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Tag: Schutz
RAFEED -MÖGE DER KLEINE DRACHE DICH BESCHÜTZEN!

Rafeed
Rasse: Mischling
Geschlecht: Rüde
Geboren: 09/2021
Schulterhöhe: 43 cm
Oktober 2025 Rafeeds Blick wirkt noch immer ungläubig, als suche er verzweifelt eine Antwort auf die Frage: „Wo bin ich denn hier gelandet? Kein Wunder, denn unser hübscher, etwa vierjähriger Rüde sitzt erst seit Ende August 2025 in einem dieser großen, lauten und schrecklichen Hundegefängnisse.
Wie bei den meisten unserer Schützlinge kennen wir auch Rafeeds Vorgeschichte nicht. Im Gegensatz zu vielen anderen glauben wir allerdings, dass er noch vor gar nicht so langer Zeit ein Zuhause gehabt haben könnte. Sein schwarz schimmerndes Fell ist gepflegt, er wirkt gesund und gut versorgt, begegnet Menschen und Hunden freundlich und läuft ganz selbstverständlich an der Leine.

Dieser Eindruck wird auch durch den Bericht unserer Tierschützer bestätigt. Rafeed sei ein sehr lieber, gutmütiger Hund, der seinen Zwinger friedlich mit Rüden und Hündinnen teile. Anfangs habe er sich den fremden Besuchern gegenüber noch etwas zurückhaltend gezeigt. Doch schon nach kurzer Zeit habe die Neugier über die Vorsicht gesiegt. Er ließ sich streicheln und suchte vorsichtig den Kontakt. Die Tierschützer beschreiben ihn als ausgesprochen freundlichen und unkomplizierten Hund.
Mit seinen vier Jahren ist Rafeed im besten Hundealter: jung genug für spannende gemeinsame Erlebnisse, gleichzeitig aber längst kein ungestümer Halbstarker mehr. Dank seiner angenehmen Größe dürfte er sich problemlos in viele Lebenssituationen einfügen – ob bei Ausflügen, im Urlaub, oder sogar im Büro.

Vielleicht haben Sie beim zweiten Blick auf Rafeeds Fotos - außer seinen warmen, kastanienbraunen Augen und den kleinen weißen Zehen an seinen linken Pfoten - noch etwas entdeckt: die weiße Fellzeichnung auf seiner Brust. Mit etwas Fantasie erinnert sie an einen kleinen asiatischen Drachen, ein Symbol für Glück und Stärke. Möge dieser kleine Drache gut über Rafeed wachen. Glück und Schutz braucht er im Moment mehr denn je.
Möglicherweise sind gerade Sie der Mensch, auf den Rafeed wartet: Jemand, der ihm zeigt, dass sein Leben nicht hinter Gittern enden muss; der ihm Zeit gibt, in Ruhe anzukommen, alles kennenzulernen und Vertrauen zu fassen. Denn auch ein so freundlicher Hund wie Rafeed braucht nach seiner langen Reise und den Erfahrungen im Lager zunächst etwas Geduld und Verständnis. Dafür schenkt er Ihnen hoffentlich viele gemeinsame Jahre voller kleiner und großer Abenteuer.

Juli 2026 Als wir Rafeed das erste Mal in die Augen blickten, schien sein Blick nur eine einzige Frage zu kennen: „Wo bin ich hier gelandet? Damals wussten wir die Antwort. Er noch nicht.
Heute ist das anders. Heute weiß Rafeed vermutlich ganz genau, wo er ist und es gibt wohl kaum einen traurigeren Gedanken. Denn Hunde gewöhnen sich an fast alles. Selbst an Dinge, an die sich niemand gewöhnen sollte. An nackten Beton unter den Pfoten, an Gitter statt Türen. An den Lärm von Hunderten anderer Hunde, der nie ganz verstummt. An Tage, die alle gleich aussehen und an Menschen, die kommen, kurz stehen bleiben und ohne ein freundliches Wort wieder fortgehen.

Irgendwann wird selbst das Unvorstellbare zum Alltag. Genau davor haben wir immer Angst. Nicht nur davor, dass ein Hund in ein solches Lager kommt: sondern auch davor, dass er es irgendwann aufgibt, auf seine Freiheit zu warten. Dass er nicht mehr bei jedem Geräusch aufblickt, nicht mehr nach vorne kommt, weil er nicht mehr glaubt, dass einer der Menschen am Gitter vielleicht seinetwegen da sein könnte.

Doch so weit ist es bei Rafeed noch nicht. Noch kommt er nach vorne, wenn unsere Tierschützer ihn besuchen dürfen. Erst beobachtet er einen Augenblick; dann siegt seine Neugier über die Vorsicht und er wagt sich näher - ruhig, offen und ohne sich aufzudrängen. Fast so, als würde er jedes Mal all seinen Mut zusammensammeln und fragen: „Bist du vielleicht meinetwegen hier?

Und doch gehen auch die seltenen Besuche unserer Tierschützer irgendwann zu Ende.Das Tor schließt sich hinter ihnen und Rafeed bleibt zurück. Wieder einmal war niemand seinetwegen gekommen. Und wieder muss seine Hoffnung bis zum nächsten Besuch reichen.

Möglicherweise ist seine Fellfarbe schuld daran, dass Rafeed bisher kein Glück hatte. Schwarze Hunde werden besonders häufig übersehen. Nicht, weil ihnen etwas fehlt, sondern weil unser Blick oft zuerst an dem hängen bleibt, was heller oder auffälliger erscheint. Während andere Hunde gesehen werden und ausreisen dürfen, bleiben die Schwarzen oftmals über Jahre zurück.
Dabei müsste man bei Rafeed nur einen Moment länger hinsehen. Dann sähe man nicht zuerst einen schwarzen Hund, sondern einen freundlichen, umgänglichen Rüden, der einträchtig mit männlichen und weiblichen Artgenossen zusammenlebt. Einen Hund, der sich sogar mit Katzen versteht, entspannt an der Leine läuft und die Nähe zu Menschen sucht.

Sollte Rafeed eines Tages nach seiner langen Reise aus dem Transporter steigen – müde, verunsichert und noch ohne zu wissen, was nun geschieht &ndas;, wären Sie dann der Mensch, der vor ihm steht? Der Mensch, bei dem seine Antwort auf „Wo bin ich hier gelandet? zum ersten Mal lauten darf: „Endlich zu Hause.

Falls Sie Rafeed dieses Zuhause schenken möchten, aber noch Fragen haben oder unsicher sind, rufen Sie gern seine Vermittlerin an. Sie kennt ihn und seine Geschichte, berät Sie ehrlich und hilft Ihnen dabei herauszufinden, ob Sie beide genau das Team sind, auf das jeder von Ihnen schon so lange wartet. Dann bliebe Rafeed ein weiterer harter Winter hinter Gittern auf eisigem Beton erspart. Dafür schon jetzt vielen, lieben Dank!
Tanja Roth
ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin
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Tanja.Roth@pro-canalba.euhttps://www.pro-canalba.eu/warum-italien/
11.09.2026, 20.02 | (0/0) Kommentare | PL
HARIBO - DAS MÄRCHEN VOM KLEINEN HELDEN MIT DER ZERBROCHENEN KETTE: ZUHAUSE ANGEKOMMEN!

Haribo
Rasse: Mischling
Geschlecht: Rüde
Geboren:12.2018
Schulterhöhe: 40 cm


Leider fürchtete Haribo sich sehr vor Gewitter. Als der Donner das erste Mal über ihm krachte, floh er angsterfüllt aus dem Garten. Man fing ihn wieder ein und legte den kleinen Kerl an eine Kette. Sie hielt ihn fest, wo er doch Schutz gebraucht hätte. Monate verbrachte er so angebunden; ein Hund, der zuvor im Haus gelebt hatte, der Nähe, Stimmen und Bewegung kannte. Nun stand er still, Tag für Tag und Nacht für Nacht; so lange, bis Stress und Einsamkeit so unerträglich wurden, dass das zierliche Hündchen versuchte, die Kette durchzubeißen. Seine Zähnchen sind heute fast vollständig abgeschliffen; ein trauriges Andenken an die Zeit, als niemand sich seiner erbarmte und keiner kam, um ihn zu befreien. Er verlor in diesen Monaten zwar nicht sein freundliches Wesen, nicht seine Freundlichkeit, aber er verlor etwas anderes: das Gefühl von Sicherheit und das Vertrauen in uns Menschen.


Irgendwann fiel ein kleines bisschen Sternenstaub auf das Häufchen Unglück; gerade genug, um jemandem den Weg zu dem armen, angeketteten Kerlchen zu zeigen. Haribo durfte gehen, aber sein Weg war kein gerader. Er führte ihn zunächst in eine Pension, dann auf eine Pflegestelle, die ihn eigentlich behalten wollte - und dann doch wieder Abschied und wieder kein Zuhause. Trotz allem ist Haribo geblieben, wer er immer war: ein anhänglicher Hund, der Nähe sucht und sich an seine(n) Menschen binden möchte, der aber gelernt hat, vorsichtig zu sein. Er ordnet sich unter, nimmt den Maulkorb beim Tierarzt hin und lässt doch erkennen, wie sehr ihn die Einsamkeit geprägt hat. Mit anderen Hunden versteht Haribo sich grundsätzlich gut, egal ob, Rüde oder Hündin, ob groß oder klein. Er läuft brav an der Leine, hat eine hübsche, lange Rute und noch etwas, das man ihm nie nehmen konnte: seine Lebensfreude und seinen Spaß am Autofahren.


Nun
wartet das Märchen vom kleinen Hund Haribo noch auf sein glückliches Ende; mit
einem Menschen, der ihn nicht wieder ankettet, ihm aber das Vertrauen zurückgibt
und seine Sehnsucht nach Liebe und Geborgenheit stillt.

Möchten Sie dieser Mensch, diese Familie für unseren Haribo sein? Dann melden Sie sich bitte möglichst schnell bei seiner Vermittlerin. Vielen, lieben Dank!
Sabine Wojtok
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11.09.2026, 20.02 | (0/0) Kommentare | PL
ALPHONZA - WER LEISE LIEBT, SIEHT DICH

Alphonza
Rasse: Mischling
Geschlecht: Hündin
Geboren: 03.2021
Schulterhöhe: 50 cm
Immer, wenn ein kleiner, unscheinbarer Hund wie Alphonza mit angsterfüllten Augen in die Vermittlung kommt, fragt man sich: Was ist passiert? Was musste dieses Hundemädchen erleben, damit sie schon versucht, sich hinter ihren Zwingergenossen zu verstecken, sobald sich jemand nähert?

Wir wissen nicht, was Alphonza widerfahren ist. Aber wir sehen, welche Spuren es hinterlassen hat.
"Was wünschst du dir, kleine Alphonza? Dass die Tierschützer wieder verschwinden? Du möchtest nichts von ihnen wissen und suchst Schutz bei Oberlyn und Oldrich. Den beiden vertraust du – doch Menschen bedeuten vor allem Schrecken für dich. Wahrscheinlich bist du einfach nur froh, wenn sie dir nichts zuleide tun.

Und trotzdem dürfen sie dich anfassen. Du lässt dir von ihnen sogar Halsband und Leine anlegen, obwohl du beides gar nicht kennst und vermutlich keinen einzigen Schritt daran laufen möchtest. Das ist ganz schön mutig für eine so kleine Hündin.

Auch wenn du dir das heute noch nicht vorstellen kannst: Es gibt Menschen, die dir niemals wehtun werden, die nur das Beste für dich wollen. Genau diese suchen wir jetzt für dich."
Wie lange Alphonza brauchen wird, bis sie wieder Vertrauen fassen kann, weiß niemand. Vielleicht dauert es Monate, vielleicht überrascht sie uns auch und es geht schneller, als wir heute glauben. Wir wünschen unserem kleinen Mädchen daher Menschen, die ihr die Zeit geben, die sie braucht, um ihre Angst zu überwinden.

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Juli 2026 "Oberlyn ist weg."
Alphonza hebt den Kopf. Weg? Wirklich weg? Nicht hinter der Mauer verschwunden oder im Nebenzwinger? Nein. Weg-weg. Zuhause… mit einem weichen Körbchen, Leckerlis und jemandem, der liebevoll zu ihr sagt: "Komm her, mein Schatz." Und bei dem danach nichts Schlimmes passiert.
Ob Alphonza versteht, was das bedeutet, wissen wir nicht. Aber vielleicht keimt irgendwo tief in ihr ein winziges bisschen Hoffnung.

Jetzt lebt sie mit Oldrich zusammen. Er ist ein ruhiger Hund, der sich lieber erst einmal alles aus sicherer Entfernung anschaut. Die beiden passen gut zusammen. Keiner drängt den anderen, keiner macht viel Aufhebens. Zwei Hunde, die gelernt haben, dass Vorsicht manchmal überlebenswichtig ist.


Alphonza selbst hat noch immer große Angst vor Menschen. Sie gehört nicht zu den Hunden, die freudig ans Gitter gelaufen kommen. Sie beobachtet lieber, wartet, zieht sich zurück. Und doch zeigt sie immer wieder kleine, kostbare Augenblicke von Mut. Sie lässt sich anfassen, lässt sich sogar die Leine anlegen. Nicht, weil sie es genießt, sondern weil sie sich trotz allem noch nicht ganz aufgegeben hat.


Hunde wie Alphonza berühren uns mit ihrer stillen Art oft besonders. Ihr Vertrauen wächst nicht mit großen Sprüngen. Es wächst in winzigen Schritten, ermutigt durch einen ruhigen Blick, eine sanfte Stimme; eine Hand, die nichts verlangt. Und dann kann es geschehen, dass Alphonza Ihre Geduld eines Tages auf das Schönste belohnt: Wenn sie zum ersten Mal ganz zaghaft eine Pfote auf Ihre Füße legt…
Sabine Wojtok
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10.09.2026, 19.41 | (0/0) Kommentare | PL
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Geboren vor 71 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.

