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Tag: Menschen
IRGENDWO AUF DER WELT GIBT´S EIN KLEINES BISSCHEN GLÜCK?! KATIE

"GIB DEM MENSCHEN EINEN HUND,
UND SEINE SEELE WIRD GESUND!"
(Hildegard von Bingen)
Es tut so wohl, mit den Händen über
das seidige Fell (s)eines Hundes zu streichen, ihm die samtigen Ohren zu
kraulen und dabei alle Sorgen, alle Hektik ringsum zu vergessen. Balsam für die
gestresste Seele – und die ruhige, sanftmütige KATIE ist hierfür wie geschaffen.
2016 wurde Katie als winziges Hundebaby nebst ihren Wurfgeschwistern in das Shelter Kozhuhovo bei Moskau eingeliefert. Ein riesiger Moloch mit rund 3000 Hunden, von denen viele in der grauen Masse einfach untergehen. Hier teilt sich Katie einen Außenzwinger von wenigen Quadratmetern mit ihrer Schwester Betti und ihrem Bruder Smile.

Einzig eine kleine Holzhütte bietet eine Rückzugsmöglichkeit und Schutz vor Wind und Wetter. Dieser laute, unwirtliche Ort ist bis heute das einzige Zuhause, das Katie kennt. Ein Zuhause, in welchem aufgrund der Enge außer Stehen, Sitzen und Liegen keine Bewegung möglich ist, in dem die Hunde obendrein gezwungen sind, ihr Geschäft zu verrichten. Für sensible Hunde wie Katie bedeutet das zusätzliches Ungemach.

Katie hat sich notgedrungen mit den Gegebenheiten abgefunden. Sie ist zu einer zauberhaften Junghündin herangewachsen und sie hatte Glück im Unglück. Sie wurde gesehen von den freiwilligen Betreuern, die einmal pro Woche das Shelter besuchen. Dann darf sie sich, zusammen mit ihren Geschwistern und anderen Leidensgefährten, in einem der Ausläufe die Beine vertreten, herumtoben und ein wenig spielen. Nur etwa eine Stunde währt das kurze Glück, bevor sie zurück muss in die Enge, Trostlosigkeit und Einsamkeit ihres Zwingers. Nun heißt es wieder warten – 167 endlose Stunden lang – auf das nächste Wochenende und den nächsten Besuch.
In ihrem Wesen wird Katie als gehorsame, intelligente, unaufdringliche und bescheidene Hündin beschrieben, die sich niemals in den Vordergrund drängt. So kann es passieren, dass sie leer ausgeht, wenn es sich darum handelt, ein kleines Extra zu ergattern – wie einen besonderen Leckerbissen oder ein Streicheln von liebevoller Hand. Es liegt nicht an den Freiwilligen! Sie tun alles für ihre Schützlinge, geben buchstäblich ihr letztes Hemd. Aber sie sind einfach zu wenige – nur etwa 100 – für 3000 Hunde, und wer sich nicht ganz vorn in der ersten Reihe präsentiert, wird leicht übersehen.
Ihre guten Eigenschaften machen
Katie zum perfekten Familienhund. Noch kann sie nur träumen vom eigenen Zuhause
mit Menschen, die sie behutsam und liebevoll hinführen in eine schöne, neue
Welt ohne Gitterstäbe, Kälte, Lärm, Hunger und Angst. Dazu wäre ein freundlicher
Artgenosse ideal, an dem sich Katie orientieren und von dem sie all das lernen
kann, was ein Hund wissen muss.
KATIE wartet im Sektor C, Zwingernr. 51.

Möchten Sie der liebenswerten
Hündin gern ihren Traum erfüllen? Dann wenden Sie sich bitte an:
Ulrike Worringer
Tel.: 0171-1817071
eMail: Ulrike.worringer@procanes.org
https://www.facebook.com/Chance.fuer.Shelterhunde
08.01.2024, 18.47 | (0/0) Kommentare | PL
WER NICHT MEHR HOFFT, HAT AUFGEGEBEN! ARAMIS

ARAMIS
Rüde
geb. 2019
55-60 cm Schulterhöhe
geimpft, gechipt, kastriert
gut verträglich mit Artgenossen
offen und freundlich zu Menschen, die ihm vertraut sind
bei Fremden zuerst schüchtern
kennt bereits das Laufen an der Leine
möchte gern für immer sein Herz verschenken
Warten, immer nur warten- doch worauf?
Aramis, du bist eines von fünf jungen Hundegeschwistern, welche in Moskau auf der Straße geboren oder vom Besitzer dort entsorgt wurden, weil er euch nicht mehr haben wollte.
So sehr Ihr Euch äußerlich ähnelt, so gleich scheint Euer Schicksal zu sein: Verlassen, vergessen und weggeschlossen in einem riesigen Shelter, eingesperrt in winzigen, kahlen Zwingern ohne Hoffnung und Aussicht, jemals ein eigenes Zuhause, einen eigenen Menschen oder eine eigene Familie zu finden.
Du wurdest wohl im August 2019 geboren und kamst schon wenige Monate später, im April 2020, ins Shelter Kozhuhovo. Ein junger, fröhlicher, unbedarfter Hund, der spielen, toben und die Welt entdecken wollte. Stattdessen erwarteten dich rostig-grüne Gitterstäbe und ein Leben in Alleinsein und Langeweile.

Das war besonders bitter, weil zu der Zeit wegen der Coronakrise die Freiwilligen nicht ins Shelter kommen durften. Das bedeutete monatelange Einsamkeit und Vernachlässigung; denn außer den Bertreuern kontrolliert niemand, ob die Arbeiter ihren Job ordentlich verrichten. Für dich, deine Geschwister und dreitausend weitere Leidensgefährten hieß das hungern, frieren, dursten und tagelang im eigenen Schmutz liegen zu müssen.
Das alles forderte seinen Tribut. Deine beiden Brüder Darik und Portos wurden schwerkrank und konnten in letzter Minute gerettet werden. Darik lebt jetzt in einer Moskauer Hundepension, von freundlichen Paten unterstützt, und Portos durfte zu einer Betreuerin ziehen. Du dagegen musst dich, ebenso wie euer Bruder Atos und eure Schwester Milady, weiterhin durch den harten Shelteralltag kämpfen.

Nun beginnt der nächste strenge russische Winter und
auch der zu Recht von allen so gefürchtete Shelterumzug steht vor der Tür. Was wird
dann aus euch?
Werdet Ihr auf dieser verseuchten Mülldeponie für immer in der Versenkung verschwinden? Auf Nimmerwiedersehen, denn der Ort ist für die meisten Freiwilligen und mögliche Besucher nahezu unerreichbar, weil es keine öffentlichen Verkehrsmittel gibt, die dorthin fahren? Werdet Ihr Euer ganzes Leben dort in Gefangenschaft verbringen und Tag für Tag ums nackte Überleben kämpfen müssen, um irgendwann mutterseelenallein und von aller Welt vergessen eure letzte Reise anzutreten?
Wir setzen alle Hebel in Bewegung und lassen nichts unversucht, um das zu verhindern. Du bist so ein wunderhübscher, freundlicher Hundebub und gern mit den Menschen zusammen, wenn sie erst ein bisschen vertraut sind. Unbekannten gegenüber bleibst du erst einmal abwartend und vorsichtig. Das ist auch völlig in Ordnung so, wir fallen ja schließlich auch nicht jedem Wildfremden gleich um den Hals. Zu anderen Hunden bist du aber stets freundlich und offen; auch haben dich Freiwilligen dich gelehrt, brav an der Leine zu laufen.

Vielleicht möchten Sie dem liebenswerten Aramis – oder
einem seiner Geschwister - ein schönes Zuhause schenken, ihn mit Geduld und
Verständnis an sein neues Leben herangeführen? Aus jahrzehntelanger eigener
Erfahrung darf ich sagen, Ihre Mühe wird reichlich belohnt. Sicher braucht
Aramis Zeit, um im richtigen Leben anzukommen, aber mit Ihrer Hilfe schafft er
das!
Vielen lieben Dank.
Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den
Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".
Gassi im Shelter:
Gassi und "Grasen" im Shelter:
Vermittlerkontakt/Fragen:
Ulrike Worringer
Tel.: 0171-1817071
eMail: Ulrike.Worringer@T-Online.de
07.01.2024, 14.34 | (0/0) Kommentare | PL
BLICKE, DIE BERÜHREN - SATYA

SATYA
Hündin
50 cm Schulterhöhe
geb. ca. 2012
Zwingernummer: A 33
Satya lebt bereits seit ihrer Welpenzeit im Shelter
Kozhuhovo bei Moskau. So kennt sie nichts von der Welt, abgesehen von ihrem
winzigen Außenzwinger, den sie sich mit weiteren Leidensgenossen teilen muss.
Die ehrenamtlichen Betreuer beschreiben Satya als ruhige und sanftmütige Hündin. Gern geht sie zu den ihr bekannten Menschen, um sich streicheln zu lassen; ihre Bitte um Aufmerksamkeit ist dabei stets zaghaft und unaufdringlich.

Ihre Betreuer haben der zurückhaltenden Hündin das Laufen an der Leine beigebracht.
Satya ist aufmerksam bei der Sache; aber man merkt ihr doch an, dass sie sich außerhalb
ihres gewohnten Umfeldes ein wenig unsicher und unbehaglich fühlt.
Mit ihren Schicksalsgefährten gibt es bei Satya keinerlei Probleme. Sie kommt mit Rüden und Hündinnen gleichermaßen gut aus, hat bis heute noch nicht einmal ansatzweise irgendeine Aggression gezeigt. Daher wäre es überhaupt kein Problem, sondern für die scheue Hündin bestimmt ganz wunderbar, wenn in ihrem künftigen Zuhause bereits ein oder zwei nette Artgenossen leben würden.

Ich finde, sie hat etwas Anrührendes in ihrer
Haltung und ihrem Blick. Aber ich liebe ja sowieso die Gesichter alter Hunde
und Menschen und bin deswegen vielleicht voreingenommen. Leider gehört Satya
allein schon durch ihre schwarze Fellfarbe zu den Hunden, die in Russland praktisch
keine Vermittlungschance haben; so suchen wir für dieses zauberhafte
Hundemädchen nun ein liebevolles Daheim
in Deutschland.

Satya braucht dringend Menschen, die der
schüchternen Hündin mit viel Geduld und Verständnis begegnen, denn sie wird
wohl einige Zeit brauchen, bis sie Vertrauen fasst. Wen wundert es? Schließlich
kennt sie außer den Freiwilligen lediglich die Arbeiter im Shelter – und die
meinen es leider nur selten wirklich gut mit den Hunden.
Satya ist geimpft, gechipt und kastriert und
könnte schon bald auf die Reise gehen, wenn Sie ihr gern das Für-immer-Zuhause
geben möchten, welches sie so sehr verdient.

https://www.facebook.com/ProCanesEtEquos(Ulrike Worringer)
07.01.2024, 14.34 | (0/0) Kommentare | PL
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Geboren vor 71 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.

