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Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Schmerzen

DIANTHA - NOCH SIND DIE LETZTEN SEITEN NICHT GESCHRIEBEN


Diantha


Rasse: Deutscher Schäferhund
Geschlecht: Hündin
Geboren: 01/2017
Schulterhöhe: 61 cm


September 2026: Ein Leben besteht nicht nur aus dem, was vor seinem Ende geschieht. Auch die letzten Seiten gehören dazu. Und jedes Wesen hat das Recht darauf, dass diese Seiten nicht von Schmerz, Einsamkeit und menschlicher Gleichgültigkeit bestimmt werden.



Diantha ist krank. Sie lebt mit Leishmaniose, hat Schmerzen, und die Geschwülste an ihrer Brustdrüse sind inzwischen weitergewachsen. Ihre Hinterhand wirkt etwas abgesenkt, ihr Gang hat sich verändert.



Und trotzdem ist Diantha nicht am Ende. Sie hat zugenommen, ihr Fell ist lang und schön geworden. Sie ist freundlich zu Menschen, gesellig und geht gut an der Leine. Da ist noch Leben in ihr – und auch noch Kraft. Noch können wir etwas für sie tun.


Aber ihre Zeit wird knapp.



Während Diantha im Hundelager wartet, schreitet ihre Krankheit weiter fort. Ihre Schmerzen lassen sich dort nicht so behandeln, wie es nötig wäre. Und niemand weiß, wie lange ihr Körper diesen Zustand noch aushält.



Dass Diantha heute dort lebt, ist kein Schicksal, das einfach über sie gekommen ist. Sie wurde von Menschen dorthin gebracht – und damit wurde entschieden, dass ihr Leben dort weitergehen soll.



Nun können wir dafür sorgen, dass diese Entscheidung nicht ihre letzte bleibt.


Diantha braucht dringend einen Menschen, der sie jetzt herausholt. Einen Menschen, der ihr die notwendige medizinische Behandlung ermöglicht, ihre Schmerzen lindern lässt und ihr einen sicheren Ort schenkt.



Und wenn ihr noch viel Zeit bleibt, dann soll diese Zeit endlich Leben sein. Wenn ihr nur wenig Zeit bleibt, dann soll sie diese Zeit wenigstens nicht hinter Gittern verbringen müssen.


Darum bitten wir heute ganz besonders für unser Schäfi-Mädchen um Hilfe. Nicht irgendwann, sondern jetzt. Denn noch ist es nicht zu spät.



Bitte, wer immer diese Zeilen liest und Diantha helfen kann, der/diejenige melde sich bei uns. Noch sind ihre letzten Seiten nicht geschrieben. Vielleicht können wir gemeinsam dafür sorgen, dass sie nicht die traurigsten ihres Lebens werden.



Margot Wolfinger

ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin


Telefon
aus Deutschland:
0179 - 66 06 200



aus dem Ausland:
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Nickname 25.09.2026, 18.21 | (0/0) Kommentare | PL

ANNIUS - WIE LANGE NOCH BIS ZULETZT? ZULETZT IST JETZT



Annius


Rasse: Mischling

Geschlecht: Rüde

Geboren: 01.06.2015

Schulterhöhe: 62 cm


Nach all den Jahren im Lager, nach all der Zeit,

in der wir versucht haben ein Zuhause für den großen alten Buben zu finden… ist es zu spät.
Jetzt hätte er reisen können, jetzt wäre es endlich wahr geworden.

Er hat es nicht mehr erleben dürfen.
Annius ist tot. Manuela und Stefano fanden ihn heute Morgen sterbend im Zwinger.

Das Einzige, was sie noch tun konnten, war den Tierarzt zu rufen, damit er ihn erlöst.

 So wahnsinnig es klingt: Ohne die Aussicht auf die Adoption hätten sie ihn nicht besuchen dürfen. 

Wer weiß, wie lange er sich dann noch hätte quälen müssen. 
So weh es jetzt auch tut, lieber Annius - Du hilfst uns stark zu sein

und für Hunde wie dich weiterzukämpfen.

Lauf schnell, lauf weit, großer Bube. Wir werden dich nicht vergessen.

Für all deine Leidensgenossen werden wir nicht aufhören, immer und immer wieder stark zu sein.


RIP lieber Annius





"Die Hoffnung stirbt zuletzt!" So sagten die netteren Menschen, die manchmal hier vorbeikommen, zu mir. Es soll wohl bedeuten, dass immer noch etwas Gutes passieren kann, auch wenn es lange dauert und man schon nicht mehr daran glaubt.


Tja, was soll ich sagen? Ich denke, zuletzt ist jetzt. Im Sommer 2020 brachte man mich hierher, an diesen trostlosen, lauten, grauenhaften Ort. Seitdem gab es nichts, rein gar nichts, das mir auch nur ein kleines bisschen Hoffnung gemacht hätte. Im vergangenen Frühjahr dann kamen Menschen zu Besuch, die sich Tierschützer nannten und zur Abwechslung wirklich ganz freundlich waren. Die haben mir Hoffnung gemacht, dass es besser werden kann, dass es da draußen noch andere tierliebe Menschen gibt, die mich hier herausholen werden.





Das ist jetzt ein Jahr her; ein weiteres, endlos langes, trauriges Jahr, und ich bin immer noch hier. Niemand hat je nach mir gefragt.



Zuletzt ist jetzt.



Vermutlich bin ich einfach zu alt, zu groß, zu dunkel, zu kaputt. Ich wirke nicht nett genug, weil ich bin keiner bin, der gleich freudig schwanzwedelnd auf jeden zugeht. Meine Erfahrungen mit den Arbeitern hier im Lager haben mich vorsichtig werden lassen, deswegen erscheine ich eher etwas mürrisch. So einen wie mich will bestimmt niemnd haben, oder doch?





Im vorigen Jahr habe ich mir mein Gefängnis noch mit zwei Hundefreundinnen geteilt, seit kurzem sitze ich in einer Einzelzelle. Weil es mir schlecht geht, ist das besser für mich, haben die vom Lager gesagt. Dass ich nicht lache! Ja, es geht mir nicht gut; ich habe fürchterliche Schmerzen, die Gelenke tun mir unfassbar weh. Das Laufen fällt mir schwerer, Hinlegen und Aufstehen sind mühsam. Auch im Liegen ist es nicht besser, denn hier gibt es keinen Korb, keine Decke, keinen Unterschlupf, nur kalten, harten Beton. Jetzt habe ich nicht einmal mehr Hundegefährten, die mich die tödliche Langeweile ein bisschen besser ertragen ließen. Ich bekomme auch keine Tabletten gegen die Schmerzen, denn dafür wird kein Geld ausgegeben, das stecken sich die, die hier das Sagen haben, lieber selbst in die Tasche. Es interessiert sie auch überhaupt nicht, wie es uns geht; und die, die es kümmert, nämlich die Tierschützer, die sind machtlos, die können nichts unternehmen, Wenn sie es doch versuchen und draußen von uns erzählen, dann dürfen sie nie wieder zu uns.



Zuletzt ist jetzt.



Neulich kamen sie wieder zu mir; aber obwohl sie richtig lieb waren und mich mich eigentlich gefreut habe, musste ich sie anbellen. Es ist hier drinnen so laut, immer nur Lärm von über tausend Hunden, die um Hilfe bellen und weinen, ich stehe so unter Stress, ich bin so allein. Ich will das nicht mehr, die sollen mich Ruhe lassen. Deswegen habe ich sie so böse angebellt, obwohl ichdas eigentlich gar nicht wollte, aber…


Zuletzt ist jetzt.





Meine einzige Hoffnung, diesen schrecklichen Ort noch lebend zu verlassen: dass mich jemand sieht, der mich nicht zu alt, zu groß, zu dunkel und zu kaputt findet und sich von meinem Schutzpanzer aus Missmut und Abwehr nicht abschrecken lässt. Das ist ja alles bloß äußerlich; tief in meinem Innerenn sehne ich mich Liebe, Wärme und Geborgenheit. Wenn irgendwer - wenn vielleicht gerade DU mich haben willst, mich in Dein Herz und Dein Zuhause lässt und mir auch etwas gegen meine Schmerzen gibst, dann ist zuletzt doch noch nicht jetzt.


 

Margot Wolfinger

ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin

 

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Nickname 31.05.2026, 21.06 | (0/0) Kommentare | PL

DOCH WIE´S DA DRINNEN AUSSIEHT... GERDA/KLEPA



GERDA/KLEPA


 Hündinnen

geb.  2011/2013

55cm/50 cm Schulterhöhe

geimpft, gechipt, kastriert

Zwingernr.: C 73

gemeinsames Für-immer- Körbchen gesucht

(wenn es irgend geht)


Es ist kein Zufall, dass sie sich so ähnlich sehen, denn Gerda und Klepa sind Mutter und Tochter. Zusammen lebten sie bei einer Frau, und als diese Anfang des vergangenen Jahres erkrankte, setzte sie die beiden auf die Straße. Sie wollten zurück ins Haus und weinten. Daraufhin übergoss ein Nachbar sie mit kochendem Wasser; die Ärmsten müssen furchtbare Schmerzen ausgehalten haben. Sie flüchteten und irrten durch die Innenstadt von Moskau, bis Passanten sie einfingen und ins Hundeasyl Kozhuhovo brachten. Die völlig verstörten und verängstigten Hündinnen kamen auf die Krankenstation, wo ihre Brandwunden behandelt wurden. Als diese soweit verheilt waren, mussten die Beiden in einen Außenzwinger umziehen, in welchem sie bis heute eingesperrt sind.


Die äußeren Verletzungen sind verheilt, es ist auch schon wieder Fell darüber gewachsen; dagegen werden die Narben an den Hundeseelen wohl noch lange schmerzen.




Gerade den Hunden, die einmal zu jemandem gehört haben und dann ihr Zuhause verlieren, fällt das Alleinsein und Gefangensein im Shelter besonders schwer. Auch Gerda und Klepa leiden unter der Langeweile und Einsamkeit. Die beiden Hündinnen sind sehr sozial und menschenbezogen. Mit ihren Artgenossen verstehen sie sich bestens, im Freilauf gehen sie jedem Streit aus dem Weg und schließen sich lieber den freiwilligen Betreuern an. Sobald sich jemand um sie kümmert, blühen sie zusehends auf, toben ausgelassen und spielen fröhlich miteinander. Beide gehen auch gern ein Stück durch die Zwingerreihen spazieren und laufen dabei brav an der Leine. Doch das bittere Ende folgt unweigerlich, denn viel zu schnell ist die kurze Stunde um und die Hunde müssen zurück in ihre Gefängnisse. Wenn sich die Zwingertüren schließen, stehen viele Hunde – so auch Gerda und Klepa – traurig da, stecken ihre Schnauzen durch die Gitter und winseln den fortgehenden Menschen sehnsüchtig hinterher.




Am schönsten wäre es natürlich, wenn Gerda und Klepa gemeinsam in ein schönes Zuhause ziehen könnten. Nach allem, was sie miteinander durchgemacht haben, sollten sie die Zeit, die ihnen noch vergönnt ist, zusammen verleben dürfen. Aber selbstverständlich sind wir ebenso dankbar, wenn es uns gelingt, für jede einzeln ein warmes Plätzchen zu finden bei mitfühlenden Menschen, bei denen sie sich behütet und geborgen fühlen und ihre schlimme Vergangenheit vergessen können.




https://www.facebook.com/Chance.fuer.Shelterhunde(Daniela Bansche)


https://www.facebook.com/ProCanesEtEquos(Ulrike Worringer)

Nickname 19.01.2024, 15.32 | (0/0) Kommentare | PL

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ÜBER MICH:Geboren vor 71 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.
Verheiratet mit dem besten aller Ehemänner und glückliches Frauchen von neun allerliebsten Fellnasen.





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