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Tag: Hündin
DAHIRA - …WERDE ICH DICH IM HERZEN TRAGEN

Dahira
Rasse: Schäferhund - Mischling
Geschlecht: Hündin
Geboren: 11.2023
Schulterhöhe: 58 cm
Meine liebe Dahira! Ich schreibe dir diesen Brief, damit du weißt, dass jemand an dich denkt; nicht an eine namenlose Hündin, die völlig schuldlos hinter Gittern sitzt, sondern an das, was du wirklich bist: eine kluge, sensible Seele mit viel zu viel Herz für diesen düsteren Ort. Ich weiß, in deinen Papieren steht, du wurdest am 01.11.2023 geboren. Mag sein, dass das stimmt; wir glauben aber, dass du doch ein wenig älter bist. In so einem Hundelager verliert die Zeit ohnehin ihre Bedeutung. Seit dem 8. November 2025 sitzt du dort ganz allein in deiner Zelle ein, ohne zu verstehen warum.

Wie dein früheres Leben aussah, wissen wir nicht. Aber die Narben an deinen Vorderbeinen erzählen eine traurige Geschichte von Erfahrungen, die kein Hund auf der Welt machen sollte. Mir sagen sie genug: Falls du jemals ein Zuhause hattest, dann war es mit Sicherheit kein gutes und keines, das diesen Namen verdient. Sonst müsstest du jetzt nicht dein Dasein fristen in diesem Kerker, der kein Erbarmen kennt. Irgendwann zerbricht jede Hundeseele an der Vernachlässigung und Lieblosigkeit, die hier den ewig gleichen Alltag bestimmen - erst recht eine junge Hündin, die so anschmiegsam, feinfühlig und gescheit ist wie du. Nur zu gern möchtest du dich unverbrüchlich an einen - deinen - Menschen binden und für immer sein Hund sein.

Als die Tierschützer dich besuchten, konntest du vor freudiger Aufregung kaum eine Sekunde stillstehen. Dein kluges Köpfchen arbeitet unaufhörlich, ebenso wie dein nach Bewegung hungernder Körper. Du willst verstehen und lernen. Du sehnst dich nach Nähe und Berührung, ohne dass man dich bedrängt. Wenn dir etwas zu viel wird, dann machst du das durch sanftes Knabbern deutlich - klar und direkt, wie es Hütehundeart ist. Ich weiß, dass man das als Problem betrachten kann; aber in einem richtigen Zuhause bei verständnisvollen Menschen wird schnell Vertrauen daraus. Es ist wie eine Sprache, die ihr gemeinsam lernt. Wenn ihr das Vokabular beherrscht, wird die Verständigung kinderleicht. Dann wirst du nicht mehr fortwährend nach Anregung und Beschäftigung suchen müssen, sondern du wirst aufblühen und zeigen, was für eine Traumhündin du bist.

Liebe Dahira, ich schreibe dir das alles, damit du weißt: Du bist richtig,
genauso wie du bist. Nur der Platz, an dem du ausharren musst, ist falsch und
es tut mir in der Seele weh, dich dort zu wissen: so voller Energie und bereit,
einem Menschen dein mit Liebe prall gefülltes Herz zuzuwerfen – aber keiner ist
da, der es auffängt.
Ich wünsche mir für dich jemanden, der deine Anhänglichkeit nicht für selbstverständlich
hält, sondern als Geschenk annimmt und weiß, dass ein Schäferhund nicht einfach
funktioniert, sondern sich tief und für immer bindet.

Bis wir diese(n) besonderen Menschen gefunden haben, werde ich dich im Herzen
tragen.
Simone Leitenbauer
ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin
Telefon
aus Deutschland:
0160 -14 43 169
aus dem Ausland:
+49160 -14 43 169
per EMail:
Simone.Leitenbauer@pro-canalba.eu
04.02.2026, 15.23 | (0/0) Kommentare | PL
GINKO - GELD REGIERT DIE WELT!?

Ginko
Rasse: Mischling
Geschlecht: Rüde
Geboren: 08.2017
Schulterhöhe: 59 cm
Es gibt Momente, in denen man merkt, wie kalt die Welt wirklich sein kann.
Dann hört man hinter vorgehaltener Hand ein Flüstern - ein Gerücht, leise, aber
scharf wie ein Messer: Die Gemeinde, die Ginkos und Ghemons Unterbringung
zahlt, wolle sparen. Es geht um ein paar Cent pro Tag. Deshalb sollen Ginko und
sein Bruder Ghemon in ein anderes Lager abgeschoben werden. Das ist der Moment,
wenn man begreift: Leid hat keinen Boden. Es kann immer noch weiter nach unten
gehen.
Sechs Jahre sitzen die Brüder nun im Lager. Sechs lange Jahre nichts als Gitter
und Beton. Sechs endlose Jahre lang Hunger und Durst, Einsamkeit, Lärm und
Langeweile. Und nun ein Flüstern, das grausamer ist als alles Bisherige: Es
geht weder um ihr Wohl, noch um ihre Bedürfnisse und erst recht nicht darum,
dass Ginko ein unglaublich kontaktfreudiger und zutiefst anhänglicher Hund ist,
der sich nach Nähe sehnt, der Trost bei Menschen sucht und seinerseitsTrost spenden
möchte. Nein, es geht wieder einmal mehr nur ums Geld, um Leben, die nach
Tageskosten bewertet werden und die man effizienter machen will, indem man sie unsichtbar
macht.

Wer jemals eine solche Hundeverwahranstalt gesehen hat, weiß: Das bedeutet,
man streicht die Namen der Tiere aus einer Liste und verlegt sie wie Akten ins
hinterste Regal, wo sie alsbald in Vergessenheit geraten. Die hauchdünne
Verbindung zur Außenwelt, zu den wenigen Menschen, die überhaupt Zugang zu den
Hunden haben, wird kurzerhand abgeschnitten. Das ist die wahre Grausamkeit - nicht
laut, nicht blutig, aber vernichtend. Verrat am Leben selbst.
Während all das drohend über ihm schwebt, sitzt Ginko da und wirkt nicht
gesund. Er ist viel zu dünn, sein Körper erzählt von Entbehrung. Er bewegt
sich, als tät ihm vieles weh, und die hängenden Papillome, die seinen Körper
bedecken, erscheinen wie stumme Zeugnisse eines Lebens, das niemand wirklich
betreut hat.

Ginko und seine Brüder
Ghemon und Gabek sind freundliche, fügsame und brave Hunde; liebevoll im Umgang
mit Menschen, verträglich mit Rüden und Hündinnen gleichermaßen. Alle drei
marschieren sie brav an der Leine, als wollten sie sagen: „Wir geben uns Mühe. Wir
wollen doch nur gesehen werden.“ Vor allem Ginko ist ein Hund, der menschliche
Nähe sucht, der sich vorsichtig hoffnungsvoll anlehnt und dessen stiller Blick gellender
schreit als jedes Jaulen. Es gibt Hunde, denen man das Leiden ansieht; und es
gibt Hunde wie Ginko, deren leisesVergehen schwerer zu ertragen ist als jeder
laute Schmerz.
Nun
sollen die Brüder für immer in der Versenkung verschwinden. Nicht sterben,
sondern viel schlimmer, nämlich vergessen werden. Wenn Sie je darüber
nachgedacht haben, einem Hund zu helfen, der Sie wirklich braucht; einem Hund,
der nichts falsch gemacht hat, außer zu lange zu leben, um billig zu bleiben, dann
ist jetzt der Moment gekommen, Ginkos Vermittlerin anzurufen.

„…durch Leiden wird das
Glück erkauft.“ (F. Dostojewski). Wenn das stimmt, dann haben unsere drei
Brüder wahrscheinlich schon Glück für mehrere Leben angespart. Sie kennen die
Welt jenseits der Gitterstäbe nicht, aber sie werden lernen, in ihr zu leben,
wenn sie die Gelegenheit dazu bekommen.
Vielleicht wird es sie überwältigen, wenn sie zum ersten Mal die Sonne aufgehen sehen, Gras unter ihren Pfoten spüren und erleben, wie sich ein weiches Bett anfühlt. Aber sie werden erkennen, dass dies das echte Leben ist, wenn… ja, wenn ihre Menschen sie hier auf ihren kleinen Vorstellungsseiten entdecken und sich nicht abschrecken lassen von den Geschwüren, die sich an Ginkos Bauch und Oberschenkeln gebildet haben.

Für
unseren lieben Jungen suchen wir warmherzige, einfühlsameMenschen, die
verstehen, dass er auch und gerade deswegen die Hilfe und Geborgenheit braucht,
die er nur in einem richtigen Zuhause finden kann.
Ich weiß nicht, ob Hunde von einer besseren Zukunft träumen können. Aber sie
empfinden Schmerzen und sie leiden wie wir. Das Leid von Ginko und seinen
Brüdern könnte ein Ende haben, wenn ihnen jemand hilft. Möchten Sie gern
der/diejenige(n) sein? Dann melden Sie sich bitte bei uns. Vielen, lieben Dank!
Daniela Koenemann
ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin
Telefon:
aus Deutschland:
0176 - 24 63 36 19
aus dem Ausland:
+49176 - 24 63 36 19
per EMail:
Daniela.Koenemann@pro-canalba.eu
19.01.2026, 20.19 | (0/0) Kommentare | PL
GLASHA MY LOVE

geb. ca. 2015
Zwingernummer: C 36
Wieder sind die Jahre ins Land gezogen, noch
immer sitzt Glasha in der Einsamkeit und Enge des Shelters. Noch immer ist
niemand für die freundliche Hündin an ihrem Zwinger stehen geblieben. Noch
immer gab es kein eigenes Zuhause für Glasha.
Vorgeschichte:
Die 55 cm große Glasha kam im September 2017
ins Shelter Kozhuhovo. Da sie ein Fundtier war, können wir leider nicht sagen,
wie es der jungen Hündin vor dieser Zeit erging.
Wir können jedoch über Glasha sagen, dass sie eine freundliche und aufgeschlossene Hündin ist. Sie hält sich gern in der Nähe ihrer Betreuer auf und genießt jede Streicheleinheit. Dabei drängt sie sich aber nie in den Vordergrund sondern wartet, bis sie an die Reihe kommt. Mit den anderen Hunden im Auslauf versteht Glasha sich gut, manchmal spielt sie sogar mit ihnen.

Glasha beim Spielen mit anderen Hunden im
Auslauf:
Aber die Zeit mit den Menschen, ihrer Nähe
und den Streicheleinheiten ist Glasha einfach zu kurz. 60 Minuten in der Woche…
wer sehnt sich da nicht nach mehr? Wer sehnt sich da nicht danach, diese Nähe
für immer zu genießen?
Für die ruhige und sanfte Glasha wäre es das
Schönste, wenn sie endlich ein eigenes Zuhause hätte. Sie hat noch ihr ganzes
Leben vor sich. Aber soll sie dies in der unwirklichen Welt des Shelters
verbringen müssen? Muss sie sich wirklich irgendwann damit abfinden, dass sich
ihr Leben in einem winzigen Zwinger abspielt, ohne die Nähe zum Menschen?

Glasha – einfach nur dabei sein:
In Russland hat Glasha fast keine Chance auf
ein eigenes Zuhause. Dafür ist sie zu groß und unscheinbar in der Masse von
fast 3000 Hunden. Sie ist dort nur eine unter vielen. Daher geben wir Glasha hier eine Stimme. Wir
hoffen dass es hier den Menschen für Glasha gibt, der ihre unaufdringliche und
freundliche Art zu schätzen weiß. Der ihr Nähe gibt und ein Zuhause, in dem
ihre Augen weiter leuchten können.
Die 2015 geborene, 55 cm große Glasha ist eine freundliche Hündin. Glasha ist gechipt, geimpft und kastriert. Mit den anderen Hunden des Sektors versteht sie sich gut. Glasha geht gern mit den Betreuern spazieren und geht dabei brav an der Leine. Ob Glasha sich mit Katzen verstehen würde können wir leider nicht mit Gewissheit sagen. Gern darf in Glashas neuem Zuhause bereits ein Hund leben, es ist aber kein Muss.

Ein kurzer Moment des Glücks für Glasha:
Liebe Glasha,
ich hoffe so sehr, dass Du gesehen wirst und ein lieber Mensch sich für
Dich meldet, damit Dein langes Warten ein Ende hat und Du endlich
glücklich werden kannst!
https://www.facebook.com/Chance.fuer.Shelterhunde
(Daniela Bansche)
https://www.facebook.com/ProCanesEtEquos (Ulrike Worringer)
30.09.2024, 13.28 | (0/0) Kommentare | PL
KANN DEIN HERZ DAS AUCH? IRKA

Geburtsdatum: ca. 2013
Aufenthaltsort: TH Russland
Die Hündin IRKA wurde irgendwann 2013 geboren und sie führte ein Leben als Straßenhund.
Auf einem
Friedhof fand sie einen Platz für sich. Wie so oft bei Straßenhunden bekam sie
bereits als junge Hündin Welpen, die sie naturgemäß so gut es ging, versteckte
und versorgte. Der Unterschlupf war ein Wasserrohr auf dem Friedhofsgelände.
Irgendwann setzte allerdings Starkregen ein und alle Welpen bis auf einer
ertranken in dem Wasserrohr. Irka versuchte noch ihre Welpen in Sicherheit zu
bringen, schaffte es aber nicht. Tierliebe Menschen haben Irka und den einen
Welpen geborgen und sie in das russische Shelter"„Kozhuhovo" gebracht. Leider
überlebte der Welpe diesen Tag trotz aller Hilfsmaßnahmen nicht!
Da Irka schon eine Zeitlang auf dem Gelände lebte, entschloss man sich dazu, die
Hündin zu kastrieren, sie mit einer Ohrmarke zu versehen und sie wieder an
ihren gewohnten Platz zu bringen. In der Nähe war ein Blumenladen, dessen
Angestellte immer wieder mal nach Irka schauten, denn die Geschichte von Irka
macht viele Menschen sehr betroffen.
Nach ca. einer Woche fanden die Menschen Irka schwerverletzt auf dem Gelände
vor. Ihr war mit einem Messer ein langer und tiefer Schnitt im Nacken
zugefügt worden. Somit war die einzige Chance erneut das Shelter „Kozhuhovo“. Dort
wurde sie selbstverständlich aufgenommen und gesund gepflegt…. Allerdings
wollte man nicht noch einmal das Risiko eingehen, sie erneut an ihren Platz zu
bringen. Und damit schlossen sich die Tore hinter Irka. Das war im Jahr 2016.

Seit diesem Tag ist Irka eine von Vielen, die darauf hoffen, noch einmal ein
Leben zu bekommen. Ein Leben, das gelebt werden kann. Diese Hündin liebt
Menschen und man kann sich kaum vorstellen, wie unbändig sie sich freut, wenn
sie ein klein wenig Aufmerksamkeit erhält.
Diese Aufmerksamkeit findet für sie sehr selten statt und das macht es für die
menschenbezogene Hündin nicht einfacher. Das Warten auf die kleinen Momente,
die sie aufsaugt wie ein Schwamm. Hinzu kommt, dass Irka andere Hunde nicht
unbedingt gut findet und sie daher auch nicht gemeinsam mit Hundefreunden in
den Auslauf kann.
Ihr Leben beschränkt sich auf die wenige Zeit, die die Betreuer erübrigen
können. In einem Shelter mit fast 3000 Hunden kann sich jeder vorstellen,
wieviel Zeit übrig bleibt von einem Tag.
Wir wissen, dass es nicht einfach ist, eine Hündin zu vermitteln, die sich
nicht mit anderen Hunden versteht, aber wir hoffen auf den sogenannten 6er im
Lotto. Trotz ihrer traurigen Geschichte liebt sie die Menschen und möchte in deren Nähe sein.
Wir wünschen uns von Herzen, dass Irka das Shelter noch einmal verlassen kann
und beweisen darf, dass sie eine tolle Hündin mit einem riesengroßen Herz ist.
Sie ist nicht böse, sie ist einfach Sie und sie benötigt nichts mehr als einen
Freund, der sie zu sich holt. Vielleicht gibt es hier einen Menschen, der ruhig
wohnt und dessen Nachbarn nicht alle Hunde haben… einfach ein wenig Platz für Irka.
Die einzige Chance für Irka wird die sein, dass wir genau diesen Menschen
finden… die berühmte Nadel im Heuhaufen…..
IRKA wird ausschließlich auf Endstelle vermittelt.
Bei ernsthaftem Interesse würden sich die zuständigen Vermittlerinnen
über eine Anfrage freuen.
Wichtige Daten:
*geb. ca. 2013
*kastriert
*sehr menschenbezogen
*Vermittlung als Einzelhund/ohne andere Tiere
*Vermittlung nur auf Endstelle
28.09.2024, 19.09 | (0/0) Kommentare | PL
...ODER MEILENWEIT ENRFERNT? ESMI

ESMI (geb. ca. 2011) war noch eine junge Hündin, als sie 2013 in das russische Shelter "Kozhuhovo" eingeliefert wurde. Wie ihr Leben davor aussah, ist unbekannt.
Als sie erstmals von den Betreuern im Sektor gesehen wurde, war sie ein Häufchen Elend, mit Augen, aus denen die Angst förmlich raussprang. Doch sie fand relativ schnell das Vertrauen in die Betreuer und gewöhnte sich an die furchtbaren Gegebenheiten in diesem Shelter.
Schon bald hat sie sich über alle Menschen gefreut, die an ihrer Zwingertür standen. Doch leider waren es nicht viele. Bis auf ihre Betreuer blieb dort niemand länger stehen. Niemand interessierte sich für Esmi.
2016 stellten die Betreuer fest, dass Esmi immer dünner wurde und sie veranlassten eine Untersuchung. Das Ergebnis war niederschmetternd. Ein Lymphom in der Größe eines Hühnereis am Magen. Der Befund…. Krebs. Esmi wurde einer Chemotherapie unterzogen. All das hat sie einfach fabelhaft und mutig gemeistert. Bis heute ist der Tumor nicht weitergewachsen bzw. hat sich nicht ausgebreitet. und Esmi ist auch wieder ganz die "Alte". Aber natürlich sind regelmäßige Kontrollen immer wieder wichtig.
Esmi ist eine freundliche und aktive Hündin. Sie ist sehr kontaktfreudig und fordert Mensch und Vierbeiner gerne zum Spielen auf. Doch dafür bleibt ihr leider kaum Gelegenheit. Seit vielen Jahren sitzt sie in ihrem kleinen Außenzwinger und wartet darauf, dass wieder eine Woche vergeht. Volle 7 Tage muss sie für eine Stunde Glück aushalten.
Esmi genießt, wo immer sie auch genießen kann. Sie weiß nicht, dass ihre Krankengeschichte die Chance auf ein schönes Zuhause für sie verschlechtert. Und wir geben zu, dass auch wir kurz überlegt haben, ob wir Esmi in die Vermittlung nehmen. Doch dieses Bündel an Lebensfreude und Energie können wir nicht einfach dort lassen, ohne es wenigstens zu versuchen.
Daher machen wir uns hier für Esmi auf die Suche nach lieben Menschen, die keine Angst haben, sich auf Esmi und ihre "Vorerkrankung" einzustellen. Menschen, die bereit sind, Esmis Leben noch einmal in eine andere Richtung zu bringen. Eine Richtung, die Glück und Freude für sie bereithält.
Esmi (ca. 50-55 cm groß) könnte schon zeitnah nach Deutschland reisen. Sie ist geimpft, gechipt und kastriert. Doch für den letzten Schritt ins Glück brauchen wir genau die Menschen, die in Esmi das sehen, was sie ist… eine Hündin, die noch einmal etwas anderes verdient hat, als Gitterstäbe und Einsamkeit.
Sollte Esmi ihr Herz höherschlagen lassen, würden sich ihre zuständigen Vermittlerinnen sehr über Anfragen freuen.
Esmi wird wie all unsere Hunde nur auf eine Endstelle vermittelt. Ob Esmi mit Katzen leben könnte, kann nicht zuverlässig getestet werden.
https://www.facebook.com/Chance.fuer.Shelterhunde
https://www.facebook.com/ProCanesEtEquos

27.07.2024, 20.34 | (0/0) Kommentare | PL
EINSAMKEIT HAT VIELE NAMEN... GUSYONA

GUSYONA
Hündin
geb. 2019
53cm Schulterhöhe,
mit 18 Kilo viel zu dünn
geimpft, gechipt, kastriert
liebt die Menschen sehr
verträgt sich gut mit ihren Artgenossen
läuft bravt an der Leine
sehnt sich nach Liebe, Schutz und Geborgenheit
Liebes, zartes Hundemädchen - so viel gelernt und doch
alles aussichtslos?
Als du mit etwa fünf Monaten als zerbrechliches, kleines Welpchen ins große Moskauer Shelter Kozhuhovo kamst, krochst du in gebückter Haltung auf dem Boden entlang. Du hattest so viel Angst, dass du dich nicht trautest, aufrecht zu laufen.
Das Shelter mit seinen 3000 Hunden, dem nie endenwollenden, verzweifelten Gebell, den vielen fremden Geräuschen, den überfüllten Zwingern und Ausläufen – all das hat dich als als Welpenkind vor Angst erstarren lassen. Zu jung, zu schüchtern, zu überfordert warst du von der Situation, in die du hineingeraten warst.

Ganz langsam und allmählich gewöhntest du dich an den harten Alltag im Shelter; die Liebe und Geduld der Freiwilligen zeigten irgendwann Wirkung. Wenn du heute deine Betreuer siehst, dann springst du vor Glück auf, zitterst buchstäblich vor Freude und kannst es kaum erwarten, bis sie endlich bei dir sind.
Will man dir heute den Karabiner der Leine am Halsband befestigen und berührt dabei deinen Bauch, dann wirfst du dich auf den Rücken und streckst alle Viere in die Luft: „Bitte, bitte streicheln!“ soll das heißen.

Dank deiner Betreuer hast du so viel gelernt; doch leider hat es dir bisher nicht geholfen, ein Zuhause zu finden. In Russland sind die Aussichten dafür auch nur sehr gering; denn du bist nicht reinrassig, zu groß für eine enge Hochhauswohnung, und du bist auch kein Hundebaby mehr.
Du kennst bisher nur das Leben in Gefangenschaft,
eingesperrt in einem winzigen, kahlen Zwinger, nur die eng begrenzte Welt
hinter Sheltermauern und Gitterstäben. Morgen wird man dich und deine
Zwingergefährten nach Malinka in das furchtbare, auf einer stillgelegten Müllkippe neu erbaute
Shelter bringen. Dort gibt es nicht einmal Wasser, weil der Boden zu verseucht ist, um welches zu fördern. Dann wird euer Leben noch härter und trostloser, und die Freiwilligen
müssen noch mehr Kraft, Zeit und Überredungskunst aufwenden um sich um ihre
Schützlinge und deren Chanceb auf ein besseres Leben kümmern zu dürfen.

So ruht die ganze Hoffnung von Gusyona und den Freiwilligen nun auf uns. Wir wollen alles versuchen, um für diese zerbrechliche und so hübsche junge Hündin ein liebevolles Zuhause zu finden, in welchem sie endlich ankommen und ihr bisheriges trauriges Leben schnell vergessen darf.
Möchten Sie der zauberhaften, lieben Gusyona gern
dieses Zuhause schenken? Dann wenden Sie sich bitte an uns. Vielen lieben Dank!
Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den
Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".
Hier sehen Sie ein Video von Gusyona, welches sie noch
im Shelter Kozhuhovo zeigt:
Vermittlerkontakt/Fragen:
Ulrike Worringer
Tel.: 0171-1817071
E-Mail: Ulrike.Worringer@T-Online.de
26.07.2024, 19.54 | (0/0) Kommentare | PL
GEHEIMNISVOLL UND SCHÖN... NIGHT

NIGHT
Hündin
50cm Schulterhöhe
geb. 2010
Zwingernummer: C 38
NIGHT ist eine mittlerweile knapp zwölfjährige,
bildhübsche Hündin, die bereits seit neun langen Jahren ein eintöniges Dasein
im Moskauer Shelter führen muss, gemeinsam mit ungefähr 3000 Leidensgefährten.
Noch hofft sie – und hoffen wir mit ihr – auf ein baldiges Happy End in ihrem eigenen
Für-Immer-Zuhause.

Die selbstbewusste Hundedame stellt eine außergewöhnliche Schönheit dar: Sie besticht durch ihr glänzend schwarzes Fell, nur die Brust ist weiß gezeichnet. Ihr Aussehen brachte ihr von den freiwilligen Helfern den Namen "NIGHT" (russ. Nochka) ein – schön, dunkel und geheimnisvoll wie die Nacht.
Night wird als ruhig und gehorsam beschrieben. Bei fremden Menschen ist sie zunächst etwas zurückhaltend, lernt aber schnell zu vertrauen und blüht dann zusehends auf.

Einmal pro Woche darf sie ihren engen, unbehaglichen Außenzwinger für eine Stunde verlassen und mit ihren Betreuern an der Leine durch die endlos langen Sheltergänge spazieren gehen. Bei Begegnungen mit anderen Hunden bleibt sie stets freundlich und gelassen. Sollte es ihr jedoch einmal zu viel Trubel werden, zieht sie sich gern zurück und sucht sich einen ruhigeren Ort, abseits vom Lärm und Getümmel der anderen. Leider Ob sie sich mit Katzen verstehen würde, können wir leider nicht mit Sicherheit sagen.


Night liebt die warmen Sonnenstrahlen und genießt es, im Sommer in einer der Bademuscheln zu planschen, die die freiwilligen Helfer extra für ihre Schützlinge mitbringen. Wasser scheint ihr Element zu sein; allerdings bleibt es jedes Mal nur ein kurzes Vergnügen, denn der Andrang ist natürlich groß.

Night benötigt nicht viel, um glücklich zu
sein – nur ein ruhiges, eigenes Zuhause mit einem Plätzchen für sie allein, anständigem
Futter und vor allem viel Liebe, die sie in ihrem bisherigen Leben schmerzlich
entbehren musste.
https://www.facebook.com/Chance.fuer.Shelterhunde
(Daniela Bansche)
https://www.facebook.com/ProCanesEtEquos (Ulrike Worringer)
21.04.2024, 15.31 | (0/0) Kommentare | PL
JUNGGEBLIEBENE SUCHT FAMILIENANSCHLUSS: GABRIAL

GABRIAL
Hündin
50 cm Schulterhöhe
geb. ca. 2014
geimpft, gechipt, kastriert
Zwingernummer: B 23
Eine lange Reihe von Jahren ist ins Land gegangen und noch immer wartet GABRIAL sehnsüchtig auf ein Zuhause.
Als junges Hündchen kam Gabrial 2015 ins Shelter Kozhuhovo. Sie wurde gefunden; das heißt man hat sie vermutlich ausgesetzt und ihrem Schicksal überlassen, als man ihrer überdrüssig wurde. Vermutlich war auch ihr Vorleben alles andere als schön; denn die freiwilligen Helfer berichten, dass Gabrial anfangs keinerlei Vertrauen zu Menschen hatte.
Mit der Zeit hat sie sich gut in den Shelteralltag eingefügt – es blieb ihr nichts anderes übrig, wenn sie überleben wollte. Die ehrenamtlichen Betreuer haben sich ausdauernd und geduldig um Gabrial bemüht. Sie wurden belohnt, denn die scheue Hündin hat Vertrauen zu ihnen gefasst und hält sich heute gern in ihrer Nähe auf. Auch hat sie gelernt, an der Leine zu gehen. Gabrial genießt die knapp bemessene Zeit im Freilauf, tobt gemeinsam mit den anderen Hunden und spielt für ihr Leben gern Ball mit den Betreuern. Leider ist das Vergnügen stets nur von kurzer Dauer, denn so viele andere Hunde betteln ebenfalls um ein klein wenig Aufmerksamkeit.

Bei einem unserer früheren Besuche im Shelter durften wir Gabrial kennenlernen und waren auf Anhieb begeistert von dieser freundlichen Hündin. Gabrial kam fröhlich auf uns zu und hat sich voll Begeisterung streicheln und kraulen lassen.

Heute ist die liebenswerte, junggebliebene Hündin nur allzu bereit für ihre eigene Familie, die sie in Russland leider niemals finden wird. Ein netter Hundekumpel im neuen Zuhause wäre wunderschön für Gabrial, da sie das Zusammenleben mit anderen Hunden kennt. Ihren engen Zwinger muss sie sich mit zwei bis drei Leidensgefährten teilen. Es ist aber durchaus kein Muss.
Vielleicht möchten SIE der
zauberhaften Hündin gern zeigen, wie schön ein richtiges Hundeleben sein kann.
Dann wenden Sie sich bitte an unsere Teamkolleginnen.

https://www.facebook.com/Chance.fuer.Shelterhunde (Daniela Bansche)
https://www.facebook.com/ProCanesEtEquos (Ulrike Worringer)
17.01.2024, 18.56 | (0/0) Kommentare | PL
IMMER WIEDER SONNTAGS... AMBER

Zwingernummer: C 86
Ihr Name bedeutet im
Englischen „Bernstein“.
Niemand kann mit Gewissheit sagen, wann Amber ins Shelter Kozhuhovo kam. Eines Tages im Jahre 2018 war sie einfach da – wie auch so viele andere Hunde vor ihr einfach da waren, aufgegriffen und weggefangen von den Straßen Moskaus.
Von
diesem Tage an verdüsterte sich Ambers Leben. Ihre Welt besteht seitdem aus
dreieinhalb Quadratmetern eines ungeschützten Außenzwingers, den sie sich mit
mindestens zwei weiteren Hunden teilen muss. Einsamkeit, Isolation, Langeweile
und leider nicht selten auch Schläge von den Sheltermitarbeitern bestimmen ihr
Dasein, 167 Stunden in der Woche.
Nur am Sonntag gibt es einen Lichtblick: Dann dürfen die freiwilligen Helfer ihre Schützlinge besuchen. Für die Hunde bedeutet das eine Stunde lang Freiheit schnuppern, sich im Auslauf die Beine zu vertreten, mit Artgenossen zu spielen und mit sehr viel Glück einen kleinen Leckerbissen oder sogar eine Streicheleinheit zu ergattern.Amber freut sich jedesmal über die willkommene Abwechslung. Dabei sucht sie vor allem die Nähe der Betreuer, bettelt um eine streichelnde Hand und möchte „ihren“ Menschen am liebsten ganz für sich haben. Leider geht das nicht, all die anderen Hunde fordern ebenfalls ihr Recht. So bleiben für Amber stets nur wenige kostbare Augenblicke.

Umso schlimmer ist für sie die Rückkehr in den Zwinger. Die Freude und der Glanz in ihren Augen verlöschen, traurig drückt sie sich in eine Ecke ihres Gefängnisses und träumt vom Wiedersehen in einer Woche. Doch die Zeit dehnt sich unendlich für ein Hundemädchen wie Amber, welches die Menschen und ihre Gesellschaft liebt.
In Russland hat die wunderschöne, aber doch eher unscheinbare Amber so gut wie keine Chancen auf eine Vermittlung. Zu viele gleichen ihr, sie gehört zu den Ungesehenen, fast Unsichtbaren, weil sie sich stets im Hintergrund hält und niemanden auf sich aufmerksam macht. Aber vielleicht findet sie ja hier ihre Menschen, die gern verhindern möchten, dass die noch immer junge Hündin im Zwinger alt und grau wird, eines Tages darin tot aufgefunden und wie Müll entsorgt werden wird.

Amber ist eine etwa 55 cm große (Schulterhöhe) Mischlingshündin, die wohl. 2014 geboren wurde. Sie ist kastriert, gechipt und geimpft und könnte schon bald an Ihrem Familienleben teilnehmen!
Menschen gegenüber ist Amber sehr freundlich und genießt jede noch so kleine Aufmerksamkeit; auch hat sie bereits gelernt, an der Leine zu laufen. Mit anderen Hunden verträgt sie sich zwar, aber hier entscheidet doch die Sympathie. Daher wäre es schön, wenn sie in ihrem Zuhause als Einzelprinzessin leben dürfte. Schon etwas größere Kinder wären kein Problem für Amber; ob sie sich mit Katzen verstehen würde, kann im Shelter leider nicht zuverlässig getestet werden.
Liebe
Amber, vielleicht bringt Dir dieses Inserat ja Glück und du kannst dem
trostlosen, unwirklichen Shelter schon ganz bald den Rücken kehren. Ich wünsche
es Dir von Herzen!

https://www.facebook.com/Chance.fuer.Shelterhunde
(Daniela Bansche)
https://www.facebook.com/ProCanesEtEquos (Ulrike Worringer)
15.01.2024, 19.25 | (0/0) Kommentare | PL
ZUM LEBEN ZU WENIG, ZUM STERBEN ZU VIEL... MARA

MARA/MARUSHKA
Hündin
geb. 2009
ca. 45 cm Schulterhöhe
keine Krankheiten bekannt
geimpft, gechipt, kastriert
Zu schwarz, zu klein, zu unscheinbar – ist das die Endstation?
Mara (von den Betreuern liebevoll Marushka genannt) kam 2010 als blutjunge Hündin ins Shelter Kozhuhovo. Dieses gigantische Gefängnis für mehr als 3000 Hunde sollte fortan ihr Zuhause sein. Zwei lange Jahre fiel Mara niemandem auf, als eine der wenigen Kleineren ging sie in der Masse der unzähligen Hunde einfach unter. Sie versuchte sich, so gut es ging, in einer Umgebung durchzukämpfen die man sich kaum unwirtlicher denken kann:
Enge, kahle Außenzwinger, in denen immer drei bis vier Hunde zusammenhocken. Minderwertiges, geschmackloses Futter, welches zwar den Magen füllt, jedoch weder richtig sättigt noch den Körper mit dem versorgt, was ein Hund für ein gesundes Leben braucht.
Brütend heiße Sommer, in denen es vor der Hitze und der stickigen Luft, die sich in den Zwingern staut, kein Entrinnen gibt. Eisige, erbarmungslose Winter, in denen lediglich eine einfache Holzhütte die Hunde notdürftig vor der schneidenden Kälte schützt.
Trotz aller Widrigkeiten hat Mara hat es irgendwie geschafft, im Shelter zu überleben.
Einfach war es nicht für sie. Weil sie so klein ist und sich kaum verteidigen kann, wurde sie immer wieder von den größeren, kräftigen Hunden attackiert. Diese sind beileibe nicht bösartig – nur verzweifelt und brauchen ein Ventil.
Deshalb traut sich Mara auch nicht mit den anderen Hunden in den gemeinsamen wöchentlichen Auslauf. Sie wartet auf ihre Betreuer, mit denen sie in den Bereich direkt vor den Zwingertüren darf. Solange jemand bei ihr ist, fühlt sich die kleine Hündin sicher.

Wenn sie Glück hat und einmal genügend Zeit bleibt, dann geht Mara auf dem Sheltergelände auch kurz Gassi, immer in engem Kontakt zum menschlichen Begleiter.
Nun ist die bezaubernde, unglaublich liebenswerte Mara im Shelter alt geworden und zählt inzwischen zu den Langzeitinsassen. Weil sie kaum Gelegenheit hat sich zu bewegen, wiegt sie leider zu viel. Denn auch wenn das Futter nicht schmeckt, so ist Fressen doch die einzige Möglichkeit, sich die Langeweile zu vertreiben und die Traurigkeit und Einsamkeit zu betäuben.
Noch hat Mara eine Chance, dieses furchtbare Hundegefängnis lebend zu verlassen. Dafür braucht es nur Sie, damit die liebebedürftige Hündin ihr Herz an Sie verschenken darf. Auch wenn sie rein äußerlich vielleicht nicht zu den absoluten Schönheiten zählt – wobei Schönheit ja doch immer im Auge des Betrachters liegt – verbirgt sich in ihrem Innern ein reicher Schatz, den es zu entdecken gilt.
Für unsere Mara wünschen wir uns ein ruhiges Zuhause, in dem nicht allzu viel von ihr erwartet wird und sie einfach Hund sein darf; gern mit einem freundlichen, älteren Artgenossen zur Gesellschaft.

Mara, von ganzem Herzen wünschen wir Dir, dass auch Du einmal Glück hast und Deine letzten Jahre in der Liebe und Geborgenheit einer eigenen Familie verleben darfst!
Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".
Für Mara suchen wir, wie für alle unsere Schützlinge, ausschließlich ein endgültiges Zuhause.
Vermittlerkontakt/Fragen:
Ulrike Worringer
Tel.: 0171-1817071
eMail: Ulrike.worringer@procanes.org
https://www.facebook.com/ProCanesEtEquos (Ulrike Worringer)
09.01.2024, 19.50 | (0/0) Kommentare | PL
Geboren vor 70 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.

