Mitternachtsspitzen

Blogeinträge (themensortiert)

Thema: LIEBE TRÄGT EIN WEICHES FELL

DER ALTE KETTENHUND

"Ich bin allein; es ist schon Nacht und stille wird's im Haus.
Dort ist ein Feuer angefacht, dort ruht mein Herr sich aus.
Er liegt im warmen Federbett, deckt bis ans Ohr sich zu,
und ich auf meinem harten Brett bewache seine Ruh'.


Die Nacht ist kalt, ich schlafe nicht, der Wind aus Ost weht kalt;
die Kälte ins Gebein mir kriecht, ich bin ja auch schon alt.
Die Hütte, die mein Herr versprach, erlebe ich nicht mehr,
der Regen tropft durch's morsche Dach,
Stroh gab's schon längst nicht mehr.


Die Nacht ist kalt, der Hunger quält, mein Winseln niemand hört -
und wüsst mein Herr auch, was mir fehlt - er wird nicht gern gestört.
Die Nacht ist lang - zum zehnten Mal leck ich die Schüssel aus,
den Knochen, den ich jüngst versteckt,
den grub ich längst schon aus.


Die Kette, die schon oft geflickt, sie reibt den Hals mir bloß.
Sie reicht nur noch ein kurzes Stück, und nie werd' ich sie los.
Was Freiheit ist, das lern' ich nie,
doch weiß ich, ich bin treu.
So lieg ich, warte auf den Tod,
denn dieser macht mich frei."


(VERFASSER LEIDER UNBEKANNT)



Immer noch gibt es Menschen (?), die ihre treuen Weggefährten mit solcher Rohheit, Gleichgültigkeit und grobem Undank behandeln. Früher war ich nie eine Befürworterin des Bibelworts "Auge um Auge, Zahn um Zahn" und nahm an, es würde wenig nützen, wenn man Gleiches mit Gleichem vergilt. Inzwischen denke ich anders darüber. Nur wer am eigenen Leib erfährt, welches Leid und welchen Schmerz er einem anderen Lebewesen zufügt, lernt vielleicht etwas daraus und macht es in Zukunft besser.

Nickname 24.09.2017, 17.46 | (0/0) Kommentare | PL

CHARLY BROWN, DAS IST EIN CLOWN

Ein freundliches Hallo an alle Hundeliebhaber!

 
Ich heiße Charly und ich bin ungefähr zwei Jahre jung. Ich bin ein Mischlingsrüde mit einer Schulterhöhe von etwa 38cm. Findet Ihr nicht auch, dass ich ein wunderhübscher Hundemann bin und einfach unglaublich niedlich aussehe? Leider brachte mir das bisher kein Glück, denn ich wurde wie ein Wanderpokal immer wieder hin und her gereicht, bis ich zum Schluss im Tierheim Herzsprung abgegeben wurde. Meine Pflegefrauchen im Tierheim haben mir versprochen, dass jetzt damit Schluss ist und sie mir ein Zuhause bei verantwortungsbewussten Menschen suchen, mit denen ich den Rest meines Lebens verbringen darf. Ich finde das klasse und möchte Euch vieles über mich erzählen, damit Ihr entscheiden könnt, ob ich in Eure Familie passen würde.



Allerdings bin ich kein Anfängerhund. In meiner Brust schlagen sozusagen zwei Seelen. Die eine ist die eines liebevollen, anhänglichen, lebensfrohen und aufgeweckten Hundejungen. Ohne Übertreibung darf ich sagen, dass ich Euch Zweibeiner liebe und jede Zuwendung von Euch genieße. Kuscheln und Schmusen gehört zu meinen absoluten Lieblingsbeschäftigungen. Auch habe ich von meinen Pflegefrauchen schon allerhand Spitznamen bekommen, wie z.B. „Tolpatsch“, „Clown“ oder „Schlingel“. Ich denke sie haben sich für diese Kosenamen entschieden, weil ich im Geiste noch ein richtiges Kind bin und die Welt für mich ein riesengroßer Spielplatz ist. Ich liebe es zu toben, rennen, spielen, springen und jede Menge Dinge zu erforschen. Lange Spaziergänge sind genau das Richtige für mich und dabei blühe ich regelrecht auf. Ein paar Dinge habe ich schon gelernt, wie z.B. Stubenreinheit, das Kommando „Sitz“ und das brave Mitfahren im Auto. Natürlich gibt es im Hunde-Ein-Mal-Eins für mich noch einiges zu lernen. Aber mit Eurem liebevollem Training und meiner Intelligenz werde ich sicher bald Klassenbester und ein richtiger Vorzeigehund.


Meine andere Seele ist leider das genaue Gegenteil. Ich habe in meinem kurzen Leben schon viele schlechte Erfahrungen machen müssen und ein fürsorgliches Zuhause ist mir bisher fremd. So habe ich es mir angewöhnt, auf mir unbekannte Situationen, oder wenn ich etwas nicht möchte, mit Knurren und Schnappen zu reagieren. Dies ist kein leichtes Welpenzwacken, sondern ernst gemeintes Zuschnappen.


Meine Pflegefrauchen im Tierheim haben mir aber erklärt, dass ich bei den passenden Menschen und mit einer liebevollen, konsequenten Erziehung dieses Verhalten nach und nach wieder ablege. Wir werden dann zu einen klasse Team und können gemeinsam jede Lebenssituation meistern.



Auf jeden Fall suche ich ein sportliches Zuhause, bei einer Familie ohne kleine Kinder, die mich körperlich sowie geistig auslastet. Mit meinen Artgenossen komme ich auf neutralem Gelände sehr gut zurecht, jedoch reagiere ich in meinem eigenen Reich eifersüchtig. Aus diesem Grund suche ich ein Zuhause ohne einen anderen Hund.


Ich hoffe sehr, dass freundliche Menschen sich mich verlieben und ich bei ihnen die schlechten Erfahrungen meiner Vergangenheit schnell vergessen kann!

http://tierherzen-brauchen-hilfe.de/

Nickname 18.09.2017, 13.30 | (0/0) Kommentare | PL

IHR KÖNNT MICH MAL...


 

...ganz doll lieb haben!!!

Nickname 01.09.2017, 17.42 | (0/0) Kommentare | PL

NIEMAND HAT ETWAS ZU VERSCHENKEN!


TASSO e.V. weist auf Betrugsmasche mit Kamerunwelpen hin


Ein Leben ohne Hund ist für viele Tierfreunde unvorstellbar. Aus unterschiedlichen Gründen entscheiden sich viele Menschen für den Einzug eines Welpen. Oft suchen sie eine bestimmte Rasse oder möchten das Hundeleben von Anfang an begleiten.


Es gibt nichts umsonst: Betrugsmasche Kamerunwelpen


Die Möglichkeiten, einen zur Familie passenden Hundewelpen zu finden, sind vielfältig. Allen gemein ist, dass vor allem seriöse Züchter die Ausgaben für die Pflege, Aufzucht, Sozialisation und die medizinische Vorsorge ihrer Schützlinge dem zukünftigen Halter in Rechnung stellen. Diese fällt oft höher aus, als manch Interessent es vorher erwartet hat. Auf der Suche nach günstigeren Alternativen stoßen Interessenten, die einen Welpen kaufen möchten, im Internet meist schnell auf dubiose Angebote. Weit verbreitet ist dabei seit Jahren das Angebot von Kamerunwelpen: Bei dieser Betrugsmasche sitzen die Hintermänner in Kamerun und sind so Namensgeber der Abzocke. Mittlerweile haben längst auch Betrüger in anderen Ländern die Vorgehensweise übernommen. In letzter Zeit haben uns Nachrichten enttäuschter Tierfreunde erreicht, die einen Welpen aus Kamerun aufnehmen wollten.


Und so läuft das betrügerische Geschäft ab:

Welpen werden in Internetanzeigen als zu verschenken inseriert. Möchte ein Tierfreund nun einen solchen Welpen übernehmen, dann muss er zunächst die Transportkosten im Voraus bezahlen. Regelmäßig meldet sich dann der Anbieter erneut und fordert weiteres Geld für Flughafen- oder Zollgebühren, Versicherungen, tierärztliche Bescheinigungen oder Einreiseformulare, da sonst der Welpe nicht ausgeliefert werden könne.


„Am Ende hat der geschädigte Tierfreund einen drei- oder vierstelligen Eurobetrag per anonymen Bargeldtransfer bezahlt, und der Anbieter löst sich in Luft auf. Das überwiesene Geld ist unwiederbringlich verschwunden“, fasst Mike Ruckelshaus, tierschutzpolitischer Sprecher bei TASSO, den typischen Hergang zusammen. „In verschiedenen Online-Kleinanzeigen werden immer wieder kostenlos Welpen, überwiegend kleine Rassen wie Chihuahuas oder Yorkshire-Terrier, aus Kamerun oder anderen Ländern angeboten. Die Gründe der Abgabe sind verschieden, suggerieren aber immer Dramatik oder Dringlichkeit. Die angebotenen Welpen existieren jedoch in Wirklichkeit gar nicht.“


Auch billig hat seinen Preis: Wühltischwelpen


Ein weiteres Problem ist der Verkauf von sogenannten Wühltischwelpen. Ihr Erwerb kostet Geld. Sie werden von Hundevermehrern, meist aus Osteuropa, zu sehr günstigen Preisen über das Internet verkauft. Im Unterschied zu den Kamerunwelpen existieren diese Hunde auch wirklich. Aber das macht die Sache nicht besser: In der Regel kommen sie unter tierquälerischen Verhältnissen zur Welt, werden der Mutter zu früh entzogen, damit der Niedlichkeitsfaktor noch hoch genug ist und haben somit keine Chance auf eine artgerechte Sozialisation. Zudem sind diese Welpen nicht geimpft, meist krank, manchmal sogar todkrank, denn es findet keine medizinische Vorsorge beziehungsweise Versorgung statt. „Was für Käufer von Wühltischwelpen oftmals folgt, sind teure Tierarztbesuche, in der Hoffnung, dem Hund doch noch ein gesundes und fröhliches Leben zu ermöglichen. Doch leider stirbt etwa jeder fünfte Wühltischwelpe noch bevor er sechs Monate alt wird“, schildert Ruckelshaus die dramatische Situation dieser Hunde und ihrer Halter.


TASSO rät:

Vertrauen Sie nur seriösen Züchtern, Tierschutzorganisationen und Tierheimen. Unter www.tasso.net/wuehltischwelpen stellen wir ihnen die Grundkriterien für seriöse Züchter zusammen. Schauen Sie auf der Suche nach einem neuen Haustier auch im TASSO-Onlinetierheim www.shelta.net vorbei. Hier warten zahlreiche Hunde, auch Rassehunde und Welpen, sehnsüchtig auf ein neues Zuhause.


©TASSO e.V.


Anmerkung: Bis zu einem gewissen Grad verstehe ich Menschen, die sagen, wenn schon einen Hund, dann nur einen ganz jungen, der frühe Abschied täte mir sonst zu weh. Dabei gebe ich eins zu bedenken, nämlich, um wen es letzten Ende geht - um mich oder um den Hund. Ich darf echte Tierliebe nicht mit Egoismus verwechseln. Gerade die älteren Semester haben so unendlich viel zu geben an Liebe, Dankbarkeit, ja, und auch an Weisheit. Wir persönlich durften besonders von unseren Hundesenioren schon vieles für uns selber lernen. Unsere Tierheime sind voll von diesen wunderbaren Wesen. Der erste (und für mich einzige) Weg zum Hund sollte daher immer in ein Tierheim oder zu einer seriösen Tierschutzorganisation führen.


Nickname 01.09.2017, 15.04 | (0/0) Kommentare | PL

ALT WERDEN SOLLEN SIE ALLE...

…aber sein darf es dann keiner, da geht es uns Hunden wie den Menschen. Jeder liebt die kleinen, zuckersüßen Welpen, und fast alle Zweibeiner geraten vor Entzücken außer sich, wenn die tolpatschigen Fellknäuel durcheinanderpurzeln und allerlei lustigen Unsinn anstellen. Dass auch sie eines Tages alt und gebrechlich sind, wird häufig von ihren Besitzern verdrängt. Ist es soweit, landen unzählige Hundesenioren im Tierheim. Die Arztkosten werden zu hoch (aber drei Urlaubsreisen jährlich sind im Budget drin). Der alte Hund entwickelt, genau wie Oma und Opa, die eine oder andere unbequeme Eigenart; und wenn dem betagten Hausgenossen mal ein Malheur passiert, weil er Blase und Darm nicht mehr so gut kontrollieren kann, hat niemand Lust, die Bescherung wegzuputzen.


Wohlgemerkt, es gibt auch andere Menschen, ganz viele sogar, und das ist gut so. Im Gegensatz zu früher dürfen viele von uns heute in Liebe und Geborgenheit altern. Damals wurden wir in erster Linie aus Gründen der Nützlichkeit gehalten. War so ein Jagd- oder Hütehund dann irgendwann nicht mehr „diensttauglich“, weil er auch einmal krank wurde oder seine Reaktionsfähigkeit nachließ,  gab es zum „Dank“ für ein, langes, treues Arbeitsleben fast immer eine Gewehrkugel. Wenn einer wirklich mal das Gnadenbrot erhielt, wurde sein Besitzer als sentimental belächelt oder galt als sonderbarer Kauz.


Heutzutage werden wir in erster Linie als Familienmitglieder und freundliche Begleiter gehalten. Unsere Menschen gehen zumindest hierzulande eine innige Beziehung mit uns ein, und für den normalen Hundefreund ist es unvorstellbar, dass er seinen Bello töten lässt, nur weil der alt ist.


Was für ein Glück, dass wir hier und heute leben dürfen: Mein guter Kumpel Barny, unser doch schon etwas betagter Woody und ich.


Gutes Nächtlein und auf Wiederlesen.


Haben Sie es fein!

Ihre Nelly



Das SCHNUPPCHEN habe ich leider

nicht mehr kennenlernen dürfen.


Wir hätten uns sicher gut verstanden.

Nickname 17.08.2017, 20.51 | (0/0) Kommentare | PL

WEIT GEBRACHT

Mancher Einwohner von Navi Mumbai, einem Vorort der indischen Hauptstadt Mumbai, dürfte sich jüngst gefragt haben, ob ihm jemand was ins Essen gemischt hat.


Denn plötzlich tauchten auf den Straßen Schlumpf-blaue Hunde auf. Das ist allerdings nur halb so witzig wie es klingt. Grund dafür ist nämlich massive Umweltverschmutzung.


"Wir sahen mindestens fünf blaue Hunde", erklärte Arati Chauhan, Vorsitzende einer lokalen Tierschutzgruppe, der "HINDUSTAN TIMES".



VERSCHMUTZTER FLUSS MÖGLICHE URSACHE


Die Tierschützer vermuten, dass das Fell der Streuner sich verfärbt, wenn sie im nahen Fluss Kasadi nach Nahrung suchen. Angeblich leiten örtliche Fabriken Farbstoffe direkt ins Wasser, anstatt sie ordnungsgemäß zu entsorgen.


Der zuständige Bundesstaat Maharashtra hat Ermittlungen aufgenommen und glaubt, den Verursacher gefunden zu haben.


Ein Waschmittelhersteller habe blaue Farbstoffe offen auf seinem Gelände gelagert. Die Tiere hätten diese entdeckt und sich die Fellverfärbung eingefangen.


UMWELTVERSCHMUTZUNG IN NAVI MUMBAI IST HOCH


"Wir haben der Firma sieben Tage Zeit gegeben, die Schadstoffe von ihrem Gelände zu entfernen", sagte ein Verantwortlicher. Außerdem müsse sie ihr Gelände wirksam gegen Tiere absichern.


In dem betroffenen Industriegebiet gibt es etwa 1000 Fabriken, die es teilweise mit der Müllentsorgung nicht so genau nehmen.


Die örtlichen Gewässer sind zumeist übel verschmutzt, was nicht nur Tieren schadet. Auch die Anwohner können das Wasser nicht mehr nutzen, geschweige denn trinken.


(QHELLE: BERLINER KURIER)

Nickname 16.08.2017, 22.05 | (0/0) Kommentare | PL

EIN JEGLICHES HAT SEINE ZEIT

„Du, Tante Meislein – warum sterben Tiere früher als Menschen?“ Louis, der fünfjährige Urenkel unserer Nachbarin, der gerade dabei ist, Barny ein Loch ins Fell zu kraulen, sieht mich fragend an. Vor einer Woche ist sein Hund Bismarck über die Regenbogenbrücke gelaufen. Bismarck war ein Mischling – halb Bernhardiner, halb Berner Sennenhund -, ein Riesentier mit einem flaumfederweichen Herzen. Für den stillen, zurückhaltenden Jungen war er viel mehr als nur ein Hund: Er war Louis´ Spielkamerad, sein Vertrauter und sein bester Freund. Stolze elf Jahre ist Bismarck geworden. Bei einem Hund seiner Abstammung und Größe ist das ziemlich viel, ein Mensch wäre ungefähr fünfundsiebzig Jahre alt.


Wenn man es recht bedenkt, altern unsere vierbeinigen Freunde gar nicht schneller als wir; sie erfahren die Zeit nur angepasst an ihren eigenen Lebensrhythmus und altern nach ihrem eigenen Zeitempfinden. Jungtiere werden ja auch viel früher selbstständig als Menschenkinder; und innerhalb der ihnen von der Schöpfung zugeteilten Spanne ist ihr Leben genauso er- und ausgefüllt wie unseres. Vorausgesetzt, dass der Mensch diese Spanne respektiert und nicht willkürlich vor ihrem natürlichen Ablauf beendet; sei es aus Bequemlichkeit, weil der Hund der Urlaubsplanung im Wege steht, oder aus Geiz, um bei älteren Tieren die zwangsläufig höher werdenden Tierarztkosten zu sparen. Wobei sich jeder verantwortungsvolle Veterinär strikt weigern sollte, ein gesundes Tier aus derart fadenscheinigen Gründen einzuschläfern.-


Bloß wie erkläre ich das Louis, der gerade den ersten schweren Verlust seines Lebens erlitten hat? Für den Jungen ist der Begriff „Zeit“ ja noch eine völlig abstrakte Größe, mit der er herzlich wenig anfangen kann – und im Grunde verstehe ich es selber nicht. Wie oft habe ich mich schon gefragt, weshalb unsere Süßen nicht einfach ebenso lange leben können wie wir. Gemeinsam alt werden und friedlich miteinander auf die andere Seite gehen, das wäre es doch. Von dreizehn geliebten Tieren habe ich nun schon Abschied nehmen müssen. Ich habe das Gefühl, mein Herz wird immer kleiner, weil jedes Mal ein Stück davon mitgeht.


Meine einzige Erklärung ist, dass wir nur, indem wir den natürlichen Lauf der Dinge akzeptieren und den Trennungsschmerz in Kauf nehmen, in der Lage sind, mehr als einem Tier ein Zuhause und Geborgenheit zu schenken. Sicher ist es bitter, wenn man seinen Liebling, den man schon alt und krank bekommen hat, nach weniger als einem Jahr wieder hergeben muss. Dreimal haben wir das bisher erlebt, und immer denkst du, es bringt dich um. Aber wir möchten trotzdem keinen von diesen „Lebensabschnittsgefährten“ missen, sie alle haben uns reich und glücklich gemacht mit ihrer bedingungslosen Liebe und Anhänglichkeit. Die Zeit heilt bekanntlich Wunden, und sicher wird auch Louis eines Tages einen neuen Hund in sein Herz schließen. Dennoch werden Bismarck und all unsere anderen treuen Wegbegleiter unvergessen bleiben, bis wir sie eines Tages wiedersehen.


Nickname 13.08.2017, 21.54 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

GEMÄCHLICH KOMMT MAN AUCH ANS ZIEL


Graue Haare, erste Fettpölsterchen und ein schwerfälligerer Gang. Auch unsere vierbeinigen Freunde werden älter. Im Idealfall begleiten sie uns schon ihr Leben lang und dürfen bis zum Ende bei uns sein. Manche finden aber auch erst später ein liebevolles Zuhause in einer Familie. Unabhängig davon wünschen sich alle Halter dasselbe für ihren Begleiter: Er soll in allen Lebensphasen glücklich sein und in Würde altern. Aber ebenso wie bei uns verändern sich die Bedürfnisse unserer Lieblinge im Laufe ihres Lebens.


Ab wann sind unsere tierischen Begleiter alt? Wann müssen wir verstärkt Rücksicht auf sie nehmen und was benötigen sie dann? „Die Rechnung, dass ein Hunde- und Katzenlebensjahr in etwa sieben Menschenjahren entspricht, ist nicht korrekt“, weiß die für TASSO tätige Tierärztin Dr. Bettina Schmidt. So sind die Tiere zwar schon mit etwa einem Jahr im Teenageralter und somit schneller erwachsen. Danach läuft der Alterungsprozess jedoch langsamer. So gelten Katzen in der Regel ab zwölf Jahren als „alt“, dennoch können sie noch viele Jahre gesund weiterleben. Bei Hunden gilt, dass große Tiere oft schneller altern als kleine. Andererseits können selbstverständlich auch große Vierbeiner gesund alt werden. Pauschal lässt sich also nicht sagen, ab wann ein Tier besondere Fürsorge benötigt. Es liegt an uns Haltern, darauf zu achten, wie sie sich entwickeln. Natürlich sollte im Zweifelsfall immer der Rat eines Tierarztes eingeholt werden.


Nicht nur alleine das Alter sagt etwas über die Bedürfnisse von Hunden und Katzen aus. Schließlich sind sie auch in ihrer Jugend schon oft sehr verschieden. Der eine spielt für sein Leben gerne, die andere hat schon immer am liebsten geschmust. In der Regel schlafen jedoch die meisten Tiere im Alter mehr als in jungen Jahren. Und sie freuen sich darüber, wenn ihre Lieblingsplätze leicht zugänglich sind. Weniger Beweglichkeit oder Arthrose führen dazu, dass nicht mehr all das möglich ist, was viele Jahre lang geliebte Gewohnheit war. Auch die Sinnesorgane können im Alter nachlassen. Eine Katze, die ihr eigenes Maunzen nicht mehr so laut hört wie früher, wird beispielsweise vermutlich lauter miauen. Ein Hund, der nicht mehr so gut sehen kann, wird gewohnte Spazierwege genießen.


Und auch die Ernährung unserer Haustiere sollte ihrem Alter und ihren Bedürfnissen entsprechend angepasst werden. Starkes Übergewicht sollte unbedingt vermieden werden, da es die Gelenke und den Kreislauf zusätzlich unnötig belastet und das Diabetes-Risiko steigt. „Bei Katzen ist zudem gerade im Alter besonders darauf zu achten, dass sie genug Wasser zu sich nehmen, damit sie keine Nierenprobleme bekommen. Dies erreicht man am besten über ein hochwertiges Nassfutter“, rät Tierärztin Dr. Bettina Schmidt.


Grundsätzlich sollten die Halter älterer Tiere auf Veränderungen bei ihren tierischen Lieblingen achten und sich regelmäßig mit dem Tierarzt besprechen. Ein Vorsorge-Check-Up mit einer Blutuntersuchung kann dabei helfen, eine Alterserkrankung frühzeitig zu erkennen.




Wer rastet, der rostet


Doch Vorsicht: Nur weil ein Haustier älter geworden ist, möchte es nicht automatisch nur noch auf der faulen Haut liegen. Ebenso wie Ruheständler haben die Tiere noch jede Menge Lust, etwas zu erleben. Es muss nur eben nicht immer so wild zugehen wie in der Jugend. Auch in einem gemütlichen Tempo können Hunde beim Spaziergang noch viel entdecken. Wichtig ist, dass die Tiere in Bewegung bleiben und weiter ihren Bedürfnissen entsprechend ausgelastet und gefordert werden.


Respektieren Sie es, wenn Ihre Katze mehr Ruhe sucht und lassen Sie Ihren Hund gewähren, wenn er nicht mehr ganz so lange spazieren gehen mag. Das Wichtigste aber ist: Seien Sie an der Seite Ihres Tieres. In Gesundheit und Krankheit, unsere tierischen Lieblinge haben es verdient.



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Nickname 23.07.2017, 18.55 | (0/0) Kommentare | PL

GRUPPE DER ANONYMEN HUNDE - ABHÄNGIGEN (AHA)

Vielleicht kennen Sie das schon, oder sind selbst in Behandlung!!

Stellen Sie sich vor, wir sitzen kreisförmig mit mehreren Personen in einem gut klimatisierten Raum und halten uns an den Händen.


Ich fange an zu erzählen:


Hallo, mein Name ist ...... und ich bin ein Hundeabhängiger. Einige von Ihnen sind hier, weil ein Freund oder Familienangehöriger Sie hierher geschickt hat. Vielleicht sitzen Sie hier und glauben, dass Sie das alles gar nicht betrifft, dass mit Ihnen alles in Ordnung ist. Es ist nicht leicht einzusehen, dass man ein Hundeabhängiger ist – und es ist noch schwieriger, zu uns bei den AHA zu kommen und um Hilfe zu bitten.


Lassen Sie mich Ihnen einige Fragen stellen:


- Können Sie sich eher an den Namen eines Hundes als an den seiner Besitzer erinnern?


- Sind Sie der Meinung, dass "festliche Kleidung" bedeutet, eine saubere Jeans ,frisch gewaschene Tennisschuhe und eine Hundeleine leger über dem Brustkorb zu tragen?


- Sind Sie der Meinung, dass "Hundesohn" kein Schimpfwort ist?


- Müssen Sie, wenn Sie jemandem in Ihrem Auto mitnehmen wollen, erst einmal den Beifahrersitz enthaaren?


- Verbringen Sie viel Ihrer Freizeit und Ferien auf Hundetreffen, auf Hundeplätzen oder in Fachgeschäften für Hundesportartikel?


- Können Sie beim Essen in einem feinen Restaurant (Hunde-)Dinge diskutieren, die dazu führen, dass sich die Nebentische schnell leeren und die Leute, die dort saßen, grün um die Nase wirkten?


- Meiden Sie Ladengeschäfte, an denen ein Schild "Ich muss draußen bleiben" hängt?


- Besteht Ihre Post größtenteils aus Katalogen für Hundefutter, Hundebücher, Hundezubehör und Outdoorkleidung?


- Ist Ihre Inneneinrichtung so ausgesucht, dass sie zu Ihrem Hund passt?


- Stehen Sie Sonntag morgens vor der Morgendämmerung auf, um mit Ihrem Hund Gassi zu gehen, weil man da die wenigsten Leute trifft?


- Wenn Sie jemanden Neues kennen lernen, fragen Sie dann, was für einen Hund er hat und bemitleiden ihn, falls er keinen hat?


- Wissen Sie, was man unter VDH, FCI, Kong, IPO, CACIB, Agi, HD, ZTP, BH und CACIT versteht, aber nicht, welches Medikament man seinem Ehepartner aus der Apotheke holt, wenn dieser einen Schnupfen hat?


- Haben Sie in allen Jackentaschen Hundekekse, Trockenfleisch, Käsebrocken, Bälle und Quietschespielzeug?


- Ist es Ihnen schon manchmal passiert, dass Sie sich als „Hassos Mama/Papa“ vorgestellt haben?


- Finden Sie Leute ohne Hunde langweilig?


Falls Sie lediglich eine dieser Fragen mit "Ja" beantwortet haben, brauchen Sie uns nicht.
Haben Sie zwei Fragen bejaht, besteht bereits Suchtgefahr.
Lautet Ihre Antwort auf drei oder mehr Fragen "Ja", dann sind Sie hier bei uns an genau der richtigen Stelle.


Meine Empfehlung für alle, die drei oder mehr Fragen mit "Ja" beantwortet haben, ist zu lächeln, sich dem lächelnden Menschen neben ihnen zuzuwenden und ihn dazu zu beglückwünschen, dass sein Leben – wie auch das Ihre – immer voller guter Freunde und guter Hunde sein wird und nie, niemals langweilig sein wird.


Viel Spaß und Freude mit Ihrer 'Krankheit!'



Drei, die süchtig machen -
ganz ohne Risiken und Nebenwirkungen!

Nickname 23.07.2017, 15.09 | (0/0) Kommentare | PL

GEBET EINES STREUNERS

Lieber Gott, bitte hilf mir in meiner Qual,
der ganzen Welt bin ich egal,
niemand da, der an mich denkt,
der mir ein wenig Liebe schenkt.


So müde von der Streunerei,
zieht keine Hoffnung mehr vorbei.
Vor Schmerzen kann ich kaum noch stehn,
muss trotzdem durch den Regen gehn.


Bei meinem schweren Gange hier,
verzweifle ich und bet' zu dir:
um jemand, der mich wirklich liebt,
mir eine warme Obhut gibt:


Mit einem schönen, warmen Bett.
Ja - und 'nen Knochen - das wär nett!
Beim letzten Herrchen war es schlimm,
bin froh, dass ich dort nicht mehr bin.


Ohne Wasser, angekettet,
hat mich nur die Flucht gerettet.
Meine Leine hab ich durchgebissen,
und bin von dort dann ausgerissen.


Lieber ein Streuner! Lieber allein!
Als ewig eingesperrt zu sein.


Jetzt, lieber Gott, bin ich geschafft.
Ich kann nicht mehr, mir fehlt die Kraft.
Bin müde, hungrig - mir ist kalt,
ich fürchte, Gott, ich werd' nicht alt.


Mit Stöcken jagt man mich und Steinen,
doch mir bleibt keine Zeit zum weinen.
Muss durch die Straßen - Knochen finden -
obwohl stetig meine Kräfte schwinden.


Hab's nicht verdient, bin eigentlich gut,
will nicht, dass man mir Böses tut.
Von Würmern geplagt, von Flöhen gebissen,
lieber Gott, ich möchte von dir wissen,
Ob's jemanden gibt auf dieser Welt dem ich,
und der auch mir gefällt?


Sollt es diesen Jemand geben,
so würd' mein Herz vor Freude beben.
Ja! Alles würd' ich für ihn machen
und kau auch nicht auf seinen Sachen.


Ihm lauf ich ganz bestimmt nicht fort,
ich liebe ihn und hör auf's Wort.
Doch so schwach, allein wie ich jetzt bin,
macht Weiterleben keinen Sinn.


Schmutzig und unendlich mager
weine ich jede Nacht in meinem Lager,
weil ich mir solche Sorgen mache,
ob ich am nächsten Tag erwache.


Soviel Liebe und Treue kann ich geben,
will deshalb eine Chance zum Leben.
Oh lieber Gott, erhör' mich gleich,
bevor die letzte Hoffnung weicht
und schicke jemand, der mich liebt.


Mein Gott - wenn es dich wirklich gibt...


(Bev Davenport
Homeless Afghan Rescue & Care
übersetzt aus dem Amerikanischen von Bastian Rosing)


*********


Ob unser Böbchen sein Dasein als Kettenhund fristen musste, bevor man ihn gewaltsam fortgejagt hat (wofür das Geschoss in seinem Schulterblatt, das ausgestochene linke Auge und die gebrochenen Vorderbeine sprechen könnten), oder ob er sein ganzes bisheriges Leben als Streuner auf den Straßen Rumäniens verbrachte, wissen wir nicht. Er mag etwa zwölf bis dreizehn Jahre alt gewesen sein, als er uns anvertraut wurde, lebte auf den Tag genau zwei Jahre bei uns und genoss hier sichtlich seine Rente.



Einen dankbareren, bescheideneren und zufriedeneren Hund haben wir selten erlebt. Wenn es nach uns ginge, dann würde jegliche kommerzielle Hundezucht verboten, bis auch der letzte Heimatlose und Ausgesetzte ein gutes Zuhause gefunden hat. Ich weiß, das wird wohl ein frommer Wunsch bleiben. Wir geben jedoch nicht auf, denn es heißt - hoffentlich - nicht völlig umsonst: "Wer nur eine Seele rettet, der rettet die ganze Welt."


Nickname 23.07.2017, 14.37 | (0/0) Kommentare | PL

2017
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ÜBER MICH:Geboren vor 62 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.
Verheiratet mit dem besten aller Ehemänner und glückliches Frauchen von drei allerliebsten Fellnasen.