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Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag:

DAHIRA - …WERDE ICH DICH IM HERZEN TRAGEN



Dahira


Rasse: Schäferhund - Mischling

Geschlecht: Hündin

Geboren: 11.2023

Schulterhöhe: 58 cm

 

Meine liebe Dahira! Ich schreibe dir diesen Brief, damit du weißt, dass jemand an dich denkt; nicht an eine namenlose Hündin, die völlig schuldlos hinter Gittern sitzt, sondern an das, was du wirklich bist: eine kluge, sensible Seele mit viel zu viel Herz für diesen düsteren Ort. Ich weiß, in deinen Papieren steht, du wurdest am 01.11.2023 geboren. Mag sein, dass das stimmt; wir glauben aber, dass du doch ein wenig älter bist. In so einem Hundelager verliert die Zeit ohnehin ihre Bedeutung. Seit dem 8. November 2025 sitzt du dort ganz allein in deiner Zelle ein, ohne zu verstehen warum.




Wie dein früheres Leben aussah, wissen wir nicht. Aber die Narben an deinen Vorderbeinen erzählen eine traurige Geschichte von Erfahrungen, die kein Hund auf der Welt machen sollte. Mir sagen sie genug: Falls du jemals ein Zuhause hattest, dann war es mit Sicherheit kein gutes und keines, das diesen Namen verdient. Sonst müsstest du jetzt nicht dein Dasein fristen in diesem Kerker, der kein Erbarmen kennt. Irgendwann zerbricht jede Hundeseele an der Vernachlässigung und Lieblosigkeit, die hier den ewig gleichen Alltag bestimmen - erst recht eine junge Hündin, die so anschmiegsam, feinfühlig und gescheit ist wie du. Nur zu gern möchtest du dich unverbrüchlich an einen - deinen - Menschen binden und für immer sein Hund sein.




Als die Tierschützer dich besuchten, konntest du vor freudiger Aufregung kaum eine Sekunde stillstehen. Dein kluges Köpfchen arbeitet unaufhörlich, ebenso wie dein nach Bewegung hungernder Körper. Du willst verstehen und lernen. Du sehnst dich nach Nähe und Berührung, ohne dass man dich bedrängt. Wenn dir etwas zu viel wird, dann machst du das durch sanftes Knabbern deutlich - klar und direkt, wie es Hütehundeart ist. Ich weiß, dass man das als Problem betrachten kann; aber in einem richtigen Zuhause bei verständnisvollen Menschen wird schnell Vertrauen daraus. Es ist wie eine Sprache, die ihr gemeinsam lernt. Wenn ihr das Vokabular beherrscht, wird die Verständigung kinderleicht. Dann wirst du nicht mehr fortwährend nach Anregung und Beschäftigung suchen müssen, sondern du wirst aufblühen und zeigen, was für eine Traumhündin du bist.



Liebe Dahira, ich schreibe dir das alles, damit du weißt: Du bist richtig, genauso wie du bist. Nur der Platz, an dem du ausharren musst, ist falsch und es tut mir in der Seele weh, dich dort zu wissen: so voller Energie und bereit, einem Menschen dein mit Liebe prall gefülltes Herz zuzuwerfen – aber keiner ist da, der es auffängt.

Ich wünsche mir für dich jemanden, der deine Anhänglichkeit nicht für selbstverständlich hält, sondern als Geschenk annimmt und weiß, dass ein Schäferhund nicht einfach funktioniert, sondern sich tief und für immer bindet.




Bis wir diese(n) besonderen Menschen gefunden haben, werde ich dich im Herzen tragen.



Simone Leitenbauer

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Nickname 04.02.2026, 15.23 | (0/0) Kommentare | PL

GRIGOR - UND MANCHMAL GEHEN SIE KAPUTT




Grigor

Rasse: Mischling

Geschlecht: Rüde

Geboren: 12.2021

Schulterhöhe: 42 cm


Kleine Hunde haben im Lager so gut wie keine Chance. Sie werden übersehen, weil sie in der grauen Masse untergehen; und manchmal werden sie kaputtgemacht.

Im vergangenen Dezember wurde Grigor in eine andere Box umgesetzt. Es war ein willkürlicher Beschluss der Lagerbetreiber, ohne Blick auf den Hund und eine krasse Fehlentscheidung, die den kleinen Grigor um ein Haar das Leben gekostet hätte. Denn hier geriet er an einen Rüden, der ihn mehrfach angriff und ihn beharrlich daran hinderte, an das ohnehin viel zu knapp bemessene Futter zu kommen.


Erst als sein erbärmlicher Zustand nicht mehr zu übersehen war, nahm man ihn aus diesem Zwinger. Ich möchte anmerken, dass der andere Hund keineswegs bösartig oder von Naturaus aggressiv, sondern nur hungrig und verzweifelt war und wie all die vielen bedauernswerten Kreaturen in diesem Hundegefängnis ums nackte Überleben kämpfte.


Grigors kleiner Körper war ausgemergelt; außerdem hatte er eine schwere Verletzung am Körper davongetragen - so schlimm, dass die Bilder kaum auszuhalten sind. Ein solcher Zustand kommt nicht über Nacht, dennoch hatte im Lager niemand eingegriffen. 

Heute sitzt Grigor allein in einem Käfig; nicht aus Fürsorge, sondern nur um zu verhindern, dass von den Zuständen in der Hundeverwahranstalt allzu viel nach außen dringt. Für den keinen Grigor bedeutet es lediglich einen kurzenAufschub. Das Leid der Tiere spielt in diesen Lagern keine Rolle, hier geht es nur ums Geld. Zwar wird für Unterbringung und Versorgung gezahlt, doch wieviel - oder wenig – davon bei den Hunden ankommt, kontrolliert keiner.

Seit einigen Wochen
dürfen Tierschützer ihn manchmal kurz besuchen. Sie bringen ihm Futter mit und versorgen liebevoll seine Wunde. Sie bleiben ruhig bei ihm und geben ihm etwas, das im Lager sonst nicht vorgesehen ist: Verständnis, Zuwendung und Zeit.
Ganz langsam und zaghaft spricht Grigor darauf an. Er freut sich, wenn er die Menschen sieht und lässt sich schon leichter anfassen. Er zeigt, dass er kein hoffnungsloser Fall ist, sondern ein zutiefst verletzter Hund, der nur zu gern vertrauen möchte. Aber er bleibt weiterhin angespannt. Ein unerwartetes Geräusch, eine schnelle Bewegung und Grigor weicht sofort zurück. Sein schmächtiger Körper erinnert sich…

Die äußerlichen Wunden sind inzwischen beinahe verheilt und Grigor nimmt allmählich an Gewicht zu. Das ist allein diesen Besuchen zu verdanken und dem Umstand, dass endlich jemand hinsieht.

Uns bewegt die bange Frage: Was wird aus Grigor, wenn man ihn erneut in einen Zwinger steckt, in dem es nicht passt? Wenn er wieder zum Opfer wird und am Ende den Kürzeren zieht? Wenn diesmal niemand hinsieht und ihm im letzten Moment zu Hilfe kommt? Zugegeben, die Bilder seiner Wunde und des kleinen, geschundenen Körperchens sind nur schwer zu ertragen. Sie sollen es auch sein, denn sie zeigen, was passiert, wenn ein kleiner Hund keine Stimme hat und niemand hinschaut. Wie viele wie er verschwinden genau so leise und unauffällig, bis nichts mehr von ihnen übrig ist?

Grigor darf auf keinen Fall dorthin zurück, wo er fast zerstört worden wäre. Was er jetzt braucht, ist kein Mitleid, sondern ein Zuhause. Möchten Sie ihn gern aufnehmen und ihn Schritt für Schritt ins Leben führen? Dann sprechen Sie bitte möglichst bald mit seiner Vermittlerin. Vielen, lieben Dank!



 

Tanja Roth

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Nickname 03.02.2026, 15.41 | (0/0) Kommentare | PL

GRIGOR - KLEINER ANGSTHASE SUCHT GROSSES VERSTÄNDNIS



Grigor


Rasse: Mischling

Geschlecht: Rüde

Geboren: 12.2021

Schulterhöhe: 42 cm



Ein Hund, der seine enge, lieblose Welt im Kreis abläuft, als müsste er mit jedem Schritt die Ränder seines Vertrauens neu vermessen. In seinem tristen Zwinger, den Grigor sich mit Nalthea und Sigrid teilt, wirkt er wie ein stiller Wächter seiner eigenen Welt - aus dem Wunsch heraus, unversehrt zu bleiben; ein schüchterner Versuch, die Kontrolle zu behalten in einer Umgebung, die ihm kaum Gewissheit schenkt.

Seine Botschaften sind klar, wenn man genau hinschaut: In unserer Gegenwart wirkt Grigor angespannt. Fühlt er sich bedrängt, verhält er sich wie ein kleines Krokodil und zeigt durch Knurren an, dass ihm alles zu viel wird. Ein klares Signal: "Stopp. Hier ist meine Grenze." Wie eine gelbe Ampel bittet es um Rücksicht. Es ist die Stimme eines Hundes, der gelernt hat, sich selbst zu schützen, weil Vertrauen ihm früher einmal gefährlich erschien.




Wir möchten ehrlich sein: Grigor ist kein 'einfacher' Hund. Aber er ist auch kein hoffnungsloser Fall. Er ist einfach ein Hund, der seine eigene Zeit braucht und jemanden, der ihn genau so nimmt, wie er ist. Im Umgang mit ihm zählt Feingefühl mehr als Tun. Was er braucht sind Menschen, die diese leisen Töne hören; geduldige, verständnisvolle Menschen, die Ruhe und auch schon etwas Erfahrung mitbringen; idealerweise mit einem sicher eingezäunten Grundstück, damit Grigor in seinem eigenen Takt beobachten, ankommen und selbst entscheiden kann, wann er Nähe zulassen möchte. Niemand soll ihn reparieren, nur begleiten.


Mit seinen Artgenossen - zumindest den ruhigen, nicht allzu aufdringlichen - kommt Grigor gut zurecht. Ein netter, souveräner Hundekumpel im neuen Zuhause könnte ihm sicher helfen, sich in kleinen Schritten zu öffnen.




Wer Grigors Sprache liest und ihr mit Respekt begegnet, darf vielleicht miterleben, wie aus sorgsam gewobenem Schutz vorsichtiges Vertrauen wächst. Gelingt ihm das, wird er nicht laut jubeln, sondern eher leise bleiben und dennoch verlässlich an Ihrer Seite sein und Sie dürfen miterleben, wie aus dem 'kleinen Krokodil' ein richtiger, kleiner Freund wird.


Grigor befindet sich seit September 2023 in der Hundehölle. Für ihn bedeutet das mehr als zwei Jahre ständige Alarmbereitschaft, anhaltenden Stress und quälende Unsicherheit.Vor kurzem durfte dann auch noch sein einziger Freund Teagan das Canile verlassen. Dieser hatte das Glück, ein Zuhause zu finden.


Zurück bliebGrigor,


... der Berührungen nicht genießen kann

... der bei zuviel Bedrängung knurrt

... der dauerhaft unter Anspannung steht

... der nicht weiter weiß

... der todunglücklich ist

... der nur einmal entspannen möchte

... der nur einmal über Wiesen rennen möchte

... der abends im Kuschelkörbchen vor sich hinschnarchen möchte

... der einfach nur dazugehören möchte.




Grigor hat sich dieses trostlose Leben nicht ausgesucht. Seine einzige Möglichkeit, irgendwann doch noch ein fröhlicher, glücklicher und entspannter Hund sein zu dürfen, besteht darin, dass jemand zum Telefonhörer greift, bei seiner Vermittlerin anruft und sagt "Grigor ist bei uns ganz herzlich willkommen." Vielleicht sind es ja gerade Sie? Dann zögern Sie bitte nicht und melden Sie sich bei uns. Vielen, lieben Dank!




Tanja Roth

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Nickname 03.02.2026, 15.41 | (0/0) Kommentare | PL

KIRVEN – OH, WANN KOMMST DU?



Kirven

Rasse: Mischling

Geschlecht: Rüde

Geboren: 01.2022

Schulterhöhe: 29 cm


"Beton, Gitter, Radau. Die Tage ziehen vorbei, einer wie der andere. Es riecht nach Tod, nicht nach Leben. Spielzeug gibt´s hier nicht und was Decken sind, weiß ich nur aus meinen Träumen. Keine Ahnung, wie sich ein warmes Plätzchen anfühlt… Wir kennen nur Furcht, Hunger und gähnende Langeweile. Irgendwann habe auch ich aufgehört, die Stunden zu zählen. Ich bin Kirven.


Die paar Menschen, die sich hierher verirren (wenn uns überhaupt welche besuchen dürfen) sehen mich eigentlich gar nicht. Ich tue nix, damit sie auf mich aufmerksam werden - wozu auch? Je weniger Stress, desto besser. Hier schluckt der Lärm dich ganz. Wenn du klein bist, lernst du schnell, dass du immer der Schwächste bist. Du suchst dir den hintersten Winkel, damit du möglichst unsichtbar bist und hoffst, dass dich keiner bemerkt.





Wenn Zweibeiner kommen, ducke ich mich noch ein bisschen tiefer in die Ecke und mache mich so winzig, wie ich kann. Besser, man fällt nicht auf. Wer auffällt, wird gesehen, und wer gesehen wird, hat meist nichts Gutes zu erwarten, das weiß ich aus eigener, schmerzvoller Erfahrung. Ich gebe zu, wenn Menschen mir zu nahekommen, werde ich nervös und mache vor lauter Panik schon mal unter mich. Das ist keine böse Absicht, sondern einfach meine Art, mit all dem Schrecken hier irgendwie klarzukommen.





In unserem Gefängnis kehrt niemals Ruhe ein. Es ist immer zu laut, zu eng, zu überfüllt und die ständige Angst frisst sich bis in die Knochen. Draußen und Freiheit sind nur Worte, unter denen ich mir nichts vorstellen kann. Was soll ich groß erwarten? Ich habe auch keinen Plan, wie dieses an der Leine laufen geht; es hat ja noch nie jemand versucht, es mir beizubringen.





Mirok, mein Zwingergenosse, läuft immer nach vorn, wenn Menschen unseren Kerker betreten und sichert sich jedes Fünkchen Aufmerksamkeit. Ich mache sie ihm nicht streitig, halte lieber Abstand und gehe jeder Auseinandersetzung aus dem Weg.





Aber manchmal, wenn nicht schon ein Wärter hinter ihnen ungeduldig darauf wartet, dass sie wieder gehen, bleiben die Tierschützer noch ein Weilchen sitzen. Sie bedrängen mich nicht und warten ab, bis meine Furcht sich legt. Sie reden auch nicht laut auf mich ein und packen nicht sofort zu, sondern bleiben leise und tasten sich vorsichtig heran. Da kann es dann sogar passieren, dass ich mich traue, näherzukommen und sie vorsichtig zu beschnuppern. Hab es jetzt schon ein paarmal geschafft, mich streicheln zu lassen und ich muss sagen, es hat sich warm und gut angefühlt.





Du verstehst sicher, warum ich so pfotenringend bei dir Zuflucht suche. Für solche Knirpse wie mich ist das hier ein täglicher Kampf ums Überleben; immer im Schatten der Großen, übertönt vom Krach, vergessen zwischen Dreck und Beton. Jeder einzelne Tag kostet uns mehr Kraft, als wir haben. Viele von uns geben irgendwann auf, still und leise, ohne dass es irgendjemanden kümmert.




Ich weiß nicht, wie lange ich noch durchhalten kann. Dabei brauce ich nur wenig und doch für mich soviel: Einen Menschen, oder eine Familie, der/die mich nicht einfach übersieht, sondern erkennt, wie verzweifelt ich mich nach Liebe, Geborgenheit und einem sicheren Ort sehne, wo ich ankommen und mich beschützt fühlen darf. Mir fehlt jemand, Jemanden, mich nie mehr verlässt und bei mir bleibt, auch wenn es anfangs vielleicht ein paar kleinere Schwierigkeiten gibt.



Bitte, lass mich nicht einer von denen sein, die im Lager einfach sang- und klanglos verschwinden. Gib mir die Gelegenheit zu zeigen, dass auch ein Kleiner ganz groß lieben kann, wenn man ihn nur endlich nach Hause holt."





Wenn Kirvens Geschichte Sie berührt hat und Sie ihm gern ein gemütliches Heim schenken möchten, dann melden Sie sich bitte ganz schnell bei seiner Vermittlerin. Vielen, lieben Dank!



Tanja Roth

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Nickname 01.02.2026, 20.32 | (0/0) Kommentare | PL

BLONDU UND LUPITA: NUR EIN ZIMMERCHEN IRGENDWO



Wenn das Gesicht heller wird, sich die Augen eintrüben und der Körper ausgemergelt wirkt, dann haben nahezu 14 Jahre im Tierheim ihre Spuren hinterlassen. Blondu und Lupita sind Geschwister, die zwei letzten von dem Wurf, den unsere viel zu früh verstorbene Sanda damals von der Straße rettete und bei sich aufnahm. Die anderen haben ein Zuhause gefunden, nur die beiden blieben zurück. Viele bitterkalte Winter und brütendheiße Sommer haben sie miteinander durchgestanden und leider herrscht auch in diesem Winter wieder eisige Kälte in Rumänien.

 

Blondu tut sich mittlerweile schwer beim Aufstehen, seine alten Gelenke werden von Arthrose geplagt und auch Lupita scheint eingefallener, als in den Jahren zuvor. Wir würden uns für unser Pärchen doch noch einmal einen gemütlichen Platz wünschen, an dem sie sich drinnen im Warmen aufhalten dürfen und man nicht mehr viel von ihnen erwartet. Aber möglicherweise werden Sie auch angenehm überrascht, denn Hunde bleiben bis ins hohe Alter lernwillig und aufnahmefähig.

 

Was wir über sie wissen:



 

Blondu

geb. 07.2012

Geschlecht: männlich

Größe: ca. 55 cm

Gewicht: 30 kg

kastriert: ja

Gesundheitliche Einschränkungen: Arthrose

Aufenthalt: seit 2012 im TH in Rumänien


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Lupita

geb. 07.2012

Geschlecht: weiblich

Größe: ca. 55 cm

kastriert: ja

gesundheitliche Einschränkungen: keine bekannt

Aufenthalt: seit 2012 im TH Rumänien

 

Blondu und Lupita sind gemeinsam alt geworden, es wäre traurig, wenn sie sich jetzt noch trennen müssten. Daher wünschen wir uns für die zwei bescheidenen und anspruchslosen Hundesenioren ein Gnadenplätzchen, wo sie zu zweit ihre letzten Jahre verleben dürfen. Sie freuen sich über Menschen und sind nicht übermäßig ängstlich. Früher war Blondu ein Draufgänger, der aber mit den Jahren deutlich ruhiger geworden ist. Natürlich kennen sie nicht viel, haben sie doch den größten Teil ihres Lebens im Zwinger zugebracht. Daher sollten Sie bitte nicht allzu viel von ihnen verlangen. Umgekehrt verlangen die beiden auch nicht mehr viel: Ein weiches Bettchen, gutes Futter und viele Streicheleinheiten – damit könnten Sie Blondu und Lupita rundherum glücklich machen!



 

Nur ernstgemeinte Anfragen richten Sie bitte an uns:

 

Pfote sucht Glück e.V.

 

per E-Mail:pfotesuchtglueck@gmail.com

oder Kontaktformular: https://www.pfotesuchtglueck.de/kontakt-1/

Nickname 30.01.2026, 20.29 | (0/0) Kommentare | PL

ALVIS EINMAL HOFFNUNG UND ZURÜCK



Alvis


Rasse: Mischling

Geschlecht: Rüde

Geboren: 10.08.2022

Schulterhöhe: 60 cm


Dezember 2022: Alvis und seine Schwestern Adrianne, Alof und Annelene kamen mit gerade einmal 4 Wochen (!) in das grausamste, uns bekannte italienische Hundelager. Wo die vier Kleinen vorher waren, wie sie in die Hundehölle kamen und was aus ihrer Mama wurde, wissen wir nicht. Jedoch gibt es für Hundekinder keinen schrecklicheren Platz, um dort aufwachsen zu müssen.



 
Die mit uns befreundeten Tierschützer durften das Hundegefängnis eine Woche vor Weihnachten überraschend noch einmal besuchen. Wir möchten den Mitgliedern der italienischen Organisation "ALFA - Associazione Love For Animals" unsere größte Hochachtung aussprechen. Für tierliebende Menschen bedeutet es jedesmal einen seelischen Kraftakt, diese Hölle auf Erden zu betreten in der Gewissheit, nur den allerwenigsten helfen zu können und dass lediglich eine Handvoll glücklicher Hunde diesen gottlosen Ort jemals wieder lebend verlassen wird.





Aber an diesem trüben Sonnabend vor Weihnachten haben sich unsere Freunde erneut der Ungerechtigkeit und den tierquälerischen Zuständen in dieserer Hundeverwahranstalt gestellt und die vier kleinen Welpen entdeckt. Vielleicht war es ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk für die Dreikäsehochs; denn der kurzeBesuch von lieben Menschen bedeutete nicht nur eine Abwechslung in ihrem trostlosen Zwingeralltag: Sie bekommen bei uns nun eine Bühne, die die ihnen die Eintrittskarte in die Freiheit sichern wird - das hoffen wir jedenfalls inbrünstig.





Die Tierschützer beschreiben die Geschwister als freundlich, verspielt und den Menschen gegenüber aufgeschlossen. Vermutlich werden sie eine mittlere Größe erreichen.  




Und heute? Alvis war noch ein Baby, als man ihn gnadenlos in einen Kerker warf, in dem kein Hund jemals landen dürfte. Von da an gab es für ihn harten Beton anstatt weicher Wiese, Einsamkeit und Kälte anstatt Geborgenheit und Wärme, Angst anstelle von Sicherheit. Seinen drei Geschwistern war das Schicksal gnädig. Sie wurden gesehen und gerettet, sie durften die freudlose Vergangenheit hinter sich lassen und anfangen zu leben.





Alvis blieb als einziger zurück. Vielleicht war er nur zu schüchtern, um jemandem aufzufallen. Denn statt laut bellend auf sich aufmerksam zu machen, fiept er nur leise, wenn ab und zu einmal Menschen vorbeikommen. Und er hofft noch immer, dass irgendjemand auch ihn liebgewinnen und mitnehmen wird.




Heute ist Alvis kein Baby mehr, sondern ein junger Hund, dassen Seele viel zu früh lernen musste, wie sich Einsamkeit und Sehnsucht anfühlen. Er hat so viel verpasst und so viel verloren. Trotzdem hat er sich seinen Glauben an die Menschen bewahrt und die Hoffnung, dass da draußen jemand ist, der nicht an ihm vorbeisieht.






Bitte, sehen Sie ihn. Er ist bereit, das Leben zu lernen und möchte nur allzu gern ankommen, vertrauen, rennen, schlafen dürfen ohne Angst. Und er möchte jemandes bester Freund sein. Deshalb bitten wir hier und heute für ihn - für Alvis, der immer noch wartet, nachdem alle anderen längst gegangen sind.




Daniela Koenemann

ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin

 

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Nickname 30.01.2026, 16.24 | (0/0) Kommentare | PL

EINMAL ZUM MOND UND ZURÜCK! MICHELLE



MICHELLE

 

 Hündin

 geb. 2018

 50-55 cm Schulterhöhe

 kastriert, geimpft, gechipt

 

 

Den Weg nach draußen, werde ich ihn jemals schaffen?

 

Wieder einmal stehe ich vor der Frage: Wie fange ich an zu schreiben? Wie gelingt es mir, für Michelle einen Menschen zu finden, dessen Herz ich mit ihrer Geschichte so sehr berühren kann, dass er sich für sie entscheidet?

 

Vielleicht beginne ich damit zu erzählen, was mich in den vergangenen Tagen besonders beschäftigt hat - neben all den Hunden, die ich noch vorstellen und deren Lebensgeschichte ich gern in die Welt hinaustragen möchte, damit sie irgendwann die Mauern und Gitterstäbe des Moskauer Shelters Kozhuhovo hinter sich lassen können.



 

Es ist das stille Sterben im Shelter. Ein Sterben, welches sich leise und fast immer unbemerkt vollzieht. Eines, das viel zu oft nach langen Jahren der Einsamkeit, der Härte, der Entbehrung und des Leidens kommt und kein Aufsehen von sich macht. Es nimmt die alten, aber auch immer mehr jüngere Hunde mit hinter den Regenbogen, in eine hoffentlich bessere Welt.

 

Dieses stille Sterben beschäftigt mich. Es lässt mich oft verzweifeln und mutlos werden. Dann möchte ich aufgeben und alles hinwerfen, weil ja doch alles vergebens ist und sich sowieso nichts ändern wird.

 

Aber das stimmt nicht. Jeder einzelne Hund, jedes Leben und jede gerettete Seele zählt. So ist dieses stille Sterben zugleich auch Antrieb und Motivation, um weiterzumachen und so vielen Hunden wie möglich die Gelegenheit zu bieten, dass sie gesehen werden. Sie sollen ins Licht gerückt werden und bei guten Menschen ein Leben in Sicherheit, Geborgenheit und Liebe führen dürfen.

 

MICHELLE wurde gemeinsam mit ihren Schwestern von einer jungen Frau in einem Wald entdeckt – in einem Pappkarton ausgesetzt zum Sterben. Damals waren die Geschwisterchen ungefähr zwei Monate alt. Mit der Abgabe der Hundekinder begann für die Finderin auch ihre Zeit als Freiwillige im Shelter. Sie brachte fünf kleine Welpen und fand sich unvermittelt unter Tausenden verlassener Hunde wieder.

 



Leider konnte sie trotz größter Bemühungen bis heute kein Zuhause für Michelle finden. Zwei von deren Schwestern hatten Glück, sie wurden recht schnell adoptiert; zusammen mit Michelle sitzen nun noch die beiden übrigen Hundemädchen – Lapa und Tata – in Shelterhaft. Der nächste Winter naht mit Riesenschritten, und es treibt uns die bange Frage um: Wird es für Michelle, ihre Schwestern und für so viele andere schon bald zu spät sein?

 

Denn das üble Futter, welches höchstens den Magen vorübergehend füllt, jedoch keinerlei Nährwert besitzt, hat deutliche Spuren an Michelle, ihren Schwestern und zahllosen weiteren Hunden hinterlassen. Das Zufüttern durch die Freiwilligen kann die Defizite nicht ausgleichen, es kann den Hunger nicht stillen und ist letzten Endes nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Obendrein kommt es in den beengten Zwingern immer häufiger zu Beißereien; die Schwächeren, diejenigen, die entkräftet sind und sich nicht behaupten können, werden die ersten Opfer sein. Mit Sorge erinnern wir uns an die eisigen Temperaturen des vergangenen Winters. Hunde ohne Reserven haben dann für immer verloren.



 

Die junge Frau, die Michelle und ihre Schwesterchen damals im Wald fand und nun deren Betreuerin ist, beschreibt die Hündin als unglaublich liebevoll und sanft. Michelle liebt sie innig und vertraut ihr blind – so als wüsste sie, wem sie ihr Leben verdankt. Fremden gegenüber hält sie sich erst zurück, taut aber schnell auf, wenn sie spürt, dass man ihr nichts Böses will. Bei fremden Menschen ist Michelle erst zurückhaltend, taut dann aber schnell auf. Sie läuft ruhig und gelassen an der Leine, obwohl es im Shelter immer laut und stressig ist und manche Hundebegegnung nicht immer ganz problemlos verläuft. Wohlgemerkt: Keiner dieser Hunde ist bösartig; sie sind einfach nur verzweifelt und haben gelernt, dass Angriff manchmal die beste – weil einzige – Verteidigung ist.

 

Für die empfindsame Michelle soll dieser Leidensweg nun ein Ende haben. Sie soll endlich leben dürfen, in einem schönen Zuhause bei verständnisvollen und geduldigen Menschen, mit denen Michelle durch dick und dünn gehen kann und die ihr versprechen, sie zu lieben – bis zum Mond und wieder zurück!



 

Michelles Geschichte in Bildern und beim Gassi im Shelter:

 

 

Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".

 

Vermittlerkontakt/Fragen:


Ulrike Worringer

Tel.: 0171-1817071

eMail: Ulrike.worringer@procanes.org


https://www.facebook.com/ProCanesEtEquos

Nickname 25.01.2026, 19.52 | (0/0) Kommentare | PL

WIE MÜLL IM PAPPKARTON! LAPA



LAPA

 

Hündin

geb. 2018

50-55 cm Schulterhöhe

geimpft, gechipt, kastriert

endgültiges Zuhause gesucht

 

LAPA musste schon als winziger Welpe erfahren, was es bedeutet, unerwünscht zu sein. Sie musste erleben was es heißt, als Abfall einer Gesellschaft zu gelten. Einer menschlichen Gesellschaft, die nur an sich denkt und in der Hunde, Katzen – Tiere ganz allgemein – keinerlei Stellenwert haben, außer sie bringen in irgendeiner Weise Geld ein. Gerade mussten wir wieder die grauenvollen Bilder der Massenabschlachtung  von Delfinen auf den Faröer Inseln über uns ergehen lassen. Ich wundere mich, dass diese Leute nachts ruhig schlafen können und wüsste nur zu gern, welche Antwort sie ihren Kindern geben, wenn diese sie fragen, was sie denn eigentlich da tun. Allerdings habe ich Bilder bei Twitter gesehen – dort reiten Kinder auf den getöteten Delfinen und waten mit ihren Gummistiefeln im vom Blut rotgefärbten Wasser. Die Menschheit ist wirklich reif…

 

Lapa wurde gemeinsam mit ihren Schwestern im Pappkarton in einem Wald zum Sterben entsorgt. in einem Pappkarton. Zu ihrem Glück (?) wurden die Hündchen von einer tierlieben, jungen Frau gefunden und von ihr ins Moskauer Shelter Kozhuhovo gebracht. Diese arbeitet seitdem dort als ehrenamtliche Betreuerin, opfert nicht nur ihre Freizeit, sondern auch einiges an Geld, um ihren Schützlingen ihr trauriges Los ein wenig zu erleichtern.




Geduldig wartet Lapa darauf, dieses Leben endlich hinter sich lassen und in ein Zuhause reisen zu dürfen, welches diesen Namen verdient. Mit ihr warten noch Tata und Michelle, zwei ihrer Schwestern. Die beiden anderen hatten Glück und durften dem Zwinger bereits für immer den Rücken kehren.

 

Zunehmend große Sorgen bereitet uns der starke Gewichtsverlust der Schwestern. Der Shelterbetreiber ist immer darauf aus, Kosten einzusparen und womöglich noch Geld zu verdienen. So wird die Qualität des ohnehin schon minderwertigen Futters ständig schlechter und zahlreiche Hunde magern zusehends ab. Zwar geben die Freiwilligen buchstäblich ihr letztes Hemd und versuchen, zuzufüttern, wo es nur geht, aber natürlich reicht das hinten und vorn nicht aus.



 

Wie ihre Schwestern, ist auch Lapa eine sehr zärtliche und umgängliche Hündin. Auf den Bildern kann man sehen, dass sie ihre Betreuerin über alles liebt. Bei fremden Menschen benötigt sie etwas Zeit, um Vertrauen zu fassen, aber auch das meistert sie. Sie läuft brav an der Leine und spielt für ihr Leben gern mit ihren Schwestern, wenn es einmal in der Woche für eine glückliche Stunde in den Freilauf geht.



 

Lapa sehnt sich nach einem Zuhause; nach einem Menschen, dem sie ihr übervolles Hundeherz schenken kann und der sie mitnimmt auf die gemeinsame Reise durchs Leben. Möchten Sie gern dieser Mensch für Lapa sein? Dann bitte melden Sie sich bei uns. Vielen lieben Dank.

 

Lapa mit ihren Schwestern im Zwinger:

 

 

Lapa und ihre Schwestern beim Spielen im Hundeauslauf:

 

 

Ein weiterer Film mit Lapa und ihren Schwestern beim Spielen:

 

 

Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".


Vermittlerkontakt/Fragen:


Ulrike Worringer

Tel.: 0171-1817071

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Nickname 25.01.2026, 19.52 | (0/0) Kommentare | PL

EIN STERN, DER DEINEN NAMEN TRÄGT***VON DER SCHIPPE GESPRUNGEN: ALLEYA

Ganz leise gingst Du von uns fort,

nun fehlst Du uns an jedem Ort.

Unsere Herzen sind traurig und schwer,

wir vermissen Dich so sehr.

 

UNSER LIEBER



 

19. NOVEMBER 2016


"Wenn du bei Nacht den Himmel anschaust, wird es dir sein, als lachten alle Sterne weil ich auf einem von ihnen wohne, weil ich auf einem von ihnen lache. Du allein wirst Sterne haben, die lachen können. Und wenn du dich getröstet hast, wirst du froh sein, mich gekannt zu haben."


Antoine de Saint-Exupéry,

Der kleine Prinz


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Mach es fein, mein Böbchen. Inzwischen bist Du wohl schon, begleitet von vielen Engeln, im Regenbogenland angekommen, wo unsere Süßen Dich mit großem Bahnhof empfangen haben. Grüße sie von uns, ja? Vielleicht besuchst Du mich manchmal im Traum, damit ich weiß, dass es Dir gut geht.

Auf Wiedersehen, Du treue Hundeseele. Zwei unvergessliche, erfüllte Jahre waren uns vergönnt, und keiner hätte dankbarer sein können als Du. In unseren Herzen hast Du tiefe Pfotenspuren hinterlassen. Wir werden immer an Dich denken, und eines schönen Tages sind wir alle wieder zusammen.

In liebevoller Erinnerung,

Deine Familie

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ALLEYA

 

Hündin

geb. Mai 2022

ca. 50-55 cm Schulterhöhe

geimpft, gechipt, kastriert

lieb, verspielt, mag Kinder

gut verträglich mit Artgenossen

offen und zutraulich gegenüber Menschen die sie kennt;

 bei Fremden braucht sie ein wenig Zeit

läuft artig an der Leine

in einer Pension in Russland

sehnt sich nach Ruhe und Geborgenheit

 bei lieben Menschen für den Rest ihres Lebens

 

Gerettet und zurückgekämpft ins Leben!

 

Du wurdest im vergangenen September von tierlieben, mutigen Menschen völlig abgemagert und geschwächt auf den Strassen Moskaus gesichert. Für dich kam die Rettung in letzter Sekunde. Sie brachten dich umgehend in eine Tierklinik und der behandelnde Tierarzt ließ deine Retter wissen, dass du in diesem erbärmlichen Zustand nur noch wenige Tage zu leben gehabt hättest.

 

Deine eigene Rettung ist eng verknüpft mit der von Irokez, der im vergangenen Juli mitten in Moskau entlief und, nach einer beispiellosen Suchaktion, vier endlos lange Monate später im November endlich gesichert werden konnte.



 

Die Adoptantin von Irokez machte ihn über die sozialen Medien zu Moskaus bekanntestem Hund. Und im Zuge der Suche nach ihm konnten einige Hunde gerettet werden, eine der Glücklichen warst du.

 

Vier lange Wochen verbrachtest du in der Tierklinik, deine Retterinnen und Retter ließen nichts unversucht und opferten ihr eigenes Erspartes um dir die bestmögliche Behandlung angedeihen zu lassen. Seit Ende Oktober 2023 befindest du dich nun in Pension bei RUSDOG, einer russichen Tierschutzorganisation, die sich in Moskau und Umgebung um Strassenhunde kümmert, bei deren Sicherung hilft, sie aufnimmt und unermüdlich nach einem Zuhause für sie sucht.



 

Leider waren ihre Bemühungen, für dich ein solches zu finden, bisher vergeblich. Für etwas größere Mischlingshunde, zumal wenn sie schwarzes Fell haben und mag dieses auch noch so schön glänzen, stehen die Sterne in deiner Heimat einfach ungünstig. Nur äußerst selten gelingt es den Tierschützern, dort für sie ein gutes Zuhause zu finden.

 

So machen wir uns nun hier in Deutschland auf die Suche nach herzensguten Menschen, die dir ein liebevolles Zuhause geben wollen. Du hast viel und eifrig bei RUSDOG gelernt: Inzwischen läufst du brav an der Leine, hast Kinder gern und verträgst dich wunderbar mit deinen Artgenossen. Fremden begegnest du anfangs ein wenig schüchtern und scheu; hast du aber erst einmal Vertrauen gefasst, wirst dur fröhlichen, anhänglichen Begleterin. Wir kennen dein Vorleben nicht, wissen nichts von deiner Vergangenheit, ob du einmal ein Zuhause hattest und von diesem verraten wurdest. Wenn es so war, dann soll dir dies auf keinen Fall noch einmal widerfahren. Du hattest Glück im Unglück, bist dem Tod buchstäblich von der Schippe gesprungen und nun soll dein Glück mit einem eigenen Zuhause besiegelt werden.



 

Möchten Sie dieser bildhübschen Junghündin gern eine behütete Heimat auf Lebenszeit schenken? Dann melden Sie sich bitte bei uns. Vielen, lieben Dank!

 

Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".

 

Hier ein einige Videos zum besseren Kennenlernen von Alleya:

 

Alleya beim Gassi mit ihrer Betreuerin am 15. 06. 2024:

 

 

Alleya bekommt Leckerlis in der Pension:

 

 

Alleya geht Gassi im Schnee:

 

 

Und hier der Link zu Alleyas Rettung:

 

https://www.facebook.com/groups/330460985282374/?multi_permalinks=692200285775107&ref=share

 

(als Suchbegriff bitte „ALLEYA“ eingeben)

Nickname 25.01.2026, 19.52 | (0/0) Kommentare | PL

STANWICK - WENN WARTEN ALLES IST



Stanwick


Rasse: Mischling

Geschlecht: Rüde

Geboren: 06.2015

Schulterhöhe: 49 cm


Ein Rückblick


April 2022. "Ich freue mich schon! Bis bald!" Endlich -, nach sieben langen Jahren, die Stanwick im im italienischen Hundelager eingesessen hatte, vergessen und nahezu unsichtbar; nach sieben trostlosen Jahren, in denen er zwar existiert, aber nicht gelebt hatte -, wurde er im April 2022 gesehen. Ein Text mit einem Foto erschien, und ein Versprechen wurde gegeben: "Bis bald!" Damals war Stanwick sieben Jahre alt. Sein gesamtes Dasein hatte er im Betonzwinger zugebracht, jetzt sollte sein Leben beginnen. Stanwick wartete.




2023. Ein Jahr auf der Vorstellungsseite war vergangen, ohne dass "bald" gekommen wäre. Stanwick war acht Jahre alt und hatte jedes einzelne davon im Asyl verlebt, ohne jemals auch nur einen einzigen Tag gelebt zu haben. Aber er wartete weiter, weil er dem Versprechen glaubte und weil jemand "Bis bald!" zu ihm gesagt hatte. Das musste doch etwas bedeuten, oder? Andere Hunde wurden schließlich auch abgeholt, für sie öffneten sich die Gefängnistüren, ihre Namen wurden aufgerufen. Nur sein Name war nie dabei. Aber Stanwick wartete weiter, weil "bald" doch irgendwann kommen musste.




2024. Zwei Jahre gab es nun schon Stanwicks Inserat. "Bald" hattte sich noch nicht blicken lassen. Stanwick zählte inzwischen neun Jahre, und sein Körper begann zu altern; nicht sanft und würdevoll nach einem erfüllten Hundeleben, sondern ungenutzt und leer auf hartem, schmutzigem Beton anstatt auf einer weichen Decke. Stanwick wartete noch immer, mittlerweile ängstlich und regungslos. Die neun Jahre hinter Gittern hatten ihn gelehrt, dass Bewegung nichts bringt und Hoffnung vergebens ist. Trotzdem wartete er geduldig weiter, denn da war immer noch dieses Versprechen, zwei Jahre nach "Bis bald".




2025. Nach drei Jahren auf der Vereinsseite stand fest: "Bis bald" war eine Lüge und der Blick des zehnjährigen Stanwick hatte sich verändert. Wo es früher, nach den ersten sieben Jahren, noch den Funken einer kleinen, zerbrechlichen Hoffnung gegeben hatte, war jetzt nur noch Leere; seine Angst größer, sein Fell stumpf, seine Bewegungen steif. Er teilte sich seine Box mit anderen Hunden, ob Rüden oder Hündinnen, das war ihm egal. Er blieb unbeweglich stehen, wenn ab und zu einmal Menschen kamen. An der Leine laufen mochte er auch nicht; wohl hätte er es gekonnt, aber zehn Jahre in Haft hatten jede Freude und jeden Mut in ihm zerstört.

Januar 2026. Fast vier Jahre sind seit "Ich freue mich schon! Bis bald!" vergangen. Stanwick ist elf Jahre alt geworden, ohne auch nur einmal etwas von der Welt außerhalb seiner stumpfsinnigen Betonwände und Gitterstäbe gesehen zu haben. Das ist grausam und ungerecht, es ist Verrat am Leben. Und Stanwick wurde gleich zweimal bestohlen. Denn im April 2022 keimte Hoffnung auf, als er zum ersten Mal gesehen wurde und man ihm versprach: „Bis bald!“ Können Hunde glauben? Stanwick jedenfalls tat es. Nach sieben Jahren der Dunkelheit glaubte er an das Licht. Doch es folgten weitere vier Jahre Dunkelheit.




Wissen Sie, was fast noch schlimmer ist, als in Vergessenheit zu geraten? Gesehen zu werden und dann trotzdem unsichtbar zu bleiben. Ein Versprechen zu erhalten und dann zu erleben, wie es bricht. Hoffnung zu spüren und dann zuzusehen, wie sie stirbt. Stanwick ist heute ein elfjähriger Senior. Während die Zeit unaufhaltsam weiterlief, stand er still in seinem Gefängnis und wartete.


Und jetzt? Stanwick wird sterben. Vielleicht nicht heute und nicht morgen, aber in absehbarer Zeit. Hunde leben nicht ewig und Stanwicks Uhr läuft ab. Er wird diese Welt verlassen, ohne je gelebt zu haben. Er wird gehen, ohne dass jemand für ihn gekommen wäre. Alles, was ihm bleibt, ist ein gebrochenes Versprechen.



Es sei denn, Sie halten es. Nicht das ursprüngliche Versprechen, aber ein neues und echtes. Mit Ihrer Hilfe kann "Bis bald" immer noch wahr werden; vier verlorene Jahre später, aber nicht zu spät für Stanwicks letzte Jahre.



Sabine Wojtok

ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin

 

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ÜBER MICH:Geboren vor 70 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.
Verheiratet mit dem besten aller Ehemänner und glückliches Frauchen von neun allerliebsten Fellnasen.





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