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Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Italien

THAVINE - AND THE OSCAR GOES TO…



Thavine


Rasse: Mischling

Geschlecht: Hündin

Geboren: 01.2026




Ein herrlicher Frühlingstag in Italien. Die Vögel zwitschern, die Sonne kommt hinter den Wolken hervor und strahlt auf das kuschelige Körbchen der Hundekinder Thavine und Tiriel. Thavine streckt sich genüsslich und stuppst ihr Brüderchen Tiriel an. Werde schnell wach, Tiriel. Ein spannender Tag voller Abenteuer erwartet uns. Noch mehr Abenteuer, antwortet Tiriel und gähnt herzhaft. Wir haben doch gestern schon unsere Spielsachen versteckt, mit unseren Menschen gekuschelt und sind über eine weiche Wiese mit den bunten Blumen getobt.




Stopp! Falscher Film! Denn das ist nicht der, in welchem Hundekinder die Hauptrolle spielen, die in der Geborgenheit einer Familie oder eines Lieblingsmenschen aufwachsen dürfen. Dies ist der Film von Welpen, die mit zwei Monaten von ihrer Mama getrennt und in einem Hundelager entsorgt wurden. Statt in dem kuscheligen Körbchen werden sie auf einem kalten, schmutzigen Betonboden schlafen müssen, bis ihre Knochen wundgescheuert sind; und statt Vogelzwitscher wird sie jeden Morgen das Bellen und Jaulen ihrer Mitinsassen wecken, von denen viele ebenfalls seit ihrer Welpenzeit dort eingesperrt sind, ab da kein einziges Mal ihre Zelle verlassen haben und in dieser auch irgendwann einsam und vergessen sterben werden.





Thavine und Tiriel hatten seltenes, unfassbares Glück: Die Tierschützer durften auf Stippvisite zu ihnen. Für die beiden Hundekinder bedeutete dies einen Augenblick der Freiheit und Unbeschwertheit auf der Besuchswiese. Hier konnten sie zum ersten Mal nach Herzenslust schnuffeln und rennen. Beim Leinenführigkeitstest ist die kleine Thavine zwar durch-, aber dafür durch ihren Einfallsreichtum aufgefallen: Sie hat die Leine kurzerhand zweckentfremdet und zur Spielkameradin gemacht.




Leider sind die Besuche durch die Tierschützer gezählt. Wenn sie das nächste Mal vorbeikommen - vielleicht in einigen Monaten oder sogar erst Jahren, je nachdem, wie es den Canilebetreibern gefällt - dann wird Thavine viel von ihrer Unbeschwertheit und ihrem hundekindlichen Zutrauen verloren haben. Sie wird nicht wissen, dass sie im falschen Film ist, denn den Film vom glücklichen Hundeleben wird sie bis dahin nicht kennenlernt haben; nur den, in dem Leben nichts anderes als Überleben heißt. Überleben in einer Welt, die es gar nicht geben dürfte.





Und nun, liebe Leserinnen, liebe Leser, geben wir Ihnen eine Fernbedienung in die Hand. Welcher Film soll für Thavine die nächsten zwölf bis vierzehn Jahre laufen? Film B (bei Publikum und Presse durchgefallen), in dem die Kleine elend in der Hundeverwahranstalt vor sich hinvegetiert, bis sie, gezeichnet durch körperliche und seelische Vernachlässigung, diese Welt verlässt? Oder Film A (löste schon bei der Uraufführung wahre Begesteirungsstürme aus), in dem sie die Hauptrolle in Ihrem Leben spielt, fröhlich und vertrauensvoll an Ihrer Seite aufwächst, um mit Ihnen als beste Freundin durchs Leben zu gehen? Sie halten die Fernbedienung in der Hand; und um Ihnen die Wahl zu erleichtern, haben wir schon die Telefonnummer von Thavines Vermittlerin einprogrammiert. Bitte rufen Sie an.  Thavine und wir freuen uns auf Sie. Vielen, lieben Dank!



Daniela Koenemann

ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin

 

Telefon
aus Deutschland:

0176 - 24 63 36 19


aus dem Ausland:
+49176 - 24 63 36 19

 

per EMail:

Daniela.Koenemann@pro-canalba.eu


https://www.pro-canalba.eu/


https://www.pro-canalba.eu/warum-italien/

Nickname 22.05.2026, 19.25 | (0/0) Kommentare | PL

CHUCKY - ES KANN NUR BESSER WERDEN


Chucky


Rasse: Mischling

Geschlecht: Rüde

Geboren: ca.02.2018

Schulterhöhe: 48 cm


Warum nur muss ein so grundlieber und kluger, kleiner Hund, der niemals etwas verbrochen hat, eine solch traurige Geschichte mitbringen, wie unser Chucky? Wirklich beantworten könnte diese Frage wohl nur derjenige, der Chuckys Leidensweg zu verantworten hat.

Einst lebte der Süße bei einem Mann, der ihn solange quälte und misshandelte, bis Nachbarn irgendwann endlich die Polizei riefen. Chucky kam in ein Canile - eines der furchtbaren italienischen Hundelager. Von dort wurde er wahllos an einen neuen Besitzer vermittelt, um von diesem bereits nach kurzer Zeit an jemanden weitergegeben zu werden, der sich weder um Chucky noch um dessen Gesundheit kümmerte. Dabei wäre das zwingend notwenig gewesen; denn die Schläge und Tritte, die der kleine Kerl jahrelang über sich ergehen lassen musste, waren nicht ohne Folgen geblieben. Chucky hat schwere Leberprobleme, berbunden mit einer Bauchwassersucht und wir hoffen, dass sein Herz nicht ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen wurde. Die entsprechenden Untersuchungsergebnisse stehen noch aus. Irgendwann in seinem Leben hat sich Chucky dann auch mit Leishmaniose infiziert, aber die inzwischen eingeleitete Behandlung schlägt sehr gut an.




Unser Chucky ist ein armes, krankes Häschen, das von seinem letzten Besitzer schlussendlich zu einer Tierschützerin gebracht wurde, als dieser Italien verließ und Chucky nicht mitnehmen wollte. Mit den Worten „Lasst ihn einschläfern! übergab er seinen kranken Hund und ging. Das erscheint und ist auch herzlos, in Italien jedoch die ganz große Ausnahme. Dort werden Hunde, die man nicht mehr braucht oder will, in der Regel erschlagen oder ausgesetzt und ihrem Schicksal überlassen.




Chucky erfährt gerade, wahrscheinlich zum ersten Mal in seinem Leben, wie es sich anfühlt, umsorgt zu werden. Er frisst mit gutem Appetit und verhält sich wie ein glücklicher, kleiner Hund. Mit seinen Artgenossen - Hündinnen und Rüden - versteht er sich wunderbar und auch die kleinen Stubentiger haben von ihm nichts zu befürchten. Wir tun, was in unserer Macht steht, um es ihm so schön wie möglich zu machen. Dennoch sollte Chucky nicht in einem Tierheim leben, in welchem bei aller Aufopferung doch nie genügend Zeit für jeden einzelnen Hund bleibt. Der kleine Schatz sollte bei gutherzigen Menschen leben, die ihm Geborgenheit und all die Liebe schenken, die er bisher so schmerzlich entbehren musste.


Darüber hinaus werden Folgeuntersuchungen und -behandlungen notwenig sein, auch wenn vieles jetzt schon getan wurde und wird, um Chuckys Gesundheit so weit wie möglich wiederherzustellen. Und so suchen wir verständnisvolle und großherzige Menschen, die sich dies auch leisten können und möchten – damit aus dem armen, kranken Häschen endlich der fröhliche, anhängliche Hundebub werden kann, der er seinem Wesen nach ist.




Bitte, wenn es passt und Sie unseren lieben Chucky gern bei sich aufnehmen möchten, dann melden Sie sich bei seiner Vermittlerin. Wir danken Ihnen sehr.

 


Sabine Wojtok

ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin

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0172-83 49 335

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per EMail:

Sabine.Wojtok@pro-canalba.eu


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Nickname 23.03.2026, 20.05 | (0/0) Kommentare | PL

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ÜBER MICH:Geboren vor 71 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.
Verheiratet mit dem besten aller Ehemänner und glückliches Frauchen von neun allerliebsten Fellnasen.





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