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Thema: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE
ANNIUS - WIE LANGE NOCH BIS ZULETZT?

Annius
Rasse: Mischling
Geschlecht: Rüde
Geboren: 01.06.2015
Schulterhöhe: 62 cm

Zuletzt ist jetzt.

Zuletzt ist jetzt.
Neulich kamen sie wieder zu mir; aber obwohl sie
richtig lieb waren und mich mich eigentlich gefreut habe, musste ich sie anbellen.
Es ist hier drinnen so laut, immer nur Lärm von über tausend Hunden, die um
Hilfe bellen und weinen, ich stehe so unter Stress, ich bin so allein. Ich will
das nicht mehr, die sollen mich Ruhe lassen. Deswegen habe ich sie so böse
angebellt, obwohl ichdas eigentlich gar nicht wollte, aber…
Zuletzt ist jetzt.

Meine einzige Hoffnung, diesen schrecklichen Ort
noch lebend zu verlassen: dass mich jemand sieht, der mich nicht zu alt, zu
groß, zu dunkel und zu kaputt findet und sich von meinem Schutzpanzer aus
Missmut und Abwehr nicht abschrecken lässt. Das ist ja alles bloß äußerlich; tief
in meinem Innerenn sehne ich mich Liebe, Wärme und Geborgenheit. Wenn irgendwer
- wenn vielleicht gerade DU mich haben willst, mich in Dein Herz und Dein
Zuhause lässt und mir auch etwas gegen meine Schmerzen gibst, dann ist zuletzt
doch noch nicht jetzt.
Margot Wolfinger
ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin
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0179 - 66 06 200
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29.03.2026, 19.50 | (0/0) Kommentare | PL
BENOIT - NACHTRAG: DIE ZEIT LÄUFT AB

Benoit
Rasse: Labradormischling
Geschlecht: Rüde
Geboren: 08.2023
Schulterhöhe: 66 cm
25/11: Jedem, der Benoit zum ersten Mal sieht, fällt sofort sein Blick auf: helle, warme Augen, die so viel erzählen: von Enttäuschung, Hoffnung und dem unbändigen Wunsch, endlich gesehen zu werden. Seit zwei Monaten sitzt er eingesperrt in einem der kahlen Betonboxen eines schlimmen Caniles, in welchem sein einziger Lichtblick Olena ist, mit der er sich friedlich den Zwinger teilt. Dieser düstere Ort ist wahrlich nicht fürs Leben eines jungen Hundes gemacht.

Benoit zählt erst ungefähr zweieinhalb Jahre; ein
stattlicher, schneeweißer Hundebub mit unbekannten Wurzeln. Weit wichtiger als
seine Herkunft ist jedoch sein Wesen: Er wird als unglaublich gefühlvoller,
kontaktfreudiger und menschenbezogener Hund beschrieben, der sehnsüchtig nach
Nähe sucht und jede noch so kleine Zuwendung aufsaugt wie ein Verdurstender. Zu
lange wartet er schon und vermisst einen - seinen - Menschen. Soviel an Liebe
wie er braucht, soviel hat er auch zu geben.

So berichteten wir über Benoit im November des vergangenen Jahres. Seitdem hat sich etwas verändert, leider nicht zum Guten. Benoit hat sichtlich an Gewicht verloren. Er wirkt angeschlagen, sein Allgemeinzustand ist besorgniserregend. Die warmen, hellen Augen, die so viel erzählten, sprechen jetzt vor allem von Erschöpfung. Leider wurde Benoit inzwischen positiv auf Leishmaniose getestet. Zwar ist die Krankheit unheilbar, sie lässt sich aber mit einem kostengünstigen Medikament in der Regel problemlos in Schach halten. Ohne Behandlung führt sie jedoch früher oder später unweigerlich zum Tod.

In diesem Hundelager gibt es weder eine
tierärztliche Betreuung oder Behandlung, noch eine lebensrettende, tägliche
Tablette. Benoit stirbt - aber nicht, weil es keine andere Lösung gäbe, oder
weil eine Therapie zu teuer und zu aufwändig wäre; sondern einzig und allein,
weil er in diesem Hundegefängnis niemandem genug wert ist, um ihm täglich eine einfache,
preiswerte Tablette zu verabreichen.

Benoits heller, warmer Blick hofft noch immer, aber
er wird schwächer, er baut immer mehr ab. Die Krankheit frisst sich durch
seinen Körper, während er in seinem Zwinger sitzt und auf Menschen wartet, die
nicht kommen. Das ist kein erfundenes Drama,
das ist die Wirklichkeit, die jetzt, in diesem Augenblick passiert. Seine Uhr
tickt unaufhaltsam, Benoit rennt die Zeit davon.

Bitte, wenn Sie es irgend ermöglichen können, seien Sie der Mensch, dem Benoit genug wert ist; bevor aus "schwächer" "zu schwach" und aus "drängend" "zu spät" wird. Benoit hat nicht mehr viel Zeit und er hat nur Sie. Vielen, lieben Dank!
Margot Wolfinger
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29.03.2026, 10.33 | (0/0) Kommentare | PL
ANNIUS - ANGRIFF IST DIE BESTE VERTEIDIGUNG?!

Annius
Rasse: Mischling
Geschlecht: Rüde
Geboren: 06.2015
Schulterhöhe: 62 cm
Hilfe braucht unser Großer nämlich dringend; vielleicht ja genau von Ihnen, geschätzte Leserinnen und Leser, liebe Hundefreundinnen und Hundefreunde? Der ruhige Annius benötigt unbedingt jemanden, der/die bereit ist, sich auf einen zehnjährigen Hundesenioren einzulassen; auf ein Lebewesen, das in Gefangenschaft alt geworden ist und kaum mehr als sein zermürbendes, trostloses Dasein hinter Gittern kennt. Wir suchen Menschen mit viel Verständnis für unseren lieben Annius, hinter dessen scheinbar abweisender Fassade sich eine zutiefst verletzte Seele verbirgt.

Annius gibt sich im Hundegefängnis zuweilen als mürrischer, alter Knochen; dies dürfte jedoch reiner Selbstschutz sein. Dass darüber hinaus einiges mehr in ihm schlummert, haben die mit uns befreundeten Tierschützer erfahren. Als sie ihn und seine zwei Leidensgefährtinnen Lorianne und Imeria im Frühjahr 2025 besuchen durften (leider keine Selbstverständnlichkeit, sondern die große Ausnahme in einem italienischen Canile), trafen sie zunächst auf einen griesgrämig wirkenden, in die Jahre gekommenen Rüden, der zunächst nichts von ihnen wissen wollte und bei den ersten zaghaften Annäherungsversuchen anfing zu bellen. Doch schon nach kurzer Zeit konnte er über seinen Schatten springen und Streicheleinheiten sowie sanftes Kraulen zulassen. Und nachdem er begriffen hatte, dass diese Zweibeiner nichts Böses im Schilde führten, sei er sogar richtig neugierig geworden, berichteten uns die Tierschützer. Er habe genauer wissen wollen, wer ihn und seine zwei Zellengenossinnen besuche, habe ihre Hände beschnuppert und sich schon bald beruhigt.

Fast alle der betagteren Hunde, die wir vermitteln dürfen, gewöhnen sich erstaunlich schnell an ein neues Leben bei freundlichen, verständnisvollen und geduldigen Menschen, die sie so nehmen und liebhaben, wie sie sind. Natürlich geschieht die Verwandlung von einem nach oft lebenslanger Gefangenschaft körperlich und seelisch angeschlagenen Hund in einen verspielten, neugierigen, aufgeweckten Vierbeiner nicht von heute auf morgen. Für die Tiere bedeutet es eine Riesenleistung, sich plötzlich in einer unbekannten Umgebung bei wildfremden Menschen und mit einer Flut von neuen, beängstigenden Eindrücken zurechtzufinden.

Annius wäre daher dankbar für ein Zuhause bei einem
Menschen/einer Familie, die schon ein wenig Hundeerfahrung mitbringen und sich
mit ihm über jeden kleinen Fortschritt freuen. Ideal wäre ein Haus mit
hundesicher eingezäuntem Garten in ruhiger Umgebung (bitte nicht inmitten einer
Großstadt), wo er seine letzten Jahre in Beschaulichkeit und Geborgenheit
verleben darf.
Wenn vielleicht gerade Sie unserem Annius ein richtiges Hundeleben bieten
möchten - eines, das diesen Namen auch verdient -, dann zögern Sie nicht und
melden sich bei seiner Vermittlerin, die sich riesig auf Sie freut. Vielen,
lieben Dank!
Margot Wolfinger
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28.03.2026, 15.48 | (0/0) Kommentare | PL
ELOWEN - TRAUMTÄNZERIN IM MONDLICHT

Elowen
Rasse: Mischling
Geschlecht: Hündin
Geboren: 03.2019
Schulterhöhe: 55 cm
Es ist tiefdunkle Nacht. Elowen rennt über satte, grüne Wiesen. Ihre Pfoten scheinen den Boden kaum zu berühren und bewegen sich gleichmäßig und wieselflink. Sie schnuppert die klare Luft, den Duft von Blumen und jault vor Freude auf.
Der Mond beleuchtet ihr friedliches schlafendes Gesicht und lächelt. Wenigstens dürfen die Hunde im Canile von einem besseren Leben träumen und im Schlaf ein paar Stunden lang glücklich sein. Woher mag Elowen wissen, wie die Welt da draußen sein kann - wurde sie doch schon als winzigesWelplein in das kalte, herzlose Hundegefängnis gesteckt? Hat sie nach fünfeinhalb Jahren in Gefangenschaft wirklich noch eine Erinnerung daran, wie sich Freiheit anfühlt? Vielleicht haben ihr auch andere Leidensgefährten davon erzählt? Sie teilt sich ihr Betonloch mit einem freundlichen Rüden, mit dem sie sich wunderbar versteht. Freundschaften sind in einem Hundelager überlebensnotwendig; denn in Einzelhaft, zu der leider viele Hunde willkürlich und völlig unbegründet verdammt sind, ist der triste Alltag praktisch nicht zu ertragen.

Wenn die lieben Tierschützer zu Besuch kommen, darf
Elowen mit einigen anderen auserwählten Glückspilzen für ein paar Minuten mit
auf die Wiese. Solche besonderen Augenblicke gibt es allerdings höchstens ein-
bis zweimal im Jahr. Mehr erlaubt die Gefängnisleitung nicht, es könnte sonst
zuviel von den unsäglichen Lebensbedingungen im Lager nach außen dringen.
Elowen hat ein helles Köpfchen. Sie ist äußerst gelehrig und hat sich beim letzten Mal genau gemerkt, was man ihr gezeigt hat: An der Leine zu laufen. Die netteTierschützerin lobt sie. Elowen ist immer ein bisschen schüchtern und ängstlich, wenn Menschen sich ihr nähern; aber das Lob tut ihr wohl. Noch um vieles besser und spannender sind allerdings die vielen unbekannten Gerüche. In dieser duftenden Bibliothek würde sie gern stundenlang stöbern; aber leider darf man hier nichts ausleihen und mit in die Zelle nehmen.

Die lange, entbehrungsreiche Zeit im Canile hat
ihre Spuren bei Elowen hinterlassen. Sie wird von Hautentzündungen geplagt und
hat verkrustete Stellen im Gesicht und an den Ohren. Ähnlich wie bei uns
Menschen liegt die Ursache hierfür in dauerhaftem Stress, der im Hundelager ein
ständiger Begleiter ist und vor dem es kein Entrinnen gibt; zu laut, zu
schmutzig, zu eintönig, zu brutal, zu miserable Verpflegung, zu harter Boden,
zu beengter Raum, zu wenig bis keine tierärztliche Betreuung, zu aussichtslos. Einzig
ihre Träume von einem schöneren Leben und die Hoffnung – falls Hunde hoffen
können – dass diese Träume sich irgendwann erfüllen, helfen ihr, an diesem
düsteren Ort auszuhalten und sich nicht aufzugeben.

Möchten vielleicht gerade Sie die Träume unserer Elowen wahr werden lassen und unserer Überlebenskünstlerin ein Leben schenken, welches diesen Namen auch verdient? Bevor der Mond wieder hinter den Wolken verschwindet, leuchtet er noch einmal ganz hell über die Kontaktdaten von Elowens freundlicher Vermittlerin. Es liegt nun bei Ihnen, das Schicksal dieser sanften, zarten Hündin endlich zum Guten zu wenden. Vielen, lieben Dank!
Simone Leitenbauer
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27.03.2026, 19.59 | (0/0) Kommentare | PL
MOISES - SAG MIR, WER DU BIST

Moises
Rasse: Mischling
Geschlecht: Rüde
Geboren: 10.2021
Schulterhöhe: 50 cm
Liebe Leserinnen und Leser!
Schauen Sie sich dieses verzweifelte Tier in Ruhe an und lassen Sie die Bilder
auf sich wirken. Was sehen Sie?
Ich sehe einen jungen, schrecklich mageren Rüden, der staunt über das, was er
jenseits der Gitterstäbe seiner kahlen Zelle sieht und in dessen glänzenden
Augen eine Ahnung (oder Erinnerung) daran liegt, dass das, was er seit zwei
Jahren tagein, tagaus ertragen muss, nicht alles sein kann auf dieser Welt. Ganz offensichtlich genießt er die Nähe zum
Menschen und ist wohl auch schon daran gewöhnt. Er läuft brav und ordentlich an
der Leine; dies deutet darauf hin, dass er wohl früher eine Familie, ein
Zuhause hatte.


Ein vielversprechender Hund, welcher unter besseren Bedingungen sicher eher
muskulös wäre, verkümmert also - eingepfercht auf engstem Raum - immer mehr und
kann sich niemandem zeigen, niemandem beweisen und sich weder geistig noch
körperlich entwickeln.
Warum für Moises die Einzelhaft beschlossen wurde, als er in das Lager kam,
wissen wir nicht. Man darf ja keine unbequemen Fragen stellen, wenn man nicht
ein Besuchsverbot riskieren möchte, welches für die Hunde eine Katastrophe
bedeuten würde. Vielleicht mag er andere Vierbeiner nicht, weil er früher
einmal schlechte Erfahrungen mit ihnen machen musste. Möglicherweise war er
damals noch kräftiger und ein bisschen ruppig im Umgang mit Artgenossen; in der
Pubertät probieren ja gerade junge Rüden gern aus, wer von ihnen der Stärkere
ist. Viele reagieren auf Stress und/oder Langeweile unwillig du gereizt - so
könnte es auch Moises gehen.

Wie kannst du sein, Moises?
Wir wissen es nicht, können nur die Bilder und die Beschreibung der
Tierschützer wirken lassen. Moises liebt Menschen, soviel steht fest; Katzen dagegen
nicht Und andere Hunde? Da geht es ihm wie uns Menschen, wir mögen schließlich
auch nicht jeden.
Bitte schauen Sie noch einmal hin,wagen Sie einen zweiten Blick. Möchten Sie gemeinsam
mit Moises herausfinden, wie er wirklich sein kann? Dann melden Sie sich bitte
bei seiner Vermittlerin und gehen Sie gemeinsam mit ihm auf Entdeckungsreise.
Vielen, lieben Dank!
Margot Wolfinger
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25.03.2026, 20.36 | (0/0) Kommentare | PL
ARKELL - SPUREN OHNE WEG

Arkell
Rasse: Cane Corso Mischling
Geschlecht: Rüde
Geboren: 12.2015
Schulterhöhe: 65 cm
Manchmal entstehen Spuren, ohne dass jemand geht. Eine solche Spur ist Arkell. Seit 2018 sitzt er im Lager. Es gibt viele Hunde, die hier ausharren müssen, bis sie nicht mehr können. Man lässt sie nicht gnädig sterben, ohne sie vorher zu zerbrechen. Arkell wird seit acht langen, ereignislosen Jahren kaputt gewartet.
Als er ins Gefängnis gesteckt wurde, war er gerade
drei; ein Jungspund, groß, kräftig und voller Lebenslust. Stets kam er als
Erster ans Gitter, aufmerksam und in der Hoffnung, jeder Mensch könnte der
richtige für ihn, jeder Tag könnte seiner sein. Er hinterließ bleibenden Eindruck,
ohne etwas tun zu müssen. Aber dann kamen die Jahre, andere Hunde fanden ihre
Familien und durften das Schreckenslager verlassen. Arkell blieb und wartete.

Erst 2022 sahen wir ihn wieder; immer noch nett, zuversichtlich,
den Menschen zugewandt. Er lief mit, orientierte sich an uns, als wäre es für das
Natürlichste von der Welt. Dann kamen mehr Jahre, Arkell blieb und wartete
weiter.
Wir schreiben das Jahr 2026. Arkell ist jetzt zehn. Er liegt viel, kann sich kaum
noch erheben. Seine Hinterläufe sind durch die fehlende Bewegung steif
geworden, auch hat er kaum noch Muskeln. Seine Kräfte schwinden zusehends, sein
Körper will nicht mehr. Er hat Liegebeulen an den Ellbogen, einen Bluterguss am
Ohr und ein Auge, das behandelt werden müsste. Spuren, die nicht durchs Gehen,
sondern durchs Bleiben entstanden sind. Der lebensfrohe Hund, der einmal wie
eine Feder hochgesprungen ist, braucht heute Zeit, um überhaupt aufzustehen.
Und trotzdem: Wenn man bei ihm stehen bleibt, hebt Arkell den Kopf. Ein Teil
von ihm glaubt weiterhin, dass jemand für ihn kommt. Es ist immer noch da, dieses
Fünkchen Hoffnung, obwohl die Jahre gehen und die Zeit gegen ihn arbeitet.

(Im Umgang mit seinen Artgenossen zeigt Arkell sich
übrigens friedlich und unauffällig. In all den Jahren kam es durch ihn nie zu
einer Auseinandersetzung.)
Arkell hat nicht mehr ewig. Die Zeit hinterlässt ihre Spuren, auch wenn nichts
passiert. Arkells Spuren verlieren sich mehr und mehr, und was davon noch übrig
ist, wird nicht mehr allzu lange bleiben.
Möchten Sie gern mehr über Arkell erfahren und im schönsten Fall Ihre eigenen Spuren neben seine setzen? Dann freut seine
Vermittlerin sich über Ihre Nachricht. Arkell ist kein Hund für nebenbei. Er
ist ein Hund fürs Herz.

Für Arkell: Jede noch so kleine Aufmerksamkeit bedeutet einen
Hoffnungsschimmer und eine winzige Chance, dass aus deiner Spur doch noch ein
Weg wird.
Ina Schoenfuss
ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin
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24.03.2026, 19.52 | (0/0) Kommentare | PL
CHUCKY - ES KANN NUR BESSER WERDEN

Chucky
Rasse: Mischling
Geschlecht: Rüde
Geboren: ca.02.2018
Schulterhöhe: 48 cm
Einst lebte der Süße bei einem Mann, der ihn solange quälte und misshandelte, bis Nachbarn irgendwann endlich die Polizei riefen. Chucky kam in ein Canile - eines der furchtbaren italienischen Hundelager. Von dort wurde er wahllos an einen neuen Besitzer vermittelt, um von diesem bereits nach kurzer Zeit an jemanden weitergegeben zu werden, der sich weder um Chucky noch um dessen Gesundheit kümmerte. Dabei wäre das zwingend notwenig gewesen; denn die Schläge und Tritte, die der kleine Kerl jahrelang über sich ergehen lassen musste, waren nicht ohne Folgen geblieben. Chucky hat schwere Leberprobleme, berbunden mit einer Bauchwassersucht und wir hoffen, dass sein Herz nicht ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen wurde. Die entsprechenden Untersuchungsergebnisse stehen noch aus. Irgendwann in seinem Leben hat sich Chucky dann auch mit Leishmaniose infiziert, aber die inzwischen eingeleitete Behandlung schlägt sehr gut an.

Unser Chucky ist ein armes, krankes Häschen, das von seinem letzten Besitzer
schlussendlich zu einer Tierschützerin gebracht wurde, als dieser Italien
verließ und Chucky nicht mitnehmen wollte. Mit den Worten „Lasst ihn
einschläfern! übergab er seinen kranken Hund und ging. Das erscheint und ist
auch herzlos, in Italien jedoch die ganz große Ausnahme. Dort werden Hunde, die
man nicht mehr braucht oder will, in der Regel erschlagen oder ausgesetzt und
ihrem Schicksal überlassen.

Chucky erfährt gerade, wahrscheinlich zum ersten Mal in seinem Leben, wie es sich
anfühlt, umsorgt zu werden. Er frisst mit gutem Appetit und verhält sich wie
ein glücklicher, kleiner Hund. Mit seinen Artgenossen - Hündinnen und Rüden -
versteht er sich wunderbar und auch die kleinen Stubentiger haben von ihm
nichts zu befürchten. Wir tun, was in unserer Macht steht, um es ihm so schön
wie möglich zu machen. Dennoch sollte Chucky nicht in einem Tierheim leben, in welchem
bei aller Aufopferung doch nie genügend Zeit für jeden einzelnen Hund bleibt.
Der kleine Schatz sollte bei gutherzigen Menschen leben, die ihm Geborgenheit und
all die Liebe schenken, die er bisher so schmerzlich entbehren musste.
Darüber hinaus werden Folgeuntersuchungen und -behandlungen notwenig sein, auch
wenn vieles jetzt schon getan wurde und wird, um Chuckys Gesundheit so weit wie
möglich wiederherzustellen. Und so suchen wir verständnisvolle und großherzige Menschen,
die sich dies auch leisten können und möchten – damit aus dem armen, kranken
Häschen endlich der fröhliche, anhängliche Hundebub werden kann, der er seinem
Wesen nach ist.

Bitte, wenn es passt und Sie unseren lieben Chucky gern bei sich aufnehmen möchten,
dann melden Sie sich bei seiner Vermittlerin. Wir danken Ihnen sehr.
Sabine Wojtok
ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin
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23.03.2026, 20.05 | (0/0) Kommentare | PL
SILKE - EINE STREUNERIN WILL HEIM

Silke
Rasse: Mischling
Geschlecht: Hündin
Geboren: 12.2015
Schulterhöhe: 45 cm
Die gute Nachricht zuerst: Silke, unsere etwa zehnjährige Jagdmischlingshündin sowie Sandorah, Sady, Salvina und Sajoscha (ihre vier Babys, drei Mädchen und ein Junge) wurden von einer Tierschützerin gerettet und befinden sich in Sicherheit. Es geht ihnen gut, sie sind alle gesund und munter. Letzteres gilt besonders für die vier Kleinen; Silke geht, ihrem Alter entsprechend, alles ein wenig gemächlicher an.

Die schlechte Nachricht: Sehr viel an Leid, sowohl für Silke als auch ihre
unzähligen verschwundenen Welpen, hätte verhindert werden können, wenn die
Menschen nicht nur etwas gesehen, sondern auch gehandelt hätten. Leider
wiederholt sich dieses Muster im Tierschutz nur allzu oft: Entweder man sieht
hin, erkennt den Missstand, unternimmt aber nichts. Oder man sieht nicht hin,
schaut einfach weg…

Menschen haben Silke jahrelang zugesehen, wie sie sich - meistens trächtig - irgendwo in der italienischen Einöde durchschlug und ihre Welpen mutterseelenallein zur Welt brachte. Was mit ihnen geschah, lässt sich nicht mit Gewissheit sagen. Vielleicht wurden die Kleinen von anderen Tieren gefressen, oder sie wurden überfahren. Jedenfalls sind alle verschwunden, bis auf die vier oben genannten Glückspilze. Denn eines Tages im Oktober 2025 rief eine Polizistin die mit uns befreundete Tierschützerin an: In einem Holzstapel habe eine Hündin geradeWelpen geboren, ob sie nicht bitte kommen und die Tiere abholen könne. Das tat unsere Freundin und brachte Silke nebst ihren vier kleinen Mäuschen in ihr Refugio.


Dort hat sich das Quintett inzwischen gut erholt. Wie
wir hören, ist Silke eine ganz wunderbare Mutter, die sich liebevoll um ihre Kleinen
kümmert. Anfangs noch ein wenig schüchtern, scheint sie verstanden zu haben,
dass ihr nun nichts Böses mehr droht. Zu unserer Freundin hat sie bereits
Vertrauen gefasst, bei ihr fremden Menschen braucht sie dafür noch Zeit. Die
tapfere Hündin hat auch schon gelernt, recht ordentlich an der Leine zu laufen;
so richtig begeistert ist sie davon allerdings noch nicht. Silke hat eine kurze
Rute, die so angeboren sein könnte. Vielleicht hat sie diese aber auch in einem
Kampf eingebüßt, oder sie wurde ihr von Menschenhand gewaltsam abgeschitten.

Bei Hunden wie Silke, die nachweislich fast ihr
ganzes Leben als Streuner auf der Straße verbracht haben, fragen wir uns oft,
ob wir den Tieren einen Gefallen tun, indem wir sie einfangen und versuchen,
familientaugliche Vierbeiner aus ihnen zu machen. Nicht alle schätzen es, wenn
ihnen die gewohnte Freiheit genommen wird. Aber unsere liebe Silke ist ja schon
eine ältere Hundedame und so, wie ihre Milchleiste aussieht, gab es in ihrem
Leben kaum eine Zeit, zu der sie nicht trächtig war. Dass sie inzwischen
kastriert wurde, bedeutet für sie einen Fortschritt und eine große
Erleichterung. Sie genießt es allmählich, in
Sicherheit zu sein und sich nicht mehr ums tägliche Futter und einen vor
Fressfeinden und schlechtem Wetter geschützten Unterschlupf sorgen zu müssen.

Silke kennt und braucht nicht viel. In der Zuflucht zeigt sie sich sehr bescheiden und anspruchslos, so wird es auch in ihrem neuen, ihrem allerersten richtigen Zuhause - bei Ihnen?! - sein.

Falls Sie, liebe Leserin, lieber Leser, unsere hübsche Rehbraune bereits ins Herz geschlossen haben, melden Sie sich doch schnellstmöglich bei ihrer Vermittlerin. Damit aus Ihnen und Silke ein echtes Traumpaar wird, möchten wir Sie bitten, an folgendes zu denken: Die tapfere Seniorin hat ihr bisheriges Leben zwar unter schwersten Bedingungen, aber dennoch im Wesentlichen selbstbestimmt verbracht. Sie muss erst noch lernen, sich in eine Gemeinschaft mit Menschen einzufügen, und vielleicht weiß sie anfangs auch noch nicht alle Annehmlichkeiten zu schätzen, die Sie ihr bieten: ein weiches Körbchen, regelmäßige Mahlzeiten und Spaziergänge, immer frisches Wasser und was am wichtigsten ist, Verständnis, Zuwendung und Liebe. Sie bekommen, was Sie geben, tausendfach zurück!
Simone Horn
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22.03.2026, 20.17 | (0/0) Kommentare | PL
ALVIDA - SIE SIND NICHT ALLE SO!

Alvida
Rasse: Mischling
Geschlecht: Hündin
Geboren: 09.2022
Schulterhöhe: 51 cm
"Was haben sie nur mit dir gemacht, kleine Alvida? Hast du auf der Straße gelebt in einer Gegend, in der Hunde mit Stöcken und Steinen verjagt werden? Oder hast du zu Hause Prügel bezogen? Du kannst es uns nicht sagen; aber wir wissen auch so, dass du Menschen begegnet sein musst, die dich grausam behandelt haben und dass du erst lernen musst, dass wir nicht alle so sind. Sonst würdest du dich nicht am liebsten unsichtbar machen, sobald du einen von uns erblickst.

Man zeigte uns deine Bilder, und wir konnten erkennen, wie gern du dich in einem Mauseloch verkrochen hättest, als die netten Tierschützer dir dann auch noch Halsband und Leine angelegt haben. Aber du hast es über dich ergehen lassen, ohne zu knurren oder gar zu beißen, denn du bist ein ganz liebes Mädchen, dem man leider übel mitgespielt hat.

All das geschah in deinen ersten zwölf Lebensmonaten. Rund um deinen ersten Geburtstag gerietest du dann in dieses düstere, furchteinflößende Hundelager und hast seitdem nie einen Menschen zu Gesicht bekommen; zumindest keinen, der es gut mit dir meinte, bis die Tierschützer dich besucht haben. Sie erzählten uns auch, dass du in deiner Zelle mit Rüden und Hündinnen gleichermaßen einträchtig zusammenlebst, denn wie gesagt, du bist ein liebes Mädchen und weißt, wie man sich unter Artgenossen benimmt.
Was du aber im Augenblick noch nicht weißt, dir sicher nicht einmal vorstellen
kannst: Es gibt Menschen, die möchten, dass du es gut bei ihnen hast. Sie sind
geduldig, verständnisvoll und wissen, dass man sanft und behutsam umgehen muss
mit einem kleinen Hundemädchen, welches in jungen Jahren schon soviel Schmerz
und Leid erdulden musste.

Und genau diese Menschen wollen wir für dich finden, liebe, kleine Alvida. Es fällt ja so leicht, sich in dein süßes Gesichtchen zu verlieben. Sei also ganz unbesorgt, mein Schatz. Wir als Tierschützer kennen uns ein wenig aus und sind sicher, dass da draußen dein Mensch, deine Familie nur darauf wartet, dich in seinem oder ihrem Leben willkommen zu heißen. Vielleicht wirst du für immer einen Rest des schweren Päckchens mit dir herumtragen, das man dir in deiner Welpenzeit aufgeladen hat. Aber gemeinsam schafft ihr den Weg in ein fröhliches, unbeschwertes Hundeleben. Halt nur noch ein kleines Weilchen durch, der erste Schritt ist schon getan!"

Sabine Wojtok
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21.03.2026, 20.16 | (0/0) Kommentare | PL
HARIBO - DAS MÄRCHEN VOM KLEINEN HELDEN MIT DER ZERBROCHENEN KETTE

Haribo
Rasse: Mischling
Geschlecht: Rüde
Geboren:12.2018
Schulterhöhe: 40 cm


Leider fürchtete Haribo sich sehr vor Gewitter. Als der Donner das erste Mal über ihm krachte, floh er angsterfüllt aus dem Garten. Man fing ihn wieder ein und legte den kleinen Kerl an eine Kette. Sie hielt ihn fest, wo er doch Schutz gebraucht hätte. Monate verbrachte er so angebunden; ein Hund, der zuvor im Haus gelebt hatte, der Nähe, Stimmen und Bewegung kannte. Nun stand er still, Tag für Tag und Nacht für Nacht; so lange, bis Stress und Einsamkeit so unerträglich wurden, dass das zierliche Hündchen versuchte, die Kette durchzubeißen. Seine Zähnchen sind heute fast vollständig abgeschliffen; ein trauriges Andenken an die Zeit, als niemand sich seiner erbarmte und keiner kam, um ihn zu befreien. Er verlor in diesen Monaten zwar nicht sein freundliches Wesen, nicht seine Freundlichkeit, aber er verlor etwas anderes: das Gefühl von Sicherheit und das Vertrauen in uns Menschen.


Irgendwann fiel ein kleines bisschen Sternenstaub auf das Häufchen Unglück; gerade genug, um jemandem den Weg zu dem armen, angeketteten Kerlchen zu zeigen. Haribo durfte gehen, aber sein Weg war kein gerader. Er führte ihn zunächst in eine Pension, dann auf eine Pflegestelle, die ihn eigentlich behalten wollte - und dann doch wieder Abschied und wieder kein Zuhause. Trotz allem ist Haribo geblieben, wer er immer war: ein anhänglicher Hund, der Nähe sucht und sich an seine(n) Menschen binden möchte, der aber gelernt hat, vorsichtig zu sein. Er ordnet sich unter, nimmt den Maulkorb beim Tierarzt hin und lässt doch erkennen, wie sehr ihn die Einsamkeit geprägt hat. Mit anderen Hunden versteht Haribo sich grundsätzlich gut, egal ob, Rüde oder Hündin, ob groß oder klein. Er läuft brav an der Leine, hat eine hübsche, lange Rute und noch etwas, das man ihm nie nehmen konnte: seine Lebensfreude und seinen Spaß am Autofahren.


Nun
wartet das Märchen vom kleinen Hund Haribo noch auf sein glückliches Ende; mit
einem Menschen, der ihn nicht wieder ankettet, ihm aber das Vertrauen zurückgibt
und seine Sehnsucht nach Liebe und Geborgenheit stillt.

Möchten Sie dieser Mensch, diese Familie für unseren Haribo sein? Dann melden Sie sich bitte möglichst schnell bei seiner Vermittlerin. Vielen, lieben Dank!
Sabine Wojtok
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20.03.2026, 20.23 | (0/0) Kommentare | PL
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Geboren vor 70 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.

