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Tag: Waldtierheim
BONNY - WANN DARF ICH ENDLICH HUND SEIN?

Bonny
Rasse: Chihuahua
Geschlecht: Hündin
Geboren: 02/2022
Schulterhöhe: 20 cm
Unsere kleine, kompakte Bonny ist noch nicht einmal fünf Jahre alt. Trotzdem hat sie vermutlich schon so viele Welpen zur Welt gebracht, wie es in ihrem bisherigen Leben überhaupt möglich gewesen sein dürfte. Denn Bonny und ihr Freund Clyde - ebenfalls ein Chihuahua, allerdings mit langem Fell - waren jahrelang nichts anderes als eine Art private Gelddruckmaschine.

Die beiden lebten bei einer psychisch kranken Frau, die sie immer wieder Welpen bekommen ließ. Diese wurden anschließend verkauft; vermutlich war das der Lebensunterhalt der Frau. Ob es ihr wichtig war, bei wem die Hundekinder landeten, darf bezweifelt werden. Hauptsache, es wurde bezahlt.
So funktioniert skrupellose Hundevermehrung. Und auch die sogenannte Welpenmafia kann nur deshalb weiterarbeiten, weil es Menschen gibt, die solche Hundebabies kaufen.
Im Sommer 2026 fiel schließlich doch jemandem auf, dass die Frau Hilfe brauchte und es ihren Hunden nicht gut ging. Unsere Hundefreundin Luciana wurde eingeschaltet und schaffte es tatsächlich, dass die Frau ihr Bonny und Clyde übergab. So konnten die beiden Winzlinge in Lucianas Waldtierheim einziehen.

Dort zeigt sich nun, dass Bonny trotz allem eine neugierige und aufgeweckte kleine Hündin geblieben ist. Allerdings haben die vergangenen Jahre ihren Tribut gefordert. Ähnlich wie Clyde, sieht auch sie etwas älter aus, als sie mit ihren rund viereinhalb Jahren ist. Die vielen Würfe und die damit verbundenen Strapazen haben ihre Spuren hinterlassen.
Ansonsten macht Bonny bei Luciana einen durchaus fitten Eindruck. Fremden begegnet sie zunächst vorsichtig und hält lieber ein wenig Abstand. Man weiß ja nie … Hat sie aber festgestellt, dass von ihrem Gegenüber keine Gefahr ausgeht, lässt sie sich problemlos anfassen. Und vermutlich wird sie, wenn sie erst einmal Vertrauen gefasst hat, die Nähe ihres Menschen sehr genießen.

Denn Bonny ist nicht nur eine Mama. Sie ist ein junger Hund, der noch viel vom Leben vor sich hat. Und genau dieses Leben soll sie nun endlich kennenlernen dürfen.
Chihuahuas sind übrigens keineswegs dazu geschaffen, den ganzen Tag als kleines Accessoire auf dem Arm herumgetragen zu werden. Sie sind bewegungsfreudig, neugierig und oft erstaunlich temperamentvoll. Sie möchten spazierengehen, die Welt erkunden, Artgenossen treffen und natürlich auch das eine oder andere lernen. Eine Hundeschule darf für Chihuahuas deshalb genauso zum Leben gehören wie für ihre deutlich größeren Artgenossen.

Leider werden Chihuahuas aufgrund ihrer geringen Größe oftmals als Schoßhunde gehalten und in ihren Bedürfnissen unterschätzt. Bonny soll es anders haben. Wir wünschen uns für sie einen Menschen oder eine Familie, die ihr ein richtiges Chihuahua-Leben ermöglicht: mit Bewegung, Beschäftigung, Sicherheit, Zuwendung und ganz viel Zeit, um Vertrauen zu fassen.
Bonny soll endlich erleben, was es heißt, Hund sein zu dürfen – und dass man sie nicht braucht, um Geld mit ihr zu machen, sondern weil man sie als Freundin an seiner Seite haben möchte.

Liebe Leserin, lieber Leser, wenn Sie Bonny zeigen möchten, wie schön ein solches Leben sein kann, dann packen Sie die Gelegenheit beim Schopf und rufen Sie Bonnys Vermittlerin an. Sie freut sich auf Ihren Anruf – und Bonny freut sich auf Sie!
Sabine Wojtok
ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin
Telefon
aus Deutschland:
0172-83 49 335
aus dem Ausland:
+49172-83 49 335
per EMail:
05.10.2026, 19.45 | (0/0) Kommentare | PL
CLYDE - ICH MÖCHTE LAUFEN, NICHT GETRAGEN WERDEN!

Clyde
Rasse: Chihuahua
Geschlecht: Rüde
Geboren: 04/2023
Schulterhöhe: 15 cm
Liebe Hundefreundinnen und -freunde auf der Suche nach einem neuen, vierpfotigen Gefährten!
Suchen Sie einen kleinen Schoßhund, einen Mini-Fluff, der locker in eine Handtasche passt und außer einem kurzen Ausflug vor die Tür (oder, noch praktischer, zum Katzenklo auf dem Balkon) nicht viel Aufwand macht? Dann empfehlen wir Ihnen dringend, stattdessen ein Plüschkissen in Hundeform zu kaufen und die Idee von einem lebenden Hund noch einmal gründlich zu überdenken.

Denn auch ein Chihuahua ist ein Hund. Und unser Clyde würde Ihnen das vermutlich ziemlich schnell und deutlich erklären.
Clyde hatte in seinem bisherigen Leben leider wenig Gelegenheit, Hund zu sein. Er und seine Freundin Bonny lebten bei einer psychisch kranken Frau, die die beiden immer wieder Welpen produzieren ließ, um diese anschließend zu verkaufen. Dieser Kreislauf ging jahrelang weiter. Nicht zuletzt deshalb, weil sich immer wieder Menschen fanden, die einen solchen kleinen und süßen Welpen kauften.

Irgendwann fiel schließlich doch jemandem auf, dass die Frau Hilfe brauchte und es ihren Hunden nicht gut ging. Unsere Hundefreundin Luciana wurde zu Hilfe gerufen und schaffte es schließlich, dass die Frau Clyde und Bonny übergab. So konnten die beiden Winzlinge in Lucianas Waldtierheim einziehen.
Dort hat Clyde ziemlich schnell gezeigt, dass noch jede Menge Leben in ihm steckt. Denn wer seine Fotos nur flüchtig betrachtet, könnte ohne Weiteres glauben, einen alten, halbblinden Hund vor sich zu haben. Aber von wegen! Clyde ist im April 2023 geboren und mit knapp dreieinhalb Jahren eigentlich noch ein junger Hund.

Dass er deutlich älter aussieht, als er ist, hat vermutlich mit seiner bisherigen Haltung zu tun. Auch seine auffälligen Augen dürften nicht ohne Grund so aussehen. Bei Chihuahuas können solche Veränderungen unter anderem mit Inzucht und den Folgen extremer Zucht zusammenhängen. Der ortsansässige Tierarzt hat allerdings festgestellt, dass Clyde normal sehen kann.
Und was macht ein junger Hund, wenn er plötzlich Platz und Freiheit bekommt? Genau: Er rennt los!
Clyde genießt seine neue Freiheit sichtlich, tobt auf der Wiese herum und zeigt, dass er trotz seiner geringen Größe durchaus Lust auf Bewegung und Abenteuer hat. Menschen mag er ebenfalls gern.

Chihuahuas sind nämlich keineswegs kleine Hunde, die man ausschließlich herumtragen sollte. Sie möchten spazieren gehen, die Welt erkunden, mit anderen Hunden unterwegs sein und natürlich auch das eine oder andere lernen. Eine Hundeschule kann deshalb auch für einen Chihuahua eine tolle Sache sein.
Zusammenfassend können wir über Clyde sagen:
a) In einer Handtasche herumgetragen werden möchte er vermutlich nicht – dafür läuft und rennt er viel zu gern.
b) Ein Opa ist er ebenfalls nicht. Er sieht nur ein bisschen zerzaust und mitgenommen aus.
c) Er ist ein Hund. Und als solcher hat er Bedürfnisse, die ernst genommen werden möchten.

Für den noch jungen Clyde wünschen wir uns Menschen, die genau das verstanden haben. Menschen, die für ihn sorgen, ihn lieben und respektieren, sich mit ihm beschäftigen und ihm zeigen, wie schön ein richtiges Hundeleben sein kann.
Denn auch bei Clyde sollte im Begriff "kleiner Hund" das Wort Hund keinesfalls übersehen werden.
Liebe Leserin, lieber Leser, wenn Sie daran interessiert sind, Clydes erstes richtiges Zuhause zu werden und Sie beim Lesen des letzten Absatzes nichts grundlegend Neues gelernt haben, dann nutzen Sie Ihre Chance und rufen Sie Clydes Vermittlerin an.
Clyde freut sich auf Sie!
Sabine Wojtok
ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin
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Geboren vor 71 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.

