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Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Spuren

ARKELL - SPUREN OHNE WEG



Arkell


Rasse: Cane Corso Mischling

Geschlecht: Rüde

Geboren: 12.2015

Schulterhöhe: 65 cm


Manchmal entstehen Spuren, ohne dass jemand geht. Eine solche Spur ist Arkell. Seit 2018 sitzt er im Lager. Es gibt viele Hunde, die hier ausharren müssen, bis sie nicht mehr können. Man lässt sie nicht gnädig sterben, ohne sie vorher zu zerbrechen. Arkell wird seit acht langen, ereignislosen Jahren kaputt gewartet.


Als er ins Gefängnis gesteckt wurde, war er gerade drei; ein Jungspund, groß, kräftig und voller Lebenslust. Stets kam er als Erster ans Gitter, aufmerksam und in der Hoffnung, jeder Mensch könnte der richtige für ihn, jeder Tag könnte seiner sein. Er hinterließ bleibenden Eindruck, ohne etwas tun zu müssen. Aber dann kamen die Jahre, andere Hunde fanden ihre Familien und durften das Schreckenslager verlassen. Arkell blieb und wartete.



Erst 2022 sahen wir ihn wieder; immer noch nett, zuversichtlich, den Menschen zugewandt. Er lief mit, orientierte sich an uns, als wäre es für das Natürlichste von der Welt. Dann kamen mehr Jahre, Arkell blieb und wartete weiter.


Wir schreiben das Jahr 2026. Arkell ist jetzt zehn. Er liegt viel, kann sich kaum noch erheben. Seine Hinterläufe sind durch die fehlende Bewegung steif geworden, auch hat er kaum noch Muskeln. Seine Kräfte schwinden zusehends, sein Körper will nicht mehr. Er hat Liegebeulen an den Ellbogen, einen Bluterguss am Ohr und ein Auge, das behandelt werden müsste. Spuren, die nicht durchs Gehen, sondern durchs Bleiben entstanden sind. Der lebensfrohe Hund, der einmal wie eine Feder hochgesprungen ist, braucht heute Zeit, um überhaupt aufzustehen. Und trotzdem: Wenn man bei ihm stehen bleibt, hebt Arkell den Kopf. Ein Teil von ihm glaubt weiterhin, dass jemand für ihn kommt. Es ist immer noch da, dieses Fünkchen Hoffnung, obwohl die Jahre gehen und die Zeit gegen ihn arbeitet.



(Im Umgang mit seinen Artgenossen zeigt Arkell sich übrigens friedlich und unauffällig. In all den Jahren kam es durch ihn nie zu einer Auseinandersetzung.)


Arkell hat nicht mehr ewig. Die Zeit hinterlässt ihre Spuren, auch wenn nichts passiert. Arkells Spuren verlieren sich mehr und mehr, und was davon noch übrig ist, wird nicht mehr allzu lange bleiben.


Möchten Sie gern mehr über Arkell erfahren und im schönsten Fall Ihre eigenen Spuren neben seine setzen? Dann freut seine Vermittlerin sich über Ihre Nachricht. Arkell ist kein Hund für nebenbei. Er ist ein Hund fürs Herz.



Für Arkell: Jede noch so kleine Aufmerksamkeit bedeutet einen Hoffnungsschimmer und eine winzige Chance, dass aus deiner Spur doch noch ein Weg wird.





Ina Schoenfuss

ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin


Telefon
aus Deutschland:

0172 -83 86 015



aus dem Ausland:
+49172 -83 86 015


 per EMail:

Ina.Schoenfuss@pro-canalba.eu


https://www.pro-canalba.eu/


https://www.pro-canalba.eu/warum-italien/

Nickname 24.03.2026, 19.52 | (0/0) Kommentare | PL

LIEBE HEILT ALLE SCHMERZEN: EREMA



EREMA

Rüde

etwa 9 Jahre alt (geb. in 2015)

55 cm Schulterhöhe

geimpft, gechipt, kastriert

sehr gut verträglich mit Artgenossen

freundlich gegenüber Menschen;

braucht bei Fremden ein wenig Zeit, um zu vertrauen

unaufdringlich, ruhig und sanft vom Wesen

verbrachte fast sein ganzes Leben im Hundegefängnis

hat mit seinen Betreuerinnen das Laufen an der Leine geübt

ein weiches Lager für die alten Knochen

und etwas gute Nahrung für Leib und Seele ersehnt


Deine traurige Lebensgeschichte – soweit sie uns bekannt ist – beginnt im Jahr 2016. Damals wurdest Du als schüchterner, verängstigter Junghund, der dennoch den Menschen so gern vertrauen wollte, ins riesige, angstmachende Hundeasyl „Kozhuhovo“ in Moskau. Heute, 8 Jahre später, wartest Du noch immer; Du bist hinter Mauern und Gitterstäben zum Senior geworden.


Das alte Tierheim wurde mittlerweile geschlossen und Du musstest gemeinsam mit über 3000 anderen Hunden in das neu erbaute Shelter Malinki übersiedeln. Waren die Umstände früher schon miserabel, so sind sie hier für Euch unerträglich geworden. 


Irgendwie hast Du es geschafft, all diese endlos langen Jahre zu überleben; aber sie haben an Deinem Körper unübersehbare Spuren hinterlassen und Dich zum Notfall gemacht: Du hast extrem an Gewicht verloren. In den Videos erkennt man deutlich – trotz des dichten Winterfells und der Aufnahme aus einiger Entfernung -, dass Deine Beckenknochen fast durch die Haut stechen. 



Aber das ist leider bei weitem noch nicht alles. Als Folge der katastrophalen Lebensbedingungen in Malinki leidest Du an einer quälenden, schmerzhaften Dermatitis. Die freiwilligen Betreuer haben alles versucht, was ihnen unter diesen misslichen Umständen zu Gebote stand, um Dir zu helfen und Dir Erleichterung zu verschaffen. Sie haben Dich sogar auf eigene Rechnung tierärztlich untersuchen und behandeln lassen; aber solange Du weiterhin in dieser feuchtkalten, schmutzigen Umgebung bei unzureichendem, nährstofflosem Futter ausharren musst, wird sich Deine arme Haut am ganzen Körper immer wieder ewntzünden und Du wirst weiter bis auf die Knochen abmagern. Die Haut ist der Spiegel der Seele und man sieht Dir nur allzu deutlich an, wie sehr Deine Seele leidet.


Dabei haben die freiwilligen Helferinnen und Helfer schon so viel geschafft, wie das unter den widrigen Verhältnissen überhaupt nur möglich ist. Sie haben Dich an Geschirr und Leine gewöhnt, Du lässt Dich inzwischen von ihnen anfassen und streicheln; aber das ersetzt natürlich keine eigene Familie und so musst Du nach ein paar kurzen, seligen Momenten der Freiheit und Ansprache wieder an den einzigen Ort zurückkehren, den Du ein Zuhause nennen dafst: in Deinen kalten, einsamen Außenzwinger. 



Dein sogenanntes Leben spielt sich auf ein paar wenigen Quadratmetern ab; in einer Zelle ohne Dach, jeder Witterung schutzlos ausgeliefert, umgeben von meterhohen Ziegelmauern, die jeden Blick in die Welt da draußen versperren. Eine Rückzugsmöglichkeit gibt es für Euch nur in winzigen Holhütten, die fast immer feucht und oft sogar schimmlig sind. Außerdem finden nur die Kleineren darin Unterschlupf, weil das Eingangsloch geradezu lächerlich eng bemessen wurde. 


Du gehörst zu den Millionen und Abermillonen vergessener Hunde, die weitab von allem ein Schattendasein führen müssen. Und wenn man Dich ansieht, fragt man sich, wie lange Du dieses Dasein wohl noch erträgst. 


Du benötigst dringend einen warmen, sauberen und trocken Platz. Ein weiches Hundebett zum Ausruhen für Deine alten Knochen und nahrhaftes Futter für Deinen geschundenen, ausgemergelten Körper. Und noch mehr als das alles benötigst Du einen gutherzigen Menschen, eine liebe Familie; jemanden, der Dich bei der Pfote nimmt, nichts von Dir erwartet, sich einfach an Deiner Gegenwart erfreut und Dir die Zeit gibt, in Ruhe anzukommen und endlich Frieden zu finden. 



Mit Deinen Artgenossen verträgst Du Dich gut und würdest Dich sicher über einen oder gern auch mehrere von ihnen in Deinem Für-immer-Zuhause freuen, an denen Du Dich orientieren könntest und die Dir dabei helfen würden, Dich im richtigen Leben einzugewöhnen und zurechtzufinden. Das ist aber weder ein Muss, noch eine Voraussetzung. 


Die Ausreise und Vermittlung (nur innerhalb Deutschlands) erfolgt über den Tierschutzverein Kettenlos e.V.


Wenn unser sanfter, genügsamer Erema gerade Ihr Herz berührt und Sie ihm gern ein warmes Plätzchen in Ruhe und Geborgenheit für seine letzten Jahre schenken möchten, dann melden Sie sich bitte bei uns. Vielen, lieben Dank!


Vermittlerkontakt/Fragen:


Daniela Bansche

Tel.: 05371-687266

E - Mail:d.bansche@gmail.com


fb.me/Chance.fuer.Shelterhunde

Nickname 01.08.2024, 19.17 | (0/0) Kommentare | PL

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ÜBER MICH:Geboren vor 70 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.
Verheiratet mit dem besten aller Ehemänner und glückliches Frauchen von neun allerliebsten Fellnasen.





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