Mitternachtsspitzen

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Thema: ZEITREISE UND GEDANKENFLUG

Blondinen bevorzugt? Das Wasserstoff - Mysterium



Eine Blondine hat mit ihrem Auto ein anderes Fahrzeug gerammt. Brüllt der Fahrer: "Sie dummes Huhn, haben Sie überhaupt eine Fahrprüfung gemacht?"
Zischt die Blondine beleidigt zurück: "Bestimmt öfter als Sie!"


***


Zwei Blondinen sitzen im Auto und fahren an einer Wiese vorbei, auf der eine Artgenossin versucht, im Gras mit ihrem Boot zu rudern. "Das gibt's ja nicht", schimpft die erste Blondine im Auto. "Solche wie die sind es, die unseren Ruf ruinieren!"
"Ja, genau!", erwidert die zweite. "Und wenn ich schwimmen könnte, würde ich ihr dafür eine reinhauen!"


***


Eine Blondine fragt in einem Elektrogeschäft: "Wieviel kostet diese Mikrowelle"? Der Verkäufer:"Ich verkaufe nichts an Blondinen." Die Blondine färbt sich die Haare schwarz und stellt dem Verkäufer erneut dieselbe Frage. Dieser antwortet wieder: "Ich verkaufe nichts an Blondinen." Sie fragt: "Woher wissen Sie denn, dass ich eine Blondine bin?" Der Verkäufer: "Weil nur Blondinen fragen, was eine Mikrowelle kostet und dabei auf eine Waschmaschine zeigen."


Wer kennt sie nicht, die unzähligen und meist unerträglich platten Witze über die Frau in Blond? Diese kleine Auswahl ist, genau wie die vielen tausend anderen ihrer Art, sowieso nur an den weizen- oder semmelfarbenen Haaren herbeigezogen. In Wahrheit ist die Blondine an sich nämlich alles andere als auf den - nicht nur äußerlich - hellen Kopf gefallen. Im Gegenteil, sie spielt bloß die Hilflose. Dabei macht sie sich den Umstand zunutze, dass die meisten Babys blond zur Welt kommen. Dieser Anblick löst bei fast jedem Mann automatisch Beschützerinstinkte aus; er kann gar nicht anders, als Beistand zu leisten. Und warum sollte man so unangenehme und lästige Dinge wie das Wechseln eines Autoreifens selbst erledigen (obwohl man es spielend könnte)? Also alles nur Masche, schlau ausgedacht obendrein. Leider setzen manche Vertreterinnen der Wasserstoffzunft ihren ganzen Ehrgeiz daran, das Klischee vom blonden Dummchen weit- und hinreichend zu erfüllen: Da erhielt eine 35jährige, blonde Pharmareferentin aus Uelzen wegen vorsätzlicher Geschwindigkeitsüberschreitung auf regennasser Straße einen Bußgeldbescheid in Höhe von €150.--, gegen den sie vor dem Amtsgericht Celle Einspruch einlegte. Als Begründung führte sie an, sie sei von mehreren dunklen Typen in einem Wagen mit stark getönten Scheiben verfolgt worden. Da ihr als blonder Frau das schon des Öfteren passiert sei, habe sie aus Angst und um die vermeintlichen Verfolger abzuschütteln, Gas gegeben. Ihr Pech war nur, dass es sich bei den 'dunklen Typen' um Polizeibeamte in einem Zivilfahrzeug handelte. Der Einspruch wurde abgewiesen. MERKE: Auch Blondinen dürfen nicht schneller unterwegs sein, als die Polizei erlaubt - schon gar nicht bei Regen.


Von mir fast unbemerkt, hat sich nach und nach auch in meinen mittelbraunen Schopf die eine oder andere "altersblonde" Strähne geschlichen. Andererseits nimmt die Gefahr (oder die Chance), von dunklen Typen in Autos mit getönten Scheiben verfolgt zu werden, mit jedem Jahr weiter ab. Schon irgendwie schade.


TIPP: Die ganze Wahrheit erfährt man in dem Lied "Blond wie eine Semmel" von Rainhard Fendrich. Der Mann schreibt einfach geniale Texte und weiß auch hier offenbar genau, wovon er spricht.

Nickname 24.02.2017, 20.47 | (0/0) Kommentare | PL

Aufklärung geht ganz leicht!

Das meint zumindest der Nachwuchs. Sehen wir mal, vielleicht können wir ja noch was lernen:

"Wenn Babys noch ganz klein sind, haben die Mamis sie im Bauch. Da können sie nicht geklaut werden." Obwohl ältere Geschwister sich das später manchmal wünschen würden...

***

"Wenn eine Frau ein Baby bekommt, wird sie Gebärmutter."

***

"Mein kleiner Bruder ist schon abgestillt, jetzt muss er nur noch abgeflascht werden." Und irgendwann später wird er dann wieder zum (Bier-)Flaschenkind

***

"Schwanger werden ist leicht, dafür nimmt die Mama so einen Papierstreifen und pinkelt drauf. Mehr muss man nicht tun." Wenn nur alles im Leben so einfach wäre!

***

"Morgens kuschle ich immer mit Mama, da mag ich keine fremden Männer in ihrem Bett."

In diesem Sinne,

Nickname 23.02.2017, 21.51 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL

Dahoam is dahoam!

"East, west - home is best!" Dieses Sprichwort nahm eine Engländerin sich zeitlebens besonders zu Herzen. Die kürzlich Verstorbene reiste in 94 Jahren nur ganze 16 Kilometer weit! Als vierjähriges Mädchen zog sie mit ihrem Vater in das kleine südenglische Dorf Shrewton, wo sie die restlichen 94 Jahre ihres Lebens verbrachte, so meldete die Londoner "Times". Einzige Ausnahmen bildeten ein Arztbesuch im Nachbardorf und ein Ausflug in die nächste Kleinstadt Salisbury, wo sie als 96-Jährige zum ersten Mal in ihrem Leben eine Fußgängerampel sah.


Wie ihre Angehörigen versicherten, hatte sie trotzdem nie das Gefühl, etwas zu verpassen. Sie lebte gern in Shrewton und es zog sie nichts von dort weg. Der Tante-Emma-Laden und das Postamt hielten alles bereit, was sie zum Leben benötigte. Eine Verwandte, die am Sterbebett bei ihr war, berichtete: "Sie sagte immer: 'Hier gibt es doch alles, was ich brauche.' "


Dabei dachte ich, wir wären die weltweit größten Reisemuffel. Wir haben es nie über die Steiermark hinaus gebracht, und auch das ist immerhin schon zwölf Jahre her. Ein Grund hierfür sind natürlich unsere Vierbeiner, denen wir weite Reisen nicht gern zumuten möchten. Vor allem liegt es aber an der eigenen Bequemlichkeit. Madame ist nämlich zum Kofferpacken viel zu faul - wozu sich die Mühe machen, wo man doch zuhause alles an Ort und Stelle hat!




Monsieur lässt ebenfalls am liebsten auf der heimischen Terrasse die Beine baumeln.



Bald ist es wieder soweit!!!

Nickname 21.02.2017, 17.43 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL

Zum five o´clock tea: Abgezockt!

Die alleinerziehende Mutter schickt ihre Tochter zu deren anderweitig verheiratetem Vater, um wieder einmal den Scheck für die Alimente abzuholen. Als der Vater ihr den fälligen Scheck überreicht, sagt er: "So, hier hast du das Ding. Aber sag deiner Mutter, das ist das letzte Mal, denn du wirst Ende des Monats volljährig. Und dann achte mal darauf, was für ein Gesicht sie dabei macht."

Die Tochter geht nach Hause und erzählt ihrer Mutter alles. Da meint diese: "So so, das hat er gesagt. Dann gehst du jetzt noch einmal zu deinem Vater und sagst ihm, du bist überhaupt nicht von ihm. Und dann achte mal darauf, was für ein Gesicht er dabei macht."

Allen Lesern einen angenehmen Feierabend
ohne böse Überraschungen!


Nickname 20.02.2017, 17.03 | (0/0) Kommentare | PL

Danke, Sie sind ein Engel!

„Mit siebzehn hat man noch Träume, da wachsen noch alle Bäume in den Himmel der Liebe“, sang Peggy March einst in den 60ern. So schön, so romantisch – nur leider wuchsen in meinem Fall keine Bäume in den Himmel, sondern ich selbst. Schon mit fünfzehn war ich einen guten Kopf größer als die meisten meiner Mitschüler, und mit einem Kampfgewicht von knapp siebzig Kilo kam ich mir wie ein richtiges Elefantenbaby vor. Meine Großmama, die nur anderthalb Meter maß und nie mehr als einen Zentner wog, redete mir gut zu: „Warte nur, mein Kind, eines Tages wirst du dem lieben Gott dankbar sein, dass er dich hat so groß werden lassen.“ Ein schwacher Trost, wenn ich mir immer wieder den dämlichen Spruch anhören musste: „Na, wie ist denn die Luft da oben?“ und sich alle Jungs nur für meine zierlichen, gertenschlanken  Freundinnen interessierten. Von denen hatte ich immerhin eine ganze Menge, sie brauchten ja meine Konkurrenz nicht zu fürchten. Am gemeinsten war, dass es ab Kleidergröße 40 keine richtig flotten Teenagerklamotten mehr gab und ich zu allem Übel auch noch im Omalook herumlaufen musste; zumindest empfand ich es damals so.

Aber irgendwann findet jedes Töpfchen sein Deckelchen. Mit einundzwanzig lernte ich in der Tanzschule den Besten kennen, der für mich auch heute noch der Größte ist – von außen, wie von innen. Wir waren damals beide auf der Suche nach einem neuen 'Trainingsgerät' fürs Turniertanzen - bei seinem Gardemaß von 1,92 m kein leichtes Unterfangen. Fast zwanzig Jahre lang haben wir dann recht erfolgreich Standardturniere getanzt. Hierbei kam unsere Körperlänge uns zugute, denn wir konnten viel raumgreifender tanzen und fielen einfach mehr auf als die kleineren Paare.


Inzwischen passiert es mir häufiger, dass mich im Supermarkt jemand bittet, ihm etwas aus den oberen Regalen herunterzureichen. Erst vorgestern versuchte eine kleine Dame vergeblich, an das letzte Päckchen Tiefkühlspinat zu gelangen, das im Fach ganz hinten lag. Ich half ihr und erntete dafür ein strahlendes Lächeln. „Vielen Dank, Sie sind ein Engel!“, sagte sie. Das war vielleicht ein bisschen übertrieben, aber es söhnte mich ein weiteres Mal mit meinen 'Affenarmen' aus. Omi hat recht behalten, und manchmal kommt es eben doch auf die Größe an…

Nickname 20.02.2017, 16.58 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL

Gestatten, Frau Luna oder: Steinbock sucht Jungfrau


Eine Freundin von mir lebt seit Jahren streng nach dem Mond. Nein, nicht dahinter, sondern wirklich danach. Ob Haare schneiden, Blumen pflanzen oder Wäsche waschen – bei ihr geht nichts, ohne dass sie vorher ihren Mondkalender zu Rate zieht. Ein bisschen überspannt kam sie mir schon vor; aber irgendwann fing die Sache doch an, mich zu interessieren. „Der Mann im Mond, der hat es schwer, denn man verschont ihn heut´ nicht mehr. Er schaut uns bang von oben zu und fragt, wie lang hab´ ich noch Ruh?“, so hieß es einst in dem Gassenhauer von Gus Backus. Umgekehrt scheint es, als ob der Mann im Mond uns auch manchmal zu schaffen macht. Schließlich gibt es genügend Menschen, die bei Vollmond tagsüber Unruhe verspüren und nachts schlecht schlafen. Dafür gelingt ihnen an anderen Tagen praktisch alles und sie fühlen sich, als könnten sie Bäume ausreißen (nur bildlich gesprochen, die echten Bäume lassen wir lieber stehen). Woran liegt das? Meine Freundin hat es mir erklärt:

Schon unsere Vorfahren beobachteten, wie der Mond in welcher Zeit auf Mensch und Natur wirkt und nutzten dieses Wissen für ihre Gesundheit, die Arbeit in Haus, Garten und Landwirtschaft sowie für ihr eigenes Wohlbefinden – ihre Wellness, wie wir heute sagen. Aufgrund dieser Beobachtungen stellten sie sich zunächst Mondregeln und später einen Mondkalender zusammen. Dieser beruhte auf jahrhundertelanger Erfahrung und zeigte an, welche Tage für bestimmt Vorhaben günstig oder eher ungünstig sind. Dabei spielen die Mondphasen (sieben an der Zahl) eine wesentliche Rolle. Diese sind an jedem Tag miteinander kombiniert und wirken sich, je nach ihrer Aussagekraft, günstig oder ungünstig auf bestimmte Aktivitäten aus. Und das sind sie:


Der Neumond


Während dieser Phase ist der Mond von der Erde aus nicht zu sehen, weil er dann zwischen Erde und Sonne steht, so dass die der Erde zugewandte Seite des Mondes im Dunkeln liegt. Aber auch wenn wir ihn nicht sehen, beeinflusst der Neumond Menschen und Natur. Zum Beispiel hilft er der Seele, damit wir endlich beginnen, ungeliebte Angewohnheiten aufzugeben. Oder er hilft unserem Körper, indem wir an Neumond einen Tag lang fasten und dadurch vielen Krankheiten vorbeugen.  So ein Fastentag zwischendurch ist übrigens ein freundlicher Helfer beim Gewichtsmanagement, auch ohne Neumond. Ich habe es selbst ausprobiert.


Der zunehmende Mond


Wenn der Mond zunimmt, rückt er aus der Linie zwischen Sonne und Erde, so dass seine der Erde zugewandte Seite jeden Tag ein bisschen mehr von der Sonne beschienen wird. Bei zunehmendem Mond ist eine gute Zeit um den Körper zum Beispiel mit Vitaminen zu kräftigen zu stärken.



Der Vollmond


Manch einer hat ein Vollmondgesicht. Das kann abwertend gemeint sein, eine Umschreibung für fett. Ein rundes Vollmondgesicht kann aber auch strahlen und Helligkeit verbreiten, ebenso wie der volle Mond. In dieser Phase steht die Erde zwischen Sonne und Mond, die der Erde zugewandte Mondseite ist komplett beleuchtet.


Bei Vollmond kommt es häufig zu Temperatur- und Wetterwechsel. Ebenso wechselhaft wie das Wetter sind an Vollmondtagen oft auch die Gefühle der Menschen. Sowohl seelische als auch körperliche Wunden können dann stärker als sonst bluten.


Der abnehmende Mond


Diese Phase steht ganz allgemein für das Freisetzen von Energien – bestens geeignet für viele Haus-, Garten- und Pflanzarbeiten. Auch das Abnehmen soll bei abnehmendem Mond leichter fallen. Wenn es wieder soweit ist, könnte ich eigentlich mal einen Versuch wagen!



Der aufsteigende und der absteigende Mond


stehen nicht in Zusammenhang mit den anderen Mondphasen, sondern bezeichnen ihren Stand in den Tierkreiszeichen. Der Mond ist aufsteigend in den Zeichen Schütze bis Zwillinge, absteigend dann umgekehrt. Diese beiden Zeichen fungieren als Wendepunkte. Der aufsteigende Mond, also die erste Jahreshälfte, steht für Blüte und Wachstum, der absteigende Mond für Reife, Ernte und Niedergang.


Der Mond in den Tierkreiszeichen


Sonne und Mond haben etwas gemeinsam: Beide durchlaufen sie die Tierkreiszeichen. Aber im Gegensatz zur Sonne hält sich der Mond statt eines ganzen Monats nur zwei bis drei Tage in einem Zeichen auf. Jedes Tierkreiszeichen hat eine andere Wirkung auf Mensch und Natur; außerdem werden bestimmte Körperregionen durch die einzelnen Zeichen beeinflusst. Wirkt man positiv auf die jeweilige Region ein, ist das wirkungsvoller als an anderen Tagen; umgekehrt kann man schädliche Einflüsse dementsprechend vermeiden.


Vielleicht ist das alles Humbug, aber möglicherweise ist doch etwas dran. Ein bisschen neugierig bin ich jedenfalls geworden, und etwas kann man auf jeden Fall vom Mond lernen: Ganz gleich, was passiert, er zieht seine Kreise und lässt sich durch nichts aus der Bahn werfen. Das finde ich in jedem Fall nachahmenswert.



Nickname 18.02.2017, 18.47 | (0/0) Kommentare | PL

Das Wandern ist des Müllers Lust...

... und der Hausfrau/des Hausmannes Frust. Das folgende Lied von Edith Schollwer - wie ich finde, ein Juwel kabarettistischer Kleinkunst - spricht bestimmt Tausenden von guten Hausgeistern aus der Seele. Es ist eine Hommage an alle, die sich tagtäglich und nachtnächtlich für ihre Lieben aufopfern und dafür leider oft nur wenig Dankbarkeit ernten.

Viel Vergnügen!


Der Doktor sagt, dass wir zu wenig wandern
und dass kein Mensch spazieren gehen mag, fidebum.
Wahrscheinlich spricht der Doktor bloß von andern,
denn ich als Hausfrau latsch den ganzen Tag.
Morgens früh schon um halb acht,
hab ich Brötchen raufgebracht.
Danach steht der Gang zur Küche mir bevor;
dann nehm ich die Zeitung ab
und dann laufe ich im Trab
mit den Kaffeetassen durch ´n Korridor.-

***

Ja, als Hausfrau ist man ständig auf der Wanderschaft,
jowiwallerallela, jowiwallerallela.
Täglich mach ich zwanzig Mal mit viel Geklirr
einen Gepäckmarsch mit dem ganzen Essgeschirr.
Darum habe ich als Hausfrau einen Zorn
aufs Wandern, aufs Wandern.
Meine Sohlen haben ´ne Haut, die ist von Horn,
denn bin ich hinten, klingelts gerade immer vorn.

Und sind die Kinder endlich in der Schule
und ist der Mann dann schließlich im Geschäft, fidebum,
dann sitz ich nicht gemütlich auf'm Stuhle,
der Hund muss nämlich runter, weil er kläfft.
Darauf hol ich mit dem Netz die Kartoffeln, die Koteletts,
und der Hund führt mich spazieren von Baum zu Baum.
In der Wohnung ist zu tun und anstatt mich auszuruhn,
galoppier ich mit'm Staubtuch durch'n Raum.


***


Ja, als Hausfrau ist man ständig auf der Wanderschaft,
jowirallerallala, jowirallerallala.
Mit der letzten Kraft bring ich das Abendbrot,
dann will Max spazieren gehen, doch ich bin halb tot.
Aber sage ich, ich habe keinem Mumm
aufs Wandern, aufs Wandern
Schimpft mein Männeliek: "Nun geh doch nicht so krumm -
denn du sitzt doch hier den ganzen Tag bloß rum!"


All den vielen fleißigen Hausfrauen und -männern

ein erholsames Wochenende!


Nickname 18.02.2017, 16.22 | (0/0) Kommentare | PL

Halb - Amtliches und In - Offizielles



Eine inoffizielle Arbeitsleistungsbewertung

ihrer Bedienten,


veröffentlicht von der hessischen Finanzverwaltung,


anno 1994 (und vielleicht

immer noch aktuell):





Amtsgehilfe: weiß alles.


Sekretär: weiß alles besser.


Obersekretär: will alles besser wissen.


Hauptsekretär: kann lesen.


Inspektor: kann schreiben.


Oberinspektor: kann lesen und schreiben.


Amtmann:  kennt den, der lesen und schreiben kann und kann Ortsgespräche führen.


Amtsrat: kann Ferngespräche führen.


Oberamtsrat: weiß, wo alles steht.


Regierungsrat: glaubt, alles zu wissen.


Oberregierungsrat: ist der, der eigentlich alles wissen müsste.


Regierungsdirketor: unterschreibt nur, was er lesen kann.


Ministerialrat: denkt, dass alles richtig ist, was er unterschreibt.


Ministerialdirigent: fragt, wo er unterschreiben kann.


Staatssekretär: trägt die Aktentasche des Ministers.


Minister: glaubt, dass in der Aktentasche alles ist, was er wissen müsste.

Nickname 14.02.2017, 14.03 | (0/0) Kommentare | PL

Botox fürs Parlament oder: Es fängt damit an, dass am Ende ein Punkt fehlt


Feine Manieren: "Ach, wissen Sie, wer im Gasthaus sitzt, soll nicht mit Steinen werfen!" (Glashaus)

***

Botox fürs Parlament: "Herr Abgeordneter, Sie müssen sich hier nicht so aufpolstern." (aufplustern)

***

Putzig: "Es half dann auch nichts, dass Wolfgang Schnäuble staubte." (Schäuble schnaubte)

***

Verlorene Unschuld: "Der Senator kam nicht mit hehren Lenden." (leeren Händen)

***

Studenten hoffen auf Sonne: "Es bleibt bei der Regenstudienzeit. Punkt." (Regelstudienzeit)

***

Appetitmacher: "Die Kinder sehen sich gerade Schneeweißchen und Rosenkohl an." (Rosenrot)

***

Hier wäre ein Navi hilfreich:" Sie finden uns in Köln, Frankfurt oder Frankfurt oder an der Oder in Franfkurt an oder in Berlin – na, hoffentlich finden Sie uns!"

Allen einen gut orientierten Start
in die neue Woche!


Nickname 13.02.2017, 07.49 | (0/0) Kommentare | PL

Gesundheit! Oder was?

Wie herrlich weit ist sie gedieh´n,
die hehre Kunst der Medizin!
Für jedes Weh, man hört´s erfreut,
hält sie ein Mittelchen bereit.

Statt so wie früher still zu leiden,
muss der Patient sich nur entscheiden 
ob Salbe, Tropfen oder Pillen
ihm alsbald seine Schmerzen stillen,
und wo der Hausarzt ratlos ist,
hilft ganz bestimmt ein Spezialist.

Bei Depression verschreibt uns dieser
langzeitwirksame Tranquilizer,
füllt uns mit stärkender Essenz
bei Koronarinsuffizienz,
und gegen subakute Krämpfe
verordnet er uns heiße Dämpfe.

Elektroschock in kleinen Dosen
kuriert Geschwüre und Neurosen,
und mit Enzym behandeln sie
die chronische Hypochondrie.

Ob Nierenstein oder Fraktur,
für alles gibt es eine Kur;
sogar für Diarrhoe und Gicht -
bloß für den Schnupfen leider nicht!

©Mitternachtsspitzen


Nickname 11.02.2017, 16.25 | (2/1) Kommentare (RSS) | PL

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ÜBER MICH:Geboren vor 61 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.
Verheiratet mit dem besten aller Ehemänner und glückliches Frauchen von drei allerliebsten Fellnasen.


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