Mitternachtsspitzen

Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Mann

ALS DIE BILDER FLIEGEN LERNTEN

Wissen Sie, das Fernsehprogramm im Allgemeinen und die Unterhaltungssendungen am Wochenende im Besonderen sind nicht mehr, was sie einmal waren; da stimmen sicherlich viele zu. Mit Wehmut denke ich an die großen Samstagabendshows von früher zurück. Frank Elstner, Kuli, Peter Frankenfeld – das waren Unterhalter im besten Sinne. Gemessen an ihnen erscheinen unsere heutigen so genannten Comedians nur als müde Abziehbilder. Ganz ähnlich dachte wohl auch ein 35 Jahre alter Darmstädter, dem, nach eigener Aussage vor der Polizei, eines Abends gegen 21 Uhr "der Kragen geplatzt" war. Er warf gleich drei Fernsehgeräte aus einem Fenster seiner Wohnung im 3. Stock auf die Straße!


Passanten alarmierten die Polizei. Diese konnte den Fernsehmuffel mit Hilfe seiner Verlobten und eines Freundes dazu bewegen, die Trümmer der ersten beiden auf die Weise „abgeschalteten“ Apparate zusammenzufegen. Der Frieden hielt jedoch nicht lange an: Bereits eine Stunde später warf der angetrunkene Mann auch noch das dritte in der Wohnung vorhandene Fernsehgerät nach draußen. Daraufhin verschaffte die Darmstädter Polizei dem Fernsehmuffel in einer Ausnüchterungszelle sieben Stunden alternatives Programm.



Nickname 17.08.2020, 16.26 | (0/0) Kommentare | PL

MERLIN UND DER SPIEGEL

ANMERKUNG:


Eventuell vorhandene Ähnlichkeiten mit zweibeinigen Merlins

sind selbstverständlich vollkommen unbeabscichtigt und rein zufällig!

(Aber im Vertrauen: Kennen wir nicht alle einen?)




Sich im Spiegel zu betrachten,
um auf die Figur zu achten,
pflegt gewisslich jedermann.
Selbst Hund Merlin hält sich dran.
Denn im Unterschied zu seinen
Artgenossen, die da meinen,
Spiegelhunde wären böse,
macht der Schlaue kein Getöse,
denn er weiß es ganz genau:
"ICH bin das im Spiegel! – Wau!"


Heute wirkt er aufgewühlt,
als er nach dem Spiegel schielt.
"Nein, wie konnt ich´s übersehn?
Gott, wie bin ich, Merlin, schööön!"…
Größenwahn umweht den Hund.
Und schon stellt der eitle Spund
unverblümt und gar nicht zage
die berühmte Gretchenfrage:
"Spieglein, Spieglein an der Wand,
wer ist der schönste Hund im Land?"


Doch der blankgeputzte Stand-
spiegel an der Zimmerwand
glitzert frech und sagt kein Wort.
Merlin ärgert sich sofort:
"Ich will eine Antwort! Sprich!
Kann wer schöner sein als ich?
Sieh mein tolles Laufgestell,
mein charmant geflecktes Fell,
Muskeln, durchtrainiert und stramm
(alles für: cherchez la femme),
meine Rute, jeder Zoll
selbstbewusst und hoheitsvoll,
und – apart besondrer Art –
diesen graumelierten Bart …
Los, gesteh! Du bist ergriffen
von dem attraktiven, vifen
Merlin, der jetzt routiniert
und gekonnt vor dir posiert.
Spiegel, komm und äußre dich!
Sag, der schönste Hund bin ich!!!"


Und schon dehnt er seine Haxen,
dass sie um die Hälfte wachsen,
lässt die Sprunggelenke knacksen,
macht Kotau und andre Faxen,
bis er keine Luft mehr kriegt
und k.o. am Boden liegt …
Doch der Spiegel, der bleibt stumm
und der Hund fragt sich, warum.
Bis ihm schließlich, reichlich spät,
endlich dann der Knopf aufgeht.


"Klar, das war mein feuchtes Schnaufen!
Deshalb bist du angelaufen!
Und ein blindes Spiegelglas
spiegelt weder dies noch das!"
Fette Merlin-Pfotensiegel
schmücken bald den matten Spiegel,
wo die angeschnauften Stellen
sich nur zögerlich erhellen –
und das dauert … Schließlich hat
Merlin die Geschichte satt,
knurrt: "Der Spiegel will mich äffen!"
und beginnt ihn zu verkläffen.


Als der Bellende gewahr wird,
dass der Spiegel wieder klar wird,
sind die Muskeln nicht mehr warm.
Selbst der Spiegel schlägt Alarm:
"Merlin, Merlin! Ält´re Hunde
brauchen eine Aufwärmrunde.
Kalte Muskeln können krampfen!"
Aber Merlin ist am Dampfen:
"Wer gehört zum alten Eisen???
Ich doch nicht!!!! Soll ich's beweisen?"


Und im hektischen Bemühen
seine Muskeln langzuziehen,
treibt der sture Senior
es noch ärger als zuvor.
Plötzlich kracht es im Gebälk
und der Hund wird sichtbar welk.
Schluss ist´s mit der stolzen Pose,
denn jetzt hat ihn die – Arthrose.
Krumm schleicht Merlin in sein Eck
und verdaut den ersten Schreck.
"Mist! Das hat, schnieft er geschockt,
"mir der Spiegel eingebrockt!
Aber wart! Du wirst noch scheppern,
denn ich werde dich zertöppern,
blöder Spiegel! Denk daran, –
wenn ich wieder laufen kann!"


 © Hannelore Nics, Wien

Nickname 04.08.2020, 19.57 | (0/0) Kommentare | PL

WOHL BEKOMM´S!

Fast jeder zweite deutsche Mann besitzt einen. Manche tragen ihn stolz zur Schau, andere strengen sich mächtig an, um ihn möglichst zu verstecken. Vielen Frauen gefällt das muckelige, runde Ding in der Körpermitte ihres Liebsten; sie betrachten es als zusätzliche "erotische Nutzfläche". 

Die Rede ist hier vom Bierbauch, dem mittlerweile sogar ein eigener Gedenktag gewidmet wurde. Zu Recht, oder was meinen Sie? Warum soll man(n) sich schließlich mit einem Sixpack zufriedengeben, wenn er ein ganzes Fässchen haben kann? Doch Vorsicht: Allzu viel ist ungesund, diese Regel gilt auch hier. Mit jedem Zentimeter, den die Speckrolle wächst, vergrößert sich nämlich das Risiko von Herz- Kreislauferkrankungen, Diabetes und sogar Krebs. Trotzdem wollen wir den Freunden von Hopfen und Malz den Genuss nicht vermiesen. Ein Schlückchen in Ehren kann niemand verwehren - nur eben in Maßen und nicht in Massen.

Na dann, zum Wohl!


Nickname 26.06.2020, 15.09 | (0/0) Kommentare | PL

FRIEDE, FREUDE, WEIHNACHTEN...




Die Großmutter zur Enkelin: "Du darfst dir zu Weihnachten von mir ein schönes Buch wünschen!" - "Fein, dann wünsche ich mir dein Sparbuch!"

***


Der Vater will seine vierjährige Tochter zum Weihnachtsfest überraschen. Er leiht sich ein Weihnachtsmannkostüm aus, zieht es sich im Schlafzimmer an, bewaffnet sich mit Sack und Rute und geht in das Wohnzimmer, wo seine Tochter und seine Frau sind, und sagt sein Sprüchlein auf: "Drauß' vom Walde komm' ich her. Ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr, und überall auf den Tannenspitzen, sah ich die goldenen Lichtlein blitzen."
Darauf die Tochter: "Mama, ist der Papa wieder mal besoffen?"


***


Josef und Maria sind auf Herbergssuche. Leicht genervt klopft Josef an die zwölfte Tür. Der Wirt öffnet, es entsteht folgender Dialog:
Josef: "Habt Ihr Quartier für mich und meine Frau?"
Wirt: "Nein, alles ausgebucht!"
Josef: "Aber seht doch, meine Frau ist hochschwanger!"
Wirt: "Da kann ich doch nichts für..."
Josef: "Ich doch auch nicht!"


***


Die beiden Kinder streiten sich ausgerechnet am Heiligabend heftig und laut um die Weihnachtskekse. Die Mutter ist völlig entnervt und jammert: "Könnt ihr beide denn nicht ein einziges Mal einer Meinung sein?" Antwort der Kinder: "Sind wir doch - wir wollen beide die gleichen Kekse!"


Nickname 26.12.2019, 13.45 | (0/0) Kommentare | PL

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ÜBER MICH:Geboren vor 65 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.
Verheiratet mit dem besten aller Ehemänner und glückliches Frauchen von sieben allerliebsten Fellnasen.

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