Mitternachtsspitzen

Blogeinträge (themensortiert)

Thema: VON TIEREN UND MENSCHEN

Schadenfreude - reinste Freude!

Das Thema Aussetzen von Haustieren ist an sich überhaupt nicht lustig; und ich vertrete die Meinung, dass den Menschen, die es tun, Gleiches mit Gleichem vergolten werden sollte: Irgendwo in der Einöde an einen Baum oder an die Leitplanke einer Autobahn gebunden, ohne einen Tropfen Wasser der sengenden Sonne ausgeliefert - und erst in allerletzter Sekunde gerettet (was vielen der ausgesetzten Tieren leider nicht vergönnt ist). Über die folgende Geschichte musste ich aber doch schmunzeln:


Ein Mann will die Katze seiner Frau heimlich loswerden und beschließt, sie auszusetzen. Er nimmt sie mit ins Auto, fährt zwanzig Häuser weit, setzt die Katze aus und fährt heim. Zehn Minuten später ist die Katze auch wieder da. "Na gut", denkt sich der Mann, "war vielleicht ein wenig zu kurz, die Strecke". Er setzt sich wieder mit der Katze ins Auto, fährt fünf Kilometer weit und setzt sie aus. Zwanzig Minuten später ist die Katze wieder zu Hause. "Jetzt reichts!", denkt sich der Mann, nimmt die Katze mit ins Auto und fährt 20 Kilometer, dann durch den Wald, über eine Brücke, rechts, links und setzt die Katze dann schließlich mitten im Wald auf einer Lichtung aus. Eine halbe Stunde später ruft der Mann zu Hause an. "Ist die Katze da?" fragt er seine Frau. "Ja natürlich, warum?" "Hol sie doch mal ans Telefon, ich habe mich verfahren!"


Ich bin sicher, die Katze hat ihm den Heimweg erklärt - denn anders als Menschen tragen Tiere uns nichts nach und verzeihen uns  alles.


Nickname 19.04.2017, 16.15 | (0/0) Kommentare | PL

Häschen, hüpf!


„Schnell lauf ich aus dem Bau hinaus,

hierhin, dorthin, geradeaus,

schlage Haken, bleibe steh´n,

noch ist weiter nichts zu seh´n.

Ich genieße die Welt,

von der Sonne erhellt,

bin Nahrung und Kraft für viele hier,

erneu´re mich schnell in meinem Revier.


Das Geheimnis der Fruchtbarkeit

Schenkt mir heiteres Geleit,

so kann ich dienen, in Frieden leben,

halt´ nichts fest, bleib´ nirgendwo kleben.

Ich warne dich vor Gefahr,

das ist ja wohl klar!


Bei Mondschein kann ich dich führen

Und dir zeigen geheime Türen.

Kreativ sind meine Weisen

Auf dem Weg der langen Reisen –

Oberirdisch, untendrunter,

im Leben geht´s mal rauf, mal runter,

bleib´ in der Liebe und stets munter.

Gib dich ruhig der Liebe hin,

darin liegt der Glücksgewinn!“

 

JEANNE RULAND




Das nenne ich perfektes Timing: Pünktlich zum Osterfest kommt der Hase als Krafttier angehoppelt. Das ist kein Zufall, denn bei den Kelten war der Hase der Göttin Ostara, als Zeichen der Fruchtbarkeit und des wieder aufkeimenden Lebens im Frühjahr, zugeordnet. Im Christentum gilt er als Symbol für die Wandlung und Auferstehung, da er je nach Jahreszeit seine Fellfarbe verändern kann. Bei den Schamanen kann er für Seelenanteile stehen, die man zum Beispiel durch ein traumatisches Erlebnis verloren hat- also für Liebe, Zärtlichkeit, Sanftheit, Hingabe und Intuition.


Hase oder Kaninchen hoppeln in unser Leben, weil sie uns an den zarten, weichen, liebe- und vertrauensvollen Teil in uns erinnern wollen. Unser Alltag mit seiner Arbeit fordert oftmals Härte von uns, Aktion und Reaktion. Wir vergessen darüber nur allzu oft, uns um unsere Herzensangelegenheiten und unser Seelenheil zu kümmern. Damit erschöpfen wir unsere Liebe. Ehe wir es uns versehen, ist sie aus unserem Leben verschwunden und wir finden sie nicht mehr wieder. Deshalb ist es wichtig, dass wir  uns Zeit nehmen für die Dinge und Menschen, die uns am Herzen liegen. Es sind die kleinen Dinge, die unsere Herzen wieder aufgehen lassen; welche, das entscheidet jeder für sich, der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Wenn wir glücklich und von der Liebe erfüllt sind, lässt sie uns Flügel wachsen und wir können die alltäglichen Angelegenheiten viel leichter nehmen.


Als Mondtier kennt der Hase die krummen, verschlungenen Wege des Lebens und hilft uns, die Angst vor Nähe und möglichen Gefahren zu überwinden.


Hase und Kaninchen zeigen uns den Weg zur Herzensweisheit, zur Heilung und zum Frieden mit uns selbst und mit der Welt.


***************************


AFFIRMATIONEN:


„Ich öffne mein Herz und gebe mich vertrauensvoll der Liebe hin.“


„Mein Herz verströmt seine heilende Kraft in die Welt.“


„Mein Herz erblüht wie eine Rose.

Der zarte Duft meiner Seele

erfüllt die Welt mit Freude und Glück.“



Ich wünsche allen, die hier lesen,

weiterhin ein friedliches und vergnügtes Osterfest!

Nickname 16.04.2017, 21.29 | (0/0) Kommentare | PL

Ein österlicher Fall für die Gewerkschaft


Die Mutter sitzt abends spät noch in der Küche und färbt die Ostereier, ganz heimlich hinter verschlossener Tür.


Der kleine dreijährige Sohn steht plötzlich in der Tür und sieht die Mutter beim Eierfärben. "Mutti, was machst du denn da?" "Ach weißt du, der Osterhase hat doch gerade so viel Arbeit und ich wollte ihm einfach dabei helfen." "Arme Mutti, das ist aber lieb von dir."


Am nächsten Tag gehen sie in ein großes Kaufhaus. Sie stehen auf der Rolltreppe und durch die Regale sieht der Dreijährige einen großen Osterhasen, im Gras liegend, mit einer Möhre in der Pfote. Das Kind ruft empört: "Schau Mutti, dieser faule Sack! Der liegt da im Gras und du kannst für ihn schuften!"



Der Osterhase geht in den Bäckerladen und sagt zu dem Bäcker: "Fünf Brötchen, du Blödmann!" Der Bäcker ist verärgert, aber Kunde ist Kunde; und so packt er dem Hasen die Brötchen ein.


Am nächsten Tag kommt der Hase wieder und verlangt: "Fünf Brötchen, du Blödmann!" Natürlich ist der Bäcker wütend, aber der Kunde ist schließlich König. Er schweigt und packt dem Hasen die Brötchen ein.


Am dritten Tag dasselbe Spiel: „Fünf Brötchen, du Blödmann!“ Da reißt dem Bäcker die Geduld und er schreit den Hasen an: „Jetzt hör mir gut zu, Osterhase hin oder her. Wenn du noch einmal kommst und frech wirst, hänge ich dich an dem Haken da oben in der Decke auf.“


Am nächsten Tag kommt der Hase wieder und fragt: "Hast du Seil?" Der Bäcker: "NEIN!" Darauf der Osterhase: "Dann kannste mich auch nicht aufhängen, also gib mir fünf Brötchen, du Blödmann!"




Nickname 15.04.2017, 11.00 | (0/0) Kommentare | PL

Nota bene!



Karl Bleibtreu wurde am 13. Januar 1859 in Berlin geboren und starb am 30. Januar 1928 in Locarno. Er war ein deutscher Schriftsteller, Filmkritiker und Kriegshistoriker, Sohn des bekannten Schlachtenmalers Georg Bleibtreu. Nach Abbruch seines Philosophiestudiums übernahm er die Leitung einer kleinen Berliner Zeitung, ab 1885 lebte er als freier Schriftsteller in Berlin-Charlottenburg. Mit seiner 1886 erschienenen Schrift "Revolution der Literatur", die sich an seinem großen Vorbild Emile Zola orientierte, erlangte er Berühmtheit. (Emile Zola, * 2. April 1840 in Paris, † 29. September 1902 in Paris) war ein französischer Schriftsteller und Journalist) 


1908 siedelte Bleibtreu mit seiner Frau, einer Schweizerin, nach Zürich über. Hier schrieb er 1913/14 die erste regelmäßige Filmkritik in einer deutschsprachigen Kulturzeitschrift.


Karl Bleibtreu war Vorsitzender des "Schutzverbandes schweizerischer Schriftsteller" und galt als wichtiger Vertreter des Naturalismus in der deutschen Literatur.


Quelle: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon

Nickname 06.04.2017, 10.33 | (0/0) Kommentare | PL

Pepin fein - tut wohler als Pepsinwein!


(Nanu, was fliegt denn da???)


Dieser kleine Hundejunge ist unser PEPIN und wartet derzeit bei uns im Tierheim auf seine Menschen.


Der 1-jährige Bub ist sehr menschenbezogen und klettert liebend gern auf den Schoß seiner Besitzer. Dann wird ausgiebig gekuschelt und von der erhöhten Position alles genau betrachtet. Anfangs kann er in manchen Situationen noch ein wenig schüchtern und vorsichtig sein, aber vermitteln ihm seine Menschen Sicherheit, taut er ganz fix auf. Im Grunde ist Pepin ein typischer Junghund, der gerne spielt, tobt, die Welt erkundet, neue Bekannschaften schließt, ausgiebig schmust oder faul in der Gegend herum liegt.


Gegenüber seinen Artgenossen hat er ein aufgeschlossenes Wesen und versteht sich sehr gut mit ihnen. Auch mit Kindern hat er keinerlei Probleme und nimmt sie gern in seinen Freundeskreis auf.


Wir wünschen dem fröhlichen Pepin, dass er schon bald in sein neues Zuhause umziehen kann!


http://tierherzen-brauchen-hilfe.de/

 

Nickname 26.03.2017, 16.37 | (0/0) Kommentare | PL

Wenn die Seele auf den Hund kommt

"Alles Wissen,
die Gesamtheit aller Fragen und Antworten
sind im Hund enthalten."

(Franz Kafka)

Mein ganzes Leben lang haben Hunde mich begleitet. Sie sind meine Lieblingstiere, darum sollen sie auch den Reigen der beschriebenen Krafttiere eröffnen.

Ein Krafttier ist ein uns schützender Tiergeist. Es verleiht uns besondere Eigenschaften und Fähigkeiten, es warnt und begleitet uns, es hilft bei Heilbehandlungen, es schenkt uns den Mut und die Stärke, im Leben weiterzugehen und anstehende Aufgaben zu bewältigen und es zeigt uns, wie es um unsere Kraft steht und was wir tun können, um diese wiederherzustellen und zu erhalten.

Es gibt lebenslange Krafttiere und Helfertiere, die uns nur für eine Weile begleiten. Doch egal auf welche Weise ein Krafttier zu uns kommt, jedes birgt eine besondere Medizin in sich. Medizin meint im schamanischen Sinn eine Kraft, die heilig ist und jedem Wesen inne wohnt. Diese Kraft kann ohne greifbare Wirkstoffe wie Tabletten, Pülverchen oder Tropfen eine Heilung bewirken.

Der Hund wird oft dem Element Wasser zugeordnet und bringt uns die Medizin, die wir brauchen, um zu uns selbst zu finden. Wenn keiner mehr für uns da ist, steht er uns bei und ermutigt uns. Er erträgt uns auch dann, wenn wir uns mal nicht von der besten Seite zeigen. Er fordert uns auf, uns nicht zu vergraben, sondern vor die Tür zu gehen, die Natur zu genießen und sie anzunehmen, wie sie gerade ist. Mit seiner bedingungslosen Liebe zeigt er uns, dass jeder Tag ein neuer Anfang ist und neue Chancen bietet. Er lehrt uns die Kunst, im Hier und Jetzt zu sein, unsere Aufgaben und Pflichten zu erfüllen und unserem gewohnten Rhythmus zu folgen, egal, wie es gerade in uns aussieht.


Wenn der Hund in unser Leben tappst, dann haben wir in ihm einen treuen und aufrichtigen Begleiter und Lehrer gefunden. In der Mythologie fällt dem Hund die Aufgabe zu, die Zwischenwelten zu bewachen – so der Höllenhund Zerberus in den griechischen Sagen. Der Hund ist ein aufopferungsvoller Bewacher und Beschützer sogar in den schwierigsten Situationen. Er lehrt uns Loyalität gegenüber anderen. Dabei respektiert er unseren freien Willen und lässt uns das Tempo vorgeben. Er wartet, bis wir von uns aus ein Zeichen geben, dass wir bereit sind weiterzugehen. Der Hund schenkt uns Mut und Kraft, unseren Weg zu gehen, uns selbst und anderen zu vergeben und uns dabei selbst treu zu bleiben.

Das Verhalten unseres Hundes spiegelt oft auch unsere eigene Persönlichkeit wieder. Durch seine Beobachtungsgabe und das ständige Zusammenspiel mit uns kann er unseren nächsten Schritt schon vorausahnen und dient dadurch als Spiegelbild dessen, wer wir wirklich sind.


Wo so viel Licht ist, da gibt es natürlich auch Schatten. Von der negativen Seite betrachtet kann uns der Hund auf versteckte Aggressionen hinweisen, auf gedankenlose Befehlstreue und Obrigkeitshörigkeit, auf Verschlossenheit, starke Abgrenzung und Angst vor Strafe. Er verweist uns auch darauf, dass wir möglicherweise dazu neigen, uns in die Angelegenheiten anderer einzumischen, die uns nichts angehen und mehr auf andere als auf uns selbst ausgerichtet sind.

AFFIRMATIONEN:

„Ich nehme bedingungslos die Umstände,
das Hier und Jetzt in meinem Leben an.“

„Ich sage JA zu dem, was ist und vertraue meinem Weg.“

Nickname 26.03.2017, 16.11 | (0/0) Kommentare | PL

Von einem, der auszog, TEIL 1: Sag mal, von wo kommst du denn her?

Seit etwa anderthalb Jahrzehnten Jahren liegt es unter deutschen Hundefreunden im Trend, einen Vierbeiner aus dem Ausland zu adoptieren.


Wir schwimmen mit auf dieser Welle. Unser Barny kommt ursprünglich aus Polen, das liebe Julchen (siehe Foto) stammte ebenfalls von dort. Nelly, das Böbchen (nun schon vier Monate im Regenbogenland) und Woody sind ehemalige rumänische Streunerhunde.


Früher waren wir strikt dagegen, einen Hund zu importieren, solange nicht alle Einheimischen ein gutes Zuhause gefunden hätten. Grundsätzlich denken wir immer noch so; nur wird es zunehmend schwieriger, hierzulande etwas Passendes zu finden. Wenn ich zum Beispiel viele der armen Hunde sehe, die im Berliner Tierheim einsitzen müssen, kann ich nur sagen: Sie tun mir in der Seele leid, sie können ja nichts dafür, dass sie - nicht selten zu Unrecht - auf der Schwarzen Liste stehen. Wenn sie aggressiv und böse sind, wurden sie von Menschen so gemacht. Trotzdem würde ich es mir dreimal überlegen, bevor ich einen davon bei mir aufnähme. Als Einzelhunde mögen manche noch gehen, für ein Leben im Minirudel eignen sie sich kaum.



Auslandshunde dagegen sind meistens hervorragend sozialisiert. Das müssen sie auch sein, um auf der Straße überleben zu können. In unserem Auslaufgebiet tummeln sich mittlerweile neben Polen, Rumänen, Spaniern und Griechen auch Russen, Ungarn und sogar ein Inder. Wenn diese Hunde reden könnten wie wir, dann hätten sie uns wohl eine Menge zu erzählen. Aber vielleicht ist es besser, dass wir nicht alles wissen, was ihnen widerfahren ist. Wir müssten sonst endgültig zu Menschenhassern werden.


Von kleineren Meinungsverschiedenheiten abgesehen, kommen die Tiere gut miteinander klar und verständigen sich auf ihre Weise. Hündisch ist eben international und wird überall auf der Erde gebellt. Damit haben sie uns Menschen definitiv eine Menge voraus!


  


Nickname 22.03.2017, 19.00 | (0/0) Kommentare | PL

Lasst endlich die Sau raus!




http://www.vier-pfoten.de/themen/nutztiere/schweine/lasst-endlich-die-sau-raus/

Nickname 22.03.2017, 17.27 | (0/0) Kommentare | PL

Traurige Berühmtheit

Wir sind allein im Zimmer, deine Mutter ist im Obergeschoss des Hauses. Ich mag dich, habe dich von Anfang an sehr gern gehabt. Ich nehme es dir nicht übel, dass du oft grob zu mir bist, du bist ja noch klein.


Plötzlich findest du diesen Bürotacker, beginnst damit zu spielen... Du bist ja noch so klein, so neugierig, willst alles ausprobieren. Du tackerst Papier zusammen, jauchzt vor Freude. Ganz selten beschäftigt sich jemand mit dir, armes Kind, das musst du meist selbst machen, sie wollen nur ihre Ruhe haben.


Dann kommst du auf mich zu, mit dem Tacker in der Hand. Deine kleine Kinderhand greift nach meinem Schlappohr, und ... AU! Das hat weh getan! Ich jaule auf, doch du verstehst es nicht. Bist ja noch so klein, für dich ist es nur ein Spiel. Du greifst wieder nach meinem Ohr, ich will fliehen, doch wir sind in dem kleinen Zimmer eingesperrt.


Du tust es wieder, wieder jaule ich laut auf unter dem Schmerz. Du verstehst es nicht, denkst es wäre ein Spaß, ein lustiges Spiel. Ich bin dir nicht böse, du bist ja noch so klein. Du tust es wieder und wieder und wieder, ich kann dir nicht entkommen.


Mein lautes Jaulen schallt durchs ganze Haus, doch niemand kümmert sich darum. Wo ist deine Mutter? Warum läßt sie uns wieder so lange allein? Warum hört sie mein Jaulen, meine verzweifelten Hilfeschreie nicht? Du rennst hinter mir her, drängst mich in die Ecke, tust es wieder. Wieder jaule ich gequält auf, dieses Mal noch lauter als zuvor.


„Halt endlich die Schnauze du Scheißköter!", hallt die Stimme deiner Mutter durchs Treppenhaus. Sie nennt mich immer so, sie mag mich nicht besonders. Eigentlich hat sie mich nur gekauft, damit du etwas zum Spielen hast, und sie in Ruhe lässt. Sie will immer nur ihre Ruhe haben. Sie mag sich nicht um dich kümmern, und sie mag sich erst recht nicht um mich kümmern.


Mein Ohr schmerzt, doch du lässt nicht von mir ab. Was soll ich nur tun? Ich will dir nicht wehtun, weiß du meinst es micht böse. Du verstehst es nicht, weil dir niemand beigebracht hat, dass man Tiere nicht zum Spaß quälen darf. Niemand hat dir je beigebracht, dass auch ich Schmerzen empfinde. Sie wollen nur ihre Ruhe haben ...


Wieder spüre ich diesen stechenden Schmerz, er macht mich rasend. Wieder versuche ich zu entkommen, doch es glingt mir nicht. Ich will dir nicht wehtun, ich liebe dich doch! Du tust es wieder und immer wieder, der Schmerz wird unerträglich. Doch du hörst nicht auf, jagst mir eine Klammer nach der Anderen ins Ohr. Du kannst nichts dafür, du weißt nicht was du tust. Du bist ja noch so klein, verstehst es nicht.


Schließlich kann ich nicht mehr, halte die Schmerzen nicht länger aus. Ich schnappe nach dir, mein Fangzahn streift dich an der Wange. Wir halten beide erschrocken inne, sehen uns einen Moment in die Augen. Ich wollte dich nicht verletzen, wollte nur dass es aufhört ... Du greifst dir mit deiner kleinen Hand an die Wange, und als du das Blut an ihr siehst, beginnst du zu schreien.


Plötzlich geht alles ganz schnell. Deine Mutter kommt, reißt dich an sich. Dein Vater kommt, tritt brutal auf mich ein und schleift mich ins Auto. Er bringt mich zum Tierarzt. „Sofort einschläfern, die Töle hat mein Kind gebissen!", brüllt er aufgebracht. Der Tierazt kennt mich, er wundert sich, kann kaum glauben, dass ich das wirklich getan haben soll. Tränen schießen ihm in die Augen, als er die annähernd 100 Heftlammern in meinem Ohr sieht. Er streichelt mir sanft über den Kopf, dann greift er zur Spritze.


Er muss es tun, ist dazu verpflichtet ...


Morgen werde ich die Sonne nicht mehr aufgehen sehen. Aber ich werde berühmt sein. Auf den Titelblättern aller großen Zeitungen wird mein Foto stehen. Darüber wird in großen Buchstaben geschrieben sein: „HUND ZERFLEISCHT KIND!"


In den Artikeln wird es heißen:


„Schon wieder fiel ein vermeintlich braver Familienhund grundlos ein Kind an und verletzte es schwer im Gesicht..."


Vielleicht wird die Geschichte sogar im Fernsehen diskutiert. Viele Menschen werden dann entsetzt aufschreien, hitzig diskutieren, einige werden fordern, dass alle Hunde für immer eingesperrt werden sollten. Aber niemand wird sagen was genau geschah, denn das interessiert nur ganz wenige. Deine Eltern haben es den Medien so erzählt, und die waren sehr froh darüber. Die Menschen lieben Geschichten über wilde Bestien, das bringt gute Auflagen und gute Einschaltquoten. Gute Auflagen & Einschaltquoten bringen viel Geld, und das lieben die Menschen noch viel mehr.


Ich habe die Menschen geliebt. Ich habe dich geliebt ...
QUELLE: studivz, "Pro Tierschutz", Verfasser leider unbekannt)


Anmerkung: Immer wieder gibt es Eltern, die glauben, ein Hund wäre eine Art Nanny und könnte ihre eigene Zuwendung ihrem Kind gegenüber ersetzen. So wie viele Erziehungsberechtigte ihre Kinder vorm Fernseher oder Computer "parken", damit sie in Ruhe ihren eigenen Angelegenheiten nachgehen können, so soll mancher Hund gleichzeitig Spielkamerad, Seelentröster und Aufsichts'person' für den Nachwuchs sein. Ich bin an sich keine Kinderfeindin, sie sind Opfer ihrer Un - Erzogenheit und wissen noch nicht, was sie tun. Ein Hundeführerschein soll nach dem Willen des Gesetzgebers bald verbindlich für alle Hundehalter eingeführt werden. Wie wäre es mit einem Kinderführerschein als Eignungstest für zukünftige Eltern? Die Durchfallquote läge sicherlich erschreckend hoch.

Nickname 19.03.2017, 16.14 | (0/0) Kommentare | PL

Gruppe der Anonymen Hundeabhängigen (AHA)

Vielleicht kennen Sie das schon, oder sind selbst in Behandlung!!


Stellen Sie sich vor, wir sitzen kreisförmig mit mehreren Personen in einem gut klimatisierten Raum und halten uns an den Händen.


Ich fange an zu erzählen:


Hallo, mein Name ist ...... und ich bin ein Hundeabhängiger. Einige von Ihnen sind hier, weil ein Freund oder Familienangehöriger Sie hierher geschickt hat. Vielleicht sitzen Sie hier und glauben, dass Sie das alles gar nicht betrifft, dass mit Ihnen alles in Ordnung ist. Es ist nicht leicht einzusehen, dass man ein Hundeabhängiger ist – und es ist noch schwieriger, zu uns bei den AHA zu kommen und um Hilfe zu bitten.


Lassen Sie mich Ihnen einige Fragen stellen:


- Können Sie sich eher an den Namen eines Hundes als an den seiner Besitzer erinnern?

***


- Sind Sie der Meinung, dass "festliche Kleidung" bedeutet, eine saubere Jeans ,frisch gewaschene Tennisschuhe und eine Hundeleine leger über dem Brustkorb zu tragen?

***


- Sind Sie der Meinung, dass "Hundesohn" kein Schimpfwort ist?

***


- Müssen Sie, wenn Sie jemandem in Ihrem Auto mitnehmen wollen, erst einmal den Beifahrersitz enthaaren?

***


- Verbringen Sie viel Ihrer Freizeit und Ferien auf Hundetreffen, auf Hundeplätzen oder in Fachgeschäften für Hundesportartikel?

***


- Können Sie beim Essen in einem feinen Restaurant (Hunde-)Dinge diskutieren, die dazu führen, dass sich die Nebentische schnell leeren und die Leute, die dort saßen, grün um die Nase wirkten?

***


- Meiden Sie Ladengeschäfte, an denen ein Schild "Ich muss draußen bleiben" hängt?

***


- Besteht Ihre Post größtenteils aus Katalogen für Hundefutter, Hundebücher, Hundezubehör und Outdoorkleidung?

***


- Ist Ihre Inneneinrichtung so ausgesucht, dass sie zu Ihrem Hund passt?

***


- Stehen Sie Sonntag morgens vor der Morgendämmerung auf, um mit Ihrem Hund Gassi zu gehen, weil man da die wenigsten Leute trifft?

***


- Wenn Sie jemanden Neues kennen lernen, fragen Sie dann, was für einen Hund er hat und bemitleiden ihn, falls er keinen hat?

***


- Wissen Sie, was man unter VDH, FCI, Kong, IPO, CACIB, Agi, HD, ZTP, BH und CACIT versteht, aber nicht, welches Medikament man seinem Ehepartner aus der Apotheke holt, wenn dieser einen Schnupfen hat?

***


- Haben Sie in allen Jackentaschen Hundekekse, Trockenfleisch, Käsebrocken, Bälle und Quietschespielzeug?

***

- Ist es Ihnen schon manchmal passiert, dass Sie sich als „Hassos Mama/Papa“ vorgestellt haben?

***


- Finden Sie Leute ohne Hunde langweilig?


Falls Sie lediglich eine dieser Fragen mit "Ja" beantwortet haben, brauchen Sie uns nicht.
Haben Sie zwei Fragen bejaht, besteht bereits Suchtgefahr.
Lautet Ihre Antwort auf drei oder mehr Fragen "Ja", dann sind Sie hier bei uns an genau der richtigen Stelle.


Meine Empfehlung für alle, die drei oder mehr Fragen mit "Ja" beantwortet haben, ist zu lächeln, sich dem lächelnden Menschen neben ihnen zuzuwenden und ihn dazu zu beglückwünschen, dass sein Leben – wie auch das Ihre – immer voller guter Freunde und guter Hunde sein wird und nie, niemals langweilig sein wird.


Viel Spaß mit Ihrer Krankheit!




Drei, die süchtig machen

(danke, liebes Böbchen, dass es Dich für uns gab) -
ganz ohne Risiken und Nebenwirkungen!

Nickname 07.03.2017, 17.00 | (0/0) Kommentare | PL

2017
<<< April >>>
Mo Di Mi Do Fr Sa So
     0102
03040506070809
10111213141516
17181920212223
24252627282930
ÜBER MICH:Geboren vor 61 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.
Verheiratet mit dem besten aller Ehemänner und glückliches Frauchen von drei allerliebsten Fellnasen.


Letzte Kommentare
mondbub:
Guten Morgen, liebe Bärliner,wir wünschen Euc
...mehr

Monika:
Wir wünschen euch allen von Herzen ein frohes
...mehr

Mondbub:
Liebe Bärliner,das Vorbloggen machen wir auf
...mehr

mondbub:
Das wünschen wir der Kleinen auch. Ach, was i
...mehr

mondbub:
Liebe Sabine,ich kann von mir sagen, dass ich
...mehr

:
Macht nix,liebe Sabine.Ja,hier ists nun auch
...mehr

:
Schön und wahr ist das,liebe Sabine,es fehlt
...mehr

Monika:
Hallo, liebe Nelly,nach einigen Schwierigkeit
...mehr

:
Liebe Sabine,das sind wieder sehr schöne Kraf
...mehr

:
Ich freu mich mit für Herby,liebe Sabine.Er i
...mehr