Mitternachtsspitzen
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Einträge vom: 03.02.2017

Dunkle Gestalten und rotes Licht

In der Nacht sind alle Katzen grau, und manch einer sieht rot:


So beispielsweise ein 37-jähriger Ehemann, der im Aachener Rotlichtviertel käufliches Vergnügen suchte und dort völlig überraschend seine Frau antraf. Die 30-Jährige arbeitete nämlich ohne Wissen ihres Gatten als Prostituierte.



Keiner der zwei kannte das kleine Geheimnis des jeweils anderen. Das Paar geriet dermaßen heftig aneinander, dass die Polizei gerufen wurde, um den Streit zu schlichten. Das weitere Schicksal der Beiden entzieht sich leider der öffentlichen Kenntnis...


Was er nicht weiß, macht ihn nicht heiß - oder am Ende vielleicht sogar erst recht.


Nickname 03.02.2017, 21.42| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: ZEITREISE UND GEDANKENFLUG

Inter-, aber nicht nur net(t)

Das moderne Kommunikationszeitalter hat zweifellos seine Vorzüge. So steht mir zum Beispiel das Internet an allen Tagen des Jahres rund um die Uhr zur Verfügung: als Kontaktbörse, Shoppingparadies und nie versiegende Informationsquelle. Aber wo Licht ist, da ist auch Schatten. So erfahre ich oftmals Dinge, ohne die zu wissen ich wesentlich ruhiger schlafen könnte; zum Beispiel, dass in Rumänien täglich Hunderte von Straßenhunden zu Tode geprügelt, vorsätzlich überfahren oder mit Benzin übergossen und bei lebendigem Leibe angezündet werden.


Drei unserer Süßen  hatten das unfassbare Glück, von Tierfreunden gerettet zu werden und dieser Hölle lebend zu entrinnen - allerdings mit deutlich sichtbaren und auch unsichtbaren Spuren an Leib und Seele.





Verübt werden diese Taten von Menschen, die in jenen Hunden offenbar so etwas wie Fressfeinde sehen und die zu Gefühlen wie Mitleid und Erbarmen anscheinend nicht mehr fähig sind. Ihre Lebensumstände mögen sie derart abgestumpft haben; so sehr, dass sie nicht einmal auf ihre Kinder Rücksicht nehmen, die daneben stehen und ihren Eltern beim Ermorden der unschuldigen Tiere zusehen müssen. Der Schaden, der dadurch in den jungen Seelen angerichtet wird, dürfte irreparabel sein. Seit ich die grauenvollen Bilder gesehen habe, ist es mit meinem eigenen inneren Frieden jedenfalls vorbei, denn wie gesagt – es sind Menschen, die das alles tun. Ich schäme mich, selbst einer zu sein.



Nickname 03.02.2017, 16.43| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: LIEBE TRÄGT EIN WEICHES FELL

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ÜBER MICH:Geboren vor 61 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.
Verheiratet mit dem besten aller Ehemänner und glückliches Frauchen von drei allerliebsten Fellnasen.


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