
Blogeinträge (Tag-sortiert)
Tag: Menschen
IRGENDWO AUF DER WELT GIBT´S EIN KLEINES BISSCHEN GLÜCK?! KATIE

"GIB DEM MENSCHEN EINEN HUND,
UND SEINE SEELE WIRD GESUND!"
(Hildegard von Bingen)
Es tut so wohl, mit den Händen über
das seidige Fell (s)eines Hundes zu streichen, ihm die samtigen Ohren zu
kraulen und dabei alle Sorgen, alle Hektik ringsum zu vergessen. Balsam für die
gestresste Seele – und die ruhige, sanftmütige KATIE ist hierfür wie geschaffen.
2016 wurde Katie als winziges Hundebaby nebst ihren Wurfgeschwistern in das Shelter Kozhuhovo bei Moskau eingeliefert. Ein riesiger Moloch mit rund 3000 Hunden, von denen viele in der grauen Masse einfach untergehen. Hier teilt sich Katie einen Außenzwinger von wenigen Quadratmetern mit ihrer Schwester Betti und ihrem Bruder Smile.

Einzig eine kleine Holzhütte bietet eine Rückzugsmöglichkeit und Schutz vor Wind und Wetter. Dieser laute, unwirtliche Ort ist bis heute das einzige Zuhause, das Katie kennt. Ein Zuhause, in welchem aufgrund der Enge außer Stehen, Sitzen und Liegen keine Bewegung möglich ist, in dem die Hunde obendrein gezwungen sind, ihr Geschäft zu verrichten. Für sensible Hunde wie Katie bedeutet das zusätzliches Ungemach.

Katie hat sich notgedrungen mit den Gegebenheiten abgefunden. Sie ist zu einer zauberhaften Junghündin herangewachsen und sie hatte Glück im Unglück. Sie wurde gesehen von den freiwilligen Betreuern, die einmal pro Woche das Shelter besuchen. Dann darf sie sich, zusammen mit ihren Geschwistern und anderen Leidensgefährten, in einem der Ausläufe die Beine vertreten, herumtoben und ein wenig spielen. Nur etwa eine Stunde währt das kurze Glück, bevor sie zurück muss in die Enge, Trostlosigkeit und Einsamkeit ihres Zwingers. Nun heißt es wieder warten – 167 endlose Stunden lang – auf das nächste Wochenende und den nächsten Besuch.
In ihrem Wesen wird Katie als gehorsame, intelligente, unaufdringliche und bescheidene Hündin beschrieben, die sich niemals in den Vordergrund drängt. So kann es passieren, dass sie leer ausgeht, wenn es sich darum handelt, ein kleines Extra zu ergattern – wie einen besonderen Leckerbissen oder ein Streicheln von liebevoller Hand. Es liegt nicht an den Freiwilligen! Sie tun alles für ihre Schützlinge, geben buchstäblich ihr letztes Hemd. Aber sie sind einfach zu wenige – nur etwa 100 – für 3000 Hunde, und wer sich nicht ganz vorn in der ersten Reihe präsentiert, wird leicht übersehen.
Ihre guten Eigenschaften machen
Katie zum perfekten Familienhund. Noch kann sie nur träumen vom eigenen Zuhause
mit Menschen, die sie behutsam und liebevoll hinführen in eine schöne, neue
Welt ohne Gitterstäbe, Kälte, Lärm, Hunger und Angst. Dazu wäre ein freundlicher
Artgenosse ideal, an dem sich Katie orientieren und von dem sie all das lernen
kann, was ein Hund wissen muss.
KATIE wartet im Sektor C, Zwingernr. 51.

Möchten Sie der liebenswerten
Hündin gern ihren Traum erfüllen? Dann wenden Sie sich bitte an:
Ulrike Worringer
Tel.: 0171-1817071
eMail: Ulrike.worringer@procanes.org
https://www.facebook.com/Chance.fuer.Shelterhunde
08.01.2024, 18.47 | (0/0) Kommentare | PL
WER NICHT MEHR HOFFT, HAT AUFGEGEBEN! ARAMIS

ARAMIS
Rüde
geb. 2019
55-60 cm Schulterhöhe
geimpft, gechipt, kastriert
gut verträglich mit Artgenossen
offen und freundlich zu Menschen, die ihm vertraut sind
bei Fremden zuerst schüchtern
kennt bereits das Laufen an der Leine
möchte gern für immer sein Herz verschenken
Warten, immer nur warten- doch worauf?
Aramis, du bist eines von fünf jungen Hundegeschwistern, welche in Moskau auf der Straße geboren oder vom Besitzer dort entsorgt wurden, weil er euch nicht mehr haben wollte.
So sehr Ihr Euch äußerlich ähnelt, so gleich scheint Euer Schicksal zu sein: Verlassen, vergessen und weggeschlossen in einem riesigen Shelter, eingesperrt in winzigen, kahlen Zwingern ohne Hoffnung und Aussicht, jemals ein eigenes Zuhause, einen eigenen Menschen oder eine eigene Familie zu finden.
Du wurdest wohl im August 2019 geboren und kamst schon wenige Monate später, im April 2020, ins Shelter Kozhuhovo. Ein junger, fröhlicher, unbedarfter Hund, der spielen, toben und die Welt entdecken wollte. Stattdessen erwarteten dich rostig-grüne Gitterstäbe und ein Leben in Alleinsein und Langeweile.

Das war besonders bitter, weil zu der Zeit wegen der Coronakrise die Freiwilligen nicht ins Shelter kommen durften. Das bedeutete monatelange Einsamkeit und Vernachlässigung; denn außer den Bertreuern kontrolliert niemand, ob die Arbeiter ihren Job ordentlich verrichten. Für dich, deine Geschwister und dreitausend weitere Leidensgefährten hieß das hungern, frieren, dursten und tagelang im eigenen Schmutz liegen zu müssen.
Das alles forderte seinen Tribut. Deine beiden Brüder Darik und Portos wurden schwerkrank und konnten in letzter Minute gerettet werden. Darik lebt jetzt in einer Moskauer Hundepension, von freundlichen Paten unterstützt, und Portos durfte zu einer Betreuerin ziehen. Du dagegen musst dich, ebenso wie euer Bruder Atos und eure Schwester Milady, weiterhin durch den harten Shelteralltag kämpfen.

Nun beginnt der nächste strenge russische Winter und
auch der zu Recht von allen so gefürchtete Shelterumzug steht vor der Tür. Was wird
dann aus euch?
Werdet Ihr auf dieser verseuchten Mülldeponie für immer in der Versenkung verschwinden? Auf Nimmerwiedersehen, denn der Ort ist für die meisten Freiwilligen und mögliche Besucher nahezu unerreichbar, weil es keine öffentlichen Verkehrsmittel gibt, die dorthin fahren? Werdet Ihr Euer ganzes Leben dort in Gefangenschaft verbringen und Tag für Tag ums nackte Überleben kämpfen müssen, um irgendwann mutterseelenallein und von aller Welt vergessen eure letzte Reise anzutreten?
Wir setzen alle Hebel in Bewegung und lassen nichts unversucht, um das zu verhindern. Du bist so ein wunderhübscher, freundlicher Hundebub und gern mit den Menschen zusammen, wenn sie erst ein bisschen vertraut sind. Unbekannten gegenüber bleibst du erst einmal abwartend und vorsichtig. Das ist auch völlig in Ordnung so, wir fallen ja schließlich auch nicht jedem Wildfremden gleich um den Hals. Zu anderen Hunden bist du aber stets freundlich und offen; auch haben dich Freiwilligen dich gelehrt, brav an der Leine zu laufen.

Vielleicht möchten Sie dem liebenswerten Aramis – oder
einem seiner Geschwister - ein schönes Zuhause schenken, ihn mit Geduld und
Verständnis an sein neues Leben herangeführen? Aus jahrzehntelanger eigener
Erfahrung darf ich sagen, Ihre Mühe wird reichlich belohnt. Sicher braucht
Aramis Zeit, um im richtigen Leben anzukommen, aber mit Ihrer Hilfe schafft er
das!
Vielen lieben Dank.
Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den
Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".
Gassi im Shelter:
Gassi und "Grasen" im Shelter:
Vermittlerkontakt/Fragen:
Ulrike Worringer
Tel.: 0171-1817071
eMail: Ulrike.Worringer@T-Online.de
07.01.2024, 14.34 | (0/0) Kommentare | PL
BLICKE, DIE BERÜHREN - SATYA

SATYA
Hündin
50 cm Schulterhöhe
geb. ca. 2012
Zwingernummer: A 33
Satya lebt bereits seit ihrer Welpenzeit im Shelter
Kozhuhovo bei Moskau. So kennt sie nichts von der Welt, abgesehen von ihrem
winzigen Außenzwinger, den sie sich mit weiteren Leidensgenossen teilen muss.
Die ehrenamtlichen Betreuer beschreiben Satya als ruhige und sanftmütige Hündin. Gern geht sie zu den ihr bekannten Menschen, um sich streicheln zu lassen; ihre Bitte um Aufmerksamkeit ist dabei stets zaghaft und unaufdringlich.

Ihre Betreuer haben der zurückhaltenden Hündin das Laufen an der Leine beigebracht.
Satya ist aufmerksam bei der Sache; aber man merkt ihr doch an, dass sie sich außerhalb
ihres gewohnten Umfeldes ein wenig unsicher und unbehaglich fühlt.
Mit ihren Schicksalsgefährten gibt es bei Satya keinerlei Probleme. Sie kommt mit Rüden und Hündinnen gleichermaßen gut aus, hat bis heute noch nicht einmal ansatzweise irgendeine Aggression gezeigt. Daher wäre es überhaupt kein Problem, sondern für die scheue Hündin bestimmt ganz wunderbar, wenn in ihrem künftigen Zuhause bereits ein oder zwei nette Artgenossen leben würden.

Ich finde, sie hat etwas Anrührendes in ihrer
Haltung und ihrem Blick. Aber ich liebe ja sowieso die Gesichter alter Hunde
und Menschen und bin deswegen vielleicht voreingenommen. Leider gehört Satya
allein schon durch ihre schwarze Fellfarbe zu den Hunden, die in Russland praktisch
keine Vermittlungschance haben; so suchen wir für dieses zauberhafte
Hundemädchen nun ein liebevolles Daheim
in Deutschland.

Satya braucht dringend Menschen, die der
schüchternen Hündin mit viel Geduld und Verständnis begegnen, denn sie wird
wohl einige Zeit brauchen, bis sie Vertrauen fasst. Wen wundert es? Schließlich
kennt sie außer den Freiwilligen lediglich die Arbeiter im Shelter – und die
meinen es leider nur selten wirklich gut mit den Hunden.
Satya ist geimpft, gechipt und kastriert und
könnte schon bald auf die Reise gehen, wenn Sie ihr gern das Für-immer-Zuhause
geben möchten, welches sie so sehr verdient.

https://www.facebook.com/ProCanesEtEquos(Ulrike Worringer)
07.01.2024, 14.34 | (0/0) Kommentare | PL
WENN SEHNSUCHT KRANK MACHT: ADELINA

Irgendwann im Jahr 2014 stand Adelina, eine junge, wunderhübsche und noch unbekümmerte Hündin, vor den Toren des Shelters Kozhuhovo. Niemand weiß, woher sie kam und wie ihr bisheriges Leben aussah.
Inzwischen lebt sie schon seit 7 Jahren hinter Gittern; stets in der Hoffnung, von mitfühlenden Menschen bemerkt, befreit und geliebt zu werden. Wenn die Freiwilligen ein-, höchstens zweimal pro Woche das Shelter besuchen, werden sie von Adelina bereits sehnsüchtig erwartet. Dankbar und sehr behutsam, ohne jemals zuzuschnappen, nimmt sie von ihnen kleine, mitgebrachte Leckereien entgegen, freut sich über einen kurzen Spaziergang durch die Zwingerreihen und genießt jede noch so kleine Zuwendung.
7 Jahre lang lebt sie nun schon in der Hoffnung, bemerkt und geliebt zu werden. Sie hat auch gelernt, perfekt an der Leine zu gehen. Geholfen hat es ihr bisher leider nichts. Ab und zu bleibt einer der seltenen Besucher an ihrem Gefängnis stehen, sagt ihr ein freundliches Wort und streicht kurz über ihre Schnauze. Dann geht er weiter zum nächsten Zwinger.
Adelina harrte all die Jahre bei jedem Wetter geduldig aus. Sie sah die Jahreszeiten kommen und gehen, musste mit ansehen, wie andere Hunde adoptiert wurden und in ein richtiges Zuhause ziehen durften. Sie blieb stets zurück, bis heute. Wenn man sie anschaut, kann man das gar nicht verstehen; denn Adelina ist ein süßes Hundemädchen, das bei guter Pflege erst so richtig aufblühen dürfte. Aber das lange, vergebliche Warten hat sie mürbe gemacht. Sie muss längst die Hoffnung verloren und aufgehört haben zu glauben.
Adelina wurde krank. Die Einsamkeit und Monotonie des tristen Shelteralltags sowie das grauenvolle Futter, das nur aus Abfällen besteht, forderten ihren Tribut. Die grausame Diagnose lautete beginnende Leberzirrhose mit einhergehender Aszites und Protalhypertonie. An sich ist das gut behandelbar und Adelina könnte durchaus noch ein paar schöne Jahre haben – vorausgesetzt, sie erhält regelmäßig die notwenigen Medikamente, Spezialfutter und, nicht zu vergessen, ganz viel Zuwendung und Liebe.
Das alles kann in der riesigen Haftanstalt mit über 3000 Hunden natürlich nicht geleistet werden. Adelina lebt jetzt auf der Krankenstation völlig isoliert einem Minizwinger von gerade 1 qm. Wenn die Freiwilligen es schaffen, sie zu besuchen, bekommt sie einmal pro Woche Diätfutter, die übrige Zeit muss sie mit dem schrecklichen Shelterfutter vorliebnehmen. Auch eine regelmäßige Medikamentengabe findet nicht statt. Unter diesen Umständen scheint ihr Schicksal besiegelt und ihre Lebenserwartung verschwindend gering.

Aber dieses berührende Hundemädchen verdient es so sehr, von einem Menschen, einer Familie geliebt und gebraucht zu werden. Adelina ist den Menschen von Herzen zugetan, sie freut sich über die kleinste Aufmerksamkeit und verliert vor Begeisterung fast ihren Schwanz, so sehr wedelt sie zur Begrüßung, wenn jemand an ihrem Zwinger stehenbleibt und sie – sei es auch nur für Sekunden – ihr trauriges Los vergessen lässt.
Adelina, wir haben Dir versprochen, alles zu tun, um für Dich ein schönes Für-immer-Zuhause zu finden; damit Du nicht, wie so viele Tausend andere – eines Tages auf den rohen, schmutzigen Brettern des Zwingerbodens sterben musst, ohne jemals erfahren zu haben, dass es jenseits der Sheltermauern noch ein besseres, schöneres Leben gibt.
Über:
https://www.facebook.com/Chance.fuer.Shelterhunde(Daniela Bansche)
https://www.facebook.com/ProCanesEtEquos(Ulrike Worringer)
07.01.2024, 14.34 | (0/0) Kommentare | PL
UND: ACTION! HENRY

Seine Betreuer beschreiben ihn als klug, sehr
lieb und freundlich. Er ist ein aktiver, immer noch junger Hund, der bereits
gelernt hat, an der Leine zu laufen. Mit seinen Artgenossen hat er keinerlei
Probleme. Der etwa 55 cm große Rüde ist sicherlich kein
Couch-Potato und auch nicht für das Leben in einer kleinen Wohnung geeignet. Wir suchen daher für ihn ein schönes Zuhause bei lieben Menschen mit Haus und
Garten, die Freude daran hätten, Henry die Welt zu zeigen und ihm all das
beibringen, was er für ein Leben in einer Familie noch wissen muss. Dabei
dürfte es kaum Probleme geben, da Henry sich äußerst gelehrig zeigt.

Henry ist bereits kastriert, geimpft und
gechipt und könnte schon bald nach Deutschland reisen, wenn SIE diesem liebenswerten
Hundejungen gern ein Zuhause schenken möchten.
HENRY wurde 2014 geboren und wartet im Sektor B, Zwingernummer 271 auf sein Glück.
https://www.facebook.com/Chance.fuer.Shelterhunde
https://www.facebook.com/ProCanesEtEquos

06.01.2024, 15.04 | (0/0) Kommentare | PL
WAS BEDEUTET GLÜCK? SHAYA

Mittlerweile sind weitere Jahre
vergangen, in denen wir für Shaya ein Zuhause gesucht haben – leider bisher
ohne Erfolg!
Die hübsche Hündin lebt bereits seit sieben Jahren im Shelter und durfte nie etwas anderes kennenlernen, als Gitterstäbe und Einsamkeit.
Shaya ist eine freundliche, nette Hündin. Sie ist verträglich mit anderen Hunden und liebt Streicheleinheiten. Bei fremden Menschen ist sie natürlich erst einmal etwas zurückhaltend, aber sie merkt schnell, wenn man es gut mit ihr meint.
Ihre Schwester Gloria lebt schon lange glücklich bei unserer Teamkollegin Steffi. Doch Shaya und Gordon (auch bei uns in der Vermittlung) hoffen immer noch auf das große Glück, irgendwann ein eigenes Zuhause zu haben.
Wir hoffen, dass Shaya im Shelter nicht zur Seniorin werden muss und wir hier ein liebes Zuhause für immer finden.

Vorgeschichte:
Shaya ist eine ca. 50cm große Mischlingshündin, die bereits als Welpe mit ihren Geschwistern Gloria und Gordon ins Shelter "Kozhuhovo" kam.
Sie ist eine freundliche und ihrem Alter entsprechend verspielte Hündin. Sie fixiert sich sehr auf ihre Menschen und versucht, so viel Aufmerksamkeit und Streicheleinheiten zu ergattern wie möglich. Denn viel Zeit mit ihren Betreuern hat sie nicht. Nur einmal die Woche darf sie für eine Stunde mit den anderen Hunden und ihren Betreuern in den Auslauf. Dort kann sie sich gar nicht entscheiden, ob sie lieber toben oder kuscheln möchte. Jedesmal, wenn sie zurück in den Zwinger und abermals eine Woche warten muss, bis sich jemand mit ihr beschäftigt, versteht sie die Welt nicht mehr.
Shaya und ihre Geschwister lernen gerade,
an der Leine zu gehen, denn die drei hoffen, so schneller eine Familie zu finden.
In Russland stehen ihre Chancen auf eine Vermittlung nicht sehr gut. Alle drei
sind groß und hauptsächlich schwarz - das macht sie in Russland fast
unsichtbar.

Dabei wünscht Shaya sich einfach nur eine Familie, die erkennt, was für ein toller Charakter hinter ihrem Äußeren steckt. Wir hoffen, hier Menschen zu finden, die ihr ein Leben außerhalb des Shelters zeigen und ihr die Liebe und Geduld schenken, die sie benötigen wird, um all die neuen Eindrücke außerhalb ihres kleines Zwingers zu verarbeiten.
Die hübsche Hündin ist bereits kastriert, geimpft und gechipt und könnte schon bald nach Deutschland in ein eigenes Körbchen reisen.
Bei ernsthaftem Interesse wenden Sie
sich bitte an unsere Team-Kolleginnen. Vielen, lieben Dank!
https://www.facebook.com/Chance.fuer.Shelterhunde
06.01.2024, 15.04 | (0/0) Kommentare | PL
TICKEN DIE NOCH GANZ RICHTIG? JA, TUN WIR! DONNA UND IRISKA

IRISKA
Hündin
geb. etwa 2015
50 cm Schulterhöhe
kastriert, geimpft, gechipt
lebensfroh, verspielt
Für-immer-Zuhause
gesucht
************************************

DONNA
Hündin
geb. etwa 2012
55-60 cm Schulterhöhe
kastriert, geimpft, gechipt
schüchtern, aber verspielt
sucht
Familienanschluss auf Lebenszeit
IRISKA wird im Januar 2017 mit ihren acht neugeborenen Welpen auf einer Müllhalde gefunden und ins Shelter Kozhuhovo gebracht. Zwar befindet ihre kleine Familie sich nun in Sicherheit, aber der Preis dafür ist hoch, denn fortan sitzt sie als Gefangene hinter Gitterstäben – eine von 3.000 vergessenen Seelen nur in diesem Shelter.


Als wäre das Leben dort nicht schon hart genug, erkrankt Iriska an der nervösen Staupe, und ihre Kinder werden ihr fortgenommen. Eine Tragödie für die liebevolle Hundemutter, und es bleibt nicht die einzige: Iriska steht bald nur noch auf sehr wackeligen Beinen und kann ein paar Wochen später nicht mehr laufen. Sie weint, legt sich auf den Bauch und robbt sich mühsam an ihre geliebten Betreuer heran, um nur bei ihnen sein zu können. Die jungen Leute erkennen Iriskas unbändigen Lebenswillen. Sie legen ihr Geld zusammen und bringen die Hündin zu einem Neurologen. Der zeigt ihnen, wie sie Iriska mithilfe eines Stützgürtels und Massagen wieder beweglich machen können. Bei jeder Gelegenheit üben sie mit ihr, und werden für ihre Mühe belohnt: Acht Monate später kann Iriska sich wieder selbstständig auf ihren vier Beinen fortbewegen. Das tapfere Hundemädchen gilt als geheilt und die tückische Krankheit ist auch nicht mehr ansteckend. Zurückbehalten hat Iriska lediglich den Staupetick: Sie kann nicht stillstehen, ihre Hinterbeine zucken ständig; nur wenn sie tief und fest schläft, gibt der Tick vorübergehend Ruhe.

Wir durften die kleine
Überlebenskünstlerin bei einem Besuch in Moskau kennenlernen. Mit anderen
Hunden teilt sie sich auf der Krankenstation einen, im Vergleich zu den
normalen deutlich kleineren Zwinger. Die untere Hälfte ist hier mit Brettern
vernagelt, so dass die Hunde sich auf die Hinterbeine stellen müssen, wenn sie
etwas von der Außenwelt sehen wollen. Den kleineren, wie Iriska, bleibt jede
Aussicht verwehrt. Ihre Freude, als sie den Zwinger kurz verlassen und uns und ihre Betreuerin
begrüßen durfte, lässt sich nicht mit Worten beschreiben.

************************************
DONNA - wie sich die Schicksale gleichen: Donna und ihre drei Welpen werden im September 2015 von Arbeitern auf einer Baustelle entdeckt und ins Shelter gebracht. Die Hundekinder haben Glück; sie dürfen noch eine Zeitlang bei der Mutter bleiben, bis sie älter werden und man sie auf andere Zwinger verteilt. Natürlich hätte man sie auch beieinander lassen können; aber da ist immer viel Willkür seitens der Shelterbetreiber im Spiel. Schließlich muss man zeigen, wer die Macht hat und am längeren Hebel sitzt. Die Freiwilligen dürfen nichts sagen - ein falsches Wort, dann heißt es: „Wenn es euch nicht passt, braucht ihr nicht mehr zu kommen.“

Im
Sommer 2017, etwa um dieselbe Zeit wie Iriska, erkrankt Donna ebenfalls an
Staupe. Die Freiwilligen stellen auch sie einem Neurologen vor und lassen
nichts unversucht, um ihr wieder auf die Beine zu helfen. Sie haben Erfolg,
Donna wird gesund. Aber so sehr sie sich
bemühen, die scheue Hündin schafft es nicht aus eigener Kraft wieder auf die
Beine. Sie weigert sich aufzustehen und loszulaufen, obwohl sie es könnte.
Anscheinend hat sie jeden Lebensmut verloren und vergessen, wie man sich
bewegt. Da kommt eine der Betreuerinnen auf die rettende Idee: Sie holt Iriska
und setzt sie zu Donna in den Zwinger. Das Wunder geschieht: Die zwar körperlich größere, aber schüchterne und wenig
selbstbewusste Donna orientiert sich an der kleineren, fröhlichen Iriska und
kämpft sich buchstäblich Schritt für Schritt zurück ins Leben. Heute bewegt sie
sich beinahe normal. Nur ab und zu fühlt sie sich etwas unsicher und wackelig
auf ihren Hinterbeinen. Aber sie weiß sich zu helfen: Anstatt langsam und
vorsichtig zu laufen, gibt sie einfach ein bisschen mehr Gas.

Geteiltes Leid – die beiden Hündinnen werden allerbeste Freundinnen und meistern gemeinsam ihr tristes, eintöniges Dasein. Sie teilen alles miteinander: Den harten Holzboden, das miserable Futter, das oft muffige Wasser, Hitze, Kälte und die Aufmerksamkeit der Freiwilligen. Besonders genießen sie die kleinen Spaziergänge über das Sheltergelände und natürlich die Extrahäppchen, welche die guten Geister aus eigener Tasche bezahlen und ihren Schützlingen von Zeit zu Zeit spendieren. Manchmal bringen sie sogar frisch geschnittenes Gras für die Hunde mit; eine besondere Delikatesse, auf die sich nicht nur Donna und Iriska begierig stürzen und sie mit dem größten Behagen verspeisen. Kein Wunder: Sonst kennen die Tiere ja nur das grauenvolle Trockenfutter, das weder schmeckt noch sättigt, dafür aber förmlich aus den Ohren staubt - so als müssten Sie getrocknete, gepresste Melasse kauen.
Wir träumen von einem
gemeinsamen Zuhause für diese zwei besonderen Hündinnen, die schon so viel
durchgemacht haben; denn niemand kann vorhersagen, wie Donna die Trennung von
ihrer Iriska verkraften würde. Aber dafür bräuchte es ebenso besondere Menschen
mit einem riesengroßen Herzen; und zwei Hunde bedeuten ja nicht nur doppelte
Freude, sondern auch doppelte Kosten und Verantwortung. Daher suchen wir nun
auch für jede einzeln einen guten Platz, um ihnen nicht jede Chance auf ein
glückliches, behütetes Hundeleben zu nehmen.

Haben Donnas und Iriskas Geschichten Ihr Herz berührt und möchten Sie einer von ihnen – oder vielleicht doch beiden – das langersehnte, weiche Körbchen auf Lebenszeit schenken? Dann bitte melden Sie sich bei uns. Wir freuen uns auf Ihre Nachricht. Vielen, lieben Dank!
Die Vermittlung und Ausreise von Donna und Iriska erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".
Donna und Iriska im Winter:
Donna übt das Gassigehen 1:
Donna übt das Gassigehen 2:
https://www.facebook.com/Chance.fuer.Shelterhunde
Vermittlerkontakt/Fragen:
Ulrike Worringer
Tel.: 0171-1817071
eMail: Ulrike.worringer@procanes.org
04.01.2024, 20.02 | (0/0) Kommentare | PL
ALS MODEL GEFRAGT- ALS FAMILIENMITGLIED NICHT? DAKOTA

Hündin
50 cm Schulterhöhe
geb. ca. 2014
Zwingernummer: B 241
geimpft, gechipt, kastriert
Seit ihrer Welpenzeit sitzt Dakota, eine zum
Verlieben hübsche Hundedame – mittlerweile im besten Alter – eingesperrt in
einem unpersönlichen, kargen Zwinger des russischen Shelters Kozhuhovo. Viel zu
früh von der Mutter und den Geschwistern getrennt, durfte sie nie unbekümmert
herumtollen, spielen und all die Dinge lernen, die ein junger Hund wissen muss.
Umso erstaunlicher ist es, dass aus ihr trotz
des tristen und eintönigen Daseins, zu welchem die Menschen sie verdammt haben,
eine freundliche, aufgeschlossene Hündin geworden ist. Ihre Betreuer
beschreiben Dakota als aufgeweckt, lernwillig und stets darum bemüht, alles
richtig zu machen.
Wenn Dakota einmal in der Woche für ein Stündchen ihren winzigen Zwinger verlassen darf, genießt sie diese Zeit in der Nähe ihrer Menschen sehr.


An den anderen Hunden zeigt sie dagegen nur
wenig Interesse. Zwar kommt sie mit ihnen aus und geht allen Streitigkeiten
grundsätzlich aus dem Weg. Aber sie wirkt so, als würde sie sich in der großen
Masse oft ängstigen und Schutz bei den Betreuern suchen. In deren Nähe fühlt sie sich sicher und freut
sich, wenn man ihr Aufmerksamkeit und Streicheleinheiten schenkt.
Niemand kann sich erklären, warum dieses reizende Hundemädchen bisher kein Zuhause gefunden hat. Nicht einmal die professionellen Fotos, die die Betreuer von ihr machen ließen, konnten ihr dazu verhelfen, dass sie in Russland jemand adoptieren wollte.


So suchen wir nun für Dakota ein Für-immer-Zuhause
bei lieben Menschen, die ihr mit viel Verständnis und Geduld begegnen, sie in
Ruhe ankommen lassen und ihr einfühlsam und Stück für Stück die Welt außerhalb
von Gitterstäben zeigen. Wenn Sie der netten Hündin einen Platz in Ihrem Heim
und Ihrem Herzen schenken möchten - Dakota ist bereit für die Reise ins Leben!

https://www.facebook.com/Chance.fuer.Shelterhunde(Daniela Bansche)
https://www.facebook.com/ProCanesEtEquos(Ulrike Worringer)
04.01.2024, 20.02 | (0/0) Kommentare | PL
ICH LAUFE NICHT NUR IN HANNOVER BRAV AN DER LEINE! YARIK

Er möchte so gern etwas anderes sehen
dürfen,
als die Gitter seines Zwingers!
Yarik kam 2014 als kleiner Welpe ins
Shelter "Kozhuhovo2 in Moskau. Seitdem lebt er eingesperrt hinter Gittern in
einem winzigen Außenzwinger. Dort wartet er tagein- tagaus auf den einen kurzen Moment in der Woche, an dem
er Besuch von seinen Betreuern bekommt. Er weiß genau, dass es der Moment ist,
wo zumindest für 1 Stunde mit den anderen Hunden zusammen in den Auslauf darf.
Yarik ist ein offener und fröhlicher Hund, der sich nicht nur seinen Betreuern gegenüber sehr anhänglich zeigt – auch bei fremden Menschen ist er bemüht, deren Herz zu gewinnen. Er genießt die menschliche Aufmerksamkeit und deren Streicheleinheiten sehr.

Aber: Yarik ist Einer von so vielen…vielleicht der Grund dafür, dass er bis heute noch keine Chance auf ein schönes Zuhause in Russland hatte. Er ist ein Mischling, er ist kein niedlicher Welpe mehr und sein Äußeres unterscheidet sich auch nicht großartig von dem der vielen anderen Hunde.
Yarik hat gelernt, an der Leine zu laufen,
er ist verträglich mit Artgenossen und er liebt den Menschen. Was er nicht kennt, ist die Welt außerhalb des Shelters. Sicher etwas, was ihn
erstmal verunsichern wird – etwas, das er kennen lernen muss. Und der Grund,
weshalb man ihm in einer neuen Umgebung bei neuen Menschen mit Zeit und Geduld
begegnen muss.
Wir sind uns sicher, dass Yarik das meistern würde… wenn es uns denn gelingt, liebe Menschen zu finden, die ihm ein Für-immer-Zuhause schenken und Freude daran hätten, ihm die Welt zu zeigen.
Yarik wartet im Sektor B, Zwingernummer 18, auf sein großes Glück!
Bei ernsthaftem Interesse wenden Sie sich bitte an unsere Team-Kolleginnen. Herzlichen Dank!
04.01.2024, 20.02 | (0/0) Kommentare | PL
JOKER 2. CHANCE? FIONA

FIONA
Hündin
geb. 2017
60 cm Schulterhöhe
geimpft, gechipt, kastriert
liebevoll und anhänglich
sehr menschenbezogen, zeigt auch Fremden gegenüber keinerlei Scheu
umgänglich und verträglich mit Artgenossen
läuft sehr brav an der Leine
Traumhündin sucht
Traummenschen!
Nicht nur meine Augen,
meine ganze Hoffnung ruht auf dir!
Wenn ein Blick in die Augen genügt, um zu verstehen -beinahe auf jedem Bild von dir sehen wir deinen Blick flehentlich auf die freiwilligen Helfer gerichtet. "All mein Vertrauen", scheinst du zu sagen, "aber auch jedes noch so kleine Fünkchen Hoffnung ruht auf dir!"
Auch du wartest, wie rund dreitausend Mitgefangene, im russischen Hundeasyl Malinki, weit ab vom Schuss vor den Toren Moskaus, unmittelbar neben einer verseuchten Müllhalde gelegen, auf den Tag, an welchem deine Gefangenschaft endet. Auf diesen überirdisch schönen Tag, an dem du zusammen mit deiner Betreuerin bei der Verwaltung deine Papiere abholen darfst und aus dem Shelterregister ausgetragen wirst, um in dein eigenes Zuhause zu reisen.

Seit dem Herbst 2021 sitzt
du, die so menschenbezogen und anhänglich ist, nun schon unverschuldet im
Hundegefängnis ein. Über dein Leben davor wissen wir leider nichts; jedoch
glauben die Freiwilligen, dass du einmal ein Zuhause hattest und zu jemandem
gehörtest. Du bist brav und folgsam und läufst vorbildlich an der Leine. Mit deinen
Artgenossen, die du kennst, spielst du gern, bei fremden Hunden bist du
zunächst einmal freundlich zurückhaltend und niemals wirst du laut oder gar aggressiv.
Aber das Höchste für dich sind und bleiben die Menschen und du versuchtst,
ihnen nahe zu sein, wann und wo immer es nur geht.

Bei so vielen vergessenen und verlassenen Seelen und nur ein paar Dutzend an Freiwilligen ist das viel zu selten möglich. In deiner Heimat hast du kaum eine Chance, von lieben Menschen adoptiert zu werden; denn für die meisten Russen bist du zu groß, mit gerade einmal sechs Jahren bereits zu alt, und fast jeder möchte nur einen reinrassigen Hund mit ellenlangem Stammbaum haben. Klassehunde ohne Rasse wie du sind dort leider nur wenig gefragt.
Darum begeben wir uns hier in Deutschland auf die Suche nach einer neuen Heimat für dich. Wir sehen in deine Augen und tragen deine Hoffnung hinaus in die Welt.
Vielleicht findet Sie
ja bei Ihnen ihre Erfüllung? Wenn Sie sich in Fionas zarte Schönheit verliebt
haben und ihr gern ein Für-immer-Zuhause schenken möchten, dann melden Sie sich
bitte bei uns. Vielen, lieben Dank!

Die Vermittlung und
Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".
Hier sehehen Sie Fiona
beim Gassigehen und in ihrem Zwinger, noch im Shelter Kozhuhovo:
Und hier bekommt Fiona
Leckerchen vom Fotografen, schon im Shelter Malinki:
Vermittlerkontakt/Fragen:
Ulrike Worringer
Tel.: 0171-1817071
E-Mail: Ulrike.Worringer@T-Online.de
03.01.2024, 19.07 | (0/0) Kommentare | PL
| 2026 | ||
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| 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 |
| 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 |
| 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | 31 |
Geboren vor 70 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.

