Mitternachtsspitzen

Blogeinträge (themensortiert)

Thema: VON TIEREN UND MENSCHEN

Engel der Meere

In dieser Woche begleitet uns der Delfin, der mit Sanftmut, Liebe, Freude und Kreativität ausgestattet ist. Ob wir uns auf dem Meer des Lebens in Seenot befinden oder einfach nur die Orientierung verloren haben, erscheint uns der Delfin, um uns wohlbehalten auf unseren Weg zurück zu geleiten.


Die einen bringt er sicher ans Land, andere wiederum führt er durch die verschiedenen Strömungen und Meere zurück zu ihrer spirituellen Heimat.


Wenn wir ihm genügend Vertrauen und Ehrlichkeit entgegenbringen, führt uns der Delfin vielleicht sogar nach Atlantis und zeigt uns die verborgenen Schätze im Ur-Meer. Im übertragenen Sinne hilft uns der Delfin in diesen Tagen dabei, uns wieder auf unseren eigentlichen Weg zu besinnen, verloren geglaubte Schätze zu bergen und versenkte Ideen zurück an die Oberfläche zu holen. Mit seiner Verspieltheit und Kreativität hilft er uns, die vor uns liegenden Arbeiten mit Freude und Liebe zu erledigen, vielleicht sogar dem einen oder anderen Kollegen hilfreich und tröstend beizustehen.


Gemeinsam mit dem Krafttier Delfin finden wir unsere spirituelle Heimat, entdecken unsere Kreativität und bergen wertvolle Schätze aus dem eigenen Ur – Meer.


In diesem Sinne wünschen wir allen Lesern weiterhin eine kreative Woche mit viel Lebensfreude. Lassen wir uns vom Delfin zeigen, wie wir sicher durch das Lebensmeer schwimmen und über die Wellen des Lebens springen können!

Nickname 07.02.2017, 17.24 | (0/0) Kommentare | PL

Rambo will nur spielen!

In der Vermittlung seit 02.01.2017


• Mischlinge


• Hündin / Rüde / beide kastriert


• geboren 13.07.2014


***************


• Mila & Rambo sind geimpft, gechipt,

entwurmt, kastriert, tierärztlich untersucht

und haben einen EU-Pass.


Beschreibung von Mila & Rambo


Diese zwei süßen Fellnasen suchen zusammen ein neues, schönes Zuhause. Die Beiden heißen Mila (Schwarz-Braun) und Rambo (Braun). Leider mussten die Geschwister ihr bisheriges Zuhause aus privaten Gründen verlassen und sind jetzt auf der Suche nach einer lieben Familie. Die Zwei sind sehr menschenbezogene und anhängliche Hündchen, jedoch können sie bei fremden Menschen erst einmal schüchtern reagieren. Haben sie ihr Gegenüber aber kennen gelernt, tauen die Beiden auf und zeigen ihr fröhliches Wesen. Liebend gerne kuscheln und schmusen sie mit ihren Menschen, aber auch Toben und Spielen darf in ihrem Tagesablauf nicht fehlen.


Zusammen mit ihren Menschen unternehmen sie begeistert Ausflüge in die Natur und erforschen die Umgebung, wobei sie immer neue Dinge entdecken. Die Beiden würden sehr gut in einen lieben Ein- oder Zweipersonenhaushalt passen, auch zu einer Familie mit älteren, verantwortungsbewussten Kindern.


Gegenüber ihren Artgenossen zeigen sie anfangs ein unsicheres Verhalten, haben sie den anderen Hund aber kennen gelernt, verstehen sie sich meist gut. Die Beiden sind schon stubenrein, haben schon das Kommando "Sitz" gelernt und verhalten sich brav im Haus. Jedoch haben sie bisher das Alleinbleiben nicht kennen gelernt.


Wir wünschen uns, dass liebevolle und fürsorgliche Menschen den Beiden ein neues Zuhause schenken.


http://tierherzen-brauchen-hilfe.de/

Nickname 27.01.2017, 15.06 | (0/0) Kommentare | PL

Seelenführer auf Samtpfoten

„Hunde haben Herrchen,
Katzen haben Personal.“


(Volksmund)


***


Sie heißt Mimi, Pussy, Kitty oder Mohrle und ist, neben Hund und Vogel, unser liebstes Haustier: die Katze. Die alten Ägypter verehrten sie als Göttin und setzten sie als Tempelwächterin ein, weil sie ungebetene Geister und Kräfte mit ihrem „7. Sinn“ sofort wahrnehmen kann. Neun Leben soll die Katze haben, und in vielen Kulturen gilt sie als Orakeltier. Den Spruch „Schwarze Katze von links – Glück bringt´s, schwarze Katze von rechts bringt Schlecht´s“ kennen sicher viele. Auch sagt man ihr nach, dass sie zwischen den Welten reisen und mit Toten und Geistern kommunizieren könne.



***


Als Krafttier will die Katze uns den Weg in die Selbstbestimmung zeigen und uns daran erinnern, dass wir unserer Intuition vertrauen und auf unsere innere Stimme hören sollen. Sie fordert uns auf, mit wachen Sinnen durchs Leben zu gehen und unsere Freiheit niemals um der Sicherheit willen aufzugeben (offen gestanden hätte ich damit ein Problem, denn mein persönliches Sicherheitsbedürfnis ist ausgesprochen groß). Unser Selbstwertgefühl hängt oftmals doch sehr stark vom Urteil anderer ab. Wir möchten geliebt und gelobt werden und erhoffen uns von unseren Mitmenschen Anerkennung, Aufmerksamkeit und seelische "Streicheleinheiten". Wenn die Katze in unser Leben schleicht, will sie uns lehren, unabhängig zu sein. Nach dem Motto: „Ich hab euch gern, und ihr könnt mich auch gern haben.“ Wenn wir nicht mit denen zusammen sein können, die wir lieben, dann lieben wir doch einfach die, mit denen wir zusammen sind. Selbstliebe, das ist das Zauberwort, denn mit wem verbringen wir schließlich mehr Zeit, als mit uns selbst? Andere haben nur so lange Macht über uns, wie wir ihnen das erlauben. Erkennen wir uns an, wie wir sind und nehmen uns selbst liebevoll in den Arm. Wir sind bei uns selbst in den besten Händen, oder sollten es jedenfalls sein. Meisterin Katze leitet und dabei an: „Entspanne dich, strecke dich wohlig aus und lasse dich wärmen von der Sonne und der Liebe, die überall um dich ist.“ Umgeben wir uns mit Menschen, die uns zu schätzen wissen und lassen wir jene in Dankbarkeit und Frieden ziehen, die uns nicht mehr guttun. Durch Selbstbestimmung und Unabhängigkeit ziehen wir neue, glückliche Erfahrungen an.




***


Die Kehrseite der Katzenmedaille ist, dass die Samtpfoten für Täuschung, Hinterhältigkeit, Grausamkeit und Manipulation stehen. Sie gelten als egozentrisch, kratzbürstig, eigensinnig und unberechenbar. Zu ihrer Ehrenrettung sei aber gesagt, dass es sich auch um äußerst reinliche Tiere handelt, die den klaren Durchblick lieben. Und wenn der mal nicht gegeben ist, legen sie eben selber tatkräftig Pfote an:



AFFIRMATIONEN:


„Unabhängig und frei folge ich dem Weg meiner Seele.“


„Ich bin ich.

Frei und glücklich gestalte ich mein Leben

und lasse alles los, was mir nicht mehr dient.“

25.01.2017, 15.01 | (0/0) Kommentare | PL

Seelenführer mit weis(s)er Schnauze

"Alles Wissen,

die Gesamtheit aller Fragen und Antworten
sind im Hund enthalten."


(Franz Kafka)



Mein ganzes Leben lang haben Hunde mich begleitet. Sie sind meine Lieblingstiere, darum sollen sie auch den Reigen der beschriebenen Krafttiere eröffnen.


Ein Krafttier ist ein uns schützender Tiergeist. Es verleiht uns besondere Eigenschaften und Fähigkeiten, es warnt und begleitet uns, es hilft bei Heilbehandlungen, es schenkt uns den Mut und die Stärke, im Leben weiterzugehen und anstehende Aufgaben zu bewältigen und es zeigt uns, wie es um unsere Kraft steht und was wir tun können, um diese wiederherzustellen und zu erhalten.


Es gibt lebenslange Krafttiere und Helfertiere, die uns nur für eine Weile begleiten. Doch egal auf welche Weise ein Krafttier zu uns kommt, jedes birgt eine besondere Medizin in sich. Medizin meint im schamanischen Sinn eine Kraft, die heilig ist und jedem Wesen inne wohnt. Diese Kraft kann ohne greifbare Wirkstoffe wie Tabletten, Pülverchen oder Tropfen eine Heilung bewirken.


Der Hund wird oft dem Element Wasser zugeordnet und bringt uns die Medizin, die wir brauchen, um zu uns selbst zu finden. Wenn keiner mehr für uns da ist, steht er uns bei und ermutigt uns. Er erträgt uns auch dann, wenn wir uns mal nicht von der besten Seite zeigen. Er fordert uns auf, uns nicht zu vergraben, sondern vor die Tür zu gehen, die Natur zu genießen und sie anzunehmen, wie sie gerade ist. Mit seiner bedingungslosen Liebe zeigt er uns, dass jeder Tag ein neuer Anfang ist und neue Chancen bietet. Er lehrt uns die Kunst, im Hier und Jetzt zu sein, unsere Aufgaben und Pflichten zu erfüllen und unserem gewohnten Rhythmus zu folgen, egal, wie es gerade in uns aussieht.




Wenn der Hund in unser Leben tappst, dann haben wir in ihm einen treuen und aufrichtigen Begleiter und Lehrer gefunden. In der Mythologie fällt dem Hund die Aufgabe zu, die Zwischenwelten zu bewachen – so der Höllenhund Zerberus in den griechischen Sagen. Der Hund ist ein aufopferungsvoller Bewacher und Beschützer sogar in den schwierigsten Situationen. Er lehrt uns Loyalität gegenüber anderen. Dabei respektiert er unseren freien Willen und lässt uns das Tempo vorgeben. Er wartet, bis wir von uns aus ein Zeichen geben, dass wir bereit sind weiterzugehen. Der Hund schenkt uns Mut und Kraft, unseren Weg zu gehen, uns selbst und anderen zu vergeben und uns dabei selbst treu zu bleiben.




Das Verhalten unseres Hundes spiegelt oft auch unsere eigene Persönlichkeit wieder. Durch seine Beobachtungsgabe und das ständige Zusammenspiel mit uns kann er unseren nächsten Schritt schon vorausahnen und dient dadurch als Spiegelbild dessen, wer wir wirklich sind.


**********


Wo so viel Licht ist, da gibt es natürlich auch Schatten. Von der negativen Seite betrachtet kann uns der Hund auf versteckte Aggressionen hinweisen, auf gedankenlose Befehlstreue und Obrigkeitshörigkeit, auf Verschlossenheit, starke Abgrenzung und Angst vor Strafe. Er verweist uns auch darauf, dass wir möglicherweise dazu neigen, uns in die Angelegenheiten anderer einzumischen, die uns nichts angehen und mehr auf andere als auf uns selbst ausgerichtet sind.


AFFIRMATIONEN:


„Ich nehme bedingungslos die Umstände,

das Hier und Jetzt in meinem Leben an.“


„Ich sage JA zu dem, was ist und vertraue meinem Weg.“



Nickname 24.01.2017, 16.45 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Die Geschichte von Lea

Ich weiß nicht mehr viel von dem Ort, wo ich geboren bin. Es war eng und dunkel und nie spielte ein Mensch mit uns. Ich erinnere mich noch an Mama und ihr weiches Fell, aber sie war oft krank und sehr dünn. Sie hatte nur wenig Milch für mich und meine Brüder und Schwestern. Die meisten von ihnen waren plötzlich gestorben.


Als sie mich meiner Mutter wegnahmen, hatte ich furchtbare Angst und war so traurig. Meine Milchzähne waren kaum durchgestoßen und ich hätte meine Mama doch noch so sehr gebraucht. Arme Mama, es ging ihr so schlecht. Die Menschen sagten, dass sie jetzt endlich Geld wollten und dass das Geschrei meiner Schwester und mir, ihnen auf die Nerven ginge. So wurden wir eines Tages in eine Kiste verladen und fortgebracht. Wir kuschelten uns aneinander und fühlten wie wir beide zitterten ohnmächtig vor Angst. Niemand kam, um uns zu trösten. All diese seltsamen Geräusche und erst noch die Gerüche, wir sind in einem "Petshop", einem Laden, wo es viele verschiedene Tiere gibt. Einige miauen, andere piepsen, einige pfeifen. Wir hören auch das Wimmern von anderen Welpen. Meine Schwester und ich drücken uns eng zusammen in dem kleinen Käfig. Manchmal packt uns jemand und hebt uns hoch um uns zu begutachten. Einige sind freundlich und streicheln uns, andere sind grob und tun uns weh. Oft hören wir sagen "oh, sind die süß, ich will eines", aber dann gehen die Leute wieder fort.


Letzte Nacht ist meine Schwester gestorben. Ich habe meinen Kopf an ihr weiches Fell gelegt und gespürt, wie das Leben aus dem dünnen Körper gewichen ist. Ich soll verbilligt abgegeben werden, damit ich bald wegkomme. Niemand beachtet mein leises Weinen, als meine kleine Schwester weggeworfen wird.


Heute ist eine Familie gekommen und hat mich gekauft! Jetzt wird alles gut. Es sind sehr nette Leute, die sich tatsächlich für mich entschieden haben. Sie haben gutes Futter und einen schönen Napf dabei und das kleine Mädchen trägt mich ganz zärtlich auf den Armen. Ihr Vater und ihre Mutter sagen, ich sei ein ganz süßes und braves Hundchen.


Ich heiße jetzt Lea.


Ich darf meine neue Familie auch abschlabbern, das ist wunderbar. Sie lehren mich freundlich, was ich tun darf und was nicht, passen gut auf mich auf, geben mir herrliches Essen und viel, viel Liebe. Nichts will ich mehr, als diesen wunderbaren Menschen gefallen und es gibt nichts Schöneres als mit dem kleinen Mädchen herumzutollen und zu spielen.


Erster Besuch beim Tierarzt. Es war ein seltsamer Ort, mir schauderte. Ich bekam einige Spritzen. Meine beste Freundin, das kleine Mädchen, hielt mich sanft und sagte es wäre o.k., dann entspannte ich mich. Der Tierarzt schien meinen geliebten Menschen traurige Worte zu sagen, sie sahen ganz bestürzt aus. Ich hörte etwas von schweren Mängeln und von Dysplasie E und von Herz zwei. Er sprach von wilden Zuchten und dass meine Eltern nie gesundheitlich getestet worden seien. Ich habe nichts von alledem begriffen, aber es war furchtbar, meine Familie so traurig zu sehen.


Jetzt bin ich sechs Monate alt. Meine gleichaltrigen Artgenossen sind wild und stark, aber mir tut jede Bewegung weh. Die Schmerzen gehen nie weg. Außerdem kriege ich gleich Atemnot, wenn ich nur ein wenig mit dem kleinen Mädchen spielen will. Ich möchte so gerne ein kräftiger Hund sein, aber ich schaffe es einfach nicht. Vater und Mutter sprechen über mich. Es bricht mir das Herz, alle so traurig zu sehen.


In der Zwischenzeit war ich oft beim Tierarzt und immer hieß es "genetisch" und "man kann nichts machen". Ich möchte draußen in der warmen Sonne mit meiner Familie spielen, möchte rennen und hüpfen. Es geht nicht. Letzte Nacht war es schlimmer als eh und je. Ich konnte nicht einmal mehr aufstehen um zu trinken nur noch schreien vor Schmerzen.


Sie tragen mich ins Auto. Alle weinen. Sie sind so seltsam, was ist los? War ich böse? Sind sie am Ende böse auf mich? Nein, nein, sie liebkosen mich ja so zärtlich. Ach, wenn nur diese Schmerzen aufhörten! Ich kann nicht einmal die Tränen vom Gesicht des kleinen Mädchen ablecken, aber wenigstens erreiche ich ihre Hand.


Der Tisch beim Tierarzt ist kalt. Ich habe Angst. Die Menschen weinen in mein Fell, ich fühle, wie sehr sie mich lieben. Mit Mühe schaffe ich es, ihre Hand zu lecken. Der Tierarzt nimmt sich heute viel Zeit und ist sehr freundlich und ich empfinde etwas weniger Schmerzen. Das kleine Mädchen hält mich ganz sanft, ein kleiner Stich ...... Gott sei Dank, der Schmerz geht zurück. Ich fühle tiefen Frieden und Dankbarkeit.


Ein Traum:
Ich sehe meine Mama, meine Brüder und Schwestern auf einer großen grünen Wiese. Sie rufen mir zu, dass es dort keine Schmerzen gibt, nur Frieden und Glück. So sage ich meiner Menschenfamilie "Auf Wiedersehen" auf die einzig mir mögliche Weise: Mit einem sanften Wedeln und einem kleinen Schnuffeln.


Viele glückliche Jahre wollte ich mit euch verbringen, es sollte nicht sein. Statt dessen habe ich euch so viel Kummer gemacht.


Es tut mir leid, ich war halt nur eine Händlerware.

Lea


©1999 J. Ellis - bewilligte Übersetzung von E. Witt


Meine eindringliche Bitte an alle, die sich einen Familienhund anschaffen möchten:


"Es geht auch billiger" und "Geiz ist geil" - diese Mentalität mag beim Kauf eines Fernsehers oder einer Waschmaschine durchgehen, nicht aber bei einem lebendigen Wesen. Wer einen Hund so billig wie möglich haben möchte (z. B. auf Polenmärkten oder im Internet), sollte sich darüber im Klaren sein, dass er damit Qualzuchten unterstützt. Dabei werden Hündinnen als reine Gebärmaschinen missbraucht. Oftmals bringen sie schwer kranke Welpen zur Welt; und wenn sie dann mit vier, spätestens fünf Jahren "ausgedient" haben, kann sich jeder ausmalen, was mit ihnen geschieht. In den Tierheimen hierzulande sitzen die schönsten Hunde, die dort für kleines Geld zu haben sind. Die meisten von ihnen mögen nicht "reinrassig" sein - was immer das heißt, denn sie sind auf jeden Fall echte Hunde. Und sie haben einen unschätzbaren Vorteil: Sie alle sind Individualisten, keiner gleicht punktgenau (wie die berühmten 101 Dalmatiner) dem anderen, und Sie können Ihren Liebling unter Tausenden erkennen!


Nickname 18.01.2017, 17.14 | (0/0) Kommentare | PL

Manchmal kommt es anders - und das ist gut so!

Mit Sprichwörtern ist es so eine Sache. Manche dieser Volksweisheiten können ganz nützlich sein, andere sorgen eher für Verwirrung, und einige widersprechen sich sogar. „Aller guten Dinge sind drei“, heißt es, aber auch: „Drei sind einer zuviel.“ Ja, was denn nun?


Eigentlich wollten wir keinen dritten Hund mehr. Bobby war ja damals auch nicht geplant, er ist uns sozusagen vom Himmel gefallen und wir verlebten zusammen eine wunderschöne Zeit. Einmal diese Erfahrung gemacht zu haben schien uns genug – doch dann kam Woody. Genaueres wird noch erzählt; jedenfalls hatte er ein Empfehlungsschreiben von unserem lieben Böbchen dabei. Wie hätten wir da nein sagen können? Er wohnt jetzt seit fünf Wochen bei uns, und wir bereuen die Entscheidung nicht!



Woody ist ein süßer Kerl mit einem angenehmen Wesen. Wir staunen immer wieder, wie dankbar, vertrauensvoll und umgänglich diese Hunde sind, die bisher von Menschenhand  nur wenig Gutes erfahren haben. Beim Wauzi - Knigge und dem Fellnasen-ABC hat er ein paar Lücken, das müssen wir noch üben. Kein Wunder, schließlich ging es in seinem bisherigen Leben weniger um feine Manieren, als ums nackte Überleben. Mit einer großen Portion Liebe, reichlich Geduld und genügend Zeit kriegen wir das alles hin, da sind wir sicher.


Bleibt zu hoffen, dass The Donald sich am Ende doch als halb so schlimm entpuppt wie das Bild, das er uns von sich gemalt hat, es befürchten lässt. Hoffen wir außerdem, dass er weltweit möglichst wenig Unheil anrichtet, damit uns allen die Zeit bleibt, unsere Träume und Ziele zu verwirklichen. Positiv denken scheint mir heute wichtiger denn je, und anstatt ihn vorab zu verteufeln wäre es klüger, ihm so viele gute Energien wie möglich zu schicken. Die Wissenschaft hat längst bewiesen, dass es im Grunde nichts Getrenntes gibt, sondern alles mit allem zusammenhängt. In jedem von uns steckt auch ein kleiner D. T., und es kommt nur darauf an, dass wir ihn nicht die Oberhand gewinnen lassen.


 

Zwei Seelen in einer Brust...

Nickname 16.01.2017, 22.24 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Himmlisch, diese Ruhe!

So, die Silvesternacht hätten wir glücklich überstanden. Das freut vor allem unsere drei Süßen, die heute fast den ganzen Tag verschlafen haben. Für sie gab es reichlich Stress, weil die Knallerei hier gestern schon um 17 Uhr losging. Zwischen Mitternacht und ein Uhr früh wurde dann ohne Pause durchgeböllert. Ein paar ganz nette Funkenregen waren dabei; manche Nachbarn hatten sich wohl gedacht, weniger ist mehr und lieber in einige schöne Raketen investiert. Das meiste war aber einfach nur unerträglich laut. Nach meinem Hörsturz bin ich zwar besonders lärmempfindlich geworden, doch der Beste meinte auch, so schlimm wie in diesem Jahr war es lange nicht mehr.


Jetzt liegt Barny ganz entspannt in seinem Körbchen neben mir und schnorchelt vor sich hin.



Er wird ja immer richtig wütend, verbellt jeden Knaller einzeln und hatte entsprechend viel zu tun. Gespannt waren wir, wie Woody reagieren würde. Die Sache war ihm offensichtlich nicht geheuer, aber als großer Hund mochte es das wohl nicht zugeben. Er traute sich sogar einmal nach draußen in den Garten, machte jedoch, nachdem er das Geschäftliche erledigt hatte, postwendend wieder kehrt. Nelly trifft es immer am schlimmsten. Sobald der erste Kracher zu hören ist, verwandelt sie sich in ein zitterndes Häufchen Angst. Sie verkriecht sich dann in irgendeiner Ecke und lässt sich nicht einmal mit den feinsten Leckerlis hervorlocken, geschweige denn zum Rausgehen überreden. Demzufolge ist ihr in der Nacht ein kleines Malheurchen passiert, auf das Barny uns morgens diskret aufmerksam machte.


Früher gab es auch bei uns ein Feuerwerk. Mein Vater hatte Silvester Geburtstag, was für Familie und Freunde natürlich äußerst praktisch war, denn sie wussten immer, wohin sie zum Feiern gehen konnten. Wir haben aber nie so eine wüste Böllerei veranstaltet, wie sie heute üblich ist. Zwei oder drei Sonnen, ein paar Raketen und für jeden Gast eine Wunderkerze, das war´s.


Damals waren die Feuerwerksartikel allerdings kein lebensgefährlicher Billigramsch aus Polen oder Fernost, sondern deutlich teurer, dafür aber auch sicherer als heutzutage. Und mich beschleichen, wenn diese unsäglichen Batterien mit wer weiß wie vielen Schuss abgefeuert werden, noch ganz andere Gedanken. Ich erinnere mich nämlich, wie meine Omi immer sagte: „Weißt du, Kind, so ähnlich hat es sich im Krieg angehört, als die Bomben fielen.“ Hoffentlich müssen wir nie einen derartigen Vergleich anstellen.


In diesem Sinne, uns allen

ein friedliches, unbeschwertes Jahr!


Nickname 01.01.2017, 17.33 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Rücksichtsvolle Fröhlichkeit

Wenn es die Deutschen zu Silvester wieder so richtig krachen lassen, verkriechen sich auch wieder viele Hunde und Katzen ängstlich unterm Sofa. Tiere haben schließlich ein bedeutend empfindlicheres Gehör als der Mensch, für sie sind explodierende Raketen und Böller echter Stress.

Die Tierschutzorganisation TASSO e.V. gibt nützliche Tipps für verantwortungsvolle Tierhalter:


Schließen Sie Fenster und Türen und lassen Sie die Rollläden herunter. Je weniger Licht und Lärm nach innen drängen, umso besser.


Bleiben Sie bei Ihrem Tier oder stellen Sie ihm eine andere ihm vertraute Person während des Jahreswechsels an seine Seite.


Nehmen Sie Ihrem Tier nicht die Möglichkeit des Hörens. Die Ohren zuhalten oder gar verstopfen führt dazu, dass es sich nur noch mehr aufregt.


Beginnen Sie bereits einige Tage vorher mit der Vorbereitung auf die Silvesternacht: Besonders Haltern ängstlicher Hunde raten wir, die Tiere rund um das Feuerwerk beim Gassigehen anzuleinen, da bereits vor und auch nach dem 31. Dezember Knaller gezündet werden könnten.


Ganz wichtig: Der Tierhalter darf selbst keine Nervosität oder übertriebene Fürsorge zeigen, sondern sollte Ruhe und Gelassenheit ausstrahlen und das Tier nicht in seiner Angst bestärken.


Angstlösende Medikamente vom Tierarzt helfen unmittelbar, leichte Beruhigungsmittel reichen meist nicht aus. Etliche Tierhalter berichten über gute Erfahrungen mit alternativen Präparaten wie Homöopathika bzw. Bachblütenextrakten (Anm.: Bei letzteren sollte mit der Verabreichung schon einige Tage vor dem großen Ereignis begonnen werden, weil diese Präparate ihre Wirkung erst allmählich aufbauen).


Philip McCreight, Leiter von TASSO: „Wer ängstliche Tiere besitzt, sollte eines auf keinen Fall tun: selbst mitknallen. Dies wäre ausgesprochen verantwortungslos.“ Weitaus sinnvoller sei es, die Vorhänge zu schließen und Fernseher, Radio oder den CD-Player auf eine etwas höhere Lautstärke zu stellen. Für mich ist der Silvesterlärm ohnehin unsinnig, teuer und akustische Umweltverschmutzung (Anm.: Müllberge und Klimabelastung kommen noch hinzu), die nicht nur unsere Haustiere, sondern auch die Wildtiere beeinträchtigt“, ergänzt McCreight.


Jedes Jahr gehen in der Notrufzentrale zu Silvester vermehrt Vermisstenmeldungen ein: Hunde- und Katzenhalter schildern verzweifelt, wie ihre Lieblinge inmitten der lauten und bunten Feuerwerke, die den Jahreswechsel oft schon einige Tage vor Silvester ankündigen, plötzlich Reißaus genommen haben und nun unauffindbar sind.

Denn: Was für viele von uns ein aufregendes Erlebnis ist, ist für Haustiere der reinste Stress. Tiere haben ein weitaus besseres Gehör als wir Menschen und reagieren wesentlich empfindlicher auf Lautstärke: Schnell wird der für uns ganz normale Spaß zur reinsten Qual für sie. In ihrer Not versuchen sie, der scheinbaren Gefahr durch panische Flucht zu entgehen.

"Hundehalter sind gut beraten, ihre Lieblinge in der Zeit kurz vor dem Jahreswechsel, besonders gut im Auge zu behalten und nicht darauf vertrauen, dass sie abrufbar sind. Aber auch ein angeleinter Hund kann sich plötzlich losreißen und das Weite suchen. Es genügt nur ein einziger Knall", gibt Philip McCreight zu bedenken. "Katzenhalter sollten sich überlegen, ob sie ihre Freigängerkatzen in der Zeit um Neujahr herum nicht lieber in den heimischen, schützenden vier Wänden behalten wollen."

Lärm, Menschenansammlungen oder andere unvorhersehbare Einflüsse begünstigen, dass Tiere aus der Not heraus das Weite suchen.


©http://www.tasso.net/


In diesem Sinne:

Einen fröhlichen, stressfreien Jahreswechsel

für Mensch und Tier!



 

Nickname 28.12.2016, 16.24 | (0/0) Kommentare | PL

Weihnachten der Tiere

Die Tiere diskutierten einst über Weihnachten.
Sie stritten, was wohl die Hauptsache an Weihnachten sei. "Na klar, Gänsebraten", sagte der Fuchs. "Denn was wäre Weihnachten ohne Gänsebraten?"
"Schnee", sagte der Eisbär. "Viel Schnee." Und er schwärmte verzückt von der weißen Weihnacht.


Das Reh sagte: "Ich brauche aber einen Tannenbaum, sonst kann ich nicht Weihnachten feiern."
"Aber bloß nicht so viele Kerzen", heulte die Eule. "Schön schummrig und gemütlich muss es sein. Stimmung ist die Hauptsache."


"Aber mein neues Kleid muss man sehen", sagte der Pfau. "Wenn ich kein neues Kleid kriege, ist für mich kein Weihnachten."
"Und Schmuck!" krächzte die Elster. "Jede Weihnachten bekomme ich was: einen Ring, ein Armband. Oder eine Brosche oder eine Kette. Das ist für mich das Allerschönste an Weihnachten."


"Na, aber bitte den Stollen nicht vergessen", brummte der Bär, "das ist doch die Hauptsache. Wenn es den nicht gibt und all die süßen Sachen, verzichte ich auf Weihnachten."


"Mach's wie ich:" sagte der Dachs, "pennen, pennen, pennen. Das ist das Wahre. Weihnachten heißt für mich: Mal richtig pennen."
"Und saufen", ergänzte der Ochse. "Mal richtig einen saufen - und dann pennen." Aber da schrie er "Aua", denn der Esel hatte ihm einen gewaltigen Tritt versetzt.


"Du Ochse du, denkst du denn nicht an das Kind?" Da senkte der Ochse beschämt den Kopf und sagte: "Das Kind. Jaja, das Kind - das ist doch die Hauptsache. Übrigens", fragte er dann den Esel, "wissen das eigentlich die Menschen?"


Der Ursprung der Fabel:


Die Bauern bezogen Tiere und Bäume in das Brauchtum mit ein. Am Heiligen Abend ist es im ländlichen Bereich der Brauch, nach der Christmette durch den Stall zu gehen. Die Tiere bekommen dann Leckerbissen (Äpfel, Semmeln, Nüsse usw.). Der Landmann sprach mit den Tieren und Bäumen an diesem Abend und bekam auch oft Antwort. Heute geht oft der Bauer am Heiligen Abend durch Haus und Stall, beräuchert (mit Weihrauch) und besprengt (mit Weihwasser) alle seine Tiere.


Im 6. Jahrhundert schon war man der Überzeugung, dass die Tiere am Heiligen Abend sprechen könnten. Es hing damit zusammen, dass ja im Stall zu Bethlehem die Tiere das Jesuskind besuchten und ihm Gaben überbrachten und mit ihm sprachen.
Ich glaube im Übrigen, dass die Tiere nicht nur am Heiligen Abend sprechen können. Es wäre schön und zum Segen für uns alle, wenn wir ihnen aufmerksam zuhören und ihren Stimmen mehr Macht geben würden.


In diesem Sinne,

Gesegnete Feiertage!




Nickname 24.12.2016, 18.19 | (0/0) Kommentare | PL

Entspannt feiern mit Wauzi und Mieze - so geht´s!

Die Weihnachtszeit, heißt es, ist die schönste Zeit des Jahres. Damit die Adventszeit und vor allem Heiligabend auch für unsere Vierbeiner ein leises und friedvolles Fest werden, möchte die Tierschutzorganisation TASSO e.V. Tierbesitzern und Menschen, die über die Anschaffung eines Haustieres nachdenken, Denkanstöße für die Weihnachtszeit geben.

TASSO appelliert an alle Eltern:

Tiere sind keine Weihnachtsgeschenke!


Hunde- und Katzenkinder kommen bei den Menschenkindern sehr gut an und schleichen sich ganz leise in ihre Herzen. Da hören Eltern im Advent schon das ein oder andere Mal: „Mama, ich möchte einen Hund haben!“ TASSO warnt: Tiere sind keine Geschenke! Die Anschaffung eines Haustieres muss stets gut überlegt und mit dem Nachwuchs im Vorfeld ausgiebig besprochen werden. Denn: Oft ist den frisch gebackenen Tierhalten das Ausmaß an Arbeit, das ein Tier macht, nicht bewusst, oder es stellt sich heraus, dass Wohnungen zu klein sind oder ein Familienmitglied allergisch auf das Tier reagiert. „Ein Haustier bringt auch Verantwortung mit sich“, sagt Philip McCreight, Leiter von TASSO. „Auf der Tagesordnung stehen nicht nur Kuscheln, Schmusen und Streicheln, sondern auch regelmäßiges Gassi gehen, Saubermachen und Füttern. Wenn Eltern und Kinder nicht an einem Strang ziehen, wird das unüberlegt geschenkte Haustier schnell zur Belastung.“ TASSO empfiehlt, sich für die Auswahl des geeigneten Haustieres Zeit für die Überlegung zu nehmen, welches Tier am besten zum Rest der Familie passt und auch die Tierheime zu besuchen – ganz unkompliziert geht das beispielsweise im ersten Schritt über das von TASSO betriebene Online-Tierheim shelta:


www.shelta.net


Haustiere und die Weihnachtszeit


Die Weihnachtszeit hat nicht nur für Menschen einen ganz besonderen Zauber. Auch Tiere fühlen sich von Glanz und Glimmer magisch angezogen. Hier finden Sie fünf Tipps für eine unfallfreie Weihnachtszeit:


- Lassen Sie Ihr Tier niemals bei brennenden Kerzen allein. Das flackernde Licht lädt gerade Katzen zum Spielen ein. Nutzen Sie LED-Kerzen für Weihnachtsbaum oder Adventskranz.


- Achten Sie darauf, Schokolade für Ihren Vierbeiner unerreichbar zu machen. Das enthaltene Theobromin ist zumindest für Hunde giftig. Verwöhnen Sie Ihren Vierbeiner stattdessen doch einmal mit selbstgebackenen Hundeplätzchen. Der eigenen Kreativität sind dabei kaum Grenzen gesetzt, hier gibt es außerdem leckere Rezepttipps:

http://www.tierfreund.de/hundekekse-selber-backen/


- Sichern Sie in jedem Fall den Weihnachtsbaum, damit er bei etwaigen Kletterversuchen des Tieres nicht umfällt.



- Tannennadeln im Wasser des Baumständers können wegen der ätherischen Öle für Tiere lebensgefährlich sein. Decken Sie sie am besten mit einem Tuch ab.


- An den Scherben einer kaputten Kugel können sich Vierbeiner schnell die Pfoten oder Luftröhre und Darm verletzen. Alternativ sind auch Papp- oder Kunststoffkugeln ein toller Baumschmuck.


© Copyright TASSO e.V.


Allen Zwei- und Vierbeinern eine


Nickname 10.12.2016, 13.46 | (0/0) Kommentare | PL

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ÜBER MICH:Geboren vor 61 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.
Verheiratet mit dem besten aller Ehemänner und glückliches Frauchen von drei allerliebsten Fellnasen.


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