Mitternachtsspitzen

Blogeinträge (themensortiert)

Thema: VON TIEREN UND MENSCHEN

FLIPPER KEHRT ZURÜCK


ALOHA, liebe Hundefreunde!
 
„Man nennt mich Flipper, den Freund aller Kinder…“ Erinnern Sie sich? Zwar bin ich kein Delfin, sondern ein bildschöner, etwa dreijähriger Collie-Rüde. Aber wie mein berühmter Namensvetter habe ich große und kleine Menschen sehr gern und verhalte mich ihnen gegenüber freundlich und lieb. Vielleicht wirke ich anfangs noch etwas schüchtern und zurückhaltend. Doch sobald ich meine Scheu vor fremden Zweibeinern verloren habe, finde ich es herrlich, mit ihnen zu kuscheln und zu schmusen und bekomme nie genug davon.
 
Bisher hatte ich es nicht besonders gut in meinem Leben. Man hat mich im Zwinger gehalten und sich kaum um mich gekümmert. Da ist es kein Wunder, dass es für mich noch allerhand zu lernen gibt: Wie man richtig tobt und spielt, entspannt an der Leine läuft, mit normalen Alltagssituationen gelassen umgeht und was sonst noch zum Einmaleins der Hundeerziehung gehört. Zusammen mit meinen liebevollen und geduldigen Menschen werde ich das alles sicher spielend meistern, ich bin ja noch jung und ein aufgewecktes Kerlchen! Außerdem sind wir Hunde  äußerst gelehrig, das haben wir mit den Delfinen gemeinsam. Nomen est omen!

Mit meinen Artgenossen komme ich übrigens prima zurecht und hätte überhaupt nichts dagegen, als Zweithund in mein neues Zuhause einzuziehen.

 Wenn Sie glauben, dass Sie mich liebgewinnen könnten, besuchen Sie mich doch einmal im Tierheim Herzsprung!

http://tierherzen-brauchen-hilfe.de/

Nickname 12.11.2017, 17.15 | (0/0) Kommentare | PL

GIBT´S NICHT? GIBT´S DOCH! GESETZE MIT HERZ UND VERSTAND

Das italienische Parlament beschließt ein neues Gesetz

zum Schutz von Zirkustieren.



Tierschützer hoffen nun,

dass Deutschland bald nachzieht.


In Italien sollen Tiere bald von Auftritten in der Manege verschont werden. Ein sofortiges Verbot ist darin jedoch nicht festgeschrieben. "Das neue Gesetz sieht die schrittweise Überwindung der Auftritte von Tieren im Zirkus vor", erklärte Kulturminister Dario Franceschini. Wie der Prozess vonstatten gehen soll, wurde nicht präzisiert.


Wie der britische "Express" berichtete, sind von dem Gesetz etwa 2.000 Wild- und Haustiere betroffen. Vor der Entscheidung hatte die internationale Tierschutzorganisation "Animal Defenders International" (ADI) monatelang mit ihrer Kampagne "Stop Circus Suffering" für eine gesetzliche Regelung geworben.


Der ADI-Präsident Jan Creamer äußerte sich nach der Entscheidung erfreut: "Zirkusse reisen Woche für Woche von einem Platz zum nächsten, verwenden zusammenklappbare Käfige, und können daher die Bedürfnisse der Tiere nicht sicherstellen. Wir begrüßen die Entscheidung in Italien und fordern weitere Länder auf, diesem Beispiel zu folgen."


Die "British Veterinary Association" folgte dieser Einschätzung: "Die Bedürfnisse von Wilkdtieren können in einem Zirkus nicht geboten werden - sowohl in Bezug auf die Unterbringung als auch auf die Möglichkeit, ein natürliches Verhalten zu zeigen."


Tierschützer: "Armutszeugnis" für Deutschland


Der Deutsche Tierschutzbund sprach von "guten Nachrichten" aus Italien, die aber ein 'Armutszeugnis' für Deutschland seien. "Die zukünftige Bundesregierung ist in der Pflicht, endlich nachzuziehen", hieß es in einer Mitteilung.


Auftritte von Zirkus-Tieren sind in der Bundesrepublik sehr umstritten. Tierschutzverbände fordern vehement, die Haltung von Wildtieren im Zirkus ganz zu verbieten. Laut Statistik gibt es EU-weit 300 Zirkusse - von denen 98 aus Deutschland kommen.


Ähnliche Verbote existieren bereits in Rumänien, dem Iran und den Niederlanden, aber auch in einzelnen US-Städten wie Los Angeles, New York City und Portland, Maine. Erst letzte Woche hatte zudem Indien das seit 1998 bestehende Gesetz zum Schutz von Bären, Affen, Tigern und Panthern auf sämtliche Wildtiere ausgedehnt.


In weiteren EU-Ländern wie Wales oder Schottland werden ebenfalls gesetzliche Regulierungen zum Tierschutz in Zirkussen diskutiert. England hat zwar schon 2013 ein entsprechendes Gesetze beschlossen, aber bislang noch nicht zur Anwendung gebracht.


QUELLE:  http://www.t-online.de/nachrichten/panorama/tiere/


Diesen Akrobaten finden wir tierisch gut!

Nickname 10.11.2017, 14.03 | (0/0) Kommentare | PL

LERHMEISTER HUND: DIE KLUGHEIT DER SCHNÜFFELNASEN

  AHOI! (24. Februar 2015)


Liebe Leute, das ist ja schon wieder ewig lange her, seit ich zuletzt etwas geschrieben habe. Hier war in den vergangenen Monaten einiges los. Zuerst mussten wir dem Julchen nachwinken, als sie über die Regenbogenbrücke lief. Mit ihr war ich zwar nicht so dicke wie vorher mit Wendy, trotzdem ging mir der Abschied an die Nieren. Drei Tage später zog Nelly bei uns ein; und als hätte ich mit ihr nicht genug zu tun, kam auch noch Bobby ins Haus. Fairerweise muss ich sagen, dass es mit ihm keinerlei Probleme gibt. Der alte Knabe ist recht bescheiden, mimt nicht den Boss und freut sich, wenn er seine Ruhe hat. Die sei ihm gegönnt, so brauche ich bei den Mädels wenigstens keine Konkurrenz zu fürchten!


Vor kurzem hörte ich Frauchen mit Chef darüber sprechen, wie es früher war, bevor sie sich kannten. Sie erzählte von den Tieren, die bisher ihr Leben begleitet haben. Das waren echt viele: Mit uns Dreien insgesamt fünfzehn Hunde, ein Wellensittich, rund ein Dutzend Meerschweinchen und sogar ein Pony! Die hatte sie alle sehr lieb; aber sie meinte, besonders wir Hunde seien gute Lehrmeister und könnten den Menschen mancherlei beibringen. Das brachte mich auf eine Idee. Wie wäre es, wenn ich ein paar Kapitel darüber schriebe, was die Zweibeiner sich so alles von uns abgucken und wie sie sich selbst in uns wiedererkennen können? Das ist ein spannendes Thema, und ich bin auf dem Gebiet ja sozusagen Fachhund. Bevor ich anfange, muss ich mich nur noch ein wenig sammeln.


Das geht am besten mit Yoga:



Also dann, bis in Bälde.


Macht´s gut, Nachbarn!
Euer Barny

Nickname 25.09.2017, 17.14 | (0/0) Kommentare | PL

ALLE SIND GLEICH, ABER MANCHE SIND GLEICHER


"Der Tag mag kommen, an dem der Rest der belebten Schöpfung jene Rechte erwerben wird, die ihm nur von der Hand der Tyrannei vorenthalten werden. Ein voll ausgewachsenes Pferd aber oder ein Hund ist unvergleichlich verständiger und mitteilsamer als ein einen Tag oder eine Woche alter Säugling oder sogar ein Säugling von einem Monat. Doch selbst wenn es anders wäre, was würde das ausmachen? Die Frage ist nicht: Können sie verständig denken? Oder: Können sie sprechen? Sondern: Können sie leiden? Warum sollte das Gesetz irgendeinem empfindenden Wesen seinen Schutz versagen?"


(JEREMY BENTHAM

* 15. Februar 1748 in Spitalfields, London

† 6. Juni 1832 ebenda)



Bentham war ein englischer Jurist und Philosoph. Außerdem war er einer der wichtigsten Sozialreformer Englands im 19. Jahrhundert und ein Vordenker des modernen Wohlfahrtsstaats. Seiner Zeit weit voraus forderte er allgemeine Wahlen, das Frauenstimmrecht, die Abschaffung der Todesstrafe, Tierrechte, die Legalisierung der Homosexualität und die Pressefreiheit. Er gilt als Vordenker des Feminismus, als Vorkämpfer der Demokratie, des Liberalismus und des Rechtsstaats.


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2002 war ein wichtiges Jahr für den deutschen Tierschutz: In diesem Jahr beschloss der Deutsche Bundestag, den Schutz der Tiere als "Staatszielbestimmung" in die Verfassung aufzunehmen. Vorher gab es zwar auch schon ein vergleichsweise fortschrittliches Tierschutzgesetz, das aber rechtlich gesehen immer dann in den Hintergrund trat, wenn dem Tierschutz ein in der Verfassung garantiertes Grundrecht für Menschen entgegenstand, wie das Recht auf Forschungs- und Wissenschaftsfreiheit. Eben dies sollte sich ändern.


Zwar lässt der Tierschutz hierzulande noch immer vieles zu wünschen übrig, aber immerhin beschritt Deutschland damit als erstes EU-Mitgliedsland den von Bentham vorhergesehenen Weg: Wenn es darum geht, wem wir als Menschen sowohl moralischen als auch gesetzlichen Schutz gewähren sollen, darf nicht der Unterschied zwischen Mensch und Tier zählen, sondern allein die zweifache Frage, welche Wesen leiden können und ob wir als Menschen oder Gesetzgeber dieses Leid verhindern können.


Nickname 20.09.2017, 14.27 | (0/0) Kommentare | PL

GUT GESCHNURRT, KATZE!

Das Thema Aussetzen von Haustieren ist an sich überhaupt nicht lustig; und ich vertrete die Meinung, dass den Menschen, die es tun, Gleiches mit Gleichem vergolten werden sollte: Irgendwo in der Einöde an einen Baum gebunden, ohne einen Tropfen Wasser der sengenden Sonne ausgeliefert - und erst in allerletzter Sekunde gerettet (was den meisten ausgesetzten Hunden leider nicht vergönnt ist). Über die folgende Geschichte musste ich aber dennoch schmunzeln:


Ein Mann will die Katze seiner Frau heimlich loswerden und beschließt, sie auszusetzen. Er nimmt sie mit ins Auto, fährt zwanzig Häuser weit, setzt die Katze aus und fährt heim. Zehn Minuten später ist die Katze auch wieder da. "Na gut", denkt sich der Mann, "war vielleicht ein wenig zu kurz, die Strecke". Er setzt sich wieder mit der Katze ins Auto, fährt fünf Kilometer weit und setzt sie aus. Zwanzig Minuten später ist die Katze wieder zu Hause. "Jetzt reichts!", denkt sich der Mann, nimmt die Katze mit ins Auto und fährt 20 Kilometer, dann durch den Wald, über eine Brücke, rechts, links und setzt die Katze dann schließlich mitten im Wald auf einer Lichtung aus. Eine halbe Stunde später ruft der Mann zu Hause an. "Ist die Katze da?" fragt er seine Frau. "Ja natürlich, warum?" "Hol sie doch mal ans Telefon, ich habe mich verfahren!"


Ich bin sicher, die Katze hat ihm den Heimweg erklärt - denn anders als Menschen tragen Tiere uns nichts nach und verzeihen uns alles.



Nickname 31.08.2017, 16.51 | (0/0) Kommentare | PL

NUR EIN AUGENBLICK - UND WAS DANN?

"Manchmal reicht ein Leben nicht aus,
um einen Moment zu löschen -
aber ein Moment reicht aus,
um ein Leben zu löschen."


Lasst uns gemeinsam versuchen, so viele Tierleben wie möglich zu retten. Jeder kann eine Menge tun: Einmal pro Woche - oder so oft, wie man mag - auf tierische Nahrungsmittel verzichten... bei Beschwerden wie Kopfschmerzen oder Verspannungen (die häufig durch Stress verursacht werden) spazierengehen an der frischen Luft oder ganz einfach mal richtig ausschlafen, anstatt Tabletten zu schlucken... beim Kauf von Schönheits- und Putzmitteln darauf schauen, dass sie tierversuchsfrei hergestellt wurden...


Es gibt Tausende von Möglichkeiten. Tiere haben eine Seele. UND:


"Wer eine Seele rettet, der rettet die Welt."

(MARTIN BUBER)


Nickname 26.08.2017, 13.27 | (2/2) Kommentare (RSS) | PL

SPÄTERES HAPPY END NICHT AUSGESCHLOSSEN

Heute möchte ich Ihnen den Rüden LUCKY aus dem Tierheim Berlin vorstellen. Hier sein Steckbrief:



Vermittlungsnummer: 17/415

Rasse: Labrador - Mix

Sonstiges: Ich suche ein Gnadenplätzchen

Geburtsdatum: 06/2005

Im Tierheim seit: 14.02.2017

Geschlecht: männlich


Lucky wurde gefunden. Er ist ein absolut liebenswerter und menschenbezogener Kerl. Auch mit seinen Artgenossen versteht er sich gut.


Aufgrund neurologischer Ausfälle hat Lucky Schwierigkeiten beim Laufen. Er wünscht sich deshalb ein ebenerdiges Zuhause und liebevolle Zweibeiner mit viel Zeit, die gut auf ihn aufpassen. Über einen eingezäunten Garten würde er sich auch sehr freuen. Auf seinen Bewegungsapparat wird er bei uns im Tierheim lebenslang kostenlos behandelt.


Können Sie Lucky ein tolles endgültiges Zuhause geben? Er wartet im Gruppenhaus auf seine neuen Menschen. Wenden Sie sich auch gerne telefonisch unter 030 / 76 888 204 an seine Tierpfleger.


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Am liebsten hätten wir ihn auf der Stelle zu uns geholt, er entspricht haargenau unserem Beuteschema. Aber unsere Familienplanung ist abgeschlossen. „Aller guten Hunde sind drei“, dabei soll und muss es bleiben. Denn einerseits wäre unser Dreigestirn von weiterem Rudelzuwachs wohl nur mäßig begeistert. Besonders Woody begegnet fremden Artgenossen immer noch mit Misstrauen. Er hat während seiner dreijährigen Gefangenschaft im rumänischen Hundeknast wohl zu schlimme Erfahrungen gemacht. Barny und Nelly findet er okay, sie gehören ja zur Familie. Aber alle übrigen Vierpfoter mögen sich bitteschön fernhalten.


Ich müsste außerdem meine Ehrenämter  bei meinen Senioren aufgeben. Zwar sind mir (von wenigen Ausnahmen abgesehen) Hunde lieber als Menschen, aber alte Leute haben hierzulande ebenso wenig eine Lobby wie unsere tierischen Mitgeschöpfe. In den vergangenen elf Jahren habe ich viele traurige, einsame Menschen gesehen und bei einigen, die sonst niemanden mehr hatten, gemeinsam mit einer Pflegekraft am Sterbebett gesessen.


Dass wir uns recht verstehen: Die beiden Heime, in denen ich tätig bin, sind tadellos geführt. Die Bewohner werden mit allem Notwendigen versorgt und respektvoll behandelt. Aber die Mitarbeiter stehen unter einem enormen Stress. Die Rundumbetreuung der großenteils schwer Pflegebedürftigen erfordert unglaublich viel Kraft und Energie. Da bleibt kaum Zeit übrig für persönlichen Zuspruch und Beschäftigung. Hier beginnt mein Job, und mir geht regelmäßig das Herz auf, wenn ich begrüßt werde mit Worten wie: „ Ach, schön, da sind Sie ja wieder. Jetzt gibt´s hier gleich was zu lachen!“ Ich habe meine Berufung und meine Aufgabe in diesem Leben gefunden. Dafür bin ich dankbar.


Zurück zu Lucky: Leider können wir ihn nicht bei uns aufnehmen, darum haben wir für ihn eine Patenschaft übernommen. Das ist eine echte Alternative für Menschen, die, aus welchen Gründen auch immer, kein eigenes Haustier halten können oder wollen, aber dennoch einem Vierbeiner etwas Gutes tun möchten. Bei einem Hund sind Sie ab 50€ monatlich dabei, es gibt auch Patenschaften für Katzen und Kleintiere. Wenn Sie Interesse haben, schauen Sie sich doch hier mal unverbindlich um:


http://www.tierschutz-berlin.de/nc/tierheim/tiervermittlung/hunde.html


Ihr Beitrag hilft, das Tier zu pflegen, ärztlich zu versorgen und zu ernähren, bis es in ein neues liebevolles Zuhause vermittelt werden kann. Als Pate haben Sie einen wichtigen Anteil am Happy End für Ihr Patentier!


Dabei geht es besonders um die Sorgenkinder, die aus ganz unterschiedlichen Gründen im Tierheim sind. Es sind ältere oder chronisch kranke Tiere - oder solche, die ganz spezielle Anforderungen an einen neuen Besitzer stellen. Diesen Tieren, die unter Umständen länger warten müssen, bis sie jemand zu sich nimmt, kann mithilfe Ihrer Patenschaft bis zu ihrer Vermittlung der Aufenthalt im Tierheim Berlin so liebevoll und artgerecht wie möglich gestaltet werden.


Natürlich bekommen Sie (über das befriedigende Gefühl, etwas Gutes zu tun, hinaus) auch etwas für Ihre Patenschaft:


Sie erhalten eine Urkunde mit einem Foto Ihres Patentiers, die Zeitschrift "Berliner Tierfreund", und Sie werden, falls Sie es wünschen, auf der Internetzseite des Tierheims als Pate genannt.


Wer Zeit und Freude daran hat, kann sein Patentier besuchen. Direkter Kontakt zu den Tieren ist über die Teilnahme und entsprechende Vorbildung an den ehrenamtlichen Arbeitsgemeinschaften z.B. für Hunde oder Katzen möglich. Und wer weiß, was sich daraus vielleicht entwickelt…



Es gibt eine Liste, aus der man sich ein Patentier wählen kann. LUCKY stand allerdings nicht auf dieser Liste. Wir haben ihn aus den Vermittlungshunden ausgesucht, weil er unserer verstorbenen Wendy - meiner Seelengefährtin - ähnlich sieht. Auch sie war ein Fundhund – ausgesetzt, weil sie schon älter und die Krebsgeschwulst in ihrer Achsel nicht mehr zu übersehen war. Ich habe beim Tierheim angerufen, unseren Wunsch vorgetragen, und wenige Tage später hielten wie die „Adoptionspapiere“ in der Hand. Sie können also auch für Ihr Traumtier eine Patenschaft übernehmen, bis es – hoffentlich – ein neues Zuhause gefunden hat.


Bestimmt gibt es diese Möglichkeit  auch in anderen Tierheimen. Das ersetzt den schuldlos verstoßenen Fellnasen zwar kein eigenes Zuhause, aber es bedeutet immerhin ein winziges Fünkchen Hoffnung. Das ist besser als nichts.


Nickname 16.07.2017, 22.07 | (0/0) Kommentare | PL

KLEINE BIENE MAJA


Die kleine Hundeoma MAJA ist seit kurzem eine Bewohnerin unseres Tierheims. Ihr genaues Alter ist leider nicht bekannt, aber sie ist mindestens 10 Jahre alt. Charakterlich ist sie einfach unglaublich freundlich und aufgeschlossen gegenüber uns Menschen. Mit ihrer sanften Art fordert sie uns gern zum Kuscheln auf und genießt jede Zuwendung. Bei den Schmuseeinheiten macht die Kleine auch gern wie eine Katze einen Buckel und blüht zusehends auf. Auch mit ihren Artgenossen versteht sich Maja sehr gut und verhält sich freundlich ihnen gegenüber.


Leider ist die Süße in einem sehr schlechten Pflege- und Gesundheitszustand zu uns gekommen. Wir wissen nicht, was die Kleine in ihrem Leben schon alles durchmachen musste und was sie alles erlebt hat. Aber wir sind uns ziemlich sicher, dass sie bisher kein schönes Leben hatte. Die kleine Maja tut uns so Leid und wir tun unser Bestes, damit sie bei uns alles Schlimme vergessen kann. Sie soll sich in Ruhe bei uns erholen und wieder ganz viel Lebenskraft finden. Sie hat jetzt einen warmen Schlafplatz, täglich mehrere kleine Mahlzeiten, gute tierärztliche Versorgung, liebe Hundekumpels und ganz viel Zuwendung von uns Zweibeinern. Es werden nun auch alle tierärztlichen Behandlungen wie Zahnsteinentfernung, Blut- und Herzuntersuchung vorgenommen.


Hundeoma MAJA würde sich riesig freuen, wenn sich liebe Menschen finden würden, die sie mit einer Spende oder einer Langzeitpatenschaft unterstützen möchten. Sie sagt jetzt schon ganz lieb DANKE! 


Das Schönste für Maja wäre aber, wenn sie ein fürsorgliches Zuhause bei einer liebevollen Familie finden würde.


http://tierherzen-brauchen-hilfe.de/

Nickname 16.07.2017, 21.44 | (0/0) Kommentare | PL

HEY, AMIGO CHARLY!


Ein freundliches "HALLÖCHEN" an alle Hundeliebhaber!

 
Mein Name ist CHARLY und ich bin zirka im September 2016 geboren. Ich bin ein Mischlingsrüde und habe eine Schulterhöhe von  38 cm. Findet Ihr nicht auch das ich ein wunderhübscher Hundemann bin und einfach unglaublich niedlich aussehe? Leider brachte mir das bisher kein Glück, denn ich wurde wie ein Wanderpokal immer wieder hin und her gereicht, bis ich zum Schluss im Tierheim Herzsprung abgegeben wurde.


Meine Pflegefrauchen im Tierheim haben mir versprochen, dass jetzt damit Schluss ist und sie mir ein Zuhause bei verantwortungsbewussten Menschen suchen, bei denen ich den Rest meines Lebens verbringen darf. Ich finde das klasse und möchte Euch vieles über mich erzählen, damit Ihr wisst, ob ich in Eure Familie passen würde.


Ich muss Euch jetzt gleich sagen, dass ich kein Anfängerhund bin. Ich bin sozusagen ein Hundemann mit zwei Persönlichkeiten. Meine erste ist die eines liebevollen, anhänglichen, lebensfrohen und aufgeweckten Hundejungen. Ich übertreibe nicht, wenn ich euch sage dass ich euch Zweibeiner liebe und jede Zuwendung von Euch unheimlich genieße. Die angenehmen Kusche-l und Schmuseeinheiten liebe ich sehr und fordere sie auch regelmäßig ein. Auch habe ich von meinen Pflegefrauchen schon allerhand Spitznamen bekommen, wie z.B. „Tolpatsch“, „Clown“ oder „Schlingel“. Ich denke sie haben sich für diese Kosenamen entschieden, weil ich im Geiste noch ein richtiges Kind bin und die Welt für mich ein riesengroßer Spielplatz ist. Ich liebe es zu toben, rennen, spielen, springen und jede Menge Dinge zu erforschen. Lange Spaziergänge sind genau das Richtige für mich und dabei blühe ich unheimlich auf. Ein paar Sachen habe ich schon gelernt, wie z.B. Stubenreinheit, das Kommando „Sitz“ und das brave Mitfahren im Auto. Aber es gibt noch viele Punkte des Hundeeinmaleins, die ich lernen muss. Aber mit Eurem liebevollem Training, meiner Intelligenz und meinem „großem Appetit“ werde ich Klassenbester und ein richtiger Vorzeigehund.


Meine zweite Persönlichkeit ist leider das genaue Gegenteil. Ich habe in meinem kurzen Leben schon viele schlechte Erfahrungen machen müssen und ein fürsorgliches Zuhause ist mir fremd. Daher habe ich mir angewöhnt, auf mir unbekannten Situationen, sowie Dinge, die ich nicht möchte, mit Knurren und Schnappen zu reagieren. Dies ist kein leichtes Welpenzwacken, sondern ernst gemeint.

 
Meine Pflegefrauchen im Tierheim haben mir aber erklärt, dass ich bei den passenden Menschen und mit einer liebevollen, konsequenten Erziehung dieses Verhalten wieder Stück für Stück ablege. Wir wachsen dann zu einen klasse Teamzusammen und werden jede Lebenssituation meistern. Ich suche auf jeden Fall ein sportliches Zuhause - bei einer Familie ohne kleine Kinder - das mich körperlich sowie geistig auslastet. Mit meinen Artgenossen komme ich auf neutralem Gelände sehr gut zurecht, jedoch reagiere ich in meinem Zuhause eifersüchtig. Aus diesem Grund suche ich ein Zuhause ohne einen anderen Hund.


Ich hoffe sehr, dass sich freundliche Menschen in mich verlieben und ich bei ihnen die schlechten Erfahrungen aus meiner Vergangenheit vergessen kann.


http://tierherzen-brauchen-hilfe.de/

Nickname 16.07.2017, 21.27 | (0/0) Kommentare | PL

GEHT NICHT AN IHNEN VORÜBER!

Ich schenke mein Herz den Hundesenioren, die dankbar sind für streichelnde Hände, für langsame, gemütliche Spaziergänge, ein warmes Plätzchen auf dem Sofa und viel Liebe. Denn auch wir Menschen werden älter, aber deswegen doch nicht weniger liebenswert.

Ihr geht an mir vorüber
und seht mich gar nicht an,
da springt ein wilder Feger,
gleich da nebenan.


***


Ihr geht an mir vorüber,
haltet endlich an,
ich mag so gerne Kinder
und springe auch nicht an.


***


Ihr geht an mir vorüber,
ich warte viel zu lang,
mit meiner grauen Schnauze.
Nun zittert auch mein Gang.


***


Ihr geht an mir vorüber,
nun steh ich nicht mehr auf.
Mich schmerzen meine Glieder,
Trauer nimmt ihren Lauf.


***


Ihr geht an mir vorüber,
mein Blick ist grau und leer,
Meine Hoffnung schwindet,
ich liebte euch so sehr.


***


Ihr geht an uns vorüber,
wir sitzen auf der Bank,
streichelnd warme Hände,
mein Herz ist voller Dank.


(C.V.)


Nickname 15.07.2017, 13.43 | (0/0) Kommentare | PL

2017
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ÜBER MICH:Geboren vor 62 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.
Verheiratet mit dem besten aller Ehemänner und glückliches Frauchen von drei allerliebsten Fellnasen.