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Tag: Leishmaniose
NORGEN - ANLAGE ZUM TRAUMHUND

Norgen
Rasse: Labrador Mischling
Geschlecht: Rüde
Geboren: 03.2019
Schulterhöhe: 60 cm
Lieber Mensch!
Hast Du manchmal Langeweile oder kommst Du viel zu selten hinaus an die frische
Luft, in die schöne Natur? Fühlst Du Dich hin und wieder allein, ungesehen und
ungeliebt? Hast Du gerade nicht viel zu lachen in Deinem Leben und an treuen,
stets verfügbaren Freunden fehlt es auch? Dann geht es Dir genau wie mir!

Ich bin ein siebenjähriger, beeindruckender Hundemann und hause seit nunmehr vier Jahren in diesem schrecklichen Gefängnis. Hier gibt es nur Gitter, Beton,
Schmutz und viele Hunderte hoffnungsloser Hunde. Uns bleibt nur eine winzige
Chance, diesen furchtbaren Ort irgendwann lebend zu verlassen, indem wir uns
von unserer besten Seite zu zeigen, wenn die Tierschützer mit den Fotoapparaten
uns ein-, zweimal im Jahr für ein paar Minütchen besuchen dürfen.
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Sie sagen, ich sei freundlich und verträglich und kein bisschen aggresiv, aber ich wirke bekümmert und angespannt. Wen wundert das? Ich bin bellend, mit erhobener Rute auf sie zugelaufen. Dann habe ich sie neugierig beschnuppert und mich sofort wieder beruhigt. Aber wachsam und auf der Hut bin ich in diesem unheimlichen Riesenlager eigentlich immer. Wo und bei wem ich die Jahre davor gelebt habe, weiß ich nicht; jedenfalls hat man man mir dort beigebracht, wie man manierlich an der Leine läuft. Allerdings lasse ich mich nur ungern anfassen – keine Angst, ich schnappe nicht zu, nur so recht genießen kann ich es nicht. Dafür verstehe ich mich blendend mit meinen Artgenossen. Ich teile meine Betonbox mit Annetta, und über eine nette Hundefreundin im neuen Zuhause würde ich mich echt freuen.

Vielleicht ist die Lösung für Dein und mein Problem ganz einfach: Dir fehlt ein guter Hund genauso wie mir eine gute Familie. Eine, die mich freundlich willkommen heißt und mich lehrt, das zu genießen, was ich zum täglichen Leben brauche: leckeres Fresschen, ein gemütliches Körbchen, Spaziergänge und einen Auslauf oder Ausguck im Garten, gelegentlich Gesellschaft von anderen Vierbeinern und ganz besonders Deine/Eure Liebe und Fürsorge.

Da ist noch eine Sache, die ich lieber verschweigen würde, aber es ist wohl besser, Du weißt darüber Bescheid: Ich habe Leishmaniose. Das ist so eine doofe Infektionskrankheit, die bei uns im Süden ziemlich oft vorkommt. Zwar lässt sie sich nicht heilen, aber gut behandeln und wenn du auf mich achtest, kann ich damit richtig alt werden.

Danke fürs Lesen und für Deine Hilfsbereitschaft, auch wenn Du selbst mich gerade nicht bei Dir aufnehmen kannst. Wir Hunde spüren trotzdem den guten Willen. Und wer weiß? Vielleicht hast Du ja einen Freund, der einen kennt, dessen Hund verstorben ist oder weißt jemanden, der jetzt Zeit hat in seinem Tag, dem nur noch die passende vierpfotige Begleitung fehlt. Dann wäre uns beiden geholfen!
Es grüßt, mit einem wackeren Wuff,
der Norgen
Tanja Roth
ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin
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0173 - 67 31 030
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+49173 - 67 31 030
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11.09.2026, 20.02 | (0/0) Kommentare | PL
DIANTHA - NOCH SIND DIE LETZTEN SAEITEN NICHT GESCHRIEBEN

Diantha
Rasse: Deutscher Schäferhund
Geschlecht: Hündin
Geboren: 01/2017
Schulterhöhe: 61 cm
September 2026: Ein Leben besteht nicht nur aus dem, was vor seinem Ende geschieht. Auch die letzten Seiten gehören dazu. Und jedes Wesen hat das Recht darauf, dass diese Seiten nicht von Schmerz, Einsamkeit und menschlicher Gleichgültigkeit bestimmt werden.

Diantha ist krank. Sie lebt mit Leishmaniose, hat Schmerzen, und die Geschwülste an ihrer Brustdrüse sind inzwischen weitergewachsen. Ihre Hinterhand wirkt etwas abgesenkt, ihr Gang hat sich verändert.

Und trotzdem ist Diantha nicht am Ende. Sie hat zugenommen, ihr Fell ist lang und schön geworden. Sie ist freundlich zu Menschen, gesellig und geht gut an der Leine. Da ist noch Leben in ihr – und auch noch Kraft. Noch können wir etwas für sie tun.
Aber ihre Zeit wird knapp.

Während Diantha im Hundelager wartet, schreitet ihre Krankheit weiter fort. Ihre Schmerzen lassen sich dort nicht so behandeln, wie es nötig wäre. Und niemand weiß, wie lange ihr Körper diesen Zustand noch aushält.

Dass Diantha heute dort lebt, ist kein Schicksal, das einfach über sie gekommen ist. Sie wurde von Menschen dorthin gebracht – und damit wurde entschieden, dass ihr Leben dort weitergehen soll.

Nun können wir dafür sorgen, dass diese Entscheidung nicht ihre letzte bleibt.
Diantha braucht dringend einen Menschen, der sie jetzt herausholt. Einen Menschen, der ihr die notwendige medizinische Behandlung ermöglicht, ihre Schmerzen lindern lässt und ihr einen sicheren Ort schenkt.

Und wenn ihr noch viel Zeit bleibt, dann soll diese Zeit endlich Leben sein. Wenn ihr nur wenig Zeit bleibt, dann soll sie diese Zeit wenigstens nicht hinter Gittern verbringen müssen.
Darum bitten wir heute ganz besonders für unser Schäfi-Mädchen um Hilfe. Nicht irgendwann, sondern jetzt. Denn noch ist es nicht zu spät.

Bitte, wer immer diese Zeilen liest und Diantha helfen kann, der/diejenige melde sich bei uns. Noch sind ihre letzten Seiten nicht geschrieben. Vielleicht können wir gemeinsam dafür sorgen, dass sie nicht die traurigsten ihres Lebens werden.
Margot Wolfinger
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04.09.2026, 20.06 | (0/0) Kommentare | PL
THIRELIA - KLEIN, DOCH KEIN NIPPES AUF VIER PFOTEN!

Thirelia
Rasse: Pomeranian Mischling
Geschlecht: Hündin
Geboren: 06/2018
Schulterhöhe: 37 cm
Ein Blick in Thirelias Gesicht und man könnte glauben, ihr Leben sei bisher ein schönes gewesen. Man sieht eine kleine, niedliche Hündin mit üppigem Fell und handlicher Größe. Eine, die man auf den Arm nehmen kann und die sich wunderbar präsentieren lässt.

Aber vielleicht sollte man bei Thirelia genauer hinschauen. Denn hinter dem hübschen Gesicht liegt ein Leben, von dem wir nur vermuten können, wie wenig es mit dem zu tun hatte, was ein Hund eigentlich braucht. Vielleicht war sie einmal genau das, was sich jemand gewünscht hatte: klein, goldig, dekorativ. Ob sie regelmäßig spazieren gehen durfte, ob jemand mit ihr die Welt entdeckt hat oder ob sich jemand wirklich um ihre Gesundheit kümmerte? Wir wissen es nicht.
Was wir wissen: Thirelia ist jetzt acht Jahre alt und seit Juni 2026 im Hundelager.
Zudem bringt sie einiges mit, was man nicht einfach beiseiteschieben kann. Thirelia ist übergewichtig, sie hat Husten, Linsentrübungen und wurde positiv auf Leishmaniose getestet. Ob all das Folgen eines Lebens sind, in dem ihre Bedürfnisse zu lange keine Rolle gespielt haben, können wir nicht sagen. Aber man fragt sich unweigerlich, wie viel früher sich jemand hätte kümmern müssen.

Und trotzdem ist da diese kleine Hündin. Thirelia ist gesellig, selbstbewusst und sucht die Nähe der Menschen. Sie möchte Anschluss, möchte dabei sein und lässt sich nicht davon beeindrucken, dass ihr Leben inzwischen hinter Gitterstäben stattfindet. Sie läuft gut an der Leine, lebt problemlos mit anderen Hunden zusammen und verträgt sich sogar mit Katzen.
Die Tierschützer beschreiben sie als eine rüstige, alte Dame – und irgendwie gefällt uns das. Denn darin steckt etwas, das bei Thirelia so wichtig ist: Sie hat noch nicht aufgegeben.

Man sieht es noch, dieses kleine Fünkchen Lebensfreude, das sie sich bewahrt hat. Jetzt braucht sie jemanden, der daraus wieder ein Feuerchen werden lässt.
Thirelia braucht Menschen, die nicht einfach nur ein möglichst putziges Hündchen suchen, sondern unter dem flauschigen Fell ihre Persönlichkeit entdecken und auch bereit sind, sich um ihre gesundheitlichen Probleme zu kümmern.

Thirelia ist eine kleine, achtjährige Hündin, die wahrscheinlich viel zu lange einfach nur das sein musste, was man von ihr erwartete.Jetzt soll sie noch einmal erfahren, wie sich ein richtiges Hundeleben in einem echten Zuhause bei (einem) liebevollen, fürsorglichen Menschen anfühlt.
Vielleicht ist es noch nicht zu spät, aus ihrem kleinen Fünkchen wieder ein helles Licht zu machen, das ihr zu verstehen gibt: Du musst nichts mehr sein, was jemand von dir verlangt. Du darfst einfach Thirelia sein. Mit deinen kleinen Eigenheiten, deinen gesundheitlichen Baustellen und deinem süßen Gesicht; eben mit allem, was dich ausmacht und zu der Hündin macht, die du bist.

Wenn Sie unserer kleinen Dame zeigen möchten, dass ein Hundeleben mehr sein kann, als reizend auszusehen und Erwartungen zu erfüllen,dann freuen wir uns sehr über Ihre Nachricht an Thirelias Vermittlerin.
Sabine Wojtok
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25.08.2026, 18.57 | (0/0) Kommentare | PL
CECILIUS – HAT FRAGEN UND SUCHT ANTWORTEN

Cecilius
Rasse: Mischling
Geschlecht: Rüde
Geboren: 11/2021
Schulterhöhe: 42 cm
Hallo, mein Name ist Cecilius. Ich bin ein kleiner, eher zarter Rüde, etwa 42 cm groß und rund 10 Kilogramm schwer – also eigentlich genau richtig für einen Platz auf dem Sofa, wenn man mich lässt. Geboren wurde ich Anfang November 2021. Seit dem 23. November 2024 lebe ich in einem Canile. Das ist ziemlich lange für ein Hündchen wie mich. Aber ich möchte mich nicht beklagen. Schließlich habe ich inzwischen eine kleine Hunde-WG gegründet und teile mir meinen überschaubaren Zwinger mit Rüden und Hündinnen. Und ich kann berichten: Das funktioniert.

Ich bin nämlich eher für Diplomatie. Ich beschwichtige mit einem höflichen Blick, einem sachten Schritt zur Seite und notfalls mit dem bestmöglichen Friedensangebot: Ich tue so, als hätte ich nichts gesehen.
Wenn es hier eine Hausordnung gäbe, stünde ganz oben: Bitte freundlich bleiben. Unterschrift: Cecilius.
Bei Menschen bin ich zunächst etwas vorsichtig. Ich bin kein Draufgänger, der schwanzwedelnd auf jeden zuläuft und sofort Aufmerksamkeit einfordert. Ich beobachte lieber erst einmal in Ruhe, bevor ich entscheide, ob ich mich näher herantraue. Vielleicht liegt es daran, dass ich gelernt habe, dass nicht jede Begegnung angenehm ist.

Aber ich habe auch verstanden, dass Vertrauen wachsen kann. Mit Geduld, einem ruhigen Tonfall und sanften Bewegungen kann man mein Herz erreichen. Ich lasse mich berühren – bitte nur behutsam und ohne hektische Gesten. Wenn ich mich sicher fühle, genieße ich Nähe sogar sehr.
Neulich waren die Tierschützer wieder da. Ich habe natürlich so getan, als wäre mir das alles völlig egal. Rein aus Prinzip. Man möchte ja nicht verzweifelt wirken. Also stand ich erst einmal da, ganz klein, ganz seriös, mit diesem Blick, der sagt: „Guten Tag. Ich beobachte die Lage.

Ich nenne meine anfängliche Schüchternheit gern "zurückhaltend charmant". Klingt doch gleich viel besser. Aber dann kam die Leine. Und mit ihr der beste Teil: rausgehen!
Draußen laufe ich schon ganz ordentlich an der Leine. Und gleichzeitig werde ich schnell neugierig und kontaktfreudig. Meine Nase schaltet dann sofort auf Berufsmodus. Hecken sind für mich nämlich nicht einfach Pflanzen. Hecken sind Nachrichtenportale. Da steht alles drin: Wer war hier? Wann? Mit welcher Stimmung? Hatte er vielleicht Snacks dabei? Und warum hat er nicht mit mir geteilt?

Und jetzt kommen wir zu meinem Lieblingsthema. Bitte setzen Sie sich. Katzen. Ich habe da nämlich Fragen: Wie kann man so klein sein und sich trotzdem so verhalten, als gehöre einem die Welt? Warum laufen Katzen immer so, als hätten sie einen wichtigen Termin? Und warum sind sie so interessant? Nicht etwa im Sinne von "Hinterher!". Eher so: "Entschuldigung, hätten Sie kurz Zeit für ein Gespräch über Ihre Machenschaften?"

Denn mal ehrlich: Was machen Katzen eigentlich beruflich? Sie sitzen irgendwo erhöht und überwachen die Lage, verschwinden plötzlich im Außendienst und schauen einen an, als hätte man selbst einen Termin vergessen. Das ist hochprofessionell. Ich vermute, Katzen arbeiten in einem sehr bedeutungsvollen Bereich.

Unterm Strich bin ich also ein kleiner, lieber, gutmütiger und sozialer Hund mit einem sanften Wesen und einem winzigen Startknopf. Drücken Sie den bitte freundlich und nicht zu hastig. Dann komme ich. Und vielleicht entdecken Sie dann auch die andere Seite von mir: einen treuen kleinen Hund, der Nähe genießen kann, wenn er Vertrauen gefasst hat, und der nichts lieber möchte, als endlich irgendwo anzukommen.

Ein selbstsicherer Ersthund könnte mir dabei durchaus helfen. Aber vor allem Menschen, die bereit sind, mir die Zeit zu geben, die ich brauche, wären für mich das größte Glück.
Eines möchte ich nicht verschweigen: Ich bin Leishmaniose positiv. Das klingt möglicherweise im ersten Moment beunruhigend, heißt aber nicht, dass ich kein schönes Hundedasein führen kann. Mit der richtigen medizinischen Betreuung (die übrigens nicht die Welt kostet, sondern recht preisgünstig ist), guter Ernährung und einem möglichst stressarmen Alltag kann ich wunderbar damit leben.

Vielleicht beeindrucke ich Sie nicht auf den ersten Blick und Sie müssen bei mir ein wenig genauer hinschauen. Aber wenn Sie das tun, entdecken Sie sicher einen kleinen Hund mit sanften Augen, einem großen Herzen und einer Menge Persönlichkeit. Einen, der nicht laut nach Aufmerksamkeit ruft, sondern leise darauf wartet, dass jemand ihn findet.

Und wenn Sie dann der Mensch sind, der mich liebevoll an die Pfote nimmt und mir zeigt, wie sich Sicherheit, Vertrauen und Geborgenheit anfühlen - dann verspreche ich Ihnen zu kommen.
Ich wäre bereit dafür.
Ihr Cecilius
Sabine Wojtok
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17.08.2026, 15.45 | (0/0) Kommentare | PL
DIANTHA - VIELLEICHT DARFST DU WIEDER VERTRAUEN

DIANTHA
Rasse: Deutscher Schäferhund
Geschlecht: Hündin
Geboren: 10/2017
Schulterhöhe: 61 cm
"Es ist schwer, dich anzuschauen, Diantha … dabei sind es nur Bilder. Und trotzdem reicht das, was man sieht, um zu ahnen, wie viel in dir vorgeht.

Du bist noch nicht lange hier. Und genau das macht es so schwer. Denn du wirkst nicht wie ein Hund, der sich mit seinem Schicksal abgefunden hat. Du bist eine neunjährige Schäferhündin – ein Hund, der Nähe sucht, der sich bindet und seinen Menschen treu zur Seite steht. Und wahrscheinlich waren deine Menschen genau das für dich: dein Mittelpunkt, dein Zuhause, deine Sicherheit.

Und jetzt sind sie weg.
Du wurdest in ein Hundelager gebracht. Zurückgelassen in einer Welt aus Gittern, Lärm und Enge. Für einen Hund, der sein Zuhause verloren hat, muss es schwer sein, sich in dieser fremden Umgebung zurechtzufinden. Und bei dir kommt noch etwas hinzu: Dein Körper ist krank. Du hast Geschwülste in der linken Brustdrüse und Leishmaniose – eine Erkrankung, vor der viele Menschen zurückschrecken. Dabei kann gerade für einen Hund wie dich eine liebevolle Umgebung, gute Versorgung und die Nähe zu seinen Menschen so viel bedeuten.

Vielleicht ist auch deshalb alles still geworden in dir.
Du suchst nicht von dir aus den Kontakt, bleibst lieber für dich. Als würdest du dich zurückziehen und erst einmal abwarten wollen. Vielleicht ist das deine Art, mit all dem Unbekannten zurechtzukommen.

Du teilst dir deine Box mit einem Rüden. Wenigstens bist du dadurch nicht ganz allein. Und trotzdem wirkt dein Blick oft weit weg.
Aber dann gibt es diese kleinen Zeichen, die Mut machen: Wenn man dich an die Leine nimmt, gehst du mit. Ganz selbstverständlich. Du läufst ruhig und gut, als wäre dir das alles nicht fremd. Und mit der Zeit lässt du auch Berührungen zu. Vorsichtig, aber immerhin.
Vielleicht ist genau das der kleine Rest von Vertrauen, an den wir anknüpfen können.

Meine liebe Diantha, wir können dir deine Vergangenheit nicht zurückgeben. Und wir können dir nicht erklären, warum deine Menschen dich verlassen haben. Aber vielleicht können wir dafür sorgen, dass deine Geschichte nicht hier endet.

Wir hoffen, dass jemand dich sieht. Nicht nur deine neun Jahre, nicht nur deine Erkrankungen, sondern vor allem den Hund, der noch immer in dir steckt: Eine treue Schäferhündin, die einfach nur wieder jemanden braucht, dem sie vertrauen und sich anschließen darf.
Dann wird vielleicht auch dein Warten irgendwann ein Ende haben."

Bitte, liebe Leserinnen und Leser, wenn Sie Diantha diesen neuen Anfang schenken möchten, melden Sie sich bei ihrer Vermittlerin. Vielen, lieben Dank!
Simone Leitenbauer
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0160 -14 43 169
aus dem Ausland:
+49160 -14 43 169
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Simone.Leitenbauer@pro-canalba.eu
10.08.2026, 19.19 | (0/0) Kommentare | PL
CHOPPER – VON EINEM, DER NIE AUFHÖRTE, AN WUNDER ZU GLAUBEN

Chopper
Rasse: Bulldoggen Mischling
Geschlecht: Rüde
Geboren: 7.2019
Schulterhöhe: 55 cm
Manche Hunde warten auf ein Zuhause. Chopper wartet auf sein Leben.
Der freundliche Rüde braucht unbedingt seine Chance – besser heute als morgen. Wir suchen für ihn Menschen, die hinter seiner traurigen Geschichte den liebenswerten Hund sehen, der trotz allem nie aufgehört hat zu vertrauen.
Lieber Chopper, du wurdest im Juli 2019 geboren. Fast dein gesamtes Leben bringst du bereits in einem italienischen Canile zu: ohne Gesellschaft, ohne Zuwendung und ohne die medizinische Versorgung, die du so dringend benötigst. Ein paar wenige Quadratmeter harten Beton, ein bisschen Wasser und gerade soviel zu fressen, dass du nicht verhungerst – mehr kennst du nicht.

Zu allem Unglück leidest du an Leishmaniose. Die Krankheit ist zwar nicht heilbar, lässt sich mit einem kostengünstigen Medikament und purinarmer Ernährung jedoch gut behandeln, sodass betroffene Hunde ein stabiles und glückliches Leben führen können. Die notwendige Behandlung erhälst du im Lager jedoch nicht. Die Zeit läuft dir davon, denn unbehandelt endet Leishmaniose tödlich.
Und dennoch hast du deinen Glauben an uns Menschen nicht verloren.

Als dich unsere befreundeten Tierschützer im Juni 2026 zum ersten Mal besuchen durften, bot sich ihnen ein ganz anderes Bild als erwartet: du begegnetest ihnen nett und zutraulich. Du suchtest von dir aus ihre Nähe, hast jede Streicheleinheit genossen und bist mit ein wenig Ermutigung an der Leine erstaunlich brav mitgelaufen.
Diese wenigen Begegnungen zeigen, welche Möglichkeiten in dir schlummern.

Natürlich wirst du Zeit brauchen, um all das kennenzulernen, was für andere Hunde selbstverständlich ist: Gras unter den Pfoten, gemütliche Spaziergänge, in der Sonne liegen, ein weiches Körbchen, liebevoll streichelnde Hände und Menschen, die dich nie mehr im Stich lassen.
Auch deine Muskulatur muss nach den langen Jahren des Stillsitzens erst schrittweise aufgebaut werden. Vielleicht wirst er anfangs viel schlafen, weil dich die vielen neuen Eindrücke überwältigen. Manches wirst du erst vorsichtig beobachten, bevor du dich darauf einlässt. Aber sicher wirst du jede Gelegenheit nutzen, die man dir gibt. Du möchtest endlich dazugehören, möchtest Fürsorge erfahren, Freiheit genießen und deinem Menschen mit all deiner Treue danken.

Für Chopper wünschen wir uns ein Zuhause mit einem sicher eingezäunten Garten und ohne Katzen. Wir suchen geduldige, verständnisvolle Menschen mit einem großen Herzen, bei denen dieser besondere Hund endlich das findet, was ihm so lange vorenthalten wurde: Sicherheit, Geborgenheit und ein Leben in Würde.
Wir können Chopper die verlorene Zeit nicht zurückgeben. Aber Sie können ihm noch viele gute Jahre schenken.
Vielleicht sind genau Sie Choppers Wunder.
Daniela Koenemann
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aus dem Ausland:
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per EMail:
Daniela.Koenemann@pro-canalba.eu
26.07.2026, 13.00 | (0/0) Kommentare | PL
BAILOCH - HEREINSPAZIERT!

Bailoch
Rasse: Mischling
Geschlecht: Rüde
Geboren: 03.2021
Schulterhöhe: 56 cm


Die mit uns befreundeten Tierschützer beschreiben Bailoch als sanft und brav. Zwar wirkt er noch immer selbstbewusst; seine überschäumende Fröhlichkeit, mit der er anfangs jeden bezauberte, büßt er jedoch mehr und mehr ein, je länger seine Gefangenschaft dauert. Trotzdem bleibt er ein Hund mit der Haltung eines Zirkusdirektors, der weiß, wie man die Show am Laufen und das Publikum bei Laune hält, wenn in der Manege gerade alles zusammenbricht. Während die sanftmütige Eskie unauffällig ihre Rolle spielt und der scheue Fredrik sich unsicher in eine Ecke drückt, führt Bailoch ruhig, aber entschieden, die Regie.

Aber hier in dieser nur auf finanziellen Gewinn ausgerichteten Hundeverwahranstalt gibt es weder Bühne noch Manege und mit jedem weiteren verlorenen Tag verblasst Bailochs Glanz ein bisschen mehr. Bitte rufen Sie unsere Vermittlerin an und geben Sie Bailoch seine Bühne: ein Zuhause, in dem er zeigen darf, wer er ist - nicht nur eine Nummer in einer Box, sondern der Hauptdarsteller in Ihrem Leben. Bevor für ihn der letzte Vorhang fällt.Vielen, lieben Dank!
https://www.pro-canalba.eu/auslandstierschutz/herdenschutzhunde/
Daniela Koenemann
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10.06.2026, 11.32 | (0/0) Kommentare | PL
CRIX - ANTENNENOHREN AUF EMPFANG

Crix
Rasse: Mischling
Geschlecht: Rüde
Geboren: 11.2024
Schulterhöhe: 47 cm
Test, Test - bin ich schon auf Sendung? Ich habe eine wichtige Durchsage für die Zukunft: Hallo, liebe Zukunft, ich bin der kleine Crix. Man sagt mir nach, ich sei ein lustiges Kerlchen, besonders wenn ich meine Fledermausohren auf Empfang stelle. Zugegeben, die habe ich nicht so recht im Griff. Die machen, was sie wollen, wenn ich aufgeregt bin. Und ich war super aufgeregt, als mich die Tierschützer besuchen kamen. Ich weiß, wie wichtig so ein Besuch ist, denn diese netten Menschen schreiben alles auf, was die Zukunft über uns Hunde hier im Lager wissen will.

Sie haben mich viel gefragt, worauf ich keine Antwort wusste; nur dass ich noch
ganz jung war, gerade mal zwölf Monate, als man mich hierhergebracht hat. Woher
ich kam, weiß keiner; doch die Tierschützer glauben, dass es mir dort gar nicht
gut gegangen sein kann, weil ich am Rücken viele Wunden habe, die ein Zeichen
für meine schlimme Vergangenheit sind. Aber die ist ja vorbei und die
Tierschützer meinen, dass meine Zukunft wunderschön werden kann, wenn mich ein lieber Mensch oder eine nette Familie hier herausholt und adoptiert. Wenn bloß
diese dumme Gegenwart nicht wäre, denn hier im Hundegefängnis ist es echt
gruselig. Wenigstens teile ich mir die Zelle mit dem netten Gingy, der übrigens
auch sehnsüchtig auf ein Zuhause wartet. Ich bin sehr froh, dass ich einen
Freund habe, denn es gibt auch ganz arme Hunde, die mutterseelenallein in ihrer
Box sitzen müssen.

Leider ist es bitterkalt in unserem Zwinger (jedenfalls im Winter, dafür ist es im Sommer oft so heiß, dass wir uns auf dem nackten Beton die Pfoten verbrennen). Wir müssen auf dem kahlen, feuchten Betonboden liegen, es gibt kein Stroh, von einer weichen Decke ganz zu schweigen. Wir können uns wenigstens aneinander kuscheln und uns gegenseitig ein bisschen wärmen, mein Freund Gingy und ich. Auch plagt uns die Langeweile, denn an Spielzeug oder sonst etwas, womit wir uns beschäftigen könnten, denkt hier keiner. Rings um uns bellen, winseln und weinen die vielen anderen Hunde, die wie wir unter den furchtbaren Zuständen keiden. Wir sind lebendig begraben in diesem Loch und die meisten von uns kommen nie wieder heraus, sie müssen ausharren, bis sie sterben. Diese Aussicht macht mir Angst.

Als die Tierschützer da waren, wollten sie mir beibringen, wie das geht mit der Leine. Ich hab´s einfach nicht kapiert, ich dachte, haben sie bei mir waren, haben sie gesagt, dass ich noch viel lernen muss, zum Beispiel, wie das mit der Leine funktioniert. Ich hab´s einfach nicht hinbekommen. Ich dachte, wenn der Mensch daran zieht, soll ich kommen und wenn ich daran ziehe, kommt der Mensch. Aber so läuft das nicht, meinte Gingy, und ich hätte dabei keine besonders gute Figur gemacht, obwohl ich mir die allergrößte Mühe gegeben habe.
Die freundlichenTierschützer waren gar nicht böse mit mir und haben gesagt, ich müsste einfach nur noch ein bisschen üben, dann klappt das schon. Deswegen suchen sie jetzt für mich einen gutherzigen Menschen, der Geduld mit mir hat, nicht gleich losschimpft, wenn ich manches nicht auf Anhieb verstehe und mich lobt, wenn ich meine Sache gut gemacht habe. Eben jemanden, der mich liebhat und dafür sorgt, dass ich die schlimme Zeit hier ganz schnell für immer vergesse.

Liebe Zukunft, bitte warte nicht so lange. Rufe bald meine Vermittlerin an und frage nach Crix mit den Fledermausohren, denn diese sind nun Tag und Nacht für dich auf Empfang.
Eines solltest du noch wissen: Ich wurde auf Leishmaniose getestet und leider fiel der Test positiv aus. Aber bisher ist die Krankheit noch nicht ausgebrochen und ich zeige auch noch keinerlei Symptome. Wenn mein zukünftiges Herrchen, mein Frauchen, meine Familie mir nur eine kleine Tablette am Tag und passendes Futter gibt, kann ich ganz alt werden und meinem/meinen Menschen lange Zeit viel Freude bereiten!
Tanja Roth
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16.05.2026, 15.20 | (0/0) Kommentare | PL
PLUTO - BERUFSWUNSCH: GLÜCKSPILZ

Pluto
Rasse: Rauhaar Segugio
Geschlecht: Rüde
Geboren: 05.2022
Schulterhöhe: 50 cm

Neulich bei der Berufsberatung:
Pluto: "Ja, die Jägerei sagt mir nicht so sehr zu. Ich mag noch nicht einmal
hinter Katzen herjagen!"
Berater: "Oh, da sollten Sie wirklich umsatteln! Welche Fähigkeiten
bringen Sie denn mit?"
Pluto: "Ich bin freundlich, umgänglich und vertrage mich gut mit meinen
Artgenossen. Auch mag ich die Menschen recht gern."
Berater: "Wie wäre es mit einer Umschulung zum Glückspilz? Sie müssten
nur einige Regeln für das Zusammenleben mit Zweibeinern lernen. Ganz wichtig
ist es zum Beispiel, nicht am Tisch zu betteln, nicht ohne Erlaubnis aufs Sofa
zu springen und auch keine halbgefressenen Kauknochen im Bett zu verstecken."
Pluto: "Das ist alles kein Problem! Ich bin eher ein ruhiger Vertreter meiner
Rasse und habe mein jugendliches Ungestüm schon hinter mir. Außerdem lerne ich
schnell. Allerdings habe ich da so eine Krankheit, die Leishmaniose heißt. Sie
lässt sich aber wunderbar behandeln und man kann damit richtig alt werden."
Berater: "Ich bin sicher, Sie haben das Zeug zum Glückspilz und nehme
Sie gern in unserer Fortbildungsprogramm auf."

Verehrte Leserinnen und Leser, der liebe Pluto hat
es so sehr verdient, endlich auch einmal zu den Glückspilzen zu gehören. Er
wurde stark abgemagert, übersät mit Wunden und entzündeten Hautstellen im italienischen
Nirgendwo aufgefunden. Vermutlich hatte ihn sein Besitzer wegen fehlender
Jagdtauglichkeit einfach lieblos ausgesetzt und einem qualvollen Tod
überlassen. Zu allem Übel wurde Pluto, als er sich hilfesuchend an die Menschen
der ländlichen Orte wandte, mit Fußtritten davongejagt. Nur eine mit uns
befreundete Tierschützerin, die dort wohnt, erkannte seine Not und nahm ihn
auf. Bei ihr bekommt Pluto nun ausreichend Futter und wird gegen seine
Leishmaniose behandelt. Allerdings ist die
Frau eine engagierte Einzelkämpferin, die Pluto zwar gut versorgt, aber kaum
Zeit findet, ihn und die anderen bei ihr lebenden Hunde ausreichend zu bewegen
und zu beschäftigen. So verbringt der sanfte, hübsche, zweifarbige Pluto seine
Tage fast ausschließlich in einem Zwinger und sehnt sich nach einem eigenen Zuhause.

Möchten Sie unserem liebenswerten Wuschel Pluto gern
seinen innigsten Berufswunsch erfüllen? Als echter Glückspilz bei Ihnen leben
zu dürfen, mit einem eigenen, warmen Körbchen, gutem Futter, fröhlichen
Erlebnissen in der Natur und einer liebevoll streichelnden Hand? Dann rufen Sie
bitte schnell Plutos Vermittlerin an. Vielen, lieben Dank!
Yvonne Beier
ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin
Telefon
aus Deutschland:
0173-2788571
aus dem Ausland:
+49173-2788571
per EMail:
10.02.2026, 15.36 | (0/0) Kommentare | PL
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| 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 |
| 28 | 29 | 30 |
Geboren vor 71 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.

