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Tag: neugierig
BONNY - WANN DARF ICH ENDLICH HUND SEIN?

Bonny
Rasse: Chihuahua
Geschlecht: Hündin
Geboren: 02/2022
Schulterhöhe: 20 cm
Unsere kleine, kompakte Bonny ist noch nicht einmal fünf Jahre alt. Trotzdem hat sie vermutlich schon so viele Welpen zur Welt gebracht, wie es in ihrem bisherigen Leben überhaupt möglich gewesen sein dürfte. Denn Bonny und ihr Freund Clyde - ebenfalls ein Chihuahua, allerdings mit langem Fell - waren jahrelang nichts anderes als eine Art private Gelddruckmaschine.

Die beiden lebten bei einer psychisch kranken Frau, die sie immer wieder Welpen bekommen ließ. Diese wurden anschließend verkauft; vermutlich war das der Lebensunterhalt der Frau. Ob es ihr wichtig war, bei wem die Hundekinder landeten, darf bezweifelt werden. Hauptsache, es wurde bezahlt.
So funktioniert skrupellose Hundevermehrung. Und auch die sogenannte Welpenmafia kann nur deshalb weiterarbeiten, weil es Menschen gibt, die solche Hundebabies kaufen.
Im Sommer 2026 fiel schließlich doch jemandem auf, dass die Frau Hilfe brauchte und es ihren Hunden nicht gut ging. Unsere Hundefreundin Luciana wurde eingeschaltet und schaffte es tatsächlich, dass die Frau ihr Bonny und Clyde übergab. So konnten die beiden Winzlinge in Lucianas Waldtierheim einziehen.

Dort zeigt sich nun, dass Bonny trotz allem eine neugierige und aufgeweckte kleine Hündin geblieben ist. Allerdings haben die vergangenen Jahre ihren Tribut gefordert. Ähnlich wie Clyde, sieht auch sie etwas älter aus, als sie mit ihren rund viereinhalb Jahren ist. Die vielen Würfe und die damit verbundenen Strapazen haben ihre Spuren hinterlassen.
Ansonsten macht Bonny bei Luciana einen durchaus fitten Eindruck. Fremden begegnet sie zunächst vorsichtig und hält lieber ein wenig Abstand. Man weiß ja nie … Hat sie aber festgestellt, dass von ihrem Gegenüber keine Gefahr ausgeht, lässt sie sich problemlos anfassen. Und vermutlich wird sie, wenn sie erst einmal Vertrauen gefasst hat, die Nähe ihres Menschen sehr genießen.

Denn Bonny ist nicht nur eine Mama. Sie ist ein junger Hund, der noch viel vom Leben vor sich hat. Und genau dieses Leben soll sie nun endlich kennenlernen dürfen.
Chihuahuas sind übrigens keineswegs dazu geschaffen, den ganzen Tag als kleines Accessoire auf dem Arm herumgetragen zu werden. Sie sind bewegungsfreudig, neugierig und oft erstaunlich temperamentvoll. Sie möchten spazierengehen, die Welt erkunden, Artgenossen treffen und natürlich auch das eine oder andere lernen. Eine Hundeschule darf für Chihuahuas deshalb genauso zum Leben gehören wie für ihre deutlich größeren Artgenossen.

Leider werden Chihuahuas aufgrund ihrer geringen Größe oftmals als Schoßhunde gehalten und in ihren Bedürfnissen unterschätzt. Bonny soll es anders haben. Wir wünschen uns für sie einen Menschen oder eine Familie, die ihr ein richtiges Chihuahua-Leben ermöglicht: mit Bewegung, Beschäftigung, Sicherheit, Zuwendung und ganz viel Zeit, um Vertrauen zu fassen.
Bonny soll endlich erleben, was es heißt, Hund sein zu dürfen – und dass man sie nicht braucht, um Geld mit ihr zu machen, sondern weil man sie als Freundin an seiner Seite haben möchte.

Liebe Leserin, lieber Leser, wenn Sie Bonny zeigen möchten, wie schön ein solches Leben sein kann, dann packen Sie die Gelegenheit beim Schopf und rufen Sie Bonnys Vermittlerin an. Sie freut sich auf Ihren Anruf – und Bonny freut sich auf Sie!
Sabine Wojtok
ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin
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aus Deutschland:
0172-83 49 335
aus dem Ausland:
+49172-83 49 335
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05.10.2026, 19.45 | (0/0) Kommentare | PL
DENISSE - ICH WÜRDE SO GERNE...

Rasse: Mischling
Geschlecht: Hündin
Geboren: 05/2022
Schulterhöhe: 57 cm
Ich würde so gern mit meinem Lieblingsmenschen spazieren gehen, die Welt erschnuppern, endlich etwas lernen, neue Hunde- und Menschenfreunde treffen, umsorgt werden und abends bei meiner Familie sein. Ich möchte wissen, dass ich geliebt werde und bleiben darf. Für immer.
Denisse ist natürlich kein sprechender Hund, und wir können auch keine Hundegedanken lesen. Aber wenn wir uns die Fotos und Videos der rund viereinhalbjährigen Hündin ansehen, die von den mit uns befreundeten Tierschützern im August 2026 endlich wieder einmal besucht werden durfte, dann können wir uns ziemlich gut vorstellen, was in Denisse vorgehen mag.

Denn da sehen wir eine allerliebste, freundliche, neugierige und aufgeschlossene Hündin, die unbedingt gefallen möchte und ganz offensichtlich spürt, dass es außerhalb ihres Gefängnisses noch so viel mehr zu entdecken gibt. Denisse hat Menschen gern, mit anderen Hunden kommt sie problemlos zurecht. Sie ist ein feines, wunderhübsches Hundemädchen. Eine Perle, die so viel zu geben hätte – wenn man sie nur endlich ließe.

Stattdessen sitzt Denisse schon ihr ganzes Leben hinter Gittern; auf nacktem Beton in einem kahlen Zwinger von wenigen Quadratmetern. Im August 2022 waren sie und ihre Geschwister Damish, Damek, Denis, Darcyline und Daffie geschätzt erst drei Monate alt, als für sie das endete, was einmal ein ganz normales Hundeleben hätte werden sollen.
Sie kamen in eines der widrigen Hundelager. Tor zu, fertig. Das wär´s dann gewesen – wären unsere Tierschützer vor Ort nicht wenig später auf die sechs Welpen aufmerksam geworden.

Im Oktober 2022 durften wir die kleine Hundefamilie zum ersten Mal auf unserer Homepage vorstellen. Und tatsächlich geschah ein erstes Wunder: Damek konnte noch vor Jahresende in sein Zuhause ziehen. Leider sollte dies bis heute das einzige Wunder für die Geschwisterchen bleiben. Daffie ist inzwischen verstorben, die anderen vier warten noch immer – eingesperrt, ohne Nestwärme und ohne Hoffnung, endlich ankommen zu dürfen.

Schon recht früh wurde bei allen Geschwistern Leishmaniose festgestellt; vermutlich schon im Mutterleib übertragen von ihrer ebenfalls erkrankten Mutter. Ob das der Grund dafür ist, dass weder Denis, Damish, Darcyline noch unsere allerliebste Denisse bisher auch nur eine einzige passende Anfrage erhalten haben?
Wir wissen es nicht. Vielleicht schreckt die Diagnose immer noch viele Menschen ab. Dabei bedeutet Leishmaniose nicht zwangsläufig, dass ein Hund kein schönes und erfülltes Leben führen kann. Mit der richtigen tierärztlichen Betreuung und einer auf den jeweiligen Hund abgestimmten Therapie können betroffene Tiere durchaus viele gute Jahre erleben.

Doch genau diese medizinische Versorgung gibt es für Denisse derzeit nicht. Die Lagerleitung lässt eine solche nicht zu. Umso wichtiger wäre es, dass Denisse endlich einen Menschen findet, der bereit ist, sich ihrer anzunehmen und ihr die Behandlung zukommen zu lassen, die sie so dringend braucht.

Aufgeben kam für uns noch nie infrage. Deshalb stellen wir Denisse heute noch einmal ganz oben auf unsere Liste. Denn trotz ihrer schwierigsten Lebensumstände ist diese Hündin noch immer lieb, vertrauensvoll, neugierig und bewegungsfroh. Noch hat sie ihre Lebensfreude nicht verloren.

Aber wie lange wird das so bleiben?
Jahre hinter Gittern gehen nicht spurlos an einem Hund vorbei. Und je länger Denisse warten muss, desto größer wird die Gefahr, dass ihre Erkrankung irgendwann Folgen hat, die sich nicht mehr auffangen lassen. Wir möchten verhindern, dass ihr Leben, das noch gar nicht recht begonnen hat, eines Tages endet, ohne dass sie jemals erfahren durfte, wie sich ein eigenes Zuhause anfühlt.

Deshalb bitten wir Sie, liebe Leserinnen und Leser: Helfen Sie Denisse.
Wenn Sie auf der Suche nach einer lieben, wunderschönen erwachsenen Hündin sind, etwas Hundeerfahrung und Einfühlungsvermögen sowie genügend Zeit und Geduld mitbringen, dann könnte Denisse genau die richtige Begleiterin für Sie sein. Und falls Sie selbst ihr kein Zuhause schenken können, helfen Sie ihr bitte trotzdem: Erzählen Sie in Ihren Kreisen von Denisse und teilen Sie ihre Geschichte in Ihren sozialen Medien.

Vielleicht geschieht durch viele Menschen, die nicht wegsehen, doch noch ein weiteres kleines Wunder.
Wir wünschen uns von Herzen, dass Denisse endlich ein Leben beginnen darf, das diesen Namen auch verdient. Und wir danken Ihnen für jede Unterstützung.
Ina Schoenfuss
ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin
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26.09.2026, 16.46 | (0/0) Kommentare | PL
FAREEDA - WO DIE SCHMETTERLINGE WOHNEN

Rasse:
Mischling
Geschlecht: Hündin
Geboren: 04/2018
Schulterhöhe: 54 cm
Hallo! Ich freue mich riesig, dass du mich auf meiner Seite besuchen kommst. Ich heiße Fareeda, das bedeutet einzigartig. Das passt gut zu mir, findest du nicht? Ich bin nämlich eine ganz besonders artige Hündin. Und ich weiß auch, wie man sich sieben Jahre lang beschäftigt: Man wartet.

Ich wurde schon als kleiner Welpe ins Hundegefängnis gebracht. In Italien gibt es leider viel zu viele Hundekinder, und oft weiß niemand, wohin mit uns. Dafür können wir nichts. Wir purzeln einfach auf diese Welt, das Köpfchen voller Träume und Pläne – und dann sieht die Wirklichkeit plötzlich ganz anders aus.
Die meine bestand jahrelang aus einer Box mit Zementboden, Betonwänden und Gitterstäben. Nichts ist hier bunt. Höchstens verirrt sich mal ein Schmetterling zu mir, aber der fliegt natürlich schnell wieder davon.

Du kannst dir vorstellen, wie langweilig so ein Tag ist. Meine größte Abwechslung war lange Zeit der Moment, in dem das Futter kam. Über dessen Qualität reden wir lieber nicht. Aber immerhin: ein paar Minuten, in denen etwas passiert.
Du wirst vielleicht an meiner runden Taille sehen, dass ich mein Futter immer restlos auffresse. Ja, das stimmt. Ich möchte diesen kleinen Moment der Abwechslung schließlich so lange wie möglich auskosten und schlecke sogar noch den Napf aus. Teilen möchte ich mein Futter deshalb nicht gern. Und so wurde ich allein eingesperrt.

Dabei hätte ich viel lieber etwas ganz anderes geteilt: Zeit. Einen Spaziergang. Neue Gerüche. Neue Wege. Und vielleicht sogar einen Menschen.
Kürzlich waren die Tierschützer bei mir und haben mir gezeigt, wie man an der Leine läuft. Das habe ich erstaunlich schnell verstanden. Schau dir mein Video an – ich mache das richtig gut! Und plötzlich habe ich gemerkt: Da draußen gibt es ja eine ganze Welt.

Zum Spazierengehen gehört natürlich auch Schnüffeln. Und ich bin wirklich neugierig, wonach die Welt außerhalb meiner Zelle riecht. Beim letzten Mal war sogar eine Katze dabei. Wir fanden uns recht uninteressant – also, im besten Sinne.
Auch mit anderen Hunden komme ich freundlich zurecht. Hündin oder Rüde, das ist mir ziemlich egal. Hauptsache, wir können gemeinsam schnuppern und die Welt erkunden.

Nur beim Futter hört die Freundschaft manchmal noch kurz auf. Aber ganz ehrlich: Wenn dein Leben sehr lange aus genau einem Napf bestanden hätte, würdest du ihn wahrscheinlich auch nicht freiwillig teilen. Ich arbeite daran. Versprochen.
Menschen mag ich übrigens sehr gern. Ich gehe offen auf euch zu, dränge mich aber nicht auf. Eher so: "Hallo, ich bin da. Wenn du magst, können wir ja gemeinsam herausfinden, was es da draußen alles gibt."

Man sagt, ich sei umgänglich und selbstsicher. Ich sage: Ich habe nicht mehr viel zu verlieren und vor mir liegt noch alles.
Nur manchmal, wenn plötzlich sehr viel Neues auf mich zukommt, verliere ich kurz den Faden. Aber wenn man mir ein bisschen Zeit gibt, finde ich mich schnell wieder zurecht. Denn ich weiß, wer ich bin.
Und ich glaube, ich habe auf so vieles gewartet. Nicht nur auf Futter.
Auf Wege. Auf Gerüche. Auf ein Körbchen. Auf einen Menschen neben mir auf der Couch. Auf einen Kauknochen für mich und ein Stück Schokolade für dich. Und auf deinen Satz: "Komm, wir finden das zusammen heraus."

Vielleicht habe ich deshalb auch das mit den Schmetterlingen noch einmal überdacht. Vielleicht sind sie gar nicht das Spannendste da draußen. Denn als die Tierschützer bei mir waren und mein Leben für einen kurzen Moment aufging wie eine Tür im Frühling, habe ich gemerkt: Da ist so viel mehr, als ich je zu träumen gewagt hätte.

Und jetzt möchte ich wissen, wie es riecht. Ich möchte losgehen, meine Nase überall hineinstecken, mich umdrehen, nach links und rechts schauen und all das entdecken, was ich so lange verpasst habe.
Man sagt, ich sei neugierig. Ich nenne es: bereit zum Leben. Und vielleicht geht es am Ende tatsächlich gar nicht um die Schmetterlinge draußen, sondern um die, die man im Bauch fühlt, wenn das Leben plötzlich leicht wird.

Wenn du dir all das mit mir zusammen vorstellen kannst, dann ruf doch einfach meine Vermittlerin an. Und wer weiß - vielleicht flattern wir ja schon bald gemeinsam los.
Tanja Roth
ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin
Telefon
aus Deutschland:
0173 - 67 31 030
aus dem Ausland:
+49173 - 67 31 030
per EMail:
09.09.2026, 16.19 | (0/0) Kommentare | PL
LUNIO - DIE WELT IST VIEL ZU GROSS FÜR EINE KLEINE ZELLE

Lunio
Rasse: Mischling
Geschlecht: Rüde
Geboren: 07/2023
Schulterhöhe: 38 cm
Wenn man Lunio fragen würde, was er von seinem Leben erwartet, gäbe er vermutlich schnell eine Antwort: viel erleben, Menschen kennenlernen, überall seine kleine Nase hineinstecken und herausfinden, was es hinter dem nächsten Zaun zu erschnüffeln gibt – und nicht zuletzt, ob wirklich jeder Mensch irgendwo Leckerchen versteckt.

Lunio ist nämlich kein Hund, der darauf wartet, dass die Welt zu ihm kommt.
Er ist klein, aber selbstbewusst; lebhaft, neugierig und gesellig. Wenn Menschen auftauchen, möchte er wissen, wer sie sind und was sie vorhaben. Er sucht Nähe und Miteinander, möchte mittendrin sein und ist anscheinend überhaupt nicht der Typ, der sich freiwillig an den Rand des Geschehens stellt.
Und ausgerechnet so ein kleiner Entdecker sitzt jetzt gefangen im Hundelager.

Seit dem 30. Juni 2026 besteht seine Welt aus einer Zelle, Gitterstäben und dem wenigen, was darin passiert. Zurzeit teilt er seinen kleinen Lebensraum mit mehreren Welpen, Rüden und Hündinnen. Das klappt wunderbar, denn Lunio ist gesellig und kommt mit seinen Artgenossen gut aus.
Aber ein richtiges Hundeleben sollte doch aus mehr bestehen als aus einem Betonkasten, in dem man tagein, tagaus darauf wartet, dass irgendetwas passiert.

Wo sind die Spaziergänge, bei denen ihn hinter jeder Ecke etwas Neues erwartet? Wo ist die Wiese, auf der eine Hundenase stundenlang Geschichten lesen kann? Wo sind die Menschen, die sich darüber freuen, wenn ein kleiner Hund sie überallhin begleiten möchte? Wo ist der Platz, an dem Lunio nicht nur einer von vielen ist, sondern Lunio?
Lunio ist freundlich, neugierig und selbstbewusst. Er macht nicht den Eindruck eines Hundes, der sich zurückzieht oder verzweifelt um Aufmerksamkeit kämpft. Aber genau darin liegt auch eine Gefahr: In einem Hundelager gibt es so viele Hunde, die traurig und einsam auf ein Zuhause warten. Ein kleiner Bursche wie Lunio kann dort leicht übersehen werden. Und irgendwann werden aus Wochen Monate, aus Monaten Jahre.

Ein junger, lebhafter Hund kann sich an erstaunlich vieles gewöhnen. Auch daran, dass seine Welt nicht größer wird.
Doch genau das wünschen wir uns für Lunio nicht. Wir möchten, dass dieser kleine Kerl endlich anfangen darf, seine Pläne umzusetzen. Dass er Menschen findet, die seine Neugier nicht bremsen, sondern ihm die Welt zeigen und Freude daran haben, einen kleinen Hund dabei zu beobachten, wie er all das kennenlernt, was für andere längst selbstverständlich ist.

Lunio braucht keine riesige Welt, um glücklich zu sein. Aber er braucht eine Welt, die groß genug für seine Neugier ist.
Und natürlich benötigt er ein Zuhause, in dem man weiß, dass auch ein kleiner Hund ein richtiger Hund ist: mit eigenen Bedürfnissen, eigenem Kopf, dem Willen zu lernen und dem Bedürfnis, mitten im Leben dabei zu sein.

Lunio ist ein kleiner Hund mit großen Plänen. Er soll nicht erleben müssen, wie seine Neugier irgendwann dem eintönigen Zwingeralltag weicht. Deshalb hoffen wir, dass ihn jemand sieht und ihm endlich die Welt zeigt, die draußen vor den Gitterstäben auf ihn wartet.
Sabine Wojtok
ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin
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0172-83 49 335
aus dem Ausland:
+49172-83 49 335
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02.09.2026, 19.00 | (0/0) Kommentare | PL
JULINDA- BEVOR AUS FÜNF JAHREN SECHS WERDEN

Julinda
Rasse: Mischling
Geschlecht: Hündin
Geboren: 08/2021
Schulterhöhe: 62 cm
August 2026: Fünf Jahre. So lange sitzt Julinda jetzt schon eingesperrt im Lager. Ende August 2021 wurde sie geboren, zusammen mit fünf Geschwistern. Sechs kleine Körper, die sich aneinanderdrängten und nichts hatten außer ihrer Nähe, um sich zu wärmen.

Mit zwei Monaten kamen sie ins Hundegefängnis. Was danach kam, war für alle sechs zunächst dasselbe: kalter Beton unter viel zu kleinen Pfoten; keine Hand, die sie je gehalten hätte. Kein Zuhause, das ihren Namen kannte. Nach und nach hat sich das verändert, für die anderen.

Vier fanden ihre Familien. Vier Körbchen wurden bezogen, vier Namen endlich mit Liebe ausgesprochen, statt nur mit einer Nummer auf einer Liste verglichen zu werden. Für Julinda leider nicht.
Sie ist noch da, genau wie ihr Bruder Jacoby, in einem anderen Zwinger desselben Lagers. Vielleicht hören sie sich noch, wenn einer bellt oder in der Nacht winselt. Aber ein Laut durch eine Wand ist kein Trost; nur die Gewissheit, dass der andere noch da ist. Irgendwo, unerreichbar nah.

Fünf Jahre sind eine unfassbar lange Zeit für ein Hundeherz. Julinda hätte längst erfahren sollen, wie Regen riecht, wie sich eine Wiese unter den Pfoten anfühlt und wie ihr Name klingt, wenn ihn jemand ruft, weil er sie meint. Stattdessen kennt sie eine kahle Wand, einen schmuddeligen Napf und einen immer gleichen, eintönigenTagesablauf. Jahre sind vergangen, ohne dass ihr eigentliches Leben beginnen durfte.

Und trotzdem ist Julinda nicht hart geworden. Die Tierschützer, die sie zuletzt besucht haben, beschreiben sie als schüchtern, aber neugierig. Die Leine kennt sie nicht, und das macht ihr ein wenig Angst. Auch das ist verständlich – wie sollte sie etwas nicht fürchten, das sie noch nie erlebt hat?

Julinda lässt sich streicheln, sucht die Nähe zu Menschen noch nicht von sich aus, aber sie flieht auch nicht, wenn die Tierschützer da sind. Es scheint so, als würde sie spüren: Da ist etwas Gutes. Ich muss nur noch den Mut finden, den ersten Schritt zu tun.

Man sollte meinen, fünf Jahre des Wartens hätten unauslöschliche Spuren hinterlassen. Julinda braucht jemanden, der ihr Zeit gibt, ohne eine Uhr mitlaufen zu lassen. Der es aushält, wenn sie sich am ersten Abend noch nicht ins neue Zuhause traut und der ihre Zurückhaltung nicht mit Ablehnung verwechselt, sondernals das sieht, was sie ist: Vorsicht, die aus fünf Jahren ohne Wahlmöglichkeit erwachsen ist.

Jetzt könnte alles das anfangen, was ihr bisher verwehrt wurde. Nicht rückwirkend als Wiedergutmachung, sondern als das, was von nun an gilt.

Julindas Vermittlerin freut sich auf Ihren Anruf – bevor ein sechstes Jahr beginnt.
Daniela Koenemann
ist Iher persönliche Ansprechpartnerin
Telefon
aus Deutschland:
0176 - 24 63 36 19
aus dem Ausland:
+49176 - 24 63 36 19
per EMail:
Daniela.Koenemann@pro-canalba.eu
29.08.2026, 20.57 | (0/0) Kommentare | PL
WIE IM MÄRCHEN - UND WENN ER NICHT GESTORBEN IST... LOSKUTIK

LOSKUTIK
Rüde
geb. Dezember 2021
50 cm Schulterhöhe
geimpft, gechipt, kastriert
sehr gut verträglich mit Artgenossen
liebt den Menschen, lässt sich hingebungsvoll streicheln
lernt gerade das Laufen an der Leine
auf der Suche nach einem besseren Ort
Mein erster Gedanke: So ein schwieriger Name. Und neugierig, wie ich bin, mache ich mich auf die Suche nach Loskutik im Internet, denn alle Namen, die Nataliya (eine der guten Seelen im Shelter Kozhuhovo) vergibt, haben ihre Bedeutung.
Die kurze Geschichte von Loskutik ist schnell erzählt: Er wurde vor einiger Zeit gemeinsam mit seinen Geschwistern in einer Box in der Nähe des Moskauer Hundeasyls Kozhuhovo ausgesetzt. Den Anfang ihrer Shelterzeit verbringen die Welpen in einem Isolationsbereich. Allen seinen Geschwistern gelingt es, ein Zuhause zu finden; Loskutik bleibt als einziger zurück und muss sich nun im normalen, bitteren Shelteralltag zurechtfinden.

Aber ich möchte ja noch wissen, wie der kleine Loskutik zu seinem Namen kam. "Loskutik und die Wolke" (das Mädchen Fetzen und das Wölkchen) ist ein Märchen, schon bald fünfzig Jahre alt. Es handelt von einem verwaisten Mädchen, das von einem Ladenbesitzer ausgenutzt wird. Das Land, in welchem sie leben, leidet unter einer unvorstellbaren Dürre, weil der König ales Wasser gestohlen hat und es nur in kleinen Mengen für viel Geld verteilt.
Eines Tages landet eine geschwächte und erschöpfte Wolke auf Loskutiks Fensterbank. Von diesem Augenblick an verändert sich ihr Leben. Loskutik möchte der Wolke helfen, zu ihrem Freund, einer Kröte, im königlichen Palast zu gelangen, und die Wolke möchte gern für Loskutik einen besseren Ort zum Leben finden. Gemeinsam wollen sie dem Land das Wasser wieder zurückbringen.
Im Märchen ist Loskutik ein Lumpenmädchen, eine Waise,
ein Habenichts. Ohne Eltern im Leben unterwegs, sucht sie nach einem besseren
Ort. So wie unser kleiner Loskutik aus dem riesigen Shelter Kozhuhovo, der auch
auf der Suche nach diesem besseren Ort ist.

Diese Geschichte mag nicht in ein Vermittlungsinserat gehören, aber vielleicht gefällt sie dem einen oder der anderen. Mich hat sie berührt mir Loskutiks Namen ins Gedächtnis gebrannt.
Der kleine Loskutik liebt es, sein Bäuchlein zu präsentieren und sich voll Wonne streicheln und kraulen zu lassen. An der Leine läuft er noch nicht so richtig gut; das laute und immerwährende Gebell seiner Leidensgefährten bereitet ihm viel Stress und macht ihm Angst. Aber die Freiwilligen – allen voran Nataliya – üben fleißig mit ihm.
Für Loskutik wäre es so wichtig, auch noch das Glück seiner Geschwister haben zu dürfen.

Wo sind seine Menschen, die ihn zu sich holen und ihm die wunderbare Welt mit ihren vielen Eindrücken Stück für Stück zeigen?
Loskutik, der Findelhund hat leider nicht das Glück,
die Wolke an seiner Seite zu haben – aber vielleicht schon bald Sie? Der junge, unschuldige und so liebenwerte Hund
sollte nicht länger suchen müssen, sondern endlich diesen – seinen - besseren
Ort finden. Vielen, lieben Dank!
Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den
Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".
Vermittlerkontakt/Fragen:
Ulrike Worringer
Tel.: 0171-1817071
eMail: Ulrike.Worringer@procanes.org
24.09.2024, 18.44 | (0/0) Kommentare | PL
IN DER RUHE LIEGT DIE KRAFT! ERIC

ERIC
Rüde, kastriert
geb. ca. 2014
geimpft, gechipt
Zwingernummer: A 125
Eric kam 2015 als Junghund ins Shelter Kozhuhovo.
Er wurde auf der Straße eingefangen. Wie lange er dort schon ums nackte
Überleben kämpfen musste, ist nicht bekannt.
Der freundliche Eric wird von seinen
Betreuern als äußerst lieber und menschenbezogener Hundemann beschrieben, der sich
auch fremden Leuten gegenüber offen und neugierig zeigt. Im Shelter wirkt er ausgeglichen und ruhig. Mit seinen Artgenossen kommt er
bestens zurecht und geht allen Streitigkeiten konsequent aus dem Weg.

Seine Betreuer haben ihm beigebracht, an der
Leine zu laufen, und Eric ist mit Feuereifer dabei. Er begreift schnell, was
von ihm erwartet wird. Mit seinen etwa 8 Jahren gehört er noch lange nicht zum
alten Eisen; und wann immer sich ihm die Gelegenheit bietet, spielt er gern und
freut sich, wenn er beim wöchentlichen Besuch seiner Betreuer ein wenig von
ihrer Aufmerksamkeit und einige Streicheleinheiten einheimsen kann.

Natürlich braucht auch er etwas Zeit, sich an
neue Menschen und eine neue Umgebung zu gewöhnen, aber wir sind uns gewiss,
dass Eric diese Herausforderung meistern und sich rasch zu einem tollen Lebensbegleiter
mausern wird.
Dafür muss er nur endlich die Chance
bekommen, seinem winzigen Außenzwinger, den er nur einmal in der Woche für eine
kurze Stunde verlassen darf, für immer den Rücken zu kehren.

Lieber Eric, wir hoffen und wünschen uns von Herzen, dass es uns gelingt, hier
in Deutschland DEINE Menschen zu finden!
https://www.facebook.com/Chance.fuer.Shelterhunde (Daniela Bansche)
https://www.facebook.com/ProCanesEtEquos (Ulrike Worringer)
15.01.2024, 19.25 | (0/0) Kommentare | PL
MEHR ALS NUR EIN BESONDERER NAME: FILYA
Filya
- ein besonderer Name für einen
besonderen Hund, in dessen Lebenslauf sich so viele Attribute finden, die
versuchen, den bildschönen Rüden treffend zu beschreiben.
FILYA zeigt sich klug und ausgeglichen. Sein
Auftreten ist voller Würde und Selbstvertrauen. Stets neugierig, möchte er immer
alles erkunden und untersuchen. In ihm wogt ein Meer aus positiven Gefühlen, er
ist allzeit gut gelaunt und freut sich wie ein Schneekönig, wenn sich jemand
mit ihm beschäftigt.
Ein fröhlicher, unglaublich liebevoller Hund,
freundlich zu Mensch und Artgenossen. Kontaktfreudig, aufgeschlossen, der
Inbegriff eines Begleithundes, eines wertvollen Familienmitgliedes.
Äußerlich sieht man Filya seine Schäferhundahnen
an, ein wunderschöner Hund mit einem ebensolchen Charakter. Er ist sehr
menschenbezogen, liebt es, spazieren zu gehen, wobei er einwandfrei an der
Leine läuft, und gestreichelt zu werden.
Leider hat dieser Traumhund bisher noch nicht
das große Los gezogen, welches er so sehr verdient. Filya, der im Jahr 2012
geboren wurde, lebt im Shelter Kozhuhovo nahe Moskau. Hier fristet er seit
April 2019 sein Dasein, als einer von 3000.
Filya hat, wie all die anderen Hunde auch,
nur einmal pro Woche für eine kurze Stunde die Gelegenheit, sein wunderbares
Wesen zu zeigen, wenn die freiwilligen Betreuer ihre Schützlinge im Shelter
besuchen. Sie geben dafür ihre Freizeit her, versuchen, den Hunden ihr schweres
Los ein wenig erträglicher zu machen und ihnen wenigstens ab und zu etwas Liebe
und Aufmerksamkeit zu schenken.
Filya lebt für diese kurzen Momente, für die Ahnung davon, wie es wäre, zu einem eigenen Menschen, oder sogar einer Familie zu gehören. Dann blüht er auf, genießt jede Zuwendung und Zärtlichkeit. Dann darf er sich bewegen, mit den anderen Hunden toben, spielen un den heiß ersehnten Kontakt zu den Betreuern haben. Dann darf er Hund sein.

Wenn die Zeit um ist, geht Filya, der sonst
seinen Betreuern aufs Wort gehorcht, nur sehr widerwillig zurück in seinen
kleinen Außenzwinger. Er hasst es, eingesperrt zu sein, zumal es sich die
dreieinhalb Quadratmeter mit mehreren Leidensgefährten teilen muss. Es ist eng,
kalt und einsam. Der einzigen Schutz vor Wind und Wetter bietet eine Holzhütte,
in welche jedoch immer nur ein Hund Unterschlupf findet. Um ihn herum der unerträgliche
Lärm von 3000 Hunden, die ihre Verzweiflung zum Himmel bellen, ohne jemals
gehört zu werden.

Filya wurde kam mit einer alten Verletzung ins Shelter gebracht. Seine linke Vorderpfote war zweifach gebrochen und schlecht wieder zusammen gewachsen. Sie wurde im Shelter operiert und es wurde eine Platte eingesetzt. Nachdem alles gut verheilt war, wurde die Platte wieder entfernt, es blieb nur eine Narbe zurück. Filya kann die operierte Pfote voll belasten und benutzen. Nur manchmal hebt er sie leicht an, um sie zu schonen.

Für Filya wird es nun höchste Zeit, diesen unwirtlichen Ort zu verlassen und sein neues, eigenes Zuhause zu finden. Dabei wollen wir ihm gern behilflich sein. Da er optisch zwar wunderhübsch, aber nicht sonderlich auffallend ist, wird er in Russland auch aufgrund seiner Größe kaum Chance auf Vermittlung haben. Wer jedoch einen absolut wunderbaren Hund mit einem großartigen Charakter sucht, sollte dem hübschen Rüden unbedingt eine Chance geben. Er wird es tausendfach danken und seinem Menschen ein treuer, ergebener Begleiter werden. Natürlich wird etwas Zeit und Geduld benötigen, um das bisher Erlebte zu verarbeiten und zu vergessen. Wir suchen für Filya, wie für alle unsere Hunde, ausschließlich eine Endstelle.
https://www.facebook.com/Chance.fuer.Shelterhunde (Daniela Bansche)
https://www.facebook.com/ProCanesEtEquos (Ulrike Worringer)
08.01.2024, 18.47 | (0/0) Kommentare | PL
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Geboren vor 71 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.

