Mitternachtsspitzen

Blogeinträge (themensortiert)

Thema: ZEITREISE UND GEDANKENFLUG

Da kommt wohl jede Aufklärung zu spät!

"Hör mal, du hast doch behauptet, die Sybille sei noch völlig unerfahren."
"Ist sie auch."
"Unsinn, sie hat ein Kind gekriegt - vier Monate nach der Hochzeit."
"Na, da siehst du es. Die ist so unerfahren, dass sie noch nicht mal weiß, wie lange eine Schwangerschaft dauert!"


***


Der Vater schimpft mit seinem unartigen Sohn: "Seit du auf der Welt ist, hast du mir wirklich noch nicht viel Freude gemacht."
Grinst der Sprössling frech: "Aber vorher dafür um so mehr, gell Papa?"


***


Robert auf dem Arbeitsamt: "Ich suche dringend einen Job. Ich habe eine Frau und neun Kinder..."
"So so, und was können Sie sonst noch?"




Nickname 26.05.2017, 15.00 | (0/0) Kommentare | PL

Für den besten aller Ehemänner


Das Fest ist aus,
Die beiden sind alleine
Mit all den Blumen und den Gläsern
Und den Girlanden an der Wand.
Er steht regungslos am Fenster
Sie fragt: "Was ist mit dir?"
Er lächelt schief und sieht sie an:


"Ich hab es nie gebaut,
Dein weißes Haus am See,
Ich hab dich nie im offenen Wagen
Durch Hollywood gefahr'n.
Ich hab so viel gewollt,
Die Jahre geh'n vorbei
Und ich hab nichts von alledem getan."


Und sie geht hin,
Nimmt seine Hand in ihre.
Die ersten Vögel sind zu hör'n
Und die Sterne werden blass.
Sie nimmt sein Glas und hebt es hoch
Und sagt: "Sieh her, ich trink auf dich -
Auf all die Dinge, die du nie getan hast:


Du hast mich nie verletzt,
Du hast mich nie verlassen,
Hast mich nie darin beirrt,
Die Einzige zu sein.
In all der Zeit mit mir,
Der guten und der schlechten,
Hast du nichts von alledem getan.


Du warst mir niemals fremd,
Hast nie an mir gezweifelt,
Hast dich nie vor mir verschlossen,
Was immer mit uns war.
Da ist ein Liebespaar
Im Fensterscheibenspiegel,
Denn du hast nichts von alledem getan


Da ist ein Liebespaar
Im Fensterscheibenspiegel,
Denn du hast nichts von alledem getan!"


Dieses Lied von Wolfgang Petry ist vielleicht nicht sein bekanntestes; aber für mich ist es eines der schönsten, die er gesungen hat.


MEIN LIEBER SCHATZ!


Hab Dank für 33 Ehejahre; für dreiunddreißig Jahre voller Liebe, Treue und Kameradschaft. Die soll uns erst einmal jemand nachmachen! Ich hoffe, dass uns noch eine recht lange, gemeinsame Zeit vergönnt ist.


Alles Gute zum Hochzeitstag!
Deine Frau


 

Nickname 26.05.2017, 10.00 | (0/0) Kommentare | PL

Was haben Sie denn gedacht?

Neben der Socken fressenden Waschmaschine gibt es noch ein zweites Phänomen: Das Hamster-Syndrom. Kaum zeigt der Kalender einen Feiertag an, schon kaufen die Leute ein, als stünden wir kurz vor einer Blockade. Um ehrlich zu sein bilde ich da keine Ausnahme. Irgendwas fehlt ja immer, entweder Leberwurst, Gummibärchen oder Toilettenpapier. So machte ich mich gestern ebenfalls auf den Weg zum Supermarkt.


Am Eingang traf ich eine Nachbarin, deren kleiner Hund vor kurzem gestorben ist. Candy, ein West-Highland-Terrier, war dreizehn Jahre lang ihr treuer Begleiter, und sie vermisst ihn sehr. Eigentlich wollten sie und ihr Mann ihm keinen Nachfolger geben, aber: "Inzwischen überlegen wir, uns doch wieder einen anzuschaffen, vielleicht aus dem Tierheim. Wir sind zwar nicht mehr die Jüngsten, aber einer, der schon so sechs oder sieben ist, könnte noch ein paar gute Jahre bei uns haben." Dafür hätte ich sie küssen mögen, und ich begann sofort, in den höchsten Tönen ein Loblied auf die Tierheimhunde zu singen. Wir waren völlig in unser Gespräch vertieft und bemerkten erst, dass wir den Weg zu den Einkaufswagen blockierten, als uns ein Mann von der Seite her anblaffte. "Hören Sie mal, können Sie Ihren Kaffeeklatsch vielleicht woanders abhalten?", fuhr er uns an. "Wenn Sie hier noch lange rumstehen, gibt es bald einen dickeren Stau als auf der Stadtautobahn!" Hallo, geht´s vielleicht noch ein bisschen  unfreundlicher?


Mich piekte der Hafer. Ich machte ein schuldbewusstes Gesicht und sagte kleinlaut: "Bitte verzeihen Sie, dass wir Sie behindert haben, aber wir stehen wirklich vor einer schwierigen Entscheidung. Wissen Sie, es geht nämlich darum, sich einen neuen Lebensabschnittsgefährten anzuschaffen, und da gibt es allerhand zu bedenken. Herkunft, Größe, Rasse, Haarfarbe, Geschlecht... auch das Alter spielt natürlich eine Rolle. Nicht zu jung, aber auch nicht zu alt sollte er sein - man will ja noch seinen Spaß mit ihm haben. So eine Wahl muss gut überlegt werden, die trifft man nicht im Handumdrehen!" Der Mann sah mich an, als wäre ich nicht ganz bei Trost, schnappte sich einen Wagen und verschwand im Laden. Er brummte noch etwas vor sich hin, das ungefähr so klang wie: "Bloß weg hier, wer weiß, was den beiden mannstollen, alten Schachteln sonst einfällt." Dabei hatten wir nur über ein neues Hündchen gesprochen...



Nickname 25.05.2017, 21.00 | (0/0) Kommentare | PL

Das Verlorene - Socken - Phänomen

Jeder, der eine Waschmaschine besitzt, kennt das: Man gibt eine bestimmte – gerade! – Anzahl von Socken hinein, immer schön paarweise, wie die Tiere auf der Arche Noah: Zwei braune kurze, zwei bunt karierte lange, zwei grün-gelb gestreifte, vier blau-rot geringelte Tennissocken, zwei gepunktete und so fort. Man startet das Programm und überlässt die Gestrickten ihrem Los. Ein fataler Fehler, denn kaum hat man eine Stunde später die Maschine geöffnet und den gesäuberten Inhalt zwecks weiterer Bearbeitung entnommen, gerät die heile Sockenwelt aus den Fugen. Zum Vorschein kommen zwei kurze braune, eine lange bunt karierte, drei Tennissocken, zwei gepunktete und eine grün gestreifte (der gelbe Streifen hat sich durch das Blau in den Tennisocken ebenfalls grün verfärbt). Die restlichen sind irgendwo im Universum auf Nimmerwiedersehen verschollen. Wenigstens die Tennissocken sind noch zu gebrauchen, weil bei drei gleichen ja zwangsläufig immer ein Paar übrig bleibt.


Was habe ich nicht alles versucht, um das Phänomen zu ergründen oder es womöglich sogar auszutricksen. Stundenlang habe ich in das Bullauge der Waschmaschine gestarrt, um den Sockendieb dingfest zu machen, bis mir von der ständigen Dreherei schwindlig wurde. Vergebens. Ich habe die einzelnen Paare zusammengenäht, -geklammert, -getackert und mit Paketband umklebt. Die Mühe hätte ich mir sparen können, denn außer einer Tackerklammer in meinem linken Zeigefinger und einer mit Klebeband verpappten Gepunkteten kam nichts dabei heraus. Das Phänomen ist stärker, es gewinnt immer. Und weil es sich dabei um ein weltweites, an keine Nationalität oder Konfession gebundenes handelt, wurde bereits am 9. Mai ganz offiziell der „Tag der verlorenen Socke“ begangen. Wir hätten sie so gern gefeiert – nur konnten wir sie leider nicht finden…



P.S. Ganz sicher ist es reiner Zufall, dass am selben Datum in der nordbrasilianischen Kleinstadt Esperantina der „Tag des Orgasmus“ gefeiert wurde. Denn der hat, soviel ich weiß, herzlich wenig mit geringelten Tennissocken zu tun.

Nickname 25.05.2017, 15.26 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

K(l)eine Scherzfrage

"Was ist der Unterschied zwischen Gott und Lehrern?" Antwort: "Gott weiß alles, Lehrer wissen alles besser."  Wer alles besser weiß, braucht aber deshalb noch lange nicht viel zu wissen, geschweige denn alles. Besonders Pauker - Hochschullehrer inklusive - spielen allerdings gern den Zwerg Allwissend. Von ein paar rühmlichen Ausnahmen abgesehen; so hatte ich zum Beispiel an der Uni einen Professor, der, um unsere Examensangst ein wenig zu mildern, frank und frei zugab, dass wir ihn ohne weiteres auch 'auf Lücke' prüfen könnten. Aber viele von ihnen tun wirklich so, als hätten sie die Weisheit mit Löffeln gefressen. Dabei verlangt keiner von ihnen, dass sie Gott sind und tatsächlich alles wissen. Warum geben sie dann so an?

Möglicherweise können sie gar nichts dafür, und es liegt an unserer Erwartungshaltung, die wir ihnen gegenüber haben. Sie sollten vielleicht nicht alles wissen, aber doch eine ganze Menge, das ist der Anspruch. Es wäre ja auch voll peinlich, wenn ein Lehrer bei "Wer wird Millionär" bereits an der 500-Euro-Frage scheitern würde (obwohl ich sagen muss, dass ich beim Mitraten an der Stelle schon öfter ins Straucheln gekommen bin, die 125.000er-Frage dagegen puppenleicht fand). Das gäbe dann am nächsten Tag in der Schule ein schönes Spießrutenlaufen. Dabei finde ich, dass nicht das reine Wissen einen guten Lehrer ausmacht; das kann jeder Schüler sich auch allein mithilfe von Handbüchern und im Internet aneignen. Lehrer sollten vor allem gut darin sein, ihren Schülern etwas beizubringen, das sie zu lebenstüchtigen jungen Menschen macht. Ich meine, dazu gehört weit mehr als nur stures Einpauken von Geschichtsdaten und mathematischen Formeln.


Nickname 11.05.2017, 14.41 | (0/0) Kommentare | PL

Ganz schön ausgebufft!

Auf dem Kostümfest flirtet Brösel ungeniert mit einer verflixt hübschen Hexe. Ein Freund fragt ihn: „Hast du gar keine Angst, dass deine Frau dich erwischt?“ „Nee“, lacht Brösel selbstsicher auf, „die hab ich doch als Pferd verkleidet und vor dem Lokal angebunden!“


******


„Hat Jens dir eigentlich noch immer keinen Heiratsantrag gemacht?“ "Nix.“ „Ermuntere ihn halt ein bisschen.“ „Tue ich doch. Jedes Mal, wenn er mir die Zigarette anzündet, blase ich ihm Ringe zu!“



Ein Mann betritt die Imbissstube. „Hören Sie mal, Sie haben da auf Ihrem Plakat 'Würstchen' mit Y geschrieben. Das ist doch falsch!“ „Ich weiß“, lächelt der Budenbesitzer, „aber inzwischen sind schon Dutzende hier reingekommen, um mir das zu sagen, und alle essen Würstchen!“


!!!

Nickname 06.05.2017, 16.32 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

So sicher wie das Amen in der Küche


Dazu fällt mir spontan
die folgende kleine Geschichte ein:


Zwei Steppkes unterhalten sich. Fragt der eine: "Sag mal, betet ihr bei euch zu Hause auch immer vor dem Essen?" Antwortet der andere: "Nee, das brauchen wir nicht, meine Mutter kocht ganz gut!"


Und hier noch ein paar Betthupferl,

entdeckt in Schulaufsätzen unseres hoffnungsvollen Nachwuchses.

Viel Vergnügen!


"Mozart ist selbst gestorben." (Eine alte Erkenntnis - wenn man will, dass etwas richtig getan wird, muss man es selbst tun!)

***


"Wenn langsam das Empfinden für das andere Geschlecht wächst, werden die Abende länger..." (...die Nächte dafür um so kürzer)

***


"Auch mein Vater ist mit Vögeln groß geworden. Mein Opa hatte eine riesige Voliere." (Ach so, das erklärt natürlich alles!)

***


"Der Heimcomputer ist mein liebstes Haustier." (Praktisch - er braucht kein Futter und muss nicht raus)

***


"Da spürte er etwas Hartes in der Hose - es war der Salzstreuer, den er aus Versehen eingesteckt hatte." (Sicher war die Enttäuschung groß!)

***


"I want to be sexsessful!" (Wer möchte das nicht?)

***


"Erst jetzt, wo sie gestorben sind, können sie endlich in Frieden miteinander leben." (Besser spät, als nie!)


Allen Lesern eine friedliche Nachtruhe!



Nickname 05.05.2017, 21.45 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Achtung, kurvenreiche Strecke!


"Mein Auto fuhr einfach geradeaus, was in einer Kurve allgemein zum Verlassen der Straße führt." (...)


******************

"Es ist ein Unsinn, wenn Frau S. behauptet, meine Katze hätte ihren Wellensittich gefressen, weil die nämlich nur Trockenfutter frisst!" (Vielleicht war der Vogel ja ausgestopft)



"Sie haben beim Rabatt vergessen, dass ich mit meiner Frau ein Ehepaar bin. Dies ist ein Fehler, den ich leider lange übersehen habe und den ich zu berichtigen bitte." (Besser spät, als nie)

******************

"Unsere Adresse ist nicht Fummelwiese, sondern Tummelwiesen 38. Auch wenn Ihnen der erstgenannte Name besser gefällt, bitten wir um Änderung sowie um kurze Bestätigung..." (Schade eigentlich!)


Nickname 03.05.2017, 12.08 | (0/0) Kommentare | PL

Eine glatte Fehlinvestition

„Mit der neuen Brille werden Sie Ihre Umgebung und Ihre Mitmenschen wieder richtig sehen können“, sagt der Optiker zum betagten Kunden. Nach einer Woche bringt dieser die Brille zurück: „Es lohnt sich nicht…“


**************************


Jeder Mann braucht ein Hobby: Zwei Frauen stehen an der Supermarktkasse und unterhalten sich. „Was macht denn dein Mann jetzt, wo er Rentner ist?“ „Er züchtet Kaninchen.“ „Versteht er denn was davon?“ „Er nicht, aber die Kaninchen.“


Nickname 03.05.2017, 11.51 | (0/0) Kommentare | PL

Da nehme ich kein Brett vor den Mund

Dreieck im Aszendenten: „Eine erfreuliche Bilanz ergibt sich im dritten Quadrat.“ (Quartal)


***


Starke Winde: „Ich kenne den Vorschlag Ihres Fraktionsfurzenden.“ (Vorsitzenden)


***


Zuviel verlangt: „Erwarten Sie nicht, dass die SPD Ihnen noch die Daumen lutscht.“ (drückt)


***


Verschluckt: „Sie brauchen das gar nicht gleich wieder in den Flaschenhals zu kriegen.“ (falschen)


***


Beengte Verhältnisse: „Nach Kriegsende mussten schließlich Tausende in einem einzigen Zimmer schlafen.“


***


Nur nicht abwerfen lassen: „Keine Angst, diese Kanzlerin sitzt auch noch morgen fett im Sattel.“ (fest)


***


Hilfsbereit: „Seien Sie still, Sie haben uns unermesslichen Schaden zur Verfügung gestellt!“ (zugefügt)


Allen einen fröhlichen

und schadensfreien Start

in den Wonnemonat Mai!


Nickname 01.05.2017, 10.30 | (0/0) Kommentare | PL

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ÜBER MICH:Geboren vor 61 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.
Verheiratet mit dem besten aller Ehemänner und glückliches Frauchen von drei allerliebsten Fellnasen.


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Ja! Da haben die Tiere eigentlich vollkommen
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Guten Morgen, liebe Bärliner,heute muss ich a
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:
Liebe Sabine,ja,sehr schön ist das geschriebe
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Karin:
Sehr schön geschrieben. Hoffentlich denkt man
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