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HARIBO - DAS MÄRCHEN VOM KLEINEN HELDEN MIT DER ZERBROCHENEN KETTE

Haribo
Rasse: Mischling
Geschlecht: Rüde
Geboren:12.2018
Schulterhöhe: 40 cm


Leider fürchtete Haribo sich sehr vor Gewitter. Als der Donner das erste Mal über ihm krachte, floh er angsterfüllt aus dem Garten. Man fing ihn wieder ein und legte den kleinen Kerl an eine Kette. Sie hielt ihn fest, wo er doch Schutz gebraucht hätte. Monate verbrachte er so angebunden; ein Hund, der zuvor im Haus gelebt hatte, der Nähe, Stimmen und Bewegung kannte. Nun stand er still, Tag für Tag und Nacht für Nacht; so lange, bis Stress und Einsamkeit so unerträglich wurden, dass das zierliche Hündchen versuchte, die Kette durchzubeißen. Seine Zähnchen sind heute fast vollständig abgeschliffen; ein trauriges Andenken an die Zeit, als niemand sich seiner erbarmte und keiner kam, um ihn zu befreien. Er verlor in diesen Monaten zwar nicht sein freundliches Wesen, nicht seine Freundlichkeit, aber er verlor etwas anderes: das Gefühl von Sicherheit und das Vertrauen in uns Menschen.


Irgendwann fiel ein kleines bisschen Sternenstaub auf das Häufchen Unglück; gerade genug, um jemandem den Weg zu dem armen, angeketteten Kerlchen zu zeigen. Haribo durfte gehen, aber sein Weg war kein gerader. Er führte ihn zunächst in eine Pension, dann auf eine Pflegestelle, die ihn eigentlich behalten wollte - und dann doch wieder Abschied und wieder kein Zuhause. Trotz allem ist Haribo geblieben, wer er immer war: ein anhänglicher Hund, der Nähe sucht und sich an seine(n) Menschen binden möchte, der aber gelernt hat, vorsichtig zu sein. Er ordnet sich unter, nimmt den Maulkorb beim Tierarzt hin und lässt doch erkennen, wie sehr ihn die Einsamkeit geprägt hat. Mit anderen Hunden versteht Haribo sich grundsätzlich gut, egal ob, Rüde oder Hündin, ob groß oder klein. Er läuft brav an der Leine, hat eine hübsche, lange Rute und noch etwas, das man ihm nie nehmen konnte: seine Lebensfreude und seinen Spaß am Autofahren.


Nun
wartet das Märchen vom kleinen Hund Haribo noch auf sein glückliches Ende; mit
einem Menschen, der ihn nicht wieder ankettet, ihm aber das Vertrauen zurückgibt
und seine Sehnsucht nach Liebe und Geborgenheit stillt.

Möchten Sie dieser Mensch, diese Familie für unseren Haribo sein? Dann melden Sie sich bitte möglichst schnell bei seiner Vermittlerin. Vielen, lieben Dank!
Sabine Wojtok
ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin
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0172-83 49 335
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SUTTON - VON 0 AUF 100 IN…?

Sutton
Rasse: Mischling
Geschlecht: Rüde
Geboren: 05.2020
Schulterhöhe: 55 cm
Ganz klein und möglichst unsichtbar macht sich der vierjährige, kastrierte Sutton, als ihn die italienischen Tierschützer das allererste Mal besuchen dürfen. Der so liebe, aber schüchterne und verängstigte Hundemann kann ja nicht ahnen, dass diesmal ganz besondere Menschen zu ihm kommen. Schließlich kennt er bisher nur das grobe Personal, das im Canile gleichgültig und ohne Mitgefühl seine Arbeit verrichtet. Da gibt es schon mal einen Schlag mit der Schaufel oder es setzt einen heftigen Fußtritt, wenn ein Hund es nicht mehr schafft, rechtzeitig auszuweichen.
Seit über einem Jahr fristet der sanfte Sutton nun schon seinen eintönigen Alltag an diesem trostlosen Ort; eingesperrt auf ein paar wenigen Quadratmetern im kahlen Betonzwinger ohne Bewegung, ohne Beschäftigung und ohne jede menschliche Zuwendung.

Doch die freundlichen Tierschützer kommen niemals zu den armen Seelen in die Zwinger, ohne wenigstens das mitzubringen, was ihnen von den Lagerbetreibern gnädigst gestattet wird: ein Fünkchen Hoffnung. So begrüßen sie Sutton mit den Worten: "Klopf, klopf, hier kommt der Mut! Nun hat die Angst bald nichts mehr zu melden!" Sutton legt den Kopf schief, schaut die netten Besucher offen mit seinen hübschen, braunen Knopfaugen an und scheint zu antworten: "Jetzt habe ich gleich ein Prozent Mut, und wenn ihr mir helft, schaffe ich die anderen neunundneunzig sicher auch!"


Und
wirklich - mit etwas ruhiger Ansprache gelingt es den Tierschützern, Suttons
Aufmerksamkeit und sogar eine Prise Vertrauen von ihm zu gewinnen. Sie
beschreiben ihn als einen Hund, der mit uns Menschen bisher wohl noch keine
angenehmen Erfahrungen gemacht hat. Trotzdem schimmern in seinen Augen durchaus
Neugierde, Freundlichkeit und sogar ein bisschen Schalk. Sutton teilt sich die
kalte, ungemütliche Box mit Jerrika und Magee und ist der aufgeschlossenste von
den Dreien. Er lässt sich ohne Abwehr streicheln, kann es zwar noch nicht so
recht genießen, hat nun aber eine Idee – dass nämlich dieses eine Prozent mehr
an Mut ihm helfen wird, seine Angst zu überwinden, damit er bei lieben,
geduldigen und verständnisvollen Menschen ein neues, hundgerechtes Leben
beginnen kann.

Verehrte
Leserinnen und Leser, aus unserer Erfahrung wissen wir, dass gerade die anfangs
vorsichtigen und besorgten Hunde sich besonders eng an ihre(n)
Lieblingsmenschen anschließen und zu treuen, anhänglichen Begleitern werden. Sutton
braucht nur jemanden wie Sie, der ihn ermutigt und sein Selbstvertrauen stärkt;
denn Mut ist das Aus für die Angst!
Sabine Wojtok
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GEA - EIN HAUCH VON HERZ

Gea
Rasse: Mischling
Geschlecht: Hündin
Geboren: 09.2022
Schulterhöhe: 54 cm
Hallo, liebe Tierfreundinnen und -freunde!
Wisst Ihr, ob es viel mehr Hunde als Menschen gibt? Weil, wenn es andersherum
wäre, dann hätte doch jeder Hund ein Zuhause und dürfte sich versorgt und
geborgen fühlen. Ich habe leider keines und Ihr könnt Euch sicher denken, wie
ich mich fühle. Ganz allein auf mich gestellt habe ich meine Welpchen geboren,
in einer Gegend, die man bestenfalls als Wüste bezeichnen kann; es ist das
Death Valley der streunenden Hunde!

Eine liebe Tierschützerin, die gerade auf dem Weg zum Tierarzt war und dabei mit einer Kollegin telefonierte, sah zwei kleine Hundebabies am Straßenrand nach Futter suchen. Sie ist sofort an die Seite gefahren, ausgestiegen und meinen kleinen Mädels, Gin und Grappa, nachgeschlichen zu dem Versteck, in dem wir uns vor der Welt und ihren Gefahren verborgen hatten. Dort hat sie dann auch mich und mein Baby, den Buben Guinness, gefunden. So schnell wie möglich kam ihre Freundin ihr zu Hilfe, um uns einzufangen. Ich hatte eine Heidenangst vor ihnen, aber mein Hunger war größer, so dass ich mich zuletzt doch schnappen ließ. Meine Welpchen waren sehr schwach und ausgemergelt und leisteten keinen Widerstand.


Die ersten Tage hatten wir schreckliche Angst vor
den Menschen und der neuen Umgebung. Aber wir merkten schnell, dass uns bei der
Tierschützerin in ihrer kleinen Auffangstation kein Leid geschieht. Ich war
glücklich zu sehen, wie meine Kinder jeden Tag mehr an Gewicht zunahmen,
neugierig ihre Umgebung erkundeten und sich von der Tierschützerin behandeln
und nur allzu gern füttern ließen.


Ich selbst bin eine noch sehr junge, schneeweiße Hündin, bescheiden und vom Leben nicht verwöhnt. Es war ein Wunder, dass ich in der ungastlichen Gegend überleben und noch dazu meine Welpchen säugen konnte. Ob der große Hundeengel wohl auch für mich noch ein Wunder übrig hat? Wem darf ich vertrauen und mein treues Herz zu Füßen legen?
Mit dieser Frage grüßt Euch die Gea

******************************
Liebe Leserinnen und Leser! Während andere Hunde glücklich in ihr neues Zuhause reisen, bleibt Gea zurück; immer wieder, Jahr für Jahr. Sogar ihre Welpen, die sie unter erbärmlichsten Bedingungen liebevoll aufgezogen hat, sind inzwischen alle vermittelt und in Sicherheit. Nur Gea wartet weiter im Schatten, leise und ungesehen.

Bei der Tierschützerin, die sich täglich liebevoll um sie kümmert, hat Gea bereits kleine Fortschritte gemacht: In ihrer Nähe bleibt sie ruhig und entspannt, während sie sich bei ihr fremden Menschen eher zurückzieht. Das zeigt, dass dass sie sich nach Vertrauen und Sicherheit sehnt. Dabei drängt sie sich niemandem auf. Sie fordert den Platz nicht ein, den sie so sehr verdient hätte, sondern hofft still, dass ihn jemand ihr eines Tages anbietet.

Wären Sie bereit, der sanften, wunderschönen Gea die Zeit zu
geben, die sie benötigt, um Vertrauen zu fassen? Möchten Sie für sie da sein,
weil ihr Schicksal Sie berührt und Sie erkennen, welch kostbarer Schatz sich hinter
ihrer Scheu verbirgt? Dann melden Sie sich bitte bei ihrer Vermittlerin.
Vielen, lieben Dank!
Daniela Koenemann
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0176 - 24 63 36 19
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Daniela.Koenemann@pro-canalba.eu
06.03.2026, 21.09 | (0/0) Kommentare | PL
SIGRID - DAS SCHICKSAL IST WANKELMÜTIG

Sigrid
Rasse: Mischling
Geschlecht: Hündin
Geboren: 12.2022
Schulterhöhe: 50 cm
Am 26. Oktober 2024 wendete sich Sigrids Schicksal; nicht zum Guten, denn es verschlug die kleine Hündin gnadenlos in ein Canile, ein italienisches Hundelager. Der Satz "Zum Leben zu wenig, zum Sterben zuviel" bekommt dort eine schreckliche Bedeutung: Die Tiere, die bis auf wenige Glückliche, für immer in ihrer Betonbox eingesperrt sind, erhalten von allem nur soviel, dass sie gerade noch am Leben bleiben. Das Futter ist so schlecht, dass es nur den Magen füllt, aber nie wirklich satt macht; frisches Trinkwasser ist ein seltener Luxus, und ein Tierarzt kommt nie, mag einer der Hunde auch sterbenskrank sein. Mit dem Geld, welches der Staat für die Unterbringung der Hunde zahlt, füllen die Canilebetreiber sich die Taschen.

Aber nun hat Sigrid, die sich ihre kahle Zelle einträchtig mit Lotmar teilt, ihr Los ein klein wenig in die eigenen Pfoten genommen. Denn als Tierschützern einer ihrer raren Besuche im Hundegefängnis gewährt wurde, zeigte sie sich als besonders liebes Mädchen. Bitte, lesen Sie selbst, was uns die Tierfreunde über sie erzählten:

"Auf den ersten Blick scheint Sigrid eher eine stille Beobachterin zu sein. Sie gehört zu den Hunden, die nicht laut nach Aufmerksamkeit verlangen, sondern lieber abwarten und sich langsam annähern. Menschen gegenüber zeigt sie sich leicht unsicher. Dabei ist sie aber sanft, gutmütig und lässt sich anfassen, wenn man ihr mit Ruhe und Geduld begegnet.

Hinter ihrer anfänglichen Zurückhaltung verbirgt sich ein feines, sensibles
Wesen, das einfach nur einen sicheren Rahmen braucht, um Vertrauen aufzubauen.
Hat sie diesen gefunden, wird sie sich Stück für Stück öffnen und ihre weiche,
anschmiegsame Seite zeigen.

Sigrid stellt keine Forderungen. Sie macht keinen Lärm. Sie steht einfach da, lässt Nähe zu, nimmt Berührungen an - wie ein vorsichtig begonnenes Gespräch, bei dem sie erst einmal zuhört. Mit Rüden und Hündinnen kommt sie zurecht, freundlich und unauffällig. Das Draußen kennt sie nur aus Erzählungen anderer."

Im rauen Takt des Hundelagers - zwischen
Betonwänden, Gitterstäben und dem verzweifelten Bellen anderer Vierbeiner -
bleibt Sigrid eine gleichbleibende Größe, wie eine Kerze, die stetig ein warmes
Licht abgibt. Ihren kargen Zwinger teilt sie jetzt mit Nalthea und Grigor. Das
Lager ist ein Ort, an dem Schicksale willkürlich zusammengeworfen werden und wo
jeder an jedem Tag nach Zuwendung hungert. Trotzdem trägt Sigrid in sich eine
zarte Würde, die sich nicht aufdrängt, sondern sanft um Aufmerksamkeit bittet.

Diese wunderbare Hundeseele darf einfach nicht an diesem dunklen, schmutzigen Ort verkümmern. Sollten Sie daher einen Hund suchen, der nicht laut ruft: Hier bin ich!, sondern bescheiden fragt: Darf ich auch?, dann werden Sie in Sigrid eine besonders treue Gefährtin finden. Die sanfte Hündin wartet nur darauf, entdeckt und geliebt zu werden - von jemandem wie Ihnen mit Geduld, Herz und einem offenen Ohr für die leisen Töne.
Margot Wolfinger
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Margot.Wolfinger@pro-canalba.eu
04.03.2026, 18.27 | (0/0) Kommentare | PL
CAROLITA - GRAUES SCHNÄUZCHEN, HELLER BLICK

Carolita
Rasse: Mischling
Geschlecht: Hündin
Geboren: 2014
Schulterhöhe: 63 cm
Am 4. Oktober 2019 fielen die Kerkertüren hinter Carolita ins Schloss. Damals war die mittelgroße Hundedame fünf Jahre alt, schlank und rank mit weichem, glänzendem Fell. Heute - mehr als sechs endlos lange Jahre später - ist unsere hübsche Carolita wegen des miserablen Futters, das fast nur aus Getreide und irgendwelchen Abfällen besteht und zwar dick, aber nie wirklich satt macht, außerdem natürlich wegen der fehlenden Bewegung ein wenig fülliger geworden. Ihr Zwinger misst ja gerade einmal vier bis fünf Quadratmeter und einen kleinen Spaziergang gibt es nur, wenn es den Tierschützern gnädig gestattet wird, die Hunde zu besuchen. Auch ihr Schnäuzchen zeigt bereits einen leichten Grauschimmmer. Aber der helle Blick aus ihren Bernsteinaugen, welcher den Betrachter oder die Betrachterin direkt ins Herz trifft, ist noch immer derselbe.

Für Carolita wird es allerhöchste Eisenbahn, dass sie ihr Gefängnis verlassen und für die Zeit, die ihr noch bleibt, ein Leben führen darf, dasdiesen Namen auch verdient. Wie gern möchte sie für ihre letzten Jahre endlich Hund sein: Spaziergänge unternehmen an der Seite ihrer/ihres Menschen, mit Liebe und Zärtlichkeit überschüttet werden und überschütten, vielleicht noch das eine oder andere Kommando lernen und zeigen dürfen, wie wunderbar sie trotz des Mangels an Gelegenheit an der Leine läufen kann; auf einer weichen Decke schlafen und ordentliches Futter erhalten. Auch ein Leckerlie von Zeit zu Zeit würde ihr herrlich schmecken.

Schon seit einer halben Ewigkeit ist Carolita eingesperrt in einer trostlosen Einöde aus Beton und Gitterstäben, ohne jede Abwechslung oder Ansprache. Nur alle Jubeljahre einmal dürfen die mit uns befreundeten Tierschützer sie besuchen. Für einen viel zu kuzen, dafür aber umso wertvolleren Moment darf sie dann mit ihnen nach draußen auf die Wiese. Die Tierschützererzählen uns dann immer, was für eine bildschöne, eindrucksvolle Hündin sie sei, die schon recht ordentlich an der Leine laufe. Sie orientiere sich am Menschen, sei anhänglich, aufmerksam und lerneifrig. Mit Hündinnen verstehe sie sich weniger, mit Rüden grundsätzlich schon; da käme es, wie bei uns auch, auf die Sympathie an. Carolita sei zutraulich und gesellig. Anscheinend konnte sie sich, allen Widrigkeiten zum Trotz, über die ganzen freudlosen Jahre hinweg das Grundvertrauen in die Menschen bewahren.

Für Carolita hat bereits der Spätherbst ihres Lebens begonnen. Ihr bleibt nicht mehr viel von dem, was wir Leben nennen. Wir sind Carolitas einzige Chance und Hoffnung, dass sich für sie eines Tages die Gefängnistore öffnen und sie in einen der weißen Transporter einsteigen darf, der sie zu ihrem/ihren weltbesten Menschen bringen wird. Bitte helfen Sie uns, dieses kleine Wunder für sie wahr werden zu lassen.

Können Sie sich ein Leben mit Carolita vorstellen, haben Sie schon Hundeerfahrung, ausreichend Platz und auch einen Garten, dann melden Sie sich bitte schnellstmöglich bei Carolitas Vermittlerin. Sollten Sie selbst zurzeit keinen Hund aufnehmen können, dann verbreiten Sie bitte Carolitas Geschichte in Ihrem privaten Umfeld, Ihren sozialen Medien. Gemeinsam haben wir schon viele Hunde gerettet, gemeinsam schaffen wir es auch für Carolita. Unser und narürlich Carolitas Dank ist Ihnen gewiss!
Simone Leitenbauer
ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin
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0160 -14 43 169
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Simone.Leitenbauer@pro-canalba.eu
03.03.2026, 20.49 | (0/0) Kommentare | PL
STANWICK - WENN WARTEN ALLES IST

Stanwick
Rasse: Mischling
Geschlecht: Rüde
Geboren: 06.2015
Schulterhöhe: 49 cm
Ein Rückblick
April 2022. "Ich freue mich schon! Bis bald!" Endlich -, nach sieben langen Jahren, die Stanwick im im italienischen Hundelager eingesessen hatte, vergessen und nahezu unsichtbar; nach sieben trostlosen Jahren, in denen er zwar existiert, aber nicht gelebt hatte -, wurde er im April 2022 gesehen. Ein Text mit einem Foto erschien, und ein Versprechen wurde gegeben: "Bis bald!" Damals war Stanwick sieben Jahre alt. Sein gesamtes Dasein hatte er im Betonzwinger zugebracht, jetzt sollte sein Leben beginnen. Stanwick wartete.

2023. Ein Jahr auf der Vorstellungsseite war vergangen, ohne dass "bald" gekommen wäre. Stanwick war acht Jahre alt und hatte jedes einzelne davon im Asyl verlebt, ohne jemals auch nur einen einzigen Tag gelebt zu haben. Aber er wartete weiter, weil er dem Versprechen glaubte und weil jemand "Bis bald!" zu ihm gesagt hatte. Das musste doch etwas bedeuten, oder? Andere Hunde wurden schließlich auch abgeholt, für sie öffneten sich die Gefängnistüren, ihre Namen wurden aufgerufen. Nur sein Name war nie dabei. Aber Stanwick wartete weiter, weil "bald" doch irgendwann kommen musste.

2024. Zwei Jahre gab es nun schon Stanwicks Inserat. "Bald" hattte sich noch nicht blicken lassen. Stanwick zählte inzwischen neun Jahre, und sein Körper begann zu altern; nicht sanft und würdevoll nach einem erfüllten Hundeleben, sondern ungenutzt und leer auf hartem, schmutzigem Beton anstatt auf einer weichen Decke. Stanwick wartete noch immer, mittlerweile ängstlich und regungslos. Die neun Jahre hinter Gittern hatten ihn gelehrt, dass Bewegung nichts bringt und Hoffnung vergebens ist. Trotzdem wartete er geduldig weiter, denn da war immer noch dieses Versprechen, zwei Jahre nach "Bis bald".

2025. Nach
drei Jahren auf der Vereinsseite stand fest: "Bis bald" war eine Lüge und der
Blick des zehnjährigen Stanwick hatte sich verändert. Wo es früher, nach den
ersten sieben Jahren, noch den Funken einer kleinen, zerbrechlichen Hoffnung
gegeben hatte, war jetzt nur noch Leere; seine Angst größer, sein Fell stumpf,
seine Bewegungen steif. Er teilte sich seine Box mit anderen Hunden, ob Rüden
oder Hündinnen, das war ihm egal. Er blieb unbeweglich stehen, wenn ab und zu
einmal Menschen kamen. An der Leine laufen mochte er auch nicht; wohl hätte er
es gekonnt, aber zehn Jahre in Haft hatten jede Freude und jeden Mut in ihm
zerstört.
März 2026. Fast
vier Jahre sind seit "Ich freue mich schon! Bis bald!" vergangen. Stanwick
ist elf Jahre alt geworden, ohne auch nur einmal etwas von der Welt außerhalb
seiner stumpfsinnigen Betonwände und Gitterstäbe gesehen zu haben. Das ist
grausam und ungerecht, es ist Verrat am Leben. Und Stanwick wurde gleich zweimal
bestohlen. Denn im April 2022 keimte Hoffnung auf, als er zum ersten Mal
gesehen wurde und man ihm versprach: „Bis bald! Können Hunde glauben? Stanwick
jedenfalls tat es. Nach sieben Jahren der Dunkelheit glaubte er an das Licht. Doch
es folgten weitere vier Jahre Dunkelheit.

Wissen Sie, was fast noch schlimmer ist, als in Vergessenheit zu geraten? Gesehen zu werden und dann trotzdem unsichtbar zu bleiben. Ein Versprechen zu erhalten und dann zu erleben, wie es bricht. Hoffnung zu spüren und dann zuzusehen, wie sie stirbt. Stanwick ist heute ein elfjähriger Senior. Während die Zeit unaufhaltsam weiterlief, stand er still in seinem Gefängnis und wartete.
Und jetzt?
Stanwick wird sterben. Vielleicht nicht heute und nicht morgen, aber in
absehbarer Zeit. Hunde leben nicht ewig und Stanwicks Uhr läuft ab. Er wird dies
Welt verlassen, ohne je gelebt zu haben. Er wird gehen, ohne dass jemand für
ihn gekommen wäre. Alles, was ihm bleibt, ist ein gebrochenes Versprechen.

Es sei denn, Sie halten es. Nicht das ursprüngliche Versprechen, aber ein neues und echtes. Mit Ihrer Hilfe kann "Bis bald" immer noch wahr werden; vier verlorene Jahre später, aber nicht zu spät für Stanwicks letzte Jahre.
Sabine Wojtok
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02.03.2026, 17.06 | (0/0) Kommentare | PL
BENOIT - NACHTRAG: DIE ZEIT LÄUFT AB

Benoit
Rasse: Labradormischling
Geschlecht: Rüde
Geboren: 08.2023
Schulterhöhe: 66 cm
25/11: Jedem, der Benoit zum ersten Mal sieht, fällt sofort sein Blick auf: helle, warme Augen, die so viel erzählen: von Enttäuschung, Hoffnung und dem unbändigen Wunsch, endlich gesehen zu werden. Seit zwei Monaten sitzt er eingesperrt in einem der kahlen Betonboxen eines schlimmen Caniles, in welchem sein einziger Lichtblick Olena ist, mit der er sich friedlich den Zwinger teilt. Dieser düstere Ort ist wahrlich nicht fürs Leben eines jungen Hundes gemacht.

Benoit zählt erst ungefähr zweieinhalb Jahre; ein
stattlicher, schneeweißer Hundebub mit unbekannten Wurzeln. Weit wichtiger als
seine Herkunft ist jedoch sein Wesen: Er wird als unglaublich gefühlvoller,
kontaktfreudiger und menschenbezogener Hund beschrieben, der sehnsüchtig nach
Nähe sucht und jede noch so kleine Zuwendung aufsaugt wie ein Verdurstender. Zu
lange wartet er schon und vermisst einen - seinen - Menschen. Soviel an Liebe
wie er braucht, soviel hat er auch zu geben.

So berichteten wir über Benoit im November des vergangenen Jahres. Seitdem hat sich etwas verändert, leider nicht zum Guten. Benoit hat sichtlich an Gewicht verloren. Er wirkt angeschlagen, sein Allgemeinzustand ist besorgniserregend. Die warmen, hellen Augen, die so viel erzählten, sprechen jetzt vor allem von Erschöpfung. Leider wurde Benoit inzwischen positiv auf Leishmaniose getestet. Zwar ist die Krankheit unheilbar, sie lässt sich aber mit einem kostengünstigen Medikament in der Regel problemlos in Schach halten. Ohne Behandlung führt sie jedoch früher oder später unweigerlich zum Tod.

In diesem Hundelager gibt es weder eine
tierärztliche Betreuung oder Behandlung, noch eine lebensrettende, tägliche
Tablette. Benoit stirbt - aber nicht, weil es keine andere Lösung gäbe, oder
weil eine Therapie zu teuer und zu aufwändig wäre; sondern einzig und allein,
weil er in diesem Hundegefängnis niemandem genug wert ist, um ihm täglich eine einfache,
preiswerte Tablette zu verabreichen.

Benoits heller, warmer Blick hofft noch immer, aber
er wird schwächer, er baut immer mehr ab. Die Krankheit frisst sich durch
seinen Körper, während er in seinem Zwinger sitzt und auf Menschen wartet, die
nicht kommen. Das ist kein erfundenes Drama,
das ist die Wirklichkeit, die jetzt, in diesem Augenblick passiert. Seine Uhr
tickt unaufhaltsam, Benoit rennt die Zeit davon.

Bitte, wenn Sie es irgend ermöglichen können, seien Sie der Mensch, dem Benoit genug wert ist; bevor aus "schwächer" "zu schwach" und aus "drängend" "zu spät" wird. Benoit hat nicht mehr viel Zeit und er hat nur Sie. Vielen, lieben Dank!
Margot Wolfinger
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Margot.Wolfinger@pro-canalba.eu
01.03.2026, 19.38 | (0/0) Kommentare | PL
SILKE - EINE STREUNERIN WILL HEIM

Silke
Rasse: Mischling
Geschlecht: Hündin
Geboren: 12.2015
Schulterhöhe: 45 cm
Die gute Nachricht zuerst: Silke, unsere etwa zehnjährige Jagdmischlingshündin sowie Sandorah, Sady, Salvina und Sajoscha (ihre vier Babys, drei Mädchen und ein Junge) wurden von einer Tierschützerin gerettet und befinden sich in Sicherheit. Es geht ihnen gut, sie sind alle gesund und munter. Letzteres gilt besonders für die vier Kleinen; Silke geht, ihrem Alter entsprechend, alles ein wenig gemächlicher an.

Die schlechte Nachricht: Sehr viel an Leid, sowohl für Silke als auch ihre
unzähligen verschwundenen Welpen, hätte verhindert werden können, wenn die
Menschen nicht nur etwas gesehen, sondern auch gehandelt hätten. Leider
wiederholt sich dieses Muster im Tierschutz nur allzu oft: Entweder man sieht
hin, erkennt den Missstand, unternimmt aber nichts. Oder man sieht nicht hin,
schaut einfach weg…

Menschen haben Silke jahrelang zugesehen, wie sie sich - meistens trächtig - irgendwo in der italienischen Einöde durchschlug und ihre Welpen mutterseelenallein zur Welt brachte. Was mit ihnen geschah, lässt sich nicht mit Gewissheit sagen. Vielleicht wurden die Kleinen von anderen Tieren gefressen, oder sie wurden überfahren. Jedenfalls sind alle verschwunden, bis auf die vier oben genannten Glückspilze. Denn eines Tages im Oktober 2025 rief eine Polizistin die mit uns befreundete Tierschützerin an: In einem Holzstapel habe eine Hündin geradeWelpen geboren, ob sie nicht bitte kommen und die Tiere abholen könne. Das tat unsere Freundin und brachte Silke nebst ihren vier kleinen Mäuschen in ihr Refugio.


Dort hat sich das Quintett inzwischen gut erholt. Wie
wir hören, ist Silke eine ganz wunderbare Mutter, die sich liebevoll um ihre Kleinen
kümmert. Anfangs noch ein wenig schüchtern, scheint sie verstanden zu haben,
dass ihr nun nichts Böses mehr droht. Zu unserer Freundin hat sie bereits
Vertrauen gefasst, bei ihr fremden Menschen braucht sie dafür noch Zeit. Die
tapfere Hündin hat auch schon gelernt, recht ordentlich an der Leine zu laufen;
so richtig begeistert ist sie davon allerdings noch nicht. Silke hat eine kurze
Rute, die so angeboren sein könnte. Vielleicht hat sie diese aber auch in einem
Kampf eingebüßt, oder sie wurde ihr von Menschenhand gewaltsam abgeschitten.

Bei Hunden wie Silke, die nachweislich fast ihr
ganzes Leben als Streuner auf der Straße verbracht haben, fragen wir uns oft,
ob wir den Tieren einen Gefallen tun, indem wir sie einfangen und versuchen,
familientaugliche Vierbeiner aus ihnen zu machen. Nicht alle schätzen es, wenn
ihnen die gewohnte Freiheit genommen wird. Aber unsere liebe Silke ist ja schon
eine ältere Hundedame und so, wie ihre Milchleiste aussieht, gab es in ihrem
Leben kaum eine Zeit, zu der sie nicht trächtig war. Dass sie inzwischen
kastriert wurde, bedeutet für sie einen Fortschritt und eine große
Erleichterung. Sie genießt es allmählich, in
Sicherheit zu sein und sich nicht mehr ums tägliche Futter und einen vor
Fressfeinden und schlechtem Wetter geschützten Unterschlupf sorgen zu müssen.

Silke kennt und braucht nicht viel. In der Zuflucht zeigt sie sich sehr bescheiden und anspruchslos, so wird es auch in ihrem neuen, ihrem allerersten richtigen Zuhause - bei Ihnen?! - sein.

Falls Sie, liebe Leserin, lieber Leser, unsere hübsche Rehbraune bereits ins Herz geschlossen haben, melden Sie sich doch schnellstmöglich bei ihrer Vermittlerin. Damit aus Ihnen und Silke ein echtes Traumpaar wird, möchten wir Sie bitten, an folgendes zu denken: Die tapfere Seniorin hat ihr bisheriges Leben zwar unter schwersten Bedingungen, aber dennoch im Wesentlichen selbstbestimmt verbracht. Sie muss erst noch lernen, sich in eine Gemeinschaft mit Menschen einzufügen, und vielleicht weiß sie anfangs auch noch nicht alle Annehmlichkeiten zu schätzen, die Sie ihr bieten: ein weiches Körbchen, regelmäßige Mahlzeiten und Spaziergänge, immer frisches Wasser und was am wichtigsten ist, Verständnis, Zuwendung und Liebe. Sie bekommen, was Sie geben, tausendfach zurück!
Simone Horn
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25.02.2026, 20.37 | (0/0) Kommentare | PL
DEEPAK - DIE ANTWORT KENNT NUR DAS HERZ ALLEIN

Deepak
Rasse: Mischling
Geschlecht: Rüde
Geboren: 01.2015
Schulterhöhe: 55 cm
Juli 2025: Geschätzte Hundefreundin, geschätzter Hundefreund, sicherlich sind Sie nicht rein zufällig oder aus purer Langeweile hier auf der Seite von Deepak gelandet und lessen seinen Vermittlungstext. Wie ich hoffe, sind Sie auf der Suche nach einem vierpfotigen Begleiter und Freund fürs Leben. Sie haben Deepaks Foto mit dem fragenden Blick gesehen, sein Alter zur Kenntnis genommen und möchten nun etwas mehr über ihn erfahren, ja? Gern stelle ich Ihnen diesen liebenswerten Senior vor und teile mit Ihnen das Wenige, das wir über ihn wissen.

Der eher schüchterne, aber sehr umgängliche Deepak
dürfte ungefähr elf Jahre alt sein. Ein paar gute Jahre können noch vor ihm
liegen - allerdings nur, wenn er das riesige, kalte, lärmende Hundelager, in
welchem er seit dem Herbst 2024 eingesperrt ist, so bald wie möglich verlassen
und in ein liebevolles Zuhause bei gutherzigen, verständnisvollen Menschen
umziehen darf. Am besten zu Ihnen, was meinen Sie? Hätten Sie einen Platz frei
in Ihrer Wohnung und Ihrem Herzen für einen älteren Hundebuben, der bisher vom
Leben nicht verwöhnt wurde und eine Geschichte mitbringt, die nur er allein
kennt?

So, wie er sich bei den viel zu seltenen Besuchen den Tierschützern gegenüber verhält, scheint Deepak nicht ausschließlich schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht zu haben. Er sucht von sich aus ihre Nähe und lässt sich sehr gern streicheln. Dabei scheint er die ausgestreckte Hand als seltenes Geschenk zu betrachten und sein Stillhalten wirkt wie ein Dank, so als wüsste er: Seine Zeit läuft unaufhaltsam ab. Er saugt jedes Streicheln auf wie Sonnenstrahlen und bewahrt sie tief in seinem Herzen, damit es darin hell bleibt für die endlos langen Nächte im kalten, dunklen Zwinger. Für Hunde wie ihn sind solche Augenblicke der Zuneigung wertvoller als jede Mahlzeit.

Seine wenigen Quadratmeter teilt er sich friedlich und einvernehmlich mit Pollard und Yvana. Die Hunde haben keine Wahl, mit wem sie auf engsten Raum zusammengesperrt werden und die Lagerbetreiber scheren sich nicht im Geringsten darum, ob sich die Tiere vertragen oder nicht. Leider enden diese Zweckgemeinschaften nicht selten mit schweren Verletzungen oder sogar tödlich, weil es in den viel zu kleinen Boxen für die Hunde keine Möglichkeit gibt, sich auszuweichen und es beim Kampf um das wenige Futter immer wieder zu Beißereien kommt.

************************

Februar 2026: Man sagt, Hunde denken nicht über Zeit nach; das ist eine Erfindung der Menschen. Aber wer wie Deepak sein eintöniges Leben im Lager zubringt, der lernt: Zeit ist etwas, das man fühlen kann. Sie tropft, sie verrinnt, sie verdunstet wie das letzte Wasser in einer Pfütze. Jeden Morgen beginnt sie von vorn, und Deepak liegt auf dem nackten Beton, den Kopf still auf den Pfoten, und hört ihr bei der Arbeit zu.

Hier in diesen bunkerähnlichen Anlagen gibt es
keine wechselnden Jahreszeiten, nur ein immerwährendes Auf und Ab zwischen
Kälte und Hitze, zwischen Licht und Dunkelheit. Und was von der Zeit übrigbleibt,
sind verpasste Augenblicke und vertane Chancen. Für Seniorenhunde wie Deepak ist jeder Tag ein
stiller Kampf gegen das Vergessenwerden. Sie wetteifern um einen Platz in den
Gedanken jener, die draußen leben. Wenn Hund hoffen können, dann hoffen
besonders die Älteren auf jemanden, der sie sieht und sie gerade noch
rechtzeitig aus dem grauen Trott von Lieblosigkeit und Vernachlässigung
befreit, bevor die Tage im Hundegefängnis ihre Träume für immer auslöschen.

Der liebe Deepak hat nur noch einen Wunsch, den letzten, den größten: Er will
nicht als bloßer Name auf einer Lagerliste enden, nicht als Nummer, die
irgendwann in einer Statistik auftaucht. Er wäre gern jemand, der von Herzen
vermisst wird, wenn er fehlt. Er träumt von einem Platz, an dem die Uhren
anders gehen, an dem Wärme und sanfte Berührung alltäglich sind und das Alter
nicht als Nachteil, sondern als Bereicherung angesehen wird.

Möchten Sie unserem Deepak diesen Wunsch erfüllen? Würden Sie die Zeit für ihn anhalten, wenigstens ein bisschen? Könnten Sie ihm ein Zuhause schenken, das für ihn die Welt bedeutet? Deepak wartet auf Ihre Antwort, und seine Zeitrechnung beginnt jetzt, weil Sie diesen Beitrag lesen.
Simone Leitenbauer
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22.02.2026, 19.10 | (0/0) Kommentare | PL
BAILOCH - HEREINSPAZIERT!

Bailoch
Rasse: Mischling
Geschlecht: Rüde
Geboren: 03.2021
Schulterhöhe: 56 cm


Die mit uns befreundeten Tierschützer beschreiben Bailoch als sanft und brav. Zwar wirkt er noch immer selbstbewusst; seine überschäumende Fröhlichkeit, mit der er anfangs jeden bezauberte, büßt er jedoch mehr und mehr ein, je länger seine Gefangenschaft dauert. Trotzdem bleibt er ein Hund mit der Haltung eines Zirkusdirektors, der weiß, wie man die Show am Laufen und das Publikum bei Laune hält, wenn in der Manege gerade alles zusammenbricht. Während die sanftmütige Eskie unauffällig ihre Rolle spielt und der scheue Fredrik sich unsicher in eine Ecke drückt, führt Bailoch ruhig, aber entschieden, die Regie.

Aber hier in dieser nur auf finanziellen Gewinn ausgerichteten Hundeverwahranstalt gibt es weder Bühne noch Manege und mit jedem weiteren verlorenen Tag verblasst Bailochs Glanz ein bisschen mehr. Bitte rufen Sie unsere Vermittlerin an und geben Sie Bailoch seine Bühne: ein Zuhause, in dem er zeigen darf, wer er ist - nicht nur eine Nummer in einer Box, sondern der Hauptdarsteller in Ihrem Leben. Bevor für ihn der letzte Vorhang fällt.Vielen, lieben Dank!
https://www.pro-canalba.eu/auslandstierschutz/herdenschutzhunde/
Daniela Koenemann
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19.02.2026, 20.06 | (0/0) Kommentare | PL
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Geboren vor 70 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.

