Mitternachtsspitzen

Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Hunde

Wenn es um Treue geht

Aus dem Buch "Delicia" von Marie Corelli, 1897:


"Treue ist eine gewöhnlich vorkommende Eigenschaft bei Hunden, die jedoch selten bei Menschen anzutreffen ist. Hunde lieben und sind treu, Menschen begehren und verlangen, doch sobald das Verlangen zufriedengestellt wird, werden sie treulos!


Dennoch, so wird behauptet, stehen Menschen höher auf der Skala der Schöpfung als Hunde. Das verstehe ich nicht. Wenn Wahrheit, Treue und Aufopferung Tugenden sind, sind Hunde den Menschen überlegen; wenn aber Prahlerei, Selbstbezogenheit und Arglist Tugenden sind, sind natürlich die Menschen den Hunden überlegen!"


Vergleicht man Hunde mit Menschen, dann wird einem schnell klar, dass Hunde, wenn sie sterben, mindestens ebenso viel Trauer und Verzweiflung verdienen, wie Menschen sie wert sein könnten. Das belegt das obige, inzwischen schon einhundertzwanzig Jahre alte Zitat. Für mich ist diese Aussage heute so aktuell wie damals, es hat sich in meinen Augen nichts Wesentliches geändert.



Unsere geliebte WENDY - eine, die treuer war als Gold

Nickname 14.01.2017, 17.13 | (3/3) Kommentare (RSS) | PL

Der aufrichtige HERBY

In der Vermittlung seit 09.11.2015


• Mischling


• Rüde, kastriert


• geboren ca. 2012


• Schulterhöhe: ca. 34 cm

**************************************

• Herby ist geimpft, gechipt, entwurmt, kastriert,

tierärztlich untersucht und hat einen EU-Pass.


Beschreibung von Herby


Hallo, liebe Leute da draußen - mein Name ist Herby. Ich lebe derzeit im Tierheim Herzsprung und suche ein neues Zuhause, in dem man mich lieb hat. Meine Pfleger meinten, ich sollte ein paar Zeilen schreiben, damit ihr mich etwas kennen lernen könnt. Sie bezeichnen mich immer als Clown. Ich habe nachgeforscht - und sie haben recht. Ich bin lustig, aufgeweckt, etwas tollpatschig und immer für ein Späßchen zu haben. Auch begrüße ich jeden Menschen sehr freundlich und werde am liebsten sofort von ihm durchgeknuddelt. Ich lasse mir gerne den Bauch kraulen, tobe mit Begeisterung umher und liebe es, Gassi zu gehen.

 

Man könnte mit mir auch viel trainieren, da ich einiges im Köpfchen habe. Aber nicht dass Ihr denkt, ich sei ein überdrehter Lümmel. Nein, ich habe auch eine sehr ausgeglichene Seite, dann möchte ich faul herum liegen und liebe es, wenn mir jemand die Ohren krault. An der Leine laufe ich recht brav und bin ein sehr angenehmer Begleiter bei Unternehmungen.

 

Bei anderen Hunden entscheidet die Sympathie, ob ich sie in meinen Freundeskreis aufnehme und ehrlich gesagt würde ich in meinem Zuhause lieber mit meinen Menschen allein leben. Im Sommer gehe ich auch gerne mit meinen Menschen baden, dann können wir ein Wettschwimmen veranstalten. Da ist noch etwas, das Ihr über mich wissen solltet: Obwohl ich ein unheimlich menschenbezogener Hundemann bin, gibt es Situationen, mit denen ich nicht zurechtkomme und auf die ich dann mit Knurren oder Schnappen reagiere. Besonders schwer fällt es mir, wenn mein Besitzer ohne mich denn Raum verlassen möchte oder mich Allein lässt. Am besten würde ich in einen Ein- oder Zweipersonenhaushalt ohne Kinder passen, mit Besitzern, die gerne mit mir trainieren und mit liebevoller Konsequenz an meinem Verhalten arbeiten.

 

Ich hoffe, dass ich bald ein tolles Zuhause, bei freundlichen Menschen finde, die mich nicht nur wegen meiner Stärken lieben, sondern die auch meine Schwächen bedingungslos akzeptieren.

http://tierherzen-brauchen-hilfe.de/

Nickname 07.01.2017, 20.18 | (0/0) Kommentare | PL

Wie mache ich´s nur wieder gut?


Liebes Frauchen!


Verzeih, dass ich in der Frühe beim Waldgassi den Benno von Frau Meyer-Kühlwein so ein bisschen angegangen bin. Ich weiß, du hasst es, wenn ich das tue, aber ich konnte nicht anders. Der Typ ist so ein Langweiler: Statt wie jeder vernünftige Beagle mit mir eine Runde pirschen zu gehen, Vögel aufzuscheuchen und in Mauselöchern zu stöbern, steht er nur da wie sein eigenes Denkmal, zuckt mit keiner Wimper und rührt sich nicht vom Fleck. Mir sagt man ja nach, dass ich nicht der Schnellste bin; aber verglichen mit dem gehe ich doch ab wie ein Düsenjet! Ich musste ihn einfach zwicken, um zu sehen, ob er überhaupt noch lebt. Wer konnte denn ahnen, dass er deswegen gleich so ein Theater macht! Jault wie am Spieß gebraten, humpelt, als hätte ich ihm ein Bein abgebissen (dabei habe ich höchstens ein ganz kleines bisschen Fell erwischt) und verkriecht sich unter Muttis bodenlangem Pelzmantel. Der war hoffentlich nicht echt, sonst hätte ich ihn mir vorgenommen, aber so richtig! Klar, dass die Olle sauer war und gezetert hat wie ein altes Marktweib. Du hättest das umgekehrt sicher auch getan, bloß nicht so vulgär. Aber Frauchen, wir beide wissen: Es gibt so gut wie kein Problem, das sich mit einer anständigen Fleischwurst nicht aus der Welt schaffen ließe. Was hältst Du davon, wenn wir rübergehen und ihm zur Versöhnung eine bringen? Du könntest noch eine Flasche Sekt mitnehmen. Die trinkst Du dann mit der Meyer-Kühlwein, der Benno kriegt die ganze Wurst - für mich hast Du ja vorsorglich ein paar von meinen speziellen Leckerlis eingepackt - und vielleicht wäre das der Beginn einer wunderbaren Freundschaft. Man muss flexibel sein, sagst Du doch auch immer.


Nix für ungut!

Dein Dich liebender Barny




Ist ja in Ordnung, ich schäme mich doch schon!

Nickname 07.01.2017, 16.54 | (2/2) Kommentare (RSS) | PL

Wenn du denkst, du denkst oder: Immer hübsch sauber bleiben!

Gedankenhygiene, meint Frauchen, ist mindestens ebenso wichtig wie Körperpflege. Es genügt nicht, regelmäßig zu duschen, sich die Zähne zu putzen und die Haare zu waschen. Man muss den Kopf auch von innen sauber halten. Das klingt offenbar leichter, als es ist. Ich hörte sie nämlich sagen, dass ihre Gedanken sich oftmals wie ein Karussell drehen und dabei immer um dieselben Dinge kreisen: Unerfreuliches aus der Vergangenheit, das längst gekaut sein sollte, uralte Schuldgefühle und auch sonst noch allerlei seelischen Müll. Und wenn sie denkt, „ach, jetzt denke ich einfach mal an gar nichts“, dann fängt sie erst recht zu grübeln an. Das ist wie mit dem rosa Elefanten, Sie wissen schon; also anscheinend ziemlich kompliziert, das Ganze. Dabei wäre das Leben viel einfacher, wenn die Menschen weniger überflüssigen Ballast mit sich herumschleppen würden!


Wir Hunde können da als gute Vorbilder dienen. Ich meine, welcher gescheite Vierbeiner weint schon einem gefressenen Knochen hinterher oder trägt seinem Kumpel die Rauferei von gestern nach, wo doch wahrscheinlich alles nur ein Missverständnis war? Stattdessen leben wir im Jetzt und Hier, genießen den Augenblick und sind zufrieden mit dem, was ist. Da gibt es gleich noch so einen Punkt: Menschen denken ständig an Geld und wie sie immer noch mehr davon bekommen können. Darüber vergessen sie ganz, sich an dem zu erfreuen, was sie haben, und das Miteinander bleibt sowieso auf der Strecke. Dabei können sie doch auch nur drei Mahlzeiten am Tag futtern und ein Fell auf einmal tragen. Nehmen Sie dagegen uns: Das Rudel ist uns wichtiger als der feinste Schmaus, egal ob wir nun reinrassig oder Mischlinge sind (von ganz verfressenen Ausnahmen einmal abgesehen). Manche von uns hungern sogar hin und wieder ohne zu murren, wenn ihr Mensch gerade selber nicht genug zu essen hat, solange sie nur bei ihm sein können. Vermutlich leben viele Zweibeiner gerade darum so gern mit uns zusammen, weil wir ihnen zeigen, dass es auch anders gehen kann – eben einfach leben.


In dem Sinne, schönen Abend noch und auf Wiederlesen.


Haben Sie es fein!
Ihre Nelly




Bei aller Genügsamkeit

soll man ja doch kein Krümelchen umkommen lassen!

Nickname 06.01.2017, 17.12 | (0/0) Kommentare | PL

So ein Kasperltheater!




In der Vermittlung seit 16.02.2014


• Mischling


• Rüde / kastriert


• geboren ca. 03.2011


*******************************

• Kasper ist geimpft, gechipt, entwurmt, kastriert,

tierärztlich untersucht und hat einen EU - Pass.


Beschreibung von Kasper


Ein „WUFF“ an alle Hundeliebhaber!


Ich heiße Kasper und bin ein wunderhübscher Mischlingsjunge. Leider habe ich mein früheres Zuhause verlassen müssen, weil meine Besitzerin mit meiner Erziehung überfordert war. Nun lebe ich schon seit zwei Jahren im Tierheim Herzsprung, und obwohl es mir hier an nichts fehlt, sehne ich mich doch tierisch nach einem neuen, eigenen Zuhause!

 

Vom Wesen her bin ich ein sehr aufgeweckter und lebensfroher Hundemann, der gerne viel Zeit mit seinem Herrchen oder Frauchen verbringt. Ich liebe es,  durchgeknuddelt zu werden oder meine Ohren massiert zu bekommen - ein echter Genießer eben. Aber auch meine Stunden voller Spiel dürfen nicht fehlen. Wir können entweder gemeinsam durch das Haus toben, oder wir verlagern meine Spieleinheiten nach draußen und machen die Wiesen und Wälder unsicher.

 

Bei unseren Spaziergängen bin ich sehr neugierig, und alles Neue wird von mir genaustens inspiziert. Aber ich muss euch noch von meiner geheimen Leidenschaft erzählen: Ich liebe Agility, das ist einfach das Größte für mich. Und wenn ich erst einmal richtig loslege, wird jeder Border Collie, Australien Shepherd und Jackrussel Terrier blass vor Neid, das könnt Ihr mir glauben. In meinem Zuhause bin ich jedoch sehr brav, mache nichts kaputt, bin stubenrein, kann allein bleiben, fahre brav im Auto mit und gehe folgsam an der Leine.

 

Da ist allerdings noch etwas: Da mein ehemaliges Frauchen mir als Junghund keine Grenzen setzte, habe ich eine starke Persönlichkeit entwickelt. Mein Pflegefrauchen im Tierheim bezeichnet mich deshalb auch als ihren kleinen Macho. Ich bin ein unheimlich toller und freundlicher Hund - es sei denn, man fordert etwas von mir, was ich nicht möchte. Es gibt Dinge, die ich einfach nicht leiden kann, wie z.B. mein Futter wegnehmen, überschwängliches Kuscheln oder Hochheben. Komme ich in solch eine Situation, äußere ich meinen Unmut mit deutlichem Zähne zeigen und würde bei weiterem Bedrängen auch schnappen. Ich suche daher ein Zuhause bei einem hundeerfahrenen Ein- oder Zweipersonenhaushalt ohne Kinder. Wunderbar wären geduldige und verständnisvolle Menschen, die entweder mit meinem dominanten Verhalten zurecht kommen oder noch besser, die mit mir trainieren -  vielleicht mit der Hilfe eines Hundetrainers -, damit ich dieses Verhalten ablege. Wichtig ist, dass diese Menschen keine Angst vor mir haben, wenn ich sie einmal anknurren oder nach ihnen schnappen sollte.

 

Meine neue Heimat sollte im ländlichen Bereich liegen, da ich mit dem Stadtleben nicht so gut zurecht komme. Auch sollte es in meinem neuen Zuhause  keine weiteren Artgenossen geben, da ich dieses lieber für mich allein hätte.

 

Gibt es denn jemanden, der einer kleinen Hundepersönlichkeit ein behütetes und freundliches Zuhause auf Lebenszeit schenken möchte?

http://tierherzen-brauchen-hilfe.de/

Nickname 06.01.2017, 10.57 | (0/0) Kommentare | PL

Lala, lalala...

In der Vermittlung

seit 23.06.2015


• Mischling


• Hündin, kastriert


• geboren ca. 05.2009


• Schulterhöhe: ca. 40 cm


*****************


• Lala ist geimpft, gechipt, entwurmt, kastriert,

tierärztlich untersucht und hat einen EU-Pass.


BESCHREIBUNG VON LALA


Ein freundliches "HALLO", Ihr tierlieben Menschen!


Ich heiße Lala und bin eine Mischlingshündin. (Ich bin - von Euch aus gesehen -  die rechts im Bild, ohne Zopf und Brille. Die andere ist meine Pflegerin, eine ganz reizende Person, die allerdings nicht zur Vermittlung steht.) Auch wenn ich vielleicht nicht so aussehe, trete ich Euch anfangs eher schüchtern und zurückhaltend gegenüber. Jedoch nehme ich gerne Kontakt zu Euch auf und überzeuge mich, dass Ihr mir nichts Böses wollt. Schlechte Erfahrungen, Ihr versteht schon. Habe ich erst einmal Vertrauen aufgebaut, kommt mein wahrer Charakter zum Vorschein. Im Grunde bin ich nämlich eine sehr fröhliche, aufgeweckte und unheimlich lebensfrohe Hundedame. Ich liebe es dann, mit Euch durch den Garten zu tollen und bis zum Umfallen - na ja, beinahe - mit Euch zu toben.

 

Spielen ist meine absolute Lieblingsbeschäftigung,  egal ob mit Euch Zwei- oder anderen Vierbeinern. Dabei kann ich aber durchaus auch still sitzen. Wenn wir uns müde gespielt haben, liebe ich Eure streichelnden Hände sehr. Bei Unternehmungen bin ich an allem interessiert und laufe gut an der Leine mit.

 

Obwohl ich kein Teenie mehr bin, gibt es für mich noch allerhand zu lernen, aber mit ein paar Leckerchen wird das sicherlich ein Riesenspaß. Und wir können ja auch gern diese Hundeschule besuchen. Meine Artgenossen finde ich klasse und verhalte mich ihnen gegenüber äußerst sanft. Ich werde eine sehr anhängliche und treue Hundedame und schenke Euch meine ganze Liebe. Nur mit dem Alleinbleiben habe ich noch Probleme und suche deshalb ein Zuhause, in dem immer jemand da ist oder man mich mit zur Arbeit nehmen kann.

 

Ich wünsche mir sehnlichst eine nette Familie, die mir eine zweite Chance gibt und mit der ich durch dick und dünn gehen kann!

http://tierherzen-brauchen-hilfe.de/


Nickname 05.01.2017, 13.57 | (0/0) Kommentare | PL

Lilly und Albert - eine Liebe fürs Leben

In der Vermittlung seit 13.04.2016


• Mischlinge


• Hündin, kastriert -

Rüde, kastriert


• Lilly geboren ca. 2011 -

Albert geboren ca. 2008


***********************


• Beide sind geimpft, gechipt, entwurmt, kastriert,

tierärztlich untersucht und haben jeweils einen Pass.



Beschreibung von Lilly & Albert


Ein freundliches "HALLO", Ihr Lieben!


wir heißen Lilly und Albert und momentan ist unser Wohnsitz das Tierheim Herzsprung. Wir schreiben Euch diese Zeilen in der Hoffnung, dass sich freundliche Menschen in uns verlieben und uns zusammen ein tolles Zuhause schenken: Eines mit weichen Körbchen, täglichem Futter, guter Pflege und ganz viel Zuwendung. Wir haben uns im Tierheim kennengelernt, und es war Liebe auf den ersten Blick. Wir beide verbringen sehr viel Zeit miteinander und unsere Pflegerinnen bezeichnen uns gern als altes Ehepaar. Deshalb suchen wir natürlich ein gemeinsames Zuhause.


Das ist unser Wunsch, und nun bitten wir Euch, dass Ihr ihn in Erfüllung gehen lasst. Dafür bekommt Ihr zwei sanfte, unproblematische und anhängliche Begleiter, die Euch in guten wie in schlechten Zeiten treu zur Seite stehen werden. Unsere Pflegerinnen im Tierheim sagen, dass wir sehr menschenbezogen und gutmütig sind; denn wir lieben Menschen über alles, und jeder wird von uns gleich zum Kuscheln und Schmusen aufgefordert. Auch unsere gemeinsamen Unternehmungen werden eine wahre Freude sein, denn ganz entspannt können wir all die schönen Dinge, die die Welt zu bieten hat, kennenlernen und genießen. An der Leine laufen wir schon sehr brav. Kleine Kinder sollte es aber nicht in unserem neuen Zuhause geben, da ich (Lilly) anfangs einige Dinge wie Leckerchen oder unseren Schlafplatz auch verteidigen kann.


LILLY: „Vor einiger Zeit habe ich mir vermutlich durch einen Unfall einen Splitterbruch in meinem Vorderbein zugezogen - dieser wurde von meinem Vorbesitzer leider nicht behandelt und ist somit schief zusammen gewachsen. Durch meine Verletzung hat sich in meiner Schulter Arthrose gebildet, die derzeit gut auf Medikamente eingestellt ist. Das Schicksal meinte es mit mir leider gar nicht gut, denn vor einiger Zeit musste mir auch noch mein linkes Auge entfernt werden, da ich an einem Glaukom erkrankt war. Trotz allem bin ich immer noch eine unheimlich lebensfrohe und freundliche Hundedame, die ihren Menschen stets treu zur Seite  steht“.

 

ALBERT: „ Leider habe auch ich nur noch ein Auge, aber wie ich das andere verloren habe, ist nicht bekannt. Wie Lilli habe ich Arthrose, bin aber ebenfalls gut auf Medikamente eingestellt. Ich bin dennoch ein fröhlicher und munterer Geselle“.


Aufgrund unserer Erkrankungen können wir keine langen Spaziergänge oder sportliche Aktivitäten mehr unternehmen. Wir suchen ein ebenerdiges Zuhause ( Wohnung oder Haus ) mit eingezäuntem Garten.


Konnten wir Euch von unserem lieben Wesen überzeugen? Dann würden wir uns riesig über Euren Besuch freuen - und vielleicht sind wir ja schon bald Mitglieder Eurer Familie.

http://tierherzen-brauchen-hilfe.de/

Nickname 04.01.2017, 18.04 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Himmlisch, diese Ruhe!

So, die Silvesternacht hätten wir glücklich überstanden. Das freut vor allem unsere drei Süßen, die heute fast den ganzen Tag verschlafen haben. Für sie gab es reichlich Stress, weil die Knallerei hier gestern schon um 17 Uhr losging. Zwischen Mitternacht und ein Uhr früh wurde dann ohne Pause durchgeböllert. Ein paar ganz nette Funkenregen waren dabei; manche Nachbarn hatten sich wohl gedacht, weniger ist mehr und lieber in einige schöne Raketen investiert. Das meiste war aber einfach nur unerträglich laut. Nach meinem Hörsturz bin ich zwar besonders lärmempfindlich geworden, doch der Beste meinte auch, so schlimm wie in diesem Jahr war es lange nicht mehr.


Jetzt liegt Barny ganz entspannt in seinem Körbchen neben mir und schnorchelt vor sich hin.



Er wird ja immer richtig wütend, verbellt jeden Knaller einzeln und hatte entsprechend viel zu tun. Gespannt waren wir, wie Woody reagieren würde. Die Sache war ihm offensichtlich nicht geheuer, aber als großer Hund mochte es das wohl nicht zugeben. Er traute sich sogar einmal nach draußen in den Garten, machte jedoch, nachdem er das Geschäftliche erledigt hatte, postwendend wieder kehrt. Nelly trifft es immer am schlimmsten. Sobald der erste Kracher zu hören ist, verwandelt sie sich in ein zitterndes Häufchen Angst. Sie verkriecht sich dann in irgendeiner Ecke und lässt sich nicht einmal mit den feinsten Leckerlis hervorlocken, geschweige denn zum Rausgehen überreden. Demzufolge ist ihr in der Nacht ein kleines Malheurchen passiert, auf das Barny uns morgens diskret aufmerksam machte.


Früher gab es auch bei uns ein Feuerwerk. Mein Vater hatte Silvester Geburtstag, was für Familie und Freunde natürlich äußerst praktisch war, denn sie wussten immer, wohin sie zum Feiern gehen konnten. Wir haben aber nie so eine wüste Böllerei veranstaltet, wie sie heute üblich ist. Zwei oder drei Sonnen, ein paar Raketen und für jeden Gast eine Wunderkerze, das war´s.


Damals waren die Feuerwerksartikel allerdings kein lebensgefährlicher Billigramsch aus Polen oder Fernost, sondern deutlich teurer, dafür aber auch sicherer als heutzutage. Und mich beschleichen, wenn diese unsäglichen Batterien mit wer weiß wie vielen Schuss abgefeuert werden, noch ganz andere Gedanken. Ich erinnere mich nämlich, wie meine Omi immer sagte: „Weißt du, Kind, so ähnlich hat es sich im Krieg angehört, als die Bomben fielen.“ Hoffentlich müssen wir nie einen derartigen Vergleich anstellen.


In diesem Sinne, uns allen

ein friedliches, unbeschwertes Jahr!


Nickname 01.01.2017, 17.33 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Wenn Hunde in den Himmel kommen

Wenn Hunde in den Himmel kommen, brauchen sie keine Flügel, denn Gott weiß, dass Hunde rennen möchten.


So gibt er ihnen Wiesen. Wiesen und Wiesen und Wiesen.
Wenn ein Hund im Himmel ankommt, dann rennt er einfach los.


Im Hundehimmel gibt es schöne Seen, groß und klar. Und überall Gänse, die flattern und schnattern, zupfen und rupfen. Hunde lieben das.


Sie rennen am Wasser entlang und bellen und bellen. Und Gott, hinter einem Baum verborgen, schaut ihnen zu und lächelt.


Natürlich gibt es Engel dort, Engelkinder.


Gott weiß, dass Hunde Kinder mehr lieben als alles andere sonst auf der Welt. Darum schickt er viele Engelkinder in seinen in seinen Hundehimmel. Es gibt dort Kinder mit Fahrrädern und Kinder mit Schlitten; es gibt Kinder, die rote Gummibälle werfen, und Kinder, die ihre Drachen durch die Wolken ziehen. Die Hunde sind dabei, und die Kinder lieben sie heiß.


Und, oh, Hundekuchen! Hundekuchen über Hundekuchen, so weit das Auge reicht.


Gott hat einen Sinn für Humor. So gibt er seinen Hundekuchen die Gestalt von witzigen Tieren und anderen Sachen:
Kätzchen-Hundekuchen gibt es und Eichhörnchen-Hundekuchen. Aber auch Eiskrem-Hundekuchen und Schinkenbrötchen-Hundekuchen.


Klar, jeder Engel, der vorbeikommt, hat einen Leckerbissen für jeden Hund. Und natürlich, alle Gottes-Hunde gehorchen sofort, wenn ein Engel „Sitz!“ sagt.
Im Hundehimmel wird jeder Hund ein guter Hund.


Gott schüttelt unermüdlich Wolken auf; damit macht er weiche Kuschelbetten für seinen Hunde im Hundehimmel.
Und wenn sie dann müde sind vom vielen Rennen und Bellen und Schinkenbrötchen verschlingen, findet ein jeder von ihnen ein Wolkenbett zu Schlafen.


Sie legen sich nieder, drehen sich um und um auf ihrer Wolke…
…bis sie genau richtig liegen, und dann rollen sie sich zusammen und schlafen ein.
Gott wacht über jeden Einzelnen von ihnen, und schlechte Träume gibt es nicht.


Leider nicht alle, aber viele Hunde im Hundehimmel haben jemandem gehört, solange sie auf der Erde waren. Natürlich haben sie das nicht vergessen. Ihr Himmel ist voller Erinnerungen.


Und manchmal führt ein Engel einen Hund zu einem kleinen Besuch zurück auf die Erde. Niemand auf der Erde kann ihn sehen oder hören.
Aber der Hund schnüffelt in seinem alten Hof herum, sieht nach der Katze von nebenan, folgt seinem Menschenkind auf dem Schulweg, hockt sich vor die Gartentür und wartet auf den Briefträger. Und dann, wenn er zufrieden feststellt, dass alles in Ordnung ist, kehrt er mit seinem Engel in den Himmel zurück.


Denn das ist ihr Platz, ganz in der Nähe Gottes, der sie geschaffen hat.


Die Hunde im Hundehimmel, die auf der Erde kein richtiges Zuhause hatten, bekommen eines im Himmel. Dort haben sie Höfe und Vorgärten zum darin Spielen, und Sofas zum darauf Liegen und Tische zum darunter Sitzen, während die Engel ihre Mahlzeiten einnehmen. Natürlich hat jeder Hund seinen Napf mit seinem Namen darauf.
Und jeder Hund wird den ganzen Tag gestreichelt und bekommt gesagt, wie brav er ist.


Hunde dürfen im Hundehimmel bleiben, solange sie möchten, und das kann bedeuten, für immer.


Wenn alte Freunde ankommen, werden sie schon erwartet. Die Hunde im Hundehimmel sind da, gleich an der Himmelspforte:


Beinahe wie Engel!


(gefunden im Internet, Verfasser leider unbekannt)



Unser geliebter BOBBY -

eines von 13 Sternenkindern,

die uns auf der anderen Seite erwarten

Nickname 27.12.2016, 16.28 | (2/2) Kommentare (RSS) | PL

Ein ganz besonderer Weihnachtsspaziergang

Ein kleiner Hund aus gutem Haus,
der riss an Weihnachten einst aus.
Einen Spaziergang fand er labend,
besonders grad am Heil'gen Abend,
wenn alle Menschen sind in Eile
und Hunde haben Langeweile.


Zunächst lief er durch seinen Garten
und wollte auf das Frauchen warten.

Das kam nicht heim, so lief er fort -
trollt sich gemächlich durch den Ort,
verbellt ein bißchen Prinz und Rexi,
besucht dann freundlich Nachbars Hexi.


Kurz: Er genießt nach Hundeweise
'ne munt're kleine Weihnachtsreise.
Vergnügt strolcht er auch übern Markt,
wo sonst sein Frauchen öfters parkt.
Doch als er nun nach Hause wollte,
wusst' er nicht mehr, wohin er sollte.


Dem kleinen Hund wird bang zumute.
Er senkt die Ohren, klemmt die Rute
tief zwischen seine Beine ein.
Wie gern würd' er zu Hause sein
in seinem warmen Hundebett.
Die Menschen hier sind gar nicht nett!


Schon naht von fern ein Polizist.
"Der wird mich fangen, so ein Mist!"
Das kleine Hundchen rennt und rennt,
bis es nicht Weg und Steg mehr kennt.
Längst ist es aus der Stadt hinaus -
vorbei am allerletzten Haus.


Da plötzlich hört der kleine Schlingel
den Klang von Hufen und Geklingel.
Und sieht im Lichtglanz einen Schlitten,
der kommt wie aus des Himmels mitten
und wie aus einem großen Tor
klingt Lachen und Musik hervor.


"Freut euch, ihr Menschen auf der Erden,
euch soll das Fest der Weihnacht werden.
Mit Glück und Freude und Geschenken
will euch das Christkind jetzt bedenken!"
Wer denkt in dieser frohen Stunde
an arme, heimatlose Hunde?


So bellt und jault das Hündchen kläglich.
"Ein kleiner Hund? Ja, ist das möglich?"
Schon naht sich ihm mit schnellen Schritten
das Christkind selbst vom gold'nen Schlitten
und nimmt ihn freundlich auf den Arm.
"Nun hast du's hier erst einmal warm.


Ich bring dich in den Hundehimmel,
du glaubst gar nicht, welch ein Gewimmel
von netten Hunden wird dort warten
im wunderschönen Himmelsgarten."
Das Hündchen läßt sich gerne tragen,
doch fragt's: "Was wird mein Frauchen sagen?"


Es jault auf einmal ganz erschreckt:
"Wenn es jetzt, dass ich weg, entdeckt?
Es denkt doch gleich, ich bin gestorben.
Und dann ist ihm das Fest verdorben.
Im Himmel wär' es sicher schön,
doch Christkind, das musst du verstehn,


mein Frauchen, das mich zärtlich liebt,
wär' sicher allzu sehr betrübt."
Das Christkind lächelt und es nickt.
"Du weiß, was sich für Hunde schickt.
Des Hundes Liebe ist die Treue.
Drum bringe ich dich jetzt aufs Neue


zu deinen Menschen schnell nach Haus.
Und dann reißt du nie wieder aus."
Der Schlitten fliegt mit Schellenklang
den Waldweg und die Straß' entlang.
Dem Hündchen ist es wie ein Traum.
Schon sitzt es unterm Weihnachtsbaum.


"Da ist ja unser Strolchi wieder",
ruft Frauchen, und die Weihnachtslieder,
die klingen fröhlich jetzt und heiter,
das Christkind, das fährt leise weiter....


©Elisabeth Petzina


Nickname 24.12.2016, 14.25 | (0/0) Kommentare | PL

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ÜBER MICH:Geboren vor 61 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.
Verheiratet mit dem besten aller Ehemänner und glückliches Frauchen von drei allerliebsten Fellnasen.


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