Mitternachtsspitzen

Blogeinträge (themensortiert)

Thema: C´EST LA VIE!

DREI FRAGEN HINTER DER TÜR



Wissen Sie..., einfach drauflos schreiben, die Gedanken frei in die Tastatur fließen lassen ohne Filter und Zensur – das fällt mir immer noch schwer. Wieso eigentlich? Vielleicht, weil es oft kritische und unbequeme Gedanken sind, die keiner gern hören oder lesen mag. Aber es sind meine Gedanken, niemand muss sie teilen oder sich zu eigen machen.


Papier ist geduldig, hieß es früher, und ich befürchte, ich habe ein kleines Wäldchen auf dem Gewissen, denn geschrieben habe ich schon immer gern. Zum Glück gibt es heute Computer, da hält sich, bis auf gelegentliches Ausdrucken, die Rohstoffverschwendung in Grenzen. Ich lese auch fast nur noch mit meinem elektronischen Büchlein, obgleich ich zugeben muss, dass es doch von der Haptik her ein schöneres Gefühl ist, ein echtes Buch in der Hand zu halten. Aber man gewöhnt sich an alles, und mir tun einfach die Bäume leid. Der Pferdefuß ist natürlich, dass beide – PC und eBook - Strom benötigen, der ja auch nicht immer umweltfreundlich erzeugt wird; also irgendwo beißt sich die Katze in den Schwanz.

 

Aber wie schaffe ich es nun, beim Schreiben ein bisschen lockerer zu werden? Vielleicht hilft mir ein Trick dabei. Erinnern Sie sich an das alte Kinderspiel „Drei Fragen hinter der Tür“? Dabei verließen alle Mitspieler den Raum, bis auf einen. Der stellte dann nach und nach jedem der Draußenstehenden durch die angelehnte Tür hindurch drei Fragen und musste anhand der Antworten erraten, um wen es sich handelte. Starten wir also ein kleines Frage- und Antwortspiel. Mal sehen, vielleicht lerne ich dabei ja noch was über mich…

Nickname 17.11.2018, 15.00 | (0/0) Kommentare | PL

11. NOVEMBER 2018: NUR FÜR HEUTE...

...befreie ich mich von dem Wunsch,
anderen zu gefallen.
HEUTE erfülle ich keine Vorstellungen
 und Erwartungen,
die andere an mich stellen.


HEUTE ENTSCHEIDE ich mich dafür,
nur meine eigenen Bedürfnisse 
und Erwartungen zu erfüllen.

Nickname 11.11.2018, 09.25 | (0/0) Kommentare | PL

7. NOVEMBER 2018: AN DIESEM EINEN TAG...

...entscheide ich mich dafür,
keine VERGANGENHEIT zu haben.



Ich 'vergesse' alles,
was ich erlebt und erfahren habe
und lebe nur heute,
im HIER und JETZT.

Nickname 07.11.2018, 07.55 | (0/0) Kommentare | PL

HELLERWAHN MADE IN USA

Wissen Sie, es gibt Dinge, die mich richtig nerven: Ein Schnupfen mitten im Hochsommer, ein geplatzter Reifen während einer Fahrradtour, anonyme Werbeanrufe – um nur einige zu nennen. An vorderster Stelle aber steht Halloween. Wir Deutschen greifen ja schon immer freudig jeden neuen Trend aus Amerika auf, möge er auch noch so unsinnig sein. Dieser morbide Mummenschanz übertrifft jedoch alles andere; und was früher vielleicht als hirn-, aber doch eher harmloses Spektakel begann, entwickelt inzwischen einiges an krimineller Energie. Wer sich nämlich weigert, das Sturmgeläute und „Süßes oder Saures“ – Geschrei mit entsprechenden Gaben zu honorieren, riskiert zum Beispiel, dass sein Haus mit Farbe besprüht oder sein Briefkasten mittels irgendwelcher Knallkörper in die Luft gesprengt wird. Das nennt man Sachbeschädigung, die bekanntlich strafbar ist. Und wenn unsere Nachbarin - eine alte Dame, die Halloween nicht kennt (muss sie auch nicht) -, angesichts all der Totenköpfe und Skelette vor Schreck einen Herzanfall erleidet und mit der Feuerwehr ins Krankenhaus gebracht werden muss, hört jeder „Spaß“ ja wohl endgültig auf.


Wirft es nicht im Übrigen ein seltsames Licht auf Eltern, wenn sie ihre Kinder abends stundenlang allein durch die Straßen irren lassen, um an fremden Haustüren Süßigkeiten und neuerdings auch Geld zu erbetteln? Sie verletzen damit ihre Aufsichtspflicht, und gefährlich ist es obendrein, denn die Kinder wissen oft gar nicht, wer hinter diesen Türen wohnt.


Früher einmal waren wir berühmt als Volk der Dichter und Denker. Heutzutage wissen schon die ganz Kleinen, was Halloween ist, können das schwierige Wort sogar fehlerfrei buchstabieren; dafür gibt es Drittklässler, die nicht einmal ihren eigenen Namen richtig schreiben können. Und wenn man schüchtern den Begriff Reformationstag fallen lässt (hierzulande der eigentliche Sinn des 31. Oktober) und den Namen Martin Luthers erwähnt, wird man ungläubig angestarrt, als käme man selbst geradewegs aus der Unterwelt, und erntet lediglich ein verständnisloses „Hää???“ Klamauk siegt über Kultur, so ist das.


Liebe Geister, Teufel und Dämonen, spart euch also die Mühe, bei uns zu klingeln, denn ich lasse mich nicht erpressen. Ich warte auf die kleinen Martinssinger, die am 11. November nachmittags durch die Straßen ziehen. Sie werden von Eltern oder Kindergärtnerinnen begleitet und tragen stolz ihre selbst gebastelten Laternen vor sich her. Dazu singen sie mit ihren niedlichen Stimmchen das eine oder andere nette Lied. Hier zwei Beispiele:


Ich geh mit meiner Laterne
und meine Laterne mit mir.
Da oben leuchten die Sterne
und unten da leuchten wir.
Laternenlicht,
verlösch mir nicht!
rabimmel, rabammel, rabum.

Ich geh' mit meiner Laterne
und meine Laterne mit mir.
Da oben leuchten die Sterne
und unten da leuchten wir.
Mein Licht ist aus,
ich geh' nach Haus.
rabimmel, rabammel, rabum.

***

Sankt Martin, Sankt Martin,
Sankt Martin ritt durch Schnee und Wind,
Sein Roß, das trug ihn fort geschwind.
Sankt Martin ritt mit leichtem Mut,
Sein Mantel deckt' ihn warm und gut.
Im Schnee saß, im Schnee saß,
Im Schnee, da saß ein armer Mann,
Hatt Kleider nicht, hatt Lumpen an.
"O helft mir doch in meiner Not,
Sonst ist der bitt're Frost mein Tod!"

Sankt Martin, Sankt Martin,
Sankt Martin zog die Zügel an,
Sein Roß stand still beim armen Mann.
Sankt Martin mit dem Schwerte teilt
Den warmen Mantel unverweilt.
Sankt Martin, Sankt Martin,
Sankt Martin gab den halben still:
Der Bettler rasch ihm danken will
Sankt Martin aber ritt in Eil
Hinweg mit seinem Mantelteil.


Ja, diese Kinder haben sich die Mühe gemacht, ein paar Texte auswendig zu lernen, statt nur unmelodiös „Trick or treat“ zu grölen. Oft sammeln sie dabei auch noch für einen guten Zweck. Da gebe ich dann gern etwas; heute Abend bleibt unsere Tür verschlossen, tut mir leid.

Nickname 31.10.2018, 13.45 | (0/0) Kommentare | PL

BELLA ITALIA



Italien: Das Leid der Straßen - und Canilihunde
In Apulien, einer Region in Süditalien, muss von derzeit circa 100.000 Straßenhunden ausgegangen werden, deren Leben von Hunger, Durst, Misshandlung und Vergiftung geprägt ist. Da es so gut wie keine Prophylaxe gibt und die Hunde nicht sterilisiert werden, nimmt deren Zahl eher zu als ab. Apulien ist die Region, in der die Zahl der ausgesetzten Hunde am höchsten ist. 


Noch schlimmer trifft es die Hunde, die in die sogenannten Canili (=Hundeverwahrlager) gebracht werden, die von privaten Unternehmern, Firmen oder "Tierschutzvereinen" geführt werden und die dafür von den Gemeinden mit einer pro Hund/pro Tag - Pausschale bezahlt werden: Ein lohnendes Geschäft. Hier werden die Hunde oft rücksichtslos und ohne jegliche Berücksichtigung ihrer Bedürfnisse auf engstem Raum eingesperrt und haben nur selten die Chance, diese jemals wieder zu verlassen. Je mehr Hunde man hortet und je weniger man für sie ausgibt, desto höher der Gewinn. Eine einfache und brutale Rechnung auf Kosten dieser unschuldigen Tiere. 


Der gesetzliche Hintergrund 


Mit dem Inkrafttreten des italienischen Tierschutzgesetzes 281/1991 wurde die bis dahin geltende Praxis, Straßenhunde einzufangen und sie dann nach 3 Tagen zu töten, beendet. Seit 1991 ist das Töten der Hunde verboten. Das Aussetzen der Haushunde wird mit einer Geldbuße von 10.000 Euro oder Gefängnis von bis zu einem Jahr geahndet. Das Gesetz betont außerdem deutlich die Fürsorgepflicht des Staates, der für eine Geburtenkontrolle zu sorgen hat.


Also alles in bester Ordnung? Leider nein, denn die Realität zeigt, dass dieses Gesetz nur auf dem Papier steht und keinerlei praktische Umsetzung erfährt, ja sogar, dass es gerade dieses Gesetz ist, das pervertiert wurde und zu unsagbarem Leid führt. 


Der Alltag in solchen Canili sieht in etwa so aus:


Viele Hunde verhungern und verdursten.
Es gibt keinen Schutz vor Kälte oder Hitze; keine Liegeplätze, keine Rückzugschance. Es gibt keinen Freilauf; die Hunde bleiben lebenslang in ihren betonierten Zwingern. Bedingt durch die Enge drehen viele Hunde durch und beißen sich gegenseitig. Sie stehen knöcheltief in ihren Exkrementen.
Hygiene: Fehlanzeige! Brutofen für Infektionskrankheiten.


Sie bekommen nur so viel zu fressen, dass sie gerade eben am Leben bleiben. Es gibt keine tierärztliche Versorgung, kranke oder verletzte Tiere bleiben unbehandelt. Die Tiere werden rücksichtslos auf engsten Raum zusammengepfercht. Selbst in diesen Tierheimen werden die Hunde nicht sterilisiert. Schwerstkranken Hunden wird die erlösende Spritze vorenthalten.
Verdient wird auch, wenn sie sterben; denn die Einäscherung des Kadavers wird dem Betreiber mit durchschnittlich 80.- Euro vergütet und der freie Platz ist schnell wieder belegt.
Tote Hunde bleiben aber auch lange im Zwinger neben den noch lebenden Hunden liegen, um die Tagespauschale der Gemeinde kassieren zu können oder der Chip wird ihnen herausgeschnitten, um weiter zu kassieren.


Vermittlungen aus solchen Tierheimen finden so gut wie nie statt, meist ist Besuchern der Zugang auch nicht gestattet. Über 95 % der italienischen Bevölkerung hat ein solches Canile noch nie von innen gesehen.
In ein solches „Tierheim“ eingeliefert zu werden, bedeutet Endstation, bedeutet Dahinvegetieren bis zum Tod, an dem auch noch verdient wird… 


Zusammenfassung:


Das italienische Tierschutzgesetz ist SEHR GUT, wird ABER NICHT UMGESETZT. Die Zahl der ausgesetzten Haushunde ist groß, eine Bestrafung für das Aussetzen kann nicht ausgesprochen werden, da mangels Chip die Besitzer nicht identifiziert werden können und sich viele örtliche Gemeinden auch nicht wirklich dafür interessieren, etwas ändern zu wollen. Staatlich geförderte Geburtenkontrolle in Form von Sterilisationen finden nicht statt.
Die derzeitige Vorgehensweise, Straßenhunde einzufangen und diese dann in privat oder von Unternehmern geführten Tierheimen „unterzubringen“, löste bisher nicht nur das Problem nicht, sondern bedingt einerseits unsagbares Leid für die Tiere und andererseits Millionen von sinnlos ausgegebenen Steuergeldern, ohne dass sich an der Situation selbst etwas ändert. Nach wie vor gibt es auch von gesetzlicher Seite her keine bundeseinheitliche Regelung für Tierheime und jeder, der einen Antrag bei der Gemeinde und beim Amtstierarzt einreicht, kann ein solches Tierheim eröffnen. Fachliche Qualifikationen werden nicht vorausgesetzt. 


Lösungsansätze: 


1) Es muss ein einheitliches und klar definiertes Tierschutzgesetz geschaffen werden, das in ganz Italien Gültigkeit hat. Besser noch wäre ein EU-weit geltendes Tierschutzgesetz, welches alle Mitgliedsstaaten zur entsprechenden Einhaltung verpflichtet und die Prophylaxe, sprich die Sterilisation und Kennzeichnung der Hunde zwingend vorschreibt. 


2) Der Staat muss endlich seinem eigenen Tierschutzgesetz folgen und landesweit die Geburtenrate senken, also dafür sorgen, dass Haus- und Straßenhunde sterilisiert werden. Nur durch konsequente Geburtenkontrolle ( auch innerhalb der Tierheime !) lässt sich all dieses Leid verhindern. Sterilisierte Straßenhunde sollten – wo dies möglich ist – wieder an dem Ort ausgesetzt werden, an dem sie eingefangen wurden, nachdem sie sterilisiert wurden. Dieses Verfahren ist die einzige Möglichkeit, das Restrudel nicht zu einer verstärkten Reproduktion anzuregen. Das Wegsperren der eingefangenen Straßenhunde allein ändert NICHTS an der hohen Zahl von Straßenhunden. Auch das Töten der Hunde ist wirkungslos. Wissenschaftliche Studien von Verhaltensforschern, Biologen, Mathematikern und Tierärzten zeigen, dass nur die Kastration und Sterilisation effektiv ist; dies wird auch von der WHO bestätigt : 


Guidelines for Dog Population Managment W.H.O. Geneva, 1990, page 74: “Removal and killing of dogs should never be considered as the most effective way of dealing with a problem of surplus dogs in the community : it has no effect wahtsoever on the root cause of the problem.


3) Jedes Haustier muss nicht nur sterilisiert, sondern auch gechippt und im Haustierregister eingetragen werden, mit dann auch folgender Kontrolle durch die Gemeinde. 


4) Die einzelnen Gemeinden müssten ihre eigenen kommunalen und öffentlichen Tierheime bauen, in denen die Hunde artgerecht untergebracht und versorgt werden, in denen die Zahl der untergebrachten Hunde auch der Tierheimgröße angepasst ist, jederzeit Zugang für die Bevölkerung besteht, Adoptionen gezielt gefördert werden und in denen sich tierliebende Menschen und Tierschutzvereine und nicht Geschäftsleute um die Hunde kümmern können und DÜRFEN. Eigentlich überflüssig zu erwähnen ist die Forderung nach qualifiziertem Personal, vernünftiger Ernährung, Einhaltung von Hygienemaßnahmen, Impfungen und tierärztlicher Versorgung bei Krankheiten und Verletzungen. Solange mit eingefangenen Straßenhunden viel Geld verdient werden kann, wird sich die Situation nicht verbessern : Die Privatisierung der Tierheime ist als DAS PROBLEM schlechthin zu sehen und bedarf DRINGEND der Überarbeitung, indem die Verwendung der Gelder auch KONTROLLIERT wird und das Wohlergehen der Hunde innerhalb der Canili von unabhängigen Personen überwacht wird. 


5) Die Bevölkerung muss durch Aufklärungskampagnen für die Probleme sensibilisiert werden, Öffentlichkeitsarbeit massiv vorangetrieben werden. 


6) Das Thema Tierschutz muss im Lehrplan der Schulen verankert werden, um die kommende Generation zu einem dann vielleicht verantwortungsvolleren Umgang mit unseren Mitgeschöpfen anzuhalten.


QUELLE: http://tierschutzprojekt-italien.de/situation-in-italien/

Nickname 18.10.2018, 17.26 | (0/0) Kommentare | PL

DIE GUTEN BEKANNTEN

Genau dies ist mir vor zwei Tagen passiert - also gewissermaßen direkt aus dem Leben gegriffen:


"Ein Mensch begegnet einem zweiten,
sie wechseln Höf- und Herzlichkeiten,
sie zeigen Wiedersehensglück
und geh´n zusammen gar ein Stück.
Und während sie die Stadt durchwandern,
sucht einer heimlich von dem andern
mit ungeheurer Hinterlist

herauszubringen, wer er ist.

Dass sie sich kennen, das steht fest,
doch äußerst dunkel bleibt der Rest.
Das Wo und Wann, das Wie und Wer,
das wissen alle zwei nicht mehr.
Doch sind sie, als sie sich nun trennen,
zu feig, die Wahrheit zu bekennen.

Sie freu´n sich, dass sie sich getroffen;
jedoch im Herzen beide hoffen,
indes sie ihren Abschied segnen,
einander nie mehr zu begegnen."


(Eugen Roth)


Allen einen schönen Nachmittag mit wirklich guten Bekannten und vielen netten Begegnungen! 



Nickname 17.10.2018, 14.00 | (0/0) Kommentare | PL

DUNKLE GESTALTEN UND ROTES LICHT



In der Nacht sind alle Katzen grau, und manch einer sieht rot: So beispielsweise ein 37-jähriger Ehemann, der im Aachener Rotlichtviertel käufliches Vergnügen suchte und dort völlig überraschend seine Frau antraf. Die 30-Jährige arbeitete nämlich ohne Wissen ihres Gatten als Prostituierte. 


Keiner der zwei wusste vom kleinen Geheimnis des jeweils anderen. Das Paar geriet dermaßen heftig aneinander, dass die Polizei gerufen wurde, um den Streit zu schlichten. Das weitere Schicksal der beiden entzieht sich leider der öffentlichen Kenntnis.- Was er nicht weiß, macht ihn nicht heiß - oder am Ende vielleicht sogar erst recht.

Nickname 25.09.2018, 21.15 | (0/0) Kommentare | PL

ZUM NACHTISCH: BALLSAAL ODER HOCHZEITSSUITE?

Ein altes Ehepaar möchte in den Urlaub fahren.

Freunde empfehlen ein schön gelegenes Hotel in Österreich.

Der Mann ruft sofort dort an: "Haben Sie im Juli noch ein Zimmer für uns frei?"

Der Prortier: "Ja, mein Herr, wir hätten noch etwas frei, allerdings nur das Hochzeitszimmer."

Darauf der Mann: "Tja, wissen Sie, wir sind seit über 30 Jahren verheiratet..."

"Keine Sorge, mein Herr", beruhigt ihn der Portier, "wenn ich Sie im Ballsaal unterbringen würde, müssten Sie ja auch nicht die ganze Nacht tanzen." 


Nickname 19.09.2018, 13.37 | (0/0) Kommentare | PL

FÜR DEN SONNTAG (UND ALLE ANDEREN TAGE)

Herr, erbarme Dich der Menschen,
die aus Unwissenheit Tiere schlecht behandeln,
lehre sie die Tiere als Deine Geschöpfe zu lieben.


Herr, erbarme Dich der Haustiere,
die oft gleichgültigen oder grausamen Menschen
schutzlos ausgeliefert sind,
laß sie in ihrer Not nicht allein.

Herr, erbarme Dich der Wildtiere,
die hungern und dürsten und verfolgt werden,
zeig ihnen eine sicheren Zufluchtsort.



Herr, erbarme Dich der Zuchttiere,
die in unerträglicher Enge aufwachsen,
befreie sie bald aus ihren Gefängnissen.

Herr, erbarme Dich der Schlachttiere,
besonders jener, die ohne Betäubung getötet werden,
steh ihnen bei in ihrem großen Schmerz.


Herr, erbarme Dich der Versuchstiere,
dulde nicht, daß sie endlos leiden müssen,
errette sie aus ihrer Qual.

Vater, erbarme Dich aller Tiere
und der ganzen Schöpfung, die nach Erlösung seufzt,
schenke der Welt Liebe und Frieden.

AMEN

Nickname 16.09.2018, 14.17 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

ALS DAS FERNSEHEN FLIEGEN LERNTE



Da stimmen mir sicherlich viele zu: Das Fernsehprogramm im Allgemeinen und die Unterhaltungssendungen am Wochenende im Besonderen sind nicht mehr, was sie einmal waren. Mit Wehmut denke ich an die großen Samstagabendshows von früher zurück. Peter Alexander, Kuli, Frank Elstner, Rudi Carrell, Peter Frankenfeld – das waren Unterhalter im besten Sinne. Gemessen an ihnen erscheinen unsere heutigen so genannten Comedians nur als müde Abziehbilder. Ganz ähnlich dachte wohl auch ein 35 Jahre alter Darmstädter, dem, nach eigener Aussage vor der Polizei, eines Abends gegen 21 Uhr „der Kragen geplatzt“ war. Er warf gleich drei Fernsehgeräte aus einem Fenster seiner Wohnung im 3. Stock auf die Straße.


Passanten alarmierten die Polizei. Diese konnte den Mann mit Hilfe seiner Verlobten und eines Freundes dazu bewegen, die Trümmer der ersten beiden, auf derart rigorose Weise „abgeschalteten“ Apparate zusammenzufegen. Der Frieden hielt jedoch nicht lange an: Bereits eine Stunde später warf der Angetrunkene auch noch das dritte in der Wohnung vorhandene Fernsehgerät nach draußen. Daraufhin verschaffte die Darmstädter Polizei dem Fernsehmuffel in einer Ausnüchterungszelle sieben Stunden alternatives Programm.




Nickname 13.09.2018, 14.58 | (0/0) Kommentare | PL

2018
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ÜBER MICH:Geboren vor 63 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.
Verheiratet mit dem besten aller Ehemänner und glückliches Frauchen von drei allerliebsten Fellnasen.


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