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Mitternachtsspitzen

Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Ja

ALVIDA - SIE SIND NICHT ALLE SO!


Alvida


Rasse: Mischling

Geschlecht: Hündin

Geboren: 09.2022

Schulterhöhe: 51 cm


"Was haben sie nur mit dir gemacht, kleine Alvida? Hast du auf der Straße gelebt in einer Gegend, in der Hunde mit Stöcken und Steinen verjagt werden? Oder hast du zu Hause Prügel bezogen?  Du kannst es uns nicht sagen; aber wir wissen auch so, dass du Menschen begegnet sein musst, die dich grausam behandelt haben und dass du erst lernen musst, dass wir nicht alle so sind. Sonst würdest du dich nicht am liebsten unsichtbar machen, sobald du einen von uns erblickst.



Man zeigte uns deine Bilder, und wir konnten erkennen, wie gern du dich in einem Mauseloch verkrochen hättest, als die netten Tierschützer dir dann auch noch Halsband und Leine angelegt haben. Aber du hast es über dich ergehen lassen, ohne zu knurren oder gar zu beißen, denn du bist ein ganz liebes Mädchen, dem man leider übel mitgespielt hat.



All das geschah in deinen ersten zwölf Lebensmonaten. Rund um deinen ersten Geburtstag gerietest du dann in dieses düstere, furchteinflößende Hundelager und hast seitdem nie einen Menschen zu Gesicht bekommen; zumindest keinen, der es gut mit dir meinte, bis die Tierschützer dich besucht haben. Sie erzählten uns auch, dass du in deiner Zelle mit Rüden und Hündinnen gleichermaßen einträchtig zusammenlebst, denn wie gesagt, du bist ein liebes Mädchen und weißt, wie man sich unter Artgenossen benimmt.


Was du aber im Augenblick noch nicht weißt, dir sicher nicht einmal vorstellen kannst: Es gibt Menschen, die möchten, dass du es gut bei ihnen hast. Sie sind geduldig, verständnisvoll und wissen, dass man sanft und behutsam umgehen muss mit einem kleinen Hundemädchen, welches in jungen Jahren schon soviel Schmerz und Leid erdulden musste.



Und genau diese Menschen wollen wir für dich finden, liebe, kleine Alvida. Es fällt ja so leicht, sich in dein süßes Gesichtchen zu verlieben. Sei also ganz unbesorgt, mein Schatz. Wir als Tierschützer kennen uns ein wenig aus und sind sicher, dass da draußen dein Mensch, deine Familie nur darauf wartet, dich in seinem oder ihrem Leben willkommen zu heißen. Vielleicht wirst du für immer einen Rest des schweren Päckchens mit dir herumtragen, das man dir in deiner Welpenzeit aufgeladen hat. Aber gemeinsam schafft ihr den Weg in ein fröhliches, unbeschwertes Hundeleben. Halt nur noch ein kleines Weilchen durch, der erste Schritt ist schon getan!"



Sabine Wojtok

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Nickname 21.03.2026, 20.16 | (0/0) Kommentare | PL

JONTAR - WER SCHREIBT SEIN HAPPY END?


Jontar


Rasse: Mischling

Geschlecht: Rüde

Geboren: 08.2021

Schulterhöhe: 62 cm


März 2926: Neuer Tag, neues Glück? Das mag für andere gelten, aber nicht für mich. Keiner sieht mich, keiner ruft mich beim Namen. Was einmal Hoffen und frohes Erwarten war, sitzt jetzt zuviel auf den Knochen und zuwenig auf der Seele. Die Tage tropfen auf den Zwingerboden und versickern im rauen Beton.





Als mich die Tierschützer einmal kurz besuchen durften, sagten sie mir: "Lieber Jontar, warte nur ab, deine Familie kommt schon bald." Und ich wartete, warte immer noch, aber niemand meldet sich für mich. So vergehen die Jahre und mein Leben verrinnt.




Ich sehe andere Hunde kommen und gehen. Eine von ihnen ist Jozefina, meine Schwester. Sie hat den Jackpot geknackt und ein Zuhause bei einer ganz lieben Familie gefunden. Ich bleibe zurück und werde immer runder, stiller, und müder. Nur noch selten frage ich mich, ob mein Bild auch endlich einmal zum Lieblingsbild von einem Menschen wird.

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Jacoby und Betsy sind meine Freunde. Wir teilen das Warten miteinander, aber schon längst nicht mehr die Hoffnung. Was einmal Welpenmut hieß, ist jetzt ein unsichtiger, dicker Hund mit stillen, traurigen Augen, kaum noch Muskeln und glanzlosem Fell.




Dabei mache ich alles richtig. Ich dränge mich nicht vor, belle nicht aufdringlich, halte durch. Ich lasse mir vorsichtig das Halsband anlegen, folge tapfer, oder stehe still, wie es gerade verlangt wird. Die Tierschützer sagen, ich sei folgsam, sanft und vorsichtig hoffnungsvoll - aber ich frage mich: Erfährt das überhaupt jemand? Oder ist auch das nur so ein Satz, der ungelesen in einem Aktenordner verschwindet? Warum bin ich nie der, auf den jemand wartet? Bin ich unsichtbar? Ich möchte doch so gern irgendwo ankommen und wissen, wie sich richtiges Leben anfühlt.


 


Ich bin Jontar und ich hoffe immer noch, dass meine Geschichte endlich jemand zu Ende liest. Vielleicht schreibst Du ja sogar das Happy End.


Dein Jontar





Daniela Koenemann

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WAS BISHER GESCHAH:


August 2023: Jacoby, Jontar, Jorik, Jorina, Jozefina und Julinda - einst sechs niedliche, kleine, unschuldige Welpchen, die in der Hundehölle landeten. Die drei Buben und drei Mädchen sind inzwischen erwachsen, ihre Welpenniedlichkeit konnte keinen von ihnen retten. Umso nachdenklicher stimmt es mich, wenn ich auf den Fotos und Videos der Geschwister sehe, dass sie sich nicht aufgegeben haben, sondern immer noch lustige und freundliche Wesen sind, die unsere Tierschutzkameraden freudig begrüßen. Sonnenscheine in einer trostlosen Welt. Wie kann es sein, dass sie dort noch vor sich hinvegetieren müssen, anstatt im eigenen Zuhause für Spaß und gute Laune zu sorgen?





Es muss ein heißer Sommertag, Ende August 2021 gewesen sein, als Jontar und seine Geschwisterchen das Licht der Welt erblickten. Kaum zwei Monate alt, wurden sie ins Hundelager gebracht; ob sie ausgesetzt oder frei geboren und aufgegriffen wurden, wissen wir nicht. Seitdem fristen sie ihr Dasein an diesem düsteren, furchteinflößenden Ort, verbringen ihre Tage auf nacktem Beton in nicht endenwollendem Einerlei, ohne Gras unter ihren Pfoten, ohne einen Ort, an den sie sich einmal zurückziehen könnten, ohne streichelnde Hände und jegliche Fürsorge. Unvorstellbar? Ja, aber leider traurige Wirklichkeit. 



August 2024: Inzwischen sind drei Jahre vergangen, in denen aus einer Rasselbande niedlicher Welpen ein Rudel erwachsener Hunde wurde; verlassen, weggeschlossen und hinter Gitterstäben vergessen. Einzig ihre Schwester Jozefina, die nun Josy heißt, wurde im Dezember 2023 von einer dieser weltbesten Familien adoptiert und lebt nun glücklich und geliebt in ihrem eigenen Zuhause.




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Nickname 17.03.2026, 11.42 | (0/0) Kommentare | PL

TRAUER MUSSTE ELETTRA TRAGEN



Elettra

Rasse: English Setter

Geschlecht: Hündin

Geboren: 09.2016

Schulterhöhe: 46 cm


Elettra, die überaus freundliche Setterhündin, wurde von uns im "Sicheren Hafen" aufgenommen. So können die Tierschützer sich ein genaues Bild von ihr machen. Die wunderhübsche, eher zierliche Hundedame zeigt sich hier von ihrer besten Seite: Sie ist verträglich mit Rüden und Hündinnen gleichermaßen und ausgesprochen nett zu den Menschen, wobei sie zwischen Frauen und Männern keinen Unterschied macht. Schon nach dieser kurzen Zeit läuft sie brav an der Leine, und ihre Augen beginnen immer mehr zu leuchten. So wird sie ihrem Namen gerecht, denn Elettra ist die italienische Form von Elektra, was übersetzt "die Leuchtende" heißt.





Elettra ist eine neunjährige, ausgemusterte Jagdhündin. Dabei wirkt sie überraschend fit, hat ein erstaunlich gepflegtes Fell und auch ihr Verhalten spricht dafür, dass sie von dem Jäger - anders als sonst üblich - einigermaßen gut behandelt wurde. Sie konnte ihn wohl mit ihrer gewinnenden Art wenigsten ein bisschen um den Finger wickeln. Das hinderte den Mann allerdings nicht daran, sie aus Altersgründen abzugeben, denn mit ihren knapp neuneinhalb Jahren ist sie in Jägeraugen uralt und wertlos. Undank ist der Welt Lohn, das bekommen ausgediente Jagdhunde in Italien schmerzlich zu spüren.




Die trotz ihres leicht fortgeschrittenen Alters sehr aufgeweckte und lernfreudige Elettra saugt all das Neue, das ihr schon jetzt bei uns im Sicheren Hafen begegnet, förmlich auf wie ein Schwamm. Wir sind uns sicher, dass sie sich im eigenen Zuhause als Musterschülerin erweisen und das Hundeeinmaleins im Pfotenumdrehen erlernen wird. Schon bei ihrer Ankunft zeigte sie sich völlig unkompliziert. Freudig nimmt sie ihr neues Leben an, wedelt begeistert mit dem Schwanz, wenn die Tierschützer Zeit haben, sich mit ihr zu beschäftigen. Wie selig wird sie erst sein, ein eigenes Körbchen, eigenes Spielzeug, eine eigene Familie zu haben und von ihr geliebt und umsorgt zu werden! Elettra hat bereits alle notwenigen Impfungen erhalten und kann kurzfristig mit dem nächsten Transport, welcher Anfang März stattfindet, zu Ihnen ins Glück reisen.





Für Setterliebhaber ist die freundliche, bildhübsche, eher ruhige Elettra wie ein Sechser im Lotto. Möchten Sie ihre wunderschönen Augen mit den auffallend weißen Wimpern gern zum Leuchten bringen? Dann melden Sie sich bitte bei ihrer Vermittlerin. Vielen, lieben Dank!



NACHTRAG: Inzwischen hat Elettra auch Katzen kennengelernt und den Test mit Bestnote bestanden. Sie nahm die Samtpfoten kurz zur Kenntnis, um sie dann schlichtweg zu ignorieren. Die kluge Hündin hat offenbar beschlossen, dass ein friedliches Zusammenleben wunderbar klappt, wenn jeder sein eigenes Ding macht und man sich höflich aus dem Weg geht.

 

Yvonne Beier

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Nickname 09.03.2026, 20.48 | (0/0) Kommentare | PL

GEA - EIN HAUCH VON HERZ



Gea


Rasse: Mischling

Geschlecht: Hündin

Geboren: 09.2022

Schulterhöhe: 54 cm


Hallo, liebe Tierfreundinnen und  -freunde!


Wisst Ihr, ob es viel mehr Hunde als Menschen gibt? Weil, wenn es andersherum wäre, dann hätte doch jeder Hund ein Zuhause und dürfte sich versorgt und geborgen fühlen. Ich habe leider keines und Ihr könnt Euch sicher denken, wie ich mich fühle. Ganz allein auf mich gestellt habe ich meine Welpchen geboren, in einer Gegend, die man bestenfalls als Wüste bezeichnen kann; es ist das Death Valley der streunenden Hunde!




Eine liebe Tierschützerin, die gerade auf dem Weg zum Tierarzt war und dabei mit einer Kollegin telefonierte, sah zwei kleine Hundebabies am Straßenrand nach Futter suchen. Sie ist sofort an die Seite gefahren, ausgestiegen und meinen kleinen Mädels, Gin und Grappa, nachgeschlichen zu dem Versteck, in dem wir uns vor der Welt und ihren Gefahren verborgen hatten. Dort hat sie dann auch mich und mein Baby, den Buben Guinness, gefunden. So schnell wie möglich kam ihre Freundin ihr zu Hilfe, um uns einzufangen. Ich hatte eine Heidenangst vor ihnen, aber mein Hunger war größer, so dass ich mich zuletzt doch schnappen ließ. Meine Welpchen waren sehr schwach und ausgemergelt und leisteten keinen Widerstand.






Die ersten Tage hatten wir schreckliche Angst vor den Menschen und der neuen Umgebung. Aber wir merkten schnell, dass uns bei der Tierschützerin in ihrer kleinen Auffangstation kein Leid geschieht. Ich war glücklich zu sehen, wie meine Kinder jeden Tag mehr an Gewicht zunahmen, neugierig ihre Umgebung erkundeten und sich von der Tierschützerin behandeln und nur allzu gern füttern ließen.





Ich selbst bin eine noch sehr junge, schneeweiße Hündin, bescheiden und vom Leben nicht verwöhnt. Es war ein Wunder, dass ich in der ungastlichen Gegend überleben und noch dazu meine Welpchen säugen konnte. Ob der große Hundeengel wohl auch für mich noch ein Wunder übrig hat? Wem darf ich vertrauen und mein treues Herz zu Füßen legen?


Mit dieser Frage grüßt Euch die Gea




******************************


Liebe Leserinnen und Leser! Während andere Hunde glücklich in ihr neues Zuhause reisen, bleibt Gea zurück; immer wieder, Jahr für Jahr. Sogar ihre Welpen, die sie unter erbärmlichsten Bedingungen liebevoll aufgezogen hat, sind inzwischen alle vermittelt und in Sicherheit. Nur Gea wartet weiter im Schatten, leise und ungesehen.




Bei der Tierschützerin, die sich täglich liebevoll um sie kümmert, hat Gea bereits kleine Fortschritte gemacht: In ihrer Nähe bleibt sie ruhig und entspannt, während sie sich bei ihr fremden Menschen eher zurückzieht. Das zeigt, dass dass sie sich nach Vertrauen und Sicherheit sehnt. Dabei drängt sie sich niemandem auf. Sie fordert den Platz nicht ein, den sie so sehr verdient hätte, sondern hofft still, dass ihn jemand ihr eines Tages anbietet.




Wären Sie bereit, der sanften, wunderschönen Gea die Zeit zu geben, die sie benötigt, um Vertrauen zu fassen? Möchten Sie für sie da sein, weil ihr Schicksal Sie berührt und Sie erkennen, welch kostbarer Schatz sich hinter ihrer Scheu verbirgt? Dann melden Sie sich bitte bei ihrer Vermittlerin. Vielen, lieben Dank!



Daniela Koenemann

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Nickname 06.03.2026, 21.09 | (0/0) Kommentare | PL

BAILOCH - HEREINSPAZIERT!



Bailoch


Rasse: Mischling

Geschlecht: Rüde

Geboren: 03.2021

Schulterhöhe: 56 cm



Februar 2026: Leider sind für Bailoch die Scheinwerfer immer noch nicht angegangen. Während die Vorstellung irgendwo da draußen längst hätte beginnen sollen, hockt er weiter hinter den Kulissen, in einem viel zu engen Zwinger, den er sich mit Eskie und Fredrik teilen muss. Drei Artisten auf kleinstem Raum, ohne Platz für Proben, ohne Bühne und ohne Rampenlicht. Statt eines Publikums, das von weich gepolsterten Sitzen aus dankbar applaudiert, gibt es hier nur kalten, schmutzigen Beton und quälende Einsamkeit. Abgesehen von unseren Tierschützern, die alle paar Monate einmal vorbeikommen dürfen, nimmt niemand Notiz von den drei Künstlern, die gespannt auf ihren Auftritt warten.






Die mit uns befreundeten Tierschützer beschreiben Bailoch als sanft und brav. Zwar wirkt er noch immer selbstbewusst; seine überschäumende Fröhlichkeit, mit der er anfangs jeden bezauberte, büßt er jedoch mehr und mehr ein, je länger seine Gefangenschaft dauert. Trotzdem bleibt er ein Hund mit der Haltung eines Zirkusdirektors, der weiß, wie man die Show am Laufen und das Publikum bei Laune hält, wenn in der Manege gerade alles zusammenbricht. Während die sanftmütige Eskie unauffällig ihre Rolle spielt und der scheue Fredrik sich unsicher in eine Ecke drückt, führt Bailoch ruhig, aber entschieden, die Regie.




Aber hier in dieser nur auf finanziellen Gewinn ausgerichteten Hundeverwahranstalt gibt es weder Bühne noch Manege und mit jedem weiteren verlorenen Tag verblasst Bailochs Glanz ein bisschen mehr. Bitte rufen Sie unsere Vermittlerin an und geben Sie Bailoch seine Bühne: ein Zuhause, in dem er zeigen darf, wer er ist - nicht nur eine Nummer in einer Box, sondern der Hauptdarsteller in Ihrem Leben. Bevor für ihn der letzte Vorhang fällt.Vielen, lieben Dank!



Anmerkung: Möglicherweise schlummert in Bailochs Ahnengalerie der eine oder andere Maremmanogroßvater. Daher bitten wir Sie, vor einer Adoptionsanfrage unsere ausführliche Beschreibung und die Hinweise für eine Adoption dieser wunderbaren, aber auch sehr besonderen Rasse und deren Mischlingen zu beachten.

https://www.pro-canalba.eu/auslandstierschutz/herdenschutzhunde/

 

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Nickname 19.02.2026, 20.06 | (0/0) Kommentare | PL

ROCKYS HORROR PICTURE SHOW: ROCKY



ROCKY

Rüde

geb. 2014

55-60 cm Schulterhöhe

geimpft, gechipt, kastriert

liebt die Menschen, sucht ihre Nähe und bettelt um ihre Aufmerksamkeit

gut verträglich mit seinen Artgenossen

kennt bereits das Laufen an der Leine 

Herzensmensch und Für-immer-Körbchen gesucht


Sie können uns vernichten, aber aufgeben dürfen wir nicht!


An Tagen wie heute, an denen wieder viele der Hunde aud dem großen Shelter Kozhuhovo, welches bald abgerissen wird, nach Malinka, in das neue Shelter – weit außerhalb Moskaus, gleich neben einer versuchten Mülldeponie - verlegt wurden, fällt es unglaublich schwer, sich zusammenzunehmen, nach vorn zu schauen und weiterzukämpfen. 


Das schreckliche Gefühl der Ohnmacht, wenn man zusehen muss, wie die Hunde in den Transporter gesetzt werden, die leeren Zwinger, die ihnen bisher zwar kein schönes, aber doch immerhin ein Zuhause waren, die verzweifelten Betreuer, mühsam um Fassung ringen - man denkt, man hat diesem endlosen Albtraum nur noch Tränen entgegenzusetzen. Doch dann sieht man zufällig einen bestimmten Film, hört einen beiläufig gesprochenen Satz und auf einmal fühlt man sie wieder: Diese Wut, die einem ungeahnte Kräfte verleiht und einen auch noch weit nach Mitternacht ( es ist jetzt 2:29 Uhr) weiterkämpfen lässt. 



Du, lieber Rocky, bist inzwischen schon neun Jahre alt und auch du hast fast dein ganzes Leben im Shelter zugebracht. Als du jung warst, nannten die Betreuer dich "die Brise". Denn damals warst du ein Sausewind, ein Wirbelwind - ein Hund, der überglücklich war, wenn er einmal in der Woche seinen winzigen, engen Zwinger verlassen durfte, um in einer einzigen, seligen Stunde den Mangel an Bewegung und die Untätigkeit einer ganzen endlos langen Woche nachzuholen. 


Mit den Jahren ist aus dir ein ruhiger und maßvoller Hund geworden. Du liebst es, wenn die Freiwilligen dir ihre Aufmerksamkeit schenken. Du suchst ihre Nähe und ihre Zärtlichkeiten, wann immer sich die Gelegenheit dafür bietet. Wirst du angeleint für einen kurzen Spaziergang im Shelterbereich, dann scheint dein kleines und bescheidenes Glück perfekt. 



Du hattest nie viel, verlangtest auch nie mehr als dieses kleine bisschen Glück. Doch selbst das ist nun in Gefahr, wenn du fortan dein Dasein in dem neuen Shelter Malinka fristen musst.


Noch weiß niemand, wieviel menschliche Zuwendung du und deine vielen Tausend Leidensgefährten dort in Zukunft noch erhaschen könnt, wie schwierig die Bedingungen und wie hoch die Hürden sein werden, welche die Betreuer überwinden müssen, um ihren Schützlingen weiterhin nahe sein und helfen zu dürfen. 


Wir alle und ganz besonders die Freiwilligen hoffen, dass auch in dem neuen Shelter alles irgendwie so gut wie möglich weitergeht. 


Du hattest nie viel, künftig wirst du wohl noch weniger haben. Aber die Freiwilligen werden nicht aufgeben, wir werden nicht aufgeben. Bitte Rocky, gib auch du nicht auf!




Wenn Rocky Ihr Herz berührt hat und Sie ihm für seine letzten Jahre gern einen glücklichen Lebensausklang bescheren möchten, dann melden Sie sich bitte bei uns. Vielen lieben Dank!


Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".


Hier einige Videos von Rocky, noch im Shelter Kozhuhovo, Moskau:


Rocky geht Gassi im hohen Schnee:




https://youtu.be/XzkidvMmNPU


Rocky kuschelt im Auslaufbereich vor dem Zwinger mit seiner Betreuerin:


 

https://youtu.be/J32_pcP2BGA


Rocky wird im Auslaufbereich vor dem Zwinger angeleint:


 

https://youtu.be/M5iFjrXr-i4


Vermittlerkontakt/Fragen:

Ulrike Worringer

Tel.: 0171-1817071

E-Mail: Ulrike.Worringer@T-Online.de


https://www.facebook.com/ProCanesEtEquos

Nickname 30.09.2024, 13.29 | (0/0) Kommentare | PL

EIN MEDIATOR AUF VIER PFOTEN: ZHORIK



ZHORIK


Rüde, ca. 40-45 cm

geb.  2011

Zwingernummer: A 11




Zhorik kam 2012 ins Shelter Kozhuhovo bei Moskau. Damals war er ungefähr ein Jahr alt. Über sein Vorleben ist leider nichts bekannt.


Mit seinen 40-45 cm Schulterhöhe gehört Zhorik zu den eher kleineren Hunden im Shelter. Dennoch weiß er sich zwischen all den großen Artgenossen zu behaupten – für die seltenen Besucher, die sich manchmal ins Shelter verirren, bleibt er jedoch leider fast unsichtbar.

 
Anfangs fiel es ihm schwer, sich im tristen, öden Shelteralltag zurecht zu finden und sich einzugewöhnen. Sein kleiner Außenzwinger ist sein Zuhause geworden. Sein Zuhause, das er sich mit 2-3 anderen Hunden teilen muss, nebst einer kleinen Holzhütte in der Ecke und 2 Eimer für Futter und Wasser.


Im Laufe der vielen Jahre, die er dort fast immer eingesperrt sitzt, kennt er die Abläufe sehr genau.




Wenn seine Betreuer ihn und seine Leidensgenossen besuchen kommen, ist seine Freude stets riesengroß. Den Menschen gegenüber, die er kennt, verhält er sich äußerst freundlich und seine Betreuer berichten, dass er sich voll Wonne an sie schmiegt und mit geschlossenen Augen die Streicheleinheiten genießt, die ihm zuteil werden.


Zhorik weiß den Weg in den wöchentlichen Freilauf auswendig. Dort rennt er, einmal in der Woche für eine knappe Stunde, mit seinen Artgenossen umher, spielt mit ihnen und vertritt sich die Beine.


Mit den anderen Hunden versteht er sich blendend und sie nehmen ihn, trotz seiner geringeren Größe, durchaus ernst: Zhorik hat sich angewöhnt, ein wenig aufzupassen und, wenn nötig, als Streitschlichter zu fungieren.


Wenn die Freilaufstunde vorüber ist, kehrt Zhorik immer als Letzter zurück in seinen Zwinger – so als wolle er kontrollieren, ob auch wirklich alle seine Schicksalsgefährten wieder dort sind, wo sie hingehören.




Zhorik ist ein Hund, der sich trotz der widrigen Lebensumstände sein sonniges Gemüt bewahrt hat – man sagt über ihn, dass er immer gut gelaunt und niemals mürrisch sei.


Mittlerweile gehört  Zhorik zu den Langzeitinsassen des Shelters und wurde dort zum Senior. Sein Blick ist müder, sein Fell grauer geworden, doch seine Lebensfreude hat er noch nicht verloren. Er freut sich über Menschen, die sich ein wenig mit ihm beschäftigen und über jedes noch so kleine Erlebnis in seinem eintönigen Leben.


Vorort ist sein Los besiegelt, denn in Moskau adoptiert niemand einen alten, schwarzen Mischlingshund.


Daher suchen wir für Zhorik ein gemütliches Zuhause bei lieben Menschen, die vielleicht schon ein wenig Hundeerfahrung mitbringen und Zhoriks vorbildliches Sozialverhalten gegenüber anderen Hunden zu schätzen wissen. Schön wäre es, wenn bereits eine nette Hundedame im seiner neuen Familie leben würde, mit der sich Zhorik anfreunden kann und die ihm dabei hilft, sich an sein neues Leben zu gewöhnen.


Haben Sie ein freies Plätzchen in Ihrem Heim und Ihrem Herzen für den liebenswerten Hundesenior übrig? Dann melden Sie sich bitte bei unseren Vermittlerinnen. VIELEN DANK!




https://www.facebook.com/Chance.fuer.Shelterhunde (Daniela Bansche)


https://www.facebook.com/ProCanesEtEquos (Ulrike Worringer)

Nickname 30.09.2024, 13.29 | (0/0) Kommentare | PL

GLANZLICHTER: ZORIK



ZORIK

Rüde

45 cm Schulterhöhe

geb. ca. 2015

Zwingernummer: D 29

geimpft, gechipt, kastriert

 

Ach nein, doch nicht schon wieder einer! Nicht noch ein schwarzer, unscheinbarer, obendrein leicht angegrauter Rüde, wie sie zu Tausenden in den Sheltern und Tötungen dieser Welt sitzen und vergebens auf ein Wunder hoffen: Darauf, dass sie gesehen werden von gutherzigen, mitfühlenden Menschen, die sie aus ihrer Gefangenschaft befreien und vor dem sicheren, oft gewaltsamen Tod bewahren.


Wie unzählige vor und leider Gottes auch nach ihm, kam Zorik bereits als etwa 12 Wochen junger Welpe ins Shelter; auf der Straße eingefangen von den Hundefängern – was aus seiner Familie geworden ist, weiß niemand.




So ein russisches Tierheim ist wahrhaftig kein geeigneter Ort für ein verspieltes, unbedarftes Hundekind, an dem es fröhlich aufwachsen und gedeihen könnte. Tagsüber kehrt dort niemals Ruhe ein. Der Lärmpegel, verursacht durch das unaufhörliche, verzweifelte Gebell von 3.000 Hunden, erscheint schon für unsere Ohren unerträglich – erst recht für das viel feinere Hundegehör. Etliche der Hunde machen sich durch das fortwährende Bellen die Stimmbänder kaputt; wie unsere Wendy, deren Stimme sich anhört, als hätte sie mit Whisky oder Reißnägeln gegurgelt.


Bewegung ist auf gerade 3 qm, die sich drei, manchmal sogar vier Hunde teilen müssen, praktisch unmöglich. Den einzigen Schutz vor Wind und Wetter bietet eine grob gezimmerte Holzhütte, in der sich immer höchstens zwei Hunde gleichzeitig eng zusammenrollen können. Gefressen und getrunken wird aus Blecheimern, wobei das minderwertige Futter höchstens dick, aber nicht satt macht und das Wasser häufig schal und abgestanden ist. Da es nur wenige funktionierende Wasserleitungen gibt, die noch dazu im Winter regelmäßig einfrieren, müssen die Hunde Schnee fressen, um ihren Durst zu stillen. Liegt kein Schnee, haben sie Pech. Zahlreiche, vor allem ältere und kranke Hunde, sterben nicht nur im Sommer an Austrocknung.




Zorik hat sich in die Umstände gefügt und erträgt sein Schicksal irgendwie. Sein Zuhause ist seit nunmehr sechs Jahren sein kleiner Außenzwinger, der manchmal tagelang nicht gereinigt wird, weil die Arbeiter zu faul sind (allerdings werden sie auch jämmerlich schlecht bezahlt) und niemand sie kontrolliert. Schwer zu ertragen für alle Hunde ist der andauernde Stress auf der einen, die bohrende Langeweile auf der anderen Seite. Hinzu kommt die ständige Furcht vor Tritten und Schlägen.


Ein kleines Licht fällt in Zoriks Schattendasein, wenn die Freiwilligen einmal pro Woche das Shelter besuchen. Dann darf er für ein paar Minuten sein Gefängnis verlassen, Artgenossen treffen und mit viel Glück ein bisschen menschliche Aufmerksamkeit genießen. Er verträgt sich gut mit allen Hunden, aber er zieht die Gesellschaft der Betreuer doch vor. Leider währt sein Glück immer nur kurz. Nach einer Stunde müssen er und anderen Hunde zurück in ihre Zwinger uns wieder eine Woche warten.




Möchten Sie gern verhindern, dass Zorik für immer an diesem schrecklichen Ort ausharren muss? Vielleicht suchen Sie ja gerade nach einem Freund fürs Leben? Dann geben Sie dem ruhigen, zurückhaltenden Hundemann doch eine Chance. Noch ist Zorik jung genug, um alles zu lernen, was Sie ihm beibringen wollen und er wird Ihre Mühe, Ihr Verständnis, Ihre Geduld mit seiner Liebe und unverbrüchlichen Treue reich belohnen.



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Nickname 30.09.2024, 13.28 | (0/0) Kommentare | PL

ALLES ANDERE ALS EIN MONSTER! POKEMON



POKEMON


Rüde

geb. März 2022

55 cm Schulterhöhe

geimpft, gechipt, kastriert

verträgt sich gut mit seinen Artgenossen

liebt die Menschen und genießt jede noch so kleine Aufmerksamkeit

kennt bereits das Laufen an der Leine

Platz zum Leben ersehnt


Wann darf ich endlich losleben?


Du bist so ein aufgeweckter, fröhlicher und neugieriger junger Hundebursche. Auf jeden Menschen läufst du freudig und erwartungsvoll zu; und wenn du jemanden ganz besonders magst, dann zeigst du ihm das auch schon einmal mit deiner unglaublich langen, rosa Zunge. Doch anstatt dein junges Leben in einer eigenen Familie genießen zu dürfen, sitzt du soviel kostbare Zeit in dem freudlosen Moskauer Shelter Malinki ab. 



Tagein, tagaus hockst du in deinem engen, kahlen, aus mannshohen Ziegeln gemauerten Zwinger. Auch nach vorn gibt es einen Sichtstschutz, der bis zur Hüfte reicht.  Das bedeutet Einsamkeit, völlige Isolation; denn es ist ja nicht einmal Blickkontakt zu den Hunden in anderen Zwingern möglich. Dein ganzes Leben besteht aus Warten: Auf den Sonnabend, auf den magischen Moment, wenn die Freiwilligen für eine, höchstens zwei Stunden das Tierheim besuchen dürfen. Denn dann öffnet sich die Zwingertür für dich und du darfst mit ein paar anderen glücklichen Hunden für kurze Zeit in den Auslauf, um dir die vom vielen Sitzen und Liegen steifen Beine zu vertreten, dich ein bisschen auszutoben und mit deinen Hundefreunden zu spielen. Dann vergisst du für einen Augenblick dein trostloses, eintöniges Dasein hinter Mauern und Gittern. 



Ein besonderes Glanzlicht ist das Dosenfutter, welches euch die Betreuer manchmal mitbringen. Sie kaufen und bezahlen es von ihrem eigenen Geld, soweit ihr bescheidenes Gehalt es erlaubt. Hin und wieder spenden auch tierliebe Menschen einige Büchsen. Natürlich reicht es nie für alle, und du bist jedes Mal ganz aus dem Häuschen vor Freude, wenn du zu den Glücklichen gehörst, die ein paar Löffel von dieser Köstlichkeit abbekommen. Sicher ist es nicht mit unserem Hundefutter zu vergleichen; aber es schmeckt euch und gibt euch für einen Moment das gute Gefühl, satt zu sein; ganz anders als das fade Trockenfutter, mit dem Ihr sonst vorliebnehmen müsst: Es besteht vor allem gepresstem, gekochtem Papier und zusammengefegten Resten ohne jeden Nährwert; und auch davon gibt es immer zuwenig, sodass Ihr oftmals hungern müsst. 



Immer wieder üben die Ehrenamtlichen das Gassigehen und das brave Laufen an der Leine mit euch. Schließlich sollt ihr bestmöglich vorbereitet sein und gleich einen guten Eindruck machen, wenn einer von euch das Große Los zieht und von einer Familie in Deutschland adoptiert wird. In deiner russischen Heimat haben Klassehunde ohne Rasse, also Mischlinge ohne meterlangen Stammbaum, so gut wie gut wie keine Chance, ein Zuhause zu finden. 


Vielleicht sind Sie ja gerade auf der Suche nach einem jungen, verspielten vierbeinigen Gefährten, der Sie liebend gern bei vielen, auch sportlichen, Aktivitäten begleitet, Ihren Alltag bereichert und durch dick und dünn mit Ihnen geht? Pokemon wartet auf Sie! Bitte melden Sie sich bei uns. Vielen, herzlichen Dank!


Hier sehen Sie ein Video, das Pokemon im Shelterauslauf von Malinki zeigt:


 

Vermittlerkontakt/Fragen:


Ulrike Worringer

Tel.: 0171-1817071

E-Mail: Ulrike.Worringer@T-Online.de


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Nickname 29.09.2024, 18.31 | (0/0) Kommentare | PL

LIEBE HEILT ALLE SCHMERZEN: EREMA



EREMA

Rüde

etwa 9 Jahre alt (geb. in 2015)

55 cm Schulterhöhe

geimpft, gechipt, kastriert

sehr gut verträglich mit Artgenossen

freundlich gegenüber Menschen;

braucht bei Fremden ein wenig Zeit, um zu vertrauen

unaufdringlich, ruhig und sanft vom Wesen

verbrachte fast sein ganzes Leben im Hundegefängnis

hat mit seinen Betreuerinnen das Laufen an der Leine geübt

ein weiches Lager für die alten Knochen

und etwas gute Nahrung für Leib und Seele ersehnt


Deine traurige Lebensgeschichte – soweit sie uns bekannt ist – beginnt im Jahr 2016. Damals wurdest Du als schüchterner, verängstigter Junghund, der dennoch den Menschen so gern vertrauen wollte, ins riesige, angstmachende Hundeasyl „Kozhuhovo“ in Moskau. Heute, 8 Jahre später, wartest Du noch immer; Du bist hinter Mauern und Gitterstäben zum Senior geworden.


Das alte Tierheim wurde mittlerweile geschlossen und Du musstest gemeinsam mit über 3000 anderen Hunden in das neu erbaute Shelter Malinki übersiedeln. Waren die Umstände früher schon miserabel, so sind sie hier für Euch unerträglich geworden. 


Irgendwie hast Du es geschafft, all diese endlos langen Jahre zu überleben; aber sie haben an Deinem Körper unübersehbare Spuren hinterlassen und Dich zum Notfall gemacht: Du hast extrem an Gewicht verloren. In den Videos erkennt man deutlich – trotz des dichten Winterfells und der Aufnahme aus einiger Entfernung -, dass Deine Beckenknochen fast durch die Haut stechen. 



Aber das ist leider bei weitem noch nicht alles. Als Folge der katastrophalen Lebensbedingungen in Malinki leidest Du an einer quälenden, schmerzhaften Dermatitis. Die freiwilligen Betreuer haben alles versucht, was ihnen unter diesen misslichen Umständen zu Gebote stand, um Dir zu helfen und Dir Erleichterung zu verschaffen. Sie haben Dich sogar auf eigene Rechnung tierärztlich untersuchen und behandeln lassen; aber solange Du weiterhin in dieser feuchtkalten, schmutzigen Umgebung bei unzureichendem, nährstofflosem Futter ausharren musst, wird sich Deine arme Haut am ganzen Körper immer wieder ewntzünden und Du wirst weiter bis auf die Knochen abmagern. Die Haut ist der Spiegel der Seele und man sieht Dir nur allzu deutlich an, wie sehr Deine Seele leidet.


Dabei haben die freiwilligen Helferinnen und Helfer schon so viel geschafft, wie das unter den widrigen Verhältnissen überhaupt nur möglich ist. Sie haben Dich an Geschirr und Leine gewöhnt, Du lässt Dich inzwischen von ihnen anfassen und streicheln; aber das ersetzt natürlich keine eigene Familie und so musst Du nach ein paar kurzen, seligen Momenten der Freiheit und Ansprache wieder an den einzigen Ort zurückkehren, den Du ein Zuhause nennen dafst: in Deinen kalten, einsamen Außenzwinger. 



Dein sogenanntes Leben spielt sich auf ein paar wenigen Quadratmetern ab; in einer Zelle ohne Dach, jeder Witterung schutzlos ausgeliefert, umgeben von meterhohen Ziegelmauern, die jeden Blick in die Welt da draußen versperren. Eine Rückzugsmöglichkeit gibt es für Euch nur in winzigen Holhütten, die fast immer feucht und oft sogar schimmlig sind. Außerdem finden nur die Kleineren darin Unterschlupf, weil das Eingangsloch geradezu lächerlich eng bemessen wurde. 


Du gehörst zu den Millionen und Abermillonen vergessener Hunde, die weitab von allem ein Schattendasein führen müssen. Und wenn man Dich ansieht, fragt man sich, wie lange Du dieses Dasein wohl noch erträgst. 


Du benötigst dringend einen warmen, sauberen und trocken Platz. Ein weiches Hundebett zum Ausruhen für Deine alten Knochen und nahrhaftes Futter für Deinen geschundenen, ausgemergelten Körper. Und noch mehr als das alles benötigst Du einen gutherzigen Menschen, eine liebe Familie; jemanden, der Dich bei der Pfote nimmt, nichts von Dir erwartet, sich einfach an Deiner Gegenwart erfreut und Dir die Zeit gibt, in Ruhe anzukommen und endlich Frieden zu finden. 



Mit Deinen Artgenossen verträgst Du Dich gut und würdest Dich sicher über einen oder gern auch mehrere von ihnen in Deinem Für-immer-Zuhause freuen, an denen Du Dich orientieren könntest und die Dir dabei helfen würden, Dich im richtigen Leben einzugewöhnen und zurechtzufinden. Das ist aber weder ein Muss, noch eine Voraussetzung. 


Die Ausreise und Vermittlung (nur innerhalb Deutschlands) erfolgt über den Tierschutzverein Kettenlos e.V.


Wenn unser sanfter, genügsamer Erema gerade Ihr Herz berührt und Sie ihm gern ein warmes Plätzchen in Ruhe und Geborgenheit für seine letzten Jahre schenken möchten, dann melden Sie sich bitte bei uns. Vielen, lieben Dank!


Vermittlerkontakt/Fragen:


Daniela Bansche

Tel.: 05371-687266

E - Mail:d.bansche@gmail.com


fb.me/Chance.fuer.Shelterhunde

Nickname 01.08.2024, 19.17 | (0/0) Kommentare | PL

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ÜBER MICH:Geboren vor 70 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.
Verheiratet mit dem besten aller Ehemänner und glückliches Frauchen von neun allerliebsten Fellnasen.





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