Mitternachtsspitzen

Blogeinträge (themensortiert)

Thema: LIEBE TRÄGT EIN WEICHES FELL

JENNY will´s wissen!


Vermittlungs – Nr.: 17/679


Rasse: Jack-Russel-Terrier-MIX

Geburtsdatum: 06/2009

Im Tierheim seit: 07.03.2017

Geschlecht: weiblich/kastriert

 

JENNY wurde bei uns abgegeben, weil sie und ihr Besitzer nicht zusammenpassten. Die charakterstarke kleine Hündin ist sehr menschenbezogen, benötigt jedoch eine souveräne Führungsperson, die ihr Grenzen setzt und konsequent mit ihr umgeht. Ansonsten beginnt sie, an der Leine ihren Menschen zu beschützen und über den Zugang zu "ihren" Ressourcen wie ihrem Körbchen, Spielzeug und Futter zu entscheiden.


Sie ist stubenrein, beherrscht die gängigen Grundkommandos und bleibt problemlos bis zu sechs Stunden alleine zu Hause. Mit anderen Hunden kommt sie gut zurecht, Kinder sollten aber nicht mit im Haushalt leben. Über Futtersuchspiele und andere Beschäftigung mit ihrem Menschen freut sie sich sehr.


Die eigenständige Jenny ist kein gemütlicher Selbstläufer und nicht für Anfänger geeignet -  wenn man sich ihren Respekt erarbeitet, bekommt man in ihr aber eine sensible, mutige und absolut loyale Begleiterin, die immer mit Begeisterung bei der Sache sein wird.


Jenny wartet im Struppi-Haus auf ihre Chance. Wenden Sie sich auch gerne telefonisch unter 030 / 76 888 156 an ihre Tierpfleger.


http://www.tierschutz-berlin.de/nc/tierheim/tiervermittlung/hunde.html



Bitte beachten Sie:


Wir können unsere Tierdatenbank leider nicht täglich aktualisieren. Wenn Sie sich für dieses Tier interessieren, fragen Sie bitte möglichst vor einem Besuch telefonisch bei uns nach, ob das Tier noch im Tierheim ist oder bereits vermittelt wurde.

 

Sofern oben keine direkte Kontaktnummer angegeben ist, wenden Sie sich dazu bitte an die 030/76 888-0.

 

Bitte geben Sie dabei unbedingt die Vermittlungsnummer und die Tierart (Hund, Katze, Kleintier etc.) an.


Vielen Dank!

Nickname 03.05.2017, 16.52 | (3/2) Kommentare (RSS) | PL

Leben, Lieben, Lernen, Laufen!

BALOU

Vermittlungs – Nr.: 16/1558



Rasse: Labrador – Mix

Geburtsdatum: 03/2010

Im Tierheim seit: 06.05.2010

Geschlecht: männlich


BALOU ist ein aktiver, lauffreudiger Kerl, der sehr aufmerksam und gelehrig ist. Fremden gegenüber verhält er sich zuerst einmal skeptisch und sucht sich seine Menschen genau aus. Er beherrscht die gängigen Grundkommandos und fährt gut im Auto mit.

Über Beschäftigung, zum Beispiel Futtersuchspiele, freut Balou sich sehr. Außerdem ist er eine richtige Wasserratte und liebt es zu schwimmen. Für Leckerchen tut er alles und lässt sich damit ausgezeichnet motivieren. Er kann außerdem auch problemlos mal allein zu Hause bleiben.

Da er sich an der Leine nicht immer freundlich verhält und auch schon seine Zähne eingesetzt hat, suchen wir für den hübschen Rüden hundeerfahrene Menschen, die ihm ein ruhiges, ländliches Umfeld bieten können. Er würde sicher auch gut auf sein neues Zuhause aufpassen. Um ihn in Ruhe kennenlernen zu können, sollten Sie ihn im Tierheim mehrmals besuchen. Andere Tiere und Kinder sollten nicht im Haushalt leben.

Sind Sie vielleicht der richtige Mensch für unseren schlauen, sportlichen Balou? Dann kommen Sie gern im Struppi-Haus vorbei und lernen Sie ihn kennen. Bei Fragen erreichen Sie seine Tierpfleger auch telefonisch unter 030 / 76 888 156.




Bitte beachten Sie:


Wir können unsere Tierdatenbank leider nicht täglich aktualisieren. Wenn Sie sich für dieses Tier interessieren, fragen Sie bitte möglichst vor einem Besuch telefonisch bei uns nach, ob das Tier noch im Tierheim ist oder bereits vermittelt wurde.

 

Sofern oben keine direkte Kontaktnummer angegeben ist, wenden Sie sich dazu bitte an die 030/76 888-0.

 

Bitte geben Sie dabei unbedingt die Vermittlungsnummer und die Tierart (Hund, Katze, Kleintier etc.) an.


Vielen Dank!

Nickname 28.04.2017, 16.05 | (0/0) Kommentare | PL

MOTTI, nicht Motsi - so viel Zeit darf sein!

Vermittlungs – Nr. 16/4649



Rasse: Terrier – Mix

Größe: 47 cm

Geburtsdatum: 10/2008

Im Tierheim seit: 26.12.2016

Geschlecht: männlich/kastriert


Motti kam zu uns ins Tierheim, weil er und sein Besitzer nicht zusammenpassten. Der kleine Kerl ist sehr unsicher und wünscht sich Führung und Schutz von seinem Menschen. Überlässt man ihm die Verantwortung, achtet er wachsam auf jedes kleine Geräusch.


Mischling Motti ist gern sportlich unterwegs und kennt das Mitlaufen am Fahrrad. Auch ab und an für etwa drei Stunden allein zu Hause zu bleiben ist er gewöhnt. Er braucht etwas Zeit, um neue Personen kennenzulernen, zeigt sich aber sehr verschmust, wenn er Vertrauen gefasst hat.


Für Motti suchen wir hundeerfahrene Zweibeiner, die ihm Sicherheit geben und sich viel Zeit für ihn nehmen können. Für eine Familie mit kleinen Kindern ist der sensible Rüde nicht geeignet, wird aber für die richtigen Menschen ein aktiver und treuer Begleiter werden.


Möchten sie Motti gern kennenlernen? Dann wenden Sie sich bitte an seine Tierpfleger im Benji-Haus (Telefon 030 / 76 888 212).



Bitte beachten Sie:


Wir können unsere Tierdatenbank leider nicht täglich aktualisieren. Wenn Sie sich für dieses Tier interessieren, fragen Sie bitte möglichst vor einem Besuch telefonisch bei uns nach, ob das Tier noch im Tierheim ist oder bereits vermittelt wurde.

 

Sofern oben keine direkte Kontaktnummer angegeben ist, wenden Sie sich dazu bitte an die 030/76 888-0.

 

Bitte geben Sie dabei unbedingt die Vermittlungsnummer und die Tierart (Hund, Katze, Kleintier etc.) an.


Vielen Dank!

Nickname 27.04.2017, 15.45 | (0/0) Kommentare | PL

Trend - Scout

In der Vermittlung seit 20.04.2017


• Mischling


• Rüde / kastriert


• geboren ca. 01.2016


• Schulterhöhe: ca. 35 cm


• Scout ist geimpft, gechipt, entwurmt, kastriert,

tierärztlich untersucht und hat einen EU-Pass.


******************


Beschreibung von SCOUT


Hallo liebe Hundefreunde,


Mein Name ist SCOUT und ich bin ein Mischlingsrüde. Meine Schulterhöhe beträgt ca. 35 cm und bin daher ein kleiner, aber kräftig gebauter Vertreter meiner Art. Mein momentaner Wohnsitz ist das Tierheim Herzsprung, aber das soll sich möglichst rasch ändern. Ich suche pfotenringend nach lieben Menschen, die mich bei sich aufnehmen und mir ein schönes, dauerhaftes Zuhause schenken.


Was gibt es über mich zu wissen? Na ja, ich sehe wohl ganz hübsch aus, aber auch mein Charakter ist, wie meine Pflegerinnen immer sagen, einfach bezaubernd. Okay, ich muss zugeben, das ich anfangs gegenüber fremden Menschen noch schüchtern reagieren kann, aber sobald ich mich von Eurer Freundlichkeit überzeugt habe, werdet Ihr mich nicht mehr so schnell los. Denn meine Leidenschaft ist das Schmusen und Kuscheln. 


Aber ich bin beileibe kein „Couchpotato“, sondern meinem Alter entsprechend ein aufgeweckter und bewegungsfreudiger Hundemann. Gemeinsame Spaziergänge, Tobespiele mit meinen Zweibeinern, Erkundungsrunden und über Wiesen zu tollen, das alles mache ich mit Begeisterung.


Sicher gibt es für mich noch einiges zu lernen, aber mithilfe meines oder meiner Menschen fällt mir das leicht. Mit meinen Artgenossen komme ich sehr gut zurecht und kann daher auch gern als Zweithund in meinem neuen Zuhause leben.


Wenn Sie denken, ich könnte gut in Ihre Familie passen, dann lernen Sie mich doch einmal persönlich kennen!


http://tierherzen-brauchen-hilfe.de/

Nickname 23.04.2017, 16.56 | (0/0) Kommentare | PL

Yoshi will nach Hause (nicht nur telefonieren)!

Vermittlungs – Nr.: 17/51


Rasse: Dackel – Mix


Geburtsdatum: 06/2011


Im Tierheim seit: 08.01.2017


Geschlecht: männlich / kastriert


*************************


Yoshi kam leider schon zum zweiten Mal zu uns zurück, weil er gegenüber seinen Besitzern seine Zähne eingesetzt hat. Der hübsche kleine Rüde ist selbstbewusst und menschenbezogen.


Er wünscht sich einen hundeerfahrenen, souveränen Zweibeiner, der sicher Entscheidungen trifft und dem Hund zeigt, dass er nicht die Verantwortung übernehmen muss.


Unser Yoshi ist stubenrein, kennt das Mitfahren in Auto, Bus und Bahn und bleibt problemlos allein zu Hause. Mit seinen Artgenossen kommt er grundsätzlich gut aus, manche Rüden sind ihm allerdings weniger sympathisch. Seine neuen Menschen sollten bereits Erfahrung mit schwierigeren Hunden haben und von Anfang an konsequent mit ihm umgehen, damit er sich nicht dafür zuständig fühlt, über Ressourcen wie Futter und Spielzeug zu wachen und seinen Zweibeiner zu beschützen. Kinder sollten nicht mit im Haushalt leben.


Sind Sie vielleicht der richtige Mensch für Yoshi? Er wartet im Struppi-Haus auf ein schönes endgültiges Zuhause.

Seine Tierpfleger erreichen Sie auch telefonisch unter 030 / 76 888 156.


http://www.tierschutz-berlin.de/nc/tierheim/tiervermittlung/hunde.html


Bitte beachten Sie:


Wir können unsere Tierdatenbank leider nicht täglich aktualisieren. Wenn Sie sich für dieses Tier interessieren, fragen Sie bitte möglichst vor einem Besuch telefonisch bei uns nach, ob das Tier noch im Tierheim ist oder bereits vermittelt wurde.

Sofern oben keine direkte Kontaktnummer angegeben ist, wenden Sie sich dazu bitte an die 030 / 76 888-0.

Bitte geben Sie dabei unbedingt die Vermittlungsnummer und die Tierart (Hund, Katze, Kleintier etc.) an.
Vielen Dank!

Nickname 19.04.2017, 17.12 | (0/0) Kommentare | PL

Kira - Sonne für die Seele!

Eine weitere Bewohnerin unseres Tierheims
möchte sich Euch vorstellen:


Diese freundliche Schäferhunddame hört auf den Namen KIRA und ist ca. 8 - 9 Jahre alt. Auch sie wartet bei uns auf liebe Menschen, die ihr ein fürsorgliches Zuhause schenken.

Vom Wesen her ist sie eine sehr aufgeschlossene und menschenbezogene Hundedame, die jede Zuneigung von ihren Menschen genießt. Sie hat sowohl ein ausgeglichenes, wie auch ein aufgewecktes Wesen. In ihrem Zuhause zeigt sie sich entspannt und genießt den Alltag mit ihrem Herrchen und/oder Frauchen. Gemütliche Kuschelstunden liebt sie über alles. Bei gemeinsamen Ausflügen in die Natur zeigt sie dann ihre lebhafte Seite und erkundet gern ihre Umgebung. Nach ausgiebigem Toben und Spielen ist sie einer kleinen Abkühlung nicht abgeneigt.


Bisher hat sie sich bei uns gegenüber Menschen immer freundlich gezeigt und geht offen auf alle Fremden zu. Auch Alltagsgeräusche und Auto fahren sind für sie kein Problem. Anderen Hunden tritt sie eher angespannt gegenüber und zeigt sich bei jedem anders. Ihre neuen Menschen sollten daher weiterhin an Kiras Sozialverhalten gegenüber ihren Artgenossen arbeiten.

Wir wünschen Kira, dass sie ihr Leben schon bald in ihrem neuen Zuhause genießen kann!

http://tierherzen-brauchen-hilfe.de/

Nickname 06.04.2017, 20.24 | (0/0) Kommentare | PL

Wir überlegen noch

AHOI!


Liebe Leute, unser Frauchen hat seit gestern einen dicken Knoten im Gehirn von dem Bandwurmsatz, den sie geschrieben hat. Deswegen mach´ ich hier mal weiter.


Also: Wo der Woody - der ja damals noch Grigore hieß -, vorübergehend Quartier bezogen hatte, das war keine richtige Pflegestelle, sondern ein Gnadenhof für alte und kranke Hunde. Die sollen gar nicht mehr vermittelt werden und dort friedlich bis zu ihrem Ende leben. Eigentlich eine schöne Sache. Da gab es aber eine Schäferhündin, die jünger und fitter war als die anderen und die das Sagen hatte. Anscheinend witterte sie in dem Neuzugang einen unerwünschten Konkurrenten und fing prompt an, ihn zu mobben. Sie hatte sozusagen das Hausrecht, und den Leuten fiel nichts Besseres ein, als den Grigore in eine Transportbox zu sperren (das ist eine Art Käfig, in dem wir Hunde zum Beispiel eine Flugreise aussitzen müssen). Darin brachte er viele Stunden am Tag und die meisten Nächte zu. Nicht eben komfortabel, und für seine angeknacksten Knochen war es das reine Gift. In dem engen Kasten konnte er sich ja kaum umdrehen, geschweige denn richtig ausstrecken.


Nach dem Telefongespräch mit Frau T. und zwei schlaflosen Nächten hielt unser Frauchen Familienrat mit Chef. Der kennt sie seit über vierzig Jahren und weiß, wie sie tickt. Darum wunderte er sich auch kein bisschen, als sie vorschlug, den Hund einfach mal so für ein paar Tage und Nächte auf Probe bei uns wohnen zu lassen. Er gab nur zu bedenken, wie ich und Nelly darauf reagieren würden. Wir hatten uns ja gerade erst wieder in unserer gemütlichen Zweisamkeit eingerichtet.


Genug für heute. Ich bin das viele Schreiben nicht gewohnt, und mir fallen gleich die Pfoten ab. Morgen gibt´s den Rest der Geschichte. Also, bis denne.


Macht´s gut, Nachbarn!

EUER BARNY


Nickname 30.03.2017, 17.36 | (0/0) Kommentare | PL

Was tun? sprach Zeus

GANZ EHRLICH...


Woody ist ein best dog ever, ein weltbester Hund. Wieso nur ein bester und nicht der beste überhaupt? Weil unsere Vierbeiner allesamt beste Hunde waren und sind. Tatsächlich haben wir mit unseren tierischen Lebensabschnittsgefährten unglaubliches Glück gehabt. Klar gab es hin und wieder Schwierigkeiten. Nicht jeder war hundertprozentig pflegeleicht – das bin ich übrigens auch nicht – und unsere Holly würde mancher vielleicht sogar als Problemhund bezeichnen. Sie hatte ja auch schon einiges durch, bevor sie zu uns kam. Für uns war sie eine feine Kameradin, wir haben sie innig geliebt und oft herzhaft über ihre Einfälle gelacht.


Back to Woody. Ich könnte schwören, dass unser Böbchen dabei seine Pfoten im Spiel hatte. Denn eigentlich sollte das mit drei Hunden eine einmalige Sache bleiben. Wir sind nicht mehr die Jüngsten und möchten auf keinen Fall, dass unsere Lieblinge uns überleben.


Hätte ich seinem früheren Pflegefrauchen nicht von seinem Fortgehen geschrieben und hätte sie nicht angerufen und gesagt, ach, das sind ja traurige Nachrichten, und gerade habe ich zwei von Bobbys Art hier, von denen der eine aber zurzeit in einer anderen Pflegestelle untergebracht ist, - übrigens heißt er zufällig auch Grigore, so wie früher der Bobby, ist ja in Rumänien ein gebräuchlicher Hundename -, weil er sich mit dem Spotty nicht versteht, der will nämlich immer den Chef spielen, aber ihn konnte ich nicht weggeben, weil er total auf mich fixiert ist und sonst niemanden an sich ran lässt und der Grigore ist ja mehr so eine Art Teddy, der lässt sich alles gefallen, nur hat er es in der Pflegestelle nicht besonders gut und das macht mir viel Kopfzerbrechen, ich muss ihn unbedingt von da wegholen, aber ich weiß nicht, wo ich ihn hier bei mir unterbringen soll, ich kann ihm höchstens in der Garage etwas herrichten…


So, den letzten Satz lernen Sie jetzt auswendig, und morgen erzählen wir Ihnen, wie es weiterging!


Nickname 29.03.2017, 17.08 | (0/0) Kommentare | PL

Ich bin ja so verschossen

„…in deine Sommersprossen, die kleinen und die großen sind meine Freud´!“ Diesen alten Gassenhauer singe ich unserem Barny manchmal ins Ohr. Der Kleine hat nämlich zwei ganz allerliebste Sommersprossen mitten auf seiner süßen Schnute. Zum Verschießen!


Hier für alle, die viel jünger sind als ich und Peter Igelhoff kaum noch kennen düften:



Das Lied von den Sommersprossen

Du hast die schönste Nase,
Du hast den schönsten Mund,
Doch das ist zur Ekstase
Noch lange nicht für mich der Grund.
Auch muss ich anerkennen
Dein Grübchen unterm Kinn.
Ich könnt' noch vieles nennen,
Worin verliebt ich bin.
Doch ich bin jetzt ganz ehrlich und erklär':
Das wäre alles nichts, wenn eins nicht wär':


Ich bin ja so verschossen
In deine Sommersprossen;
Die kleinen und die großen
Sind meine Freud'.
Ich schau' unverdrossen
Auf deine Sommersprossen,
Die kleinen und die großen,
Zu jeder Zeit.


Was lugt hervor am Ohr so klein?
Das kann ja nur ein neuer Sprössling sein!
Hab' ins Herz geschlossen
Nur deine Sommersprossen;
Die kleinen und die großen
Sind meine Freud'.


Der Tiger schleicht im Dschungel
Zur Leopardin hin,
Doch macht er das im Dunkeln,
Sonst merkt's vielleicht die Tigerin.
Und sieht er ihre Tupfen,
So ist er halb verrückt,
Sein Herz beginnt zu hupfen,
Und er ruft ganz entzückt:


Es ist ja zwar gesprungen wie gehupft,
Doch lange nicht gestreift so wie getupft!


Ich bin ja so verschossen
In deine Sommersprossen;
Die kleinen und die großen
Sind meine Freud'.
Ich schau' unverdrossen
Auf deine Sommersprossen,
Die kleinen und die großen,
Zu jeder Zeit.


Was lugt hervor am Ohr so klein?
Das kann ja nur ein neuer Sprössling sein!
Hab' ins Herz geschlossen
Nur deine Sommersprossen;
Die kleinen und die großen
Sind meine Freud'.


Doch eines Tag's, da kam sie an,
Die Haut war weiß wie Marzipan,
Doch ich, ich gehe fast zugrund' daran...


Ich war ja so verschossen
In deine Sommersprossen;
Die kleinen und die großen
War'n meine Freud'.
Ich sah unverdrossen
Auf deine Sommersprossen,
Die kleinen und die großen,
Zu jeder Zeit.


Hab ins Herz geschlossen
Nur deine Sommersprossen;
Die kleinen und die großen,
Jetzt sind sie weg, sind weg!



Aber wieso ist man eigentlich 'verschossen'?

Schlag nach bei Shakespeare, denn da steht was drin, so hieß es in meiner Jugend. Heute verfügen wir über andere Informationsquellen, und da habe ich mich gleich einmal schlau gemacht:


Also… früher sagte man: „Ich bin geschossen“ - eine Anspielung auf Amor, den römischen Liebesgott. Der Mythologie zufolge verliebt sich derjenige besonders heftig, der von dessen Pfeilen getroffen wird, und man ist machtlos gegen das süße Gift. Nun wissen wir alle, dass besonders die Herren der Schöpfung sich schwer tun mit verbalen Gefühlsäußerungen. Einfach zu sagen, ich bin verliebt, ist und war vielen von ihnen auch früher schon peinlich.  Man(n) wusste sich zu helfen: Er verschmolz kurzerhand zwei Wörter – geschossen und verliebt – zu einem neuen, weniger emotionsgeladenen, und ist seitdem verschossen. So simpel, so genial. Wollten wir es ganz genau nehmen (was wir natürlich nicht tun, dafür ist die Sache an sich viel zu schön), dann gäbe es hierbei allerdings einen Haken: Ein wörtlich verschossener Pfeil hätte nämlich leider sein Ziel verfehlt und wäre irgendwo in die Landschaft geflogen, anstatt mitten ins Herz.


Aber egal, wie Sie es nennen – Spaß macht es auf jeden Fall. Am besten begeben Sie sich an einen strategisch günstigen Ort, wo Amors Pfeil Sie unter allen Umständen treffen muss, und seien Sie wieder mal verliebt!


Nickname 25.03.2017, 13.53 | (0/0) Kommentare | PL

Von einem, der auszog, TEIL 2: Gesundheit!

Bis unser blonder Herzensbrecher Barny hier einzog, waren wir vom Thema Auslandshunde gänzlich unbeleckt. Ein Hund ist ein Hund, so dachten wir. Was spielt es für eine Rolle, wo er geboren wurde und welche Farbe sein Fell hat? Würden wir das auf unsere eigene Spezies übertragen, hätten wir die Probleme der Menschheit bald gelöst. Trotzdem ist bei den Vierbeinern eine gewisse Vorsicht angesagt. Besonders die Zuwanderer aus Ost- und Südeuropa können nämlich ein paar gefährliche und zum Teil ansteckende Krankheiten mitbringen, die den Tierärzten hierzulande noch kaum bekannt und entsprechend schwierig zu behandeln sind.

 

Wir hatten Glück. So ganz gesund waren unsere Zugereisten zwar nicht: Barny trug seine Autoimmunkrankheit wahrscheinlich schon seit seiner Welpenzeit in sich, und wir können froh sein, dass sie erst relativ spät zum Ausbruch kam.


Der kinderfaustgroße Tumor an der Milchleiste unseres süßen Julchens war unübersehbar.


Bobbys äußere Blessuren stachen buchstäblich ins Auge, und Nellys seelische Wunden nässen nach Jahren immer noch. Auch das Innenleben der beiden herzlieben Rumänen ließ in der ersten Zeit einiges zu wünschen übrig. Kein Wunder, wenn man bedenkt, wie lange sie sich wohl von Unrat und Abfällen ernähren mussten.



Aber wenigstens schleppten sie keine lebensbedrohlichen Infektionen ein. Von der Leishmaniose und den Filarien (die die Herzwurmkrankheit verursachen) haben Sie vielleicht schon gehört. Die Babesiose gehört ebenfalls dazu; sie ist mittlerweile auch hierzulande verstärkt im Kommen. Übertragen wird sie von einer, durch den Klimawandel allmählich bei uns heimisch werdenden Zeckenart, der Demencentorzecke. Mit ihr durften wir schon unliebsame Bekanntschaft schließen, die Gott sei Dank ohne schwerwiegende Folgen blieb, uns aber das vorletzte Weihnachtsfest gründlich verdarb. Darüber beim nächsten Mal mehr.

 

Schlussendlich war es doch keine reine Glückssache; der Verstand hat schon ein Wörtchen mitgeredet. Augen auf beim Hundekauf und trau, schau wem – das gilt besonders, wenn man einen armen Streuner adoptieren möchte. Auch davon werden wir noch berichten. Also dann:


 

Nickname 23.03.2017, 06.00 | (0/0) Kommentare | PL

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ÜBER MICH:Geboren vor 61 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.
Verheiratet mit dem besten aller Ehemänner und glückliches Frauchen von drei allerliebsten Fellnasen.


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