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Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Narben

HAIGEN - LEBEN! LEBEN???



HAIGEN


Rasse: Maremmano Mischling

Geschlecht: Rüde

Geboren: 07.2017

Schulterhöhe: 75 cm


Liebe Besucherinnen und Besucher dieser Seite, können Sie Haigen auf den neuen Fotos noch wiedererkennen? Wir zeigen Ihnen die damaligen Bilder zur Erinnerung:






Nein? Wir auch nicht! "Haigen ist zum Anbeißen, wawauwuschelig und einfach eine zutrauliche, herzerwärmende Augenweide!", so durften wir ihn im Jahr 2022 treffend beschreiben. Heute wirkt das einstige Portrait wie ein Bild, dessen Konturen die Zeit verwischt hat. Was jetzt vor Ihnen liegt, ist nurmehr die Hülle eines Hundes, es ist ein beschädigter Körper, in den Jahre der Gleichgültigkeit und Vernachlässigung eingeritzt sind - nicht blutig, sondern in Krusten, Narben und Schmerzen, in der Art, wie der Rücken durchhängt und die Augen schwer geworden sind.


Sie sehen kein Vorher mehr, nur ein anklagendes Jetzt. Die verfilzten Fellsträhnen auf seinem Rücken hingen herunter wie verkrustete Seile; man schnitt sie ab, weil sie wie Fesseln waren. Haigens rechtes Ohr ist kein Ohr mehr, sondern ein zugeschütteter Schacht: der Gehörgang so dicht zugeschwemmt, dass keine Behandlung vordringen konnte. Man sedierte ihn, um überhaupt reinigen zu können. Dermatitis (eine äußerst schmerzhafte Hautentzünfung) hat sich wie ein Flächenbrand über seinem Körper ausgebreitet. Wenigstens war der Leishmaniosetest negativ; ein winziger Hoffnungsstrahl im Dunkel der Hoffnungslosigkeit.





Diese körperlichen Anzeichen sind nicht über Nacht entstanden; sie tragen die Handschrift einer andauernden, systematischen Vernachlässigung. Unseren Tierschützern ist es nur selten erlaubt, Haigen zu besuchen. Sie bringen Salben und Spritzen mit, streicheln seinen schmerzenden Körper und setzen mutig durch, dass ihn ein Tierarzt zumindest gelegentlich behandeln darf. Sie leisten dringend notendige Erste Hilfe und müssen dann wieder gehen. Ihre Einsätze sind lebensrettend und doch meist nur Flickwerk. In der Zwischenzeit nisten sich Infektionen ein, und die Hoffnung im selben Maß, wie sich das Leiden ausbreitet.





Und dennoch sucht Haigen die menschliche Hand, trotz der Marter, der Wunden und der unsäglichen Ohrenschmerzen. Diese anrührende Geste macht uns traurig, weil sie beweist, wie wenig Fürsorge ihm zuteilwurde und weiterhin wird; sie macht uns wütend, weil diese Fürsorge so leicht möglich wäre, wenn die Verantwortlichen nur einen Funken Mitgefühl besäßen, anstatt sich auf Kosten der leidenden Tiere die Taschen zu füllen.




Liebe Leserinnen und Leser, dürfen wir Sie um Ihre Unterstützung bitten?  Das größte Wunder wäre es natürlich, wenn Sie Haigen aus seiner Gefangenschaft befreien und bei sich aufnehmen könnten. Aber auch wenn Ihnen das nicht möglich ist, können Sie etwas für ihn tun. Bitte erzählen Sie Ihren Freunden und Bekannten von Haigens Schicksal, verbreiten Sie sein Inserat und helfen Sie mit, diese geschundene Seele in ein lebenswertes Dasein zurückzuführen. Vielen, lieben Dank!


 


Margot Wolfinger

ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin

 

Telefon:
aus Deutschland:

0179 - 66 06 200



aus dem Ausland:
+49179 - 66 06 200

 

per EMail:

Margot.Wolfinger@pro-canalba.eu


https://www.pro-canalba.eu/

 

https://www.pro-canalba.eu/warum-italien/

Nickname 15.02.2026, 11.50 | (0/0) Kommentare | PL

DOCH WIE´S DA DRINNEN AUSSIEHT... GERDA/KLEPA



GERDA/KLEPA


 Hündinnen

geb.  2011/2013

55cm/50 cm Schulterhöhe

geimpft, gechipt, kastriert

Zwingernr.: C 73

gemeinsames Für-immer- Körbchen gesucht

(wenn es irgend geht)


Es ist kein Zufall, dass sie sich so ähnlich sehen, denn Gerda und Klepa sind Mutter und Tochter. Zusammen lebten sie bei einer Frau, und als diese Anfang des vergangenen Jahres erkrankte, setzte sie die beiden auf die Straße. Sie wollten zurück ins Haus und weinten. Daraufhin übergoss ein Nachbar sie mit kochendem Wasser; die Ärmsten müssen furchtbare Schmerzen ausgehalten haben. Sie flüchteten und irrten durch die Innenstadt von Moskau, bis Passanten sie einfingen und ins Hundeasyl Kozhuhovo brachten. Die völlig verstörten und verängstigten Hündinnen kamen auf die Krankenstation, wo ihre Brandwunden behandelt wurden. Als diese soweit verheilt waren, mussten die Beiden in einen Außenzwinger umziehen, in welchem sie bis heute eingesperrt sind.


Die äußeren Verletzungen sind verheilt, es ist auch schon wieder Fell darüber gewachsen; dagegen werden die Narben an den Hundeseelen wohl noch lange schmerzen.




Gerade den Hunden, die einmal zu jemandem gehört haben und dann ihr Zuhause verlieren, fällt das Alleinsein und Gefangensein im Shelter besonders schwer. Auch Gerda und Klepa leiden unter der Langeweile und Einsamkeit. Die beiden Hündinnen sind sehr sozial und menschenbezogen. Mit ihren Artgenossen verstehen sie sich bestens, im Freilauf gehen sie jedem Streit aus dem Weg und schließen sich lieber den freiwilligen Betreuern an. Sobald sich jemand um sie kümmert, blühen sie zusehends auf, toben ausgelassen und spielen fröhlich miteinander. Beide gehen auch gern ein Stück durch die Zwingerreihen spazieren und laufen dabei brav an der Leine. Doch das bittere Ende folgt unweigerlich, denn viel zu schnell ist die kurze Stunde um und die Hunde müssen zurück in ihre Gefängnisse. Wenn sich die Zwingertüren schließen, stehen viele Hunde – so auch Gerda und Klepa – traurig da, stecken ihre Schnauzen durch die Gitter und winseln den fortgehenden Menschen sehnsüchtig hinterher.




Am schönsten wäre es natürlich, wenn Gerda und Klepa gemeinsam in ein schönes Zuhause ziehen könnten. Nach allem, was sie miteinander durchgemacht haben, sollten sie die Zeit, die ihnen noch vergönnt ist, zusammen verleben dürfen. Aber selbstverständlich sind wir ebenso dankbar, wenn es uns gelingt, für jede einzeln ein warmes Plätzchen zu finden bei mitfühlenden Menschen, bei denen sie sich behütet und geborgen fühlen und ihre schlimme Vergangenheit vergessen können.




https://www.facebook.com/Chance.fuer.Shelterhunde(Daniela Bansche)


https://www.facebook.com/ProCanesEtEquos(Ulrike Worringer)

Nickname 19.01.2024, 15.32 | (0/0) Kommentare | PL

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ÜBER MICH:Geboren vor 70 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.
Verheiratet mit dem besten aller Ehemänner und glückliches Frauchen von neun allerliebsten Fellnasen.





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