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FIRMINO - REISE NACH BROBDINGNAG

Firmino
Rasse: Mischling
Geschlecht: Rüde
Geboren: 10/2021
Schulterhöhe: 58 cm
Türkei? Italien? Ich habe etwas Besseres für Sie! Wie wäre es mit einer Reise nach Brobdingnag?
Was denn, Sie kennen Brobdingnag nicht? Dann wird es Zeit! Das Land der Riesen war das Ziel von Gullivers zweiter Reise. Und was hat das mit mir zu tun? Nun, mit meinen 58 cm bin ich zwar kein Riese im eigentlichen Sinne, aber ich habe durchaus das Zeug dazu, einer zu sein. Denn meine Größe ist nicht nur äußerlich zu erkennen. Auch mein Herz ist riesengroß!

Ich bin freundlich, aufgeschlossen und Menschen sehr zugewandt. Ich suche ihre Nähe, lasse mich gern streicheln und genieße es, wenn man sich mit mir beschäftigt. Dabei bleibe ich meistens gelassen und ausgeglichen – ein Buddha auf vier Pfoten, sozusagen. Was auch immer geschieht: Ich lasse mich nicht so leicht aus der Ruhe bringen.
An meiner Größe bin ich übrigens völlig unschuldig. In meinem Herzen bin ich ein sanfter Riese, der die Menschen einfach gernhat. Und wenn ich Ihnen freudig schwanzwedelnd entgegenlaufe, dann nicht, weil ich Sie umwerfen möchte, sondern weil ich mich einfach freue, Sie zu sehen und dass Sie gerade mir Ihre Aufmerksamkeit schenken.

Auch mit Artgenossen kann ich gut auskommen. Inzwischen teile ich mir meine Unterkunft mit einer Hündin, und das klappt prima. Katzen dagegen gehören nicht zu meiner bevorzugten Reisegesellschaft. Die dürfen gern in einem anderen Hafen bleiben.

An der Leine laufe ich schon recht gut. Ein bisschen Feinschliff fehlt noch, denn manchmal vergesse ich, dass ich ein kräftiger Bursche bin. Aber mit etwas Übung bekommen wir auch das hin.

Und nun stellen Sie sich vor, was Sie auf dieser Reise erwartet: ein freundlicher Begleiter, ein treuer Gefährte, jede Menge Fell zum Streicheln und ein sanfter Riese, der Ihnen mit seiner fröhlichen Art den Alltag verschönern könnte.
Noch sitze ich in meinem Hundelager. Mein Seesack ist gepackt, der Kompass zeigt Richtung Zuhause und der Heimathafen ist längst in Sicht. Nur die passende Reisebegleitung fehlt noch.

Sie sollten allerdings ein wenig Hundeerfahrung mitbringen und Freude daran haben, mit einem großen, kräftigen Hund weiter zu üben. Dafür bekommen Sie keinen gewöhnlichen Reisebegleiter, sondern einen Freund, der Ihnen mit seiner offenen, menschenbezogenen Art viel Freude bereiten kann.

Also, worauf warten Sie noch? Vergessen Sie die üblichen Urlaubsziele und wagen Sie eine Reise nach Brobdingnag! Der Kurs wäre gesetzt. Der Hafen läge in Sicht. Die Gangway wäre ausgelegt. Jetzt fehlt nur noch jemand, der das Kommando gibt: "Alle Mann an Bord – dieser Riese kommt mit nach Hause."… Ein Nebelhorn braucht es nicht – die Vermittlerin kennt die Richtung und sie wartet nur auf Ihren Anruf zum Ablegen.

Ahoi, und bis bald im gemeinsamen Heimathafen!
Simone Leitenbauer
ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin
Telefon
aus Deutschland:
0160 -14 43 169
aus dem Ausland:
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Simone.Leitenbauer@pro-canalba.eu
03.11.2026, 20.21 | (0/0) Kommentare | PL
ESTHYL – SCHLIMMER GEHT IMMER, BESSER NUR MANCHMAL

Esthyl
Rasse: Mischling
Geschlecht: Hündin
Geboren: 01.05.2018
Schulterhöhe: 69 cm

Seit ich im Sicheren Hafen bin, hat sich vieles verändert. Ich habe mich gut eingelebt und langsam verstanden, dass mir hier niemand etwas Böses will. Die Menschen sind lieb zu mir, kümmern sich um mich und sorgen dafür, dass es mir so gut wie möglich geht. Ich darf mich ausruhen, bekomme Zuwendung und muss keine Angst mehr haben. Wissen Sie wie schön sich das anfühlt, wenn man so lange darauf verzichten musste?

Auch mit meinen drei Beinen komme ich richtig gut zurecht. Am Anfang war vieles seltsam und ungewohnt, aber ich habe schnell gemerkt, dass ein Bein weniger für einen Hund nicht das Ende bedeuten muss. Ganz im Gegenteil: Ich kann wieder am Leben teilnehmen, ohne dass jeder Schritt zur Qual wird. (Zur Erinnerung: Ich hatte einen Knochentumor, der sich in meinem Beinchen ausgebreitet und mir höllische Schmerzen verursacht hatte. Deshalb wurde es amputiert. Ich möchte auch noch erwähnen, dass ich mich irgendwann mit Leishmaniose infiziert habe. Die ist aber durch die Medikamente, die ich erhalte, unter Kontrolle und ich zeige bisher keine Symptome).


Vielleicht schauen Sie meine Fotos an und denken, dass ich es doch jetzt gut habe. Und ja, hier im Sicheren Hafen geht es mir besser als je zuvor in meinem Leben. Aber wissen Sie, was mir noch fehlt? Mein eigenes Zuhause. Mein eigener Mensch. Ich möchte nicht nur versorgt werden, sondern dazugehören. Ich möchte morgens jemanden begrüßen, der sich freut, mich zu sehen. Ich möchte meine Nase in den Wind halten, an Gras schnuppern und all die kleinen Dinge entdecken, die ich bisher kaum kennenlernen durfte. Und mehr als alles andere möchte ich wissen, wie es ist, wenn man nicht nur für eine gewisse Zeit irgendwo bleiben darf, sondern für immer.


Die Welt da draußen wartet noch auf mich! Ich möchte neue Gerüche kennenlernen,
gemütliche Plätzchen entdecken, schöne Spaziergänge machen und abends zufrieden
neben meinem Menschen liegen. Ich habe soviel Schweres erlebt – aber haben Sie
bitte kein Mitleid mit mir. Schauen Sie mich lieber an und sehen die Hündin,
die ich heute bin: eine ruhige, freundliche und menschenbezogene Seele, die
noch so viel Leben in sich trägt. Ich möchte nicht für das bedauert werden, was
ich verloren habe, sondern für das geliebt werden, was ich bin.

Vielleicht sind Sie genau der Mensch, auf den ich so lange gewartet habe: Der
Mensch, der mir zeigt, dass mein Leben noch viele schöne Kapitel bereithält.
Der mir ein Körbchen schenkt, aber vor allem einen Platz im Herzen. Ich bin
bereit, mein altes Leben hinter mir zu lassen und die Welt zu entdecken.
Bereit, endlich anzukommen.

Darf ich schon bald mein Köfferchen packen und bei Ihnen einziehen? Dann melden
Sie sich bitte bei meiner Vermittlerin. Sie freut sich auf Ihren Anruf – und
ich kann es kaum erwarten!
Tanja Roth
ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin
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0173 - 67 31 030
aus dem Ausland:
+49173 - 67 31 030
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03.11.2026, 20.21 | (0/0) Kommentare | PL
DENIS - NIEMAND HAT IHN AUFWACHSEN SEHEN

Denis
Rasse: Mischling
Geschlecht: Rüde
Geboren: 05/2022
Schulterhöhe: 58 cm
Es gibt Dinge, die kann man einem Hund nehmen. Seine Freiheit, seine Familie, seine Sicherheit. Auch seinen Platz auf dieser Welt. Alles schrecklich genug. Aber einem Welpen nimmt man eigentlich nicht seine Kindheit. Eigentlich.

Denis war noch fast ein Baby, als man ihn in dieses Hundelager brachte. Seitdem ist er dort. Er ist nicht erst später hier gelandet. Er kennt kein anderes Leben. Kein Davor. Für ihn bestand die Welt schon immer aus Beton, Gittern und Warten.
Was macht das mit einem Lebewesen? Wie entwickelt sich ein Hund, wenn jeder einzelne Tag seines Lebens gleich aussieht? Wenn er nie erfahren hat, dass man mit einem Menschen spazierengehen kann und dass dieser Mensch anschließend nicht einfach wieder verschwindet? Die Wahrheit ist: Wir wissen es nicht.

Wir wissen nur, dass Denis die Menschen trotzdem nicht aufgegeben hat.
Die Tierschützer beschreiben ihn zunächst als etwas schüchtern. Doch schon nach kurzer Zeit kommt seine Neugier zum Vorschein. Er sucht den Kontakt, genießt die Aufmerksamkeit und lässt sich problemlos anfassen. Auch an der Leine läuft er gut, obwohl ihm bisher niemand zeigen konnte, wie schön es sein kann, gemeinsam die Welt zu entdecken.

Und schauen Sie ihn nur an … Denis gibt den Menschen immer noch eine Chance. Dabei hat das Leben ihm selbst bisher kaum eine gegeben.

Doch es gibt noch etwas, das man auf keinem Foto sehen kann: Denis hat Leishmaniose. Wahrscheinlich hat seine Mutter die Krankheit auf ihn übertragen. Zurzeit geht es ihm gut, und er zeigt keine Symptome. Trotzdem braucht er Menschen, die seine Erkrankung ernst nehmen, regelmäßige Kontrollen ermöglichen und für die notwendige Behandlung sorgen, falls sie erforderlich wird. Denis ist noch jung. Aber seine Zukunft hängt auch davon ab, ob er die medizinische Versorgung bekommt, die er braucht.

Manchmal frage ich mich, was schwerer wiegt: dass Denis seine Kindheit verloren hat oder dass wir Gefahr laufen, ihm auch noch den Rest seines Lebens zu nehmen.
Denis wird nie erfahren, wie sich eine unbeschwerte Kindheit anfühlt. Das können wir nicht mehr ändern. Aber wir können verhindern, dass auch sein Erwachsenenleben nur aus Warten besteht.

Mehr Zeit können wir ihm nicht schenken. Aber wir können dafür sorgen, dass seine Zeit endlich ein richtiges Leben wird.
Margot Wolfinger
ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin
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aus Deutschland:
0179 - 66 06 200
aus dem Ausland:
+49179 - 66 06 200
per EMail:
Margot.Wolfinger@pro-canalba.eu
03.11.2026, 20.21 | (0/0) Kommentare | PL
NYXIEL - DIE SCHÖNSTEN AUGEN

Nyxiel
Geboren: 10/2024
Schulterhöhe: ca. 55 cm
Geschlecht: Hündin
Rasse: Mischling
Manchmal braucht es nur einen Blick in diese wunderschönen Augen, und schon möchte man Nyxiel am liebsten in die Arme schließen. Die junge Hündin zeigt sich Menschen gegenüber anhänglich, zart und beinahe welpenhaft in ihrer Hingabe. Sie sucht Nähe und scheint sie sehr zu genießen.
Doch Nyxiel hat auch eine andere Seite. Und die sollten wir Ihnen nicht verschweigen.

Seit einigen Monaten lebt sie nun im Hundelager. Eine laute, beengte Umgebung, wenig Rückzugsmöglichkeiten und ein Alltag, in dem vieles anders ist als zuvor. Anfangs klappte das Zusammenleben mit dem jungen Rüden Thandor wunderbar. Auch heute teilen sich die beiden weiterhin ihren Zwinger.
Allerdings gibt es Situationen, in denen Nyxiel deutlich zeigt, dass sie nicht alles teilen möchte. Geht es um Futter oder um die Aufmerksamkeit der Tierschützer, kann sie knurren, die Lefzen heben und kurz die Zähne zeigen. Bisher ist es dabei nicht zu einer Eskalation gekommen. Ihre Botschaft ist dennoch unmissverständlich: „Stopp, das gehört jetzt mir!"

Vielleicht kennen Sie solche Tage, an denen einem einfach alles zu viel wird. Der Kaffee ist alle, nichts klappt, und ausgerechnet dann kommt noch jemand und möchte etwas von einem. Nyxiel kann sich leider nicht einfach zurückziehen, eine Tür hinter sich schließen oder um eine kleine Pause bitten. Sie lebt in einem Umfeld, das ihr kaum Möglichkeiten lässt, Abstand zu schaffen.

Ob der Stress im Lager ihr Verhalten verstärkt oder andere Ursachen dahinterstecken, wissen wir nicht. Wir sollten es deshalb weder verharmlosen noch vorschnell über sie urteilen. Denn Nyxiel ist mehr als diese schwierigen Momente.

Sie zeigt sich Menschen gegenüber weiterhin weich, anhänglich und zugewandt. Auch das Zusammenleben mit Thandor funktioniert nach wie vor. Das sind erfreuliche Seiten, die bei aller Vorsicht nicht untergehen sollten.
Für Nyxiel wünschen wir uns deshalb einen Einzelplatz bei einfühlsamen, hundeerfahrenen Menschen, die ihre Signale ernst nehmen und ihr Sicherheit geben. Sie sollte nicht bedrängt werden und in Ruhe lernen dürfen, dass sie nichts verteidigen muss. Gleichzeitig braucht es Menschen, die ihre Grenzen respektieren, mögliche Konflikte vorausschauend vermeiden und bereit sind, bei Bedarf fachkundige Unterstützung in Anspruch zu nehmen.

Ob sich ihr Verhalten in einem sicheren Zuhause verändert, lässt sich nicht versprechen. Mit Geduld, Verständnis und einem passenden Umfeld könnte Nyxiel jedoch die Chance bekommen, sich weiterzuentwickeln und Vertrauen aufzubauen.

Sie ist jung, wunderschön und hat Menschen gegenüber eine zarte, liebevolle Seite. Aber sie bringt auch ihre kleinen und weniger kleinen Baustellen mit. Wer sich für sie interessiert, sollte beides sehen und bereit sein, sich darauf einzulassen.
Denn Nyxiel soll nicht einfach nur irgendwo ankommen. Sie soll Menschen finden, die sie verstehen möchten – auch dann, wenn sie einmal einen schlechten Tag hat. Und wer weiß: Vielleicht klingt ihr Alltag dann irgendwann nicht mehr nach "Montag, alles schief", sondern nach einem ganz gewöhnlichen, schönen Tag im eigenen Zuhause.

Wenn Sie Nyxiel kennenlernen möchten, wenden Sie sich bitte an unsere Vermittlerin. Gemeinsam lässt sich herausfinden, ob Sie und diese besondere junge Hündin zueinander passen.
Simone Leitenbauer
ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin
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aus dem Ausland:
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03.11.2026, 20.21 | (0/0) Kommentare | PL
DAIANA - BEVOR IHRE WELT GANZ DUNKEL WIRD

Daiana
Rasse: Mischling
Geschlecht: Hündin
Geboren: 07.2020
Schulterhöhe: 63 cm
Seit über vier Jahren lebt Daiana nun im Lager. Vier Jahre voller Unruhe, Gebell und Einsamkeit. Vier Jahre, in denen sie Abend für Abend allein in ihrem Zwinger eingeschlafen ist, ohne zu verstehen, warum niemand sie mit nach Hause nimmt. Doch inzwischen läuft ihr die Zeit davon: Durch einen Grauen Star wird ihre Welt zunehmend unschärfer.

Für Daiana bedeutet das weit mehr, als schlechter zu sehen. Vertraute Konturen verschwimmen, Bewegungen lassen sich schwerer einschätzen. Irgendwann wird sie die Gesichter der wenigen Menschen, die an ihrem Zwinger vorbeigehen, vielleicht nicht mehr erkennen können – nur noch Schatten, die kommen und wieder gehen, so wie all die Jahre zuvor.

Gerade dann wird ihr fehlen, was sie schon jetzt so dringend braucht: eine vertraute Stimme, feste Abläufe und ein Mensch, an dem sie sich orientieren kann.
Wie muss es sich anfühlen, wenn die Welt um einen herum immer undeutlicher wird und niemand da ist, der Sicherheit gibt? Wenn die Gitterstäbe des eigenen Zwingers zu den letzten Dingen gehören, die man noch klar erkennen kann?

Noch ist Daiana selbstbewusst, kontaktfreudig und voller Lebenswillen. Sie geht offen auf Menschen zu, sucht ihre Nähe und läuft gut an der Leine. Dass sie sich nach mehr als vier Jahren im Zwinger ihre Offenheit bewahrt hat, ist alles andere als selbstverständlich. Sie schenkt einem Menschen damit etwas ganz Besonderes: ihr Vertrauen.

Doch auch die stärkste Hoffnung kann irgendwann leiser werden. Deshalb braucht Daiana jetzt (einen) Menschen, die ihr eine echte Chance geben.
Und diese(n) möchte sie ganz für sich allein haben. Daiana sucht keinen Platz in einem Rudel und kein Zuhause mit Katzen. Sie braucht die ungeteilte Aufmerksamkeit ihrer Bezugsperson; jemanden, der nur für sie da ist. Sie hat schon lange genug geteilt: einen Zwinger, die wenigen Momente menschlicher Aufmerksamkeit und eine Zukunft, die bisher nur aus Warten bestand.

Daiana hat bereits mehr als vier Jahre verloren. Sie sollte nicht auch noch das verlieren, was sie von ihrer Welt noch klar erkennen kann, bevor sie endlich erfährt, wie es sich anfühlt, nach Hause zu gehören.
Noch ist Zeit. Zeit, ein Zuhause kennenzulernen, bevor ihre Welt weiter verblasst. Zeit für eine vertraute Stimme, die ihr Halt bietet. Für Hände, die sie behutsam führen und ihr zeigen, dass sie nicht mehr allein ist. Für feste Abläufe und vertraute Wege, die ihr Sicherheit geben, wenn ihre Augen ihr irgendwann nicht mehr den Weg zeigen können.

Können Sie Daiana dieses Zuhause geben? Dann melden Sie sich bitte jetzt bei ihrer Vermittlerin – jeder Tag zählt.
Sie können Daiana nicht aufnehmen? Dann teilen Sie bitte ihre Geschichte. Vielleicht kennen Sie genau den Menschen, der schon lange auf einen Hund wie Daiana wartet.
Yvonne Beier
ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin
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aus Deutschland:
0173-2788571
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27.10.2026, 20.10 | (0/0) Kommentare | PL
ALPHONZA - WER LEISE LIEBT, SIEHT DICH

Alphonza
Rasse: Mischling
Geschlecht: Hündin
Geboren: 03.2021
Schulterhöhe: 50 cm
Immer, wenn ein kleiner, unscheinbarer Hund wie Alphonza mit angsterfüllten Augen in die Vermittlung kommt, fragt man sich: Was ist passiert? Was musste dieses Hundemädchen erleben, damit sie schon versucht, sich hinter ihren Zwingergenossen zu verstecken, sobald sich jemand nähert?

Wir wissen nicht, was Alphonza widerfahren ist. Aber wir sehen, welche Spuren es hinterlassen hat.
"Was wünschst du dir, kleine Alphonza? Dass die Tierschützer wieder verschwinden? Du möchtest nichts von ihnen wissen und suchst Schutz bei Oberlyn und Oldrich. Den beiden vertraust du – doch Menschen bedeuten vor allem Schrecken für dich. Wahrscheinlich bist du einfach nur froh, wenn sie dir nichts zuleide tun.

Und trotzdem dürfen sie dich anfassen. Du lässt dir von ihnen sogar Halsband und Leine anlegen, obwohl du beides gar nicht kennst und vermutlich keinen einzigen Schritt daran laufen möchtest. Das ist ganz schön mutig für eine so kleine Hündin.

Auch wenn du dir das heute noch nicht vorstellen kannst: Es gibt Menschen, die dir niemals wehtun werden, die nur das Beste für dich wollen. Genau diese suchen wir jetzt für dich."
Wie lange Alphonza brauchen wird, bis sie wieder Vertrauen fassen kann, weiß niemand. Vielleicht dauert es Monate, vielleicht überrascht sie uns auch und es geht schneller, als wir heute glauben. Wir wünschen unserem kleinen Mädchen daher Menschen, die ihr die Zeit geben, die sie braucht, um ihre Angst zu überwinden.

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Juli 2026 "Oberlyn ist weg."
Alphonza hebt den Kopf. Weg? Wirklich weg? Nicht hinter der Mauer verschwunden oder im Nebenzwinger? Nein. Weg-weg. Zuhause… mit einem weichen Körbchen, Leckerlis und jemandem, der liebevoll zu ihr sagt: "Komm her, mein Schatz." Und bei dem danach nichts Schlimmes passiert.
Ob Alphonza versteht, was das bedeutet, wissen wir nicht. Aber vielleicht keimt irgendwo tief in ihr ein winziges bisschen Hoffnung.

Jetzt lebt sie mit Oldrich zusammen. Er ist ein ruhiger Hund, der sich lieber erst einmal alles aus sicherer Entfernung anschaut. Die beiden passen gut zusammen. Keiner drängt den anderen, keiner macht viel Aufhebens. Zwei Hunde, die gelernt haben, dass Vorsicht manchmal überlebenswichtig ist.


Alphonza selbst hat noch immer große Angst vor Menschen. Sie gehört nicht zu den Hunden, die freudig ans Gitter gelaufen kommen. Sie beobachtet lieber, wartet, zieht sich zurück. Und doch zeigt sie immer wieder kleine, kostbare Augenblicke von Mut. Sie lässt sich anfassen, lässt sich sogar die Leine anlegen. Nicht, weil sie es genießt, sondern weil sie sich trotz allem noch nicht ganz aufgegeben hat.


Hunde wie Alphonza berühren uns mit ihrer stillen Art oft besonders. Ihr Vertrauen wächst nicht mit großen Sprüngen. Es wächst in winzigen Schritten, ermutigt durch einen ruhigen Blick, eine sanfte Stimme; eine Hand, die nichts verlangt. Und dann kann es geschehen, dass Alphonza Ihre Geduld eines Tages auf das Schönste belohnt: Wenn sie zum ersten Mal ganz zaghaft eine Pfote auf Ihre Füße legt…
Sabine Wojtok
ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin
Telefon
aus Deutschland:
0172-83 49 335
aus dem Ausland:
+49172-83 49 335
per EMail:
27.10.2026, 20.10 | (0/0) Kommentare | PL
RADELON - DEN REST SEINES LEBENS IN GEBORGENHEIT

RADELON
Rasse: Maremmano Mischling
Geschlecht: Rüde
Geboren: 01/2017
Schulterhöhe: 65 cm
Geboren 2017, irgendwo in Italien. 2019 wurde Radelon das Opfer eines Autounfalls. Die rechte Vorderpfote war gebrochen, es folgten ein Klinikaufenthalt, eine Operation und die Amputation zweier Zehen. Danach ging es ohne Umwege ins Canile – in ein Hundegefängnis, aus dem kaum einer entkommt. Für einen versehrten Hund wie Radelon waren die Aussichten von Anfang an besonders schlecht.

Dann kamen sieben zähe Jahre, in denen sich fast nichts veränderte. Mehr als 2.500 Tage und Nächte hinter Mauern und Gittern. Das ist die kurze Geschichte unseres großen Radelon. Denn groß ist er nicht nur von seiner Statur her. Radelon ist auch ein großer Charakter. Trotz aller Widrigkeiten und trotz seiner Einschränkung ist er ein lieber, geselliger und gutmütiger Rüde geblieben.

Im Oktober 2026 ist Radelon fast zehn Jahre alt und hat seit sieben Jahren kaum etwas von der Welt gesehen. Seine wechselnden Mitbewohner – Rüden und Hündinnen gleichermaßen – bringen ein wenig Abwechslung in seinen trostlosen Alltag. Radelon scheint einer dieser Hunde zu sein, die sich mit vielem arrangieren und mit anderen Hunden gut zurechtkommen. Einer, der Konflikten lieber aus dem Weg geht und eine erstaunliche Ruhe ausstrahlt.
Als Maremmano bringt er Eigenschaften mit, die ihn ursprünglich für ein Leben ganz anderer Art vorgesehen haben: Eigenständigkeit, Wachsamkeit und die Fähigkeit, Verantwortung zu übernehmen. Maremmanen wurden über Generationen dafür gezüchtet, Schafherden selbstständig zu begleiten und zu beschützen.

Für Radelon sind weite Felder und Schafherden heute allerdings eine Welt, die er nur aus weiter Ferne kennen kann. Und da ist noch seine Vorderpfote. Ihr Zustand macht ihn zu einem dringenden Notfall, denn wir können nicht ausschließen, dass er Schmerzen hat. Ob eine gründliche medizinische Untersuchung ihm Linderung verschaffen könnte, wissen wir leider nicht. Dort, wo Radelon seit Jahren eingesperrt lebt, interessiert sich niemand dafür, wie es ihm geht.

Die mit uns befreundeten Tierschützer durften Radelon im September 2026 zum ersten Mal besuchen. Sie haben erlebt, dass er trotz seiner Einschränkung neugierig und bewegungsfreudig geblieben ist. Er läuft auch recht gut an der Leine, interessiert sich für seine Umgebung und hätte die Wiese am liebsten gar nicht mehr verlassen.
Endlich Gras unter den Pfoten. Neue Gerüche, die seine Nase aufnehmen kann. Sonne auf dem Fell. Ein Knochen zum Kauen. Und vor allem: endlich einmal irgendwo sein dürfen, ohne Gitter vor der Nase – vielleicht würde Radelon genau das brauchen, um noch einmal ganz neu anzufangen. Dieser Wunsch ist im Moment noch ein Traum. Aber er muss keiner bleiben.

Wir suchen für Radelon ein ländlich gelegenes Zuhause mit einem sicher eingezäunten Garten. Seine neuen Halter sollten möglichst Erfahrung mit Herdenschutzhunden mitbringen oder bereit sein, sich auf die besonderen Eigenschaften eines Maremmanen einzulassen. Vor allem braucht Radelon Zeit, Geduld und Empathie – und jemanden, der versteht, dass ein Hund, der sieben Jahre lang kaum etwas anderes als seinen Zwinger gesehen hat, nicht innerhalb weniger Tage in ein völlig neues Leben findet.

Radelon hat lange ausgeharrt. Er hat sich seine Freundlichkeit bewahrt und trotz allem den Kontakt zu Menschen nicht verloren. Jetzt wäre es an der Zeit, dass er noch eine andere Seite seines Lebens kennenlernt: Eine mit Wiesen statt Beton. mit Sonne statt Gitterstäben und mit einem Zuhause, in dem er endlich erfahren darf, was Geborgenheit bedeutet.
Wenn Sie Radelon diese Chance geben möchten, setzen Sie sich bitte mit seiner Vermittlerin in Verbindung. Sie freut sich sehr auf Ihren Anruf.
Margot Wolfinger
ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin
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0179 - 66 06 200
aus dem Ausland:
+49179 - 66 06 200
per EMail:
Margot.Wolfinger@pro-canalba.eu
27.10.2026, 20.10 | (0/0) Kommentare | PL
SAFFIRO - FÜNF MINUTEN. EIN LEBEN

Saffiro
Rasse: Mischling
Geschlecht: Rüde
Geboren: 09/2021
Schulterhöhe: 54 cm
Sie kennen das. Morgens, noch halb wach, stehen Sie vor der Kaffeemaschine und wollen jetzt sofort Ihre erste Tasse. Also ziehen Sie die Kanne heraus, bevor der Kaffee durchgelaufen ist – und bekommen etwas, das eher nach guter Absicht als nach Kaffee schmeckt. Nur fünf Minuten Geduld, und Sie hätten die beste Tasse des Tages in der Hand gehabt.
Saffiro ist ein bisschen wie dieser Kaffee. Man muss ihm nur die fünf Minuten gönnen.

Wenn sich nach Monaten die Zwingertür öffnet und Saffiro plötzlich Gras unter den Pfoten hat, dann kommt er erst einmal mit vollem Druck: Espresso, doppelt, ohne Zucker. Er hüpft, dreht sich, möchte gleichzeitig zu Ihnen, ans Ende der Wiese und am liebsten gleich wieder zurück. Er freut sich so sehr und so laut mit seinem ganzen Körper, dass man einfach lachen muss.
Und wenn ihm das Ganze überschäumt wie Milch, die zu lange auf dem Herd stand, kommt die Pfote. Wie ein Kind, das am Ärmel zieht: Guck mal, guck mal, ich bin hier! Wer wochenlang nur Zwinger hatte, kippt sich eben nicht zuerst einen Kamillentee ein.

Doch dann passiert etwas, das unsere Tierschützer bei ihrem Besuch im Lager beobachten konnten: Saffiro wird ruhiger. Man bleibt bei ihm, gibt ihm Orientierung, redet mit ihm – und langsam fährt er herunter. Dass sein Start so stürmisch ist, hat einen Grund. Und der ist nicht Saffiros Schuld.
Er war gerade einmal zwei Monate alt, als er gemeinsam mit seinen sechs Geschwistern ins Canile kam. Sieben Welpen, die gerade erst angefangen hatten, die Welt zu entdecken. Für Saffiro ist das Canile seitdem sein Zuhause. Ein Wohnzimmer hat er nie gesehen. Einen Menschen, der abends noch da ist und am nächsten Morgen wiederkommt, ebenfalls nicht.

Wenn für einen solchen Hund nach Monaten die Zwingertür aufgeht, ist das kein ganz normaler Spaziergang. Das ist Weihnachten, Geburtstag und Urlaub zusammen. Natürlich sprudelt er da erst einmal über.
Und was findet man am Ende in der Kanne, wenn man Saffiro die nötige Zeit gibt? Einen freundlichen, lebensfrohen Hund. Saffiro mag Menschen und ist mit Rüden ebenso fein wie mit Hündinnen. Er lässt sich führen, sobald ihm jemand ruhig die Richtung zeigt. Und obwohl er allen Grund gehabt hätte, dem Menschen gegenüber misstrauisch oder verbittert zu sein, hat er sich seine Freude bewahrt.

Das macht ihn so besonders.
Wir suchen für Saffiro keine Baristas. Wir suchen Menschen, die ihm Zeit geben können. Menschen, die ihm verlässliche Abläufe schenken, die wissen, dass eine Pfote am Bein kein Problem ist, sondern manchmal einfach die etwas stürmische Art eines Hundes zu sagen: Ich freue mich, dass du da bist!

Saffiro muss noch lernen, wie ein Leben außerhalb des Zwingers funktioniert. Er muss entdecken, dass ein Zuhause mehr ist als ein Ort, an dem man schläft. Und er wird dafür vermutlich länger als fünf Minuten brauchen. Aber er hat im Lager bereits gezeigt, dass er ein Hund zum Warmwerden ist. Einer, der sich beruhigt, wenn man ihm Sicherheit und Orientierung gibt.

Der Kaffee muss erst durchlaufen. Bei Saffiro dauert das sicher ein paar Wochen statt fünf Minuten. Dafür bekommt man einen Hund, der Wärme mitbringt – und der sie zurückgibt, wenn man ihm die Zeit dafür lässt. Und wenn Sie gerade Ihren Kaffee in der Hand halten: Der hatte seine Chance. Sie haben ihn wahrscheinlich sogar schon halb ausgetrunken, ohne groß darüber nachzudenken.

Bei Saffiro dürfen Sie ruhig etwas länger überlegen. Aber bitte nicht zu lange. Er wartet schon eine ganze Weile. Seine Vermittlerin freut sich auf Ihre Nachricht. Gern auch mit Kaffeeflecken.

PS. Falls Sie eher der Typ für zwei Tassen sind: Saffiros Bruder Settimio sitzt ein paar Zwinger weiter. Gleiche Wartezeit, gleiche Röstung – aber trotzdem kein zweiter Aufguss!
Daniela Koenemann
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+49176 - 24 63 36 19
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Daniela.Koenemann@pro-canalba.eu
27.10.2026, 20.10 | (0/0) Kommentare | PL
GEA - EIN HAUCH VON HERZ

Gea
Rasse: Mischling
Geschlecht: Hündin
Geboren: 09.2022
Schulterhöhe: 54 cm
Hallo, liebe Tierfreundinnen und -freunde!
Wisst Ihr, ob es viel mehr Hunde als Menschen gibt? Weil, wenn es andersherum
wäre, dann hätte doch jeder Hund ein Zuhause und dürfte sich versorgt und
geborgen fühlen. Ich habe leider keines und Ihr könnt Euch sicher denken, wie
ich mich fühle. Ganz allein auf mich gestellt habe ich meine Welpchen geboren,
in einer Gegend, die man bestenfalls als Wüste bezeichnen kann; es ist das
Death Valley der streunenden Hunde!

Eine liebe Tierschützerin, die gerade auf dem Weg zum Tierarzt war und dabei mit einer Kollegin telefonierte, sah zwei kleine Hundebabies am Straßenrand nach Futter suchen. Sie ist sofort an die Seite gefahren, ausgestiegen und meinen kleinen Mädels, Gin und Grappa, nachgeschlichen zu dem Versteck, in dem wir uns vor der Welt und ihren Gefahren verborgen hatten. Dort hat sie dann auch mich und mein Baby, den Buben Guinness, gefunden. So schnell wie möglich kam ihre Freundin ihr zu Hilfe, um uns einzufangen. Ich hatte eine Heidenangst vor ihnen, aber mein Hunger war größer, so dass ich mich zuletzt doch schnappen ließ. Meine Welpchen waren sehr schwach und ausgemergelt und leisteten keinen Widerstand.


Die ersten Tage hatten wir schreckliche Angst vor
den Menschen und der neuen Umgebung. Aber wir merkten schnell, dass uns bei der
Tierschützerin in ihrer kleinen Auffangstation kein Leid geschieht. Ich war
glücklich zu sehen, wie meine Kinder jeden Tag mehr an Gewicht zunahmen,
neugierig ihre Umgebung erkundeten und sich von der Tierschützerin behandeln
und nur allzu gern füttern ließen.


Ich selbst bin eine noch sehr junge, schneeweiße Hündin, bescheiden und vom Leben nicht verwöhnt. Es war ein Wunder, dass ich in der ungastlichen Gegend überleben und noch dazu meine Welpchen säugen konnte. Ob der große Hundeengel wohl auch für mich noch ein Wunder übrig hat? Wem darf ich vertrauen und mein treues Herz zu Füßen legen?
Mit dieser Frage grüßt Euch die Gea

******************************
Liebe Leserinnen und Leser! Während andere Hunde glücklich in ihr neues Zuhause reisen, bleibt Gea zurück; immer wieder, Jahr für Jahr. Sogar ihre Welpen, die sie unter erbärmlichsten Bedingungen liebevoll aufgezogen hat, sind inzwischen alle vermittelt und in Sicherheit. Nur Gea wartet weiter im Schatten, leise und ungesehen.

Bei der Tierschützerin, die sich täglich liebevoll um sie kümmert, hat Gea bereits kleine Fortschritte gemacht: In ihrer Nähe bleibt sie ruhig und entspannt, während sie sich bei ihr fremden Menschen eher zurückzieht. Das zeigt, dass dass sie sich nach Vertrauen und Sicherheit sehnt. Dabei drängt sie sich niemandem auf. Sie fordert den Platz nicht ein, den sie so sehr verdient hätte, sondern hofft still, dass ihn jemand ihr eines Tages anbietet.

Wären Sie bereit, der sanften, wunderschönen Gea die Zeit zu
geben, die sie benötigt, um Vertrauen zu fassen? Möchten Sie für sie da sein,
weil ihr Schicksal Sie berührt und Sie erkennen, welch kostbarer Schatz sich hinter
ihrer Scheu verbirgt? Dann melden Sie sich bitte bei ihrer Vermittlerin.
Vielen, lieben Dank!
Daniela Koenemann
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27.10.2026, 20.10 | (0/0) Kommentare | PL
CHUCKY - WAS IST EIN WEITERES JAHR?

Chucky
Rasse: Mischling
Geschlecht: Rüde
Geboren: 01.2013
Schulterhöhe: 60 cm
Seit 2018 atmet dieser arme Hund die Enge eines Zwingers. Während draußen die Jahreszeiten wechselten, Menschen lachten und das Leben in tausend Farben spielte, war die einzige Antwort auf sein Flehen nach Liebe das hohle Echo seiner eigenen Pfoten auf hartem Beton; einem Boden, der im Winter die Glieder gefrieren lässt und im Sommer die Hitze staut, bis die Luft zum Schneiden dick ist.


Fast alle - Tiere und Menschen - wären an dieser Vereinsamung zerbrochen. Sie wären bösartig geworden oder stumpfsinnig in einer Ecke verkommen. Chucky jedoch hat etwas getan, das uns Menschen tief beschämt: Er hat sich geweigert, den Glauben an das Gute zu verlieren. Er hat sich geweigert, den Hass zu lernen. Wenn die Gittertür sich für die wenigen Minuten der Besuche öffnet, drückt er seinen alten, schweren Körper gegen das kalte Metall; nicht, um mit Gewalt zu fliehen, sondern um für eine einzige Sekunde die Wärme einer menschlichen Hand zu spüren. Sein Blick ist eine stumme, herzzerreißende Frage: "Schaut her, ich mache alles richtig. Bin ich immer noch nicht gut genug für die Freiheit?"

Acht Jahre Warten. Nur noch wenig verbleibende Zeit.
Die Uhr tickt jetzt unerbittlich und wir kämpfen einen verzweifelten Krieg
gegen den Beton. Chucky zählt 14 Jahre. Er ist in diesem Zwinger alt geworden.
Seine Gelenke schreien vor Schmerz vom ewigen Liegen auf dem harten Untergrund,
sein Körper ist todmüde, seine Kraft schwindet mit jedem Atemzug. Er hat fast
ein Jahrzehnt darauf gewartet, dass jemand seinen Namen ruft. Er träumt davon,
sich einmal in der Sonne wälzen zu dürfen, ohne danach das metallische Knallen
der Stahltür zu hören, die ihn wieder in die Dunkelheit verbannt.

Ihm läuft
die Zeit mit Siebenmeilenstiefeln davon. Es gibt nur noch zwei Möglichkeiten
für Chuckys Ende: Entweder er stirbt irgendwann einsam und unbeweint auf diesem
kalten Stein, den er seit acht Jahren anstarrt. Oder wir finden jetzt, in
letzter Sekunde, den Menschen, der ihm zeigt, dass das Leben mehr sein kann als
ein Gefängnis. Chucky braucht keine Villa. Er braucht nur das Versprechen, dass
sein letzter Atemzug nach Sommerregen und Blumen riecht, anstatt nach feuchtem,
schmutzigem Beton.

Sie sind
der einzige Mensch auf dieser Welt, der seine Geschichte noch umschreiben kann.
Sie brauchen keine acht Jahre, um sein Leben zu retten. Sie brauchen nur acht
Sekunden, um zum Hörer zu greifen und Chuckys Vermittlerin anzurufen. Bitte
lassen Sie den Stein nicht das letzte sein, das er fühlt.

Und sollte es bei Ihnen nicht passen, dann: Danke, dass Sie Chucky nicht
einfach übersehen. Danke, dass Sie anderen von ihm erzählen und ihnen diesen
Text zu lesen geben. Vielleicht ist ja genau sein Mensch dabei und Chuckys
Wunder beginnt bei Ihnen.
Margot Wolfinger
ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin
Telefon
aus Deutschland:
0179 - 66 06 200
aus dem Ausland:
+49179 - 66 06 200
per EMail:
Margot.Wolfinger@pro-canalba.eu
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Geboren vor 71 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.

