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Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Wunsch

DEEPAK - DIE ANTWORT KENNT NUR DAS HERZ ALLEIN


Deepak


Rasse: Mischling

Geschlecht: Rüde

Geboren: 01.2015

Schulterhöhe: 55 cm


Juli 2025: Geschätzte Hundefreundin, geschätzter Hundefreund, sicherlich sind Sie nicht rein zufällig oder aus purer Langeweile hier auf der Seite von Deepak gelandet und lessen seinen Vermittlungstext. Wie ich hoffe, sind Sie auf der Suche nach einem vierpfotigen Begleiter und Freund fürs Leben. Sie haben Deepaks Foto mit dem fragenden Blick gesehen, sein Alter zur Kenntnis genommen und möchten nun etwas mehr über ihn erfahren, ja? Gern stelle ich Ihnen diesen liebenswerten Senior vor und teile mit Ihnen das Wenige, das wir über ihn wissen.





Der eher schüchterne, aber sehr umgängliche Deepak dürfte ungefähr elf Jahre alt sein. Ein paar gute Jahre können noch vor ihm liegen - allerdings nur, wenn er das riesige, kalte, lärmende Hundelager, in welchem er seit dem Herbst 2024 eingesperrt ist, so bald wie möglich verlassen und in ein liebevolles Zuhause bei gutherzigen, verständnisvollen Menschen umziehen darf. Am besten zu Ihnen, was meinen Sie? Hätten Sie einen Platz frei in Ihrer Wohnung und Ihrem Herzen für einen älteren Hundebuben, der bisher vom Leben nicht verwöhnt wurde und eine Geschichte mitbringt, die nur er allein kennt?



So, wie er sich bei den viel zu seltenen Besuchen den Tierschützern gegenüber verhält, scheint Deepak nicht ausschließlich schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht zu haben. Er sucht von sich aus ihre Nähe und lässt sich sehr gern streicheln. Dabei scheint er die ausgestreckte Hand als seltenes Geschenk zu betrachten und sein Stillhalten wirkt wie ein Dank, so als wüsste er: Seine Zeit läuft unaufhaltsam ab. Er saugt jedes Streicheln auf wie Sonnenstrahlen und bewahrt sie tief in seinem Herzen, damit es darin hell bleibt für die endlos langen Nächte im kalten, dunklen Zwinger. Für Hunde wie ihn sind solche Augenblicke der Zuneigung wertvoller als jede Mahlzeit.



Seine wenigen Quadratmeter teilt er sich friedlich und einvernehmlich mit  Pollard und Yvana. Die Hunde haben keine Wahl, mit wem sie auf engsten Raum zusammengesperrt werden und die Lagerbetreiber scheren sich nicht im Geringsten darum, ob sich die Tiere vertragen oder nicht. Leider enden diese Zweckgemeinschaften nicht selten mit schweren Verletzungen oder sogar tödlich, weil es in den viel zu kleinen Boxen für die Hunde keine Möglichkeit gibt, sich auszuweichen und es beim Kampf um das wenige Futter immer wieder zu Beißereien kommt.



************************



Februar 2026: Man sagt, Hunde denken nicht über Zeit nach; das ist eine Erfindung der Menschen. Aber wer wie Deepak sein eintöniges Leben im Lager zubringt, der lernt: Zeit ist etwas, das man fühlen kann. Sie tropft, sie verrinnt, sie verdunstet wie das letzte Wasser in einer Pfütze. Jeden Morgen beginnt sie von vorn, und Deepak liegt auf dem nackten Beton, den Kopf still auf den Pfoten, und hört ihr bei der Arbeit zu.




Hier in diesen bunkerähnlichen Anlagen gibt es keine wechselnden Jahreszeiten, nur ein immerwährendes Auf und Ab zwischen Kälte und Hitze, zwischen Licht und Dunkelheit. Und was von der Zeit übrigbleibt, sind verpasste Augenblicke und vertane Chancen.  Für Seniorenhunde wie Deepak ist jeder Tag ein stiller Kampf gegen das Vergessenwerden. Sie wetteifern um einen Platz in den Gedanken jener, die draußen leben. Wenn Hund hoffen können, dann hoffen besonders die Älteren auf jemanden, der sie sieht und sie gerade noch rechtzeitig aus dem grauen Trott von Lieblosigkeit und Vernachlässigung befreit, bevor die Tage im Hundegefängnis ihre Träume für immer auslöschen.



Der liebe Deepak hat nur noch einen Wunsch, den letzten, den größten: Er will nicht als bloßer Name auf einer Lagerliste enden, nicht als Nummer, die irgendwann in einer Statistik auftaucht. Er wäre gern jemand, der von Herzen vermisst wird, wenn er fehlt. Er träumt von einem Platz, an dem die Uhren anders gehen, an dem Wärme und sanfte Berührung alltäglich sind und das Alter nicht als Nachteil, sondern als Bereicherung angesehen wird.



Möchten Sie unserem Deepak diesen Wunsch erfüllen? Würden Sie die Zeit für ihn anhalten, wenigstens ein bisschen? Könnten Sie ihm ein Zuhause schenken, das für ihn die Welt bedeutet? Deepak wartet auf Ihre Antwort, und seine Zeitrechnung beginnt jetzt, weil Sie diesen Beitrag lesen.




Simone Leitenbauer

ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin


Telefon
aus Deutschland:

0160 -14 43 169



aus dem Ausland:
+49160 -14 43 169


 per EMail:

Simone.Leitenbauer@pro-canalba.eu


https://www.pro-canalba.eu/


 https://www.pro-canalba.eu/warum-italien/

Nickname 22.02.2026, 19.10 | (0/0) Kommentare | PL

FLIEG NICHT SO HOCH, MEIN KLEINER FREUND! IKARUS



IKARUS


Rüde, geb. 2015

Ca. 55 cm Schulterhöhe

Zwingernummer: A181


Wenn Sie nur einen Wunsch frei hätten – was würden Sie damit anfangen?


Würden Sie sich etwas gönnen? Ein neues Auto? Ein großes Haus? Eine Weltreise? Oder wären es immaterielle Dinge wie Gesundheit, eine glückliche Familie, ein zufriedenes Leben? Die Entscheidung würde Ihnen sicher schwerfallen. Nur ein einziger Wunsch. Den bloß nicht verschwenden, nicht vergeuden!


Oder würden Sie versuchen, die Welt zu retten? Sie wenigstens ein Stückchen besser zu machen? Einer verlassenen Seele ein bisschen Glück zu schenken?


Zumindest das muss kein unerfüllbarer Wunsch bleiben. Täglich bietet sich im russischen Shelter Kozhuhovo die Gelegenheit dazu. Hier hausen 3000 Hunde auf engstem Raum zusammen. In ihren winzigen Außenzwingern sind sie jeder Witterung schutzlos ausgesetzt. Viele leben hier bereits seit ihrem Welpenalter, viele Jahre lang, ohne Aussicht auf Befreiung.




Jeder dieser einsamen, ungewollten Hunde hätte nur den einen Wunsch: Endlich diesen trostlosen Ort zu verlassen, endlich zu jemandem zu gehören; anzukommen, ein warmes Körbchen sein Eigen zu nennen, geliebt und umsorgt zu werden – all das, was man Zuhause nennt.


Einer dieser Hunde ist der hübsche, stattliche Ikarus, der 2015 als Welpe ins Shelter gebracht wurde und seitdem dort sein Dasein fristet.


Ikarus wird von den Freiwilligen als freundlicher und verschmuster Hundebub beschrieben, der sich ausgezeichnet mit seinen Artgenossen versteht. Er liebt die Tage, an denen die ehrenamtlichen Betreuer ihre Schützlinge besuchen kommen.  Denn an diesen Tagen, einmal pro Woche für eine Stunde, kann Ikarus mit den anderen Hunden spielen, kann spazieren gehen und sich bewegen. Er lässt keine Chance auf eine Streicheleinheit ungenutzt, sucht stets die Nähe der Menschen. Er liebt die kurzen Spaziergänge sehr und geht dabei brav an der Leine. Aber mehr als alles andere liebt Ikarus die Gesellschaft seiner Artgenossen. Mit ihnen zu spielen und zu toben ist das Größte für ihn. Trotz seiner eigenen Körpergröße (etwa 55 cm Schulterhöhe) ist Ikarus anderen Hunden gegenüber äußerst feinfühlig und vorsichtig.




Wenn die Zeit wieder einmal viel zu schnell um ist, muss Ikarus zurück in seinen engen Zwinger und es heißt, erneut eine ganze, lange Woche warten. Solch ein tristes, eintöniges Leben sollte kein Hund führen müssen. Ikarus hat es – wie all die anderen auch – mehr als verdient, diesen düsteren Ort verlassen und zu verantwortungsbewussten, verständnisvollen Menschen ziehen zu dürfen. Natürlich wäre es wunderbar, wenn in seinem neuen Zuhause bereits ein freundlicher, souveräner Hund leben würde, dem Ikarus sich anschließen und sich an ihm orientieren könnte. Das ist aber durchaus kein Muss.


Vielleicht sind ja gerade SIE der Zauberer oder die gute Fee, die Ikarus´ Herzenswunsch in Erfüllung gehen lässt? Dann melden Sie sich doch bitte bei unseren Vermittlerinnen.




https://www.facebook.com/Chance.fuer.Shelterhunde (Daniela Bansche)

https://www.facebook.com/ProCanesEtEquos (Ulrike Worringer)

Nickname 14.01.2024, 15.58 | (0/0) Kommentare | PL

RECHTES AUGE BRAUN, LINKES AUGE BLAU... CERA



CERA

 

Hündin

geb. etwa September 2017

50/51 cm Schulterhöhe

momentanes Gewicht: 16 kg

geimpft, gechipt, kastriert

 

Hunde mit zwei verschiedenfarbigen Augen gelten als Glücksbringer und mit ihrer aparten Erscheinung wird Cera sicher überall Bewunderung erregen!

 

Ich gebe zu, manchmal fehlen mir die Worte und ich weiß nicht, wie ich beginnen soll. Geschichten wie die von Cera machen mich traurig und fassungslos; denn sie spiegeln unsere menschliche Gesellschaft wider, die immer stärker von Selbstsucht und Gleichgültigkeit geprägt ist, in der Anteilnahme und Mitgefühl immer kleiner geschrieben werden und kaum noch jemand für ein anderes Lebewesen – egal ob Mensch oder Tier – Verantwortung übernehmen will.

 

Cera wird im September 2020 in einem Moskauer Park gefunden. Sie trägt ein Halsband, auf welchem ihr Name steht: Lassie. Darüber hinaus gibt es keinerlei Anhaltspunkt, weder eine Anschrift noch eine Telefonnummer – nicht den kleinsten Hinweis darauf, woher sie kommt und zu wem sie gehört und es sucht auch niemand nach ihr.

 

Anwohner erzählen den Findern von Cera, die junge Hündin sei schon einen ganzen Monat lang in der Grünanlage herumgeirrt; winselnd und verzweifelt auf der Suche nach ihren Besitzern. Allerdings versucht niemand, sie einzufangen oder erbarmt sich und stellt ihr zumindest etwas Futter und Wasser hin. Als Cera gefunden wird, ist sie zum Skelett abgemagert, fast verdurstet und todsterbensmüde. Da haben wir ihn wieder, den Spiegel...




So kommt Cera ins Shelter. Dort tun die Betreuer alles, um die ausgemergelte Hündin aufzupäppeln. Sie gehen mit ihr zum Tierarzt, bringen selbst gekauftes Futter für sie mit, denn das Shelterfutter ist geschmacklos und nur wenig nahrhaft; und sie geben ihr einen neuen Namen: CERA, was im Russischen Kirsche bedeutet. Denn das ist ihr Wunsch für dieses zauberhafte Hundemädchen: Ceras künftiges Leben soll so glänzend und prächtig sein wie eine reife, leuchtendrote Kirsche.

 

Das scheint jedoch in weiter Ferne zu liegen. Cera sitzt noch immer in ihrem winzigen Zwinger und wartet. Der Alltag im Shelter ist erbarmungslos und hart und für Hunde, die früher ein Zuhause hatten, doppelt schwer zu ertragen.

 

Die tierärztliche Untersuchung ergab, dass Cera an einer chronischen Ohrenentzündung leidet, für die sie Medikamente bekommt, so oft das im Shelter möglich ist. Die Behandlung schlägt gut an und Cera wird ihr Gehör behalten.


Die freiwilligen Helfer, sagen, in ihrem Wesen sei Cera so verschieden wie die Farbe ihrer Augen: Manchmal fröhlich, lebhaft und verspielt wie ein Hund, der ein sorgloses und behütetes Dasein führt. Aber urplötzlich ist es, als holten die Schatten des Erlebten sie ein; dann flüchtet sie sich weinend und zerbrechlich in den Schutz ihrer Betreuerin. Dieser vertraut sie, von ihr hat sie auch gelernt, an der Leine zu laufen.



 

Für die junge Cera wünschen wir uns ein Zuhause bei lieben, verständnisvollen Menschen, die sie mit Behutsamkeit und Geduld an ihr neues Leben gewöhnen. Vielleicht ja bei Ihnen? Gern darf sie noch ein paar Pfündchen zunehmen; denn die 16 Kilo, die sie derzeit wiegt, sind für einen Hund ihrer Größe zu wenig.

 

"Diesmal ist es für immer!" Hat sie das erst begriffen, wird Cera es Ihnen mit bedingungsloser Liebe danken und eine wunderbare Begleiterin fürs Leben sein.

 

Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".

 

Cera beim Gassigehen im Shelter:

 

 

Cera mit ihrer Betreuerin:

 

 

Vermittlerkontakt/Fragen:

Ulrike Worringer

Tel.: 0171-1817071

eMail: Ulrike.Worringer@procanes.org

 

https://www.facebook.com/ProCanesEtEquos

Nickname 10.01.2024, 19.00 | (0/0) Kommentare | PL

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ÜBER MICH:Geboren vor 70 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.
Verheiratet mit dem besten aller Ehemänner und glückliches Frauchen von neun allerliebsten Fellnasen.





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