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Mitternachtsspitzen

Blogeinträge (themensortiert)

Thema: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE

DAEVIR - PFEIFT SICH SEINE WELT, WIE SIE IHM GEFÄLLT



Daevir


Rasse: Mischling

Geschlecht: Rüde

Geboren: 01.2025

Schulterhöhe: 34 cm


April 2026: Kannst du pfeifen? Ich lerne es gerade; und wenn ich es erst richtig gut kann, pfeife ich auf sämtliche Hundelager der Welt. Ich bin nämlich ein Pfiffikus und wir Pfiffiküsschen sind geboren, um fröhlich zu sein und Menschen zum Lachen zu bringen.




Ich war gerade ein Jahr alt, als ich ins Hundegefängnis kam, und hier hocke ich nun seit fünf Monaten. Mir reicht´s! Hier ist es gruselig, schmutzig und kein bisschen schön.

Als ich hierhergebracht wurde, war es bitterkalt. Wir mussten uns auf dem eisigen Betonboden zusammenkuscheln, um nicht zu erfrieren. Endlich ist es wärmer geworden, aber jetzt pfeifen die Spatzen von den Dächern, dass schon bald das nächste Eend im Asyl auf uns zurollt: der Sommer.




Dann wird es hier brüllend heiß und es gibt keinen Schutz vor der brennenden italienischen Sonne. Wir werden schrecklichen Durst leiden und können nur hoffen, dass sich jemand erbarmt und uns wenigsten manchmal etwas frisches Wasser bringt. Aber wenn das genauso läuft wie mit dem Futter, dann habe ich wenig Zuversicht.


Unsere Zellen werden auch nur selten saubergemacht. Alles ist voll mit… na, du weißt schon, was…Es ist nass, es stinkt und von dem ganzen Dreck habe ich schon Pickel auf der Nase. Das sollte sich dringend ein Tierarzt ansehen, aber der darf ja nicht rein in unseren Kerker. Ich werde mich wohl weiter mit dem Jucken und Brennen quälen müssen.


 
Vor einigen Tagen gab es einen Lichtblick: Die Tierschützer durften uns endlich wieder einmal besuchen. Die waren supernett! Ich habe mich dermaßen gefreut und mein Schwanz hat sich vor Begeisterung wie ein Propeller gedreht, dass ich beinahe abgehoben wäre. Die Tierschützer lachten und sagten, ich sei ein pfiffiges Kerlchen. Dann haben sie mit mir das Laufen an der Leine geübt, und weil ich sehr aufgeweckt und gelehrig bin, habe ich das auf Anhieb super gemacht.


Die Tierschützer haben sich auch gefreut, dass meine zwei Freunde und ich in unserer Zelle so miteinander auskommen. Ich vertrage mich nämlich mit allen, mit Rüden und Hündinnen, jawoll. Ich kann ein richtig guter Freund sein und die anderen aufmuntern, wenn sie traurig sind. Das schaffe ich bestimmt auch bei Menschenfreunden.




Die Tierschützer versprachen mir, dass ich jetzt auf ihre Seite im Internetz komme, und wer so einen kleinen Pfiffikus wie mich sucht, der kann mich dort gar nicht übersehen. Ich hoffe sehr, dass mich bald jemand findet; denn je länger wir hier im Hundelager aushalten müssen, desto mehr verlieren wir unsere Fröhlichkeit, unsere Jugend und unsere Gesundheit - eigentlich unser Leben. Das klingt furchtbar traurig.




Drum, wenn du einen Pfiffikus wie mich haben möchtest, dann pfeife doch bitte ganz schnell meine Vermittlerin an. Die weiß, was zu tun ist und wie ich ratzfatz bei dir sein kann; weil dann nämlich das passiert, wofür ich so doll übe: Wir pfeifen gemeinsam auf alle Hundeknaste der Welt und tun, wozu Pfiffiküsschen geboren werden – fröhlich sein und gemeinsam lachen.



Mai 2026: Püüüüh-püüüüh! Hört ihr mich? Ich bin´s, Daevir, euer Pfiffikus aus dem Hundelager. Das Pfeifen klappt noch nicht ganz, aber ich übe fleißig weiter. Ich will doch vorbereitet sein, wenn endlich meine Menschen auftauchen.


Und stellt euch vor: Die netten Tierschützer waren wieder da! Da habe ich natürlich gleich mein bestes "Schaut mal, was ich kann!" - Gesicht aufgesetzt. Erst habe ich mit dem Schwanz gewedelt, dann bin ich an der Leine spazierengegangen. Und was soll ich sagen? Püüüüh-püüüüh - ich mache das richtig gut! Ich laufe artig mit und zeige, dass in mir ein gelehriger, kleiner Hundemann steckt.




Außerdem teile ich meinen Zwinger jetzt mit den Welpen Atreo und Aiko. Die beiden bringen ordentlich Schwung in die Zelle, und ich mache einfach mit. Ich bin fügsam, verspielt und freundlich, auch mit den Kleinen. Zusammen pfeifen wir uns ein bisschen Mut zu, damit das ewige Warten nicht ganz so schwerfällt.




Aber mein allergrößter Herzenswunsch bleibt derselbe: Raus hier! Ich möchte nicht länger im Hundelager vor mich hinpfeifen, sondern gemeinsam mit meinen Menschen durchs Leben trällern. Also, hörst du mein Pfeifen? Dann pfeif du doch bitte nach meiner Vermittlerin! Vielen, lieben Dank!



Sabine Wojtok

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Nickname 09.07.2026, 19.07 | (0/0) Kommentare | PL

KHALEESI - AUCH EINE MUTTER BRAUCHT MAL HILFE


Khaleesi


Rasse: Eurasier Mischling

Geschlecht: Hündin

Geboren: 09.2024

Schulterhöhe: 60 cm 

War das deine wichtigste Regel, Khaleesi? Immer zurückzukommen? Egal, wie weit der Weg war und egal, wie müde deine Beine waren. Irgendwo warteten sechs kleine Hundekinder auf ihre Mama. Also kamst du zurück. Denn niemand sonst wusste, wo die Kleinen versteckt waren. Aber du wusstest es. Du wusstest, dass kleine Hundekinder ihre Mama brauchen und dass man seine Babys gut verstecken muss. Du wusstest, dass sie ohne dich nicht überleben würden. Also hast du getan, was getan werden musste: Du bist immer wieder losgezogen. Und immer wieder zurückgekommen.


Etwas abseits der staubigen Straßen brachte Khaleesi ihre sechs Welpen zur Welt: Kajos, Kalina, Kalou, Kardo, Kendra und Kenzo. Für sie fand sie ein Versteck, in dem ihre Kinder zunächst sicher waren. Tag für Tag ließ sie die Kleinen dort zurück, um auf Futtersuche zu gehen. Und mit jedem Tag wurde diese Aufgabe schwerer.



Denn ein gutes Versteck füllt keinen Magen. Die Wege wurden länger, das Futter knapper. Irgendwann fand Khaleesi selbst nicht mehr genug zu fressen und damit blieb auch immer weniger Milch für ihre Welpen.


Viele Geschichten wie diese enden traurig. Doch Khaleesi hatte Glück.


Eine Tierschützerin beobachtete die junge Hundemutter über mehrere Tage. Sie sah, wie Khaleesi immer wieder verschwand und kurze Zeit später zurückkehrte. Sie ahnte, dass irgendwo Welpen auf ihre Mutter warteten. Also machte sie sich auf die Suche und fand schließlich das Versteck. Wenig später durfte die ganze Familie in ihr kleines privates Tierheim einziehen.



Zum ersten Mal seit langer Zeit mussten sich Khaleesi und ihre Kinder keine Sorgen mehr um die nächste Mahlzeit machen. Die Welpen konnten wachsen. Khaleesi konnte sich erholen.


Heute kümmert sie sich noch immer liebevoll um ihre sechs Hundekinder. Doch anders als früher muss sie diese Verantwortung nicht mehr allein tragen. Und vielleicht ist genau das der schönste Teil dieser Geschichte: Dass eine Mutter, die so lange alles allein geschafft hat, nun selbst Hilfe bekommen hat.


Nun soll auch für Khaleesi ein neues Kapitel beginnen.


Wir wünschen uns für diese tapfere Hundemama Menschen, die nicht nur sehen, was sie für ihre Welpen geleistet hat, sondern auch erkennen, was für ein wunderbarer Hund sie selbst ist.



Khaleesi begegnet Menschen derzeit noch mit Vorsicht. Sie ist scheu, aber keineswegs panisch oder unfreundlich. Vielmehr wirkt sie wie eine Hündin, die bislang einfach kaum Gelegenheit hatte, den Menschen kennenzulernen und Vertrauen zu fassen.


Sie beobachtet aufmerksam aus etwas Abstand, neugierig und interessiert an allem, was um sie herum geschieht. Als beim Fotografieren die Kamera klickte, legte sie erstaunt den Kopf schief, als wolle sie herausfinden, was dieses merkwürdige Geräusch wohl zu bedeuten hat. Solche kleinen Momente zeigen, dass in ihr eine offene, kluge und lernbereite Hündin steckt, die ihre Umwelt wachsam wahrnimmt und die Welt entdecken möchte. Wir sind überzeugt, dass Khaleesi bei Menschen mit Geduld, Einfühlungsvermögen und einem liebevollen Alltag Schritt für Schritt Vertrauen fassen wird.



Khaleesi braucht Menschen, die ihr die Zeit geben, in ihrem neuen Leben anzukommen, auch wenn dieser Weg vielleicht etwas länger dauert. Menschen, die Freude daran haben, Khaleesi auf ihrem Weg zu begleiten und gemeinsam mit ihr Vertrauen wachsen zu lassen.


Vielleicht wartet ihr Zuhause ja schon irgendwo auf sie. Und vielleicht wird Khaleesi dann zum ersten Mal nicht mehr zurückkommen müssen, weil sie endlich angekommen ist.



Yvonne Beier

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Nickname 08.07.2026, 20.54 | (0/0) Kommentare | PL

KISCA - EIN KÄTZCHEN IM HUNDFELL?



KISCA


Rasse: Mischling

Geschlecht: Hündin

Geboren: 01.2017

Schulterhöhe: 30 cm


Als die Tierschützer den Betonzwinger betreten, scheint Kisca nur einen einzigen Gedanken zu haben: Bitte nehmt mich mit.


Die nur etwa 30 cm kleine Mischlingshündin mit ihrer süßen grauen Schnauze springt ihnen voller Freude entgegen. Sie kann gar nicht nah genug bei den Menschen sein, sucht jede Berührung, jedes liebe Wort und genießt jede Streicheleinheit, als wäre sie das größte Geschenk. Die etwa 9-jährige Hundedame ist fröhlich, anhänglich und unglaublich menschenbezogen. Für einen kurzen Moment darf sie auf dem Schoß der Tierschützerin sitzen und wirkt dabei einfach nur glücklich. Doch der Besuch ist viel zu schnell vorbei. Die Zwingertür schließt sich wieder, und Kisca bleibt zurück.




Seit Ende Januar lebt sie in einem italienischen Canile, einem trostlosen Ort aus Beton, an dem Hunde oft monate- oder sogar jahrelang auf ihre Chance warten. Sie teilt sich ihren Zwinger problemlos mit anderen Hunden, sowohl Rüden als auch Hündinnen. Trotzdem macht man sich Sorgen um die kleine Maus: Als kleinste Hündin der Gruppe könnte sie in einer Rangelei schnell unterlegen sein. Deshalb wünschen wir uns nichts sehnlicher, als dass Kisca diesen Ort bald verlassen darf.




Wer das Video von ihr sieht, erkennt sofort, wie sehr sie die Nähe zu Menschen liebt. Sie schmiegt sich eng an die Tierschützerin, verteilt liebevolle Küsschen und möchte am liebsten in ihren Armen bleiben. Trotz der traurigen Umgebung hat Kisca ihre Hoffnung nicht verloren. Sie wartet jeden Tag darauf, dass endlich der Mensch kommt, der ihr zeigt, wie sich ein richtiges Zuhause anfühlt.




Für Kisca wünschen wir uns Menschen, die sie nicht nur wegen ihrer handlichen Größe ins Herz schließen. Denn auch ein kleiner Hund ist ein richtiger Hund mit Bedürfnissen, Gefühlen und dem Wunsch, dazuzugehören. Sie möchte gemeinsame Spaziergänge erleben, Neues entdecken, gefördert werden und einfach Teil einer Familie sein. Kleine Hunde werden leider oft unterschätzt oder überbehütet. Kisca hingegen wünscht sich Menschen, die sie liebevoll begleiten, ihr Sicherheit geben und sie als die wunderbare kleine Hundepersönlichkeit sehen, die sie ist.




Über Kiscas Vergangenheit wissen wir leider nichts. Wir wissen nicht, warum sie im Canile gelandet ist oder was sie erlebt hat. Die Tierschützer beobachten jedoch, dass sie bei plötzlichen Bewegungen oder unbekannten Situationen manchmal kurz zusammenzuckt. Vielleicht hat sie in ihrem bisherigen Leben nicht nur gute Erfahrungen mit Menschen gemacht. Umso bemerkenswerter ist es, dass sie ihr Vertrauen nicht verloren hat und sich nach menschlicher Nähe sehnt.




Vor Ort wird Kisca als ausgesprochen liebevoll, sanft und unkompliziert beschrieben. Eine Hündin, die einfach gefallen möchte und mit ihrem freundlichen Wesen jedes Herz berührt.


Der nächste Transport nach Deutschland findet bereits im Juli statt. Wenn Kisca in den nächsten Tagen ihre Familie findet, könnte sie rechtzeitig ausreisen und schon bald in ein neues Leben starten in eimem Zuhause voller Geborgenheit, weicher Körbchen, grüner Wiesen und Menschen, die sie nie wieder im Stich lassen.




Der Name Kisca ist übrigens ein russisches Kosewort für Kätzchen. Und tatsächlich erinnert sie mit ihrer verschmusten Art manchmal an eine kleine Katze. Sie liebt Nähe, genießt jede Aufmerksamkeit und hat eine ganz besondere, sanfte Ausstrahlung.




Mit ihren etwa neun Jahren gehört Kisca noch lange nicht zum alten Eisen. Gerade kleine Hunde haben oft noch viele glückliche Jahre vor sich. Sie könnte wunderbar zu ruhigen Menschen, Senioren sowie zu einem bereits vorhandenen freundlichen, kleinen Hund passen.


Vielleicht haben Sie genau den Platz in Ihrem Herzen frei, auf den Kisca schon so lange wartet.




Wie schön wäre es, wenn sie ab dem 19. Juli nicht mehr auf kaltem Beton schlafen müsste, sondern an Ihrer Seite in ihr neues Leben starten dürfte?



Sabine Wojtok

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Nickname 07.07.2026, 09.54 | (0/0) Kommentare | PL

MARHERITO - AUF DER SUCHE NACH DER VERLORENEN ZEIT



Margherito


Rasse: Owtscharka Mischling

Geschlecht: Rüde

Geboren: 08.2016

Schulterhöhe: 72 cm


Acht Jahre, so lange sitzt du schon hinter Gittern. Acht Jahre, in denen die Sonne für dich nur als Lichtstreifen durch Gitterstäbe scheint, jeder Tag nach schmutzigem Beton riecht und jede Nacht nach Einsamkeit. Acht endlose Jahre in einer Einzelzelle ohne Beschäftigung, ohne Auslauf, ohne menschliche Nähe, die länger dauert, als nötig ist, um dir hin und wieder einen Napf mit Futter durch die Zwingertür zu schieben.


Als du ins Hundelager kamst, warst du ein Jahr alt - ein junger, hoffnungsvoller Rüde, der neugierig war auf die Welt; der toben spielen und lernen wollte. Stattdessen bekamst du ein Leben, das keines ist mit einem Alltag, der außer Warten nichts zu bieten hat.




Du bist ist kein schwieriger Hund, im Gegenteil: Wenn unsere Tierschützer dich zwei-, dreimal im Jahr kurz besuchen dürfen, stehst du ruhig da, aufmerksam mit wachem Blick und einer Gelassenheit, die fast körperlich schmerzt. Du lässt dich berühren, an die Leine nehmen und, sogar lenken, so als hättest du längst verstanden, dass Widerstand zwecklos ist. Du vertraust, obwohl du allen Grund hättest, es nicht mehr zu tun.




Deine Ohren und dein Schwanz sind beschnitten - schmerzhafte Spuren einer unbarmherzigen Entscheidung, die Menschen über dich getroffen haben; vielleicht, um duch furchterregend und wehrhaft wirken oder einfach nur stark erscheinen zu lassen. Dabei hat dir die Welt nicht zuwenig Stärke, sondern zuwenig Freiheit gegeben.


Manchmal begegnest du anderen Hunden und egal, ob Rüden, Hündinnen, es gibt nie irgendwelche Probleme. Nur wenn Futter im Spiel ist, zeigst du, dass du noch etwas verteidigst: dein armseliges Fressen, das Wenige und Einzige, das dir geblieben ist.





Du bist freundlich zu Menschen und neugierig, ohne dabei aufdringlich zu werden; selbstbewusst genug, um mit neuen Situationen umzugehen, dabei so bescheiden, dass man spürt, wie sehr du dich anpasst - einfach, um zu überleben. 




Und während draußen die Jahreszeiten wechseln, sitzt du dort, wo nichts sich verändert. Du spürst kein Gras unter deinen Pfoten, keinen Wind, der dir durchs Fell fährt; eben nichts, das dich wirklich berührt. Vielleicht ist das das Schlimmste an deiner Geschichte: Nicht, dass du vergessen wurdest, sondern dass du es weißt und gelernt hast, still zu warten, während die Welt an dir vorübergeht.

Du hast nichts falsch gemacht, aber Menschen haben dir alles genommen, was ein Hund braucht, um wirklich Hund zu sein. Nun suchen wir für dich jemanden, der dir etwas zurückgibt.



Liebe Leserin, lieber Leser! Möchten Sie dieser Mensch, diese Familie für Marherito sein? Dann geben Sie ihm eine - Ihre - Stimme und rufen Sie seine Vermittlerin an. Vielen, lieben Dank!



PS: Unter  www.pro-canalba.eu/auslandstierschutz/herdenschutzhunde finden Sie wichtige Informationen zu Herdenschutzhunden. Und selbstverständlich können Sie sich bei Fragen jederzeit an uns wenden. 


Margot Wolfinger

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Nickname 06.07.2026, 16.34 | (0/0) Kommentare | PL

ALIDA- EISPRINZESSIN ODER BETTELPRINZESS?


ALIDA


Rasse: Maremmano Mischling
Geschlecht: Hündin
Geboren: 2017
Schulterhöhe: 60 cm


Mai 2026 - Stellen Sie sich vor, Sie würden jeden Morgen aufwachen und die Welt um Sie herum wäre immer gleich – grau, kalt und voll quälender Einsamkeit. Für Alida ist das kein Gedankenspiel, sondern seit mittlerweile sieben Jahren traurige Wirklichkeit. Seit sie als kleiner Welpe in eines dieser fürchterlichen italienischen Hundelager gesperrt wurde, hat sich ihr Dasein nicht verändert. Ihr Alltag ist geprägt von Gleichgültigkeit und dem Fehlen jeglicher Fürsorge. Die Hunde sind weiter nichts als als geduldige Geldmaschinen, ihr Leid berührt hier niemanden. Es zählt einzig und allein, dass sie existieren und so lange wie möglich durchhalten, damit der Rubel gehörig rollt. Für Mitgefühl oder gar Liebe bleibt da kein Platz.

Alida fristet ihr jämmerliches Dasein also in völliger Verwahrlosung. Ihr Fell ist derart verfilzt, dass sie sich kaum mehr richtig bewegen kann. Das ist unbequem und belastend; ein sichtbares Zeichen dafür, wie sehr sie vernachlässigt wurde und ein Spiegel ihres bisherigen Lebens: Statt einer stolzen Eisprinzessin ist sie nurmehr Schatten ihrer selbst. Aber unter all dem Filz verbirgt sich eine wahre Hundeschönheit.

Unsere Tierschützer berichten, dass Alida im Gehege oft besorgt und zurückhaltend wirkt, sobald Menschen sich ihr nähern. Die jahrelange Vernachlässigung hat tiefe Spuren in ihrer Seele hinterlassen. Im ersten Teil des Filmchens sieht man, wie sie Abstand hält und den Störenfried misstrauisch beäugt. Im zweiten Teil fasst sie vorsichtig Mut und versucht, sich langsam zu nähern; ein winziger Hoffnungsschimmer, der zeigt, dass sie sich noch nicht vollständig aufgegeben hat.

Nun braucht Alida dringend Sie, um endlich im Leben ankommen und sich zu der Schönheit entwickeln zu können, die unter all dem Schmutz und Filz verborgen liegt. Damit das Glück dann auch von Dauer ist, vermitteln wir unsere Herdenschutzhunde und -mischlinge nur in ein Zuhause mit einem größeren, sicher eingezäunten Grundstück. Bitte informieren Sie sich über die Wesensmerkmale dieser Traumhunde auf unserer Homepage unter Auslandstierschutz / Herdenschutzhunde. Vielen, lieben Dank!



Mai 2023 - Unsere wunderschöne Eisprinzessin Alida sucht immer noch ihre Familie zum Glücklichsein. Seit über vier Jahren wacht sie Tag für Tag in diesem schrecklichen Betonzwinger auf und träumt vielleicht jede Nacht denselben Traum von Abenteuern, der großen weiten Welt und einem behüteten, liebevollen Zuhause. Sie möchte endlich ein Familienhund werden, als Familienmitglied geliebt und respektiert werden. Sie sehnt sich danach, willkommen zu sein und auch bestimmte Regeln zu lernen, die ihr bisher niemand vermittelt hat. Liebe, Geduld und Einfühlungsvermögen werden ihr helfen, in ihrem neuen Zuhause ankommen. Als Maremmanomischling trägt sie die Gene einer Herdenschutzhündin in sich. Dies bedeutet, sie könnte es sich zur Aufgabe, Haus, Hof und Familie zu beschützen.


Wir suchen für unsere weiße Schönheit ein Zuhause mit einem großen, eingezäunten Garten, in dem sie in der Sonne liegen und alles beobachten kann. Sie hat einen Knubbel am Kopf, welcher sich jedoch nicht verändert und sie auch nicht stört. Geben Sie der zauberhaften Alida eine Chance, sich zu entfalten und ihr wunderbares Wesen zu zeigen?




 

 


Ina Schoenfuss

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Nickname 04.07.2026, 17.09 | (0/0) Kommentare | PL

PLUGH - UND WENN ER NICHT GESTORBEN IST…



Plugh


Rasse: Mischling

Geschlecht: Rüde

Geboren: 01.2015

Schulterhöhe: 60 cm


 Hallo du, ich bin Plugh.

Man sagt, ich bin ein unkomplizierter Kerl und ich glaube, das stimmt wirklich. Ich gehe offen auf Menschen zu, freue mich über Nähe und genieße jede Streicheleinheit. Ich muss nicht lange überlegen, ob ich jemanden mag. Gerade deshalb verstehe ich nicht so ganz, was gerade passiert.

Es heißt, dass ich vielleicht bald an einen Ort kommen soll, an dem es laut ist, voll und unruhig. Ein Ort, an dem es nicht mehr um mich geht, sondern nur noch darum, irgendwie da zu sein und Geld zu bringen. Ich habe ein bisschen Angst, dass ich dort einfach untergehe. Dabei wünsche ich mir gar nichts Großes und brauche auch nicht viel. Ich möchte einfach dazugehören. Bei Menschen sein, die mich sehen, die Zeit mit mir verbringen und bei denen ich bleiben darf. 

Ich bin bereit für mein eigenes Zuhause. Für ein Leben, in dem ich nicht nur warte, sondern wirklich ankomme. Vielleicht liest du das gerade und denkst an mich.


DEIN PLUGH



Plugh, unser freundlicher Senior, steht kurz davor, aus einer privaten Pension in eines der furchtbaren, tödlichen Hundelager abgeschoben zu werden. Dort wird er unter tierquälerischen Bedingungen bis zum bitteren Ende sein Dasein fristen müssen, wenn wir ihm nicht umgehend helfen. Bitte unterstützen Sie uns dabei, für Plugh endlich sein erstes schönes Zuhause zu finden. Lesen Sie bitte seine Geschichte, verbreiten Sie sie in Ihren sozialen Netzwerken und erzählen Sie anderen Menschen von ihm. Denn nur gemeinsam werden wir es schaffen, den liebenswerten Rüden vor dem Schlimmsten zu bewahren.



Aber der Reihe nach: Es war einmal ein süßes, kleines Fellknäuel namens Plugh, das ein Zuhause bei Menschen mit Haus und Garten hatte. Allerdings wurden diese Menschen seiner Gesellschaft schnell überdrüssig, sodass Plugh bis zu seinem sechsten Lebensjahr ausschließlich im Garten hausen musste - ohne Ansprache, ohne Streicheln, ohne Spielen. Irgendwann störte Plugh sogar im Garten und musste endgültig fort. Wenigstens wurde er nicht einfach auf die Straße geworfen, wie das nur allzu oft geschieht. Er zog in eine Pension um und blieb dort, bis seine Menschen das Pensionsgeld nicht mehr bezahlten und dem armen Rüden die Abschiebung in ein trostloses Hundelager drohte.




Zu seinem Glück nahm eine kleine Gruppe von Tierschützern sich seiner an und bezahlte fortan für seine Unterkunft, wie sie das bereits für etliche andere gestrandete Hunde taten in der Hoffnung, dass die Tiere in einem zweiten Anlauf ein Für-immer-Zuhause finden würden. Im Mai vergangenen Jahres traf die Tierschützer dann aber die Hiobsbotschaft, dass sie alle Zwinger räumen müssten, da diese zu nah am Fluss und somit in möglichem Hochwassergefahrengebiet lägen.




Nun stehen Plugh und zwanzig weitere Hunde erneut auf der Abschussrampe in Richtung seelenloses Hundegefängnis, aus welchem es für ihn kaum ein Entkommen mehr geben wird. Daher suchen wir sehr dringend eine Familie oder eine einzelne Person, die unseren anspruchslosen Plugh so schnell es irgend geht bei sich aufnehmen möchte.




Plughie, wie ihn die freiwilligen Helferinnen und Helfer liebevoll nennen, ist ein älterer, genügsamer Hundemann. Trotz der traurigen Umstände, unter denen er sein ganzes bisheriges Leben zubringen musste, ist er ein netter, umgänglicher Hund geblieben. Bei aller Bescheidenheit würde er sich über ein altersgerechtes, warmes Bettchen freuen, genauso wie über viele Streicheleinheiten und gemütliche, ruhige Spaziergänge in der Natur.


An der Leine läuft er schon richtig gut. Allerdings vermuten die Freiwilligen, dass man Plughie in seinem früheren Garten öfter einmal aus Spaß das Fressen weggenommen haben muss; er mag es überhaupt nicht, wenn Menschen sich ihm nähern, während er frisst. Für dieses Verhalten kann er nichts, man muss es bitte respektieren, bis er es vielleicht irgendwann einfach vergisst. Aber das ist auch die einzige kleine Baustelle, die die Tierschützer bisher an ihm beobachtet haben.




Unser lieber Oldie würde sich so sehr über ein fürsorgliches Zuhause freuen, in welchem er seinen Lebensabend verbringen darf. Wenn Sie das Ihre mit Plugh teilen möchten, dann melden Sie sich doch bitte bei uns. Falls Sie noch weitere Fragen haben, wird Plughies Vermittlerin sie Ihnen gern beantworten. Vielen, lieben Dank!



Simone Horn

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DORVIK – NIEDLICHER GEHT´S NICHT!



Dorvik


Rasse: Mischling

Geschlecht: Rüde

Geboren: 11.2020

Schulterhöhe: 52 cm 


Hallo, liebe Leute! Quadratisch - praktisch - gut und mit den treuesten Äuglein der Welt, so würde jemand, der mir gewogen ist, mein Wesen und mein Äußeres wohl beschreiben.



Aber wer ist uns hier in dem riesigen Hundelager, in dem ich mit Tausenden von Leidensgefährten unter schlimmsten Bedingungen ausharren muss, schon gewogen? Etwa die Betreiber dieser Hundeverwahranstalt? Oder die Wärter? Vergesst es. Außer den netten Tierschützern, die mich vor kurzem besuchen durften, um ein paar Fotos von mir zu schießen, ist weit und breit keine Abwechslung - geschweige denn Rettung - in Sicht. Die hätten von mir aus ewig bleiben, oder noch besser, mich gleich mitnehmen können! 





Aber so schnell geht das leider nicht. Ihr könnt Euch den ganzen umständlichen Papierkram kaum vorstellen! Und davor liegt das weite Land, irgend wo da draußen meinen Menschen oder meine künftige Familie ausfindig zu machen und sie davon zu überzeugen, dass sie mich erwählen sollen - ausgerechnet mich unter all den Tausenden bedauernswerten Tröpfen. Es ist ein schrecklicher Wettbewerb der Allerärmsten.  Nimm mich! Nein mich!!! So bellt und bettelt es aus allen Boxen und von allen Fotos. Ich weiß um die Qual der Wahl, die Ihr freundlichen Menschen habt und ich hoffe auf dieses eine Prozentchen Glück, dass sich tatsächlich jemand gerade in mich verliebt.



Wenn ich dann ganz am Anfang unserer Bekanntschaft noch ein bisschen unwirsch erscheine, so doch nur, um mir ein klein wenig Respekt zu verschaffen. Sobald Ihr mir Halsband und Leine umlegt bin ich wie umgeschaltet und weichgespült. Ich mache keine Schwierigkeiten, laufe schön brav an der Leine und tue alles, was Ihr von mir verlangt, wenn ich nur schnellstens aus diesem kalten, muffigen Zwinger darf. 





Ich wurde im November 2020 geboren und sehe dabei schon wie ein Opi aus. Kein Wunder, ich verbringe mein Leben ja schon seit dreieinhalb Jahren in dieser Einrichtung hier. Ich weiß nicht, ob Ihr Euch vorstellen könnt, was das für einen Hund, ein geselliges Rudellebewesen bedeutet. Dreieinhalb Jahre im Dauerstress, nur mit der Wahl, sich aufzulehnen oder aufzugeben. Ich habe mich für den goldenen Mittelweg entschieden. Ich bleibe liebenswürdig und offen für Neues, ohne die leiseste Ahnung, wie oder was das wohl sein könnte. Welchen Sinn hat mein Leben? Mieses und zuwenig Futter, niemals Ruhe und vor Lärm nicht schlafen können, Einsamkeit, Langeweile und manchmal sogar Schläge? Neuerdings teile ich mir die Box mit zwei weiteren Rüden und wir leben friedlich nebeneinander her.



Wie gern hätte ich eine riesige, geschützte Box, in der mein Lieblingsmensch samt seinem kleinen Rudel und mir ein angenehmes Leben führt: Im Winter mollig warm, mit einem Gärtchen, in dem ich Sonnenbaden, Ausschau halten und Besucher anmelden kann. Riesig freuen würde ich mich über leckere Vesper, streichelnde Hände, im heißen Sommer eine kleine Wassermuschel zum Pfoten kühlen und nicht zuletzt die Beine in der freien Natur bewegen zu dürfen.





Was dürft Ihr als Gegenleistung von mir erwarten? Ich würde Euch furchtbar liebhaben. Ganz einfach und doch so schwierig, wenn derzeit niemand ist, mit dem ich üben, den ich anbeten und beschützen kann. Was bleibt mir übrig, als weiter zu warten und weder Hoffnung noch Liebe aufzugeben? Hohe Werte, doch ich halte mich trotzdem dran, weil die Tierschützer gesagt haben, dass es Dich/Euch tatsächlich gibt, nur wüssten wir noch nichts voneinander.





Also, hier bin ich: Ein echter Hundemann mit einem schiefen Charme, vom Wesen her zutraulich und, lieb, eckig und kantig, weich und wuschelfellig, der mit Freuden den Job Eures Lächel- und Spaßgenerators übernimmt.-


Wer kann so einen gebrauchen und liebhaben? Schaut mich an, das reicht mir fürs Erste schon - wenn jemand bemerkt, dass es mich gibt, wohlwollend an mich denkt und vielleicht ein bisschen Gefühl für mich übrig hat.





Es wäre mir eine Freude, Dich/Euch kennenzulernen.
Dein/Euer Dorvik



Margot Wolfinger

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SILKE - EINE STREUNERIN WILL HEIM


Silke


Rasse: Mischling

Geschlecht: Hündin

Geboren: 12.2015

Schulterhöhe: 45 cm



Die gute Nachricht zuerst: Silke, unsere etwa zehnjährige Jagdmischlingshündin sowie Sandorah, Sady, Salvina und Sajoscha (ihre vier Babys, drei Mädchen und ein Junge) wurden von einer Tierschützerin gerettet und befinden sich in Sicherheit. Es geht ihnen gut, sie sind alle gesund und munter. Letzteres gilt besonders für die vier Kleinen; Silke geht, ihrem Alter entsprechend, alles ein wenig gemächlicher an.



Die schlechte Nachricht: Sehr viel an Leid, sowohl für Silke als auch ihre unzähligen verschwundenen Welpen, hätte verhindert werden können, wenn die Menschen nicht nur etwas gesehen, sondern auch gehandelt hätten. Leider wiederholt sich dieses Muster im Tierschutz nur allzu oft: Entweder man sieht hin, erkennt den Missstand, unternimmt aber nichts. Oder man sieht nicht hin, schaut einfach weg…



Menschen haben Silke jahrelang zugesehen, wie sie sich - meistens trächtig - irgendwo in der italienischen Einöde durchschlug und ihre Welpen mutterseelenallein zur Welt brachte. Was mit ihnen geschah, lässt sich nicht mit Gewissheit sagen. Vielleicht wurden die Kleinen von anderen Tieren gefressen, oder sie wurden überfahren. Jedenfalls sind alle verschwunden, bis auf die vier oben genannten Glückspilze. Denn eines Tages im Oktober 2025 rief eine Polizistin die mit uns befreundete Tierschützerin an: In einem Holzstapel habe eine Hündin geradeWelpen geboren, ob sie nicht bitte kommen und die Tiere abholen könne. Das tat unsere Freundin und brachte Silke nebst ihren vier kleinen Mäuschen in ihr Refugio.




Dort hat sich das Quintett inzwischen gut erholt. Wie wir hören, ist Silke eine ganz wunderbare Mutter, die sich liebevoll um ihre Kleinen kümmert. Anfangs noch ein wenig schüchtern, scheint sie verstanden zu haben, dass ihr nun nichts Böses mehr droht. Zu unserer Freundin hat sie bereits Vertrauen gefasst, bei ihr fremden Menschen braucht sie dafür noch Zeit. Die tapfere Hündin hat auch schon gelernt, recht ordentlich an der Leine zu laufen; so richtig begeistert ist sie davon allerdings noch nicht. Silke hat eine kurze Rute, die so angeboren sein könnte. Vielleicht hat sie diese aber auch in einem Kampf eingebüßt, oder sie wurde ihr von Menschenhand gewaltsam abgeschitten.



Bei Hunden wie Silke, die nachweislich fast ihr ganzes Leben als Streuner auf der Straße verbracht haben, fragen wir uns oft, ob wir den Tieren einen Gefallen tun, indem wir sie einfangen und versuchen, familientaugliche Vierbeiner aus ihnen zu machen. Nicht alle schätzen es, wenn ihnen die gewohnte Freiheit genommen wird. Aber unsere liebe Silke ist ja schon eine ältere Hundedame und so, wie ihre Milchleiste aussieht, gab es in ihrem Leben kaum eine Zeit, zu der sie nicht trächtig war. Dass sie inzwischen kastriert wurde, bedeutet für sie einen Fortschritt und eine große Erleichterung. Sie genießt es allmählich, in Sicherheit zu sein und sich nicht mehr ums tägliche Futter und einen vor Fressfeinden und schlechtem Wetter geschützten Unterschlupf sorgen zu müssen.



Silke kennt und braucht nicht viel. In der Zuflucht zeigt sie sich sehr bescheiden und anspruchslos, so wird es auch in ihrem neuen, ihrem allerersten richtigen Zuhause - bei Ihnen?! - sein.


Falls Sie, liebe Leserin, lieber Leser, unsere hübsche Rehbraune bereits ins Herz geschlossen haben, melden Sie sich doch schnellstmöglich bei ihrer Vermittlerin. Damit aus Ihnen und Silke ein echtes Traumpaar wird, möchten wir Sie bitten, an folgendes zu denken: Die tapfere Seniorin hat ihr bisheriges Leben zwar unter schwersten Bedingungen, aber dennoch im Wesentlichen selbstbestimmt verbracht. Sie muss erst noch lernen, sich in eine Gemeinschaft mit Menschen einzufügen, und vielleicht weiß sie anfangs auch noch nicht alle Annehmlichkeiten zu schätzen, die Sie ihr bieten: ein weiches Körbchen, regelmäßige Mahlzeiten und Spaziergänge, immer frisches Wasser und was am wichtigsten ist, Verständnis, Zuwendung und Liebe. Sie bekommen, was Sie geben, tausendfach zurück!



 


Simone Horn

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ZUM STILLEN GEDENKEN

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WÖRTER, DIE KEINER FINDET



JACOBY


Rasse: Mischling

Geschlecht: Rüde

Geboren: 08.2021

Schulterhöhe: 60 cm


Tage, Stimmen. Immerzu und überall Stimmen. "Benny! Molly! Komm!" Jeden Tag hört man Wörter, die fliegen wie Leckerli durch die Luft, geworfen von lachenden Menschen, aufgefangen von fröhlich bellenden Hunden. Manche Namen werden mit Liebe ausgesprochen, viele mit Sehnsucht, andere einfach so.


Nur meiner fällt nie: Jacoby. Ich höre meinen Namen in der Stille. Ich fühle ihn, wenn alle anderen fort sind und ich allein in meinem Zwinger liege. Manchmal probiere ich ihn aus, ganz leise in Gedanken, und stelle mir vor, wie er in einer warmen Stimme klingt; wie es wäre, wenn jemand ihn laut ruft; nicht aus Versehen, sondern weil er wirklich mich meint.





Aber sie rufen, sie streicheln, sie adoptieren andere. Meine Schwester und meine Freunde durften gehen, sie durften diesen traurigen Ort verlassen, weil jemand sie beim Namen gerufen hat. Ich bin übriggeblieben, mit all den liebevollen Sätzen in meinem Herzen, die niemand je zu mir gesagt hat.


"Wart nur ab, Jacoby, irgendwann kommt auch dein Mensch, oder deine Familie und holt dich hier raus!" Das ist lange her. Ich habe gewartet, 365 Tage, 730 und inzwischen schon über 1500. Jeden einzelnen davon habe ich meinen Namen inwendig gespürt und ihn doch nie gehört. Ich weiß, wie die Jahreszeiten riechen und wie schwer Worte wiegen, wenn sie nicht ausgesprochen werden.


Ich bin freundlich und geduldig. Ich habe mich immer bemüht, möglichst unsichtbar und unauffällig zu sein, weil niemand nach mir ruft und nach mir verlangt. Vielleicht war das ein Fehler und ich habe deswegen keine Leine kennengelernt, weil ich nie dorthin durfte, wo ein Name mehr bedeutet würde als ein Eintrag in einer Liste.





Tage und Nächte vergehen, ich werde älter, schwerer und ruhiger. Meinen Alltag teilte ich lange mit Jontar und Betsy. Die beiden hatten Glück, sie durften in den Sicheren Hafen umziehen und warten dort auf ihre(n) Menschen. Ich blieb allein zurück. Wenn die Tierschützer mich alle paar Monate einmal für wenige Minuten besuchen kommen, spreche ich innerlich meinen Namen wie ein stilles Gebet. Manchmal glaube ich, die Sehnsucht hängt als Klang in der Luft, doch niemand nimmt sie wahr.


Was würde wohl passieren, wenn jemand an das Gitter käme, innehielte und meinen Namen sagte? Was könnte auf einmal in mir lebendig werden, wenn da draußen wirklich jemand wäre, der nicht einfach nur einen Hund sieht, sondern Jacoby ruft. Mich.


Vielleicht bist du das, liebe Leserin, lieber Leser. Vielleicht sprichst du am Ende das Wort aus, das mein Leben zum Leuchten bringt, fängst meinen Namen auf und heilst die Stille und Leere in mir und um mich herum.





Und wenn die Zeit reif ist, kann ich das allererste Mal hören, wie mein Name klingt: Jacoby.


Bitte ruf DU mich, damit ich endlich weiß, wie es sich anfühlt, einen Namen zu haben, kein Niemandshund mehr zu sein und nach Hause zu kommen.




Daniela Koenemann

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ÜBER MICH:Geboren vor 70 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.
Verheiratet mit dem besten aller Ehemänner und glückliches Frauchen von neun allerliebsten Fellnasen.





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