Mitternachtsspitzen

Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Familie

FÜR DIE ZEIT DANACH



SMOALA - die sanftmütige Seniorin lebt nun schon 11 Jahre hinter Gittern und hat endlich eine eigene Familie verdient.


Smoala mag die Hoffnung auf Freiheit schon aufgegeben haben, aber wir versuchen unser Bestes, jedem eine Stimme zu geben.


Jahr für Jahr lernen wir die Hunde von Sandas Tierheim besser kennen. Im Moment sind es ca. 120, teils alte Hunde, die schon sehr lange bei Sanda leben. Wir sind jedes Mal wieder traurig, dass keine liebe Anfrage für die meisten, vor allem alten Hunde, kommt. 


Name: Smoala
Geb.: ca. 2009
Geschlecht: weiblich
SH: groß, ca. 56 cm
Kastriert: ja
Gesundheitliche Einschränkungen: keine bekannt
Aufenthalt: seit 2010 im TH in Rumänien


Mit einem Jahr kam die damals noch sehr junge Hündin in das Tierheim und lebt seitdem im Zwinger. Beton, Gitter, Nässe und Kälte sind Smoalas Alltag. War sie anfangs noch euphorisch und lebensfroh, schwindet von Jahr zu Jahr immer mehr die Freude aus ihren Augen. Sie kennt nur dieses Leben und verbringt die Tage mit ihren Zwingergenossin Lupina. Ihre Verträglichkeit mit Rüden kann getestet werden.


Täglich bekommt Smoala Besuch von den Pflegerinnen und Sanda. Ihnen vertraut sie, bei fremden Menschen ist sie zunächst abwartend und zurückhaltend. Wer kann ihr das auch verübeln? Sie hat einfach kaum andere Menschen kennengelernt. 


Bei unseren Besuchen versuchen wir immer, mit jedem Hund etwas Zeit zu verbringen, um ihnen etwas Vertrauen zu schenken. Smoala nimmt dies zwar schüchtern, aber freundlich an.


Smoala wird erst einmal Zeit und Geduld brauchen, um sich in einer Familie einzuleben. Sie kennt wenig und muss vieles lernen. Ein Leben im Zwinger prägt. Daher sollte am Anfang so wenig wie möglich von ihr verlangt werden. Sie braucht Menschen, die mit Geduld eine Vertrauensbasis schaffen möchten. 




An der Leine und am Geschirr laufen kennt sie nicht. Auch hier muss einfühlsam trainiert werden. 


Alltagsgeräusche wie Staubsauger, Kaffeemaschine, Autofahren, all das muss sie in ihrem neuen Zuhause langsam kennenlernen dürfen. Ein souveräner Ersthund könnte eine große Unterstützung dabei sein.


Wir suchen für Smoala ein Endzuhause, in dem sie in Ruhe ihre restlichen Jahre verbringen darf. Es sollte keine Wohnung in der Stadt sein, da es die Eingewöhnung erschweren würde. Eine Wohnung bzw. ein Haus mit eingezäuntem Garten möglichst ebenerdig, wäre ideal.


Wer sich für die liebe Hündin interessiert, kann sich gerne bei uns melden.

***********************************

Unsere Hunde werden nur nach einem ausführlichen Vermittlungsgespräch, sowie positiver Vorkontrolle, gegen eine Schutzgebühr, mit Schutzvertrag vermittelt.


Die Schutzgebühr enthält: Transport (nur mit Traces), Impfung, Chip, EU-Tierpass, Entwurmung, Entflohung (und Kastration, wenn Alter entsprechend).


Wir lassen den SNAP 4Dx testen, dieser beinhaltet Test auf Borreliose, Anaplasmose, Ehrlichiose und Dirofilariose. Weitere Test, wie z. B. auf Leishmaniose oder Hepatozoon können gerne auf Anfrage gegen Mehrpreis vorgenommen werden. (Nicht bei Welpen notwendig).


Bitte nur ernstgemeinte Anfragen an:


Tierschutzverein Pfote sucht Glück e.V.

E-Mail: pfotesuchtglueck@gmail.com

Kontaktformular Homepage:

https://www.pfotesuchtglueck.de/kontakt-1/

Nickname 28.06.2022, 19.07 | (0/0) Kommentare | PL

GIVING OF HOPE



VARYA

 

Hündin

50cm Schulterhöhe

geb. Feb 2015

Zwingernummer: D 113

warmes Körbchen auf Dauer gesucht


Das Leben hat es bisher nicht gut mit Varya gemeint. Die heute sechseinhalbjährige Hündin wurde obdachlos auf den Straßen Moskaus geboren und lebt seit ihrer Welpenzeit im Shelter. Ihre Geschwister, die gemeinsam mit ihr eingezogen waren, konnten bereits alle vermittelt werden und führen bei ihren Familien ein glückliches Leben. Varya blieb allein und verloren an diesem düsteren Ort zurück.




Die sensible Hündin fühlt sich einsam in ihrem engen, ungemütlichen und oft nasskalten Außenzwinger. Zwar teilt sie sich diesen mit weiteren Schicksalsgefährten, aber ihr fehlen Ansprache und menschliche Nähe. Mit jedem weiteren Jahr, das sie vergeblich auf ein eigenes Zuhause, auf ein bisschen Liebe und Nestwärme warten muss, wird sie hoffnungsloser und hängt ihr Herz inniger an die freiwilligen Helfer. Leider kommen diese nur einmal wöchentlich ins Kozhuhovo; viel zu selten und zu kurz, als dass alle 3.000 Hunde bei jedem Besuch berücksichtigt werden könnten. So muss auch die sanftmütige, anhängliche Varya manchmal wochenlang auf Zuwendung und Streicheleinheiten verzichten.




Varya liebt das Wasser, und im Sommer gibt es für sie nichts Schöneres, als in einer der Plastikwannen zu planschen, die die Freiwilligen für ihre Schützlinge aufstellen. Da ist sie in ihrem Element und genießt die willkommene Abwechslung vom trüben Shelteralltag in vollen Zügen.


Varya hat gelernt, brav an der Leine zu gehen und versteht sich gut mit den anderen Hunden. Allerdings zieht sie die Gesellschaft von Rüden vor, weil diese der zarten Hündin zusätzlich Sicherheit geben. Bei fremden Menschen verhält sie sich zunächst vorsichtig, taut aber rasch auf, wenn sie merkt, dass man ihr nichts Böses will. Katzen hat sie bereits kennengelernt; ob allerdings ein Zusammenleben mit diesen möglich wäre, können wir nicht mit Sicherheit sagen.





Im vergangenen Dezember besuchten die Betreuer mit Varya und einer ihrer Hundefreundinnen die Ausstellung der Stiftung „Giving of Hope“. Viele waren angetan von Varyas freundlichem Wesen; eine Familie für sie fand sich jedoch leider nicht.





Vielleicht möchten Sie ja der hübschen Hündin ihren Herzenswunsch nach einem richtigen Zuhause erfüllen? Dann melden Sie sich bitte bei uns. Vielen, lieben Dank!

 


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Nickname 28.06.2022, 18.50 | (0/0) Kommentare | PL

DU BIST DAS SÜSSESTE MÄDEL DER WELT!


ARIA

 

Hündin

geb. 03/2019

56/57 cm Schulterhöhe

kastriert, geimpft, gechipt

sicheres Körbchen für immer gesucht

 

Aria – die Edle – die Weise – die Goldene – das bedeutet ihr Namen in verschiedenen Sprachen. Für ihre Betreuerin ist Aria eines der „sweetest girls“ mit einem wahrhaft goldenen Herzen. Leider haben ihr bezauberndes Wesen und ihre Liebe zu den Menschen ihr bisher nicht geholfen. Seit etwa ihrem dritten Lebensmonat fristet diese junge Traumhündin als eine von dreitausend vergessenen Seelen ihr trostloses Dasein im Kozhuhovo, und ihrer Betreuerin wird es bang ums Herz beim Gedanken an Arias Zukunft.


Aria ist keine besonders mutige Hündin. Es mangelt ihr an Selbstvertrauen, um sich gegen die anderen Hunde durchzusetzen. So wurde sie im Auslaufgehege, in welchem sich die Hunde einmal wöchentlich kurz die Beine vertreten dürfen, immer wieder von einigen Leidensgefährten angegriffen und traut sich seitdem nicht mehr dorthin.

 

Zum besseren Verständnis: Keiner dieser Hunde ist von Natur aus bösartig oder aggressiv. Nur sitzen drei bis vier, manchmal auch mehr von ihnen, sieben Tage in der Woche rund um die Uhr eingesperrt auf etwas mehr als drei Quadratmetern; und das jahre-, oft sogar lebenslang. Ist es da verwunderlich, dass die Pferde mit ihnen durchgehen, wenn sie sich einmal in der Woche bewegen und für eine Stunde so etwas wie Freiheit spüren dürfen? Dabei geht es dann oft ziemlich rau zu, und natürlich trifft es immer die Ängstlichen und Schwachen.



 

Kommt Ihnen das bekannt vor? Bestimmt erinnern Sie sich noch an die Meldungen über gestiegene häusliche Gewalt während des Lockdowns. Und schauen Sie sich an, was in unseren Schulen und den sozialen Medien vor sich geht. Woher nähmen wir also das Recht, die Tiere zu verurteilen, von denen wir doch behaupten, dass wir geistig und seelisch so viel höher stehen, als sie?

 

Damit die sanfte, scheue Aria doch noch manchmal eine Freude hat und an dem, was wir Leben, nennen wenigstens schnuppern kann, scheuen die freiwilligen Helfer keine Mühen. Wenn die Sommerhitze in Moskau fast unerträglich wird, stellen sie in den Sheltergängen für die Hunde kleine, selbstgekaufte Plastikplanschbecken auf, die sie mit Wasser füllen. Aria ist eine echte Wassernixe und hat unendlich viel Spaß an dem kühlenden Nass.

 

Diese seltenen Glücksmomente lassen die junge Hündin vorübergehend ihr tristes und eintöniges Dasein vergessen und helfen ihr durchzuhalten. Sie geben ihr das Gefühl, für jemanden wichtig zu sein und schenken ihr Hoffnung – wenn Hunde hoffen können -, dass irgendwo da draußen auch auf sie noch ein besseres Leben wartet.



 

Aria läuft ausgezeichnet an der Leine und hängt mit zärtlicher Liebe an ihrer Betreuerin. Genauso wird sie sich an jeden Menschen anschließen, sobald sie spürt, dass man es gut mit ihr meint und ihr nichts zuleide tut. Von ihrer Seite gibt es mit Artgenossen keinerlei Probleme; bei Begegnungen zeigt sie sich friedfertig und geht jedem Streit aus dem Wege.


Nun sucht diese wunderhübsche, so überaus liebenswerte Hündin sehnsüchtig Familienanschluss bei verständnisvollen Menschen, die ihr Halt und Sicherheit geben und ihr Selbstvertrauen stärken. Ein ruhiger, freundlicher Artgenosse wäre sicher ein große Hilfe für sie, damit sie lernt, dass sie andere Hunde nicht zu fürchten braucht. Dies ist aber durchaus keine Voraussetzung.

 

Liebe Aria, von Herzen wünsche ich Dir, dass Du schon bald Deinen sicheren Hafen findest und ein beschütztes, glückliches Hundeleben führen darfst!

 

Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".

 

Aria beim Baden im Kennelgang:

 

 

 

Aria wird „gegossen“ – sie kann nicht genug vom Wasser bekommen:

 

 

 

Vermittlerkontakt/Fragen:

 

Ulrike Worringer

 Tel.: 0171-1817071

eMail:Ulrike.Worringer@procanes.org

 

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Nickname 28.06.2022, 18.50 | (0/0) Kommentare | PL

DER ZUG IST ABGEFAHREN



… und wieder sieht Macka nur die Rücklichter.


Hündin; ca. 50 cm

geb. ca. 2014

Zwingernummer. B 157

gechipt, geimpft und kastriert


Viele ihrer Mitgefangenen hat sie schon kommen und manche gehen sehen. Diese hatten das Glück, von tierlieben Menschen adoptiert zu werden. Macka gönnt es ihnen von Herzen; aber zu gern wäre auch sie endlich an der Reihe, diesem furchtbaren Ort "Adieu"zu sagen und dorthin zu reisen, was man Heimat nennt.




Macka wartet jetzt seit Februar 2016 im Shelter Kozhuhovo auf ihre Befreiung. Davor hatte sie ein Zuhause, eine Familie. Sicher nicht hundegerecht, denn sie wurde fast ausschließlich in der Wohnung gehalten und kennt so gut wie nichts von der Welt „da draußen“. Vermutlich teilt sie damit das Schicksal vieler russischer Hunde: Als putziger Welpe angeschafft, geliebt, verhätschelt und verwöhnt. Doch dann wuchs sie leider und wurde irgendwann zu groß für eine Ministadtwohnung in Moskau. So schob man sie ab in die Hundeverwahranstalt. Kein Hund verdient ein solches Los, auch die liebenswerte Macka nicht.




Anfangs waren ihr die vielen Hunde, der Lärm und die fremden Menschen im Shelter unheimlich. Sie zog sich in die winzige Holzhütte ihres Zwingers zurück und getraute sich lange nicht, diese zu verlassen. Dank der unermüdlichen Bemühungen der freiwilligen Betreuer hat sie inzwischen wenigstens zu ihnen Vertrauen gefasst und sogar das Laufen an der Leine gelernt.




Für die hübsche Macka suchen wir Menschen mit viel Geduld und Einfühlungsvermögen, die dem unsicheren Hundemädchen ausreichend Zeit schenken, um sich ans richtige Leben zu gewöhnen. In ihr steckt garantiert eine Traumhündin – sie braucht nur eine Chance, damit sie es beweisen kann!




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Nickname 28.06.2022, 18.49 | (0/0) Kommentare | PL

DIE FRAGE ALLER FRAGEN



Rüde

geb. 2009

ca. 50 cm Schulterhöhe

kastriert, geimpft, gechipt



Ein vertanes Leben und eine bange Frage – wer wird Vence darauf antworten?

 

Geboren im Jahr 2009, kam Vence 2011, also mit gerade zwei Jahren, in das Moskauer Shelter Kozhuhovo; ein fröhlicher, verspielter Junghund, der vor Neugier und Energie strotzte. Zum Glück ahnte er nicht, was ihm beschieden war.

 

Damals stellte er noch keine Fragen, war voll freudiger Erwartung, denn sein ganzes Leben lag vor ihm. Doch was für ein Leben sollte das sein?

 

Heute würde Vence uns fragen, ob es nach zehn glutheißen Sommern und ebenso vielen bitterkalten Wintern endlich etwas anderes für ihn gibt. Denn noch hat er die Hoffnung und sich selbst nicht aufgegeben.



 

Könnten wir seine Sprache verstehen und sprechen, so müssten wir ihm die Antwort schuldig bleiben, warum es jetzt - nach all der Zeit, in der er tapfer durchgehalten, geduldig gewartet, ums Überleben gekämpft und versucht hat, stark zu sein - immer noch kein eigenes Zuhause für ihn gibt.

 

Vence hat mehr als zehn entbehrungsreiche Jahre hinter Gittern verbracht; gefangen mit mehreren Leidensgenossen in einem viel zu engen, ungeschützten Außenzwinger, in dem ein Tag dem anderen gleicht. Das schlechte Futter, der Kampf gegen Hitze und Kälte, die Monotonie und Bewegungslosigkeit haben ihre Spuren hinterlassen. Vence verliert allmählich sein Augenlicht. Auf dem linken Auge hat er den Grauen Star und sieht kaum noch etwas. Zudem fehlen ihm fast alle Zähne. Das ist ein großes Problem im Shelter, denn hier gibt es nur minderwertiges, hartes Trockenfutter zu fressen. Vence muss versuchen, irgendwie damit zurecht zu kommen, um überhaupt satt zu werden. Er leidet still vor sich hin, wie so viele seiner rund 3000 Schicksalsgefährten.



 

Die meisten von ihnen fragen längst nicht mehr. Sie haben sich damit abgefunden, dass sie für immer an diesem düsteren, unwirklichen Ort weggesperrt bleiben und von hier irgendwann ihre einzige Reise antreten. Still und leise, ohne jemals einen Pfotenabdruck ins Herz IHRES Menschen geprägt zu haben, werden sie sich verabschieden.Und dieser Abschied wird ein leichter sein, denn er führt sie aus der Einsamkeit, Langeweile und Verlorenheit des Shelterlebens in eine hoffentlich bessere Welt.

 

Wenn die Freiwilligen einmal in der Woche zu Besuch kommen, spendieren sie Vence und einigen anderen Glückspilzen ein paar Löffel voll Dosenfutter, welches die Betreuer aus ihrer eigenen Tasche bezahlen. Und er darf sich ein Stündchen lang im Freilauf die Beine vertreten. Für den freundlichen, bescheidenen Vence ist das jedesmal ein Fest. Er geht gern und brav an der Leine spazieren und freut sich, wenn noch Zeit übrig bleibt, um sein Fell zu bürsten. Dann hält er ganz still, denn diese kostbaren Momente für ihn allein bedeuten ihm viel. Darüber vergisst er sogar die Frage: Hast du schon ein Zuhause für mich gefunden?



 

Wie gern möchten wir ihm diese Frage mit „Ja, haben wir!“ beantworten. Wir wünschen uns für Vence ein Zuhause bei lieben, verständnisvollen Menschen, die kein Problem mit seiner zunehmenden Blindheit haben (aus eigener Erfahrung darf ich sagen, dass Hunde damit viel besser zurechtkommen als wir) und ihm seinen Napf mit weichem Nassfutter füllen. Esmuss nicht vom Feinsten sein – praktisch ist alles besser als der miese Fraß, mit dem die Hunde im Shelter vorlieb nehmen müssen.

 

Vence wird sicher ein Weilchen brauchen, um anzukommen und sich an ein richtiges Hundeleben zu gewöhnen, aber seine offene, den Menschen zugewandte Art wird ihm dabei helfen. Er soll den brettharten, kahlen Zwingerboden gegen ein kuscheliges Körbchen eintauschen und sein Leben als geliebter Familienhund beschließen dürfen.



 

Ulrike Worringer

Tel.: 0171-1817071

eMail: Ulrike.worringer@procanes.org

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Nickname 28.06.2022, 18.43 | (0/0) Kommentare | PL

HAB´ ICH AUCH EINMAL GLÜCK?



MARA/MARUSHKA


Hündin

geb. 2009

ca. 45 cm Schulterhöhe

keine Krankheiten bekannt

geimpft, gechipt, kastriert

 

Zu schwarz, zu klein, zu unscheinbar – ist das die Endstation?

 

Mara (von den Betreuern liebevoll Marushka genannt)) kam 2010 als blutjunge Hündin ins Shelter Kozhuhovo. Dieses gigantische Gefängnis für mehr als 3000 Hunde sollte fortan ihr Zuhause sein. Zwei lange Jahre fiel Mara niemandem auf, als eine der wenigen Kleineren ging sie in der Masse der unzähligen Hunde einfach unter. Sie versuchte sich, so gut es ging, in einer Umgebung durchzukämpfen die man sich kaum unwirtlicher denken kann:

 

Enge, kahle Außenzwinger, in denen immer drei bis vier Hunde zusammenhocken. Minderwertiges, geschmackloses Futter, welches zwar den Magen füllt, jedoch weder richtig sättigt noch den Körper mit dem versorgt, was ein Hund für ein gesundes Leben braucht.

 

Brütend heiße Sommer, in denen es vor der Hitze und der stickigen Luft, die sich in den Zwingern staut, kein Entrinnen gibt. Eisige, erbarmungslose Winter, in denen lediglich eine einfache Holzhütte die Hunde notdürftig vor der schneidenden Kälte schützt.

 

Trotz aller Widrigkeiten hat Mara hat es irgendwie geschafft, im Shelter zu überleben.


Einfach war es nicht für sie. Weil sie so klein ist und sich kaum verteidigen kann, wurde sie immer wieder von den größeren, kräftigen Hunden attackiert. Diese sind beileibe nicht bösartig – nur verzweifelt und brauchen ein Ventil. 

 

Deshalb traut sich Mara auch nicht mit den anderen Hunden in den gemeinsamen wöchentlichen Auslauf. Sie wartet auf ihre Betreuer, mit denen sie in den Bereich direkt vor den Zwingertüren darf. Solange jemand bei ihr ist, fühlt sich die kleine Hündin sicher.




Wenn sie Glück hat und einmal genügend Zeit bleibt, dann geht Mara auf dem Sheltergelände auch kurz Gassi, immer in engem Kontakt zum menschlichen Begleiter.

 

Nun ist die bezaubernde, unglaublich liebenswerte Mara im Shelter alt geworden und zählt inzwischen zu den Langzeitinsassen. Weil sie kaum Gelegenheit hat sich zu bewegen, wiegt sie leider zu viel. Denn auch wenn das Futter nicht schmeckt, so ist Fressen doch die einzige Möglichkeit, sich die Langeweile zu vertreiben und die Traurigkeit und Einsamkeit zu betäuben.

 

Noch hat Mara eine Chance, dieses furchtbare Hundegefängnis lebend zu verlassen. Dafür braucht es nur Sie, damit die liebebedürftige Hündin ihr Herz an Sie verschenken darf. Auch wenn sie rein äußerlich vielleicht nicht zu den absoluten Schönheiten zählt – wobei Schönheit ja doch immer im Auge des Betrachters liegt – verbirgt sich in ihrem Innern ein reicher Schatz, den es zu entdecken gilt.

Für unsere Mara wünschen wir uns ein ruhiges Zuhause, in dem nicht allzu viel von ihr erwartet wird und sie einfach Hund sein darf; gern mit einem freundlichen, älteren Artgenossen zur Gesellschaft.




 

Mara, von ganzem Herzen wünschen wir Dir, dass auch Du einmal Glück hast und Deine letzten Jahre in der Liebe und Geborgenheit einer eigenen Familie verleben darfst!

 

Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".

Für Mara suchen wir, wie für alle unsere Schützlinge, ausschließlich ein endgültiges Zuhause.

 

Vermittlerkontakt/Fragen:


Ulrike Worringer

Tel.: 0171-1817071

eMail: Ulrike.worringer@procanes.org


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Nickname 28.06.2022, 18.42 | (0/0) Kommentare | PL

MEIN LETZTER WUNSCH



Mein trauriges Leben endete in der Tötung.


Was musste ich in meinem Leben alles durchmachen:

Mir wurde ein Ohr abgeschnitten,

ich musste so oft hungern und frieren,

wurde getreten, geschlagen und am Ende vergessen.

Nie durfte ich erfahren, wie schön es ist,

von Menschen geliebt zu werden.

 

Meine Seele war gebrochen.

Ich hatte die Hoffnung aufgegeben

und heute Morgen fand man mich tot in meiner Hütte.

 

Egal ob noch ein Baby oder schon ein Senior -

wir alle haben es verdient, eine Familie zu finden.


Deshalb mein letzter Wunsch:

Lass nicht nach und kämpft weiter für die,

die sich nicht selbst helfen können!


Ich liebte die Menschen, trotz allem.

Euer Cosmo



Nickname 28.06.2022, 18.42 | (0/0) Kommentare | PL

WAS NUR VERBINDET SIE MIT MRS. OBAMA???

Zuerst einmal der klangvolle Name: Michelle.
Und so wie die ehemalige First Lady eine wunderschöne Frau ist, ist auch Michelle ein Bild von einer Hündin. 




Hündin, geb. etwa 2012

Zwingernummer: A 3

geimpft, gechipt, kastriert


Dennoch hat kaum einer sie je angeschaut und noch weniger Menschen haben auf sie aufmerksam gemacht oder gar etwas Besonderes an ihr gefunden. 

Ein Leben lang war Michelle für die Menschen unsichtbar, bis sie 2019 ins russische Shelter Kozhuhovo gebracht wurde und einen Betreuer an ihre Seite bekam. der nicht an ihr vorbei sah, sondern sich die Zeit nahm, ihr einen Namen auszusuchen und sich um sie zu kümmern.


Woran mag es liegen, dass Michelle immer übergangen wird? Sie ist doch so eine hübsche und fröhliche Hündin mit ganz eigener Persönlichkeit. Über ihre Vorgeschichte wissen wir leider nichts – ob sie jemals ein Zuhause hatte oder auf der Straße groß geworden ist und sich dort durchschlagen musste.




Mit einer Schulterhöhe von knapp 60 cm ist Michelle einer der größeren Hunde im Shelter. Dies erschwert, trotz ihrer hellen Fellfarbe, die Vermittlung in Russland zusätzlich. Dabei verhält sie sich allen Menschen gegenüber äußerst freundlich. Wenn die Betreuer ihr Kinder mit ins Shelter bringen, ist sie ganz vorn dabei und liebt es, mit ihnen zu toben und zu spielen. Doch leider konnten all diese wunderbaren Eigenschaften ihr bisher nicht zum wahren Glück eines eigenen Für-immer-Zuhauses verhelfen.


Daher suchen wir auf diesem Wege liebe Menschen, die Michelle die Chance ihres Lebens geben möchten. Am schönsten wäre für sie natürlich eine aktive Familie mit Hundeerfahrung, die gern und viel in der Natur unterwegs ist und Freude daran hätte, sie all das zu lehren, was sie noch nicht weiß – nicht wissen kann.




Mit ihren Artgenossen kommt Michelle zwar aus, aber am liebsten wäre ihr doch ein Platz als Einzelprinzessin.


Wenn vielleicht Sie dieser so besonderen Hündin einen Platz auf Lebenszeit schenken möchten, melden Sie sich bitte gern bei unseren Vermittlerinnen. Michelle wartet schon sehnsüchtig auf Sie!



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Nickname 28.06.2022, 18.35 | (0/0) Kommentare | PL

ICH BIN KEINE SOFAKARTOFFEL!


BASS


Rüde, 55-60 cm Schulterhöhe

geb. ca. 2014

geimpft, gechipt, kastriert

Zwingernummer: B 241


Bass kam als ganz junger Hund in das russische Shelter Kozhuhovo – fröhlich, verspielt und voller Neugier auf das Leben. Hätte er gewusst, welches Los ihn erwartet, vielleicht hätte er versucht, in letzter Minute zu entfliehen. In einem Shelter mit über 3.000 Hunden zu landen, ist für jeden Hund eine Katastrophe, doch für Bass kam es noch viel schlimmer.


Da es in den Sektoren (dort liegen die Außenzwinger, die jeweils mit 3-4 Hunden besetzt sind) keinen freien Platz mehr gab, musste Bass zwei volle Jahre auf der Quarantänestation in Einzelhaft verbringen, ohne jeden Kontakt zu seinen Artgenossen. Um einen Blick auf die Welt 'da draußen' zu erhaschen, musste Bass sich auf die Hinterbeine stellen, denn der untere Teil der Zwingertüren ist vollständig geschlossen. Und selbst dieser Blick bot nichts, an dem er sich hätte erfreuen können: Gegenüber liegt eine weitere Zwingerreihe mit Türen, die ebenfalls bis zur Hälfte komplett geschlossen sind.




Nach zwei Jahren gab es endlich einen geeigneten Platz in einem der Sektoren, und Bass zog um. Sein Elend fand jedoch damit kein Ende. Zwar teilt er sich nun einen – viel zu engen – Zwinger mit mehreren Artgenossen und seine Gefängnistür besteht aus Gittern, die einen Blick nach draußen zulassen. Doch leider gibt es nichts weiter zu sehen, als eine weitere, endlos scheinende Reihe von Zwingern auf der anderen Seite des schmalen Ganges.


Trotz dieser zwei langen Jahre in völliger Isolation hat sich Bass nicht ganz in sich zurückgezogen. Er findet das Leben immer noch interessant und freut sich über die eine kurze Stunde in der Woche, in der er ein klein wenig Aufmerksamkeit von seinen Betreuern erhält. Ein paar selige Momente für ihn, in denen er sich die Beine vertreten, ein bisschen herumtoben und mit den anderen Hunden spielen kann. Das bedeutet eine Wohltat für ihn, denn sein Zwinger misst kaum mehr als 3 Quadratmeter, die er sich mit weiteren Leidensgefährten teilen muss. 




Bass ist ein junggebliebener, aktiver Hund, der es liebt, zu rennen und zu spielen. Wie ein Welpe möchte er trotz seiner Vergangenheit die Welt kennenlernen und erobern dürfen. Mit seinen Artgenossen zeigt er sich verträglich, zu Menschen ist er sehr freundlich und sucht gern den Kontakt. Bass möchte einfach gefallen und hat mittlerweile auch schon gelernt, mit seinen vertrauten Betreuern kleine Spaziergänge an der Leine durch die Zwingerreihen an der Leine zu machen.





Für Bass ist es praktisch ausgeschlossen, in Russland ein Zuhause zu finden. Er ist nun einmal kein Rassehund, gleicht rein optisch hundert anderen und zählt mit seinen 7 Jahren zwar noch nicht zu den Senioren, fällt jedoch in Russland bereits unter die Kategorie "zu alt". Daher haben seine Betreuer uns gebeten, für diese liebe, unschuldige Hundeseele ein schönes Zuhause zu finden, in dem er in Ruhe ankommen und die Welt kennen lernen darf.  Bass würde sich sehr über eine sportlich aktive Familie freuen, denn er besitzt zwar ein freundliches, ausgeglichenes Gemüt, ein Couchpotatoe ist er jedoch nicht. Für größere Kinder (ab 10 Jahre) könnte er sicher der beste Freund und Spielgefährte werden. Eine souveräne Hundedame als Kameradin wäre ebenfalls schön, ist aber durchaus keine Voraussetzung. Ob Bass mit Katzen leben kann, können wir leider nicht zuverlässig testen.


Vielleicht sind gerade Sie es, der oder die Bass die Chance seines Lebens geben möchten, damit er nicht - wie leider so viele seiner Mitgefangenen – irgendwann einsam und unbeachtet im Shelter ein völlig sinnloses Leben beschließen muss!



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Nickname 28.06.2022, 18.35 | (0/0) Kommentare | PL

MEHR ALS NUR EIN BESONDERER NAME



Filya


- ein besonderer Name für einen besonderen Hund, in dessen Lebenslauf sich so viele Attribute finden, die versuchen, den bildschönen Rüden treffend zu beschreiben.


FILYA zeigt sich klug und ausgeglichen. Sein Auftreten ist voller Würde und Selbstvertrauen. Stets neugierig, möchte er immer alles erkunden und untersuchen. In ihm wogt ein Meer aus positiven Gefühlen, er ist allzeit gut gelaunt und freut sich wie ein Schneekönig, wenn sich jemand mit ihm beschäftigt.


Ein fröhlicher, unglaublich liebevoller Hund, freundlich zu Mensch und Artgenossen. Kontaktfreudig, aufgeschlossen, der Inbegriff eines Begleithundes, eines wertvollen Familienmitgliedes.


Äußerlich sieht man Filya seine Schäferhundahnen an, ein wunderschöner Hund mit einem ebensolchen Charakter. Er ist sehr menschenbezogen, liebt es, spazieren zu gehen, wobei er einwandfrei an der Leine läuft, und gestreichelt zu werden.


Leider hat dieser Traumhund bisher noch nicht das große Los gezogen, welches er so sehr verdient. Filya, der im Jahr 2012 geboren wurde, lebt im Shelter Kozhuhovo nahe Moskau. Hier fristet er seit April 2019 sein Dasein, als einer von 3000.


Filya hat, wie all die anderen Hunde auch, nur einmal pro Woche für eine kurze Stunde die Gelegenheit, sein wunderbares Wesen zu zeigen, wenn die freiwilligen Betreuer ihre Schützlinge im Shelter besuchen. Sie geben dafür ihre Freizeit her, versuchen, den Hunden ihr schweres Los ein wenig erträglicher zu machen und ihnen wenigstens ab und zu etwas Liebe und Aufmerksamkeit zu schenken.


Filya lebt für diese kurzen Momente, für die Ahnung davon, wie es wäre, zu einem eigenen Menschen, oder sogar einer Familie zu gehören. Dann blüht er auf, genießt jede Zuwendung und Zärtlichkeit. Dann darf er sich bewegen, mit den anderen Hunden toben, spielen un den heiß ersehnten Kontakt zu den Betreuern haben. Dann darf er Hund sein.




Wenn die Zeit um ist, geht Filya, der sonst seinen Betreuern aufs Wort gehorcht, nur sehr widerwillig zurück in seinen kleinen Außenzwinger. Er hasst es, eingesperrt zu sein, zumal es sich die dreieinhalb Quadratmeter mit mehreren Leidensgefährten teilen muss. Es ist eng, kalt und einsam. Der einzigen Schutz vor Wind und Wetter bietet eine Holzhütte, in welche jedoch immer nur ein Hund Unterschlupf findet. Um ihn herum der unerträgliche Lärm von 3000 Hunden, die ihre Verzweiflung zum Himmel bellen, ohne jemals gehört zu werden.




Filya wurde kam mit einer alten Verletzung ins Shelter gebracht. Seine linke Vorderpfote war zweifach gebrochen und schlecht wieder zusammen gewachsen. Sie wurde im Shelter operiert und es wurde eine Platte eingesetzt. Nachdem alles gut verheilt war, wurde die Platte wieder entfernt, es blieb nur eine Narbe zurück. Filya kann die operierte Pfote voll belasten und benutzen. Nur manchmal hebt er sie leicht an, um sie zu schonen.




Für Filya wird es nun höchste Zeit, diesen unwirtlichen Ort zu verlassen und sein neues, eigenes Zuhause zu finden. Dabei wollen wir ihm gern behilflich sein. Da er optisch zwar wunderhübsch, aber nicht sonderlich auffallend ist, wird er in Russland auch aufgrund seiner Größe kaum Chance auf Vermittlung haben. Wer jedoch einen absolut wunderbaren Hund mit einem großartigen Charakter sucht, sollte dem hübschen Rüden unbedingt eine Chance geben. Er wird es tausendfach danken und seinem Menschen ein treuer, ergebener Begleiter werden. Natürlich wird etwas Zeit und Geduld benötigen, um das bisher Erlebte zu verarbeiten und zu vergessen. Wir suchen für Filya, wie für alle unsere Hunde, ausschließlich eine Endstelle.



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https://www.facebook.com/ProCanesEtEquos (Ulrike Worringer)

Nickname 28.06.2022, 18.34 | (0/0) Kommentare | PL

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ÜBER MICH:Geboren vor 66 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.
Verheiratet mit dem besten aller Ehemänner und glückliches Frauchen von neun allerliebsten Fellnasen.





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