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Mitternachtsspitzen

Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Leben

ROCHUS HAT SCHON JA GESAGT - JETZT FEHLEN NUR NOCH SIE!


Rochus


Rasse: Mischling

Geschlecht: Rüde

Geboren: 08.2021

Schulterhöhe: 71 cm

 


Ein großer Hund. Ein bildhübscher Hund. Ein lieber und umgänglicher Hund. Und mit seinen fünf Jahren eigentlich noch ein junger Hund. Kurz gesagt: Rochus bringt vieles mit, was man sich von einem vierbeinigen Wegbegleiter wünschen kann.




Nur eines fehlt ihm noch: ein Zuhause.


Seit August 2025 sitzt Rochus in einem italienischen Hundelager. Dort warten mehrere hundert Hunde Tag für Tag darauf, dass sich ihr Leben endlich verändert. Es ist laut, trostlos, ein Ort ohne Hoffnung oder Zukunft. Freiheit, Gras unter den Pfoten, ein eigener Mensch – all das bleibt für sie ein unerfüllter Wunsch.




Rochus hatte in diesem April wenigstens das Glück, dass italienische Tierschützer ihn besuchen durften und Rochus zeigte ihnen sofort, was in ihm steckt. Zu dem Zeitpunkt teilte er seine Box mit zwei Hündinnen und schien ihre Gesellschaft völlig in Ordnung zu finden. Den Tierschützern gegenüber war er aufgeschlossen und freundlich, ließ sich ohne weiteres anfassen und die Leine anlegen.




Sie beschrieben ihn so: "Rochus ist ein sehr lieber und recht selbstsicherer Hund. Uns gegenüber war er offen und freundlich. An der Leine lief er erstaunlich brav mit. (...) Ein ganz feiner Hund!"


Was will man mehr? Ein großer, erwachsener Hund, der Menschen gernhat, mit Artgenossen augenscheinlich gut auskommt, sich nett und ausgeglichen zeigt und sogar schon ein bisschen Erfahrung mit dem Laufen an der Leine hat.




Und dann sind da noch diese Augen. Vielleicht erzählen sie davon, dass Rochus längst verstanden hat, wer darüber entscheidet, wie sein Leben im Guten oder Schlechten weitergehen wird. Vielleicht auch davon, dass er trotz allem nicht aufgehört hat, Menschen zu vertrauen.


Denn genau das tut Rochus noch immer: Er geht auf Menschen zu.




Auch nach einsamen Monaten im Hundegefängnis sucht er die Nähe, wenn jemand vor seinem Zwinger steht. Er zieht sich nicht zurück, hat sich nicht aufgegeben. Ganz im Gegenteil: Rochus hat offensichtlich beschlossen, dass das Leben noch etwas anderes für ihn bereithalten muss.


Rochus hat bereits JA gesagt. Fehlen nur noch Sie.




August 2026 Inzwischen wurde Rochus umgesetzt und teilt sich seinen Platz mit zwei Rüden. Auch mit ihnen zeigt er sich verträglich und entspannt.


Für ihn suchen wir Menschen, die einen großen, kräftigen Hund verlässlich führen können. Ein ländliches Zuhause mit sicher eingezäuntem Grundstück wäre ideal. Gern sollten Sie schon ein wenig hundeerfahren sein und bereit, unserem Rochus zu geben, was im Grunde jeder Hund für ein glückliches Leben braucht: einen sicheren Platz, einen gefüllten Napf, Spaziergänge, ein bisschen Gras unter den Pfoten, liebevolle Führung und vor allem einen Menschen, der bleibt.




Vielleicht sitzen Sie gerade vor diesem Text und denken:  "Rochus könnte mein Hund sein." Dann rufen Sie seine Vermittlerin an und finden Sie es heraus. Vielen, lieben Dank!




Daniela Koenemann

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Nickname 24.10.2026, 18.20 | (0/0) Kommentare | PL

CESNY - ICH BIN IMMER NOCH GESPANNT AUF MEIN LEBEN!


Cesny


Rasse: Mischling

Geschlecht: Rüde

Geboren: 01/2016

Schulterhöhe: 60 cm


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2016 war Cesny noch ein junger Hund, von dem man schrieb: menschenbezogen, verspielt – und er konnte an der Leine gehen. „Bei wem darf ich mich bewerben? Ich bin ja so gespannt… So endete seine Vorstellung damals.


Dieser Satz tut heute anders weh. Denn er klingt nach Vorfreude, nach Aufbruch: Gleich geht mein Leben los. Damals stand Hoffnung zwischen den Zeilen. Es klang, als müsste man ihn nur abholen und beginnen.



Doch es kam anders. Am 19. September 2016, gerade einmal etwa neun Monate alt, wurde Cesny eingefangen und in eine Zelle gesteckt. Seitdem ist fast nichts passiert. Zehn Jahre sind vergangen, in denen aus dem aufgeweckten jungen Hund ein Senior wurde. Zehn Jahre, die er in grauem Einerlei auf nacktem Beton zubringen musste und in denen ihm niemand gezeigt hat, wie das Leben außerhalb eines Zwingers stattfindet.



Fünf Jahre nach seiner Ankunft erfuhren wir, dass Cesny inzwischen in einer Einzelzelle saß; nicht, weil er aggressiv gewesen wäre, sondern weil er klettert, springt und Zäune überwindet. Er ist ein Hund der unbedingt hinaus will – doch statt der großen Freiheit wurde seine Welt noch kleiner.


Irgendwann stand in seiner Beschreibung nicht mehr, dass er gut an der Leine läuft. Stattdessen hieß es: schwierig zu leiten, benötigt Training. Und man möchte schreien: Wie denn auch?



Wie soll ein Hund, der sein Leben allein in einem Betonzwinger verbringt, lernen, ruhig an der Leine zu gehen? Wie soll er gelassen bleiben, wenn draußen plötzlich alles auf ihn einstürmt – Gerüche, Bewegungen, Geräusche, das pralle Leben? Wie soll er wissen, was Alltag wirklich ist, wenn sein eigener seit zehn Jahren aus nichts als Warten besteht?


Cesny hat nicht verlernt, brav zu sein. Er hatte nie Gelegenheit zu lernen, wie man lebt.


In diesem Mai, nach zweieinhalb Jahren, durften unsere befreundeten Tierschützer endlich wieder nach ihm schauen. Und noch immer war Cesny sofort freudig aufgeregt, als ihm die Leine angelegt wurde. Am liebsten hätte er die Welt im Sturzflug entdeckt. Jeder Duft war interessant, jede Bewegung zog seine Aufmerksamkeit auf sich. In diesem Hund steckt weiterhin unglaublich viel Energie – und die möchte endlich irgendwohin.



Wenn Cesny heute nach all den Jahren aus seiner Zelle kommt und völlig überdreht, ist das kein Trotz. Es ist ein Hund, der plötzlich für ein paar Minuten alles auf einmal bekommt. Ein Hund, für den draußen nichts vertraut ist, weil ihm niemand die Möglichkeit gegeben hat, die Welt in kleinen Schritten kennenzulernen.


Menschen findet Cesny großartig. Er ist unglaublich sozial und kontaktfreudig, lässt sich gern streicheln und scheint jede Nähe aufzusaugen, die ihm so lange gefehlt hat.



Mit anderen Rüden und Hündinnen wurde er getestet. Aggressiv war er nie; allerdings wird er dabei leicht aufdringlich und dreht schnell hoch. Aber wie soll ein Hund wissen, wie man sich in Gesellschaft von Artgenossen gebührend verhält, wenn er zehn Jahre lang in Einzelhaft zubringen musste?


Deshalb wünschen wir uns für Cesny einen Platz als Einzelhund bei einem Menschen, der körperlich in der Lage ist, dieses Kraftpaket sicher zu führen und gleichzeitig die Geduld und das Verständnis mitbringt, ihm Schritt für Schritt die Welt zu erklären. Jemanden, der ihn beschäftigt, auslastet und ihm zeigt, dass ein Spaziergang keine kurze Ausnahme bleiben muss, sondern zum ganz normalen Leben gehören darf.



Vielleicht wird mit Training und Vertrauen eines Tages auch der Kontakt zu anderen Hunden möglich sein. Aber das muss nicht heute entschieden werden. Heute geht es erst einmal darum, dass Cesny endlich anfangen darf.



Und jetzt lesen Sie bitte noch einmal diesen Satz – mit dem Wissen, dass wir inzwischen 2026 haben: „Bei wem darf ich mich bewerben? Ich bin ja so gespannt…"


Diese Frage wurde 2016 gestellt - die Antwort steht immer noch aus.


Einst war Cesny ein junger Hund, der gespannt auf sein Leben wartete. Heute ist er alt und weiß immer noch nicht, wie sich ein Zuhause anfühlt.



Bitte zögern Sie nicht länger. Wenn Sie Cesny eine Chance geben können und möchten, rufen Sie seine Vermittlerin an und fragen nach ihm. Vielen, lieben Dank!





Ina Schoenfuss

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Nickname 23.10.2026, 19.04 | (0/0) Kommentare | PL

OXEN - BRÜDERCHEN UND SCHWESTERCHEN


OXEN

 

Rasse: Mischling

Geschlecht: Rüde

Geboren: 12.2025


Die meisten Welpen laufen fröhlich und vertrauensvoll auf Menschen zu – nicht so Oxen.


Sobald sich die Zwingertür öffnet oder sich Schritte nähern, zieht er sich möglichst lautlos zurück. Er sucht die nächste Ecke und drückt sich an die Wand, als könnte sie ihn beschützen, als wäre sie der einzige Ort, den er kennt. Und wahrscheinlich ist genau das die Wahrheit.




Oxen wurde gemeinsam mit seinen GeschwisternOlmo, Olyvia, Olrik, Orbel, Ovidia, Orvin und Ozira hinter Gitterstäben auf nacktem Beton in die Dunkelheit eines Hundelagers hineingeboren. Seitdem gab es für die Hundekinder kein Gras unter den Pfoten, kein weiches Körbchen und niemanden, der sie liebevoll begrüßte, sondern nur Mauern. Und selbst das Wenige, das ihnen Halt gab, wurde ihnen genommen.




Vor kurzem wurden die Brüder von ihrer Mama und ihren Schwestern getrennt, die nun hinter anderen Gittern sitzen. Sie wissen, dass ihre Mutter irgendwo ganz in der Nähe ist. Vielleicht können sie sie riechen und ihre Stimme hören; doch sie können sie nicht mehr sehen.


Für Welpen, die nie etwas anderes als Angst kennengelernt haben, war diese Nähe wie ein kleiner Anker, nun ist auch dieser verschwunden.




Wenn man Oxen beobachtet, könnte man glauben, er wolle sich unsichtbar machen. Dabei sucht er vermutlich nur einen Ort, an dem ihm nichts geschieht und er sich geborgen fühlen darf.


Trotzdem gibt es da diese kostbaren Momente: Ein scheuer Blick, ein kurzes Innehalten, ein Schrittchen nach vorn, bevor die Angst ihn wieder einholt – so als würde ein kleiner Teil von ihm fragen: "Darf ich dir vielleicht doch vertrauen?"




Diese Frage braucht eine Antwort von Menschen, die Zeit und Geduld mitbringen, weil sie verstehen, dass Vertrauen nicht eingefordert werden kann, sondern Tag für Tag wachsen muss. Die sich über den ersten Blick freuen, über einen kleinen Schritt oder einen vorsichtigen Schwanzwedler; Menschen, die wissen, dass die größten Wunder oft ganz leise beginnen.


Oxen sucht einfach jemanden, der nichts von ihm erwartet und trotzdem an ihn glaubt; der ihm zeigt, dass Hände streicheln und Stimmen freundlich klingen können und er nicht länger Schutz an kahlen Wänden suchen muss.




Vielleicht wird Oxen nie der Hund sein, der jedem fröhlich entgegenspringt. Aber wir glauben fest daran, dass der Tag kommen kann, an dem er auf seinen Menschen zugeht, weil er weiß: Bei dir bin ich sicher.


Und vielleicht beginnt genau in diesem einen Moment endlich das Leben, das Oxen und seinen Geschwistern von Anfang an verwehrt geblieben ist.


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Daniela Koenemann

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Nickname 22.10.2026, 18.58 | (0/0) Kommentare | PL

GIOTTO - PASST ZU VIELEM MEHR ALS ZUM KAFFEE! KÖRBCHEN GEFUNDEN!


Giotto


Rasse: Bretone

Geschlecht: Rüde

Geboren: 03.2016

Schulterhöhe: 45 cm




Manchmal können wir es selbst kaum glauben, wie großartig unsere Vermittlungskandidaten sind. Ja, säße unser zauberhafter Um-den Finger-Wickler Giotto in einem deutschen Tierheim, dann hätte sich bestimmt längst jemand in ihn verliebt und der süße Kerl hätte seinen Platz auf dem Sofa und im Herzen seiner neuen Familie bereits gefunden.




Wäre, hätte, Fahrradkette - naja, Sie wissen schon… Aber ich möchte es einmal so ausdrücken: Was noch nicht ist, kann und wird unbedingt noch werden! Denn zweifellos dürfen wir Ihnen mit unserem Giotto ein echtes Sahnestückchen vorstellen, das zu so viel mehr passt, als nur zu einer Tasse Kaffee! Der kleine Mann ist rundum nett und verträglich mit allen Vier- und Zweibeinern. Er bringt sich fast um vor Freude über jede noch so kleine Zuwendung und Aufmerksamkeit, liebt Spaziergänge und läuft dabei sogar vorbildlich an der Leine. Und das, obwohl sein vorheriges Leben bei einem Jäger wohl eher schwer und entbehrungsreich war - weit entfernt davon, wie ein geliebtes Familienmitglied gehalten zu werden.  Hunde sind für italienische Jäger im Grunde nichts weiter als Gebrauchsgegenstände; als das Herrchen verstarb, hatte dessen Tochter letztlich auch keinerlei Verwendung mehr für den treuen Vierbeiner und schob ihn mitleidlos in ein Hundelager ab.




Dabei liebt Giotto uns Menschen und möchte so gern überall dabei sein. Aufmerksamkeit, Nähe und gemeinsame Augenblicke sind das Größte für ihn; voller Neugier bewegt er sich durch den Alltag und strahlt dabei soviel Sanftheit, Charme und Lebensfreude aus – eine Mischung, der man nur schwer widerstehen kann.




Ich möchte noch erwähnen, dass Giotto, wie viele Vertreter seiner Rasse, mit einer kurzen Rute geboren wurde. Zudem wurde bei ihm ein Herzgeräusch festgestellt und er bekommt Tabletten. Zwar sollte man die Sache ein wenig im Blick behalten; sie beeinträchtigt ihn aber weder in seiner Unternehmungslust, noch in seiner Lebensfreude.



Solo con Giotto – vielleich braucht es für Sie nur diesen einen Hund, um alles richtig zu machen.


 


 


Yvonne Beier

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Nickname 11.09.2026, 20.02 | (0/0) Kommentare | PL

TOBY - ENDE GUT, ALLES GUT: FAMILIE UND KÖRBCHEN GEFUNDEN!



TOBY

Rasse: English Setter

Geschlecht: Rüde

Geboren: 31.12.2012

Schulterhöhe: 50 cm



"Es war einmal ein alter Hund, dem wurde die Welt ganz dunkel und still…


So könnte meine Geschichte beginnen. Ich bin Toby, ein steinalter Setter, sagen die Menschen hier. Ich gehöre zu denen, die im Leben schon viel gesehen haben, auch wenn ich das jetzt nicht mehr kann.


Es ist so nach und nach passiert. Zuerst wurde alles verschwommen, dann immer dunkler, bis es zum Schluss nur noch schwarz war. Auch die Geräusche sind verschwunden. Manchmal glaube ich noch, ein dumpfes Gemurmel zu spüren, so ein leises Summen; aber die Stimmen und die Worte erreichen mich nicht mehr. Trotzdem bin ich noch da. Ich gehe noch immer gerne nach draußen, meine Nase arbeitet zum Glück noch einwandfrei, und sie erzählt mir alles, was ich wissen muss. Ich schnuppere mich durch die Welt, ganz vorsichtig, Schritt für Schritt. Und wenn ich Gras unter mir spüre, dann vergesse ich für einen Augenblick alles und wälze mich glücklich darin, so wie früher.





Die netten Menschen hier sagen, ich sei lebensfroh und dass ich gerne kuschle. Das stimmt. Ich finde meinen Weg zu ihnen - vielleicht nicht mit den Augen oder mit den Ohren, aber trotzdem zielsicher. Und wenn ich sie dann errreicht habe, lehne ich mich einfach ganz dicht und fest an sie, was heißen soll: Seht ihr, hier bin ich. Es ist alles gut.





Vor einer Woche kam ich hierher ins Tierheim. Ein neuer Ort, den ich nicht sehen kann mit Geräuschen und Stimmen, die ich nicht hören kann. Alles ist fremd und manchmal bleibe ich einfach stehen und weiß nicht so recht, wohin ich gehen soll. Ich glaube, alt zu sein hatte ich mir ein bisschen leichter vorgestellt. Man sagt ja auch, dass es nichts für Feiglinge ist. Aber so schnell gebe ich nicht auf. Schließlich gibt es noch viel zu erschnuppern und zu erleben. Und vielleicht, ganz vielleicht ist irgenwo da draußen jemand, der mir helfen möchte, mich zurechtzufinden und mir mir zeigt, dass die Welt auch ohne Augenlicht und Gehör noch ein schöner Ort sein kann.




Ich wünsche mir so sehr einen sicheren Platz bei Menschen, die mich geduldig führen, ohne mich zu drängen; die verstehen, dass ich manchmal ein bisschen länger brauche und die sich freuen, wenn ich mich neben sie lege und einfach nur da bin. Das würde mich glücklich machen. Hoffentlich bin ich nicht zu unbescheiden.




Das war sie schon, meine kleine Geschichte. Sehr viel Zeit habe ich wohl nicht mehr, und ich würde sie ich so gern mit dir verbringen. Vielleicht siehst und hörst ja gerade du mich - auch wenn ich selbst nichts mehr sehen und hören kann."


Dein TOBY



Yvonne Beier

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Nickname 11.09.2026, 20.02 | (0/0) Kommentare | PL

HARIBO - DAS MÄRCHEN VOM KLEINEN HELDEN MIT DER ZERBROCHENEN KETTE: ZUHAUSE ANGEKOMMEN!



Haribo


Rasse: Mischling

Geschlecht: Rüde

Geboren:12.2018

Schulterhöhe: 40 cm




Es war einmal ein kleiner Hund namens Haribo. Süß wie die Gummibärchen, nach denen er benannt wurde, freundlich, anhänglich und voller Vertrauen in die Menschen. Eigentlich hätte seine Geschichte leicht und fröhlich verlaufen sollen. In einem anderen Märchen hätte er ein warmes Körbchen gehabt und einen Platz mitten im Leben seiner Menschen. Doch das Märchen von dem kleinen Haribo begann anders. Er wurde von seinen Menschen zurückgelassen - einfach so, mutterseelenallein in einem Haus mit Garten. Manchmal kam jemand vorbei, stellte ihm etwas Futter hin und verschwand wieder.






Leider fürchtete Haribo sich sehr vor Gewitter.
Als der Donner das erste Mal über ihm krachte, floh er angsterfüllt aus dem Garten. Man fing ihn wieder ein und legte den kleinen Kerl an eine Kette. Sie hielt ihn fest, wo er doch Schutz gebraucht hätte. Monate verbrachte er so angebunden; ein Hund, der zuvor im Haus gelebt hatte, der Nähe, Stimmen und Bewegung kannte. Nun stand er still, Tag für Tag und Nacht für Nacht; so lange, bis Stress und Einsamkeit so unerträglich wurden, dass das zierliche Hündchen versuchte, die Kette durchzubeißen. Seine Zähnchen sind heute fast vollständig abgeschliffen; ein trauriges Andenken an die Zeit, als niemand sich seiner erbarmte und keiner kam, um ihn zu befreien. Er verlor in diesen Monaten zwar nicht sein freundliches Wesen, nicht seine Freundlichkeit, aber er verlor etwas anderes: das Gefühl von Sicherheit und das Vertrauen in uns Menschen.






Irgendwann fiel ein kleines bisschen Sternenstaub auf das Häufchen Unglück; gerade genug, um jemandem den Weg zu dem armen, angeketteten Kerlchen zu zeigen. Haribo durfte gehen, aber sein Weg war kein gerader. Er führte ihn zunächst in eine Pension, dann auf eine Pflegestelle, die ihn eigentlich behalten wollte - und dann doch wieder Abschied und wieder kein Zuhause. Trotz allem ist Haribo geblieben, wer er immer war: ein anhänglicher Hund, der Nähe sucht und sich an seine(n) Menschen binden möchte, der aber gelernt hat, vorsichtig zu sein. Er ordnet sich unter, nimmt den Maulkorb beim Tierarzt hin und lässt doch erkennen, wie sehr ihn die Einsamkeit geprägt hat. Mit anderen Hunden versteht Haribo sich grundsätzlich gut, egal ob, Rüde oder Hündin, ob groß oder klein. Er läuft brav an der Leine, hat eine hübsche, lange Rute und noch etwas, das man ihm nie nehmen konnte: seine Lebensfreude und seinen Spaß am Autofahren.




Nun wartet das Märchen vom kleinen Hund Haribo noch auf sein glückliches Ende; mit einem Menschen, der ihn nicht wieder ankettet, ihm aber das Vertrauen zurückgibt und seine Sehnsucht nach Liebe und Geborgenheit stillt.




Möchten Sie dieser Mensch, diese Familie für unseren Haribo sein? Dann melden Sie sich bitte möglichst schnell bei seiner Vermittlerin. Vielen, lieben Dank!



Sabine Wojtok

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Nickname 11.09.2026, 20.02 | (0/0) Kommentare | PL

RAVIEN - WEGSCHAUEN GILT NICHT!


Ravien


Rasse: Mischling

Geschlecht: Rüde

Geboren: 02/2024

Schulterhöhe: 65 cm


Hinter jedem Bild unserer Hunde steckt eine Geschichte, und in den allermeisten Fällen ist es eine traurige. Eine Geschichte von Vernachlässigung, Schmerzen, Einsamkeit und fehlender Zuneigung. Unser großes Häschen Ravien ist genau so ein Fall.

Er ist gute zweieinhalb Jahre alt und sitzt bereits seit seinem geschätzten vierten Lebensmonat hinter Gittern. Warum? Vermutlich aus demselben Grund wie so viele seiner Mithäftlinge: Entweder wurde er bei den falschen Menschen geboren oder ist irgendwann den falschen Menschen begegnet.


Seit sich die Tore des schrecklichen Canile hinter Ravien geschlossen haben, steht sein Leben still. Es gibt nur noch Ödnis zwischen Betonwänden und Gitterstäben. Als wäre das nicht schlimm genug, muss Ravien seinen Zwinger auch noch ganz alleine bewohnen, obwohl der liebe Rüde sowohl mit Artgenossen als auch mit Katzen problemlos verträglich ist.



Anfang Juli 2026 durften die mit uns befreundeten Tierschützer Ravien zum ersten Mal besuchen. Sie machten mit ihm eine kleine Runde auf der angrenzenden Wiese und ließen ihn sowohl einen anderen Rüden als auch eine Katze kennenlernen.


Anfangs habe Ravien etwas schüchtern gewirkt, erzählen die Tierschützer. Doch schon nach kurzer Zeit sei er zutraulich geworden und habe neugierig Kontakt aufgenommen. Auch die Leine war für ihn völliges Neuland. Nach anfänglichem Zögern lief er jedoch erstaunlich gut mit. Und die Begegnungen mit Hund und Katze? In einem Wort: entspannt. Die Katze war ihm völlig egal, und den Rüden begrüßte er so, wie Hunde es eben tun: schnüffeln, schauen, kurz mit der Rute wedeln – und weiter.



Ravien hat fast seine gesamte Welpen- und Junghundezeit unter tierquälerischen Bedingungen verbracht. Es gab keine geistige Anregung, keine freundliche Ansprache, kein Spiel, keine Abwechslung – nur Langeweile, unaufhörlichen Lärm und Gestank. Der arme Bub ist bis auf die Knochen abgemagert, besitzt kaum Muskeln und kennt so gut wie nichts von der Welt außerhalb seiner Zelle.


Trotzdem hat er jede Streicheleinheit, jede sanfte Berührung der ihm völlig unbekannten Tierschützer in sich aufgesogen. Vorsichtig und zurückhaltend hat er um noch ein wenig mehr davon gebeten.


Ravien leidet still und einsam. Sein Leben besteht seit über zwei Jahren aus Warten; darauf, dass ihn endlich jemand sieht. Jemand, der nicht wegschaut, sondern handelt.




Können Sie Ravien helfen? Oder kennen Sie jemanden, für den genau dieser besondere Hund der richtige Begleiter wäre? Jede Weiterempfehlung kann für Ravien den entscheidenden Unterschied machen.


Für Ravien suchen wir Menschen mit etwas Hundeerfahrung und der Bereitschaft, sich auf einen Hund einzulassen, der bislang kaum etwas kennenlernen durfte. Menschen, die spüren, wie schnell Ravien seine neue Welt entdecken möchte und kann, wann er überfordert ist, wieviel Bewegung ihm anfangs guttut und wann er Ruhe braucht, um all die neuen Eindrücke zu verarbeiten.



Ideal wäre ein Zuhause in einem Haus mit einem sicher eingezäunten Garten. Ein Ort, an dem Ravien Schritt für Schritt ankommen darf, wo er zum ersten Mal ausgiebig durch Gras und Erde schnüffeln, die Sonne genießen und vielleicht sogar einfach losrennen kann.


Weil auch für Ravien dieser eine Tag kommen soll, an dem ihn seine Für-immer-Familie entdeckt, ihn ins Herz schließt und ihm endlich das Leben schenkt, das jeder Hund verdient.


Vielleicht sind genau Sie dieser Mensch. Jemand, der hinschaut und handelt. Wir danken Ihnen in Raviens Namen.


 



Tanja Roth

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Nickname 07.08.2026, 17.11 | (0/0) Kommentare | PL

HAVAH - MITTEN INS HERZ



Havah

Rasse: Mischling

Geschlecht: Hündin

Geboren: 01.2023

Schulterhöhe: 67 cm


Liebe Besucherinnen und Besucher dieser Seite! Welchen Grund hat es, dass Sie genau bei Havahs Foto aufmerksam wurden? Wir stellen hier soviele große, kleine, schwarze, weiße, alte und junge Hunde vor; und ausgerechnet bei unserer dreieinhalbjährigen Havah haben Sie Halt gemacht.


Um das zu ergründen, schauen wir uns doch gemeinsam an, was die Tierschützer uns über sie berichten konnten: Seit dem 23.09.2025 hat sich Havahs Leben grundlegend geändert. Wir wissen nicht, ob es vorher besser war, denn die Vorgeschichte der in diesem trostlosen, liebeleeren Hundelager Eingesperrten interessiert hier niemanden. Havah gehört immerhin zu den Glücklichen, deren Elend wir sichtbar machen und die wir vorstellen und vermitteln dürfen; denen wir einen Namen geben und für sie eine Brücke schlagen können zu der Welt, die all den anderen für immer unerreichbar bleibt



Havah teilt sich ihre Box mit Jimmy und Dioneo und hat in ihnen zwei Verbündete gefunden, zwei Leidensfährten, zwei Wartendewie sie selbst.Ganz nebenbei stellt sie sich damit jeden Tag selbst das schönste Zeugnis aus: Havah ist verträglich.


Den Besuch der Tierschützer empfing sie zunächst mit vorsichtigem Erstaunen. Doch dieses wich schnell einer großen Freude, die sie nur kurz unterbrach, um sich ihre Streicheleinheiten abzuholen. An der Leine lief sie dann bereits erstaunlich ordentlich.


Kurzum: Havah ist noch unversehrt. Sie hat nicht resigniert. Sie trägt Vertrauen den Menschen gegenüber in ihrem Herzen und sucht ihre Nähe freundlich und offen.


Havah ist ein Hund für den liebenden Blick.


Ihr sanftes Wesen steckt in einem Körper, der am Beuteschema vieler Menschen vermutlich vorbeiziehen wird. Sie ist weder klein und handlich, noch trägt sie einen wuscheligen Pelz. Sie besitzt keine außergewöhnliche Fellzeichnung, und auch keine vermeintlich leicht erkennbare Rasse, von der manche glauben, den Charakter ableiten zu können. Aber bekanntlich liegt Schönheit immer im Auge des Betrachters, und Havahs Besonderheit liegt woanders. Es ist ihr Blick.


Ein Blick, der mitten ins Herz treffen kann; der Freude, Mut, Zuversicht und Lebendigkeit ausdrückt. Noch. Heute.



Nein, Sie müssen dafür nicht nach Italien reisen. Havahs Vermittlerin erklärt Ihnen sehr gern, wie diese wunderbare Hündin ihre Expedition in ein schönes, neues Leben antreten kann.

Vielleicht war es tatsächlich ihr Blick, der Sie auf dieser Seite hat verweilen lassen.


Daniela Koenemann

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Nickname 23.07.2026, 12.00 | (0/0) Kommentare | PL

EINMAL ZUM MOND UND ZURÜCK! MICHELLE



MICHELLE

 

 Hündin

 geb. 2018

 50-55 cm Schulterhöhe

 kastriert, geimpft, gechipt

 

 

Den Weg nach draußen, werde ich ihn jemals schaffen?

 

Wieder einmal stehe ich vor der Frage: Wie fange ich an zu schreiben? Wie gelingt es mir, für Michelle einen Menschen zu finden, dessen Herz ich mit ihrer Geschichte so sehr berühren kann, dass er sich für sie entscheidet?

 

Vielleicht beginne ich damit zu erzählen, was mich in den vergangenen Tagen besonders beschäftigt hat - neben all den Hunden, die ich noch vorstellen und deren Lebensgeschichte ich gern in die Welt hinaustragen möchte, damit sie irgendwann die Mauern und Gitterstäbe des Moskauer Shelters Kozhuhovo hinter sich lassen können.



 

Es ist das stille Sterben im Shelter. Ein Sterben, welches sich leise und fast immer unbemerkt vollzieht. Eines, das viel zu oft nach langen Jahren der Einsamkeit, der Härte, der Entbehrung und des Leidens kommt und kein Aufsehen von sich macht. Es nimmt die alten, aber auch immer mehr jüngere Hunde mit hinter den Regenbogen, in eine hoffentlich bessere Welt.

 

Dieses stille Sterben beschäftigt mich. Es lässt mich oft verzweifeln und mutlos werden. Dann möchte ich aufgeben und alles hinwerfen, weil ja doch alles vergebens ist und sich sowieso nichts ändern wird.

 

Aber das stimmt nicht. Jeder einzelne Hund, jedes Leben und jede gerettete Seele zählt. So ist dieses stille Sterben zugleich auch Antrieb und Motivation, um weiterzumachen und so vielen Hunden wie möglich die Gelegenheit zu bieten, dass sie gesehen werden. Sie sollen ins Licht gerückt werden und bei guten Menschen ein Leben in Sicherheit, Geborgenheit und Liebe führen dürfen.

 

MICHELLE wurde gemeinsam mit ihren Schwestern von einer jungen Frau in einem Wald entdeckt – in einem Pappkarton ausgesetzt zum Sterben. Damals waren die Geschwisterchen ungefähr zwei Monate alt. Mit der Abgabe der Hundekinder begann für die Finderin auch ihre Zeit als Freiwillige im Shelter. Sie brachte fünf kleine Welpen und fand sich unvermittelt unter Tausenden verlassener Hunde wieder.

 



Leider konnte sie trotz größter Bemühungen bis heute kein Zuhause für Michelle finden. Zwei von deren Schwestern hatten Glück, sie wurden recht schnell adoptiert; zusammen mit Michelle sitzen nun noch die beiden übrigen Hundemädchen – Lapa und Tata – in Shelterhaft. Der nächste Winter naht mit Riesenschritten, und es treibt uns die bange Frage um: Wird es für Michelle, ihre Schwestern und für so viele andere schon bald zu spät sein?

 

Denn das üble Futter, welches höchstens den Magen vorübergehend füllt, jedoch keinerlei Nährwert besitzt, hat deutliche Spuren an Michelle, ihren Schwestern und zahllosen weiteren Hunden hinterlassen. Das Zufüttern durch die Freiwilligen kann die Defizite nicht ausgleichen, es kann den Hunger nicht stillen und ist letzten Endes nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Obendrein kommt es in den beengten Zwingern immer häufiger zu Beißereien; die Schwächeren, diejenigen, die entkräftet sind und sich nicht behaupten können, werden die ersten Opfer sein. Mit Sorge erinnern wir uns an die eisigen Temperaturen des vergangenen Winters. Hunde ohne Reserven haben dann für immer verloren.



 

Die junge Frau, die Michelle und ihre Schwesterchen damals im Wald fand und nun deren Betreuerin ist, beschreibt die Hündin als unglaublich liebevoll und sanft. Michelle liebt sie innig und vertraut ihr blind – so als wüsste sie, wem sie ihr Leben verdankt. Fremden gegenüber hält sie sich erst zurück, taut aber schnell auf, wenn sie spürt, dass man ihr nichts Böses will. Bei fremden Menschen ist Michelle erst zurückhaltend, taut dann aber schnell auf. Sie läuft ruhig und gelassen an der Leine, obwohl es im Shelter immer laut und stressig ist und manche Hundebegegnung nicht immer ganz problemlos verläuft. Wohlgemerkt: Keiner dieser Hunde ist bösartig; sie sind einfach nur verzweifelt und haben gelernt, dass Angriff manchmal die beste – weil einzige – Verteidigung ist.

 

Für die empfindsame Michelle soll dieser Leidensweg nun ein Ende haben. Sie soll endlich leben dürfen, in einem schönen Zuhause bei verständnisvollen und geduldigen Menschen, mit denen Michelle durch dick und dünn gehen kann und die ihr versprechen, sie zu lieben – bis zum Mond und wieder zurück!



 

Michelles Geschichte in Bildern und beim Gassi im Shelter:

 

 

Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".

 

Vermittlerkontakt/Fragen:


Ulrike Worringer

Tel.: 0171-1817071

eMail: Ulrike.worringer@procanes.org


https://www.facebook.com/ProCanesEtEquos

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WIE MÜLL IM PAPPKARTON! LAPA



LAPA

 

Hündin

geb. 2018

50-55 cm Schulterhöhe

geimpft, gechipt, kastriert

endgültiges Zuhause gesucht

 

LAPA musste schon als winziger Welpe erfahren, was es bedeutet, unerwünscht zu sein. Sie musste erleben was es heißt, als Abfall einer Gesellschaft zu gelten. Einer menschlichen Gesellschaft, die nur an sich denkt und in der Hunde, Katzen – Tiere ganz allgemein – keinerlei Stellenwert haben, außer sie bringen in irgendeiner Weise Geld ein. Gerade mussten wir wieder die grauenvollen Bilder der Massenabschlachtung  von Delfinen auf den Faröer Inseln über uns ergehen lassen. Ich wundere mich, dass diese Leute nachts ruhig schlafen können und wüsste nur zu gern, welche Antwort sie ihren Kindern geben, wenn diese sie fragen, was sie denn eigentlich da tun. Allerdings habe ich Bilder bei Twitter gesehen – dort reiten Kinder auf den getöteten Delfinen und waten mit ihren Gummistiefeln im vom Blut rotgefärbten Wasser. Die Menschheit ist wirklich reif…

 

Lapa wurde gemeinsam mit ihren Schwestern im Pappkarton in einem Wald zum Sterben entsorgt. in einem Pappkarton. Zu ihrem Glück (?) wurden die Hündchen von einer tierlieben, jungen Frau gefunden und von ihr ins Moskauer Shelter Kozhuhovo gebracht. Diese arbeitet seitdem dort als ehrenamtliche Betreuerin, opfert nicht nur ihre Freizeit, sondern auch einiges an Geld, um ihren Schützlingen ihr trauriges Los ein wenig zu erleichtern.




Geduldig wartet Lapa darauf, dieses Leben endlich hinter sich lassen und in ein Zuhause reisen zu dürfen, welches diesen Namen verdient. Mit ihr warten noch Tata und Michelle, zwei ihrer Schwestern. Die beiden anderen hatten Glück und durften dem Zwinger bereits für immer den Rücken kehren.

 

Zunehmend große Sorgen bereitet uns der starke Gewichtsverlust der Schwestern. Der Shelterbetreiber ist immer darauf aus, Kosten einzusparen und womöglich noch Geld zu verdienen. So wird die Qualität des ohnehin schon minderwertigen Futters ständig schlechter und zahlreiche Hunde magern zusehends ab. Zwar geben die Freiwilligen buchstäblich ihr letztes Hemd und versuchen, zuzufüttern, wo es nur geht, aber natürlich reicht das hinten und vorn nicht aus.



 

Wie ihre Schwestern, ist auch Lapa eine sehr zärtliche und umgängliche Hündin. Auf den Bildern kann man sehen, dass sie ihre Betreuerin über alles liebt. Bei fremden Menschen benötigt sie etwas Zeit, um Vertrauen zu fassen, aber auch das meistert sie. Sie läuft brav an der Leine und spielt für ihr Leben gern mit ihren Schwestern, wenn es einmal in der Woche für eine glückliche Stunde in den Freilauf geht.



 

Lapa sehnt sich nach einem Zuhause; nach einem Menschen, dem sie ihr übervolles Hundeherz schenken kann und der sie mitnimmt auf die gemeinsame Reise durchs Leben. Möchten Sie gern dieser Mensch für Lapa sein? Dann bitte melden Sie sich bei uns. Vielen lieben Dank.

 

Lapa mit ihren Schwestern im Zwinger:

 

 

Lapa und ihre Schwestern beim Spielen im Hundeauslauf:

 

 

Ein weiterer Film mit Lapa und ihren Schwestern beim Spielen:

 

 

Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".


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Ulrike Worringer

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ÜBER MICH:Geboren vor 71 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.
Verheiratet mit dem besten aller Ehemänner und glückliches Frauchen von neun allerliebsten Fellnasen.






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