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Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Sicherheit

JIMMY - IM WARTEN EINE EINS



Jimmy


Rasse: Mischling

Geschlecht: Rüde

Geboren: 06.2018

Schulterhöhe: 51 cm


Hallo, mein Name ist Jimmy!


Ich bin ein mittelgroßer Rüde (ca. 51 cm Schulterhöhe) und lebe seit dem 25. Juni 2024 in einem Canile. Vielleicht siehst du es auf meinen Bildern schon: Ich bin ein hübscher Kerl mit weichem, blondem Fell und sanften braunen Augen, die oft ein bisschen verträumt in die Welt blicken.


Ich bin ein ausgesprochen menschenbezogener Hund. Sobald jemand in meine Nähe kommt, freue ich mich riesig und suche den Kontakt. Streicheleinheiten genieße ich besonders und schenke meinen Menschen schnell mein Vertrauen. Ich bin dabei kein Draufgänger, sondern eher ein ruhiger, sanfter Begleiter. Nur wenn etwas völlig neu für mich ist oder ich nicht verstehe, was von mir erwartet wird, kann ich zunächst etwas protestieren. Mit Geduld und liebevoller Führung werde ich mich aber bestimmt gut zurechtfinden.




Mit anderen Hunden verstehe ich mich sehr gut. Im Canile teile ich meinen Zwinger mit mehreren Artgenossen und das klappt prima. Manchmal spiele ich ein wenig den Chef, besonders wenn mir jemand zu sehr auf die Pelle rückt. Deshalb wäre ein souveräner Hundekumpel schön, ist aber kein Muss.




Was wünsche ich mir? Menschen, die mir Sicherheit und Geborgenheit schenken und mir Zeit geben, in meinem neuen Leben anzukommen. Ich freue mich auf Spaziergänge, gemeinsame Ausflüge, kleine Trainingsaufgaben und natürlich auf ganz viele Kuschelstunden. Ein Garten wäre toll, wichtiger sind mir aber Menschen, die mich als Familienmitglied aufnehmen und mir mit Herz, Geduld und einer klaren, freundlichen Führung zeigen, wie schön ein richtiges Hundeleben sein kann.


Wenn du dir einen treuen Begleiter wünschst, der mit dir durch dick und dünn geht, könnte ich genau der Richtige für dich sein. Vielleicht bist du ja der Mensch, auf den ich schon so lange warte.


Dein Jimmy




P.S. Kaum war meine Bewerbung fertig, kam leider ein kleiner Dämpfer: Bei einer Untersuchung hat der Tierarzt ein Herzgeräusch festgestellt. Deshalb wurde ich bisher auch noch nicht kastriert. Natürlich macht mich diese Nachricht traurig. Aber ich hoffe sehr, dass sich trotzdem jemand in mich verliebt und erkennt, dass ich so viel mehr bin als dieser Befund.




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Juli 2025


Ein weiteres Jahr ist vergangen. Ich sitze noch immer im Canile und warte ... und warte ... und warte. Manchmal frage ich mich, ob ich nicht langsam eine Medaille fürs Geduldigsein verdient hätte. Mein Alltag besteht aus Gitterstäbe zählen und gemeinsam mit meinen Kumpels die Wände anzustarren. Aber trotz allem lasse ich den Kopf nicht hängen. Meine Ohren spitzen sich jedes Mal, wenn jemand vorbeikommt, denn vielleicht - ja vielleicht - ist heute endlich DER Tag.




Zum Glück habe ich meinen Humor nicht verloren. Ich freue mich nach wie vor über jeden Besucher und habe mein freundliches Anschmiegen inzwischen zur Meisterschaft gebracht. Ich bin offen, zutraulich und genieße jede Streicheleinheit. Neue Dinge finde ich manchmal erst etwas merkwürdig, gehe sie aber neugierig und mutig an.


Mit meinen Hundekumpels läuft es weiterhin gut. Klar, manchmal spiele ich ein bisschen den Chef. Irgendjemand muss schließlich den Überblick behalten. Die anderen wissen: Mit Jimmy kann man Pferde stehlen oder wenigstens das schlechte Futter hier gemeinsam ertragen - nach dem Motto: Der Hunger treibt´s rein...




Vielleicht schrecken manche Menschen wegen meines Herzgeräuschs zurück. Dabei wünsche ich mir einfach jemanden, der mein fröhliches Wesen sieht und gemeinsam mit mir das Abenteuer Leben beginnen möchte.






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Juli 2026


Also gut, ich gebe es zu: Ich habe in den letzten Wochen ernsthaft darüber nachgedacht, ob ich hier vielleicht eine Festanstellung habe. Titel: Beauftragter für gute Laune im Zwinger. Kollegen: Dioneo und Havah. Arbeitszeiten: rund um die Uhr. Gehalt: mäßig. Benefits: überschaubar. Aber hey, wenn man schon wartet, dann bitte mit Stil!


Ich habe mein "Vielleicht-heute-ist-es-soweit"- Gesicht inzwischen perfektioniert. Das ist dieses leicht schief gelegte Köpfchen und der Blick, der fragt: "Oh? Besuch? Nur zufällig hier? Oder etwa ... für mich?" Dioneo meint übrigens, ich übertreibe mit meinem Charme. Havah findet, ich sollte es mal mit geheimnisvoll und zurückhaltend versuchen. Aber seien wir ehrlich: Das bin ich einfach nicht. Ich bin Team: "Hallo! Hier bin ich! Wollen wir Freunde sein?"


Ich liebe Menschen. Wirklich. Wenn ich gestreichelt werde, fühle ich mich wie ein König bei seiner Krönung. Und ja, ich gebe es zu: Wenn sich dann ein anderer Hund dazwischendrängeln möchte, denke ich kurz: Moment mal ... das ist gerade mein Termin! Nicht böse. Nur ein bisschen engagiert.




Und dann ist da noch das Halsband. Freunde, DAS ist mein Broadway-Moment.


Sobald jemand dieses magische Ding in die Hand nimmt, geht in mir ein Feuerwerk los. Ich wackle wie ein kleiner Pinguin, meine Pfoten wissen plötzlich nicht mehr, wohin mit sich, ich tippele aufgeregt hin und her, drücke meine Nase ans Gitter und sehe vermutlich aus wie jemand, der gerade erfahren hat, dass Weihnachten und Geburtstag auf denselben Tag fallen.


Für mich bedeutet das Halsband Hoffnung. Es bedeutet: Jetzt passiert etwas! Und jedes einzelne Mal denke ich: Jetzt beginnt mein neues Leben.


Bis jetzt war es leider jedes Mal ein Irrtum. Aber weißt du was? Ich freue mich trotzdem wieder genauso, wenn das Halsband das nächste Mal in einer Hand auftaucht. Denn irgendwann wird dieser eine Moment kommen. Der Moment, in dem ich nicht mehr zurück in den Zwinger muss, sondern endlich mit meinem Menschen nach Hause gehen darf.




Körperlich geht es mir übrigens gut. Das Herzgeräusch ist weiterhin da, deshalb wäre ein Herzultraschall sinnvoll, um genauer nachzusehen. Aber ich fühle mich fit und lebensfroh.


Vielleicht stehst du ja irgendwann vor meinem Zwinger. Mit einem Lächeln. Mit einer Leine.  Und mit den Worten:


"Komm, Jimmy."

Ich bin bereit.

Dein Jimmy




Bettina Graf

ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin

 

Telefon
aus Deutschland:

0157 - 57 85 25 34



aus dem Ausland:
+49157 - 57 85 25 34

 

per EMail:

Bettina.Graf@pro-canalba.eu


https://www.pro-canalba.eu/


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Nickname 14.07.2026, 19.18 | (0/0) Kommentare | PL

WENN DER ERSTE BLICK TRÜGT... DUKE



Wie muss es sich anfühlen, wenn sich die Tore eines riesengroßen Shelters hinter einem kleinen Welpen schließen. Auf den ersten Blick verspricht es Wärme und Sicherheit, auf den zweiten Blick verrät es Einsamkeit.


DUKE kam bereits als kleiner Welpe in das russische Shelter „Kozhuhovo“. Nie hat er ein Leben in Freiheit mit all seinen „Macken“ und „Freuden“ erleben dürfen. Sein einziges Zuhause ist ein kleiner Außerzwinger. Und das seit mehr als 10 Jahren, dabei ist er so ein freundlicher und menschenbezogener Hund.


Einmal in der Woche kommt seine große Stunde… dann darf er mit seinen Betreuern und den Hundekumpels in den großen Auslauf. Dort zeigt er sich immer sehr verträglich, aber er sucht auffallend die Nähe „seines Menschen“. DUKE fehlt einfach die Zuneigung und die Liebe. Er hat vermutlich nie etwas Schlechtes erlebt, denn er war ja in Sicherheit in diesem Shelter und genau die Menschen, die ihm einmal in der Woche etwas Abwechselung bringen, sind sein Lebensinhalt.


Das Leben dort ist hart… Sommer wie Winter. Im Sommer brennt die Sonne erbarmungslos, und die Hunde versuchen, einen begehrten Schattenplatz zu ergattern – im Winter sind es die eisigen Temperaturen, die alles einfrieren lassen. Eine kleine Holzhütte – mit viel Glück mit Stroh ausgelegt – ist der einzige Schutz. Für Duke ist es dort bereits der 11. Winter… ohne Aussicht auf Hoffnung.




Ein großer, alter und dazu noch schwarzer Hund…. Und schon sinken die Vermittlungschancen gen Null! In Russland wird Duke keine großartigen Chancen mehr haben. Viel zu viele sind schon an seinem Zwinger vorbei gegangen – ohne überhaupt einen zweiten Blick auf ihn zu werfen. Insbesondere die Vermittlung von älteren und schwarzen Hunden ist immer sehr schwer, aber Duke hat nie etwas falsch gemacht… er war einfach zur falschen Zeit am falschen Ort.


Wir sind aber davon überzeugt, dass für diesen lieben Rüden irgendwo die richtigen Menschen warten. Menschen, die bereit sind, einem Hund, der in seinem gesamten Leben nie die Sonnenseiten kennen lernen durfte, zu zeigen, was es heißt, wenn man geliebt wird. Menschen, die bereit sind, Duke langsam und sicher in ein Leben zu führen, dass er irgendwann aus vollem Herzen genießen darf.


Für Duke wünschen wir uns, dass er irgendwann auf einem Kissen liegt und ganz tief ausatmet und man sofort weiß, dass er jetzt zu Hause angekommen ist.


Dieser hübsche Rüde hat ein Leben mit viel Liebe verdient und er könnte – wenn es Menschen gibt, dessen Herz er berührt – schon zeitnah geimpft, gechipt und kastriert reisen. Mit seinen Artgenossen versteht sich Duke gut und er hätte bestimmt nichts gegen eine nette bereits vorhandene Hündin einzuwenden. Duke kann sogar schon ein wenig an der Leine zu laufen. Wie er sich gegenüber Katzen verhält, können wir leider nicht zuverlässig testen.


Wir bitten um Verständnis, dass wir Duke, wie all unsere anderen Hunde auch, nur auf eine Endstelle vermitteln.


Bei ernsthaftem Interesse wenden Sie sich bitte an unsere Team-Kolleginnen. Vielen, lieben Dank!


https://www.facebook.com/Chance.fuer.Shelterhunde

 

https://www.facebook.com/ProCanesEtEquos

Nickname 18.01.2024, 18.54 | (0/0) Kommentare | PL

DU BIST DAS SÜSSESTE MÄDEL DER WELT! ARIA


ARIA

 

Hündin

geb. 03/2019

56/57 cm Schulterhöhe

kastriert, geimpft, gechipt

sicheres Körbchen für immer gesucht

 

Aria – die Edle – die Weise – die Goldene – das bedeutet ihr Namen in verschiedenen Sprachen. Für ihre Betreuerin ist Aria eines der „sweetest girls“ mit einem wahrhaft goldenen Herzen. Leider haben ihr bezauberndes Wesen und ihre Liebe zu den Menschen ihr bisher nicht geholfen. Seit etwa ihrem dritten Lebensmonat fristet diese junge Traumhündin als eine von dreitausend vergessenen Seelen ihr trostloses Dasein im Kozhuhovo, und ihrer Betreuerin wird es bang ums Herz beim Gedanken an Arias Zukunft.


Aria ist keine besonders mutige Hündin. Es mangelt ihr an Selbstvertrauen, um sich gegen die anderen Hunde durchzusetzen. So wurde sie im Auslaufgehege, in welchem sich die Hunde einmal wöchentlich kurz die Beine vertreten dürfen, immer wieder von einigen Leidensgefährten angegriffen und traut sich seitdem nicht mehr dorthin.

 

Zum besseren Verständnis: Keiner dieser Hunde ist von Natur aus bösartig oder aggressiv. Nur sitzen drei bis vier, manchmal auch mehr von ihnen, sieben Tage in der Woche rund um die Uhr eingesperrt auf etwas mehr als drei Quadratmetern; und das jahre-, oft sogar lebenslang. Ist es da verwunderlich, dass die Pferde mit ihnen durchgehen, wenn sie sich einmal in der Woche bewegen und für eine Stunde so etwas wie Freiheit spüren dürfen? Dabei geht es dann oft ziemlich rau zu, und natürlich trifft es immer die Ängstlichen und Schwachen.



 

Kommt Ihnen das bekannt vor? Bestimmt erinnern Sie sich noch an die Meldungen über gestiegene häusliche Gewalt während des Lockdowns. Und schauen Sie sich an, was in unseren Schulen und den sozialen Medien vor sich geht. Woher nähmen wir also das Recht, die Tiere zu verurteilen, von denen wir doch behaupten, dass wir geistig und seelisch so viel höher stehen, als sie?

 

Damit die sanfte, scheue Aria doch noch manchmal eine Freude hat und an dem, was wir Leben, nennen wenigstens schnuppern kann, scheuen die freiwilligen Helfer keine Mühen. Wenn die Sommerhitze in Moskau fast unerträglich wird, stellen sie in den Sheltergängen für die Hunde kleine, selbstgekaufte Plastikplanschbecken auf, die sie mit Wasser füllen. Aria ist eine echte Wassernixe und hat unendlich viel Spaß an dem kühlenden Nass.

 

Diese seltenen Glücksmomente lassen die junge Hündin vorübergehend ihr tristes und eintöniges Dasein vergessen und helfen ihr durchzuhalten. Sie geben ihr das Gefühl, für jemanden wichtig zu sein und schenken ihr Hoffnung – wenn Hunde hoffen können -, dass irgendwo da draußen auch auf sie noch ein besseres Leben wartet.



 

Aria läuft ausgezeichnet an der Leine und hängt mit zärtlicher Liebe an ihrer Betreuerin. Genauso wird sie sich an jeden Menschen anschließen, sobald sie spürt, dass man es gut mit ihr meint und ihr nichts zuleide tut. Von ihrer Seite gibt es mit Artgenossen keinerlei Probleme; bei Begegnungen zeigt sie sich friedfertig und geht jedem Streit aus dem Wege.


Nun sucht diese wunderhübsche, so überaus liebenswerte Hündin sehnsüchtig Familienanschluss bei verständnisvollen Menschen, die ihr Halt und Sicherheit geben und ihr Selbstvertrauen stärken. Ein ruhiger, freundlicher Artgenosse wäre sicher ein große Hilfe für sie, damit sie lernt, dass sie andere Hunde nicht zu fürchten braucht. Dies ist aber durchaus keine Voraussetzung.

 

Liebe Aria, von Herzen wünsche ich Dir, dass Du schon bald Deinen sicheren Hafen findest und ein beschütztes, glückliches Hundeleben führen darfst!

 

Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".

 

Aria beim Baden im Kennelgang:

 

 

 

Aria wird „gegossen“ – sie kann nicht genug vom Wasser bekommen:

 

 

 

Vermittlerkontakt/Fragen:

 

Ulrike Worringer

 Tel.: 0171-1817071

eMail:Ulrike.Worringer@procanes.org

 

https://www.facebook.com/ProCanesEtEquos

Nickname 09.01.2024, 19.50 | (0/0) Kommentare | PL

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ÜBER MICH:Geboren vor 70 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.
Verheiratet mit dem besten aller Ehemänner und glückliches Frauchen von neun allerliebsten Fellnasen.





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