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GIOTTO - PASST ZU VIELEM MEHR ALS ZUM KAFFEE!

Giotto
Rasse: Bretone
Geschlecht: Rüde
Geboren: 03.2016
Schulterhöhe: 45 cm
Manchmal können wir es selbst kaum glauben, wie großartig unsere Vermittlungskandidaten sind. Ja, säße unser zauberhafter Um-den Finger-Wickler Giotto in einem deutschen Tierheim, dann hätte sich bestimmt längst jemand in ihn verliebt und der süße Kerl hätte seinen Platz auf dem Sofa und im Herzen seiner neuen Familie bereits gefunden.


Wäre, hätte, Fahrradkette - naja, Sie wissen schon… Aber ich möchte es einmal
so ausdrücken: Was noch nicht ist, kann und wird unbedingt noch werden! Denn zweifellos
dürfen wir Ihnen mit unserem Giotto ein echtes Sahnestückchen vorstellen, das
zu so viel mehr passt, als nur zu einer Tasse Kaffee! Der kleine Mann ist rundum
nett und verträglich mit allen Vier- und Zweibeinern. Er bringt sich fast um
vor Freude über jede noch so kleine Zuwendung und Aufmerksamkeit, liebt
Spaziergänge und läuft dabei sogar vorbildlich an der Leine. Und das, obwohl
sein vorheriges Leben bei einem Jäger wohl eher schwer und entbehrungsreich war
- weit entfernt davon, wie ein geliebtes Familienmitglied gehalten zu werden. Hunde sind für italienische Jäger im Grunde
nichts weiter als Gebrauchsgegenstände; als das Herrchen verstarb, hatte dessen
Tochter letztlich auch keinerlei Verwendung mehr für den treuen Vierbeiner und
schob ihn mitleidlos in ein Hundelager ab.

Dabei liebt Giotto uns Menschen und möchte so gern überall dabei sein. Aufmerksamkeit, Nähe und gemeinsame Augenblicke sind das Größte für ihn; voller Neugier bewegt er sich durch den Alltag und strahlt dabei soviel Sanftheit, Charme und Lebensfreude aus – eine Mischung, der man nur schwer widerstehen kann.


Ich möchte noch erwähnen, dass Giotto, wie viele Vertreter seiner Rasse, mit einer kurzen Rute geboren wurde. Zudem wurde bei ihm ein Herzgeräusch festgestellt und er bekommt Tabletten. Zwar sollte man die Sache ein wenig im Blick behalten; sie beeinträchtigt ihn aber weder in seiner Unternehmungslust, noch in seiner Lebensfreude.

Solo con Giotto – vielleich braucht es für Sie nur diesen einen Hund, um alles richtig zu machen.
Yvonne Beier
ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin
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15.06.2026, 20.11 | (0/0) Kommentare | PL
TRAUER MUSS ELETTRA NICHT LÄNGER TRAGEN - ZUHAUSE GEFUNDEN!

Elettra
Rasse: English Setter
Geschlecht: Hündin
Geboren: 09.2016
Schulterhöhe: 46 cm
Elettra, die überaus freundliche Setterhündin, wurde von uns im "Sicheren Hafen" aufgenommen. So können die Tierschützer sich ein genaues Bild von ihr machen. Die wunderhübsche, eher zierliche Hundedame zeigt sich hier von ihrer besten Seite: Sie ist verträglich mit Rüden und Hündinnen gleichermaßen und ausgesprochen nett zu den Menschen, wobei sie zwischen Frauen und Männern keinen Unterschied macht. Schon nach dieser kurzen Zeit läuft sie brav an der Leine, und ihre Augen beginnen immer mehr zu leuchten. So wird sie ihrem Namen gerecht, denn Elettra ist die italienische Form von Elektra, was übersetzt "die Leuchtende" heißt.

Elettra ist eine neunjährige, ausgemusterte Jagdhündin. Dabei wirkt sie
überraschend fit, hat ein erstaunlich gepflegtes Fell und auch ihr Verhalten
spricht dafür, dass sie von dem Jäger - anders als sonst üblich - einigermaßen
gut behandelt wurde. Sie konnte ihn wohl mit ihrer gewinnenden Art wenigsten
ein bisschen um den Finger wickeln. Das hinderte den Mann allerdings nicht
daran, sie aus Altersgründen abzugeben, denn mit ihren knapp neuneinhalb Jahren
ist sie in Jägeraugen uralt und wertlos. Undank ist der Welt Lohn, das bekommen
ausgediente Jagdhunde in Italien schmerzlich zu spüren.

Die trotz ihres leicht fortgeschrittenen Alters sehr aufgeweckte und lernfreudige Elettra saugt all das Neue, das ihr schon jetzt bei uns im Sicheren Hafen begegnet, förmlich auf wie ein Schwamm. Wir sind uns sicher, dass sie sich im eigenen Zuhause als Musterschülerin erweisen und das Hundeeinmaleins im Pfotenumdrehen erlernen wird. Schon bei ihrer Ankunft zeigte sie sich völlig unkompliziert. Freudig nimmt sie ihr neues Leben an, wedelt begeistert mit dem Schwanz, wenn die Tierschützer Zeit haben, sich mit ihr zu beschäftigen. Wie selig wird sie erst sein, ein eigenes Körbchen, eigenes Spielzeug, eine eigene Familie zu haben und von ihr geliebt und umsorgt zu werden! Elettra hat bereits alle notwenigen Impfungen erhalten und kann kurzfristig mit dem nächsten Transport, welcher Anfang März stattfindet, zu Ihnen ins Glück reisen.

Für Setterliebhaber
ist die freundliche, bildhübsche, eher ruhige Elettra wie ein Sechser im Lotto.
Möchten Sie ihre wunderschönen Augen mit den auffallend weißen Wimpern gern zum
Leuchten bringen? Dann melden Sie sich bitte bei ihrer Vermittlerin. Vielen,
lieben Dank!
NACHTRAG: Inzwischen hat Elettra auch Katzen kennengelernt und den Test mit Bestnote bestanden. Sie nahm die Samtpfoten kurz zur Kenntnis, um sie dann schlichtweg zu ignorieren. Die kluge Hündin hat offenbar beschlossen, dass ein friedliches Zusammenleben wunderbar klappt, wenn jeder sein eigenes Ding macht und man sich höflich aus dem Weg geht.
Yvonne Beier
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07.06.2026, 19.16 | (0/0) Kommentare | PL
DEEPAK - DIE ANTWORT KENNT NUR DAS HERZ ALLEIN. ZUHAUSE GEFUNDEN!

Deepak
Rasse: Mischling
Geschlecht: Rüde
Geboren: 01.2015
Schulterhöhe: 55 cm
Juli 2025: Geschätzte Hundefreundin, geschätzter Hundefreund, sicherlich sind Sie nicht rein zufällig oder aus purer Langeweile hier auf der Seite von Deepak gelandet und lessen seinen Vermittlungstext. Wie ich hoffe, sind Sie auf der Suche nach einem vierpfotigen Begleiter und Freund fürs Leben. Sie haben Deepaks Foto mit dem fragenden Blick gesehen, sein Alter zur Kenntnis genommen und möchten nun etwas mehr über ihn erfahren, ja? Gern stelle ich Ihnen diesen liebenswerten Senior vor und teile mit Ihnen das Wenige, das wir über ihn wissen.

Der eher schüchterne, aber sehr umgängliche Deepak
dürfte ungefähr elf Jahre alt sein. Ein paar gute Jahre können noch vor ihm
liegen - allerdings nur, wenn er das riesige, kalte, lärmende Hundelager, in
welchem er seit dem Herbst 2024 eingesperrt ist, so bald wie möglich verlassen
und in ein liebevolles Zuhause bei gutherzigen, verständnisvollen Menschen
umziehen darf. Am besten zu Ihnen, was meinen Sie? Hätten Sie einen Platz frei
in Ihrer Wohnung und Ihrem Herzen für einen älteren Hundebuben, der bisher vom
Leben nicht verwöhnt wurde und eine Geschichte mitbringt, die nur er allein
kennt?

So, wie er sich bei den viel zu seltenen Besuchen den Tierschützern gegenüber verhält, scheint Deepak nicht ausschließlich schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht zu haben. Er sucht von sich aus ihre Nähe und lässt sich sehr gern streicheln. Dabei scheint er die ausgestreckte Hand als seltenes Geschenk zu betrachten und sein Stillhalten wirkt wie ein Dank, so als wüsste er: Seine Zeit läuft unaufhaltsam ab. Er saugt jedes Streicheln auf wie Sonnenstrahlen und bewahrt sie tief in seinem Herzen, damit es darin hell bleibt für die endlos langen Nächte im kalten, dunklen Zwinger. Für Hunde wie ihn sind solche Augenblicke der Zuneigung wertvoller als jede Mahlzeit.

Seine wenigen Quadratmeter teilt er sich friedlich und einvernehmlich mit Pollard und Yvana. Die Hunde haben keine Wahl, mit wem sie auf engsten Raum zusammengesperrt werden und die Lagerbetreiber scheren sich nicht im Geringsten darum, ob sich die Tiere vertragen oder nicht. Leider enden diese Zweckgemeinschaften nicht selten mit schweren Verletzungen oder sogar tödlich, weil es in den viel zu kleinen Boxen für die Hunde keine Möglichkeit gibt, sich auszuweichen und es beim Kampf um das wenige Futter immer wieder zu Beißereien kommt.

************************

Februar 2026: Man sagt, Hunde denken nicht über Zeit nach; das ist eine Erfindung der Menschen. Aber wer wie Deepak sein eintöniges Leben im Lager zubringt, der lernt: Zeit ist etwas, das man fühlen kann. Sie tropft, sie verrinnt, sie verdunstet wie das letzte Wasser in einer Pfütze. Jeden Morgen beginnt sie von vorn, und Deepak liegt auf dem nackten Beton, den Kopf still auf den Pfoten, und hört ihr bei der Arbeit zu.

Hier in diesen bunkerähnlichen Anlagen gibt es
keine wechselnden Jahreszeiten, nur ein immerwährendes Auf und Ab zwischen
Kälte und Hitze, zwischen Licht und Dunkelheit. Und was von der Zeit übrigbleibt,
sind verpasste Augenblicke und vertane Chancen. Für Seniorenhunde wie Deepak ist jeder Tag ein
stiller Kampf gegen das Vergessenwerden. Sie wetteifern um einen Platz in den
Gedanken jener, die draußen leben. Wenn Hund hoffen können, dann hoffen
besonders die Älteren auf jemanden, der sie sieht und sie gerade noch
rechtzeitig aus dem grauen Trott von Lieblosigkeit und Vernachlässigung
befreit, bevor die Tage im Hundegefängnis ihre Träume für immer auslöschen.

Der liebe Deepak hat nur noch einen Wunsch, den letzten, den größten: Er will
nicht als bloßer Name auf einer Lagerliste enden, nicht als Nummer, die
irgendwann in einer Statistik auftaucht. Er wäre gern jemand, der von Herzen
vermisst wird, wenn er fehlt. Er träumt von einem Platz, an dem die Uhren
anders gehen, an dem Wärme und sanfte Berührung alltäglich sind und das Alter
nicht als Nachteil, sondern als Bereicherung angesehen wird.

Möchten Sie unserem Deepak diesen Wunsch erfüllen? Würden Sie die Zeit für ihn anhalten, wenigstens ein bisschen? Könnten Sie ihm ein Zuhause schenken, das für ihn die Welt bedeutet? Deepak wartet auf Ihre Antwort, und seine Zeitrechnung beginnt jetzt, weil Sie diesen Beitrag lesen.
Simone Leitenbauer
ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin
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07.06.2026, 19.16 | (0/0) Kommentare | PL
SIGRID - DAS SCHICKSAL IST WANKELMÜTIG UND MANCHMAL GÜTIG: ZUHAUSE GEFUNDEN!

Sigrid
Rasse: Mischling
Geschlecht: Hündin
Geboren: 12.2022
Schulterhöhe: 50 cm
Am 26. Oktober 2024 wendete sich Sigrids Schicksal; nicht zum Guten, denn es verschlug die kleine Hündin gnadenlos in ein Canile, ein italienisches Hundelager. Der Satz "Zum Leben zu wenig, zum Sterben zuviel" bekommt dort eine schreckliche Bedeutung: Die Tiere, die bis auf wenige Glückliche, für immer in ihrer Betonbox eingesperrt sind, erhalten von allem nur soviel, dass sie gerade noch am Leben bleiben. Das Futter ist so schlecht, dass es nur den Magen füllt, aber nie wirklich satt macht; frisches Trinkwasser ist ein seltener Luxus, und ein Tierarzt kommt nie, mag einer der Hunde auch sterbenskrank sein. Mit dem Geld, welches der Staat für die Unterbringung der Hunde zahlt, füllen die Canilebetreiber sich die Taschen.

Aber nun hat Sigrid, die sich ihre kahle Zelle einträchtig mit Lotmar teilt, ihr Los ein klein wenig in die eigenen Pfoten genommen. Denn als Tierschützern einer ihrer raren Besuche im Hundegefängnis gewährt wurde, zeigte sie sich als besonders liebes Mädchen. Bitte, lesen Sie selbst, was uns die Tierfreunde über sie erzählten:

"Auf den ersten Blick scheint Sigrid eher eine stille Beobachterin zu sein. Sie gehört zu den Hunden, die nicht laut nach Aufmerksamkeit verlangen, sondern lieber abwarten und sich langsam annähern. Menschen gegenüber zeigt sie sich leicht unsicher. Dabei ist sie aber sanft, gutmütig und lässt sich anfassen, wenn man ihr mit Ruhe und Geduld begegnet.

Hinter ihrer anfänglichen Zurückhaltung verbirgt sich ein feines, sensibles
Wesen, das einfach nur einen sicheren Rahmen braucht, um Vertrauen aufzubauen.
Hat sie diesen gefunden, wird sie sich Stück für Stück öffnen und ihre weiche,
anschmiegsame Seite zeigen.

Sigrid stellt keine Forderungen. Sie macht keinen Lärm. Sie steht einfach da, lässt Nähe zu, nimmt Berührungen an - wie ein vorsichtig begonnenes Gespräch, bei dem sie erst einmal zuhört. Mit Rüden und Hündinnen kommt sie zurecht, freundlich und unauffällig. Das Draußen kennt sie nur aus Erzählungen anderer."

Im rauen Takt des Hundelagers - zwischen
Betonwänden, Gitterstäben und dem verzweifelten Bellen anderer Vierbeiner -
bleibt Sigrid eine gleichbleibende Größe, wie eine Kerze, die stetig ein warmes
Licht abgibt. Ihren kargen Zwinger teilt sie jetzt mit Nalthea und Grigor. Das
Lager ist ein Ort, an dem Schicksale willkürlich zusammengeworfen werden und wo
jeder an jedem Tag nach Zuwendung hungert. Trotzdem trägt Sigrid in sich eine
zarte Würde, die sich nicht aufdrängt, sondern sanft um Aufmerksamkeit bittet.

Diese wunderbare Hundeseele darf einfach nicht an diesem dunklen, schmutzigen Ort verkümmern. Sollten Sie daher einen Hund suchen, der nicht laut ruft: Hier bin ich!, sondern bescheiden fragt: Darf ich auch?, dann werden Sie in Sigrid eine besonders treue Gefährtin finden. Die sanfte Hündin wartet nur darauf, entdeckt und geliebt zu werden - von jemandem wie Ihnen mit Geduld, Herz und einem offenen Ohr für die leisen Töne.
Margot Wolfinger
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07.06.2026, 19.16 | (0/0) Kommentare | PL
HAIGEN - LEBEN! LEBEN??? JA, ENDLICH LEBEN: HAIGEN HAT SEINE FAMILIE GEFUNDEN!

HAIGEN
Rasse: Maremmano Mischling
Geschlecht: Rüde
Geboren: 07.2017
Schulterhöhe: 75 cm
Liebe Besucherinnen und Besucher dieser Seite, können Sie Haigen auf den neuen Fotos noch wiedererkennen? Wir zeigen Ihnen die damaligen Bilder zur Erinnerung:


Nein? Wir auch nicht! "Haigen ist zum Anbeißen, wawauwuschelig und einfach eine zutrauliche, herzerwärmende Augenweide!", so durften wir ihn im Jahr 2022 treffend beschreiben. Heute wirkt das einstige Portrait wie ein Bild, dessen Konturen die Zeit verwischt hat. Was jetzt vor Ihnen liegt, ist nurmehr die Hülle eines Hundes, es ist ein beschädigter Körper, in den Jahre der Gleichgültigkeit und Vernachlässigung eingeritzt sind - nicht blutig, sondern in Krusten, Narben und Schmerzen, in der Art, wie der Rücken durchhängt und die Augen schwer geworden sind.
Sie sehen kein Vorher mehr, nur ein anklagendes Jetzt. Die verfilzten
Fellsträhnen auf seinem Rücken hingen herunter wie verkrustete Seile; man
schnitt sie ab, weil sie wie Fesseln waren. Haigens rechtes Ohr ist kein Ohr
mehr, sondern ein zugeschütteter Schacht: der Gehörgang so dicht zugeschwemmt, dass
keine Behandlung vordringen konnte. Man sedierte ihn, um überhaupt reinigen zu
können. Dermatitis (eine äußerst schmerzhafte Hautentzünfung) hat sich wie ein
Flächenbrand über seinem Körper ausgebreitet. Wenigstens war der Leishmaniosetest
negativ; ein winziger Hoffnungsstrahl im Dunkel der Hoffnungslosigkeit.

Diese körperlichen Anzeichen sind nicht über Nacht
entstanden; sie tragen die Handschrift einer andauernden, systematischen
Vernachlässigung. Unseren Tierschützern ist es nur selten erlaubt, Haigen zu
besuchen. Sie bringen Salben und Spritzen mit, streicheln seinen schmerzenden
Körper und setzen mutig durch, dass ihn ein Tierarzt zumindest gelegentlich
behandeln darf. Sie leisten dringend notendige Erste Hilfe und müssen dann
wieder gehen. Ihre Einsätze sind lebensrettend und doch meist nur Flickwerk. In
der Zwischenzeit nisten sich Infektionen ein, und die Hoffnung im selben Maß,
wie sich das Leiden ausbreitet.

Und dennoch sucht Haigen die menschliche Hand, trotz
der Marter, der Wunden und der unsäglichen Ohrenschmerzen. Diese anrührende
Geste macht uns traurig, weil sie beweist, wie wenig Fürsorge ihm zuteilwurde
und weiterhin wird; sie macht uns wütend, weil diese Fürsorge so leicht möglich
wäre, wenn die Verantwortlichen nur einen Funken Mitgefühl besäßen, anstatt
sich auf Kosten der leidenden Tiere die Taschen zu füllen.

Liebe Leserinnen und Leser, dürfen wir Sie um Ihre Unterstützung bitten? Das größte Wunder wäre es natürlich, wenn Sie Haigen aus seiner Gefangenschaft befreien und bei sich aufnehmen könnten. Aber auch wenn Ihnen das nicht möglich ist, können Sie etwas für ihn tun. Bitte erzählen Sie Ihren Freunden und Bekannten von Haigens Schicksal, verbreiten Sie sein Inserat und helfen Sie mit, diese geschundene Seele in ein lebenswertes Dasein zurückzuführen. Vielen, lieben Dank!
Margot Wolfinger
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KIRVEN – OH, WANN KOMMST DU? DAS WARTEN HAT EIN ENDE: ZUHAUSE GEFUNDEN!

Kirven
Rasse: Mischling
Geschlecht: Rüde
Geboren: 01.2022
Schulterhöhe: 29 cm
"Beton, Gitter, Radau. Die Tage ziehen vorbei, einer wie der andere. Es riecht nach Tod, nicht nach Leben. Spielzeug gibt´s hier nicht und was Decken sind, weiß ich nur aus meinen Träumen. Keine Ahnung, wie sich ein warmes Plätzchen anfühlt… Wir kennen nur Furcht, Hunger und gähnende Langeweile. Irgendwann habe auch ich aufgehört, die Stunden zu zählen. Ich bin Kirven.
Die paar Menschen, die sich hierher
verirren (wenn uns überhaupt welche besuchen dürfen) sehen mich eigentlich gar
nicht. Ich tue nix, damit sie auf mich aufmerksam werden - wozu auch? Je
weniger Stress, desto besser. Hier schluckt der Lärm dich ganz. Wenn du klein
bist, lernst du schnell, dass du immer der Schwächste bist. Du suchst dir den hintersten
Winkel, damit du möglichst unsichtbar bist und hoffst, dass dich keiner bemerkt.

Wenn Zweibeiner kommen, ducke ich mich noch ein
bisschen tiefer in die Ecke und mache mich so winzig, wie ich kann. Besser, man
fällt nicht auf. Wer auffällt, wird gesehen, und wer gesehen wird, hat meist
nichts Gutes zu erwarten, das weiß ich aus eigener, schmerzvoller Erfahrung.
Ich gebe zu, wenn Menschen mir zu nahekommen, werde ich nervös und mache vor
lauter Panik schon mal unter mich. Das ist keine böse Absicht, sondern einfach
meine Art, mit all dem Schrecken hier irgendwie klarzukommen.

In unserem Gefängnis kehrt niemals Ruhe ein. Es ist
immer zu laut, zu eng, zu überfüllt und die ständige Angst frisst sich bis in
die Knochen. Draußen und Freiheit sind nur Worte, unter denen ich mir nichts
vorstellen kann. Was soll ich groß erwarten? Ich habe auch keinen Plan, wie
dieses an der Leine laufen geht; es hat ja noch nie jemand versucht, es mir
beizubringen.

Mirok, mein Zwingergenosse, läuft immer nach vorn, wenn
Menschen unseren Kerker betreten und sichert sich jedes Fünkchen Aufmerksamkeit.
Ich mache sie ihm nicht streitig, halte lieber Abstand und gehe jeder
Auseinandersetzung aus dem Weg.

Aber manchmal, wenn nicht schon ein Wärter hinter
ihnen ungeduldig darauf wartet, dass sie wieder gehen, bleiben die Tierschützer
noch ein Weilchen sitzen. Sie bedrängen mich nicht und warten ab, bis meine Furcht
sich legt. Sie reden auch nicht laut auf mich ein und packen nicht sofort zu,
sondern bleiben leise und tasten sich vorsichtig heran. Da kann es dann sogar passieren, dass ich mich traue,
näherzukommen und sie vorsichtig zu beschnuppern. Hab es jetzt schon ein paarmal geschafft, mich streicheln
zu lassen und ich muss sagen, es hat sich warm und gut angefühlt.

Du verstehst sicher, warum ich so pfotenringend bei
dir Zuflucht suche. Für solche Knirpse wie mich ist das hier ein täglicher Kampf
ums Überleben; immer im Schatten der Großen, übertönt vom Krach, vergessen
zwischen Dreck und Beton. Jeder einzelne Tag kostet uns mehr Kraft, als wir
haben. Viele von uns geben irgendwann auf, still und leise, ohne dass es irgendjemanden
kümmert.

Ich weiß nicht, wie lange ich noch durchhalten kann. Dabei brauce ich nur wenig und doch für mich soviel: Einen Menschen, oder eine Familie, der/die mich nicht einfach übersieht, sondern erkennt, wie verzweifelt ich mich nach Liebe, Geborgenheit und einem sicheren Ort sehne, wo ich ankommen und mich beschützt fühlen darf. Mir fehlt jemand, Jemanden, mich nie mehr verlässt und bei mir bleibt, auch wenn es anfangs vielleicht ein paar kleinere Schwierigkeiten gibt.
Bitte, lass mich nicht einer von denen sein, die im
Lager einfach sang- und klanglos verschwinden. Gib mir die Gelegenheit zu
zeigen, dass auch ein Kleiner ganz groß lieben kann, wenn man ihn nur endlich nach
Hause holt."

Wenn Kirvens Geschichte Sie berührt hat und Sie ihm gern ein gemütliches Heim
schenken möchten, dann melden Sie sich bitte ganz schnell bei seiner
Vermittlerin. Vielen, lieben Dank!
Tanja Roth
ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin
Telefon:
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aus dem Ausland:
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07.06.2026, 19.15 | (0/0) Kommentare | PL
GINKO - GELD REGIERT DIE WELT!? NICHT IMMER - GINKO HAT SEIN ZUHAUSE GEFUNDEN!!!

Ginko
Rasse: Mischling
Geschlecht: Rüde
Geboren: 08.2017
Schulterhöhe: 59 cm
Es gibt Momente, in denen man merkt, wie kalt die Welt wirklich sein kann.
Dann hört man hinter vorgehaltener Hand ein Flüstern - ein Gerücht, leise, aber
scharf wie ein Messer: Die Gemeinde, die Ginkos und Ghemons Unterbringung
zahlt, wolle sparen. Es geht um ein paar Cent pro Tag. Deshalb sollen Ginko und
sein Bruder Ghemon in ein anderes Lager abgeschoben werden. Das ist der Moment,
wenn man begreift: Leid hat keinen Boden. Es kann immer noch weiter nach unten
gehen.
Sechs Jahre sitzen die Brüder nun im Lager. Sechs lange Jahre nichts als Gitter
und Beton. Sechs endlose Jahre lang Hunger und Durst, Einsamkeit, Lärm und
Langeweile. Und nun ein Flüstern, das grausamer ist als alles Bisherige: Es
geht weder um ihr Wohl, noch um ihre Bedürfnisse und erst recht nicht darum,
dass Ginko ein unglaublich kontaktfreudiger und zutiefst anhänglicher Hund ist,
der sich nach Nähe sehnt, der Trost bei Menschen sucht und seinerseitsTrost spenden
möchte. Nein, es geht wieder einmal mehr nur ums Geld, um Leben, die nach
Tageskosten bewertet werden und die man effizienter machen will, indem man sie unsichtbar
macht.

Wer jemals eine solche Hundeverwahranstalt gesehen hat, weiß: Das bedeutet,
man streicht die Namen der Tiere aus einer Liste und verlegt sie wie Akten ins
hinterste Regal, wo sie alsbald in Vergessenheit geraten. Die hauchdünne
Verbindung zur Außenwelt, zu den wenigen Menschen, die überhaupt Zugang zu den
Hunden haben, wird kurzerhand abgeschnitten. Das ist die wahre Grausamkeit - nicht
laut, nicht blutig, aber vernichtend. Verrat am Leben selbst.
Während all das drohend über ihm schwebt, sitzt Ginko da und wirkt nicht
gesund. Er ist viel zu dünn, sein Körper erzählt von Entbehrung. Er bewegt
sich, als tät ihm vieles weh, und die hängenden Papillome, die seinen Körper
bedecken, erscheinen wie stumme Zeugnisse eines Lebens, das niemand wirklich
betreut hat.

Ginko und seine Brüder
Ghemon und Gabek sind freundliche, fügsame und brave Hunde; liebevoll im Umgang
mit Menschen, verträglich mit Rüden und Hündinnen gleichermaßen. Alle drei
marschieren sie brav an der Leine, als wollten sie sagen: „Wir geben uns Mühe. Wir
wollen doch nur gesehen werden. Vor allem Ginko ist ein Hund, der menschliche
Nähe sucht, der sich vorsichtig hoffnungsvoll anlehnt und dessen stiller Blick gellender
schreit als jedes Jaulen. Es gibt Hunde, denen man das Leiden ansieht; und es
gibt Hunde wie Ginko, deren leisesVergehen schwerer zu ertragen ist als jeder
laute Schmerz.
Nun
sollen die Brüder für immer in der Versenkung verschwinden. Nicht sterben,
sondern viel schlimmer, nämlich vergessen werden. Wenn Sie je darüber
nachgedacht haben, einem Hund zu helfen, der Sie wirklich braucht; einem Hund,
der nichts falsch gemacht hat, außer zu lange zu leben, um billig zu bleiben, dann
ist jetzt der Moment gekommen, Ginkos Vermittlerin anzurufen.

„…durch Leiden wird das
Glück erkauft. (F. Dostojewski). Wenn das stimmt, dann haben unsere drei
Brüder wahrscheinlich schon Glück für mehrere Leben angespart. Sie kennen die
Welt jenseits der Gitterstäbe nicht, aber sie werden lernen, in ihr zu leben,
wenn sie die Gelegenheit dazu bekommen.
Vielleicht wird es sie überwältigen, wenn sie zum ersten Mal die Sonne aufgehen sehen, Gras unter ihren Pfoten spüren und erleben, wie sich ein weiches Bett anfühlt. Aber sie werden erkennen, dass dies das echte Leben ist, wenn… ja, wenn ihre Menschen sie hier auf ihren kleinen Vorstellungsseiten entdecken und sich nicht abschrecken lassen von den Geschwüren, die sich an Ginkos Bauch und Oberschenkeln gebildet haben.

Für
unseren lieben Jungen suchen wir warmherzige, einfühlsameMenschen, die
verstehen, dass er auch und gerade deswegen die Hilfe und Geborgenheit braucht,
die er nur in einem richtigen Zuhause finden kann.
Ich weiß nicht, ob Hunde von einer besseren Zukunft trämen können. Aber sie
empfinden Schmerzen und sie leiden wie wir. Das Leid von Ginko und seinen
Brüdern könnte ein Ende haben, wenn ihnen jemand hilft. Möchten Sie gern
der/diejenige(n) sein? Dann melden Sie sich bitte bei uns. Vielen, lieben Dank!
Daniela Koenemann
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Daniela.Koenemann@pro-canalba.eu
07.06.2026, 19.15 | (0/0) Kommentare | PL
IM NAMEN DER SANFTMUT: PLÄDOYER VON GIOVANNE FÜR GIOVANNE URTEIL: FÜR IMMER ZUHAUSE!

Giovanne
Rasse: Mischling
Geschlecht: Hündin
Geboren: 07.2017
Schulterhöhe: 50 cm
Ihr lieben Menschen, habt Ihr es auch so satt? Da gibt man sein Bestes, ist eine nette, artige Hündin; so wie Ihr auch alles tut, um uns lieben, braven Vierbeinern, die wir im schrecklichen Hundelager eingepfercht und ohne Euch für immer vergessen wären, zu helfen. Und kaum habt Ihr einen von uns adoptiert und ihm ein feines Leben beschert - schon erscheinen auf den Vereinsseiten die nächsten Bilder und rufen voller Verzweiflung um Hilfe. "Hört das denn nie auf?" fragt Ihr Euch bestimmt. Genau das fragen wir uns auch, und wissen ebensowenig eine Antwort. Wir sind einfach da, werden in großen Würfen geboren, immer und immer wieder müssen unsere armen Mütter das durchmachen. Eines von uns mag vielleicht gewollt sein, die übrigen sieben (oder mehr) dürfen zusehen, wo sie bleiben. Kastrationen würden würden helfen, viel von diesem Leid zu vehindern; aber erzählt das mal den Leuten, die sich mit unserem Elend die Taschen vollstopfen und sich daran dumm und dusselig verdienen!

Seit mehr als fünf endlos langen Jahren hocke ich nun schon einsam hier im Gefängnis,
ohne Aussicht auf Befreiung. Einziger Hoffnungsschimmer seid Ihr, wenn sich
nämlich jemand von Euch erbarmt und mich bei sich aufnimmt.

Ihr solltet noch wissen, dass ich ein Papillom am linken Hinterbein habe.
Das ist eine gutartige Warze, die durch Viren hervorgerufen wird und besonders
bei jungen Hunden mit schwachem Immunsystem auftritt. Kein Wunder bei dem
Leben, das wir hier führen müssen im Dreck, mit ekligem Wasser und mit Futter,
das den Namen nicht verdient. Wo sollen da gute Abwehrkräfte herkommen?
Außerdem habe ich noch allerhand Wunden und Narben an meiner Schnauze, meinen
Pfoten und anderen Körperteilen. Woher die stammen? Fragt lieber nicht, es gibt
Dinge hier, über die man besser nicht spricht. Nur soviel: In diesem Hundeknast,
wo jeder nur ans Geld und keiner an uns Vierbeiner denkt, wäre es
wahrscheinlicher, einen Haupttreffer im Lotto zu machen als auf einen
freundlichen, tierlieben Wärter zu treffen. Wir machen da so unsere eigenen
Erfahrungen, nicht umsonst sind viele von uns so verängstigt und
eingeschüchtert. Zwar gibt es da ein
Gesetz, das uns Tiere schützen und das gar nicht mal so schlecht sein soll.
Aber wem nützt das, wenn niemand kontrolliert, ob es auch wirklich befolgt
wird? Klar, dass sich kaum jemand daran hält, jedenfalls nicht in solchen
Schreckenslagern wie diesem hier.

Ich hoffe
immer noch auf liebe, geduldige Menschen mit Herz. Im Lauf der Zeit bin ich sehr
ängstlich geworden, weil ich nicht an ein Zusammensein mit Zweibeinern gewöhnt
bin, weder an lobende Worte noch an streichelnde Hände. Was der Bauer nicht
kennt... Dabei möchte ich so gern Neues dazulernen; zum Beispiel, wie man
ordentlich an der Leine läuft, Bällchen apportiert, eben das ganze
Hundeeinmaleins. Ich bin ein gutes Mädchen und werde mir die größte Mühe geben,
Euch zu gefallen. Wenn Ihr schon einen netten Hund habt, werde ich ganz sicher prima
mit ihm auskommen. Hier in meinem Betonloch hocke ich ja auch mit Rüden und
Hündinnen zusammen und wir vertragen uns wunderbar. Von ihm könnte ich mir dann
auch alles abgucken, was man so macht als Haushund und wie man es anstellen
muss, damit Ihr mit einem zufrieden seid.

Ich stelle wirklich keine besonderen Ansprüche. Ein leckeres Fresschen, ein weiches Bettchen, wohin ich mich zurückziehen darf, wenn ich vom vielen Lernen müde bin - und endlich keine Angst mehr vor Tritten und Schlägen, dann wäre ich schon rundherum glücklich. Was Ihr mir sonst noch an Gutem tun wollt, werde ich dankbar annehmen.

Meint Ihr, ich könnte genau die Richtige für Euch sein? Dann ruft bitte schnell
für mich an. Denn siehe oben - ich habe es so satt. Ein lieber Gruß von Eurer
(?) Giovanne
Sabine Wojtok
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DECLAN - ENDE GUT, ALLES GUT? JA, DECLAN HAT SEIN GLÜCK GEFUNDEN!!!

Declan
Rasse: Mischling
Geschlecht: Rüde
Geboren: 12.2021
Schulterhöhe: 62 cm
Wenn man Declan in die Augen sieht, bleibt man
unwillkürlich einen Moment länger an seinem Blick hängen. Darin liegt eine
Mischung aus Sanftmut und staunender Vorsicht - so als würde er fragen: "Meinst
du es gut mit mir?" Gleichzeitig flackert dort ein kleines Licht, ein Hoffnungsfünkchen: "Vielleicht…
vielleicht wird es diesmal wirklich gut."
Declan ist ein Hund, der gelernt hat, vorsichtig zu sein, aber nicht
misstrauisch. Er ist sensibel, ein wenig schüchtern, doch keineswegs
verschlossen. Im Gegenteil: Er sucht die Nähe von Menschen und den Schutz
vertrauter Arme, als hätte er tief in sich verstanden, dass Zuwendung der
Schlüssel zu seinem neuen Leben ist; trotz allem, was er erlebt hat.

Der
junge Rüde wurde im zarten Alter von einem Jahr in einem erbärmlichen Zustand
aufgegriffen. Leishmaniose und Ehrlichiose hatten seinem Körper fürchterlich
zugesetzt. Er war übersät mit kahlen blutigen Stellen, kraftlos und abgemagert.
Zum Glück kam er in ein Canile, in welchem zumindest medizinische Behandlungen
zugelassen sind, so dass er heute wieder fit ist. Nun fehlt ihm noch ein
liebevolles Zuhause, in dem er all das findet, was ein schönes Hundeleben
ausmacht: freundliche Ansprache, verlässliche Menschen an seiner Seite,
spannende Spaziergänge, Streicheleinheiten und Zuwendung, nahrhaftes Futter und
einen gemütlichen Platz, auf dem an dem er ausruhen, schlafen und träumen kann.

Er braucht manchmal nur eine ruhige Stimme, eine sanfte Hand, ein wenig Zeit.
Neues und unbekannte Situationen können ihn noch verunsichern; dann jammert er
leise, fiept ein wenig nachWelpenart und fragt mit großen Augen nach
Bestätigung. Doch sobald er spürt, dass alles in Ordnung ist, taut er auf, wird
mutiger, und wagt sich Schritt für Schritt in die Welt hinaus.
Auch körperlich trägt Declan noch Spuren seiner traurigen Vergangenheit. Er ist
sehr mager, am liebsten möchte man ihn in eine weiche Decke wickeln, ihn
füttern und verwöhnen, bis seine Seele warm wird und sein Körper stark. Seine
eingewachsenen Wolfskrallen wurden inzwischen gekürzt; ein kleiner, aber
wichtiger Schritt auf seinem Weg in ein schmerzfreies Leben.
Declan macht es einem leicht, ihn zu mögen. Er ist freundlich zu Rüden wie zu
Hündinnen, begegnet Katzen gelassen, und läuft überraschend gut an der Leine. Anfangs
bleibt er nah bei dem Menschen, an dem er sich orientiert, doch wenn er sich
sicher fühlt, beginnt er, die Umgebung zu erkunden. Man sieht förmlich, wie Mut
und Neugier in ihm wachsen.

Sein Blick verrät so viel über ihn: ein Hund, der die Welt noch nicht ganz
verstanden hat, aber unbedingt bereit ist, neu anzufangen. Einer, der lernen
möchte, dass das Leben nicht weh tun muss, dass Menschen freundlich sein können
und dass „Für immer wunderschön sein kann.
Declan wartet darauf, sein vertrauensvolles Herz unter der vorsichtigen
Oberfläche sieht, die stille Sanftheit, die sich so sehr nach einem sicheren
Platz und Geborgenheit sehnt.
Wenn vielleicht gerade Sie der Mensch/die Familie sind, der/die Declans Herz
heilen, ihm Schutz und Liebe schenken möchte, dann bitte melden Sie sich bei
seiner Vermittlerin. Er wartet schon sehnsüchtig auf Sie. Vielen, lieben Dank!
Ina Schoenfuss
ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin
Telefon
aus Deutschland:
0172 -83 86 015
aus dem Ausland:
+49172 -83 86 015
per EMail:
07.06.2026, 19.15 | (0/0) Kommentare | PL
CAROLITA - GRAUES SCHNÄUZCHEN, HELLER BLICK

Carolita
Rasse: Mischling
Geschlecht: Hündin
Geboren: 2014
Schulterhöhe: 63 cm
Am 4. Oktober 2019 fielen die Kerkertüren hinter Carolita ins Schloss. Damals war die mittelgroße Hundedame fünf Jahre alt, schlank und rank mit weichem, glänzendem Fell. Heute - mehr als sechs endlos lange Jahre später - ist unsere hübsche Carolita wegen des miserablen Futters, das fast nur aus Getreide und irgendwelchen Abfällen besteht und zwar dick, aber nie wirklich satt macht, außerdem natürlich wegen der fehlenden Bewegung ein wenig fülliger geworden. Ihr Zwinger misst ja gerade einmal vier bis fünf Quadratmeter und einen kleinen Spaziergang gibt es nur, wenn es den Tierschützern gnädig gestattet wird, die Hunde zu besuchen. Auch ihr Schnäuzchen zeigt bereits einen leichten Grauschimmmer. Aber der helle Blick aus ihren Bernsteinaugen, welcher den Betrachter oder die Betrachterin direkt ins Herz trifft, ist noch immer derselbe.

Für Carolita wird es allerhöchste Eisenbahn, dass sie ihr Gefängnis verlassen und für die Zeit, die ihr noch bleibt, ein Leben führen darf, das diesen Namen auch verdient. Wie gern möchte sie für ihre letzten Jahre endlich Hund sein: Spaziergänge unternehmen an der Seite ihrer/ihres Menschen, mit Liebe und Zärtlichkeit überschüttet werden und überschütten, vielleicht noch das eine oder andere Kommando lernen und zeigen dürfen, wie wunderbar sie trotz des Mangels an Gelegenheit an der Leine läufen kann; auf einer weichen Decke schlafen und ordentliches Futter erhalten. Auch ein Leckerlie von Zeit zu Zeit würde ihr herrlich schmecken.

Schon seit einer halben Ewigkeit ist Carolita eingesperrt in einer trostlosen Einöde aus Beton und Gitterstäben, ohne jede Abwechslung oder Ansprache. Nur alle Jubeljahre einmal dürfen die mit uns befreundeten Tierschützer sie besuchen. Für einen viel zu kuzen, dafür aber umso wertvolleren Moment darf sie dann mit ihnen nach draußen auf die Wiese. Die Tierschützererzählen uns dann immer, was für eine bildschöne, eindrucksvolle Hündin sie sei, die schon recht ordentlich an der Leine laufe. Sie orientiere sich am Menschen, sei anhänglich, aufmerksam und lerneifrig. Mit Hündinnen verstehe sie sich weniger, mit Rüden grundsätzlich schon; da käme es, wie bei uns auch, auf die Sympathie an. Carolita sei zutraulich und gesellig. Anscheinend konnte sie sich, allen Widrigkeiten zum Trotz, über die ganzen freudlosen Jahre hinweg das Grundvertrauen in die Menschen bewahren.

Für Carolita hat bereits der Spätherbst ihres Lebens begonnen. Ihr bleibt nicht mehr viel von dem, was wir Leben nennen. Wir sind Carolitas einzige Chance und Hoffnung, dass sich für sie eines Tages die Gefängnistore öffnen und sie in einen der weißen Transporter einsteigen darf, der sie zu ihrem/ihren weltbesten Menschen bringen wird. Bitte helfen Sie uns, dieses kleine Wunder für sie wahr werden zu lassen.

Können Sie sich ein Leben mit Carolita vorstellen, haben Sie schon Hundeerfahrung, ausreichend Platz und auch einen Garten, dann melden Sie sich bitte schnellstmöglich bei Carolitas Vermittlerin. Sollten Sie selbst zurzeit keinen Hund aufnehmen können, dann verbreiten Sie bitte Carolitas Geschichte in Ihrem privaten Umfeld, Ihren sozialen Medien. Gemeinsam haben wir schon viele Hunde gerettet, gemeinsam schaffen wir es auch für Carolita. Unser und narürlich Carolitas Dank ist Ihnen gewiss!
Simone Leitenbauer
ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin
Telefon aus Deutschland:
0160 -14 43 169
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+49160 -14 43 169
per EMail:
Simone.Leitenbauer@pro-canalba.eu
12.05.2026, 19.56 | (0/0) Kommentare | PL
Geboren vor 70 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.

