsrY86Pmb

 

Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)





Nickname 28.06.2022, 18.56 | (0/0) Kommentare | PL

WIE MÜLL IM PAPPKARTON



LAPA

 

Hündin

geb. 2018

50-55 cm Schulterhöhe

geimpft, gechipt, kastriert

endgültiges Zuhause gesucht

 

LAPA musste schon als winziger Welpe erfahren, was es bedeutet, unerwünscht zu sein. Sie musste erleben was es heißt, als Abfall einer Gesellschaft zu gelten. Einer menschlichen Gesellschaft, die nur an sich denkt und in der Hunde, Katzen – Tiere ganz allgemein – keinerlei Stellenwert haben, außer sie bringen in irgendeiner Weise Geld ein. Gerade mussten wir wieder die grauenvollen Bilder der Massenabschlachtung  von Delfinen auf den Faröer Inseln über uns ergehen lassen. Ich wundere mich, dass diese Leute nachts ruhig schlafen können und wüsste nur zu gern, welche Antwort sie ihren Kindern geben, wenn diese sie fragen, was sie denn eigentlich da tun. Allerdings habe ich Bilder bei Twitter gesehen – dort reiten Kinder auf den getöteten Delfinen und waten mit ihren Gummistiefeln im vom Blut rotgefärbten Wasser. Die Menschheit ist wirklich reif…

 

Lapa wurde gemeinsam mit ihren Schwestern im Pappkarton in einem Wald zum Sterben entsorgt. in einem Pappkarton. Zu ihrem Glück (?) wurden die Hündchen von einer tierlieben, jungen Frau gefunden und von ihr ins Moskauer Shelter Kozhuhovo gebracht. Diese arbeitet seitdem dort als ehrenamtliche Betreuerin, opfert nicht nur ihre Freizeit, sondern auch einiges an Geld, um ihren Schützlingen ihr trauriges Los ein wenig zu erleichtern.




Geduldig wartet Lapa darauf, dieses Leben endlich hinter sich lassen und in ein Zuhause reisen zu dürfen, welches diesen Namen verdient. Mit ihr warten noch Tata und Michelle, zwei ihrer Schwestern. Die beiden anderen hatten Glück und durften dem Zwinger bereits für immer den Rücken kehren.

 

Zunehmend große Sorgen bereitet uns der starke Gewichtsverlust der Schwestern. Der Shelterbetreiber ist immer darauf aus, Kosten einzusparen und womöglich noch Geld zu verdienen. So wird die Qualität des ohnehin schon minderwertigen Futters ständig schlechter und zahlreiche Hunde magern zusehends ab. Zwar geben die Freiwilligen buchstäblich ihr letztes Hemd und versuchen, zuzufüttern, wo es nur geht, aber natürlich reicht das hinten und vorn nicht aus.



 

Wie ihre Schwestern, ist auch Lapa eine sehr zärtliche und umgängliche Hündin. Auf den Bildern kann man sehen, dass sie ihre Betreuerin über alles liebt. Bei fremden Menschen benötigt sie etwas Zeit, um Vertrauen zu fassen, aber auch das meistert sie. Sie läuft brav an der Leine und spielt für ihr Leben gern mit ihren Schwestern, wenn es einmal in der Woche für eine glückliche Stunde in den Freilauf geht.



 

Lapa sehnt sich nach einem Zuhause; nach einem Menschen, dem sie ihr übervolles Hundeherz schenken kann und der sie mitnimmt auf die gemeinsame Reise durchs Leben. Möchten Sie gern dieser Mensch für Lapa sein? Dann bitte melden Sie sich bei uns. Vielen lieben Dank.

 

Lapa mit ihren Schwestern im Zwinger:

 

 

Lapa und ihre Schwestern beim Spielen im Hundeauslauf:

 

 

Ein weiterer Film mit Lapa und ihren Schwestern beim Spielen:

 

 

Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".


Vermittlerkontakt/Fragen:


Ulrike Worringer

Tel.: 0171-1817071

Mail: Ulrike.Worringer@procanes.org


https://www.facebook.com/ProCanesEtEquos

Nickname 28.06.2022, 18.50 | (0/0) Kommentare | PL

DER ZUG IST ABGEFAHREN



… und wieder sieht Macka nur die Rücklichter.


Hündin; ca. 50 cm

geb. ca. 2014

Zwingernummer. B 157

gechipt, geimpft und kastriert


Viele ihrer Mitgefangenen hat sie schon kommen und manche gehen sehen. Diese hatten das Glück, von tierlieben Menschen adoptiert zu werden. Macka gönnt es ihnen von Herzen; aber zu gern wäre auch sie endlich an der Reihe, diesem furchtbaren Ort "Adieu"zu sagen und dorthin zu reisen, was man Heimat nennt.




Macka wartet jetzt seit Februar 2016 im Shelter Kozhuhovo auf ihre Befreiung. Davor hatte sie ein Zuhause, eine Familie. Sicher nicht hundegerecht, denn sie wurde fast ausschließlich in der Wohnung gehalten und kennt so gut wie nichts von der Welt „da draußen“. Vermutlich teilt sie damit das Schicksal vieler russischer Hunde: Als putziger Welpe angeschafft, geliebt, verhätschelt und verwöhnt. Doch dann wuchs sie leider und wurde irgendwann zu groß für eine Ministadtwohnung in Moskau. So schob man sie ab in die Hundeverwahranstalt. Kein Hund verdient ein solches Los, auch die liebenswerte Macka nicht.




Anfangs waren ihr die vielen Hunde, der Lärm und die fremden Menschen im Shelter unheimlich. Sie zog sich in die winzige Holzhütte ihres Zwingers zurück und getraute sich lange nicht, diese zu verlassen. Dank der unermüdlichen Bemühungen der freiwilligen Betreuer hat sie inzwischen wenigstens zu ihnen Vertrauen gefasst und sogar das Laufen an der Leine gelernt.




Für die hübsche Macka suchen wir Menschen mit viel Geduld und Einfühlungsvermögen, die dem unsicheren Hundemädchen ausreichend Zeit schenken, um sich ans richtige Leben zu gewöhnen. In ihr steckt garantiert eine Traumhündin – sie braucht nur eine Chance, damit sie es beweisen kann!




https://www.facebook.com/Chance.fuer.Shelterhunde (Daniela Bansche)


https://www.facebook.com/ProCanesEtEquos (Ulrike Worringer)

Nickname 28.06.2022, 18.49 | (0/0) Kommentare | PL

SEHNSUCHT

..."heißt das alte Lied der Taiga, das schon damals meine Mutter sang" - so lautet es in einem Lied der wunderbaren, früh verstorbenen Sängerin Alexandra.




Sehsucht hatte sicherlich auch schon Taigas Mutter. Sehnsucht nach einem Zuhause voller Wärme, gutem Futter, Liebe und Geborgenheit.


Wie viele Abschiede muss Taiga noch ertragen? Sie wartet seit über 7 Jahren auf ihre Chance.


Es war im August 2014, als Taiga mit ihren drei Welpen ins riesige Shelter Kozhuhovo kam. Sie war eine sehr fürsorgliche Mutter, und zum Glück fanden alle ihre Kleinen schon bald ein Zuhause. Nur Taiga nicht… sie lebt noch immer im Shelter.



 

Das Leben dort ist hart, besonders jetzt, im eisigen russischen Winter. Es ist ein Leben in einem kleinen Außenzwinger, mit schlechtem Futter und nur wenig menschlicher Ansprache. Doch Taiga macht das Beste daraus.


Das Schönste für sie ist, wenn die freiwilligen Helfer am Wochenende ins Shelter kommen und auch ihren Zwinger für kurze Zeit öffnen. Dann rennt und springt sie mit den anderen Hunden durch die Gänge des Shelters und drückt sich an ihre Betreuer. Denn Taiga mag die Menschen sehr und freut sich, wenn auch sie endlich ein wenig Aufmerksamkeit bekommt.

 

In diesem Video können Sie Taiga im Auslauf sehen:



Und wie sie mit anderen Hunden spielt:



Auch an der Leine läuft sie wunderbar:



Doch immer folgt das Unvermeidbare - die Rückkehr in den Zwinger, an den Ort, wo die Träume zerplatzen. Ein letztes Wort, ein letzter Blick… nichts kann Taiga dann die Gewissheit des nahenden Abschiedes nehmen. Sie kennt die Abläufe und weiß genau, die Freiwilligen gehen und sie bleibt zurück. Die gerade noch so fröhliche Taiga ist dann wieder für eine ganze Woche allein in ihrer Einsamkeit.


So geht das nun schon über 6 Jahre. Viele Hunde haben in dieser Zeit das Shelter verlassen. Sie fanden ein Zuhause oder sind verstorben. Neue Hunde kamen hinzu. Für Taiga änderte sich in all dieser Zeit nichts. Sie gehört zu den Langzeitinsassen, den ewig Vergessenen und Übersehenen.


Bald schon wird einer ihrer langjährigen Zwingergefährten das Shelter verlassen. Er wartete ebenfalls viele Jahre und hat nun endlich seine Familie gefunden. Taiga wird auch diesen Abschied überstehen… wie vorher so viele in ihrem Leben.


Dennoch oder gerade deswegen möchte ich nichts unversucht lassen, dass auch Taiga endlich eine Chance bekommt. Denn irgendwo muss es doch auch einen lieben Menschen für Taiga geben. Hoffentlich finden wir ihn.




Bitte helfen Sie mit!

 

Taiga ist eine freundliche Hündin. Sie ist aufgeweckt, verspielt und aktiv. Sie genießt die wenigen Streicheleinheiten der Betreuer sehr. Mit anderen Hunden verträgt sich Taiga gut. Besonders größere Rüden, mit denen sie toben kann, haben es ihr angetan.


Taiga wurde ca. 2012 geboren, ist ca. 55 cm hoch und bereits geimpft, gechipt und kastriert. Die Ausreise und Vermittlung erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos". Für Taiga suchen wir ausschließlich ein endgültiges Zuhause.


Liebe Taiga, ich hoffe so sehr, dass Deine Sehnsucht bald Erfüllung findet und Du nicht mehr so viele Momente des Abschieds erleben musst. Ich hoffe und suche ein Zuhause für Dich.




Wichtige Daten im Überblick:


Hündin,  ca. 9 Jahre alt (geb. ca. 2012),  ca. 55 cm,  kastriert


gut verträglich mit Artgenossen,  freundlich zu Menschen; verspielt und aktiv,  läuft gut an der Leine


noch im Shelter in Russland,  Katzenverträglichkeit kann nicht zuverlässig getestet werden. Endgültiges Zuhause gesucht!


Vermittlerkontakt/Fragen:


Daniela Bansche


Tel.: 05371-687266


eMail: d.bansche@gmail.com


fb.me/Chance.fuer.Shelterhunde

Nickname 28.06.2022, 18.43 | (0/0) Kommentare | PL

DIE FRAGE ALLER FRAGEN



Rüde

geb. 2009

ca. 50 cm Schulterhöhe

kastriert, geimpft, gechipt



Ein vertanes Leben und eine bange Frage – wer wird Vence darauf antworten?

 

Geboren im Jahr 2009, kam Vence 2011, also mit gerade zwei Jahren, in das Moskauer Shelter Kozhuhovo; ein fröhlicher, verspielter Junghund, der vor Neugier und Energie strotzte. Zum Glück ahnte er nicht, was ihm beschieden war.

 

Damals stellte er noch keine Fragen, war voll freudiger Erwartung, denn sein ganzes Leben lag vor ihm. Doch was für ein Leben sollte das sein?

 

Heute würde Vence uns fragen, ob es nach zehn glutheißen Sommern und ebenso vielen bitterkalten Wintern endlich etwas anderes für ihn gibt. Denn noch hat er die Hoffnung und sich selbst nicht aufgegeben.



 

Könnten wir seine Sprache verstehen und sprechen, so müssten wir ihm die Antwort schuldig bleiben, warum es jetzt - nach all der Zeit, in der er tapfer durchgehalten, geduldig gewartet, ums Überleben gekämpft und versucht hat, stark zu sein - immer noch kein eigenes Zuhause für ihn gibt.

 

Vence hat mehr als zehn entbehrungsreiche Jahre hinter Gittern verbracht; gefangen mit mehreren Leidensgenossen in einem viel zu engen, ungeschützten Außenzwinger, in dem ein Tag dem anderen gleicht. Das schlechte Futter, der Kampf gegen Hitze und Kälte, die Monotonie und Bewegungslosigkeit haben ihre Spuren hinterlassen. Vence verliert allmählich sein Augenlicht. Auf dem linken Auge hat er den Grauen Star und sieht kaum noch etwas. Zudem fehlen ihm fast alle Zähne. Das ist ein großes Problem im Shelter, denn hier gibt es nur minderwertiges, hartes Trockenfutter zu fressen. Vence muss versuchen, irgendwie damit zurecht zu kommen, um überhaupt satt zu werden. Er leidet still vor sich hin, wie so viele seiner rund 3000 Schicksalsgefährten.



 

Die meisten von ihnen fragen längst nicht mehr. Sie haben sich damit abgefunden, dass sie für immer an diesem düsteren, unwirklichen Ort weggesperrt bleiben und von hier irgendwann ihre einzige Reise antreten. Still und leise, ohne jemals einen Pfotenabdruck ins Herz IHRES Menschen geprägt zu haben, werden sie sich verabschieden.Und dieser Abschied wird ein leichter sein, denn er führt sie aus der Einsamkeit, Langeweile und Verlorenheit des Shelterlebens in eine hoffentlich bessere Welt.

 

Wenn die Freiwilligen einmal in der Woche zu Besuch kommen, spendieren sie Vence und einigen anderen Glückspilzen ein paar Löffel voll Dosenfutter, welches die Betreuer aus ihrer eigenen Tasche bezahlen. Und er darf sich ein Stündchen lang im Freilauf die Beine vertreten. Für den freundlichen, bescheidenen Vence ist das jedesmal ein Fest. Er geht gern und brav an der Leine spazieren und freut sich, wenn noch Zeit übrig bleibt, um sein Fell zu bürsten. Dann hält er ganz still, denn diese kostbaren Momente für ihn allein bedeuten ihm viel. Darüber vergisst er sogar die Frage: Hast du schon ein Zuhause für mich gefunden?



 

Wie gern möchten wir ihm diese Frage mit „Ja, haben wir!“ beantworten. Wir wünschen uns für Vence ein Zuhause bei lieben, verständnisvollen Menschen, die kein Problem mit seiner zunehmenden Blindheit haben (aus eigener Erfahrung darf ich sagen, dass Hunde damit viel besser zurechtkommen als wir) und ihm seinen Napf mit weichem Nassfutter füllen. Esmuss nicht vom Feinsten sein – praktisch ist alles besser als der miese Fraß, mit dem die Hunde im Shelter vorlieb nehmen müssen.

 

Vence wird sicher ein Weilchen brauchen, um anzukommen und sich an ein richtiges Hundeleben zu gewöhnen, aber seine offene, den Menschen zugewandte Art wird ihm dabei helfen. Er soll den brettharten, kahlen Zwingerboden gegen ein kuscheliges Körbchen eintauschen und sein Leben als geliebter Familienhund beschließen dürfen.



 

Ulrike Worringer

Tel.: 0171-1817071

eMail: Ulrike.worringer@procanes.org

https://www.facebook.com/ProCanesEtEquosVen

 

 

Nickname 28.06.2022, 18.43 | (0/0) Kommentare | PL

EIGENES HEIM - GLÜCK ALLEIN!



ROGER


Rüde

50 cm Schulterhöhe

geb. ca. 2009

geimpft, gechipt, kastriert

Pflegestelle Moskau



ROGER kam, knapp 2 Jahre alt, in das russische Shelter Kozhuhovo. Das war im Jahr 2011. Die Betreuer gehen davon aus, dass er vorher ein Zuhause hatte, denn er war den Menschen sehr zugetan, freundlich gegenüber jedermann und versuchte, immer alles richtig zu machen.

Die Jahre gingen ins Land. Hunde kamen, Hunde gingen - doch Roger blieb. Niemand zeigte Interesse an dem jungen, lebensfrohen Rüden. Nicht einen Menschen konnte er davon überzeugen, dass er ein wundervoller Begleiter sein würde, wenn er nur die Möglichkeit dazu bekäme.




Nach vielen, verlorenen Jahren gab Roger sich auf. Er zog sich zurück und seine Betreuer bemerkten schnell, dass er dieses Leben einfach nicht mehr ertrug. Er hatte keine Kraft mehr für den täglichen Kampf gegen die Einsamkeit und Traurigkeit. Seine Seele wurde krank – ein stilles und leises Leiden.


Für die Betreuer war es bitter, mit anzusehen, wie aus diesem lebensfrohen Hund ein Häufchen Elend wurde. Als sich dann 2018 die Gelegenheit bot, brachten sie Roger in eine Pension. Bereits nach kurzer Zeit lebte er auf, seine Seele konnte Kraft tanken.





Roger ist aufgeblüht und genießt auch heute noch sein neues Leben, das sich im Ansatz nach einem Zuhause anfühlt und die Welt ein bisschen besser macht. Doch ein richtiges Zuhause ist es natürlich nicht. Es leben dort einige Hunde, mit denen sich Roger gut versteht und gern mit ihnen spielt. Aber auch dort ist die Zeit immer knapp bemessen für jeden einzelnen Hund.




Wir möchten so gern für Roger noch einmal in seinem Leben ein richtiges Zuhause finden mit Menschen, die ihn behutsam wieder an eine normale Welt gewöhnen, die ausreichend Zeit und vor allen Dingen viel Liebe zu verschenken haben.




Roger ist ein aufgeschlossener und freundlicher Hundemann, der sich gut mit seinen Artgenossen versteht und sich über einen bereits vorhandenen Kumpel – oder eine Kumpeline – sicher freuen würde. Trotz seiner knapp 12 Jahre ist er immer noch neugierig und unternehmungslustig. Er verdient es, dass sein Hunger nach Zuwendung und Liebe endlich gestillt wird. Denn ein bezahlter Pensionsplatz ist natürlich um Lichtjahre besser, als das kalte, unbarmherzige Shelter, kann aber doch niemals ein schönes, eigenes Zuhause ersetzen.




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Nickname 28.06.2022, 18.43 | (0/0) Kommentare | PL

GEHEIMNISVOLL UND SCHÖN



NIGHT


Hündin

50cm Schulterhöhe

geb. 2010

Zwingernummer: C 38

 

NIGHT ist eine mittlerweile knapp zwölfjährige, bildhübsche Hündin, die bereits seit neun langen Jahren ein eintöniges Dasein im Moskauer Shelter führen muss, gemeinsam mit ungefähr 3000 Leidensgefährten. Noch hofft sie – und hoffen wir mit ihr – auf ein baldiges Happy End in ihrem eigenen Für-Immer-Zuhause.




Die selbstbewusste Hundedame stellt eine außergewöhnliche Schönheit dar: Sie besticht durch ihr glänzend schwarzes Fell, nur die Brust ist weiß gezeichnet. Ihr Aussehen brachte ihr von den freiwilligen Helfern den Namen "NIGHT" (russ. Nochka) ein – schön, dunkel und geheimnisvoll wie die Nacht.




Night wird als ruhig und gehorsam beschrieben. Bei fremden Menschen ist sie zunächst etwas zurückhaltend, lernt aber schnell zu vertrauen und blüht dann zusehends auf.




Einmal pro Woche darf sie ihren engen, unbehaglichen Außenzwinger für eine Stunde verlassen und mit ihren Betreuern an der Leine durch die endlos langen Sheltergänge spazieren gehen. Bei Begegnungen mit anderen Hunden bleibt sie stets freundlich und gelassen. Sollte es ihr jedoch einmal zu viel Trubel werden, zieht sie sich gern zurück und sucht sich einen ruhigeren Ort, abseits vom Lärm und Getümmel der anderen. Leider Ob sie sich mit Katzen verstehen würde, können wir leider nicht mit Sicherheit sagen.






Night liebt die warmen Sonnenstrahlen und genießt es, im Sommer in einer der Bademuscheln zu planschen, die die freiwilligen Helfer extra für ihre Schützlinge mitbringen. Wasser scheint ihr Element zu sein; allerdings bleibt es jedes Mal nur ein kurzes Vergnügen, denn der Andrang ist natürlich groß.




Night benötigt nicht viel, um glücklich zu sein – nur ein ruhiges, eigenes Zuhause mit einem Plätzchen für sie allein, anständigem Futter und vor allem viel Liebe, die sie in ihrem bisherigen Leben schmerzlich entbehren musste.


 



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Nickname 28.06.2022, 18.42 | (0/0) Kommentare | PL

RUF DU MICH BEI MEINEM NAMEN!



Hündin

ca. 2011 geboren und

ca. 50-55 cm groß

 

Arme, namenlose Hundeomi, die fast ihr ganzes Leben im Öffentlichen Shelter Targu-Jiu einsitzt, sucht pfotenringend ein liebes Zuhause!

 

Hallo – bitte, sieht mich jemand? Oder bin ich für Euch unsichtbar?

 

Wann darf ich endlich diesen grauenvollen Ort verlassen? Ich bin ein altes, ausgesprochen liebes, aber sehr scheues Hundemädchen und sitze schon fast mein Leben lang in der Hölle von von Targu-Jiu.

 

Könnt Ihr Euch das vorstellen:


Fast 10 JAHRE lang vegetiere ich hier auf wenigen Quadratmetern. Unter mir nur kalter, ewig nasser Beton und ringsherum nichts als Gitterstäbe, Lärm, Schmutz, Gestank, Angst. Niemals komme ich an die frische Luft, ich sehe kein Sonnenlicht und spüre kein Gras unter meinen Pfoten.

 

Tagein, tagaus ertrage ich die Monotonie, den Hunger, die Beißereien und frage mich, ob mein Leben überhaupt noch einen Sinn hat.


Was habe ich nur verbrochen oder falsch gemacht, um so ein Dasein zu verdienen? Warum will mich niemand haben? Bin ich vielleicht nicht hübsch genug? Zu groß, zu alt, zu schüchtern...zu langweilig?


Woran mag es nur liegen?

 

Es ist wahr, über all die schrecklichen Jahre hinweg bin ich sehr vorsichtig und zurückhaltend geworden. Ich brauche besondere Menschen, die viel Geduld mit mir haben und mir helfen, meine Ängste zu überwinden damit ich wieder lerne zu vertrauen. Aber ich bin trotzdem ein gutes Mädchen, das eine Chance verdient!



 

Ich kann kaum noch. Von Tag zu Tag werde ich schwächer und vermag mich gegen diejüngeren, kräftigeren Hunde in meinem Zwinger nicht mehr durchzusetzen. Ich bekomme kaum noch Futter ab verfalle von Tag zu Tag mehr.

 

So gern möchte ich, bevor ich sterbe, noch erfahren, wie es ist, ein eigenes ZUHAUSE zu haben, in einem weichen Körbchen zu schlafen, einmal richtig satt, beschützt und geliebt zu werden.

 

Gibt es irgendwo gutherzige Menschen, die sich meiner erbarmen möchten? Für den Rest meiner Tage werde ich es Anhänglichkeit und unverbrüchlicher Treue danken!



 

Wenn vielleicht gerade DU der Mensch für mich bist, dann melde dich bitte schnell bei:

 

Nadine Decker

Bianca Raabe

oder

Andrea Sbrisny

 

Deine/Eure alte, einsame Maus!




Shelterfellchen suchen ein Zuhause oder Zwingerpaten

Nickname 28.06.2022, 18.42 | (0/0) Kommentare | PL

EIN GANZER KERL!



Rüde

65 cm Schulterhöhe

geb. ca. 2010

Zwingernummer: A 159

geimpft, gechipt, kastriert

 

CHUCK feiert gerade ein trauriges Jubiläum – 11 Jahre im Shelter!


Seit nunmehr 11 Jahren sitzt Chuck im Shelter. Sein sogenanntes Zuhause: Ein kleiner Zwinger im Sektor A, Nummer 159, den er sich mit weiteren Hunden teilen muss. Tagein, tagaus hockt er dort und schaut durch die Gitterstäbe auf die gegenüberliegenden Zwinger. In denen sitzen weitere Leidensgenossen und warten wie er.


Sie warten auf diesen einen Moment in der Woche, wenn die Freiwilligen ins Shelter kommen, um ihre Hunde zu besuchen. Dieser kurze Moment ist so kostbar für die Hunde, auch für Chuck, ein Highlight in seiner sonst so düsteren, einsamen Welt. Denn dann wird ihm die Aufmerksamkeit der Menschen zuteil, er darf seinen Zwinger verlassen und für ein paar selige Minuten rennen, toben und mit seinen Artgenossen spielen. Auch menschliche Nähe ist dann möglich, denn es sind einige Betreuer dort, die ihn streicheln, ihm gut zureden und ihm immer wieder ein Fünkchen neue Hoffnung schenken.




Mit seiner Schulterhöhe von. 65 cm und seinem goldenen Charakter ist Chuck ein sanfter Riese. Er hat beinahe sein ganzes Leben im russischen Shelter Kozhuhovo zugebracht, denn er war erst geschätzte 10 Monate jung, als er dorthin kam.


Aus dem einstigen Junghund ist heute ein Senior geworden. Sein ganzes Leben hat Chuck nun schon hinter hässlich-grünen, halbverrosteten Gittern verbringen müssen. Nie hat sich jemand für ihn interessiert, keiner blieb je an seinem Gefängnis stehen. Trotz seiner beeindruckenden Größe schien Chuck einfach unsichtbar zu sein.


Dabei ist Chuck ein wirklich toller Kerl. Er liebt die Menschen und freut sich über die Besuche der Betreuer. Er weiß stets, wo und wann es Streicheleinheiten gibt und ist einer der Ersten, die sich lang machen, um sich ausgiebig den Bauch kraulen zu lassen. Er mag die gemeinsamen Spaziergänge und läuft wunderbar an der Leine mit. Er freut sich über jede noch so kleine Zuwendung und jede Sekunde, die er außerhalb seines Zwingers verbringen darf.




Doch die einsamen, entbehrungsreichen Shelterjahre sind nicht spurlos an Chuck vorbeigezogen. Durch das ständige Liegen auf dem harten, kalten Zwingerboden und die viel zu wenige Bewegung hat sich bei Chuck eine Arthrose entwickelt. Eine Zeit lang gaben ihm die Ärzte Trocoxil gegen seine Schmerzen und die Entzündungen. Irgendwann ging er dann jedoch in der grauen Masse unter und wurde nicht mehr behandelt. Aber auch seine Schmerzen könnten und können ihn bis heute nicht davon abhalten, mit seinen Artgenossen im Auslauf zu spielen und zu toben. Für den hübschen Riesen ist es einfach eine Wohltat, wenn er Gesellschaft hat und nicht nur von morgens bis abends durch seine Gitterstäbe starren muss.




Noch ist Sommer – aber der nächste Winter kommt bestimmt, und der ist in Russland besonders lang und eisig. Für den betagten Chuck wird es kein Zuckerschlecken werden, wenn er dann wieder auf dem gefrorenen Zwingerboden liegen muss und ihm die bittere Kälte in die Knochen fährt.




Und so suchen wir für den lieben Burschen möglichst schnell ein Zuhause bei barmherzigen Menschen, die sich an seinen beginnenden Zipperlein nicht stören, die ihm einen gemütlichen Lebensabend mit einem weichen Körbchen, gutem Futter, angemessener Bewegung und vor allem sehr viel Liebe bereiten. Ideal wäre für Chuck ein ebenerdiges Zuhause oder ein Haus mit Garten; denn wegen seiner Größe, seines Gewichts von knapp 38 kg und seiner nicht mehr ganz heilen Knochen dürft ihm das Treppensteigen schwerfallen.


Sind Sie ein Mensch mit einem großen Herzen für in die Jahre gekommene Vierbeiner und möchten Sie den sanftmütigen, verspielten Chuck gern in Ihrem Leben willkommen heißen? Dann wanden Sie sich bitte an eine unserer Vermittlerinnen.



 

https://www.facebook.com/Chance.fuer.Shelterhunde(Daniela Bansche)


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Nickname 28.06.2022, 18.42 | (0/0) Kommentare | PL

JEDER TAG IST EINE NEUE CHANCE




DAGIR kam im Februar 2018 ins Shelter Kozhuhovo. Damals wurde er mit verletzten Hinterbeinen in der Gegend von Novokosino gefunden. Man vermutete, dass er zuvor ein Zuhause hatte.


Seit 4 Jahren lebt Dagir nun schon im Shelter und seine Betreuer sind zu seiner "Ersatz-Familie" geworden. Er freut sich sehr, wenn sie zu Besuch kommen, ihn streicheln, mit ihm spielen oder ihn einfach in den Auslauf lassen. Dort rennt und tobt er mit seinen Artgenossen. Dagir mag andere Hunde, und auch dort weiß er, wie er sich richtig verhalten muss. Er geht Ärger aus dem Weg und ist einfach nur freundlich zu allen. Selbst die älteren Hunde fühlen sich durch Dagir animiert zum Spielen und Laufen.




Dagir hat sich bis vor kurzem noch den Zwinger mit einer Hündin geteilt. Diese wurde jedoch krank und musste auf die Krankenstation wechseln. Für Dagir war dieses Erlebnis sehr schlimm, denn er litt unheimlich unter dem Verlust – so sehr, dass er sich die Pfoten an der Zwingertüre verletzt hatte, als er versuchte, diese zu öffnen. Dagir wechselte darauf den Zwinger und kam bei einem älteren Rüden unter. Er hat sich schnell dort eingelebt und zwischen den beiden entstand eine Freundschaft.


Der hübsche Rüde ist sehr sozial und würde sich über eine eigene und richtige Familie, die entsprechend Zeit für ihn haben, sehr freuen. Ein lieber und verträglicher Ersthund wäre für Dagir auch kein Problem und würde ihm sicherlich bei der Eingewöhnung sehr helfen. Schön wäre es, wenn sich für den hübschen und aktiven Rüden auch ebenso aktive Menschen melden würden.




Dagir reist geimpft, gechipt und kastriert nach Deutschland. Genau wie für alle anderen Hunde in unserer Vermittlung, suchen wir auch hier, ausschließlich nach einer Endstelle.


Dagir wartet im Sektor D, Zwinger 26 auf Sie!!!

Verlassen, vergessen und weggeschlossen - Zuhause gesucht

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ÜBER MICH:Geboren vor 66 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.
Verheiratet mit dem besten aller Ehemänner und glückliches Frauchen von neun allerliebsten Fellnasen.





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