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Tag: Katze
ARTURELLO - GUCK MAL...!

ARTURELLO
Rasse: Mischling
Geschlecht: Rüde
Geboren: 01/2024
Schulterhöhe: 50 cm
"Guck mal, lieber Mond! Ich bin ein fröhlicher Geselle und kann fein an der Leine laufen!"
"Guck mal, lieber Mond! Ich liebe es, mit meinen Menschen zusammen zu sein und bin sehr zutraulich!"
"Guck mal, lieber Mond! Ich mag sogar Katzen und bin doch ein echt niedlicher Typ!"

Und dann wird Arturello ganz leise:
"Guck mal, lieber Mond … ich sitze hier in diesem schrecklichen Betonzwinger fest. Und wenn du dich immer wieder mal so klein machst, kriege ich Angst, dass du mich auch alleine lässt."
Liebe Leserinnen und Leser, das sind die Sorgen eines noch jungen Mischlingsrüden, der dieses Jahr im April in ein seelenloses Hundegefängnis gebracht wurde. Er teilt sich seinen Zwinger einvernehmlich mit weiteren Rüden und Hündinnen. Und in der seltenen Stille der Nacht erzählt er vielleicht dem Mond von seinen Träumen: Wie schön es wäre, in einem eigenen Zuhause ein richtiges Hundeleben führen zu dürfen.

Davon ist Arturello leider weit entfernt. Eingesperrt auf wenigen Quadratmetern aus Beton, ohne Auslauf und ohne die Beschäftigung und Nähe zu seinen Menschen, die ein junger Hund so notwendig braucht. Gerade die heißen italienischen Sommertage in Italien machen das Dasein im Canile besonders schwer. Und der nächste Winter wird kommen – mit eisigen Nächten, die für ein so dünnes Hündchen wie Arturello nicht nur ungemütlich, sondern lebensbedrohlich werden können.

Als ihn die Tierschützer vor Ort besuchen durften, zeigte er sich von seiner besten Seite. Der lebhafte Hundebub ging offen und zutraulich auf die Menschen zu, genoss sichtlich die Streicheleinheiten und forderte sogar zu einem kleinen Spiel auf. Gern ließ er sich Halsband und Leine anlegen und folgte den Tierschützern freudig auf eine kleine Wiese. Hier zeigte er, wie schön das Zusammenspiel mit Menschen für ihn sein kann. Er hielt sich artig an ihrer Seite und ließ sich auch von einer plötzlich auftauchenden Katze nicht aus der Ruhe bringen.
Arturello ist ein junger Hund mit einem goldenen Herzen. Er möchte dabei sein, möchte erleben, lernen und vor allem endlich dazugehören. Leider war die Zeit, welche die Tierschützer mit ihm verbringen konnten, viel zu kurz. Aber sie macht Hoffnung darauf, dass in ihm ein wunderbarer Begleiter steckt.

Mit liebevoller und klarer Erziehung wird Arturello sicher schnell das kleine Hundeeinmaleins erlernen. Und wer weiß – vielleicht entdeckt er dabei auch noch das eine oder andere Talent, von dem er uns heute noch nichts erzählen kann.
Am wichtigsten ist aber, dass er endlich Menschen findet, mit denen er all das nachholen darf, was er bisher vermissen muss.

Schenken Sie dem lieben Arturello gemeinsame, abendliche Kuschelmomente nach einem ausgefüllten Tag. Und dann können Sie beide zum Mond hinaufblicken und erzählen:
"Guck mal, lieber Mond, unser Haar und Fell ist noch feucht vom Baden im See!"
"Guck mal, lieber Mond, an uns kleben überall noch Schnipsel vom Leeren des Papierkorbs!"
"Guck mal, lieber Mond, wir haben beide noch Matsch im Gesicht von unserem tollen Sprung in die Pfütze!"
Wäre das nicht viel schöner, als wenn Arturello dem Mond weiterhin von seinem traurigen Dasein im Canile erzählen müsste?

Die Vermittlerin von Arturello schaut ebenfalls jeden Abend zum Mond hinauf. Dabei denkt sie an all unsere Hunde in den schrecklichen Lagern und wünscht sich für jeden von ihnen ein kleines Wunder. Für Arturello könnte dieses Wunder vielleicht schon bald bei Ihnen beginnen. Sie freut sich deshalb sehr auf Ihren Anruf.
Margot Wolfinger
ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin
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0179 - 66 06 200
aus dem Ausland:
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Margot.Wolfinger@pro-canalba.eu
13.09.2026, 19.59 | (0/0) Kommentare | PL
FAREEDA - WO DIE SCHMETTERLINGE WOHNEN

Rasse:
Mischling
Geschlecht: Hündin
Geboren: 04/2018
Schulterhöhe: 54 cm
Hallo! Ich freue mich riesig, dass du mich auf meiner Seite besuchen kommst. Ich heiße Fareeda, das bedeutet einzigartig. Das passt gut zu mir, findest du nicht? Ich bin nämlich eine ganz besonders artige Hündin. Und ich weiß auch, wie man sich sieben Jahre lang beschäftigt: Man wartet.

Ich wurde schon als kleiner Welpe ins Hundegefängnis gebracht. In Italien gibt es leider viel zu viele Hundekinder, und oft weiß niemand, wohin mit uns. Dafür können wir nichts. Wir purzeln einfach auf diese Welt, das Köpfchen voller Träume und Pläne – und dann sieht die Wirklichkeit plötzlich ganz anders aus.
Die meine bestand jahrelang aus einer Box mit Zementboden, Betonwänden und Gitterstäben. Nichts ist hier bunt. Höchstens verirrt sich mal ein Schmetterling zu mir, aber der fliegt natürlich schnell wieder davon.

Du kannst dir vorstellen, wie langweilig so ein Tag ist. Meine größte Abwechslung war lange Zeit der Moment, in dem das Futter kam. Über dessen Qualität reden wir lieber nicht. Aber immerhin: ein paar Minuten, in denen etwas passiert.
Du wirst vielleicht an meiner runden Taille sehen, dass ich mein Futter immer restlos auffresse. Ja, das stimmt. Ich möchte diesen kleinen Moment der Abwechslung schließlich so lange wie möglich auskosten und schlecke sogar noch den Napf aus. Teilen möchte ich mein Futter deshalb nicht gern. Und so wurde ich allein eingesperrt.

Dabei hätte ich viel lieber etwas ganz anderes geteilt: Zeit. Einen Spaziergang. Neue Gerüche. Neue Wege. Und vielleicht sogar einen Menschen.
Kürzlich waren die Tierschützer bei mir und haben mir gezeigt, wie man an der Leine läuft. Das habe ich erstaunlich schnell verstanden. Schau dir mein Video an – ich mache das richtig gut! Und plötzlich habe ich gemerkt: Da draußen gibt es ja eine ganze Welt.

Zum Spazierengehen gehört natürlich auch Schnüffeln. Und ich bin wirklich neugierig, wonach die Welt außerhalb meiner Zelle riecht. Beim letzten Mal war sogar eine Katze dabei. Wir fanden uns recht uninteressant – also, im besten Sinne.
Auch mit anderen Hunden komme ich freundlich zurecht. Hündin oder Rüde, das ist mir ziemlich egal. Hauptsache, wir können gemeinsam schnuppern und die Welt erkunden.

Nur beim Futter hört die Freundschaft manchmal noch kurz auf. Aber ganz ehrlich: Wenn dein Leben sehr lange aus genau einem Napf bestanden hätte, würdest du ihn wahrscheinlich auch nicht freiwillig teilen. Ich arbeite daran. Versprochen.
Menschen mag ich übrigens sehr gern. Ich gehe offen auf euch zu, dränge mich aber nicht auf. Eher so: "Hallo, ich bin da. Wenn du magst, können wir ja gemeinsam herausfinden, was es da draußen alles gibt."

Man sagt, ich sei umgänglich und selbstsicher. Ich sage: Ich habe nicht mehr viel zu verlieren und vor mir liegt noch alles.
Nur manchmal, wenn plötzlich sehr viel Neues auf mich zukommt, verliere ich kurz den Faden. Aber wenn man mir ein bisschen Zeit gibt, finde ich mich schnell wieder zurecht. Denn ich weiß, wer ich bin.
Und ich glaube, ich habe auf so vieles gewartet. Nicht nur auf Futter.
Auf Wege. Auf Gerüche. Auf ein Körbchen. Auf einen Menschen neben mir auf der Couch. Auf einen Kauknochen für mich und ein Stück Schokolade für dich. Und auf deinen Satz: "Komm, wir finden das zusammen heraus."

Vielleicht habe ich deshalb auch das mit den Schmetterlingen noch einmal überdacht. Vielleicht sind sie gar nicht das Spannendste da draußen. Denn als die Tierschützer bei mir waren und mein Leben für einen kurzen Moment aufging wie eine Tür im Frühling, habe ich gemerkt: Da ist so viel mehr, als ich je zu träumen gewagt hätte.

Und jetzt möchte ich wissen, wie es riecht. Ich möchte losgehen, meine Nase überall hineinstecken, mich umdrehen, nach links und rechts schauen und all das entdecken, was ich so lange verpasst habe.
Man sagt, ich sei neugierig. Ich nenne es: bereit zum Leben. Und vielleicht geht es am Ende tatsächlich gar nicht um die Schmetterlinge draußen, sondern um die, die man im Bauch fühlt, wenn das Leben plötzlich leicht wird.

Wenn du dir all das mit mir zusammen vorstellen kannst, dann ruf doch einfach meine Vermittlerin an. Und wer weiß - vielleicht flattern wir ja schon bald gemeinsam los.
Tanja Roth
ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin
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0173 - 67 31 030
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09.09.2026, 16.19 | (0/0) Kommentare | PL
HELDER - FÜNF STERNE SEHEN ANDERS AUS

HELDER
Rasse: Mischling
Geschlecht: Rüde
Geboren: 06/2022
Schulterhöhe: 56 cm
September 2026: Herzlich willkommen in meiner exklusiven Residenz – dem einzigen Luxushotel der Region, das ganz auf Betonboden- und Gitterchic setzt. Seit 46(!) Monaten bin ich hier Stammgast. Einen besonderen Service hat diese Unterkunft allerdings: Man darf bleiben, solange man möchte; oder genauer gesagt: Solange niemand kommt, der einen zu sich nach Hause holt.

Meine Suite
Minimalistisches Design, überwiegend Betonwände, stabile Gitterstäbe und eine Aussicht, die sich seit Jahren nicht verändert hat. Man könnte sagen: sehr konsequent. Andere würden vielleicht behaupten, ein bisschen Abwechslung wäre auch ganz schön.

Gesellschaft inklusive
Immerhin bin ich nicht allein. Ich teile meine Unterkunft mit Hündinnen, Rüden und im Moment noch meinem Bruder Hughie. Der zieht bald aus, er hat eine Dauerunterkunft in einer echten Fünf-Sterne-Residenz (sprich: einem richtigen, eigenen Zuhause) gefunden.
Platz ist zwar eher knapp bemessen, aber wir arrangieren uns. Hier lernt man schließlich, auch auf engem Raum miteinander auszukommen.

Das tägliche Menü
Beim Essen setzt man auf größtmögliche Anspruchslosigkeit. Das tägliche Menü ist nicht nur immer das gleiche, sondern auch von bescheidener Qualität – und viel zu klein, um wirklich satt zu machen. Überraschungen gibt es also keine. Man weiß hier zwar ziemlich genau, was im Napf landet, aber ein Feinschmecker würde vermutlich trotzdem lieber woanders reservieren.

Panoramablick
Mein persönlicher Lieblingsausblick geht direkt auf die Gitterstäbe. Sie sind immer da, brauchen keine Pflege und verändern ihre Farbe nicht. Man kann sich also darauf verlassen.

Das Unterhaltungsprogramm
Für Unterhaltung sorgen die anderen Hunde. Dauerbellen, Heulkonzerte und gelegentliches Weinen gehören zum festen Programm. Besonders beliebt ist das Zwinger-Bingo: Einer fängt an zu winseln, und schon ist für ein paar Minuten etwas los. Preise gibt es leider keine – aber immerhin ein bisschen Abwechslung im Einerlei unserer kleinen, grauen Welt.

Der seltene VIP-Besuch
Besonders exklusiv wird es, wenn die Tierschützer kommen. Das passiert ungefähr alle 20 Monate – also wirklich ein Ereignis, auf das man sich freuen kann.
Beim letzten Katzentest gab es sogar eine Sondervorstellung: Ich durfte eine samtpfotige Freigängerin kennenlernen. Ich war freundlich und interessiert und habe die Sache souverän gemeistert. Sie übrigens auch.

Mein ganz persönliches Abenteuer
Wenn es im Alltag schon wenig zu erleben gibt, muss man eben selbst erfinderisch werden. Ich kann zum Beispiel die Rillen im Beton zählen oder Wettrennen mit meinem eigenen Schatten veranstalten. Man entwickelt mit der Zeit erstaunliche Fähigkeiten.
Und manchmal verlege ich meinen Platz einfach von einer Zwingerecke in die andere. Das klingt nicht sonderlich aufregend? Für mich ist es beinahe eine Weltreise.

Das schönste Kopfkino
Zum Glück gibt es da noch meine Träume.
In einem davon habe ich endlich einen Menschen. Einen, der mich nach Hause holt, mir einen weichen Platz gibt und mich einfach bei sich haben möchte. Vielleicht stehen wir dann gemeinsam in der Küche. Vielleicht bekomme ich mein Futter sogar auf einem richtigen Teller serviert. Porzellan wäre natürlich der Gipfel der Exklusivität. Aber Metall oder Plastik täten es natürlich genauso gut; es kommt schließlich in erster Linie auf den Inhalt an.
Und während ich genüsslich futtere, schaut mein Mensch mich an und freut sich einfach darüber, dass ich da bin und es mir schmeckt. Das wäre für mich echtes Luxusleben.

Wer ich wirklich bin
Hinter all den Witzen bin ich nämlich ein aufgeschlossener Bursche voller Entdeckerfreude und mit einem großen Herzen für euch Menschen. Wenn es mir zu hektisch wird oder sich jemand sehr schnell bewegt, erschrecke ich manchmal kurz. Mit ein wenig Geduld fasse ich aber schnell Vertrauen.
Auch an der Leine mache ich inzwischen eine ganz passable Figur. Und draußen? Da gibt es endlich etwas zu erleben. Genau das liegt mir: Schauen, schnuppern, lernen und die Welt erkunden.

Mein größter Wunsch
Hier im Lager hilft mir der Galgenhumor dabei, nicht den Mut zu verlieren. Aber ehrlich gesagt würde ich mein Luxushotel hier nur allzu gern gegen ein ganz normales Zuhause eintauschen: Gegen vier Wände mit einer Tür, durch die man laufen kann, wann immer man will, statt nach zwei Schritten an Gitterstäbe zu stoßen. Gegen aufregende Spaziergänge statt Schattenjagen auf Betonboden. Gegen ein Körbchen, das mir allein gehört. Und vor allem gegen einen Menschen, der mich liebhat und mich nicht wieder verlässt. Und falls du bei dir zuhause schon andere Hunde hast: Kein Problem. Ich lebe hier schließlich auch in einer gemischten WG und komme mit allen gut zurecht.

Wenn du also einen neugierigen und anhänglichen Begleiter suchst, der schon viel zu lange auf sein erstes richtiges Abenteuer wartet, dann könnten wir uns vielleicht kennenlernen.
Ich wäre bereit. Die Telefonnummer, die du dafür anrufen müsstest, findest du weiter unten.
Bis bald – hoffentlich!
Dein Helder
Margot Wolfinger
ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin
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+49179 - 66 06 200
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Margot.Wolfinger@pro-canalba.eu
08.09.2026, 17.00 | (0/0) Kommentare | PL
LILYROSE - ALS KLEINE MUSCHEL INS GROSSE GLÜCK

Lilyrose
Rasse: Mischling
Geschlecht: Hündin
Geboren: 06/2023
Schulterhöhe: 56 cm
August 2024: Es ist unerträglich heiß und stickig im Betonzwinger eines italienischen Caniles irgendwo im ländlichen Nirgendwo. Die hübsche, kastrierte Lilyrose drückt sich in die einzige kleine schattige Ecke ihres Gefängnisses, in dem sie seit Juni dieses Jahres eingesperrt ist.
Da landet plötzlich ein kleiner gelber Schmetterling neben ihr und sucht ebenfalls ein wenig Abkühlung. Vorsichtig stupst die rehbraune Hündin ihn an und stellt die wohl wichtigste Frage: "Du, kannst du mir sagen, wie in diesem endlosen Albtraum jemals liebe Menschen zu mir finden und mich mitnehmen können?"

Der Schmetterling denkt kurz nach und antwortet: "Es ist wie bei der Muschelsuche am Strand. Zwischen hundert Muscheln entdeckt man manchmal diese eine ganz besondere. Man hebt sie vorsichtig auf und weiß sofort: Diese ist einzigartig. Und vielleicht wird genau sie einmal zum geliebten Für-immer-Begleiter ihres Finders."
Damit flattert er davon und Lilyrose bleibt mit einer kleinen Portion Hoffnung zurück.
Wenig später bekommt die junge Hündin Besuch von den Tierschützern vor Ort. Zunächst zeigt sie sich schüchtern und möchte sich nicht anfassen lassen. Doch mit Ruhe und liebevoller Ansprache gewinnt die Tierschützerin nach und nach ihr Vertrauen. Lilyrose lässt sich streicheln, sogar anleinen und wagt ein paar Schritte hinaus ins Gras.

Vieles ist für sie noch neu. An der Leine muss sie das Laufen erst lernen, und auch Menschen gegenüber braucht sie etwas Zeit. Dabei scheint sie Frauen leichter zu vertrauen als Männern. Hat Lilyrose jedoch erst einmal Zutrauen gefasst, zeigt sich eine ganz andere Seite: Sie wird verspielt, sucht die Nähe und wirkt beinahe welpenhaft. Katzen begegnet sie ruhig und respektvoll, mit anderen Hunden versteht sie sich gut.
Liebe Leserinnen und Leser, Lilyrose braucht Menschen, die ihr die Zeit geben, anzukommen und Vertrauen zu entwickeln. Eine ruhige Umgebung, geduldige Begleitung und viele schöne Erfahrungen in Wald und Flur werden ihr helfen, Schritt für Schritt sicherer zu werden. In den richtigen Händen kann aus der zurückhaltenden Junghündin eine fröhliche, aktive und treue Begleiterin werden.

Vielleicht sind gerade Sie der Mensch, der – um im Bild zu bleiben - Lilyrose am Ufer entdeckt, sie vorsichtig aufhebt und ihr zeigt, wie wunderbar die Welt jenseits der Zwingermauern sein kann.
Denn wie sagte der Schmetterling so schön? "…Ein Leben allein ist nicht genug! Freiheit und eine kleine Blume gehören auch dazu!" (Hans Christian Andersen)

August 2026 – Muschelhörer gesucht: Lilyrose ruft nach ihrem Lieblingsmenschen!
Der Sommer brennt, und Lilyrose wartet noch immer hinter den Mauern des Caniles. Zwischen all den anderen Hunden wird sie leicht übersehen; dabei könnte gerade sie der ganz besondere Schatz sein, nach dem jemand schon lange sucht.
Ihre Schale ist noch verschlossen. Doch wer ihr mit Geduld begegnet, wird nach und nach die wunderschöne Perle entdecken, die darin verborgen liegt.

Im Zwinger zieht Lilyrose sich eher zurück. Zu viele Menschen, Geräusche und Eindrücke machen ihr noch Angst. Doch sobald es ruhiger wird und sie sich auf jemanden einlassen kann, beginnt sie aufzutauen. Dann kommen ihre verspielte Seite und ihre Freude an Nähe zum Vorschein.
Auch die Leine ist für sie noch Neuland. Mit geduldiger Begleitung wird sie lernen, dass ein Spaziergang nicht ins Ungewisse führen muss, sondern der Anfang von etwas Wunderbarem sein kann: Gras unter den Pfoten, neue Gerüche, kleine Abenteuer und endlich ein Mensch, an dem sie sich orientieren darf.

Lilyrose braucht keinen perfekten Menschen. Sie braucht jemanden, der ihr Zeit lässt und ihr Sicherheit gibt. Jemanden, der nicht enttäuscht ist, wenn sie sich anfangs noch zurückzieht, sondern sich über jeden kleinen Schritt nach vorn freut.

Vielleicht sind Sie dieser Mensch? Dann schnappen Sie sich jetzt die Muschel – äh … das Telefon – und wählen Sie die Nummer unserer Vermittlerin. Vielleicht sind gerade Sie der Strandläufer, der Lilyrose entdeckt, sie aus dem Sand fischt und ihr den schönsten Platz schenkt, den sie sich vorstellen kann: ein eigenes Zuhause.
Ina Schoenfuss
ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin
Telefon
aus Deutschland:
0172 -83 86 015
aus dem Ausland:
+49172 -83 86 015
per EMail:
06.09.2026, 20.44 | (0/0) Kommentare | PL
CECILIUS – HAT FRAGEN UND SUCHT ANTWORTEN

Cecilius
Rasse: Mischling
Geschlecht: Rüde
Geboren: 11/2021
Schulterhöhe: 42 cm
Hallo, mein Name ist Cecilius. Ich bin ein kleiner, eher zarter Rüde, etwa 42 cm groß und rund 10 Kilogramm schwer – also eigentlich genau richtig für einen Platz auf dem Sofa, wenn man mich lässt. Geboren wurde ich Anfang November 2021. Seit dem 23. November 2024 lebe ich in einem Canile. Das ist ziemlich lange für ein Hündchen wie mich. Aber ich möchte mich nicht beklagen. Schließlich habe ich inzwischen eine kleine Hunde-WG gegründet und teile mir meinen überschaubaren Zwinger mit Rüden und Hündinnen. Und ich kann berichten: Das funktioniert.

Ich bin nämlich eher für Diplomatie. Ich beschwichtige mit einem höflichen Blick, einem sachten Schritt zur Seite und notfalls mit dem bestmöglichen Friedensangebot: Ich tue so, als hätte ich nichts gesehen.
Wenn es hier eine Hausordnung gäbe, stünde ganz oben: Bitte freundlich bleiben. Unterschrift: Cecilius.
Bei Menschen bin ich zunächst etwas vorsichtig. Ich bin kein Draufgänger, der schwanzwedelnd auf jeden zuläuft und sofort Aufmerksamkeit einfordert. Ich beobachte lieber erst einmal in Ruhe, bevor ich entscheide, ob ich mich näher herantraue. Vielleicht liegt es daran, dass ich gelernt habe, dass nicht jede Begegnung angenehm ist.

Aber ich habe auch verstanden, dass Vertrauen wachsen kann. Mit Geduld, einem ruhigen Tonfall und sanften Bewegungen kann man mein Herz erreichen. Ich lasse mich berühren – bitte nur behutsam und ohne hektische Gesten. Wenn ich mich sicher fühle, genieße ich Nähe sogar sehr.
Neulich waren die Tierschützer wieder da. Ich habe natürlich so getan, als wäre mir das alles völlig egal. Rein aus Prinzip. Man möchte ja nicht verzweifelt wirken. Also stand ich erst einmal da, ganz klein, ganz seriös, mit diesem Blick, der sagt: „Guten Tag. Ich beobachte die Lage.

Ich nenne meine anfängliche Schüchternheit gern "zurückhaltend charmant". Klingt doch gleich viel besser. Aber dann kam die Leine. Und mit ihr der beste Teil: rausgehen!
Draußen laufe ich schon ganz ordentlich an der Leine. Und gleichzeitig werde ich schnell neugierig und kontaktfreudig. Meine Nase schaltet dann sofort auf Berufsmodus. Hecken sind für mich nämlich nicht einfach Pflanzen. Hecken sind Nachrichtenportale. Da steht alles drin: Wer war hier? Wann? Mit welcher Stimmung? Hatte er vielleicht Snacks dabei? Und warum hat er nicht mit mir geteilt?

Und jetzt kommen wir zu meinem Lieblingsthema. Bitte setzen Sie sich. Katzen. Ich habe da nämlich Fragen: Wie kann man so klein sein und sich trotzdem so verhalten, als gehöre einem die Welt? Warum laufen Katzen immer so, als hätten sie einen wichtigen Termin? Und warum sind sie so interessant? Nicht etwa im Sinne von "Hinterher!". Eher so: "Entschuldigung, hätten Sie kurz Zeit für ein Gespräch über Ihre Machenschaften?"

Denn mal ehrlich: Was machen Katzen eigentlich beruflich? Sie sitzen irgendwo erhöht und überwachen die Lage, verschwinden plötzlich im Außendienst und schauen einen an, als hätte man selbst einen Termin vergessen. Das ist hochprofessionell. Ich vermute, Katzen arbeiten in einem sehr bedeutungsvollen Bereich.

Unterm Strich bin ich also ein kleiner, lieber, gutmütiger und sozialer Hund mit einem sanften Wesen und einem winzigen Startknopf. Drücken Sie den bitte freundlich und nicht zu hastig. Dann komme ich. Und vielleicht entdecken Sie dann auch die andere Seite von mir: einen treuen kleinen Hund, der Nähe genießen kann, wenn er Vertrauen gefasst hat, und der nichts lieber möchte, als endlich irgendwo anzukommen.

Ein selbstsicherer Ersthund könnte mir dabei durchaus helfen. Aber vor allem Menschen, die bereit sind, mir die Zeit zu geben, die ich brauche, wären für mich das größte Glück.
Eines möchte ich nicht verschweigen: Ich bin Leishmaniose positiv. Das klingt möglicherweise im ersten Moment beunruhigend, heißt aber nicht, dass ich kein schönes Hundedasein führen kann. Mit der richtigen medizinischen Betreuung (die übrigens nicht die Welt kostet, sondern recht preisgünstig ist), guter Ernährung und einem möglichst stressarmen Alltag kann ich wunderbar damit leben.

Vielleicht beeindrucke ich Sie nicht auf den ersten Blick und Sie müssen bei mir ein wenig genauer hinschauen. Aber wenn Sie das tun, entdecken Sie sicher einen kleinen Hund mit sanften Augen, einem großen Herzen und einer Menge Persönlichkeit. Einen, der nicht laut nach Aufmerksamkeit ruft, sondern leise darauf wartet, dass jemand ihn findet.

Und wenn Sie dann der Mensch sind, der mich liebevoll an die Pfote nimmt und mir zeigt, wie sich Sicherheit, Vertrauen und Geborgenheit anfühlen - dann verspreche ich Ihnen zu kommen.
Ich wäre bereit dafür.
Ihr Cecilius
Sabine Wojtok
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17.08.2026, 15.45 | (0/0) Kommentare | PL
POLDINO – DAS SUPERTALENT

POLDINO
Rasse: Mischling
Geschlecht: Rüde
Geboren: 03/2018
Schulterhöhe: 54 cm
Poldino ist ganz aufgeregt, sein Herz tanzt vor Lampenfieber. Der hübsche schwarz-weiße Hund hat all seinen Mut zusammengenommen und steht nun auf der Bühne. Heute stellt er sich der Jury vor.
Jury: „Guten Abend. Möchten Sie sich bitte vorstellen?
Poldino: „Hallo, ich bin Poldino und mein besonderes Talent ist es, ein Seelenhund zu sein.
Jury: „Ein Seelenhund? Was genau können Sie denn besonders gut?
Poldino: „Ich kann gut zuhören und begleite Menschen sanft und ruhig durch ihren Alltag.
Jury: „Herzlichen Glückwunsch, Poldino! Das ist ein ganz besonderes Talent. Sie kommen ins Finale – und wir wünschen Ihnen ein Happy End!
Erleichtert verlässt Poldino die Bühne. Draußen warten bereits die Reporter und bitten ihn um seinen Steckbrief.
Doch als sie seine Geschichte lesen, wird es still.
2019 wurde der damals etwa einjährige Hundejunge nach einem Unfall in ein Canile gebracht. Wenigstens wurde seine Verletzung medizinisch versorgt: Sein vermutlich gebrochenes rechtes Vorderbein wurde mit einem Fixateur stabilisiert. Danach schlossen sich die Türen seines Zwingers.
Seit inzwischen sieben langen Jahren lebt Poldino auf wenigen Quadratmetern nacktem Beton.

Dabei beschreiben ihn die Tierschützer vor Ort als ausgesprochen freundlichen, sozialen und liebevollen Rüden. Er läuft gut an der Leine, versteht sich mit Hündinnen ebenso wie mit Rüden und hat auch einen Katzentest glänzend bestanden. Nur seinen Napf möchte er im Moment noch nicht teilen. Nach allem, was er erlebt hat, überrascht uns das nicht. Mit Geduld und Vertrauen wird er sicher lernen, dass ihm niemand mehr etwas wegnehmen möchte.
Unsicher sind sich die Tierschützer lediglich bei seinem Alter. Einige verlorene Zähne und starker Zahnstein lassen vermuten, dass Poldino älter sein könnte als ursprünglich angenommen.
März 2025 Der Vorhang ist gefallen. Doch Poldino wartet noch immer geduldig hinter den Kulissen des Lebens auf seinen großen Auftritt.
Die Jury hat er längst überzeugt. Nur die wichtigste Entscheidung steht noch aus: die eines Menschen, der ihm endlich ein Zuhause schenkt.

Poldino bleibt freundlich. Er bleibt sanft. Er bleibt bereit, sein Herz zu verschenken. Er ist ein Hund, von dem man lernen kann.
Juni 2026 Licht aus. Spot an. Und niemand kam.
2024 war er der Hund mit den zitternden Pfoten und dem Herzen voller Lampenfieber. Er wollte gesehen erden. Er wollte leben. 2025 wartete er geduldig hinter den Kulissen. Ohne Vorwurf. Ohne Bitterkeit. Als wäre er sicher gewesen, dass sein großer Auftritt noch kommen würde.

Und heute?
Heute sitzt Poldino einfach da. Ruhig. Zu ruhig.
Die Muskeln sind geschwunden, ein paar Zähne fehlen. Sieben Jahre Beton hinterlassen Spuren. Keine lauten, die man sofort sieht; sondern leise – die Stille eines Hundes, der gelernt hat zu warten.
Drei Akte. Derselbe Hund: Erst Lampenfieber. Dann Geduld. Jetzt Erschöpfung.
Beim Menschen würden wir es Resignation nennen. Bei Hunden sieht es oft aus wie Anpassung. Doch wir kennen den Unterschied und wir machen uns Sorgen.
Dabei ist Poldino kein Hund für die Einsamkeit. Er ist ein Hund für jemanden.
Das zeigte auch die Begegnung mit der fremden Hündin Silvana. Freundlich, ruhig und gelassen begegnete er ihr wie ein echter Gentleman. Nur an seinem Napf hält er noch fest – das ist seine kleine Baustelle. Alles andere bringt er bereits mit.
Beim Besuch unserer Tierschützer blitzte plötzlich wieder etwas auf. Für einen kurzen Moment war der alte Poldino wieder da. Der Hund, der einmal voller Vorfreude auf sein Leben wartete.

Er ist noch da. Und er wartet immer noch.
Oftmals ist das größte Glück gar kein großer Auftritt. Es kann auch ein ein ruhiger Abend auf dem Sofa sein. Ein Hund, der viel zu lange allein war und irgendwann seinen Kopf auf Ihr Bein legt.
Sieben Jahre Zwinger. Sieben Jahre Beton. Sieben Jahre Warten.
Sein vierter Akt ist noch nicht geschrieben. Er könnte mit Ihrem Anruf beginnen.
Ina Schoenfuss
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08.08.2026, 17.13 | (0/0) Kommentare | PL
RAVIEN - WEGSCHAUEN GILT NICHT!

Ravien
Rasse: Mischling
Geschlecht: Rüde
Geboren: 02/2024
Schulterhöhe: 65 cm
Er ist gute zweieinhalb Jahre alt und sitzt bereits seit seinem geschätzten vierten Lebensmonat hinter Gittern. Warum? Vermutlich aus demselben Grund wie so viele seiner Mithäftlinge: Entweder wurde er bei den falschen Menschen geboren oder ist irgendwann den falschen Menschen begegnet.
Seit sich die Tore des schrecklichen Canile hinter Ravien geschlossen haben, steht sein Leben still. Es gibt nur noch Ödnis zwischen Betonwänden und Gitterstäben. Als wäre das nicht schlimm genug, muss Ravien seinen Zwinger auch noch ganz alleine bewohnen, obwohl der liebe Rüde sowohl mit Artgenossen als auch mit Katzen problemlos verträglich ist.

Anfang Juli 2026 durften die mit uns befreundeten Tierschützer Ravien zum ersten Mal besuchen. Sie machten mit ihm eine kleine Runde auf der angrenzenden Wiese und ließen ihn sowohl einen anderen Rüden als auch eine Katze kennenlernen.
Anfangs habe Ravien etwas schüchtern gewirkt, erzählen die Tierschützer. Doch schon nach kurzer Zeit sei er zutraulich geworden und habe neugierig Kontakt aufgenommen. Auch die Leine war für ihn völliges Neuland. Nach anfänglichem Zögern lief er jedoch erstaunlich gut mit. Und die Begegnungen mit Hund und Katze? In einem Wort: entspannt. Die Katze war ihm völlig egal, und den Rüden begrüßte er so, wie Hunde es eben tun: schnüffeln, schauen, kurz mit der Rute wedeln – und weiter.

Ravien hat fast seine gesamte Welpen- und Junghundezeit unter tierquälerischen Bedingungen verbracht. Es gab keine geistige Anregung, keine freundliche Ansprache, kein Spiel, keine Abwechslung – nur Langeweile, unaufhörlichen Lärm und Gestank. Der arme Bub ist bis auf die Knochen abgemagert, besitzt kaum Muskeln und kennt so gut wie nichts von der Welt außerhalb seiner Zelle.
Trotzdem hat er jede Streicheleinheit, jede sanfte Berührung der ihm völlig unbekannten Tierschützer in sich aufgesogen. Vorsichtig und zurückhaltend hat er um noch ein wenig mehr davon gebeten.
Ravien leidet still und einsam. Sein Leben besteht seit über zwei Jahren aus Warten; darauf, dass ihn endlich jemand sieht. Jemand, der nicht wegschaut, sondern handelt.


Können Sie Ravien helfen? Oder kennen Sie jemanden, für den genau dieser besondere Hund der richtige Begleiter wäre? Jede Weiterempfehlung kann für Ravien den entscheidenden Unterschied machen.
Für Ravien suchen wir Menschen mit etwas Hundeerfahrung und der Bereitschaft, sich auf einen Hund einzulassen, der bislang kaum etwas kennenlernen durfte. Menschen, die spüren, wie schnell Ravien seine neue Welt entdecken möchte und kann, wann er überfordert ist, wieviel Bewegung ihm anfangs guttut und wann er Ruhe braucht, um all die neuen Eindrücke zu verarbeiten.

Ideal wäre ein Zuhause in einem Haus mit einem sicher eingezäunten Garten. Ein Ort, an dem Ravien Schritt für Schritt ankommen darf, wo er zum ersten Mal ausgiebig durch Gras und Erde schnüffeln, die Sonne genießen und vielleicht sogar einfach losrennen kann.
Weil auch für Ravien dieser eine Tag kommen soll, an dem ihn seine Für-immer-Familie entdeckt, ihn ins Herz schließt und ihm endlich das Leben schenkt, das jeder Hund verdient.
Vielleicht sind genau Sie dieser Mensch. Jemand, der hinschaut und handelt. Wir danken Ihnen in Raviens Namen.
Tanja Roth
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07.08.2026, 17.11 | (0/0) Kommentare | PL
KIRO - JOKER 2. CHANCE?!

Kiro
Rasse: Mischling
Geschlecht: Rüde
Geboren: 12.2018
Schulterhöhe: 45 cm
Zweifellos gibt es unendlich viele traurige
Geschichten rund um unsere Schützlinge. Und natürlich kann man sich fragen, welche
von ihnen am ärmsten dran sind: diejenigen, die nie etwas hatten, oder doch
jene, die alles verloren haben?
Mit unserem kleinen Kiro möchten wir Ihnen ein „Alles-verloren-Exemplar
vorstellen. Er hatte eine Familie, ein Zuhause mit Menschen an seiner Seite,
die ihn von einem Moment zum anderen im Stich gelassen haben. Was für ein
Schock muss es für den sensiblen Rüden gewesen sein, als er sich plötzlich in
Lucianas Waldtierheim wiederfand? Sein Verhalten seit diesem Bruch in seinem
Leben lässt uns erahnen, wie es dem süßen Kerl seither geht: Er versteht die
Welt nicht mehr, ist unsicher und schlichtweg völlig verlassen.

Zurzeit sucht Kiro in dieser traurigen Situation sein Heil noch darin, fremde
Menschen erst einmal auf Abstand zu halten. Aber die Fotos und der kleine Film von
ihm sprechen eine deutliche Sprache: Es ist keineswegs so, dass der liebe Rüde
nicht will - er braucht nur ein bisschen Zeit.

Wir sind sicher, dass dieser Hundebub im besten Alter und von handlicher Größe alle Voraussetzungen mitbringt, um seine Menschen mühelos um die Pfote zu wickeln. Obendrein ist Kiro rundum verträglich mit seinen Artgenossen und versteht sich sogar mit Katzen. Diesen begegnet er unaufgeregt und ruhig, sodass ein Zusammenleben mit Samtpfoten gut vorstellbar ist. Nun braucht er nur noch die richtigen Zweibeiner: Verständnisvolle, geduldige Menschen, die ihn liebevoll den Trennungsschmerz vergessen lassen und mit ihm gemeinsam in ein neues, glückliches Leben starten.

Fühlen Sie sich angesprochen? Dann melden Sie sich doch bitte schnell bei Kiros
Vermittlerin! Vielen, lieben Dank!
Sabine Wojtok
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10.07.2026, 17.26 | (0/0) Kommentare | PL
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Geboren vor 71 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.

