Mitternachtsspitzen

Blogeinträge (themensortiert)

Thema: VON TIEREN UND MENSCHEN

DIE UNTERSCHÄTZTE GEFAHR

Eigentlich möchte man nicht viel einkaufen, drei Minuten müssten reichen: Schnell ins Geschäft, nach einer Packung Salz, einem Kilogramm Zucker und einem Glas Gurken greifen und zur Kasse hasten, denn schließlich wartet der Hund vor dem Eingang.


TASSO warnt davor, Hunde vor dem Geschäft angeleint warten zu lassen


Immer wieder erreichen die Mitarbeiter der TASSO-Notrufzentrale Meldungen, dass Hunde, die für einen kurzen Moment vor dem Laden angeleint wurden, verschwunden sind. „Das ist eine stark unterschätzte Gefahr“, erklärt TASSO-Leiter Philip McCreight, der sich seit über 30 Jahren für die Rückvermittlung verschwundener Tiere einsetzt. Hundehalter, die ihr Tier vor Geschäften anleinen, gehen dabei gleich drei Risiken ein. So kann der geliebte Vierbeiner gestohlen werden; Kriminelle können die Situation beobachten und blitzschnell zuschlagen. Der Hund ist in den allermeisten Fällen unwiederbringlich weg. Auch muss man sich bewusst machen, dass es viele Hundehasser gibt, die dem Hund unbemerkt einen Giftköder anbieten können. Hat der Hund nicht gelernt, Futter von Fremden abzulehnen, kann ein dreiminütiger Einkauf das Tier unter Umständen sein Leben kosten. Zuletzt muss man auch immer davon ausgehen, dass der angeleinte Hund von Passanten bedrängt werden kann. Da die Länge der Leine keine ausreichende Rückzugsmöglichkeit bietet, kann es passieren, dass er aus Angst zuschnappt und so eine unnötige Konfliktsituation losgetreten wird.


Vor Geschäften angeleinte Hunde können zudem auch selbst als Gefahr wahrgenommen werden: Für Menschen, die Angst vor Hunden haben, kann das Betreten eines Geschäftes, dessen Eingangstür scheinbar von einem Hund bewacht wird, zur stressigen und vielleicht sogar unmöglichen Herausforderung werden.


TASSO empfiehlt: Nehmen Sie Rücksicht auf die Sicherheit Ihres Hundes und auf Ihre Mitmenschen. Sofern es die Wetterbedingungen zulassen, kann der Hund einen kurzen Zeitraum im Auto warten. Am besten ist der Hund jedoch immer zu Hause aufgehoben.

©TASSO e.V.

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Anmerkung: Es kommt noch etwas hinzu: Wenn mehrere Hunde, die sich untereinander nicht kennen, gleichzeitig vor dem Laden angebunden sind, kann es leicht zu lautstarken Auseinandersetzungen oder sogar Beißereien kommen - einfach deshalb, weil die ansonsten friedliebenden Tiere "Frust schieben". Man hat sie dort zurückgelassen und ist allein in den Laden gegangen, aus dem es obendrein auch noch verlockend riecht. Sowas geht ja mal gar nicht! Manche Hundehalter behaupten allerdings, ihr Vierbeiner würde ums Verrecken nicht allein zu Hause bleiben. Das kann man aber üben. Unsere Holly war so eine Hündin. Kaum waren wir aus dem Haus und hatten die Tür hinter uns zugemacht, fing sie an, herzzerreißend zu jaulen. Dabei handelte es sich um nichts anderes als pure Verlassensangst, denn die Süße war als Fundhund ins Tierheim gekommen, sprich: Sie wurde ausgesetzt. Wir haben es dann so mit ihr trainiert: Rausgehen - Tür zu - Holly weint - wir Tür auf und zurück ins Haus - Holly fürs Aufpassen loben. Wir haben mit einer halben Minute begonnen und es nach relativ kurzer Zeit geschafft, sie bis zu drei Stunden allein zu lassen, ohne die gesamte Nachbarschaft durch Hundis "Sirenengeheul" in höchste Alarmbereitschaft zu versetzen. Dass wir beim Nachhausekommen die Betten neu gemacht, einen vormals glatten Teppich mit Fransen versehen (siehe Foto) und einmal sogar zwei frischgebackene Kuchen, die ich leichtsinnigerweise offen auf dem Küchentisch hatte stehen lassen, halb aufgefressen vorfanden, gehört eigentlich nicht hierher...


HOLLY


Nickname 11.01.2018, 15.24 | (0/0) Kommentare | PL

LANGSAM KOMMT MAN AUCH ANS ZIEL


"Seit Urzeiten bin ich da,
ich werde sein, ich bin, ich war.
Alt geworden und auch weise
bin ich nun von meiner Reise;
folge beständig meinem Weg, tue das was hier ansteht.
Ob Wasser oder Land,
beides ich als Heimat fand,
liebe das goldene Licht er Sonne,
sie gibt mir die Lebenswonne.
Kommt der Kampf, zieh ich mich zurück,
verwandle mich zum Stein ein Stück.
Geht´s mal nicht weiter, dann schnapp´ ich zu,
so hab ich wieder meine Ruh´.
Ich beobachte alles ganz genau,
bin gar nicht träge, doch einfach schlau.
Beharrlich und mit aller Zeit
erreiche ich die Ewigkeit,
trage viel auf meinem Rücken,
ohne mich gäb´s viele Lücken.
Folge mir ein kleines Stück,
ich bringe dich zu dir zurück."


Jeanne Ruland



Die Schildkröte steht im indianischen Glauben eng mit Mutter Erde in Verbindung, denn sie verkörpert alle wichtigen mütterlichen Eigenschaften: Ruhe, Geduld, Schutz und Geborgenheit. So kommt die Schildkröte als Krafttier zu uns, um uns genau diese Eigenschaften zu lehren. Wenn etwas wachsen soll, braucht es Pflege, Liebe und Geduld - und vor allem auch Schutz. Geben wir nun unseren Vorhaben, Freunden Partnern und Kindern die Zeit, die sie für die Entwicklung brauchen, denn nur dann können sich die heranwachsenden Pflanzen auch entfalten. Nicht alle wachsen gleich schnell, denn manche brauchen etwas länger. Es ist wie mit den Knospen und Blüten des Kirschbaumes: Die, die am spätesten heranreifen und aufgehen - und ihre Zeit bekommen -, werden oft am Ende die Schönsten und Fruchtbarsten sein.


Wenn wir nun also geduldig und innerlich ruhig sind, können wir auch unserem Leben jetzt eine entscheidende Wende geben und im Schutz des Schildkrötenpanzers neue Kraft und Weisheit sammeln.


Des Weiteren steht die Schildkröte für Frieden, Rückzug und Meditation.


In diesem Sinne allen Lesern ein ruhiges Wochenende und Gelassenheit in allen Dingen!



Nickname 05.01.2018, 19.44 | (0/0) Kommentare | PL

PUNKT FÜR PUNKT ZUM GLÜCK


Pünktlich zum Jahresanfang begleitet uns ein "Glücksbote", der laut Volksglauben sogar mit der Heiligen Jungfrau Maria und Maria Magdalena in Verbindung stehen soll. Dieser Glücksbote ist niemand Geringerer als der Marienkäfer. Als gutes Omen verheißt er uns bestes Gelingen bei unseren Vorhaben sowie eine positive Wende. Er sagt uns, dass wir nicht auf das Glück warten und es auch nicht suchen sollen, da es sich dort aufhält, wo wir es am wenigsten vermuten – nämlich in uns selbst.


So hilft uns der Marienkäfer als Krafttier, unsere Ängste, Zweifel und Sorgen abzulegen und mehr Vertrauen ins Leben zu haben. Alles kommt so, wie es für uns am besten ist, und mit etwas Glück und der Hilfe des Marienkäfers wird sich alles zum Guten wenden. Daher stehen uns in dieser Woche dank des Siebenpunkts kleine Erfolge, Freude und positive Überraschungen bevor.


Das "Herrgottsvögelein" erinnert uns an unser inneres Kind. Wir sollen uns auf das Staunen und die Freude besinnen, die das Leben bringen kann. Der kleine Krabbler lädt uns ein, unseren inneren Garten zu besuchen, in dem wir alles finden, was wir brauchen. Denn unser Glück hängt nicht von den äußeren Umständen ab, sondern von unserem inneren Empfinden.


In diesem Sinne allen Lesern weiterhin eine glückliche Woche. Sagen wir Ja zum Leben und öffnen wir uns der Wendung zum Guten!




Schwarze Punkte und ein roter Rock,
so seh' ich ihn am Rosenstock.
Krabbelt eifrig auf und nieder,
küsst die Blüte immer wieder.

Plötzlich scheint er sehr verwirrt,
reckt und streckt sich recht geziert,
öffnet leicht die Flügel beide,
sucht mit einem Mal das Weite.


(Maria Holschuh)


Nickname 04.01.2018, 10.48 | (0/0) Kommentare | PL

PSSST...!


Wenn es die Deutschen zu Silvester wieder so richtig krachen lassen, verkriechen sich auch wieder viele Hunde und Katzen ängstlich unterm Sofa. Tiere haben schließlich ein bedeutend empfindlicheres Gehör als der Mensch, für sie sind explodierende Raketen und Böller echter Stress.


Die Tierschutzorganisation TASSO e.V.

gibt Tipps für verantwortungsvolle Tierhalter:


Schließen Sie Fenster und Türen und lassen Sie die Rollläden herunter. Je weniger Licht und Lärm nach innen drängen, umso besser.


Bleiben Sie bei Ihrem Tier oder stellen Sie ihm eine andere ihm vertraute Person während des Jahreswechsels an seine Seite.


Nehmen Sie Ihrem Tier nicht die Möglichkeit des Hörens. Die Ohren zuhalten oder gar verstopfen führt dazu, dass es sich nur noch mehr aufregt.


Beginnen Sie bereits einige Tage vorher mit der Vorbereitung auf die Silvesternacht: Besonders Haltern ängstlicher Hunde raten wir, die Tiere rund um das Feuerwerk beim Gassigehen anzuleinen, da bereits vor und auch nach dem 31. Dezember Knaller gezündet werden könnten.


- Ganz wichtig: Der Tierhalter darf selbst keine Nervosität oder übertriebene Fürsorge zeigen, sondern sollte Ruhe und Gelassenheit ausstrahlen und das Tier nicht in seiner Angst bestärken.


Angstlösende Medikamente vom Tierarzt helfen unmittelbar, leichte Beruhigungsmittel reichen meist nicht aus. Etliche Tierhalter berichten über gute Erfahrungen mit alternativen Präparaten wie Homöopathika bzw. Bachblütenextrakten (Anm.: Hierbei sollte mit der Verabreichung mindestens eine Woche vor dem großen Ereignis begonnen werden, weil diese Präparate ihre Wirkung erst allmählich aufbauen).


Philip McCreight, Leiter von TASSO: "Wer ängstliche Tiere besitzt, sollte eines auf keinen Fall tun: selbst mitknallen. Dies wäre ausgesprochen verantwortungslos." Weitaus sinnvoller sei es, die Vorhänge zu schließen und Fernseher, Radio oder den CD-Player auf eine etwas höhere Lautstärke zu stellen. "Für mich ist der Silvesterlärm ohnehin unsinnig, teuer und akustische Umweltverschmutzung (Anm.: Müllberge und Klimabelastung kommen noch hinzu), die nicht nur unsere Haustiere, sondern auch die Wildtiere beeinträchtigt", ergänzt McCreight.


© Copyright TASSO e.V.


In diesem Sinne,

einen fröhlichen und stressfreien Jahreswechsel

für Mensch und Tier!


   

Nickname 28.12.2017, 10.25 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

ZEIT DER HEIMLICHKEITEN

Hinter dieser Tür...



...wartet bestimmt der Weihnachtsmann!


WIR WÜNSCHEN FROHE FEIERTAGE

UND EINE SCHÖNE BESCHERUNG!

Nickname 24.12.2017, 15.45 | (0/0) Kommentare | PL

STILLE NACHT

Für viele wird sie besonders still. Wir stehen ja in engem Kontakt mit Frau Trojahn von der Tierschutzinitiative "traumtier.de". Sie ist Bobbys, Nellys und Woodys ehemaliges Pflegefrauchen und erstattet uns regelmäßig Bericht über ihre Arbeit. In ihrem letzten Brief schrieb sie folgendes:

"...Nun hat er mich doch erwischt, der Weihnachtsstress! Nicht, dass ich gerade dem Shopping-Wahn verfalle, nein, eher dem Tierrettungswahn... In Rumänien wird jedes Jahr vor Weihnachten noch mal so richtig aufs Tempo gedrückt mit den Tötungen. Ziel ist es, dass zu den Feiertagen die Hundezwinger möglichst leer sind und niemand dort zu arbeiten braucht. Deshalb versuche auch ich, noch so viele Hunde wie möglich rauszukriegen und irgendwie unterzubringen, daher der Weihnachtsstress!

Aus diesem Grunde habe ich zur Zeit vermehrt Kontakt nach Rumänien, und nun wurde ich gefragt, ob es nicht noch neue Fotos von Woody, der dort ja noch Grigore hieß, gibt. Er war wohl der Liebling einiger rumänischer Tierschützer und deshalb vergessen sie ihn wohl nicht so schnell. Wenn Sie also noch Fotos hätten, würde ich mich sehr freuen - und die Tierschützer drüben auch!

Vor drei Wochen hatte ich ja bereits noch 5 Hunde kommen lassen, nun geht es weiter:

Am kommenden Sonntag kommen nun noch mal 2 Hunde, eine sehr schwache kleine Hündin namens Mama. Sie hat alle ihre Welpen verloren und wohl so sehr gelitten, dass sie selbst fast gestorben wäre.... Und als zweiter kommt Toby, ein sehr freundlicher kleiner kompakter Rüde. Er zieht erst mal ins Tierheim Falkensee und hofft von dort aus auf Vermittlung - wenigstens ist er dort in Sicherheit... Dann ist vor Weihnachten erst mal kein Transport mehr geplant und irgendwann wird es in Rumänien dann bitterkalt, da darf ich gar nicht dran denken....."

Moment, bitte. Verstehe ich das richtig: Da ermordet man schnell noch ein paar hundert Hunde, um dann vergnügt Weihnachten zu feiern? Bah, nee, was für eine Welt...!

Aber diese Hunde sind ja nicht die einzigen, die der so genannten schönsten Zeit des Jahres zum Opfer fallen. Wenn ich an die vielen Millionen Gänse, Enten und anderen Mitgeschöpfe denke, die auch in diesem Jahr ihr Leben lassen müssen, um unsere Bäuche zu füllen, dreht sich mir der Magen um. Wie sagte Jesus: "Was ihr einem meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan." (Matthäus, Kap. 25, Vers 40+45). Die Tiere sind unsere Brüder und Schwestern, letzten Endes ist auch der Mensch ein Tier. Mit anzusehen, welches Blutbad wir alle Jahre wieder zu Ehren seines Geburtstages anrichten, dürfte Jesus wenig Freude bereiten.

Nickname 23.12.2017, 12.14 | (0/0) Kommentare | PL

WEIHNACHTEN DER TIERE


Die Tiere diskutierten einst über Weihnachten.


Sie stritten, was wohl die Hauptsache an Weihnachten sei. "Na klar, Gänsebraten", sagte der Fuchs. "Was wäre Weihnachten ohne Gänsebraten?"


"Schnee", sagte der Eisbär. "Viel Schnee." Und er schwärmte verzückt von der weißen Weihnacht.


Das Reh sagte: "Ich brauche aber einen Tannenbaum, sonst kann ich nicht Weihnachten feiern."


"Aber bloß nicht so viele Kerzen", heulte die Eule. "Schön schummrig und gemütlich muss es sein. Stimmung ist die Hauptsache."


"Aber mein neues Kleid muss man sehen", sagte der Pfau. "Wenn ich kein neues Kleid kriege, ist für mich kein Weihnachten."


"Und Schmuck!" krächzte die Elster. "Jede Weihnachten bekomme ich was: einen Ring, ein Armband. Oder eine Brosche oder eine Kette. Das ist für mich das Allerschönste an Weihnachten."


"Na, aber bitte den Stollen nicht vergessen", brummte der Bär, "das ist doch die Hauptsache. Wenn es den nicht gibt und all die süßen Sachen, verzichte ich auf Weihnachten."


"Mach's wie ich:" sagte der Dachs, "pennen, pennen, pennen. Das ist das Wahre. Weihnachten heißt für mich: Mal richtig pennen."


"Und saufen", ergänzte der Ochse. "Mal richtig einen saufen - und dann pennen." Aber da schrie er "Aua", denn der Esel hatte ihm einen gewaltigen Tritt versetzt.


"Du Ochse du, denkst du denn nicht an das Kind?" Da senkte der Ochse beschämt den Kopf und sagte "Das Kind. Jaja, das Kind - das ist doch die Hauptsache. Übrigens", fragte er dann den Esel, "wissen das eigentlich die Menschen?"


Der Ursprung der Fabel:

Die Bauern bezogen Tiere und Bäume in das Brauchtum mit ein. Am Heiligen Abend ist es im ländlichen Bereich der Brauch, nach der Christmette durch den Stall zu gehen. Die Tiere bekommen dann Leckerbissen (Äpfel, Semmeln, Nüsse usw.). Der Landmann sprach mit den Tieren und Bäumen an diesem Abend und bekam auch oft Antwort. Heute geht oft der Bauer am Heiligen Abend durch Haus und Stall, beräuchert (mit Weihrauch) und besprengt (mit Weihwasser) alle seine Tiere.


Im 6. Jahrhundert schon war man der Überzeugung, dass die Tiere am Heiligen Abend sprechen könnten. Es hing damit zusammen, dass ja im Stall zu Bethlehem die Tiere das Jesuskind besuchten und ihm Gaben überbrachten und mit ihm sprachen. Ich glaube im Übrigen, dass die Tiere nicht nur am Heiligen Abend sprechen können. Es wäre schön und zum Segen für uns alle, wenn wir ihnen aufmerksam zuhören und ihren Stimmen mehr Macht geben würden.


In diesem Sinne,

Gesegnete Feiertage!



Nickname 21.12.2017, 17.33 | (0/0) Kommentare | PL

ALLE JAHRE WIEDER


Gerade an Weihnachten gibt es nichts Schöneres als strahlende Kinderaugen. Da ist es verständlich, dass viele Eltern ihrem Nachwuchs auch den größten Wunsch erfüllen möchten: ein eigenes Haustier. Doch wenn die Kinder erst einmal bemerken, dass der Hund mehrmals täglich - ganz gleich bei welchem Wetter - Gassi gehen möchte, und sich die Katzentoilette oder das Kaninchengehege nicht von alleine reinigen, lässt die Freude an dem einst heiß begehrten Familienzuwachs schnell nach. Sind die Eltern nicht dazu bereit, generell die Verantwortung zu übernehmen, landet das Tier spätestens im neuen Jahr im Tierheim und wartet – manchmal jahrelang – auf ein neues Zuhause.


Tiere sind nicht nur zum Kuscheln da. Sie zu halten, bedeutet einen hohen Betreuungsaufwand, über den sich viele vor der Anschaffung eines Tieres nicht bewusst sind.  Tierschützer legen allen Eltern nahe, Tiere nicht 'einfach mal so' zu verschenken, sondern die Entscheidung für ein tierisches Familienmitglied ganz bewusst mit allen Beteiligten gemeinsam zu treffen. Eine Hilfestellung hierfür kann zum Beispiel auch ein Ratgeberbuch über Haltung und Pflege des gewünschten Tieres als Weihnachtsgeschenk sein.


Erster Ansprechpartner für Tiersuchende sollten immer die Tierheime sein. Familien können sich dort ausführlich beraten lassen, welches Tier zu ihnen passt. Außerdem ist es wichtig, in intensiven Gesprächen vorab zu klären, welches Familienmitglied welche Aufgaben übernimmt. Denn nur wenn alle an einem Strang ziehen, kann ein Tier zu einem dauerhaften Begleiter werden. Zu beachten ist zudem, dass die meisten Tierheime zur Weihnachtszeit grundsätzlich keine Tiere vermitteln, damit diese nicht als unüberlegtes Geschenk unterm Weihnachtsbaum landen.


Tiere sind keine Sache, sondern Lebewesen und unsere Mitgeschöpfe. Bitte behandeln Sie sie als solche und nicht als Wegwerfware.


In diesem Sinne,


Nickname 06.12.2017, 17.25 | (0/0) Kommentare | PL

ENTSPANNT DURCH DIE SCHÖNSTE ZEIT DES JAHRES


TASSO e.V. gibt Tipps für eine entspannte Weihnachtszeit mit den Vierbeinern


Die Weihnachtszeit, heißt es, ist die schönste Zeit des Jahres. Damit die Adventszeit und vor allem Heiligabend auch für unsere Vierbeiner ein leises und friedvolles Fest werden, möchte die Tierschutzorganisation TASSO e.V. Tierbesitzern und Menschen, die über die Anschaffung eines Haustieres nachdenken, Denkanstöße für die Weihnachtszeit geben.


TASSO appelliert an alle Eltern:

Tiere sind keine Weihnachtsgeschenke!Hunde- und Katzenkinder kommen bei den Menschenkindern sehr gut an und schleichen sich ganz leise in ihre Herzen. Da hören Eltern im Advent schon das ein oder andere Mal: „Mama, ich möchte einen Hund haben!“ TASSO warnt: Tiere sind keine Geschenke! Die Anschaffung eines Haustieres muss stets gut überlegt und mit dem Nachwuchs im Vorfeld ausgiebig besprochen werden. Denn: Oft ist den frisch gebackenen Tierhalten das Ausmaß an Arbeit, das ein Tier macht, nicht bewusst, oder es stellt sich heraus, dass Wohnungen zu klein sind oder ein Familienmitglied allergisch auf das Tier reagiert. „Ein Haustier bringt auch Verantwortung mit sich“, sagt Philip McCreight, Leiter von TASSO. „Auf der Tagesordnung stehen nicht nur Kuscheln, Schmusen und Streicheln, sondern auch regelmäßiges Gassi gehen, Saubermachen und Füttern. Wenn Eltern und Kinder nicht an einem Strang ziehen, wird das unüberlegt geschenkte Haustier schnell zur Belastung.“ TASSO empfiehlt, sich für die Auswahl des geeigneten Haustieres Zeit für die Überlegung zu nehmen, welches Tier am besten zum Rest der Familie passt und auch die Tierheime zu besuchen – ganz unkompliziert geht das beispielsweise im ersten Schritt über das von TASSO betriebene Online-Tierheim shelta: www.shelta.net


Haustiere und die Weihnachtszeit


Die Weihnachtszeit hat nicht nur für Menschen einen ganz besonderen Zauber. Auch Tiere fühlen sich von Glanz und Glimmer magisch angezogen.

Hier finden Sie fünf Tipps für eine unfallfreie Weihnachtszeit:


Lassen Sie Ihr Tier niemals bei brennenden Kerzen allein. Das flackernde Licht lädt gerade Katzen zum Spielen ein. Nutzen Sie LED-Kerzen für Weihnachtsbaum oder Adventskranz.


Achten Sie darauf, Schokolade für Ihren Vierbeiner unerreichbar zu machen. Das enthaltene Theobromin ist zumindest für Hunde giftig. Verwöhnen Sie Ihren Vierbeiner stattdessen doch mal mit selbstgebackenen Hundeplätzchen.


Sichern Sie den Weihnachtsbaum, damit er bei etwaigen Kletterversuchen des Tieres nicht umfällt. Tannennadeln im Wasser des Baumständers können wegen der ätherischen Öle für Tiere lebensgefährlich sein. Decken Sie sie am besten mit einem Tuch ab.


An den Scherben einer kaputten Kugel können sich Vierbeiner schnell die Pfoten oder Luftröhre und Darm verletzen. Alternativ sind auch Papp- oder Kunststoffkugeln ein toller Baumschmuck.


© Copyright TASSO e.V.



Nickname 04.12.2017, 16.41 | (0/0) Kommentare | PL

FLIPPER KEHRT ZURÜCK


ALOHA, liebe Hundefreunde!
 
„Man nennt mich Flipper, den Freund aller Kinder…“ Erinnern Sie sich? Zwar bin ich kein Delfin, sondern ein bildschöner, etwa dreijähriger Collie-Rüde. Aber wie mein berühmter Namensvetter habe ich große und kleine Menschen sehr gern und verhalte mich ihnen gegenüber freundlich und lieb. Vielleicht wirke ich anfangs noch etwas schüchtern und zurückhaltend. Doch sobald ich meine Scheu vor fremden Zweibeinern verloren habe, finde ich es herrlich, mit ihnen zu kuscheln und zu schmusen und bekomme nie genug davon.
 
Bisher hatte ich es nicht besonders gut in meinem Leben. Man hat mich im Zwinger gehalten und sich kaum um mich gekümmert. Da ist es kein Wunder, dass es für mich noch allerhand zu lernen gibt: Wie man richtig tobt und spielt, entspannt an der Leine läuft, mit normalen Alltagssituationen gelassen umgeht und was sonst noch zum Einmaleins der Hundeerziehung gehört. Zusammen mit meinen liebevollen und geduldigen Menschen werde ich das alles sicher spielend meistern, ich bin ja noch jung und ein aufgewecktes Kerlchen! Außerdem sind wir Hunde  äußerst gelehrig, das haben wir mit den Delfinen gemeinsam. Nomen est omen!

Mit meinen Artgenossen komme ich übrigens prima zurecht und hätte überhaupt nichts dagegen, als Zweithund in mein neues Zuhause einzuziehen.

 Wenn Sie glauben, dass Sie mich liebgewinnen könnten, besuchen Sie mich doch einmal im Tierheim Herzsprung!

http://tierherzen-brauchen-hilfe.de/

Nickname 12.11.2017, 17.15 | (0/0) Kommentare | PL

2018
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ÜBER MICH:Geboren vor 62 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.
Verheiratet mit dem besten aller Ehemänner und glückliches Frauchen von drei allerliebsten Fellnasen.