Mitternachtsspitzen

Blogeinträge (themensortiert)

Thema: ZEITREISE UND GEDANKENFLUG

Wer vorher plant, muss zweimal planen

So lautete der Lieblingsspruch meiner Mutter, und sie hatte reichlich Gelegenheit, ihn anzubringen: Wenn der Bau unserer Familienpension zum x-ten Mal stockte, weil der Maurer aus dem „Blauen Montag“ eine ganze Woche machte und alle anderen Handwerkertermine auf unbestimmte Zeit verschoben werden mussten. Wenn die Gartenparty für dreißig Personen in letzter Minute panikartig nach drinnen verlegt wurde, weil das Wetter aus heiterem Himmel umschlug und es anfing, wie aus Kannen zu gießen. Oder wenn wir in den Urlaub fahren wollten, mein Vater jedoch pünktlich am Tag vor der Abreise hohes Fieber kriegte und auf ärztliches Anraten hin das Bett hüten musste (irgendwann gaben wir es auf und blieben zu Hause).


Unsere Patentochter versucht gerade, ihr Leben in allen Einzelheiten durchzuplanen. Zuerst will sie auf Lehramt studieren, anschließend für ein Jahr ins Ausland gehen und danach eine Zeitlang im Beruf arbeiten; dann Hochzeit (den passenden Ehekandidaten hat sie schon im Visier, nur weiß der noch nichts von seinem Glück), ein Haus bauen, zwei Kinder bekommen und bis zur Pensionierung in Amt und Würden bleiben.



Lässt sich das überhaupt so punktgenau durchziehen? Nach meiner Erfahrung klappt es höchstens in der Theorie. Gott sei Dank, möchte ich sagen; denn sonst würden wir uns schnell zu Tode langweilen. Praktisch können wir bestenfalls auf mittlere Sicht planen. Ansonsten reagieren wir auf das, was uns das Leben gerade anbietet und überlegen, ob wir das Angebot akzeptieren wollen oder nicht. Mit der Entscheidung müssen wir dann leben – aber wir dürfen uns später niemals fragen, was wäre, wenn wir damals anders entschieden hätten!


„Wie lautet die Vergangenheit von: Der Mensch denkt, Gott lenkt?“, will die Lehrerin im Deutschunterricht wissen. Ein Schüler meldet sich und antwortet: „Der Mensch dachte, Gott lachte.“ Oder wie drückte es mein damals gerade achtjähriger Cousin aus? Er sagte in seiner kindlichen Weisheit: „So ist eben die Welt.“ Dem habe ich nichts hinzuzufügen.

Nickname 23.03.2017, 16.29 | (0/0) Kommentare | PL

Fenster zum Licht



"Möge deine Seele
wie ein Fenster sein,
durch das stets
das Licht des Lebens
in die Welt  fallen kann.
Mögest du selbst
ein SEGEN sein." 

Aus Irland

Nickname 23.03.2017, 14.25 | (0/0) Kommentare | PL

Der Angeklagte trägt die Kisten des Verfahrens



"Lieber Heinz! Die Auflösung der Verlobung mit Maria kam ganz von selbst. Sie erzählte mir, was sie sich zum Geburtstag wünsche und ich erzählte ihr, was ich im Monat verdiene. Bald mehr von Deinem Karl"


***


"Liebes Amt! Ich bin Familienfater fon 5 Kindern. Das älteste ist 10 Jahre alt. Meine Wirtschaft muss ich mit einer Magd bearbeiten, welche 30 Morgen groß ist. Einen Knecht trägt dieselbe nicht. Ich bitte um weitere Bearbeitung. Ignaz Lotzel, In der Aue 3" (Anm.: 1 Morgen = 2.500 qm)


***


Aushang am Schwarzen Brett:

"Die heutige Tagesordnung umfasst Beleidigungen, Verletzungen der Unterhaltspflicht, Diebstähle und andere belanglose Angelegenheiten." (Nichts wirklich Wichtiges also)


***


EINER GEHT NOCH! Aus dem Biologieheft einer Drittklässlerin: "Das mit den Bienen und Blüten verstehe ich nicht. Wer wird denn dabei schwanger?" (Gute Frage!)

Nickname 22.03.2017, 16.25 | (0/0) Kommentare | PL

Wahrhaft vernichtende Kritik

...übte ein Rundfunkmoderator mit folgenden Worten:

"Man kann nur sagen, das Debut des jungen Tenors war kastratophal!" 

(Ob er danach wohl Sopran sang???)

Nickname 20.03.2017, 14.54 | (0/0) Kommentare | PL

Psychoanalytischer Plüsch

Irgendwo tief in ihm ist er ein Kind geblieben...: Auf einer Wuppertaler Kirmes blieb ein 18-Jähriger in einem Plüschtier-Automaten stecken. Bei dem Versuch, die Stofftiere zu stehlen, war der Dieb mit seinem ganzen Arm in dem Apparat hängen geblieben. Bis zum Eintreffen der Polizei ließ der Automatenbesitzer den Pechvogel zappeln. Die Beamten brachten den alkoholisierten jungen Mann anschließend in eine Ausnüchterungszelle. Dort sah er dann sicher ganz viele niedliche Plüschbären, -hasen und -affen herumturnen. Das war bestimmt weit weniger gruselig als das, was andere in seinem Zustand zu erblicken pflegen.


(QUELLE: dpa)


Nickname 19.03.2017, 13.21 | (0/0) Kommentare | PL

Zu vorgerückter Stunde: Der Peso

Hannelores Tochter hat einen chilenischen Geschäftsmann geheiratet.


Nach einem Jahr fragt ihre Freundin:
"Und wie geht es deiner Tochter in Chile?"


Nicht besonders, der Peso steht schlecht."


"Tja", erwidert die Freundin, "damit muss man eben rechnen, wenn man einen so viel älteren Mann heitratet!"

Nickname 17.03.2017, 21.36 | (0/0) Kommentare | PL

Was sagst du, wer steht draußen?

Kennen Sie die Geschichte aus "Klein Erna", in der Frau Puvogel mit ihrem hölzernen Hörrohr in der Kirche sitzt und sich der um Ruhe und Ordnung besorgte Kirchendiener bei Beginn der Predigt von hinten an sie heranschleicht und ihr zuzischelt: "Beste Frau, ein TUUT mit dem Ding, und Sie sind draußen"?


Nun kann man zwar in heutiger Zeit das Hörrohr von damals durch einen Minisender hinterm Ohr ersetzen, doch nicht jeder, der in frühreren Zeiten das Gras wachsen hörte, verfügt über so ein Teil. Außerdem versteht man ja nur deshalb nicht alles, weil das Radio zu laut ist, draußen gerade ein LKW vorbeifährt oder der Sprechende fürchterlich nuschelt.


Diese Ausreden des Betroffenen können sich über einige Jahre hinziehen, ohne dass die Beschaffung einer Hörhilfe erforderlich wäre. Eine einigermaßen tolerante Familie kann mit diesem Zustand leben, zumal sich bei der alltäglichen Standardfrage "Was hast du gesagt?" durchaus auch belebende Momente ergeben, die zur Belustigung innerhalb der häuslichen Gemeinschaft beitragen. Besonders reizvoll ist der Zustand, wenn sowohl "Er" als auch "Sie" dieser Hörschwäche erlegen ist, was mit nachfolgenden Beispielen belegt werden kann:


Wenn "Sie" morgens beim Aufwachen gähnt, "eigentlich bin ich noch gar nicht wach" und "Er" versteht, "wer war eigentlich heute Nacht auf unserem Dach?", so kann man davon ausgehen, dass der Tag für beide fröhlich beginnt. Die Stimmung kann sich fortsetzen, wenn "Er" sich im Keller wiederfindet, weil verstanden wurde: "Hole mir die Matratze aus dem Keller", obwohl gesagt wurde "unsere Katze futtert immer schneller". Auch wäre denkbar, dass "Er" an "Sie" die Bitte richtet, die leere Tomatendose nicht fortzuwerfen, denn die sei für die Pinsel in seiner Werkstatt und "Sie" mit der Frage antwortet: "Seit wann bist du in der Gewerkschaft?"


Sollte sich allerdings einmal bei einer Autofahrt die Situation ergeben, bei der "Sie" an einer Kreuzung die Warnung ausspricht: "Die Ampel ist rot" und "Er" mit der Frage antwortet: "Wer ist tot?", so wäre sicherlich zu empfehlen, den Beistand eines Ohrenarztes einzuholen.


(Frei nach D. Ibbeken)


Fazit: In allen anderen Fällen sollte der erheiternden Situationskomik wegen auf die Anschaffung jeglicher Hörhilfen verzichtet werden. Das könnte so manchen vor Kopfschmerzen oder gar einem Tinnitus bewahren, wenn man beispielsweise diesen hier direkt vor seiner Haustüre hat:



Nickname 17.03.2017, 21.20 | (0/0) Kommentare | PL

Das kleinere Übel oder die bessere Wahl?



Zwei ältere Herren stoßen im Shoppingcenter zusammen.


Stammelt der eine:
"Entschuldigen Sie bitte vielmals, aber ich habe meine Frau verloren und suche sie nun schon seit einer halben Stunde."


"Ich suche meine auch", antwortet der andere, "wie sieht Ihre denn aus?"


"Blond, gut gebaut und 20 Jahre jünger als ich. Und wie sieht Ihre aus?"

"Spielt keine Rolle, kommen Sie, wir suchen Ihre!"

Nickname 14.03.2017, 07.25 | (0/0) Kommentare | PL

Laberarbeiten

Die Schilderungen besonderer Feierlichkeiten vom Ort des Geschehens scheinen manchmal nicht ganz einfach zu sein. Ein Reporter bei der großen Parade am Roten Platz in Moskau:

"Wohin das Auge blickt, sieht man überlebensgroße Bilder der großen Parteiführer, und Abertausende marschieren unter den Fahnen mit den Emblemen Hammel und Sichel."


**********************

In Würzburg wurde ein General in den Ruhestand verabschiedet und nach der Ehrung ein Buffet angekündigt. Dazu der Reporter:

"...und nun wird der scheidende General durch sieben Salatschüsse geehrt!"

        

Passend dazu wurde in RADIO BAYERN 3 am Neujahrsmorgen folgendes Punschrezept vorgetragen:

"Man nehme zwei Flaschen leichten, französischen Rotwein und den Saft von sechs Organen..." (Merke: Zwischen Niere und Milz passt auch noch ein Pils...)

Na dann, zum Wohlsein!

Nickname 13.03.2017, 16.58 | (0/0) Kommentare | PL

Die Gretchenfrage

Was würde passieren,
wenn die deutsche Bundesregierung
ihren Wahlkampf nicht mehr hierzulande,
sondern in Ankara oder Izmir führen wollte?

 


Nickname 07.03.2017, 13.30 | (0/0) Kommentare | PL

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ÜBER MICH:Geboren vor 61 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.
Verheiratet mit dem besten aller Ehemänner und glückliches Frauchen von drei allerliebsten Fellnasen.


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Liebe Sabine,das sind wieder sehr schöne Kraf
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Ich freu mich mit für Herby,liebe Sabine.Er i
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Ganz liebe Grüsse.Was man vielen Tieren an tu
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Monika Zimmermann:
Fällt mir mal wieder eine Gedichtzeile zu ein
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Schön sahst du aus in deinem Bienchenkostüm,l
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.. ich lass mich mal auch überraschen, wie es
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Ja, ja, Kindermund!LG, G.
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Guten Morgen!Wenn wir könnten, würden wie sie
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